Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Abschied, Reise-Wirbel und Musical-Fieber!
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Trauerfeier für Carlo von Tiedemann im Hamburger Michel. Weitere Themen, AIDA sagt Kreuzfahrten in den Nahen Osten ab, Vielmann stellt eine neue Strategie vor und aus Winnetou wird Tarzan. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Auf Platz 3, Dorfkrug Goos New York, das steckt hinter der spektakulären Aktion. Platz 2, Schüsse auf Shisha-Bar in Bramfeld, 30 Streifenwagen suchen Täter. Und Platz 1, Gedenkfeier für Carlo von Tiedemann im Michel mit ACDC-Song. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Heute nimmt Hamburg Abschied von Carlo von Tiedemann. Und ich bin sicher, dem Moderator würde sein legendäres Alda, das ist der Wahnsinn, rausrutschen, wenn er wüsste, was für ihn geplant wurde. Zur Trauerfeier im Michel wurden nicht nur jede Menge prominente TV- und Radiomenschen erwartet. Für Carlo van Tiedemann war ein Programm geplant, das diese Kirche so noch nicht erlebt haben dürfte. Ein ungewöhnlicher Höhepunkt von vielen. Starpianist Joja Wenz spielte im Michel Thunderstruck von ACDC. Und Hamburg, meine Perle, wurde auch gesungen. Das alles hätte unserem Carlo sicher sehr gefallen. Für Aida Cruises wird es in diesem Winter keine Orientsaison geben. Das hat die Reederei heute überraschend mitgeteilt. In den vergangenen Jahren zählten Reisen mit Stops in Dubai, Abu Dhabi und Katar zu den beliebten Kreuzfahrten in warmen Gefilden. Doch nun zieht die Reederei die Konsequenzen aus der politischen Lage und der dadurch entstandenen Verunsicherung vieler Gäste. AIDA möchte, so heißt es, Zitat, mit dieser Entscheidung seinen Gästen frühestmöglich verlässliche Klarheit über ihre Urlaubsreisen in der kommenden Wintersaison ermöglichen. Zudem habe die Sicherheit der Gäste und der Crew oberste Priorität. Zitat Ende. Ursprünglich sollte in diesem Winter die in Hamburg gut bekannte AIDA Prima im Nahen Osten eingesetzt werden. Diese Reise entfällt nun ebenso wie die geplanten Überführungsfahrten, die angesichts der Gefahren am Suezkanal eh schon als Afrika-Umrundung geplant waren. Alternativ soll die AIDA Prima nun zu verschiedenen Kreuzfahrten nach Nordeuropa und auf die Kanaren starten. Und das von Hamburg und Kiel aus. Tarzan kommt zurück nach Hamburg und das wird ein Doppel-Comeback, Doppel-Comeback hätte ich beinahe gesagt, auf das sich viele Musical-Fans freuen dürfen. Bei der Premiere am 20. November sowie an weiteren ausgewählten Terminen wird Alexander Klafs wieder in den Lederschurz des Herrn des Dschungelschlüpfen und vom zweiten Rang des Stage-Theaters in der neuen Flora auf die Bühne fliegen. Im Moment ist Alexander Klafs ja in Bad Segelberg als Winnetou in Halbblut zu sehen. Und er sagt jetzt, ich zitiere, nach all den Jahren, in denen ich diese Rolle als Tarzan spielen durfte, ist es für mich eine große Ehre, die Show nach Hause zu bringen. Die Hamburger Optiker-Kette Vielmann hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr einen Konzernumsatz von rund 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, das sogenannte bereinigte EBITDA, legte um etwa 26 Prozent auf 290 Millionen Euro zu. Dazu sagt Marc Vielmann, der Chef von Vielmann, logisch, ich zitiere, Als wir 2019 unsere Vision 2025 entwickelt haben, waren weder die Coronavirus-Pandemie noch der Krieg in der Ukraine absehbar. Und dennoch werden wir unsere Ziele bis Ende des Jahres übertreffen. Zitat Ende. Vielmann werde seinen Auslandsumsatz allein verdreifachen auf knapp eine Milliarde Euro. Man sei damit das drittgrößte Unternehmen der Optikerbranche weltweit. Und nun, nun wird eine Vision 2035 aufgelegt. Vielmann sprach in diesem Zusammenhang von bedeutenden Veränderungen. In den kommenden zehn Jahren werde sich die Unternehmensgruppe von einem europäischen Augenoptiker und Hörakustiker zu einem globalen Versorger rund um Augen und Ohren entwickeln. Das klingt nach großen Plänen. Schwerbewaffnete SEK-Einsatzkräfte sind gestern Abend zu einer Wohnung an der Tankstädter Landstraße ausgerückt. Die ist in Deutschland. In Langhorn. Dort war es zum Streit und zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer 35-Jährigen und ihrem Ex-Partner in der noch gemeinsamen Wohnung gekommen. Die Frau gab an, mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Anschließend flüchtete sie und alarmierte gegen 21.56 Uhr die Polizei. Aufgrund einer möglichen Bedrohungslage rückte die Unterstützungsstreife für erschwerte Einsatzlage, die sogenannte USE, in Langhorn an. Später kam Und dann sogar noch das SEK dazu. Die Einsatzkräfte umstellten das Wohnhaus, ehe sie die Wohnung stürmten. Hier trafen sie dann den 35 Jahre alten Mann an. Bei der Überprüfung der Wohnung konnte allerdings keine Waffe gefunden worden. Es kam auch nicht zu einer Festnahme. Einen Podcast-Tipp habe ich noch für Sie. In der vergangenen Woche war ich in Berlin. Eigentlich, um mit Wolfgang Kubicki sein neues Buch vorzustellen. Doch weil auch Armin Laschet mit auf der Bühne des Pfefferberg-Theaters war, ging es schnell um mehr, nämlich um die großen Fragen. Was wird aus Deutschland? Wie schlägt sich Friedrich Merz? Wer braucht eigentlich noch die FDP? Die Antworten hören Sie heute in einer Sonderfolge von Entscheider treffen Haider unter www.abendblatt.de Und wir, ja klar, wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss.