Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / Kreativität, Disziplin & Alltag – Ein ehrliches Gespräch mit Luz Palokaj
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Momentum. Deinem Podcast, der inspirierende Gäste inspirierende Geschichten erzählt. Mein heutiger Gast ist Luz. Er ist einer der bekanntesten und renommiertesten Fotografen und Videografen in der Schweiz. Mit seinen Bildern berührt er Abertausende von Menschen, weil es nicht nur ums Bild geht, sondern um die Geschichten hinter diesen Bildern. Über ein paar spezifische erzählt er in diesem Podcast. Und...
- 0:27Sie sind wirklich sehr, sehr berührend. Was den Podcast für mich so einzigartig und speziell gemacht hat, ist die Stimmung. Wir haben sehr viel gelacht, wir haben sehr ehrliche Gespräche führen können. Es ist etwas laut geworden und es war super, super lustig. Für mich hat es richtig viel Spass gemacht, zu ihm zuhören, seinen ganzen Werdegang zu hören.
- 0:48von ihm zu hören, was seine weiteren Ziele sind, was Kurzfilm und ein grosses Projekt in seiner Zukunft für eine wichtige Rolle spielen und wie er sich entwickelt hat. Von seinem ersten Shooting, das er mit 20 gemacht hat mit einem seiner besten Kollegen, bis hin zum letzten Shooting. Der Podcast war sehr inspirierend. Vielen Dank, dass du dazu gehörst. Aber bevor wir weitergehen, weisst du, was passiert. Intro ab.
- 1:14Das hat dich alle so verpumpt gebracht. Weisst du, irgendwie so... Halt jeder seine andere Story. Wie ein Arber hat 20 Jahre Musik gemacht, bis er seinen Swiss Music Award gewonnen hat. Weisst du, der hat 20 Jahre, der hat mit 14 Jahren angefangen Musik zu machen.
- 1:27Ich schwöre, genau. Den Ghetto-Slang bringst du in unseren Sphären. Was hat sich verändert? Sehr viel. Ich habe Bar bekommen. Irgendwie war in mir etwas, was ich dachte, ey, ich weiss, ich werde etwas Grosses machen, Grosses erreichen. Ich fühle mich noch nicht, dass ich das erreiche, ich bin noch nicht lange nicht an meinem Ziel. Ich habe eine super Frau, die unterstützt mich, wie ich sie auch 100% unterstütze, indem ich sie mache.
- 1:54Das ist übrigens mega herzig, um zu sehen, wie du emotional wirst, wenn du über dich anfängst zu reden. Anwartend, wunderschön. Das fäscht in den Boxen. Absoluus, absolut, absolut. Absoluus. Absoluus. Du hast eine Selbstzweifel vorgesprochen. Dass du gesagt hast, ob das überhaupt funktioniert. Wie gehst du mit Selbstzweifeln um? Für einen Unternehmer gibt es zwei Gemütszustände. Es gibt Euphorie und Panik.
- 2:24Wenn du Gott eine Frage schicken könntest, wie wäre das? Boah, was kannst du mit Fragen? Boah, eine Frage.
- 2:40Hat er einen Urus? Ich glaube schon. Mit uns ist er aber nicht mit dem Urus gekommen. Nein. So geil. Wieso begannen ihr damals mit Podcasts? Es ist im Fall... Wir waren zusammen mit Feri. Wir kennen uns mit Randy. Das ist mein Podcast-Partner. Durch unsere Frauen. Und da sind wir zusammen mit Feri. Weisst du, wie... Sind die beiden von unten? Nein, er ist Schweizer.
- 3:05Randy ist Schweizer? Ja, Randy ist Schweizer. Er ist jetzt mit einer Kroatin verheiratet. Sie ist eine sehr gute Kollegin meiner Frau. Frauen machen untereinander immer ab und wir gehen auch mit. Im Großen und Ganzen waren wir dort und beim Zurückfahren
- 3:26Wir sind beide vorgesessen und haben gesagt, hey, ich habe so viele Leute, die sagen, mach einen Podcast, mach einen Podcast. Er so, ja, dir auch, mir auch. Ich so, ja. Ich so, zum Spass. Also wir haben wirklich Spass gemeint. Ich so, komm, wir machen einen. Er so, meinst du ernst? Ich so, ja.
- 3:43«Wollen wir es nennen?» Dann kamen wir so «Lose D», das erste drei Buchstaben von mir. Er heisst Randy. So zusammen «Talk it like Lose D». Ich so «Easy, ha, Juhu». Dann haben wir wirklich angefangen. Zuerst bei mir zu Hause haben wir es so probiert. Richtig Spass daran gefunden. Dann haben wir ein bisschen
- 4:01auch einen Grund gesucht, wieso wir das überhaupt machen wollen. Wir haben einfach irgendwie... Einfach den Start und dann den Grund suchen. Das ist auch so. Wir haben uns gar nicht richtig überlegt, wieso, wenn uns Leute fragen, wieso machen wir den Podcast, wir können es immer richtig erklären. Aber das haben wir schnell gefunden. Wie du das jetzt auch machst, du holst Leute,
- 4:22Die erzählen ihre Story. Du lässt dich inspirieren. Ich habe mich so oft inspiriert von Leuten, die ich im Podcast hatte, die ich dachte, was die erreicht haben. Wirklich mega.
- 4:34Es hat mega Spass gemacht. Wir hatten nicht nur Politiker, wir hatten nicht nur Rappers, wir hatten verschiedene Leute, die auch ein kleines Unternehmen hatten. Weil der Erfolg für jede Person ist ein bisschen anders. Jeder sieht den Erfolg anders. Für eine Person ist eine Gründung einer GmbH brutal. Für ein Paar ist es weniger oder eine Erreichung von einem Ziel oder einen Betrag, den er im Jahr erreicht hat.
- 5:03Und darum, die verschiedenen Geschichten zu hören von diesen Leuten, ist einfach erwartend. Ich würde sagen, jetzt habt ihr auch schon mega viele Podcasts gemacht und mega viele unterschiedliche Menschen bei euch gehabt. Und jetzt hast du gesagt, für jeden ist Erfolg ein bisschen anders. Aber ich würde sagen, es hat irgendwie wie etwas, das den Kreis schliesst, das sagt, das haben irgendwie alle ein bisschen gemeinsam.
- 5:23Ja, absolut. Alle haben immer... Wovon sprechen wir heutzutage? Man muss einfach zuerst mal anfangen. Und dann Disziplin haben und einfach machen. Eines nach dem anderen, eines nach dem anderen. Das hat jeder erklärt. Jeder hat gesagt, man muss dranbleiben. Irgendwie kommt der Erfolg einfach von selbst. Das haben die alle immer so für den Punkt gebracht. Jeder hatte seine andere Story.
- 5:48Arber hat 20 Jahre Musik gemacht, bis er seinen Swiss Music Award gewonnen hat. Er hat mit 14 Jahren angefangen Musik zu machen. Er hat mit Rap immer angefangen. Immer Rap gemacht. Und er ist der Ablauf. Immer Schweizer Rap. Und mit Schweizer Rap in Deutschland zu starten, das ist... Das ist heftig. Das ist heftig. Weisst du was ich meine? Und dann andere Storys, die...
- 6:10die wir gehört haben und immer mit einem Punkt dranbleiben. Der Erfolg kommt irgendwann, der wird dich schon belohnt, der belohnt die Mutigen, die dranbleiben. Und irgendwann hast du es geschafft. Was hat Randy für einen Background? Über deinen Background reden wir nachher noch ganz viel. Was macht Randy? Das weiss ich auch nicht, der ist Banker.
- 6:34Der Typ ist legendär. Wirklich? Ja, wirklich. Der ist Banker und kommt immer mit dem Trainer. Ich würde sagen, komm mal mit dem Matsuchen. Ich komme da mit Hörmli und so. Dann kommt immer so ein Real Madrid-Trainer. Mit dem Podcast ist ein anderer Trainer. Mir ist auch lustig. Jeder weiss nicht, dass er Schweizer ist.
- 6:52Die sagen dann, du bist Italiener, Marokkaner. Wie du jetzt bei dir sicher auch gesagt hast, dass du nicht Italiener oder Halbschweizer bist. Die hinken, ja, ich kann alles. Aber bei ihm ist es so lustig, schon sehr oft andere Nationalitäten hören. Bei mir sagt er es auch am Anfang, aber wenn er hört, dass er spricht, dann weiss er, albanischer Slang.
- 7:13Genau! Den Ghetto-Slang bringst du nicht raus mehr. Den bringst du nicht weg. Nein, keinen Schuss. Den bringst du aus, aber... Keinen Schuss. Keinen Schuss. Ja, aber was solltest du machen? Ja, nein, er ist Spanker. Krass. Heftig. Er ist Spanker, ja. Du bist einer der erfolgreichsten Fotografen in der Schweiz. Danke vielmals.
- 7:29Ja, also sorry, man muss einmal kurz dein Insta anschauen und dann weiss man, wo man dran ist. Danke, danke. Also sicher mal riesige Komplimente für die Leute, die du schon vor der Linse gehabt hast. Nein, danke, danke. Aber ich glaube noch ein viel grösseres Kompliment, und zwar das, was du gerade vorhin angesprochen hast, ist, dass du voll dran geblieben bist. Ja, absolut. Wann hast du angefangen mit Fotografie? Wann hast du gemerkt, hey, ich habe vielleicht ein anderes Auge oder ich sehe etwas anders als andere?
- 7:57Ich war sehr jung, ich war 13. Der Grund, weshalb ich angefangen habe, war, dass ich das Erinnernieren sammeln liebe. Was ist ein Foto? Eine Erinnerung. Ein Moment, das du erfasst hast und das bleibt. Dann hast du das, woran du wieder denkst. So habe ich angefangen, die Ferien meiner Familie zu filmen.
- 8:23Da hatte ich meinen ersten Camcorder, auf den hatte ich total Freude. Aber wie es richtig Klick gemacht hat, war durch einen Projektunterricht in der Schule, wo ich sah, das liebe ich. Da habe ich die erste Kamera geschenkt bekommen und mit 20 habe ich es wirklich ernst genommen. Hast du nie die erste Kamera gesehen? Sony. Sony. Nein, das war der Camcorder.
- 8:44Aber das war nur so mit Kassetten und so. Aber nach Sony, seit dem habe ich immer Sony. Ich habe immer Sony A33, das ist der Alpha.
- 8:59Ich war 33. Dann sagte mein bester Kollege Vito, «Darf ich dich mal fotografieren?» Ich kaufte eine Kamera und fotografierte bei uns. Ich habe sie nur Bäume gefotografiert. Ich habe sie aber nie posten und veröffentlichen getraut. Ich dachte, was denken die Leute? «Jetzt will ich fotografieren, ich komme aus dem Nichts.» Das war mit 20? Ja, mit 20. Da war Social Media schon... Ich bin jetzt 32. 12 Jahre. Facebook war mehr, Insta kam noch.
- 9:29Ja voll. Und dann... Ja, das war lustig, als ich ihn gefotet habe. Und dann hat es mir sehr gefallen. Was hat mir gefallen? Es hat mir gefallen, ein anderes Auge zu haben. Mit dem Licht zu spielen, weisst du. Zu richten. Und dann habe ich von Sachen ausgedacht, das kannst du jetzt so machen. Das hat so die Richtung. Dann musste ich zuerst etwas finden, was gefällt mir. Was ist ein Event, das ich fotografieren möchte.
- 9:54Eigentlich habe ich zuerst Fotografie gelernt und bin erst nach 4-5 Jahren in die Videografie hinein. Ich habe mein Auge stark trainiert und habe mein kleines Studio gegründet. Ein 20 Quadratmeter Studio mit einem weissen Hintergrund. Auch von Leuten Fotos. Seit ich 20 bin, muss ich ehrlich sagen, befasse ich mich jeden Tag mit dem. Es ist kein Tag, an dem ich in den Ferien gehe.
- 10:21Ich habe einen Laptop mitgenommen, bearbeitet. Das können meine Kollegen alle sagen. Im Flug, ich hatte keinen Grund, dass ich im Flug Bilder bearbeite. Aber das war so der Drang in mir. Ich wollte das unbedingt. Ich will das immer noch. Es ist nicht aus mir herausgekommen. Ich war jetzt auch in Dubai. Im Flug habe ich wieder Videos, Fotos bearbeitet, weil ich das gerne mache. Ich habe mich damit identifiziert. Absolut als Fotograf, Videograf.
- 10:48So ergab sich das dann. Beim ersten Shooting... Das ist ja... Es gab das nächste Shooting, da bekam ich plötzlich 20 Franken. Für ein Shooting. Das war schon am Anfang. Ja, völlig. Ich verdiente Geld.
- 11:05Und was ich auch immer hatte, Familie, eine Frau, die mich immer sehr unterstützt hat, die mich immer sehr gepusht hat. Es gab auch Zeiten, in denen ich nicht daran zweifelte, weisst du, aber es gab Zeiten, in denen du dachtest, ist das jetzt der richtige Weg? Sicher, ja. Das ist normal. Weisst du, ich meine, ich hatte einen sehr guten Job, war als Sachbearbeiter, als Head-Off, habe 20 Leute geführt, schon sehr jung. Und das immer nebenbei gemacht. Wirklich eigentlich...
- 11:35Ich bin nach Hause, bis 5 Uhr gearbeitet, 7 Uhr wieder am Laptop, geschultet. Es war ein Tag, 4-5 Uhr morgens. Wenn ich Auftrag hatte,
- 11:48Ich habe mir das am besten meinen Eltern erzählt, die ich damals noch mit ihnen zusammengelebt habe. Und meine Frau, wenn die das wissen. Aber es war nicht, weil ich das musste. Ich wollte das. Es war so in mir. Vor zwei Wochen hat mir einer gesagt,
- 12:07Er feiert das, was ich mache. Er sagt, schau, gib dir mal einen Auftrag, dass du mal so ein bisschen Geld verdienst durch einen Auftrag. Er hat mich gesagt, es geht bis um 11 Uhr runter, ich muss nächsten Tag um 6 Uhr arbeiten. Da habe ich gesagt, du musst dir darüber denken, ist das richtig? Natürlich, weisst du,
- 12:25Heutzutage mache ich das nicht, dass ich bis um 4 Uhr morgens schaue, weil ich habe ein anderes Denken, ich muss mich ein wenig aufarbeiten. Aber du hast den Weg gemacht. Ja, das ist der Punkt. Das ist der Weg gemacht. Da habe ich mir auch gesagt, das kommt nicht von nichts. Du denkst, ich habe von heute so riesige Aufträge, dass ich das von heute von nichts bekomme. Da habe ich gesagt, du musst durch, entweder du denkst einen anderen Weg, vielleicht ist das nicht das, was du machen willst.
- 12:51Ja, oder halt auch wirklich nebenbei weitermachen, wenn sie auch wirklich gerne machen. Und ich glaube, das, was du jetzt ansprichst, ist so etwas mega Essentielles und das ist sogar etwas, was ich mir aufgeschrieben habe. Es gibt ganz, ganz viele hochkreative Menschen. Die sehen etwas, die können sich etwas ausdenken, die haben Ideen, einfach weil sie rumlaufen, haben sie geilste Ideen.
- 13:13Aber nach der Umsetzung ist es schwierig. Ja, ja. Das ist mal eins. Und du bist ja wie nochmal einen Schritt weitergegangen und hast aus dem ein Business gemacht. Ja, absolut. Also, das ist mega selten. Es gibt nicht viel, was das könnte. Es gibt gar nicht viel, was das könnte.
- 13:28Das wurde mir nie bewusst. Dass ich den Schritt gemacht habe und dann plötzlich selbstständig war. Plötzlich habe ich einen Mitarbeiter. Vor vier, fünf Monaten war es bei mir so,
- 13:43war eine, die mich schon länger verfolgt. Sie ist neben dem Studio vorbeigelaufen und ich so «Suchst du etwas?» Weil ich habe dort Post und viele verwechseln sich und kommen mit mir rein und denken, ich bin der Postler. Und dann sage ich «Nein, Post ist eine andere Seite, aber ich suche Post.» «Nein, ich traue mich dich nicht anzusprechen, aber ich wollte mit dir reden.» «Herzlich.»
- 14:09Ich sagte, komm rein, trinken wir einen Kaffee. Sie sagte, nein, ich will dir nicht Zeit trauben, du hast sicher viel zu tun. Ich sagte, ich nehme mir gerne die Zeit für dich. Dann erzählte sie mir, wie sie es inspirierend fand, was ich erreicht habe. Dann erzählte sie mir diese Sache auf.
- 14:23Aber dann sagt sie mir so, weisst du, du hast, ich kenne meine Frau seit ich 16 Jahre alt bin, wir sind jetzt verheiratet, haben ein Kind. Gratuliere. Danke vielmals. Du hast ein Unternehmen aufgebaut und aus deiner Leidenschaft zum Beruf gemacht.
- 14:43Und das was du machst, man sieht es, du machst es voll mit Herz. Ich sagte, danke vielmals. Ich war voll berührt, als sie mir das gesagt haben. Dann habe ich mir irgendwie Gedanken gemacht. Eigentlich voll, aber die Zeit ist so schnell vorbei gegangen, dass ich gar nicht realisiert habe, was passiert ist. Ich habe es einfach gemacht, der nächste Schritt, ja, der muss ich jetzt machen, so diese Richtung. Das ist der richtige Schritt. Aber interessant war bei ihr,
- 15:08Das ist auch so ein Punkt. Dann hat sie mir erzählt, was sie macht. Sie ist auch Fotografin. Aber sie fotografiert in New York. Sie hat Stars gefotografen, die von Snoop Dogg, ich weiss nicht, viele Oldschool Rappers. Wirklich? Und ich schaue sie so an. Was willst du von mir? Ich will das erreichen. Ich will auch in New York die Leute fotografieren und meine Kreativität dort präsentieren. Nachher ist sie so, ja...
- 15:36Da habe ich mir viele Gedanken gemacht. Jeder sieht ein bisschen... Der Rasen des Nachbarn ist immer noch die andere Hand. Ja, das ist so. Da habe ich mir auch schon gedacht, krass, ich finde es schön, dass ich sie inspiriert habe, aber ich habe ihr gesagt, du inspirierst mich genauso, was du gemacht hast, was du erreicht hast im Leben. Das hat sie auch sehr geschätzt. Wow, danke, dass du mir das sagst.
- 16:03Aber eben, ja. Aber sie ist auch selbstständig? Ja, sie ist auch selbstständig. Sie hat auch ihr eigenes Studio. Und halt immer so mit der Zeit hat sie sich... Social Media halt, immer so Videos gesehen. Meine Art ist auch manchmal ein bisschen laut.
- 16:19Vielleicht rede ich jetzt ein wenig, du schreiest mich. Aber das bin ich und ich lache laut. Vielleicht bleibt das auch in den Leuten. Ich hatte viele Kunden bei mir, die nicht mal wegen meiner Kreativität kamen, sondern wegen meiner Person. Sie sind gekommen und sagten, sie fühlen sich wohl, wenn sie mit hier kommen. Das ist auch ein bisschen eine Kunst, dass du Leute, die du vor der Kamera hast,
- 16:44Ich rede immer sehr gerne mit ihnen, stelle ihnen Fragen, woher sie kommen, wieso sie das überhaupt machen. Sie müssen sich wohlfühlen vor der Kamera. Also so statisch, mit der Ehrung. Und dann musst du das aus ihnen heraus holen. Und das habe ich auch etwas angetrainiert. Mit ihnen zu erst reden, herauszufinden, was sie überhaupt wollen. Was wollen sie überhaupt vor der Kamera präsentieren. Und das ist wahrscheinlich auch...
- 17:09ein mega Learning gewesen. Wie kannst du mit den Leuten reden, dass sie sich lockerer reden können, dass sie keine Angst haben. Die meisten stehen vor der Kamera für etwas völlig Fremdes. Das ist nicht etwas, das du machst. Das sehe ich auch bei sehr erfolgreichen Leuten. Die vor tausend Leuten reden können. Auch das steht vor der Kamera.
- 17:29sind es auch etwas komisch oder müssen es immer wiederholen. Oder halt für Leute, die einen anderen Erfolg hatten, die vielleicht nicht gerne vor der Kamera stehen. Aber die sind halt auch nicht selbstsicher. Vielleicht trauen sie sich das nicht.
- 17:44Was würdest du sagen, dein erstes Shooting, das du wirklich gemacht hast, mit Vito? Ja, Vito, ja. Mit Vito. Mit der Liener, er ist von Napoli. Ist er von Napoli auch noch? Er ist von Napoli auch noch. Wir sind nahe. Ja, wir sind zusammen seit fünf, wir befrienden uns. Sehr gut. Wirklich. Grüezi an Vito. Also, erstes Shooting mit Vito zum letzten Shooting, das du jetzt gemacht hast.
- 18:08Was ist die Frage? Was meinst du? Was hat sich verändert? Boah! Sehr viel. Ich habe Barbe bekommen. Ich bin 20 Kilo schwerer geworden. Hast du ein Kind? Ja, ich habe ein Kind. Ich bin verheiratet. Ich bin selbstständig. Nein, sehr vieles. Oder an dem Tag, an dem du den Vito geshootet hast, hättest du jemals gedacht, dass du das Shooting, das du das letzte Shooting gemacht hast, jemals geschafft hättest? Boah!
- 18:39Ich weiss nicht, ob das jetzt... Tönt das einbildet, wenn man sagt, in mir war etwas, was ich gedacht habe, ich weiss, ich werde etwas Grosses machen, Grosses erreichen. Ich fühle mich noch nicht, dass ich das erreicht habe. Ich bin noch nicht lange nicht an meinen Zielen. Ich will immer noch daran arbeiten. Ich weiss, wo ich hingehen will. Aber ich wusste schon, dass ich etwas machen werde. Und...
- 19:07Ja, dass man Feuer hat, das brennt. Ja, absolut. Ich musste mich da ein bisschen finden. Ich weiss, meinen Vater haben mir gesagt, hör auf, bei uns gibt es noch keinen Fotograf. Ja, voll. Das ist auch eine gute Frage. Für Eltern ist das wahrscheinlich auch schwierig. Ja, sicher. Absolut. Ich habe eben sehr gut... Setzt du dir die Karte auf kreativ?
- 19:28Meine Eltern... Es war noch niemand in meiner Familie Fotograf, Videograf, Filmemacher. Absolut niemand. Mein Vater hat auch gesagt, «Wieso willst du das machen? Konzentrier dich auf die Schule. Die alte Schule, arbeiten, Sicherheit.» Was auch verständlich ist, die sind anders aufgewachsen. Die kennen das gar nicht. Meine Eltern sind erst jetzt zum ersten Mal aus dem Kontinent raus.
- 19:56Und sie sind 65. Also noch nicht, sorry. Nach ein paar Jahren, zwei Jahren sind sie bis 65. Aber ähm... Meine Brüder, ich weiss auch noch... Aber sie haben es gut gemeint, weisst du. Zu jedem, was deine Eltern... Welche Eltern meinen, dass etwas schlecht für das Kind ist? Ja, nein, 100%. 100%? Das gibt es gar nicht. Er hat mir auch noch gesagt, also tu dich nicht zu fest mit dem befassen, weil... Du wirst irgendwann sagen, hey, das ist doch nicht für mich.
- 20:23Und ich weiss noch, dieser Satz blieb mir immer im Kopf. Und ich wusste irgendwie, das ist genau das. Das erste Mal, als ich katholisch aufgewachsen bin, immer noch, also ich kann mich nicht unkonfrontieren, kam eine Priesterbüste nach Hause. Da sagte mein Vater auch, was macht ihr denn so? Er sagt, er versucht so etwas zu vögeln, aber ich weiss nicht wieso.
- 20:46Da sagte der Priester mir, weil er seine Berufung gefunden hat, er solle das nicht machen lassen. Er findet seinen Weg. Und dann habe ich mich so angeschaut und gesagt, boah, ja voll, das ist mein Weg und ich muss gehen. Ich muss nicht etwas anderes probieren. Und dann halt, habe ich leider nicht lange gebraucht, bis ich diesen Schritt getraut habe, wegen Sicherheit.
- 21:05in die Fotografie hinein, in die Videografie hinein, nur um das zu arbeiten. Ich traute mich zuerst nicht, das selbstständig zu machen. Ich war bei einer Firma H.G.Stell bei der SSM. Sie suchten einen Videograph. Und dann habe ich mich bereitgestellt. Das war auch noch interessant. Ich bin voll der Typ, der an Anziehung glaubt. Ich habe sehr viele Aktionen erlebt, in denen das wirklich gestimmt hat.
- 21:31Im Juni sagte ich, dass ich im Oktober eine Erkündigung oder einen neuen Job haben werde. Ich habe es gesteuert und es ist Oktober gekommen und ich habe gar nichts gehabt. Ich habe kein Bewerbungsgeschick. Dann kam so ein Angebot. Dann kamen sie und sagten, dass sie nebenbei suchen, dass sie einen Videograph suchen. 100% und sie wollten eine Stelle haben. Und dann dachte ich, dass das Oktober ist und ich das noch so laut gedacht habe.
- 21:59Und dann habe ich diese Stelle angenommen. Und das war auch ein wichtiger Schritt im Leben. Ich finde, jede Aktion im Leben hat eine Bedeutung. Dass ich hier stehe, dass jemand hört, dass es eine Bedeutung hat. Dass etwas daraus herauskommt. Und das war auch ein sehr wichtiger Schritt, weil ich mich mit Leuten befasst habe, die Erfolg angeschrieben haben.
- 22:26Ich habe von diesen Versicherungsleuten nie etwas gehalten. Ich dachte mir, das macht jeder. Jeder kauft oder baut. Plötzlich ist er Baustellarbeiter, dann ist er Versicherungsberater und will etwas über Finanzen erzählen. So habe ich gedacht. Aber als ich dort reingekommen bin und gesehen habe, welche Energie sie haben, hat mich das auch etwas überwältigt. Ich habe mich mit Leuten befasst, die die Folge angeschrieben haben.
- 22:53Ich bin nicht in die Finanzwelt hinein, ich habe Werbung für sie gemacht, Videos für sie gemacht, aber ich hatte den Spirit von ihnen. Das Feuer habe ich von ihnen noch mehr mitbekommen. Visionär, so ein bisschen weit zu denken. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich ein Video drehe, das alleine mache. So Sachen hätte ich mir nie überdacht, dass ich Leute schaute, die weltberühmt sind.
- 23:16Das gab sich dann anders. Ich hatte andere Ziele. Ich wollte selbstständig sein. Ich wollte das erreichen. Das kam nach diesem SSM? Das kam erst nach diesem SSM. Ab dem ich so ein grosses Affen-Denken hatte. Du hast als Sachbearbeiter gearbeitet. Hast du eine Lehre im KV gemacht?
- 23:36Nein, Logistiker. Du hast Logistiker gelernt? Ich habe Logistiker gelernt und dann bei der «Also Schweiz» Oh ja, schön. Heutzutage ist es ein Kunde von mir. Das ist auch wunderschön zu sagen. Jetzt vor drei Monaten haben wir einen Vertrag abgeschlossen. Das ist gut. Früher habe ich bei denen eine Lehre gemacht. Ich war aber bei ihnen seit zehn Jahren. Mit allem drumherum, mit Sachbar, mit Head-Off usw.
- 24:02Aber ja, Logistik habe ich gelernt, weil ich einfach eine Lehre haben wollte. Aber das hat mich auch weitergebracht, auch dort. Alles? Alles hat mich weitergebracht. Alles hat dich gefehlt? Ich habe mich gelernt, Leute zu führen. Aber das war halt nicht so meins. Ich bin nicht so der...
- 24:17Ich war nie Führungsperson. Jetzt führe ich auch. Jetzt habe ich auch Mitarbeiter. Aber es ist etwas anders als dort. Dort musste ich zahlen. Aber genau, als du als Sachbearbeiter gearbeitet hast und du bist sehr zahlenfokussiert. Ja, genau. Rein vom Gefühl her, als sehr kreativer Mensch, hattest du irgendwie Blockaden?
- 24:38Ich habe so in der Welt gelebt. Eben, oder? Ich habe so in der Welt gelebt. Ich musste meine Zahlen erreichen, Mitarbeitergespräche führen, ich musste manchmal richtig streng sein, meine Autorität, wie sagt man das? Mein rotes von der Farbe ausprägen. Und dann kam ich nach Hause und war der Fotograf, der Videograf. Ganz anders, der Kreative. Und ich habe das schon gut getrennt.
- 25:09Aber es ist schon intensiv. Zum Beispiel Manuel Gomez, der kann das gut erzählen, als ich mit ihm angefangen habe zu arbeiten, habe ich ihm dann ein SMS geschrieben um 4 Uhr morgens. «Wie arbeitest du so lange?» Das war irgendwie selbstverständlich. Ich wollte das erreichen. Ich wusste, irgendetwas muss ich machen. Ich habe nie an Selbstständigkeit gedacht.
- 25:35Es war in mir, dass ich etwas erreichen möchte. Erst nach «SSM» wusste ich, dass es Selbstständigkeit ist. Da habe ich das erreicht. Jetzt will ich Hollywood erreichen. Du bist Sekundo. Sind deine Eltern aus Kosovo in die Schweiz gekommen? Ja, absolut. Aufgewachsen bist du wo? Ich bin schon hier aufgewachsen in der Schweiz, aber mit 1. Aber wo? In Zürich? Nein, in Emmerbruck. Eben, da hast du schon den Luzerner... Ja, Emmerbruck Slang. Hörst du nicht aus?
- 26:05Emmerbrock! Meine Haut! Ich bin in Emmerbrock aufgewachsen. In Luzern, zuerst in Rotenburg, aber dann Emmerbrock. Und wo wohnst du jetzt? In Hergeswil, also in Nidwald. Also jetzt auch erst seit November. Du hast eine Tüchter, oder? Nein, ein Junge. Er ist sechs Monate alt. Diego heisst er. Diego Aurelius.
- 26:28Nie? Ja. Diego Aurelius? Ja, voll. So ein mächtiger Name geht ja fast nicht. Er wäre, würden wir vor... Er wäre Kaiser? Vor 600, 700 Jahren... Nein, 600... Was ist... Wann war Gladiatorentzüte? 40. Jahrhundert so. Wäre Gladiator geworden.
- 26:47Diego Aurelius, komm, ich kann dich nicht mehr spüren. Ja, es ist aber wegen Maximus Aurelius, vom Kaiser, Rom. Ich war inspiriert von ihm. Und ich wollte ihn zuerst Aurelius nennen, aber nachher halt Frau. So ist alles super. Diego Aurelius, dann kommt Albanisch, dann Palo Kai. Palo Kai. Und die noch mit Luz. Luz. Luz sagt er. L-U-Z, so sagt man es. Luz, ja. Spanisch liegt.
- 27:14Auf Albanisch hat es nicht so viel Bedeutung. Auf Spanisch hat es Licht. Auf Spanisch hat es Licht. Luce. Auf Italienisch Luce. Ja. Auf Spanisch, jeder der auf Spanisch lebt sagt dann «Hey, weisst du wie dein Name heisst?» «Güli, ich bin jetzt seit...» «1 Jahr auf der Welt!» «32 Jahre nicht mehr Namen!» «Ja, Mann!» «Ich höre das schon so!» «Auf einer Sprache weisst ich was das heisst!» «Ich schwöre!» «Nein, Luce, ich weiss nicht wieso, es ist ein sehr alter Name.» «Ja.» «Das gibt es gar nicht, also die...» «Die Albaner benennen niemanden mehr so.»
- 27:40Und ich habe ihn von meinem Grossvater geerbt. Er hat auch losgeissen. Ich finde das schön. Um noch etwas zurückzukommen. Deine Eltern sind in die Schweiz gekommen. Du bist Secondo. Mit eins. Also geboren bist du in Kosovo. In Kosovo, ja. Bist du der älteste Sohn? Nein, nein. Ich habe nur zwei ältere Geschwister und eine jüngere. Also äh... ein älterer Bruder, eine ältere Schwester und eine jüngere Schwester. Ich bin der Mitte. Ein Sandwichkind.
- 28:10Gut, das ist immer noch... Ich war auch der Einzige mit blauen Augen, der Einzige mit hellen Augen. Die anderen sind alle etwas dunkler. Meine Geschwister heissen Triton, Diana, Daphina. Alle mit D. Nur ich lose. Krass. Ja, und wegen dem... Aber du, aus Sandwichkind... Wie bei jeder Familie. Es ist irgendwie immer... Man bekommt einfach immer einen YouTuber.
- 28:40Die Kleine bekommt immer alles schön. Der Held ist da. Muss immer kämpfen. Ja, voll. Nein. Aber ich habe immer Respekt. Der Held ist die Sonne, finde ich. Das ist schon ein strenges Ding.
- 28:53Auch meine Brüder mussten viel Last tragen. Schon, oder? Ja, ja. Und sie haben dafür immer geschaut. Sie mussten den Weg ebnen für den Rest des Lebens. Ja, absolut. Und wir haben nicht... Alle Sekundos kamen in ein anderes Land. Er musste auch viel zu Hause unterstützen. Auch finanziell. Wir hatten eine Familie, die wir dort ernähren mussten. Und er hatte kein so gutes Leben wie ich. Ich durfte oft reisen. Ich hatte ein sehr schönes Leben.
- 29:21Mit 18 darf ich überall sein. Ich bin ausgegangen, bin in andere Länder gereist. Bis jetzt hätte das nicht so richtig geklappt. Und weil es nie so war. Es ist hier ausgegangen und so. Aber ich habe schon ein sehr schönes Leben.
- 29:38Und da immer noch. Das ist das. Und das ist eben, als ältester Bruder ist es schon eine andere Last. Für mich ist es, als mittlerer Bruder, irgendwie, ich kann nicht sagen, dass ich etwas schwer gehabt habe. Aber es war sehr schön.
- 29:56Du konntest dich immer auf andere unterstützen. Ja, absolut. Du konntest viel Unterstützung bekommen. Das ist schon krass. Ich habe immer gesagt, alle älteren Brüder, niemand hat über etwas getraut. Ja, das hat man selber. Ja, voll. Aber er hatte es anders. Darum immer Respekt für alle älteren Brüder.
- 30:12Ja, das ist auch gut. Du? Ich habe Schwestern. Ich habe eine ältere Schwester. Ein Jahr, vier Monate älter als ich. Aber bei den Schwestern sind es nicht nur ältere Brüder. Auch alte Männer. Die ältesten, die ich gemeint habe. Ob Schwester oder Bruder, finde ich... Die haben es immer am schwierigsten. Sie müssen den Weg ebnen. Sie haben ein anderes Laster auf der Schulter. Absolut. Das ist schon so. Und da sehe ich bei meinem jüngeren Bruder... Ah, du bist auch in der Mitte? Bei der Mitte? Nein!
- 30:40Verstehen wir uns? Wir sind das dritte. Wirklich? Mein Bruder ist acht Jahre jünger als ich. Er ist ein Nachtsügler. Das war geil. Ich war wirklich älter als die älteren Brüder. Obwohl ich in der Mitte bin. Aber für ihn bin ich wie der ältere Bruder. Das war geil.
- 31:01Das ist schon herzig. Wir sind eine grosse Familie, heutzutage ist es auch immer weniger. Auch in der Schweiz wird es immer schwieriger, dass es richtig funktioniert. Aber ich wünsche mir auch schon, drei Kinder zu haben, das wäre sehr schön. Jetzt haben wir einmal einen, damit können wir bis jetzt gut klaren. Wie war es, den ersten Sohn, das erste Kind, in deiner Familie, die du gegründet hast, mit deiner Selbstständigkeit zu vereinbaren? Wie ging das?
- 31:30Wir sind immer noch zusammen. Meine Frau ist immer noch im Schwangerschaftsurlaub. Jetzt fängt es erst an, wie es wirkt. Aber ich habe eine super Frau. Schön. Sie unterstützt mich, wie ich sie auch 100% unterstütze in dem, was sie macht.
- 31:49Darum ist es halt schon ein kommunizieren nonstop. Aber ich will jetzt nicht nonstop weg sein. Ich will sehen, wie er aufwächst. Ich war in Dubai geschäftlich. Vier Tage und dann sehe ich Folti und sage, ich würde so gerne bei ihm sein. Dann machst du FaceTime, lacht er und ich so, nein.
- 32:10So eine Liebe, viele haben es sicher schon erzählt, aber ich habe sie vorher nie gespürt. Ich liebe meine Frau über alles, aber das ist eine andere Liebe. Du hast Sorge um etwas, wie soll ich sagen, du hast das Fleisch und Blut, das du in der Hand hast. Du hörst ihn schreien, ich habe Gänsehaut. Ich habe Brühe gehabt, als ich gehört habe, das erste Mal, als er geboren ist.
- 32:38Aber mit der Selbstständigkeit, das funktioniert. Ich kann es sehr gut einteilen. Es gibt vielleicht manchmal Tage, wo ich mich bringe zum Bett, 9, 10 Uhr, und dann arbeite ich weiter. Das gibt es auch. Aber ich versuche es jetzt schon organisierter zu sein. Dann sage ich, Sonntag möchte ich nichts mehr machen. Familientag, das so beipalten. Und jetzt halt auch, wenn meine Frau wieder arbeiten will, das finde ich auch sehr wichtig, dass sie das macht.
- 33:08Dass ich einen Papi-Tag mache. Von zu Hause meine administrativen Sachen machen. Auch meine Teile dazu beitragen. Das ist übrigens sehr herzlich, um zu sehen, wie du emotional wirst, als du über dich anfangen musstest. Ja, wirklich. Ah, warte, das ist sehr schön. Das ist so.
- 33:30Es ist eine Liebe, die man sich nicht beschreiben kann. Ich kann sie jetzt auch nicht beschreiben, weil ich noch keine Kinder habe. Aber vor einem Jahr hatte ich meine Neffe, also meine Schwester... Das ist auch... Ich bin siebenfacher Onkel. Oh mein Gott! Ja, voll sehr! Meine Schwester hat vier Kinder! Ja, Vianne hat vier Kinder, mein Bruder hat zwei Kinder.
- 33:56Ja, das ist sehr schön. Meine Brüder waren lange bei uns zuhause. Da haben wir ihn gesehen aufwachsen, den Leonel, der älteste. Das ist auch sehr schön. Du siehst, er lacht dich an, macht Scheissdreck. Und jede neue Funktion, die er hat, macht dich glücklich. Plötzlich kann er dich greifen. Ja, ja, ja, voll. Und plötzlich ist es heilig.
- 34:26Aber jetzt sind wir auch zum ersten Mal zusammen in der Ferien. Wir waren in der Türkei. Oh, ja. Da habt ihr auch sehr gut mitgemacht. Ganz in Zeit. Er lacht sehr viel. Ja, schön. Meine Frau lacht auch viel, ich auch. Passt. Ich muss es auch nicht machen. Aber nein, er macht es sehr gut. Mega schön. Er macht es bis jetzt sehr einfach. Macht gut mit, schläft gut. Super. So soll es auch weitergehen. Ja, hoffentlich. Du hast gesagt, du hast jetzt auch Mitarbeiter. Wie lange hast du schon Mitarbeiter?
- 34:54Also seit zwei Jahren habe ich meine ersten Mitarbeiter angestellt und mittlerweile sind wir jetzt 15. Und was produziert ihr alles? In was seid ihr alles tätig? Also hauptsächlich produzieren wir Videos, Content für Firmen.
- 35:16Ob Produkt, Imagevideos, Werbevideos oder Social Media Content Reels, Rekrutierungsreels und viele Musikvideos, die ich auch sehr viel gedreht habe. Und noch machen, in dieser Richtung, unser Kerngeschäft, das wir jetzt aktuell haben, ist Social Media Management. Ja. Also wir machen ganz übernommen. Das ist so ein Schritt, den ich jetzt erst seit November angeschrieben habe.
- 35:43Letztes Jahr. Letztes Jahr November, ja. Ich habe gesagt, jetzt muss ich etwas ändern, weil ich bin jetzt seit drei Jahren, nein, habe ich meine Firma Loup Studios. 2023, was ist das? Nein, Anfang 2023 gegründet. Was ist das? Fast drei Jahre. Und dann bin ich zwei Jahre, und ich habe das immer nebenbei gemacht, als ich dann selbstständig geworden bin. Und als Unternehmer dachte ich, das ist ganz anders gewesen.
- 36:10Ich wollte einfach meine Fotos machen, meine Videos drehen. Aber dann musst du andere Sachen anschauen. Du musst schauen, dass sich die Firma entwickelt. Dass du dich weiterentwickelst. Das ist etwas vom Wichtigsten. Ich habe ein Jahr immer einfach Aufträge gemacht. Nie überlegt, was ist nächstes Jahr, wie sieht es aus. Das Dümmste, was ich gemacht habe, war, dass ich mich weiterentwickelt habe. Was habe ich in den letzten Jahren gemacht, dass ich zu dem gekommen bin? Ich habe mich immer weiterentwickelt.
- 36:34Und dann ist das Plateau passiert. Ja genau, da habe ich einfach irgendwie gedacht, hey, ich muss jetzt einfach arbeiten, produzieren, irgendwie kommt das. Und dann habe ich immer gleiche Zahlen gemacht, weisst du. Zuerst Minusgeschäft, bin ich ehrlich. Das erste Jahr, ich so, shit, nein, in dem Fall bin ich voll nicht der Unternehmer, weisst du. Und dann war ich die Zahlen gesehen. Ja, ich so, scheisse, nein. Und dann war das zweite Jahr ein bisschen besser, immer noch gleich.
- 37:00Im November habe ich mir gesagt, dass ich falsch gemacht habe. Ich habe mich nicht weiterentwickelt. Ob es unternehmerisch ist, ob es mit meiner Kunst ist, ob es ich als Person bin. Ich habe nichts gemacht, damit ich mich weitergebracht habe. Ich habe schon Videos. Es ist immer ein Learning. Jedes Video ist wie ein Training. Jedes Shooting ist wie ein Training.
- 37:22Aber da dachte ich mir, ich muss etwas aufbauen. Da habe ich Retainers aufgebaut. Ich wusste, es muss zuerst einmal eine feste Einnahme sein. Ich muss mit grösseren Firmen zusammenarbeiten. Die profitieren an meiner Kreativität. So hat sich das aufgebaut. Ich befass mich anders. Ich hatte andere Zahlen im Kopf, die ich monatlich erreichen wollte.
- 37:43Und genau da kam Februar, ich habe mich anders umstrukturiert. Ich bin voll der Chaos, ich bin so ein chaotischer Typ. Mein Arbeitsplatz ist Katastrophe, meine Terminkalender, das war nicht ausser See, dass ich Sport spiele. Ich bin voll untüglich, das ist etwas, das ich ändern muss.
- 38:06Aber irgendwie passiert das leider immer so. Keine Ahnung wieso. Und dann musste ich mich halt ein bisschen umstrukturieren, damit ich erfolgreicher sein muss. Ich musste Sachen machen, die mir vielleicht nicht gefallen. Aber... Zum Beispiel? Ja weisst du, auch... Planen, richtig planen. Ich habe früher Shootings angenommen und gesagt, hey, ich liess sehr...
- 38:28Ich wollte mich manchmal schon sehr viel frei fühlen. Jetzt mache ich es kreativ. Aber das geht nicht immer. Du musst schon auch, wenn du willst, schon auch etwas diszipliniert sein. Ich bin nicht so ein Fan von Perfektionismus. Das finde ich irgendwie...
- 38:47Es kann einschränken, perfekte Muskelmuskeln. Es nimmt dich zu fest in den Box. Absoluus. Absoluus. Absoluus. Absoluus. Absoluus. Ich finde, die Mutigen belohnen den Erfolg. Und die, die perfekt sind oder fehlerlos sein wollen, die werden es nie schaffen. Aus diesen Fehlern musst du auch lernen.
- 39:13Und wo war ich? Was wollte ich noch sagen? Dass du mega Chaos auf dem Schiebwärtsstück verfolgt hast. Ja, voll. Und da habe ich mich eben umstrukturiert und gesagt, ich will jetzt andere Zahlen schreiben. Weil mein Ziel ist es eine grosse Produktionsfirma zu haben, dass ich Filme drehen kann.
- 39:30Kurzfilmen hat mich weiterentwickelt. Ich habe mich nicht mehr mit meiner Kunst selbst befasst in den letzten zwei Jahren. Das habe ich mittlerweile anders gemacht. Das war ein Trend. Luf Studios ist eine Firma, Luz Palokai ist eine Marke, ein Brand.
- 39:52Und ich baue meine Kunst auf, weil was ist das Schlimmste, was mir passieren könnte, dass ich die Leidenschaft daran verliere, was ich nicht glaube. Aber wenn es irgendwie immer nicht läuft, dann vielleicht verliere ich es, ich weiss es nicht.
- 40:07Aber da habe ich das so aufgebaut mit einem Social Media Management und das funktioniert super. Mittlerweile haben wir 20 Kunden, die wir betreuen und erfolgreich betreuen. Die generieren Umsätze durch uns. Ich habe eine Firma aufgebaut in Kosovo,
- 40:24Ihre Kampagne machen, wir produzieren, jetzt bin ich ein Mitarbeiter. Und da habe ich halt Luz Palocoy, der seine Kunst immer noch auslebt, mit Wettbewerb teilnehmen, Fotos schicken, Kurzfilme in den Zahn drehen, immer so dranbleiben. Ich wollte das nie weghaben. Viele haben mir noch gesagt, gefällt dir das Reels zu machen?
- 40:48Nicht in den Job gefällt mir. Ich habe mich z.B. sehr distanziert an Hochzeiten. Ich habe früher alles gemacht. Hochzeiten, Familienshootings. Das habe ich mich schon distanziert. Wieso das? Es ist nicht das, was ich machen wollte. Ach, es war nicht deine Passion? Es war einfach nur meine Passion. Ich habe das immer noch so gemacht. Auch aktuell mache ich das noch. Ab und zu so, wenn ich jemanden kenne und er sagt, er möchte mich unbedingt haben. Ich sage, wenn es mir Spass macht und so, ja.
- 41:15Aber nicht als Kerngeschäft. Das biete ich nicht an. Also Familie, Babyshooting, das war nicht meine Richtung.
- 41:22Und das musste ich lernen, dass ich jetzt... Also, ich lerne nicht. Ich bin so ein Ja-Sager. Das ist auch sehr verhängnisvoll. Ich habe immer zu jedem Ja gesagt. Ich brauche das in einer Woche. Ja, ist gut, das schaffe ich. Und ich musste lernen, Nein zu sagen. Das war ein wichtiger Schritt, den ich gelernt habe. Wie hast du das gelernt? Oder wie hast du gemerkt, dass du das lernen musst?
- 41:47Ja, wo ich überflutet wurde bei der Arbeit. Wo hast du... Ja, ich bin nicht mehr nachgekommen. Ja. Und da musste ich lernen, hey, der Erste, nein, tut weh, der Zweite schon weniger. Und ich musste etwas lernen, wenn du ihm sagst, nein, und dieser Auftrag geht weg, dann kommt der Durchsteher wieder. Ja.
- 42:04So viele Türen, auch allgemein, jede Chance. Ich konnte zum Beispiel... ähm... ähm... Wie heisst der? Robin? Robin, der von der UFC? Wie heisst er? Der, der bei der UFC war. Der MMA-Fighter, der Schweizer. Er hat mich angefragt, für Thailand mit dem für die UFC Werbevideos aufzunehmen.
- 42:27Und dann riechte ich so brutal, die Diego ist auf die Welt gekommen. Das ist auch so, das ist klar. Ich sagte, nein, der kann nicht weggehen. Und dann war noch etwas anderes. Ah ja, das ist auch eine Riesen-Szene. Ich habe eine Anfrage bekommen, um ein Interview zu machen zu Aufnahmen von Drake. Und wo war ich? In Graubünden an einer Hochzeit auf einem Berg. Kein Gondel, ich wollte abbrechen. Ich sagte, das war nicht von mir bekannt, sondern von meiner Frau.
- 42:56Das ist eine riesige Chance. Ich komme. Ich habe den Drake. Weisst du was ich meine? Ich fahre die Gondel runter. Es fährt keine Gondel mehr runter. Ich kann gar nicht runter. Ich stecke die Gondel nicht runter. Nein. Es kommt erst ein Postauto um 11 Uhr runter. Dann bin ich so, fuck it.
- 43:11Aber eben, die Chance ist vergangen, es kommt eine andere. Und das war im Leben immer so. Du hast vorhin Selbstzweifel angesprochen. Dass du mir gesagt hast, schaffe ich das überhaupt, funktioniert das? Wie gehst du mit Selbstzweifeln um? Puh.
- 43:34Ich hatte das schon oft. Dann hat mich meine Frau gepusht. Aber ich bin nicht so ein Mensch, der gerne Kritik hört. Und gerne auch Fehler erlebt oder macht. Ich lasse mich nicht so erniedrigen und sage,
- 43:54Ich habe Mühe mit Verlusten, also wie sagt man, nicht Verlusten, sondern Niederlagen. Das befasst mich mega und das muss ich attraktieren, dass es auch manchmal nicht so schlimm ist. Aber mit Selbstzweifeln, ich hatte das nicht so oft.
- 44:14Ich motiviere mich auch selbst mit Motivations-Speaks. Das höre ich sehr oft auf Spotify. Reden musst du ein bisschen im Wagen finden. Absolut. Was sind so...
- 44:26Vielleicht kommt dir etwas in den Sinn, vielleicht hast du es nicht gehabt, wenn du es nicht hattest, auch sehr geil. Aber irgendein Fail, etwas, was du dir richtig gewünscht hast und dann ist es völlig daneben gegangen, kommt vielleicht hässlich oder vielleicht gar nicht klappt. Und mich interessiert mehr, wie du mit Situationen umgehst, die scheisse sind.
- 44:48Das habe ich immer noch heute. Mit einem Kunden, wo wir etwas zu spät geschickt haben. Wie ich damit umgehe, erstens kommunizieren mit ihm, das klären, aber mit mir selber
- 45:04Es versuchen, das Beste zu machen und aus diesen Fehlern zu lernen. Das ist für mich schon ein Prozess, den ich immer mache. Wissen, wo der Fehler war und dass es nicht mehr vorkommt. Ist das etwas, das du schon von jung an in die Trinzigkeit gebracht hast? Das hatte ich schon immer.
- 45:24Ich bin nie so... Auch im Geschäft, dass ich so schnell Head-Off geworden bin. Es war nichts, ich habe einfach gemacht. Ich bin nie... Ich bin nicht so von der Arbeit, ich habe mich nie erschreckt. Ich habe gemacht, ich habe gearbeitet.
- 45:41und viele Fehler gemacht, die ich erleben durfte. Kritik konnte ich immer gut annehmen. Wenn mich jemand kritisiert hat, habe ich das gerne gemacht. Ich habe einen Kollegen, Roberto. Er ist so ein Dominikaner. Ich liebe Dominika. Ich finde sie so lustig. Das ist der Typ, der immer die Stories macht. Warte, ich muss es erzählen.
- 45:59Ich poste, er hat keine Social Media. Aber er macht immer solche Sprachnummern. Jeden Morgen am Freitag, am Montagmorgen. Jetzt hat er heute eine Ausnahme gemacht, hat er am Dienstag auch eine gemacht. Du musst jetzt hören. Der ist schräg. Guten Morgen, guten Morgen, Jungs! Es ist Dienstag, genau Punkt 7. Also, hört zu, Jungs, ganz einfach ist es. Erkenntnis vom gestrigen fucking Tag. Wenn jemand das Gefühl hat,
- 46:30Er ist besser als du. Dann lass die Person ihm glauben, dass die Person besser als du ist. Weil ihr wisst, Daten sprechen mehr als Wörter. Drum, scheissegal, scheiss auf alles, scheiss auf fucking alles. Will, wenn du 100% gehst, wenn du alles gehst, dann richtest du alles und jeden. Will, du bist eine individuelle, brutale Person. So, alles in Ordnung.
- 46:55Nein, der Typ! Er ist zu wenig! Er ist Dominikaner! Er ist Dominikaner, ja. Er ist Dominikaner. Krass, mit keiner Stausland. Was hat denn der für eine Energie? Ja, voll, der ist voll. Wenn der reinkommt... Und er war immer sehr kritisch.
- 47:13Ich hatte ein Shooting, der keine Ahnung von Fotografie hat. Er schickt mir ein Bild. Alle haben es gefeiert. Alle geschrieben brutal. «Was ist das für ein Fehler, den du gemacht hast? Du hast da ein Bild bearbeitet. Du hast gar kein Auge dafür.» Aber sie ist gestresst. Und dann habe ich gesagt, «Vollmann, der hat recht. Das ist so ein Fehler, den ich nicht machen durfte.»
- 47:33Und dann so Leute brauchst du, die dir ehrlich sagen, zum Glück kannst du die. Ja, voll zum Glück. Und er hat mir sehr oft immer direkt gesagt, und seine Frau auch, sie hat das nicht gerne gehabt, an Podcasts, wo wir Podcasts hatten, der zweite Podcast, er ruft mir an, «Bro, der Sound ist katastrophal von dem Podcast, er ist so geil und so, er ist nicht so, dass er direkt so sagt, weisst du, aber er bringt es auf den Punkt.»
- 47:56Das haben wir bis jetzt nicht mehr gesagt. Wir dachten immer, das ist gut. Er so, nein, hör an, der zeigt es. Ich so, krass. Und oft habe ich schon im Leben so Leute gehabt, die mir ehrlich gesagt haben. Oder auch ein anderer Kollege, der DJ Whitecut, der Ivo Branko. DJ Whitecut ist ein sehr berühmter DJ in Zürich. Mega schlecht. Ich fange nicht so aus. Er ist sehr berühmt und ein sehr guter DJ.
- 48:23Sound Design, ich war sehr schlecht. Und er war immer der, der mir sagte, Sound Design, du hast keine Ahnung. Oder ich so Shit. Manchmal hat man so direkt, muss man schon nicht sagen. Danke, aber so direkt. Aber das ist der Punkt, wo ich mich nachher...
- 48:40Ich wusste, ich muss mich weiterentwickeln. Das war der nächste Schritt. Sounddesigns, Soundeffekte. Das Video hat noch ein nächstes Level hochgelegt. Einfach noch mal geiler gemacht. Das habe ich oft schon erlebt. Ich denke, das Beste ist, dass du es akzeptierst,
- 48:57Du musst auch nicht auf jeden lassen. Weisst du, was ich meine? Aber ein bisschen konstruktive Kritik gibt und die versuchen anzunehmen und dann nächstes Mal besser zu machen. Du hast es vorhin gesagt mit den Eltern. Eltern wollen ja eigentlich immer nur das Gute für dich. Und so ein richtiger Kollege, er will natürlich
- 49:15Ich möchte, dass ein Kollege dir das nicht im Schönsten durch die Blumen sagt, sondern er sagt es dir. Das ist Gold wert. Absolut. Gold wert. Weil ich meine, die wollen ja auch nur das Beste für dich. Also ein richtiger Kollege möchte nur das Beste für dich. Ah genau. Und den möchte ich ja gewinnen sehen. Absolut. Du wärst ja kein Kollege. Das ist so. Von daher, wenn es so Leute um dich geht...
- 49:33Ja. Was... also... herrlich. Das ist so. Ich habe... Lotto. Mein Freundeskreis... ist... äh... Die haben das mitverfolgt, weisst du. Seit jung, dass ich das mache. Ich habe... Meine besten Kollegen kenne ich seit fünf Jahren. Vito, Mario, Willy...
- 49:51Ich bin so ein richtiger Familienmensch. Ich bin nicht so ein «Hey, für heute hei» und dann «Tschau». Die haben mich schon immer gepusht, immer unterstützt. An meiner Eröffnung des Studios waren 500 Leute. Es regnete. Marco, der Sibling, hat Catering gemacht. Bei meiner Eröffnung? Ja, schon. So geil. Er macht es toll.
- 50:15Ich sagte zu ihm, dass es 80 Leute kommen, ich denke, es sind mehr. Es haben sich nicht so viele gemeldet, viele haben abgemeldet. Dann kommt er zu mir, es war voll, das Studio hatte keinen Platz, ich hatte das grosse Studio. Er sagte, er hätte kein Trinken, für 500 Leute hatte ich Trinken und so. Er schaut schon immer, dass es mehr gibt, aber wenn ich ihm sage, 80 Leute, dann macht es ungefähr 100-200 Leute mehr, aber nicht 500. Dann sagte ich, es tut mir leid.
- 50:43Ich hatte nicht gewusst. Und das hat mir halt schon auch die Augen bestätigt. Leute glauben an dich. Die wissen, du machst den richtigen Weg. Und sie sind hinter mir. Hat es so manche in deiner Selbstständigkeit, wo du dein Unternehmen gegründet hast, wo du gesagt hast, hey, war das der richtige Schick? Boah, nein, so... Nein. Nein, zum Glück nicht.
- 51:16muss ich ja denken, nein, zum Glück nicht. Es gab Monate, wo ich am Anfang so, scheisse, jetzt, das ist auch die Anziehungskraft, hast du das vielleicht auch schon erlebt, kann man denken, scheisse, die 10 Tage ist Ende Monat.
- 51:31Ich muss Studiummiete, ich muss Minimiete, Löhne zahlen. Ich will das erreichen. Und dann kommt am nächsten Tag ein riesiger Auftrag rein. Und solche Situationen hatte ich am Anfang sicher etwa 15. 15, 16. So Situationen, wo ich dachte, das ist scheisse. Nachher ist jemand reingekommen. Und ich dachte, das ist scheisse. Es geht irgendwie so, dass Gott will, dass du dranbleibst. Der bestätigt, du gehst den richtigen Weg. Mach weiter. Lukas Speiss, das sagt dir etwas? Nein.
- 52:01Lukas Speiser, der Co-Founder von Morana. Ja. Hölle der Löwen. Ja. Gut, er hat in einem Podcast, ich habe das erste Mal in einem Podcast gesehen, gesagt, es gibt für einen Unternehmer zwei Gemütszustände. Ja. Es gibt Euphorie und Panik.
- 52:18Also, entweder diese Panik, so «Shit, morgen muss ich Löhne zahlen, wie?» «Ich habe kein Geld auf dem Konto, wie soll ich die Löhne zahlen?» Panik. Panik, ja. Gut. Und dann gibt es aber die Situationen, wo Geld reinkommt und du bist voll euphorisch,
- 52:34«Boah, alles laut, ich bin der King, es ist geil, das Business ist voll. Das Momentum ist da, es funktioniert. Es gibt nie zwei Gemüsezustände. In der Mitte gibt es fast nichts. Ich glaube, ein richtiger Unternehmer sucht auch etwas. Du möchtest schon weiterkommen und holst dir grössere Sachen und durch grössere Sachen gibt es grössere Verantwortungen. Absolut. Das ist schon sehr spannend. Nein, das hat es auf den Punkt gebracht. So habe ich es nie angeschaut. Es geht gar nicht zwischendurch.
- 53:04Ich habe nur Freude oder Panik. Wenn du an ein Shooting denkst, dann denkst du, das hat alles verändert. Boah, alles hat... Oder es war ein riesiger Türöffner zu ganz viel anderem.
- 53:27Ja, nein, doch, es gab einige. Und das eigentlich auch mit dem EAZ. Durch ihn bin ich eigentlich in die Videobranche hinein. Weil es war so, ich hatte einen Verfolg schon vor 14 Jahren. Und da hatte ich ein neues Studio, ein Gemeinschaftsstudio mit einem, sehr gutes, das vierte war es immer. Und da hat er einen Fotografen gesucht. Und da habe ich ihm einfach geschrieben, hey, ich bin Fotograf und so, noch am Anfang.
- 53:56Und dieses Shooting hat eigentlich sehr vieles gegendert. Als er kam, wollte er sein Albumcover fotografieren. Er vertraute mir direkt an. Er sagte, mein erstes Album. Du bist geil, und so. Unsere beiden Frauen sind aus Südamerika. Wir haben uns gut verstanden, beide Albaner.
- 54:14Er kam ins Studio, hat mir gefilmt, ein Cover-Shooting, ich durfte meine Ideen ausgeben, er hat mir sehr viel Freiraum gegeben. Dann hat er gesagt, ich habe Merch, kannst du meinen Merch auch filtern? Ich sagte, ja sicher, sehr gerne, er hatte schon eine Reichweite. Und bei Merch habe ich gesagt, darf ich ein Video machen? Er sagte, ja kannst du Videos machen. Dann habe ich gesagt, nein, aber ich möchte es gerne lernen. Er hat es so easy gemacht und er hatte eine grosse Freude an diesem Video.
- 54:39Und dann war der nächste Tag, als ich das Video gezeigt habe, hat er mir geschrieben, «Bro, kannst du Musikvideos drehen?» Und dann dachte ich, «Ja, ich würde das gerne machen, aber ich habe noch nie eines gedreht.» «Weil informieren, dass ich Musikvideos drehe?» «Wir nicht, wir drehen Can't Let You Go. Ich hatte keine Ahnung wie, ich hatte so eine schlechte Kamera, aber kreativ, wir hatten Ideen, wir haben ausgestattet, wir hatten Freude.
- 55:03In dieser Zeit, das ist genau in dieser Zeit, als ich nachher auch den Change zu der SSM als Videograf gemacht habe. Okay. Und alles ist in zwei Wochen passiert. Und der ist ein Auftrag nach dem anderen. Und die Musikwelt hat mir sehr viel beigebracht, sehr viel Kreativität gezeigt. In einem Musikvideo kannst du dich so austoben, du bringst deine Ideen. Und das war eine Welt, wo...
- 55:31Mittlerweile habe ich mich etwas distanziert. Wegen den Leuten und so. Es war etwas spannend. Also jetzt hast du dich etwas distanziert? Ja, jetzt. Weil ich mich etwas unternehmerisch errichten möchte. Und in meinem Traum gehen möchte, noch einen großen Film zu machen.
- 55:48Da musste ich mir sagen, ich kann nicht alles machen. Ich muss einen Weg gehen. Das ist auch der Grund, warum ich den Podcast erzählt habe. Ich muss nur noch Sachen machen, die mich als Person weiterbringen, die meiner Firma guttun und meiner Familie die Zeit schenken, die ich will.
- 56:07Ja, du hast das mit dem Podcast jetzt angesprochen. Wir haben vorhin ganz kurz über Grecca gesprochen. Vielleicht möchte ich schnell... Das ist ja ein eigener Podcast, mit dem Randy zusammen. Die haben da auch schon mega viele Folgen gemacht. Wie gesagt, das haben wir ganz am Anfang von dem Gespräch auch schon angesprochen. Extrem geile Gäste schon gehabt. Was ist da so der weitere Werdegang?
- 56:31Wir haben eigentlich gehört, wieso wir das überhaupt gegründet haben und wieso wir das gemacht haben. Es hat Spass gemacht, es macht immer noch Spass, es war alles super, aber ich musste mir Gedanken machen, wie geht es weiter. Wieso mache ich das überhaupt? Was ist der Hauptgrund? Und das war ein grosser Gedanke meiner Familie.
- 56:56Und du weisst ja selber, was du hier machst, kostet sehr viel Zeit. Das ist nicht nur hier aufnehmen und du lädst auf, sondern die Videos schneiden, die Reels, die Leute kontaktieren. Es war alles eine sehr geile Zeit, aber ich musste mir sagen, hey, will ich das überhaupt noch machen? Ich bin jetzt an einem Zeitpunkt gekommen, wo ich sage, ich muss nur noch Sachen machen, die mich als Person weiterbringen.
- 57:21Das Podcast war nicht so, weil wir nicht über Fotografie, Videografie, über Filme geredet haben, die mich als Person vielleicht auch noch weitergebracht haben. Es war sehr inspirierend. Du hast andere Geschichten, andere Folkstorys von den Leuten gehört. Aber jetzt ist es die Richtung, in der ich sein möchte. Und da denke ich mir, nein, ich muss das Projekt abbrechen.
- 57:41Wir haben noch ein paar Folgen, die wir noch raushauen werden. Aber für mich wird das so nicht mehr weitergehen. Hoffentlich schauen wir jetzt noch mit Randy um, dass er das weiter macht. Er ist voll der Typ für das. Er hat auch auf unserem Live-Event das erste Mal Stand-Up gemacht. Das habe ich nicht erzählt. Wir hatten ein Live-Event in Pate.
- 58:03Das war auch mega geil. Geile Gäste hatten wir. Und er wollte schon immer Live-Comedy machen. Stand-Up-Comedy. Das hat er mir immer gesagt. Ich bin so ein Typ, ich mag es, wenn Leute ihren Traum erfüllen können. Meine Augen glänzen gerade, wenn ich das so kühle. Auch wie du es erzählt hast.
- 58:24wegen dem Eventraum. Ich finde das so inspirierend. Mir gefällt das einfach. Und er hat das immer so erzählt. Und dann habe ich gesagt, weisst du was, wir haben etwas zusammen geplant. Dann hätten wir das umsetzen sollen. In dieser Pause habe ich gesagt, weisst du was, Randy, hier haben wir jetzt 200 Leute, die würden dir gerne zuhören, wie du das Stand-Up machst, dass deine Bühne das macht. Geil. All that and so.
- 58:50«Was?» «Nein, er ist höreauf und so.» «Das muss jetzt so improvisiert sein.» Dann bin ich abgehakt und der Stand-up hat voll abgeliefert. Die Leute haben gelacht. Sie haben so geil angefangen und applaudiert. 15 Minuten, kurz gewesen, weil wir im Programm nicht so stehen. Aber er hat gerissen. Und dann ist Randy, genau das ist das, was dich erfüllt.
- 59:11Ob das jetzt sein Beruf ist, das muss er selber entscheiden. Aber ich finde, er macht es super, dass er das so beibringt. Aber für mich ist eigentlich der Kapitel langsam vorbei mit Podcast. Darum muss ich jetzt solche Sachen machen, die mich weiterbringen, mein Unternehmen weiterbringen und in die Zeit für die Familie muss ich unbedingt investieren. Das macht mich auch sehr glücklich, wenn ich die darf haben.
- 59:36Ja und alles ist ein Learning, wie du es angesprochen hast. Du konntest wahrscheinlich schon sehr viel durch Podcasts und Gäste lernen. Absolut. Und jetzt irgendwann einfach sagen, es war gut für die Zeit und jetzt geht es weiter. Hey, völlig gut. Genau. Weisst du, es ist auch lustig, viele haben mir immer gesagt, also meine Aussprache, mein Deutsch ist eine Katastrophe, das weiss ich. Aber viele haben mir immer gesagt, willst du Podcast machen? Da habe ich immer gesagt,
- 1:00:02Ich bin ein Macher, ich mache es. Einfach ist mir scheissegal, wie ich rede, wie ich aussehe oder wie das überkommt. Das ist das, was mich gerade erfüllt. Und weil ich das gerade so machen möchte,
- 1:00:15Du kannst halt immer noch darüber reden, ja, Lucy in Aussprache, Katastrophe, lachst darüber, aber Kollege, ich habe es gemacht. Ich habe 45 Folgen, 45 Personen bei mir im Studio gehabt, ich habe durch das mit dem Wisdom Blends ein Projekt umgesetzt, EAC, wir waren im Bundeshaus, das war alles bereicherlich für mich als Person, mich weitergebracht und darum, das war nie ein Fail, nie im Leben, das würde ich nie sagen, aber
- 1:00:44Ich weiss, dass es jetzt genug war. Vielleicht, weisst du nicht, in 5 Jahren sieht es anders aus. Sicher, es ist ja nicht ein Strich für die Ewigkeit. Ja, absolut. Da kann ja immer wieder etwas passieren. Aber ich finde voll auch das, was du machst, dein Podcast ist Hammer. Danke, Stefan. Sehr, sehr gut, wie du das umsetzt, deine Gäste, die du hast, wie du das als Person machst. Weisst du, du hast so viel Energie, du strahlst die ganze Zeit.
- 1:01:07Freude anzocken, ich habe auch Freude anzocken. Es ist geil, es ist richtig geil. Darum, ich hoffe, dass... Ladies and Gentlemen, ich hoffe, dass gehört mal, dass es mal Zeit ist, Podcast of the Year, dass es dann nominiert wird.
- 1:01:21Ja wirklich, ich schwöre, 100 Podcasts, du bist brutal, Mann. Du bist brutal, ich schwöre. Auf Schweizerdeutsch ist es schon schwer, weisst du. Weisst du, du hast eine riesen Community aufgebaut. Und auf Schweizerdeutsch, dass du diese Community so unterhalten kannst. Weisst du, wie viel redest du Schweizerdeutsch? 4-5 Millionen?
- 1:01:39Weisst du, was ich meine? Aber wie du das machst, ist einfach ganz geil. Danke, Ranzo. Und ich bin sehr froh, dass ich hier ein Teil deines Podcasts sein darf. Du bist ein Teil vom Momentum. Du bist Momentum. In zehn Jahren kann ich sagen, wenn du deine Millionen Views hast, oder Milliarden Views hast, ich bin einmal in deinem Podcast gewesen. Let's go, let's go. Und dann stoßen wir richtig an. Geile Sicht, geile Sicht. Ich habe noch... Wir sind schon...
- 1:02:08Was dauert noch? 30 Minuten?
- 1:02:12Was für eine Anzeige? Stunde 15. Was? Sicher nicht? Ohoho, scheisse. Ey, die Zeit geht. Ja, wirklich. Hammer, Hammer. Sie rennt, die Zeit rennt. Aber ich habe noch... Du hast angesprochen, du möchtest dich weiterentwickeln, auch deine Projekte, du als Person würdest dich weiterentwickeln. Und eine Sache, die du gesagt hast, ist dein eigener Film. Du möchtest deinen eigenen Film machen.
- 1:02:39Möchtest du in der Kamera sein oder regisseurmässig? Wie kann ich mir das vorstellen? Es gibt verschiedene Funktionen beim Filmmachen.
- 1:02:53Regisseur sein, aber mit Drehbuch, meinem eigenen Drehbuch. Hast du die Doku von Rocky gesehen? Ja. Ja. So wie Rocky. Okay. Das ist für mich eine sehr inspirierende Person. Wie er das erreicht hat, dass er durchgezogen hat, dass die ihn aus dem Film haben wollten, aber er ein riesiges Drehbuch hatte. Und er hat es umgesetzt. Jackie Chan. Jackie Chan. Da steht nicht nur, das macht er nicht selbst. Da geht er vor die Kamera und in den Saalberuf und sagt denen, mach so, mach so.
- 1:03:19Ich möchte, dass ich meine Kunst als Identität umsetzen und zeigen kann. Und die Leute wiedererkennen können, dass das vom Luz ist. Wann können wir mit deinem Film rechnen?
- 1:03:32Boah, das ist... Ich habe mir gesagt, als ich 30 war, in 5 Jahren werde ich in Hollywood sein. Und dort, oder im Cannes, am Filmfestival, irgendwo auftreten. Und das wird in 3 Jahren sein. Also im 28. Ja, voll. 2028 Film. Das wird...
- 1:03:52Geil, ich hoffe, dass du einen grossen Aufschreiben hast. Das habe ich auch schon oft erwähnt. 5 Jahre, ich habe nur noch 3 Jahre. Aber jetzt werden wir den ersten Kurzfilm rausbringen. Der ist schon dran. Geil. Es ist eben so, ich mache bis jetzt 3 Kurzfilme.
- 1:04:10Ich habe sie an Filmfestivals geschickt, um zu schauen, wie das wirkt. Ich kann das jetzt noch nicht veröffentlichen, weil viele bekannte Filmfestivals darfst du nicht direkt veröffentlichen. Zuerst musst du sie schicken, dann machst du es im Style. Und wenn sie dich dann nominieren und so, dann... Ich habe schon einen an dich rausgeschickt, da haben wir gewonnen, «Best Thriller». Wow! Ein kurzer Film, «Best Thriller» und «Best Cut». Und es war noch etwas.
- 1:04:39Ja voll. Das war geil. Das war eine Riesenleistung. Das war mit einem Schweizer Schauspieler. Das drehte man in Basel. Das ist auch ein Kurzfilm, es waren 10-12 Minuten. Das war geil. Also den Drehbuch habe ich nicht geschrieben. Ich habe es produziert.
- 1:04:55Aber es war eine riesige Erfahrung, Schauspieler und so. Und dann halt eben, jetzt ist das Ziel, dass ich mehr mache. Viele fragen mich, was ich lieber mache, Videos oder Fotos? Ich kann nicht sagen, weisst du. Kunst. Kunst, ja.
- 1:05:13Das mache ich lieber. Ich würde die Fotografie nie wegnehmen. Ich habe mit Fotografie mein Auge stärken können. Ich sehe andere Sachen, die viele vielleicht nicht sehen. Das würde ich nie wegnehmen. Ich mache immer noch heute, wenn ich eine Kamera in der Hand habe. Ich finde auch, bei dir ist die Fotografie, die du machst, und vor allem die Bearbeitung davon, eines mit dem Finger, das Auge... Ja, genau. Es ist wie Kunst drauf. Wenn du es anschaust, denkst du so...
- 1:05:39Du musst zwei, drei Mal schauen, dass es wirklich in Tschechien ist und dann denkst du so, wie? Ich kann dir manchmal an einer Anzeige sagen, würde ich wissen, wo der Ort ist, wo wir die Ideen rausholen, würde ich nur dort bleiben. Nur noch dort sein. Nur noch dort sein, aber Erlebnisse. Er sagt ja zum Beispiel, Iden...
- 1:05:59Jeder Drehbuchautor hat das mal erlebt, was er schreibt. Das sagt die Filmindustrie. Die, die Horrorfilme machen, sind Psychopathen. Die erleben das vielleicht als Kind.
- 1:06:18Was für Mönch Mursivos oder Exorcismus Filme Schriebes Obachtig Aber das wird das ist Arisa Traum
- 1:06:34Ich habe auch etwas mitzunehmen, dass man nicht immer über seine Träume erzählen darf. Unbedingt. Oder jeder Schritt. Es gibt viele Augen, die manchmal gemacht werden. Ich glaube daran. Aber das wissen sehr viele, was mein Traum ist. Hollywood. Und ich bin überzeugt, mit meinem Willen kann ich niemanden stoppen. Aber manchmal ist es, bei ein paar ist es schon mit 20.
- 1:07:01Bei mir wird es vielleicht erst mit 40 sein. Aber es ist egal. Und das ist es. Das ist es. Sehr geil. Wir sind eine Stunde und 15 Minuten dran. Aber wir haben noch eine Schnellführrunde. Ich habe eine Schnellführrunde. Es sind ein paar schnelle Fragen. Fragen, die du schnell beantworten kannst. Vielleicht kannst du schnell beantworten. Mit den meisten kann es noch mal... Okay. Wir versuchen es.
- 1:07:29Los, bist du ready? Yes, I'm ready. Geil. Wenn es dieses Fötterli oder das Video ist, wo du richtig stolz bist.
- 1:07:40Ähm... Das ist das mit den Frauen, die... Jetzt muss ich es länger erklären, ich kann es nicht so schnell erklären. Darum sage ich! Es ist mal eine harte Geschichte. Eine sehr junge Dame, eine Mädchen, es war nicht eine Dame, es war eine Mädchen, die 1931 in Kosovo vergewaltigt wurde. Und das Thema...
- 1:08:03Die Frauen-Öffentlichkeit in Kosovo ist sehr... Ja, man spricht darüber, sie wurde vergewaltigt, sie traute nicht mehrmals zu erzählen und so. Und sie hat es ihr erzählt. Das war ein riesiges Thema. Ich habe zu diesem ein Bild gemacht. Und das wurde in den Medien sehr viel angesprochen, weil ich halt auch Albaner bin. Mir ist das egal. Ich wurde auch von Männern angesprochen und gesagt, «Hey, du redest schlecht gegen albanische Männer.» Das stimmt gar nicht.
- 1:08:31Ich kann das auch feiern. Die Fraufeindlichkeit kommt nie in Frage. Und das ist etwas, worauf ich gestolzt bin, dass ich das gemacht habe. Das ist auch eines dieser Bilder. Die ersten Bilder, die ich immer markiert habe. Ah, die ich immer markiert habe. Ah, ja, ja, ja, cool. Das Bild ist mega schön. Die Geschichte dahinter ist halt mega berührend. Das ist so. Danke fürs Teilen. Einer der peinlichsten Momente hinter der Kamera.
- 1:09:02Ich habe mal, Jen Sila ist so eine Berühmtheit, eine albanische Sängerin. Und sie hat mich gefragt für ein Shooting in Zürich, in einem Hotel. Und ich habe ein Gala-Event gefüttert.
- 1:09:18Und ich war in einem Anzug, bei Smoking. Und ich so «Scheisse, ich habe keine Zeit.» Das ist plötzlich passiert. Und ich so «Ja.» Und ich so «Scheisse, dann muss ich mit dem Anzug dorthin gehen.» Weisst du. Ich so «Okay, ich gehe.» Dann bin ich gegangen. Und dann schaut sie mich so an und denkt sich «Was ist das für ein Psychopath? Der Fotograf kommt mit dem Anzug dorthin.» Und dann habe ich es ein bisschen umspielt. Ich so «Schau, ich habe mich extra schick gemacht. Nur weil es du bist, dass ich dich den Fett erlöne.»
- 1:09:43Und dann hat sie gelacht und war süssbrocken. Aber das war so ein komischer Moment. Ich so, scheisse, ich hab mich genau gewusst. Die fragt sich sicher, was hab ich jetzt getan? Als sie mich gesehen hat, die so, bei dir, weisst du, mit dem Manager. Ich so, was ist das, weisst du? Ich so, hey, da hat sie sich kaputt gelacht. Ich suche eigentlich nicht den Hotelmanager, ich suche den Fotografen. Ja, was? Das war lustig. Das war geil. Das war ein geiles Shooting. Das war geil.
- 1:10:10Wenn du einen Tag lang unsichtbar sein könntest, wo wärst du? Also wie meinst du das? Ich darf überall, an jedem Ort sein? Ja. Und niemand sieht dich. Und niemand sieht mich? Du bist unsichtbar. Boah, das ist eine crazy Frage.
- 1:10:28Ja, eigentlich ganz einfach. In der Industrie von Hollywood. Dass ich dort reinschauen darf. Überall in ein Nick schauen. Ja, dass ich einfach teil sein darf. Wir haben einen Rundgang gemacht in Hollywood, also im Park. Und dort zeigen sie dann die Produktionsstätten. Das ist brutal. Dort gab es Häuser, wo sie Filme produzieren. Wenn ich heimtage, darf ich dort sein.
- 1:10:56Belehren und inspirieren wäre für mich sehr, sehr etwas, das ist so etwas, wo mir gerade in den Sinn kommt. Wo ich mir denke, auch im Weg, ich wäre jetzt gerne dort drin. Wo ich dort in diesem Auto war und die Tour gemacht habe. Es war alles zu. Wann war das? Vor drei Jahren, zwei Jahren. Ja. Ja, so etwas. Okay. Du bist gläubig. Ja.
- 1:11:24Hätte ich dir eine Frage über den Glauben gestellt? Ja sicher, ich bin gläubig, ich glaube an Gott, ich bin nicht in die gesundliche Kirche gegangen. Aber wenn du Gott eine Frage stellen könntest, wie wäre das? Boah, was kann man fragen? Boah, eine Frage. Eigentlich eine Frage ist aktuell,
- 1:11:53Wird Diego das ganze Leben gesund sein? Das ist so eine Frage. Das muss ich wirklich sagen. Oder halt meine zukünftigen Kinder noch, die ich hoffentlich haben werde. Das ist das, was ich mir am meisten wünschen würde. Zu wissen. Sie werden. Das glaube ich. Das hoffe ich. Unbedingt.
- 1:12:20Schön. Wenn du... Das ist eine krasse Frage, Mann! Ich bin immer noch am überlegen. Scheisse! Nein, total! Aber ich finde es geil. Richtig gut, wirklich. Danke. Wenn du mit einer Person einen Tag lang duschen könntest.
- 1:12:39Wie meinst du «duschen»? «Duschen»?! «Ne Dusche»! «Ne Dusche»! «Ne Dusche»! «Ne Dusche»! «Ne Dusche»! «Tauschen»! «Tauschen»! Wer wärst du gerne für einen Tag? Für einen Tag? Ja. Boah, geht's klar. Ich habe mehrere Leute einfach.
- 1:13:01Die Leute, die mich inspirieren... Sylvester Stallone. Mittlerweile dreht er nicht mehr. Er ist in sein Leben reingekommen. Will Smith wäre jemand, der aktiv wäre. Dafür auch extrem. Was ist es bei Will Smith, das dich so... Seine Art und Weise. Er bringt ganz andere Acting. Er bringt so cool...
- 1:13:24Er hat eine Art von Acting, er hat Wiedererkennungswert. Mit seiner Art und Weise, seiner Coolness. Es ist schwer in der Schauspielszene das hinzubekommen. Er schreibt seine Drehbuch wie selbst. Er macht es wie selbst, er ändert es so oft ab.
- 1:13:43Er ist wie er. Ja, voll, absolut. Im Film. Absolut, absolut. Ja, ja, voll. Das ist etwas, was mich inspiriert. Und ich würde gerne mal mit ihm teuschen. So mal die Szenen, wie er das so sieht im Leben. Wie er das so... Wie macht er das überhaupt, dass er es so gut überregt? Geil, okay. Dann eine Sache, die dich beim Arbeiten richtig aufregt. Was regt dich? Buchhaltung.
- 1:14:13Ja, mir regt das nicht auf. Ich liebe meine Buchhalterin, sie macht es super. Meine Frau unterstützt mich dort auch oft. Ich kann das alles abgeben, auch Rechnungen schreiben und so. Aber die Zahlen, ich bin nicht so der Zahlen-Typ. Das ist das, was mich am meisten aufregt. Bei mir kannst du Termine absagen. Alles okay. Alles okay. Ich bin so ein Träumer da drüben. Aber wenn es um Zahlen geht, bin ich schon. Ich versuche das immer so ein bisschen wegzustossen, weisst du.
- 1:14:42Aber du bist ja gut, du kannst es ja abgeben. Ja, absolut. Ich habe Leute gefunden, die das super machen. Ich glaube, das ist das Wichtigste bei einem Unternehmer, dass er die Sachen, die er gut kann und Energie dafür hat, nutzt. Und die anderen Leute, die das besser machen können. Genau. Und in der Fotografie und so gibt es nichts, das mir nicht gefällt. Weisst du, gar nicht. Sobald ich eine Kamera habe, ist es für mich wie Abschalten.
- 1:15:09Ich bin in meiner Welt und darf umsetzen und dann bin ich so gedankenlos. Komm, noch zwei. Total geil. Noch zwei Fragen. Die letzte zwei Fragen, dann haben wir es. Und zwar, ich meine, deine Energie ist next level. Schon ein geiles Symbol. Deine Energie ist next level. Aber wie würdest du deine Energie beschreiben? Boah, meine Energie? Lachen.
- 1:15:32irgendwie positiv sehr positiv wenig sehr sehr distanziert von Negativität happy glücklich
- 1:15:49Das strahle ich aus. Voll. Ja, ja. Ja. Hundertprozentig. Kann man doppelt unterstreichen. Das ist so. Einrahmen. Das ist so. Voll. Mega schön. Und ich finde, was auch wichtig ist, ich bin so, ich höre auch sehr gerne zu. Ich bin nicht nur so einer, ich rede gar nicht gerne über mich oder so. Und äh, das sage ich von meiner Frau sehr viel. Meine Frau macht das sehr, sehr gut. Meine Frau hat einen riesen Charisma. Boah, wenn sie, glaub mir,
- 1:16:16Wenn sie in einen Raum kommt, merkst du nicht, dass sie so streng ist, sondern ihre Liebe, charismatische Art, sie umfasst. Wenn du mit ihr hängst, denkst du, du kannst sie seit zehn Jahren. Das ist ein Gab. Ja, das sind ganz spezielle Menschen. Sehr speziell. Und von ihr ist sehr viel zu verlieren.
- 1:16:37dass es auch sehr schön ist, zuzuhören. Sie ist Südamerikaner? Sie ist von Venezuela. Venezuela, ja. Ja, von Venezuela. Schon ein Temperament. Aber wir kennen dich schon seit 16 Jahren. Ja, du bist auch Südländer, oder? Ja, Südländer. Andere Seite vom Südamerika. Aber mein Verständnis ist perfekt. Ja, mega schön. Mein Verständnis ist perfekt. Mega schön.
- 1:16:59Schön, wie du auch über deine Frau redest. Allgemein über deine Familie, wie du geredet hast, ist wunderschön. Das ist Gold wert. Danke vielmals. Ich habe noch eine. Und zwar, der Podcast heisst Momentum. Ja. Was heisst für dich Momentum? Beschreib mal Momentum. Wie kannst du Momentum beschreiben? Wie du willst. Beschreib es, wie du willst.
- 1:17:28Ich bin ein allgemeiner Typ. Ich lebe nicht, was vergangen war. Ich lebe nicht, was in Zukunft passiert. Ich lebe schon sehr im Moment. Und ich lasse mich nicht beeinflussen von Schlechtem, sondern geniesse sehr, wie jetzt zum Beispiel die Zeit, wie jetzt der Moment, wo wir jetzt hier sind,
- 1:17:53Mit vollem Fokus auf das, was man jetzt will. Darum denke ich, ich würde es überschreiben mit geniessen jeden Moment, jede Zeit, die du geniessen darfst, die du hier bist. Viele würden sich auch wünschen, in deiner Situation zu sein. Weisst du, wie ich diese Geschichte mit ihr erzählen kann? Sie hätte sich gewünscht, dass sie mich, ich hätte gewünscht, dass sie in ihrem Leben wäre. Weisst du, was ich meine?
- 1:18:19Das wirst du nie wissen. Viele wünschen sich etwas anderes. Geniesse den Moment, dass du gesund bist. Dass du machen darfst, was du machen willst. Schau auf deine Familie. Es wird alles dir gut gehen.
- 1:18:35Wunderschön erklärt. Danke dir vielmals. Das ist deine Kamera. Für deine Community. Für deine Leute. Ich möchte mich von Herzen bedanken, dass ich hier sein durfte. Dass ich hier Teil davon sein durfte. Ich finde es wirklich Hammer. Folge dir, teile das. Du machst es wirklich sehr geil. Ich hoffe, Podcast of the Year bald.
- 1:19:03Und an meine Community, ich sage das sehr oft, wirklich, glaubt an euch, schaut, seid nicht perfekt, es gibt nie einen perfekten Moment, fangt einfach zuerst mal an, ich habe auch mal angefangen, meine erste Kamera, mein erstes Shooting zu machen und der Erfolg belohnt die Mut, das auf jeden Fall. Und Fehler werden immer passieren, bleibt dran, es werden schlechte Zeiten kommen,
- 1:19:31Auf jeden Fall, aber das muss sein, das ist ein Teil des Lebens, das ist ein Teil jeder Person. Ihr müsst einfach daran glauben, Disziplin ist das Wahre. Ich habe nicht immer Motivation, ich habe nicht immer Motivation bis um 4 Uhr morgens arbeiten können, aber ich habe gewusst, Disziplin ist der Weg, den man gehen muss.
- 1:19:50Geht eigentlich gar nicht mehr zum Ansetzen. Da warst du wirklich brutal. An dieser Stelle auch von meiner Seite herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Ich finde das überhaupt nicht selbstverständlich, dass du da an einem... Was ist heute Tag? Dienstag. Am Dienstag Nachmittag dir 1,5-2 Stunden Zeit nimmst.
- 1:20:08um an meinen Tisch zu sitzen, um über dein Leben zu sprechen, über deine Storys, deine Struggles, deine Erfolgsmomente, dein Erfolgsrezept mit Disziplin zu haben, auch wenn man keine Motivation hat, sondern Disziplin zu haben. Also danke wirklich von Herzen für das. Und an dieser Stelle auch an euch. Danke vielmals, dass ihr uns hier hingelassen habt.
- 1:20:31Beim Momentum, deinem Podcast, der inspirierende Persönlichkeiten, inspirierende Geschichten erzählt. Heute mit Luz, einer unglaublichen Person, die eine riesige Community hat, Bilder macht, die nicht nur wunderschön sind, sondern auch mit einer Geschichte dahinter. Also geht unbedingt auf seine Page, folgt, liked, teilt, kommentiert, bis eure Finger brennen. Ihr wisst ja, wie das Game geht.
- 1:20:59Es hat ein paar Knöpfe hier unten. Ein Knopf ist zum Abonnieren. Das ist für uns natürlich ja, wir leisten sehr viel Arbeit für das und ich liebe es, was ich da mache und darf mit dieser Persönlichkeit hier hinsetzen. Und indem du den Abonnieren-Knopf drückst, unterstützt du mich extrem. Und dann gibt es so einen anderen, und zwar die kleine Glocke. Mit der verpasst du einfach keine geilen Gäste mehr, die wir hier haben. Danke vielmals, dass du dabei warst. Alles Gute und bis bald.
- 1:21:30It's a wrap! Geil, das hier! Hammer, du bist Hammer, Mann! Geil, geil! Danke dir vielmals! Wie schnell ist die Zeit vorbei? Ich finde, du machst brutal! Du machst sehr, sehr stark!