Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Wal-Rettung in Timmendorf und Bahn-Chaos
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 27. März. Wieso der Norden einen Wahlsieg feiert. Weshalb Bahnfahren schwierig bleibt. Warum der HSV auf einen 16-Jährigen hofft. Das nenne ich einen überzeugenden Wahlsieg. Mit vereinten Kräften ist es gelungen, den gestrandeten Buckelwal vor Timmendorfer Strand zurück in die Ostsee zu bekommen. Die Rettung kostete bislang etwa 40.000 Euro. Die Kosten seien durch den Einsatz der Bagger, der freiwilligen Feuerwehr und weiterer Maßnahmen entstanden, sagte der Bürgermeister der Gemeinde an der Lübecker Bucht, Sven Pateil-Böhnke, und fügte hinzu, dass Schleswig-Holstein helfe. Das Land unterstützt und beteiligt sich an den Kosten. Lob kam auch vom Ministerpräsidenten. Ich habe mich natürlich darüber gefreut. Ich bin ja gestern auch vor Ort gewesen, um mich mal bei allen zu bedanken, die dort mitgeholfen haben, sagte Daniel Günther. Der Buckelwal war am Montagmorgen auf einer Sandbank entdeckt worden. Mit Hilfe einer gegrabenen Rinne befreite er sich in der Nacht zum Freitag. Nun komme es darauf an, dass der Wal im offenen Wasser bleibt und möglichst in die Nordsee schwimmt, erklärte der Biologe Robert Mark Lehmann. Noch sei er nicht in Sicherheit. Seine Befreiung von der Sandbank sei bisher nicht seine Rettung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Zu Hause sei er erst im Atlantik. Meine Kollegin Genevieve Wood hat die Rettung hautnah verfolgt. Ihr Stück »Dieses Tier hat mein Herz berührt«, lesen Sie auf abendblatt.de. Wer Bahn fahren will, muss geduldig sein. Der Bahnverkehr rund um Hamburg ist seit einem Oberleitungsschaden am Mittwoch weiter gestört. Das hat nun bundesweite Auswirkungen. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Strecke zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Altona wieder vollständig freizugeben, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn mit. Am Freitag war noch unklar, wann das genau möglich sein wird. Seit Mittwochabend ist ein eingleisiger Verkehr auf der Strecke möglich. Nach Angaben der Bahn kommt es im Fernverkehr zu Zugausfällen auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Frankfurt. Die Züge aus Dänemark sollen über eine Umleitung den Hauptbahnhof erreichen. Im Nahverkehr beginnen und enden die Züge zwischen Flensburg-Kiel und dem Hamburger Hauptbahnhof in Altona. Reisende werden gebeten, zwischen Hauptbahnhof und Altona die S-Bahn zu nutzen. Erst am 20. März war die Strecke zwischen Hauptbahnhof und Altona nach Bauarbeiten wieder für den Regional- und Fernverkehr freigegeben worden. Nur fünf Tage später kam es zu dem Oberleitungsschaden zwischen Dammtor und Altona. Dabei riss eine Oberleitung und fiel auf das Dach eines ICE. Als Fußballromantiker hat man auf den Transferzirkus schon lange keine Lust mehr, erst recht nicht auf Kindertransfers. Aber das Geschäft ist so. Nun hat der HSV sich die Dienste eines ungarischen Stürmertalents gesichert. Der erst 16-jährige André Vasiljevic wechselt aus der U17 von MTK Budapest zum Fußball-Bundesligisten. André besitzt ein hochspannendes und ausgewogenes Stürmerprofil. Er vereint klassische Attribute eines Mittelstürmers wie Größe, Technik und Torgefahr in hohem Maße und verfügt für sein Alter über eine sehr reife Spielanlage, sagte HSV-Sportdirektor Klaus Kosta in der Vereinsmitteilung. Laut dem HSV gilt Vasiljevic als europäisches Top-Talent, das von anderen Klubs umworben wurde. Medienberichten zufolge sollen die Hamburger 1,5 Millionen Euro für ihn gezahlt haben. Dazu kommen noch Bonuszahlungen. Der U-17-Nationalspieler soll in Hamburg einen langfristigen Vertrag erhalten haben. Über die Dauer wurde nichts bekannt. Der Sohn des früheren Cottbusser Bundesliga-Profis Dujan Vasiljevic soll beim HSV über die Nachwuchsteams an den Profikader herangeführt werden. Männergewalt bleibt leider ein Thema. Ein 51-Jähriger soll mit voller Wucht mehrfach auf den Kopf seiner Ehefrau getreten haben. Der Mann steht wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Hamburg. Ich bedauere, was passiert ist, sagte der Nordmazedonier, als er bei Prozessauftakt eine schriftliche Erklärung vorlas. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte sich die Frau zwei Monate vor der Tat am 6. April 2024 von ihrem Ehemann getrennt. Die Anklage geht davon aus, dass der 51-Jährige seine Partnerin töten wollte, weil aus seiner Sicht kein anderer Mann eine Beziehung mit ihr führen dürfe. Auf der Dachterrasse einer Wohnung in Rahlstedt sei es zu der Attacke gekommen. Die Anklage listet zahlreiche Faustschläge ins Gesicht und tritte gezielt gegen den Kopf auf. Die Frau habe unter anderem eine Gehirnerschütterung, eine Nasenbeinfraktur, eine Trommelfellverletzung sowie eine Vielzahl von Hämatomen, Prellungen und Risswunden erlitten. Der Sohn versuchte seiner Mutter zu Hilfe zu eilen. Schließlich gelang es ihm, die Polizei zu informieren. Zwei Beamte konnten den Mann von seinem Opfer wegziehen. Das ganze Gesicht war geschwollen, sagte einer der Polizisten als Zeuge über das Opfer. Der Roman Windstärke 17 von Caroline Wahl ist ein Bestseller und hat Millionen Leser berührt. Im Nachfolgeband ihres Erfolgsdebüts »Zwei und 20 Bahnen« erzählt Caroline Wahl die Geschichte der beiden Schwestern Tilda und Ida weiter, die in labilen Familienverhältnissen mit einer alkoholkranken Mutter aufwachsen, bloß diesmal aus der Perspektive der jüngeren, hitzköpfigeren Ida. Nun kam das Buch am Ernst Deutsch Theater in Hamburg auf die Bühne als Uraufführung des Stoffs in der Regie der neuen Intendantin Aila Jäginer. Meine Kollegin Maike Schiller war dort. Ihre Rezension Rockstar Applaus für eine wütende Frau lesen Sie auf abendblatt.de. Da der liebe Lars in den Urlaub entfleucht ist, muss der Podcast 040 streng vertraulich ohne ihn auskommen. Im Wochenrückblick spreche ich mit unserem Abendblatt-Sportchef Alexander Loh über die fehlende Olympiastimmung in Hamburg, Versäumnisse der Kampagne und die Favoriten des Deutschen Olympischen Sportbundes. Während die Kampagne der Stadt an Fahrt aufnimmt, flaut die Begeisterung an Alster und Elbe eher noch ab. Was ist da los? Soll die Stadt im Jahre 2036, 2040 oder 2044 die Jugend der Welt zu olympischen und paralympischen Spielen einladen? Was spricht dafür, was dagegen? Was ist anders als 2015? Wir klären, was schiefläuft, wo Potenziale schlummern und warum Olympia mehr ist als ein Müsli-Riegel. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.