Latest / ntv Wirtschaft / Schöne Bilder statt konkreter Deals: Was Trumps Besuch in China gebracht hat
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- Trump beendet seinen China-Besuch und spricht von fantastischen Handelsdeals. Die Bundesregierung rechnet in Deutschland mit einem Konjunkturdämpfer. Und die Politik will gegen Wucherpreise beim Weiterverkauf von Konzerttickets vorgehen. Hallo und herzlich willkommen. In diesem Podcast verwandeln moderne KI-Systeme journalistische Inhalte, die auf unseren NTV-Plattformen publiziert wurden, in ein neues Hörformat. Text und meine Stimme wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt. Vor der Veröffentlichung werden alle Folgen nach strengen journalistischen Standards geprüft. Viel Spaß beim Zuhören. US-Präsident Donald Trump hat seinen mehrtägigen China-Besuch beendet. Die Amerikaner geben sich zufrieden. Es soll dabei Vereinbarungen gegeben haben. Zum Beispiel im Flugzeug- und Agrarbereich. Trump selbst spricht, wie er das nun mal so macht, von fantastischen Handelsstils. Ins Detail geht er aber nicht. Gesa Eberl hat mit Sandra Navidi von Beyond Global über den Besuch gesprochen. Frau Navidi, Trump wollte ja in Peking Stärke demonstrieren. Hat er tatsächlich etwas erreicht oder eher gezeigt, wie abhängig die USA von China inzwischen sind? Eher Letzteres. Es hat die Abhängigkeit noch einmal verdeutlicht. Auch seinen Schmeichelkurs gegenüber Xi, der nicht wirklich erwidert worden war, hat das gezeigt. Aber das Ausschlaggebende ist eigentlich, dass Präsident Xi eine rote Linie im Hinblick auf Taiwan gezogen hat. Und Trump hat dem nichts entgegengesetzt. Und das ist extrem wichtig, weil allem anderen Handel und Wirtschaft und was auch immer liegt vor allen Dingen eins zugrunde. Und das ist der Halbleiterkrieg, der vor sich hin brodelt. Und wer da die Nase vorn hat, der wird wirtschaftlich, politisch und militärisch auf Dauer überlegen sein. Das heißt, wenn die USA Taiwan einfach China überlassen und damit den Zugang zum Hauptproduktionsort der Halbleiter, dann wird der Rest der Welt das Nachsehen haben, abgesehen von einem militärischen Eingriff oder erzwungenen Frieden. Das würde dann erst einmal die Lieferketten unterbrechen und Preise explodieren lassen. Aber wichtiger sind fast die mittel- und langfristigen Konsequenzen, die dies für die ganze Welt und natürlich auch für Europa und Deutschland hätten. Geht das denn, Trump, bei China am Ende um Sicherheit und geopolitische Macht oder vor allem um niedrigere Preise und bessere Stimmung auch vor den Midterms? Das darf man ja nicht vergessen. Natürlich wäre Trump gerne der Herrscher der Welt, aber dafür macht er geopolitisch insgesamt global so ziemlich alles falsch. Er steht innenpolitisch unter Druck. Die Preise sind extrem gestiegen. Es wird auch noch mal einen weiteren sprunghaften Anstieg geben, wenn die ganzen Lager und alle, also sich mit Verzug die Konsequenzen des Staus von der Meeresenge von Humus, bis wenn die sich zeigen werden. Also da wird noch einiges auf uns zukommen, insbesondere im Hinblick auf die Wahlen. Da war es wichtig, dass Donald Trump die Eskalation etwas heruntergefahren hat. Ja, das ist passiert, aber was dem wirklich nachfolgen wird, das weiß man jetzt auch noch nicht. Ja, und viele Amerikaner sehen China ja kritisch. Wie kommt es denn bei Trumps Wählern überhaupt an, wenn er plötzlich wieder auf Nähe und Deals setzt? Trump, für den ist alles eine Politik-Performance, eine Inszenierung. Und 30 Prozent seiner Wähler sind wie Sektenanhänger. Sie nehmen alles an, was er Ihnen sagt, was er Ihnen irgendwie verkauft. Er verkauft ja jetzt schon diesen Besuch als historischen Erfolg. Dabei kann er das mit nicht so wirklich substanziieren. Aber Sie werden das annehmen. Und der Rest Amerikaner, der Amerikaner ist mit anderen Problemen eigentlich im Moment mehr beschäftigt, die von existenzieller Bedeutung sind wie Lebensmittelpreise und Benzinpreise. Kommen wir zum nächsten Thema. Das Wirtschaftsministerium erwartet im zweiten Quartal einen deutlichen Konjunkturdämpfer. Dabei ist Deutschland eigentlich besser ins Jahr gestartet als gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt wächst im ersten Quartal um 0,3 Prozent. Nur diese kleine Erholung trägt offenbar nicht weit. Warum der Aufschwung weiter auf sich warten lässt, ordnet Börsenexperte Frank Mayer ein. Da gibt es mehrere Gründe. Zum einen schaut man sich die Nachrichten weltweit an, dann sagt der Verbraucher, ich gebe doch jetzt Geld nicht aus, ich investiere doch nichts in neue Möbel oder dergleichen. und auch das 17. Schälchen Erdbeeren, das reduziere ich mal. Und dann hat man natürlich die Exporteure, weil die Investitionstätigkeit, man weiß nicht, ob man das produzieren kann, weil es in der Straße von Hobos irgendwann festhängt. Und die anderen sagen, ich verschiebe das vielleicht auch mal so ein bisschen, weil ich jetzt nicht weiß, wie sich die Situation entwickelt. Wenn die Straße noch ein paar Wochen, ein paar Monate zu ist, werden wir das über die Energiepreise sehen. Dann werden die Lkw-Fahrer auch mit höheren Kosten oder die Speditionen mit höheren Kosten belastet. Und alle die, die Benzin und Diesel brauchen, das schleift sich in die Produktion rein, das schleift sich in die Preise rein. Wir kriegen steigende Inflationsraten. Und dann haben wir natürlich noch einen ganz anderen Komplex. Das sind die Strukturprobleme in Deutschland, die ja schon seit Jahren bekannt sein könnten. Bloß man hat sie erst in den letzten Monaten wahrgenommen und versucht, da was zu tun. So eine Reform dauert ein bisschen länger. Und wenn diese Reform auch nur halbherzig ist, dauert es noch ein bisschen länger. Das Einzige, was man dann tun kann, auf die Probleme weiter Geld schütten. Ach, hat man ja schon gemacht, dieses Sondervermögen, die Sonderschulden, die verhindern vielleicht sogar, dass es eine Rezession gibt. Wir bleiben in Deutschland und blicken nun auf Biontech. Der Pharmakonzern hat heute seine Hauptversammlung veranstaltet. Das Aktionärstreffen fällt, gelinde gesagt, in ein Jahr des Umbruchs. Während Corona war Biontech noch das Vorzeigeunternehmen. Jetzt sieht es anders aus. Die beiden Gründer sind gerade von Bord gegangen. Und der Konzern verlagert seine Produktion weg aus Deutschland ins Ausland. Die Entwicklung werten viele als Warnsignal für den Pharma-Standort Deutschland. Verena Fels hat darüber mit Hans Steutel gesprochen. Er ist Präsident des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller. Einen schönen guten Tag, Herr Steutel. Wie hart treffen die Schließungen und Entlassungen bei Biontech den Pharma-Standort Deutschland? Wie schätzen Sie das ein? Das ist natürlich ein Herberückschlag für die forschende Industrie in Deutschland, aber gleichzeitig leider auch verständlich. Und wir müssen hinzufügen, dass es ein sehr starkes Warnsignal ist für uns in Deutschland. Denn es zeigt, bei uns ist es nicht ein hartes Geschäft. Neue Arzneien oder in diesem Fall Impfstoffe werden entwickelt. Aber das bedeutet nicht, dass man die händlos produzieren kann. Und als Paradox hier können wir uns freuen, dass die Pandemie eine Vergangenheit ist, aber als Konsequenz brauchen wir nicht mehr diese Produktionskapazität. Und im Fall von BioNTech, das möchte ich hier sagen, die sind nicht gegründet, um Impfstoffe zu entwickeln. Die haben nur brillant ausgedacht, dass die Technologie mit Messenger-RNA auch eingesetzt werden könnte für einen Impfstoff. Aber das eigentliche Ziel ist immer gewesen, die Krebsbekämpfung. Andererseits ist es natürlich auch ein sehr starkes Signal an Deutschland, an die Bundesregierung, dass wir alles dafür tun müssen, dass die Rahmenbedingungen für die Forschungsindustrie optimal sind, dass neue Investitionen in Forschung, aber auch in Produktion hier auch nach wie vor in Deutschland stattfinden. Und das ist mit dem Gesetzentwurf leider nicht der Fall. Das ist sicherlich ganz wichtig. Herr Stolte, werden wir die Veränderungen denn auch selbst spüren? Also werden zum Beispiel Impfstoffe knapper werden? Ja, Gott sei Dank geht es nicht in so einer Art und Weise. Also wir sehen hier eine Anpassung an den Bedarf von Covid-Impfstoffen und die bleiben auch produziert werden von Pfizer. Und bei allen anderen Impfstoffen, die vorhanden sind, haben wir da keine Lieferengpässe oder Probleme oder was denn auch. Es ist nur, dass hier eine Nachfrage sehr reduziert worden ist und dann muss das Unternehmen sich anpassen. Aber das gilt nicht für die anderen Impfstoffen. Es ist übrigens so, dass in Deutschland haben wir da auch wirklich Sorge, denn in den neuen Sparmaßnahmen ist auch vorgesehen, dass bei den Impfstoffen eine siebenprozentige Zahlung, Rabatte aufgelegt wird und es ist natürlich ein sehr schlechtes Signal für uns in Deutschland für die Rahmenbedingungen. Denn die Impfquoten gehen runter. Das bedeutet, dass jetzt dann auch Liquidität weggenommen wird, Geld, das eigentlich vorhanden sein sollte für neue Investitionen oder für Aufklärungskampagnen und so weiter. Einfach ein ganz schlechtes Signal in diese Richtung. Nun ist es ja so, dass BioNTech sich in Richtung Krebsmedizin verändern will und dafür auch stärker in die USA gehen will. Warum genau? Sie haben es ja schon angedeutet, der Standort Deutschland ist da auch ein Stück weit unattraktiv. Was machen andere Länder denn besser als wir? Also ich kann das nicht für BioNTech kommentieren, aber es ist sehr deutlich, dass heutzutage in Amerika die Rahmenbedingungen für Forschung und auch Produktion sehr stark verbessert sind. Auch im negativen Sinne, dass die US-Administration Zölle jetzt auch auflegt. Also das ist natürlich alles für den Wettbewerb. Global ist es natürlich schwierig und dafür müssen wir dann sorgen, dass in Deutschland wir nach wie vor, wir sind Weltspitze. Wir sind Weltspitze in der Forschung, in der Entwicklung von Molekülen und neuen Arzneien, aber auch in der Produktion. Wir haben eine sehr starke Produktion in Deutschland. Und das muss einfach so bleiben. Aber da müssen wir auch uns realisieren, dass die Rahmenbedingungen in anderen Teilen der Welt, in China, in Amerika, wenn die sich verbessern, dann müssen wir dann natürlich selber auch nachbessern und nicht verschlechtern. Und wenn wir den Blick nochmal etwas weiten und uns die EU anschauen, die hat wiederum angekündigt, verstärkt Medikamente auch wieder in Europa zu produzieren, um die Abhängigkeit zum Beispiel von Asien zu reduzieren. Wie kann denn das gelingen, Herr Steutl? Das hat sehr viel mit Rahmenbedingungen zu tun und hat sehr viel damit zu tun, dass was wir jedenfalls haben, dass es auch in Europa bleibt. Wir müssen hier... Auch unterscheiden zwischen der generischen Produktion und der Produktion von patentgeschützten Arzneimitteln. Denn die generische Produktion ist einfach nur auf Kosten fokussiert und das geht in anderen Teilen der Welt meistens billiger, günstiger. In Asien zum Beispiel für die Patentgeschützten, die natürlich auch teurer sind, sind das nicht die ersten Bedingungen, woran wir denken. Wir denken da völlig an Qualität und mit neuen Arzneien brauchen wir auch wieder neue Produktionslinien. Also es ist komplex, das verstehen wir auch, aber die Wirtschaft ist erhalten, was wir haben und dafür sorgen, dass bei neuen Arzneien gerade auch die Produktion in Deutschland oder in Europa neu aufgebaut wird. Herr Stoetl, ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch und wir nehmen mit, Deutschland ist Weltklasse, aber die Rahmenbedingungen, die müssen auch langfristig stimmen. Dankeschön für das Gespräch und die vielen Hintergründe. Und zum Schluss noch dieses Thema. Viele Konzertfans kennen das Problem. Erst klicken sie minutenlang im Netz. Dann ist das Event ausverkauft. Und kurz darauf tauchen dieselben Tickets wieder online auf, nur deutlich teurer. Denn häufig kaufen professionelle Händler Karten auf und verkaufen sie mit hohen Aufschlägen weiter. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will das eindämmen. Der private Weiterverkauf soll möglich bleiben, aber kommerzielle Geschäftemacherei soll schwerer werden. Denkbar sind Preis-Obergrenzen und mehr Transparenz. Käufer sollen sehen können, was ein Ticket ursprünglich gekostet hat und wer es verkauft. Das war unser Blick auf die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft für den Moment. Wir hören und lesen uns wieder bei NTV. In der App, im TV oder hier im Podcast. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!