Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Schwerer Busunfall in Barmbek
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 26. März. Schwerer Busunfall in Barmbeck-Nord mit 21 Verletzten. Nach dem Hamburger Zukunftsentscheid. Munch trifft Lassnig in der Kunsthalle. Gegen 13 Uhr ist heute an der Drosselstraße ein Bus mit einem Baum kollidiert. Wie ein Feuerwehrsprecher sagte, wurden durch den Aufprall mehrere Menschen verletzt. Zwei Personen seien eingeklemmt, darunter der Busfahrer. Nach Abendblatt-Informationen soll eine weitere Person durch die Frontscheibe geschleudert worden sein. Die Feuerwehr war mit rund 90 Kräften im Großeinsatz. Der bei der Kollision schwer beschädigte Baum drohte zudem nach Angaben des Sprechers umzufallen. Zudem musste der eingeklemmte Busfahrer befreit werden, indem ein Rüstfahrzeug den Bus vom Baum wegzog. Drei Menschen wurden schwer, neun weitere Passagiere mittelschwer und neun leicht verletzt. Nach dem Hamburger Zukunftsentscheid, der im Oktober die knappe Mehrheit der Wählenden gefunden hatte, geht es jetzt um die Umsetzung. Doch der Teufel steckt im Detail. Die Initiative Hamburg vor zur Welt hat den Juristen Ralf Hüting von Zenk Rechtsanwälte beauftragt, die Folgen einmal aufzuzeigen. Sein 31 Seiten starkes Gutachten widerspricht den ökonomischen Weltuntergangsszenarien, dürfte aber auch die Erwartungen mancher Umweltschützer enttäuschen. Zwar seien die Befürchtungen keine heiße Luft, aber bei der nüchternen juristischen Betrachtung kühlt sich einiges ab, schreibt der anerkannte Experte für Umweltrecht. Und betont im Gespräch mit dem Abendblatt, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Entscheidend sei am Ende nicht der Zukunftsentscheid, sondern seien die Regelungen des Bundes und der EU. Allein kann Hamburg die angestrebte Klimaneutralität nicht durchsetzen. Denn die Hansestadt Hamburg bewegt sich weder im luftleeren noch im rechtsfreien Raum. Sie unterliegt bei dem Ergreifen von Maßnahmen grundgesetzlichen Bindungen, wie der Frage, ob sie überhaupt befugt ist, die angedachten Regelungen zu erlassen. Zahlen von Hamburgs wichtigsten Konzern? Wegen niedrigerer Frachtraten und gestiegener Kosten sind bei der Reederei Hapag-Leut im vergangenen Jahr die Gewinne eingebrochen. Bei einem Gesamtumsatz von rund 18,6 Milliarden Euro erzielte die weltweit fünftgrößte Reederei ein Konzernergebnis von 924 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Im Jahr zuvor hatte der Gewinn bei einem Umsatz von gut 19 Milliarden Euro noch bei knapp 2,4 Milliarden Euro gelegen. Hapak-Leutchef Rolf Haben-Jansen nannte 2025 dennoch ein gutes Jahr für die Reederei. Wir haben unsere Transportmenge gesteigert und den Markt übertroffen. Angesichts des Ergebnisses wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 3 Euro je Aktie vorschlagen. Das entspreche einer Gesamtausschüttung von etwa 500 Millionen Euro. Die Hansestadt kann sich damit als Anteilseignerin auf voraussichtlich 73 Millionen Euro vor Steuern freuen, nach rund 200 Millionen im vergangenen Jahr. Die mit Abstand höchste Dividende erhielt Hamburg während der Corona-Pandemie. Damals überwies Hapag-Leuth für das Geschäftsjahr 2022 mehr als 1,5 Milliarden Euro an die Stadt. Stellt sich die Frage, ist der Finanzsenator jetzt glücklich über 73 Millionen oder vermisst er 1,4 Milliarden? Eine neue psychiatrische Schwerpunktambulanz soll am sozialen und Drogenbrennpunkt rund um den Hauptbahnhof Erkrankten helfen und das Viertel entlasten. Die Einrichtung im Münzviertel soll ab April das bestehende Angebot für suchtkranke und obdachlose Menschen ergänzen, sagte Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer, SPD, bei Vorstellung der Räumlichkeiten in der Repsolstraße 27. Es gehe darum, Drogenabhängigen und deshalb häufig auch Obdachlosen Menschen mit psychischen Erkrankungen ein niedrigschwelliges Angebot zu machen. Wir stabilisieren sie und führen sie Schritt für Schritt zurück in Behandlung und Unterstützung, sagte sie. So könnten verlässliche Perspektiven für die Betroffenen geschaffen werden. Das entlastet zugleich die Stadtteile rund um den Hauptbahnhof. Man wolle Menschen in Behandlung bringen, bevor sie eine krankheitsbedingte Gefährlichkeit entwickeln, sagte die Chefärztin der Klinik für Forensische Psychiatrie in Ochsenzoll, Annette Klaassen, die die Einrichtung betreibt. Wir setzen präventiv an der Schwelle forensischer Entwicklungen an. Das bedeutet, wir holen die Menschen niedrigschwellig dort ab, wo sie aktuell stehen, oft in instabilen, brüchigen oder unterbrochenen Versorgungssituationen. Die Hamburger Kunsthalle vereint ab Freitag zum ersten Mal Werke der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig, 1919-14, und des norwegischen Malers Edvard Munch, 1863-44, in einer Ausstellung. Unter dem Titel »Mahlfluss ebt Lebensfluss« würden bis zum 30. August rund 200 Exponate in der Galerie der Gegenwart ausgestellt, teilte die Kunsthalle am Donnerstag mit. Die Schau umfasst Gemälde, Arbeiten auf Papier, eine Skulptur, Filme und Fotografien, darunter Edvard Munchs Madonna. Die ausgestellten Werke zeigen erstaunliche Parallelen zwischen den beiden Kunstschaffenden, die sowohl Munchs Einfluss auf das Schaffen von Lassnig nachvollziehbar machen, als auch neue Aspekte im Oeuvre des norwegischen Malers aufzeigen, hieß es. Die Ausstellung der Kunsthalle entsteht in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich sowie in Zusammenarbeit mit der Maria-Lassnig-Stiftung in Wien und dem Munch-Museet in Oslo. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal.