Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / «Ziehend einfach durch» – Döme über Aufwachsen, Musik & Creator-Leben
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- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Mein Name ist Kevin Keller-Mazze. Und wow, was haben wir gerade für einen Podcast aufgenommen. Wir haben gelacht, wir haben ernstliche Themen durchgenommen, wir haben über die ganze Lebensgeschichte von Deme geredet. Und die, kann ich dir sagen, ist sehr, sehr spannend. Deme ist ein Content Creator wie kein zweiter. Er macht Content auf Schweizerdeutsch.
- 0:24und ist in den letzten paar Jahren regelrecht durch die Decke gegangen. Dieser Podcast ist spannend für dich, weil er super amüsant ist. Er ist ehrlich und tief. Er gibt dir ganz viele neue Ansichten, wie du deinen Content vielleicht auch gestalten kannst, damit er vielleicht noch besser läuft.
- 0:41Und er ist ehrlich und tief, weil es geht ums Leben. Ums Leben des Dömi vor allem. Was aber vielleicht auch ganz oft mit ihm wieder gespiegelt werden kann. Ich möchte gar nicht mehr zu viel vorenthalten. Und darum sage ich einfach nur, jetzt Intro ab. Ich war praktisch nie mehr glatt rasiert. Wirklich nicht. Einmal.
- 1:00Wirklich? Einmal im 24h. Das war absolut Horror. Ich habe mich rasiert, dann ist mir der Sieg runtergefallen, ich nehme ihn wieder auf und fange an weiter zu rasieren. Scheisse. Dann ist mir der Plastik reingefallen und mir ein Riesenschramm, genau so gross. Was machst du jetzt? Du hast einfach hier rasiert und lässt die Seite sichern und die Koteletten halten. Der sieht noch dümmer aus.
- 1:22Ich habe mich so angeschaut. Alter, so sehe ich aus, Mann! Nein! Mein Selbstwertgefühl im Boden reinhalten. Wegen Haaren? Wegen Haaren, Mann! Da habe ich auch ein bisschen Zweifel. Definiert sich meine ganze Persönlichkeit nur wegen meinem scheiss Bart, Mann? Mir spielt es jetzt eine Rolle, was du für Content machst. Wenn du es durchziehst, du regelmässig bist und eine Ernsthaftigkeit dazugehst, dann hast du voll Respekt.
- 1:48Einfach so, gleich geliked, in der Hoffnung, dass die Leute das sehen und denken «Ah, interessantes Profil, komm ich folge dir mal.» Völlig nicht nachhaltig. Empfehle ich niemandem, auf diese Art und Weise eine Community aufzubauen. Wirklich nicht. Ich habe es gemacht. Oder habt ihr auch sehr ähnliche Follower-Bases? Jetzt bei Marco muss ich sagen, ist es... Wir sind beide in einem guten Momentum. Wir haben in einem...
- 2:13Du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du, du
- 2:25Mein lieber Deme. Ja, Kevin. Deme. Ich dachte, du fragst nie. Eieiei. Wirklich? Eieieiei. Und jetzt hat es geklappt. Jetzt hat es geklappt. Sehr schön. Wie hast du es? Hey, mega gut. Ich glaube, das ist immer die erste und wichtigste Frage. Wie geht es dir? Wie geht es dir wirklich? Hey, wie geht es mir wirklich? Ich habe meinen Podcast einmal reingeschlossen. Das ist eine Frage, die du gerne stellst. Da habe ich mir auch vorher ein bisschen Gedanken dazu gemacht. Mir geht es wirklich gut. Ich darf wirklich sagen, momentan geht es mir sehr, sehr gut.
- 2:53was du immer schätzen musst. Unbedingt. Weil es ist nicht immer so. Unbedingt. Aber momentan kann ich sagen, hey weisst du wirklich, Jobmässig läuft es super, im Privatleben ist alles gut und auch als Creator läuft es sehr gut momentan. Darum kann ich wirklich nicht klagen. Ja, kennst du das? Du stellst jemandem die Frage, wie es einem geht und dann kommt dann meistens, hey, mir geht es gut. Ja. Oder mir geht es super, was auch immer. Ja. Und dann merkst du aber manchmal so in den Augen oder im Ausdruck so, hmmm,
- 3:20Irgendwie habe ich das Gefühl nicht. Aber wer bin ich schon zum Judge? Und nachfragen willst du dich auch nicht um dich. Einerseits triffst du einen wundern Punkt, andererseits wie fest interessierst du dich wirklich? Musst du dann auch ehrlich mit dir selber sein? Wie soll ich das sagen? Ich habe wirklich das Gefühl, es ist so wie du es ausstrahlst. Du strahlst aus, dass es dir gut geht. Ja, ja voll. Auch wenn du reinkommst mit einem Lächeln, du bist happy, auch in deinem Content.
- 3:47Du bringst das richtig rüber. Ich bin froh, dass es rüberkommt. Es kommt wirklich gut rüber. Ich versuche es auch, wie soll ich sagen, ich sage es nicht, dass es mir erzwingen ist, völlig falsch gesagt, aber ich versuche, in diese Richtung zu denken. Mit deinem Mindset und deiner persönlichen Einstellung kannst du sehr viel herausholen.
- 4:05Ja, hundertprozentig. In dem, dass du einfach an das Positive denkst und dich darauf fokussierst. Ich war eigentlich meistens immer der, der auch sonst schon ein Happy Typ war. Das sage ich jetzt nicht immer.
- 4:20Logischerweise nicht. Da gibt es auch Phasen im Leben, oder ich sage jetzt andere Situationen im Leben. Lebenssituationen, ja. Ja, genau. Wo es halt nicht immer so ist. Also normal ist es. Aber ich versuche es. Sonst wäre es ja nicht Leben. Genau. Das ist ja immer so. Wäre ja nicht schön, wenn alles nur heiss ist. Brauchst du auch los, um den Kontrast zu sehen. Ich versuche immer zu probieren, Lebensfreude zu haben.
- 4:41Das kriegen wir nicht immer, aber heute gelingt es. Wir wissen ja schon, wie die sein dürfen. Schön, megaschön. Ich habe mir eine Frage für dich ausgedacht. Nach dieser Frage ist immer so gerne eine Frage, die ich mir für meine Gäste ausdenke. Bei dir war es so, was ist die Sache in deinem Leben, die du gelernt hast, die dich heute richtig stolz macht? Das ist eine sehr gute Frage.
- 5:12Ich glaube, etwas, von dem ich extrem froh bin, dass ich das gelernt habe, ist,
- 5:21Lernen, Sachen lernen. Lernen, Sachen lernen, ja. Weisst du, was ich meine? Dass du nie aufhörst, also, ähm, wissensgierig sein. Bist du das? Ja, schon. Es gibt immer, gewisse sagen, ich habe immer einen neuen Furz, den kannst du so anschauen. Oder es gibt einfach immer irgendetwas, was mich interessiert, was ich als nächstes möchte ausprobieren, als nächstes möchte ich machen. Das sind zum Teil Sprachenlernen, das sind zum Teil Instrumentlernen, ich habe recht einen grossen Musikhintergrund.
- 5:51Und da muss ich sagen, ich bin auch ein bisschen so aufgewachsen, da haben mir meine Eltern viel mitgegeben, ich sage vor allem meinem Vater. Hat mir das auch sehr ermöglicht, immer wenn ich etwas wollte, hat mein Vater versucht, mir das irgendwie zu ermöglichen. Ich sage das vor allem vom Musikhintergrund, weil mein Vater ist auch ein sehr intensiver Musiker.
- 6:10Sagen wir zum Beispiel, meine Eltern haben mich in K4-Stunden geschickt, als ich sechs Jahre alt war. Und da war es so, ja dann gehen wir. Ich hatte nicht viel selber gedacht. Ich bin sehr dankbar dafür. Und dann irgendwann war es so, hey ich möchte auch mal selber lernen Musik zu komponieren. Zack, hatte ich einen Computer mit Keyboard und konnte selber Musik komponieren.
- 6:29Dann fand ich, Schlagzeug spielen wäre schon mal geil. Dann hatte ich das Schlagzeug zuhause und konnte es lernen. Darum war ich sehr privilegiert, dass ich das durfte. Dass es meinen Eltern und v.a. meinem Vater ermöglicht hat. Das kam vielleicht zum Full Circle seiner Frau zurück. Das hat mich auch ein bisschen lernhungrig gemacht, um immer etwas Neues anzuschauen.
- 6:52Da gibt es Vorteile und Nachteile. Der Nachteil ist, dass du in wenigen Sachen wirklich ein Spezialist wirst. Wenn du immer etwas Neues machst, musst du die Sachen, die du vorher begonnen hast, wieder einlassen. Und dafür bist du sehr breit gefächert. Und ich sage auch, dass ich das lernen durfte, wie man richtig Sachen lernt. Es sind natürlich nicht nur Hard Skills, die du lernst, sondern viele Soft Skills. Social Skills, Personal Growth, all solche Sachen.
- 7:21die dann sehr hilfreich sind, wenn du das richtig anschaust, verinnerlicht und anwendest. Das ist etwas, was ich sehr schätze in meinem Alltag, weil ich immer wieder von Sachen ziehen kann, die ich gelernt habe.
- 7:38Wir kommen nachher auf deinen Content zurück, weil ich glaube, in deinem Content vermittelst du das sehr oft. Du vermittelst auch Sachen, die du gelernt hast in deinem Leben, weiter. So drei Sachen, die jeder Mann mit 30 Jahren zu mitteln muss. Du gibst auch Sachen mit. Und du zeigst ihnen auch, wie es geht. Du sagst,
- 7:55Du bist ja nicht nur der, der sehr wissensgierig ist und lernen will, sondern du bist auch der Lehrer. Ich gehe es auch gerne weiter. Oder? Und das ist mega cool. Es ist halt auch nicht immer die beste Methode. Huch, Kerstin. Weisst du, das ist erstmal ein Ansatz. Und jetzt in dieser ganzen, die du am Reden warst, über das Lernen, Lernen und das Lernen, das Lernen, Lieben.
- 8:21Dann hast du angefangen mit Musik. Und ich habe natürlich von dir ein bisschen gelesen und bin ein bisschen recherchiert. Und ich weiss, dass du einen rechten Musik-Background hast. Aber du hast auch einen Background von «Boli mich».
- 8:31Du hast Polymich gelernt? Polygraph. Polygraph? Polygraph. Sorry, Polygraph. Jawohl. Sorry, Polygraph. Verwechselt man schnell. Verwechselt man schnell, aber Polygraph, ja. Auch in der Druckerei? In der Druckerei. In der Druckerei hast du das gemacht, ja? Ja. Also der Unterschied zwischen Polymich und Polygraph ist, Polymich arbeitet mit Metall. Und Polygraph kommt von der Druckerei. Aber bei beiden brauchst du sehr viel Feingefühl. Das kann man so sagen, ja. Und Details, so...
- 9:00Auch fürs Detail. Ja. Und das hast du heute immer noch in deinem Content.
- 9:06Ich versuche es weniger zu haben. Du versuchst es weniger zu haben? Es gibt eine Aussage, done is better than perfect. Da muss ich mich extrem dran halten. Da können wir vielleicht nachher noch darauf eingehen, wenn es dann mehr um Content geht. Wieso frage ich das? Mich nimmt es immer wunder, wie ist der Mensch, der vor mir jetzt passiert ist, wie ist er entstanden?
- 9:31Wie bist du an den Punkt gekommen, wo du heute bist? Und darum traue ich sehr gerne den Zeit zurück. Und da meine Frage, wo bist du aufgewachsen? Was hast du für eine Schule besucht? Wie war deine Kindheit? Was waren die prägenden Sachen, die dich geformt haben, wie du heute bist? Jawohl, coole Frage. Ich erzähle mir immer gerne über mich. Logisch, das ist der Podcast dafür. Super. Ich bin aufgewachsen in einer...
- 9:59Segmentieren wir das in «Leben zuhause und «Leben ausserhalb»? Also ausserhalb von zuhause. Ich bin in einer sehr gut funktionierenden, stabilen Familie aufgewachsen. Auch als Privileg. Das hast du v.a. heutzutage nicht mehr so oft. Natürlich hatten wir Struggles in der Familie, wer weiss es schon nicht. Aber im Grossen und Ganzen haben wir in unserem Haushalt sehr gut als Familie funktioniert. Einzelkind? Nein, ich habe eine Schwester.
- 10:27Ja, ältere Schwestern. Zwei Eltern, die bis heute noch zusammen sind. Was auch nicht selbstverständlich ist heutzutage. Aufgewachsen bin ich zuerst in Bülach. Dort bin ich noch in die erste Klasse. Und ab der zweiten Klasse sind wir auf Eglisau gezögert. Eglisau ist ein sehr schöner Ort zum Aufwachsen. Den schätze ich jetzt mehr als als Kind. Als Kind ist es halt normal, ich wohne halt hier. Aber auch dort in der Umgebung ist es auch sehr...
- 10:58Die Leute, die dort waren, waren sehr angenehm, sehr respektvoll und auch akzeptierend.
- 11:06Bis zu einem gewissen Punkt. Ich bin tatsächlich in der Unterstufe und Mittelstufe recht gemobbt worden. Ich habe viel Kasperli gehört. Und ich hatte so den Kasperli-Humor. Und gewisse Schulkollegen fanden das nicht so lustig. «Ja, es reicht jetzt nicht, scheiss Kasperli-Weiz. Heute verstehe ich es voll.» Als Kind war es das, was ich kannte. Ich wollte die Leute schon zum Lachen bringen. Und das ist dann hinten raus. In der Unterstufe wurde ich schon etwas gemobbt.
- 11:32In der Oberstufe ist aber etwas Cooles passiert. In Eglisau ist es so, du hast die Unterstufen von dieser Seite, dann hast du hier diese und hier die Unterstufen von der anderen Seite. Und hier ist die Oberstufe, die zählt aber für beide. Und hier sind dann, ich bin hier in der Schule, und viele, die mit mir in der Unterstufe sind, sind dann ins Gymnasium auf Bülach.
- 11:52Und die, die hier drin waren, mussten auch hier in der Oberstufe. Das heisst, es wurde wieder wild durchgemischt. Und viele meiner Mobber, die ich jetzt in Anführungszeichen so fest gemobbt habe, haben es nicht. Die sind dann ins Gymnasium. Und da hatte ich einen neuen Start in der Oberstufe. Und dort war ich natürlich sehr vorsichtig.
- 12:09Weil ich nicht wollte anecken. Ich habe versucht, allen alles recht zu machen. Was dann auch ein bisschen problematisch war. People Pleaser-mässig. People Pleaser, ja. Aber ich hatte einen guten Kollegen, der in der ersten oder fünften Klasse dazuzügelte. Der hat auch versucht, mich zu... Er ist mein guter Freund. Bis heute eigentlich noch der einzige Schulfreund, den ich habe, mit dem ich so in Kontakt bin.
- 12:29Wir hatten es sehr gut zusammen. Wir waren immer wir zwei. Der Rest der Oberstufen war so hier. Dann hast du so dieses Gruppchen, dieses Gruppchen und dieses Gruppchen. Und ich war nie voll drin. Hat es bei euch auch Skater und Hip-Hopper gegeben? Ja, das hat es 100% gegeben. Und ich war beides. Mal das und mal das. Nach Laune. Ich habe als Skater angefangen, dann bin ich Hip-Hopper geworden. So geil. Auf jeden Fall war es immer so, ich war nie tief in einer Gruppe drin. Aber ich war immer so genug akzeptiert.
- 12:59Dass es so war, wenn ich gekommen bin, so, ah ja, der Döme ist schon gut. Echt voll der Sweet Spot.
- 13:07Und das war meine Schwester. Ich hole viel zu weit aus. Nein, super, herrlich, love it, um das geht's. Dann nachher zu Hause. Ich hatte wirklich eine gute Kindheit. Ich hatte alles, was ich brauchte. Was hattest du für einen Jahrgang? 1992. Bist du 1992 und deine Schwester ein Jahr älter? Zwei Jahre älter als ich. Ich bin knapp 1992, Dezember 1992, sie ist im September. Also gute zwei Jahre auseinander.
- 13:36Und danach, als es dann richtig leer ging, ich wollte nie ein Skimmy, das interessierte mich nicht. Verstehe ich total. Ich war nie derjenige, der extrem auf Ausbildungen auswies. Ich bin gerne jemand, der selber lernt. Learning by doing und heutzutage YouTube University. Da lernst du sehr viel. Aber ich habe dann eine Lehre als Polygraf gemacht. Wieso? Weil eigentlich wollte ich Grafiker machen, aber dafür hättest du in den Vorkurs gehen müssen. Das hat mich angeschissen.
- 14:02Nochmals ein Maid-Jewel. Also ich lehre als Polygraph und dort kommt das Detailorientierte noch ein wenig rein. Ich lasse Polygraph, vielleicht schnell zur Erklärung, ein Grafiker und ein Polygraph sind nahe zusammen. Ein Grafiker macht ein schönes Logo und ein Polygraph schaut, dass das korrekt umgesetzt wird. Stimmt. Die Farbe, ist die Kurve im richtigen Winkel, ist das da korrekt.
- 14:31Du hast einen Textblock und innerhalb dieses Textblocks hast du gewisse Abstände. Und deine Aufgabe als Polygrapher ist, den Textblock so zu gestalten, dass er schön und korrekt aussieht. Es gibt einen Abstand. Also du musst dir vorstellen, ein normaler Abstand vom Schriftsetzen ist ein «Gefiert», dem sagt man so. Das ist einfach so ein Viereck, das du so setzt.
- 14:54Und zum Beispiel ein M ist ein ganzes Geviert. Das ist ein Geviert. Das ist eine Form, die heisst Geviert. Dann hast du einen Wortabstand, das ist ein Halbgeviert. Die Hälfte eines M. Ein E. Ein E. Ja, ich glaube, ein E ist ein Zweidrittel Geviert. Ich weiss es nicht mehr genau. Spielt gar keine Rolle.
- 15:13Auf jeden Fall, ein W ist ein ganzes Geviert und ein Abstand ist ein halbes Geviert. Es gibt einen Abstand, den du als Polygraf in der korrekten Weise einsetzen musst. Das ist ein 64. Geviert. Das heisst, 64...
- 15:29Von einem W oder einem M setzt du das vor einem Doppelpunkt rein. Und als Pornograf lernst du, dass du das siehst. Also soviel zum Thema «Netalorientiert». Du musst halt. Ich habe das Gesicht so reingekämmert. Und weisst du, auch wenn es um Bildbearbeitung geht, musst du es ganz genau machen. «Ja, diese Haut hier muss noch 2% mehr Farbe haben.» So Gugus halt. «Der Marlor?» Ja.
- 15:56Er war mein erster Mitarbeiter, unterdessen auch Co-Geschäftsführer, weil er das ganze auf seinen Medien führt. Er ist Polygraph. Ah, danke. Wenn er Colorgrading macht, er macht eigentlich nur noch Videos. Wenn er Colorgrading macht, Mama mia. Ja, ja, ja. Also es sieht immer crazy aus, aber
- 16:16Ja, aber es braucht Zeit. Ja, das ist so. Da stehe ich voll. Hey, von dem ist das halt ein bisschen gekommen. Es war wie ein Beruf, es war ein bisschen wie ein Gag. Am Ende des Tages ist es auch das, was du im Beruf einsetzen musst. Das Detail, das du musst...
- 16:32im Alltag einbringen, ist das, was dich ausmacht als Polygraph. Ich bin ein Grafiker, musst dir vorstellen, du machst hier so und es sieht schön aus, super. Und ich sage dann, der Abstand ist aber nicht korrekt. Da sind wir nicht genau ein Viertel weg von hier. Und da ist dann die Mittellinie, da sind wir dann leicht drunter, wärst du gescheiter leicht drüber, oder? Optische Mitte. Das ist dann der Polygraph.
- 16:51Du schaust, dass es stimmt. Also der Pain in the ass. Ja, du bist der Pain in the ass. Von dem her kommt das ehrlich. Obwohl es eigentlich lustig ist, weil... Nein, es ist eigentlich nicht lustig. Ich bin persönlich immer sehr korrekt. In gewissen Sachen. Ich will ja nicht. Ähm...
- 17:08Ich bin korrekt mit mir selber. Okay. Probiere ich. Ich kann es von anderen nicht immer erwarten. Und das ist aber okay für dich? Ja, völlig. Also schau, wenn es für mich ein Viertel, ein 64er Lappstand rein muss, heisst das nicht, dass du auch ein 64er Lappstand rein musst. Du weisst doch, was ich meine. Ja, nur wenn ich dann ein...
- 17:295,64 Abstand machen, redest du einfach nicht mehr mit mir. Aber ist okay. Nein, ich korrigiere es einfach noch, ich sage es dir einfach nicht. Nein, ist gut, ich mache es mir. Ja, ich weiss nicht, ob es da so hundertprozentig aufgeht, ich müsste dann ein bisschen mehr darüber nachdenken, aber ich glaube, im Grossen und Ganzen bin ich relativ korrekt und probiere korrekt zu sein und ich probiere aber von den anderen Leuten gegenüber nicht gleich tief zu gehen, wenn es um das Korrekte geht. Ich probiere demütig und nachsichtig zu sein.
- 17:59Alle haben ihre anderen Struggles, alle haben ihre anderen Herkunftsweisen. Niemand hat das 64. Klub gelernt, wie ich das so anmüssen muss. Hast du nicht einen Professor aufgegeben? Ich höre es nicht so viel. Niemals so. In der Ukraine halt. Ich ging in die Ukraine zu, als ich Ende 40 Lehrer war. Das war eine von vielen. Der drückt heute noch. Das war dann auch 15 Jahre her. Mehr sogar.
- 18:28Aber du bist nicht mehr so jung. Nein, nein. Du bist nicht mehr so jung. Nein, es ist erst gerade zu viel. Du bist nicht mehr so jung. Nein, es ist wirklich, es ist lang her. Hey, und dann weisst du, der Weg ins Digitale ist halt wieder logisch gewesen, oder? Und so diese Skills, ich sage jetzt, wo du jetzt als Polygraf aufbaust, ist halt in der ganzen Videogeschichte sehr hilfreich. Mega. Ich sage einfach, so visuell zu arbeiten ist halt das. Visuell und akustisch natürlich auch. Diese beiden Welten müssen wie miteinander zusammen harmonieren können. Und da ist das Detailtreiben halt schon sehr wertvoll.
- 18:55Gut. Das heisst, du hast deine Lehre gemacht als Polygraf und hast dann noch wie lange auf dem Beruf gearbeitet? Eher recht lange. Ich habe zuerst einmal Zivildienst gemacht.
- 19:10Da habe ich elf Monate durchgeboxt, damit das aus dem Weg ist. Dienst oder Schutz? Nein, Dienst. Ich wäre tauglich gewesen, aber ich möchte mich nicht militärisch einsetzen. Anderes Thema, Zivildienst. Super gewesen. Ich war im Spital, ging fetzeln, konnte etwas für die Leute machen. Zivilschutz. Zivilschutz, ja. Ist auch gut. Danach bin ich in einer Werbeagentur.
- 19:33Dort haben wir Einkaufszentren-Werbung gemacht. Dort war ich in der Grafik. Das heisst, wir wurden in gewisse Einkaufszentren gegeben. Dort war ich noch frisch aus der Lehre, nicht viel Berufserfahrung, recht Junior. Und viel gelernt. Viel falsch gemacht, dementsprechend viel gelernt. Und ... Danach ...
- 19:57Machen wir jetzt noch ein Gumpeli, weil es nicht so eine interessante Zeit war. In der Mediagentur war es nicht so interessant? Ähm... Zum Verzählen nicht so. Zum Lernen schon, aber... Zum Verzählen war es nicht so spannend. Es war einfach ein ekepses Zentrum Kommunikation. Es gibt doch nichts Spannendes.
- 20:15Ja gut, je nachdem, ich habe das Zentrum. Je nachdem, das Glatt habe ich nicht gehabt. Das haben wir uns immer gewünscht. Aber ich glaube, Glatt macht alles in-house. Ja, macht es. Nicht alles, aber ich glaube, oder wahrscheinlich schon. Es ist halt riesig. Es ist halt riesig, ja. Und es ist halt schon next level. Ja, ja. Schon mega. Ja, also das Glatt ist... Sie machen es auch so gut. Macht es wirklich gut. Ich finde, das Glatt macht es so gut.
- 20:36Und sie ist auch lustigerweise, nicht um zu fest das Glatt zu loben, aber wir sind früher viel als Familie am Wochenende einfach ins Glatt gegangen. Mega, ja. Also ich habe viele gute Erinnerungen. Schön. Wenn du irgendetwas brauchst, geh ins Glatt, Mann. Ja, ja. Ja, das ist auch in der Nähe halt. Genau. Und sonst halt, ich auf das Zentrum Kommunikation, weisst du, da reden wir von ein Kinderbasteln organisieren. Also ein Plakat machen für ein Kinderbasteln. Wieso? Damit die Mütter ihre Brüder in den Kindertag abgeben können und in Ruhe gehen können posten.
- 21:04Logisch. Ja, ist super. Und dann ist Corona gekommen. Was passiert, wenn ein Einkaufscenter keine Events mehr organisieren kann, wie es zu machen muss? Dann gibt es auch weniger Kinder basteln. Genau. Und weniger Revenue und weniger Jobs für die Dämme.
- 21:21Haben sie mich gespickt? Ist schon nicht mehr weg gewesen. Ist schon nicht mehr weg gewesen. Ist eigentlich etwas vom Besten, was mir passieren konnte. Weil es war eher die einfache Begründung. Ich war halt einer der Jüngsten. Ich war auch nicht derjenige, der den besten Job gemacht hat, vor allem, wenn wir ehrlich sagen. Und ich war aber auch derjenige, der am schnellsten wieder einen neuen Job gefunden hätte. Oder wie die anderen sind, innerlich... Mega fair, dass du das sagst. «Hey, ich habe nicht den besten Job gemacht.»
- 21:41Ja, da musst du auch eingesehen werden. Ich finde, bis 25 musst du nicht der Beste sein. Du musst trotzdem lernen. Du musst deine Spuren abverdienen. Und ich finde, grosse Fehler sollten dir passieren. Dann passiert es nicht noch ein zweites Mal. Was sind grosse Fehler?
- 21:57Grosse Fehler sind, wenn du Sachen andrücken musst, die das Unternehmen mehrere Tausend bis Zehn, Zwanzig, Dreissig, Vierzig Tausend Franken kosten. Das sind Fehler, ja. Das sind gravierende Fehler. Ja. Ja. Es ist halt alles passiert. Ja, passiert. Ja, es gibt es halt. Aber je nach Unternehmen ist das ein Tropfen auf dem heissen Stein. Aber für dich ist es dann so, «Wow, Scheiße, 20'000 Franken hat das Unternehmen jetzt müssen,
- 22:20Ich hatte gerade einen Kunden, die hatten vor ein paar Wochen, zwei, drei Wochen ein Event. Und er hat ein Magazin herausgebracht. Das Magazin hat er, glaube ich, 10'000 Mal gedruckt. Und im Gut zum Druck hat es auf einer Seite X, weiss nicht genau, hat es mitten drin, auf einem weissen Teil, der nicht bedruckt ist, einfach ein Ad-Zeichen.
- 22:44Und er hat das nicht... Also im guten und guten Druck ging er schon durch, die Sachen, die er noch korrigieren musste, und hat das nicht gesehen. Ist nicht drauf gewesen. Jetzt hat es 10'000 Mal eine Seite getreten. Jetzt hat er irgendeinen Kleber gekauft, mit einem, der einfach passt. Und jedes Mal, wenn er die Kacko ausliefert, wird er die Seite abkleben.
- 23:01Okay. Weil das wäre viel zu teuer. Es ist sein Fehler, weil er es gut zum Druck gegeben hat. Also ja, so viele Sachen passiert. Ja, weisst du, was passiert ist? Ja, menschlich. Weisst du, wenn es dir mit 25 passiert, finde ich, das ist noch etwas anderes. Ich meine, weisst du, was später passiert? Ganz ehrlich, so etwas passiert halt.
- 23:19Aber ich sage auch, dass es nicht so ein spannender Teil war, weil die spannenden Sachen kommen eigentlich erst nachher. Weil ich dann... äh... ...gegangen bin. Und ich war dann... ...das war Ende 2020. Und ich war dann so Mitte 2021 zu «Detail» in Zürich. Das ist eine Produktionsagentur. Die heisst «Detail»? Die heisst «Detail». Ja. Ja, lustig.
- 23:43Das war der Detail. Ein Kreis schliesst sich. In dem Sinne auch, ich habe noch nie eine EU-Connection gemacht. Ich schaue mich selten an und denke mir, ich bin schon noch ein Detailorientierter. Das mache ich so nicht. Aber ja, dort konnte ich recht viel...
- 24:06verschiedene Sachen zu arbeiten. Ich habe dort zuerst als Teamleiter gearbeitet für ein Team, das Migros betreut hatte. Für so eine Publikation, es ist die Werbung
- 24:21Das war ein Werbeflyer mit allen Wochenaktionen. Okay, ja. Ein Wochenflyer war das. Einfach das dort verleiten. Es hat dann bis zu einem gewissen Punkt geklappt, aber zu einem gewissen Punkt dann nicht mehr. Dann musste ich wieder wechseln, in die Produktion zurück. Immer noch innerhalb der Details. Genau, ich ging in die Produktion, wieder die PDFs kontrollieren. Und der Job als Teamleiter, muss man sagen, war dort noch eine Nummer zu hoch für mich. Vor allem, wenn du weisst, dass ich dort im Vorjahr... 26? Ja, ungefähr. Dort dann?
- 24:50Ja, etwa 26 war ich. Ähm... Und... Das war einfach eine Nummer zu gross. Muss man sagen. Und auch nicht das, wo meine Skills am besten eingesetzt waren. Meine Skills sind gut im Visuellen, im Akustischen, im Storytelling. Nicht in den Excel-Listen. Und im E-Mails schreiben.
- 25:16Vor allem habe ich den ganzen Tag E-Mails und Teams-Chats gelesen und ich kann nicht so gut lesen. Grässlich. Ja, es ist wirklich grässlich. Ich kann schon gut lesen, aber wenn ich den ganzen Tag nur lesen muss und es um Stress muss, dann überfliegst du einen Satz und sagst «Hey, das sollten wir so machen.» Aber eigentlich stand da «Hey, das sollten wir so nicht machen.»
- 25:34Das ist dann halt ein grosser Unterschied. Drei Buchstaben, aber ein grosser Unterschied. Dann bin ich dort zurück in die Produktion und dann habe ich halt dort mit Social Media angefangen. Auf Schweizerdeutsch. Mit deinem persönlichen? Mit meinem persönlichen. Ich habe vorher schon Social Media gemacht, 2018 bis 2021, aber auf Englisch und mit Musikcontent. Dort habe ich noch versucht, als Musiker etwas zu bewirken. Ich habe zwei Fragen.
- 26:04Und was hast du für einen englischen Background? Null. Null. Beide ältere Schweizer? Beide ältere Schweizer. Sie haben mich einfach relativ früh schon in die Englischstunde geschickt, weil sie das für sehr wichtig empfunden haben. Und was für Musikcontent?
- 26:19Ich habe als Musiker selber Songs geschrieben. Im Produktionshintergrund, als mein Vater das Keyboard organisierte, habe ich schon früh angefangen zu komponieren. Ich habe Songs komponiert, dann Songs geschrieben irgendwann. Ich spiele ein paar Instrumente und habe versucht, mir so ein Verständnis aufzubauen, eben wie das Thema Lernen.
- 26:41Meine Challenge war immer, was ich jetzt komplett anders machen würde. Ich beeindrücke gerne. Das ist ein bisschen das Problem. Es kann gut sein, es kann aber auch nicht gut sein. Also andere beeindrücken? Andere beeindrücken, ja. Ich wollte immer, dass die Leute sagen, «Wow, schau, was er damit gemacht hat!»
- 27:03Von dem kommt vielleicht auch ein bisschen der Content-Hintergrund, dass ich das gerne mache. Ich zeige gerne Leuten etwas. Aber ich zeige nicht gerne Leuten etwas, wenn es nicht Arbeit dahinter hat und wenn es nicht verdient ist. Zum Beispiel, wie können wir das jetzt am besten vergleichen? Hast du Lust? Ich bin jetzt mit dir sehr am ausholen. Das ist noch cool. Verschiedene Instrumente.
- 27:32Wovon haben wir gesprochen? Du hast eine Denkpause gemacht bei... ... Musikcontent, Komponieren... ... und wir waren bei den Reels, die du... ... also bei Social Media wegen Musik... Genau, wegen Musik.
- 27:47Ah, wegen beeindrucken. Beeindrucken. Ja, ja, ja, richtig. Das ist ja immer etwas, was mir so ein bisschen wichtig war früher. Hat auch viel mit Selbstzweifeln zu tun gehabt. Auch das mit verschiedenen anderen Gründen. Ich habe immer meine Bestätigung versucht zu suchen, indem die Leute beeindruckt waren, von was ich mache. Im Aussen. Von der Sache, die ich mache. Also nicht von meinem Aussehen,
- 28:16Es gibt nicht viel zum Eindruck machen zu reden. Sensationeller Bart. Ausser der Bart. Gut, auf den bin ich schon stolz. Aber da ist auch Arbeit dahinter. Das heisst, das mache ich nicht selber. Dann gehe ich zum Barber, der macht es mir schön. Aber auf den bin ich schon ein bisschen stolz. Aber ich habe nicht gerne unverdient beeindruckt. Das bedeutet zum Beispiel, wenn ich einen scheiss Job mache,
- 28:42Dann will ich nicht, dass du zu mir kommst und sagst, hey, super gemacht, mega cool. Dann kommst du zu mir und sagst, jetzt hast du einen Scheiss gemacht, mach es nächstes Mal besser. Aber wenn ich wirklich etwas mache, was gut ist, was funktioniert, was durchgedacht ist, was Arbeit dahinter war und dich etwas präsentieren kann und du mir dann sagst, hey, das hast du richtig geil gemacht. Das ist etwas, wo mir etwas gibt. Weil ich merke, ich habe etwas geschafft, etwas gemacht und es wird gesehen und es wird geschätzt.
- 29:11Das ist ein rechter Treib von mir. Und mit der Musik war es halt wirklich so, ich habe viel Arbeit investiert in das, ich wollte das auch zeigen. Und jetzt kommen wir zu diesem Punkt. Ich habe auch versucht, immer alles selber zu machen. Das würde ich jetzt anders machen. Ich wollte zeigen, ich wollte so weit beeindrucken, um zu zeigen, hey, schau, der kann Songs selber schreiben, der kann sie selber spielen, der kann sie selber produzieren, kann sie mastern, kann sie rausgeben. Und was war das Letzte?
- 29:43Und kann sie auch noch auf Social Media sauber vermarkten. Bewerben und so. Bewerben, genau. Er kann alles von A bis Z, Cover-Art kann er auch selber machen. Ich wollte einfach zeigen, schau, was ich alles kann, wow. Das war so das, oder? Wie man sich jonglieren kann mit dem Leben. Ja, genau. Was ich alles lernen kann. Ich war da noch relativ jung und ich wollte mich auch etwas räumen mit dem so, wow, du bist noch so jung und kannst so viel.
- 30:06Vom persönlichen Aspekt her war das nicht der richtige Treib. Es war nicht authentisch, was ich gemacht habe. Ich habe es versucht, so zu machen, dass es möglichst Eindruck macht. Anstatt dass es von einem Ort kommt, der mir wichtig war. Welcher wäre es? Das ist zum Beispiel...
- 30:30Rückblickend, ich sage mal zum Beispiel, ich habe einen Song, der sehr komplex war im Aufbau der Harmonien, der Produktion, auch des Gesangs. Ich probiere es maximal rauszuholen, um zu sagen, guck mal, wie hoch ich hochkomme und so.
- 30:46Aber es hat den Song nicht besser gemacht. Der Song wäre besser gewesen, wäre vielleicht etwas runtergeschraubt, wäre vielleicht etwas mehr ins Thema eingegangen. Was waren das für Stilrichtungen, die du hattest? Ich sage dir, es war so ein bisschen balladiger Jazz. Also ein bisschen Balladenpop mit Jazz-Elementen.
- 31:03Wenn ich sie jetzt höre, denke ich so, ah coole Erinnerungen, ich würde sehr vieles anders angehen. Wirklich für die Sache arbeiten und nicht für das Ansehen. Das bringt es vielleicht noch gut auf den Punkt. Okay, schön. Es gibt eine gute Aussage. Wer ist von einer Band?
- 31:20Das wichtigste Mitglied in der Band? Da gibt es verschiedene Antworten. Die einen sagen, ja, Sänger. Logisch, er ist der, der das Lied singt. Ein Drummer sagt, nein, logisch, der Drummer. Der schaut, dass der Rhythmus bleibt. Der Gitarrist sagt, ja, sorry, ohne mich habe ich keinen Solo, was soll das? Dann kommt der Bassist und sagt, ja, ich habe untenaus null Power, wenn ihr mich nicht habt, spinnt er eigentlich. Das wichtigste Mitglied in einer Band ist der Song.
- 31:47das Lied, das du spielst. Und nicht der, der es spielt. Ja. Oder? Ich sehe. Wenn du an einem Festival bist und irgendeine Hobbyband spielt ein Lied und sie spielen, sagen wir, was ist so ein Klassiker? Wonderwall. Und der Gitarrist macht einen riesigen Solo darüber und der Drummer macht und der Sänger macht
- 32:10Das ist nicht mehr Wonderwall, dann ist es ein anderer. Jeder will sich einfach profilieren in diesem Song. Aber die Leute im Publikum, die wollen Wonderwall hören.
- 32:17Ich habe nicht den Sänger zuhören, wie er einen Seich geht. Weisst du, was ich meine? Darum meine ich für die Sache arbeiten. Und vielleicht dann gerade den Bogenschlau zum... Das machen wir nachher, den Bogenschlau zum Content von heute. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Eines von den Learnings, das sehr wichtig war, zum Rausziehen. Nicht für dich das Ego zurücknehmen, sondern die Sache im Vordergrund stellen. Gut, auf jeden Fall, es hat dann eben nicht so geklappt mit der Musik, weil es zu viel war.
- 32:44Auch viel zu viel, was ich selber machen wollte. Und völlig falsche Ansätze. Englisch noch zum Deiner Frage beantworten, weil ich probierte ein internationales Publikum anzusprechen. Und weil ich schweizerdeutsche Songs nicht schön finde. Nicht von der Song selber, auch die Sprache. Ich finde die Sprache nicht so emotional. Auf Englisch kannst du viel mehr... Ich persönlich habe auf Englisch Emotionen viel mehr in Songs gespürt. Zum Beispiel «I love you» «So schön» Und auf Schweizerdeutsch «Ich lieb dich»
- 33:11Das ist nicht das gleiche, das harmoniert nicht gleich. Wenn es ein Berner sagt, ist es auch noch etwas feiner. Wenn es ein Berner sagt, aber ich bin ja zarten Zürcher. Das ist halt. Hat dann eben nicht geklappt. Und dann in den Details, wo ich dann den Job angefangen habe als Teamleiter. Das ist wirklich so geil.
- 33:31Als Teamleiter begann ich den Job mit dem Thema Musik im Hintergrund. Ich hatte einen neuen Purpose, das mit der Musik nie geraten hat, wie ich wollte. Ich steckte es zurück. Ich gab dann noch einen Song raus, im Jahr 2022. Danach machte ich einen Cut.
- 33:48Und nachher, als ich dann quasi rausgerührt wurde aus dem Teamleiterjob wieder in die Produktion, da hatte ich die Kapazität frei. Weil der Teamleiterjob schon intensiv war und nicht passend. Darum den Kopf wähle ich nur dort. Und auf das Mal war ich wieder am PDFs korrigieren und am 64.04. wieder meine E-Mail zu setzen, die ich gekannt habe. Und es war toll. Ein Monat. Danach wurde es mir langweilig. Ich musste etwas machen.
- 34:11ihr etwas fehlt. Und dann habe ich halt einfach dort angefangen, Videos wieder zu posten, weil von dem ganzen Content, den ich gemacht habe, für die Musik, habe ich halt auch Freude am Filmen entwickelt.
- 34:24Was ja auch wieder zusammenhängend ist mit dem Polygraphen-Job, bist du nicht weit weg von dem. Da habe ich eine Freude entwickelt am Content machen und irgendwann, als ich noch am Musik-Content war, war ich auch mehr am Content machen als am Musik machen. Wieder ein Reibungspunkt, der einfach nicht so aufgegangen ist. Und das mit dem Content ist dann halt geblieben. Und dann habe ich angefangen, weiter deutsche Videos zu machen. Und siehe da, mal läuft es. Mal gibt es Views.
- 34:47Und das hat mir gefallen. Aber nach den Musikkanten, die du gemacht hast, was sind so die ersten Videos gewesen, die du auf Schweizerdeutsch gemacht hast, wo du gemerkt hast, «Oh, das zieht ja!» «Das funktioniert.» Und wie gross war deine Audience bei diesem Switch?
- 35:03Das ist eine gute Frage. Das muss ich aufteilen. Ich habe TikTok zuerst angefangen auf Schweizerdeutsch. Weil ich nicht meine Instagram-Community, ich sage jetzt in Klos und Anführungszeichen, und auch meine Freunde und Kollegen, die dort waren, habe ich mir noch nicht so getraut mit Schweizerdeutsch. Es braucht schon gewissen Mut. Vor allem am Anfang. Aber auf TikTok war niemand meiner Kollegen. Niemand meiner Familie. Dort konnte ich einfach ausprobieren. Das war halt die Anfangskopie, oder?
- 35:32Das war Mitte 2022. Jetzt haben wir 26. Ja genau, ich hatte erst das vierjährige «Vor-Schweizer-Deutschland-Content». Im Mai war das. Ich habe einfach meine Kamera genommen, also die grosse Kamera, und einfach mal angefangen, darauf loszusprechen.
- 35:50Lustige Sachen, die mir in den Sinn kamen. Gewisse Wortspiele, die ich schon immer mal gegeben habe. Vielleicht auch mal ein... Ich bin auch immer von der Stube ins Zimmer reingelaufen. So mit der Kamera. Das hat sich dann als Hook etabliert. Und einfach so über Sachen gesprochen. Zum Beispiel kann ich mich erinnern, ein Video war mal, da ging ich in Lidl. Und ich habe etwas Lustiges erlebt und habe darüber ein Video gemacht. Ich sagte, ich bin in Lidl, ich schaue mal, was dort so läuft. Ich gehe eigentlich nie in Lidl.
- 36:17Danach ging die Kasse 2 auf und dann Bimblitz, Bim Bim. Wir machen für sie die Kasse 2 auf. Pererau. Du hörst dann so über den Aussprecher und ich so, Alter, die feiern jetzt ja eine Hure ab, dass sie jetzt die Kasse 2 aufmachen. Und dann hinter mir war einer mit dem Wägel, so ein Dude, und sagt so, let's go.
- 36:38So geil, Mann. Ich habe einfach das als Video so erzählt. Und du hast durch die Decke? Nein, durch die Decke ist weit übertrieben. Wirklich weit übertrieben. Ich hatte wirklich recht lange, bis ich mal wirklich so ein virales Video hatte. Aber es hat mir Freude gemacht. Ich hatte ein gutes Engagement. Für die Views, die ich hatte, waren immer verhältnismässig gute Likes und Kommentare da. Und es hat halt Spass gemacht. Ich habe gemerkt, hey, da ist etwas. Und ich habe halt auch immer gerne gesprochen.
- 37:02Merkst du es jetzt vielleicht auch? Aber du bist ja ein sehr guter Redner, man hört dich sehr gerne zu. Danke vielmals, da bin ich noch froh, weil ich weiß ja nicht, ob es langweilig wird. So hat es dann halt angefangen und ich habe einfach mal das Video über das ausprobiert. Ich habe dann auch dort und da mal Musik probiert, reinzunehmen. Es lief nie.
- 37:23Einfach nicht so, wie ich mir das gewünscht habe. Hat dich das mehr verletzt? Ja, das hat mich schon gestört. Weil das ist das, was mir wichtig war, um an die Leute zu bringen. Und da hatte ich immer noch gedacht, vielleicht ist das ja etwas, was ich wieder einmal mit in den Content einbringen möchte. Etwas, woran ich bis heute immer wieder denke, hey, irgendwann Musik-Content wäre doch wieder einmal etwas. Aber mittlerweile ist das Thema Musik so ein hoher Druck für mich, dass ich es lieber ganz weglassen.
- 37:48Es muss nicht sein. Vielleicht irgendwann gibt es wieder mal etwas, wenn du die Tür immer noch offen lässt. Ist ja okay. Ja, ich habe mal ein Video gemacht, in dem ich Klavier spiele. Und da und dort in den Storys spiele ich mal Gitarre, singe etwas, aber einfach wirklich lowkey. Ja, wirklich lowkey. Es soll nicht der Content sein. Es gibt auch genug, muss man irgendwann auch einsehen. So breit mein Skillset ist, es ist halt einfach so, dass es dann auf Songwriting-Ebene nicht reicht.
- 38:17Obwohl ich vielleicht... Ich kann das Schlagzeug spielen, ich kann den Bass spielen, ich kann das Klavier spielen, ich kann die Gitarre spielen und ich kann singen. Ich könnte die ganze Band bedecken.
- 38:27Aber... Das wäre doch mal ein geiles Video. Ja, das wäre eigentlich mal ein lustiges Video. Aber das ist mega aufwendig. Und dann wieder mega Druck. Okay, lieber nicht. Lieber nicht. Das ist das. Ich habe... Das Skillset ist breit genug. Aber dann verliere ich mich wieder in dem, anstatt dass ich mich darauf konzentriere, was der Song braucht. Und da gibt es so viele bessere Musiker in der Schweiz, die sich einfach auf das konzentrieren. Und dann haben sie einen Drummer.
- 38:53wo das Lied spielt. Das ist immer noch dein Song. Aber dein Drummer unterstützt dich jetzt bei deinem Song. Ich muss nicht auch noch der Drummer sein. Ich muss nicht auch noch der Bassist sein und der Gitarrist. Der Sänger ist vielleicht gut, wenn du deine eigenen Songs singen kannst. Das kann man vielleicht so stehen lassen. Aber der Rest, eigentlich ein Instrument gut und singen, mit dem bist du ein Songwriter.
- 39:16Und darum, das ganze Thema ist einfach zu komplex, zu kompliziert und mir viel zu viel im Grunde drin. Aber off-camera machst du es? Off-camera mache ich es, ja. Du machst viel Musik off-camera? Ja, aber ich schreibe momentan nicht mehr selber Songs. Das machst du nicht? Nein. Ich muss auch sagen, ich konnte mich früher auch sehr fest in Paladen identifizieren. Ja. Wir hatten zwar darüber, dass man glücklich ist. Es gab Zeiten, in denen ich nicht immer so glücklich war. Ich war sehr einsam.
- 39:41Und dementsprechend haben die Balladen mir sehr zugesagt. Ich habe sehr gerne gesungen. Ich konnte es auch gut singen, weil ich es gefühlt habe. Jetzt bin ich happy. Alter, diese Lieder, die sagen mir nichts mehr. Das ist schon toll, weisst du. Das ist schön. Aber ich habe das jetzt wie ein bisschen in Anführungszeichen aufgeben müssen. Weil ich kann nicht ein Lied über Loneliness singen. Ich bin super erfüllt. Es passt nicht. Und es ist auch okay, dass es so ist. Was los ist denn jetzt für Lieder?
- 40:10Du privat, bist im Auto, fährst nach Hause oder auf dem TÜV, was los ist? Momentan viel Funk. Viel Funk und Soul. Wenn es auch ein bisschen Instrumental hergibt. Ich kann das gerne, wenn die Leute auf dem Instrument etwas können. Etwas mit Skill, weisst du.
- 40:28Nicht alles nur Studieproduktion. Oder sagen wir zum Beispiel, ein Beispiel für ein Lied, das von Ray, das so viral gegangen ist, zu «Husband». Phänomenales Lied. Fantastisch. Weil auch vom Instrumental her, vom Aufbau des Songs, von den Lyrics dort in diesem schnellen Teil, wirklich sehr, sehr clever. Das fühle ich halt, wenn es etwas macht.
- 40:51Nur so, wie du diesen Song beschreibst. Sehr clever in diesem Teil, wo sie so schnell... Ja, das ist halt dann der Musiker-Hintergrund. Ich höre es dann halt auf Musiker-Ohr. Oder vom Produktions-Ohr, sage ich jetzt. Ja. Hey, es ist immer noch Musik, immer noch ein grosses Thema, das eigentlich ein bisschen in den Hintergrund muss. Weil du hast einfach auch nicht Zeit für alles. Du kannst nicht alles machen. Nein, du kannst nicht alles machen. Momentan, Focus auf Content. Ja. Wie lange hast du jetzt den Focus auf Content?
- 41:21So auf diese Art und Weise, sagen wir, seit ich eigentlich bei der «Heads Agency» unterschrieben habe. Wie lange ist das jetzt? Das war Anfang 2023. Also gut 3 Jahre. 3,5 Jahre. Ja, ich bin schon lange bei «Heads». Wir sind schon Mitte Jahr, Mama. Ja, wir sind schon Mitte Jahr. Es geht dir noch zwei Wochen, dann ist die Hälfte dieses Jahres durch. Das ist abartig.
- 41:45Das ist einfach abartig. Ja, also es ist auch ein bisschen... Check ich nicht. Nein, check ich nicht. Mich hat sie ja auch erst gerade angefangen. Ja, hey wirklich. Ja. Ja, bald ist wieder Weihnachten. Haaa. Äh, genau, eigentlich seit... Das war eigentlich für mich so ein bisschen der Auslöser, weil ich habe ja auch ein halbes Jahr Content gemacht und danach sind schon Gespräche mit Hetz losgegangen. Das war eigentlich mal lustig, weil ich habe sie angeschrieben. Weil sie haben die ganze Zeit, oder die ganze Zeit, sehr oft meine Videos geliked und gesaved und da und dort mal kommentiert. Und dort war es noch so,
- 42:13Videos gesaved haben nicht viel. Da und dort mal. Aber Leute, die es geliked und gesaved haben, also auf TikTok reden wir jetzt hier, das fällt halt auf. Und ich wusste, die Agency, wenn sie die liken und speichern, die routet für mich.
- 42:31Die wollen, dass der Content weitergeht. Wieso würden sie es nicht liken und sagen? Weil die wollen mir Engagement geben, oder? Wenn wir schauen, wo das hinfällt. Und dann habe ich einfach irgendwen stinkfrechen mal auf Instagram geschrieben, so «Hey, ich sehe Agentur, mega cool, was macht ihr eigentlich so?» Und dann sind die Gespräche losgegangen, dann haben sie mir zurückgeschrieben, haben mir einen Call vereinbart,
- 42:50Dann hatte ich einen Call mit Philipp Nüssli, Co-Founder und Co-CEO der Head Agency zusammen mit Kevin Stuchlik. Ich hatte einen Call mit ihm, habe gerade gewiped und zwei Wochen später haben wir den Vertrag unterschrieben. Und dort war es für mich schon so, Alter Mann, eine Agentur? Willst du mit mir zusammenarbeiten? Weisst du, jetzt reisse ich mir den Arsch auf.
- 43:13Mit Musik-Content, oder? Und es funktioniert einfach nicht. Dann mache ich ein halbes Jahr ein paar schweizerdeutsche Löhli-Videos und das funktioniert. Und dann habe ich gemerkt, da ist irgendetwas da. Das wollte ich weiterverfolgen. Am Ende des Tages ist es einfach so, ich spreche einfach gerne.
- 43:31Ich mag es, wenn mir Leute zuhören. Wenn es etwas Interessantes ist. Ich spreche nicht gerne über langweilige Sachen. Oder wenn ich merke, dass Leute sich langweilen, dann höre ich auf, rede ich mir etwas anderes. Schon gut. Wieder das, ich möchte gerne, dass es eine verdiente Aufmerksamkeit ist. Okay, gesehen. Jetzt hast du den Vertrag mit den Hats von der Schibe. Hm... Ich hatte jetzt schon 1-2 Leute von den Hats. Mega lässig. Und irgendwie auch, weil es passiert ist. Mega cool. Aber...
- 44:01Was ist das, was Agentur macht? Für die, die das nicht wissen, für die, die die Potenzial nicht haben. Was macht eine Agentur? Wie hat es für dich als Content Creator? Grundsätzlich, als Creator ist es absolut das Geilste,
- 44:19wenn du mit einer Agentur wie Hetz zusammenarbeitest. Ich rede jetzt für Hetz, ich weiss nicht, was andere Agenturen genau machen. Also mal bei gewissen Avisis. Ist nicht bei allen gleich. Bei den Hetz, als Creator, bist du von A bis Z bedient. Sie halten dir einfach komplett den Rücken frei. Okay. Also, du musst dir das so vorstellen. Du hast hier den Creator, du hast hier die Hetz Agency. Die Hetz Agency sieht den Creator und sagt, da ist Potenzial.
- 44:44Und da möchten wir schauen, wo das hinfällt. Er soll sich da auf sein Content fokussieren können. Okay. Und alles, was an Brand Deals mitkommt, mega geil, uuuh aber gefährlich, da kannst du Fehler machen.
- 44:56Da kannst du auch die Teufel mit dem Pricing nehmen. Du kannst auch Kooperationen annehmen, die überhaupt nicht zu dir passen. Sie schauen das alles. Sie machen den Mailverkehr, Verhandlungen usw. All die Sachen, die du nicht gerne machst. All die Sachen, die ich nicht gerne mache. Und sie machen das von Anfang an. Ich bin zu den Hats reingekommen. Ich habe 4'000 Follower auf TikTok gehabt. Auf Instagram hatte ich 5'000. Aber die habe ich...
- 45:25wo ich bei den Heads angefangen habe, alle durchgestrahlt. Ich bin dann zwei Wochen lang jeden Tag rein und habe Follower entfernt, die mir einfach nichts genützt haben und die vielleicht auch von einer Zeit gewesen sind, wo ich eine Zeit lang einfach durch Instagram und einfach Posts geliked habe.
- 45:39Auch so, geliked, geliked, geliked, in der Hoffnung, dass die Leute das sehen und denken «Ah, interessantes Profil, komm ich folge dem mal.» Völlig nicht nachhaltig. Empfehle ich niemandem, auf diese Art und Weise eine Community aufzubauen. Wirklich nicht. Ich habe es gemacht. Ich habe auch gewisse Strafen bekommen von Instagram, weil ich es manchmal übertrieben habe. Aber das war auch 2000 und... Mit was? Mit einem Like oder was?
- 46:00Ja, einfach zu viel liken und den Beitrag gar nicht anschauen. Weisst du, ich bin einfach so durch ein Hashtag durch und «geliked, nächste Post, geliked, nächste Post, geliked, nächste Post». Weil die Leute sehen ja dann, dass du geliked hast. Und denken jetzt «Ah, dann schauen wir uns das mal an». Und so bekommst du dann deine Follower. Aber das sind keine leidenschaftlichen... Nachhaltige, ja. Genau. Also ich wollte mit «Heads» sauber starten.
- 46:21Dann bin ich wirklich zwei Wochen jeden Tag durch meine Follower gegangen und habe alle rausgelöscht, weil ich gewusst habe, dass die nie, nie, nie und niemals mit meinem Schweizer Content etwas anfangen können. Und bin dann aber auf 2000. Wow. Ich habe wirklich 3000 Follower rausgeschmissen. Maman mia, oder? Ja, das war viel. Das war wirklich viel. Ja. Und habe wirklich gefunden, ich fange jetzt klein nochmal neu an.
- 46:44Und dementsprechend, wenn du dir das überlegst, zusammengerechnet 5-6'000 Follower, für eine Agency ist das nicht wirklich interessant. Du machst nicht viel Geld damit. Aber jetzt schau dir das immer als Investment an.
- 46:56Jeder Creator, den sie wollen, muss etwas sehen. Bei mir gab es etwas, das war auch ein qualitativer Aspekt, mit der Kamera usw. und vielleicht auch die Art, wie ich gesprochen habe. Sie haben ihn auf mich gesetzt, haben mir diese Arbeit abgenommen, konnten wir gewisse Kooperationen verschaffen. Natürlich gibt es am Anfang noch nicht viele, die mit dir zusammenarbeiten wollen. Das ist dann da und dort alleine. Aber du bist dann in diesem ganzen Ökosystem drin und du arbeitest mit anderen Creators zusammen, mit riesigen Nummern.
- 47:22Die sind quasi deine Arbeitskollegen. So ein Anführungszeichen. Und du wachst ja mit ihnen mit. Natürlich machst du vielleicht auch mal da und dort ein Video mit ihnen. Da bekommst du ein bisschen mehr Impressions. Was weniger hilft, für die Follower zu haben, als du denkst. Aber es hilft halt, dass du gesehen wirst. Es ist ein Gesicht, das nicht mehr fremd ist. Und...
- 47:42In dieser ganzen Zeit betreuen dich die Heizhaut auch so, dass sie wirklich den Content, den du machst, anschauen und dir Feedback geben. Vieles kommt proaktiv. Zum Beispiel vor allem, wenn du ein Video machst, das heikel ist. Wenn du aus Versehen ein politisches Thema ansprichst, hast du dir nicht viel überlegt. Da kommt vielleicht jemand und sagt «Hey, vorsichtig damit.» Du musst schauen, wie die Community reagiert. Vielleicht nimmst du das besser gleich runter.
- 48:09Oder wenn du ein richtig gutes Piece machst, kommt der «Hey, genau so musst du es machen, super Content-Piece.» Du hast nicht nur einfach administrativen Support, sondern es ist wirklich... Konstruktives Feedback, das du umbringst. Genau. Und natürlich nicht nur von den Heads, sondern auch von den Creators rundherum. Wenn du auch proaktiv gefragt gehst «Hey, wie findest du den Content? Wie habe ich das gemacht?» Dann bekommst du halt Feedback. Und sie sind auch so ehrlich.
- 48:34Sie sind wirklich tod-ehrlich mit dir. Ich habe jetzt nicht verstanden, was du mit den Videos überbringst. So sagen sie es halt. Ich hätte es so und so gemacht. Dann wäre es besser gelaufen. Hätte ich es so nicht gemacht. So sagen sie es halt. Aber das hilft.
- 48:48Und das ist aber immer nach dem Post? Ja, das ist immer nach dem Post. Oder schickst du manchmal schon Sachen vor und sagst... Hab ich auch mal gemacht. Gibt's auch? Hab ich auch mal gemacht. Und hab ich nicht gepostet. Hab ich nicht gepostet. Ich hab mich schon unsicher gefühlt, als ich es dann im Chat geschickt hatte und die Leute dann gesagt haben, «Hey, lass bleiben.» Und dann sag ich, «Gut, dann poste ich es nicht.» Das ist wahrscheinlich eine gescheitere Sache. So, vier Stunden Arbeit, tschüss. Ja, ja gut. Gibt's. Hey, kill your own baby, gell? Mhm. Musst auch lernen. Ja. Wenn's nicht gut ist, ist es halt nicht gut. Scheissegal. On to
- 49:15Und so mit der Zeit, wie du halt in dem ganzen... Wenn du dich halt mit Leuten umgibst, die auf Erfolg aus sind. Also, du kennst das Schema, dort wo du dich anschaust, fährst du hin. Klassischer Business-Aspekt auch. Wenn du dich mit Leuten umgibst, die erfolgreich sind, dann fährst du auch in diese Richtung. Ja, und klassischer Töpfer-Sprache. Du bist im Töpfer, fährst auch dort hin, wo du dich anschaust. Das heisst, du schaust nicht an die Pylonen, sondern zwischen die Pylonen hin. Richtig. Ganz genau.
- 49:41Und wenn du das über eine lange Zeit machst, dann wird der Erfolg konsequenterweise irgendwann durchkommen. Bei gewissen geht es schneller, bei gewissen geht es langsamer. Mir ist es jetzt eher langsamer gegangen im Vergleich zu anderen. Aber das, was es gibt, ist das Grundinvestment, die Vision, die du gemeinsam hast, die zusammen mitverfolgen, bis dahin, wo es dann funktioniert und dann wird es geil.
- 50:09Das ist das, was «Hey, zähle ich für dich» macht. Und natürlich all die anderen Sachen, kooperationsmässig und administrativ auszuhelfen, das sind super Sachen. Aber das ist dann einfach ein geschäftlicher Aspekt. Hast du unterdessen einen Sponsor, der dich... Also kannst du von Social Media, kennst du das schon? Nein. Kennst du das noch nicht? Nein. Nein, und ich möchte es auch nicht. Ja. Also, man muss anders sagen. «Moi, ich möchte schon gerne genug Geld verdienen mit Social Media, dass ich davon leben könnte.» Aber ich will nicht den 9-to-5 vollständig aufgeben.
- 50:37Nur schon wegen dem Druck nehme ich an oder wegen was? Erstens wegen dem Druck und zweitens, ich habe gerne auch die Kollegialität, ich spreche halt gerne, wenn ich jeden Tag von Montag bis Freitag zuhause mit mir am Content mache, dann verblöde ich. Ja, du kannst schon ins Office gehen und dort mit anderen Creatoren etwas machen, aber es ist halt nicht das gleiche, wie wenn du in einem Team am gleichen jeden Tag arbeitest und dort etwas probierst. Ja und vor allem, dein Content basiert ja oftmals auf Sachen, die im Laufe passieren. Genau. Und...
- 51:03Wenn du dich immer in einer Balbe befindest, kannst du nicht neue Ideen schaffen. Ganz genau. Das sehe ich schon. Hundertprozentig. Das sehe ich schon. Und dein Content ist auch immer dein Content. Auch wenn du mit anderen Creators zusammenarbeitest. Ich habe mit Marco ein Video gemacht. Zwei Videos. Mega geil. Es ist super, super ziemlich. So gut. Voll gut angekommen. Es hat Spass gemacht. Es hat gut harmoniert. Aber weisst du was? Wo hat er dich korrigiert? Bei...
- 51:28Er hat wahrscheinlich gesagt, dass man es so und so macht und dann er so, nein, machen wir es nicht. Er brennt das nicht an. Mit dem Pfeffer. Mit dem Pfeffer? Mit dem Pfeffer, ich glaube es war. Ist es das? Ah nein, ich wollte salzen, so etwas Fleisch drüber geben. Das habe ich gelernt, das macht man so. Nein, ah ja, sorry.
- 51:48Gerade unterbunden. Nein, so einen Zeichen machen wir nicht, Tobi. Ganz ein toller Tipp. Es ist erstaunlich gut gekommen mit ihm. Und das macht Spass. Aber das sind so One-Offs. Das machst du mal. Und dann in dieser Zeit arbeitest du zusammen. Jetzt haben wir das gemacht, vielleicht hauen wir noch ein, zwei Pieces raus von dem, was wir gefilmt haben. Aber danach muss sich Marco wieder auf seine Kochsachen konzentrieren und ich muss mich auf meine anderen Sachen konzentrieren. Du bist wieder für dich alleine unterwegs.
- 52:16Aber man hat ein schönes Moment, wenn du mit anderen Creators zusammenarbeitest, dass dein Engagement in dieser Zeit extrem hoch geht. Oder habt ihr sehr ähnliche Follower-Bases? Bei Marco muss ich sagen, wir sind beide in einem guten Momentum. Hinten in einem Product Placement. Du denkst, hier muss man zweifeln?
- 52:43Wir sind beide in einem guten Momentum. Ich sage jetzt vom Growth und der Anzahl der Follower. Wir waren sehr ähnlich. Darum war das ein super guter Zeitpunkt, um das umzusetzen. Und was wir beide gemerkt haben... Gut, ich will jetzt nicht für Marco reden. Ich habe für mich gemerkt, dass für diesen Post viele Leute zu mir gekommen sind, die ich normalerweise nicht unbedingt sehe.
- 53:05Also war er ein guter Community-Share. Das heisst, Leute aus seiner Community, die mich gesehen haben. Und umgekehrt hoffe ich auch, dass... Wertvoll. Voll. Mega cool. Hundertprozentig. Ich habe auch schon Videos mit Tauli und Eric gemacht, die wir als Dreier-Kollab postet haben. Aber das ist schon eine Weile her jetzt. Und dort war ich auch noch nicht so bekannt.
- 53:24Bekannt bin ich auch nicht. Aber Tauli und Erik sind schon Nummern. Die sind big. Die sind wirklich big. Big, big. Und die sind halt bei den Heads. Und es ist halt auch cool, wenn du auf die zugehst. Was haben die unter SA-Followers? Ich bin immer schauen können. Erik ist jetzt über 90. Ich glaube, der geht jetzt auf die 100 zu. Also ich rede von Instagram. Und Tauli ist bei über 140'000. Das ist wirklich viel. Krass. Aber mit ihnen zusammen zu arbeiten ist immer cool.
- 53:53Sie sagen nie so, du mit dir, Töbi, sicher nicht. Nein, das macht sie überhaupt nicht. Sie ist ein Arbeitskollege. Sie macht mit allen, die sie gut haben, die vor allem bei Head sind, hilfst du einander gerne aus und profitierst auch von gegenseitiger Kompetenz. Bei mir war es so, als wir mit ihnen zusammen gearbeitet haben, ich konnte den qualitativen Aspekt der Kameras mitbringen, gute Produktion usw. Ich war dann auch im Video drin. Ich konnte natürlich auch meine Art von Comedy reinbringen. Nur sie zwei sind halt so extrem schon...
- 54:22Eingespielt? Eingespielt als Team, genau. Ich konnte mich nicht so richtig einbringen. Und ich hatte auch nicht wirklich meinen Sketch-Comedy-Content. Jetzt habe ich das mit meiner Freundin, sage ich jetzt, im pinken Seidemantel und dem Hübeli.
- 54:41Das ist super, dass ich das gemacht habe. Aber ich hatte den Charakter noch nicht. Das heisst, es war schwierig, mich in diesen Content einzuhängen, weil ich andere Content gemacht habe. Dementsprechend habe ich auch nicht wirklich viel Feedback bekommen von dem. Also nicht viele Follower, die zu mir übergesprungen sind. Es sind dann auch so Leute in den Kommentaren. Weisst du, diese Videos. Wo wir wirklich zu dritt sind. Zu dritt am Acten.
- 55:05Und dann kommen die Leute in den Kommentaren «Haha, ihr zwei wieder!» Und ich so «Ja, was, Mann? Ich war auch dabei!» Aber das ist halt eine tolle Ehrung, man. Das ist halt einfach so eingespielt, so gross und macht halt einfach wirklich ihre Arbeit sehr, sehr, sehr gut. Vom Comedy-Aspekt ist immer sehr durchgedacht. Da musst du dann nicht als Dritter kommen und das Gefühl haben, dass du noch vom Splash etwas gross mitbekommst. Das ist halt einfach so. Aber das sind auch Learnings, die du mitnimmst. Und es ist ja überhaupt nichts Negatives.
- 55:32Weil Impressions hattest du ja trotzdem, weil du trotzdem zusammenarbeiten konntest. Du hast es vorhin gut gesagt, es ist kein unbekanntes Gesicht mehr. Das heisst, desto mehr hast du eben auch ausgestaltet, auch wenn du nicht viele Follower generieren kannst, aber
- 55:46In den Köpfen ist es drin. Man hat dich mal gesehen. Andere haben dich mal gesehen. Und irgendwann sind es das zweite, dritte Mal und dann bist du irgendwie drin. Ja, richtig. Du hast auch keine Zeit gehabt. Was ehrlich gesagt auch von dir eine super gute Strategie ist, du arbeitest auch mit vielen Leuten zusammen und dein Gesicht sieht man jetzt auch sehr, sehr viel. Und das heisst, wenn man jetzt einen Post von dir sieht, hast du sofort Branding. Das Gesicht sagt so, so viel aus über deinen Content. Vor allem, weil es viel Falten hat.
- 56:16Aber schöne Falten. Charakterfalten. Das sagst du. Ich kann es anders. Nein, ich kann auch meine Falten. Ein rechter Mann hat doch eine Falte. Das ist jetzt... Das ist...
- 56:29Ja, das ist auch noch ein nächstes Thema. Ich habe noch ein paar Themen, die ich mit dir anschaue. Und zwar, du zeigst, du gehst ins Fitness, du machst deinen Fortschritt. Wie läuft es mit dem? Das ist ein interessantes Thema. Ich bin nicht neu beim Fitness. Aber ich bin wieder neu dabei. Das ist so. Ich habe früher viel trainiert gehabt, so mit 20.
- 56:51Das heisst, 4-5 Mal pro Woche, im Zivildienst, den ganzen Tag auf den Beinen, viel am Rasenmähen, am Fötzeln, bei der Musikklasse sitze ich eigentlich nicht mehr im Büro. Und dann noch 4-5 Mal ins Gym jede Woche, dann war ich bereit. Nur habe ich dann irgendwann Schmerzen entwickelt, hier im Brustbein. Nicht gewusst, was es ist, hat einfach weh getan, meine Kinder sind im Training.
- 57:13Nach dem Zivildienst habe ich wieder einen Bürojob angefangen. Und dann ist das Fitness immer mehr in den Hintergrund gerutscht. Die Schmerzen waren zum Teil so stark. Aber hast du nie abklären lassen? Ja, aber nicht erfolgreich zuerst. Ich habe es dann abklären lassen. Sie sagten, sie sei entzündet, chronische Schmerzen, dann sei ruhig.
- 57:32Und dann geht es wieder weg. Sehnemässig oder muskulär? Ich komme dazu. Es ist tatsächlich etwas, ich sage das Grösste, das ist ein Anführungszeichen. Es ging dann nicht weg. Ich habe dann mit dem Gym aufgehört und nach ein paar Jahren war es dann einfach nicht mehr da. Da und dort kam es dann einfach wieder mal vor. Es hat einfach weh getan.
- 57:50Ich konnte nicht so auf dem Rücken liegen, wie es hier gezogen hat. Ich musste ein Kissen umarmen und auf den Bauch legen. Das mache ich heute noch, weil es mir angenehmer ist. Ich bin mir das langsam gewöhnt. Aber so Schmerzen habe ich nicht mehr. Aber ich habe herausgefunden, was es war. Dementsprechend habe ich mit dem Gym aufgehört. Mit 24 bin ich nicht mehr wirklich ins Fitness. Dann war ich im Büro, den ganzen Tag gesessen.
- 58:15Dann dort auch fressen können, was ich will. Scheissegal. Jeden Morgen ein Gipfeli. Schokoladegipfeli. Jeden Morgen ein Red Bull. Abends Pizza bestellt. Geil. Dann habe ich noch bei den... Nein, jetzt habe ich nicht mehr bei den Eltern gewohnt. Aber ich habe trotzdem viel Pizza bestellt. Als ich bei den Eltern gewohnt habe, dann war es natürlich scheissegal, was es kostet. Voll verdient und... Ich meine... Dann konnte ich irgendwann nicht mehr. Ähm... Einfach schlecht gegessen. Und mich habe null auseinandergesetzt mit Ernährung. Und dann irgendwann...
- 58:45Da habe ich dann mal erfahren, dass meine Tante Psoriasis Arthritis hat. Ich wusste nicht, was das ist. Ich habe eine solche Hautkrankheit, ich habe solche Hautflecken, solche trockenen Stellen. Mir hat der Arzt gesagt, das sei Norodermitis. Nein, es ist eben Norodermitis. Und ich bin immer davon ausgegangen. Ah, das ist jetzt halt Hautstellen.
- 59:07Irgendwann sagte meine Tante, dass ich Absoriasis Arthritis habe, als sie die Hautstelle sah. Ich sagte, dass es nur eine Mito-Storz-Tastatur sei. Und es dann bleiben lassen. Es stellte sich heraus,
- 59:19Es ist eben doch Psoriasis Arthritis. Was ist Psoriasis Arthritis? Das ist eine entzündliche Krankheit. Das bedeutet, dass gewisse Lebensmittel oder du grundsätzlich einfach sehr stark auf Sachen reagierst, die entzündungsfördernd sind. Zum Beispiel Zucker. Ja. Ah, da klingt vielleicht schon etwas im Kopf, das vielleicht ausschlaggebend sein könnte für diese vielen Schmerzen. Die Red Bull am Morgen. Die Red Bull am Morgen.
- 59:45«Hey, so viel Zucker! So viel Zucker! Scheissegal!» Einfach gegessen. Und so viel Kohlenhydrat. Kohlenhydrat wird auch immer Zucker. Habe ich alles nicht gewusst. Völlig uneducated war ich, wenn es um Ernährung ging. Ja. Und dann fand ich das heraus. Weisst du, ich hatte auch sonst überall ein bisschen Schmerzen. Unter der Rucke, Finger beim Kuppeln, beim Töpfen fahren. Es hat immer weh getan. Aber ich habe immer gedacht, es ist halt so. Jetzt bist du halt 30, Mann.
- 1:00:10Nicht mehr damit auseinandergesetzt. Training konntest du vergessen. Einmal einen Salz-Brusch gemacht, gleich wieder brennt es in die Sau. Und ich fand dann einfach so, ja gut, dann ist das halt nicht mehr. Bis ich eben das herausgefunden habe. Und dann hatte ich mir eine Challenge gesetzt, einen Monat lang auf Zucker zu verzichten. Einfach mal schauen, was so passiert.
- 1:00:30Und habe dann das gemacht. Die ersten zwei Wochen waren scheisse. Die ersten zwei Wochen waren scheisse, aber dort habe ich auch noch Kohlenhydrate gegessen, weil ich das noch nicht gewusst habe. Da habe ich dann verlängert auf sechs Wochen, weil ich fand, wenn ich es mache, dann mache ich es richtig. Wieder das Detail orientieren, streng mit dir selber. Das ist halt dort halt ein bisschen...
- 1:00:47durchgedrückt. Aber dann nachher ist etwas Interessantes passiert. Erstens sind die Schmerzen brutal runtergegangen. Zweitens habe ich viel besser geschlafen. Nur durch den Zuckerentzug sozusagen. Nur durch den Zuckerentzug. Und es ist wirklich, muss ich sagen, es ist wirklich ein grosser Überschuss an Zucker gewesen, den ich jeden Tag gegessen habe. Und
- 1:01:07Dann nachher, habe ich mit einer Arbeitskollegin, sie hat dort auch mal mitgemacht, wir haben gesagt, mega cool machst du das und so. Und als Belohnung für das, das hat dann irgendwann auch eingehängt, so komm, ich mache jetzt mit den Resten von diesen vier Wochen, als Belohnung essen wir mal einen Coupe Danemark über den Mittag. Ich sage, geile Idee, das machen wir.
- 1:01:27Und danach haben wir das tatsächlich gemacht. Alter Mann, wenn du keinen Zucker isst für einen Monat und danach lässt du dir eine Zuckerbombe rein. Hey, es war ein himmeltrauriger Trommel nachher. Und dort habe ich gemerkt, was das eigentlich mit dir macht. Vor vier Stunden bin ich so auf dem Stuhl gesessen. Es ist wirklich so intensiv. Ich habe dort noch nicht wirklich abgenommen, aber dort hat sich für mich etwas geändert. Das war Ende 25 oder anders. Oh, das war noch her? Nein, Ende 24.
- 1:01:57Ja. Ich habe dann das weitergezogen. Nicht mehr ganz ohne Zucker, aber halt stark reduziert. Das Bewusstsein war jetzt halt da. Ich musste dann meinen ganzen Kühlschrank ersetzen. Das erste Mal, als ich postete, war ich nach dieser Challenge mit zwei Stunden im Kopf. Weil ich dann halt auch alles gescannt habe. Weisst du, wie viel Zucker es hat? Also mit dieser App, oder? Ja, mit dieser App. Also Yuka ist so eine Open-Source-App. Ja, super. Du kannst das Label scannen, es gibt dir einen Wert. Und so ein...
- 1:02:23Es zeigt dir auch eine Skala an. Genau, wie gut es ist. Ja, von 100, wo du denkst, was ich alles für Scheiss-Decken gekauft habe. Was alles Zucker drin hat. Das ist Wahnsinn. Das hat mir eine neue Welt aufgemacht. Weisst du, wo hat es Traubenzucker drin? Traubenzucker? Wo? Da musst du mega oft aufpassen. Wenn du auf Zucker verzichten willst, musst du bei Trauton-Poulet-Aufschnitten.
- 1:02:53Ah, was? So erwischt es dich? Alter, okay. Das ist gut, sagst du mir das. Konservieren. Zum Konservieren? Stimmt eigentlich, oder?
- 1:03:04Ja. Zeitnot. Aber wichtige Zeitnot. Ja. Weil eben auch das Thema Fleisch ist auch... Schweinefleisch habe ich ziemlich komplett aufgehört. Es ist so, so entzündlich. Ich esse es einmal, Flap! Ich spüre es wieder. Es ist einfach kein gutes Fleisch zu essen. Buli und Rind. Das ist top. Und möglichst eben nicht aufgeschnitten, sondern halt aus der Pfanne, weisst du. Und... Ich habe dann immer noch ein wenig weitergezogen und dann auch langsam wieder angefangen mit Fitness. Ah, siehe da, manchmal ist es gegangen.
- 1:03:33Und innerhalb von einem Monat hat es dann irgendwann voll angefangen zu greifen und ich habe 15 Kilo abgenommen. Das ist einfach gepurzelt. In einem Monat? In einem Monat. Auch 15 Kilo weg.
- 1:03:43Es ging dann wieder hoch, weil ich dann wieder trainieren konnte. Das war der Muskelmuster wieder hoch. Und das war dann, Anfangs 25 sind dann die 15 Kilo weg. Boah. Also wirklich, der Körper ist nur so darauf gewartet, dass ich endlich mit diesem Scheiss hoch kann. Krass. Und dann irgendwann hat es geklappt. Und jetzt konnte ich es durchziehen bis... Also wie schwer war es, als du angefangen hast? Hey, mein höchstes Gewicht war 89 Kilo.
- 1:04:0789 und ich bin 1,68m. Also du hast es vielleicht nicht unbedingt sehr angesehen, weil mein Gewicht nicht unbedingt um den Bauch herum war, sondern ich hatte es in den Beinen. Und die Schulter, du hast rechte Schulter. Ja, das ist jetzt wieder mehr wegen dem Fitness. Hast du es gut, danke vielmals. Du hast eine schöne Struppe. Ja, findest du. Findest du? Sorry, nein.
- 1:04:32Auf jeden Fall konnte ich dann langsam wieder trainieren. Und seit diesem Jahr kann ich wieder Vollgas geben. Mit Vollgas meine ich, ich trainiere jetzt nicht extrem viel, aber ich trainiere hart. Und schmerzfrei. Und schmerzfrei. Das ist das Wichtigste. Ziemlich schmerzfrei. Natürlich da und dort passiert etwas, ich habe mein Handgelenk mal etwas übertrieben. Das ist wegen dem Überdreissgießen.
- 1:04:55Ja, das hat auch mit dem zu tun. Ja, die hintere Rücke immer wieder mal. Ja, aber ich bin recht diszipliniert geworden, wenn es um, weisst du, am Stretchen geht. Ich mache immer vor jedem, in jeder Gym-Session, ich stretche 10 Minuten. Mega wichtig, vor allem wenn du 30 Jahre alt bist, Körper parat machen, oder? Vor allem wenn du sitzt den ganzen Tag, da, diese Partie, unbedingt stretchen. In der unteren Rücke ist das so dankbar. Im Dezember habe ich ein Piratenstudio eröffnet. Ja. Mit der Frau zusammen. Jawohl.
- 1:05:22Und wegen dem gehe ich jetzt ab und zu ins Pilates. Das ist heavy, habe ich nicht gehört. Also ich trainiere wirklich recht viel und auch ganz schwer. Aber... ... bin ich eigentlich ins Pilates gegangen. Die nächste Zeit auch bin ich am Arsch. Ich glaube es dir voll. Ich kann es selber noch nicht verstehen. Und ich verstehe heute noch nicht, wie es sein kann,
- 1:05:41Sie macht diese Workouts alle mit. Sie macht jeweils 3-4 Workouts am Tag. Am Tag. Als Leiterin dann. Sie isst wie eine Bauarbeiterin. Sie läuft rein. Ohne Ende. Aber sie redet während der Workouts. Sie macht ja noch Anweisungen. Sie macht die Workouts, ich am sterben dort. Und sie macht noch irgendwelche Anweisungen. Das ist crazy, Mann. Das ist wirklich crazy. Ich habe auch einen Kollegen, der lustig wie ein Pilatesstudio aufgemacht hat.
- 1:06:10Sie sagte auch, ich müsse mal mitmachen. Ich sagte, ich werde verrecken. Flavio hat erst mit Erich ein Pilates-Video gemacht. Jetzt sind sie auch verreckt. Ich würde es dann auch machen.
- 1:06:24Alles zu seiner Zeit. Aber wegen dem Stretch ist halt... Ich merke es, jetzt als ich regelmässig gegangen bin, weil ich bin ja wirklich... Nicht beweglich. Ein Brett. Aber seit ich das mache, merke ich wie langsam es funktioniert. Du bist ja in Topform, das muss man wirklich sagen. Ja, ja, aber das... Danke. Wirklich? Ja, ja, also wirklich. Red weiter.
- 1:06:52Was genau meinst du jetzt? Was genau meinst du? Von der Seite oder von vorne? Nein, aber ich merke so, mit der Beweglichkeit hatte ich immer mega Mühe. Also einen Boden langen mit den Händen, keine Chance. Bei den Knustern langsam fertig. Ja, ja. Und jetzt kommt es immer besser. Das ist wichtig.
- 1:07:11Ich mache es auch wegen dem unteren Rücken. Ich merke es sehr schnell, wenn ich den ganzen Tag sitze. Aber wenn ich hier vor dem Stretch, immer vor dem Fitness, spüre ich nichts. Ja, super. Und das musst du einfach weiterziehen. Das ist manchmal auch ein bisschen das Problem. Du merkst den Benefit nicht immer ab den Sachen, die du machst. Wenn du stretchst, merkst du den Benefit nicht. Aber du merkst, wenn du nicht stretchst, wie es dann wehtut. Das stimmt, ja. Das ist wieder ein Investment, das du für dich selbst machst.
- 1:07:36Ich habe noch eine andere ganz wichtige und grosse Frage. Jawohl. Und zwar, vorher hast du angesprochen, Branding. Mhm. Dein Bart. Ah, Bart, ja. Dein Bart. Jawohl. Seit wann, wieso, wie ist das gekommen? Wow, coole Frage, habe noch nie jemand gefragt. Ich wollte immer schon einen Bart. Als...
- 1:07:57Das ist eine gute Frage. Ich gehe noch einmal retour. Ich sage jetzt nicht die Kindheit, aber auch die Jugend. Ich bin nicht so gross. Das war ein Struggle für mich. Ich habe sehr gerne Männlichkeit.
- 1:08:13Also weisst du, Sachen, die Männer mögen. Ledersachen, Töffwaren... Zigarren. Zigarren habe ich auch schon geraucht. Finde ich an sich cool. Ich kann es nicht mehr, es klopft mich weg. Wegen Nikotin, das geht nicht. Ich rauche nichts. Aber an und für sich rein von der Idee her.
- 1:08:32So ein Mann mit Bart und so. Der Wikinger, Alter Mann. So geil. Das ist richtige Männlichkeit, oder? Aber ich bin jetzt halt nicht so gross. Und mit dem hatte ich halt ein bisschen Mühe. Ich wurde auch gemobbt wegen dem auch in der Schulzeit. Das hilft halt auch nicht. Und ich musste dann wie lernen, A, mit dem umzugehen, und B, habe ich andere Wege gesucht, um das so ein bisschen zu kompensieren, ein bisschen entgegenwirken. Darum auch Fitness war ein grosser Grund. Ich habe gefunden, ein rechter Mann hat Muskeln.
- 1:09:01wenn ich schon nicht so gross bin. Eben auch, weil er oftmals falsche Beweggründe für etwas, was nachher gleich etwas Positives gebracht hat. Das ist eine Story of my life. Jetzt hoffe ich, dass ich meine Beweggründe langsam in Lime habe für diese Sachen. Ich merke es auch, ich bin viel glücklicher jetzt, als das besser stimmt. Aber zurück zum Thema. Ich wusste dann auch immer,
- 1:09:23Wenn ich einen guten Bartwuchs habe, ich wünsche es mir so, dann will ich einen Bart haben. Und ich habe dann mit etwa 22, 23, der schöne regelmässige Bart, hat dann endlich angefangen. Seitdem praktisch nie mehr glatt rasiert gewesen. Wirklich nicht. Einmal.
- 1:09:42Wirklich? Einmal im 24. Oh nein. Das war absolut Horror. Weil ich hatte das Gerät. Ich hatte es nicht da drin. So einen langen Bart wie ich jetzt noch nicht hatte. Ja. Aber etwas kürzer einfach. Einfach kürzer. Immer auf der Seite etwas kürzer. Und hier etwas länger.
- 1:09:59So wie du es jetzt hast. Immer so um diese Länge herum. Vielleicht noch ein Müh länger. Ich habe mich rasiert, dann ist mir der Sieg abgefallen. Ich nehme ihn wieder auf und fange an weiter rasieren. Flap! Dann ist mir der Plastik innen. Und mir da ein riesen Schramm. Genau bei mir rein. So gross. Was machst du jetzt? Was machst du? Du willst hier lassen? Nein, du hast ein Loch. Du hast einfach hier rasieren und lässt die Seite. Sicher nicht. Ich will die Koteletten halten. Der sieht noch dümmer aus.
- 1:10:30Es bleibt mir heute anders übrig. Er muss jetzt halt weg. Und ich so, haha, bin ich halt wieder mal rasiert. Haha, lustig. Ich habe gebrüllt. Ich habe wirklich gebrüllt. Ich habe mich nicht erkannt.
- 1:10:42Ich habe mich so angeguckt. Alter, so sehe ich aus, Mann! Nein, ey! Ich habe mich am liebsten in einem Loch vergraben für zwei Wochen. Er wächst sehr schnell, glücklicherweise. Glücklicherweise. Aber ich war dann auch... Ich weiss noch, ich war dann noch eingeladen in so einer... ...so einer Gruppe, die ich noch nicht kannte. Ich habe noch zwei, drei Leute gekannt. Ich habe mit niemandem gesprochen. Mein Selbstwertgefühl im Boden hineinhalten. Wegen Haaren? Wegen Haaren, Mann! Da habe ich aber auch hart an mir begonnen zu zweifeln. So, ist wirklich... Definiert sich meine ganze Persönlichkeit?
- 1:11:11Nur wegen deiner Scheisse, Bartmann! Oh nein, hey! Also ich habe da noch etwas dazu gewählt. Aber ich kann dann wirklich wachsen lassen. Und äh... Ich schaue ganz genau aufs Gerät jetzt. Das passiert mir nicht nochmal. Und ich habe dann auch angefangen... Ich bin dann wirklich mal zum Barber gegangen. Ich gehe da in Zürich zum «Feines Barber». Ist kein Sponsor, aber geil in sich.
- 1:11:36Weiss nicht. Weisst du nicht? Aber wirklich ein super Typ. In der Stadt? In der Stadt Zürich. Genau, ja. Und er macht so... Alle drei Monate macht er mir meinen Bart. Und schaut, dass alles wieder schön ist. Und dann schaue ich einfach... Aber Konturen machst du? Konturen mache ich. Also weisst du, ich mache von hier unten hoch, von hier runter. Auch, dass der sauber ist und sauber. Und manchmal schneide ich ihn so raus und mache einfach die überstehenden Haare so. Dann ist es auch sauber zu machen. Es braucht nicht viel. Ja. Es braucht nicht viel. Aber wenn ich wirklich merke, es ist wieder ein Durcheinander, dann gehe ich wieder zum Barber.
- 1:12:05Das ist mir dann schon wichtig. Hast du ein Foto von der Zeit, als du Glattrasierer warst? Ja. Nein, ich zeige es nicht. Hahaha. Hör auf. Du kannst sicher nicht so alte Wunden wieder nach vorne holen. Hahaha. Nein, ich kann es nicht. Ich habe nicht so einen langen Bart. Ich zeige es dir nachher off-camera. Ich habe nicht so einen langen Bart. Aber...
- 1:12:26Ich glaube, seit ich die Bartwuchs habe, also diese Zeit, das ist ganz schlimm gewesen, habe ich nur diese Striche hier gehabt. Ah, ja, ja, ja. So die typischen, der Jink, oder? Da kann man den Jink raushängen. Und dann noch mit den langen Haaren gegen die Hinteren kleben. Ja, komplett, ja. Boah, geil. Ja, richtig so, wie ein Zuhörer habe ich ausgehängt. Komplett, mega schlimm.
- 1:12:49Aber sonst, als ich angefangen habe, den Bart wachzulassen, habe ich seit da nie mehr. Also ich weiss nicht, wie ich bin... Ja, ohne Bart. Ohne Bart. Es ist das Make-up von Männern. Ja. Es ist halt einfach. Ja. Ja. Ich habe halt keine Jawline, weisst du. Ich habe ein sehr kurzes Kinn. Ja. Also es ist wirklich... Es ist da. Ich habe... Man kann es sich nicht vorstellen. Du kannst es dir nicht vorstellen. Aber das ist eigentlich mein Gesicht. Herrlich. So gleich.
- 1:13:14Nein, nein, ein echter Mann hat einen Bart. Ja, finde ich gut. Wirklich. Schau jetzt, ich habe vieles... Nichts. Ich habe die Körpergrösse nicht, meine Haare fallen aus. Gib mir doch bitte wenigstens den Bart und ein bisschen Muskeln. Da bin ich glücklich. Haare? Wenn wir jetzt bei den Haaren sind... Jawohl. Gut. Es fällt dir langsam aus, dass er es hat.
- 1:13:39Ja, ja, also ich wollte es nicht. Ich hatte den ganzen Tag das Häppchen, den Film, aber es ist halt schon... Es ist noch da, aber es ist nicht so viel. Es wird leichter. Ja, es wird schon leichter. So, wärst du jetzt einer, der würde sagen, ich gehe jetzt irgendwie in die Türkei, komme mir einfach da mal ein paar... und dann habe ich wieder Haare? Oder sagst du lieber, ich schlatze? Nein.
- 1:13:59Ich würde es machen. Würdest du es machen? Ich würde es sogar. Würdest du es machen? Ich habe es eigentlich vor, ja. Ja, weil ich habe mir das schon viel überlegt. Ist das Thema, weisst du, wie eitel bist du jetzt? Ist es dir so wichtig? Und ich finde, wenn du etwas hast, das dich an dir stört,
- 1:14:18Und du kannst mit gutem Gewissen verantwortlich machen, hey, mach so, dass es dich happy macht. Voll, sicher. Wir haben ja Möglichkeiten. Hundertprozentig. Gibt es ja. Weisst du, ich finde, es ist dann, an und für sich ist es ja eine Schönheitsoperation. Aber mit der Schönheitsoperation, das Thema, das ist ja ein Spektrum, oder? An und für sich, ich habe Kontaktlinsen drinnen.
- 1:14:37Vielleicht gefällt mir besser ohne Brille und es ist angenehmer. Ist das auch eine Schönheitskorrektur? Das ist eine Frage. Dann hast du an der anderen Seite Brustimplantate. Ja, ganz klar eine Schönheitsoperation. Viele sehen das als Verwehr. Vielleicht, nein, weil du sicher nicht Plastik brichst. Man muss sich gut fühlen. Du musst dir selber überlegen. Ich muss es nicht befürworten. Du musst es für dich entscheiden. Und ich finde jetzt für mich ist das jetzt ein Thema... Wer sind wir schon zum Judgen? Wer sind wir zum Judgen, genau.
- 1:15:03Vor allem, es gibt ja so viel, was du heutzutage machen kannst. So kleinere Sachen auch. Und ich finde, das Thema Haartransplantation hat sich recht normalisiert. In meinem Umkreis habe ich das Gefühl, es ist nichts Verwerfliches. Und viele machen es. Und ich habe dann für mich gefunden, hey, schau, ich bin viel vor der Kamera.
- 1:15:25Es wären nicht mehr Haare am Kopf. Wenn ich mir einmal das Geld ab die Finger nehme und das machen lasse, ist es einmal ein Investment von einem Jahr, bis du wieder volle Haare hast. Am Anfang geht es zuerst noch weg, oder? Ja, am Anfang geht es zuerst weg. Der Prozess ist schon noch... Es geht schon ein bisschen? Es geht schon ein bisschen, ja. Aber was ist schon ein Jahr? Was ist schon ein Jahr? Genau. Genau. Und danach hast du wieder schöne Haare, damit du etwas machen kannst. Das, was mich stört, ist, dass ich nichts damit machen kann.
- 1:15:50Bei dir sehe ich, du kannst cool einen Fringe machen und etwas teilen. Bei dir ist auch die Haarline recht schön vorne. Super, ich wünschte, wir könnten auch so eine Frisur machen. Aber ich merke schon, dass es schon leichter wird. Es wird schon leichter. Wie alt bist du, darf ich fragen? 36. 36, gut. Also im Oktober 36. Zwei Jahre Unterschied. Zwei Jahre Unterschied, voll.
- 1:16:10Aber eigentlich für das ist es super, weil mein Vater hatte immer sehr gute Haare, auch die Geheimratsecken hat er gar nicht gehabt. Aber ich merke, da hinten wird es ein bisschen leicht. Also da oben wird es ein bisschen leicht. Aber den Vorteil, den ich habe, danke,
- 1:16:27Vorfahren, ich habe sehr lockige Haare. Ah ja, okay. Und darum, wenn ich nichts reinfasse in die Haare, dann siehst du sie eigentlich nicht. Ah ja, super. Aber, wieso ich das gefragt habe, ist, meine Theorie für mich, die ich für mich definiert habe, ist, wenn das Zeug hier oben abfällt, dann habe ich einen Glatzen und einen Bart. Aber so. Ja, weisst du was?
- 1:16:50100%ig. Voll ein ganz cooler Look. Ist auch, habe ich mal gehört, rein vom psychologischen Aspekt her, einer der autoritärsten Looks, den du als Mann kannst haben. Wenn du in einer Chefposition bist, schöner Bart und Glatze, wirkst du sehr autoritär. Und dann gibt es noch 10 Kilo mehr Muskelmasse. Und dann sowieso. Das ist richtig männlich. Ja, dann ist es fertig. Das ist wirklich richtig männlich. Jetzt kommen wir zum Thema Psoriasis. Ich kann da hinten am Hinterkopf Psoriasis flecken.
- 1:17:17Das sind so rote Flecken. Die sind mal mehr, mal weniger. Jetzt, weil ich es mit dem Zucker besser im Griff habe, ist es recht runtergegangen. Trotzdem, es ist halt da. Stress macht aber auch direkt etwas aus? Stress macht viel aus. Ja, ja, ja. Guter Punkt. Sehr, sehr viel. Stress macht sehr viel aus. Und wenn ich Haare habe, sind die Flecken abgedeckt. Ist auch etwas, wo du sagen kannst, es kann dir auch egal sein. Aber ich kann auch sagen, ich kann meine Haare transportieren und habe beide Probleme aus der Welt geschafft.
- 1:17:43Why not? Why not? Solange es funktioniert. Solange es funktioniert und ich kann auch immer an das Käppchen liegen. Ja. Weil zum Glück bin ich in einem Umfeld, in dem das Käppchen völlig vertretbar ist. Ja voll. Ja. Wir haben gerade gesprochen, was du sonst schaffst. Redest du darüber? Wo du sonst schaffst? Oder so in welcher Branche? In welcher Branche? Ja voll. Ich sage gerne die Firma. Ja. Also ein bisschen Privatsphäre.
- 1:18:07Aber ich arbeite beruflich auch im Social Media Bereich. Perfekt. Als Video Editor in dem Sinne. Im grossen und fänglichen Video Editor. Alles was dazugehört. Heisst das, du dreist die Videos? Also bist du mit der Kamera unterwegs oder schneidest sie? Vor allem schneiden, aber auch drehen. Wie soll man das schneiden?
- 1:18:26Wir schneiden jetzt mit Premiere. Wenn es nach mir geht, schneiden wir mit DaVinci. DaVinci, ja. Ja, hundertprozentig. Aber DaVinci ist ein gutes Programm, wenn du als Solo-Cutter unterwegs bist, wenn du nur an diesem Projekt schneidest. Sobald du mit anderen zusammenarbeitest, ist es etwas komplexer mit DaVinci. Und Premiere ist sehr einfach, weil das File-Sharing sehr intuitiver ist.
- 1:18:51Ein bisschen langweiliges Thema, mit File-Sharing und so. Aber in einem Unternehmen ist Premiere einfach... Für mich ist es gerade ein mega spannendes Thema. Weil ich schneide mit Premiere, Marcel und alles mit DaVinci. Ja, Call-Grading. Ja, Next Level. Obwohl es jetzt schon besser geworden ist auf Premiere mit neuen Updates. Ja, das ist eben das, was Premiere-User immer sagen.
- 1:19:12Ja, scheisse. Es ist wirklich immer das. Es ist so... Ja, weil es ist... Es ist ein Update gekommen, es ist besser. Aber jetzt ist es gut. Jetzt ist es gut. Ja, es ist halt immer noch... Ja, aber... Nein, es ist... Du hast recht. Es ist ein neues Update gekommen, das wirklich viel besser geworden ist. Es ist besser geworden. Aber halt, Da Vinci ist... Masterclass.
- 1:19:29Es ist wirklich ein Next Level, das du dir aus den Farben herausholen kannst. Es ist auch in Hollywood gebraucht, zusammen mit anderen Schnittprogrammen. Aber ich sage jetzt, wenn du als Solo-Filmmaker unterwegs bist, da ist Vinci dein bester Freund. Und Premiere ist gut, weisst du, du musst sehen, woher diese Programme kommen.
- 1:19:47Da Vinci kommt aus dem Filmmaker-Bereich, aus dem Kamerabereich. Das sind ja Blackmagic, die Kameras hergestellt haben, objektiv. Das sind die, die gefunden haben, hey, wir wollen ein anderes Schnittprogramm, das uns besser passt. Komm, wir machen das. Das ist von diesem Aspekt, vom Filmmaker-Aspekt. Premiere kommt aus dem Broadcast, aus dem TV.
- 1:20:04Und du siehst in Premiere immer noch gewisse Leichen, die da rumliegen, die von damals kommen. Gewisse Sachen, die Premiere viel besser macht, so Multicam-Setups und solche Sachen, funktionieren viel, viel besser auf Premiere, weil sie halt von diesem grossen Broadcast-TV-Aspekt kommen. Dort hast du auch nicht mehr so Color Grading. Alles, was live rausgeht,
- 1:20:24«Hast du keine Zeit zum Color-Grey? Live? Das geht nicht.» Darum war das auch ein Afterthought. Vielleicht lüge ich da jetzt auch. Ich bin nicht mehr ganz so gut informiert. Aber es macht Sinn auf jeden Fall. Davinci ist halt einfach von einer anderen Perspektive entdeckt worden.
- 1:20:39Und ich sage jetzt auch, weil heutzutage halt einfach wirklich viel mehr Leute auch als Solo-Creator unterwegs sind, also Creator im Sinne von auch Filmmaker, YouTuber, ich sage jetzt in Amerika vor allem auch, oder auch Colorists gibt es viele, einfach wirklich nur den Colorgrader, ist halt das schon recht gewachsen.
- 1:20:56Ich könnte mir vorstellen, weil Blackmagic nicht so gross ist wie Adobe, dass die Entscheidungswege und die Entwicklung des Programms so massiv schneller sind als Premiere oder Adobe. Adobe hat auch Shitstorms hinter sich. Kostepunkte, muss man auch sagen. Kostepunkte 100%. Da winst du top. Ja, und zahlst einmal oder gar nichts. Kannst auch free brauchen. Hast 80% Fall- und Funktionalitäten.
- 1:21:22Adobe hat es dann nicht mehr so attraktiv gemacht für die Leute. Und heutzutage, ich sage jetzt auch mit dem ganzen Knowledge, das du dir ziehen kannst, kannst du auch wirklich viel lernen, wie man super color gradet. Und du merkst dann halt einfach die Limitationen in Premiere.
- 1:21:39Wo du dann vergleichen kannst, soll ich jetzt Premiere machen oder DaVinci machen? Premiere zahlen 30 Franken im Monat, DaVinci kann jetzt mal gratis anfangen. Ja easy, ich ziehe mir mal DaVinci an, zack, bist du schon im Ökosystem. Ja, da geht's. Genau. Filme du deinen eigenen Content mit was für einer Kamera?
- 1:22:00Ich habe Anfangsjahr... Das ist eine gute Frage. Ich habe lange nicht mit der Kamera gefilmt. Und immer mit DaVinci geschafft und alles colorgradet und super ausgelüftet und blablabla. Das ist alles scheissegal. Es ist scheissegal. Nicht für einen Podcast. Das ist etwas anderes. Das ist Longform-Content. Als Solo-Creator, vor allem wenn deine Nische nicht visuell ist, ist es scheissegal.
- 1:22:29Egal. So weh es dir tut. Wie weh tut es dir? Es tut weh. Schon, oder? Ja. All diese Skills, Colorgrade usw. Ich colorgrade nichts mehr. Shit. Ja. Also schau, es ist so. Bis Ende 2025 habe ich alles mit der Kamera gemacht. Ich habe alles sauber ausgeleuchtet. Sony. Ich habe alles colorgradet. Canon.
- 1:22:46Ich war ein Canon-Shooter. Ich habe vieles von Peter McKinnon gelernt. Er hat Canon gesponsert. Love it, er ist super. Alles gelernt von ihm. Logischerweise auch auf Canon. Wenn du einmal angefangen hast, ist es schwierig zu switchen. Aber ich war auch super happy mit Canon. Und ähm... Dann nachher...
- 1:23:09Es kam die 26. Ich hatte dort im Januar einen arbeitslosen Monat, bevor ich im Februar einen neuen Job angefangen habe. Ich habe dort mit meinem Manager gesprochen und er hat mir gesagt, jetzt musst du Content ballern.
- 1:23:23So einen Monat geschenkt bekommst du so schnell nicht mehr. Ich bin aus einer sehr strengen Zeit dort, gerade in diesen arbeitslosen Monaten, über. Ich hatte im 25. Jahr ein ziemlich toughes Creator-Jahr. Nicht wahnsinnig viel Growth und immer Mühe gehabt mit Ideen und dranbleiben usw. Weil einfach viel zu viele andere Sachen gelaufen sind, die mir im Fokus mich ein wenig gehalten haben. Ja, dieses Jahr hat sich das geändert. Wieso? Ich habe meinem Manager einen Halsschlag gegeben.
- 1:23:54Im Januar, jeden Tag ein Video. Jeden Tag ein Video. Ich bin im Januar auch noch auf Japan. Ich kann dort nicht die Kamera mitnehmen, ich kann nicht colorgraden, ich habe keine Zeit.
- 1:24:04Wenn ich mir nochmals Gedanken machen muss, was will ich überhaupt drehen? Kann ich nicht noch Mikrofon anhängen und Z aufbauen und blablabla? Geht nicht. Mache ich es mit dem iPhone. Hat mir ein wenig weh getan, aber ich wusste, es wird dem Content gut tun. Okay. Und ich habe dann wirklich alle meine Videoprinzipien über Bord geschossen. Ich habe nur noch...
- 1:24:26So. So gefilmt. In dieser Kamera. Nicht einmal mit dieser. Wirklich? In dieser Kamera. Alles nur noch so gemacht. Und das hat Mut gebraucht, aus dem Grund, meine Community war sich gewöhnt, dass hier High-Quality-Content kommt. Ja, mein Content selber. Hast du gedacht? Oder war das so? Ich habe gedacht.
- 1:24:43Weisst du wie viele Leute, ich habe seit Januar ein einziges Video mit der Kamera aufgeladen. Das schlechteste Video von meinem Tag. Weisst du wie viele Kommentare habe ich bekommen? Im Sinne von, ui, nehmen wir die gleiche Kamera wie vorher? Viele. Keine einzige. So wie du die Frage gestellt hast. Nein. Niemand hat es gemerkt. Es ist wirklich scheissegal.
- 1:25:12Es kommt wirklich nicht davon. Vor allem im Gegenteil, es hindert dich. Sagen wir mal, du hast eine Idee für ein Video, das du jetzt gerade umsetzen willst. Das du jetzt umsetzen kannst. Jetzt kannst du sofort. Du kannst es jetzt machen, hast einen Gedanken. Zum Beispiel, ich erzähle gerne manchmal schon Sachen, die mir gerade passiert sind. Vorher hatten wir diese Lidl-Story. Ich habe eine andere Story, wo mich einer im Fitness, ein Gen-Sealer, mit «Sie» angesprochen hat.
- 1:25:37Das ist schmerzhaft. Das ist auch nicht so toll. Aber ich wollte auch Content daraus machen. Es ist passiert, ich wollte gerade ein Handy im Auto anstellen und das erzählen. Hätte ich jetzt eine Kamera gehabt, hätte ich zuerst heimfahren müssen. Ich hätte einen Set aufbauen müssen. Ich hätte eine Kamera anstellen müssen. Idee weg. Ich hätte zuerst einen Skripten, dass es bleibt. Ich hatte dann meine Zeiten, und ich habe angefangen, Skripte zu schreiben. 5, 6, 7, 8, 9 Skripts geschrieben.
- 1:26:02Dann lassen wir das mal so sein, okay, am Samstagabend habe ich 2 Stunden Zeit, ich baue dann ein Set auf und nehme 7 Videos auf. Gut, jetzt sind die aufgenommen, irgendwann schneide ich die dann mal. Das war der Prozess, es ist Scripting-Tag, Drehtag und dann Content Pieces schneiden. Das hindert dich einfach. Und wenn du es mit dem iPhone machst, oder mit welchem Handy auch immer, kannst du es jetzt machen, ich lasse es auf in Instagram Edits,
- 1:26:29Schneide jetzt auf dem Handy und poste es gerade. Nicht einmal mit CapCut. Nicht einmal mit CapCut. Nein, nicht einmal mit Computer. Instagram Edits. Instagram Edits. Ja. Ist es simpel? Simpel. Alles, was du brauchst. Und vor allem, es sind vielleicht auch Sachen, die du dir gewöhnt bist, die es nicht hat.
- 1:26:46Ist dir dann scheissegal, dann brauchst du das halt nicht. Brauchst du halt diesen Effekt nicht. Solche Sachen, ja. Oder zum Beispiel, was ich gerne brauche, dann ist so ein Tracker. Zum Beispiel, ich bin ja sehr mit Gestik am arbeiten und mache solche Sachen. Und habe dann gerne so einen Tracker eingebaut, wie die Kamera der ganzen Hand folgt, bis sie da landet und so. Und dann machst du einen Hitmarker rein. Super lustige Editing-Sachen. Gehen sie halt nicht auf Edits. Ja, dann mach es halt nicht. Am Ende des Tages musst du dich fragen, macht das Video besser? Ja oder nein?
- 1:27:15Erreichst du mehr Leute wegen diesem kleinen Scheiss-Effekt? Erreichst du mehr Leute, wenn es sauber ausgeleuchtet ist? Oder erreichst du mehr Leute, weil du einfach guten Content machst? Oder schlechten? Und ich glaube, das ist eine mega gute Message für alle da draussen, die sagen, «Hey, ich möchte Influencer werden. Ich möchte Content-Creator werden.» Ich brauche nicht viel dafür. Nein. Ich brauche wirklich nicht viel dafür. Das ist das beste Beispiel. Nehmt euch ein Beispiel davon.
- 1:27:42Ich glaube das Wichtigste ist, MACHEN. Go for it. Ja, einfach machen. Machen? Einfach machen. Das ist das, was ich auch immer sage, einfach machen. Du kannst dich nicht verzetteln, weisst du, wenn du einfach anfängst mit dem. Also schau, ich habe es jetzt lange durchgezogen mit der Kamera, es geht schon. Du kannst auch Views machen mit dem. Hundertprozentig. Aber es braucht so viel mehr.
- 1:28:06Planung und Arbeit und Scripting und Nachbearbeitung, als wenn du es einfach schnell mit dem Handy machst. Und jetzt kommt der springende Punkt. Wenn du es mit einer Kamera machst, dann ist es eine Produktion.
- 1:28:20Wenn du es mit dem Handy machst, dann ist es ein spontaner Moment aus dem Leben. Ich erzähle dir jetzt gerade etwas schnell über mein iPhone. Du hast ja auch ein iPhone, hättest du auch ein Video machen können. Hey, wir sind ja genau gleich. Du bist einfach bei den Leuten. Du bist bei der Masse. Weil jeder kann einfach das Handy für ein ernsthaftes Video machen. Das ist viel mehr relatable. Und das haben mir auch Leute gesagt, weisst du. Das haben mir Leute gesagt, schon vor Jahren.
- 1:28:44Ja, du bist viel mehr relatable, weisst du, Qualität, so. Obwohl Creator sich schon sehr schnell einlullen lässt von Equipment. Ist natürlich geil. Kamera, Mikrofon, Licht und so. Das tut als Creator-Herz schon ein bisschen freuen, weil du fühlst dich dann wie ein Filmmaker, nicht wie ein Content-Creator. Aber wir sind Content-Creators und nicht Filmmakers. Obwohl viele Content-Creators werden irgendwann...
- 1:29:08Vielleicht mal zu guten Filmmakers. Weil Storytelling ist doch das, was es betrifft. Aber wie oft bist du in einem Kino gesessen,
- 1:29:17Und du hast gedacht, wow, ich bin begeistert mit was für einer Kamera jetzt der das gedreht hat. Nein, logisch nicht. Oder bist du, leck du mir, ist das geil, sagt dir von Leonardo DiCaprio. Oder, wow, die Geschichte hat mich jetzt vollgepackt. Und wie oft bist du in einem Film gewesen, wo du gefunden hast, leck ist das ein scheiss Film gewesen, aber gefilmt. Hey, es hat sich hoher schön gefilmt. Never. Never. Never. Content, Alter, das ist es. Never. Der Inhalt muss gut sein, deine Delivery muss gut sein, du musst an dem arbeiten.
- 1:29:47Und wenn du das gut überbringen kannst und dir dann eine Kamera zu tust, ich habe immer noch den Stolper gefallen, kannst du das dann auch gleich überbringen. Wenn du zuerst alles aufstellen musst, und dann das aufstellen und auf das warten, Und dann hast du wahrscheinlich auf S-Log noch gefilmt. Ja, logisch. Alles so color graded. Ja. Es geht schon. Aber die Hürde ist einfach gross. Die Challenge ist massiv höher, als man das denkt. Das ist es halt. Schon verreckt eigentlich. Ja, aber die Leute sind da, um dir zu schauen, nicht um zu schauen, was deine Kamera als Cooles kann.
- 1:30:17Ist halt das iPhone. Ja, aber eigentlich ist es eine befreiende Aussage. Sehr. Und eine befreiende Erkennung. Ja. Erkennung. Erkenntnis. Erkenntnis. Oh mein Gott. Der Tag ist schon sehr lang, ich sage es euch. Gut, es ist auch Abend, wir sind schon 20 vor 8. Wir sind schon anderthalb Stunden dran. Wirklich? Ja. Fühlt sich nicht so an. Ja, ist mega. Ja, ist geil. Ist mega geil. Ja.
- 1:30:39Aber jetzt musst du dir einfach nur zum Abschliessen überlegen, von welchem Hintergrund ich komme. Mit 64 Abstand. Zudem mich jetzt von dieser Welt zu lösen und nur noch mit dem iPhone Content zu machen. Es ist schmerzhaft für das Know-How, das in diesem Sinne nicht mehr eingesetzt wird, das ich mir aufgebaut habe. Aber es ist ultra befreiend, weil ich mich endlich als Creator so entfalten kann, wie ich das gerne möchte.
- 1:31:06Und siehe da, dieses Jahr auf das Mal. Aber dann würde ich gleich fragen, wieso Edits und nicht CapCut? Weil CapCut musst du zahlen. Einfach so ganz simpel. Edits kam gerade raus. Edits heisst auch, wenn du dort schneidest und direkt auf Instagram läufst, bekommst du vielleicht einen Engagement-Boost. Cool, nehmen wir.
- 1:31:26Merkt man das? Oder merkst du das? Ich bin der Meinung, wenn du guten Content machst, musst du dich nicht auf so Sachen stützen wie Boosts von den Plattformen. Das gleiche mit dem blauen Haken. Es hiess ja, es gibt einen Engagement-Boost. Scheiss auf den blauen Haken, das ist wirklich nicht relevant. Also ich unterfahre was? Als Creator. Wenn du als Creator den blauen Haken einfach hinfinanzierst... Ich finde es auch eine Frechheit von Instagram, weil sie zahlen den Creator ja nichts.
- 1:31:52Aber wir lassen so viel Content auf die Plattformen hoch und halten Leute auf Instagram, was sie ja wollen. Und dann soll ich das zahlen? Dann muss ich doch für so einen blauen Haken 15 Franken zahlen.
- 1:32:07Finde ich schwierig. Aber es ist jedem selber überlassen, ob du das möchtest. Ich persönlich zähle es nicht zu und als Solo-Creator finde ich auch das. Dein Content wird nicht besser, wenn du einen blauen Hack gibst. Dein Content wird nicht besser, wenn du es mit Edits aufladest oder mit Karten schneidest oder über den Computer schneidest. Es ist völlig egal, was innerhalb dieses Contents passiert. Das ist das, was relevant ist. Das ist es.
- 1:32:34Ich finde manchmal auch ein bisschen hart mit Aussagen. Finde ich super! Ich finde das gut. Weil um das geht es ja. Es geht ja darum, deine Erfahrungen teilen zu können. Und du würdest dir das nicht sagen, wenn du keine Erfahrungen gemacht hättest. Und das ist deine Meinung. Deine Meinung kannst du ja sagen, fertig und gut ist. Aber weisst du, ich probiere auch, wenn du mir das Gegenteil sagst, probiere ich dir das auch zuzuhören. Ja. Kannst du sagen «Ah, nein...» Ja, das schätze ich dich mega ein. Ja, es ist wichtig. Ich weiss, dass ich manchmal eine harte Meinung habe.
- 1:33:00Aber die ist halt auch immer persönlich auf das, was ich erlebe. Und ich finde, es muss nicht heißen, dass es für dich das Gleiche ist. Das ist mir immer wichtig, um das auch noch zu betonen. Nur weil es für mich jetzt so funktioniert hat, heisst das nicht, dass es für dich vielleicht auch... Wenn du zum Beispiel ein Videoguy bist und du als Videograf Aufträge bekommen möchtest,
- 1:33:16Ich muss sagen, man findet solche Sachen nicht mit dem iPhone. Auch nicht. Ja, nimm die Kamera, zeig, was du kannst. Ja. Ich glaube, man muss wirklich unterscheiden, ob man ein Content Creator ist und mit Content raus muss. Bäh, bäh, bäh, bäh, bäh. Oder halt eben nicht. Ich meine, solche Sachen... Man könnte das never ever mit dem iPhone machen. Unser Kunde würde uns... Ich habe sogar einen Videograph. Er hat eine grössere Firma.
- 1:33:45den ich gut kenne, der sagt, der geht damals mit der grossen Red-Kamera nach Auftrag und filmt nachher mit der Sony A7 3. Okay, interessant. Aber er geht mit dieser Kamera, dass der Kunde sieht, Ah, ja, ja, klar, ja, wow, schau mal, diese Kamera. Aber nachher brauchst du das nicht, es geht um den Effekt. Ja.
- 1:34:07Ja, voll. Das macht viel aus. Das macht viel aus. Stell dir vor, heutzutage hast du so kleine Kameras, die du mit wahnsinnig viel Qualität holen kannst. Wenn du mit zwei Kunden einen Auftrag hast, denkst du dir, «Für das bezahle ich jetzt 10-10'000 Franken, was soll das?»
- 1:34:22Ich habe einmal den Fehler, Fehler, ich musste, wir hatten keine andere Wahl. Wir hatten einen Auftrag hier oben in der Location, und wir hätten den Event aufnehmen sollen. Und es ist Kommunikationsfehler, es kann passieren, wir sind alle Menschen, gut. Und eigentlich wären zwei Videografen da gewesen, wir hatten nur einen. Da musste ich einspringen. Ich bin kein Videograf.
- 1:34:43«Das ist eine Kamera, die ist dort, ich kann sie anschalten und gut ist und ich kann sie exportieren, wir machen alles mit S-Log und super und nachher im Premiere, alles okay. Ich bin kein Videograf.» «Also, mit dem Gimbal keine Erfahrungen. Dann habe ich meine Osmo Pocket 3 genommen.» «Super Kamera.» «Ja, aber der Hund hat das nicht so gesehen.»
- 1:35:06Was kommt mit diesen Kugels hierher? Ja. Und du hast es im Endeffekt nicht gemerkt? Nein. Du hast es nicht gemerkt? Aber der Eindruck kommt hinter Lars halt. Aber der Eindruck? Ja. Ja. Also wir mussten ihm gut Prozent geben. Scheisse. Ja. Das ist echt verdammt dumm. Mega hohl. Ja. Aber es ist auch richtig. Aber weisst du, du kannst ja nicht erwarten, dass sie das Verständnis haben für das. Genau. Das ist es. Oder?
- 1:35:29Und das ist unsere Verantwortung, wenn wir dahinter stehen. Wenn es einfach passiert hat, ja. Happens, das ist okay. Solange das Endprodukt zur Hinterstellung war. Er war ja mega happy mit dem Endprodukt. Aber er hat sich gefragt, wie wäre es gewesen, wenn er zwei richtige Kameras hätte. Dann fragt er sich, wäre es noch besser geworden. Egal. Hey Demir, wie gesagt, wir sind schon 1h40 am Schneiden miteinander. Ich finde das so geil.
- 1:35:53Und ich kenne noch stundenlang, weil es richtig angenehm geht. Ja, ich auch, ich würde es immer gerne. Wir sind noch nicht ganz fertig. Ich habe noch eine Schnellführrunde, die ich vorbereite. Und lass mich schauen, ob ich alle Fragen, die ich irgendwie...
- 1:36:09Ich dachte, wir haben eh viel mehr als sie. So Hammer. Geil. Aber, mein lieber Demi. Bist du ready für die Schnellführer-Runde? Ja, hau rein. Also, sie heisst Schnellführer-Runde. Es kann sein, dass sie einfach nochmal eine Tür öffnet und wir dann irgendwo in ein Rabbit Hole reingehen. Okay. Aber wir versuchen schnell... Ich versuche mich kurz zu halten. Ist gut.
- 1:36:31Instagram oder TikTok? Instagram. Wieso? Weil du mit der Community so viel mehr interagieren kannst. Ich habe es auf TikTok probiert, mit Stories und was weiss ich, es geht auch nicht. Ich würde, wenn ich könnte, alle Follower von TikTok nehmen, auf Instagram übernehmen und zeigen, wie gut es ist. Ich muss sagen, ich komme bei TikTok mit Nachrichten, Benachrichtigungen, ich fülle es nicht raus.
- 1:36:58Es ändert sich auch irgendwie so, alle Woche wieder irgendetwas. Aber zum Beispiel, was ich extrem merke auf TikTok, es schreibt dir niemand eine Nachricht. Sehr selten mal. Schickt dir mal ein Video und ich sage «Ja, cool.» Aber auf Instagram kannst du halt Storys machen, du kannst Leute auffordern, du kannst mit ihnen interagieren, du kannst Beziehungen bauen. Viel besser für Community Management. Das erste Video, das du von jemand anderem mehrmals angeschaut hast.
- 1:37:26anderen mehrmals angeschaut habe. Ich gehe jetzt davon aus, du sprichst von einem Schweizer Content Creator, bevorzugsweise. Ich habe ein paar im Kopf, ich muss sie schnell einordnen.
- 1:37:47Eines, das mir in den Sinn kommt, ist von Eric. Das ist schon ein bisschen länger her. Er war so clever. Da hat er einen Obdachlosen gespielt. Dann ist einer vorbeigekommen, der David war. Dann haben sie gesprochen, er war mega hart mit dem Leben. Irgendwann hat er gesagt,
- 1:38:11seine Jacke abzogen, ist darunter ein Anzug geführt und hat angefangen, einen Versicherungsberater zu spielen. Ich glaube, ich weiss, wie er es... Das ist so geil. Und dann sagt er, nein, das ist ein Versicherungsberater. Er rennt davon und Erik rennt ihn an. Ja, wir könnten je nachdem mit den Raten schauen, je nach Programm kommen wir da.
- 1:38:29So gut. Das war so gut. Wirklich super. Er ist herrlich. Du hast die Facette gesehen, die Erik wirklich drauf hat. Von einem Obdachlosen, so schnell Wechsel, Versicherungsberater. Beide Rollen super gespielt. Er hat Hase. Er hat Hase, Alter. So geil. Ja, einfach Hase. Mega herzliche Dinge. Ja. Ja, das ist mir... Okay. ...wohin es reinkam. Geiles Video. Ich weiss sogar, welches. Es gibt aber eine riesen Auswahl an Videos, die ich davon erzählen könnte.
- 1:39:01Du bist kein Content Creator mehr. Es gibt nur noch Polygraph oder Musiker. Was willst du? Ich würde sagen, schon eher Musiker. Ja? Wenn es davon ausgeht, dass es die Rechnungen zahlt. Okay, gut. Das ist die Bedingung. Die Bedingung ist, dass es meine Rechnungen zahlt. Dann wäre ich Musiker.
- 1:39:26Du musst nächste Woche einen Detox machen. Was ist die erste App, die du löscht? Die App, die ich lösche? Wahrscheinlich TikTok. Schon? Ja, weil ich habe das Gefühl, auf TikTok verbringe ich zu viel Zeit dumm.
- 1:39:47Auf Instagram verbringe ich viel Zeit, aber da bin ich viel auch mit der Community am Interagieren. Das ist für mich keine Zeitverschwendung. Ich schaue nicht viele Reels, lustigerweise. Und dann gibt es noch YouTube, dafür verbringe ich auch viel Zeit, aber das ist immer sehr informativ wertvoller Content.
- 1:40:04TikTok. TikTok. Bei mir wäre es WhatsApp. WhatsApp? Back. Schreibst du viel? Back? Nein. Ja. Abartig. Ja. Verstehe ich. Ich nicht mehr. Aber nicht, weil ich mehr Nachrichten bekomme, sondern einfach, weil ich unzuverlässiger wurde, wenn ich zurückgeschrieben werde. Ja, das ist auch... Nichts schiebt du gar nicht mehr? Hä? Nichts schiebt du gar nicht mehr? Ich rücke die Leute lieber an. Ja, verstehe ich. Ja. Das ehrlichste Feedback, das du über deinen eigenen Content bekommen hast.
- 1:40:37Hm. Das ehrlichste Feedback, das ich über meinen eigenen Content bekommen habe. Mhm. Also im Positiven oder so ein bisschen kritikmässig? Oh, das ist dir überlassen. Das ist offen.
- 1:41:01Schön, dass du überhaupt in Erwägung ziehst, das Positive, weil eigentlich würden die Leute gerade denken, Feedback ist negativ, also das Negative für euch zu sehen. Ja, Feedback ist... Sehr negativ behaftet, aber ich sehe es auch sehr positiv.
- 1:41:14Ich gehe in seine positive Richtung. Schön. Das ist schöner. Was ich in letzter Zeit oft höre von Leuten aus meiner Community oder von der Art von Leuten, die in meine Community reinpassen, ist, dass sie endlich mal einen
- 1:41:35einen rechten Schweizer Content Creator gefunden haben. Schön. Es gibt viele gute Schweizer Content Creators, aber ich glaube, sie beziehen sich da auf das Schweizerische. Wir reden über Alltagssachen. Es ist nicht ein Sketch, sondern wir reden über Glitten.
- 1:41:52Über Meisterschleife und Wäschemachen und solche Sachen. Ich habe das Gefühl, sie beziehen sich auf das. Das Leben mitten in den 30er Jahren. Das ist schon noch schön. Das ist cool. Schönes Feedback. Ganz wichtige Frage.
- 1:42:12Wie entscheidet man jetzt noch weitermachen bei dieser Schnellfeuerrunde? Und, jetzt kann ich es noch zu Spitze treiben, ich musste ja schon einen ersten Termin verschieben. Sorry nochmal, ganz ehrlich. Ich habe gesagt, ich lasse dich ja ein, um zu essen. Das machen wir dann definitiv. Und darum ist jetzt das ganz eine wichtige Frage. Weil... Sie isst Ananas auf der Pizza. Ja oder nein?
- 1:42:36Gut. Nein, Alter, Mann. Spinnst du eigentlich? Nein! Wie kannst du... Geil! ... so etwas Wundervolles wie eine Pizza... Danke! ... ruinieren mit Ananas? Nein! Danke!
- 1:42:50Sicher nicht. Gut. Sicher nicht. Also. Kennst du Casagossi? Was? Casagossi. Hast du das in Opfigen? Ja. Im Gladpark. Den Gladpark kennst du? Ja. Dort hat es ein mega feines italienisches Restaurant. Das ist Luigi, ja, kenne ich. Luigi und Casagossi ist aber weiter vorne, gerade am Stau oder am See dort. Ah, okay. Im Gladpark. Im Ecke. Im Ecke. Ah, ich weiss ungefähr wo.
- 1:43:18Kannst du dir empfehlen in dem Fall. Dann gehen wir hin. Dann gehen wir essen. Sehr gut. Mein Nacken. Super. Und die haben dort auf jeden Fall keine Pizza an.
- 1:43:28So ist es gut, ja, und dann können wir wieder essen. Nein, Pein. Aber eine ganz gute Carbonara haben sie dort. Ja. Hast du keine Carbonara? Ich habe schon Schweinefleisch. Schinken. Hast du echt? Ja. Das gibt es nicht? Das gibt es nicht. Das gibt es nicht. Aber ich hätte es gerne. Ich würde es gerne essen. Aber die Kinder nicht. Gut. Was hörst du aktuell an «Repeat»? Ähm, «Repeat»? Meinst du den Song? Ja. Ähm, das heisst, ähm... Äh, wie heisst es?
- 1:43:58«Feel Right» von Mark Ronson. Ein Funk-Lied. Ein Funk-Lied. Ein viel gutes Lied. Ja. Mit dem, wie heisst er? Ich weiss es nicht mehr. Ein cooles Lied. Okay. Schön. Welcher Schweizer Content-Creator wird momentan unterschätzt, deiner Meinung nach? Welcher Schweizer Content-Creator wird unterschätzt?
- 1:44:26Ich finde, wir haben mittlerweile einen guten Markt an Content Creators, der langsam auf den Knopf gegangen ist. Mhm. Das sage ich jetzt mal so. Schön, wie du das beschreibst. Ja, weil es gibt einen Haufen... Weisst du, du musst immer sehen, es gibt sich immer sehr viel, sehr viel Mühe. Aber das eineigen reicht halt nicht. Durchziehen ist das Wichtigste, ja, aber wenn du immer nur das durchziehst, was nicht funktioniert, dann funktioniert es halt nie.
- 1:44:52Man muss stetig verbessern und stetig vorwärts machen. Irgendwann muss dann einfach der Knopf aufgehen. Darum sehe ich, dass bei vielen in letzter Zeit der Knopf aufgegangen ist. Wer noch unterschätzt ist, ist eine schwierige Frage.
- 1:45:13Ich muss auch sagen, ich schaue Schweizer Content, ich bewege mich aber vor allem im Hetzkosmos. Weil du hast halt auch nicht immer die Zeit, um dich mit allem auseinanderzusetzen. Und wenn ich am Content schaue, bin ich auf TikTok und da ist mein Algorithmus einfach anders gepolt, als auf dem Schweizer Content. Und ich möchte auch nicht zu fest
- 1:45:37auf die Branche schauen und mich zu fest verleiten lassen, was andere machen, sondern lieber probieren, mein Content herzuholen. Ich sage, momentan wäre es sehr, sehr gut gemacht, ist der Elif.
- 1:45:52Boah, mega. Elif macht es wirklich sehr gut. Aber ich glaube nicht, dass er unterschätzt ist. Er ist nicht unterschätzt. Er ist recht praised. Und er ist halt jemand, der eine komplett andere Zielgruppe hat. Ich muss sagen, mir persönlich spricht der Content nicht voll an. Es ist nicht mega relatable für mich. Aber ich kann sehen, dass er es, für das er es macht, wirklich super, super gut macht. Er trifft einen guten Nerv, hat eine gute Personality. Darum, er hat schon einen guten Aufschwung.
- 1:46:19Und viele andere sind lange eingesessen, wo man die Erfahrung merkt. Ja. Ein Haufen von Herz, Tauli, Eric, Luca, Sebyron. Dann war auch Leon, der Luzerner Vibe. Marco, guter Aufschwung momentan. Mega. Sie können alle von Herz aufzählen. Logisch, es ist auch Home.
- 1:46:45Family. Family. Ich kann aber auch sagen, zum Beispiel, wer sich auch sehr cool gefunden hat, ist Zimzalajim. Sie war glaube ich auch hier. Sie war auch hier. Sie war auch hier. Sie auch, muss ich sagen, sehr sympathisch, sehr cool auch, wie sie in ihrem Content die zwei Themen unter ein Dach bringt. Und weisst du, ich grundsätzlich... Mir spielt es nicht so eine Rolle, was du für Content machst.
- 1:47:08Wenn du es durchziehst, regelmässig bist und die Ernsthaftigkeit leihst, dann hast du vollen Respekt vor mir. Auch wenn ich den Content nicht fühle. Cool. Ja. Fair. Sehr, sehr fair. Mhm. Zu meiner zweitletzten Frage. Du darfst jetzt auswählen, deinen Sponsor. Absolut dein Traumsponsor. Boah. Wer wäre das? Das ist jetzt schwierig. Das ist schwierig.
- 1:47:39Du redest natürlich zu einem Creator, der unter Umständen mit Firmen im Gespräch ist. Okay. Oder? Ähm... Früher war es Canon. Das kann ich sagen. Bis Ende 25. Das war meine Traum-Brand, um zusammen zu arbeiten. Ich habe sie auch angeschrieben, keine Reaktion. Krass. Ja, schade. Darum bin ich jetzt auf dem iPhone. Darum bin ich jetzt auf dem iPhone. Sie haben nicht gewusst, warum ich heute auf dem iPhone bin. Ähm...
- 1:48:11Also, wenn du das Gefühl hast, deine Antwort schadet dir für zukünftige Brands, dann sag es nicht. Dann ist es okay. Dann kommst du zur nächsten Frage. Ja, es gibt eine, die ich nicht sage. Aber sonst so ein Traumbrands zusammenzuarbeiten.
- 1:48:29Es gibt nicht wirklich so eine Traumbrand. Es gibt viele, die ich sehr gerne zusammenarbeiten würde. Aber am Ende des Tages ist es halt ein Business-Deal. Es ist schussendlich. Es ist toll, es ist mega lässig, aber am Ende des Tages wollen sie, dass ich etwas über sie erzähle. Und etwas, was sie verkaufen wollen, an meine Community anbringen. Ich mache das gerne für die richtigen Brands. Es ist trotzdem ein Business-Deal am Ende des Tages. Was ich sagen kann, was wirklich cool ist, vielleicht nicht unbedingt...
- 1:48:57was nicht in dieses Gremium Traum-Brandes kommt. Aber es gibt gewisse Brands, die dir coole Experiences ermöglichen. Und das ist schon toll. Zum Beispiel Disney, mit denen durfte ich schon nach London. Das sind dann coole Sachen. Ja, von einer Premiere. Das sind coole Sachen, wo du ein bisschen Imposter-Syndrom bekommst als Creator. So hier, der Kleide, mit den Haaren aus der Schweiz, mit seinen vollen Öhrchen, der fährt jetzt hier auf den roten Teppich mit
- 1:49:21Predator-Cast und so. Das ist schon Next Level. Das ist cool. Cool Experiences. Aber es ist jetzt nicht so ein Traum in dem Sinne. Es ist mehr surreal. Okay, cool. Super. Beantworten deine Frage nicht. Tut mir leid. Es ist okay. Es ist richtig für dich. Dann zu meiner letzten Frage. Und zwar, der Podcast heisst Momentum.
- 1:49:44Haben wir heute schon mal angesprochen. Was heisst Momentum für dich? Hm... Soll ich es in die Kamera sagen? Für die Leute? Nein, das für die Kamera bedeutet kommt danach. Ah, okay. Gut. Aber ich sehe, du hast schon 1, 2. Ja, aber es ist wirklich wichtig. Momentum für mich bedeutet... Das ist das, was ich vorher schon angesprochen habe. Wenn du etwas erreichen willst...
- 1:50:09dann musst du dort hinschauen, wo du hin willst. Und es braucht Zeit. Und du wirst nur erfolgreich sein, wenn du das langfristig durchziehst und dich stetig selber verbessern probierst. Und das bedeutet, dass es am Anfang immer wieder Steine gibt, die dir eine Bremse sind.
- 1:50:35Und dann schaust du mal diesen Stein auf die Seite und gibst wieder Gas. Dann kommt der nächste Stein, dann ist dieser Stein auf die Seite, dann gibst du wieder Gas. Und dann irgendwann kommst du an einen Punkt hin, wo du die Steine frühzeitig siehst und du dann ausweichen kannst. Wo die vielleicht gar nicht mehr im Weg sind. Wo es vielleicht einmalige Steine sind, die hinter dir sind. Und dann, sobald du das mal anfängst zu greifen, die Zuverlässigkeit an dir selber, an deinem Content, was du erreichen möchtest, schaffst.
- 1:51:05der passieren, weil keine Steine mehr im Weg sind. Und dann hast du dein Momentum. Und das ist etwas, das sich immer wieder beobachten lässt. Egal, in welcher Situation es ist. Würdest du sagen, du bist jetzt aktuell in deinem Momentum? Im Moment habe ich das Gefühl, ich bin in einem Momentum. Schön. Das darf ich wirklich sagen. Mega schön. Es ist in letzter Zeit sehr, sehr gut gelaufen. Cool. Irgendwann ist das Momentum vorbei, dann rollt es sich dann vielleicht aus und irgendwann gibt es wieder ein neues Momentum. Aber solange du das Momentum hast, geniesse es. Unbedingt. Ja. Schön, danke nochmal für das.
- 1:51:33Und wie du schon vorher machen wolltest. Und zwar, das ist deine Kamera. Wenn du jetzt etwas für die Community, für deine Leute, für meine Leute, für unsere Leute, für junge Content-Creator, irgendetwas ausgetragen möchtest, was ist jetzt die Möglichkeit dazu? Wenn es okay ist, dann teile ich es auf zwei Sachen. Sehr gerne, ja. Das erste ist, wie es ja im Moment ein Podcast ist, und vielleicht Leute hören, die vielleicht auch gerne etwas erreichen möchten,
- 1:52:04ziehend einfach durch. Ziehend durch. Das ist das Wichtigste. Das A und das O. Und während du das durchziehst und du das wirklich, wirklich willst, schaff die ganze Zeit an deinem Werk. Schaff an deinem Storytelling, an deiner Kameraführung, wenn du Videograf bist. Schaff an deinem Writing, wenn du ein Writer bist. Probier dich immer weiterzutreiben.
- 1:52:32von den Aspekten, die du weisst, die dir helfen werden. Lass dir von anderen Leuten etwas sagen. Andere Leute sehen viel mehr, als du denkst. Hör es an, aber hör nicht immer darauf, sondern du musst dein Heilungsvermögen anwenden. Wenn du das machst und einfach durchziehst, dann gibt es keinen anderen Weg, als dass du früher oder später erfolgreich wirst. Erfolg wirst du haben.
- 1:52:56Da hatte ich auch einen Versprecher wie du. Gibt's. Gibt's halt. Es war auch schon 8. Es war schon 8. Du checkst schon, was ich meine. Logisch, checkst schon, was ich meine. Hey, mega cool. Vielen Dank für das. Ja, vielen Dank dir. Also an dieser Stelle... Ah, ich wollte es aufteilen. Warte, ich kann noch etwas anderes sagen. Ich warte schon kurz. Stimmt, stimmt. Ich habe es vergessen. Das war der erste Teil. Das ist mein erster Teil. Das andere ist... Das war natürlich für angehende Creator oder auch sonstige Leute. Das andere ist, falls Leute von meiner Community zuhören.
- 1:53:22Danke vielmals. Wirklich, danke vielmals. Es ist wirklich geil. Mit Leuten, die mir immer schreiben, die kommentieren, die liken, das macht Spass. Und ich möchte auch diesen Momentum mal nutzen, um mich einfach bei den Leuten zu bedanken. Es macht wirklich Spass. Geile Suche.
- 1:53:41Ich glaube, da draussen gibt es auch viele, die dir Danke sagen. Weil du tust mit deinem Content, tust du, glaube ich, auch sehr viel Freude verbreiten. Ja, danke schön. Die Leute schauen das an und können vielleicht in einem schlechten Tag oder einem schlechten Moment, wo sie haben, können sie das Video anschauen und haben dann einfach in diesem Moment Freude und können vielleicht aus dieser Situation herauskommen.
- 1:54:00Ich habe auch schon Nachrichten gehört, dass er eigentlich noch für Vorher noch gute Anträge war. Es ist tatsächlich so, dass immer wieder solche Nachrichten kommen und das berührt halt schon. Das merkst du, das bist du dir manchmal nicht bewusst, wenn du deine lustigen Gugu-Videos zuhause machst, was es für einen Impact hat. Das muss man schon schätzen. Und an dieser Stelle möchte ich mich bei dir ganz, ganz herzlichst bedanken. Es hat mich mega gefreut, mit dir hier über zwei Stunden Quatsch über dein Leben, dich besser kennenlernen.
- 1:54:27Ich lache ja wirklich sehr gerne. Ich glaube, meine Falten beweisen das auch. Aber ich habe in diesem Podcast so viel lachen dürfen und dafür bedanke ich mich sehr fest. Ich sage immer, Zeit ist unser wertvollster Gut, den wir haben und um das mit jemandem teilen zu können und dass du die Zeit auch genommen hast, um hierher zu kommen, ist mir wirklich sehr viel wert. Danke vielmals für das. Und wenn wir kurz nachessen miteinander, verspricht er, wir reden den ganzen Abend nur über dich. Haha.
- 1:54:52Das machen wir nicht. Jetzt weisst du alles über mich. Das machen wir nicht. Das sind ein paar andere Fragen, die ich sonst nicht hätte. Aber ja, das können wir machen. Gut. An dieser Stelle auch danke dir vielmals. Danke, dass du wieder zugehört hast bei Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Ich erzähle dir schon, wie das Game hier unten funktioniert. Du kennst es eigentlich schon, aber hier unten hat es einen Knopf, der heisst Abonnieren. Wenn du diesen Knopf drückst, verpasst du nichts mehr, was auf diesem Kanal passiert. Nebenan hat es kleine Glocke. Die ist richtig. Wenn du diese Glocke drückst,
- 1:55:22Dann bekommst du sogar eine Benachrichtigung, wenn es um einen tollen Podcast-Video von Demi online geht. Darum drück das. Hinterlasse gleich einen Like, wenn du schon dabei bist, oder einen kleinen Kommentar, würde mir sehr viel bedeuten. Alles Gute und bis bald. Ich bin Kevin Keller-Mazza. Bis zum nächsten Mal. It's a wrap. It's a wrap. Sehr cool.