Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Außenhandel in Hamburg rückläufig
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- Music. Hallo, moin moin und herzlich willkommen. Mein Name ist Matthias Iken und ich verrate Ihnen, wieso der Außenhandel in Hamburg verliert, weshalb eine Antisemitin eine empfindliche Strafe droht und warum das Bauvorhaben in Diekmoor vermutlich abgespeckt wird. Doch zunächst der Blick auf die meistgelesenen Geschichten bei abendblatt.de auf Rang 3, mitten am Tag an einer Hauptverkehrsstraße, man vergeht sich an Kind. Auf Rang 2, Ärger- und Bebauungsplan, wir wurden quasi enteignet, Gemeindegrundstück soll Spielplatz werden. Und meist gelesen, HSV im Millionenprozess, endlich ist ein Urteil gefällt. Und hier die Nachrichten des Tages. Schon vor dem Zollstreit ist der Export von Waren von Hamburg ins Ausland gesunken. Insgesamt verließen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 55,8 Milliarden Euro die Hansestadt. Das waren 400 Millionen Euro oder 0,7 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Ebenfalls rückläufig waren die Importe. So ging die Einfuhr im Vergleich zu 2023 um 1,9 Prozent zurück. Wichtigste Handelspartner waren im vergangenen Jahr die USA, die sowohl beim Import als auch beim Export vorne lag. Auf Rang 2 folgen beim Export Großbritannien und Frankreich, beim Import China und Frankreich. Beim Export sank bei Luftfahrzeugen der Wert der Angaben zufolge um 3,4 Prozent. Bei Wasserfahrzeugen halbierte sich der Wert auf 700 Millionen Euro, wie das Statistikamt mitteilte. Im Prozess um eine mutmaßlich antisemitische Attacke während einer Veranstaltung an der Universität Hamburg hat die Generalstaatsanwaltschaft für die 27 Jahre alte Angeklagte eine 10-monatige Freiheitsstrafe auf Bewährung gefordert. Zudem sprach sich die Anklagevertreterin vor dem Amtsgericht dafür aus, die Bewährung auf drei Jahre festzusetzen. Der Anwalt des Opfers, einer 55-Jährigen, die als Nebenklägerin auftritt, sprach von motivisch feststellbarem Antisemitismus und forderte eine Freiheitsstrafe zwischen zehn Monaten und einem Jahr auf Bewährung. Die Generalstaatsanwaltschaft sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte die 55-Jährige im Mai 2024, im Anschluss an eine Ringvorlesung zur aktuellen Form antijüdischer Gewalt an der Uni beleidigt, ins Gesicht geschlagen und verletzt hat. Die Geschädigte ist ein Vorstandsmitglied der deutsch-israelischen Gesellschaft in Hamburg. Neben dem Vorfall an der Uni wird in dem Prozess auch ein Fall in einem pro-palästinensischen Protestcamp, nahe der Hochschule mitverhandelt, bei dem die Angeklagte sich im August laut Staatsanwaltschaft des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der Körperverletzung und der Beleidigung schuldig gemacht habe. Die Baupläne im Kleingarten und Naherholungsgebiet Dickmoor sind seit langem umstritten. Eigentlich sollen hier rund 700 Wohnungen entstehen. Zuletzt aber war die Politik auf Distanz gegangen, hatte die Preise nicht umsetzbar genannt, und den Siegerentwurf eines Architektenwettbewerbs kritisiert. Jetzt gehen SPD, CDU und FDP mit einem Antrag gegen den Plan vor, über den in der kommenden Bezirksversammlung abgestimmt werden soll. Das geplante Bauvorhaben mit mehr als 60 Prozent gefördertem Wohnraum solle natur- und flächenschonender gestaltet werden, so die drei Fraktionen. Der Wohnungsneubau sei ihnen weiterhin ein wichtiges Anliegen, müsse jedoch mit dem Erhalt von Naturflächen in Einklang gebracht werden. Im Falle des DIGMORS kann beides gleichzeitig erreicht werden, betonen SPD, CDU und FDP. Konkret fordern sie, im Rahmen der Funktionsplanung für das Bauvorhaben DIGMOR mehr Rücksicht auf Umwelt- und Klimaschutzbelange zu nehmen und den Flächenverbrauch zu verringern. Das soll durch eine teilweise höhere Bebauung entlang des Bahndamms der Linie U1 sowie auf Flächen nahe dem Park-and-Ride-Parkplatz erreicht werden. Eine 90 Jahre alte Radfahrerin ist bei einem Verkehrsunfall in Langenhorn lebensgefährlich verletzt worden. Als die Seniorin mit ihrem Rad am Donnerstagmittag eine Ampel überqueren wollte, touchierte eine 40 Jahre alte Autofahrerin die alte Frau, wie die Polizei heute mithalte. Die 90-Jährige stürzte darauf hin und kam anschließend in ein Krankenhaus. Die Radfahrerin soll nach Angaben mehrerer Zeugen bei Rotlicht über die Straße gefahren sein. Acht Monate nach tödlichen Messerstichen auf einen Mann am U-Bahnhof Bildstedt beginnt vor dem Landgericht der Mordprozess. Angeklagt ist ein 29-Jähriger, den Zielfahnder des Landeskriminalamtes im Oktober in Großbritannien verhaftet hatten. Dem Afghanen wird gemeinschaftlicher Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Zusammen mit anderen Männern soll er bei einem Streit am 19. August des vergangenen Jahres auf einen ebenfalls 29-Jährigen eingestochen haben. Dieser Mann und sein damals 20 Jahre alter Neffe waren nach Angaben der Polizei an jenem Tag gegen 23 Uhr mit einer Gruppe von etwa 30 Menschen aneinandergeraten. Der angegriffene 29-Jährige erlitt vier Stichverletzungen und starb trotz Reanimationsbemühungen von Rettungskräften noch am Tatort. Das waren die Nachrichten des Tages. Music.