Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Private Business-School plant Hauptsitz am Hafen, Bewegung im Glasmacherviertel und Besuch am Netflix-Set
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- 0:01Ich habe ja Musik studiert, Jazzgesang, um ganz genau zu sein, in Osnabrück.
- 0:05Und Musik studiert man ja an einem Konservatorium oder einer Musikhochschule.
- 0:09Und je nachdem wo, sind die gar nicht mal so groß. In Osnabrück zum Beispiel.
- 0:13Und auch die Art des Studiums ist natürlich anders als jetzt vielleicht bei
- 0:16anderen, vielleicht etwas gängigeren Fächern. Also so klassische Vorlesungen
- 0:20mit ganz vielen anderen Leuten oder Blogseminare oder so.
- 0:23Das hatten wir gar nicht so recht. Deswegen finde ich das ja auch nach all den
- 0:27Jahren, die mein Studium schon vorbei ist, immer ganz spannend mitzubekommen,
- 0:30wie es an so Unicampussen oder anderen etwas größeren Hochschulen zugeht oder
- 0:34mitzubekommen, wie eine solche entsteht.
- 0:37Dazu gibt es jetzt Gelegenheit am Hafen. Die WHU, eine der renommiertesten Privathochschulen
- 0:42des Landes, plant dort ihren neuen Hauptsitz.
- 0:44Was das heißt, das erzählt uns Ludwig Krause. Eine andere Fläche,
- 0:48die bald neu bebaut und dann hoffentlich auch belebt wird, ist das Glasmacher Viertel in Gerresheim.
- 0:53Nach einer ganzen Weile der Unklarheit wird jetzt ein Investoren-Duo tätig.
- 0:57Uwe Jens Runau kennt die Details.
- 0:59Und je nachdem, wo und was man studiert, kann man beispielsweise Regisseurin,
- 1:03Schauspielerin oder Produzentin werden und an spannenden Serien und Filmen mitarbeiten.
- 1:08In Düsseldorf wurde eine solche gedreht. Angelina Burch durfte einen Tag am
- 1:12Set verbringen und berichtet von ihren Erfahrungen.
- 1:15Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 443.
- 1:29Für alle, die Düsseldorf leben.
- 1:35Hallo zum Rheinpekel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen,
- 1:39was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht.
- 1:44Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen.
- 1:49Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Veranstaltungen wisst,
- 1:52auf die wir hinweisen dürfen, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können
- 1:55oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr
- 1:58gerne tun unter rheinpegel-post.de oder,
- 2:020160 80 80 844 erreicht ihr uns.
- 2:07Wir freuen uns immer von euch zu hören.
- 2:10Düsseldorf steht ein weiteres bahnbrechendes Bauprojekt bevor.
- 2:14Die private Wirtschaftshochschule Otto Beisheim School of Management oder WHU
- 2:19plant ihren neuen Hauptsitz am Medienhafen.
- 2:21An die 2100 Studierenden sollen sich dann auf dem laut Entwürfen sehr modernen
- 2:27Campus an der Kesselstraße bewegen, sich vernetzen und im allerbesten Fall ihre
- 2:31im Studium entwickelnden Projekte auch hier in der Stadt ausgründen.
- 2:35Die Gesellschaft wäre gut, Zalando, Flixbus und HelloFresh sind nur einige der
- 2:39Unternehmen, die im Kontext der WHU bislang entstanden sind.
- 2:42Bis wann das Projekt realisiert werden soll, wer bezahlt und welche Hürden es
- 2:46geben könnte, das weiß Ludwig Krause.
- 2:54Lieber Ludwig, du bist zu Gast heute und das ist ein seltenes,
- 2:59aber sehr schönes Vergnügen. Hallo, herzlich willkommen.
- 3:02Vielen Dank für die Einladung. Du hast ja wahrscheinlich was Richtiges studiert,
- 3:05ne? Nicht so wie ich. Jazzgesang.
- 3:08Jazzgesang, Geschichte Germanistik.
- 3:10Okay, das wohnt ja im selben Haus.
- 3:14But look at us now. Wir sitzen hier und reden über andere Leute,
- 3:17die potenziell bald ein Studium antreten können.
- 3:21Ich wollte ein bisschen darauf hinaus, dass ich finde, dass ja so Campusleben
- 3:24und Uni und auch Hochschulen, wenn die irgendwie groß sind, das hat ja schon
- 3:27so einen gewissen Charme.
- 3:28Dadurch, dass ich an einer Musikhochschule war, die relativ klein ist,
- 3:32war da die Stimmung einfach ein bisschen anders. Also ich bin ja jetzt hier,
- 3:34warte, ich war an der Uni in Düsseldorf, weil ich diesen Lehrauftrag ausführen
- 3:38darf und da bin ich immer völlig geflasht von diesem Campusleben.
- 3:41Dieses mit Bibliothek und hier ein Café und da ein Restaurant und Kantine und tausend Leute und so.
- 3:47Wie viele Studierende gab es denn damals in deiner Hochschule?
- 3:48Also wir waren im Semester, glaube ich, elf Leute, alle Instrumente und dann
- 3:54das halt irgendwie auf, weiß ich nicht, fünf Semester, also vielleicht 300 Leute.
- 3:59Jetzt ist das auch alles viel größer und so, aber als ich damals da angefangen
- 4:02habe, war das alles noch sehr klein und sehr persönlich, deswegen sind wir auch alle so.
- 4:07Unfassbar gut ausgebildet. Genau, worauf ich hinaus möchte ist,
- 4:11es wird jetzt ein neuer Ort entstehen, wo potenzielle Studierende sich aufhalten
- 4:17und diese Stimmung ein bisschen genießen können.
- 4:21Nicht wahr? Das ist so. Ich fange einfach mal von vorne an.
- 4:24Wir hatten in der vergangenen Woche einen wirklich spannenden Pressetermin.
- 4:28Es ist relativ selten der Fall, dass
- 4:31schon vor einem Pressetermin so viel gemurmelt wird wie in diesem Fall.
- 4:37Wir sind eingeladen worden in die Staatskanzlei, uns wurde einigermaßen nebulös
- 4:43gesagt, da komme was ganz Großes, also sind wir natürlich auch mit großen Erwartungen dahin gekommen,
- 4:49und dort haben dann unter anderem Ministerpräsident Hendrik Wüst und Oberbürgermeister
- 4:53Stefan Keller ein Projekt vorgestellt,
- 4:56das der Oberbürgermeister mit sehr, sehr großen Vergleichen eingeflogen hat.
- 5:01Und der OB spricht davon, dass er das Projekt in einem Atemzug mit dem Kühlbogen,
- 5:08dem Rheinufer-Tunnel und der Werhan-Linie in Düsseldorf nennen möchte,
- 5:12was ja schon, wenn man sich so ein bisschen in der Stadt,
- 5:16auskennt, die ganz großen Geschütze sind.
- 5:19Davon kann man jetzt halten, was man möchte. Nichtsdestotrotz ist die Ankündigung,
- 5:24die dann tatsächlich erfolgt, ist für Düsseldorf eine ganz spannende.
- 5:27Wir reden jetzt die ganze Zeit um den heißen Brei drumherum. Was passiert denn da?
- 5:31Die WHU, das ist die Otto Beisheim School of Management, eine der renommiertesten
- 5:38privaten Business Schools in ganz Deutschland,
- 5:41verlegt ihren Hauptsitz nach Düsseldorf, baut dafür einen komplett neuen Hochschulkampus.
- 5:47Wir reden über etwa 2.100 Studierende, die da derzeit lernen. Wo im Moment?
- 5:55In Rheinland-Pfalz ist das, bei Koblenz ungefähr, also auf dem…,
- 6:02Dorf hätte ich jetzt fast böse gesagt. Naja, hier ist ja auch ein Dorf, Düsseldorf.
- 6:08Jaja, Wallendar ist da aber nochmal eine andere Hausnummer.
- 6:12Wir kommen ja gleich sicherlich auch nochmal darauf zu sprechen,
- 6:16warum sich die WHU denn dann auch für Düsseldorf entschieden hat.
- 6:20Naja, auf jeden Fall wird dieser neue Campus an der Kesselstraße im Düsseldorfer
- 6:23Hafen realisiert und das ist, so haben wir das auch kommentiert,
- 6:28gleich aus mehrfacher Sicht ein Glücksfall für diese Stadt.
- 6:32Denn, wenn ich das direkt mal hinterher schieben darf, wir haben das bei der
- 6:37Diskussion um den Operbau gesehen, wir haben das bei der Diskussion um das neue
- 6:41Technische Rathaus in Düsseldorf gesehen,
- 6:44es ist nicht die Zeit, Großprojekte aus dem städtischen Haushalt zu realisieren.
- 6:52Wir erleben das gerade auch bei der Diskussion um die Erweiterung des Aquazoos.
- 6:56Das heißt, Städte müssen sich jetzt tatsächlich noch besser,
- 7:00noch gründlicher Gedanken machen, wie einzelne Flächen realisiert,
- 7:04bebaut, entwickelt werden sollen.
- 7:06Und was liegt da näher, als einen Entwickler zu haben, der das,
- 7:10ich sage jetzt einfach mal ganz blöd, für einen übernimmt.
- 7:12Ja, verstehe ich. Und gerade dieses Gebiet da unten an der Kesselstraße,
- 7:19da tun wir uns jetzt schon seit einiger Zeit schwer mit, zu entscheiden, was da hin soll.
- 7:24Klar ist, Wohnbebauung kann da nicht hin, weil da auch Hafenwirtschaft in der
- 7:27Nähe ist. Da geht es um Lärmschutz und Lärmüberschreitung und besonderen Lärmschutz,
- 7:31der halt für Wohngebiete nötig wäre. Das würde auch die dort ansässige Wirtschaft
- 7:35schlicht und ergreifend nicht mitmachen.
- 7:37Wollen wir da wirklich ein...
- 7:41Einen weiteren Bürostandort hinbauen. Wir haben ohnehin schon sehr viel Bürofläche,
- 7:46Büroprojekte in Düsseldorf.
- 7:48Und dann kommt dann einfach diese Hochschule, die auch nicht irgendeine Hochschule
- 7:52ist und sagt, wir wollen da unseren großen Campus hinbauen.
- 7:55Die Flächen gehören der Stadt, die kann sie verkaufen und damit sogar noch ein
- 7:59bisschen Geld verdienen.
- 8:00Die Entwicklung der Hochschule wird komplett von den Stiftungen,
- 8:04die hinter der Hochschule,
- 8:06stecken, bezahlt und die Ansiedlung an sich ist ein großer Glücksfall für Düsseldorf,
- 8:13denn diese Wirtschaftshochschule, die WHU, ist bekannt für ihre Ausgründung.
- 8:18Unter anderem Flixbus stammt von Studierenden dieser Hochschule und noch einige
- 8:24wirklich andere spannende Startups mehr.
- 8:27Die große Hoffnung ist natürlich, dass wenn diese Hochschule dann eines Tages
- 8:31in Düsseldorf angesiedelt ist und bis 2034 dann feiert die Hochschule nämlich
- 8:37Jubiläum und das möchten sie in Düsseldorf schon feiern.
- 8:41Soll es soweit sein, dass wenn dann Studierende ein Startup entwickeln,
- 8:46Dass auch hier gründen, hier bleiben, hier mehr schaffen.
- 8:51Ich verstehe. Und das wäre dann der Effekt über die Ansiedlung der Hochschule
- 8:56hinaus, von dem natürlich jetzt keiner sagt, das ist unser Ziel,
- 8:59aber bei dem auf jeden Fall alle sagen, wäre das nicht nett.
- 9:03Jetzt ist es ja auch genau 2100 Studierende mehr in der Stadt,
- 9:08die kommen ja dann auch wahrscheinlich von außen, ist dann auch direkt mitgedacht,
- 9:11dann so Wohnraum mitzuschaffen oder irgendwie da auch reinzugehen in dieses Thema oder? Oder?
- 9:17Das wird da unten, habe ich ja gerade gesagt, Wohnraum an der Kesselstraße an
- 9:20sich ist schon relativ schwierig. Zumindest war davon bei der Präsentation der
- 9:25Pläne jetzt im ersten Aufschlag noch nicht die Rede.
- 9:29Die Erschließung wird noch ein sehr spannendes Thema sein. Die Kesselstraße
- 9:31da unten im Hafen muss ja auch vernünftig erschlossen sein.
- 9:36Die Studierenden müssen ja auch irgendwie zu dieser Hochschule hinkommen.
- 9:39Das wäre jetzt meine nächste Frage.
- 9:40Ich habe nur daran gedacht, weil doch da bei der Wasserstraße da in diesem,
- 9:44beim Schwanenspiegel, da sollte doch, oder ich weiß gar nicht,
- 9:46wie das da inzwischen aussieht, auch sowas hochgezogen werden,
- 9:49so eine Art möblierte Apartments, die dann nur an Studierende oder BerufseinsteigerInnen
- 9:54und so vermietet werden.
- 9:55Also ob es da so irgendwelche Korrelationen jetzt schon gibt oder Gedanken in
- 9:58die Richtung, dass man da auch andere Flächen in der Stadt direkt mit bebaut oder mitnimmt.
- 10:04Aber offenbar nicht. Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.
- 10:07Es sind ja auch noch zehn Jahre, also kommen wir einmal ganz kurz zurück zur Erschließung.
- 10:12Da werden wir darüber sprechen müssen, wie dieser Standort mit öffentlichen
- 10:16Verkehrsmitteln angeschlossen wird.
- 10:18Es ist schon eine Rheinbahn-Haltestelle in der Nähe, wie unmittelbar das ist.
- 10:22Darüber werden wir auch noch in Zukunft diskutieren müssen und wir können ja
- 10:27auch über die Studierenden sprechen, die da sind.
- 10:30Hinkommen nach Düsseldorf. Die Studiengänge sind komplett auf Englisch gehalten,
- 10:36um auch ein möglichst internationales Publikum anzusprechen.
- 10:39Ein Studium kostet aber bis zu 55.000 Euro.
- 10:42Das muss man sich auch leisten können. Natürlich sagt die Hochschule,
- 10:46dass es auch Stipendien gibt für,
- 10:49Menschen, die sehr qualifiziert sind, aber diese finanziellen Möglichkeiten nicht haben.
- 10:53Aber das spricht natürlich trotzdem eine gewisse Klientel an,
- 10:56die dann auch nach Düsseldorf kommt und dann die dann auch nach Düsseldorf ziehen wird.
- 11:02Und nach Düsseldorf ziehen tut ja diese Schule jetzt nicht erst dann mit diesem
- 11:06Standort. Also die gibt es ja hier schon.
- 11:08Was ich interessant finde in dem Stück dazu steht, dass es irgendwie seit 2010
- 11:12zuallererst in Hotels. Wie läuft das denn?
- 11:14Also wo war das? In welchen Hotels?
- 11:18Also waren das dann eher Seminar-Dinger? Also es ist dann ja auch relativ zügig
- 11:23und da steht ja auch in dem Stück dann eine eigene Dependance gezogen 2012.
- 11:27Das kommt immer mal wieder vor und das war jetzt auch nicht die einzige Hochschule,
- 11:30die am Anfang auf vorübergehende Standorte gesetzt hat.
- 11:34Diverse Hotels in der Stadt haben ja Flächen für Meetings. Ach,
- 11:39die waren dann da permanent angesiedelt.
- 11:42Ah, okay, verstehe. Ja, das hat sich aber seit 2012 erledigt.
- 11:47Da hatte man ja auf dem ehemaligen Industrieareal Schwanhöfe an der Erkrater Straße den Sitz.
- 11:53Das ist aber wirklich nicht damit zu vergleichen, was da jetzt geplant ist.
- 11:57Wir haben ja auch erste Visualisierungen gesehen, die sehen alle sehr schick
- 12:01aus, die muss man auch mit ein bisschen Vorsicht genießen,
- 12:05denn es ist eher so eine Idee dessen, was da entstehen soll,
- 12:09denn vielmehr wirklich exakt das, was wir denn dann da am Ende sehen werden.
- 12:14Aber diese ersten Visualisierungen, die ja eine Idee, eine Vision von diesem
- 12:20neuen Standort auch vermitteln sollen, die sind schon sehr spannend.
- 12:22Also klassische Hörsäle und Seminarräume sieht man da eher weniger.
- 12:27Es ist sehr viel Glas. Es ist ein sehr moderner Bau. Es ist auch sehr viel Grün zu sehen.
- 12:32Einer Visualisierung sieht man einen ganz tollen Blick über den Hafen und die Stadt. Das wird auch.
- 12:38Von der Anlage her eine sehr spannende Geschichte und bei der Präsentation haben
- 12:43die Vertreter der Hochschule auch den Mund ganz schön vollgenommen bei dem, was sie da planen.
- 12:49Also sie wollen im Prinzip die Business School der Zukunft bauen,
- 12:54und in einer Stadt, in der wir zuletzt häufiger darüber gesprochen haben,
- 12:59wie wir denn kaputte Straßen sanieren, kaputte Brücken sanieren und was für
- 13:03Projekte nicht mehr stattfinden,
- 13:07ist das doch auch mal ein spannendes Zukunftsprojekt, über das wir wieder sprechen können.
- 13:11Es entsteht was. Da unten der Hafen wird weiterentwickelt. Das ist ebenfalls erfreulich.
- 13:17Und dann auch noch tatsächlich mit einer wirklich hoch angesehenen Hochschule.
- 13:22Das ist ein Projekt, bei dem ich verstehen kann, dass der Oberbürgermeister,
- 13:26sich da sehr drüber freut.
- 13:28Auch wenn ich die Werhan-Linie und den Rheinufer-Tunnel vielleicht noch in einer
- 13:34anderen Kategorie sehe.
- 13:35Ja, hast du, also genau, du hast gesagt, ihr habt Visualisierungen gesehen,
- 13:38die kann man sich natürlich wahrscheinlich auch irgendwo angucken,
- 13:40nicht zuletzt im Artikel, der dazu auf rpr online erschienen ist, aber
- 13:43kannst du so ein bisschen beschreiben, also genau, ich sehe irgendwie sofort,
- 13:46wenn ich dran denke, von meinem inneren Auge viel Glas, viel Holz, viel.
- 13:52Glatte Oberflächen, viel Spaces und so.
- 13:56Also ich sage dir nochmal, da muss man wirklich vorsichtig mit umgehen,
- 14:01denn das ist jetzt nicht und so genau wird das gebaut. Das sind Ideen.
- 14:06Also es ist halt ein moderner Campusbau, der da entsteht. Man sieht auch,
- 14:11dass sie versuchen wollen, die Fläche, die sie da haben,
- 14:15bestmöglich zu nutzen. Und ansonsten muss ich auch,
- 14:20um wieder so ein bisschen den Anschluss an den Anfang unseres Gesprächs zu finden,
- 14:24neidlos oder neidvoll anerkennen, so sah es bei uns Geisteswissenschaftlern
- 14:28an der Uni in Düsseldorf nicht aus.
- 14:30Ein mini bisschen sah die Hochschule in Amsterdam sieht ein bisschen so.
- 14:34Also da ist auch viel Glas, viel Hoch, Solar auf dem Dach und so.
- 14:40Ja, ist schon schick, ne? Sehr zeitgemäß. Die Frage ist halt,
- 14:44wie es in zehn Jahren aussieht, weil was dann alles noch dazu kommt und so.
- 14:50Und drumherum, also ich meine, das ist wahrscheinlich dann auch noch wirklich
- 14:53Zukunfts-Zukunfts-Zukunfts-Musik, aber das kann ja auch so ein Viertel wieder
- 14:56ein bisschen anders beleben.
- 14:58Ich meine, der Hafen ist jetzt nicht unbelebt, auch was Gastro und so angeht,
- 15:01aber irgendwo müssen ja auch diese, genau, 2100 Studierenden,
- 15:05da wird es auch eine Kantine geben oder eine Mensa oder wie das dann heißt,
- 15:07ein Food Court, aber die müssen ja auch irgendwo sein.
- 15:11Die müssen essen, die müssen sich aufhalten, also vielleicht kommt dann auch
- 15:14ein bisschen Schwung in diesen Teil des Hafens.
- 15:16Genau, also wir sprechen ja da an der Kesselstraße wirklich über eine Halbinsel,
- 15:20die noch nicht entwickelt ist und von der klar war, die Stadt möchte es entwickeln,
- 15:24die Stadt möchte da neues Leben reinbringen und dann ist ja wirklich die Ansiedlung eines,
- 15:31Wissensprojektes wirklich eine schöne Idee.
- 15:36Eine Idee, die hast du ja auch eben schon ganz kurz angerissen,
- 15:39ist genau, wie man da hinkommt. Also ich denke, ja, autotechnisch ist wahrscheinlich schwierig.
- 15:45Jetzt kommt man da ja schon recht gut hin in den Hafen, aber es könnte sein,
- 15:49dass es dann sogar auch noch eine extra Haltestelle oder so gibt.
- 15:52Das wollten wir natürlich bei der Vorstellung der Pläne auch schon vom Oberbürgermeister
- 15:56wissen, der aber erstens feststellte, dass der Standort bereits gut mit ÖPNV angebunden sei.
- 16:02Dann wurde natürlich noch gefragt, wie sieht es da mit einem zusätzlichen Anschluss
- 16:05aus? Also fährt die Rheinbahn nochmal irgendwie eine Extraschleife?
- 16:09Da antwortete er so sinngemäß, das müsste man in Zukunft sehen,
- 16:13ob es da noch weitere Angebote geben müsse. Fairerweise, es gibt da eine Rheinbahnverbindung.
- 16:19Das wird sich zeigen. Also wir sprechen hier über roundabout zehn Jahre,
- 16:22bis das eröffnet und running ist sozusagen.
- 16:26Die Erschließung ist jetzt aber
- 16:27keine Frage, die sich explizit für diese Hochschule nur gestellt hätte.
- 16:31Alles, was da hätte entwickelt werden können und sollen, hätte natürlich auch
- 16:35erschlossen werden müssen.
- 16:36Jetzt habe ich noch zwei Sachen, über die ich nämlich kurz sprechen wollen würde.
- 16:40Also zum einen dieses in zehn Jahren wollen die ihr, oder 2034 wollen die ihr
- 16:45Jubiläum da, das sind ja dann, wenn ich mich nicht irre und ich irre mich ja,
- 16:48was Zahlen angeht, selten acht Jahre.
- 16:51Also ist dann auch in acht Jahren erst der erste Student, die erste Studentin
- 16:57da auf dem Campus oder ist das eine Sache, die sobald da was steht,
- 17:00geht da auch der Unterricht quasi los und man wächst mit dem Gebäude ins Studium rein?
- 17:05Also wie ist da die Idee und was studiert man da dann eigentlich,
- 17:09beziehungsweise wer kommt denn da am Ende dann raus und wer unterrichtet da
- 17:12vielleicht, also sind das dann Leute, die eh auch schon hier sind.
- 17:16Was bedeutet Düsseldorf als Standort auch für die anderen Standorte dieser Hochschule und so.
- 17:22Also um die erste Frage zu beantworten, das wurde auch bei der Präsentation
- 17:26der Pläne sofort gesagt, jeder, der in Wallander angefangen hat zu studieren,
- 17:29wird auch in Wallander sein Studium beenden können.
- 17:32Also es wird jetzt kein Studierender da gezwungen, diesen Umzug mitzumachen.
- 17:36Etwas anders sieht es natürlich aus bei den Professoren und den Mitarbeitenden.
- 17:41Das sind so zwischen 300 und 400, wenn man alle mal insgesamt zählt.
- 17:45Das ist also ungefähr die Größe eines mittelständischen Unternehmens und das
- 17:49muss dann auch irgendwie überführt werden. Das ist alles ein bisschen kompliziert
- 17:53wegen Stiftungsrechte.
- 17:54Ich erwähnte es bereits, da stehen Stiftungen hinter.
- 17:57Aber deswegen ist das so einfach, alles nicht zu lösen. Das ist auch ein juristisch
- 18:02komplexer Prozess. Aber lange Rede kurz, Idee des Ganzen ist es ja,
- 18:07alle Standorte in Düsseldorf an einem Hauptstandort zusammenzuführen.
- 18:12Und dann werden sich sicherlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter irgendwann
- 18:14die Frage stellen müssen, ob sie den Weg nach Düsseldorf mitgehen.
- 18:21Jetzt haben wir natürlich, du hast es gerade selber errechnet,
- 18:23noch ein paar Jährchen Zeit, sich diese Frage zu stellen.
- 18:27Welche Studiengänge gibt es? Die Hochschule bietet hochspezialisierte praxisnahe
- 18:32Studiengänge und Lehrkonzepte, da legen sie sehr großen Wert drauf,
- 18:36das formulieren sie auch so.
- 18:38Und dementsprechend gehen sie mit den vielen Ausgründungen auch hausieren.
- 18:43Dass die Unterrichtssprache Englisch ist, habe ich gerade schon gesagt,
- 18:46Bachelor und Master kann man da machen,
- 18:48und auf dem, was steht da so auf dem Lehrplan, internationale Betriebswirtschaftslehre,
- 18:54dann gibt es Masterprogramme in den Bereichen Entrepreneurship,
- 18:57International Business, Finanzwesen, Management,
- 19:01also tatsächlich relativ klassische Business-Studiengänge, die darauf vorbereiten
- 19:06sollen, dass du zu den Führungskräften der Zukunft gehörst, so wie das dort formuliert wird.
- 19:14Auf jeden Fall ja ganz offenbar dazu ermuntert zu gründen, zu probieren.
- 19:19Verstehe. Es gibt ja auch noch andere private Hochschulen hier in der Stadt,
- 19:23die kommen sich aber alle nicht so doll in die Quere. Die haben alle ihre eigenen
- 19:26Zielgruppen und Klientel.
- 19:29Also wir werden sehen, wie sich diese
- 19:30neue Hochschule in die Düsseldorfer Hochschullandschaft einfügen wird.
- 19:34Sicher ist, dass die WHU einen national wie international hervorragenden Ruf
- 19:40hat und dass der Anspruch sein wird, dass sie die Wirtschaftshochschule Nummer
- 19:441 in Düsseldorf sein wollen.
- 19:46Und das ist natürlich auch eine Ansage an alle anderen Hochschulen der Universität,
- 19:52bei denen du genauso BWL studieren kannst.
- 19:54Ja, und zumindest die Privaten sind ja dann vielleicht auch ein bisschen,
- 19:58also meinst du, da geht jetzt so ein Nachzieh-Ding dann los,
- 20:02also das dann auch, weiß ich nicht, die vom expandiert oder.
- 20:08Irgendeine andere, was gibt's noch, EU-Präsidentin?
- 20:11Also da tut sich ja einiges in Düsseldorf. Düsseldorf ist seit mehreren Jahren
- 20:15ein attraktiver Standort für private Hochschulen.
- 20:18Du hast gerade selber gesagt, die EU, Deutschlands größtes private staatlich
- 20:21erkannte Hochschule, hat vor kurzem erst rund 3.500 Quadratmeter im Jorx Campus
- 20:27in Derndorf angemietet.
- 20:29Die HMU hat für Schlagzeilen gesorgt. Sie hat zum Wintersemester zu 2526 einen
- 20:34Campus im Medienhafen eröffnet.
- 20:37Da ist ein Medizinstudium ohne Numerus Clausus möglich, deswegen sehr beliebt.
- 20:43Die VOM betreibt ja das Studierendenzentrum an der Toulouse Allee.
- 20:46Also da tut sich eine ganze Menge und da ist Düsseldorf eigentlich schon von
- 20:53jeher ein beliebter Standort für Privatdorf.
- 20:55Verstehe, also die können sich im besten Falle einfach nur gegenseitig ein bisschen
- 20:59inspirieren oder stützen oder vielleicht gibt es da ja so einen Austausch.
- 21:02Ich meine, wenn die dann irgendwann mal im Bau ist und hier etabliert,
- 21:06dann werden wir ja bestimmt auch darüber berichten und sprechen, wie das alles anläuft.
- 21:10Gibt es noch Hürden, an denen das Ganze scheitern könnte?
- 21:14Gibt es Leute, die dagegen sein könnten oder also gibt es irgendwie Gegenwind?
- 21:20Kann das zu, also das ist alles nicht suggestiv, sondern einfach nur ganz offen gefragt.
- 21:24Also, welche Hürde?
- 21:27Halten wir mal fest, der Kaufvertrag für diese Grundstücke, um die es da geht,
- 21:32ist noch nicht unterschrieben.
- 21:33Das ist ja aber nur bedingt eine Hürde, weil ja das gegenseitige Commitment sehr deutlich ist.
- 21:41Nichtsdestotrotz muss das noch durch die Gremien, das soll bis zum ersten Quartal
- 21:46des kommenden Jahres alles abgeschlossen sein und dann gibt es zumindest da keine Hürden mehr.
- 21:50Gerade schon angeschnitten, dass.
- 21:54Der Standort da unten kein leichter war bei der Frage der Entwicklung,
- 21:57weil ja zum Beispiel Wohnbebauung einfach ausgeschlossen war,
- 22:00auch weil die Hafenwirtschaft gesagt hat, nicht mit uns.
- 22:04Vertreter davon waren auch bei dieser Verkündung dabei und zeigen sich,
- 22:08wenn ich das so mitbekomme, zufrieden mit den Plänen, da wird auch kein großer
- 22:14Widerstand zu erwarten sein. Ich verstehe.
- 22:16Vielen Dank, dass du uns da so durchgeführt hast, mich und uns.
- 22:19Und ich finde das ja immer, wenn man dann hier so über diese Dinge redet und
- 22:23dann dauert das noch acht Jahre.
- 22:24Ich hätte gerne, dass das übermorgen aufmacht, damit wir da mal reingehen können
- 22:26und mal gucken, wie es da so aussieht und so. Aber das, wer weiß,
- 22:29vielleicht würde es ja irgendwann mal den Spatenstich geben und dann kann man
- 22:32wenigstens bei der ersten Mauer dabei sein.
- 22:35Wenn du jetzt dann das so siehst, denkst du dann, oh Mann, jetzt würde ich auch
- 22:37gerne nochmal studieren in so einem hochmodernen, ganz neu gebauten Campus mich aufhalten.
- 22:44Kann man da einfach auch mal einen Kaffee trinken? Muss man denn immer studieren?
- 22:49Also sagen wir mal so, ich mochte mein Studium damals sehr.
- 22:54Ich glaube, wenn ich damals hätte BWL studieren wollen, hätte ich auch damals
- 22:57BWL studiert. Ich habe mich relativ bewusst dagegen entschieden.
- 23:01Manche würden sagen, das ist leider eine falsche Entscheidung gewesen.
- 23:06Aber dieser Campus wenn er denn irgendwann mal ansatzweise so kommt,
- 23:10wie wir ihn hier auf den Visualisierungen auch sehen, der sieht spannend aus
- 23:13also ich werde da auf jeden Fall mal drüber laufen das Ganze hat ja auch einen
- 23:17sehr grünen Charakter, ich werde auf jeden Fall auch mal über dieses,
- 23:21Gelände drüber laufen, reizvoll gelegen finde ich das am Hafen ohnehin da kann
- 23:26schon auch städtebaulich echt was Tolles entstehen.
- 23:28Ja, ich bin mir sicher du, ihr werdet uns auf dem Laufenden halten.
- 23:50Auch ein anderes Projekt soll
- 23:52bald Fahrt aufnehmen, der Wohnungsbau im Gerrishalmer Glasmacherviertel.
- 23:56Ein Investorenduo hat sich die Fläche gesichert. Eine Partei ist in Düsseldorf
- 23:59schon bekannt, Heinz, der Entwickler, der unter anderem gerade Likör an der Kühl fertigstellt.
- 24:04Was Tint, der andere Part, hat bislang Projekte in Essen und Dortmund unter
- 24:08seinen Fittichen und möchte mit dem Glasmacherviertel auch hier aktiv werden.
- 24:12Uwe Jens Runau weiß, was entstehen soll, wie der Zeitplan aussieht und was den
- 24:16Standort so besonders macht.
- 24:22Lieber Uwe Jens, da bist du mal wieder. Liebe Tosja, du warst lange weg.
- 24:27Du warst lange weg. Das stimmt, ich war auch lange weg. Wir waren beide lange,
- 24:30beziehungsweise wir waren glaube ich beide immer mal hier, aber sind so aneinander vorbei.
- 24:33Richtig. Haben uns aneinander vorbeigeplant. Umso schöner, dass wir uns jetzt.
- 24:38An diesem sonnig-goldenen Herbsttag wieder gegenüber sitzen.
- 24:43Und uns erkannt haben. Und uns also voll erkannt haben. Und vor allem auch sofort
- 24:48was gefunden haben, worüber wir heute sprechen können.
- 24:50Und zwar das Glasmacherviertel in Düsseldorf-Gerresheim.
- 24:55Und es ist ja tatsächlich ein Ort, der sehr vielen Leuten aus verschiedenen
- 25:00Gründen sehr viel bedeutet.
- 25:01Deswegen finde ich spannend, dass da jetzt was passiert, was sich ja schon seit einer Weile anbahnt.
- 25:09Und ich habe, bevor wir uns jetzt hier hingesetzt haben, ja mit Ludwig Krause
- 25:13gesprochen, auch über ein Bauprojekt in dieser Stadt, was ja sozusagen von außen
- 25:17hier etabliert wird. Also die WHU hat hier schon einen Standort,
- 25:20aber die wird jetzt nochmal neu im Hafen und so.
- 25:23Und dieses Glasmacherviertel aber ist ja ein Ort, da ist ja schon ganz,
- 25:26ganz, ganz viel Geschichte drin und auch ganz viel, ja eigentlich ganz viel
- 25:31auch Mensch und ganz viel Biografie und ist sehr mit der Stadt verknüpft.
- 25:35Und da passiert jetzt nun auch was Neues. Darum finde ich das eigentlich neben
- 25:39beziehungsweise hintereinander gestellt, ganz, ganz spannend zu sehen,
- 25:44was Bauprojekte und Bauprojekt heißen kann. Genau, ja, stimmt.
- 25:48Genau, erzähl. Es gibt Partner, die das Glasmacherviertel übernehmen wollen.
- 25:54Das ist ja wirklich eine unendliche Geschichte und man kann gar nicht glauben,
- 25:58soll es jetzt wirklich wahr werden?
- 26:00So fühlt man sich ja eigentlich, wenn man das verfolgt hat. Und dann ist schon
- 26:02wieder einer, der das nur kauft und dann doch nichts macht.
- 26:06Aber es könnte tatsächlich diesmal anders sein. Denn das Unternehmen,
- 26:10was da jetzt so organisatorisch so die Führung hat, ist in Düsseldorf ganz bekannt, ganz gut bekannt.
- 26:17Das heißt Heinz, so eine amerikanische Entwicklerfirma, wird aber von Leuten,
- 26:20die man hier aus der Stadt kennt, so Immobilienleuten geführt.
- 26:25Und die haben sehr zuverlässig ihre Sachen entwickelt, hauptsächlich in der Innenstadt.
- 26:30Was gerade fertig wird, ist da auf der Ecke dieses Likör auf der Königsallee,
- 26:33die große mit dem Glas, was so ein bisschen geschwungene Form hat.
- 26:37Ich weiß, ja. Riesenprojekt, das stellen die gerade fertig.
- 26:41Und die hatten jetzt seit März eine exklusive Kaufoption für das Glasmacherviertel.
- 26:47Weil die da sofort eine Vision hatten, was man da machen kann,
- 26:51was da passieren kann. Ja, weil die auch schon geguckt haben,
- 26:53mit wem können wir das machen und so weiter. Und die LEG, der das da gehörte,
- 26:58hat gesagt, ja, das scheint klappen zu können.
- 27:01Ihr bekommt jetzt für ein halbes Jahr diese Option und die lief jetzt Ende September
- 27:05aus. Dann wurde das nochmal zwei Wochen verlängert.
- 27:08Und genau jetzt vor Ablauf hat es dann geklappt. Nämlich es ging darum,
- 27:12dass dieser potenzielle Partner, den Heinz auf jeden Fall haben wollte,
- 27:16als Finanzierungspartner, also jemand, der auch viel...
- 27:21Immobilien erwirbt, aber auch behält. Ja, ich verstehe. Das ist ja eigentlich
- 27:24immer am besten, wenn nicht einer das nur weiterverkaufen will,
- 27:26dann will das auch ein bisschen im Bestand halten.
- 27:30Mit dem, der brauchte noch so ein bisschen, da hat er seine Gremienabstimmungen
- 27:33und so weiter, aber das hat jetzt alles pünktlich geklappt.
- 27:35Und das Grundstück ist auch schon an die beiden verkauft. An einen Joint Venture,
- 27:39eine Kooperation von Heinz, diesem US-Unternehmen und von einem Unternehmen,
- 27:44was ich noch gar nicht kannte, Vastint.
- 27:47Also V-A-S-T-I-N-T, Vastint.
- 27:50Die haben ihren Hauptsitz in Amsterdam.
- 27:53Und da musste ich auch erstmal recherchieren, was machen die so.
- 27:58Und die gehören zu einer Stiftung, die in der Schweiz sitzt,
- 28:00wo Ikea letztlich hintersteckt. Das ganze Geld von Ikea.
- 28:04Also die sorgen erstmal dafür, dass Ikea weiterläuft, weiter expandiert und funktioniert.
- 28:09Aber die haben eben auch diese Immobilientochter, die in ganz Europa große Projekte macht.
- 28:16Auch schon im Ausland, in Polen, in England, also in London.
- 28:20Solche großen Industriebrachen neu entwickelt zu lebenswerten Vierteln.
- 28:27Und die sind quasi jetzt der große Finanzpartner. Heinz ist aber auch beteiligt
- 28:31im kleinerem Rahmen und die machen das jetzt zusammen.
- 28:35Und wie gesagt, der Kauf ist vollzogen.
- 28:38Die Frist ist eingehalten Mitte September und jetzt am Mittwochabend hatten
- 28:44wir das erfahren und konnten das jetzt auch exklusiv berichten.
- 28:46Ja und was haben jetzt Heinz und Wasthint da vor? Also weil klar ist ja,
- 28:53ich glaube da gab es doch vorher auch schon Auflagen, was da passieren sollte.
- 28:57Also dass irgendwie Wohnraum geschaffen wird oder irgendwie das so genutzt,
- 29:01dass es auch den Leuten im Viertel oder die dann da hinkommen wollen zugute kommt.
- 29:06Ja, also das große Thema ist natürlich Wohnungsbau in Düsseldorf und das ist
- 29:10eigentlich so das Premium-Gelände.
- 29:13Also 200.000 Quadratmeter fast groß, also es ist riesig.
- 29:17Und das Gute ist ja eigentlich angedockt an bestehende Wohnbaugegenden.
- 29:22Die Heihestraße ist ja direkt.
- 29:24Und auf der anderen Seite geht Gerriserven ja weiter von der Bahnlinie,
- 29:27also das Glasmacherviertel grenzt an die Bahnlinie.
- 29:29Und auf der anderen Seite sind dann auch wieder Wohnungen.
- 29:34Unter anderem eben ehemalige Werkswohnungen, ganz lustig, von der Glashütte.
- 29:38Und jetzt soll dann dieses ehemalige Glashüttengelände auch hauptsächlich mit
- 29:43neuen Wohnungen bebaut werden, zu 80 Prozent.
- 29:45Die Fläche, die da neu entsteht. Und der Rest dann so eher Einzelhandel oder sowas?
- 29:52Soziale Funktionen, gewerbliche Funktionen, die du brauchst.
- 29:55Also Supermarkt, da soll auch eine Schule gebaut werden, Kitas natürlich.
- 29:58Ja, wahrscheinlich so ein Medizin, ein MVZ oder so was, ein Ärztehaus,
- 30:02sowas kann ich mir auch vorstellen.
- 30:03Sehr wahrscheinlich, ganz genau. Es sollen nämlich eventuell auch Seniorenwohnungen
- 30:06zum Teil entstehen können.
- 30:08Hauptpunkt ist natürlich Familienadresse, weil das ist ja ideal, der Wald ist da direkt.
- 30:15Ja, du hast eigentlich so ein tolles Dorf, Gerrissheim war ja auch mal früher
- 30:18selbstständig und da kann das eine sehr sinnvolle Ergänzung sein,
- 30:22eben mit Familien, zwei, drei, vier Zimmerwohnungen.
- 30:26Also das Hauptteil ist auf jeden Fall Mietwohnungen und im Übrigen die Hälfte
- 30:31muss ja auch Sozialwohnung, also öffentlich geförderter Wohnraum sein.
- 30:35Das kann auch ein bisschen mal nach unten gehen, je nachdem wie die Mischung
- 30:38ist. Da soll die Stadt ja jetzt, die Stadtverwaltung auch ein bisschen mehr
- 30:40Freiheit haben, dass es nicht zu starr immer festgelegt ist.
- 30:43Aber auf jeden Fall reichlich auch, sagen wir mal, günstiger Wohnraum oder preiswerterer Wohnraum.
- 30:49Und jetzt geht es halt los. Es gab schon mal bunte Bildchen,
- 30:52wie das da aussehen könnte.
- 30:53Aber da ist eigentlich alles auf Null. Sondern das wird jetzt neu gemacht, die Architektur.
- 30:58Aktuell bewertet. Wie soll das alles aussehen? Wie ist die Erschließung?
- 31:03Aber es soll trotzdem sehr zügig gehen, sodass vielleicht in anderthalb bis
- 31:06zwei Jahren schon die Bagger da rollen.
- 31:08Und die ersten Bauabschnitte, es soll mehrere Bauabschnitte geben,
- 31:13dass es losgehen kann. Ja, also dass quasi Ende dieses Jahrzehnts da schon eingezogen
- 31:18werden kann. Nicht kompletto.
- 31:21Teilweise. Es wird zehn Jahre schon dauern, bis alles fertig ist.
- 31:24Kann man von ausgehen. Das habe ich auch eben im Gespräch mit Ludwig.
- 31:26Ich finde das immer so krass, wenn wir dann so so reden und dann ist das,
- 31:29ich meine, wir hatten ja schon Projekte, übrigens da war 40 Jahre davon die
- 31:33Regel, dass es mal fertig ist.
- 31:34Aber also auch, da passiert jetzt was und es passiert jetzt hoffentlich auch
- 31:38dann tatsächlich und bald, dass da Wohnraum entsteht und dieses Ganze drumherum.
- 31:44Aber ja, da ist ja ein bisschen anders als bei diesem anderen Bauprojekt der WHU-Hochschule.
- 31:50Da kann man ja während des Prozesses schon quasi einziehen.
- 31:53Also sobald das erste, stelle ich mir vor, sobald das erste mehr Familienhaus,
- 31:56das Mehrparteienhaus steht, können da ja schon die ersten einziehen und dann
- 32:00wird halt immer weiter erschossen. Das kennt man ja von so Neubaugebieten.
- 32:03Es ist ja jetzt auch so, dass beispielsweise Graventhal, da wohnen ja welche schon seit Jahren.
- 32:08Und hinten wird jetzt immer noch gebaut, da wo auch das Gymnasium jetzt gebaut wird.
- 32:13Da entstehen jetzt auch nochmal Graventhal-Ost, ich glaube 350 Wohnungen oder so.
- 32:17Das heißt, das Design, also wie geht das dann vonstatten? Der architektonische
- 32:24Part, also der wird auch ausgeschrieben oder macht das Heinz?
- 32:27Das macht dann Heinz nach Absprache mit der Stadt. Es kann natürlich sein,
- 32:31dass es auch mal kleinen Wettbewerb gibt oder sowas.
- 32:33Diese Prozedere wird jetzt mit der Stadt geklärt. Also das Baurecht wird vorbereitet,
- 32:39also dass ein Bebauungsplan entsteht.
- 32:41Parallel wird der städtebauliche Vertrag verhandelt. Da stehen eben diese ganzen
- 32:45Leistungen darin, die die Eigentümer auch erbringen müssen, beispielsweise Kitas
- 32:48bauen und so weiter. Ein Park muss angelegt werden. Das wird da alles so festgelegt.
- 32:53Und die, es sind historische Gebäude auf dem Gelände, die bleiben erhalten,
- 32:56also da muss dann quasi drum herum gebaut werden auch oder die müssen irgendwie
- 32:59integriert werden oder so.
- 33:01Ja, verstehe. Gibt es jetzt noch irgendwas, was schief gehen kann oder eben
- 33:05auch nicht, Uwe Jens, ist das einfach ein Projekt, wo man jetzt sagt, okay.
- 33:08Also wir wissen ja gerade bei diesen Wohnprojekten jetzt in den letzten Jahren
- 33:11leider, dass viel zu viel schief gehen kann.
- 33:13Aber sagen wir so, könnte es jetzt schon, gibt es da schon konkrete Themen,
- 33:17wo klar sein kann, da kann drangekratzt werden.
- 33:19Gibt es da irgendwie Leute, die das verhindern wollen? Es wird immer,
- 33:22sagen wir mal, eine politische Dimension geben. Es geht darum,
- 33:26wie viele öffentlich geförderte Wohnungen etc.
- 33:30Dafür ist ja politische Beteiligung auch da. Übrigens auch die Nachbarn sollen
- 33:33direkt möglichst schnell und früh auch eingebunden werden.
- 33:37Aber ich glaube, der allgemeine Wille, dass es jetzt da endlich losgeht und
- 33:40dass da neue Wohnungen entstehen, die ja dringend benötigt werden,
- 33:44der ist so groß. Und die Partner sind auf der anderen Seite auch seriös,
- 33:48dass jetzt endlich mal. Die haben auch hier schon etabliert und haben hier schon was realisiert.
- 33:51Außer Wastien, die kennt man jetzt noch nicht so, aber die wollen gerne in Deutschland expandieren.
- 33:56Also die haben durchaus schon Projekte hier, also Hotelobjekte haben die beim
- 33:59Essen in Dortmund, dass eigentlich alle eher versuchen werden,
- 34:02dass es jetzt endlich mal klappt.
- 34:04Und von daher auch mit den Möglichkeiten des Bauturbo, du kannst ja einzelne Abschnitte, die gut,
- 34:10erschließbar sind, beispielsweise parallel zur Torfbruchstraße,
- 34:14warum soll man da nicht schon anfangen können, Wohnungsbau dann zu machen und
- 34:17in einem weit hinteren Bereich vielleicht erst später oder am Schluss.
- 34:20Ja, das wäre sehr gut, wenn man jetzt zeigen würde, ja wir können das hier auch schnell.
- 34:23Die Stadtverwaltung will es auf jeden Fall. Ja, dann würde ich sagen,
- 34:28also von meiner Seite aus gibt es dann da nichts. Du würdest da also abnicken
- 34:31und würdest sagen, okay. Ich würde sagen, komm los. Komm schon drauf.
- 34:34Kommt schon darauf an, dass du das auch gestattest. Nicht wahr?
- 34:37Das denke ich nämlich auch und deswegen also mein Go habt ihr.
- 34:41Und ja, ich freue mich, weil ich meine, Gerrishalm, wie gesagt,
- 34:44ist ja wirklich ein sehr schöner Stadtteil, ein Stadtteil, der sicher sehr lebenswert
- 34:48ist, wie auch viele andere in dieser Stadt.
- 34:50Und wenn es da jetzt dann wieder mehr Möglichkeiten gibt und ich meine, ich,
- 34:54schlage jetzt hier mal einen Bogen, wenn halt auch mit dem Standort dieser neuen
- 34:58Wirtschaftshochschule irgendwie 2100 Studierende hier in die Stadt geholt werden
- 35:01sollen, das zwar erst in acht Jahren, aber dennoch, also die Stadt wächst ja
- 35:05auch und es ist sowieso schon,
- 35:06also das kann ja alles wunderbar Hand in Hand gehen und es ist ja eigentlich
- 35:10immer schön, wenn Neues entsteht.
- 35:12Bei dem Standort übrigens noch der Riesenvorteil, das war wohl auch bei diesen
- 35:16internationalen Interessenten, das war jetzt nicht nur.
- 35:20Diese Was-Dint-Gruppe, es gab auch noch einige andere, die das gemacht hätten
- 35:23und zwar vor allem auch wegen der Lage im Rücken den Wald und dann was ganz,
- 35:28ganz wichtig ist, die S-Bahn ist direkt daneben,
- 35:31und du bist in acht Minuten am Hauptbahnhof und die Straßenbahn fährt ja auch
- 35:35in die Innenstadt von da, das ist ja die Endhaltestelle von der U73.
- 35:38Aber vor allem das mit der S-Bahn, das ist natürlich ein irrer Vorteil.
- 35:42Du bist ja nur Treppe runter, Treppe hoch bis auf den Bahnsteig und wenn die
- 35:45S-Bahn denn fährt, bist du ganz schnell im Herzen der Stadt.
- 35:48Das ist schon super. Ich denke auch, dass das alles nur Vorteile hat und deswegen,
- 35:53wie schön, dass da jetzt was passiert.
- 35:55Wie schön, dass du mir und uns davon berichtet hast und ich freue mich schon
- 35:59aufs nächste Mal. Herzlich gern. Danke. Tschüss.
- 36:18Wir schauen Serien und Filme und im besten Fall vergessen wir,
- 36:21dass das alles ja im wahrsten Sinne des Wortes gespielt ist und dass die Welten,
- 36:26die uns dort präsentiert werden, gebaut und hergerichtet sind.
- 36:29Umso spannender, wenn man hinter die Kulissen einer Serie schauen darf,
- 36:32die man dann auch selber noch anguckt.
- 36:34Angelina Burch hatte die Gelegenheit und berichtet von ihrem Besuch am Set einer
- 36:38Netflix-Serienproduktion.
- 36:45Angelina Burch, ob du jetzt Filmstar wirst? Ich glaube nicht.
- 36:51Wenn, dann kann ich immer sagen, ich kannte sie ja noch, als sie noch Redakteurin
- 36:55war und immer mit mir im Podcast gesprochen hat.
- 36:58Du hast immerhin schon Setluft geschnuppert und das finde ich richtig spannend.
- 37:03Und vielleicht möchtest du mir und uns mal ein bisschen davon erzählen,
- 37:06du durftest beim Dreh einer Netflix-Serie dabei sein, dieser Dreh hat sich um
- 37:11Düsseldorf herum abgespielt.
- 37:14Das ist natürlich da. Das ist im Film bis so. Da gibt es Non-Disclosure-Papers,
- 37:20da darfst du dann nicht sagen, wo du warst und so, aber du kannst erzählen, wie es war und was es war.
- 37:25Und als ich gelesen habe, dass du das gemacht hast, habe ich sofort gedacht,
- 37:28na, das erzählte ich hier aber mal.
- 37:30Genau, also es wurde tatsächlich ja auch sogar in Düsseldorf in der Stadt gedreht,
- 37:34in Benrath in einer Straße und so kam das irgendwie damals auch so ein bisschen zustande.
- 37:39Als wir das mitbekommen hatten, dass in Benrath gedreht wird,
- 37:42kam darüber so ein bisschen der Kontakt dann auch,
- 37:45zu der Produktion halt zustande und die hatten uns dann eingeladen,
- 37:48wirklich bei so einem richtigen Set-Visit-Drehtag dabei zu sein und das ist
- 37:52halt dann doch sehr cool.
- 37:54Das muss man dir ja nicht zweimal sagen, wenn irgendwo Action ist.
- 37:57Das ist auch wirklich nicht alltäglich und ja, hat halt irgendwie dann doch
- 38:02was Besonderes, weil man.
- 38:06Hat auch einfach gemerkt, das ist halt dann auch einfach eine sehr professionelle
- 38:09Produktion gewesen, das kann man auch nicht anders sagen und das ist halt dann
- 38:12schon total beeindruckend gewesen und ich glaube, das war dann natürlich so
- 38:15ein Tag, den haben die dann auch so ein bisschen auf,
- 38:17auch quasi so ein Set-Visit dann auch ein bisschen ausgelegt,
- 38:20sodass ja auch einfach mal Zeit war für Interviews und wir eine Führung bekommen haben und so.
- 38:24Also das ist ja dann natürlich dann nochmal irgendwie so ein bisschen was anderes
- 38:27als wahrscheinlich so ein klassischer Drehtag.
- 38:29Aber um die ganzen Hintergründe von so einer Netflix-Serie mal erläutert zu
- 38:33bekommen, war das schon echt was Besonderes. Ja, das glaube ich.
- 38:36Um welche Serie handelt es sich? Kann man die schon gucken? Ja,
- 38:39die ist jetzt am Dienstag, am 13. Oktober, sind alle sechs Folgen freigeschaltet
- 38:44worden auf Netflix. Das ist die neue Serie, Die Falle.
- 38:48Die beruht auf einem Roman.
- 38:50Und genau, der wurde dann quasi jetzt als sechsteilige Miniserie umgesetzt.
- 38:55Ich bin generell ein sehr großer Miniserien-Fan und ich glaube generell,
- 38:58so vom Thema hätte mich das auch sowieso angesprochen.
- 39:02So ein bisschen düster, ne? Genau, aber schon auch, ohne dann jetzt irgendwie
- 39:05zu viel einfach dann so zu verraten, aber schon so, dass auch echt noch,
- 39:09glaube ich, relativ viele Fragen auch am Anfang einfach auch noch.
- 39:13Aufgeworfen werden und noch so ein bisschen bleiben und die erste Folge habe
- 39:16ich immerhin gestern mal noch geschafft.
- 39:17Und ja, ich glaube, also die war so kurz, weil ich habe dann,
- 39:21die war vorbei und ich hatte so, hä, wo ist denn die Folge?
- 39:23Guckst du das jetzt ein bisschen mit anderen Augen, weil du weißt,
- 39:25was da alles hinter steckt, also wer auch dahinter steckt, du hast ja dann nicht
- 39:28nur so wie wir, die sich das dann angucken, sieht man irgendwie die Hauptdarstellerinnen,
- 39:33Hauptdarsteller und alle anderen Spielenden und.
- 39:36Taucht in diese Welt ein, sondern ich finde, ich kenne das ja auch aus anderen
- 39:40Zusammenhängen, wenn man so ein bisschen weiß, wer dahinter steht,
- 39:42wer vielleicht das Buch geschrieben hat, wer Regie geführt hat oder.
- 39:45Wie die sich am Set verhalten oder wie die so sind, dann weiß man ja ein bisschen
- 39:50mehr und sieht dann vielleicht auch, dass man weiß, ah, Ja, das mit der Pflanze
- 39:54war aber ein bisschen schwierig im Hintergrund und so.
- 39:56Also gibt es da solche, also hast du so ein paar Sachen erkannt oder?
- 39:59Genau, ich glaube, darauf wollte ich gerade noch so ein bisschen hinaus,
- 40:02weil ich weiß nicht, ob das gerade so viel Spaß macht, das mit mir dann zusammen
- 40:05zu gucken, weil ich die ganzen Hintergründe ja dann irgendwie dann auch schon so kenne.
- 40:09Also das wollte ich nämlich gerade sagen, dass ich glaube, das ist eine Serie,
- 40:12die ich so oder so irgendwann mir auf jeden Fall angeschaut hätte.
- 40:15Aber jetzt wollte ich auch irgendwie nicht länger warten, habe sie direkt auch
- 40:18am ersten Tag der Erscheinung dann mal reingeschaltet.
- 40:23Vor allem also dieses Haus, wo dieses Set-Visit-Tag dann ja auch war,
- 40:27Und da spielt halt einfach wirklich der Großteil dieser Serie.
- 40:30Das heißt, alles, was bei dieser Führung gezeigt wurde und was als Hintergründe
- 40:34da erläutert wurde, das sieht man,
- 40:38würde ich mal jetzt vermuten, also nach der ersten Folge, da wurde schon viel
- 40:41in dem Haus auch gedreht.
- 40:43Das wird man jetzt über die nächsten Folgen hinweg halt auch noch sehen.
- 40:45Und ja, das ist schon cool.
- 40:48Ich weiß gar nicht, wie ich das richtig beschreiben soll, weil es waren auch
- 40:51an dem Tag, waren auch Interviews, ja dann mit den ganzen Produzenten,
- 40:54mit den Hauptdarstellern und so möglich. Und jetzt so vorm Fernseher zu sitzen
- 40:57und zu wissen, im Moment mit denen, die haben mir das und das erzählt.
- 41:00Also ich kriege das irgendwie jetzt gerade gar nicht so richtig übereinandergelegt,
- 41:03dass ich mit den ganzen Menschen schon Interviews geführt habe und jetzt sitze
- 41:08ich so auf der Couch und gucke mir das an.
- 41:10Also war so nach der ersten Folge, kam es glaube ich noch nicht so ganz an.
- 41:14Wobei aber tatsächlich auch und da habe ich mich auch total drauf gefreut,
- 41:17die Szene, die gedreht wurde, als ich quasi mit den Produzenten im Nebenraum
- 41:22saß, die war jetzt in der ersten Folge schon zu sehen.
- 41:24Und da habe ich mich natürlich total drauf gefreut, weil das war so cool,
- 41:28da mal in so einem Nebenraum einfach zu sitzen und man hört so alles mit und
- 41:32kriegt so die ganzen Anweisungen mit und sieht alleine, wie viel Arbeit in so
- 41:36eine Mini-Szene reingeflossen ist.
- 41:38Es wäre wahrscheinlich noch cooler, wenn man noch mehr von diesem Dreh mitbekommen
- 41:41hätte, aber alleine das und wie, das habe ich ja in dem...
- 41:45Text auch schon beschrieben ist an dem Tag, es war wirklich strahlender Sonnenschein
- 41:49irgendwann im Frühjahr letzten Jahres,
- 41:51und in dieser Szene ist es total düster und am Regnen und du würdest halt,
- 41:56wenn du das siehst, niemals erahnen, was das eigentlich irgendwie für ein Tag
- 42:00war und wie die äußeren Umstände da eigentlich waren und das ist irgendwie total
- 42:04cool, das alles jetzt so ein bisschen zu wissen.
- 42:06Ja, das finde ich eh spannend. Das wirst du jetzt gleich auch noch ein bisschen,
- 42:10erläutern, weil genau, warum reden wir darüber? Klar, das ist total spannend,
- 42:14aber natürlich hat es auch einen Düsseldorf-Bezug. Zum einen,
- 42:16weil dieses Haus, in dem das spielt, hier irgendwo steht.
- 42:20Du hast schon gesagt, es wurde ja auch in der Stadt gedreht.
- 42:25Das Team dahinter ist ja auch nicht zum ersten Mal in Düsseldorf.
- 42:27Also zum Beispiel die Regisseurin dieser Serie, die Falle ist auch die Regisseurin
- 42:33der Miniserie Liebeskind, die ja mit einem Emmy, glaube ich,
- 42:35sogar ausgezeichnet wurde.
- 42:36Das war ein totaler Überraschungserfolg, genau. Und die kommt aus Düsseldorf.
- 42:39Dann haben wir jetzt auch hier in der Serie die Musik, hat Volker Bertemann
- 42:44gemacht, der ja auch in Düsseldorf lebt und ja auch Oscar-Preisträger.
- 42:49Genau. Unser Oscar-Preisträger. Genau. Und Anna Schuth spielt eine Rolle,
- 42:53die lebt ja auch jetzt seit einigen Jahren in Düsseldorf.
- 42:55Also wir haben schon echt alleine über die Schauspieler schon einen recht großen
- 42:59Bezug hierher und das Produktionsteam und genau, dann einfach auch die zwei
- 43:04Drehorte, die hier einfach in der Stadt und so.
- 43:07Daran finde ich so spannend und da wollte ich noch ein bisschen drauf hinaus.
- 43:10Wie gesagt, du darfst natürlich nicht erzählen, wo das ist und so,
- 43:13aber ich finde spannend.
- 43:15Du beschreibst ja auch, dass dieses Haus wurde natürlich gescoutet und gesucht
- 43:19und dann sich dafür entschieden und dann einmal quasi komplett umgestaltet.
- 43:23Also so, dass man das eigentlich nicht mehr erkennt. Und ich gehe auch davon
- 43:27aus, dass man die Straße in Benrath,
- 43:29recht neutral behandelt, weil die Serie spielt ja eigentlich in München.
- 43:34Also das finde ich immer so spannend, auch an diesen Dingen.
- 43:37Es gibt ja klar Filme und Serien, da ist die Stadt, spielt auch eine Rolle.
- 43:41Aber in dem Fall geht es ja dann tatsächlich um die Orte. Und hast du irgendwie
- 43:44rausgefunden, warum die ausgerechnet dann hier, ich meine, ein großes freistehendes
- 43:49Haus, wo man irgendwie viel drin machen kann, wird es ja auch in anderen Städten geben oder so.
- 43:52Also warum dann hier? Oder ist das ein Haus, was oft für so Produktion benutzt
- 43:56wird? Ich glaube, das ist tatsächlich...
- 43:59Gar nicht so einfach gewesen. Und wirklich diesen, also mit quasi wie freistehend
- 44:04das ist. Und das spielt schon auch eine wichtige Rolle, dass es ein freistehendes
- 44:07Haus ist in der Serie, weil es wirklich als ein Rückzugsort auch dient.
- 44:13Und genau deswegen, also so wie ich das verstanden hatte, war das gar nicht so einfach.
- 44:16Die haben sich 90 Häuser, glaube ich, angeschaut. Und das war eines der ersten halt hier.
- 44:20Und das ist wohl einfach die ganze Zeit im Kopf geblieben. Und ich finde,
- 44:24also das war schon auch echt beeindruckend.
- 44:27Und man hat auch da vor Ort gesehen, Da war halt auch einfach noch drumherum
- 44:30Platz, dass auch die ganze Produktion da einfach noch Platz hat.
- 44:33Ich glaube, das gehört ja dann auch noch dazu. Es ist ja am Ende nicht nur das
- 44:36Haus, was als Drehort irgendwie dient, sondern du brauchst ja auch noch irgendwie
- 44:39was, wo du Platz hast für die große Produktion, die ja irgendwie auch mit da drin noch hängt.
- 44:44Und die Redakteurinnen und Redakteure, die zu Besuch kommen.
- 44:47Du hast das sehr, sehr, sehr anschaulich beschrieben, dass tatsächlich dieses
- 44:50Haus komplett umgestaltet und neu eingerichtet wurde.
- 44:53Kannst du das nochmal kurz erzählen, was da alles passiert ist?
- 44:56Ich glaube, was im Detail alles passiert ist, das war wahrscheinlich gar nicht
- 45:00möglich, was da dann auch vor Ort hat, das zu erzählen.
- 45:02Also alleine in dem Schlafzimmer, das riesige Wandbild, dafür gab es wirklich
- 45:07einfach, ich glaube, das wurde zwei Tage lang einfach nur auf dieses Wandbild.
- 45:12Fokussiert und dann wurden die Räume umgebaut.
- 45:14Das wurde, glaube ich, neu tapeziert und wirklich einfach nach,
- 45:19also da ist so ein kleines Gewächshaus in dem Haus in Balkonrichtung noch entstanden und so.
- 45:24Also das ist wirklich, ich glaube, das sah vorher wirklich völlig anders aus
- 45:27und ich glaube, dadurch, dass ich das vorher ja nicht im Rohbau oder in dem,
- 45:31wie es davor halt war, gesehen habe, fällt es total schwierig,
- 45:34sich das vorzustellen, wie es vorher aussah.
- 45:36Aber ich glaube, das ist einmal wirklich komplett umgebaut worden.
- 45:40Was ja irgendwie interessant ist, also du gehst auf die Suche nach einem Haus,
- 45:43und dann modulierst du das nochmal so doll um, dass es eigentlich ein ganz anderes
- 45:47Haus ist. Aber genau, dann sind wahrscheinlich andere Parameter einfach...
- 45:50Wichtiger und herausragender. Das heißt, was ich auch interessant fand,
- 45:56das schreibst du nämlich auch, dass in diesem Haus nämlich dann auch ein Zimmer
- 45:58hergerichtet wurde, was dann als Hotelzimmer von geht.
- 46:01Also einfach, um jetzt mal ein bisschen diese Magie auch zu brechen,
- 46:04jetzt ist ein sehr großes Wort, aber das natürlich so ein Set ist ein Set und
- 46:08wahrscheinlich, wenn man einmal einen guten Ort gefunden hat.
- 46:11Wird das auch so viel benutzt, wie es geht oder in so vielen Hinsichten.
- 46:14Also, dass dann auch in einem Haus mehrere Welten passieren.
- 46:17Genau, das wird dann glaube ich nochmal spannend, dass dann auch als,
- 46:21Szene wirklich dann in der Serie zu sehen, weil das war wirklich einfach so
- 46:23ein abgegrenzter Raum, wo man dann noch gar nicht so gemerkt hat,
- 46:27okay, was hat der jetzt mit dem Ganzen zu tun?
- 46:30Und ich glaube, das wird wahrscheinlich sehr häufig irgendwie so gemacht oder
- 46:34ich glaube ganz oft, wenn in einem Haus gedreht wird, also dann ist es halt
- 46:38irgendwie oft wahrscheinlich ein Set und gar nicht, dass es ein fertiges Haus
- 46:41ist, in dem gedreht wird.
- 46:42Und ich glaube, da hatten die hier schon wirklich viel Spielraum und auch ich
- 46:47meine, zwölf Tage lang haben sie ja verraten, hat es gedauert,
- 46:49das alles umzubauen. Das ist schon eine Weile.
- 46:52Da kann schon einiges passieren in der Zeit. Die Serie ist jetzt also zu sehen.
- 46:55Du hast schon gesagt, wenn man mit dir guckt, muss man sich darauf einstellen,
- 46:58dass du ständig sagst, ach, da war das. Und das weiß ich auch.
- 47:01Ich liebe das ja. Also ich bin ja auch großer Fan beim Filme- und Seriengucken reden.
- 47:06Wir können es gerne nochmal zusammen gucken. Das können wir sehr,
- 47:08sehr gerne machen. Und jetzt nochmal auf meine Anfangsfrage.
- 47:11Dir wurde nicht spontan eine kleine Nebenrolle angeboten?
- 47:15Nee, ich weiß aber auch nicht.
- 47:16Also es gibt ja schon, ich glaube, einen Grund, warum ich den Job mache,
- 47:21wo ich über viele spannende Dinge berichte.
- 47:24Aber es ist auch ganz schön, mal dahinter überall zu stehen und eine Bühne zu
- 47:29bieten für spannende, coole Geschichten.
- 47:33Das ist ein sehr schönes Abschlusswort. Ich danke dir sehr, danke,
- 47:36dass du uns mitgenommen hast auf diese Reise durch das Set.
- 47:39Und ich glaube, das sind einfach ja Einblicke, die man sonst nicht so sehr bekommt.
- 47:43Und deswegen vielen, vielen Dank und ich freue mich, was du als nächstes zu
- 47:47berichten hast. Bis dahin. Bis dann. Tschüss.
- 47:50Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie.
- 47:54Wir unterbrechen die kurzzeitige Erwärmung nochmal und kehren dann zurück zu
- 48:02einem freundlichen, aber herbstlichen Tasch zurück.
- 48:06Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter.
- 48:09Es gibt ein bisschen etwas zu
- 48:11erzählen, zumindest was den Übergang vom Freitag auf den Samstag angeht.
- 48:17Der große Rest bleibt erstmal relativ ähnlich, wie wir es derzeit haben,
- 48:21nur auf einem etwas tieferen Temperaturniveau.
- 48:25Der Freitag, der wird uns viele Wolken gerade um die Mittagszeit bringen,
- 48:30ansonsten ist es meist freundlich und die Temperaturen liegen bei 12 bis maximal 21 Grad.
- 48:37Am Abend ziehen dann deutlich kompaktere Wolkenfelder auf, der Wind frischt
- 48:40ein bisschen auf und es regnet vor allem in der Nacht zum Samstag ein bisschen.
- 48:45Die Temperaturen gehen dann auf 9 Grad zurück und mit diesem Regen kommt auch
- 48:49eine Kaltfront. Das bedeutet, wir haben danach kühlere Luft.
- 48:53Der Samstag selbst, der wird uns nun ein Mix aus tiefhängenden Wolkenfeldern
- 48:57bringen. Zum Nachmittag sind auch immer kompaktere Wolken dabei und die Temperaturen
- 49:01steigen auf maximal 14 Grad an.
- 49:04Der Sonntag, der wird, Stand der Dinge derzeit, tiefhängende Wolkenfelder bringen.
- 49:09Die werden uns den gesamten Tag über begleiten.
- 49:12Zum Nachmittag hin werden diese zwar ein bisschen auflockern,
- 49:15dann kommen aber in der Höhe neue Wolkenfelder aufgezogen.
- 49:18An den Temperaturen ändert sich im Prinzip relativ wenig, sie gehen aber noch
- 49:22einen kleinen Ticken zurück und gehen auf 6 bis 12 Grad zurück.
- 49:27Dann blicken wir noch schnell auf die neue Woche, denn der Montag,
- 49:30der wird uns einen Mix aus Wolkenfeldern bringen, die sich zum Nachmittag hin
- 49:34auflösen bei 7 bis 15 Grad und der Dienstag wird da relativ ähnlich.
- 49:39Ab dem Dienstag können wir aber sagen, daher, dass sich der Wind dann wieder
- 49:44abschwächt und die Nächte dann auch relativ gut auskühlen können,
- 49:48werden wir gerade in den ersten Tageshälften immer dichte Nebelfelder und Hochnebelfelder bekommen.
- 49:54Zum Nachmittag wird sich die Sonne dann besser durchsetzen. Temperaturen liegen
- 49:58dann im groben Trend bei 6 bis maximal 15 Grad.
- 50:01Und das wird sich dann voraussichtlich auch bis zum Wochenende fortsetzen,
- 50:06ehe dann das Schauerrisiko wieder zunehmen wird. In diesem Sinne euch ein schönes
- 50:10Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao.
- 50:22Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich
- 50:26große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall,
- 50:30wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid,
- 50:33dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast.
- 50:37Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser,
- 50:41der oder die das gefälligst bald lernen soll.
- 50:45Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
- 50:52Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer
- 50:56Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.