Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Neue Vollsperrung auf der A7
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- Music. Moin, mein Name ist Lars Heidel. Heute geht es um eine Autobahn, die gefühlt mehr gesperrt als geöffnet ist. Weitere Themen, nur 9% der Schülerinnen und Schüler in Hamburg haben kein Deutschland-Ticket. Die Zahl der sogenannten Aufstocker in der Stadt steigt. Und Ernährungs-Doc Matthias Riedel erzählt, dass er mit seiner Mission nach wie vor am Anfang ist. Dazu gleich mehr. Zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3. Neuer Hauptbahnhof am Berliner Tor. Es gibt schon erste Entwürfe. Auf Platz 2 Lkw rammt Hafenbahn, 17.000 Liter Speiseöl laufen aus. Und auf Platz 1 A7-Sperrung im Sommer, eine denkbar schlechte Idee. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die A7 wird immer mehr zur Teilzeit-Autobahn. Wegen des Austauschs der Steuerungselektronik im Autobahntunnel in Schnellsen wird die Autobahn nämlich erneut vollgesperrt. Ab Freitag nächster Woche wird der Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Schnelsen und dem Autobahndreieck Nordwest über das ganze Wochenende bis Montagfrüh nicht befahrbar sein. Das teilte die Autobahn GmbH heute mit. Am Abend des 16. August sei eine weitere zwölfstündige Sperrung nötig. Hard- und Software des Tunnels müssten nach acht Jahren Dauerbetrieb ausgetauscht bzw. Auf den aktuellen Stand gebracht werden. Dafür und für die anschließende Prüfung der neuen Betriebs- und Verkehrstechnik sei eine Vollsperrung des Tunnels von Freitagabend, 18. Juli, 22 Uhr bis Montagmorgen, 21. Juli, 5 Uhr notwendig. In der nächtlichen Vollsperrung des Tunnels vom 16. Auf den 17. August sollen die alten, nicht mehr benötigten Komponenten demontiert werden, die zuvor noch als Notfallreserve bereitgehalten wurden. Während der Sperrung wird Autofahren empfohlen, weiträumig die A7 zu meiden. Da haben wir hier alle schon ein bisschen Erfahrung jetzt drin. Hamburgs rotgründer Senat kümmert sich nach Ansicht der CDU-Fraktion zu wenig um Ausgründungen an den Hochschulen der Hansestadt. Dazu sagt der Fachsprecher für Startups und Innovationen der CDU, Julian Herrmann, ich zitiere, Die Uni Hamburg hat keine einzige Professur für Entrepreneurship. Das ist ein strategisches Versäumnis und mitverantwortlich dafür, dass Hamburg im bundesweiten Vergleich bei akademischen Ausgründungen deutlich hinterherhängt. Zitat Ende. So gäbe es lediglich an der Technischen Universität Hamburg eine Einstiege-Professur und nur fünf Doktoranden in ganz Hamburg, sagte Herrmann unter Verweis auf die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der CDU-Fraktion. Das Ergebnis dieser Anfrage? An allen staatlichen Hamburger Hochschulen gab es im vergangenen Jahr nur 25 Ausgründungen, elf an der Universität, zehn an der Hochschule für angemahnte Wissenschaften und vier an der Technischen Universität. Zehn Monate nach seiner Einführung wird das in Hamburg kostenlose Deutschland-Ticket für Schüler von 91 Prozent der berechtigten Kinder und Jugendlichen genutzt. Ende Mai hätten rund 206.000 Schülerinnen und Schüler das Ticket in Anspruch genommen, schreibt der Senat in seiner Antwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage aus der Grünen Bürgerschaftsfraktion. Das kostenlose Ticket wird vor allen Dingen in der Gruppe der über 18-Jährigen genutzt. Da tun es nämlich 98 Prozent, die mit 84 Prozent auch nicht so geringe, aber trotzdem geringste Nutzung gäbe es bei den Grundschulern im Alter zwischen 6 und 10 Jahren. Und wo wir gerade bei schriftlichen Anfragen sind, noch eine habe ich hier für Sie und da ist auch eine interessante Zahl drin verborgen. Erstmals seit 2016 ist in Hamburg nämlich die Zahl der sogenannten Aufstocker wieder gestiegen. So bezogen im vergangenen Jahr in der Hansestadt 26.200 erwerbstätige Menschen zusätzlich zum Lohn noch Bürgergeld. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Hamburger linken Bundestagsabgeordneten Shansu Özdemir hervor. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um mehr als 4 Prozent. Özdemir sprach von einem alarmierenden Signal. Sie sagt, ich zitiere, für mehr als 26.000 Menschen reicht der Lohn nicht zum Leben. Ich finde das skandalös. Damit muss Schluss sein. Der Mindestlohn muss rauf auf mindestens 15 Euro. Zitat Ende. Darf es noch ein bisschen mehr sein als 15 Euro? In der bevorstehenden Tarifrunde für die Beschäftigten in den Seehäfen fordert Verdi rund 8,4 Prozent mehr Lohn. Das hat die Bundestarifkommission der Gewerkschaft beschlossen. Der Vertrag soll zehn Monate laufen. Die Gewerkschaft begründet die Forderung mit gestiegenen Gewinnen der Unternehmen. Die Verhandlungen beginnen morgen in Hamburg und sollen am Donnerstag dann fortgesetzt werden. Und zum Podcast-Tipp des Tages. Wenn er etwas über Ernährung sagt, hängen Hunderttausende an seinen Lippen. Matthias Riedl hat es geschafft, dass das Thema im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde ist. Auch wenn er findet, dass die Ernährungsmedizin noch immer nicht den Stellenwert hat, den sie verdient. In unserer kleinen, aber feinen Reihe Entscheider treffen Heider, spricht Riedl. Chef des Medikums Hamburg, Podcaster und Bestseller-Autor. Wie er geworden ist, was er geworden ist. Warum er sich selbst genauso ernährt, wie er das den Menschen empfiehlt. Und warum er nicht nur auf das ist, achten sollte, was man isst. Zu hören ist das Gespräch jetzt unter www.ablad.de zu sehen auf unserem YouTube-Kanal. Und das war es für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns wieder morgen um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast. Musik.