Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Abiturienten werden immer besser
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Abiturnoten in Hamburg und die erfolgreichsten Schulen. Weitere Themen. Das Holzenareal hat endlich wieder eine Perspektive. Besorgte Eltern melden sich im Fall White Tiger und der FC St. Pauli hat große Pläne. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die Top 3, die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Abitur in Hamburg. Liste zeigt die Noten aller Hamburger Schulen. Auf Platz 2, warum ein bekanntes Restaurant in Winterhude plötzlich die Preise senkt. Und auf Platz 1 gibt es noch mehr White Tiger Opfer. Eltern melden mögliche Taten. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Nach bald 10 Jahren Stillstand könnte die Bebauung des Holzenareals in Altona endlich vorangehen. Der Grundstückseigentümer Adler Group verhandelt nun exklusiv mit dem städtischen Wohnungsunternehmen Saga und dem privaten Hamburger Investor Quantum. Dazu sagt Anke Frieding, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, so muss es heißen. Ich zitiere, ganz Altona wartet sehnsüchtig darauf, dass auf dem Holzenareal endlich Wohnraum entsteht. Nach Jahren voller Stillstand und enttäuschter Erwartungen bietet sich nun eine echte Chance. Zitat Ende. Doch in die Hoffnung mischt sich, natürlich müsste man fast sagen, auch Besorgnis. Ein breites Hamburger Bündnis um die Initiative Holsten knallt am dollsten und den Denkmalverein fordert eine sozial, baukulturell, ökologisch, vorbildhafte und zukunftsfähige Entwicklung des Quartiers sowie den Erhalt der gefährdeten historischen Brauereigebäude ein. Eigentlich sollten dort mehr als 1200 Wohnungen entstehen, auf dem Holzen-Area, darunter rund 365 geförderte Mietwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 30 Jahren. Daneben sollte es unter anderem Kitas, Geschäfte, Büros und einen Handwerkerhof geben. Vielleicht kommt das ja jetzt auch alles noch. Nach der Festnahme des Hamburger Pädosadisten, der im Internet unter dem Namen White Tiger Kinder missbraucht und in den Suizid getrieben haben soll, zumindest in einem Fall, haben sich weitere besorgte Eltern bei den Ermittlungsbehörden gemeldet. Sie hätten die Befürchtung geäußert, dass auch ihre Kinder Opfer des 20-Jährigen geworden seien, teilte die Staatsanwaltschaft Hamburg mit. Wörtlich heißt es, ich zitiere Oberstaatsanwältin Mia Sperling-Carsens, wir können bestätigen, dass es infolge der Festnahme zu entsprechenden Meldungen durch Eltern gekommen ist. Die Prüfung der Angaben daure an. Der 20-Jährige war Mitte Juni in der Wohnung seiner Eltern in Hamburg festgenommen worden. Er soll Kopf einer Gruppe von Cyberkriminellen sein, die aus sexueller Motivation heraus acht Kinder im Alter von 11 bis 15 Jahren im Internet zu Gewalt gegen sich selbst gezwungen haben. Die Kinder stammen den Angaben der Ermittlungsbehörden zufolge aus Deutschland, England, Kanada, USA, zwei aus Hamburg und eines aus Niedersachsen. Dem angeklagten Deutsch-Iraner werden unter anderem Mord, versuchter Mord, gefährliche Körperverletzungen, teils schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie Besitz von kinderpornografischen Dateien vorgeworfen. Der junge Mann streitet alle Vorwürfe pauschal ab. Er sitzt derzeit im Jugendgefängnis auf der Elbinsel Hannover Sand. Wochenlang haben sie gelernt und gebankt, doch die Mühe hat sich offensichtlich gelohnt. Hamburgs Abiturientinnen und Abiturienten haben den Abischnitt in der Stadt leicht verbessert. In diesem Jahr liegt er bei 2,35, im Vorjahr waren es 2,36. Doch der Abitur-Durchschnitt in der Hansestadt variiert stark nach Schulform und Stadtteil. Die besten Abiturzeugnisse, gemeint ist damit der Notendurchschnitt aller Abiturierten an einer Schule, wurden bei den staatlichen Gymnasien am Gymnasium Oberalster gemessen. Dort lag der Durchschnitt bei 1,83 und damit weit über dem Hamburger Wert von 2,35. Insgesamt waren 9.810 Schülerinnen und Schüler bei uns in der Stadt zu den Abiturprüfungen angetreten. Davon haben 9.274 sie auch bestanden. Das sind 58 mehr als im Vorjahr und so viele wie zuletzt 2017. Besonders bemerkenswert, fast jeder dritte Abiturient schaffte in diesem Jahr einen Einserschnitt, also eine Note mit einer Eins vor dem Komma. Das ist wirklich fast schon inflationär. Der FC St. Pauli denkt über eine Vergrößung des Millern-Tor-Stadions nach. Hintergrund ist, dass der Fußball-Bundesliga-Club seit Jahren viel mehr Kartenfragen erhält, als er erfüllen kann. Aktuell passen 29.546 Zuschauer in die Arena. Dazu sagt St. Paulis kaufmännischer Geschäftsleiter Wilken Engelbracht, ich zitiere, das Stadion ist für den Zuspruch, den wir haben, etwas zu klein. Das ist eine Planung, die noch Zeit braucht, die wir aber aktiv angehen müssen. Die Weiterentwicklung des Stadions ist unsere Verantwortung. Der FC St. Pauli hatte im vergangenen Jahr eine Genossenschaft gegründet. Durch den Verkauf der Anteile kamen rund 29,2 Millionen Euro zusammen. Für etwa 15 Millionen Euro wird die Genossenschaft die Mehrheitsanteile am Millern-Tor-Stadion kaufen. Die verbleibenden rund 14 Millionen sollen laut Engelbrach aber nicht für den angedachten Stadionausbau zurückgehalten werden. Trotzdem wäre der wahrscheinlich eine gute Sache. Eine gute Sache sind auch die Hamburg News von morgen. Wir hören uns um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.