Latest / Gunther Fehlinger Podcast / Ivo Herzl über Israel, Antisemitismus & Europas Zukunft – Interview mit Gunther Fehlinger
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- 0:00Ist gezeichnet. Heute haben wir einen besonderen
- 0:01Gast hier auf der Podcast bei Günther Pott.
- 0:04Das ist ganz besonders schön und ich freue mich, dass du hier
- 0:06bist. Herzlich Willkommen.
- 0:07Danke für die Einladung, Herzl, Ivo Herzl.
- 0:09Wie kommt Ivo Herzl nach Wien und wie kommt Ivo Herzl in meine
- 0:13Pot? Und was ist die Bedeutung von
- 0:15Ivo Herzl? Das würde mich jetzt
- 0:16interessieren, ich werde einmal nur Ivo sagen, weil das mit
- 0:18Herzl wirst du gleich erklären, weil du ein Muscle Topf auf
- 0:21deinem Tisch. Hast Marcel Love.
- 0:23Okay. Gleich hier rein sein,
- 0:25ausgezeichnet. Wie kommt der Ivo nach Wien?
- 0:28Er ist hier geboren, ganz einfach, ich bin ich.
- 0:30Urwina wenn du mich noch am Herzl fragst, ich bin nicht als
- 0:34Herzl geboren, ich habe den Namen erst seit Anfang dieses
- 0:39Jahres und der war einmal väterlicherseits in der Familie
- 0:45vergraben. Ich habe einen Stammbaum mal
- 0:47ausgegraben, der geht irgendwie zurück 1700 irgendetwas von
- 0:50einer Frau Baba Herzl ausgehend ich.
- 0:54Ich weiß nicht, ob sie je jüdisch waren oder nicht.
- 0:58Das spielt für mich auch keine Rolle.
- 0:59Ich bin selber auch nicht jüdisch, wenn das gleich zur
- 1:02Sprache kommen soll, vielleicht waren sie es mal oder auch
- 1:07nicht, irgendwann ging es auf jeden Fall väterlicherseits
- 1:10durch die Kristinisierung durch und mein Ururgroßvater hat dann
- 1:15im aufkeimenden Antisemitismus unter Kaloega und und dem dem
- 1:20ganzen Zeugs den Namen abgelegt und in den.
- 1:24Deutsch wie nur möglichsten klingenden Namen Hinze sich
- 1:29umbenannt und mein Vater ist jetzt nicht in der, sag ich mal
- 1:34geopolitischen Szene Österreich oder vielleicht in der
- 1:36künstlerischen Szene etwas bekannter gewesen.
- 1:39Christian Ida Hinze war der Gründer der Schule für Dichtung
- 1:42in Wien, hat praktisch die Welt der Dichtkunst nach Wien geholt
- 1:50und vernetzt, war ein großer Einfluss für mich.
- 1:54Und ja, seit sag ich mal seit dem 7.
- 1:58Oktober, wo ich schon gemerkt habe da was eigentlich wirklich
- 2:02Antisemitismus ist, dass der weiter nicht gestorben ist,
- 2:06sondern lebt und lebt und jederzeit wiederbelebt werden
- 2:09kann, habe ich mich entschieden, auch diesen Namen wieder
- 2:14wiederzubeleben. Und so heiße ich jetzt Ivo
- 2:16Herzl. Ein großer Schritt eigentlich
- 2:19sogar seinen Namen zu ändern. In der Form.
- 2:21Also wirklich, was hat dich dazu bewegt in der Form und wie ist
- 2:24jetzt genau die Entscheidung gekommen?
- 2:27Ich glaube, nachgedacht habe ich eigentlich schon die letzten 15
- 2:31Jahre irgendwie einmal. Aber ich sagte, jetzt geht man
- 2:34wirklich den bürokratischen Weg, ist es einem so wichtig, wofür?
- 2:38Ich finde den Namen einfach auch immer schön, ich hieß davor
- 2:41antonic, auch vielleicht eine. Nebensächliche Geschichte, aber
- 2:48ich meine, Ich bin als Ivo Antonic aufgewachsen, ohne ein
- 2:51Wort servokratisch zu können. Mütterlicherseits waren wir vom
- 2:55Balkan, aber nicht, weil meine Mutter hat ein Wort
- 2:58Servokratisch gelernt, da gab es eine enorme
- 3:00Herkunftsverweigerung, also eigentlich spielt das ein
- 3:02bisschen eine Rolle mütterlicher und väterlicherseits, so eine
- 3:05Entwurzelung, eine Herkunftsverweigerung, und ich
- 3:09sage mal, ich war trotzdem in der Schule.
- 3:11Ein bisschen der ausgestoßene Chuge, obwohl ich nicht einmal
- 3:16nur vom Namen her, ich glaube, ich glaube, daher habe ich ein
- 3:20bisschen immer so auch eine Empathie gehabt für, sage ich
- 3:24mal, die jüdische Erfahrung, egal was man macht oder wie man
- 3:28sich anpasst, man war oder ist immer irgendwie der das andere
- 3:34und. Heutzutage sag ich mal, reden
- 3:37wir nicht vom Antisemitismus, sondern der Antizionismus, also
- 3:42der Israel Hass ist die neue Projektionsfläche.
- 3:46Theodor Herzl steht für die Idee des Zionismus.
- 3:49Und war ja Wiener. War ja Wiener.
- 3:51Insofern ist das ja. Das sinnvolle und miningvoll
- 3:55jetzt in der Form absolut den Namen anzunehmen.
- 3:58Ja, ich finde auch ist etwas urwinnerisches und ich glaube,
- 4:00das muss man heute vor allem vor allem auch einer linken Bubble
- 4:03eigentlich wieder mal sagen. Also der Zionismus war die
- 4:06direkte Antwort auf den Antisemitismus, also der
- 4:10Antisemitismus ist als Begriff ja auch erst Ende der 1870er
- 4:15Jahre, glaube ich, von Wilhelm Mahr geprägt worden, Carlo Eger
- 4:18hat das übernommen und daraus gemerkt, man kann daraus Politik
- 4:21machen. Ja, 10 bisschen mehr als 10
- 4:27Jahre später ist Theodor S. Mit dem Judenstaat gekommen und
- 4:31gesagt, so egal was wir machen, wir werden verfolgt werden, und
- 4:37ich sehe auf jeden Fall heutzutage Parallelen.
- 4:41Ich habe auch Artikel bzw Medienanalysen gemacht, die ich
- 4:45genannt habe, 3 Fuß Teil gerade der Nahostkonflikt wurde die
- 4:50letzten. Also ich habe, ich habe eine
- 4:53Medienanalyse gemacht nur vom Instagram Account zip online
- 4:57Seite über 9 Monate von Anfang dieses Jahres bis September.
- 5:03Es wurde mehr als doppelt so oft über den Nahost Konflikt
- 5:06berichtet als über den Ukraine Krieg, ein Krieg der uns
- 5:10wesentlich mehr betrifft als Europäer, ein Krieg der
- 5:14wesentlich blutiger und gewalttätiger ist und.
- 5:21Ich nenne das Dreifuß Teil, weil damals die Dreifußaffäre ja so
- 5:27ähnlich in dem Sinne war. Da wurde ein jüdischer Offizier
- 5:31in Frankreich, der Spionage verurteilt ist sie später
- 5:34rausgekommen, er war unschuldig, er wurde trotzdem nochmal
- 5:38verurteilt, weil die ganze Bevölkerung, die ganze
- 5:41Medienlandschaft unbedingt praktisch.
- 5:44Den Juden als Schuldigen haben wollte und sogar ein
- 5:47Sicherheitsrisiko dafür in Kauf nimmt, dass feindliche Spione
- 5:52freigesprochen werden, nur weil man den ewig alten, religiös
- 5:58begründeten Judenhass nicht los wird.
- 6:00Also es ist ja wirklich eine ganz eigene Form des Wahnsinns.
- 6:05Weiß jetzt nicht wie weit die Dreifuß, der Skandal Ende des 19
- 6:10Jahrhunderts jetzt bei allen so geläuft.
- 6:12Vielleicht sollte man es noch ein bisschen erklären in der
- 6:14Form, dass das eben in Wirklichkeit ein adeliger Spion
- 6:17war, der im Dienste Deutschlands gestohlen hat.
- 6:20Die Geheimnisse richtet er dann aber mit einer Intrige diesen
- 6:24jüdischen, französischen, französischen Sicherheitsbeamten
- 6:27beschuldigt hat, ja, und aufgrund des virulenten
- 6:30Antisemitismus in der französischen Gesellschaft haben
- 6:33alle das geglaubt, das ist halt irgendwie logisch, der Fremde.
- 6:36Derjenige, der nicht unsere Religion teilt, muss schuldig
- 6:38sein, richtig, und der ist sogar auf eine karibische
- 6:41Teufelsinsel, soweit ich mich erinnere, ist er da mehrere
- 6:44Jahre im Gefängnis verbraucht, bis er endlich dann entlastet
- 6:47worden ist und man den echten Spion, der in Wirklichkeit ein
- 6:50Adeliger war, und den hat man dann entlastet, also gefunden
- 6:54und verurteilt. Ja, aber ich glaube, es ging ja
- 6:56sogar noch weiter, dass das also die öffentliche, dadurch, dass
- 7:01die öffentliche Meinung so daran festgehalten ist.
- 7:07Also Haupt wird trotzdem nie wirklich wieder auf ein normales
- 7:10Leben führen können und ich habe gemerkt, also das ist da ist
- 7:14eine Kraft im Gange, die schaltet einfach Vernunft aus
- 7:18und die sieht man jetzt auch wieder und ich glaube selbst
- 7:23wenn sich, wenn sich Menschen jetzt nicht unbedingt mit der
- 7:25gesamten 2000 jährigen sag ich mal religiös begründeten
- 7:30Geschichte des Antisemitismus befahl, also das ist eigentlich
- 7:32Antijudaismus. Der dann irgendwann, sag ich
- 7:35mal, in der industriellen Zeit mit Rassen Gedanken zu einem
- 7:39wissenschaftlich anerkannten Antisemitismus umgemünzt wurde.
- 7:44Selbst wenn man sich damit nicht befassen will.
- 7:48Am 10 September dieses Jahres flogen russische Drohnen über
- 7:54Polen, am selben Tag hat Kommissionspräsidentin Ursula
- 7:58van der Leyen bekannt gegeben, ob man nicht das
- 8:01Assoziierungsabkommen mit Israel aussetzen sollte.
- 8:05Israel, ein Land, das auch ein paar Wochen später die beste
- 8:11Drohnenabwehr überhaupt entwickelt hat.
- 8:13Mit einem Iron Beam, einer Laserwaffe, die wir
- 8:15wahrscheinlich sehr gut brauchen könnten in Zukunft.
- 8:20Und ich denke mir, oft hätten wir jetzt wirklich eine
- 8:23europäische gemeinsame Außenpolitik und Russland würde
- 8:27mit den Panzern über uns rollen, wir würden wahrscheinlich Israel
- 8:29den Krieg erklären, also das ist irgendwie die, die.
- 8:32Die ganz perfide religiöse Allmacht des Antisemitismus, die
- 8:37jegliche Vernunft aussetzen kann und jeglichen
- 8:42Sicherheitsgedanken noch aussetzen kann.
- 8:44Deswegen finde ich es auch enorm wichtig, dass das als wirkliches
- 8:49Sicherheitsrisiko wahrgenommen wird, eben unter dem nicht nur
- 8:55jüdisches Leben in Europa leiden kann, sondern ganz Europa.
- 9:00Ich habe noch eine Frage zu deinem persönlichen Werdegang,
- 9:03weil wenn man die so anschaut, du wirkst da eigentlich
- 9:06linksliberal, wenn man es so sagen kann in einem Auftreten
- 9:08immer Kult, ist das so immer locker entspannt.
- 9:11Also wenn der klassische. So seltene Anzug meinst du?
- 9:14Ja, wenn man so sagen kann. Also wenn ich das mal so vor Ort
- 9:17als beladene so darstellen kann, und das ist ja so,
- 9:20Antisemitismus wieder klassischerweise aufgrund
- 9:22speziell der schrecklichen österreichischen Geschichte
- 9:24immer als extrem rechtes Phänomen eben verstanden, in der
- 9:28Öffentlichkeit aber. Aber du bist ja sehr kritisch
- 9:30gegenüber der Linken und diesem neuen Antisemitismus in der
- 9:33Linken. Warum kommt das, wie ist dabei
- 9:35der Bezug und wie ist eine Analyse?
- 9:38Also ich würde nicht sagen, dass es ein neuer Antisemitismus ist.
- 9:41Es ist dasselbe alte Antisemitismus wie überall.
- 9:43Er hat nur andere Gesichter. Ich, ich glaube, ich kam dazu.
- 9:47Meine Ex Freundin hat im jüdischen Museum mal gearbeitet,
- 9:51ich habe dazu, sie war selber auch nicht Jüdin, ich war dann
- 9:55einmal mit ihr in Israel, und ich glaube er.
- 9:59Einfach jeder Mensch, der einfach mal Kontakt hatte, merkt
- 10:05also, da wird Geschwurbelt auf einem Niveau, das unfassbar ist.
- 10:09Also jeder, der Mal in Israel war, weiß, es ist eines der
- 10:12diversesten Gesellschaften überhaupt.
- 10:14Also ich denke mir, wir in Europa verlieren teilweise den
- 10:19Kopf mit 5 bis 6% muslimischer Bevölkerung, in Israel sind es
- 10:2220%. Das Zusammenleben funktioniert,
- 10:24auch wenn das medial nicht so dargestellt wird.
- 10:27Es ist ethnisch divers, es ist religiös divers, es ist
- 10:30politisch unglaublich divers. Ich glaub, das einzige
- 10:33Stereotyp, das ich bei Jüdinnen und Juden wirklich
- 10:37unterstreichen kann, ist, 2 Juden, 3 Meinungen, also
- 10:39nirgendwo wird so viel diskutiert, und davon lebt auch
- 10:44die Demokratie, also die schaffen es ja auch immer, eine
- 10:47sehr pluralistische, demokratische Gesellschaft zu
- 10:50erhalten und gleichzeitig. Krieg an mehreren Fronten führen
- 10:54zu können, trotzdem das Leben zu genießen und für mich stellt,
- 10:58was das betrifft, Israel eine eine Inspiration dar, nicht
- 11:03etwas, das wir als Europa verteufeln sollten.
- 11:06Das ist ein Land mit gerade mal 10000000 Einwohnern, das sich
- 11:11effektiv gegen eine islamistische Übermacht, die
- 11:16hauptsächlich vom Iran gesteuert ist, verteidigen kann.
- 11:18An 7 Fronten, sei es in Gaza, sei es im Westjordanland, sei es
- 11:21von Hisbollah im Libanon. Sei es von Huthis im Jemen, sei
- 11:24es von Ablegern im Irak, vom iranischen Regime selbst und wir
- 11:33in Europa schaffen es nicht, uns gegen einen verrosteten alten
- 11:38Sowjetapparat zu wehren. Also ich finde das, es ist
- 11:43peinlich, über alle Maßen und es ist unser Entlastungsventil, um
- 11:48uns besser zu fühlen, ohne dass wir irgendwas besser zu machen.
- 11:53Aber was ist da den Krieg in der Ukraine, den Russland führt und
- 11:58den israelischen Krieg jetzt den Angriff, den Hamas, gegen den
- 12:03Israel, das ist da Verbindung, oder der ist der gleiche
- 12:06Freiheitskampf, oder wie siehst du das, also bist ja für die
- 12:09Ukraine und für Israel. Genau, also ich.
- 12:12Ich kann das klar sagen. Ich bin stehe 100% hinter der
- 12:15Ukraine und hinter Israel. Ich sehe sehr wohl Verbindungen,
- 12:18auch wenn sie ganz anders, auch wenn sie anders sind.
- 12:20Also ich sag mal, Russland ist klarerweise eine Nuklearmacht,
- 12:25da ist Ukraine, die Ukraine, das militärisch schwächere, in
- 12:33Israel ist es eine gut Need a Confirm rodenai aber sagen wir
- 12:38mal vermeintliche Nuklearmacht militärisch 100 Stück zu
- 12:42scheinen zu sein, militärisch mächtig.
- 12:47Dennoch glaube ich, fehlt es einfach gerade dieser Generation
- 12:51in Europa, die in einem beispiellosen Wohlstand groß
- 12:55gewachsen ist, an einem ganz rudimentären moralischen Kompass
- 13:01zu unterscheiden. Was ist ein Aggressor und wer
- 13:05verteidigt sich also? Auch wenn du keiner nu klarmacht
- 13:09bist und mit dem mittelalterlichen Bihänder
- 13:12kommst zum Schlachten. Du bist der Aggressor und Israel
- 13:18verteidigt sich seit seiner Geburtsstunde nur gegen
- 13:22Aggressoren. Es ist oft mühsam, das Leuten zu
- 13:27erklären, aber das ist in Israel der Fall und ich glaube, uns
- 13:33fehlt gerade in der westlichen Welt ein.
- 13:36Selbst wenn Demokratien Fehler begehen, ganz viele.
- 13:42Wir sind als Menschen nicht perfekt.
- 13:45Sollte gerade in Zeiten wiederkehrender Konflikte eines
- 13:50klar sein, ich nenne das immer Democracy First.
- 13:53Also es sollte das erste sein, dass Demokratien an der Seite
- 13:58von Demokratien stehen, und wenn wir in Europa glauben, Amerika
- 14:04muss doch unbedingt. An der Seite der Ukraine stehen
- 14:08wie kommen wir dazu zu sagen, wir stehen nicht an der Seite
- 14:11Israels, also wieso nehmen wir uns da was raus und ich bin ich
- 14:15bin überzeugt davon, dass wenn Europa auch wirklich stark an
- 14:21der einzigen Demokratie nahen Osten steht, an der Seite
- 14:24Israels steht, dass auch Amerika wieder stärker an der Seite der
- 14:29Ukraine stehen würde und dass auch Europa und.
- 14:33Die USA wieder stärker auch militärisch zusammenwachsen
- 14:37können. Und ich glaube, je mehr
- 14:38Demokratien zusammenstehen, desto stärker ist Demokratie als
- 14:45globales Konzept auch. Also ich denke mir, ich
- 14:48verstehe, wenn halbdemokratien oder wachsende Demokratien wie
- 14:54auch Brasilien oder Indien und sowas sich denken, naja wenn es
- 14:59da jetzt nicht wirklich etwas. Wenn sich Demokratien
- 15:04untereinander schon so zerfetzen, wenn es nur um
- 15:07billige Rohstoffe geht, dann schaue ich halt doch lieber eher
- 15:10nach Russland als wir müssen. Für die Einheit des Westens und
- 15:14für die Zusammenarbeit zwischen Israel, Ukraine, Europa, den
- 15:18Vereinigten Staaten. Absolut, absolut.
- 15:21Absolut. Und ich glaube das.
- 15:22Machst du ja sehr klar auf deinem Instagram Account, wo du
- 15:24ja sehr aktiv so unter Ivo Herzl.
- 15:27Das würde ich dir. Empfehlen.
- 15:28Und du machst ja sehr viele Videos zu dem Thema und bist ein
- 15:31bisschen so The Defender of the West.
- 15:34Defender of the West? Absolut.
- 15:36Was Konkurrenz so wie. Ich ja, deswegen.
- 15:39Ich war ja, deswegen nenne ich die immer die Liebe meines
- 15:42Lebens, die Liebe meines Lebens, die Neugeborene.
- 15:44Geschehen von complex. Nein, wirklich.
- 15:46Ich bin ja auch über Instagram. Du wurdest nur immer neu
- 15:48Instagram Reingespielt und ich habe mir gedacht, endlich also.
- 15:51Ich meine, warum ist das so schwer, dass Menschen im Westen
- 15:56für westliche Werte aufstehen, ja.
- 15:57Eigentlich sollte es logisch sein, das sollte jeder machen.
- 15:59Es sollte absolut logisch sein und der Westen hat ganz viel
- 16:05Dreck am Stecken, wie der Rest der Welt auch.
- 16:08Aber die Stärke des Westens ist Selbstreflexion, Selbstkritik
- 16:12und das ist unsere Stärke, aus unseren Fehlern zu lernen.
- 16:17Das ist der Grund, warum das. Trotzdem, wenn Kriege auf der
- 16:21Welt sind, die Menschen gehen, Westen flüchten und nicht gehen,
- 16:25Russland oder gehen Afrika oder gehen Pina, also wir sind
- 16:30trotzdem noch ein Shining Light on the Hill.
- 16:34Das seht ihr on the Hill. Das ist zwar für Amerika
- 16:36vorgesehen, der Titel ja, aber natürlich ist Europa der Hort
- 16:39der. Freiheit, keine Frage.
- 16:41Aber wir müssen das auch selber wieder zu schätzen lernen und.
- 16:47Gerade Israel und die Ukraine verteidigen die westlichen Werte
- 16:53an vorderster Front. Ich denke.
- 16:57Immer da gehört Kosovo auch dazu.
- 16:58Ich weiß nicht, wie du das mit deinem Balkan interessant
- 17:01siehst, das. Ist für mich das ist für mich
- 17:03spannend, weil ich da enorm viel zu lernen habe.
- 17:07Da kommen Wurzeln mütterlicherseits von mir her,
- 17:10die verdrängt wurden und ich habe relativ wenig davon.
- 17:13Gelernt bisher also das ist das, finde ich, trotzdem auch
- 17:16spannend, wie auch Europa auf Israel Rumhakt mit weiß, nicht
- 17:22occupation und sonst etwas. Und wir haben im Balkan bitte
- 17:26immer noch. Serbien mit all diesen Krisen
- 17:30und all diesen russischen Hang. Und ja.
- 17:32Natürlich ein Problem. Ungelöste Konflikte, wenn es um
- 17:342 Staaten Lösungen geht. Ich meine auf Zypern ist auch
- 17:38eine. Nicht angestrebt.
- 17:42Teil meiner Bemühungen, das alles zu erklären auf einmal,
- 17:45ist natürlich schwierig, weil es ist ja so, dass jeder einzelne
- 17:48sein eigenes Hauptthema hat. Ja, und in meinem Hauptthema ist
- 17:51natürlich immer der Kosovo gewesen, bis es dann zur Ukraine
- 17:54worden ist. Bei dir ist ja das Hauptthema
- 17:56Israel, vielleicht kannst du einmal kurz beschreiben, deine
- 17:59Aktivitäten die letzten dreieinhalb Jahre oder
- 18:01zweieinhalb Jahre jetzt in dem Sinne, wann hast du angefangen,
- 18:03wahrscheinlich mit. Am 7.
- 18:05Oktober und was für Veranstaltungsformen,
- 18:07Protestformen und Unterstützungsmechanismen hast
- 18:10du entwickelt? Jetzt für Israel in den letzten.
- 18:12Jahren. Ich muss sagen, es ist komisch,
- 18:14weil es war nie mein Plan, also es war, ich habe auch nicht das
- 18:18Gefühl gehabt, als steche ich da besonders heraus, also das
- 18:23letzte Jahr auf einmal schon, wir müssen ja dann noch zum
- 18:28Thema kommen, woher ich eigentlich komme, ich bin ja
- 18:30eigentlich spielewissenschaftler und.
- 18:34Habe das Brettspiel World Control 2016 eigentlich als
- 18:38Trump Kritik gecrowdfundet und wie gesagt, die die wo die
- 18:42westlichen wo ich das Gefühl hab die westlichen Werte zerfallen
- 18:45von innen. Das interessiert mich besonders.
- 18:47Ja, natürlich ich ja in diesem Spiel vorkomme.
- 18:50The Fire Rises in Hearts of Ion Four und da haben wir ja
- 18:54nächsten Samstag glaube ich in 2 Wochen haben wir diese Session,
- 18:57wo wir das dann durchspielen werden, vielleicht kannst du
- 19:00dann auch die einschalten und vielleicht spielen wir das
- 19:02einmal online. Was ja, das ist.
- 19:04Analog aber kommen wir gleich dazu.
- 19:07Ich mein ich hab. Troll ist auf jeden Fall ein
- 19:08gutes Thema für hoffentlich für die Guten.
- 19:11Ja, das hat. Eine ganz tiefe Geschichte, die
- 19:18ich dir eher erzählen will. Hier nur weil du mich um das
- 19:21abzuschließen oder weil du mich gefragt hast, woher kommt, warum
- 19:26bin ich auf, ich war 10 Jahre auch nicht wirklich auf
- 19:29Instagram aktiv. Ich habe im April mein Studium
- 19:35der Ludologie der Spielewissenschaften
- 19:37abgeschlossen, eigentlich ist das mein Hauptzweig, ich habe
- 19:42nur gemerkt, dass ich irgendwann die.
- 19:45Im letzten Jahr eigentlich kaum mehr denken konnte, weil ich
- 19:48mich gefragt habe. Also ich sehe den
- 19:50Antisemitismus, Antizionismus, Antijudaismus ja, also egal ob
- 19:55es ein religiös Behafteter ist, der jetzt hauptsächlich, sage
- 19:58ich mal aus aus muslimischen Kreisen kommt, ob es der
- 20:01klassische Antisemitismus ist, der aus den rechten Kreisen
- 20:05kommt, oder ob es der, ich sage mal, politisch korrekte
- 20:08Antizionismus aus der linken Bubble kommt.
- 20:12Das ist aus allen Ecken Gequollen und ich habe mich
- 20:14gefragt, wieso bitte hört man aus Österreich nichts?
- 20:18Wo bitte sind die Politiker, die etwas sagen, wo sind
- 20:23Schauspieler die was sagen Comedians die was sagen?
- 20:26Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo sind
- 20:29Demonstrationen? Der Israel Solidarität ja, wo
- 20:33ich mich anschließen kann, ja, ein.
- 20:35Paar Aktivitäten hat schon geschrieben.
- 20:37Ja Otter Geisel, Ich war selbst auf einigen Mann machen am
- 20:39Heldenplatz. Also ja und schon große
- 20:42Veranstaltungen mit Bundespräsidenten, mit Geiseln,
- 20:44Familien, Angehörigen. Ja, und die große Peinlichkeit,
- 20:49die ich dabei empfunden habe, ist, dass das eigentlich fast
- 20:51ausschließlich nur von der jüdischen Community selbst
- 20:54initiiert und organisiert wurde. Haben weniger Österreicher.
- 20:59Also genau, also ich sage mal schon teilgenommen, aber ich
- 21:05glaube, wenn die jüdische Community nichts gemacht hätte,
- 21:08wäre es peinlich still gewesen und das ist das, was mich am
- 21:12meisten berührt hat, auch im ORF.
- 21:14Ich sage mal, wenn der nahe Osten besprochen wird, wird die
- 21:20jüdische Community eingeladen oder wird der Oscar Deutsch von
- 21:22der israelischen Community Kultusgemeinschaft eingeladen,
- 21:25also so als. Es wird trotzdem auch der NS
- 21:28Konflikt auf der jüdischen Community hier selbst
- 21:30ausgetragen und das finde ich über alle Massen schändlich.
- 21:34Ich dachte damals, als relativ bald nach dem 7.
- 21:37Oktober auch der Wiener Zentralfriedhof, der jüdische
- 21:40Teil des Wiener Zentralfriedhofs, einen enormen
- 21:43Brandanschlag ausgesetzt war, dass jetzt irgendwie die Massen
- 21:48an Österreicherinnen und Österreichern auf die Straßen
- 21:51gehen und sagen, nicht mit uns, nehmen wir wieder.
- 21:55Das war nicht wirklich der Fall und ich habe gemerkt, du.
- 21:59Bist schon sehr kritisch gegenüber der österreichischen
- 22:01Öffentlichkeit und der Bevölkerung.
- 22:04Das ist so versteckter Antisemitismus nach wie vor sehr
- 22:07starklich. Ich glaube also, der, der war
- 22:10immer da und ist immer da. Aber mir ist schon aufgefallen,
- 22:13was Österreich auszeichnet. Auch die nicht antisemitische
- 22:18Bevölkerung, die es ja sehr wohl gibt und die auch die trotzdem
- 22:22die Mehrheit der. Der Gesellschaft darstellt, wie
- 22:25ich meine, dass sie einfach still bleibt, also dass die
- 22:28Gemütlichkeit Österreichs wegschauen, Nichtstun,
- 22:32wegschauen. Geht mich nichts an.
- 22:34Geht mich nichts an. Genau also der Mangel an
- 22:37Zivilcourage hat mich über alle Maßen peinlich berührt.
- 22:44Uns vernichtendes Urteil. Ja, ist sehr bedauerlich in
- 22:48Wirklichkeit. Und das ist nicht nur, was
- 22:50Antisemitismus betrifft. Das ist jetzt, glaube ich, auch
- 22:52unser Metathema, was uns verbindet, die Neutralität
- 22:55Österreichs. Darauf kommen.
- 22:57Wir einfach glauben, also wie im Kleinen, wie im Großen.
- 23:01Wir können uns aus allem raushalten und.
- 23:04Zuschauen und sagen, es geht mich alles nichts an.
- 23:06Normalerweise sieht man die Kinder, dass sie sie engagieren,
- 23:09dass sie was machen, wenn sie unrecht sehen, dass sie aktiv
- 23:12werden, richtig, das falsche. Es ist wichtig, das.
- 23:15Bei uns dann als Bevölkerung nicht der Fall.
- 23:16Das ist mir gerade in den Kopf geschossen.
- 23:19Ich hab in der Schule mit Freunden hatten wir, haben wir
- 23:22auf eigene Zertif ein kleines Experiment gemacht.
- 23:25Irgendjemand von uns den Boden gelegt und 5 Leute haben so
- 23:28getan, drauf los zu treten und wir haben das am Rochusmarkt
- 23:31gemacht, das ist die Schule und geschaut, niemand wird was tun,
- 23:35also nein, nein, also das kann mich noch erinnern, dass das das
- 23:38war vor 20 Jahren also, und das ist ich finde, ich finde das
- 23:43sehr schade, weil man wächst in Österreich, oder sagen wir mal,
- 23:47wenn du schon gesagt hast, wenn man im linksliberalen Spektrum
- 23:49aufwächst, also ich sage mal, ich bin trotzdem stolz,
- 23:52sozialdemokratisch aufgewachsen und.
- 23:56In Wien. Und dann es.
- 24:03Ist ja nicht unüblich in Wien sozialdemokratisch aufzuwarten.
- 24:06Also der Konsensus ist ja so, ja, aber die Sozialdemokraten
- 24:09sind natürlich Solidarität, ja, das ist der richtige Wert, ja,
- 24:13richtig, dass man hilft, man kriegt sie an als Genosse, man
- 24:16unterstützt sie, man braucht ja und will ja unbedingt diesen
- 24:20gemeinsamen. Sozialstaat, der eigentlich auf
- 24:23Solidarität aufbaut. Also eigentlich sollte man
- 24:26helfen als Sozialdemokrat, aber die Sozialdemokratie
- 24:28international leider missing in Action.
- 24:32Ja, also die Gemütlichkeit ist einfach, glaube ich, unser
- 24:36größter Feind, was das betrifft. Und ich meine, ich glaube,
- 24:41Solidarität ist nichts rein linkes, das ist generell eine
- 24:43Gesellschaft braucht Solidarität, man hilft
- 24:48Schwächeren, weil man. Weil einem auch geholfen werden
- 24:52will, wenn man selbst einmal nicht in der Lage dazu ist.
- 24:55Die Österreicher, laut den letzten Umfragen wollen nur,
- 24:57dass die anderen uns helfen. Wir wollen niemanden richtig,
- 25:01ja, das ist Solidarität auf österreichisch.
- 25:04Genau, und ich hab ich hab gemerkt, also mit mit
- 25:08Antisemitismus. Es ist eigentlich es ist schon
- 25:11das Fundament unserer Grad unserer zweiten Republik.
- 25:16Das ist ein bitteres Urteil. Und nach.
- 25:19Den allen Parteien in allen Richtungen.
- 25:22Ich würde sagen ja. Christlichen Antisemitismus,
- 25:26nationalen Antisemitismus, ja. Und Antizionistischen
- 25:30beziehungsweise ich sag mal, ich bin eher im im liberalen Teil.
- 25:35Ich war auch nicht ich ich, ich schätze Beate Meinl Reisinger
- 25:39sehr, ich hab sie immer sehr geschätzt.
- 25:44Aber auch als Außenpolitikerin hat sie dann auf einmal wirklich
- 25:48sehr große Spagate angefangen zu machen waren.
- 25:53Einige unglückliche Momente. Ja, ja, das war wirklich sehr
- 25:57bedauerlich. Der Brief, den sie da
- 25:59unterschrieben hat. Ja, absolut.
- 26:00Ich finde es gerade wenn man gerade als liberal, wenn man
- 26:03sagt, Eigenverantwortung. Ja, generell.
- 26:09Liberale Werte, Gleichstellung von von von Mann und Frau, also
- 26:13Liebe und an Geschlechtern. Und ich meine, wenn es nach
- 26:18Osten, Israel und rundherum geht, es sollte so sonnenklar
- 26:22sein, wo einzig und allein diese Werte zu Hause sind.
- 26:28Und ja, wie habe ich, wie habe ich dann auf Instagram
- 26:32angefangen? Ich glaube, ich habe nach dem 7.
- 26:35Oktober bin ich ein. Ein Jahr lang.
- 26:38Wirklich habe ich einen persönlichen Rückzug betrieben
- 26:43wie nie in meinem Leben zuvor, weil mich wirklich die
- 26:47Gesellschaft angewidert hat. Ich war wirklich angewidert von
- 26:52der Gesellschaft, ich habe wie viele, die dazu einen Bezug
- 26:58haben, genau viele Freundschaften verloren nachher,
- 27:01nach dem 7. Oktober, also da wurde ein.
- 27:05Ein das westliche Fundament derart angegriffen, also solche
- 27:11absolut bestial, also nicht einmal Tiere, machen solche
- 27:14bestialischen Attacken und die Reaktionen darauf waren
- 27:18Relativierung, kontextualisierung, wo, wo ich,
- 27:25also ich dachte, gerade in der linken Bubble wird jetzt sein
- 27:29okay gut, wir waren immer Palästinenser, unterdrückt, Arm
- 27:33und so weiter. Aber wer sowas macht, it's out.
- 27:37Nein, das ist nicht passiert. Also entweder gab's diese
- 27:41Kontextualisierung, er meint sogar Jubel und im besten Fall
- 27:45nur Stille und. Jubel.
- 27:47Wer kann bei solchen Kraultieren.
- 27:49Ich sag jetzt nicht, nicht nicht wirklich politische, keine
- 27:53Politikerin bei uns ja, aber ich sag einmal in den, es gab in den
- 28:00in den akademischen Welten. Genug Jubel für den Widerstand
- 28:10und, und und. Das ist schon.
- 28:15Also ich meine gerade, man muss linke Studierende auch daran
- 28:17erinnern, warum demonstriert ihr gegen den Akademikerball warum,
- 28:21weil der Antisemitismus damals genauso auf den Unis sowohl von
- 28:25Studierenden wie Professoren wissenschaftlich verpackt wurde
- 28:29und gesellschaftsfähig gemacht wurde und genau dasselbe ich
- 28:33meine. Gut, es war immer schon so, dass
- 28:36im linken Spektrum die Palästinasolidarität irgendwie
- 28:41zum guten Ton gehört hat. Ein bisschen, wo ich mich jetzt
- 28:46nie, ich war jetzt auch nie so stark im linken Spektrum, also
- 28:51wie gesagt, Ich bin nur sozialdemokratisch gut in Wien
- 28:53aufgewachsen, aber da ist viel an die Oberfläche gekommen,
- 28:57nämlich einerseits, das sind 50 Jahre lang gewachsene
- 29:01Strukturen. Man kann einmal Free palastant
- 29:03schreien und das sind. Das Ärgste, was ich persönlich
- 29:07erlebt habe in den letzten 2 Jahren bei dem Thema war eine
- 29:09Demonstration vor dem österreichischen Parlament
- 29:12direkt vorm Parlamentsvorplatz. Da hat er Palas Athene, wo ein
- 29:15großes Benner angebracht war, vom River to the Sea richtig,
- 29:20und da waren Hunderte von Leuten, die meisten
- 29:22wahrscheinlich eh aus. Arabischem Background, würde ich
- 29:25sagen, aber auch viele aus dem linken Spektrum, die dort
- 29:27gemeinsam dieses Transparent am Boden gemalt haben oder auf ich
- 29:32weiß nicht was für eine Form, aber es war eindeutig bei River
- 29:35tut das absolut. River war das glaubst du und.
- 29:38Wie beurteilst du das? Warum findet sowas in Österreich
- 29:40statt, warum ist das erlaubt? Ja, und was sagst du zu solchen
- 29:45Entgleisungen? Nein, warum ist es erlaubt?
- 29:47Ich habe das die Polizei auch gefragt, einmal bei bei
- 29:50Demonstrationen. Das ist anscheinend noch im
- 29:54Meinungsfreiheitsraum da aber. Revertodesi.
- 29:59Da ist es ist, es ist ganz klar, dass das eine das ist die
- 30:03Genozidale, der genozidale Ruf, Israel auszulöschen, was ein
- 30:09Wahnsinn ist. Warum das so ist.
- 30:11Es kommt jetzt raus. Gerade Amnesty Austria, finde
- 30:13ich, ist einer der stärksten Akteure, was das betrifft, die
- 30:18ja wirklich ihre eigene Definition auch von.
- 30:22Genozid entwickelt haben, wobei so etwas ja auch nur von einem
- 30:27internationalen Gericht festgestellt werden kann darf
- 30:31und gerade Amnesty Austria sind Rechtsanwälte, die müssten das
- 30:35Wissen und das finde ich ja den groß größten und bedenklichen
- 30:40Wahnsinn, dass hier wirklich im Namen der Menschenrechte die
- 30:47Menschenrechte ausgehöhlt werden, und das ist jetzt
- 30:51offensichtlich geworden. Das hat eine, sag ich mal, 50
- 30:54Jahre lange Infrastruktur, eine, das ist eine, das ist
- 30:58kultiviert, das hat auch mit Sowjetgeschichte zu tun und
- 31:01unter dem Arabischen, den arabischen Ölstaaten, die ich
- 31:07meine 1973 ja auch ein Öl embargo fängt, haben auf die
- 31:12alle Länder, die mit Israel noch handeln nach dem.
- 31:16Überfall im Jokibur Krieg genau in Jokibur wo die.
- 31:20Wenn sie es nicht schaffen, einzusehen, dass die Kriege
- 31:22verlieren. Muss man einmal wieder erklären.
- 31:24Mit der Unterstützung der Sowjetunion Israel angegriffen
- 31:27haben und versucht haben auszulöschen.
- 31:28Ja, und seither ist die UNO ja auch dieser große
- 31:36Antisemitenverein und ich meine, es ist ein bisschen auch, ich
- 31:38sag mal, das muss man jetzt auch.
- 31:40Sehr kritisch zur UNO. Ich meine, das muss ich
- 31:42vielleicht auch. Also meine Mutter hat bei der
- 31:44UNO gearbeitet, ich bin als Kind.
- 31:48Hab mich immer gefreut, wenn ich in die uno City reinspazieren
- 31:52kann. Hier in Wien, da hier in Wien,
- 31:53das ist ja ein spezieller Ort. Ich bin von Zeit zu Tatort und
- 31:56ich kann das nur jedem empfehlen, das ist wirklich ein
- 31:57Erlebnis, es ist. Jetzt sofort wunderschön und ich
- 32:00denk mir. Nur ein hat schon sowohl beim
- 32:04Thema Ukraine als auch Israel jetzt so versagt.
- 32:08Na absolut. Also ich mein generell die UNO,
- 32:11wir haben jetzt 80 Jahre uno, wir sollten mal ein bisschen
- 32:14einen Kassa Sturz machen. Deine kleine Reform.
- 32:19Sicherheitsrats also ich sage jetzt bitte einfach nur, man
- 32:22muss sich auf der Zunge zergehen lassen, es ist wahrscheinlicher,
- 32:26dass man von einem UNO hilfsmitarbeiter ermordet wird
- 32:29als von einem un Soldaten, also das muss man einfach mal
- 32:34einsacken lassen und das repräsentiert.
- 32:38Besonders kritisch bezüglich der unwahr.
- 32:41Ja klar, ich meine die unwahr, das muss man auch betonen, macht
- 32:44ein Viertel. Der gesamten UNO Belegschaft
- 32:48aus. Von denen sind aber 99%
- 32:52Palästinenser selbst. Lediglich 1% sind internationale
- 32:56Mitarbeiterinnen und die Sitzen hauptsächlich in der Schweiz und
- 32:59betreuen das Bankkonto. Also ich meine, dass allein
- 33:02solche Sachen dann trotzdem auch von Journalistinnen
- 33:06unhinterfragt als heilige Kuh. Behandelt wird ist genau also
- 33:14dahinter steckt. Es geht um dieses Prestige, also
- 33:17dass von dem die UNO lebt, und das kann ich nachvollziehen,
- 33:21also man kommt da rein, dieser wunderschöne große Brunnen, man
- 33:23kommt rein, all diese flaggen, ich liebe viele flaggen, ich
- 33:27liebe Multilateralismus, du ja auch, ich liebe den Eurovision
- 33:33Song Contest, Ich liebe Olympische Spiele, ich liebe WM,
- 33:36Ich liebe alle Veranstaltungen. Wo auf zivilisierte Art und
- 33:41Weise ganz viele Kulturen, Nationen, Flaggen
- 33:44zusammenkommen. Und du bist wahrscheinlich schon
- 33:47dafür, dass Israel am Song Contest.
- 33:49Natürlich. Also das ist jetzt, das ist
- 33:53nochmal was ganz Persönliches, weil man.
- 33:55Wir haben diese Idee aufgebracht, dass das nicht so
- 33:57sein sollte. Naja, alle Antisemiten dieser
- 34:00Welt, sagen wir mal so, und die gibt es in allen allen Ländern
- 34:04und in allen Parteien, und es ist die.
- 34:09Mein Vater wollte ja selber mal zum Song Contest 2004 mit einem
- 34:15Song Link Love Ich liebe dich in allen Sprachen, das war eine
- 34:22ganz einfache Message und für mich war der Song Contest auch
- 34:26immer. Es steht für eines überall
- 34:28Inklusion. Wenn man jetzt mal anfängt mit
- 34:31Exklusion, dann ist das Gift für den Eurovision Spirit und der
- 34:34Eurovision Spirit ist und war nie auf die geografische Region
- 34:38Europas beschränkt, muss man mal sagen.
- 34:41Der Eurovision ist für mich eigentlich die liberale Bastion,
- 34:45ja, das ist ein Everything goes, du kannst so grotesk, du kannst,
- 34:51so absurd du kannst, so kannst Balladen singen, Gothic, Heavy
- 34:56Metal und. Whatever everything goes Express
- 34:59yourself just when the hearts and minds of people.
- 35:02Ja, das ist für mich der Eurovision Song Contest und auch
- 35:08ich find hyperdemokratisch, warum es auch so gut
- 35:10funktioniert, sind der Eurovision Song Contest
- 35:15repräsentiert für mich eines über alles wählen, wählen,
- 35:17wählen, du kannst 10 mal abstimmen und es.
- 35:25Du kannst nur für jemanden stimmen und nicht gegen
- 35:27jemanden. Also und deswegen gewinnt
- 35:31gewinnen immer die, die die Herzen entfachen können.
- 35:34Israel hat ja, glaube ich, schon mehrmals gewonnen, oder?
- 35:36Ja, Israel hat ja, glaube ich, auch eine der ersten, eine
- 35:41lesbische Sängerin, schon in den Siebzigern.
- 35:44Der Eurovision war immer das das progressive liberale Podium, ja
- 35:50und und und und gerade die. Liberale progressive Welt muss
- 35:55ich hier da ehrlich in den Spiegel, also aus der ich ja
- 35:58komme, muss ich hier ehrlich in den Spiegel schauen, wie sehr
- 36:04sie sich selbst verrät, indem sie wirklich absolut unheilige
- 36:09Allianzen mit mit mit islamistischem Terror teilweise
- 36:12eingeht und wie gesagt, Israel ist die einzige Demokratie im
- 36:17Nahen Osten, das ist der einzige Ort, wo es Pride Parade im Nahen
- 36:20Osten gibt, das ist der einzige Ort, wo man frei lieben kann,
- 36:24wie man will und das sollten wir als als Westler verteidigen und
- 36:29hochhalten. Und ich bin froh, dass
- 36:32Österreich und Deutschland hier das klar gemacht haben.
- 36:34Also man merkt auch, wenn der Antisemitismus bei uns stark
- 36:39ist, das formelle Feigenblatt wirkt, aber ja, ich habe das
- 36:46ist, das ist all der Grund, warum ich.
- 36:52Auf Instagram angefangen habe. Also ich war 10 Jahre nicht auf
- 36:55Instagram und es hat mich alles beklemmt und ich hab irgendwann
- 37:00einfach nur das Handy packen müssen und rausreden müssen und
- 37:04es. War der erste Moment, wo man
- 37:06sich traut aufzuladen und seine Meinungen zu haben, durchaus.
- 37:10Das ist ja durchaus Kontroverse, das Thema, da gibt's ja Leute,
- 37:13die dagegen sind, da bist du vielleicht der Gegenstand.
- 37:15Das war so ein. Haar.
- 37:16Hass und Anfeindungen geworden. Wie ist deine Erfahrung?
- 37:19Ja, also das würde ich auch gerne sagen, um Mut zu machen
- 37:23nämlich. Ich sag mal erstaunlich wenig
- 37:28Hass. Ich kann dann auch sagen, warum
- 37:31ich glaube, aber es hat bei mir so angefangen, dass ich einfach
- 37:34mal ins Handy reingeredet habe und gesagt, Leute, wir müssen
- 37:37reden, da kamen einerseits die Antisemitismus Statistiken raus
- 37:40und das war halt immer. Rechtsextrem und ab dem 7.
- 37:43Oktober ist alles explodiert und es war ein Drittel rechtsextrem,
- 37:46ein Drittel islamistisch, ein Drittel links, und das war für
- 37:49mich so klar, Leute, wir müssen reden, das betrifft uns alle und
- 37:53es kam einfach mal Stille zurück und ich habe aber gemerkt, ich
- 37:59war zumindest mal im Hirn etwas befreit und konnte wieder eine
- 38:04Woche lang meiner Arbeit nachgehen, bis.
- 38:07Die sich alles wieder mit und. Sagen Selbsttherapie.
- 38:09Es war selbst, es war nur mit Selbsttherapie angefangen.
- 38:12Ich habe 3 Monate lang ins Handy geredet und habe ein Like
- 38:17bekommen von einem spanischen Freund, der gesagt hat, Ivo, ich
- 38:19habe keine Ahnung was du machst, aber ich liebe dich, ich liebe
- 38:22dich, egal was du machst, ich liebe dich ja und es war so
- 38:26super, das war mein einziges irgendwie Feedback das ich
- 38:29bekommen habe. Und.
- 38:31Das hat sich ja mittlerweile ziemlich geändert.
- 38:32Und das hat sich geändert. Sehr bekannte Instagramperson
- 38:36ist es geworden. Es war witzig, weil es sind dann
- 38:39Leute zu mir auf der Straße gekommen und gesagt, ich folge
- 38:42all deinen Videos. Ich mag, was du sagst, ich bin
- 38:45voll bei dir, aber ich traue mich nicht zu liken und zu
- 38:48kommentieren oder sonst etwas. Ja, es haben jüdische Freunde,
- 38:52haben mir gesagt, danke was du machst, du weißt eh, ich kann
- 38:54nichts sagen, ich bin im Kulturbereich.
- 38:56Hat gesagt, Leute, das gibt's doch nicht.
- 38:59Ja, im Kulturbereich, ja, ich mein.
- 39:02Die haben Angst gehabt. Haben eine Angst.
- 39:06Also mit dieses dieses Klima vom Mobbing von keine Aufträge, von
- 39:12keine Förderungen, blablabla. So weit ist mittlerweile diese.
- 39:18Also jetzt bessert sich es langsam, seitdem auch der Ruiz
- 39:23und und Jelinek endlich mal einen offenen Brief gegen Milo
- 39:26Rau geschrieben haben. Und sowas hab ich gesagt, gerade
- 39:28die Kulturwelt, das ist das sind alles Bastionen einer westlich
- 39:33liberalen Gesellschaft. Ja, ab einem Zeitpunkt, wo ein
- 39:36Klima der Angst herrscht, dass sich Leute ihrer Meinung nicht
- 39:40mehr sagen zu trauen und wenn die Meinung in Österreich ist.
- 39:44Zu zu Jüdischen Staat zu stehen und und sich Leute das nicht
- 39:49mehr sagen trauen. Ja dann haben wir ein Problem.
- 39:51Also das ist ein deswegen. Grundsätzlich schon Staats und
- 39:55Gesellschaftsreson sein in Österreich am Land.
- 39:58Ja, aber dass es nicht nur ein, aber dass es nicht nur ein
- 40:01formelles Feigenblatt ist, sondern dass auch, ich sag mal,
- 40:05die reguläre Zivilgesellschaft sich.
- 40:10Also sich traut sich zu äußern und ich bin jetzt auch übers
- 40:13letzte Jahr drauf gekommen. Es gibt genug Leute, die so
- 40:17denken und das ist unabhängig vom politischen Spektrum, also
- 40:21egal ob links, rechts, liberal, grün, es gibt ganz viele, die an
- 40:24der Seite Israels stehen, die das alles als einen Wahnsinn
- 40:27betrachten und und sie haben kein, es gibt kein Sprachrohr
- 40:32dafür und ja, man merkt, passt das ganze Palästina, Solidarität
- 40:36hat eine 50 Jahre lang gewachsene Infrastruktur.
- 40:39Es gibt nichts Vergleichbares zu sagen als Dan with Israel, und
- 40:44es ist es. Gibt Ivo Herzl.
- 40:46Es gibt Ivo Herzl, ja. Und du machst ja wirklich viel.
- 40:50Also Instagram ist jetzt nur das Visible, aber du machst ja
- 40:53Mahnwachen, du lädst zu Veranstaltungen ein, du hast ja
- 40:56einiges da. Also ich habe am 8.
- 40:58Oktober dieses Jahres mal eine Demo organisiert und das war mir
- 41:01ganz wichtig zu sagen, dass es eine nicht jüdisch organisierte
- 41:04Demo war. Das war so ein bisschen den.
- 41:08Namen You are not alone und das ist für mich der
- 41:11Grundsolidaritätsgedanke. Ja, man kann, man hat die
- 41:14jüdische Gemeinschaft komplett allein gelassen mit dem
- 41:18Antisemitismus und das Grundlegendste an Solidarität
- 41:23ist zu sagen, You are not alone, also wir stehen an eurer Seite,
- 41:27auch wenn wir wenige sind und ja, ich habe ja deswegen
- 41:34angefangen diese t Shirts zu machen.
- 41:38Mother Love der Grund, warum ich glaube ich.
- 41:43Das erste jetzt verstanden habe, hab ich immer gedacht.
- 41:45Es heißt, es heißt nicht Mother toff ich hab ein Wortspiel
- 41:48gemacht. Ja, es ist grammatikalische
- 41:50Bursch, nicht korrekt. Darum die Liebe nehme ich jetzt
- 41:54an bei. Liebe ja, und ich bin ich hab
- 41:59auch ich hab auch gute Kolleginnen auf der Angewandten
- 42:03auf der Kunsttonis. Die also, denen geht es ja
- 42:10überhaupt grauenhaft. Also ich meine, wenn die nicht
- 42:13auf der propalästiner Seite sind, also die trauen sich am
- 42:16Gang nicht zu reden und ich bin immer mit.
- 42:20Unseren Universitäten so gekippt in dieser Frage.
- 42:23Was ist da deine Analyse? Ich gekippt.
- 42:26Ich glaube, ich glaube nicht, dass sie gekippt sind.
- 42:28Ich glaube einfach eben, dass es jahrzehntelang kultiviert wurde
- 42:32und wir das verharmlost haben, ja.
- 42:37Und, und, und. Ab dem 7.
- 42:40Oktober hat man gesehen, man braucht nur ein Streichholz
- 42:42reinwerfen und das brennt und da stehen keine Feuerlöscher parat.
- 42:49Also ich glaube nicht, dass jetzt auch wie gesagt alle, das
- 42:53ist ja das Ding ist, es kann eine kleine, radikale, laute
- 42:57Minderheit. Eine Masse vereinnahmen und das
- 43:01hauptsächlich dadurch, wenn der Großteil einfach still und
- 43:05gemütlich ist. Ich glaube nicht, dass der
- 43:07Großteil der österreichischen Bevölkerung antisemitisch ist.
- 43:11Ja, aber solang der Großteil absolut still bleibt, kann.
- 43:17Kann eine kleine radikale Masse alles übernehmen und und dieses
- 43:21das ist. Sicher recht, aber
- 43:22antiisraelische oder antisemitische Vorurteile und
- 43:26antisemitische Haltungen, Denkmuster sind schon sehr weit
- 43:31verbreitet in Österreich. Ja, ich sag mal in der ganzen
- 43:35christlich islamischen Welt, das muss man schon sagen.
- 43:38Ich meine was man. Nicht nur in Österreich gab es,
- 43:39da ist kein spezifisch Österreichisches.
- 43:41Genau. Nein, also mein Vater war
- 43:46Gründer der Schule für Dichtung. Ich habe mich immer für Schrift
- 43:48und ich sage mal Medienkunst auch interessiert, und ich habe
- 43:56das für mich dann so begriffen, was das Judentum auszeichnet,
- 44:02ist, dass es eine revolutionäre mediale Erfindung gemacht hat,
- 44:05nämlich die phonetische Schrift 22 Zeichen, die Laute darstellen
- 44:11mit. Mit denen man auf einmal
- 44:13hochkomplexe Ideen darstellen kann und das Umliegt vor 3000
- 44:18Jahren bitte vor 3000 Jahren und Umliegend war Mesopotamien mit
- 44:22ihren Tausenden Keilschriftzeichen und Ägypten
- 44:25mit ihren tausenden Hieroglyphen, also lesen und
- 44:28schreiben konnten damals nur eine ganz kleine hohe
- 44:31Priesterklasse und Elite, und in diesem damaligen, vor 3000
- 44:35Jahren Machtfeld an Supermächten in irgendwie Babylon, Assyrien,
- 44:40Ägypten und. Hat sich in der Levante im
- 44:44heutigen Israel einfach. Man redet von 12 Stämmen, aber
- 44:49sag mal wilde Stammes, wilde verschiedene Volksgruppen
- 44:55zusammengefügt und haben eine revolutionäre Schrift erfunden
- 44:58um miteinander zu kommunizieren und das.
- 45:03Das ist das, was, glaube ich, Leute einfach einmal verstehen
- 45:05müssen. Die jüdische Bevölkerung war das
- 45:07erste durchgehend literale Volk in der Menschheitsgeschichte,
- 45:13nachdem der erste Tempel 586 vor Christus zerstört wurde und es
- 45:17praktisch damals schon kein jüdisches Königreich mehr
- 45:20gegeben hat, haben sie ihre Kultur erhalten, indem sie alles
- 45:24niedergeschrieben haben, was man 1000 Jahre davor mündlich sich
- 45:28nur weitererzählt hat und. Haben all Ihren Kindern Lesern
- 45:34schreiben beigebracht. Das sind also die Rabbiner,
- 45:37waren die Schriftgelehrten, die die Priesterklasse abgelöst
- 45:40haben, wie es kein Königreich mehr gegeben hat.
- 45:43Wir haben erst unter Maria Theresia die allgemeine
- 45:45Schulpflicht bekommen, also das ist einfach das, was man mal
- 45:48begreifen muss, warum, warum der Antijudaismus?
- 45:532000 Jahre lang gefruchtet ist. Wahrscheinlich haben die
- 45:57teilweise nur die Einkaufsliste geschrieben, aber Leute haben
- 45:59geglaubt, das ist irgendeine magische Zauberformel, die
- 46:01konnten lesen und schreiben und rechnen und nachdem der Tempel
- 46:07das zweite Mal zerstört wurde, es gab ja dazwischen einen
- 46:09Wiederaufbau vom römischen Reich, praktisch eigentlich der
- 46:15erste Holocaust, da wurde ja der.
- 46:19Der jüdische Tempel das zweite Mal zerstört in Jerusalem, und
- 46:21ich glaub das 1000 1000, jüdische Dörfer und, und, ja,
- 46:26eben dann von Hadrian das Gebiet in Syrien, Palästina umbenannt,
- 46:31um ihnen eigentlich nur 1 auszuwischen, aber.
- 46:34Aber ich hoffe, bevor wir jetzt seine eigene Geschichte machen
- 46:37für Israel. Nein, nein, nein, ich.
- 46:39Nur ganz kurz zur Nato Frage kommen.
- 46:40Ja, wir müssen jetzt wieder zurück.
- 46:42Ich wollte nur sagen, dass niemand hätte sich denken
- 46:44können, das. Dass auf die jüdischen
- 46:48Geschichten, die sie einfach nur niedergeschrieben haben, um ihre
- 46:52Kultur zu erhalten, 2 Weltreligionen entstehen, ja,
- 46:56dass eine nach dieser zweiten Zerstörung im wahren Leute
- 47:02gesagt haben, naja, da gab es doch noch einen Propheten,
- 47:04hättet ihr doch auf den gehört, der Jesus Christus wäre das
- 47:07alles nicht passiert. Und, und, und.
- 47:10Dann ein paar Jahre und Jahre später noch mal der letzte
- 47:13Prophet, also ich meine, mit dieser Zerstörung Israels damals
- 47:18hat sich ja die jüdische Diaspora im ganzen
- 47:21Mittelmeerraum im römischen Reich verteilt und im arabischen
- 47:27Raum, und das Einzige, was sie mitgenommen haben, waren ihre
- 47:29Schriften, und auf diesen 2 Schriften, ich habe gesagt,
- 47:32immer wenn es damals Copyright Gesetze gegeben hätte, es wäre
- 47:35ja nie zum Christentum Islam gekommen und.
- 47:38Und wir haben 2 schriftreligionen, was Christen
- 47:40um und den Islam, denen man beitreten kann, ohne Lesen und
- 47:43schreiben zu können. Ja, und und gegen so heute haben
- 47:47wir 4,5 Milliarden christlich muslimische Follower, da kommen
- 47:5216000000 jüdische Follower dem Algorithmus einfach nicht an.
- 47:56Also das ist, das ist einfach das moderne Problem des
- 48:00Antisemitismus ich. In unserer digitalen Welt.
- 48:04Und es hält halt einfach jetzt dafür her, als wieder mal als
- 48:08Sündenbock für alle Probleme auf der Welt.
- 48:12Und die Gefahr ist eben, ich sag mal, Israel hat gelernt, sich zu
- 48:15verteidigen, aber die Gefahr, und das ist beeindruckend, das
- 48:21ist eben so gesagt, das ist eigentlich eine Inspiration, die
- 48:25uns dienen sollte und. Und man sieht die Begeisterung
- 48:30für Israel wirklich. Das brennt richtig in dir und
- 48:33das ist wirklich schön anzusehen.
- 48:34Du hast das sehr gut eingesetzt jetzt für Israel hier in
- 48:37Österreich und für ein neues Israelbild hier in Österreich,
- 48:40das ist natürlich nur eine große Aufgabe, die kommen möchte, aber
- 48:43ich möchte jetzt ein bisschen sprechen, auch über die Zukunft,
- 48:45was wir machen könnten in der Form, dass die Frage, ob du
- 48:49Israel als europäisches Land siehst, vielleicht können wir
- 48:52das besprechen, ob man sie dann, du hast ja schon erwähnt, du
- 48:55soll er von der Leyener sogar. Vorgeschlagen, dass man das
- 48:58Assoziierungsabkommen einstellt und ob man nicht eine
- 49:01europäische Zukunft Israels entsprechend bewerben könnte,
- 49:05oder ob das möglich wäre aus deiner Sicht.
- 49:07Ja, ich bin da voll bei dir mittlerweile.
- 49:09Also ich glaube eher die Frage ist, will Israel das?
- 49:11Also ich sage mal Europa steht bei Israel ganz tief unter dem
- 49:15Kurs, ich glaube das ist doch schlecht, absolut absolut also.
- 49:24Also ich sag mal wir, wir könnten uns freuen darüber, wenn
- 49:29Israel näher an Europa ist. Ja, wir, wir können enorm
- 49:32profitieren von ihren Technologie was
- 49:34Umwelttechnologien betrifft. Ich mein, Sie haben es geschafft
- 49:37in der wüste Gemüse anzupflanzen, das sollte man
- 49:39Greta thumberg mal irgendwie erklären sie sie schaffen die
- 49:44beste Raketenabwehrtechnologie drohnenabwehrtechnologie wir
- 49:47können von Israel profitieren. Und.
- 49:51Aber sehr großzügig. Gegenüber der Ukraine waren es
- 49:54jetzt noch nicht in diesem technologischen Transfer kann
- 49:56man da vielleicht hoffen, dass noch mehr.
- 49:58Das das wäre eigentlich die europäische Aufgabe, wenn Europa
- 50:02hier mal endlich wieder Drehkreuz ist zwischen den
- 50:06Demokratien, und das heißt sowohl zu der Ukraine zu stehen
- 50:11als auch zu Israel zu stehen, als auch zu den USA zu stehen.
- 50:17Wir können da nicht anfangen, Cherry Picking zu machen.
- 50:20Ich glaube, das ist unser großer Fehler.
- 50:22Also ich meine, ich glaube, die Selensky hat ja im israelischen
- 50:29Knesset schon geredet und hat gesagt, es verbindet uns viel.
- 50:32Bist du das ein bisschen schief gegangen?
- 50:34Ja. Aufgrund der Sozialdemokraten,
- 50:37unserer Freiheitlichen und die dann rausgelaufen sind.
- 50:40Ja, es ist peinlich. Wie war der Auftritt von
- 50:43Selensky in der Gnesset? Nein, er hat er hat, er hat
- 50:47Israel schon gesagt, also Software hat die Ukraine und
- 50:50Israel gehen haben ein, haben ein ähnliches Schicksal, nämlich
- 50:56dass sie von Feinden umringt sind, die sie auslöschen wollen.
- 51:01Ja, und das das, das müssen Leute einerseits mit Israel
- 51:06verstehen, aber auch mit der Ukraine, das ist in Russland.
- 51:12Hat Auslöschungsfantasien gegenüber der Ukraine und ich
- 51:16glaube, das ist vielleicht etwas rudimentäres, zu dem wir jetzt
- 51:19mal kommen, sollen wir in Österreich wissen es nicht, was
- 51:22überhaupt, was es überhaupt heißt, Feinde zu haben, was ein
- 51:26Feind wir. Haben daher nur Freunde.
- 51:29Wir haben nur Freunde. Genau.
- 51:32Sehen das viele? So sehen das viele.
- 51:34Und aber ein ein Feind als jemand, der einem einfach den
- 51:39Tod wünscht, egal was man macht. Ja, das ist nicht mit mit mit
- 51:45Geld und wirtschaftlichem Aufschwung oder oder
- 51:50künstlerischer Kooperation zu lösen.
- 51:53Das. Ist wirklich ein Konzept, das in
- 51:55Österreich niemand versteht oder nur wenige, wenn man steht,
- 51:58einfach im österreichischen Wesen ist, das uns jeder mag und
- 52:03uns keiner was tun will und dass das überall auf der Welt so sein
- 52:05sollte. Ja, generell europäisch.
- 52:08Also wir sind, wir sind. Europa hat sich 1000 Jahre lang
- 52:13immer nur bekriegt. Ich glaube, es gab 1000 Jahre
- 52:15keine Generation, die ohne Krieg ausgekommen ist.
- 52:18Jetzt haben wir seit 80 Jahren keinen Krieg und wir wissen
- 52:21nicht, was das heißt, also meine, meine Medienanalyse
- 52:25damals war ja auch, wie über den Ukraine Krieg berichtet wird,
- 52:30man sieht hauptsächlich Bilder von Politikern, die einzigen
- 52:33Zahlen, die man mitbekommt, sind die Milliarden an Hilfsgeldern.
- 52:38Niemand in Österreich, nicht mal Journalisten wissen, wie viele
- 52:40Leute sind jetzt im Ukrainekrieg schon gestorben, dass das
- 52:44wahrscheinlich um die 300000 sind.
- 52:48Es geht auch an der öffentlichen Wahrnehmung vorbei, im
- 52:52Ukrainekrieg ist die Wahrnehmung, als ist das ein
- 52:55Politiker Monopoly, wo es nur ums Geld geht und im
- 52:58Nahostkonflikt redet jeder von einem Genozid und die junge
- 53:01Generation denkt nur noch in Geld und Genozid und weiß nicht
- 53:05mehr was es heißt Krieg. Das war schon bemerkenswert,
- 53:08dass eigentlich jede Nacht Ukrainer sterben durch die
- 53:10Angriffe Putins. Aber wann einmal jetzt der
- 53:13österreichische Journalist Wehrschütz und dass eben
- 53:17angegriffen wurde, und es war eh mutig von ihm, dort
- 53:20Hinzuflangen, und zum Glück ist nichts passiert, ja, aber.
- 53:23Aber es war dann trotzdem die größte Überraschung.
- 53:26Oh, unser Journalist wird angegriffen, als ob nicht jede
- 53:30Nacht dort Leute sterben würden und jeden Tag Leute sterben
- 53:33würden. Es ist schon erstaunlich, wie
- 53:35sehr wir uns selbst in diesem neutralen Schutzmantel uns
- 53:39denken, dass das so eine Art Schutzschirm ist, ein
- 53:41Unsichtbarkeitsschirm, und dass alle uns nur Gutes wollen.
- 53:44Absolut irre. Ich empfehle auch jedem, Fahrt
- 53:46einmal in die Ukraine, die Westukraine, ich war vor 2
- 53:50Monaten in Leviv. Es ist erstens die
- 53:54österreichische Stadt, in der ich je war, also das ist das
- 53:56Habsburger tum. Es ist wunderschön, die Leute
- 54:00sind ein Wahnsinn, man kann hervorragend essen, ich hab hier
- 54:05auch Hinfahrt, einmal nach Israel, man wird Menschen, man
- 54:11wird mit Menschen in Kontakt kommen, die einen ungebrochenen
- 54:17Willen haben, eine ungebrochene Lebensfreude und.
- 54:22Und ich glaube das Inspirierendste wirklich, was
- 54:26ich seit langem je gesehen habe, war wirklich der Militärfriedhof
- 54:29in Levive. Das lebt.
- 54:33Auch. Dort, das ist sehr bewegend.
- 54:34Also also das ist kein klassischer Militärfriedhof, wie
- 54:38man es aus amerikanischen Filmen kennt, wo Stein nach Stein ist.
- 54:41Das blüht voller Blumen, da Wehen die Flaggen und man hat
- 54:45wirklich so das Gefühl, die. Die Menschen, vor allem in der
- 54:50West Ukraine, die liegen lieber tot dort, bevor die Russen das
- 54:55Land übernehmen. Also das ist ein ein Kampfgeist,
- 55:01eine Moral, die unbeschreiblich ist.
- 55:04Und ich würde das sind, glaube ich, Sachen, die das sind, so
- 55:12grundlegende Sachen, die ich gerne vermitteln würde, auch an
- 55:14einer jüngeren Generation. Krieg heißt nicht nur.
- 55:18Wie viele Waffen haben wir? Wie viele Menschen sind da in
- 55:21Armeen? Wir glauben immer, das ist ein
- 55:22Zahlenspiel, das allererste, was es ist, ist, es fängt hier im
- 55:28Kopf an, weißt du, wofür du kämpfst, warum du kämpfst, wofür
- 55:33es sich lohnt zu kämpfen, das nächste ist der Zusammenhalt in
- 55:38einer Bevölkerung, und dann ist genau das, was die Ukraine und
- 55:42nach Israel beweisen, eine enorme Kreativität.
- 55:46Also ich meine, ich rede von der Pager Aktion, mit denen die
- 55:50Israelis die Hisbollah praktisch lahmgelegt haben, oder wie die
- 55:56die Ukraine mit ihren Drohnen ein Viertel der russischen
- 56:00Luftwaffe ausgeschaltet haben. Also ich meine mit mit
- 56:04Kreativität und Kampfgeist lässt sich enorm viel lösen und aber
- 56:10es muss einmal in die Köpfe der Menschen kommen.
- 56:15Zu sagen, I stand with You Crain und Thank you und jedem Soldaten
- 56:20zu sagen, I Thank you for your Service.
- 56:22Wir brauchen einfach so eine Kultur, wie sie in den USA immer
- 56:26da war und leider ja auch unter Donald Trump enorm in
- 56:30Mitleidenschaft gezogen wird zu sagen, Thank You for your
- 56:34Service ja, es ist freedom is not for free.
- 56:37Das leitet ja dann ganz gut in Richtung meines Lieblingsthemas.
- 56:40Also du kannst schon fast raten, was es ist.
- 56:43Es geht um die Nato, natürlich. Und da die Frage Israel,
- 56:46Ukraine, Kosovo und Österreich ist die Zukunft in der Nato.
- 56:51Auf jeden Fall. Also ich glaube du schließt dir
- 56:55genau an, bevor wir auch überlegen, was geben wir alles
- 56:58an Milliarden aus an Waffen. Die größte Sicherheitsgarantie
- 57:04ist zu sagen wir stehen zusammen, wir sind mehr leben.
- 57:09Legst du dich mit einem von uns an, legst du dich mit allen von
- 57:11uns an. Das ist das ist, das ist einmal
- 57:13die prinzipiell größte Abschreckungsmaßnahme überhaupt.
- 57:17Wir sind soziale Wesen als Menschen und nur ab dem
- 57:23Zeitpunkt, wo man alleine dasteht, ist man ein gefundenes
- 57:29Fressen im Falle des Falles, und ich glaube, gerade Österreich
- 57:34ist. Ist wir glauben, weil wir
- 57:38umgeben sind von Freunden, dass wir es uns auch leisten können,
- 57:45neutral zu sein im Gegensatz zu Finnland oder die Niederlande,
- 57:50die ja auch von der Neutralität geswitcht sind und relativ
- 57:54schnell. Zur Nato beigetreten sind.
- 57:57Und im Falle von Schweden schon 7 Milliarden Euro an Waffenhilfe
- 58:01der Ukraine gegeben. Wie viele Ukrainer könnten nur
- 58:04leben, wenn Österreich auch 7 Milliarden Euro an Waffen
- 58:08gegeben hätte in den letzten? Jahren.
- 58:10Ja, und ich glaube auch Tiefergehend, auch wenn man
- 58:15jetzt nur im Eigeninteresse von Österreich sogar überlegt.
- 58:20Wenn das so weitergeht, wer sagt, dass wir von Freunden
- 58:23umgeben sind? Was ist, wenn wir von Russland
- 58:28unterwandert sind und immer mehr und auch eine komplett
- 58:32russlandfreundliche FPÖ wieder irgendwie in die Macht kommt,
- 58:35und das ist nicht unwahrscheinlich, so wie die
- 58:38Linken sich einfach selbst zerfetzt haben, also.
- 58:44Was ist, wenn eine f. Traditionell war ja in
- 58:47Österreich die sozialdemokratische Partei das
- 58:50Instrument der Macht Russlands. Hier nach dem Zweiten Weltkrieg.
- 58:54Aber mittlerweile ist die FPÖ hier die Nummer 1, sondern
- 58:57absolut verteidigt ja Russland in allen Fragen.
- 58:59Und was ist, wenn auf einmal dann alle unsere Nachbarstaaten
- 59:03sagen, Österreich ist das feindliche Nest unter uns?
- 59:08Der Ruf ist ja leider schon gänzlich ruiniert.
- 59:10Ja, also wem bringt die Neutralität etwas?
- 59:14Derzeit hauptsächlich Russland. Leider ist es ja so, dass man ja
- 59:18diese Außenministerin, die ist ja jetzt in Russland, die
- 59:22Kneissl heißt sie mit ihrer, mit ihrem Tanz und Knix vor Putin
- 59:27und der jetzigen Rolle als RT Kommentatorin von Rascher Today
- 59:31hat sie uns ja natürlich enormen Schaden zugefügt.
- 59:34Absolut ja. Ja, ich.
- 59:38Ich hoffe einfach, dass Österreich einmal aus dieser
- 59:42Gemütlichkeit rauskommt und ich glaube auch, dass.
- 59:46Darf ich dich noch fragen, was du von österreichischen
- 59:48Politikern hältst, die in die Ukraine oder Israel oder Kosovo
- 59:52fahren und dort eben die österreichische Neutralität als
- 59:55Vorbild Preisen und den Ländern, die schon überfallen sind, im
- 59:59Krieg sind und die ständig unter Bedrohung ihrer aggressiven
- 1:00:03Nachbarn stehen, eben Neutralität als Schutz und
- 1:00:07Politik. Politisches Konzept nach
- 1:00:09österreichischem Vorbild empfehlen.
- 1:00:10Nein, ich glaube, wir stehen einfach nur lächerlich da.
- 1:00:12Wir stehen, als ich glaube, wir stehen so als Realitätsferend
- 1:00:15und und selbstverliebt da wohlstandsverwahrlost ich, ich
- 1:00:23sage prinzipiell, es ist gut, in all diese Länder zu reisen und
- 1:00:27sich ein Bild davon zu machen, aber man sollte diesen Ländern
- 1:00:31zuhören, bevor man ihnen. Moralpredigten hält also.
- 1:00:36Ich sage, das war meine große Enttäuschung mit Beate Meinl
- 1:00:38Reisinger, die sagt, Ich war nach Israel und und das ist
- 1:00:42unser guter Freund und als guter Freund kann man einem auch mal
- 1:00:45was sagen, als guter Freund kann man zuerst einmal auch einfach
- 1:00:50mal zuhören, bevor man hier aus einer komplett privilegierten
- 1:00:53Position versucht, Tipps zu geben, ich ich.
- 1:00:59Sage natürlich in das Herzen vieler.
- 1:01:02Arbeitet mit der Vichy Wanka Einlage in Alpbach.
- 1:01:06Das war natürlich sehr gut, aber konkrete Waffen aus Österreich
- 1:01:09gibt es eben keine. Gut, da sind wir ja noch zu
- 1:01:12neutral. Aber.
- 1:01:15Und ich, ich glaub ich glaub, dass generell diese es der
- 1:01:19österreichischen. Seele gut tun würde endlich
- 1:01:24einmal aus dieser Gemütlichkeit rauszukommen.
- 1:01:27Also das ist ja der Durchschnittsösterreicher
- 1:01:30jammert ja trotzdem sehr gerne und fühlt sich depressiv und und
- 1:01:35nicht wohl. Und ich meine, da kann all der
- 1:01:37Wohlstand nichts helfen, das habe ich für mich sehr wohl
- 1:01:43entdeckt. Eine starke Haltung, sich in den
- 1:01:48Spiegel schauen zu können. Also das ist ein viel größeres
- 1:01:53Glücksgefühl als als als jegliche Nachspeise.
- 1:02:00Ich schlag aber was noch dazu, also das ist bisschen noch so
- 1:02:03mein mentaler Ratschlag, es es tut gut Position zu beziehen.
- 1:02:12Und. Du bist wirklich sehr aktiv und
- 1:02:15du unterstützt jetzt Israel und die Ukraine natürlich sehr
- 1:02:18aktiv. Hast du eigentlich schon die
- 1:02:20Möglichkeit gehabt, eine Ideen im ORF entsprechend einem
- 1:02:23breiteren Publikum darzulegen? Nein, also ich meine.
- 1:02:27Findest du es nicht normal, jetzt als Aktivist wirklich am
- 1:02:31Mann, der was zu sagen hat und der für den öffentlichen Diskurs
- 1:02:34auch was beitragen könnte, das. Dass man da hin und wieder
- 1:02:37eingeladen wird in den staatlichen.
- 1:02:40Rundfunk wenn ich eingeladen werde, sage ich ich.
- 1:02:42Meine Meinungen und seine Positionen, weil es sind ja
- 1:02:45durchaus auch viele Palästina Aktivisten im ORF ständig es.
- 1:02:49Ist schwierig, überhaupt eine Plattform zu bekommen.
- 1:02:51Also ich habe auch, ich habe auch Beiträge geschrieben, die
- 1:02:55ich an alle Tageszeitungen und neue von sowas wo ich gesagt
- 1:02:58habe, einerseits auch Israel. Das war jetzt am 13 Oktober.
- 1:03:03Nachdem jetzt wirklich die die letzten lebenden Geiseln
- 1:03:06freigekommen sind. Ein paar Tote waren sie nicht.
- 1:03:08Israel verteidigt unseren obersten Grundsatz Europas,
- 1:03:11nämlich die Unantastbarkeit der Menschenwürde, niemand hat
- 1:03:14verdammt noch mal das Recht, deine Kinder zu stehlen, deinen
- 1:03:18Verwandten zu entführen, sie abzuschlachten, sie müssen ja
- 1:03:22diese. Ehrmaße und Russland ständig
- 1:03:24machen. Richtig Geisel zu nehmen.
- 1:03:26Und und bittet aber mit. Deinen Positionen also hast du
- 1:03:29dich mal bemüht beim ORF eingeladen zu werden zur Sache
- 1:03:33oder was es da für Sendungen gibt, Formate.
- 1:03:36Bemüht, eingeladen zu werden. Also wie gesagt.
- 1:03:39Ich hab mich bemüht, aber da ist noch nicht wirklich weißt du, da
- 1:03:43ist eigentlich so eine Art Omerta, eine Schutzmauer.
- 1:03:49Es ist eine Panne also. Eingefleischten Opinions, was
- 1:03:52man im Endeffekt in Österreich jagen und.
- 1:03:55Denken sollte, das wird vorgegeben und wenn man
- 1:03:58außerhalb dessen steht, dann ist es schon so, dass man ganz
- 1:04:01sicher nicht im ORF ausgestrahlt.
- 1:04:02Wird ja, ich glaube, es ist trotzdem so.
- 1:04:07Medien richten sich nachdem was Staub aufwirbelt heutzutage
- 1:04:13stehen einem trotzdem dank Social Media eigene Kanäle
- 1:04:16offen, man kann sich vernetzen, ich glaube es ist viel wichtiger
- 1:04:20zu schauen, MITSTREITERINNEN zu finden und.
- 1:04:27Und, und, und. Gemeinsam diese Stimmen lauter
- 1:04:31werden zu lassen, dann muss einem irgendwann einmal das
- 1:04:36offene Ohr geschenkt werden, wenn man darum bittet, glaube
- 1:04:43ich, wird man immer abgewiesen werden, also.
- 1:04:49Aber. Also du bist für Koalition der
- 1:04:51Freien, der Israels, der Freien, der des Kosovo.
- 1:04:53Der Freien, der des, ich sage mal Democracy first.
- 1:04:56Warum ist das so schwierig? Ja, können wir einfach mal
- 1:04:59sagen, unsere positiven Sachen zu schätzen und herzuzeigen?
- 1:05:06Ja, ich glaube, dann kommen Leute auch automatischer, ja.
- 1:05:12Was glaubst du eigentlich? Ja, wenn man so sagt, in letzter
- 1:05:15Zeit ist ja ein bisschen eine Debatte, ob Österreich Teil des
- 1:05:18Westens ist. Es gibt aber FPÖ Politiker, die
- 1:05:20wirklich ernsthaft sagen, im Fernsehen habe ich schon
- 1:05:23gesehen, ja, also der Westen, das sind die anderen.
- 1:05:26Ja, was sind denn wir nach der nachfassung du findest du das
- 1:05:29nicht alles ein bisschen bedauerlich?
- 1:05:31Ja. Heute 2025 Österreich irgendwie
- 1:05:34als Teil des neutralen Nivanas bezeichnet.
- 1:05:38Das ist so. Meine Ex Freundin war Tirolerin
- 1:05:41und hat immer gesagt immer. In Wien fängt Russland an und
- 1:05:44und Balkan sowieso. Also ja, ich meine gut,
- 1:05:48Österreich hat immer schon eine gewisse, Wir haben es genannt,
- 1:05:53Vermittlerrolle, aber das war vielleicht zu Wien, zum Wien,
- 1:05:58das war vielleicht so, wir schwärmen noch vom Wiener
- 1:06:01Kongress, aber mittlerweile muss man sagen, wir sitzen zwischen
- 1:06:03allen Stühlen und. Und fallen und fallen eigentlich
- 1:06:07überall durch. Und es ist und.
- 1:06:09Unangenehm auf. Ja und unangenehm auf.
- 1:06:12Und diesmal ist die. Neue Regierung die neue
- 1:06:14Regierung wird das ändern, und teilweise haben sie es ja
- 1:06:16gemacht. Aber es ist noch nicht so.
- 1:06:18Das kann nicht in unserem Interesse sein.
- 1:06:23Selbst unser Bundeskanzler Stocker hat ja dann auch wieder
- 1:06:26begonnen, Österreich als Konferenzort und Konkurrenz zu
- 1:06:29Budapest für dieses Putin Trump Meeting.
- 1:06:34Als ob wir da irgendwie so eine Rolle einnehmen könnten wie
- 1:06:37Orbans Ungarn. Ja, ja, ja, im Kern wollen wir
- 1:06:41das. Die Frage ist, wollen wir das?
- 1:06:44Das ist sicher nicht. Auch richtig.
- 1:06:47Ich frage mich, wer profitiert wirklich davon und ich finde man
- 1:06:53sollte einfach malideen kommunizieren.
- 1:06:56Das ist übrigens das, was ich demnächst auch machen will, das
- 1:07:00nennt sich Take over Russia. Einfach mal zu kommunizieren.
- 1:07:04Ist das ein neues Brettspiel? Oder, nein, nein, aber richtig,
- 1:07:07wir müssen auch über das Spiel reden.
- 1:07:11Als Titel kann man immer x Russia empfehlen, weil das ist
- 1:07:14ja mein Nein Hashtag, den ich verwende.
- 1:07:17Mir ist das damals also wie dieses Eklat war von von
- 1:07:20Selenskyj bei Trump im Weißen Haus habe ich mir gedacht,
- 1:07:25können wir doch bitte, also es herrscht diese, diese Meinung,
- 1:07:30die Ukraine kann das nicht gewinnen.
- 1:07:32Ja, das ist so apodiktisch jeden Tag.
- 1:07:35Einfach so. Wir können jetzt nur
- 1:07:37herauszögern, aber sie kann es nicht gewinnen und ich sage
- 1:07:39immer, natürlich kann die Ukraine das gewinnen bzw.
- 1:07:43Übrigens wir da gewinnen. Bzw wir ja, wenn Europa auch
- 1:07:47endlich einmal make a move. Ja ich meine England und
- 1:07:51Frankreich hat von 9 Monaten schon gesagt wir schicken
- 1:07:54Truppen hin ja und ich sage immer schickt einen Soldaten
- 1:07:58einfach hin der. Erzählt.
- 1:07:59Ja, ich bin. Fast noch wichtiger als Soldaten
- 1:08:02sind die britischen Storms Shadow Raketen, die ja so
- 1:08:06einfach große Stückzahlen. Get Sun Chips in The Game zeigt,
- 1:08:10dass ihr da seid, ich. Vermute fast, dass du auch für
- 1:08:13Taurus Raketen aus Deutschland für die Ukraine.
- 1:08:15Bist es ist wie alles. Die Ukraine kann, die Ukraine
- 1:08:18kann es einsetzen und sie haben vor allem bewiesen, sie wissen
- 1:08:21sie, sie haben gelernt Effizienz Sachen einzusetzen.
- 1:08:25Ich hab ich, ich war ja vor vor 2 Monaten in Ukraine.
- 1:08:28Beim Zurückfahren hab ich einen freiwilligen deutschen Soldaten
- 1:08:30im Zug kennengelernt und der hat mir gesagt, ich hab mir gesagt,
- 1:08:32so was ist so jetzt gerade das das Hauptthema und hat gesagt es
- 1:08:35ist einfach die irre Flexibilität des Schlachtfelds.
- 1:08:38Ja also und jetzt hatten wir da ich hab gesagt vor vor ein paar
- 1:08:42Monaten hat man die EU entschieden man gibt irgendwie
- 1:08:44weiß nicht horrende Summe aus für irgendwelche viperoptiks
- 1:08:49Drohnen. Und hat gesagt, das war vor 4
- 1:08:52Monaten. Topmodern ist seit 2 Monaten
- 1:08:54steinzeitlich und wenn das in der UI durch ist und draußen
- 1:08:57ist, kann man das eigentlich schon wieder einstampfen und und
- 1:09:01wir verschwenden Gelder und die Ukraine weiß wie man Gelder und
- 1:09:07Waffen einsetzt, effizient einsetzt und ich glaube auch,
- 1:09:11dass in Zukunft nicht die wollen wir die Ukraine.
- 1:09:17Oder Israel. In der Nato haben.
- 1:09:19Ja, es wäre für uns die Bereicherung, die haben die
- 1:09:22Erfahrung, ja, also. Ich taste mir jetzt vorsichtig
- 1:09:26vor. Also du wärst schon dafür, dass
- 1:09:27Israela in die Nato absolut, das ist mein.
- 1:09:30Herzensakt wegen absolut ja, okay ich sag mal, für mich ist
- 1:09:34er ehrlich gesagt. Haben wir schon 2.
- 1:09:35Eine Art absolut, das war ja, das war der Moment, wo ich mich
- 1:09:39endlich verliebt hab, wo ich gesagt hab, yes, yes, everybody
- 1:09:43everybody join, oh Western Club. Ja, es ist genauso.
- 1:09:47Muss es. Join the western Club, bitte.
- 1:09:50Gemeinsam sind wir stark und klar, die Ukraine will zur Nato,
- 1:09:55bei Israel ist ja schon eher glaube ich die sagen eher ihr
- 1:09:59werdet zu uns verteidigen, werdet einmal mit euch selbst.
- 1:10:02Klar wollen wir euch verteidigen ja eh, also da hoffe ich, hoffe
- 1:10:07einfach, dass Europa endlich mal aus dieser dieser
- 1:10:09Wohlstandsverwahrlosung, aus dieser Selbstgerechtigkeit
- 1:10:12rauskommt. Unsere Antwort ist immer, das
- 1:10:16ist ein Problem. Wir hauen Geld hin und.
- 1:10:20Da war sehr viel auch nicht. Also so viel, ja, aber es hat
- 1:10:23nicht gegeben, dass die Ukraine bisher spezielle Österreicher,
- 1:10:26Deutschland hat jetzt budgetiert für nächstes Jahr, ich glaube es
- 1:10:29sind 9 plus dreieinhalb, also irgendwas bei 12 Milliarden hat
- 1:10:32Deutschland budgetiert an finanzielle Hilfe, was haben wir
- 1:10:36Österreich, was haben wir. Gut bei Österreich.
- 1:10:39Bei uns ist das Unterfernaliven marginal, kaum sichtbar, aber.
- 1:10:42Aber in den Politiker Enancements heißt es immer, dass
- 1:10:44wir gewaltige Summen in der Ukraine geben.
- 1:10:47Ja, wir verwechseln, was wir der EU geben, das dann weitergeht an
- 1:10:50die Ukraine mit dem, was wir selbst bilateral geben, was
- 1:10:53wirklich zu vernachlässigen ist, also wirklich sehr bedauerlich.
- 1:10:55Ja, ich meine, ich glaube, mit Geldern und und Österreich wird
- 1:10:59man, das wird nicht sehr ehrenhaft bleiben, aber ich
- 1:11:04glaube, dass wir als Zivilgesellschaft.
- 1:11:09Mit der neutralen Position im Herzen Europas eigentlich eine
- 1:11:15enorme Chance haben, hier eigentlich Kraft zu geben.
- 1:11:22Also wir müssen zuerst einmal. Da wird es noch viel mehr iwos.
- 1:11:25Ja, und Günthers brauchen ja ja. Es gibt zwar ein Netzwerk an pro
- 1:11:30israelischen Pro ukrainischen Aktivisten, aber es ist noch in
- 1:11:34der Minderheit. Ja, ja, noch noch.
- 1:11:38Wir müssen daran arbeiten. Ja, und das ist das, was ich so
- 1:11:42in der in der Ukraine gelernt habe, zu schätzen.
- 1:11:45Und ich weiß nicht, ob du den Frank Peter Wilders kennst.
- 1:11:49Ein schwuler deutscher Ukraine Aktivist, auch enorm pro
- 1:11:57israelisch, was ich mag. Du kannst uns.
- 1:12:01Immer wieder vernetzen. Was ich in der Ukraine so Liebe
- 1:12:05und deswegen habe ich auch diese diese t Shirts gemacht.
- 1:12:07Bring bring es einmal ins allgemeine Bewusstsein und da
- 1:12:14spielt eben Kunst und Kultur, Fashion eigentlich alles mit das
- 1:12:17ist das ist dieses und da kann jeder mithelfen, krieg, wir
- 1:12:21leben nicht im 19 Jahrhundert wo es heißt nimm die Waffe spazier
- 1:12:25durch den irgendwie russischen Winter, geh in Moskau, wir leben
- 1:12:29im 21 Jahrhundert es ist so viel.
- 1:12:33Jeder kann mithelfen im Desinformationskrieg.
- 1:12:36Ja, das ist also. Na, da passiert die Front ja.
- 1:12:38Dietmar Pichler und der Kathi Schneeberger sehr viele und sehr
- 1:12:42gute Arbeit. Ja, da passiert ja schon.
- 1:12:44Einiges. Aber das sind alles die Fronten,
- 1:12:46da kann jeder und jeder mithelfen und es erfüllt auch
- 1:12:51und es macht Freude und es es wäre gut, wenn Europa.
- 1:13:00Zu einem Selbstbewusstsein findet, das gibt Kraft also, und
- 1:13:06ich glaube, wenn man. Du kannst dich vielleicht
- 1:13:09erinnern, ich habe meine Podcasts auf Englisch eben.
- 1:13:12Du hast ja Pax europeana, dass wir das europäische
- 1:13:14Friedensmodell von Nato und EU weiter ausdehnen und auf Dauer
- 1:13:18erhalten, das wäre die Idee. So, wenn du schon gesagt hast,
- 1:13:22Pax europeana, jetzt muss ich. Ah, jetzt komm.
- 1:13:25Moment. Über dieses Brettspiel reden bzw
- 1:13:30World Control hab ich ja gecrowd hab ich hab ich ja gecrowdfundet
- 1:13:352016 eigentlich. Als Crowdfundet.
- 1:13:37Ja, als als, da war ich noch architekturstudent auf der TU
- 1:13:41Wien und und und ich. Kann es nochmal ausgeben?
- 1:13:44Ja, ja genau. Also das ist die Elite Version.
- 1:13:47Ah. Sehr gut.
- 1:13:48Wow. Also es ist eine Mischung aus
- 1:13:49Risiko, Monopoly, also Krieg führen statt Miete zahlen geht
- 1:13:53ja und. Und die Idee war ja immer, also
- 1:13:57es ist die Welt ist flach und ungerecht, die Geschichte ist,
- 1:14:04alle Regierungen haben versagt, es ist eigentlich sehr 90er
- 1:14:07mäßig erfunden hat das ja Michael Lee Gregor, ich war mit
- 1:14:1115 ein Austausch in den USA, der hat das eigentlich erfunden und
- 1:14:142016 habe ich gesagt, ich würde das gerne crowdfunden und
- 1:14:17machen, weil die Zeit ist reif, weil da kam Donald Trump.
- 1:14:21Es geht darum, es gibt nur noch Multibillionäre mit privat
- 1:14:24armenen und man zockt um die Welt und es geht um eigene
- 1:14:26Städte. Und es hat ein bisschen auch so
- 1:14:29einen natürlich verschwörungsideologischen.
- 1:14:32Image ein nineties Image. World Control World control very
- 1:14:37simple. Dafür, dass wir die Kontrolle
- 1:14:39der Welt übernehmen und. Es ist die Regel bei den wir.
- 1:14:43Schauen aber relativ. Naja gut, ich hab versucht die
- 1:14:45ganzen regeln wieso die 10 Gebote versucht auf einer Seite
- 1:14:50da mal zu bringen. Es gibt so als Regelheft.
- 1:14:52Aber als Überregel habe ich geschrieben, Human Dignity is
- 1:14:55arrelement, also die Würde des Menschen ist wurscht und ich
- 1:14:59sage ein bisschen, wenn wir wirklich auf unsere Werte
- 1:15:01komplett pfeifen, ja passt, dann schaut die Welt als so aus, dann
- 1:15:06geht es nur um Geld und macht. Viele Leute sagen ja, so
- 1:15:11funktioniert die Welt eh. Eigentlich, so Jakarta, Jakarta,
- 1:15:14also das Brett ist grob eingeteilt in 8 Regionen, ex
- 1:15:18Sowjetregion, Afrika, Südamerika, na.
- 1:15:21Gut, alles mit Ex finde ich. Ex India gibt's auch wo?
- 1:15:24Australien, Ozeanen, Europa, Nordamerika, Asien, da ist von
- 1:15:29Ex in Japan. Immer Ex.
- 1:15:31Wie? Ist Indien alles dabei?
- 1:15:32Und Middle? Ex Südafrika und Ex Nigeria ist
- 1:15:35momentan. Das heißt, du, das ist
- 1:15:37wahrscheinlich hier? Genau.
- 1:15:38Langmiddle East als heißes Pflaster.
- 1:15:41Und vielleicht haben wir mal die Möglichkeit, das zu spielen auf.
- 1:15:44Jeden Fall möchte ich. Dich jetzt einladen zu der
- 1:15:46Spielesession, weil wir sind ja jetzt in der Gamer Community
- 1:15:48auch sehr aktiv und da habe ich dieses Holz 44 schon gescaduelt
- 1:15:52wo ich in einem Teil von Holz 44 in einem Submodus der Fire
- 1:15:56Rises, da trete ich auf als derjenige der nach der
- 1:15:59Niederlage Europas Europa wieder befreit und dann Russland
- 1:16:03erobert und in kleine Stücke zerteilt.
- 1:16:06Russ eben extra. Russia.
- 1:16:07Yes, darum gibt es. Bei nur Game.
- 1:16:09Also es muss jetzt niemand Sorgen haben, dass ich das.
- 1:16:12Mache nein, aber ich finde, man sollte diese Ideen einmal
- 1:16:14kommunizieren. Kann sein.
- 1:16:16Ja, man sollte diese Ideen kommunizieren.
- 1:16:19Man kann Russland. Das machen wir hier.
- 1:16:21Übernehmen und zerteilen make Russia Small again, ja.
- 1:16:25Russian disolution is the only solution.
- 1:16:28Richtig. Und man muss Russia small again.
- 1:16:33Man muss sich nur im Kopf behalten.
- 1:16:35Russland ist nur geografisch groß.
- 1:16:37Ja, das ist wirtschaftlich nicht groß, es gibt nur Moskau.
- 1:16:40Geschichtlich ist es eine Katastrophe.
- 1:16:42Ja, und das ist der zentrale Punkt, da ist nichts anzubieten
- 1:16:45außer Tyrannei, Unterdrückung. Richtig.
- 1:16:48Und Genozid. Richtig, und deswegen will ich,
- 1:16:52ich weiß nicht, zum Ende zu gehen, aber das ist mir so.
- 1:16:55Alle guten Dinge müssen leider mal zu Ende gehen.
- 1:16:58Also dieses das Cover von World Control ist.
- 1:17:02Das letzte Gedicht meines Vaters.
- 1:17:05Ja, eine persönliche Note. Genau.
- 1:17:07Und er wollte zum Songkontest mit ich liebe dich in allen
- 1:17:09Sprachen. Ja, das ist absolut mein Slogan.
- 1:17:11In meiner Jugend wollte ich liebe dich in jeder Sprache der
- 1:17:14Welt lernen, ja, und ich hab's in 20 gelernt.
- 1:17:16Das kannst du gut sagen und auf jeden Fall Tim gegen Ende.
- 1:17:21Tequero. Ja, te amo.
- 1:17:24Te amo, was ja alles auf israelisch.
- 1:17:26Auf Hippo habe ich's auch noch mal gekannt, aber genau.
- 1:17:30Auf jeden Fall. Gegen Ende seines Todes, gegen
- 1:17:32Ende seines Lebens wollte er das ultimative Friedensgedicht oder
- 1:17:38den Friedenssong machen, und es ist ähnlich, er hat das Wort
- 1:17:40Friede in allen Sprachen der Welt gesammelt.
- 1:17:42Na? Das ist dann.
- 1:17:44Ja, das ist hier hier auf der Seite, ja.
- 1:17:48Mia heißt es bekanntlich. Ja, Russisch.
- 1:17:50Aber sie seien es nicht sehr ernsthaft.
- 1:17:52Und naja, da wollte ich gerade noch hinaus.
- 1:17:55Auf jeden Fall. Er wollte dann kein Wort über
- 1:17:58ein anderes Stellen für den Refrain und wollte ein
- 1:18:01universelles Wort für Frieden finden.
- 1:18:04Und es war kurz vor seinem Tod. Er hat gesagt, ich hab's und es
- 1:18:08ist kein Wort, es ist nur ein Sound und das macht jeder
- 1:18:12Elternteil auf der Welt, um ihr Kind zu beruhigen, und es ist
- 1:18:16einfach. Für Peace.
- 1:18:20Für Peace, und das ist das lautschriftliche Symbol dazu
- 1:18:24und. Und deswegen habe ich das aufs
- 1:18:28Cover gelegt, habe ich gesagt, das ist das, was wir lernen
- 1:18:32müssen, auch wieder gerade in. Du bist also genauso wie
- 1:18:35Friedensaktivist. Ich bin Friedensaktivist und ich
- 1:18:38glaube, es ist ein Generationenproblem und ich kann
- 1:18:43das gut nachvollziehen, so auf die Generation meines Vaters
- 1:18:48oder Deine die Nachkriegsgeneration wollte die
- 1:18:52Temperatur runterschalten. Man sagt, leider müssen wir
- 1:18:55draufkommen, wir sind die Vorkriegsgeneration und wir
- 1:18:59müssen die Temperatur ein bisschen wieder aufdrehen, also
- 1:19:01ist sie absolut Frieden ist. Frieden braucht eben die
- 1:19:05Fähigkeit, sie zu wehren und sie zu bewaffnet abzusichern.
- 1:19:09Das ist, das ist seit Jahrtausenden bekannter
- 1:19:11Grundsatz, und das haben wir ein bisschen verschlafen.
- 1:19:14Das haben wir verschlafen. In dieser Illusion nach dem Sieg
- 1:19:17im Kalten Krieg und. Und jetzt müssen wir uns
- 1:19:19entsprechend wieder vorbereiten. Und das Wichtigste ist, unsere
- 1:19:23Freunde in Israel, in Kosovo und in der Ukraine dazu befähigen,
- 1:19:27dass sie sie selbst verteidigen können, und da müssen wir eben
- 1:19:30zusammenstehen. Das war ein sehr interessantes
- 1:19:32Gespräch mit einem Friedensaktivisten, ist unser
- 1:19:35Logo. Unser Ton für Frieden und Ivo
- 1:19:39Herzl, der seinen Namen geändert hat, um ein Symbol zu setzen in
- 1:19:42Solidarität für Israel. Herzlichen Dank, dass du als
- 1:19:45Verteidiger des Westens, als Freund der Ukraine und Freund
- 1:19:48Israels hier auf die Podcast gekommen bist.
- 1:19:51Herzlichen Dank und alles Gute für deinen gemeinsamen Kampf für
- 1:19:54die Freiheit. Danke dir.
- 1:19:56Danke für dein. Sehr gutes Gespräch.
- 1:20:28Was?