Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Tödliche Messerstiche in Einkaufszentrum
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- Music. Moin, ich bin Lars Heider. Heute geht es um eine Messeattacke, bei der ein junger Mann in einem Einkaufszentrum ums Leben gekommen ist. Weitere Themen. Durch die Harley Days kommt es zu Straßensperrungen in der Stadt. Jung Heinrich will sich komplett aus Rüstland zurückziehen. Und die Altonale hat begonnen. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3. Neue Oper in der Hafencity. Werden die alten Kaimauern zum Problem? Platz 2, Baustellen und Ferienstart im Osten. Rund um Hamburg drohen Staus. Und auf Platz 1, Mann stirbt nach Messerattacke in Einkaufszentrum. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Im Phoenix Center in Harburg ist es zu einer tödlichen Messerstecherei im Foodcourt im Untergeschoss gekommen. Dem Angriff ist nach Zeugenberichten ein Streit vorausgegangen. Im Verlauf soll ein Mann auf einen anderen Mann eingestochen haben. Passanten kümmerten sich so lange um den Verletzten, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Tatverdächtige wurde von der Polizei in der Nähe des Tatorts festgenommen. Das Einkaufszentrum wurde geräumt und für Kunden geschlossen. Der schwerverletzte Mann wurde mit einem Rettungswagen unter Reanimationsbedingungen ins AK Harburg gebracht, wo er wenig später starb. Der Täter soll den jungen Mann mit einem Messer in den Magen und in den Hals gestochen haben. Nach Armandinformationen hatte zwischen dem Täter und seinem Opfer bereits ein längeres Kontaktverbot wegen einer Morddrohung bestanden. Hintergrund der Tat soll der Streit um eine Frau aus der Familie des Täters sein, bei dem es sich um einen deutschen mit syrischen Wurzeln handeln soll. Vor dem Krankenhaus in Harburg versammelten sich Angehörige des Verstorbenen. Um den Betrieb der Notaufnahme zu gewährleisten, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot an. Zwischenzeitlich soll es dort laut zugegangen sein, heißt es. Tausende Motorradfans kommen an diesem Wochenende nach Hamburg. Bis Sonntag finden auf dem Gelände des Großmarkts in Hammerbrook die Harley Days statt, zu denen auch Prominente wie Peter Maffay erwartet werden. Der Höhepunkt ist die Harley-Parade am Sonntagnachmittag. Der Plan lautet so, etwa 2000 Biker fahren knapp 30 Kilometer durch Hamburg. Die Parade startet um 14 Uhr am Großmarkt und führt über die Vettel, die Trübelbrandbrücke und den Hafen. Anschließend geht es über die Freihafen-Elbbrücken, die Landungsbrücken und den Fischmarkt weiter zur Reeperbahn, bevor die Ausfahrt wieder am Großmarkt endet. Das alles geht bis etwa 17 Uhr, solange ist bei allen anderen Verkehrsteilnehmern Geduld gefragt. Die Polizei hat angekündigt, dass Sperrungen entlang der Strecke nötig sein werden. Der Hamburger Gabelstaatlerhersteller Jungheinrich plant das Ende seines Russlandsgeschäfts. Der Vorstand habe mit Zustimmung des Aufsichtsrats entschieden, in abschließende Verhandlungen über den Verkauf seiner russischen Tochtergesellschaft zu gehen. Das teilte der MDAX-Konzern in einer sogenannten Ad-Hoc-Mitteilung mit. Konkret geht es um den Verkauf sämtlicher Anteile an der russischen Tochtergesellschaft Jungheinrich Lift Truck. Dazu werden er mit drei russischen Finanzinvestoren verhandelt. Die Veräußerung, so heißt es, würde für Jungheinrich die Beendigung der geschäftlichen Aktivitäten in Russland bedeuten. Seit 1993 sogar war das Unternehmen in Russland aktiv. 2003 erfolgte die Gegründung einer eigenen Gesellschaft dort. Die Bilanz der erst vor wenigen Wochen ausgelaufenen Grippesaison 2024 liegt für Hamburg vor. Die Zahl der mit der echten Influenza infizierten Menschen hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, die der Toten leider auch. Auch in Relation zu den Jahren vor der Corona-Pandemie ist es ein erheblicher Anstieg. Dazu sagt die Vorsitzende des Hausärzteverbandes Hamburg, Jana Husemann, dem Abendblatt, ich zitiere, insgesamt war es eine Erkältungssaison mit vielen Erkrankten, bei der auch andere Erkältungsviren eine Rolle gespielt haben. Das hat dementsprechend zu mehr Krankschreibungen geführt. Allerdings ist das ja etwas, was wir auch wollen. Wer an einem Infekt, der Atemwege erkrankt ist, soll zu Hause bleiben und sich aufhören. Nach dem Jubiläumsjahr geht die Altonale 2025 heute mit einigen Veränderungen an den Start. Manche Dinge sind zwar nach wie vor unumstößlich und Herzstück der Veranstaltung, wie das Bezahlsystem auf freiwilliger Spendenbasis und dass man für gesellschaftlichen Zusammenhalt und demokratische Grundwerte einsteht. Doch um genau das zu erhalten, bedarf es auch Neuerungen. Unter anderem sind die allgemeinen Kostensteigerungen sowie deutlich höhere Auflagen für die Festivallmacher, um Altonale-Geschäftsführer Heike Gronholz zur existenziellen Frage geworden. Um dem Kostendruck zu begegnen und gleichzeitig keine Eintrittspreise erheben zu müssen, wurde die Dauer des Festivals verkürzt bei gleichbleibendem Programm. Jetzt sind es 10 Tage anstatt der 17 Tage im vergangenen Jahr. Aber wie gesagt, am Programm wurde nicht gespart. Zum Podcast-Tipp des Tages. Die Woche begann in Hamburg mit einer Top-Personalie im Hafen, die Hala und ihre Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath trennten sich nach mehr als acht Jahren. Was steckte alles dahinter? War die Aufregung in Teilen übertrieben? Und haben die Oppositionsparteien in Hamburg recht, die das alles als peinlich für den Senat bezeichnen? Darüber sprechen Matthias Igne und ich unter anderem in der neuen Folge von 040 Hamburg streng vertraulich. Die hören Sie unter www.armland.de und überall, wo es gute Podcasts gibt. Und wir, wir hören uns am Montag wieder mit den Hamburg News um 17 Uhr. Bis dahin, tschüss. Music.