Latest / Börsenradio to go / Börsenradio Schlussbericht, Do., 07. August 2025 - Putin-Trump-Treffen-Bestätigungs-DAX über 24.000. Allianz, Rheinmetal
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- 0:00BASEN RADIO NETWORK AG - Marktbericht
- 0:10Zölle, Friedensverhandlungen, Fats und viele DAX-Werte mit Zahlen.
- 0:17Ab heute gibt es 15% Aufschlag für die meisten Importe aus der EU in den USA.
- 0:24Heute haben wir einen Putin-Trump-Treffen-Bestätigungs-DAX.
- 0:29Ein Wortmonster, aber er sagt alles aus, nach dieser Meldung um 10 Uhr ging der DAX nach oben.
- 0:36Er gewann dann 1,2% auf 24.225 Punkten.
- 0:40Der Ausdachs 50 stieg um 1,2% auf 5.330 Punkte.
- 0:45Das Wichtigste in Kürze - Allianz ist besser als erwartet.
- 0:49Reinmetallgute Zahlen, Aktien wird durchgereicht, Anleger hatten noch mehr erwartet.
- 0:55Telekom erhöht das Ziel, dickes Auftragsbuch bei Siemens.
- 0:59Währungseffekt belastet Merk, Hänkel erwartet höhere Marschen, trotz Konsumflaute.
- 1:05Adidas steigt aus Tarifbindung aus, Apple unter Investitionsdruck.
- 1:10Trump will auf Arzneimittel einen Aufschlag von 250%.
- 1:16Im Exklusiv-Interview All for One, Stefan Land, die Welt ist eine Cloud.
- 1:21Im Börsenradio Studio B heute Peter Heinrich.
- 1:24Heute ist Donnerstag der 7.August 2025.
- 1:28Und wir starten mit Siemens, CEO Roland Busch heute Morgen in der Pressekonferenz.
- 1:34Im dritten Portal haben wir trotz schwieriger makoeconomischer Rahmenbedingungen eine robuste Leistung erzielt.
- 1:40Geopolitische Spannungen, schwankende Zölle und Handelsrestriktionen sind offenbar die neue Normalität.
- 1:48Wir begrüßen, dass EU, USA Handels und Investitionsamt kommen, weil es wieder mehr Planungssicherheit schafft.
- 1:54Einige Details sind noch offen, wir verfolgen die Entwicklungen aber genau.
- 1:58Und wir konzentrieren uns auf das, was wir selbst gestalten können, unsere Zukunft als One Tech Company.
- 2:06Wir treiben unser Geschäft mit datenbasierten Innovationen und KI voran.
- 2:12Wir sind heute schon führend bei Industrieller KI, damit verbinden wir die Reale mit der digitalen Welt.
- 2:17Und der konkrete Nutzen für unsere Kunden, sie steigern ihre Wettbewerbsfähigkeit, ihre Resilienz und ihre Nachhaltigkeit
- 2:24und schaffen damit reale Werte.
- 2:27Wir unterstützen die öffentlichen und privaten Investitionsprogramme in Industrie, Infrastruktur und Verkehr
- 2:33und stehen dazu weltweit im engen Austausch mit Regierungen.
- 2:36Unser Ziel ist es, Innovationen zu beschleunigen und nachhaltiges, hochwertiges Wachstum zu fördern.
- 2:43Besonders freue ich mich über die kürzlich gestattete Initiative "Made for Germany".
- 2:4861 Unternehmen und Investoren haben ein starkes Zeichen gesetzt.
- 2:52Zusagen für Investitionen von insgesamt 631 Milliarden Euro in die nächsten drei Jahren.
- 2:58Seit dem Termin im Kanzleramt verzeichnen wir weiteres großes Interesse.
- 3:03Vom Mittelständler bis zum Großunternehmen.
- 3:05Viele weitere wollen mitmachen und die Prioritäten sind klar.
- 3:11Wirtschaftliches Wachstum zu fördern, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken,
- 3:16technologische Führerschaft ausbauen und die Infrastruktur ins digitale Zeitalter bringen.
- 3:23Kommen wir zu unseren Ergebnissen.
- 3:26Unsere starken Umsatzerlöse und der Auftragseingang zeigen, wie groß das Vertrauen unserer Kunden ist.
- 3:32Das Bucto Bill hatte das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, erreichte 1,28,
- 3:37vor allem getragen durch Mobility.
- 3:40Unser qualitativ hochwertiger Auftragsbestand liegt weiterhin bei gesunden 117 Milliarden Euro,
- 3:45was auch die derzeitige Stärke des Euros widerspiegelt.
- 3:49Noch ein paar Zahlen zu Siemens.
- 3:51Der Technologiekonzern steigerte im dritten Quartal den Gewinn um 5 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.
- 3:57Der Umsatz lag also bei 19,4 Milliarden Euro.
- 4:01Der Auftragseingang sprang dank Bahntechnik auf 24,7 Milliarden Euro, ein Plus von 25 Prozent.
- 4:10Wie drachten wir die Börsenlage des Tages?
- 4:12Der Aktienmarkt hat heute nach einem zunächst verhaltenen Staat deutlich zugelegt.
- 4:18Auslöser waren neue Hoffnungen auf einen baldigem Waffenstillstand in der Ukraine.
- 4:23Das Trieb vor allem Bau und Stahlwerte an Heidelberg Materials legte 5,6 Prozent zu, Wienerberger 7,4,
- 4:31Hochtief 2,7, auch Aselor Metall, Füsteralpene und Tüssengruppe lagen im Plus.
- 4:37Währenddessen gerieten Rüstungswerte unter Druck.
- 4:40Reinmetall verlor rund 8 Prozent, Hönnsold minus 4, Renk sogar minus 7.
- 4:46Der Markt preist offenbar ein, dass mit einem möglichen Frieden die Nachfrage nach Rüstungsgütern zurückgehen könnte.
- 4:52Zudem enttäuschte Reinmetall bei dem Ergebnis.
- 4:56An der Wall Street herrscht ebenfalls Spannung.
- 4:58Investoren blicken auf neue Zölle und das angekündigte Putin Trump treffen.
- 5:03Auch die Aussagen aus dem Weißenhaus zu Arzneimittelpreisen sorgen für Unsicherheit.
- 5:09Hallo, mein Name ist Stefan Land. Ich bin der CFO der All For One Group.
- 5:14Und aus dem Börsenrad die Studie grüßt, Peter Heinrich. Neun Monate, 2024, 2025, All For One, IT, Consulting und Service Provider.
- 5:24Auch mit Schwerpunkt rund um SAP.
- 5:27Starten wir mit dem Thema, was Sie im letzten Börsenrad Interview mit meinem Kollegen Andreas Groß auch schon besprochen haben.
- 5:33Die Umstellung in die Cloud hat zufolge weniger Umsatzsteigerung, da das Vergütungsmodell sich geändert hat und Sie in die Provision bekommen.
- 5:41Dieses Thema haben wir eben wieder in Börsenrad Interviews, vor kurzem auch zum Beispiel beim MUM, Menschen und Maschinen, die machen ja CAD.
- 5:47Sie sind auch Autodesk Partner, auch hier in die Cloud und Autodesk zahlt eine Provision.
- 5:52Können Sie uns das nochmal bei Ihnen erklären, bei welchen Cloudprojekten hat sich das geändert und die Provisionen diese bekommen?
- 5:58Kann man die gleich auf die Gewinnseite buchen, einsteins?
- 6:02Ja, mache ich gerne. Es sind im Prinzip zwei Umsatzarten, die bei uns davon betroffen sind.
- 6:08Also die Branche hat sich früher Reseller genannt, das heißt man hat von einem Hersteller, so wie Sie gesagt haben bei MUM, so war das bei uns die SAP.
- 6:18Man hat von einem Reseller im Prinzip die Software eingekauft, als Lizenz und hat diese Lizenz am Markt weiterverkauft und hat gleichzeitig, wenn man einen Lizenz verkauft hat,
- 6:29auch einen Wartungsvertrag für diese Lizenz abgeschlossen und somit verkauft und hat das im selben Zuge beim Hersteller auch eingekauft.
- 6:37Das heißt da dazwischen lag eine Marge und von dieser Marge hat der Markt, also die sogenannten IT Reseller, sehr gut gelebt.
- 6:45Man hat am Anfang eine Lizenz verkauft, das konnte man sofort im Umsatz realisieren und der sogenannte Wartungsvertrag kommt dann immer über die Zeit, also über die Anzahl der Jahre, die der Wartungsvertrag läuft.
- 6:57Und die Marge war verhandelbar, das heißt je mehr oder je besser der Reseller behandeln konnte, desto mehr Marge hat dazwischen Ankauf und Verkauf gehabt.
- 7:06In der Cloud und in den Cloudmodellen, sogenannte Agent-Modelle, ist es etwas anders.
- 7:11Da läuft die Cloud direkt über den Hersteller, das heißt die Beziehung zum Kunden verändert sich auch im ersten Schritt.
- 7:19Und der Kunde hat Zugriff auf die Cloud des Herstellers, entweder eine Public Cloud oder eine Private Cloud Application.
- 7:27Und dort läuft auch die direkte Beziehung, also der erste Support läuft zwischen dem Hersteller, der der Cloud-Betreiber ist und den Kunden.
- 7:38Und für das Engagement, dass der ehemalige Reseller oder jetzt Cloudberater hat, bekommt der Cloudberater, also in dem Sinne die Euphoron, eine Provision.
- 7:50Und diese Provision ist aufgeteilt bei der SAP in zwei Provisionsarten, die eine ist für den Erfolg, die kann man sofort realisieren, weil das der Vertriebserfolg ist, also der Vertragsabschluss.
- 8:03Und die andere ist nachher für die Betreuung des Kunden über die Zeit.
- 8:08So, diese Provision ist praktisch die alte Marge und das ist individuell zu verhandeln, kann sehr unterschiedlich sein.
- 8:16Aber im Großen und Ganzen ist die Marge und die Provision ähnlich hoch und dadurch, dass man nicht mehr so viel Umsatz hat, hat man natürlich auf der Profitabilitätsschiene eine bessere Marge als in der Vergangenheit.
- 8:34Weiter mit Firmenmeldungen, die Telekom.
- 8:37Nach einem starken zweiten Quartal hebt die Deutsche Telekom erneut die Janusprognose an. Der Umsatz stieg um 4% auf 28,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Gewinn legte um 5% zu auf 11 Milliarden Euro.
- 8:51Negative Währungseffekte bremsen Merk, das bereinigte EBDA sank um 3% auf 1,46 Milliarden Euro. Die Umsatz fiel um 2% auf 5,25 Milliarden Euro.
- 9:04Die Allianz bleibt auf Kurs zum Jahresziel. Im zweiten Quartal legte das operativ Ergebnis um 12,2% auf 4,4 Milliarden Euro zu. Der bereinigte Gewinnstieg auf 3 Milliarden Euro. Ein Plus von 17,3%.
- 9:19Mein Name ist Marc Becks, ich bin der CFO der Masterflex SE mit Sitz in Gelsenkirchen.
- 9:25Das letzte Börsenrad Interview mit meinem Kollegen Andreas Groß war geprägt von Casablanca Sprüchen. Spielen wir es nochmal. Das Thema Neue Fertigung in Casablanca, das möchte ich mit Ihnen auch noch mal ein bisschen spielen.
- 9:37Wie weit sind Sie mit der Planung für das Werk 2026 soll es ja losgehen und was für Schläuche produzieren Sie hier? Nur für die Luftfahrt?
- 9:44Die Mehr im ersten Ansatz tatsächlich nur Schläuche für die Luftfahrt, denn das ist der Bereich wo wir am wenigsten Kapazitäten haben und auch am geringsten Möglichkeiten die Kapazitäten aufzubauen in den etablierten Standorten und das ist auch der Bereich der Blohnintensivsten ist und das ist auch eine Runde wo wir nach Casablanca gegangen sind.
- 10:06Die Planung und gerade die administrativen Themen, in die man im Vorfeld so bearbeiten muss, Genehmigungen und so weiter, selbst ein Bankkonto eröffnen, stellt einen schon durchaus vor bürokratische Würden.
- 10:17Das haben wir jetzt alles hinter uns gelassen, das heißt die Bautätigkeiten beginnen jetzt.
- 10:21Das heißt nicht nur Deutschland hat Bürokratie?
- 10:23Das kann man so sagen, also das finden wir in allen Ländern, auch wenn Deutschland sicherlich ein Bürokratiemeister ist und alle schon wahnsinnigen Vorgaben aus dem Brüssel gerne noch mal verschärft, findet man das auch im Ausland wieder.
- 10:38Also das ist schon irre, also ist jetzt nicht nur im öffentlichen Sektor, auch im privaten Sektor, ich weiß nicht ob Sie es persönlich kennen, aber früher ein Konto zu eröffnen war ein Unterschrift heute.
- 10:48Acht.
- 10:48Ja, ich dauert das schon mehrere Tage, aber zurück zu Casablanca vielleicht, also Bautätigkeiten beginnen.
- 10:56Wir machen das momentan nur für die Luftfahrtindustrie, ich glaube wir wollen auch schreien.
- 11:00vorgehen, weil auch wir müssen ja Erfahrungen sammeln, wie wir so einen Standort aufbauen und nicht
- 11:05gleich 200, 300 Arbeitsplätze irgendwo schaffen und dann die ganze Produktion, die wir haben nach
- 11:11Casablanca bringen, sondern wie man uns auch, glaube ich, kennt, gehen wir schrittweise und systematisch
- 11:16vor, dass das eine Blaupause aber werden könnte auch für andere Produktionstechnologien, die
- 11:22insbesondere ein bisschen personalintensiver sind, ist, glaube ich, aber auch dann selbst erklären.
- 11:26Also es muss jetzt nicht bei der Luftfahrtindustrie bleiben, aber dadurch, dass das eine Branche ist,
- 11:32wo wir auch ein starkes Wachstum in den nächsten Jahren haben werden, konzentrieren wir uns erst mal
- 11:37auf die Luftfahrtindustrie. Was sind denn das für Schläuche für die Luftfahrtindustrie? Wir sind
- 11:42in der Luftfahrtindustrie verschiedensten Anwendungen tätig. Das ist zum einen in der Klima-Lüftung,
- 11:49im Flugzeug. Wir sind in jedem Airbus drin, also kein Airbus geht ohne uns in die Luft. Sie kennen
- 11:54das vielleicht so ein bisschen, diese Luftröhre oder diese Luftdüse oben, die immer falsch eingestellt
- 11:59ist auf dem Sitzplatz, an dem man sitzt. Die Logik aber dahinter, also die Belüftung, das machen
- 12:04wir. Also das ist schon eine ganz spannende Technologie. Wir sind auch im Brauchwasserbereich tätig,
- 12:09also im Küchenbereich, wo wir nicht direkt an Airbus liefern, sondern an die sogenannten First-years.
- 12:14Und dort sind wir auch tätig, wo überall Brauchwasser verwendet wird. Die Logik dieser Schläuche ist,
- 12:21sie dürfen wenig Feuer entzündlich sein und oder am besten gar nicht. Und müssen sehr,
- 12:26sehr leicht sein. Also wenn man diese Schläuche von uns in die Hand nimmt, sind die bezogen auf
- 12:30das Volumen, was die haben, sehr, sehr leicht. Und daher kommt auch diese starke Handfertigung,
- 12:35die wir in diesen Schläuchen haben. Das ist noch vom Manufakturbetrieb fast, muss man sagen,
- 12:40wirklich sehr spannend, um mal den Standort zu besuchen. Und das ist eigentlich das, wo wir im
- 12:45Flugzeug drin sind. Gibt auch noch Spezialanwendungen, aber dann wird es jetzt technisch und kompliziert.
- 12:50Basenradio Network AG. Der Goldpreis präsentiert von der Rohstoffmesse München. Das Basenradio Nummer
- 12:571. In wenigen Wochen am 3. Oktober Termin eintragen für die Rohstoffmesse. Kostenfreie
- 13:03Eintrittskarten dazu. Den Link fügen wir für Sie unten ein. Welche Bewegung gab es heute?
- 13:09Gold 3386 US-Dollar. Ein Plus von einem halben Prozent. Silber liegt 1 Prozent zu 38,18 US-Dollar.
- 13:18Beide Ölpreise unter Druck. Brand 67 US-Dollar. Minus 0,6 Prozent. Ebenfalls minus 0,6 Prozent WTI.
- 13:29Und noch der große Industrieindikator und der Wirtschaftsindikator Kupfer. 9704 US-Dollar je Tonne.
- 13:38Basenradio Network AG. Treffen Sie Dirk Müller, Jochen Steiger und viele weitere Rohstoffprofis am
- 13:453. und 4. Oktober auf der Rohstoffmesse München. Jetzt gratis Eintrittskarte sichern unter
- 13:51www.rohstoffmesse-münchen.de. Wir machen Börse hörbar und verständlich.
- 13:58Rheinmetall profitiert vom globalen Rüstungsboom. Der halbjahres Umsatz stieg um 24 Prozent auf
- 14:044,7 Milliarden Euro. Das operativ Ergebnis um 18 Prozent auf 4,75 Millionen. Die Munitionssparte
- 14:12erreicht mit 1,3 Milliarden Euro einen neuen Rekord. Trotz Konsumpflaute hebt Henkel die
- 14:18Magische an. Die bereinigte Umsatzrentite soll bei 14,5 bis 15,5 Prozent liegen. Auch wenn der
- 14:26halbjahres Umsatz um 3,8 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro sank. Adidas steigt aus der
- 14:32Tarifbindung aus und will künftig ohne Gewerkschaft verhandeln. Das Unternehmen begründet den
- 14:38Schritt mit einem Wunsch nach mehr Flexibilität. Die Gewerkschaft kündigt Widerstand an.
- 14:43Ja, ein herzliches Hallo und guten Tag. Mein Name ist Peter Schneck. Ich bin der Vorstandsvorsitzende
- 14:49der CNIT AG. Die CNIT AG ist seit 1988 unterwegs und seit 1998 an der Börse im Primestandard
- 14:57notiert. Ich möchte mit Ihnen noch ein bisschen über KI diskutieren. Wir wissen KI, das wird
- 15:03die Schäfte distropieren. Man kann sogar die Vorreiter wie Microsoft, die momentan extrem
- 15:09profitieren, auch sagen, vielleicht brauche ich zukünftig vielleicht gar kein Word mehr,
- 15:13vielleicht macht das meine zukünftige KI irgendwie anders. Was glauben Sie,
- 15:17welche Geschäfte werden distropiert werden und wo können Sie den Vorteil mit KI sehen?
- 15:22Ich sage es mal so, Heinrich, wie immer im Leben hat alles seine Vor- und seine Nachteile. Es gibt
- 15:27die goldene Seite und es gibt dann aber auch die rostige Rückseite und so ist das mit KI auch
- 15:32und ich extrapoliere das jetzt mal nur auf unser Geschäft, weil ich mich da am ehesten zu Hause
- 15:37fühle und nicht in anderen Bereichen philosophieren möchte. Also ich kann zu der Word-Geschichte
- 15:40nichts sagen, aber ich kann Ihnen sagen, das Thema KI wird uns als Unternehmen die CNIT massiv
- 15:47verändern. Das heißt, da müssen wir uns ganz anders darauf einstellen. Es wird aber auch bei unseren
- 15:51Kunden sehr, sehr viel verändern. Sie haben bei den Kunden heute die Situation, dass wir, wenn man
- 15:56am Produktionsstandort Deutschland festhalten möchte oder Europa, ich fasse es einfach mal weiter,
- 16:01dann müssen Sie die Kosten reduzieren. Sie haben parallel dazu die Herausforderung, dass Sie
- 16:06weniger Fachleute finden. Das heißt, wir haben aufgrund des demografischen Wandels schon viel
- 16:11weniger Leute, aber wir werden auch in Zukunft sicherlich die Situation haben, dass der eine
- 16:15oder andere nicht mehr in der Fertigung arbeiten möchte oder das einfach auch nicht mehr kann.
- 16:19Grund der Ausbildung und da kommt das Thema KI und das ist aus meiner Sicht eine Riesenschance
- 16:24vor uns. Denn das wird auch noch ein bisschen dauern, also da muss jetzt keiner ihrer Zuführer
- 16:28angst haben, ich verliere mal meinen Job. Aber wir haben ja heute die Situation, dass über die
- 16:31Lösung, die es jetzt schon gibt, von das so die Generation 7 oder Universe, wie es heißt, da
- 16:36wird es die Möglichkeit geben, dass sie sich, also wir beiden, wir können uns vor dem Rechner setzen
- 16:41und sagen, wir wollen ein Flugzeug bauen. Jetzt haben wir beiden, also bei Ihnen, ich unterstelle
- 16:46ich das jetzt, ich habe jedenfalls in meinem Leben noch nie ein Flugzeug gebaut und habe auch überhaupt
- 16:50keine Ahnung davon. Und das System würde sie dann fragen, okay, welche Strecken wollen Sie denn fliegen,
- 16:55weil das hat was mit dem Tank und auch mit dem Flugzeugbau, also auch den Außenhäuten und ehrlich
- 16:59im Zutun. Und würde sagen, welche Strecke wollen Sie fliegen, dann sagen Sie, ich will auch lang
- 17:02Strecken fliegen oder nein, ich will nur kurz Strecke fliegen und dann wird aber Sie fragen,
- 17:06wieviel Passagiere wollen Sie denn mitnehmen und dann geben Sie das an. Und dann macht Ihnen das
- 17:09System einen Entwurf. Das heißt, Sie haben auf einmal, Sie müssen das so vorstellen, wenn ich
- 17:15Sie bitte einen Report zu schreiben und Sie haben eine weißes Blatt Papier, dann fällt das einmal
- 17:19oft schwer. Und wenn man einen Fertigen bekommt als Vorschlag, dann ist das immer gut, schlauer zu
- 17:24sein und das alles zu streichen. Und genau das gleiche haben Sie ja auch. Sie sitzen also dann da
- 17:28und fangen an, auch mit limitierten Kenntnissen an dem Flugzeug zu bauen und das entsprechend anzugehen.
- 17:35Das heißt, Sie werden weniger Ingenieure benötigen. Das bedeutet, für uns jetzt auf meinen
- 17:39Zenitgeschäft übertragen, dann verkaufe ich auch weniger Lizenzen. Das ist die eine Herausforderung.
- 17:45Die zweite Thematik ist, Sie haben dieses Thema Fachkräftemangel nicht, weil jemand, der sich mit
- 17:49dem Thema etwas beschäftigt und auskennt, der kann dann einsteigen und dann kommt das nächste
- 17:55Thema. Jetzt haben wir gesagt etwas kennt. Jetzt werden wahrscheinlich viele Ihre Zürcher auch Angst
- 17:59bekommen und sagen, na ja, klasse, dann haben wir dann in Zukunft so ein KI-generiertes Flugzeug,
- 18:02da steige ich nicht ein. Naja, das System hat aus allen Flugzeugbauern, aus allen Systemen,
- 18:07die es gibt, die ganze Erfahrung und sagt Ihnen dann auch, an der und der Stelle können Sie nicht
- 18:12nieten oder können Sie nicht schweißen dürfen, sind Flugzeugbau ähnlich, aber dürfen Sie gewisse
- 18:16Dinge nicht machen. Oder aber, nach den bisher heute bekannten physikalischen Kräften, ist das,
- 18:22was Sie hier gerade entwickeln, nicht machbar. Das heißt, das korrigiert Sie immer gegen und vermeidet
- 18:27so Fehler. Und im Falle eines anderen amerikanischen Flugzeugbauers, der auch unser Kunde ist, ist
- 18:33das manchmal vielleicht ganz hilfreich, wenn das dann auch in Qualität schub gibt. Denn jetzt haben
- 18:37Sie jemanden da drauf schaut und sagt, Leute, das geht so nicht. Und es ermöglicht Ihnen jetzt auch,
- 18:41wenn man im Beispiel USA sind, in den USA haben Sie sehr oft dann auch den Blue-Color-Worker, der
- 18:46gestern sanitär gemacht hat, morgen Dachdecker ist und dazwischen bei Ihnen im Unternehmen arbeitet,
- 18:50den müssen Sie nicht großartig anlernen, sondern der setzt sich davor und kann mit dem System
- 18:54arbeiten. Also das wird eine Riesenchance werden, das wird die Kosten massiv reduzieren, das wird
- 18:59das Wesen die schneller machen, es wird Qualität steigern und es wird auch einiges automatisieren.
- 19:04Also machen wir uns auch nichts vor. Wir werden sicherlich in Zukunft dann auch und damit ist
- 19:09der Produktionsstandort Europa-Deutschland wieder sehr attraktiv. Neben den Stromkosten haben
- 19:13Sie dann eigentlich, egal wo Sie auf dieser Welt sind, brauchen Sie eine Person, der morgens kommt,
- 19:17schaut, ob die Maschinen laufen, ob Strom da ist und ob das System durchläuft und das war's. Da
- 19:22wird es keine 30.000 Mitarbeiter mehr geben, die ein Fahrzeug kreieren. Das ist nichts, was morgen
- 19:27passiert. Aber die Technologien sind heute schon da, die werden auch heute schon massiv verändern und
- 19:33jetzt übertrage ich das mal auf die Zenit. Sie haben gerade gehört, das Geschäftsmodell für uns
- 19:38wird sich auch sehr ändern, denn ich verkaufe ja jetzt weniger Lizenzen. Das heißt, wir müssen
- 19:42ein neues Geschäftsmodell finden, wie wir die Kosten und dann auch Gewinne, die wir uns erhoffen,
- 19:48auf unsere Kunden umlegen können. Das heißt, das wird dann mehr in die Richtung gehen. Jetzt
- 19:53schauen wir uns mal an, was bringt das für Unternehmen, wie viel können Sie da Outcome-Based mitbekommen,
- 19:58wenn ich Ihnen jetzt sage, Sie sparen 2 Millionen ein und ich kann dann vielleicht davon ein Prozentsatz
- 20:03oder wie auch immer es dann aussieht bekommen, dann ist das eben eine andere Form der Bezahlung,
- 20:06die dann das Lizenzgeschäft durchaus ersetzen kann und wird. Sie haben aber auf der anderen
- 20:10Seite auch jetzt für uns als Partner die Situation, wo sind denn unsere Nischen? Denn vieles können
- 20:16Sie über die Plattform downloaden. Das wird bei so einem Dassault der SAP Genie passieren,
- 20:20aber es wird immer einfacher und immer besser werden. Machen wir uns nichts vor und dann müssen
- 20:24wir natürlich auch unsere Nischen finden, wo wir sagen, mit eigener Software, mit eigenem Fachwissen,
- 20:28was wir haben, sind wir für unsere Kunden und unsere Partner so wichtig, dass wir da auch unseren
- 20:33Bestand weiterhin haben. Wenn Sie einfach nur einen Dummer-Riesseller bleiben, sage ich jetzt mal,
- 20:39denn nur Lizenzen verkloppt, dann wird es denen in drei oder fünf Jahren so nicht mehr geben.
- 20:44Der Energiekonzern Juniper verzeichnet im ersten halb Jahr einen Gewinneinbruch. Überschluss fiel auf
- 20:50267 Millionen Euro nach 900 Millionen Euro im Vorjahr. Nun sollen 400 Stellen gestrichen werden,
- 20:57hauptsächlich durch natürliche Fluktation. Apple kündigt unter politischem Druck von
- 21:02Präsident Trump zusätzliche Investitionen von 100 Milliarden Dollar an. Geplant sind unter anderem
- 21:0820.000 neue Jobs und eine Ausweitung der Produktion in den USA. Donald Trump fordert den sofortigen
- 21:15Rücktritt von Intel-Chef Lip Butan wegen angeblicher Interessenskonflikte. Die Aktie rutscht darauf
- 21:21hin zum Handelstart ab. Mein Name ist Peter Heinrich. Von vor 30 Jahren habe ich das Börsenradio
- 21:28gegründet. Wie immer dahin weiß, alle Intivus in langen Formen gibt es auf börsenradio.de und
- 21:34wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, dann lassen Sie doch bitte ein Abo da und bewerten
- 21:38Sie uns mit möglichst fünf Sternen in Ihrem Podcast Portal. Ich danke Ihnen. Morgen und Freitag
- 21:43geht's weiter.