Latest / Erebos.Nights – Der Podcast über Götterwelten, Mythen, Spiritualität / #3.10 - Wie Götter wirklich kommunizieren – jenseits von Ahnungen, Pendeln & Karten
Transcript
- 0:02Willkommen beim Erabos Podcast in deinem Podcast.
- 0:04Für den Perspektiven ist ich bin Geo und freue mich, dich
- 0:08begleiten zu dürfen. Hey, in dieser Folge geht es um
- 0:13eine Frage, die viele beschäftigt und über die
- 0:17trotzdem kaum jemand vernünftig spricht.
- 0:23Wie kommunizieren wir eigentlich richtig mit Katar, ich sage.
- 0:29Nicht über pendeln, nicht über Karten, nicht über irgendwelche
- 0:33Zeichen, die man sich zusammenpuzzeln muss.
- 0:38Und jetzt werden alle einige sagen, Hey, wat labert der da,
- 0:42ich pendel auch öfters oder ich lege mir Karten und suche mir
- 0:47Botschaften von Göttern und außerdem, was Quasselt der da,
- 0:52der hat ein Orakeldeck rausgebracht mit Gottheiten wie
- 0:58keine Zeit. Pipapo bla bla Hallo bleib dran,
- 1:04glaub mir es wird ein Schuh draus und ja damit sage ich
- 1:09guten morgen guten Tag guten Abend, gute Nacht, wann auch
- 1:13immer du einschaltest. Schön, dass du wieder dabei
- 1:15bist. Mach es dir gemütlich, hol dir
- 1:19was leckeres zu trinken und ja lass uns mal ins Thema
- 1:23reingehen. Die Götter wirklich
- 1:26kommunizieren jenseits von Ahnungen, pendeln und Karten dem
- 1:32de de Düm. Denn viele Menschen fragen sich,
- 1:37bilde ich mir das nur ein, ist das Situation?
- 1:40Oh, das ist doch vielleicht meine Angst, die aus dem Kopf
- 1:43kommt, woher weiß ich, dass das nicht nur in meinem Kopf
- 1:47überhaupt alles passiert, und natürlich kenne ich diese Fragen
- 1:52und ich kenne auch den Punkt, an dem sie anfangen, ich.
- 1:55Die Verbindung eher zu stören, als sie wirklich zu vertiefen,
- 1:59denn das ist eben das wichtigste in der Götterarbeit, denn 1 habe
- 2:04ich gelernt und da, und zwar nicht aus irgendwelchen Büchern
- 2:07oder weil meine Uroma schon mit der Götterarbeit angefangen hat,
- 2:14sondern auch aus der persönlichen Erfahrung und wo
- 2:17ich sage, das ist immer das A und o, egal worum es geht, die
- 2:22persönliche Erfahrung. Und eines kann ich nur sagen,
- 2:26göttliche Kommunikation fühlt sich selten spektakulär an,
- 2:31selten so, wie es in auf Instagram oder Tik tok
- 2:36dargestellt wird oder in irgendwelchen Filmen, wo keine
- 2:40Ahnung auf einmal ein Lichtstrahl durch das Fenster
- 2:44kommt, mein Gesicht erleuchtet und ich Zeus Stimme im
- 2:51Hintergrund höre. Ich finde, die göttliche
- 2:54Kommunikation ist eher etwas leiser, viel mehr körperlich und
- 3:00sehr häufig so unscheinbar, dass man sie manchmal übersieht, wenn
- 3:05man auf etwas Größeres wartet. Und natürlich, es gibt auch
- 3:10diese Kommunikation, die wie eine Leuchtreklame dasteht, aber
- 3:14auch diese Leuchtreklame kann man manchmal übersehen, ich
- 3:17erzähle ja immer darüber, dass. Wenn ich über meine persönliche
- 3:20Erfahrung in der Götterarbeit Rede, erzähle ich ja immer
- 3:23darüber, dass ich sehr gerne eine Leuchtreklame von Göttern
- 3:26haben möchte. Dann weiß ich nämlich, dass
- 3:31diese Gottheit auch wirklich da ist.
- 3:34Aber es liegt daran, dass ich offen geworden bin und ich weiß
- 3:37mittlerweile, wie mein Körper reagiert und wann diese
- 3:41Leuchtreklame wirklich da ist. Und manchmal übersehe ich sogar
- 3:47ich diese Leuchtreklame. Und genau in diesem Thema werden
- 3:53wir uns heute befinden, uns uns dieses Thema anschauen.
- 4:00In dieser Folge möchte ich aber nicht erklären und niemanden
- 4:04irgendwas beibringen, ihr werdet von mir nie hören, das ist
- 4:08richtig und das ist falsch. So ein Scheiß überlasse ich den.
- 4:14Möchte gern Influencer und Influencerin, die das Drama
- 4:20lieben und meinen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
- 4:25Ich möchte deinen Blick etwas verschieben, den
- 4:27Perspektivenwechsel aufzeigen, wie immer halt ich möchte, dass
- 4:33wir weg von der Frage gehen, was sagen mir die Götter hinzu,
- 4:38etwas anderem, und zwar was verändert sich in mir.
- 4:43Wenn ich Ihnen wirklich zuhöre und begegne und genau dort
- 4:49machen wir weiter. Viele Menschen kommen zur
- 4:53Götterarbeit aus einem sehr ehrlichen inneren Impuls heraus,
- 4:59sie suchen Orientierung, halt, Sie suchen nach etwas, das
- 5:05größer ist als das eigene Grübe Gedankenchaos.
- 5:11Und fast unmerklich entsteht daraus eine Haltung, die kaum
- 5:14jemand bewusst wählt, die aber erstaunlich verbreitet ist.
- 5:20Denn Götter werden dann zu etwas, das man befragt, man
- 5:25stellt fragen, man zieht Karten, man pendelt, man beobachtet
- 5:28Zeichen, und danach beginnt das eigentliche tun, nämlich das
- 5:33Bewerten. War das deutlich genug, war das,
- 5:37vielleicht, war das überhaupt göttlich?
- 5:40Oder war das mein Wunschdenken und ich sage es nicht
- 5:45herabwertend oder von außen oder von oben oder was auch immer von
- 5:51oben herab? Ich habe natürlich selbst sehr
- 5:55lange so gearbeitet, weil ich immer auf der Suche war nach
- 5:59Orientierung, es ist so und ich dachte mir okay, wenn ich schon
- 6:02Götter an meiner Seite haben habe, dann sollen sie mir doch
- 6:06einfach sagen, was ich tun soll, immer das Problem ich.
- 6:12Und eine sehr große Falle im Allgemeinen, wenn es um
- 6:15Kartenlegen geht. Aber ich glaube, dazu mache ich
- 6:18eine eigene Podcast Folge, was mir erst mit der Zeit
- 6:22aufgefallen ist. Diese Form der Kontaktaufnahme
- 6:27ist natürlich nicht falsch, aber sie lenkt oft vom Wesentlichen
- 6:32ab, denn Fragen halten auf Abstand, sie schaffen natürlich
- 6:38Struktur. Und sie geben das Gefühl von
- 6:40Kontrolle, Begegnung, echte Begegnung, tun das nicht.
- 6:49Begegnungen mit Gott halten sind offen, und Offenheit ist für
- 6:54viele schwer auszuhalten, gerade dann, wenn man sich nach
- 7:00Sicherheit sehnt, nach heilt, nach einem Anker, der einem
- 7:04zugeworfen wird und gesagt wird, alles klar, so wird das
- 7:07passieren. Oder so wird das nicht passieren
- 7:12und viele sagen, ich möchte mit Göttern arbeiten, was darunter
- 7:17oft liegt, ist etwas ganz anderes.
- 7:19Der Wunsch nach Gewissheit, nach einem klaren ja, dir wird es gut
- 7:24gehen, du wirst Fülle erhalten nach einer Richtung, die nicht
- 7:28mehr hinterfragt werden muss, das machen wir sehr gerne.
- 7:35Wir suchen uns Menschen oder Wesenheiten, die sagen, was wir
- 7:39dann machen sollen und wir vertrauen drauf, weil es
- 7:44natürlich einfacher ist. Der einfache Weg, das ist
- 7:47menschlich, man ist vollkommen okay, das macht jeder von uns,
- 7:49hat jeder von uns schon mal gemacht und aber hier genau
- 7:54beginnt das Missverständnis, denn was ich als.
- 7:58Göttliche Kommunikation erlebe funktioniert nicht wie ein
- 8:01Antwort System, nicht wie Chat, gbt nicht wie ein Navi.
- 8:06Das sagt links, rechts, jetzt handeln, jetzt stoppen, jetzt
- 8:10all in gehen, es ist eher eine Beziehung, eine Beziehung lässt
- 8:14sich nicht abfragen in einer echten Begegnung, in einer
- 8:19echten Beziehung geht es nicht darum, ob man etwas richtig
- 8:23macht, es geht darum, ob man wirklich anwesend ist.
- 8:29Fühlt, zuhört, was da wirklich ist.
- 8:35Und ich habe irgendwann mal gemerkt, dass ich viel gefragt
- 8:38habe, aber selten wirklich da war oder zugehört habe.
- 8:44Und da geht es nicht um Desinteresse, sondern weil ich
- 8:49innerlich schon wusste, was ich hören wollte.
- 8:52Bestätigung, eine Rückversicherung, ein Gefühl von
- 8:56Sicherheit. Du bist auf dem richtigen Weg,
- 9:00du machst alles gut, ja, schön und vielleicht kennst du diesen
- 9:05Moment auch. Du siehst eine Karte und wir
- 9:11spüren sofort, ob uns die Karte gefällt oder nicht, noch bevor
- 9:15wir sie überhaupt verstanden haben.
- 9:18Das ist kein Zeichen von mangelnder Verbindung, das ist
- 9:21ein Zeichen von Kontrolle behalten und Kontrolle ist kein
- 9:25Fehler. Sie ist ein Schutzmechanismus.
- 9:29Natürlich, wenn sie übers Ziel hinaus schießt, ist auch
- 9:31Kontrolle kontraproduktiv, keine Frage, wenn sie übers Ziel
- 9:38hinaus schießt, begrenzt sie aber auch Verbindung, Begegnung
- 9:42und Beziehung, ein Gedanke, der für mich sehr viel verändert
- 9:47hat, war folgender. Vielleicht zeigen sich Götter
- 9:52und Götterinnen nicht dort, wo wir sie festhalten wollen.
- 9:55Vielleicht zeigen sie sich dort, wo wir bereit sind, uns ein
- 9:58Stück weit berühren zu lassen, ohne sofort etwas daraus zu
- 10:03machen, natürlich weg. Werkzeuge jeglicher Art geben
- 10:08halt, sie sind klar, sie sind greifbar für uns und sie haben
- 10:13ihren Platz, aber sie sind nicht der Ursprung, der Ursprung liegt
- 10:19näher. Und er ist manchmal leiser, aber
- 10:23tiefer. Er liegt in der Art, was sich
- 10:26etwas im Inneren anfühlt, noch bevor ein Gedanke daraus wird,
- 10:31das ist immer das Aonto wie fühlt sie das bei mir im Körper
- 10:35an? Ich meine, nicht gegen eine
- 10:38Antwort und nicht gegen ein Zeichen, sondern als veränderte
- 10:45Präsenz und diese Präsenz. Diese Anwesenheit zeigt sich
- 10:51nicht im Denken, das ist klar, sondern im Körper.
- 11:00Wenn Menschen von göttlichen Kommunikation sprechen, denken
- 11:02viele zuerst natürlich an Gedanken, eine innere Stimme,
- 11:07klare Sätze, vielleicht eine Eingebung, die sich wie eine
- 11:12Botschaft anfühlt, und ja, das kann passieren, auf jeden Fall.
- 11:18Aber es ist nicht der Anfang der Verbindung der Kommunikation.
- 11:24Der Anfang ist oft sehr viel unspektakulärer und genau
- 11:30deshalb wird er so häufig übersehen und mittlerweile würde
- 11:34ich sagen, göttliche Impulse zeigen sich für mich selten
- 11:36zuerst in meinem Kopf, sie zeigen sich in meinem Körper und
- 11:42auch hier gilt, es geht nicht um dramatisch, überwältigend.
- 11:47Sondern manchmal ist es einfach leise, etwas beiläufig, ein
- 11:51Atemzug, der sich plötzlich tiefer und befreiender anfühlt.
- 11:59Druck im Brustraum, ohne Schmerz, ein warmes Gefühl im
- 12:05Bauch, was sich so schön ausbreitet oder einfach ein
- 12:08Moment, in dem etwas innerlich still wird, obwohl im Außen
- 12:13einfach nichts passiert, nichts bemerkbares passiert ist.
- 12:18Und das ist es ja. Wir erwarten immer starke
- 12:22Gefühle, etwas, das eindeutig ist, etwas, das keine Zweifel
- 12:25mehr zulässt. Aber genauso fühlt sich es fühlt
- 12:30es sich nicht immer an, es fühlt sich manchmal an wie etwas
- 12:37Innerliches an, nicht euphorisch oder aufgeregt, sondern eher
- 12:42ruhig und wie gesagt, manchmal total unscheinbar.
- 12:46Wo man im ersten Moment denkt, okay, ist das so schon mal ein
- 12:53Problem der Wortwahl, wo man im ersten Moment denkt, mir geht es
- 12:59nicht darum, dass man es direkt greifen kann, aber manchmal, ich
- 13:03erinnere mich an Situationen, in denen ich im Nachhinein sagen
- 13:08konnte, ich wusste es, aber ich habe es nicht ernst genommen.
- 13:13Nicht weil es schwach war, sondern weil es nicht laut war.
- 13:17Und das war eben meine Erwartung.
- 13:19Es kann ja nur etwas präsent sein, wenn es laut ist.
- 13:22Wenn es wie ein Vorschlaghammer durch die Watt kommt, und ich
- 13:28bin ein großer Freund von den Vorschlaghammern, keine Frage,
- 13:31aber man muss auch sagen, dass der Körper der erste Empfänger
- 13:36ist von diesen Botschaften, aber er arbeitet auch anders als der
- 13:42Kopf. Es geht nicht um Argumente, es
- 13:45geht nicht um Erklärung, es geht nicht um Drang oder der Körper
- 13:51drängt nicht, es geht um Reaktion und genau das macht ihn
- 13:57zu so einem so wichtigen Ort für göttliche Kommunikation, denn
- 14:03dort im Körper, in meinem Körper, in deinem Körper
- 14:06entsteht eine Wahrnehmung, noch bevor sie überhaupt.
- 14:12Wirklich greifbar. Eine Geschichte bekommt eine
- 14:14Erklärung, bekommt im Kopf landet und viele Menschen
- 14:19übergehen diesen Moment einfach, weil er nicht spektakulär genug
- 14:23ist oder erscheint, denn sie warten auf ein Zeichen und
- 14:28übersehen, dass leise und behang vielleicht im Körper, sie hoffen
- 14:35auf Klarheit und ignorieren die subtile Weite, die plötzlich da
- 14:39ist im Körper. Dabei liegt genau hier der
- 14:43Schlüssel. Nicht jede göttliche Berührung
- 14:47fühlt sich gut an, aber sie fühlt sich oft klar an und
- 14:52Klarheit ist etwas anderes als Sicherheit.
- 14:57Sicherheit beruhigt uns, Klarheit richtet uns manchmal
- 15:02neu aus und es heißt nicht, dass es dem nächsten Step ruhiger
- 15:08wird. Und deswegen habe ich gelernt,
- 15:12meinem Körper zuzuhören, ohne es sofort zu deuten und auch hier
- 15:18nicht jedes ziehen muss direkt ein Nein sein, nicht jede weiter
- 15:23muss direkt ein ja sein, aber es gibt eine Qualität, die sich mit
- 15:28der Zeit unterscheiden lässt. Angst ist meist eng, sie ist
- 15:35schnell, sie will etwas vermeiden oder festhalten.
- 15:39Körperliche Resonanz ist ruhiger körperliche Intuition zum
- 15:44Beispiel Angst und dient zur Intuition, sind 2 verschiedene
- 15:48Sachen. Aber dazu kommen wir gleich
- 15:49nochmal. Körperliche Resonanz ist
- 15:53ruhiger, selbst dann, wenn sie unbequem ist.
- 15:57Es fühlt sich nicht an wie eine Panikattacke, wie Panik, eher
- 16:01wie ein inneres Wissen, das keine Erklärung braucht.
- 16:06Und das ist für uns natürlich ungewohnt, aus verschiedenen
- 16:11Gründen. Wir sind darauf trainiert, uns
- 16:14selbst zu hinterfragen, zu relativieren, zu erklären, der
- 16:19Körper tut das nicht, er zeigt einfach und wartet, und viele
- 16:26Menschen fragen mich, woher weiß ich, dass das nicht nur
- 16:28Einbildung ist. Die Frage kenne ich auch, die
- 16:32habe ich mir selbst auch schon mal gestellt.
- 16:37Meine ehrliche Antwort ist oft, das weißt dunicht.es ist so,
- 16:44aber vielleicht musst du es auch nicht.
- 16:48Das sage ich auch immer. Menschen, die das Prinzip der
- 16:53Götterarbeit überhaupt allgemein hinterfragen.
- 16:57Erstens sage ich okay du hinterfragst götterarbeit.
- 17:01Ob überhaupt real ist, ob es überhaupt Gottheiten existieren
- 17:05und so weiter und sofort ist okay.
- 17:08Dann schauen wir uns doch mal an, wie sieht's denn da aus mit
- 17:10Astrologie, was hältst du denn von Astrologie?
- 17:13Einige sagen ja finde ich gut, perfekt durch mal okay
- 17:17interessant, was hältst du von Psychologie, von Archetypen in
- 17:23der Psychologie? Klar, das ist ja eine
- 17:28Wissenschaft. Spannend erstens alle 3 Sachen
- 17:36haben 1 gemeinsam archetypischen Energien, es ist nur
- 17:42unterschiedlich genannt worden, es sind unterschiedliche
- 17:44Systeme, das eine können wir vielleicht besser greifen, weil
- 17:49es Psychologie ist. Es wird ja sogar im Marketing
- 17:52benutzt, Archetypen, aber wenn es darum geht, eine
- 17:57Persönlichkeitsentwicklung zu machen.
- 17:58Dann bleiben wir bei meiner Persönlichkeitsentwicklung mit
- 18:01der Götterarbeit Götter kann es nicht geben, warum nicht?
- 18:08Das andere Thema ist der Placebo, getrennt ist auch ein
- 18:14Thema, es gibt sogar Studien, wo Menschen auf einmal heilen,
- 18:20obwohl die einfach einen Placebo zu sich genommen haben und es
- 18:26hilft der Gedanke. Der Mensch glaubt daran und das
- 18:31verändert einen etwas. Und deswegen sage ich ganz
- 18:34ehrlich, ist es scheißegal, ob du daran glaubst oder nicht oder
- 18:39ob du der Meinung bist, dass Gottheiten existieren oder
- 18:42nicht. In dem Moment, wo du trotzdem
- 18:44den Weg bestreitest, dich öffnest, wird sich etwas
- 18:49verändern und deswegen ist die Frage, habe ich mir das jetzt
- 18:54eingebildet oder ist es echt? Scheißegal.
- 18:58Es ist da, woher es kommt. Wenn es dir hilft, ist doch erst
- 19:04mal wurscht, wenn dich jetzt unterstützt, ist es erst mal
- 19:07wurscht und deswegen Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass man
- 19:12alles absichert, Vertrauen entsteht, wenn man beginnt,
- 19:15kleine Wahrnehmungen ernst zu nehmen, ohne sie aufzublasen.
- 19:20Es muss nicht jeder Impuls göttlich sein, aber jeder
- 19:25göttliche Impuls geht durch den Körper.
- 19:30Und je feiner deine Wahrnehmung wird, desto weniger brauchst du
- 19:33äußere Bestätigung. Und genau hier entsteht oft die
- 19:38nächste große Verunsicherung, denn viele spüren etwas und
- 19:42fragen sich oft, oh, ist es eine Botschaft, ist es meine
- 19:46Intuition oder ist es einfach meine Angst, die aus dem Kopf
- 19:48kommt, also machen wir hier weiter, ist es Intuition oder
- 19:55Angst? Das ist genau die falsche Frage,
- 19:58auch. Ja, ich verstehe Sie, denn wie
- 20:04ich häufiger schon in einem Podcast erzählt habe, Angst ist
- 20:08ja eine Thematik von unserem Kopf, durch Gedanken lösen wir
- 20:12manchmal Angst aus, es hat nichts mit Überlebensinstinkt zu
- 20:14tun, das fühlt sich anders an, denn das ist auch wieder eine
- 20:19körperliche Thematik und das ist verständlich, dieser Gedanke zu
- 20:24sagen ich. Bin mir gerade nicht sicher,
- 20:28denn niemand möchte aus Angst handeln und sich dann
- 20:31schönreden. Gleichzeitig steckt in der
- 20:35Frage, ist es Intuition oder Angst?
- 20:38Schon eine Annahme, die mehr verwirrt als sie wirklich hilft
- 20:43und zwar, das ist die Annahme, dass Intuition und Angst
- 20:46Gegensätze wären, dass das eine verschwindet, wenn das andere
- 20:51auftaucht. Wir wissen, dass das
- 20:54unterschiedliche Religionen sind, aber es heißt nicht, dass
- 20:57es Gegensätze sind. Angst gehört zum Menschsein
- 21:01dazu, sie verschwindet halt nicht, sie taucht da mal auf
- 21:05dort mal auf, aber immer wieder in unserem Leben, in
- 21:08verschiedenen Lebensphasen taucht die Angst auf, sie wird
- 21:13nicht verschwinden, nur weil mal anfängt, mit Göttern zu
- 21:15arbeiten, manchmal wirkt sie sogar deutlicher oder wird sie
- 21:21deutlicher. Weil man ehrlich hinschaut.
- 21:25Ja, das hat zum Beispiel Kali bei mir gemacht, aber das habe
- 21:28ich ja schon mehrmals erzählt, wenn ihr die Kali vorher noch
- 21:31nicht gehört habt, springt dahin, und die eigentliche Frage
- 21:37ist für mich deshalb nicht ist, das ist da Angst oder Intuition,
- 21:41sondern wer hat gerade das Steuer in der Hand, denn Angst
- 21:48hat eine ganz bestimmte Qualität.
- 21:51Sie schnell argumentiert, sie malt worst Case Szenarien auf,
- 21:57sie will absichern, sie will vermeiden und kontrollieren, und
- 22:03auf einmal sagt sie in deinem Kopf Sachen wie was, wenn du
- 22:07dich irrst? Was wenn du etwas kaputt machst?
- 22:10Was wenn du dich lächerlich machst?
- 22:12Oh mein Gott, was ist wenn irgendwelche Menschen anfangen
- 22:17Sachen zu kritisieren die du erzählst?
- 22:21Glaubt man diese Fragen, kenne ich die habe ich mir sehr häufig
- 22:25erzählt. Das passiert automatisch, wenn
- 22:31man mit irgendwas in die Sichtbarkeit geht, ob es jetzt,
- 22:34es muss jetzt nicht immer ein Podcast sein oder Instagram oder
- 22:37so weiter es kann auch einfach im Leben sein, dann taucht das
- 22:42auf einmal auf, Intuition und auch das, was ich als göttlicher
- 22:47Impuls erlebe, spricht anders. Denn diese Sachen sind nicht
- 22:54belehrend, erklärend, häufig auch nicht mal als ganze Sätze,
- 22:59bin ich ganz ehrlich, das fühlt sich eher an wie Inneres wissen,
- 23:04das einfach da ist, ohne Dringlichkeit oder Begründung
- 23:10oder Erklärung oder wie auch immer, denn auch hier muss man
- 23:14auch sagen, es hat schwierige daran, dass Intuition sich nicht
- 23:17immer angenehm anfühlt. Sie kann natürlich unbequem
- 23:21sein, sie kann etwas in Frage stellen, was man eigentlich
- 23:25behalten wollte, aber sie fühlt sich nicht panisch an.
- 23:31Angst drängt, Intuition wartet, Angst will sofort handeln und
- 23:38fliehen, flüchten und die Intuition hat Zeit, sie macht,
- 23:44sie löst keinen Druck aus. Und deswegen habe ich gelernt,
- 23:47Angst nicht mehr wegzudrücken, weil ich verstanden habe, dass
- 23:50Angst auch ein wichtiger Punkt ist als Kompass für uns.
- 23:53Aber ich habe auch gelernt, ihr nicht die Führung komplett zu
- 23:56überlassen. Ich sehe sie, ich betrachte sie,
- 24:01aber die Führung behalte ich immer noch, ich lasse mich nicht
- 24:04davon lähmen, und das war natürlich ein langer Prozess,
- 24:12bin ich ehrlich, das war ein ganz langer Prozess.
- 24:16Und ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass es
- 24:19Momente gibt, neue Bereiche, die Aufploppen, wo ich im ersten
- 24:24Moment kurz von der Angst gelähmt werde, aber mittlerweile
- 24:29gelernt habe, wie ich aus dieser Spirale schnell wieder
- 24:31rauskomme. Und früher habe ich versucht,
- 24:35meine Angst komplett loszuwerden, um besser
- 24:39zuzuhören, Reiner zuzuhören. Heute weiß ich, das funktioniert
- 24:43nicht. Was funktioniert, ist etwas ganz
- 24:47anderes. Ich nehme Angst wahr und
- 24:49erkennen Sie an, nutzt die Angst als Kompass, denn ich frage mich
- 24:55nicht mehr, hat sie recht, sondern ich denke er hat sie
- 25:02gerade meine Wahrnehmung komplett bestimmt, verändert mir
- 25:09ein größeres Drama aufgemalt als wirklich passieren kann.
- 25:14Ja, meistens ist die Antwort ja, und das ist es ja, göttliche
- 25:21Impulse setzen keine Angst voraus, sie brauchen sie aber
- 25:23auch nicht auszuschließen. Manchmal ist beides da
- 25:28gleichzeitig, und der Unterschied liegt nicht im
- 25:32Gefühl, sondern in der Bewegung darunter.
- 25:36Ich finde Angst zieht zusammen, sie macht klein, sie verengt den
- 25:43Blick, wie und. Scheuklappen, Scheuklappen.
- 25:47Wir sehen nur noch das, was uns die Angst zeigen möchte, und das
- 25:53ist natürlich ein bisschen riskant, wenn wir uns komplett
- 25:58darauf einlassen und die Angst die Kontrolle übernimmt.
- 26:02Intuitive Klarheit, Intuition, auch wenn sie manchmal
- 26:06herausfordernd ist, hat aber oft etwas weites wie ein.
- 26:14Inneres Aufrichten ein leises, das ist dran, das wäre der
- 26:22bessere Schritt für mich, auch wenn es weh tut, wenn man zum
- 26:27Beispiel etwas loslassen muss, wenn man weiß, dass man etwas
- 26:31loslassen muss, ohne dass man es irgendwie erklären muss.
- 26:36Aber man weiß, der Schritt wird schmerzhaft.
- 26:43Aber wird uns am Ende unterstützen helfen, auf den
- 26:47richtigen Weg führen? Genau hier verlieren viele das
- 26:53Vertrauen, weil sie denken, dass sich ein göttlicher Impuls
- 26:56spektakulär positiv anfühlen müsste oder eindeutiger oder
- 27:01frei von Zweifel, aber so fühlt sich das nicht immer an, nicht
- 27:08erhofft, es fühlt sich eher an wie ein stilles Einverständnis.
- 27:13Wenn ein inneres Nicken, das nicht laut wird, erscheint und
- 27:22man es spürt. Und vielleicht ist das der
- 27:24Punkt, an dem sich viel sortiert, nicht jede Angst ist
- 27:29ein Zeichen, dass man falsch liegt und nicht jede Ruhe
- 27:32bedeutet, dass etwas richtig ist und deswegen es geht nicht
- 27:38darum, Gefühle zu trennen, es geht darum, sie einzuordnen.
- 27:42Genau in diesem Schritt passiert häufig ein Fauxpas, den viele
- 27:49versuchen, diese Unterscheidung perfekt zu beherrschen.
- 27:53Und viele verlieren dabei etwas Entscheidendes.
- 27:57Muss kurz was trinken wir mal. Was ich in all den Jahren immer
- 28:04wieder beobachte, ist kein Mangel an Hingabe oder so und.
- 28:09Und auch kein Mangel an Respekt. Im Gegenteil, Die meisten
- 28:12Menschen, die sich mit Göttern beschäftigen, meinen es sehr
- 28:15ernst. Und genau das führt in eine
- 28:19Falle, in die fast alle irgendwann mal tappen.
- 28:24Sie wollen es richtig machen, Sie wollen nichts missverstehen,
- 28:27nichts projizieren, nichts verfälschen, also fragen Sie
- 28:32noch einmal nach und noch einmal und noch einmal.
- 28:37Und zur Sicherheit ein viertes Mal.
- 28:41Wir ziehen Karten zur Bestätigung, dann werden Karten
- 28:45gezogen zur Bestätigung der ersten Bestätigung, dann wird
- 28:48ein Pendel dazugeholt, dann ein Zeichen von außen, vielleicht
- 28:55wird noch eine Freundin oder ein Freund gefragt, wo sie sagen,
- 28:58hey, kannst du mir mal eine Botschaft ärgerten und es nicht
- 29:03aus Misstrauen gegenüber den Göttern, sondern aus Misstrauen
- 29:05gegenüber sich selbst. Machen wir uns nichts vor, das
- 29:08ist halt so. Und irgendwann mal kippt etwas,
- 29:14denn die Verbindung wird dadurch angespannter, nicht klarer, denn
- 29:19an die Stelle von Beziehungen tritt ein ständiges Prüfen,
- 29:23hinterfragen und prüfen, es kann zuhören und ich kenne diesen
- 29:28Punkt sehr gut, ich hinterfrage sehr gerne sehr viel diesen
- 29:34inneren. Moment, in dem man spürt, da war
- 29:39etwas, aber man traut es ja, man traut sich nicht, erst stehen zu
- 29:44lassen, also wird noch mal nachgelegt, abgesichert,
- 29:49eingegrenzt. Man versucht es zu filtern,
- 29:53klarer zu machen, was dabei oft übersehen wird, ist nicht die
- 29:59Götter brauchen diese Gewissheit, wir brauchen sie
- 30:01natürlich. Aber so wie ich Sie erlebe,
- 30:06reagieren nicht beleidigt. Wenn man unsicher ist.
- 30:10Sie ziehen sich auch nicht zurück aus trotz, weil die Ziele
- 30:13ist, wenn sie sagen, ich habe ihr jetzt 13 mal ein Zeichen
- 30:16gegeben, ich habe keinen Bock mehr, ich bin raus.
- 30:18Ciao, das ist Schwachsinn, aber sie reagieren natürlich auf
- 30:23deine Haltung, wenn jede Wahrnehmung sofort hinterfragt
- 30:28wird, wenn kein Raum bleibt, in dem etwas einfach sein darf,
- 30:32wachsen darf da sein. Darf, ist es keine Verbindung,
- 30:38die du wirklich eingehst? Du versuchst einen Kontrollraum
- 30:42aufzubauen und dann Kontrolle ist still, aber alles andere als
- 30:48offen. Viele denken, dass sie besonders
- 30:52respektvoll sind, wenn sie alles absichern.
- 30:58Für mich hat sich das irgendwie manchmal ganz anders angefühlt.
- 31:02Nicht respektlos, aber auch nicht vertrauensvoll.
- 31:06Es ist wie ein Gespräch unter uns beiden, wenn wir uns zum
- 31:09Kaffee treffen. Ein Gespräch, in dem man nach
- 31:12jedem Satz fragt, meinst du das wirklich so, bist du dir sicher,
- 31:18kannst du es vielleicht noch mal anders sagen, wie fühlt es sich
- 31:22an, wenn ein Gespräch zwischen uns beiden ich solche Fragen
- 31:26stellen nach jedem Satz stellen würde.
- 31:29Und irgendwann hört man einfach nicht mehr zu und wartet einfach
- 31:32auf eine Bestätigung. Ein Gedanke, der mich lange ja
- 31:41genervt hat, würde ich jetzt nicht sagen, aber allein diese
- 31:44Vorstellung nach dem Gespräch von 2 Menschen hat mich etwas
- 31:50wachgerüttelt, bin ich ganz ehrlich und vielleicht geht es
- 31:54in der Götterarbeit nicht darum, alles richtig zu verstehen,
- 31:56sofort. Vielleicht geht es darum, bereit
- 32:00zu sein, sich verändern zu lassen, ohne vorher zu wissen,
- 32:07wie genau der leere Raum und manches darf wirken, ohne sofort
- 32:14eingeordnet zu werden. Manches darf unklar bleiben,
- 32:18ohne dass es seinen Wert verliert, und ja, das ist
- 32:21unbequem, das hatten wir ja in der Folge, wo wir uns über die
- 32:24Lehre und das Chaos unterhalten haben.
- 32:27Die namenlosen Gottheiten, denn es bedeutet, dass Verantwortung
- 32:32nicht abgegeben werden kann, und das schmerzt uns am meisten und
- 32:38das tun wir gerne. Ich sage wir, weil das jeder von
- 32:42uns schon mal gemacht hat, weil es einfach manchmal leichter
- 32:45ist, Verantwortung abzugeben, aber wir können sie nicht
- 32:51abgeben, es ist halt so. Wir können die Verantwortung
- 32:55nicht an Karten abgeben. An irgendwelchen Zeichen, sei es
- 32:58Rahmen, sei es keine Ahnung, Gewitter oder was auch immer
- 33:03oder in irgendwelchen göttlichen Instanzen.
- 33:06Die Verantwortung ist und bleibt bei uns und genau das macht
- 33:09echte Götterarbeit so wenig glamourös, aber auch
- 33:14gleichzeitig tiefgreifend. Wir wollen kein Glamour, wir
- 33:20wollen Tiefe. Und an diesem Punkt öffnet sich
- 33:25eine weitere Ebene. Denn wenn wir aufhören, Götter
- 33:30wie Google zu benutzen, zu behandeln, stellt sich fast
- 33:38automatisch eine andere Frage, was sind eigentlich Götter, wenn
- 33:42man sie, wenn es keine Figuren sind, die man befragt, die man
- 33:47ständig befragt, nur befragt? Viele Bilder, die wir von
- 33:54Göttern haben, sind geprägt, natürlich von Darstellung,
- 33:57Statuen, Mythen, Namen, Zuschreibungen.
- 34:00All das hat seinen Wert, es gibt Sprache, Form und Territierung,
- 34:07und es wird problematisch, wenn wir anfangen zu glauben, dass
- 34:10Götter so sind, wie sie dargestellt werden, als festes
- 34:15Wesen mit klaren Eigenschaften, mit eindeutigen Zuständigkeiten.
- 34:22Als könnte man sagen, diese Gottheit steht für das XYZ, jene
- 34:27macht jenes, und wenn ich sie richtig anspreche, reagieren sie
- 34:31entsprechend. Aber ob 8 um Gottes Willen nutze
- 34:38nicht das um die Gottheit anzusprechen bla bla bla bla so
- 34:43jeder der mich kennt oder mehr als 2 poctes vorhin gehört hat,
- 34:47weiß mittlerweile wie ich über sowas denke.
- 34:50Rahmen Schubladen sind wunderbar für unser Gehirn, lässt aber so
- 34:58viel hinten rüberfallen, vor allem wenn es um die
- 35:01Götterarbeit geht. Natürlich, das Thema hatten wir
- 35:07in der letzten Podcast Folge auch schon, aber natürlich ist
- 35:11es auch mein Werdegang gewesen, mein Ursprung wo ich es gesagt
- 35:14habe, natürlich habe ich auch so gedacht, das habe ich auch
- 35:16gemacht, mein Gott, wie oft ich die Karten befragt habe.
- 35:21Um eine göttliche Botschaft zu erhalten, das ist niemals lange
- 35:25her. Also ich bin jetzt nicht jemand,
- 35:28der sagt, seit 2 Jahrzehnten habe ich es verstanden, ah nein,
- 35:31mein Gott, ich habe immer noch Gedanken zwischendurch mal wo
- 35:34ich denke, Oh komm, werd doch mal bitte klarer oder wenn wir
- 35:41uns zum Jahreskreisfest treffen. Ist die Verlockung sehr groß zu
- 35:47sagen, hast du eine Botschaft von Weiß nicht janesha Kali hkt
- 35:53wen auch immer. Natürlich ist die Verlockung
- 35:56immer da, aber mittlerweile fühlt sich das für mich sehr
- 36:01beengend an. Wie gesagt, es geht nicht darum,
- 36:07dass es falsch ist oder richtig, aber ich empfinde es als
- 36:10unvollständig, ja unvollständig ist das richtige Wort.
- 36:14Weil ich einfach mittlerweile der Meinung bin, dass Götter
- 36:17keine statischen Figuren sind. Sie sind keine Persönlichkeiten,
- 36:20die man richtig oder falsch behandelt, sie sind Felder,
- 36:23Bewegungen, spannungsräume, kosmische Urenergie, die größere
- 36:32Bereiche haben oder Aspekte oder mehr Aspekte mitbringen, als wir
- 36:36je bis jetzt vielleicht niedergeschrieben haben,
- 36:40lebendige Systeme, die sich ständig verändern.
- 36:45Je nachdem, wer ihm begegnet, mit welchem inneren Zustand.
- 36:51Was ist gerade die nötige Qualität und Aspekte, die jemand
- 36:56braucht, plus die Zeitqualitäten verändern sich, das Kollektiv
- 37:01verändert sich, natürlich verändern sich dadurch auch die
- 37:04Energien der Gottheiten, es wäre banal zu sagen, das sind starre
- 37:11Energien, die sich nie verändern.
- 37:14In den Tausenden von Jahren und ein Archetyp, eine Gottheit ist
- 37:18einfach kein Kostüm, das man einfach anzieht oder die
- 37:24Gottheit anzieht. Es ist eine gewisse Dynamik, die
- 37:28etwas in Bewegung bringt und genau deshalb zeigen sich
- 37:31Gottheiten vielleicht nie zweimal gleich und verändern
- 37:37vielleicht ihre Kommunikation. Ich meine jetzt nicht nur die
- 37:40bildliche Darstellung, wie sie aussehen, sondern das wie.
- 37:44Vielleicht verändert sich das auch bei derselben Person, bei
- 37:46mir nicht jede Kommunikation mit Tkt war immer 1 zu 1 gleich, das
- 37:53erste Mal habe ich sie gesehen, das zweite Mal war ganz anders
- 37:56vom Gefühl her, das dritte Mal hat sie mich körperlich
- 38:03angesprochen, also indem, indem sie mir gewisse Aspekte.
- 38:10Gezeigt hat, ob es jetzt Druck war, ob es jetzt die Atmung war,
- 38:15ob es jetzt vielleicht kribbeln, waren oder wie auch immer oder
- 38:18wackelnde Knie. Und das verändert sich nicht,
- 38:21weil sie irgendwie launisch sind oder Lust drauf haben, jedes Mal
- 38:24sich irgendwie anders darzustellen, sondern immer,
- 38:28weil es ein Zusammenspiel ist. Verbindung, Kommunikation,
- 38:32Beziehungen sind immer ein Zusammenspiel zwischen Sandten
- 38:36und empfangen. Verändert sich der Empfänger,
- 38:39verändert sich auch der Sender, also oder das, was eben
- 38:41empfangen wird. Verändert sich der Sender,
- 38:46verändert sich auch das empfangene und so weiter und
- 38:48sofort, und das sind wir, wir sind die 2 Punkte zu sagen, die
- 38:53Gottheit ist Sender zum Beispiel, Wir sind der Empfänger
- 38:56und andersherum, wir sind manchmal der Sender, Gottheit
- 38:58ist vielleicht der Empfänger und deswegen eine Gottheit begegnet
- 39:02nicht dir, sie begegnet deinen aktuellen Stand und er verändert
- 39:07sich ständig. Deine Offenheit verändert sich,
- 39:10Deine Reife verändert sich, dein Widerstand verändert sich, deine
- 39:13Themen verändern sich und manchmal fühlt sich das,
- 39:17manchmal ist es sanft, manchmal ist das unbequem und ich habe
- 39:22wie gesagt erlebt, dass dieselbe Gottheit in verschiedenen
- 39:24Lebensphasen völlig unterschiedlich wirkte.
- 39:29Daran war nie etwas widersprüchlich, nur weil es
- 39:32nicht irgendwie niedergeschrieben war, sondern
- 39:35es war für mich sehr stimmig. Wie ein, das könnt ihr euch
- 39:40vorstellen wie ein wie eine Konzerthalle, die je nach
- 39:45Lichteinfall oder eingestelltes Licht und Musik komplett die
- 39:54Atmosphäre verändert. Der Raum bleibt gleich, nur die
- 39:57Sachen, die passieren, verändern sich und dadurch verändert sich
- 40:00die ganze Atmosphäre des Raums. Oder allein schon, wenn man an
- 40:06Wohnzimmer oder an Arbeitszimmer denkt.
- 40:08Oder an das Schlafzimmer, wenn das Licht von außen reinkommt.
- 40:14Wenn Sonnenlicht reinkommt, ist es ein anderes Empfinden, als
- 40:17wenn wir abends das Deckenlicht anmachen vielleicht oder
- 40:21Kerzenanzünden der Raum bleibt gleich und das wie verändert
- 40:25sich komplett und dadurch verändert sich auch die Energie
- 40:28des Raumes. Genau hier verstehen viele etwas
- 40:35Entscheidendes manchmal falsch. Obwohl ich falsch, finde ich
- 40:41immer ein sehr, sehr schweres Wort, aber ich erzähl weiter,
- 40:47wenn mir ein besseres Wort zu falsch einfällt, dann werde ich
- 40:51es korrigieren, denn Sie suchen nach den richtigen Urteilen,
- 40:55nach der passenden Energie, nach dem perfekten Namen, dabei geht
- 40:59es nicht darum. Etwas zu finden.
- 41:01Es geht darum, sich darauf einzulassen und nicht jede
- 41:06Begegnung fühlt sich von vornherein vertraut an.
- 41:10Manche fühlen sich fremd an, sperrig, vielleicht irritierend,
- 41:16es gibt viele Menschen, die gesagt haben, oh, ich glaube,
- 41:18XYZ ist bei mir, möchte ich nicht, äh, bin nicht offen, bin
- 41:25nicht offen genug dafür und die sperren sich.
- 41:29Genau das ist oft der Punkt, denn Götter, Götter, arbeitet
- 41:31ist keine Bestätigung dessen, was wir ohnehin schon sind oder
- 41:36wollen. Sie ist eine Einladung über uns
- 41:41hinaus zu wachsen, nicht unbedingt an Körpergröße, aber
- 41:47in unsere Tiefe ein Gedanke, der mich immer wieder begleitet ist,
- 41:54vielleicht kommunizieren Götter nicht mit uns.
- 41:58Wie Gesprächspartner. Vielleicht kommunizieren sie
- 42:01durch uns, indem sie unsere Wahrnehmung verändern und
- 42:06deswegen nicht immer als Stimme oder als Bild, sondern als
- 42:10veränderter Blick auf die Welt, auf das Thema, auf die
- 42:14Situation. Plötzlich fühlt sich etwas nicht
- 42:20mehr stimmig an, obwohl nichts daran verändert wurde.
- 42:25Oder etwas, was lange schwer war, ordnet sich neu und fühlt
- 42:29sich dann einfach mal leichter an.
- 42:31Nicht, weil man irgendwas verändert hat oder verstanden
- 42:34hat, sondern weil man ja einfach präsenter war.
- 42:41Und genau hier kann bei vielen Menschen Irritation auftauchen,
- 42:47denn ganz einfach, was passiert, wenn man nichts spürt, wenn es
- 42:51still bleibt. Und das wird passieren, das kann
- 42:56ich euch versprechen. Es gibt die Phasen in
- 42:58Gottarbeit, über die kaum jemand spricht, also da habe ich nicht
- 43:05häufig was irgendwo gelesen, das sind einfach Phasen, in denen
- 43:10nichts passiert, keine Impulse, keine Botschaften, keine
- 43:14körperliche Reaktion, keine spürbare Resonanz, Stille, und
- 43:19genau hier tauchen direkt Zweifel auf.
- 43:24Ist die Gottheit von mir gegangen?
- 43:26Habe ich jemand falsch gemacht? Habe ich den Kontakt verloren,
- 43:30höre ich nicht gut genug zu und ich sehe es mittlerweile nicht
- 43:38als Abwesenheit, sondern als Anfang, als Übergang.
- 43:41Diese Stille ist die Übergangszeit, Übergangsphase,
- 43:45ja, die Stille ist unbequem, weil sie einfach nichts
- 43:49bestätigt, sie gibt keine Richtung vor, sie lässt keine
- 43:53Rückschlüsse zu und. Gar nichts.
- 43:57Genau deswegen versuchen wir, sie sehr schnell wieder zu
- 44:00füllen, vielleicht mit Ritualen, vielleicht mit neuen Fragen,
- 44:06vielleicht mit der Bitte, neue Botschaften, neue Zeichen mit
- 44:10neuen Werkzeugen, und hier kann ich sagen, nicht immer waren
- 44:17diese Rituale, fragen, neue Werkzeuge nötig.
- 44:22Sondern es wurde einfach gemacht, weil diese Stille,
- 44:24diese Lehre einfach nicht auszuhalten ist.
- 44:28Was ich mittlerweile gelernt habe und sagen kann, ist, dass
- 44:30das Stille in der Götterarbeit bedeutet, nicht, dass nichts da
- 44:33ist. Sie beutet einfach auf, dass
- 44:34etwas nicht mehr auf die alte Weise funktioniert, dass ein
- 44:39Zugang, dessen Verbindung sich verändert, dass eine Wahrnehmung
- 44:44vielleicht neu sortiert, dass es vielleicht gerade nötig ist, in
- 44:47dieser Lehre zu sein. Dass wir keine externen Impulse
- 44:53Grad brauchen, wenn wir in dieser Thematik oder dem
- 44:58Beispiel des Raumes bleiben wie ein Raum im Grunde genommen, in
- 45:03dem das Licht ausgeht und die Augen eine gewisse Zeit
- 45:09brauchen, um sich anzupassen. Wir müssen uns neu kalibrieren,
- 45:12nennen wir es kalibrieren. Denn viele erwarten einfach,
- 45:19dass wirkliche Präsenz immer bemerkbar ist und macht
- 45:24natürlich. Wir haben, wenn wir Erfahrung
- 45:26mit Götterarbeit gemacht haben, haben wir ja häufig an
- 45:32intensiven Themen vielleicht gearbeitet, das heißt, es war
- 45:36schon eine sehr, sehr heftige Präsenz, nicht nur von der
- 45:42Gottheit oder von der Energie der Gottheit, sondern weil wir
- 45:44einfach eine gewisse. Intensives Thema Hochgeholt
- 45:51haben und verarbeitet haben und betrachtet haben und damit mit
- 45:55diesem Gefühl verbinden wir natürlich auch direkt die
- 45:56Gottheit. Das erwarten wir eigentlich dann
- 46:00immer. Es soll spürbar sein, fühlbar
- 46:03deutlich, aber dann Verbindungen funktionieren nicht so, nicht
- 46:07durchgängig, das kann nicht so viel durchgängig funktionieren,
- 46:10das würde uns komplett überlasten und auch zwischen
- 46:15Menschen und. Gibt es Phasen, in denen Nähe
- 46:18nicht immer laut ist? Jedenfalls zwischen gesunden
- 46:21Verbindungen? Phasen, in denen nichts gesagt
- 46:24werden muss, um verbunden zu sein, und auch hier vertragen
- 46:30das nicht viele Menschen, diese Stille, es ist häufig ein Grund,
- 46:36warum Menschen, also menschliche Verbindungen, aufgelöst werden.
- 46:42Weil entweder beide oder ein Paar davon nicht mit dieser
- 46:45Stille klar kommt. Aber ich habe erlebt und
- 46:49gelernt, dass gerade in den Zeiten der Stille die tiefsten
- 46:53Veränderungen einfach stattfinden, das ist spürbar
- 46:56spürbar im Nachhinein, denn plötzlich ist etwas nicht mehr
- 47:01wichtig, plötzlich fühlt sich ein alter Konflikt fremd an,
- 47:04plötzlich verändert sich die Art, wie man Entscheidungen
- 47:08trifft. Nicht, weil irgendjemand
- 47:10irgendwas gesagt hat oder eine Stimme, ein göttlicher Impuls,
- 47:14sondern weil sich in etwas geordnet hat.
- 47:18Das ist eben das Thema des Vertrauens, was die Stille
- 47:21verlangt, und genau das fällt eben vielen Menschen von uns
- 47:26schwer, denn wir haben gelernt halt, dass Entwicklung aktiv
- 47:31sein muss, dass etwas passieren muss, damit es wirkt, und die
- 47:37Stille widerspricht dem komplett.
- 47:40Sie wirkt, indem sie einfach nichts tut.
- 47:44Und vielleicht ist das gerade eine der stärksten, vielleicht
- 47:49auch ehrlichsten Formen der göttlichen Kommunikation.
- 47:53Vielleicht kein Impuls, kein Zeichen, sondern einfach ein
- 47:56Raum, in dem du dir selbst nicht mehr ausweist.
- 48:00So, und bevor ich diese Folge abschließe.
- 48:07Weil wie lange quassel ich mittlerweile?
- 48:10Wo ist hier die Uhr? Egal, ich möchte dich einladen,
- 48:17Thema nicht im Kopf weiterzuführen, sondern wirklich
- 48:20im Körper in den nächsten Tagen plane es nicht oder mach daraus
- 48:27irgendwie ein großes Ritual, sondern geh einfach nach
- 48:30draußen, kleiner Spaziergang reicht in den Wald im Feld.
- 48:37Im Park auf einer Straße. Es muss nichts Besonderes sein.
- 48:42Lass dein Handy bitte in der Tasche, kein Podcast, auch meine
- 48:46nicht, keine Musik, kein Input, Geh einfach und während du
- 48:53gehst, öffne innerlich einen Raum nicht mit irgendwelcher
- 48:57Frage oder bitte oder so, sondern einfach mit der Haltung,
- 49:02ich bin da in diesem Raum, mehr braucht es nicht.
- 49:06Du bist in diesem Raum da und lade auch nichts Bestimmtes ein,
- 49:11erwarte nichts, such keine Zeichen und dann richte deine
- 49:16Aufmerksamkeit auf deinen Körper.
- 49:21Wie fühlt sich der Gang an, wie fühlt sich der Spaziergang an,
- 49:26ist er leicht oder schwer, ist dein Atem ruhig, ist dein Atem
- 49:32flach, tief, schnell. Oder verändert sich irgendwas in
- 49:38deiner Haltung? Beobachte das, ohne es zu
- 49:42deuten, was ist gerade da nicht, was bedeutet das oder wer ist
- 49:48das, sondern vielleicht bleibt auch alles gleich, vielleicht
- 49:52verändert sich etwas Kleines, vielleicht spürst du mehr
- 49:54Präsenz oder mehr Widerstand, nimm es einfach mal und geh
- 49:58weiter, denn das was wir kritische Kommunikation nennen,
- 50:03zeigt sich genau auf dort. In der Stille wahrnehmen dessen,
- 50:08was geschieht, wenn wir aufhören, etwas aktiv daraus
- 50:12unbedingt machen zu wollen. Also lasse so stehen, und ich
- 50:21würde sagen, Ihr lieben, wir hören uns nächste Woche, wenn es
- 50:25dir gefallen hat, hinterlasst mir doch gerne eine 5 Sterne
- 50:27Bewertung. Ich würde mich auch sehr freuen
- 50:30wenn ihr mir auf youtube folgt und.
- 50:34Unter Airbus Nights, der Podcast und ja, bis zum nächsten Mal.
- 50:40Ciao ciao.