Latest / BZ am Ohr / Drei Jahre Vierlinge in Freiburg – so ist der Alltag zu sechst (Live-Podcast)
Transcript
- Reifer oder bereit oder auch wenn man schon so zusammen ist. Sollen wir jetzt einfach loslegen? Ja. Läuft schon? Ja, dann. Bitteschön. Bis wieder. Solltet ihr in die Kamera gucken? Ja, okay. Ah, okay. Vier Kinder, zwei Eltern, null Langeweile. Ich begrüße heute im Podcast Elisabeth und Sergio Pax, die im Jahr 2022 Fehrlinge bekommen haben. Das heißt, 40 kleine Fußnägel schneiden, acht Schwimmflügel aufpusten aufpusten und vier Kinder gleichzeitig ins Bett bringen und dazu noch trotzdem den Alltag meistern. Heute gibt es Real Talk mit Lilly und Sergio über ihre neue Rollenverteilung, über Chaos, Liebe, Listen und Lernkurven. Und die beiden geben ehrliche Einblicke und haben Tipps und Tricks für alle Eltern, die mit Kindern zusammenleben. Ihr könnt diesen Podcast einmal bei uns, bei BZ am Ohr hören, aber auch in eurem Podcast Kleeblatt, Kleeblatt, Kleeblatt, Kleeblatt zum Glück, so rum, den kann man auf Spotify finden. So, mein Name ist Gina Kuttkatt, schön, dass ihr da seid. Dankeschön für die Anmoderation. Ich möchte mit einer Signature-Frage aus eurem Podcast beginnen. Da spielt ihr euch nämlich gegenseitig immer den Ball zu, indem ihr euch fragt, was das Highlight und das Dislike aus eurer vergangenen Woche jeweils war. Und da wollte ich euch fragen, könnt ihr das heute auch machen? Was war das Highlight, was war das Dislike aus der letzten Woche? Ja, klar, damit legen wir gerne los. Vertrautes mit dir. Ja, was war unser Highlight der Woche? Highlight würde ich sagen, war gestern. Also wir sind gerade in so einer Phase, wo die Kinder sehr viele Wutanfälle haben. Die sind jetzt im Mai drei Jahre alt geworden. So dieses klassische Kleinkind-Alter, in dem immer ganz starke Wünsche da sind und ganz starker Wille da ist und wenn was mal nicht so läuft, dann gibt es viel Geschrei und auf den Boden werfen und Dinge wegwerfen und Sonstiges. Und wenn man, sage ich mal, ein Kind hat, dann kann man das ja immer noch so ein bisschen nach dem ausrichten. Wenn man halt mehrere hat, dann will das eine vielleicht mal was anderes als der andere. Und gleichzeitig merken wir halt gerade, wie die Empathie bei den Kindern enorm steigt und wie sie auch anfangen, mehr Rücksicht auf die anderen zu nehmen oder es auch genießen, dem anderen Kind was Gutes zu tun. Und ja, gestern hatten wir so einen Fall, wo ich dann irgendwie echt mit runtergeklapptem Kiefer da saß, weil ich nicht glauben konnte, was da gerade passiert. Und zwar? Das ist so ein bisschen bescheiden. Das war so, dass, jetzt muss ich natürlich mit den Namen wieder gucken, weil wir haben ja, wie nennt man das, wenn man einen anderen Namen benutzt? Bitsnamen benutzen wir auch. Decknamen für eure Dinge, die ihr im Podcast benutzt. Die kannst du ja vielleicht einmal kurz droppen. Also wir haben Lou, Toni, Mika, und Robin. Genau, das sind die Namen, die Decknamen, weil wir die Identität der Kinder und die einzelnen Geschichten nicht auf ein Kind zuordnen möchten, sondern das ist eigentlich ja auch für den Podcast und für die Hörerinnen und Hörer gar nicht so wichtig, welches Kind jetzt einzeln diese Situation erlebt hat, sondern es geht ja mehr um dieses Zusammenspiel, dass es Vierlinge sind. Und das ist unser Ziel davon. Mir geht es um Mika und Robin. Genau. Genau. Waren das jetzt die Namen? Ja. Die Geschichte hat eigentlich damit angefangen, dass Mika komplett zufrieden gespielt hat. Es hat so eine Einkaufstasche, Handtasche, da waren ganz viele Spielsachen drin. Mika sammelt im Moment alles Mögliche, was in der Wohnung ist, über Holzklasschen, über irgendwelche Teddybären, über einen Löffel. Also einfach, man findet in dieser Tasche alles, das macht sie zu jeder Uhrzeit und ist dann sehr geschäftig, wenn Mika damit zur Sache ist. Und dann kam Robin dazu und hat was aus dieser Tasche haben wollen und hat dann die Tasche halt, also sich was rausgenommen. Und Mika war nicht begeistert davon und hat halt gesagt, nein, will ich nicht, leg's zurück. Und Robin hat es halt nicht gemacht, sondern hat dann die Tasche genommen und hat die halt komplett ausgekippt über den gesamten Boden. Und ich dachte, okay, jetzt haben wir den Blutfall unseres Lebens. Das wird jetzt den ganzen Morgen sprengen. Und Mika saß dann da und sagt, ach blöd, jetzt muss ich alles wieder ausräumen. Und ich war so, was ist denn das jetzt? Und Robin hat auch mit der Reaktion nicht gerechnet. der dachte, jetzt wird's heiß und hat sich auch, glaube ich, darauf gefreut gehabt. Und hat dann immer mehr versucht, Mika irgendwie dazu zu bringen, dass Mika irgendwie aggressiver wird. Und Mika ist einfach cool geblieben. Ich saß so da und dachte, was passiert denn hier? Und Mika hat dann ihre Hand gehalten und hat gesagt, stopp, stopp, ich räume jetzt auf. Also vor einer Woche noch war Mika irgendwie die Explosionskugel schlechthin. Und jetzt hat es Schnipp gemacht und jetzt ist Mika gerade einfach mega ausgeglichen und dann hat Mika die Tasche wieder gepackt und Robin hat dann immer wieder versucht, dagegen zu gehen und irgendwie Mika zu ärgern, aber irgendwann war dann schon auch der Punkt, wo man gemerkt hat, okay, jetzt ist die Geduld wirklich von Mika irgendwie auch ausgereist, also es gingen bestimmt zehn Minuten oder sowas, wo ich halt einfach nur beobachtet habe. Genau, das Ende war, also ich bin dann... Ja, nee, das Verrückte war dann, dann wollte Robin halt weiterhin etwas aus der Tasche vermutlich haben. Und dann ist Mika hingegangen und hat quasi die Tasche aufgehalten, damit Robin sich was rausnehmen kann. Und dann war ich auch schon wieder so, okay, wow, dass ihr jetzt einfach teilt mit ihm. Okay, dann geht's halt weiter und ja. Robin hat nichts in der Tasche gefunden, was er offensichtlich wollte. Also Mika hat dann auch Sachen angeboten und so. Und immer nein, nein, nein, nein. Und dann war schon so, okay, jetzt... Also ich war die ganze Zeit total angespannt, weil ich dachte, Robin wird jetzt gleich irgendwas aussuchen, was Mika nicht hergeben will. Und dann kommt der. Also ich habe jeden Moment immer mit dieser Explosion gerechnet. Ihr seid schon traumatisiert von der Foto-Dankwelt. Absolut. Also ich sitze, wenn ein Kind was will, sitze ich immer schon angespannt da, Ja, weil ich immer denke, eine Kleinigkeit läuft jetzt schief und dann gibt es sofort Terror. Naja, aber das war dann total, wir haben dann da miteinander die Tasche durchsucht. Und am Ende hat Robin dann gemeint, es muss jetzt die ganze Tasche sein, mit allem Inhalt. Und dann dachte ich so, okay, jetzt passiert es. Ja, und dann hat Mika einfach die Tasche rübergegeben. Und ich glaube, du hast sie dann gefragt, ob das denn für sie okay ist, die ganze Tasche herzugeben und dann hat sie nur gesagt, teilen und hat sich total gefreut, dass Robin sich so gefreut hat und dann sind sie zusammen aus dem Raum gelaufen. Vielleicht kommt es mal in den Stein. Ab jetzt immer, wir können uns jetzt zurücklehnen, das wird jetzt immer. Genau, jetzt wird es entspannt. Ich glaube, wir können dann, das war ja gestern, einfach von heute Morgen erzählen. Jetzt kommt man dazu. Und dann sehen wir, dass sowas halt auch immer vorhanden wird. Ja, also wir haben im Moment die Situation, oder das ist jetzt auch normal, die haben jetzt natürlich alle ihre eigene Meinung und die möchten natürlich selbst aussuchen, was für Kleidung sie tragen. Und es gibt Hosen, die sind angesagt und es gibt Hosen, die sind nicht angesagt. Und wir haben nur zwei Hosen, die im Moment angesagt sind. Und das ist dann ziemlich schwierig, passende Hosen für die anderen Kinder zu finden. Und wir hatten schon, also wir haben heute einen super guten, entspannten Morgen gehabt. Es waren nämlich schon vier Oberteile angezogen, es waren schon drei Hosen angezogen, es waren schon alle Kinder eingecremt, es war fast fertig, nur noch die eine Hose hat gefehlt. Es war ja wieder Mika. Mika hat die Hose gefehlt und Mika wollte gerne eine Hose anziehen, die aber halt nicht im Kleiderschrank war. Und ich bin mit Mika zum Kleiderschrank gegangen. Mika hat da reingeguckt, wollte auf gar keinen Fall irgendwie was davon haben. Dann sind so ein bisschen die anderen auch so mit ins Zimmer reingetröpfelt. Die wollten irgendwas von mir. Ich war aber halt mit diesem Kleiderschrank-Debakel irgendwie beschäftigt. Mika hat dann zwischenzeitlich auch mal die Hosen rausgeworfen. Ich habe gesagt, jetzt rollen wir die wieder ein. Immer die ganze Zeit irgendwelche kleinen Infos, also ja, zwischen Reihen wie anderen halt. Und irgendwann war dann Mika halt total sauer, hat aber nicht angefangen zu schreien, sondern war dann komplett beleidigt eben und ist sehr frustriert und hat sich an eine Ecke gestellt. Und diese Ecke ist von der Wand gezeichnet und von so einer, wie nennt man, Kallaxregale. Und jedes Kind von uns hat in dem Kallaxregal einen Kasten sozusagen für sich alleine, sodass jedes Fach für sich ist. Und sie berührte also, indem sie in dieser Ecke stand, nicht nur die Wand, sondern auch die Kallax-Ecke, dieses Fach von Luh. Ja, Lu ist komplett durch die Decke gegangen, dass jetzt Mika an dem Fach von ihr steht. Und ich saß so da und dachte, ja, aber Leute, es geht doch eigentlich nur um eine Hose. Und Lu, könntest du jetzt nicht einfach auf Mika eingehen, dass es jetzt okay ist, dass sie sich mit ihrem einen Arm ein bisschen an deinem Fach berührt? Sie berührt nichts, was drin ist. Es ist einfach nur eine Anlehnung an dein Fach. Nein, es war also Wutanfall auf der einen Seite. Die Hose war natürlich immer noch nicht angezogen. Es gab noch eine Parallelgeschichte dazu, weil während du quasi mit Mika versucht hast, das mit der Hose zu lösen, waren die anderen ja schon weitestgehend fertig. Und Lou wollte, also hier ist quasi das Zimmer, in dem das Hosendebakel stattfand. Und hier ist die Wohnungstür, wo es dann rausgeht. Und bei uns ist es so, natürlich, wir kriegen die Kinder ja nicht alle gleichzeitig fertig, sondern nach und nach. Und dann dürfen die Kinder schon mal raus aus der Tür, weil vorne stehen dann kleine Lauchräder und dann können sie da mit dem Laufrad schon mal hin und her fahren, dass sie mal beschäftigt sind, während wir die anderen noch fertig machen. Lu war also fertig und wollte Laufrad fahren, hat die Tür aufgemacht. Toni hatte aber in der Zwischenzeit einen Schlüssel und mit diesem Schlüssel hat sie Tür abschließen gespielt und hat quasi gespielt, dass sie aber die Wohnungstür zuschließen will. Und deswegen hat Toni einen Wutanfall bekommen, weil Lu raus wollte und die Tür ja aber abgeschlossen ist. Und Lu wollte aber darauf bestehen, dass die Tür offen bleibt, damit sie uns halt noch sieht. Und die dürfen auch nicht, wenn sie rausgehen, die Tür zu machen. Sonst wissen wir ja nicht, dass sie draußen sind. Können sie nicht beobachten. Und das heißt, die beiden hatten dann einen Streit, wo das eine Kind will, dass die Tür offen ist und das andere Kind will, dass die Tür zu ist. Das ist sowas, was haben wir quasi ständig, wo, wenn man jetzt ein Kind in dem Alter hat, kann man irgendwie auf das Kind eingehen. Okay, das besteht jetzt drauf, dass die Tür so oder so ist. Gut, wir haben halt dann zwei Kinder, die jeweils auf gegenteilige Sachen bestehen, die unmöglich zu vereinen sind. Also ist vorprogrammiert der Streit. Und ähm... Du hast dann angefangen, eine Show zu machen. Nee, genau, aber ich habe dann, oder war das? Ah, ich habe erst angefangen. Und dann kamen die alle rein, nämlich. Ah, weil ich habe dann gedacht, okay, wie kriege ich jetzt, dass Mika diese Hose anzieht? Und also, die sind inzwischen einfach auch so groß und so stark. Du könntest sie jetzt nicht einfach nehmen. Wenn ich die hochnehme und sage, ich ziehe dir jetzt im Stehen die Hose an, dann fällt das Kind mir runter. Also, das ist nicht, dass ich das jetzt irgendwie gut tragen könnte und dabei rumhändeln könnte. Und die ziehen sich ja auch die Mutanfälle. Also wenn man die Kinder schafft zur Kooperation, ist das ja für alle Beteiligten irgendwie angenehmer. Also in allererster Linie für uns Eltern. Und dann dachte ich mir, okay, ich bin überhaupt kein, also meine Persönlichkeit ist einfach nicht dafür ausgelegt, dass ich so Quatsch mache, so an sich. Also ich kann Quatsch machen, aber so mit Kindern so dieses im spaßigen Zähneputzen und dabei irgendwie ein lustiges Lied singen und das ist nicht so meins. Aber ich dachte mir, es hilft jetzt alles nichts, ich muss mir das jetzt anziehen. Und habe halt irgendein Spielzeug genommen, was auf dem Boden lag. Habe so getan, als wäre das ein Mikrofon. Und habe versucht, eine Anmoderation zu machen, was für eine Hose Mika anzieht. Damit wir hier verschiedene Hosenstile. Das war so meine Idee. Sobald es aber halt... Wer war es jetzt? Also Lou und Toni waren ja beide quasi im Flur. Und die haben das dann natürlich gehört und sind dann quasi mit rübergekommen. Und Robin kam auch noch dazu. Genau, Lou hat dann diesen Wutanfall bekommen, weil Mika ja an der Ecke von ihrem Fach stand. und dann hat... Und Toni hat mir das Spielzeug, was ich in der Hand hatte, aus der Hand gerissen und ist damit in die dritte Ecke gelaufen und wollte auf gar keinen Fall mir das jetzt zurückgeben. Und ausnahmsweise lag in dem Fall jetzt nicht noch viel anderes Spielzeug auf dem Boden, sodass ich dann auch keine Möglichkeit mehr hatte, irgendwie die Show weiter für diese Hose zu machen. und dann saßen wir beide irgendwie so da. Okay, das eine Kind möchte nicht die Hose anziehen, das andere Kind möchte auf jeden Fall, dass die Tür abgeschlossen ist oder offen ist, ich weiß jetzt nicht mehr genau was. Das Kind möchte nicht, dass das Kind, was gerade irgendwie sauer ist, an dem Fach lehnt und das vierte Kind, dem ist eigentlich alles egal gerade und macht irgendwas ganz anderes so gefühlt. Das war irgendwie dann, ja, das war so richtig typisch und dann steht man einfach davor. Von was für einer Zeitspanne reden wir jetzt? Also wenn wir vielleicht mal zum Thema so ein exemplarischer Morgen in eurem Alltag irgendwie so geht? So ein Wochentag, ihr macht die Kids eben für die Kita fertig, von was für einer Zeitspanne sprechen wir jetzt? Frühstück ist schon passiert, ihr seid kurz vorm Losgehen und wie geht es dann an eurem Tag so weiter? Also das hat jetzt, also sozusagen von nach dem Frühstück bis, wir gehen mit den Kindern aus der Tür so eine halbe Stunde normalerweise. Also anziehen und eincremen und so. Wobei anziehen haben wir ja schon fast fertig gehabt. Also bei uns ist es so, dass im Moment die Kinder um halb sechs ungefähr aufwachen, Bei uns ist die Regel, dass erst um 6 Uhr ist man wach. Also ich bin erst ab 6 Uhr wach. Wir haben eine Standuhr, die schlägt sechsmal. Das heißt, die wissen dann, dass jetzt 6 Uhr ist. Und ab jetzt bin ich sozusagen ansprechbar. Davor fauche ich nur rum. Und dann trinken wir Kaffee. Und die Kinder wollen meistens irgendwie einen Apfel oder sowas essen. Und dann fange ich an, so nebenher die zu wickeln und anzuziehen. Und um Viertel nach sieben gehen wir dann Richtung Schuhe anziehen. Also dann sind sie, sagen wir mal, 80 Prozent der Kleidung ist schon angezogen. Und dann haben wir so 20 Minuten, bis wir die Teile, die noch schwierig sind zum Anziehen, die dann noch machen. Manchmal geht es ja dann auch einfacher, manchmal geht es dann halt eben nicht so einfach. Aber dass es so in den 20 Minuten zu diversen Wutanfällen kommt, das ist normal. Also es kann noch so schöner vor sein in den 20 Minuten. Und die mögen die Kita und sowas, aber es ist einfach dann, dann kommen halt die Sachen dran, wo sie in den anderthalb Stunden davor noch nicht bereit waren dafür und das sind sie dann halt irgendwie immer noch nicht. Und 80 Prozent der Dinge darf ich auch nicht machen, sondern nur Mama. Obwohl ich jetzt ein halbes Jahr in Elternzeit. Du bist eigentlich gerade die meiste Zeit, denke jetzt zusammen. Personen, die Kinder aufpassen. Und wenn ich mit den Kindern alleine bin oder wenn andere Personen mit dabei sind, dann bin ich auch immer. Also dann muss ich alles machen, aber sobald Mama im Raum ist, ist es quasi... Das heißt, du kannst dann auch eigentlich nicht unterstützen, so viel du es gerne wollen würdest, aber die akzeptieren das dann einfach nicht? Geht dann teilweise, also meistens gibt es ein Kind, was mir so zugewandt ist, das ändert sich auch immer mal ein bisschen. Und dann ist es noch so, wenn sie sich dann genug gestritten haben mit Mama, dass sie gar keine Lust mehr haben, dann kann ich sozusagen einspringen und, wenn der Frust dann groß genug war, dann kann ich das mit der Hose manchmal noch lösen oder so, aber ja, So grundsätzlich eher nicht. Und manchmal, also das ist eigentlich was, wir haben am Anfang versucht, das zu vermeiden, aber jetzt nutzen wir das doch auch, dass ich dann halt, wenn die Kinder es nicht wollen, dann sage ich, ah, soll ich es dann machen? Und dann sagen sie sofort, nein, nein, Mama. Ja, okay. Ist eigentlich nicht so gut, weil das verstärkt halt dieses. Papa soll es nicht machen. Manchmal kann man halt einfach nicht anders, oder wenn man es eilig hat, da kann man auch so. Okay, also ich habe jetzt schon ein paar Tipps rausgehört, dass ihr eher auf Kooperationen geht, wenn es so um Diskussionen, Wutanfälle geht. Dann die Standuhr, die quasi ansagt, ab jetzt geht der Tag los. Und da halten wir sich auch einigermaßen dran. Wie geht dann so der Tag weiter? Die Frühstücken und Essen Mittag in der Kita, nehme ich mal an. Sind dann in der Kita, alle vier in unterschiedlichen Gruppen. Und dann zurzeit holst du sie jetzt ab, weil du eben noch in Elternzeit bist, größtenteils. Und wie verbringt dir jetzt so ein Sommertag in Freiburg? Gehst du mit den Vieren alleine ins Schwimmbad? Hast du da Unterstützung oder wo geht ihr bei der Hitze zum Beispiel so ab? Also ganz gerne in Bächen, also ganz flache Bäche. Es gibt zum Beispiel in Haslach, wo wir wohnen, in Dorfbach. Und es gibt in Wobon einen Bach, der so außenrum verläuft. Die sind super flach. Und da bin ich schon mal alleine mit den Kindern gewesen. Also Dorfbach alleine, im Wobon ist es mir schon fast wieder zu tief. Also man muss bedenken, Kinder ertrinken auch in Bächen. Kinder ertrinken auch in Badewannen und in Flüssen und in Teichs und in Bächle. Also man sollte, sobald Wasser im Spiel ist, ist es eigentlich schon eine Zweimann- oder Zweipersonenaufgabe. Aber so einen flachen Bach, ja, gehe ich dann mit den Kindern schon hin. Oder was wir jetzt gemacht haben, wir haben so Art Spritzpistolen, ganz simple, und dann einfach einen Eimer oder irgendwas mit Wasser füllen und dann im Park können die es quasi an dem Behälter auffüllen und sich gegenseitig, oder vor allem uns dann, oder mich in das Spritzen. Das finde ich richtig cool, weil wir haben es da geschafft, dass es nicht, also wir versuchen eigentlich auch immer im Alltag nicht so sehr die Kinder gegeneinander, also nicht, wer ist das schnellste Kind, was an der Tür ist, sondern immer die Kinder sind ein Team und die Erwachsenen sind ein Team, um weniger Konkurrenz zwischen den Kindern halt aufzubauen. Aber das hatte uns jetzt in dem Fall wirklich den Nachteil beschert, weil die Kinder komplett sich einig waren, dass das Wasserspritzen auf die Eltern. Wir wurden halt vom Kopf bis Fuß und es ging so schnell. Ja, aber das ist schon sinnvoll. Also Rivalität zwischen Geschwistern ist ja ein Riesenthema in allen Familien. Und bei Mehrlingen ist es glaube ich halt auch nochmal krasser, weil es, so eine direkte Vergleichbarkeit ist und die Kinder auch teilweise nur als Gruppe wahrgenommen werden. Und deswegen ist es schon ein Schwerpunkt, wo wir uns quasi drauf achten. Deswegen hat jedes Kind auch eine eigene Gruppe in der Kita, weil sie da dann eher als Individuum wahrgenommen werden. Weil für alle anderen Leute sind ja eher dann die Vierlinge immer und nicht das Kind. Das ist ja, glaube ich, ganz wichtig, dass man, also man kommt nicht drum rum, die Vierlinge zu sagen oder eure vier Kinder, aber dass sie eben auch vom Kita-Personal zum Beispiel als Individuum wahrgenommen werden. Und musst du denen das immer mal wieder sagen oder ist das jetzt klar, dass das Individuen sind? Kommt es immer mal wieder vor, dass ihr denkt, oh, die werden zu sehr als Gruppe gesehen oder läuft das? Also ich glaube, die Kita, die denkt ähnlich wie wir vom Stil her und wir sind auch extrem, wir kommunizieren extrem viel mit denen und tauschen uns gut aus. Also wir sind auch super zufrieden mit der Kita. Es gibt dann natürlich trotzdem immer wieder Erzieher, die halt sagen, oh, ich kann die zwei nicht auseinanderhalten. Also wir haben ja auch noch zwei eineiige Zwillinge. Das nervt dann schon ein bisschen, weil... Aber da antworte ich halt auch, also da werfe ich denen direkt den Ball zurück. Also wenn die irgendwie sagen, ich weiß immer noch nicht, wer von euch wem ist, dann sage ich halt, ja, ihr habt ja noch vier Jahre, dann sind sie fertig und bis dahin müsst ihr es aber können. Also dann frage ich das aber ab am Abschluss, nach dem Motto. Ich zeige da wenig Verständnis. Also natürlich zeige ich Verständnis, dass es so schwierig ist, aber ich finde jemand, der tagtäglich mit den Kindern zu tun hat, also unabhängig, dass es den Kindergarten ehrt. Unsere Eineigen sind vom Charakter unterschiedlich. unterschiedlich und also sie sind dafür, dass sie eineig sind, sehen sie sich sehr sind sie sehr unterschiedlich. Also ich glaube, das ist auch eine Typsache, was man halt, ob es einem leicht fällt, sowas zu sehen oder nicht. Und ich nehme es einer einzelnen Person nicht, also das ist okay, aber ich meine, nach vier Jahren finde ich, kann man es auch schon mal Ja. Wenn wir jetzt gerade schon über die vier so gesprochen haben, muss man kurz nochmal auf die Namen schauen. Mika, Lou, Robin und Toni. Vielleicht könnt ihr einmal ganz kurz, ihr habt gerade gesagt, die haben eigenen Charakter, sind eigene Typen. Kann man das mal kurz so anreißen? Wer ist der Mutige oder mögt ihr das gar nicht so, wenn man das so sagt? Wer ist Einzelgänger, wer ist immer im Team? Also wir können das glaube ich schon beschreiben. Ja, so ganz eindeutig zu sagen, wer ist der Mutige oder die Mutige, finde ich zum Beispiel schwierig, weil die halt in völlig unterschiedlichen Bereichen mutig sind. Zum Beispiel Lou kann unglaublich gerne und gut klettern und ist generell körperlich total fit und traut sich viele athletische Sachen zu, wo andere Kinder vielleicht mehr Angst haben. Und Toni zum Beispiel klettert gar nicht so gerne oder hat auch ein bisschen Höhenangst, aber die geht auf fremde Menschen zu auf dem Spielplatz und fängt an, sich mit denen zu unterhalten, was Lou nie machen würde, weil sie zu viel Angst davor hatte. Oder Toni geht auf Hunde zu und füttert Hunde oder streichelt Hunde. Und das würde Lou sich nicht trauen. Aber wenn es halt darum geht, irgendwie auf den Baum zu klettern, dann ist Lou halt vorn. Wenn es irgendwie darum geht, man ist an einem neuen Ort, den man noch nicht kennt, dann sind es halt eher Robin und Mika, die halt anfangen zu erkunden und weiter weg von den Eltern zu gehen und so. Also Mut kommt da einfach in verschiedenen Facetten und jedes Kind hat so eigene Schwerpunkte. Ich glaube auch, es macht mehr Sinn, sozusagen eine einzelne Situation. Wie reagiert da jedes Kind in der Situation, das irgendwie zu beschreiben, als das Kind einzustufen. Ich bin da auch super vorsichtig, weil es kann ja sein, dass die Kinder, wenn sie erwachsen sind, das auch nochmal anhören. Die Grüße an dieser Stelle. Ja, oder wenn ich auch rückblickend das irgendwie anhöre. Und ich meine, natürlich ordnet man seine Kinder so ein bisschen ein, Aber ich finde auch, ich möchte gar nicht, also ich habe ein Gefühl zu den Sachen, aber ich finde, Gefühle können sich viel schneller ändern, als wenn ich jetzt einzelne Wörter einem Kind so zuordne. Und ich möchte mir irgendwie die Flexibilität offenhalten, dass ich auch selber irgendwie mir das möglichst offen halte, dass jedes Kind nochmal jede positive und negative Eigenschaft oder Charaktereigenschaft, wie auch immer, irgendwie bekommen kann. Also deshalb aktuell ist es so, dann haben wir wieder einen Schub und dann ist wieder was anderes. Man muss auch vorsichtig sein, nicht zu glauben, etwas zu wissen. Also ich habe zum Beispiel mal die Situation gehabt, dass Mika ins Zimmer kam und ich so ein bisschen die Chance hatte, alleine mit ihr zu spielen. Und weil die in der Phase gerade extrem viel mit Zahlen gemacht hat, also die hat zum Beispiel schon bis 15 gezählt, also mit Fehlern, aber was unter drei, finde ich, ziemlich beeindruckend war. Und dann hatte ich so ein Spiel, so ein Steckspiel, wo der Stecker immer verschiedene Anzahlen an Löchern hatte und dann musste man es an die entsprechende Stelle stecken und dann habe ich halt mit ihr so mal gesagt, schau mal, das hier braucht zwei, welches musst du sozusagen da rein machen und dann hat sie halt probiert, und ich dachte, das ist eigentlich noch zu schwierig für das Alter, aber weil sie schon so gut mit den Zahlen ist, habe ich es mit ihr probiert und das hat so mäßig geklappt und dann kam irgendwie direkt danach, dann Lou rein und hat halt gesehen, dass ich mit ihr das Spiel spiele und dann wollte sie das Spiel spielen, Mika ist dann auch rausgegangen, dann war ich also wieder mit Lou alleine und dann habe ich erst mal ihr sagen wollen, ich glaube das ist noch zu schwierig für dich. Und dann habe ich aber irgendwie halt gedacht, naja, egal, ich probiere es halt jetzt. Aber ich war so, ja, das klappt nicht. Und dann hat es mit ihr viel besser geklappt und sie hat es viel besser verstanden. Und dann habe ich so mich selber total ertappt, weil ich gemerkt habe, okay, ich hatte so ein Bild, wer das besser kann und wollte das Kind fördern. Und das andere Kind wollte ich dann davor bewahren, weil ich Angst hatte, es macht eine schlechte Erfahrung und in Wirklichkeit hätte ich dem Kind fast diesen Lerneffekt beraubt. Und deswegen versuche ich sozusagen sehr, sehr offen zu sein und nicht so sehr schon vor gefertigte Bahnen zu haben, was die Kinder können und was sie nicht oder was sie gut sind oder was sie nicht. Die Kinder sind jetzt im Mai drei Jahre alt geworden, habt ihr zu Anfang schon gesagt. Jetzt war ein Meilenstein vielleicht das Highlight, dass jetzt vielleicht die Wutanfälle ein bisschen weniger werden oder sie die Wutanfälle anders lösen. Was hat sich denn noch so jetzt mit dem dritten Lebensjahr verändert? Stichwort Schlafsituation. Ich glaube, da gab es nochmal eine Veränderung. Wie sah das vorher aus oder bis vor kurzem und wie schlaft ihr jetzt zu sechst? Also unsere ausführlichen Situationen in den letzten drei Jahren findet man ja bei uns im Podcast. Darüber reden wir nämlich sehr viel, weil wir in den letzten drei Jahren sehr viel verzweifelt waren, was unsere Schlafsituation angeht. Und wir darüber sehr viel debattiert haben, was man daran ändern könnte. Ich glaube, die eine Folge heißt Schlafmangel. Das war eine heftige Zeit, einfach vier Kinder ins Bett zu bringen, die alle bei Mama im Bett liegen wollen und immer bei Mama im Arm liegen wollen. Das kann man einfach mit vier Kindern nicht leisten. und es war super unzufriedenstellend, weil man jeden Abend das Gefühl hatte, dass man den Kindern halt nicht gerecht wird. Und ja, ich möchte gerne eine gute Mutter sein und dann das Gefühl zu haben, dass man den Kindern nicht gerecht wird und das tagtäglich jedes Mal, jeden Abend, weinende Kinder zusammen, das war einfach sehr zermürbend. Und tatsächlich haben wir keine Lösung gefunden für das Alter auch, muss man auch gleich sagen. Wir haben jetzt zweiteilige Lösungen. Das eine ist, dass wir seit dem dritten Geburtstag mit Absprache vom Kindergarten auch den Mittagsschlaf komplett weggelassen haben. Und wir haben das eben nicht so wie das, also da kommt zum Beispiel eben wieder diese bedürfnisorientierte Erziehung, so ein Fragezeichen. Waren die Kinder dann überhaupt bereit? Die Kinder haben von sich aus nicht den Mittagsschlaf ausgelassen. Also immer, wenn wir sie hingelegt haben, haben sie schon auch geschlafen. Haben anderthalb Stunden lang geschlafen. Es gab noch keine Anzeichen, dass sie irgendwie bereit sind. Bei einem Kind vielleicht, aber halt nur bei einem. Nee, aber es war dann so, dass wir gesagt haben, also die gehen halt einfach immer, immer später ins Bett. Das dauert immer länger, bis sie einschlafen. Neun, halb zehn sind sie dann irgendwann eingeschlafen und das bedeutet ja für uns Erwachsenen, dass wir keinen Feierabend mehr haben. Und... Dann mit drei habe ich jetzt gesagt, okay, also jetzt kommt nach drei Jahren kommt jetzt das Bedürfnis nach Schlaf oder nach Freizeit, irgendwie nach Feierabend von uns beiden an erster Stelle. Und wir versuchen das jetzt für die Kinder so angenehm wie möglich zu gestalten, diesen Übergang. Allerdings war auch mein Gedanke und es hat sich ja zum Glück auch bestätigt, dass ich gedacht habe, okay, die Kinder sind jetzt, also bei Babys oder man muss halt auch ein bisschen gucken, was könnten denn ungefähr Kinder in dem Alter theoretisch und was ist auch einfach Routine. Und unsere Kinder sind ja super routiniert. Und bei unseren dreien hatte ich schon im Gefühl, dass es jetzt langsam so ist, dass sie vom Körper her tagsüber eigentlich durchhalten könnten, aber das halt noch nie von ihnen erwartet wurde. Und deshalb haben wir halt das ziemlich hart einen Cut gemacht. Am einen Tag gab es Mittagsschlaf, haben wir eineinhalb Stunden geschlafen und am nächsten Tag gab es einfach keinen mehr. Und wir sind dann halt raus mit den Kindern, dass sie halt irgendwie möglichst beschäftigt sind. Waren natürlich zu zweit auch... Das waren lustige Bilder. Also ich habe irgendwann mal gemeint, es sieht aus, wie wenn man um 8 Uhr morgens im Club das Licht anmacht und alle so... Die Kinder sind dann wirklich so weggetreten, durch die Gegend gelaufen, dann irgendwann um 14 Uhr. Angeschlagen. In einer Woche hatte sich ihr Schlafwachatmus halt verschoben und seitdem gehen die halt um 6 ins Bett. Und wir brauchen jetzt halt, davor habe ich anderthalb Stunden für die Einschlafroutine gebraucht, jetzt schlafen die. Also drei Kinder schlafen meistens nach zehn Minuten und das andere Kind braucht halt irgendwie noch 20 Minuten. Das ist das, was halt noch Mittagsschlaf gemacht hat im Kindergarten. Aber das ist so der Riesenunterschied, dass die einfach viel müder sind, wenn wir sie ins Bett bringen. Und das andere ist, dass wir ihnen zum Geburtstag jetzt Hochbetten geschenkt haben. Also davor haben wir eben alle auf einem großen Matratzenlager auf dem Boden geschlafen. In einem Zimmer dann? War da noch was anderes drin oder war das nur Schlafzimmer? Nur Schlafzimmer. Ja. Genau, also man konnte auch nicht zum Fenster laufen, weil man dann über die Matratzen gelaufen ist. Und die Matratzen waren unterschiedlich hoch, weil wir das ja nur als Provisorium und immer nur für kurze Zeit geplant hatten. Aber wie lange war das dann im Endeffekt, diese Matratzenlager? Über ein Jahr wahrscheinlich, oder? Über zwei Jahre. Ja, über zwei Jahre. Also immer mal wieder halt eine Veränderung. Dann hat man das Bett mal so rumgeschoben, dann hat man die Matratzen irgendwie anders hingelegt, dann hat man irgendwann das Bett raus und nur noch die Matratzen auf dem Boden. Und also hat immer minimal Verbesserung gesorgt, aber nicht so, dass es nachhaltig uns irgendwie unsere Gesundheit gefördert hätte. Wir haben das halt auch massiv zelebriert mit den Kindern, diese Hochbetten, weil wir wussten, wir müssen das denen total schmackhaft machen. Und also wir haben denen dann schon Wochen vor ihrem Geburtstag, ein, zwei Wochen oder sowas halt gesagt. Drei Wochen lang. Drei Wochen lang so im Internet gezeigt, so sehen eure Hochbetten dann aus. Und wer will oben schlafen, wer will unten schlafen. Und dann jeden Tag ging es darum, wann kommen jetzt die Betten und die Tollwitz dann. Und dann standen die Betten noch im Karton, schon im Flur und guck mal, das sind eure Betten, aber die bekommt ihr ja erst zum Geburtstag und was passiert denn dann? Oh, dann darf jeder in seinem eigenen Bett schlafen, was, wirklich? Dann dürft ihr alleine einschlafen und so und dann seid ihr nämlich schon drei. Das ist schlau, ja. Also haben die das verkauft, als wäre das das Allertollste. Die, die so ein bisschen schüchtern waren und darauf vielleicht nicht so viel Lust haben, haben dann aber halt mit dieser Vorfreude auch, dass sie jetzt dann drei werden und dass sie einen Geburtstag haben und unsere Kinder verbinden mit Geburtstag vor allem Kerzen auspusten, das darf man dann am Geburtstag machen und also, dass man Kerzen auspusten darf und dann bekommt man auch noch ein Bett und also dann irgendwann ist so ein bisschen diese Vorsicht von dem Bett so ein bisschen in Vorfreude verwandelt und jedes Kind von uns hat ein zugeordnetes Tier. Ein Kuscheltier? Ja, genau. Und immer mal wieder, wenn man halt irgendwie jetzt versucht, irgendwas zuzuordnen, versuchen wir auch, das mit den Tieren so ein bisschen zu machen dann. Und dann haben wir halt geguckt, dass die Bettwäsche der Kinder im jeweiligen Tiermotiv ist, damit, wenn die Kinder in den Raum reinkommen, also die wussten ja sowieso schon, wo sie in welchem Zimmer, also auf welcher Seite sie schlafen und ob sie oben oder unten schlafen. Und dann aber halt auch, wenn sie dann natürlich in ein Bett reingucken, wo ihr Bettlaken und ihre Bettdecke komplett voll ist mit diesem Tier und dann auch noch die ganzen Kuscheltiere, die das Kind lieb, da sind und das Bild von dem Tier und noch das Kettchen mit den Buchstaben dran ist, dann ist das natürlich ein ganz anderes Gefühl, in dieses Bett zu steigen, als wenn man irgendwie ein neutrales Bett vor sich stehen hat. Und weil das ja auch der erste private Raum sozusagen des Kindes in der Form ist. Also wo man sagen kann, das ist jetzt auch dein Bett und deine Geschwister dürfen nur auf dein Bett, wenn du das auch willst und so. Und das gab es ja vorher nicht. Und wie funktioniert es jetzt mit dem Schlafen? Ja, mega. Ja? Super. Also ich bin mit ihnen im Zimmer. Es gibt schon immer mal wieder auch Diskussionen, weil natürlich am liebsten würden weiterhin alle bei mir im Arm liegen. Aber es gibt, das ist jetzt halt eben, deshalb sage ich, dass wir keinen Lösungsvorschlag haben für jüngere Kinder, weil jetzt können wir so viel kognitiv mit denen besprechen. Also das ist meine Strategie Nummer eins, das mit denen kognitiv zu besprechen. Und dann ist halt schon beim Zähneputzen, bei wem lege ich mich als erstes ins Bett? Da gehe ich dahin, wo ich weiß, da klappt es auf jeden Fall nicht. Und dann gibt es so eine Reihenfolge, bei wem ich wann im Bett liegen werde. Aber die ändert sich jeden Abend. Nee, die ist immer gleich. Aber das muss man trotzdem durchsprechen. Und dann ist es so, dass ich eben bei einem Kind, was sowieso unten liegt, liege ich mit im Bett. Dann kommt das andere Kind mit seiner Bettdecke und legt sich auf den Boden daneben. Und meistens klettert eins von oben nochmal runter, wo ich dann wieder anfange, sauer zu werden. Aber ein Kind schläft komplett alleine eigentlich ein, sehr zuverlässig. Und da bin ich super stolz drauf. Also das macht das Kind so toll, weil das jetzt auch jahrelang gar nicht mit dem gegangen wäre. Und das jetzt aber mit so einem Hochbett und so einem Mindspace irgendwie. Da darfst du dich auch nicht dazulegen, hast du mal gesagt. Das ist total verrückt gewesen. Wir haben halt das so zelebriert. Das fand ich dann schon fast wieder bedenklich, weil irgendwann hat das Kind in der Nacht geweint und dann bin ich halt zum Hin und habe gemeint, hey, alles okay, ich habe es gestreichelt und dann habe ich gesagt, wäre es wirklich okay, wenn ich mich zu dir ins Bett lege, weil ich würde jetzt gerne wieder schlafen so. Nein, okay, okay. Und dann habe ich irgendwie... Aber ich würde gern schlafen. Ich bin auch müde. Und dann irgendwann konnte ich es überzeugen, dass es okay ist, wenn ich mich... Aber nicht, weil das Kind mich braucht, sondern nur, weil ich gerne mal schlafen würde. Ja, aber darüber haben wir dann auch noch mal geredet, dass es schon in Ordnung ist, wenn wir mal hochkommen oder sowas. Wir haben die Kinder halt auch immer sehr gelogen, wenn sie alleine geschlafen haben. Ich glaube, es war dann halt so, sie wollte es schaffen, alleine zu schlafen. Und das bloß nicht. obwohl sie eigentlich Angst hatte oder eigentlich gebraucht hat. Okay, aber guter Trick finde ich, also das merke ich mir für unsere Schlafsituation. Ich wollte noch mit euch über eure Rollenverteilung sprechen, weil es hat Anfang des Jahres eine große Veränderung gegeben. Du, Lilly, warst zwei, zweieinhalb Jahre eigentlich Vollzeit mit den Kindern beschäftigt und du hast gearbeitet, zweieinhalb Jahre und dann gab es im Januar einen Tausch. Du arbeitest wieder als Ergotherapeutin, machst nebenbei noch dein Masterstudium, schreibst deine Masterarbeit, glaube ich, gerade. Genau, ja. Und du warst jetzt bis vor kurzem 100 Prozent Hausmann, Vollzeit-Papa. Erstmal, wie ging es dir denn jetzt so damit von dieser krassen Zeit, man muss ja auch noch die Schwangerschaft, alles mitdenken, was da körperlich, emotional bei dir alles passiert ist und jetzt wieder nur für dich zu arbeiten? Ich liebe es. Ich werde auch nie wieder zurückgehen. Also, ja, also ich glaube, jetzt langsam fängt es an, dass wir eine Zeit mit den Kindern erreichen, wo es auch wirklich schön ist. Aber die letzten drei Jahre waren einfach überwiegend so anstrengend, dieses permanente Multitasking. Und bei der Arbeit bin ich ja im Einzelsetting und ich arbeite zwar auch mit Kindern, aber da habe ich einfach diese Eins-zu-eins-Geschichte und nach einer Dreiviertelstunde ist rum und dann kann ich ins Büro zurückgehen und das ist einfach so entspannt für den Kopf und für den Geist. Also ich liebe es, alleine Mittagspause zu machen halt und alleine irgendwie zu essen niemanden auf meinem Schoß sitzen zu haben. Und tatsächlich auch diese ganzen Hausarbeiten. Also ich lehne mich unglaublich gern zurück und sage, ja, ich weiß nicht, was im Kühlschrank ist, ich weiß nicht, was wir essen können, müsst ihr den Papa fragen? Morgens wollen die irgendwas essen? Ja, ich weiß nicht, was in der Küche ist, geht rüber, fragt den Papa. Ich liebe es, mich da einfach rauszuziehen und zu sagen, es ist nicht mein Business. Und Thema Vermissung der Kinder, wenn du jetzt mal so zwölf Stunden, manchmal habe ich auch so blockweise weg gewesen für dein Studium. Gibt es das mal oder hast du da keinen... Also beim ersten Block, das ist ja jetzt auch schon zwei Jahre her, da dachte ich, oh, das ist ja voll easy ohne die Kinder so, da war ich einfach auch super froh, endlich mal wieder rauszukommen, das war ja auch das erste Mal dann. Und je von Block zu Block werden die Kinder ja immer älter und je mehr vermisse ich sie auch. Also das ist schon so... Und natürlich, die Kinder bieten einem ja unglaublich viel Sicherheit und geben einem ja so viel Liebe einfach. Das ist dann halt, wenn man dann plötzlich alleine im Bett liegt und es halt gewöhnt ist eigentlich immer rundum, auch so dieses Gefühl von, du bist die Allertollste zu bekommen. Dann, ja, und ich muss mich schon auch daran gewöhnen, wieder alleine irgendwo zu stehen und nicht, also irgendwie für mich einzustehen. Und das auch genießen zu können, vielleicht alleine Mittag zu essen oder so. Das kann ich ganz schnell essen. Also ich habe gar kein schlechtes Gewissen in der Hinsicht. Das Einzige, was ich, also wir haben natürlich schon Diskussionen irgendwie, ob das jetzt zu früh für die Kinder wäre oder sonst irgendwas. Aber da kommen wir eigentlich immer sehr schnell drauf, dass wir das Gefühl haben, dass die Kinder sehr sicher sind. Und ich vertraue halt die einfach auch. Also natürlich machst du die Sachen anders als ich. Und du legst andere Schwerpunkte. Und meine Schwerpunkte, die ich früher gelegt habe, sind jetzt nicht mehr so stark vertreten. aber ich finde, ich habe die Aufgabe abgegeben, dann kann ich ja nicht erwarten, dass meine Schwerpunkte weitergeführt werden. Also außer die Sachen, die mir wirklich wichtig sind, aber dann unterhalten wir uns halt drüber und meistens sind wir uns ja auch sehr schnell sehr einig, dass es irgendwie dann... Also ich meine zum Beispiel ist es ganz klar, dass es wichtig ist, dass die Kinder irgendwie um 17 Uhr Abend essen, damit es dann um 18 Uhr auch ins Bett geht und das klappt. Also man kann sich da ja gut auf dich verlassen. Ich glaube, im Podcast habt ihr mal erzählt, dass ihr auch unterschiedlich herangeht, Angehensweisen habt an Themen, die zum Beispiel anstehen, zum Beispiel war das Thema damals Einführung von Brei, also von fester Nahrung, dass du gerne schon drei Monate vorher dich mit dem Thema auseinandersetzt, Pläne anlegst, was könnten wir vielleicht in den ersten vier, fünf, sechs Wochen an Brei kochen und du befasst dich mit dem Thema, wenn es dann da ist, so kann man es glaube ich zusammenfassen. Ist das jetzt immer noch so? Ja, also du ziehst durch. Ja, ich meine, das ist, glaube ich, was Charakterliches einfach, was auch schon vor den Kindern unser Charakter war. Ich meine, also die Kinder brauchen einfach enorm viel Planung, weil das einfach, wenn man nicht sehr streng den Abläufen folgt, dann eskaliert es. Das heißt, natürlich muss ich auch viel im Voraus planen. Also gerade zum Beispiel Essen und Einkäufe habe ich dann auch ziemlich strikt geplant am Anfang. Jetzt mittlerweile einfach auch nicht mehr, weil es auch einfach gerade nicht... Alles immer mehr wird wieder. Also weil ich jetzt dann auch hier arbeiten muss und so. Aber. Ach, das sind Penne. Leo, kannst du mal kurz sagen, dass wir noch in der Aufnahme sind, Leo? Das sind jetzt allerdings die Zwillinge von dir, ne? Andere Zwillinge, die da sind. Genau, aber vielleicht ein gutes Stichwort, dass wir noch einmal Ich würde gerne noch, am Schluss so ein paar Tipps und Tricks mitnehmen für Eltern, die vielleicht auch Mehrlinge haben, die vielleicht einzelne Kinder haben, dass ihr vielleicht nochmal ein paar Alltagshelfer haben wir ja schon genannt oder habt ihr schon genannt. Was sind noch so Dinge, ohne die ihr nicht mehr leben könnt? Wie plant ihr eure Wochen? Habt ihr einen Essensplan? Wie macht ihr Wocheneinkäufe? Oder ich richte die Frage mal an dich, weil du bist ja gerade dafür hauptsächlich zuständig. Essensplan habe ich schon gemacht. Ist auch hilfreich, auf jeden Fall. Ist dann aber doch auch wieder, also bei uns wird viel dann auch wieder durch Helfer durcheinander gebracht. Also zum Beispiel einmal die Woche kauft meine Mutter oft auch für uns ein, was eine mega Entlastung ist. Aber was dann so auch wieder ein bisschen schwieriger macht, so meinen strikten Plan irgendwie durchzulegen, verfolgen und so weiter. Da muss man eher flexibel sein. Ich glaube, was wirklich, also ich habe auf jeden Fall eine Reihe an Tipps, die total gut sind und die sind aber eher so auf die Kinder bezogen. Was ich im Moment am faszinierendsten finde, ist tatsächlich dieses, die Kinder bestätigen und ihre Wünsche einfach wahrnehmen. Also da kann ich vielleicht die Geschichte gestern oder vorgestern erzählen mit Schokolade und Eis. Also wie man so ein Kind quasi wieder einfangen kann, wenn es so einen Blutanfall hat. Da hatte ich die Situation, ein Kind wollte gerne Schokolade haben. Und dann habe ich gesagt, okay, ich kann Schokolade holen. Dann haben wir so einen Schokohasen von Ostern noch geschlachtet. Und alle vier Kinder haben quasi davon gegessen. Also es gibt kein Zuckerverbot bei euch? Also wir haben die ersten zwei Jahre gar keinen Zucker gegeben. Und dann haben wir in Maßen Zucker eingeführt. aber, Wir versuchen es schon eher geringer zu halten. Es gibt jetzt nicht standardmäßig... So oft kriegen die Kinder aus, dass es keine Süßkirchen gibt. Also im Moment ist halt diese Hitze und dann gibt es ständig Eis tatsächlich. Aber erst gab es Eis, also jetzt gibt es Eis, davor gab es halt Ostersachen und davor gibt es dann die Weihnachtsachen. Eben, aber ich meine, allein die Tatsache, dass wir jetzt noch Osterhasen verteilen, zeigt ja, dass wir das nicht so oft... Habt ihr in Maßen, ja. Ja, ich würde sagen, es gibt regelmäßig, aber da nicht so wahnsinnig viel. Aber irgendwas gibt es dann schon. Ja, auf jeden Fall haben die dann neben diesen Schokohasen zu viert gegessen. Und danach kam dann Ika und wollte dann noch ein Eis haben. Und dann habe ich eben gesagt, nee, wir haben jetzt gerade schon Schokolade gegessen. Und das hat super viel Zucker. Und wir essen dann nur einmal was mit viel Zucker, weil man nicht so viel am Tag essen kann. Aber wir können morgen Eis essen. Boom, Wutanfall, auf den Boden werfen, schreien. Dann habe ich sie erst mal auf den Arm genommen und dann habe ich halt gesagt, und jetzt kommt sozusagen der Trick, du hättest jetzt gerne ein Eis gegessen. Also ich nehme quasi ihr Bedürfnis wahr. Dann sagt sie ja. Dann habe ich gemeint, ah okay, und jetzt bist du wütend, weil ich gesagt habe, du darfst kein Eis essen. Dann sagt sie auch wieder ja und man merkt schon, sie fühlt sich jetzt verstanden und geht quasi auf mich ein. Man hätte eher den Impuls zu erklären, warum sie kein Eis haben darf oder zu wiederholen, dass sie kein Eis haben darf. Aber jedes Mal, wenn ich das mache. Löse ich diesen Wutanfall wieder neu aus. Wenn ich ihr aber sage, dass ich sie verstehe, dann fängt sie an, sich zu beruhigen und mit mir in ein Gespräch zu gehen. Also sage ich dann zum Beispiel, ich esse auch gerne Eis. Ich esse auch gerne Schokolade und ich würde auch am liebsten noch viel mehr Schokolade essen. Und ich würde noch viel mehr Eis essen. Und dann sage ich wieder zu ihr, du würdest auch noch viel mehr Schokolade essen wollen, oder? Ja, du würdest auch gerne mehr Eis essen, ja. Ja, und auf einmal sind wir ein Team mehr und sie versteht sozusagen auch, dass ihr Wunsch nichts Falsches ist. Und sie hat ja aber auch die Erwachsenen zum Vorbild. Das heißt, indem ich sage, ja, ich möchte das auch. Ja. Versteht sie sozusagen, dass es alles in Ordnung ist. Aber ich muss nicht sagen, dass es keine EIS gibt. Und jetzt kann man sogar noch weiter gehen und ihr den Wunsch in ihrer Fantasie sozusagen erfüllen. Also als ich das gehört habe, dass es eine Technik ist, habe ich gedacht, es klappt niemals. Aber es funktioniert. Ich habe dann zu ihr gesagt, also am liebsten würdest du jetzt direkt zum Eisfach gehen und dann machen wir das Eisfach auf und dann könntest du dir einfach ein Eis aussuchen, oder? Das wäre jetzt richtig cool. Und dann fängt sie halt an, sich zu freuen und sagt, ja, das wäre total schön. Und dann sage ich, ja, das ist ja schade, dass das jetzt nicht klappt, oder? Und dann sagt sie wieder, ja. Aber ich bin sozusagen die ganze Zeit emotional bei ihr und ich widerspreche ihr nicht. Und am Ende dieses Prozesses hat sie sich halt irgendwann beruhigt. Und dann ist das erledigt, ohne dass es das alles gab. Und noch irgendwie ein Special-Thema ist ja auch so Zähneputzen. Das stelle ich mir auch irgendwie eigentlich stressig vor. Was habt ihr da für Methoden, um, also auch einfach erklären, warum es wichtig ist? oder auch ein Team sein? Was ist da dein Trick? Wie gesagt, ich mache keinen... Du machst keinen Quatsch. Ja, ich habe es mal versucht, es klappt aber nicht bei mir. Ich habe nicht die Ausstrahlung, ich bin da nicht authentisch. Also ich habe irgendwann mal eine Technik gesehen, bei der man. Die Kinder... Also man setzt sich als erwachsene Person auf den Boden, macht die Beine auseinander und legt dann das Kind mit dem Kopf zu dir. Genau, die Arme werden unter die eigenen, also die Arme des Kindes werden unter die Beine von mir geklemmt, sodass das Kind sich nicht mehr wehren kann und das einfach aushalten muss. Und das wird einfach durchgezogen. Echt? Wir haben das, glaube ich, ein Jahr lang oder sowas gemacht. Das war so zwei, drei Wochen lang, also nicht mal, also es ist ja dann auch so, die meisten legen sich dann einfach hin und machen es so. Also die meisten legen sich dann drunter und schieben ihre Arme unter deine Beine. Die ist es dann so durchsäufig. das halt ab. Und was wir halt dann noch machen, wir haben am Anfang immer ein Lied gesungen. Das wollten sie dann aber irgendwann nicht mehr. Deswegen machen wir das jetzt nicht mehr. Und wir zählen halt bis zehn. Und keine Ahnung, also das bis zehn zählen ist für die im Moment tatsächlich schon Entertainment genug, weil die einfach das toll finden, aus irgendeinem Grund, wenn man zählt. Und wenn es mal gar nicht geht, dann sage ich zum Beispiel, frage ich, ob ich ihnen rückwärts die Zähne putzen soll. Und wenn sie dann ja sagen, dann putze ich normal die Zähne, aber zähle von 10 auf 0 runter. Und das ist dann manchmal schon spannend genug. Ich drohe Ihnen dann an, dass Sie heute keine Zähne putzen dürfen. Also das hat neu gesagt, also wenn du jetzt nicht kommst, dann putzt dir aber gar keine Zähne mehr. Dann habe ich allen anderen die Zähne geputzt, aber dir jetzt und dann noch Kyuki. Okay, dann will man nicht ausgeschlossen sein, natürlich. Das ist dann auch keine feine Ahnung, aber das funktioniert dann auch noch, wenn man sowieso schon angeschlagen ist. Und diese ganzen Tipps oder eben auch, was du gerade gesagt hast, mit der Fantasiereise, ist das was, was einfach intuitiv aus euch kommt? Oder lest ihr Beziehungsratgeber, habt ihr Beratungen, habt ihr es von Instagram? Gesehen und ich habe halt gedacht, das klappt niemals, weil ich das so absurd fand. Aber ich verstehe jetzt mittlerweile, wieso es funktioniert und zwar, also was mir immer wieder auffällt, diese ganzen Ratgeber mit Kindern, das sind einfach nur Menschenratgeber, die funktionieren mit allen Menschen, die funktionieren nicht nur mit Kindern. Und ganz viele Sachen, die Kinder stressen, stressen uns Erwachsene auch. Also, und das mit dieser Fantasiereise, man kennt es doch, dass man irgendwie ein Problem hat, Und dann mit dem Problem zu jemand geht und ihm das Problem erklärt. Und die andere Person fängt an, einem Lösungsvorschläge zu geben. Und dann sagt man, ich will gar keine Lösungsvorschläge. Ich will einfach nur verstanden werden. Also man möchte eigentlich nur jemanden haben, der einem sagt, okay, das kann ich nachvollziehen oder ich verstehe dich oder du hast recht, das ist voll blöd. Und man braucht jetzt gar nicht unbedingt wirklich handfeste Lösungen. Und schon gar nicht mag man es, wenn der andere einem dann erklärt, warum das alles gar nicht so schlimm ist oder warum man da ja einfach durch muss. Oder dass es halt dazugehört. Das will man nicht hören. auch als Erwachsener nicht. Und das ist bei den Kindern einfach das Gleiche. Die wollen halt verstanden werden. Und wenn sie das Gefühl haben, dass sie verstanden werden, dann ist die Sache an sich nicht mehr so richtig. Ich hätte jetzt eigentlich gerne auch noch einen Blog eingelegt, so einen kleinen Walkdown-Memory-Lane, Kinderwunsch, Schwangerschaft, erste Phase mit Babys, aber das kann man, hast du ja eben auch schon gesagt, super gut in eurem Podcast nachhören, Kleeblatt, Vierlinge, zum Glück, da habt ihr wirklich zu jedem Thema eine einzelne ganz deep-divige Folge. Vielleicht könnt ihr zum Abschluss noch einen kleinen Ausblick geben, was steht jetzt bei euch so im Sommer an, plant ihr eventuell sogar einen Urlaub mit Vieren, was gibt es noch für Veränderungen jetzt so dieses Jahr bei euch? Voll gerne. Also erstmal vielleicht noch ganz kurz zu unserem Podcast, wo wir eben monatlich Folgen veröffentlichen. Da sind wir auch gerade noch auf der Suche nach einem Sponsor tatsächlich. Und es wäre jetzt auch langsam, also zum einen passt das gerade ganz viel, weil der Podcast wächst und wir jetzt eine gute Größe haben für den Sponsor, glaube ich. Und zum anderen ist es aber auch so, das ist ein monatliches Zeitinvestment von uns und unsere Zeit ist sehr, sehr begrenzt und wir machen das total gerne einfach nur für die Zuhörer. Wir kriegen auch mega Feedback von Zwillingseltern, Mehrlingseltern, aber auch einfach Interessierten, sage ich mal. Und allein für dieses Feedback machen wir es schon gerne, aber wenn wir damit einfach noch ein bisschen Geld machen könnten, dann würde sich das einfach viel mehr lohnen. Wir könnten es auch viel kontinuierlicher veröffentlichen, glaube ich. Das mal so zum einen, Und zum anderen, zu unserem Ausblick, wir werden dieses Jahr keinen Urlaub machen. Es gibt eine Urlaubsfolge, wer die sich mal anhört, der weiß, wie schwierig Urlaub mit Vierlingen ist. Wir werden wahrscheinlich schon nächstes Jahr wieder einen Urlaub machen, aber dieses Jahr haben wir einfach so viel Umstellung gehabt mit eben Schlafumstellung. Veränderungen in der Kindertagesstätte. Wir fangen jetzt gerade so ein bisschen an mit Töpfchen und Windelfrei und so. Und bei all diesen Veränderungen im Alltag wollen wir jetzt einfach Kontinuität haben, zumindest, dass diese Veränderungen sich setzen lassen können. Wir wollen jetzt nicht irgendwie wegfahren und dann wieder einen kompletten Sturz quasi von aller Routine haben. Dafür haben wir auch die Kraft gerade auch nicht. Eben, ich würde halt auch einfach sagen, unsere Kapazitäten sind im Moment, also ich arbeite eben, ich mache noch meine Uni. Du fängst jetzt wieder an zu arbeiten, einfach aus finanziellen Gründen, weil wir es halt einfach nicht gepackt haben, mit nur einem Gehalt sozusagen klar zu kommen. Wir haben es versucht. Genau, und also wir können es uns dieses Jahr auch einfach nicht leisten, in Urlaub zu gehen. Also das ist auch, ja. EMA Finanzen könntet ihr vielleicht noch eine Folge machen in eurem Podcast, das schaffen wir jetzt leider auch fertig, aber finde ich auch super interessant, wie stemmt ihr das alles. Sage ich erstmal vielen Dank euch fürs Kommen und Teilen und vielen Dank fürs Zuhören, fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal. Vielen Dank. Danke euch.