Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 091 Tarot & Lebensweg (4): Was zeigt Tarot über unsere Beziehungen? | Lisa Kutmon & Petra Baum
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- Petra Baum: Hallo zusammen. Habt ihr euch mal überlegt, wie das Thema Beziehungen mit Tarot wirklich zu begreifen ist? Ganz egal, ob es Partner ist, ob es Familien sind, ob es die Herkunftsfamilie ist, ob es deine Partnerschaft ist? Lasst dich doch mal überraschen. Ich glaube, wir haben heute einige spannende Sachen vorbereitet. Mein Name ist Petra Baum von Spirit, Mind, Energy und ich begrüße ganz, ganz herzlich Lisa Kutmon an meiner Seite. Liebe Lisa. Was sagst du zum Thema Beziehungsdynamiken und Tarot? Lisa: Da sage ich nur dazu, ich bin sehr, sehr dankbar, das Werkzeug Tarot kennengelernt zu haben und mit dem meinen persönlichen Weg und auch den in meine Arbeit gehen zu können. Vor allem auch für Fragen, auftauchen, für Herausforderungen, die auftauchen in unserem Beziehungsleben. Natürlich in Liebesbeziehungsthemen, Geschichten, aber auch in Beziehungen zu Projekten, zu Plänen, zu Wünschen, wie das zu mir und zu meinem Weg jetzt gerade passt. Also Tarot eignet sich wunderbar, auch heikle Beziehungsthemen anzusprechen. Wo ich es so schön finde, dass der Mensch, mit dem ich unterwegs bin, dem ich arbeite, sieht, dass es nicht jetzt meine persönliche Einschätzung seiner Situation ist, aus der ich irgendwelche Schlüsse ziehe, sondern dass eben wirklich diese dritte Stimme, ich nenne es manchmal diesen Begleiter, die von unserem Höhen selbst, von unserer göttlichen Führung oder wie immer das der eine oder andere erlebt und erfährt. Dass dieser Inhalt von außen kommt und ich begleite dabei, mich selbst oder diesen Menschen in Resonanz zu gehen, zu schauen, wo gehe ich in Resonanz und die Wegweise zu erkennen, was jetzt gerade wichtig ist für den nächsten Schritt, wichtig ist zu erkennen, darin zu entspannen oder doch auch die Tiefe einer Herausforderung zu erkennen. Manchmal auch so etwas wie eine Ernsthaftigkeit, nicht etwas Verbittertes, aber was man davor als Ahnung gehabt hat und gerne weggedrückt hätte, dass es eben tatsächlich da jetzt weitergehen soll, damit etwas gut, besser und mehr in die Linie finden kann. Petra Baum: Ich glaube, du sprichst auch einen ganz wichtigen Punkt vorab an und zwar aus ethischen Gründen würden wir nicht über jemand anderen fragen, aber wir gehen in eine Beziehung mit jemanden rein, weil wir sagen, wir persönlich stehen mit ihm in Verbindung. Das erzeugt eine Resonanz und ich unterstütze mich eigentlich. Was unterstützt unsere Beziehung? Also das ist kein Ich gucke, was du machst, sondern ich schaue, was uns bei dieser Beziehung jetzt gerade gut tut oder unterstützt. Sehe ich das richtig? Lisa: Ja, unbedingt. beginne immer wieder in so einer Stunde, kommt dann auch dieser Satz zum Wohle, zum höchsten Wohle, zum höchsten möglichen Wohle aller Beteiligten. Das erspart uns nicht, dass manchmal der eine oder andere dadurch irgendwo in etwas auch herausforderndes hinein gerät, weil es sehen ist der Weg, dass es dann den Weg des höchsten Wohles gehen kann. Das zu erkennen und daraus dann eben die nächsten Schritte oder die nächsten Erkenntnisse, die nächsten Erlösungen zu erfahren und zu erleben, das ist einfach die Linie, die dann gegangen werden muss. Aber das ist ganz wesentlich wichtig. Es geht nicht den anderen Menschen, sondern es geht die Beziehung an sich. Es geht den Prozess, die Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Beziehung, die Lernmöglichkeiten in dieser Beziehung, Heilung von Beziehungen, was immer eben ansteht. Ich kann auch einmal dahin führen zu erkennen, dass das Trennung der Weg ist. Auch wenn wir immer sagen, alleins, aber im Alleins hat alles Platz, auch eine Trennung hat Platz im Alleins. wenn es zum Wohle aller ist. Und ja, habe da im Laufe dieser vielen Jahre in meinem eigenen Leben und in der Begleitung einfach wirklich ganz viele wunderbare Sachen erlebt. Beziehungen machen ja so viel in unserem Leben aus, das ist eigentlich sehr, sehr häufig, dass man Tarot für Beziehungsarbeit einsetzen kann. Petra Baum: Und du sagst so schön, auch Lisa: Du sagst Petra Baum: Trennungen haben im All-Eins-Platz. Das hört vielleicht nicht jeder gerne und das dürfte auch nicht immer so einfach zu vermitteln sein. Wie gehst du denn dann dann vor? Weil wir können ja das Angebot machen einzusteigen, wir können ja auch niemandem sagen, die Karten zeigen dir, dass es besser wäre, wenn du jetzt gehst. Lisa: Meine Erfahrung ist, dass wenn dieser Weg der Weg der Trennung angelegt ist und die Arbeit sehr tief und intuitiv und verbunden mit meinen Menschen, ich mir jetzt wirklich nicht erinnern, dass dieser andere Mensch dann nicht auch zumindest mit einem kleinen Teil einmal, mit einem Funken in Resonanz geht, dass da etwas dran sein könnte und es endet niemals mit dem du solltest dich trennen. Sondern das ist einmal eine Erfahrung, wenn das irgendwie dann so plötzlich sichtbar ist mit einer Botschaft. und ich sprich das aus, dann passiert etwas in diesen Menschen. Und dann Zeit geben und einfach mal wirklich still sein, warten und was ist jetzt da und von da führts weiter und dann was unterstützt mich jetzt auf diesem Weg, in diesem erkennen, was ein Teil von mir meistens der Verstand, das geht ja nicht, das kann ja nicht sein, da ist ja das oder jenes. Dass das einfach einmal weich werden kann, aufweichen kann und eine Trennung passiert nie an einem Tag. Eine Trennung ist immer Petra Baum: Nein. Lisa: eine Entwicklungsphase, die man nutzen kann, aber etwas sehr wertvolles. Aber es ist genau gleich wertvoll, als wenn es eben nicht die Trennung ist, sondern das in eine neue Energie hineinbringen einer Beziehung. Ich bin eine... schon eine Liebende für Menschen, auch für Beziehungen. Grundsätzlich für mich würde ich immer gerne zusammenhalten, wenn es irgendwo möglich ist. Aber da ist in Westeros so hilfreich, weil letztendlich ist es die Wahrheit des Lebens. Und jede Beziehung, ich kenne keine, wo man sagt, das hätte ich doch gescheiter sparen können, das war jetzt nicht gescheit. Sondern jede ist immer ein Geschenk gewesen. Ob gut, ob herausfordernd, ob meinetwegen auch mit dem Wort schlecht verbunden, es ist immer ein Geschenk gewesen. Und das wird man auch, eine gute, begleitete, gründliche, bewusste Brennung. ist am Ende immer auch das Geschenk fühlbar und eine Dankbarkeit für die Zeit, war, auch wenn sie nicht gut war. meine, das ist jetzt schon Meisterklasse dann, aber Tarot ist ein Meisterwerkzeug, diesen Weg zu unterstützen und es irgendwie rund zu machen und zu vollenden in Beziehungen. Petra Baum: Ja, und wie du sagst, Trennungen passieren seltenst von heute auf morgen, sondern es hat, glaube ich, immer viele kleine Stückchen gegeben und Tarot zeigt ja eigentlich das, was einem selbst oftmals auch schwerfällt, hinzugucken, weil man Träume hatte, Wünsche. Erwartungen, was auch alles dazu kommt und natürlich dann im Gegenteil die Enttäuschung sieht, obwohl manchmal ja die Enttäuschung gar nicht zu diesem Zeitpunkt passiert ist. Manchmal ist auch die Täuschung am Anfang passiert und eigentlich heißt die Enttäuschung Lisa: Ja. Petra Baum: sehr wahrscheinlich auch wieder zu sagen, ich komme wieder zu mir, weil ich merke, es passt dann doch nicht. Lisa: Ja, Irgendwie macht am Ende keinen Unterschied, ob es Trennung oder eine Heilung in der Beziehung, eine geglückte Beziehung, ein Zusammenbleiben ist. Es ist immer ein Geschenk, mit Menschen ein kürzeres oder längeres Stück gegangen zu sein. Manche Phasen sind wie Seelenurlaubsphasen. Da ist es Genossfreude. Und manche ist eben eine sehr herausfordernde Schule, eine Prüfungsschule, eine durchhalte Übungsschule. Und letztendlich Menschen heilen und unterstützen Menschen. Und selbst die Verwundung. durch Menschen ist am Ende. auch schon ein Teil der Heilung für die obere Hebene hin. Petra Baum: Ich glaube, ist aber trotzdem auch immer ganz spannend, dass Täter und Opfer das Prinzip nicht funktioniert, sondern dass man sagt, vielleicht hat man sich in dieser Beziehung, auch wenn das erstmal schwer nachzuvollziehen ist, etwas ausgesucht, wodurch man nachher lernt, was man tatsächlich anders machen möchte, was einem nicht mehr passiert, woraus man selber eine Kraft schöpft oder was immer es sein mag. Und dafür war dann vielleicht manchmal ein Wachbrütteln, sage ich mal, notwendig, dass in dem Moment unter Umständen nicht die angenehmste Erfahrung waren. Lisa: Ich verwende da für den, also ich mag das Wort Täter gar nicht so gern. Ich habe vor Jahren schon gehört von, irgendwo in der Literatur kommt der Arschengel vor, berühmte und ich bezeichne Täter lieber als Arschengel. Petra Baum: Dann nehmen wir jetzt mal den Arschengeln mit. Lisa: Weil es schon irgendwie so bisschen die Ausrichtung ist, es ist jetzt total scheiße. Aber so wie der Scheiß jetzt zu Dünger wird, wird auch das irgendwann in diesem oder manchmal erst im nächsten Leben aus einem anderen Blickwinkel als Geschenk gesehen werden. Ich kann nicht anders als wieso fühlen und denken und daher auch so sprechen. Petra Baum: Und es dauert so lange wie es dauert. Lisa: Aber wir haben ja eben, Gott sei Dank, ich habe die tiefe Überzeugung und die tiefe Gewissheit an Reinkarnation. Wir haben keinen Stress. Wir dürfen dazwischen auch einmal in Beziehungsarbeiten, unseren Urlaub nehmen, uns wieder irgendwo gut gehen lassen und dann macht man halt die nächste Sequenz. Wir haben keinen Stress. Petra Baum: Ja, ich glaube, das kann man schon mal mitgeben. Es entspannt ungemein, wenn man der Überzeugung ist, dass man immer wieder kommen darf. muss man auch ein Alteben nicht Lisa: Wir müssen jetzt alles erledigen und alles erlebt haben und alles gelöst haben. Petra Baum: alle Aspekte haben. Jetzt haben wir ja schon einiges besprochen, was eigentlich so One-to-One-Beziehungen sind. Und wie gesagt, die können in einem partnerschaftlichen Bereich sein, die können in familiären Umfeld sein. Was machst du denn, wenn die Dynamik größer ist, wenn mehr als zwei Protagonisten im Spiel sind? Wie gehst du denn dann vor? Lisa: Ja, nachdem ich auch parallel zum Tarot früher sehr viel mit Aufstellungen gemacht habe und das neben dem Tarot eigentlich am meisten geliebt habe, weil so viel auch fühl und spür sichtbar wird, wenn so jemand kommt, ich, dass ich einen größeren Raum finde als das kleine Stübchen, wo man zusammensitzt und wir wählen dann tatsächlich Lassen uns sein, Botschaften aus dem Tarot in Form von Tarotkarten für Vater, Mutter, was immer der Klient jetzt da mitbringt. Und ich lasse den Klienten dann mit dieser Botschaft, legt er sich ans Herz, spürt hinein, im Raum herum gehen und er legt sie hin. Und so macht er das dann. Also ich beginne meistens noch mit zwei Botschaften und dann holt man eben so das Problem oder die Herausforderung oder die Blockade oder die Lösung dazu. Und er deckt dann einmal zwei auf und stellt sich auch hin. ich kann das jetzt, durch das, was ich gelernt habe, ich das auch geliebt wirklich zu nutzen, dass der Mensch sich dann hinstellt und das spürt und man spürt eben etwas. Also zu mir finden irgendwie keine Menschen, da nicht irgendwie Veränderung spüren. Ich frage da auch einfach oft nur, was ändert sich? Und dann... Wendiger oder es wird schwer oder es wird traurig oder es zieht runter oder rauf. Dann sind so die üblichen Geschichten die eben bei Aufstellungen passieren. Statt der anderen Menschen haben wir da eben diese Botschaften der Karten liegen. dann läuft es, dann verselbt ständig sichs und es führt, also es hört nicht auf und es führt immer Zumindest an einem Punkt, wo nicht wirklich die Lösung sichtbar ist, ein innerer Frieden mit dem, es keine Lösung gibt. jetzt weiß ich genau wie du Lösung gibt. Die Akzeptanz dafür, dass Petra Baum: Also die Akzeptanz der aktuellen Situation, Lisa: jetzt nicht die Zeit ist, wo dieses Familienthema in Leichtigkeit, in Heilung, in Umarmung, in Versöhnung führt. Sie ist eigentlich nicht oft in Aufstellungen Der Großteil endet in der Umarmung. Aber es gibt auch Aufstellungen, enden in einer Nicht-Umarmung, aber in einem tiefen Frieden für den, der die Aufstellung gemacht hat. Das ist immer meine Ausrichtung für den, der da ist. aus einer Kraft, Einverstanden sein, damit mein Leben in dieser Familie mich jetzt an diesen Punkt geführt hat. Petra Baum: Und mit wie viel Beteiligten kann so etwas passieren? Lisa: Also ich bin immer eine gern. Je weniger, desto mehr ist spürbar, aber manchmal... Also es ist sicher auch schon mal passiert, dass am Ende zehn Karten da lagen. Das ist einfach, das hängt jetzt wirklich ab, wie die Dynamiken sind, wie der Betreffende auf seine Art Seelenkondition oder bei sich sein. Meine Ausrichtung im Schnitt würde ich sagen wahrscheinlich vier bis sechs. Wobei nicht alles Menschen sind dabei. Es können, auch mal sein, es kann schon mal so ein richtiger Familieaufblick werden. Aber es sind dann oft einfach wirklich eine Botschaft für den nächsten Schritt in die Heilung, wenn irgendwie Menschen überhaupt nicht miteinander reden. Petra Baum: Mh. Lisa: Dass man ab Null Kontakt und sehnt sich nach Kontakt, man leidet unter dem Null Kontakt. Petra Baum: Ja. Lisa: Und da einfach so hin... dann zu dem nächsten Schritt. Aber in einem Prozess, so eine Verbindung von Aufstellungsarbeit mit Tarot ist noch mehr wirklich diesen Prozess schon in einem gemeinsamen Zusammensein zu leben und zu erfahren und auch zu heilen. Das ist die schöne Erfahrung an Aufstellungsarbeit. Da wird wirklich schon die Suppe gekocht mit den Zutaten. Da wird nicht nur das Rezept besprochen irgendwie Stück für Stück, dass man weiß, wo es langgeht, sondern es wird einiges schon erledigt. an Heilungsarbeit. Und bis zu einem gewissen Punkt, und es ist noch nicht der Besuch und das Zusammentreffen mit der Mutter. Aber es ist ein Stück weit ein Vorbereiten, ein Stärken, ein Öffnen, was immer eben in der jeweiligen Geschichte gerade zum Vorschein gekommen ist. Petra Baum: Ich glaube, ist ja wie auch bei den klassischen Aufstellungen in dem Moment, in dem ich für mich verinnerliche, dass ich vielleicht die Mutter nicht mehr nur aus dem bisherigen Blickwinkel sehe, ich mal, sondern ihr vielleicht auch andere Sachen zugestehe oder mich bereit bin zu bewegen, wird sehr wahrscheinlich automatisch etwas passieren, weil ich ja damit schon das komplette Feld und vielleicht auch die Schutzmauer oder Abwehrmauer oder was auch immer es war, mich herum anfängt sich zu verändern. Lisa: Ja, so ist es. einer Aufstellung, es ist eigentlich auch in der anderen Arbeit, im kleinen Stülpchen so, dass die Arbeit mit Tarot, wenn man sie wirklich so nach innen nimmt und in der Aufstellung vielleicht noch mehr, dass keiner so aus dem Raum hinausgeht, wie er hereingekommen ist in den Thema. dass da mehr Klarheit, mehr Weitblick und auch schon ein Stück weit wenn es sein darf und es darf wirklich oft sein Heilung schon passiert ist. Petra Baum: Und das ist ja glaube ich auch das Schöne, dass man sagt, der erste Schritt, was du sagst, ist Worst Case Szenario, aber die Akzeptanz ist ja das ganz, ganz wichtige Faktor in uns zu sagen, im Moment geht es nicht anders, aber wenn ich es akzeptiere, dann kann ich erst mal ein bisschen wieder loslassen und nicht dauernd an dieser Situation festkleben. Und wenn ich dann weitergehen kann, Ich glaube, das wissen wir alle. sind doch oftmals die ganz kleinen Stellschrauben, die so viele Veränderungen bewirken, aber die auch nötig sind. Denn wenn ich nicht bereit bin, an einem Schräubchen zu drehen, was soll denn das Universum dann für uns tun? Lisa: Es ist ja fast ein am Schräubchen drehen lassen. Petra Baum: Ja. Lisa: Man kann es ja selber gar nicht drehen. Man kann ja nicht sich selber aus dem Sumpf herausziehen, sagt Bodhi immer so gern mein Lehrer. Sondern durch die Offenheit und den Mut vielleicht auch. Petra Baum: bereit sind. Lisa: nicht in so eine Arbeit zu begeben und sich mit dem auseinanderzusetzen. Man sieht es ja von außen und das von außen sehen können dreht das Schräubchen. Das mache ich ja nicht. Ihr erkennt es, weil es mir von außen einfach aufgedreht wird. Klarheit. Petra Baum: heißt, halte das Bereitschaftsschräubchen in der Hand und alle anderen Schräubchen gehen dann weiter. Lisa: Ja, viele drehen wir selber. Aber die von außen Petra Baum: Ja. Lisa: sind so die, wo ich sage immer, am Ende ist es die Gnade. Und die kann ich nicht bewerkstelligen. Aber was ich in meiner Arbeit mit Menschen und mit mir selber auch mache, ich mache immer wieder Türen auf, dass die Gnade reinkommen kann. Zum Beispiel in Liebe etwas akzeptieren können, traurig akzeptieren können, Liebe am Planeten Erde, da gehört die Trauer irgendwie oft einfach Da findet die Gnade dann leichter herein, weil die Gnade ist ja das, was du vorher gesagt hast, dieses Erkennen und dann Loslassen, den neuen Blickwinkel erkennen, dann kann ich loslassen, das ist ja gar kein böser Mensch, so unterm Strich irgendwie, sondern Sie konnte nicht anders, von der Mutter, vorhin kurz angesprochen haben. Sie konnte eben nicht anders. Wenn man das irgendwie so erkennt, dann kann man sie mal freilassen und sie wieder bei sich besinnen und mal damit fertig werden, dass es einfach nur schwer und traurig war. Und nicht warum und wieso, weshalb und weil der andere schuld war, sondern es war einfach eine schwere traurige Zeit in meinem Leben. Petra Baum: Und das darf manchmal auch sein. Wichtig ist, ich, dass Lisa: Das ist so... Petra Baum: man sagt, man akzeptiert das, aber man nimmt diese Trauer nicht mit über die Gegenwart in die Zukunft. Und der Einzige oder die Einzige, darunter leiden würde, bin ich ja dann selbst drin. Lisa: Trauer ist eine kürzere oder bisschen längere Zeit des Schmerzes, die aber mit Liebe verbunden ist. Wo keine Liebe ist, es auch kein Trauer. Und da ist die Verbindung. das Ziel ist nicht, der Trauer zu bleiben. Es geht gar nicht. Heilung löst auch die Trauer. Petra Baum: Ja, ich weiß nicht, wer es gesagt hat, aber es gibt so ein Sprichwort, das heißt, ich bin ja nur so traurig, weil ich so glücklich war. Und ich glaube, genau diese beiden Sachen stehen eben auch in dieser Relation. Ansonsten wäre es mir ja egal. Und dann hatte ich aber auch das erste Gefühl des Glücks oder der Liebe gar nicht gehabt. Liebe Lisa, ich würde sagen, wir sind am Ende unserer heutigen Folge angekommen und ich war ein schöner Überblick zu sagen, ich kann mir selbst sehr viel Unterstützung geben, ich kann aber auch in Beziehungen hineinsehen, die mit mir natürlich in einem Kontakt stehen, für die Beziehung und für mich ganz viel zu lernen, an welchem Schritt stehe ich. mir über bequeme oder unbequeme Entscheidungen vielleicht noch besser im Klaren zu werden und ein Hilfsmittel zu haben für das, was ich vielleicht schon längst in mir spüre. Und eins habe ich gelernt, wenn es nicht geht, dann nehme ich den Arschengel mit. Lisa: Ja, es wird der jetzt immer wieder statt dem Titel Petra Baum: Genau. Ich bedanke mich bei dir ganz ganz herzlich. Es war sehr spannend und ich freue mich auf alles, was uns noch einfällt. Und für heute sage ich euch allen Tschüss und hoffe es hat gefallen. Ciao! Lisa: Auf und viel Spaß!