Latest / Fadegrad / Irina Pando: Glaube, Liebe - und Fussball
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- 0:01Als Kind hat sie nicht davon geträumt, Prinzessin, sondern
- 0:05Profi Fußballspielerin zu werden.
- 0:07Und das ist sie auch geworden. Irina Pando doch auch privat
- 0:12führt die 29 Jährige ein aufregendes Leben nach ihrer
- 0:16Hochzeit mit Dajana Pando haben die beiden nun ihr erstes Kind
- 0:20bekommen, über ihre Fußballkarriere, ihre Familie
- 0:24und ihren Glauben reden wir heute, mein Name ist Ines
- 0:27Scharberg. Vatergrab der Podcast, der
- 0:39fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden
- 0:42sind, wer sie sind, Gratulation, deine Frau und du.
- 0:52Ihr seid vor kurzem Eltern geworden.
- 0:54Noch keine. Ahnung, herzlichen Glückwunsch.
- 0:57Wie ist das Leben jetzt so zu dritt?
- 1:00Uh, das Leben ist ganz anders, aber mega aufregend und mega
- 1:03schön. Wir genießen die Zeit noch mega,
- 1:05wir sind so ein bisschen frisch verliebt, einfach jetzt in einen
- 1:09neuen Mensch und eine mega schöne Zeit wo wir jetzt dürfen
- 1:12genießen aber sicher auch Strang und herausfordernd, aber die
- 1:17schönen Gefühle überwiegen im Moment mega.
- 1:18Wie schlimm ist der Schlafmangel?
- 1:21Bei mir gar nicht schlimm. Ich habe mega tiefen Schlaf und
- 1:24ich merke nicht einmal, wann sie kommt in der Nacht.
- 1:26Aber auch meine Frau ist recht gut weg, ehrlich gesagt, wir
- 1:29sind wirklich verwöhnt mit einem Anfängerbaby mit einem
- 1:32klassischen Anfängerbaby. Sehr gut.
- 1:34Es sind noch weitere geplant. Wir lassen Snow offen, aber
- 1:39sicher nicht ein komplettes Nein im Moment ja.
- 1:42Aber jetzt mal das erste. Wir reden später auch noch mehr
- 1:45darüber, aber ich dachte, wir beginnen mal mit dem Fußball.
- 1:48Ja, du hast beim FC Zürich begonnen und schon als kleines
- 1:53Mädchen davon geträumt, Fußballprofi zu werden, hast du
- 1:56auf Instagram geschrieben, während andere von Prinzessinnen
- 1:59träumen, träumst du vom Fußball, wann war dir klar, ich werde
- 2:03Fußballerin? Hu also lustigerweise habe ich
- 2:06als Kind wieso. Ich habe immer gesagt, ich werde
- 2:08Fußballprofi, aber für mich war das damals so ein rein
- 2:11männlicher Beruf gewesen, weil ich wirklich keine Frau gekannt
- 2:15habe, die das gemacht haben, und darum war für mich sehr gesagt,
- 2:18Ich werde ein Fußballprofi, bis ich dann gemerkt habe, hu bei
- 2:21den Mannen wird das wahrscheinlich nichts als Frau
- 2:24und dann ist es wieso eine Zeitlang so gewesen, in diesem
- 2:27Fall ist es wahrscheinlich gar nicht möglich, als Frau Profi
- 2:29werden, das gibt es wie nicht und dann ist es so ein bisschen.
- 2:33Und in dem sind Abgehalt oder Austräumt gewesen, aber nicht
- 2:36wirklich etwas. Das Gefühl kann man erreichen,
- 2:39ich habe dann Dinge, die mit dem älter werden und die gleiche
- 2:42Stufe für Stufe schaffen und in den Teams zu bleiben, habe ich
- 2:46dann plötzlich gemerkt, okay, vielleicht geht es gleich, aber
- 2:49war wirklich einer so ein unrealistischer Traum?
- 2:51Ich war jetzt auch nicht als die aller talentierte Spielerin
- 2:55bekannt gewesen, ich würde sagen.
- 2:57Und dann gar nicht so viele. Bevor ich Profi wurde bin, habe
- 3:01ich wirklich anfangen, daran glauben und dann ist wirklich
- 3:03einfach der Entscheid gewesen, wohin ich will, das machen.
- 3:05In der Schweiz ist es nicht möglich Profit zu sein und jetzt
- 3:08langsam schon, aber da ist es nötig und dann habe ich mich
- 3:11bewusst entscheiden gesagt, hey ich wollte Profi sein und dann
- 3:15habe ich einen Agent gesucht, der mir geholfen hat eine
- 3:18Schweiz zu machen und einen Verein zu suchen der die Profi
- 3:20Struktur hat und mich auch entsprechen würde sollen.
- 3:23Und dann bist du nach Deutschland und.
- 3:24Dann bin ich nach Deutschland gegangen und habe nicht ein Jahr
- 3:27lang als Vollprofi gelebt und Fußball gespielt.
- 3:30Genau. Wie kann ich mir den Alltag
- 3:32einer Fußball profispielerin vorstellen?
- 3:35Entspannt würde ich sagen, wir haben Maximum 2 Trainings pro
- 3:39Tag. Ich denke, dass ich mir im
- 3:41Frauenfußball insofern verwöhnt, dass wir nicht so viele
- 3:43Medientermine trauen und so heißt es, für uns ist wirklich
- 3:45Trainings wahrscheinlich das einzige, was wir unter der Woche
- 3:48warnen. Oft habe ich ausgeschlafen.
- 3:52Dann bin ich mal ins Training, habe ich zum Mittagessen und
- 3:56dann je nach Tag noch mal in ein Nachmittagstraining und dann
- 4:00haben wir meistens um 6 wieder so viel Arbeit gehabt und dann
- 4:03haben wir je nach Lust und Laune ist man noch, die haben die
- 4:07anderen getroffen, die haben noch etwas studiert, nebendran
- 4:10muss man studieren gehen. Damals habe ich vor allem Mathe
- 4:13gemacht, die einen beschäftigen sich gerne, die anderen machen
- 4:16lieber so ein bisschen umlangweilen, ein bisschen
- 4:18Fernsehen schauen. Fußball schauen ist mega, mega
- 4:21unterschiedlich, aber so einen strengen Alltag ist es nicht im
- 4:25Vergleich zu dem was ich kenne jetzt als Lehrerin.
- 4:27Okay über deine Lehrerinnen sein, reden wir auch noch, aber
- 4:32schon mal spannend zu hören, dass Fußballprofi weniger
- 4:34anstrengend ist. Also körperlich ist sicher viel
- 4:37anstrengender. Dumm gesagt verbrennen wir viel
- 4:39mehr Kalorien und es ist. Wie auch eigentlich solche
- 4:42Hauptaufgabe als Fußballprofis im Körper sorgt.
- 4:44Es gehen heißt, eigentlich wird man wirklich die Zahl zum genug
- 4:47schlafen, zum gesund Essen, zum noch dehnen, sich ausrollen ganz
- 4:52verschiedene Sachen, aber wieso der zeitliche Aufwand, den ich
- 4:56pro Tag zu meinem Beruf ausleben, der ist sicher
- 4:58wesentlich kleiner als der andere Brief ist.
- 5:02Du hast erwähnt, dass du nicht als die talentierteste
- 5:05Fußballerin bekannt hast. Wer hat dir das gesagt oder wer
- 5:08entscheidet und so was? Ja, also man merkt schon was so
- 5:12die Supertalent sind. Das wird dann schreiben oder
- 5:15kommuniziert oder man merkt wie sie wie der Verein mit einem
- 5:18umgeht. So ein bisschen von der
- 5:20Gespräche aus, aber ich bin immer sehr geschätzte Spielerin,
- 5:23sie das aber so rein von meinen technischen Fertigkeiten her zum
- 5:26Beispiel gibt es sicher viele, viele die mich Talent haben oder
- 5:29mich auch Fähigkeit haben kann, also ich kann immer.
- 5:32Durch andere Sachen geschafft ein gutes Niveau zu erreichen.
- 5:35Durch Disziplin. Disziplin.
- 5:38Ich bin körperlich einer stark durch meine Grösse. 1. 78.
- 5:42Eine Sache ist wirklich genau. Ich bin von meinem Körper her
- 5:47sehr gut, ich glaube auch meine so Teamfähigkeit so rein von
- 5:51meiner, von meinem Wesen her bin ich glaube einfach kaum megas
- 5:53wichtigste. Bestandteil für für meine Teams?
- 5:56Ja, genau, doch wie das Spielverständnis, meine
- 5:59Schnelligkeit. Aber ich bin nie die, die mit
- 6:02dem Übersteiger brilliert hat und alle zum Staunen gebracht.
- 6:06Hat er das gestresst? Überhaupt nicht.
- 6:09Nein, also ganz selten, aber meistens.
- 6:12Ich habe mir sicher bewusst was, was die Stärken sind und was die
- 6:15Schwächen sind, und ich glaube, durchs Bewusstsein kann man
- 6:18auch, wie das ganz bewusst jetzt stärken, nutzen und Schwächen in
- 6:22dem Sinne umgehen, oder? Genau, also ich habe nie
- 6:25gewusst, hey, ich bin nicht die beste Streblerin, also bin ich
- 6:27einfach nicht die Strebling und durchaus hat es nicht so
- 6:30gestört. Nein.
- 6:31Du wirkst auf mich. Ersetzt du volles, gesunde
- 6:33Selbstbewusstsein. Woher kommt das ich?
- 6:37Weiß jetzt nicht, ob ich das wirklich ganz nicht
- 6:39unterschreibe. In allen Phasen von meinem
- 6:41Leben, aber ich glaube, dass älter werden zu merken, hey, was
- 6:46kann ich wirklich gut und auch. Viele jetzt gerade etwas Fußball
- 6:49und mega viel haben im mentalen Bereich geschaffen, also mit
- 6:52Mentaltrainer und ich glaube da kann ich es mega müssen lernen,
- 6:56weil ich glaube, wenn man nicht weiß wo seine Stärken sind oder
- 7:00was man wirklich kann, ist es mega schwer das umzusetzen.
- 7:03Ich denke das ist nicht nur im. Fußball, sondern immer im Leben.
- 7:08Die Lara aus unserem Podcast Team selber ein großer
- 7:11Fußballfan, wollte wissen, wie hat der Fußball dein Leben
- 7:14geprägt. Ich glaube, der Fußball hat mich
- 7:16mega viel Zeit geprägt. Es hat, ich würde sagen, meine
- 7:18Persönlichkeit mega stark geprägt, aber auch halt schon
- 7:23nur meine Einteilung von der Zeit.
- 7:25Es hat geprägt, für was habe ich Zeit, für was habe ich nicht
- 7:27Zeit, es hat geprägt, wie gehe ich wieder mit meinem Körper um,
- 7:31es hat viele Entscheidungen geprägt, von wo studiere ich,
- 7:36was studiere ich, wieviel schaffe ich nebendran, aber ich
- 7:40glaube schon auch ganz so zum Beispiel Disziplin, wo ich im
- 7:43Fußball gelernt habe ich. Wo mich mega geprägt hat, so
- 7:46dass zu lernen wirklich hart für etwas schaffen zu lernen, wieso
- 7:51Prioritäten es hat und gesagt, Hey, und das ist jetzt mir
- 7:54wirklich wichtig und dem gehe ich nach, ich glaube, das sind
- 7:57Sachen, die ich mega mitnehme, auch gerade das ganze mentale,
- 8:01was ich viel, wenn wir geschaffen haben, und dann kommt
- 8:03natürlich noch dazu, dass mir der Fussball das Türen geöffnet
- 8:07hat, wo ich wahrscheinlich noch nicht gesehen hätte in Länder,
- 8:10wo wir haben dürfen, gehen Stadien, wo wir spielen.
- 8:14Zum Beispiel haben wir am sexy Leute mitgelaufen, wo man als
- 8:17Frau das gefühlt nicht angekommen sind viele auch
- 8:20einfach Ereignisse, wo mich, wo mich mega schöne, ich habe dich
- 8:23vermittelt. Danke im Fußball.
- 8:26Genau, mega schön. Du hast ganz oft gewechselt vom
- 8:30FC Zürich nach Luzern in die USA.
- 8:32Also ich habe die Reihenfolge jetzt nicht ganz richtig, aber
- 8:35viele verschiedene Orte, wie bist du damit umgegangen?
- 8:40Ich würde lustig sagen, dass ich nicht so viel gewechselt habe,
- 8:43vor allem ganz am Anfang. Das habe ich wirklich über 15
- 8:45Jahre in Zürich gespielt und dann ist wieder ein Wechsel nach
- 8:49Amerika, wo so mein Erster wirklich großer Umbruch ist im
- 8:53Leben, da bin ich, habe ich so gemerkt, die Tür hat sich oft
- 8:58da, ich habe gemerkt, ich könnte Englisch lernen, ich könnte
- 9:01endlich mal wieso ein bisschen weg aus dem Elternhaus, mich
- 9:04selber ein bisschen mehr finden, bisschen aus den Strukturen
- 9:07rausbrechen, die ich habe, und Gleichungen, die ich würde das
- 9:10machen. Ich liebe das Fußball spielen
- 9:12und durchs Fußball war auch ein Studium zu zahlen, und in
- 9:14Amerika war ich ja nicht zu zahlen, und das war so wie der
- 9:18erste grosse Wechsel gewesen und aber mega spannender Wechsel und
- 9:23ich hatte die Glaube ich recht gut Händler wirklich sagen ja
- 9:26und dann war ich wieder zurückgekommen, ich war wie bei
- 9:29Zürich auch kein Thüringen, damit bin ich dann nach Luzern
- 9:32gegangen. Aber auch der Wechsel ist so ja
- 9:35mega. Sie haben es mir mega einfach
- 9:37gemacht, ich glaube ich bin ein Mensch von mir ist mega
- 9:38Beziehung wichtig und wenn ich mich wohlfühle an einem Ort,
- 9:42dann ist eigentlich wieso alles was ich auf mich nehmen oder das
- 9:47komische oder schwere wo etwas Neues mit sich bringt kann ich
- 9:50mega gut darüber stehen wenn ich mich wohlfühle als Mensch und in
- 9:54Luzern und in Amerika und. Auch in Zürich ist das wie immer
- 9:58der Fall gewesen, oder in Leverkusen.
- 10:00Ich hab wie mich so schnell die Hei gefühlt von den Leute her,
- 10:03vom Team, dass das wie auch kein Problem ist irgendwie und ich
- 10:07glaube wenn es Fußball gibt in einem Jahr, Gott, wir lernen
- 10:09Gott 20 Glück haben wo am gleichen Ort wohnen und ich
- 10:11glaube das gibt so einen mega Startschuss wo viele nicht haben
- 10:14wo irgend eben auswandern oder so.
- 10:16Man hat automatisch Leute, wo man viel sieht, wo man muss.
- 10:21Tiefe Beziehungen haben jetzt und sich gut verstaufen Feld und
- 10:24irgendwie hilft es meiner Meinung da schon mega zu sich
- 10:27wohlfühlen in einem neuen Ort, ja.
- 10:29Das freut mich zu hören. 2022 konntest du nicht an die Frauen
- 10:34im Min. Wie schwer war diese Zeit für
- 10:38dich? Sehr schön.
- 10:41Es ist wieso eine Zeit wo mich. Es ist auch vieles nicht ganz
- 10:46glücklich gelaufen. Von der Kommunikation haben mit
- 10:48dem Staff, aber ich bin so so neu dran gewesen an der EM und
- 10:55ich glaube, das hat so viel schwerer gemacht, wenn ich nicht
- 10:58wäre neu dran gewesen, ich bin nicht getraut zu träumen, ich
- 11:01hätte nicht getraut, mir die Vorstellung zu machen, aber ich
- 11:03bin nie in der Vorbereitung dabei gewesen, ich habe schon
- 11:06gewusst, welche Familienmitglieder würden an
- 11:09welche Spiele kommen, ich habe. Anfangen, dass wirklich Träume,
- 11:13oder das ist auch mega wichtig im Fussball.
- 11:15Mein Trainer in Luzern hat immer gesagt Katrophäe können wir
- 11:19aufheben wo wir nicht schon 100 mal in unseren Gedanken haben,
- 11:21dafür kommen so im Sinne von wenn man sich das nicht schon so
- 11:24viel vorgestellt hat, hey wie fühlt sich das an wenn ich jetzt
- 11:28an der EM auf das Feld laufe, dann würde ich das auch nicht
- 11:31können schaffen, wenn es dann so weit ist und darum habe ich mich
- 11:33mega damit auseinandergesetzt und es ist mega etwas Konkretes
- 11:36geworden. Und dass es dann so kurz vor
- 11:39knapp noch mir in dem Sinn genommen worden ist, hat mega
- 11:43geschmerzt. Aber ich glaube, das hat mir den
- 11:47glauben mega fest geholfen. Ich bin mega Mega festigen, die
- 11:51mit Gott im Gespräch sind und ich habe wieso gemerkt, hey es
- 11:56soll einfach nicht sein auf der einen Seite und auf der anderen
- 11:59Seite habe ich wieso gewusst. Hey ich schaffe es, ich werde
- 12:02nicht an dem kaputtgehen, ich bin durch ihn genug stark in dem
- 12:06und. Ich, ich glaube,
- 12:08verhältnismässig bin ich mega schnell wie über das weggekommen
- 12:11und habe schnell das Positive gesehen.
- 12:15Ja, aber so rückblickend wäre ich sicher sehr gerne dabei
- 12:18gewesen, das würde ich nicht nicht anders sagen, wären wir ja
- 12:21gerne dabei gewesen, aber es hätte nicht so sehr sein, es
- 12:23hätte jemand anders dafür können gehen, das ist der Sport ja
- 12:26einfach, irgendetwas ist immer zu viel am Schluss und ja, ich
- 12:30glaube so mit allem in allem habe ich dann gleich relativ
- 12:33schnell verkraften und weitergehen, ja.
- 12:37Nächstes Jahr wäre wieder eine Frauenfußball EM.
- 12:40In der Schweiz. Wirst du da dabei sein?
- 12:43Das definitiv nicht. Ich kann im Sommer aufgehört
- 12:46Fußball spielen, darum im Ruhestand nimmt sicher niemand
- 12:49mit. Ja, es ist definitiv aus.
- 12:52Mit 28 Jahren hast du deine Karriere beendet, warum?
- 12:56Also es sind verschiedene Faktoren.
- 12:58Zum einen würde ich sagen, ich habe wieso kein Ziel mehr, ich
- 13:01habe gemerkt, ich habe nicht ein Nazi gespielt, mehr wird heute
- 13:04nicht mehr rausschauen, ich kann schweizermeister, ich bin Profi
- 13:07gewesen, hat mir nicht so fest zugesagt, ich kann mich nicht,
- 13:09will er nur länger Profi sein, ich bin torschützerkönig sein
- 13:13gelb sein, ich kann mich alles erreicht was ich mir erträumt
- 13:16habe und was ich Gefühl habe ist wirklich realistisch machbar und
- 13:19ich habe wieso gemerkt, mir hat es doch nicht Drive gefällt, ich
- 13:22kann mich nicht mehr das Ding von Hilfe und auf das werde ich
- 13:24jetzt noch nicht schaffen. Und dann ist wieder zu bekommen,
- 13:27dass es zeitlich mega viel mich genommen hat über das Volk.
- 13:31Gesagt, wir haben jetzt Nachhochst und das ist ja auch
- 13:32nicht von heute auf morgen passiert, sondern wieso eine
- 13:35kleine Planung gewesen und auch mit dem Schaffen als Lehrerin.
- 13:39Ich habe wieso gemerkt, ich freue mich fast mehr aufs
- 13:41Schaffen als Lehrerin als als schaffen, wo man kein Geld hat
- 13:44als Fußballerin und dann wir müssen entscheiden, so ein
- 13:47bisschen, ja was ist dran und ich habe wie einfach gemerkt, es
- 13:51gibt mir nicht mehr genug, sondern so viel, dass es mich so
- 13:54viel kostet, weil jetzt eben in der Schweiz, wenn man beheftet
- 13:57jetzt gespielt, wir verdienen, nicht annehmen, genug zum
- 14:01Können, nicht von Nebendran nicht beschaffen.
- 14:03Also man muss schaffen und gleich nimmt es einem so viel
- 14:08Flexibilität, man muss am. Voll Filmtraining sein, man hat
- 14:11noch morgentraining, man muss am Wochenende jedes Wochenende
- 14:15antrauben Ferien sind mega klar definiert, dann sagt man einfach
- 14:18so viel Flexibilität noch für das, dass weder finanziell noch
- 14:22emotional noch das Rausgeschaut hat, was wieso gerechtfertigt
- 14:25hätte. Jetzt bist du Lehrerin für
- 14:29Mathematik. Mathe und Sport.
- 14:32Alles klar? Was ist ähnlich wie beim Fußball
- 14:35und was ist ganz anders? Also was sicher ähnlich ist ist,
- 14:39ich kann Date ziehen und kann nicht einfach wieso wenn man
- 14:42Homeoffice schafft. Das ist mir vielleicht mal
- 14:44flexibel und ich denke als Lehrer ist es genauso wie bei
- 14:46den Trainings, ich weiß am Montag muss ich am 9.
- 14:49Date ziehen, am Zielstag bin ich am 10 auch wieder Date nicht.
- 14:52Verhandelbar nicht. Verhandelbar.
- 14:54Und es ist ganz klar definiert. An meine Ferien sind und ich
- 14:56nehme nicht Ferien, wenn nicht Schulferien sind, denke das ist
- 15:00so sehr ähnlich und ist. Gut, als Sportlehrerin ist
- 15:04sicher noch mehr ähnlich als als Mathelehrerin, weil man noch
- 15:07etwas sportlicher drin hat. Ja, es ist nicht sehr, vieles
- 15:11ist schon sehr etwas anderes, ich denke was ähnlich halt ist,
- 15:15ist so viel Arbeit im Team. Sex mit den Lehrerkollegen oder
- 15:18aber auch mit meinen Schülern, die sind immer mega so, ich sage
- 15:21sie auch immer am Anfang der Schule, ich sage, hey, wir
- 15:23machen das zusammen und ich helfe euch nicht an zu kommen
- 15:27und Event und dort bin ich vielleicht mehr so eine Rolle,
- 15:29wo im Fußball einen Trainer hätte, solche Leute sagen hey.
- 15:33Wir zusammen, wir machen das jetzt, wir helfen einander, wir
- 15:36gehen da durch. Ich denke, es sind Parallelen,
- 15:39aber natürlich ist etwas völlig anderes und schwer in dem Sinne
- 15:43direkt zu vergleichen. Vermisst ihr das Fußballspiel?
- 15:45Nein, dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 15:51präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 15:53Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 15:56Danke für eure Unterstützung. Ihr hört den Vaddegrad Podcast
- 16:04und ich sitze hier mit der Irina Pando in ihrer wunderschönen
- 16:09Wohnung in Zürich und wir reden über Fußball.
- 16:13Das haben wir schon erledigt. Wir reden jetzt über die Liebe,
- 16:16das Leben und den Glauben auf deinem Instagram Kanal habe ich
- 16:20traumhaft schöne Hochzeitsfotos entdeckt von dir und deiner Frau
- 16:23Diana mit weißem Kleid mit Tüll und Spitze und so einem altrosa
- 16:29gelben Blumenstrauß. Wie habt ihr euch kennengelernt?
- 16:33Lustigerweise haben wir uns kennengelernt in der Kille.
- 16:36Ich bin eben in Amerika gewesen, das haben wir schon besprochen,
- 16:38und dann bin ich von Amerika zurückgekommen und wieder wie in
- 16:42meine alte, gesunde Kleingruppe gegangen, und dann ist wieso
- 16:47plötzlich etwas eine neue Idee gewesen.
- 16:49Tajana und ich, so okay cool eben Neues, wir haben uns dann
- 16:54nie so auf dem Weg, so als Kollegen sind wir uns neu
- 16:57geworden und dann ist es aber irgendwie mega schnell.
- 17:01In eine ganz, ganz tiefe Freundschaft reinnehmen und dann
- 17:04auch ziemlich schnell. Mal haben wir gemerkt, dass es
- 17:07nicht einfach eine normale Freundschaft ist, sondern dass
- 17:10da definitiv auch Liebe ist, wo man nicht einfach mit einem
- 17:16Kollegen oder einem Kollegen empfindet.
- 17:18Ja, das stand so wie der Anfang von einer ganz interessanten
- 17:22Reise, aber kennengelernt haben wir es tatsächlich eigentlich
- 17:24die Kilo, in der Chile, ja. Du bist eine Pastoren, Tochter.
- 17:29War das in der Gemeinde von deinem Papa, oder?
- 17:32Absolut. Ja.
- 17:33Ich bin bin nicht weg von ihrer Gemeinde, weil ich mich ja, ich
- 17:37bin als Kind dort aufgewacht, habe mich mega wohl gefühlt und
- 17:40dort habe ich sie dann auch kennengelernt.
- 17:41Genau und dort haben wir dann auch das ganze Outing und Code
- 17:45für machen, ja. Welche Konfession ist das?
- 17:48Es ist ein Frevel. Alles klar?
- 17:52Als ihr euch entschieden habt zu heiraten, gab es da einen
- 17:56klassischen Antrag mit Kniefall und Kitsch, oder wie kann ich
- 18:00mir das vorstellen? Ja, ja, und irgendwie ist auch
- 18:05mega in dem Sinn lustig gewesen, dass wir wir haben wie
- 18:08abgemacht, dass ich einen Antrag mache, weil es ist da auch noch
- 18:12ein bisschen älter als ich und ich habe mich mega schnell
- 18:16gemerkt, es ist ernst. Ich bin in dem.
- 18:21Religiöse Eltern aufgewachsen wo wieso der Wert von der Ehe ist
- 18:25mir mega mitgegeben worden und dass die langjährige Beziehung
- 18:29so, und darum ist von beiden von uns ist eigentlich wieso klar,
- 18:32wenn das etwas ernst ist, dann ist wieso ein bisschen die Ehe
- 18:36der logische Schritt irgendwann. Ich habe aber, weil ich jünger
- 18:40bin, wieso gemerkt, ich glaube sie ist schneller parat als ich
- 18:44für mich ist so wegen dem Alter also sie oh nein ich muss dann
- 18:48sagen ja noch, es sind 5 Jahre unterschied.
- 18:50Aber irgendwie bin ich dort immer noch.
- 18:53Was bin ich bei den 22 oder so und für mich war ich wieso
- 18:57gesehen, das geht je nachdem noch schneller, weil ich habe
- 18:59gemerkt sie ist viel schneller, so ein bisschen ja und machen
- 19:02wir und parat gewesen und wir haben dann wiederum
- 19:04lustigerweise abgemacht, dass ich den Antrag darf machen, wenn
- 19:08ich parat bin oder wenn ich das will und sie dann mir, aber muss
- 19:11zurück machen, also wir haben wie von Anfang an abgemacht,
- 19:14dass beide den Antrag bekommen, wir haben beide so, dass ja, da
- 19:17haben beide wieder ihr wählen, dass wir einen Antrag bekommen
- 19:19und darum habe ich ihnen dann einen Antrag gemacht mit
- 19:21Kniefall und sind wir auch, ja. Mega schön gab es eine
- 19:26kirchliche Trauung oder einen Segen?
- 19:28Wir sind. Ja, nicht in der Chile.
- 19:30Dem sind Chyra, weil wir einfach niemand haben will, überfordert
- 19:33und will jetzt auch nicht so wichtig sein, die Räumlichkeit
- 19:36von der Chile zu verwenden. Aber ja, wir haben uns beiden
- 19:39der Glauben wichtig und. Aber jetzt noch mega wichtig und
- 19:42darum ist uns das Mega wichtig. Sie haben eigentlich schon sehr
- 19:45ein kirchliches Fest gemacht mit Virchi, Blieder und Predig und
- 19:49Draufers und all das einfach nicht in einer Kille innen,
- 19:54sondern halt dussen. Dass das schon öfter
- 20:00angesprochen, dass es vielleicht nicht ganz so einfach war, wie
- 20:05du aufgewachsen bist, wo das ein Problem, lesbisch zu sein?
- 20:08Ja. Also ich finde es mega schwer in
- 20:13dem Sinn darüber schätze ohne zu urteilen oder ohne irgendwie
- 20:18etwas zu sagen wo ihnen nicht gerecht werden.
- 20:20Den Leuten in meinem Umfeld, was ich wirklich vorwegnehmen ist,
- 20:24dass wir mega einen schönen Weg haben gefunden zusammen und dass
- 20:27es gerade zum Beispiel von meinem Vater für mich so das
- 20:30Sinnbild von der väterlichen Liebe, die ich immer, immer,
- 20:33immer gespürt habe, durch den ganzen Prozess und die
- 20:36Schwierigkeiten, die wir in dem Sinn gehabt haben.
- 20:40Es ist wie nicht etwas, was ich Ihnen nicht vorhebe oder so,
- 20:43sondern einfach. Es ist halt daraus entstanden,
- 20:46dass meine Eltern und auch viele von den Killen, die ja nie
- 20:50jemand kennt, wo offiziell zu homosexuellen Gefühlen ist,
- 20:54gestanden und für sie ist das mega so ein abstraktes Konstrukt
- 20:59gewesen, wo ja, das ist jetzt einfach Sünde, ich muss mich
- 21:03nicht damit so ansetzen, ist schon ganz einfach, das einfach
- 21:06als Sünde abzutun und sagen, Hey, geht nicht.
- 21:09Weil sie sie nicht haben müssen, damit auseinandersetzen und wo
- 21:13ich mich dann geautet habe, sind sie in einen Konflikt gekommen
- 21:16von hey, dass meine Tochter oder meine Schwester von der Kieler
- 21:20oder was auch immer und die Liebe ich und die Person hat das
- 21:25jetzt wie die Sünde sie am Leben, und die haben das wie
- 21:28nicht zusammengebracht am Anfang und das Mega Langer-Weg von wie
- 21:32wegen finden zu sagen, Hey, vielleicht sind wir uns nicht
- 21:35einig. Aber wieso in der Uneinigkeit
- 21:38gleich die Liebe leben und gleich weiter geht's auch und es
- 21:41ist uns mega schön gelungen, würde ich sagen, aber gleich ist
- 21:44schwer, gleich ist schwer wenn du merkst hey deine Eltern haben
- 21:48Mega Mühe mit deiner Entscheidung oder deine Kinder
- 21:50leben Mega Mühe mit deiner Entscheidung, aber ich finde
- 21:52gerade meine Eltern sind so krass schön damit eigentlich
- 21:56umgegangen. Was hat dir dabei geholfen, dich
- 22:00zu akzeptieren? So wie du geboren bist?
- 22:02Dajana sicher so wieso? Es hat mich wie nicht überrascht
- 22:07zurückblickend, dass ich die Gefühle habe.
- 22:09Ich kann es einfach bis dann nicht geschafft zu verstecken,
- 22:11weil ich wie nicht die Person gehabt habe, wo es wie wert ist,
- 22:15das zu öffnen, wo da irgendwie reinschlummert und.
- 22:19Also deine Frau war deine erste Beziehung.
- 22:21Absolut. Ich habe nie mit meinem Mann,
- 22:23ich habe nie irgendwie mich vom Mann irgendwie angezogen
- 22:26gefühlt, aber ich habe mich gleich immer soeben gesagt, Hey,
- 22:29nein, sicher nicht. Ich entscheide mich dagegen, als
- 22:32könnte es nicht. Also weil ich weiß ich entzogen
- 22:34worden bin, dass es ein Entscheid ist, habe ich mich
- 22:37ganz einfach können sagen und ich entscheide mich dafür, nicht
- 22:39mit der Frau in einer Beziehung zu sein, bis ich dann die
- 22:42Emotionen gespürt habe und gemerkt habe, wow, das ist
- 22:44eigentlich ja, ich habe es nicht können, verneinen, und aber das
- 22:49habe ich mega fest geholfen, die Emotionen zu spüren und merken,
- 22:54wie echt das für mich ist und wie richtig sich das anfühlt,
- 23:00genau. Sagen, das ist schon das
- 23:02Wichtigste gewesen und gleich dann auch.
- 23:05Lustigerweise ist eigentlich eine Lüge, vor allem wo so und
- 23:08ich wieso gemerkt habe, Hey, der Grund warum ich mich eben wie
- 23:11nicht nicht out so sind so viele Ängste aber nicht Ängste vor
- 23:15Gott, sondern vor Menschen, vor Reaktionen und vor.
- 23:21Ja, ich weiß auch nicht wieso vom abgelehnt werden und wenn
- 23:24ich wissen merkt, hey, ich wollte nicht mehr sowieso ein
- 23:27Sklav von der Angst, sondern ich wollte die Idee, bin von Gott
- 23:30wirklich einfach Anne für mich und bedingungslos Anne für mich,
- 23:33aber das sind sogar die 2 Bausteine für mich.
- 23:40Gab schon mal eine Phase wo du gezweifelt hast.
- 23:43Hm glaube jein. Ich würde nicht sagen, dass ich.
- 23:50Ach so gut, wenn ich in Teenie bin gewesen und mich so am
- 23:52finden, bin ich schon so gesagt und dann habe ich so mit 18 1718
- 23:58haben wir gemerkt, haben wohl das ist auch wirklich, es ist
- 24:00nicht nur der Glaube, wo meine Eltern geglaubt haben, wo meine
- 24:03Eltern gesagt haben, hey, das ist im Fall, es gibt dann schon
- 24:05ein Gott, sondern ich kann weiß selber Gott ö verfahren selber
- 24:09vermerke doch das ist mir wirklich etwas wichtiges und ich
- 24:12glaube wirklich daran und dann beim Outing muss ich sagen.
- 24:18Habe ich schon mega Mühe, so aufgepasst.
- 24:20Ich habe nie so gewusst, das ist mir mega wichtig.
- 24:22Ich werde es auf keinen Fall verlieren, aber es sind sicher
- 24:26nicht alle Leute perfekt mit uns umgegangen und es ist teilweise
- 24:30schon schwer sowieso die Verletzung die dir den Menschen
- 24:33zufügt, teilweise auch ein Gottesnamen oder Namen von den
- 24:36Kilen nicht auf Gott projizieren.
- 24:39Wenn du uns das so fest immer sagen Hey.
- 24:42Es sind Menschen und Menschen sind nicht perfekt und aber Gott
- 24:46ist perfekt und wir haben wie dem Wille festhalten, aber das
- 24:49hat es eigentlich schon schwer gemacht, wenn wie Leute wo du,
- 24:52wieso gerade auch Leute, wo du vielleicht so mega als
- 24:54glaubensvorbilder kannst, wenn die wie dir da jetzt wieso
- 24:57lieblos begegnen oder so, dann ist so hä wenn das jetzt
- 25:02wirklich der glauben ist, wenn ich kann will leben und das das
- 25:06tut sich jetzt so auswirken, aber ich habe wie oder mir beide
- 25:09immer gewusst. Das ist uns so wichtig und wir
- 25:13werden dann festhalten. Und dann haben wir auch einfach
- 25:17zum Beispiel nach dem Auto haben wir uns dann wirklich aus der
- 25:19Kille zurückgezogen und dann gesagt, Hey, wir haben wirklich
- 25:22gemerkt, wenn wir jetzt weiterhin jeden Sonntag in die
- 25:24Kille gehen, würde es vielleicht wirklich nur unser Glauben
- 25:27zerstören. Das ist also nicht das Werk
- 25:29gewesen, wir haben gesagt, Hey, mir würden lieber jetzt mal
- 25:31wieder unser Glauben wirklich stärken und sagen, Hey, was ist
- 25:35wirklich so der Kern von unserem Glauben, was ist der Kern von.
- 25:39Dem, wo wir leben und dann, wo wir mitgesterbt sind, sind wir
- 25:43mit der Diskussion mit unseren Mitchristen und Freunden und
- 25:46haben gesagt, Hey okay am Simparat.
- 25:48Aber ja, es hat Schwierigkeiten gegeben, wir können nicht sagen
- 25:51Zweifel. Und heute?
- 25:53Das hat sie voll akzeptiert so. Wie der Killer?
- 25:57Jein. Okay.
- 25:59Ich glaube, Sie sind nicht so einfach, dass wenn ich jetzt wie
- 26:01sage, wir sind nicht akzeptiert, dann werden die, die das nicht
- 26:04so cool finden, sagen hä was es. Es gibt definitiv immer noch
- 26:09Paare, die Mega mehr haben damit und die immer noch finden, dass
- 26:12es so nicht geht. Aber es gibt auch viele, wie ich
- 26:16gesagt habe, die Mega Mega, Mega coole Wege gefunden, ich will
- 26:21nicht, ich will nicht sagen, dass auch ein Paar von meinen
- 26:25wirklich wichtigen Leuten würde ich nicht sagen, dass sie sagen
- 26:28Boah je cool, mega cool, macht das nur, aber wir haben es viel
- 26:32geschafft, dass. In dem sind sie ignorieren und
- 26:35jetzt den neuen Schritt gehen. Aber jetzt geht eben auch noch
- 26:38mein Kind. Sie lieben die Leute und haben
- 26:41so schöne Beziehungen und in dem sind es irrelevant, wie sie das
- 26:45meiner Meinung nachsehen vor Gott oder wie sie Bibel
- 26:49auslegen, wie wir, wieso einen Weg gefunden haben zu meinem
- 26:52Lieben leben, auch wenn sie vielleicht nicht gleich der
- 26:54Meinung sind. Zu heiraten ist die eine Sache,
- 26:59eine Familie zu gründen mit Babys die andere Sache.
- 27:04Gab es da Widerstände? Also Widerstände ist für mich
- 27:07nicht etwas, was sie mit dem entscheidenden sind, ist unsere
- 27:12Familie. Ich glaube auch da ist ein mega
- 27:16langer Prozess gewesen, wir haben rückblickend muss ich
- 27:19sagen, ich glaube, es ist wirklich gut gewesen, habe ich
- 27:21gerade an meine Eltern, meine Schwester, die schon mega früh
- 27:24ins Buch geholt, und da habe ich ihnen schon mega früh gesagt,
- 27:26Hey. Wir können uns das Mega gut
- 27:29vorstellen. Es kommt dann vielleicht
- 27:31irgendwann und ich bedecke, wo mir wirklich mega Zeit genommen
- 27:35hat, so mit ihnen zu diskutieren und ihre Sicht mich ratelosen
- 27:39und meine Sicht Ihnen zu erklären.
- 27:41Und ich habe dann aber auch wirklich klargestellt, so Hey
- 27:44Lux, schlussendlich ist nicht dein Entscheid, sondern es ist
- 27:46mein Entscheid und auch da über sie haben Zweifel gehabt oder
- 27:52haben vielleicht auch ihre Schwierigkeiten gehabt.
- 27:53Ich glaube, wir haben einfach immer so einen Weg gefunden.
- 27:57Und ja, ich würde wirklich sagen, wenn ich so jetzt geht
- 28:00meine Familie, es macht mich fast viel sentimental.
- 28:02Aber so die Liebe habe ich, so krass war genau in den letzten
- 28:08Jahren so einfach die die Liebe, die schafft Unstimmigkeiten zu
- 28:16übergehen, Schwein, ich will so ein bisschen, ja, wir sind nicht
- 28:19in Jahren einig, aber hey, ich liebe dich ohne wenn und aber,
- 28:25ja. Drum ein großes Geschenk.
- 28:28Heißt ja mal, ob ich deine Frage habe oder total sorgt.
- 28:31Das fasst das fasst. Willst du davon erzählen, wie
- 28:34ihr zum Baby gekommen seid oder ist das was?
- 28:37Es ist in dem Sinne in der Zeitung statt.
- 28:39Also gut, es ist öffentlich zugängliche Information, dass
- 28:43wir in einer Klinik sind, sie und einen Schweizer Spenderwagen
- 28:46haben. Das Baby ausgetragen hat deine
- 28:49Frau die Diana. Wie kommt ihr zu einem Spender?
- 28:54Ja. Irgendwie.
- 28:55In der Schweiz ist es so, dass seitdem die Ehe für alle
- 28:59akzeptiert ist. Sie das ist also aber mehrster
- 29:01Juli 22 kann man dürfen als eindreite Partnerschaft, wie wir
- 29:06umwandeln in eine normale Ehe und durch Ehe haben wir Zugang
- 29:10bekommen. Zu der Vorpflanzungsmedizin in
- 29:12der Schweiz und dann ist es wieso, dass man in eine Klinik
- 29:15geht und der Kinder wohnt, formuliert Untersuchungen
- 29:18gemacht und sie dann eigentlich einen Spender suchen.
- 29:21Da haben wir wie gar keine Wahl gehabt, wenn man es im Ausland
- 29:24macht, dann in den Katalog und machen durchblättern, aber wir
- 29:27haben es wie in der Schweiz gemacht und in der Schweiz ist
- 29:30es, dass Klinik einen Spender aussucht und das ist auch
- 29:34insofern anonym, dass wir keine Möglichkeit haben
- 29:36herauszufinden, wer der Spender ist.
- 29:38Unser Kind wird mit 18 die Möglichkeit hat sagen, das wird
- 29:41jetzt die Informationen von dem Spender, aber wir haben die
- 29:44Option eigentlich nie. Also für uns ist ein Spender,
- 29:48der komplett anonym ist, was die Tochter kann irgendwann sagen
- 29:51okay ich hätte jetzt die Info gerne, wenn sie volljährig ist.
- 29:55Inwiefern hat dich das Mamisein verändert?
- 29:59Ich finde es schwer, aus der ich Perspektive zu erzählen.
- 30:03Es wäre jetzt noch spannend, dass von anderen Leuten zu
- 30:05hören, sie würden sagen. Ich glaube, es ist auch so eine
- 30:09ganz andere Verantwortung, die mich gespürt.
- 30:11Und es ist, wieso ein bisschen die Flexibilität, wenn ich
- 30:14teilweise vorher noch kann, so von wegen gehen wir halt noch
- 30:17schnell da dran ist, und die haben wir jetzt teilweise nicht
- 30:20mehr, weil wir mega mal schauen, wann muss sie im Bett sein, wann
- 30:24braucht sie wieder essen. Es hat mich so gefühlt ein
- 30:28bisschen Erwachsener gemacht so, ich fühle mich selber plötzlich
- 30:31so ein bisschen an, ich bin jetzt für ein Menschenleben
- 30:33wirklich verantwortlich und es ist so abhängig von mir und und.
- 30:37Ja, ich finde schon auch so schon mega spannend, so dass zu
- 30:41beobachten die Emotionen, wo man gegenüber genommene Geschöpfe
- 30:44haben, wo wo man eigentlich es doch irgendwie kennt, man sie
- 30:47mega gut, aber sie hat mir noch nie das Wort gesagt oder ein
- 30:50bisschen blaberle, aber was das schon in mir auslöst, das ist
- 30:53schon mega faszinierend und das schon so Emotionen oder Liebe,
- 30:58wo ich nicht so gekannt habe von mir und das macht schon viel mit
- 31:01einem ja. Schön.
- 31:04Und eure Beziehung als Ehefrauen gab es da eine Veränderung?
- 31:10Im Moment sehen wir euch sicher weniger so wirklich Bewusstsein,
- 31:14als wir das vorher haben und das ist schon völlig neue Situation,
- 31:18weil genau zum Beispiel mitgenommen schaffen und dann
- 31:21komme ich heim und dann ist ja nicht ah, ich habe jetzt endlich
- 31:24Zeit mit der Diana, sondern Diana ist dann froh, wenn ich
- 31:26einmal auf unser Baby schaue und dann.
- 31:30Ja, dann geht sie vielleicht auch noch laufen oder ist schön
- 31:33und so. Die Zeit zu zweit ist mega aber
- 31:36gegangen, aber auf der anderen Seite hat sie auch unsere
- 31:39Beziehung noch viel stärker gemacht als wir zusammen sind
- 31:42jetzt wirklich Familie, Familie und nicht mehr einfach ein Paar.
- 31:47Es wird spannend, wie sich das Wetter entwickelt.
- 31:49Egal, ja. Meine letzte Frage, was würdest
- 31:52du der 15 jährigen Irina gerne sagen?
- 31:55Ich glaube der 15 jährige Irina würde ich sagen.
- 31:59Dass sie einfach soll ihr ein Ding machen, dass sie an dem
- 32:03Festheben, wo ihr viel gibt und das loslegen, was ihr nicht so
- 32:07viel gibt, nicht aufhören träumen.
- 32:11Ich glaube ein bisschen, dass ja, ich würde so ziemlich das
- 32:15sagen, was ich gemacht habe, ehrlich gesagt finde ich, finde
- 32:18ich die 15 jährige Irina ist so eine gute Irina angewachsen, ich
- 32:21weiß es nicht, ich glaube wirklich einfach vielleicht auch
- 32:26Geduld haben. Wie im Prozess vertrauen Mega
- 32:30oft so. Im Moment haben wir so das
- 32:32Gefühl, ah Hilfe, kein Ausweg oder irgendwie träume zerplatzen
- 32:37oder Sachen, die nicht ganz so laufen wie man denkt und im
- 32:39Moment ist es mich so mega schwer, ich denke das möchte ich
- 32:43sagen beim Outing dann es ist am Anfang unglaublich ein
- 32:47unangenehmes Gefühl gewesen, aber wieso im Prozess vertrauen,
- 32:51dass sich das Ziel ergibt und dass aber gerade irgendwie einen
- 32:55Grund hat und dass es. Ich habe immer gesagt, Gott weiß
- 32:58es so viel besser als mir, also mit darauf vertrauen, dass es
- 33:02gut kommt, aber wenn ich nicht weiß, was es gut ist, weiß, was
- 33:05es kommt, aber mit darauf vertrauen habe, es kommt gut.
- 33:09So ein schönes Schlusswort. Vielen Dank für das gelang ich.
- 33:12Danke dir. Danke euch fürs Zuhören.
- 33:15Ich verlinke euch Irina Pando auch in den Show Notes, dann
- 33:19könnt ihr ihr dort auf Instagram folgen.
- 33:22Mehr Videos und Stories rund um Irina, Pando und unsere Podcast
- 33:27Folge gibt es auf unserem Instagram Kanal.
- 33:29Fadecad unterstrich Podcast wenn euch die Podcast Folge gefällt,
- 33:33dann schenkt uns doch ein paar Sterne in der Podcast App eurer
- 33:37Wahl und folgt unserem Podcast. Wir freuen uns aufs nächste Mal.
- 33:41Macht's gut, eure Ines.