Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Wie du dich selbst stärkst & Reichweite aufbaust – Vanessa Fay in ihrem ersten Podcast
Transcript
- 0:00Genau, ich gehöre zu den wenigen, die Sprache können. Ich kann nur sagen, dass ich ein sehr guter Mensch bin. Ich mag meine Schäfer auch. Niemals hat das mit der Schweiz etwas zu tun. Hast du einen Glaubenssatz, wo du sagst, ich verfolge mich seit Jahren, ich bringe ihn vielleicht noch nicht ganz weg. Oder einen Glaubenssatz, den du hast, den du jetzt nicht mehr hast. Instagram oder TikTok? Instagram. Lieblings-Einkaufszentrum? Glaubenszentrum. Oh.
- 0:33Herzlich willkommen zu Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Menschen inspirierende Geschichten erzählt. Und mein heutiger Gast ist eine richtige Powerfrau und das mit internationalem Background. Ihre Wurzeln reichen von Portugal über die Schweiz nach China und Mosambik. Und genauso vielfältig geht es ja mit ihrer Arbeit um. Neben dem Modeln...
- 0:56Sie setzt sich sehr für Fitness, Wellness und Frauen-Empowerment ein. Sie inspiriert mit ihrem Content Tausende Frauen. Danke, dass du da bist. Herzlich willkommen Vanessa. Hallo zusammen, freut mich mega. Schön, dass du da bist. Wie geht es dir? Sehr gut, danke. Das ist immer die erste und wichtigste Frage, wie es dir geht. Ja, das stimmt. Das ist so. Und zum ehrlich sein, es geht mir sehr gut. Super. Und ich habe gerade von dir erfahren, dass du einen easy, weiten Weg hierhin gehst.
- 1:26Ja, es ist noch okay. Also ein bisschen mehr als eine Stunde, so 1.20h von Bad Ragaz. Kann man sagen, von Bad Ragaz, genau. Ein mega schöner Ort. Ist ein Kurort, oder? Ja, genau, mit dem Grand Resort. Es ist auch mega ruhig und wunderschön von Natur her. Ich kenne von Bad Ragaz wirklich nur das Resort. Ist Städtli weiter hinten oder Richtung Berg? Oder wo ist Städtli von Bad Ragaz selber?
- 1:51Also, wir sind ja auch ein Dorf und es ist noch «easy-clean». Schon geil. Ja, wahrscheinlich. Das Grand Resort ist gerade im Zentrum. Das ist im Zentrum? Ja. Genau, also viel gibt es nicht. Ich glaube, ich kann nie mehr etwas anderes sehen. Ich habe nur immer das Resort gesehen und sonst nichts anderes. Ja, wirklich. Wirklich, ja? Okay, nächstes Mal muss ich mich ein bisschen mehr darauf achten. Hey, wie gesagt, schön, dass du da bist. Es ist dein erster Podcast, habe ich auch mitbekommen.
- 2:19Genau, ich freue mich so fest. Mega cool. Komisch, dass du noch nie bei einem anderen Podcast bist, aber für mich natürlich umso spezieller und cooler, dass es der erste ist. Mega lässig. Vanessa, für dich, die dich nicht kennen und es gibt ja nicht so viel. Du hast unterdessen ein recht bekanntes Gesicht, du bist auf vielen Plakaten drauf, du bist bei Social Media sehr engagiert. Wer bist du, was machst du?
- 2:43Also, ich bin Vanessa, bin 23 und bin zu Lachs aufgewachsen. Dementsprechend ist meine Muttersprache auch rhetoromanisch. Ich gehöre zu den wenigen, die diese Sprache können. Krass, okay.
- 2:59Mein Hauptberuf ist das Modellen. Was ich wirklich mit Passion mache, macht mir sehr viel Spass. Ich muss sagen, ich bin sehr dankbar, dass ich das ausüben kann. Und so viel Unterstützung von Familie, Partner, allen bekommen. Hobbymäßig liebe ich einfach Sport, gesunde Ernährung und auf mich zu schauen. Ich habe immer ein offenes Ohr für alle. Ich bin immer der Psychologe von allen. Das ist eigentlich...
- 3:27Okay, du bist in Laax aufgewachsen, von dem her Retro-Romanisch. Kannst du dich kurz vorstellen auf Retro-Romanisch? Nein. Niemals hat das mit der Schweiz irgendetwas zu tun. Oh mein Gott. Ich glaube, ich habe noch nie wirklich Retro-Romanisch gehört. Wirklich? Was hast du gesagt? Also ich habe gesagt, die, die mich kennen, wissen, dass ich Romanisch kenne und ich freue mich sehr, dass ich hier bin.
- 3:55Hast du das in der Schule gelernt? Ja, ja. Also wir haben auch noch in der Oberstufe... Also eigentlich war alles auf Romanisch. Auch Mathe, alles. Wir hatten dann Deutsch ab der dritten Klasse. Und in der Oberstufe haben sich gewisse Fächer auf Deutsch gewechselt, je nach Lehrer.
- 4:18Mega spannend. Cool. Okay, sehr toll. Du hast gesagt, du machst Modeln mit Passion und sehr gerne. Wie ist das Ganze angefangen? Wo waren die Anfänge von Vanessa? Ja, das ist eigentlich mega spannend. Man hört doch immer die Geschichte, ich wollte schon immer Modell werden, schon als Kind. Bei mir war es genau das Gegenteil.
- 4:42Schon als Baby und Kind, Teenager, kamen Leute zu mir und fragten, ob ich Modellin sein würde. Und ich sagte, nein, sicher nicht, das ist doch nicht für mich. Für mich kam das gar nicht infrage. Vor drei Jahren dachte ich, mach einfach mal ein Shooting für dich.
- 5:07Ich sah sehr schöne Bilder von anderen und dachte, ich probiere es einfach mal aus. Dann bist du irgendwann zu einem Fotograf gekommen und hast dafür gezahlt, um dich abzutraffieren. Genau, ich habe mir aber nichts dabei gedacht. Ich dachte, das ist einfach für mich privat. So ein Selbstvertrauen-Boost oder so. Dann bin ich gegangen und es hat mir so Spass gemacht, dass ich dann...
- 5:27Kurz danach haben wir weitere Shootings auf TFP-Basis gemacht. Das heisst «Time for Print». «Time for Print»? Ja, oder «Pictures». Kurv zugegeben. Und dann bin ich einfach so reingerutscht. Vielleicht für die, die nicht wissen, was «Time for Print», «Time for Pictures» ist, kannst du es kurz erläutern, erklären.
- 5:44Das ist, wenn eine Kollaboration mit einem Fotograf oder Make-up-Artistin ohne Geld fließt. Du gibst deine Zeit und sie liefern dir dafür Bilder. Und beide Parteien können Bilder für sich nutzen? Genau. Zum Promo machen? Genau. Für das Portfolio. Und das musst du relativ viel machen im Jahr, oder?
- 6:06Ja, vor allem am Anfang für die Übung, damit du ein bisschen reinkommst und auch die Pause. Wie alt warst du da? Da war ich 20. Vor drei Jahren? Ja. Das ist doch nicht so lange her. Nein, überhaupt nicht. Das ist gar nicht lange her. Nein.
- 6:21Okay, crazy. Ja. Und dann habe ich das einfach ein wenig lang so das Jahr so hobbymässig gemacht, habe mir aber auch nichts dabei überlegt, habe gedacht, komm, machst du einfach so nebenbei, weil es so Spass macht. Und dann so Anfang des Jahres, vor zwei Jahren, habe ich dann so gedacht, eigentlich macht es mir auch sehr Spass und ich könnte doch Geld damit machen. Und dann habe ich gekündigt. Was hast du da gearbeitet? Ich habe in der Administration bei Audi gearbeitet.
- 6:49Ah gut, also Audi Schweiz. Ja, also die Firma war Garastondo. Okay, ein Fachhandel sozusagen, ja. Genau, aber wir hatten Audi Vertreter und VW. Okay, aber es war kein AMA? Nein, wir waren unter der AMA. Okay, verstanden. Ja, und ich habe einfach gekündigt und dachte, ich gehe einfach zu Risiko und probiere es.
- 7:14Da hast du einfach gesagt, okay, ich könnte. Du hattest wahrscheinlich noch keinen Auftrag oder was auch immer. Und dann hast du einfach gesagt, okay... Also ich hatte vielleicht ein, zwei Aufträge. Also so ganz kleine etwas. Und dann hat es mir so Spass gemacht. Dann dachte ich, ich muss das Risiko eingehen, weil ich den Fokus darauf legen will.
- 7:31Mega gut und ich glaube, ein ganz wichtiger Punkt, den du hier ansprichst, zumal es Risiko eingeht im Leben. Sonst kann man wie nicht herausfinden, was auf der anderen Seite ist. Wie hat sich das angefühlt, dass du so, hey, ich gehe jetzt kündigen und setze jetzt die Karte auf Social Media, Modeling oder was war der Grundgedanke? Auf das Modeln.
- 7:48Modeln. Genau, das war der Hauptfokus. Und Social Media geht ja Hand in Hand mit dem eigentlich. Ja, ja, ja. Es war sehr speziell. Es wurde auch gewisse Ängste umgekriegt. So, ja...
- 8:03Kann ich mir überhaupt noch Essen kaufen? Kommt genug Geld rein? Schaffe ich das? Oder... So leichte Existenzängste, die man bekommt. Aber weil ich wusste, dass ich zu Hause wohne, war das Risiko etwas kleiner. Aber ich hatte so ein Urvertrauen, das mich sehr beruhigt hat und ich wusste, das ist einfach das Richtige. Dementsprechend... Das war halt viel, viel stärker als die Ängste, die ich hatte. Vom Ungewissen.
- 8:30Woher stammt dir dieses Urvertrauen? Ist es aus deiner Kindheit? Bist du dorthin gezogen worden? Hast du an dir gearbeitet? Woher kommt das? Sicher auch von meinen Eltern, weil sie haben auch ein Geschäft aufgebaut im Tréjoli Beauty Center in Chur. Ah, für dich machst du auch Werbung? Ja, ab und zu. Ich habe dich auf deinem Profil gesehen, oder? Genau, ja.
- 8:59Und weil sie auch ein gewisses Risiko eingegangen sind, oder ganz sicher ein Risiko eingegangen sind und gesehen haben, dass sie mit ganz viel Fokus und Zeit, die sie investiert haben, so etwas Schönes aufbauen konnten, habe ich auch gewusst, wenn ich mir diese Zeit nehme und wirklich mir selber vertraue, dass ich das kann, dann schaffe ich das auch.
- 9:19Sie haben mir schon sehr viel mitgegeben. Ich habe schon seit klein auf immer an mir gearbeitet. Ich bin sehr spirituell. Mit Kinesiologie und allem konnte ich schon einen Grundstein aufbauen. Du hast schon Eltern, die Unternehmer sind, die selber Risiko eingegangen sind im Leben, um danach zu kommen, wo sie jetzt sind. Bist du Einzelkind?
- 9:48Nein, ich habe noch einen Bruder. Du hast noch einen Bruder? Ja, genau. Eltern oder Jüngere? Jüngere. Ein Jüngerer? Ja. Okay, mega herzig. Und ähm, also krass, deine Eltern haben das aufgebaut. Ich habe vorhin noch erzählt, du hast ein sehr internationales Background. Ich habe gesagt Portugal, Schweiz, China, Mosambik.
- 10:07Nicht unbedingt die vier, also aus dem einen, Portugal, aber die üblichsten Länder, die man hört. Kannst du sagen, wer von wo, wie der Mix da ist? Mein Papa hat die Wurzeln von Portugal, Mosambik und China. Und Mama hat die Schweiz.
- 10:27Dein Vater nimmt drei mit und die Samy-A... ...die Schweiz. Okay, super gut. Ja genau. Meine Urgrossmama ist eigentlich immer von Portugal und China. Sie ist auch in Mosambik aufgewachsen. Sie hat dann auch einen portugiesischen Mann geheiratet und dann hat es sich total so ergeben. Lustig. Eine Verbindung zu Portugal ist stark, oder?
- 10:49Ja, sehr. Dort fühle ich mich zuhause. Wirklich? Also mitten als zu China und Mosambik? Ja, selbstverständlich. Weiss nie. Ja, da war ich noch nie. Da habe ich nicht so einen grossen Bezug. Wo von Portugal? Der Nähe von Porto, eher im Norden. Gib mir ein, sprich. Povua.
- 11:07Beauvoir. Ich bin in Gimara von Praga gewesen. Porto, Gimara, Praga. Das sind die einzigen drei, die ich wirklich kenne. Ein guter Kollege von mir und mein Coiffeur, Schaurat, ist von dort. Von daher bin ich in einer Hochzeit gewesen. Schönes Land. Ja, sehr. Ich habe es mega gerne auch von Kultur her, wie offen sie sind. Lebensfreude mit wenig. Kannst du noch viel abnehmen?
- 11:30Ja, ich versuche es so oft wie möglich zu machen. Also schon dreimal im Jahr, wenn es geht. Oh wow, genau so. Ja, lässt sich relativ gut einplanen mit deiner Tätigkeit. Du kannst deine Zeit selber einteilen. Wie ist das so vom Angestelltenverhältnis? Dann auf einmal hast du so mega viel Zeit. Es ist immer so, du bist angestellt, hast fast keine Zeit, aber einen relativ sicheren Lohn. Meistens auch nicht so schlecht.
- 11:57Wenn du aufsteig bist, hast du auf einmal sehr viel Zeit, aber am Anfang vor allem kein Geld. Wie ist die Balance gegangen? Ich hatte schon ein bisschen Mühe am Anfang, muss ich sagen. Weil mir die Struktur gefehlt hat. Wenn du arbeiten gehst, hast du deine Struktur. Du stehst morgens auf, gehst arbeiten, hast Mittag, arbeitest weiter, kommst nach Hause, hast deine Routinen. Und plötzlich stehst du da, hast viel Zeit und denkst dir, wo fange ich an?
- 12:26Du willst dann so viele Sachen auf einmal machen, aber ohne die Struktur ist es schwierig. Man verliert sich ziemlich schnell in dem. Ich musste lernen, mir selbst einen Plan zu erstellen für den Tag, damit ich auch weiss, heute stehe ich auf, gehe vielleicht zuerst ins Fitness, mache jetzt Administrativen, dann Kunde acquieszen, damit ich etwas Fuss fasse. Strukturen arbeiten, schon sehr wichtig.
- 12:56Ich glaube, das ist auch ein grosser Fehler, den viele machen, die in diese Selbstständigkeit hineingehen, dass sie das eben nicht machen. Dass sie einfach mal blind drauf los und dann verhedderst du dich, weil du sagst, «Aber eigentlich könnte ich ja später noch das machen. Ich könnte ja später noch Kunden anschieben oder die Offerte könnte ich ja später noch schicken.» Genau. Und dann gehst du ins Bad, gehst dort, dann bist du Kollege und auf einmal ist Abend und du hast halt mega viele Sachen nicht gemacht.
- 13:19Ich glaube, das ist ein grosser Fehler, den viele machen. Ja, das ist so. Es ist herausfordernd. Es ist herausfordernd. Es ist definitiv herausfordernd. Und du machst relativ viel. Du machst ja Social Media, Modeling, Fitness, Wellness, Frauen-Empowerment. Ja, genau.
- 13:39Auf das können wir nachher sprechen. Sehr gerne. Vorher möchte ich auf etwas zugreifen, was du vorhin schon gesagt hast, und zwar Spiritualität. Du bist sehr spirituell. Was bedeutet für dich Spiritualität? Also, ich erkläre das am besten. Für mich ist Spiritualität vor allem, an sich zu arbeiten. Ja. Auch deine eigene Seele erkennen. Mhm. So zu sagen, im Allgemeinen,
- 14:07dass du auf die Welt zugehst, aber mit dem Inneren. Dass du das Ego auf die Seite lassen kannst und nach deiner Passion, nach deiner Seele gehst, was sie ruft. Ja. Und es ist halt auch ein gewisses Glauben an deinem Higher Self. Okay. Ähm...
- 14:32bin ich absolut auf deiner Seite. Ich bin eher spirituell oder spirituelle Seite. Aber man kann sehr schnell kippen auf dieser ganzen Schiene. Ich glaube, es ist wichtig, dass man, vor allem wie du gesagt hast, an sich selber dort arbeitet. Und das Ego auf die Seite nehmen, ist ganz oft mega einfach gesagt, nicht sehr einfach umgesetzt. Das ist so, ja.
- 14:58Weil es auf einmal kickt, dass man irgendwelche Erinnerungen der Kindheit hat, die vielleicht dann passiert sind. Und dann muss man auch sagen, okay, das hat nichts mehr mit mir zu tun. Es ist nicht persönlich gemeint. Es ist dieser anderen Person, ihr Bild und ihre Sachen, die sie oder er lernen und anschauen darf, hat nichts mehr mit mir zu tun. Das ist nicht so einfach.
- 15:21Nein, es ist auch ein Prozess, den man lernen muss. Und es funktioniert ja nicht immer. Es ist ja nicht so, dass es so funktioniert. Du steigst immer und hast immer so... Los. Wie im Leben, ups and downs. Ja, genau. Und es ist eigentlich mega interessant.
- 15:39gewisse Sachen, würde ich schon sagen, sind sicher Sachen von anderen Personen, die dann spiegeln, weil jede Person, die du triffst, ist eigentlich wie eine Spiegelung auch von dir. Und ich sage dann immer, es ist nicht nur, wie sie auf dich reagiert, sondern auch wie du auf sie reagierst.
- 15:56Wenn sie dich triggert, dann hat es aber auch mit dir zu tun. Sonst müsste es dich nicht triggern. Ja genau, es ist immer eine Sache, die du heranschauen musst. Und gewisse Sachen sage ich mir dann auch, egal was passiert ist, egal wie schlimm es ist. In dem Moment hat meine Seele das gebraucht. Und ich habe es selber angezogen. Um daraus zu lernen und zu wachsen, weil sonst hätte ich es nicht angezogen.
- 16:22Hilft dir das Wissen oder die Umgangsart mit dir selber in deiner Selbstständigkeit? Ja, genau. So lerne ich auch mit gewissen Situationen besser umzugehen und auch meine eigene Frequenz zu erhöhen, damit ich bessere Sachen anzeigen kann. Hast du ein Beispiel, wie dir das helfen kann? Vielleicht in einem schwierigen Moment in deinem Leben, in deiner Selbstständigkeit, was auch immer, wo du
- 16:50dann wirklich so wie in dich gekehrt bist und hast es lernen können und von einer anderen Perspektive ich liebe Perspektive, wechsel übrigens von einer anderen Perspektive das anschauen Ja, ist sehr oft vorgekommen auch beim Modeln Ich sage mir auch immer beim Modeln
- 17:09Das ist für mich eher das Lernen, diese Passion. Ich merke extrem, dass fast alles, was mit Modeln zu tun hat, für mich aus der Komfortzone rausgeht. Da kommen so viele Sachen auf mich zu, die ich sonst nie gemacht hätte.
- 17:27und das ist mega speziell, weil ich war immer eine Person, ich konnte nie Boundaries setzen, ich konnte nie Nein sagen. Ich war immer viel zu lieb. Und als ich dann ins Modell reingekommen bin, habe ich gemerkt, das ist schon tough, das Business. Und dann sind auch am Anfang
- 17:48Es waren zwei, drei Shootings, in denen ich auch alleine vor Ort war und gemerkt habe, dass es schwierig wird, dass man mich zum Beispiel geknötigt hat, um mich auszusuchen. Es war eine sehr unangenehme Erfahrung.
- 18:05In dem Moment war ich natürlich auch mega schockiert. Es ist mir auch immer wieder passiert, weil ich nicht sagen konnte Nein. Das Erste, was man denkt, ist, warum passiert mir das? Warum muss ich da jetzt durchgehen? In dem Moment konnte ich auch nicht klar denken. Man macht dann halt aus Angst mit, weil wenn ein Mann vor dir steht und du als Frau dort bist,
- 18:33Wenn ich jetzt schreien würde, würde mich niemand hören. Wenn nichts passieren würde, ich hätte keine Chance. Im Nachhinein habe ich mich dann auch mega schlecht gefühlt, als ich rausgegangen bin. Ich dachte dann, okay, ich bin nicht für mich selber eingestanden. Ich bin mir selber nicht loyal geblieben. Ich musste aber in dem Moment ein bisschen in mich kehren und denken, okay, jetzt schaust du die Situation mal an. In dem Moment habe ich mich dann wie das Opfer gefühlt. Ich dachte, mhm.
- 18:58Wir hören gleich auf damit. Wir ziehen die Emotionen raus und schauen sie von außen an. Dann wurde mir klar, dass es mir nur passiert ist, weil ich bis zu diesem Punkt noch nicht einstehen konnte. Das war quasi wie ein ... Nicht ein Test, aber eine Herausforderung, damit ich endlich lerne, für mich einzustehen. Und beim nächsten Mal konnte ich für mich selber einstehen, weil ich es eingesehen habe, dass ich es lernen muss. Sonst ziehe ich es immer wieder an. Und seitdem ist es nie mehr gekommen.
- 19:28Mega spannend. Ja. Du hast angesprochen, bei diesen Shootings hast du keine Boundaries setzen können. Und hast dann Sachen gemacht, wo du im Nachhinein eigentlich gedacht hast, hey, eigentlich bin ich nicht für mich eingestanden. Ich bin vielleicht über meine Grenzen, ich wollte das nicht.
- 19:46Wahrscheinlich werden das auch viele von deiner Community hören. Und angehende Models, angehende Leute, die mit Fotografie oder Modeling weiter machen wollen. Was würdest du ihnen empfehlen? Und ich glaube auch, dass es mit dem Fotograf an sich zu tun hat, dass der Fotograf das erkennt. Was würdest du diesen angehenden Models empfehlen? Kannst du einen Tipp mitgeben?
- 20:09Ja, ganz sicher. Also vor allem, nichts ist es wert, deine Grenzen zu überschreiten. Gar nichts. Du bist das Wichtigste, was es gibt, weil schlussendlich schaust nur du auf dich selber. Und ich habe gemerkt, in dem Moment, wo das war, das ist ein Portfolioshooting, das ich gemacht habe. Also ich habe für das Shooting gezahlt gehabt.
- 20:30Aber du hattest TFP? Nein, damit ich nicht wirklich Top-Bilder bekomme. Und in dem Moment dachte ich mir, wenn ich jetzt einfach aufstehe und gehe, dann habe ich für nichts bezahlt und bekomme vielleicht keine Bilder. Dann ist er auf mich wütend. Ich fand es wichtiger, was diese Person von mir denkt, was ich schlussendlich davon habe, anstatt wie ich mich fühle. Und ich finde es so wichtig, dass man lernt, dass du eigentlich das Wichtigste bist und dein Wohlbefinden.
- 20:59Sobald man merkt, dass diese Person deine Grenzen überschreitet, ich habe auch gesagt, dass ich das nicht möchte, ich habe immer weitergemacht, mach doch, mach doch, mach doch, in dem Moment steht man einfach auf und geht. Deine Sicherheit ist das Wichtigste überhaupt. Oder nimm eine Person mit, wenn du unsicher bist.
- 21:19Ich glaube das ist eh nicht schlecht, vor allem am Anfang, wenn du unsicher bist, sind vielleicht die ersten Shootings, nimm einfach jemanden mit. Einfach jemanden, eine Vertrauensperson, der dort sein kann. Und ja, ich glaube auch, nichts ist so wertvoll wie deine Sicherheit. Und wenn du dich in so einer Situation befindest, wo du sagst, hey, der Fotograf oder Fotografin möchte immer mehr, möchte immer mehr, dass ich mich ausziehe.
- 21:43obwohl ich sage, das möchte ich eigentlich nicht, aber es geht immer weiter, dann wirklich abbrechen. Es gibt niemanden, der dir vorschreiben sollte, wie weit du gehen sollst und wie weit nicht. Genau, das ist so. Man sollte sich auch nicht schlecht fühlen wegen dem. Überhaupt nicht. Es gibt keinen Grund, sich schlecht zu fühlen, wenn man Grenzen setzt.
- 22:03Und ganz ehrlich, worst case, was passieren kann, du hast ein paar Bilder nicht bekommen. Und dann? Ja, dann spürst du, wie es mit dir im Reinen ist. Genau, richtig. Also, ich weiss nicht was, so Schüttungen können schon Geldintensiv sein und kosten nicht wenig. Aber auch das ist kein Ausreden.
- 22:20Nein, weil du weisst ja nicht, was passieren kann. Absolut. Und das bleibt dann. Ja. Und Geld ist... ... und und Gott. Ja, genau. Energy. Das ist so. Okay. Du bist, wie gesagt, auch im Social Media Game sehr tätig. Ich meine, wie gesagt, es geht so ein bisschen mit dem Modelling Hand in Hand.
- 22:38Du musst relativ viel auf Social Media posten, damit du auch wahrscheinlich von anderen Brands gesehen wirst. Übrigens gratuliere zu ganz vielen coolen Kooperationen, die du schon machen durftest. Danke vielmals. Mega lässig. Was ist so die, wo du sagst, die hat mich so richtig erfüllt?
- 22:53Boah, also... Da gibt es so viel. Ich glaube, sicher «Womans Best», die ich gerade gemacht habe. Das ist ja eine Sportswear-Brand. Und die habe ich früher schon immer so... mega cool gefunden. Also schon vor, ich weiss nicht wie vielen Jahren, sicher zehn Jahren zurück oder so, als sie noch am wachsen waren. Da habe ich die immer so cool gefunden und auch Sachen bei ihnen bestellt. Und immer zu den Models aufgeschaut, oder zu den Athleten von ihnen.
- 23:22Und dann ist eben dieses Jahr, im Januar, haben sie mich angeschrieben, ob ich für sie schruten möchte. Das ist für mich einfach so... Wow, mega cool. Es war nicht nur ein Ego-Ding, aber auch für meine Seele, weil ich so kenne... Ich finde es eben mega schön, wie sie auch
- 23:45mit verschiedenen Körperformen umgehen. Sie nehmen nicht immer nur die perfekt geformten oder vollathletischen Frauen. Sie haben auch Curvy Models oder auch kleinere und für alle ist etwas dabei. Ja, Diversität. Ich fand es so schön, dass ich damit wirken kann. Und wo war das Shooting? In Österreich. Du flogst auf Österreich ein und konntest dort die Shootings machen. Ja, ja.
- 24:14Wie lange ist das gegangen? Ein Tag? Zwei Tage. Und das wird jetzt ausgestrahlt bei Ihnen? Auf der Webseite. Ja, genau. Ja, das ist so toll. Gibt es kommende Projekte, die du darüber erzählen möchtest? Oder ist alles noch kein... Es ist nicht...
- 24:36Ja, nein, es gibt gar nichts, was ich schon erzählen kann. Gut, okay. Wenn der Podcast rauskommt, vielleicht, wie das gerade etwa zwei Wochen bis er raus ist, vielleicht kannst du dann etwas verraten. Also vielleicht wissen wir dann ein bisschen mehr. Nochmal zurück zu Social Media und dieser ganzen Social Media-Bau. Wie gesagt, du machst relativ viel darauf. Und bist bestimmt, vielleicht, das ist jetzt eine Annahme, mit irgendwelchen Kommentaren konfrontiert, die vielleicht nicht so toll sind, die vielleicht
- 25:05betüren, die gemeint sind? Wie gehst du damit um? Oder passiert es überhaupt? Also es ist sehr, sehr selten passiert. Es ist, glaube ich, in diesem Jahr vielleicht zweimal passiert. Aber ich muss schon sagen, es hat mich schon ein bisschen getroffen, weil ich doch eine sehr sensiblen Person bin. Und
- 25:26Dann musste ich lernen, dass das nicht mein Problem ist. Diese Person hat mit sich selbst zu kämpfen, dass sie die Energie aufwendet, etwas zu schreiben. Das ist ihre Realität, nicht meine Realität. Okay. Hast du den Kommentar gelassen? Der ist auf meiner Reel, oder?
- 25:49Es war bei TikTok, bei zwei Videos, aber diese Videos habe ich schon rausgenommen. Also ist es einfach irgendwo weg und universell geregelt? Genau. Okay, super, herrlich. Nein, es ist eigentlich mega schön, weil oftmals hört man ja ganz viel, dass mega viele negative Kommentare bei irgendwelchen Videos passieren. Und wenn das mal nicht passiert, ist es eigentlich ultra schön und man sollte ja mehrmals das auch verherrlichen, damit nicht alles immer schlecht ist und nicht alles immer voll ist. Es kann einfach mal gut sein.
- 26:18Ja, das stimmt. Da kann man auch dankbar dafür sein. Da kann man auch dankbar dafür sein, finde ich absolut auch. Du bist in diesem Game seit drei Jahren. Vorher warst du normal angeschaut. Wenn du heute nochmal anfangen müsstest, würdest du etwas anderes machen? Nein.
- 26:35Du willst es genau nochmal gleich machen? Ja, genau, weil das hat mich zu dem Mensch gemacht, wo ich bin. Mega cool. Ja, auch wenn es vorher in dem Moment vielleicht nicht gepasst hat für mich, egal was ich durchgemacht habe, genau das hat mich zu dem Mensch gemacht, wo ich jetzt bin und das kann ich weitergeben. Megaschön.
- 26:50Ich glaube, dass das Urvertrauen, das du vorhin schon angesprochen hast, dass einfach Dinge passieren, weil sie passieren müssen, egal was gut und was schlecht ist. Das ist noch die andere Frage. Aber Dinge passieren und man sollte vielleicht nicht werten, ob es gut oder schlecht ist, sondern es ist. Und was macht man daraus? Genau. Gut. Wir haben uns zum ersten Mal gesehen beim Swiss Influencer Award.
- 27:19Und da haben wir dann schon mal ein wenig angefangen zu reden wegen Podcasts. Was hättest du dazu bewogen, um die Einladung anzunehmen? Ich habe dich jetzt wieder angeschrieben, habe gesagt, du machst mega coolen Content, würde mich mega freuen. Was ist der ausschlaggebende Punkt, warum du gesagt hast, ja?
- 27:35Also sicher auch, weil ich gemerkt habe, wir verstehen uns auch. Auch deine Sicht auf alles. Und vor allem, weil ich schon immer mehr in die Welt gehen wollte und den Leuten helfen wollte. Mit meiner puren Energie, so pur wie es geht, und mit meiner Seele. Auch wenn es nur eine Person ist, bin ich schon froh, wenn ich etwas bewirken kann in dieser Welt. Mega schön. Mega cool. Coole Ansicht.
- 28:01Mega lässig, schön, dass du da bist. Ich glaube, für alle mega inspirierend, die das anschauen dürfen, um dich besser kennenlernen zu können, was du alles machst und wie man in diesem Game wachsen kann. Hast du schon vorher Instagram gehabt, bevor du angefangen hast mit Modeling und alles?
- 28:17Nicht wirklich. Ich habe vielleicht ein paar Jahre vorher und danach nie auf Insta gewesen. Und dafür bist du ja easy gewachsen. Dass man heute noch auf Insta gewachsen ist easy schwer. Du hast knapp 6000 Follower. Das ist eine Zahl. Das ist so. Das ist cool.
- 28:37Danke. Und du hast auch andere Kooperationen mit einer Brand, die ich sehr gerne habe und sehr schätze, und zwar mit «Much & Friends». Wie ist das zustande gekommen? Das war eigentlich auch so spontan, weil ich habe mit Steffi zu tun gehabt. Steffi macht ja auch Content für «Much & Friends».
- 28:56Sie macht auch coole Sportswear, oder? Ja, genau. Stelia Wear. Ja. Shoutout. Das ist super. Und durch sie bin ich eigentlich zu Matcha & Friends gekommen. Ich hatte schon vorher Matcha getrunken, mega gerne, aber ich habe nie so wirklich die gute Qualität gefunden. Es war immer so okay, aber ich wusste nicht, worauf ich achte.
- 29:19Und dann durch Steffi kam ich auf sie und fragte sie einfach mal an, weil ich finde, sie zwei sind so zwei tolle Powerfrauen. Mega, mega, mega. Was sie auf die Beine gestellt haben oder noch immer machen und ihre Visionen dahinter, ich finde das so, so schön und das wollte ich einfach auch unterstützen.
- 29:38Und man merkt bei ihnen halt wirklich, dass sie das, was sie machen, dass sie das lieben. Sie lieben Matcha. Sie lieben guten Matcha. Sie machen auch coole Networking-Events, die immer wieder bei mir auch stattfinden, was mega cool ist. Wir hatten es schon in Zürich, mega lässig. Also sie machen wirklich einen sehr tollen Job und ich glaube, in den nächsten paar Wochen kommen wir da noch sehr coole News. Ich möchte jetzt auch noch nichts sagen, weil ich weiss nicht genau, wann sie es mitteilen dürfen, aber es passieren mega lässige Sachen.
- 30:07Ich habe eben vorher Matschans gar nicht gross gekannt. Ich habe Matschans vorher wirklich gar nicht gross gekannt und durch sie trinke ich jetzt wirklich ab und zu und sehr gerne Matschans. Aber das ist schon recht. Wenn du auswärts bist, dann findest du nicht immer wirklich einen guten oder einen qualitativ hochwertigen Matschans. Genau, das ist so. Darum schön, dass ihr das macht. Das ist wichtig. Wir brauchen Matschans. Ja, jeden Tag. Trinkst du jeden Tag Matschans? Ist das so dein Booster vor dem Training?
- 30:34Ja, und allgemein von der Tag, ich trinke zwei oder drei am Tag, je nachdem. Wirklich? Ja, weil ich es so gerne habe. Wie sieht denn überhaupt so ein Tagesablauf von dir aus? Also... Ich meine eben Sport, Wellness, Frauen-Empowerment, das sind viele Sachen, da musst du noch posten und Content erstellen.
- 30:51Es ist jeden Tag etwas anders, je nachdem wie meine Energie ist. Es gibt ja auch High Energy Tag oder Low Energy Tag, das passt dann ziemlich gut an. Es gibt Tage, wo ich vielleicht mehr arbeite und Tage weniger. Das sollten die Leute natürlich auch wissen, dass es nicht immer perfekt läuft. Also viel, wir sind keine Maschine.
- 31:09Aber so ein guter Tag, wenn ich mehr Energie habe, dann stehe ich morgen auf, ich meditiere sehr gerne. Einfach zu meinem Erden und starte den Tag mit einer guten Intention. Du meditierst schon morgen? Ja. Gut. Ich habe mal gesagt, ich soll abends meditieren.
- 31:32Weisst du, was passiert, wenn ich abends meditiere? Ich schlafe sofort ein. Ich bin voll der Morgenmensch. Morgen geht's, abends meditieren? Keine Chance. Ich schlafe ein wie ein Kartoffelsack. Ich bin einfach gleich weg. Abends meditieren geht nicht mehr. Ja, dann werde ich auch ziemlich müde. Wenn ich nicht schlafen kann, meditiere ich abends.
- 31:51Okay, genau. Ja, ich glaube, man muss ein bisschen herausfinden, wenn es für einen am besten passt und für was man es machen möchte. Wenn du es brauchst, um einzuschlafen, dann ist es ja super. Dann hast du ja das Ziel erreicht. Ja, das ist so. Ja, und...
- 32:08Ab und zu mache ich auch Journal am Morgen, sodass ich meine Gedanken sortieren kann. Ich bin meistens ein bisschen ein Overthinker. Dann habe ich sehr viele Gedanken auf einmal. Sortieren hilft mir, wenn ich es aufschreiben kann und mal schon loslassen kann für den Tag.
- 32:25Dann fange ich an, meinen Matcha zu trinken, gehe zum Sport, also ins Gym und starte am Mittag eigentlich mit Bewegung, was mir immer sehr gut tut und einen klaren Kopf gibt. Dann habe ich das schon einmal erledigt und habe nachher den ganzen Tag Zeit, um das Administrative zu machen. Nach dem Sport gehe ich nach Hause, checke meine E-Mails, beantworte Fragen der Kunden oder mache Kunden-Aquisen, damit ich auf die Kunden zugehe, je nachdem.
- 32:54Kunden anquisen. Erstmal vielleicht so, was sind so deine Kunden? Sind das deine Auftraggeber vom Modeling? Sind das so deine Kunden? Und Kunden anquisen heisst, du sollst die auch proaktiv anschieben. Je nachdem. Je nachdem ist es auch wichtig. Ich glaube, das ist auch eine Sache, die man mal sagen sollte. Nicht einfach...
- 33:16Ich warte einfach da. Jetzt läuten Nivea, Nike, Red Bull, Coca-Cola. Läutet ja alle an und wartet auf mich. Lässt das nicht passieren? Dass man muss rausgehen und sich zeigen und sich proaktiv melden. Ich glaube, das ist ultra wichtig. Ja, das ist so. Vor allem aber zu connecten.
- 33:34Auch mit Fotografen, die mit diesen Brands zu tun haben. Die Connections sind so wichtig, um diese zu pflegen. Absolut. Sicher, ja. Und wie machst du Kundenanquisen? Hauptsächlich auch über Social Media oder ist es dann mehr über Mail?
- 33:51Es kommt ein bisschen darauf an, was für ein Kunde. Manchmal versuche ich es durch Social Media, manchmal nicht per Mail. Immer so nach Gefühlen, wo ich denke, das könnte die Brand mehr ansprechen. Ja. Genau. Ja. Wenn wir bei Social Media sind, was glaubst du ist die grösste Social Media Lüge? Oder vielleicht deine grösste Social Media Lüge?
- 34:13dass alles so perfekt aussieht. Alles so flawless und so einfach. Ich glaube, das ist einfach das. Ich versuche immer wieder, mehr Realität hineinzubringen. Auch zum Beispiel mit der Haut. Die Haut ist nicht perfekt. Ich habe auch Akne und alles. Das zeige ich immer wieder, damit die jungen Frauen, aber auch Männer, sehen, dass das nicht die Realität ist, die wir posten. Vor allem als Model. Man postet so viele schöne Bilder.
- 34:43Aber die sind alle bearbeitet. Zu leicht ist dahinter Posing, alles. Nichts auf dem Bild stimmt so richtig. Nichts real, aber... Und das versuche ich den Leuten auch etwas näher zu bringen, dass sie sehen, sie sollen sich nicht mit uns vergleichen, die solche Bilder posten.
- 35:01Kein Mensch, der auf der Strasse läuft, sieht so aus wie auf diesen Bildern. Und das finde ich an Social Media die grösste Lüge. Dass halt alles nicht ist wie in der Realwelt. Und man verliert sich schnell in dem, vor allem die jüngere Generation auch.
- 35:18Es geht auch schnell, man ist die ganze Zeit drauf, man scrollt und man sieht ein schönes Bild nach dem anderen. Es geht einfach mega schnell, dass man sich in dem Ganzen verlieren kann. Und dann hat man wirklich so... Ich meine, wenn dir jemand 50 Mal am Tag über die Woche sagt, dass irgendetwas bei dir ein Fehler ist, nicht gut ist. Du glaubst es irgendwann. Das ist so, ja, ja. Und wenn du die ganze Zeit siehst, wie alles so perfekt, perfekt, perfekt ist, hast du das Gefühl...
- 35:45das muss so sein, die sehen doch so und die hat das sicher nicht so bearbeitet. Ja, genau, das Schönheitsideal, das eigentlich so unrealistisch ist. Ja, genau.
- 35:58Ja, ich glaube, in der Fitness-Szene ist das sehr, sehr ähnlich. Da sieht man ja oftmals die perfekten Körper, ob das Mann oder Frau sind. Und da ist auch so viel Licht, Diäten etc. dahinter. Wenn du das Bild gemacht hast, kannst du darauf gehen, dass die Person vielleicht in dem Moment einen Tag vorher, einen Tag nachher so ausgesehen hat. Aber sonst nicht. Weil so ein Pace behalten ist meistens überhaupt nicht gesund.
- 36:22Nein, das geht auch nicht. Dein Hormonspiegel wird völlig durchdrehen. Genau, das ist so. Sobald du gegessen hast, siehst du schon wieder anders aus. Ja, da bist du aufgeregt. Das ist auch zum Geniessen. Ja, das ist so. Und vor allem, ich finde auch, was jetzt in der Fitness-Szene auch ist, man spannt sich natürlich auch extrem ins Posing.
- 36:44Auf den Bildern sieht man ganz anders aus als in der Nacht. Ja, ja. Man muss die ganze Zeit so rumlaufen, alles angespannt. Dann wirst du ja die ganze Zeit Schweissausbrüche haben vom Rumlaufen. Nein, das geht ja nicht. Das ist so. Hast du gerade einen Fitnessmythos, wo du sagst, «Hey, das gehört nicht die ganze Zeit, dass man das machen muss, aber irgendwie ist das nicht so.» Ich muss mir das ein bisschen überlegen. Was machst du für Sport?
- 37:12Ich bin Krafttrainerin und Pilates. Ich glaube, dass du jeden Tag gehen musst, um ein Ziel zu erreichen. Und zwei Stunden trainieren musst. Das ist nicht so. Also überhaupt nicht. Es reicht auch schon, wenn du dreimal in der Woche gehst. Je nach Ziel natürlich. Wenn du auf die Bühne gehen möchtest, musst du natürlich etwas anders trainieren. Genau, es gibt immer diese Extremen.
- 37:41Die leben dafür. Ich kenne viele Kollegen, die auf die Bühne gehen und die sehen aus wie gemeißelt.
- 37:50Meistens geht es ihnen aber nicht immer so gut. In diesen Diätphasen geht es ihnen gar nicht gut. Auf der Bühne müssen sie lachen und anspannen. Und das ist perfekt. Man denkt so... Boah... Wie? Aber das ist alles so geplant. Aber auch die gehen nicht jeden Tag ins Training. Da ist es über das Training gelangt. Genau, ja. Dein Körper übersäuert dann ja auch. Übersäuert, Kortisonausschüttung, mehr Wasser und Fettablagerung.
- 38:17Das ist eigentlich genau das Gegenteil von dem, was die Menschen wollen. Wo du willst bewirken. Oder auch zum Beispiel, dass man auf alles verzichten muss. Kein Süsses mehr essen, nichts. Ich meine, wenn du alles in einem Masen machst, klar, man sollte darauf achten, da ist alles so processed. Und wir essen nicht mehr so richtiges Essen, wie es sein sollte. Aber...
- 38:43Ich esse auch sehr gerne. Wenn ich jeden Tag darauf verzichten müsste, würde es nur noch schlimmer werden. Du würdest dich stressen? Ja, extrem. Und dann würde ich genau das Gegenteil passieren. Dann würde ich noch mehr essen. Ich glaube, der Druck, den man sich selbst macht. Hast du eine gewisse Diätform, die du ...
- 39:05Diät heisst nicht immer, einfach wenig zu essen. Diät ist einfach zu essen und wie man isst. Das ist das Vorne vom Essen. Hast du eine gewisse, die für dich sehr gut klappt? Ist das Veggie, Vegan, isst du alles? Ja, alles. Keto? Ja, ich habe jetzt noch ein Gefühl. Einfach das, woran du Lust hast. Ja, genau. Letzter Jahr habe ich sehr lange über den Monat Kalorien gezählt.
- 39:30Ich habe darauf geachtet und die haben auch die Ausbildung zur Ernährungsberaterin gemacht. Ah, hast du das gemacht? Ja. Und dann habe ich umso mehr darauf geachtet. Und Sven, das wird einfach viel zu viel. Wenn ich das Essen angeschaut habe, ich hatte es nicht mehr als Essen oder als Genuss. Ich hatte wirklich Kalorien. Da ist so viel Zucker, da hat es so viel Fett drin, da hat es das und das und das. Ich konnte es nicht mehr geniessen. Obwohl das eigentlich für mich, das Essen ist so ein Genuss.
- 39:55Und ich konnte sie nicht mehr geniessen und fühlte mich dann auch sofort schlecht nach dem. Und das ist wieder das Extreme, wenn man dann auch zu viel weiss.
- 40:08Also ich finde, das Pareto-Prinzip finde ich super, 80-20. Ich schaue sehr gerne 80% auf, was ich esse und 20% da schaue ich gerne einfach rein, weil ich es auch sehr gerne esse und da darf es einfach mal auch süss sein, das ist für mich super, aber so 80-20. Und in diesen 80-20
- 40:25Ich mache das einmal im Jahr, zähle die Kalorien, damit ich wieder eine Baseline habe. Damit ich weiss, wenn ich so esse, ist das mein Intake. Und dann kann ich mir das am Abend noch im Restaurant gönnen, ohne irgendwie Angst zu haben, dass über die nächsten Monate oder Wochen etwas passiert. Ich mache das schon immer wieder gerne, zähle das ein bisschen.
- 40:48Auch dort wieder. Es kann sehr schnell passieren, dass du dann wieder in das Extreme gehst und dann nur noch Zahlen siehst bei der Messe. Das ist ein hoher Schaden. Das ist so. 80, 20 mache ich auch sehr gerne. Das ist super. Ein Glaubenssatz von dir? Hast du einen Glaubenssatz, wo du sagst, ich verfolge mich seit Jahren, ich bringe ihn vielleicht noch nicht ganz weg oder einen Glaubenssatz, den du hast, den du jetzt nicht mehr hast? Ähm...
- 41:18Man muss hart arbeiten, um etwas zu erreichen. Was heisst hart arbeiten?
- 41:23Genau. Das ist eben so relativ. Man geht immer davon aus, hart zu arbeiten, dass du da nächtelang durchmachen musst, dass du dir nichts gönnen darfst, dass du wirklich alles aufgeben musst, damit du etwas erreichen kannst und erfolgreich bist. Jetzt ist aber auch das Ding, was ist erfolgreich sein? Das ist für jeden etwas anderes. Was ist für dich erfolgreich sein? Erfolgreich ist für mich, wenn ich das Leben so leben kann, dass meine Seele erfüllt ist.
- 41:51gute Leute um mich herum habe, dass ich Essen habe, dass ich ein Dach über dem Kopf habe und weiss, ich kann immer nach Hause kommen. Dass ich einfach erfüllt bin, jetzt abgesehen von dem Materialistischen. Ja. Genau, das ist für mich Erfolg.
- 42:10Dankbar sein für das, was man hat. Genau. Also an dieser Stelle kann man sagen, du bist erfolgreich. Ja. Und du fühlst dich erfolgreich. Genau, das ist so. How cool is that? Perfekt, oder? Ja. Eigentlich kann es nicht besser sein. Sehr schön. Wir waren bei dem, man muss nicht hart arbeiten, um etwas zu erreichen. Und dann sind wir auf erfolgreich gekommen. Was heisst erfolgreich? Wenn wir jetzt ein wenig zurückspulen, was heisst hart arbeiten?
- 42:38Genau, also ich bin immer davon ausgegangen, dass man auf alles verzichten muss. Klar, ich finde, wenn du jetzt ein Ziel hast und es dort heran kommen möchtest, musst du auch gewisse Sachen aufgeben, damit du es annehmen kannst, damit du auch Platz machen kannst für das. Aber ich finde, es ist nicht das, dass du das Wohlbefinden dafür aufgeben musst.
- 43:05Ich hatte immer das Gefühl, ich muss jahrelang leiden, damit ich dann erfolgreich werde im Job. Zum Beispiel. Ja. Finde ich persönlich nicht den richtigen Weg. Weil du weisst nicht, ob du morgen noch da bist. Und wieso sollte ich jahrelang damit verbringen, für etwas, wo ich gar nicht weiss, ob es kommt.
- 43:22und daran leiden. Das durfte ich dann für mich auflösen. Und auch gesehen, dass... Also, der Glaubenssatz. Ja, genau. Dass auch mal eine Pause guttun kann. Und dich vielleicht weiter voranbringt, weil du mehr Kapazitäten hast. Absolut, ganz oft. Ganz oft, genau.
- 43:41Ja, bei mir ist es ähnlich. Ich habe immer gesagt, Work-Life-Balance ist wichtig. Und unterdessen in den letzten Jahren muss ich sagen, es gibt gar keinen Work-Life-Balance. Weil wenn ich das mache, was ich liebe und ich liebe, was ich mache. Ich kann jetzt hier sitzen, eine Person lernen, einen Podcast aufnehmen, mich mit Menschen austauschen, die inspirierend sind.
- 44:07Das ist jetzt mal ein Teil. Events, auch wieder, ich liebe Menschen. Und ich sage das immer wieder, ich liebe Menschen. Ich liebe Menschen mehr als Sachen. Und von daher, für mich ist das nicht...
- 44:20Klar, ich arbeite, aber ich fühle mich manchmal, wenn ich nach Hause komme, nicht ausgelaugt. Oder nicht so, was habe ich jetzt wieder einen Tag verpasst in meinem Leben. Nein, ich habe einen Tag erleben können in meinem Leben. Und ich finde das mega schön. Und ich glaube, wenn man zu lange festsitzt in dieser...
- 44:39Genau das Beispiel, wir kommen am Abend nach Hause, wir sind ausgelaugt, am Morgen machst du nicht aus dem Bett ausstehen, weil dir nicht gefällt, was du machst. Und das über Monate. Dann ist es in deinen Händen, um etwas zu ändern. Genau, das ist so. In deinen Händen, um etwas zu ändern. Ich sage auch immer,
- 44:56What you're not changing, you're choosing. Absolut, hundertprozentig. Das machen wir tagtäglich so, so viel. Und ich glaube, Stress kommt ja genau wieder von dort. Stress kommt ja von all diesen Sachen, die man eigentlich erledigen kann, schnell erledigen kann, die man aber rauszögert. Das heisst, du entscheidest dich für den Stress, weil du jetzt etwas nicht bevorzugst, weil du lieber einen Kaffee trinken kannst. Der Kaffee rennt nicht davon, du kannst den nachher trinken. Aber mach doch schnell das, deinen Stresspegel
- 45:25Genau. Geht runter und du kannst den Kaffee nachher viel mehr geniessen. Ja. Und ich glaube, die meisten machen sich auch wirklich Stress, weil sie einfach Sachen rauszögern oder einfach nicht schnell erledigen. Wo sie einfach zum Erledigen sind. Das ist so. Sie laufen ein bisschen davon weg. Sie laufen ein bisschen davon weg. Ja. Hat es das bei dir auch schon gegeben, so Momente?
- 45:42Ja, immer wieder. Es ist ja auch menschlich. Wir Menschen drücken uns gerne an vor Sachen, wenn es in dem Moment ein bisschen unwohl anfühlt. Ja, definitiv. Und wenn du jetzt einmal wegrennen musst, wo gehst du am liebsten hin?
- 46:01Ins Gym. Ins Gym, kannst du dich am besten auspowern. Ja genau, weil dann erde ich mich sehr gut und bekomme wieder einen klaren Kopf. Und sehe dann wieder klarer. Nimmst du jedes Mal deine Sachen mit zum Aufnehmen ins Gym? Nein.
- 46:19Nein, also dann kann ich nicht ganz abschalten, dann kann ich nicht wirklich den Fokus auf das machen. Dann bist du immer wieder am Arbeiten, oder? Ja, genau, weil dann denkst du, ich müsste das vielleicht noch aufnehmen und das. Und dann bist du schnell einmal drei Stunden im Gym oder länger, wenn du noch Dinge aufnehmen möchtest und dann noch trainieren möchtest. Ich mache mir wirklich dann einen Plan, dass ich einmal in der Woche oder zweimal in der Woche nehme ich es mit.
- 46:42Ich weiß aber, was ich schon filmen kann, das im Voraus filme und nachher trainiere. Du machst deine Skript sozusagen. Dann weisst du genau, wenn du da hinfährst, machst du das, das und das. Und dann ist das wie erledigt durch das Aufnehmen.
- 46:55Das mit dem Schneiden, das hast du alles auch beigebracht. Ja, einfach learning by doing. Einfach mal machen. Ja, das ist es. Ich habe noch ein paar Fragen, die du relativ schnell beantworten kannst. Das ist so ein neues Format, das ich hier mache. Wie gesagt, zehn Fragen, schnell, nicht zu lange überlegen, einfach drauf los. Okay, ja. Ready? Ja.
- 47:26gespannt also Instagram oder TikTok? Instagram Lieblings-Einkaufszentrum? Clubzentrum Kaffee oder Matcha? Matcha Lieblingsbuch zum Thema Mindset? Gute Frage Spiritual Activator
- 47:51Spiritual Activator. Kann man sonst verlinke? Ich kann es nicht. Nie wieder Social Media oder nie wieder Sport? Nie wieder Social Media. Easy One. Das ist angegangen. Super. Lieblingssnack nach dem Gym?
- 48:08Matcha. In Matcha? Ja. Vor und nach dem Gym? Nachher bist du am Shaken? Nein, nein. Das geht gut. Langsame Energie. Okay, das stimmt. Cardio oder Krafttraining? Krafttraining. Eigentlich müsste man bei dir noch in eine Cardio-Krafttraining oder Pilates? Oh, dann glaube ich sogar Pilates. Okay, gut. Super. Lieblingssong für ein Workout? Ambitious as a Rider von Tupac.
- 48:33Uuh. Ja. Top. Was ist dein grösstes Talent ausserhalb des Modellings? Zuhören. Zuhören? Ja. Okay. Und dein Lieblingsmotto? Lieblingsmotto? Eben, was du nicht änderst, sondern wählst.
- 48:54Das hast du vorhin gesagt und ich glaube, es ist perfekt, dass du das jetzt wieder erwähnt hast. Ich glaube wirklich, man darf sich viel mehr darauf achten, was man und welche Entscheidungen man tagtäglich trifft. Das sind ganz kleine Sachen, die aber mit der Zeit einen riesigen Impact haben können.
- 49:12Bewusst erleben und auch nur entscheiden, wie du jetzt in deinen Tag startest. Mit welchen Gedanken. Weil das formt deinen ganzen Tag. Das kannst du selber entscheiden. Wo geht deine Reise hin? Wo geht es weiter? Was sind deine Ziele? Hast du grosse Träume?
- 49:32Ich gehe nicht mehr so mit dem Flow. Ich lasse mich einfach mit suchen, wo meine Seele mich heranruft. Aber das Ziel ist vor allem, ganz vielen Menschen zu helfen, ihren Purpose zu finden, sich selber zu finden, in ihre eigene Urkraft wieder zurückzukommen.
- 49:51Wir haben das vorhin kurz angesprochen, ich komme noch mal kurz auf die Sprache. Frauen-Empowerment, was heisst das für dich? Wie ist das Ganze entstanden? Oder wieso ist dir das so wichtig? Also zuerst einmal, was das für mich heisst. Das ist für mich, quasi die Frauen zurückzubringen in ihre urweibliche Kraft. Die Energie, die man uns ein bisschen genommen hat, sagen wir das so.
- 50:21sie wieder zu sich selber zu führen und ihre weibliche Energie wieder aufzuleben. Und zu dem bin ich eigentlich ein bisschen gekommen, weil ich mich selber früher ziemlich verloren habe und auch eher in der männlichen Energie war, ich bin eher so in dem Hasselmodus und...
- 50:41nicht so gelebt habe, wie es meine Energie eigentlich verdient hätte. Und ich habe halt mega gemerkt, dass es sind viele Themen da rum, die uns auch gar nicht beibringen. Dass wir Frauen
- 50:57Wir haben so eine Kraft in uns. Und ich finde es so wichtig, dass wir wieder zu dieser zurückkommen. Die männliche Energie ist ja zu machen. Und die weibliche Energie ist eher das Nurturen. Empfangen. Ja, genau. Die Empfängliche. Ja. Und ich finde, heutzutage geht das ein bisschen verloren. Weil wir, wie soll ich sagen,
- 51:26auch das Gefühl haben, wir müssen uns auch etwas beweisen, mithalten können mit der männlichen Energie, wo wir es eigentlich eher unterstützen könnten und alles wieder in Balance bringen könnten. Mir ist es so wichtig, dass wir Frauen wieder unseren Wert kennen und wissen, was wir mit unserer Energie überhaupt anstellen können. Wir können so viel bewegen auf dieser Welt.
- 51:51wir sind mit so einem Create, ich meine, wir bringen Seelen auf die Welt, das ist sowas Schönes und das dürfen wir nicht vergessen, was wir können. Absolut. Genau. Und wie machst du das? Also mit dir selber, ja, klar, das ist...
- 52:09Ich glaube, das ist ein ganz grosser Teil von persönlicher Weiterentwicklung, um sich auch besser lernen zu können. Aber wie machst du das mit anderen? Gibst du Workshops oder kann man bei dir Coachings buchen? Ja,
- 52:23Noch nicht. Noch nicht? Ich sage einfach mal, noch nicht. Aber momentan versuche ich es einfach durch die Social Media, meine Denkensart und Lebensart weiterzugeben, damit Frauen ein Beispiel daran haben und das sehen.
- 52:41Also in diesem Fall lerne ich mich nicht zu weit aus dem Fenster zu lassen und zu sagen, vielleicht gibt es ja zukünftig mal irgendetwas, das in diese Richtung für Frauen geht. Genau. Mega schön. Ja. Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz, ganz viel Erfolg. Danke schön. Crossing Fingers. Danke. Und ja, also allgemein auf deinem weiteren Weg ganz viel Erfolg.
- 53:01Mit deiner Art, mit deiner Ausstrahlung, du bist sehr positiv. Es sind dir alle Türen offen und ich glaube, da warten die grossen Brands nur auf dich, um da coole Kooperationen zu machen, wo du bereits schon wirklich sehr toll hast dich beweisen können. Mega cool, dass du da warst.
- 53:21Hat mich mega gefreut. Es hat auch Spass gemacht und wieder auch sehr viel lernen durften. Mega lässig. Also für mich auch eine grosse Freude. Danke vielmals, dass du dir auch den Weg auf dich genommen hast. Und ich glaube, es ist ein sehr schöner Abschluss von dem Ganzen. Auch cool, dass ihr wieder dabei seid. Und übrigens, bevor ich da noch den Abschluss mache, hast du noch etwas für deine Zuschauer? Wie möchtest du das sagen? Immer. Immer? Unbedingt? Ja. Also vergiss nicht...
- 53:51wer immer für euch da ist, und das sind ihr selber. Und gebt euch auch den Credit. Egal, was ihr erreicht, schaut immer wieder zurück, was ihr alles erreicht habt. Weil man vergisst ziemlich schnell in dieser Welt, weil es ja so schnell läuft, was man schon alles erreicht hat. Und man denkt immer nur, was habe ich noch nicht erreicht, was habe ich noch nicht. Nehmt euch einfach mal Zeit und schaut zurück, wie weit ihr es schon geschafft habt.
- 54:18Ich glaube, das ist doch mega cool, wenn man durchs Journalen, dass man diese Sachen einfach mal aufgeschrieben hat und dass man sie dann einfach mal sieht. Genau. Ab und zu hat man einfach so viele coole Sachen schon gemacht, aber man vergisst durch den ganzen Alltag. Ja, weil man den Fokus auf etwas anderes gelegt hat, sondern das, was man nicht hat. Hmm. Ja.
- 54:36Wunderschönes Abschlusswort. Danke vielmals für das. Und auch danke euch, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Momentum, eurem Podcast, der inspirierende Menschen, die wir heute definitiv gehabt haben, inspirierende Geschichten erzählt und ihren Werdegang näher bringt. Danke vielmals für das.
- 54:55Und an dieser Stelle, falls ihr den Kanal noch nicht abonniert habt, es ist nur ein Klick entfernt. Ich weiss jetzt nicht genau, wo da auf dem Bildschirm ist, aber es ist auf jeden Fall da irgendwo. Und ja, kommentiert doch gerne. Und gönnt Vanessa sogar Folge. Sie macht richtig coole Kanten. Wir verlinken alles natürlich auch. Danke vielmals für alles und bis bald.
- 55:18Danke viel, vielmals. Alles Gute. So, it's a wrap. Yes. It's a wrap.