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Kritik: Figaro in Salzburg
Gerne hätte ich berichtet, dass alles halb so wild ist; noch in der Pause war ich dieser Überzeugung. Burgtheaterdirektor Martin Kušej hat doch schon interessante Inszenierungen geliefert. Doch am Ende muss ich sagen, die vernichtenden Medienstimmen sind berechtigt. Die Verlegung ins Mafiamilieu ist in keiner einzigen Situation überzeugend. Das Herumfuchteln mit den Pistolen erregt kaum jemanden, schon gar nicht Susanne und Figaro oder das Publikum. Negativer Höhepunkt ist das Finale des 2.Aktes, wo alle alle mit gezogener Waffe bedrohen und dabei auch noch banales Rampentheater liefern. Dass…
The skinny
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