Latest / Border Allein – Selbstführung für emotional intensive Menschen / Dein Fokus zerstört dein Leben – und du merkst es nicht
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- 0:00Meine Damen und Herren, mein Name ist Sven aka Borderline und
- 0:05in der heutigen Folge spreche ich über ganz viel Dinge, die
- 0:16sich hinterher zu einem nachvollziehbaren Muster
- 0:21zusammenfügen. Wie geht es um heute, geht es um
- 0:26eine der wichtigsten Fähigkeiten?
- 0:29In der Selbstführung, und zwar die Steuerung unserer
- 0:33Aufmerksamkeit. Worauf richtet sich ein Fokus
- 0:36auf Mängel oder vorhandene Ressourcen?
- 0:38Diese Folge wird dir zeigen, warum deine Aufmerksamkeit nicht
- 0:43neutral ist. Sie entscheidet immer, welche
- 0:47innere Realität in dir größer wird du wirst erfahren, warum
- 0:53dein Gehirn nicht automatisch auf Glück programmiert ist.
- 0:56Warum? Es worst Case und Best Case
- 1:00Szenarien gibt und du wirst lernen deine Gedanken, dass du
- 1:08deinen Gedanken vielleicht nicht sofort glaubst, sondern sie
- 1:12führst. Wenn du diese Folge siehst und
- 1:15gehört hast, dann bitte ich dich, folge uns auf, egal
- 1:19welchen Kanal ihr uns seht, youtube, Spotify, wo auch immer,
- 1:22polimo, RTL Plus oder RTL Podcast oder wie es heißt.
- 1:27Folgt uns, lasst ein Like da, im besten Fall einen Kommentar und
- 1:30wenn es nur einen Daumen oben ist.
- 1:31Jeder Algorithmus ist gerne gesehen, damit dieses Projekt
- 1:34einfach noch mehr wachsen kann und jetzt viel Spaß mit der
- 1:38neuen Folge Borderline so und so und so und so
- 1:53Soundcheck Text in den Check wie sagt man so schön?
- 1:56Check 111 herzlich willkommen, meine Leute, meine lieben Leute,
- 2:02herzlich willkommen zu einer neuen Folge Borderline und heute
- 2:07haben wir mal wieder ein Thema, wie ihr merkt, was jetzt auch so
- 2:14die letzten Folgen irgendwie Einzug erhalten hat oder was
- 2:19sich so ein bisschen intensiviert hat, sagen wir es
- 2:23mal so. Es gibt eine Sache, um die heute
- 2:27jeder kämpft. Nicht dein Geld, nicht deine
- 2:32Meinung, nicht deine Zustimmung, sondern um deine Aufmerksamkeit.
- 2:40Social Media kämpft darum, zum Beispiel Nachrichten kämpfen
- 2:44darum in zugegebenermaßen sehr, sehr dubiosen oder mit sehr
- 2:49dubiosen Mitteln. Die Werbung kämpft um dich,
- 2:53Menschen kämpfen um dich oder um deine Aufmerksamkeit, deine
- 2:59Vergangenheit, die kämpft auch um dich, deine Ängste kämpfen um
- 3:04deine Aufmerksamkeit und deine alten Muster kämpfen um deine
- 3:10Aufmerksamkeit klingt spannend, oder?
- 3:14Ich hatte aber auch noch so eine leicht unbequeme Wahrheit, sage
- 3:18ich jetzt einfach mal. Wie soll ich sagen, wenn du
- 3:25deine Aufmerksamkeit nicht selbst führt, wird irgendetwas
- 3:33anderes sie führen. Habe ich gerade quasi erwähnt,
- 3:39dann entscheidet nicht mehr dein bewusstes ich, worauf du zu
- 3:45schauen hast oder worauf du gerade schaust.
- 3:49Dann entscheidet quasi ja, wie soll ich sagen, dein
- 3:52Algorithmus, bleiben wir doch mal bei dem Thema, dann
- 3:56entscheidet dein Algorithmus, deine Angst, dein Trauma,
- 4:01Verlustangst, mangelgefühl dein innerer Kritiker, vielleicht
- 4:07sogar dein ADHS Chaos, deine alte Geschichte und dann gehen
- 4:16die meisten her und wundern sich.
- 4:19Dass sie quasi überhaupt keine innere Ruhe finden.
- 4:24Ich dreh mich mal ein bisschen mehr zur Kamera, hat man mir
- 4:26gesagt, soll ich tun, keine Ahnung warum man meine
- 4:30Hackfresse sehen will, aber ist so.
- 4:32Also wie gesagt, ihr wundert euch quasi warum ihr keine
- 4:36innerliche Ruhe findet, aber vielleicht ist es nicht das
- 4:41Problem, dass dein Leben komplett falsch läuft.
- 4:48Vielleicht ist ja das Problem, dass deine Aufmerksamkeit quasi
- 4:53jeden Tag an Orte wandern, die euch schwächen.
- 5:02Vielleicht guck mal, wir neigen dazu, immer darauf zu schauen,
- 5:12was fehlt uns, was funktioniert nicht.
- 5:19Vielleicht achten wir auch darauf, was andere haben, was
- 5:23der Nachbar hat. Wir achten auf die Dinge, die
- 5:27wir überhaupt nicht kontrollieren können, und da
- 5:32zählt auch zum Beispiel Schmerz aus der Vergangenheit dazu, da
- 5:37zählt auch die Zukunft dazu, was könnte morgen schief gehen, was
- 5:44ist der von mir erdachte Supergau, der.
- 5:47Der morgen quasi stattfinden könnte.
- 5:53Und wie fühlt sich dann ein Leben an oder wie fühlt sich
- 5:57vielleicht dein Leben an euer Leben an?
- 6:02Dann fühlt sich euer Leben eng an schwer, ihr fühlt euch
- 6:08bedroht, instabil und zwar nicht, weil alles objektiv ist
- 6:16und. Sondern weil dein Fokus, diese
- 6:22innere Welt, die du da hast, immer wieder füttert.
- 6:28Den Fokus immer wieder neuen Nährstoff gibt.
- 6:32Und deswegen habe ich mir gedacht, wir sprechen heute mal
- 6:35über Aufmerksamkeit, es ist jetzt kein Schönes, keine
- 6:41Ahnung, achtsamkeitsthema. Und wer mich kennt, weiß, ich
- 6:46bin weit, weit weg von irgendwelchen dubiosen
- 6:48Affirmationen, sondern ich bin Realist.
- 6:53Und ich sehe Aufmerksamkeit tatsächlich als ziemlich brutale
- 7:01Selbstförderung, weil das, worauf ich in mir schaue, wird
- 7:07auch in mir größer werden. Das ist ein Ding, dafür habe ich
- 7:10lange, lange, lange gebraucht. Ich bin auch weit weg von dem
- 7:14Satz, Ich kennt ihr wahrscheinlich alle nur, wenn
- 7:16man sich selbst lieben kann, kann man auch andere lieben,
- 7:18davon bin ich weit entfernt, da bin ich sogar, da lege ich sogar
- 7:21ein Veto gegen einen, weil ich der Meinung bin, dass man
- 7:25durchaus durchaus auch ich tue, mich mit dem Wort Selbstliebe
- 7:29sehr sehr schwer, aber durchaus Selbstliebe lernen kann.
- 7:32Warum tue ich mich damit schwer, weil Liebe ein ein ein Konstrukt
- 7:36ist? Weil Liebe etwas ist, was jeder
- 7:38anders empfindet für sich. Ich empfinde natürlich dann auch
- 7:41für mich eine gewisse Art von Selbstliebe.
- 7:44So, und nicht nur diese Welt zieht Aufmerksamkeit, zieht euch
- 7:57Energie durch eine ständige Aufmerksamkeit, ihr alle kennt
- 8:01das ja, wir lasst uns alle berauschen von irgendwelchen
- 8:05Reels, Social Media und so weiter und sofort und.
- 8:09Aber auch die Aufmerksamkeit zieht auch das innere Muster.
- 8:17Das, was vielleicht, ich sag mal andersrum, wir alle wissen ja,
- 8:26dass gerade gerade im Bereich psychische Erkrankungen, dass da
- 8:31die inneren Muster maximal viel Energie fressen und auch maximal
- 8:35viel Aufmerksamkeit brauchen. Und zwar, wenn wir doch uns mal
- 8:43beschäftigen mit dem Thema Reizoffenheit oder emotionale
- 8:47Impulsivität, grübeln, overthinking, schnelle
- 8:51bedeutungsgebung ich Messe viel zu schnell, ohne es zu bewerten,
- 8:55irgendwelchen Dingen und Situationen eine Bedeutung bei
- 8:59oder vielleicht sogar die falsche und mein.
- 9:05Meine inneren Bilder, die ich habe, die vielleicht in der
- 9:07negativen Vergangenheit Suche, ziehen Aufmerksamkeit und ist
- 9:15sie dann schlecht, wenn ich sie auf diese jetzt stichpunktartig
- 9:20sage ich mal genannten Punkte, wenn ich die Aufmerksamkeit
- 9:23dahin fokussiere, weil worauf ich schaue, das wird größer, und
- 9:32das nenne ich fokussteuerung. Weil wenn, wenn wenn wenn ich
- 9:38meine Aufmerksamkeit nicht führe, führt zum Beispiel meine
- 9:43Angst, mein Leben, führen meine Sorgen, mein Leben, führen meine
- 9:49Gedanken, die ungefiltert und automatisiert sind, mein Leben
- 9:54oder Sie bestimmen mein Leben. Deswegen erachte ich
- 9:59Aufmerksamkeit als eine der stabilsten und wertvollsten
- 10:02Währungen dieser Welt. Ha, geiler Satz, oder?
- 10:06Manchmal könnte ich mich ja selbst knutschen, muss ich da
- 10:11ganz ehrlich sagen, so, warum ist das für mich eine der
- 10:16stabilsten und wichtigsten Währungen dieser Welt, ganz
- 10:19einfach, ja, wo fange ich da an, mal kurz überlegen.
- 10:33Ja, wir reden oft über Energien. Wir reden oft über, ich bin
- 10:43erschöpft, ich bin ausgelaugt, ich kann nicht mehr, aber davor
- 10:54kommt eine ganz wichtige Geschichte, Aufmerksamkeit.
- 11:03Aufmerksamkeit. Meine Energie fließt quasi
- 11:08dorthin, wo meine Aufmerksamkeit sich gerade befindet.
- 11:11Wenn ich quasi eine Aufmerksamkeit auf diese Kamera
- 11:15jetzt lenke, auf dieses Mikrofon, auf diese Situation
- 11:18fließt meine komplette Energie fließt in diese Situation, in
- 11:22diesem, in dieses Momentum, das erlaubt mir quasi jetzt zu euch.
- 11:31Zu reden, zu predigen, Na na na, na so, das erlaubt mir einfach,
- 11:37diesen Podcast einzusprechen, und zwar mit der Bestmöglichsten
- 11:41Intension Intuition und auch mit dem bestmöglichen Output, den
- 11:46ich habe. Wenn ich aber hergehe und quasi
- 11:51den ganzen Tag nur meine Mängel aufdecke, die ich vermeintlich
- 11:55habe oder die mir andere vielleicht sogar erzählen.
- 11:59Wie fühlt sich dann mein Leben wohl an oder wie würde sich mein
- 12:03Leben anfühlen? Unsicher?
- 12:06Ich wäre den ganzen Tag quasi in einer immer wiederkehrenden
- 12:11Unsicherheit, wenn ich den ganzen Tag auf alte Verletzungen
- 12:18schaue, auf eine negative Vergangenheit schaue, wie fühlt
- 12:24sich dann wohl die Gegenwart an? Stellt euch das mal bildlich
- 12:29vor, ihr schaut auf so einen. Ich sag jetzt mal auf so einen
- 12:33schwarzen großen Stein, was tue ich jetzt im hier und jetzt
- 12:39gerade ich betrachte den schwarzen großen Stein, dieser
- 12:45Stein ist aber nicht händelbar beziehungsweise nicht
- 12:51veränderbar, der Stein ist wie er ist und mit seinem mit meinen
- 12:53bloßen Fingern würde ich ihn eh nicht kaputt kriegen, ja.
- 12:57Ich bräuchte also schweres Werkzeug, um diesen Stein kaputt
- 13:00zu machen. Und was hätte ich denn davon,
- 13:01einen kaputten Stein, wie auch immer, wenn ich den ganzen Tag
- 13:09auf mögliche in Zukunft liegenden Katastrophen schaue,
- 13:15wie fühlt sich dann meine Zukunft an, wie zum Geier fühlt
- 13:20sich das dann an als Bedrohung? Sie fühlt sich als Bedrohung an.
- 13:30Ich habe Angst vor dem, was da noch kommen mag und genau das
- 13:34passiert unheimlich vielen Menschen unheimlich viel und
- 13:38wahrscheinlich bist auch du, der gerade am anderen Ende der
- 13:40Leitung ist, davon betroffen. Die meisten Menschen leben nicht
- 13:47in dem, was gerade wirklich Phase ist, was gerade aktuell da
- 13:53ist. Die Leben nicht in dem.
- 13:55Was das hier und jetzt für uns bereithält.
- 14:00Sie leben in dem, sie leben auf der Party, die euer Kopf
- 14:08ausrichtet, aber ihr seid nicht der Gastgeber, sondern ihr seid
- 14:14diejenigen, die zu Gast sind, die darauf angewiesen sind.
- 14:23Na hoffentlich reicht der Gastgeber gleich ein Audeuvre
- 14:26oder ein Sektchen, was auch immer das bedeutet, nichts
- 14:32anderes. Du kannst in einem noch so
- 14:35sicheren Raum sitzen und trotzdem ist der innerliche
- 14:43Alarm ständig ständig stetig ist er an.
- 14:52Du kannst mit einem Menschen zusammen sein, der dich über
- 14:54alles liebt und trotzdem nur nach einem, nach einem
- 15:05Zweifelsuchen oder nach einem Grund suchen, warum er denn wohl
- 15:10gehen wird. Ich gehe also in die Situation
- 15:15des Katastrophisierens, weil ich davon überzeugt bin, der geht.
- 15:24Ich kann objektiv Fortschritte machen und trotzdem nur auf das
- 15:29schauen, was ich nicht gebügelt Kriege und das dann quasi
- 15:34priorisieren. Ich kann schon genug auf meinem
- 15:40Weg geschafft haben und mich trotzdem als Versager fühlen.
- 15:51Weil da noch Dinge auf meinem Weg liegen, die in mein Puzzle
- 15:57scheinbar noch nicht passen. Das ist die Macht von
- 16:02Aufmerksamkeit, die entscheidet, nicht alles kein Stück, aber sie
- 16:08entscheidet, welche innerliche Realität ich gerade erlebe.
- 16:18Die Aufmerksamkeit steuert meine emotionale Energie, mein Fokus,
- 16:23der wirkt quasi. Wieso ein Vergrößerungsglas wie
- 16:26ein wie ein Teleskop, was sich den Mond irgendwie betrachtet
- 16:31oder wodurch man den Mond betrachten kann.
- 16:34So groß wirkt mein Fokus gerade wie ein Vergrößerungsglas,
- 16:37obwohl der Fokus nur ganz klein ist.
- 16:43Und viele gehen dann aus diesem Verhalten her und setzen den
- 16:46Fokus. Vielleicht auch in einer
- 16:48Beziehungsfrage statt auf Verbindung wird er eher auf
- 16:53Distanz gesetzt oder in einer Depression.
- 16:58Ich setze oder lege meinen Fokus auf Verlust, auf Schwere oder
- 17:06auf Sinnlosigkeit, das ist mein Fokus, ich lege meinen Fokus in
- 17:11Richtung Angst auf einen worst Case, der passieren kann.
- 17:17In meiner Katastrophisierung der Zukunft und ich lege meinen
- 17:22Fokus auf ein Trauma oder mehrere Traumata, das heißt, ich
- 17:28lege meinen Fokus auf eine alte Gefahr.
- 17:35Wichtig ist es zu wissen, dass. Wichtig ist es quasi zu wissen,
- 17:48dass tja, wie soll ich sagen, dass man sich nicht alles
- 17:54einbildet. Das ist Quatsch, es basiert ja
- 17:57durchaus, es basiert auf erlebten, ich bilde mir quasi
- 18:05nichts ein, auch in der Zukunft nicht, weil auch da male ich mir
- 18:10ja Dinge aus. Die wurden erlebt oder gelebt
- 18:16oder vorgelebt. Aber mein Fokus bestärkt diese
- 18:26Aspekte, diese Indikatoren, die ich da gerade priorisiere, er
- 18:31verstärkt sie, ich lege meinen Fokus quasi auf die Dinge, die
- 18:37mir vermeintlich erstmal nicht gut tun, die in meiner
- 18:41Vergangenheit in der Zukunft liegen.
- 18:43Und versauen mir quasi mein hier und jetzt.
- 18:49Unsere Aufmerksamkeit ist quasi wieso ein Scheinwerfer sie
- 18:55erschafft nicht die Bühne, aber sie entscheidet was ich auf
- 19:01dieser Bühne sehe. Ein Scheinwerfer auf die dunkle
- 19:07Bühne. Sie schafft nicht das ganze
- 19:11Bühnenbild oder die ganze Bühne zu beleuchten, oder er schafft
- 19:14es nicht. Der Scheinwerfer, aber dieser
- 19:18eine Scheinwerfer entscheidet, was das Publikum sieht, was ich
- 19:20sehe, was du siehst. Unser Gehirn ist auch nicht
- 19:30automatisch auf Chaos programmiert, weil 1 müssen wir
- 19:34verstehen, das Gehirn ist nicht dafür gebaut euch.
- 19:40Dauerhaft glücklich zu machen, der muss erstmal sitzen, oder
- 19:47euer Gehirn ist nicht dafür zuständig, euch glücklich zu
- 19:53machen. Das kann es gar nicht.
- 19:57Unser Gehirn ist in aller erster Linie darauf ausgelegt, sage ich
- 20:02mal, euch zu schützen. Das heißt, es sucht quasi nach
- 20:09Gefahren, nach nach Kontrolle, nach irgendwelchen Mustern.
- 20:13Es sucht quasi eine eine, eine Vorhersagbarkeit, und das ist
- 20:19ja, grundsätzlich ist es ja auch alles cool und ist ja auch
- 20:22sinnvoll, weil ohne diese Fähigkeiten, die unser Gehirn da
- 20:26quasi in Ressource hält, sind wir ja quasi in der Lage, gar
- 20:30nicht, sind wir nicht in der Lage zu überleben, sind wir
- 20:33nicht, also. Aber in diesen Zeiten, in einem
- 20:39modernen Alltag, in eurem Alltag, in was weiß ich, führt
- 20:44genau dieses System oftmals zu wirklich zu massiven
- 20:48Fehleinschätzung, weil ab und an bis relativ häufig, bis
- 20:56eigentlich immer behandelt mein Gehirn, euer Gehirn, dein Gehirn
- 21:04eine. Zum Beispiel unbeantwortete
- 21:08Nachricht. Ich fühle das immer gerne an,
- 21:10das ist das Beispiel als Gefahr es handelt oder es behandelt
- 21:17Kritik wie existenzielle Bedrohung, es behandelt
- 21:26Unsicherheiten, wie Katastrophen es behandelt.
- 21:34Das kennen viele wahrscheinlich. Veränderungen als maximales
- 21:37Risiko was euch dann logischerweise wieder ein
- 21:42Angstgefühl gibt. Es behandelt alte Erinnerungen
- 21:48wie eine aktuelle Realität, das macht es ungefiltert und wer
- 21:55sich die Gedankenfolge letztens angehört hat, der weiß, dass das
- 22:00mit Sicherheit alles ist. Aber.
- 22:02Nicht der richtige Weg, weil wir müssen in die Bewertung gehen.
- 22:06Sprich also ich brauche um in die Bewertung zu gehen, brauche
- 22:13ich ja quasi wie soll ich es nennen, eine neue innere Haltung
- 22:18mir selbst gegenüber, eine neue Aufmerksamkeit, einen neuen
- 22:20Fokus und muss hergehen und mein Gehirn Vorschläge produzieren
- 22:27lassen. Aber ich bin derjenige, der
- 22:31diesen Vorschlag absegnet. Ich bin derjenige, der
- 22:35entscheidet, welchen Vorschlag ich annehme.
- 22:38Welcher Vorschlag ist für mich der Vorschlag, der in dieser
- 22:44einen, in diesem Bruchteil einer Sekunde, das darf man nicht
- 22:47vergessen, wir entscheiden in Bruchteilen von Sekunden, und
- 22:51dieser Vorschlag, ob ich den annehmen oder nicht, entscheide
- 22:54ich aus, aus, aus einem ganz einfachen.
- 22:58Aus einer ganz einfachen Intuition raus, indem ich sage,
- 23:01das ist jetzt angemessen oder für mich gerade in diesem Moment
- 23:08genau das richtige, und das macht einen riesen Unterschied
- 23:12aus. Viele Menschen glauben, wenn ich
- 23:15das so und so denke, dann stimmt das, dann ist das ist wahr,
- 23:19Nein, es ist nicht wahr, ein Gedanke ist ein Gedanke, mehr
- 23:23nicht. Erstmal ist ein Gedanke nur ein
- 23:26Gedanke. Eine innere Stimme ist erstmal
- 23:28nur eine innere Stimme, ein ein, das sind keine Befehle, das ist
- 23:38nur ein Angebot meines Hirns und Angebote, die mir nicht gut
- 23:46erscheinen, die Lehne ich ab, euer Gehirn, guck mal, euer
- 23:52Gehirn will Sicherheit das. Nicht automatisch ne Form von
- 23:57Erfüllung. Eure Negativgedanken sind
- 24:01oftmals versuche euch zu schützen und Schutzversuch wird
- 24:10assoziiert mit Wahrheit. Ja wie gesagt und dann greifen
- 24:17wieder die Dinge wie Verlustangst, grübeln,
- 24:19nächtliche Sorgen. Katastrophisieren Selbstzweifel
- 24:24und und, und. Aber ein cooler oder eine coole,
- 24:31Ich nenne es jetzt weiter in neue innere Haltung, nennt es
- 24:34wie ihr es wollt, wäre das zum Beispiel, wenn ich sage, Hey,
- 24:37schönen Dank hier, Brain, das ist nett, was du mir da sagst,
- 24:42ich habe das auch wahrgenommen, aber ich muss jetzt erstmal für
- 24:46mich selber eine Entscheidung treffen, ob ich das so annehme
- 24:49oder nicht. Das heißt, ich gehe quasi wie in
- 24:52einer Art innerer Dialog. Ich gehe quasi in einen neuen
- 24:56inneren Dialog, und zwar nicht in den inneren Dialog, den ich
- 24:59jahrelang geführt habe, weil der Wissende hat mir ja nicht
- 25:02wirklich geholfen, hat mich nicht weiter gebracht, hat mich
- 25:04stagnieren lassen, hat mich verlieren lassen, hat mich zu,
- 25:08weiß ich nicht was gemacht, aber ich will ja, dass ich
- 25:15entscheide. Und ich behaupte für mich selber
- 25:20nicht jeder Gedanke ist eine Wahrheit.
- 25:23Manchmal ist er nur ein ein übermotivierter kleiner
- 25:29Mitarbeiter in meinem Kopf, das ist mein Gedanke.
- 25:35So, jetzt spreche ich ja die ganze Zeit von irgendwelchen
- 25:41fokussierungen, Fokus habe ich echt meine Dampf und mein
- 25:46Getränk. Und das ist jetzt ein
- 25:54kräuterbuddha UPS, nun gut, wobei stehen geblieben.
- 26:01Ah ja genau jetzt habe ich euch irgendwas von irgendwelchen
- 26:04Fokussierungen erzählt und da gibt es meiner Meinung nach auch
- 26:10fallen Fokus fallen nenne ich sie mal, ist keine Bärenfalle.
- 26:16Ist eine Fokusfalle und die beinhaltet Mängel wie beim TÜV.
- 26:23Ihr kommt mit eurer Fokusfalle kommt ihr zum Tüv und der sagt
- 26:26Moment Ich hab hier meinen TÜV Bogen jetzt Haken wir mal ab was
- 26:31sind Alltagsmängel im im übertragenen Sinne für eine
- 26:39erste Fokusfalle zum Beispiel. Ein Mangel im Alltag klingt oft
- 26:45so. Was fehlt also, was fehlt mir,
- 26:48was läuft nicht, was habe ich noch nicht geschafft, was haben
- 26:52andere, was ich nicht habe, warum bin ich noch nicht weiter,
- 26:58warum läuft mein Leben nicht anders und warum bekomme ich
- 27:02irgendetwas nicht hin. Und ja, diese mangelerscheinung
- 27:06sage ich jetzt einfach mal was. Die können durchaus real sein,
- 27:11weil ich meine, wir haben ja Sachen, wie es.
- 27:13Natürlich gibt es finanzielle Sorgen, gesundheitliche
- 27:17Belastungen in unserem Leben, es gibt vielleicht hier und da auch
- 27:19Einsamkeit, mangelnde Unterstützung, es gibt halt auch
- 27:25echte Probleme, aber wenn ich meine Aufmerksamkeit ständig nur
- 27:30auf diesen Mangel lege, verliere ich den Zugang quasi zu dem.
- 27:36Was trotzdem mindestens da ist oder mindestens umsetzbar ist.
- 27:42Und das ist gefährlich, weil wie soll ich sagen, nicht
- 27:49Dankbarkeit löst meine Probleme, sondern ein ein Gehirn, was
- 27:56einen Mangel sieht und bewertet quasi ja.
- 28:09Wie soll ich es erklären? Ein Gehirn was nur Mängel sieht
- 28:15oder einen Mangel sieht? Wie auch immer, hat keine Kraft
- 28:19mehr eine Handlung so zu gestalten, dass man von
- 28:25Handlungsfähigkeit sprechen kann.
- 28:31Das Hirn wird eng, verhält sich passiv und.
- 28:35Manchmal neidisch, manchmal verbittert es.
- 28:39Es ist hoffnungslos, und da sind wir quasi in der Situation, dass
- 28:52wir diese leere befüllen müssen, mit Fülle, mit Fülle.
- 29:00Ich erkenne, was trotzdem noch da ist und.
- 29:06Ich habe vielleicht nicht alles, aber ich habe zum Beispiel einen
- 29:12nächsten Schritt, eine nächste Idee, ein nächstes Vorhaben, ein
- 29:15nächstes Ziel. Ich bin vielleicht noch nicht an
- 29:19diesem Ziel, aber ich habe schon Dinge erlebt, überlebt, die
- 29:26diesem Ziel, was auch immer oder wie auch immer das gelagert ist,
- 29:30näher kommen. Ich bin vielleicht nicht jeden
- 29:35Tag stabil, nein, bin ich nicht, aber ich gestehe mir das zu.
- 29:49Ich gestehe es mir einfach zu, dass ich auch mal nicht stabil
- 29:55sein darf, weil ich weiß, aber trotzdem Achtung ich.
- 30:02Dass ich ganz viele Tage habe, bei mir gefühlt 90%, dass ich
- 30:10Tage habe, die stabil sind, wo ich nicht labil bin, sondern
- 30:18stabil. Das war früher mal anders, da
- 30:23hatte ich eher nur labile Tage und bin mit meinen Bewertungen
- 30:29und. Nee, es waren keine Bewertungen,
- 30:33es waren Automatismen, die da gelaufen sind.
- 30:35Ich habe es einfach so geschehen lassen, ohne mir eine Platte
- 30:38darüber zu machen, zum Beispiel, ob das jetzt hier sinnvoll ist
- 30:42oder nicht. Ja, ich habe vielleicht manchmal
- 30:48nicht die beste Beziehung zu irgendeinem Menschen, sei es
- 30:51jetzt Partner, Freund, Familie, whatever, aber ich habe die
- 30:57Möglichkeit, mein Anteil dazu beizutragen.
- 31:02Ab, dass ich vielleicht lernen kann, mit meinem Gegenüber
- 31:07anders zu kommunizieren, ihn anders zu behandeln, anders zu
- 31:10bewerten, ihn anders zu sehen und und und.
- 31:14Die Möglichkeit habe ich, ich kann es lernen, das ist doch
- 31:20eine ganz andere Fokussierung als zu sagen, wo es halt so, ich
- 31:24bin halt so, ja. Vielleicht haben wir auch nicht
- 31:32die perfekten Bedingungen in unserem Alltag möglich.
- 31:34Ja, ich kann nicht ändern, was draußen in der großen weiten
- 31:41Welt passiert, habe ich schon ein paar Mal gesagt, aber ich
- 31:44habe Einfluss auf mein direktes Umfeld, das heißt, ich kann
- 31:49diese nicht perfekten Bedingungen entweder
- 31:52perfektionieren oder sie so schaffen, dass ich sie für mich
- 31:57als eine 8 von 10 oder 9 von 10. Einschätzen kann oder vielleicht
- 32:03sogar eine 10 von 10 und Fülle ist doch kein Schönreden.
- 32:08Fülle ist eine bewusste Entscheidung, nicht nur das
- 32:12fehlende zu füttern, sondern auch das, was drumrum ist, das
- 32:23das das Vorhandene, das reale zu füttern, sagen wir mal so.
- 32:32Ihr merkt selber ne in den letzten Folgen.
- 32:34Ich will nicht wissen wie viele von euch da sitzen und sich
- 32:39tatsächlich auch getroffen und angesprochen fühlen.
- 32:42Ich hab dir in der letzten Folge schon gesagt, Ja, der Podcast
- 32:46wird sich ein wenig verändern, aber Veränderungen nicht im
- 32:49Sinne von ich schneide jetzt hier im Ganzen ein ganz anderes
- 32:51Thema an oder kommen jetzt hier auf Politik und Gesellschaft zu
- 32:54sprechen, Nein er entwickelt sich.
- 32:57Entwickelt sich immer mehr und immer mehr und das ja nicht erst
- 33:00seit ein paar folgen. Ich meine, das ist ja quasi
- 33:05schon ein ganz, ganz langer Prozess, ja und und wenn wir von
- 33:11so Sachen wie Fülle und Mängeln sprechen, ja weil ich oder weil
- 33:19einer von euch oder du oder wer auch immer.
- 33:26Den Mangel immer leugnet der Mangel, den braucht man nicht
- 33:31leugnen. Der Mangel darf gesehen werden,
- 33:34der muss gesehen werden, um ihn zu verstehen, er darf aber nicht
- 33:39dauerhaft regieren und Fülle bedeutet nichts anderes als
- 33:44meine vorhandenen Ressourcen zu erkennen und zu nutzen,
- 33:49Fortschritte zu sehen, die ich mache oder die ihr Macht.
- 33:52Fähigkeiten, die ich habe, einfach mal zu würdigen, nur zu
- 33:56würdigen. Es geht nicht darum zu sagen,
- 34:00Boah, ich kann das ja nur zu 70%, sondern ich würdige
- 34:03erstmal, dass ich diese 70% habe und wenn diese Fähigkeit für
- 34:06mich exorbitant wichtig ist, dann muss ich natürlich hergehen
- 34:09und meinen Fokus soweit darauf auslegen, dass diese Fähigkeit
- 34:15vielleicht noch ein bisschen verbessert wird für.
- 34:20Fülle bedeutet auch, einfach nicht den Kopf im Sand zu
- 34:23stecken, sondern Möglichkeiten finden, Lösungen finden.
- 34:30Das bedeutet, alles in meiner Welt Fülle, Fülle heißt nicht,
- 34:35dass alles gut ist. Nein, fülle heißt, dass du
- 34:38aufhörst. Nur die Fehler zum Zentrum
- 34:43deines Lebens zu machen, aufhören zu.
- 34:50Die Fehler zum Zentrum seines Lebens zu machen.
- 34:58Wir haben allerdings noch einen einen Mangel, sage ich jetzt
- 35:02mal. Oder eine Fokusfalle, die mir
- 35:06jetzt so spontan einfällt, und zwar ist das die Sicht oder der
- 35:12Blick auf Dinge, auf Dinge. Das ist auch immer ein großes
- 35:18vorherrschendes Thema in meinen Coachings auf Dinge, die ich
- 35:21nicht beeinflussen kann. Und das ist krass, krass, krass
- 35:28gefährlich, weil viele Menschen sich oder ihren Fokus auf Dinge
- 35:38richten, die nicht sie betreffen, also die sie nicht
- 35:43selbst kontrollieren können, sondern die.
- 35:45Die andere Menschengegebenheiten oder sonst irgendwas
- 35:48kontrollieren. Weltgeschehen, Politik, Krisen,
- 35:52Krieg, Inflation, KI, Wat weiß ich, der Arbeitsmarkt ein
- 35:57Algorithmus Kommentare unter irgendeinem Post, das Verhalten
- 36:02meiner Familie, meiner Freunde, meiner Partner, Entscheidung
- 36:06anderer Menschen, anderer Menschen, die die Haltung
- 36:09anderer Menschen, Gedanken anderer Menschen.
- 36:15Die Reaktion von irgendeiner ex Partnerin von mir, es gibt
- 36:21unendlich unendlich viele Dinge, über die ich nachdenken kann,
- 36:30aber die entscheidende Frage dabei ist doch, und die muss man
- 36:33sich jeder selber stellen, kann ich sie auch beeinflussen, kann
- 36:38ich die Dinge, über die ich da ständig nachdenke, kann ich sie
- 36:42beeinflussen? Was wir nicht was, wenn ich zum
- 36:48Schluss komme, ich kann die gar nicht beeinflussen, was kostet
- 36:54mich das, welchen Preis zahle ich dafür, weil wenn ich sie
- 37:01nicht beeinflussen kann, kostet es mich mein Fokus und zwar dann
- 37:11kostet es mich Fokus und. Und ich gebe mir keinerlei
- 37:15Handlungsspielraum oder Handlungsmacht und das ist
- 37:20meiner Meinung nach eine der, wie soll ich sagen, größten
- 37:25Energiefallen, die wir haben, wenn ich schon Energie
- 37:31verbrauchen muss und möchte, warum nicht für Dinge, die ich
- 37:39tatsächlich beeinflussen kann. Die mir ein ein ein direktes
- 37:45Ergebnis liefern, wenn ich sie angegangen bin, die mir eine
- 37:49Resonanz liefern, ein gutes Gefühl liefern oder vielleicht
- 37:56sogar finanzielle Abhängigkeit, Unabhängigkeit, was weiß ich,
- 38:04guck mal in in der heutigen Zeit, gerade in der heutigen
- 38:07Zeit, ne, ich bin jetzt noch ich bin es ja noch gewohnt.
- 38:11Von früher, das ist dieses ganze Social Media.
- 38:14Es gab ja noch nicht mal Handys zu meiner Zeit, so alt, so alt
- 38:18ist der schon, es gab ja noch nicht mal Handys, als ich klein
- 38:21war, aber heutzutage ist es so, wir werden Dauerbeschallt und
- 38:26sind dauerhaft informiert, egal aus welchem Themenbereich, sind
- 38:32aber gegen diese ganzen Infos, die wir da bekommen, sind wir
- 38:35machtlos oder gegen die meisten. Wir wissen alles über
- 38:40irgendwelche Krisen auf dieser Welt.
- 38:44Wir wissen, was im Fernen Osten passiert, was passiert in
- 38:48Amerika, was passiert in China, was passiert in Australien,
- 38:51wissen wir alles, aber unseren nächsten Move, den wir machen in
- 38:58Richtung Selbsterfolg, der bleibt auf der Strecke, wir
- 39:03kennen jede Katastrophe auf dieser Welt.
- 39:08Aber sehen die eigene Katastrophe neben uns auf der
- 39:11Couch, also im Raum? Ich weiß jetzt nicht eurer
- 39:13Partner, ich wollte heute mal ganz ohne Stress spazieren
- 39:20gehen, da ist Stress mitgekommen.
- 39:23Mensch, du Hallo Angie, also nicht die Katastrophe, nehmen
- 39:30wir euch auf der Couch die Katastrophe in eurer kleinen
- 39:34Welt. In eurer eigenen kleinen Welt,
- 39:37in eurem Umfeld. Die Katastrophen, die nehmt ihr
- 39:39nicht wahr, wenn ihr das hört, bin ich n Kopf kürzer egal, bin
- 39:43ja groß genug und dann gehen wir in die Verantwortungslosigkeit,
- 39:55wenn wir so handeln, wenn wir uns überall belesen, dies das
- 40:01jenes aber es nicht schaffen. Das eigene hier und jetzt, das
- 40:06eigene Umfeld zu festigen, umzuformen, wie auch immer.
- 40:14Dann haben wir jedes Zeichen dafür, dass wir keinerlei
- 40:19Verantwortung uns bewusst sind und unterliegen.
- 40:25Ist das Selbstführung. Um jetzt noch mal auf das Thema
- 40:31von letzter Woche zurückzukommen, war letzte Woche
- 40:33oder ich weiß es nicht, ich habe schon einige Folgen im Voraus
- 40:36produziert und würde sie am liebsten so wichtig sind sie mir
- 40:39alle gleichzeitig rausknallen, aber macht ja auch keinen Sinn,
- 40:42da bin ich ja hier nur noch am Podcasten.
- 40:47Ist das Selbstführung, weil Selbstführung bedeutet doch nach
- 40:54meiner Definition, ich erkenne an.
- 40:59Dass es Dinge gibt, die ich nicht steuern kann.
- 41:05Und dann hole ich mir wieder zurück zum Thema Aufmerksamkeit,
- 41:09dann hole ich mir doch die Aufmerksamkeit zurück, die ich
- 41:14gerade scheinbar in die Dinge verloren habe, die ich nicht
- 41:18beeinflussen kann. Ich hole mir die Aufmerksamkeit
- 41:21zurück, und zwar. Hole ich sie mit zurück, indem
- 41:24ich auf was achte, auf meine Gesundheit, meine Routinen,
- 41:27meine Kommunikation, meine Grenzen, meine Finanzen, meine
- 41:30Beziehung, meine Kinder, meine Arbeit, vielleicht sogar meine
- 41:33Heilung? Ich hole die Aufmerksamkeit
- 41:38zurück, um gute Entscheidungen zu treffen und bestimme dadurch
- 41:44meine nächste Handlung und bestimme dadurch meine nächste
- 41:50Handlung. Natürlich nicht zu 1000%
- 41:56natürlich nicht alles, aber etwas und dieses aber etwas ist
- 42:04ja schon mehr als meine Handlungsfähigkeit irgendwohin
- 42:09zu steuern, wo sie verpufft. Puh, weg.
- 42:22Und dieses etwas ist der Anfang von Führung.
- 42:26Ich sage nicht, dass wir das Weltgeschehen ignorieren sollen,
- 42:37aber ich muss es ja irgendwo eingrenzen, ja, ich darf mich
- 42:44natürlich und ich soll mich auch informieren, ich soll mich
- 42:46belesen, natürlich und. Aber meine Fokus Frage bleibt
- 42:50immer, liegt das in meinem Bereich des Einflusses?
- 42:57Liegt das in meinem Kreis? Guck mal, stellt euch 3 Kreise
- 43:01vor 123 das eine ist der Kontrollbereich, das eine der
- 43:08Einflussbereich und das andere ist der Interessenbereich im
- 43:10Kontrollbereich steht drin was kann ich direkt tun?
- 43:18Der Einflussbereich ist was kann ich mitgestalten, wo habe ich
- 43:23die Möglichkeit, zum Beispiel in einer Beziehung, da habe ich
- 43:25einen Einfluss. Meine 50%, also meine 100%, sind
- 43:2950% für eine Beziehung und die anderen 100% sind 50% und dann
- 43:34ergibt auf einmal alles 100, also habe ich zu 50% Einfluss,
- 43:38zum Beispiel auf eine Beziehung, das ist mein Einflussbereich und
- 43:45dann gibt es einen Interessenbereich.
- 43:49Was kann ich beobachten oder der Interessenbereich ist etwas, was
- 43:54ich nur beobachten kann, wo ich aber 0,0 Einfluss drauf habe, wo
- 44:01ich mir eine Meinung bilden kann, möglicherweise ja, aber
- 44:05das wichtige ist, wenn die Aufmerksamkeit nur im
- 44:10Interessenbereich liegt, muss ich sie mir.
- 44:16Zurückholen habe ich weniger Input, also weniger Input.
- 44:25Von außen bin ich handlungsfreier oder habe ich
- 44:30noch mehr Handlungsspielraum oder überhaupt mehr Handlung?
- 44:34Ja, also noch mal, wenn wenn ihr eure Dauer, also wenn ihr eure
- 44:38Aufmerksamkeit dauerhaft auf Dinge richtet, die ihr nicht
- 44:44beeinflussen könnt und. Dann trainiert ihr 1.
- 44:51Eure Hilflosigkeit Wir können unseren Fokus, das habe ich
- 44:58vorhin irgendwann erwähnt, da kommen wir zu einem ganz
- 45:02schwierigen Thema. Wir können unseren Fokus in eine
- 45:06negative Vergangenheit und in eine angstvolle Zukunft lenken,
- 45:13wir lenken sie und. In eine Timeline, in eine
- 45:18Zeitzone, in der unser Kopf lebt, sage ich jetzt einfach
- 45:25mal, guck mal, euer Körper ist immer jetzt, der Körper ist
- 45:33immer jetzt rein. Physikalische Gesetze, die
- 45:39besagen, mein Körper ist hier. Aber mein Kopf, mein Inneres ist
- 45:51oftmals woanders und es ist nicht bei meinem Körper.
- 45:57Oftmals ist der Kopf in der Vergangenheit, was ist damals
- 46:01passiert, was, was haben meine Eltern falsch gemacht, warum
- 46:09habe ich diese oder jene Entscheidung getroffen?
- 46:13Warum hab ich mich so verhalten? Warum hab ich es nicht früher
- 46:17gemerkt? Warum ist mein Leben so
- 46:20verlaufen wie es verläuft oder verlaufen ist?
- 46:25Zweite Timeline Zukunft was wenn das schief geht, was wenn ich
- 46:38verlassen werde, was wenn ich scheitere?
- 46:44Was ist, wenn ich krank werde? Was ist, wenn das Geld nicht
- 46:47reicht, was ist, wenn alles zusammenbricht, der kennt das
- 46:56natürlich jeder und pass auf, jetzt kommen wir so ein bisschen
- 47:05wieder auf das systemische Coaching was ich betreibe,
- 47:08Vergangenheit ist wichtig. Versteht mich nicht falsch, ich
- 47:11will die nicht abkapseln, sondern ich bediene mich ja im
- 47:16Coaching auch der Vergangenheit, weil die zeigt mir Muster auf,
- 47:19die zeigt mir auf, warum zum Beispiel ein Coachy oder ich
- 47:23selber, warum ich reagiere, wie ich reagiere, die macht
- 47:27Zusammenhänge sichtbar und in Zukunft ist auch wichtig, ja,
- 47:32sie gibt mir ja quasi meine Richtung vor, sie hilft mir bei
- 47:36meiner persönlichen Lebensplanung und.
- 47:39Und sie gibt mir ja auch einen Sinn, weil wenn es die Zukunft
- 47:42nicht geben würde, welchen Sinn hätte ich denn, irgendetwas zu
- 47:45planen, sei es ein Kinderwunsch, sei es ein Haus bauen, sei es
- 47:47einen neuen Jobanfang, sei es eine Weiterentwicklung, aber ein
- 47:53untrainierter Geist, der geht seltenst automatisch in die
- 47:59bestärkende Vergangenheit oder in die konstruktive Zukunft,
- 48:05sondern der automatisierte oder untrainierte Geist.
- 48:08Klappert immer das Negative ab. Immer jetzt spricht man wieder
- 48:14von Selbstführung. Der untrainierte Geist, der
- 48:20Geist ist trainiert, nur halt falsch portioniert, sagen wir es
- 48:22mal so, ja der sorgt halt dafür, dass sich in diese negative und
- 48:30angstvolle negative Vergangenheit angstvolle Zukunft
- 48:32gibt und jetzt, und natürlich ist er trainiert worden, genau
- 48:36das zu tun. Er ist es aber nicht und
- 48:38deswegen untrainiert. Er ist nicht darauf trainiert,
- 48:43in eine bestärkte oder oder auf eine bestärkende, lehrreiche
- 48:52Vergangenheit zu blicken und auf eine wirkliche konstruktive
- 48:56Zukunft, die uns wirklich Sinn, Freude oder was auch immer
- 49:00bescheren kann. Darauf ist der automatisierte
- 49:05oder untrainierte Geist nicht geeicht, aber das können wir
- 49:08ändern, das kann jeder, der Geist hat hier auch die ganzen
- 49:12negativen Dinge gelernt, warum soll er nicht die positiven
- 49:19lernen, aber genau das ist es, was den Menschen fertig macht,
- 49:26wenn du dauerhaft in einer negativen Vergangenheit lebst.
- 49:32Wird deine zu deine Gegenwart ganz schwer zu handeln oder sie
- 49:37wird einfach schwer. Sie fühlt sich schwer an, sie
- 49:41fühlt sich an, so dieses das schaffe ich nicht, wenn du
- 49:45dauerhaft in einer Angstvollen oder beängstigten Zukunft lebst,
- 49:51ist deine Gegenwart definitiv alles, aber nicht sicher, ihr
- 49:54seid unsicher, immer immer. Und dann bist du zwar körperlich
- 50:02anwesend, aber innerlich niemals on point.
- 50:12Wem ist damit denn wohl geholfen?
- 50:16Der Körper ist willig, aber das Fleisch war schwach, oder wie
- 50:19war das, wem ist damit geholfen, wenn man körperlich im hier und
- 50:24jetzt ist, aber innerlich irgendwo in der Matrix
- 50:30rumfliegt? Zwischen den Welten sich
- 50:33befindet und ja noch mal noch mal.
- 50:38Nur weil man dieses Muster jetzt gelernt hat, also in meinem Fall
- 50:42heißt das noch lange nicht, dass es immer, immer, immer
- 50:45funktioniert. Natürlich habe auch ich mal
- 50:48Zweifel, natürlich habe ich auch mal Angst vor irgendetwas, weil
- 50:54es vielleicht neu ist, weil es mir Angst macht, weil ich es
- 50:56schon mal erlebt habe, verlassen werden, wie auch immer.
- 51:01Aber dieses Thema kommt emotional bei mir gar nicht mehr
- 51:05auf, weil ich es nicht beeinflussen kann.
- 51:10Ich kann das eine nicht mehr rückgängig machen und das andere
- 51:12steht in den Sternen, seid vorsichtig mit zum Beispiel der
- 51:17Aussage für immer, seid vorsichtig damit, für immer gibt
- 51:22es nicht, weil keiner weiß was bringt diese Zukunft.
- 51:28Deswegen brauchen wir eine bewusste Steuerung dieser 3
- 51:33Timelines dieser 3 Zeitzonen nicht.
- 51:38Nie wieder Vergangenheit nee, das ist ja Bullshit, sondern was
- 51:42aus meiner Vergangenheit, gibt mir eventuell Kraft oder eine
- 51:46Erkenntnis, woraus kann ich eine Lehre ziehen, woraus aus meiner
- 51:51Vergangenheit kann ich im hier und jetzt lernen.
- 51:57Nicht nie wieder zukunftsgedanken um Gottes
- 51:59Willen. Nein, so welche Art der Zukunft
- 52:04gibt mir eine Richtung vor, statt einem ängstlichen
- 52:10Angstverhalten ängstliches angstverhalten naja, ihr wisst
- 52:14ja aber auch nicht nur noch im hier und jetzt, weil ich.
- 52:21Ich kehre immer wieder ins jetzt zurück, weil es in meiner
- 52:25Handlungsmacht liegt. Ich darf mich bewegen, überall
- 52:32wo ich möchte, ich muss an meine Zukunft denken, ich brauche
- 52:35meine Vergangenheit dafür, um jetzt wieder im hier und jetzt
- 52:39eine Macht zu haben, die mich handeln lässt.
- 52:42Eine Macht über mich selber zu haben, eine innere Führung,
- 52:46selbstführung zu haben, ich brauche das.
- 52:50Ich muss nicht krampfhaft mich immer im hier und jetzt bewegen,
- 52:54wenn ich euch hier im Podcast jetzt seit 52 Minuten glaube ich
- 53:01steht da, ich weiß es nicht, muss um die Ecke gucken, ja kann
- 53:04sein, erzähle ich euch Dinge und dafür greife ich auch auf meine
- 53:08Vergangenheit zurück, da da aufgrund dessen Blicke ich auch
- 53:14in die Zukunft das ich mache ja gerade nichts anderes mit euch
- 53:18und natürlich erkläre ich auch das hier und jetzt ich.
- 53:22Ihr seht, ich darf zwischen den Welten springen.
- 53:28Die Frage ist nur, verletze ich mich bei dem Sprung oder ist der
- 53:31gesund deswegen ein trainierter Geist?
- 53:37Wird euch eine bestärkende Vergangenheit liefern, die
- 53:41gewünschte Zukunft, zumindest soweit wie es beeinflussen
- 53:44könnte, also wie ihr den Weg vorgebt, aber auf jeden Fall ein
- 53:48Präsentes jetzt und. Auf jeden Fall ja, wenn dein
- 53:55Kopf quasi ständig ständig in alten Wunden rumstochert oder in
- 54:03zukünftigen Katastrophen denkt, dann könnt ihr im hier und
- 54:09jetzt, da wo jetzt der Körper sitzt, keine Sicherheit finden.
- 54:15Das ist nicht möglich, also jedenfalls nicht annähernd.
- 54:22Und ich merk, der Podcast kriegt schon wieder eine Überlänge, die
- 54:28bin ich gar nicht gewohnt. Ist aber auch egal.
- 54:30Ich glaube einfach, das bietet Mehrwert.
- 54:34Ich glaube das bringt euch Mehrwert und natürlich gebe ich
- 54:37auch viele Coaching Inhalte hier preis, aber das mache ich gerne.
- 54:42Es ist aber natürlich nur die Oberfläche an der wir hier
- 54:44kratzen, also. Es ist schön, wenn jetzt einige
- 54:49Leute aufgrund dieser dieser, dieser, dieses Podcastes
- 54:53vielleicht zu sich finden. Das wäre toll, geben wir mal
- 55:00noch mal das Thema bestärkende Vergangenheit ein.
- 55:07Logischerweise ist eine bestärkende Vergangenheit
- 55:10sinnvoller, statt in alten bunten Rum zu kramen, da glaube
- 55:14ich. Das sollte jetzt spätestens
- 55:17jetzt jedem klar sein. Und viele Menschen gehen halt in
- 55:21ihre Vergangenheit, um Schmerz zu besuchen, zu besuchen, nicht
- 55:26zu suchen. Sie erinnern sich an alles, was
- 55:29Ihnen gefehlt hat, sie an das, was ihnen wehgetan hat, sie
- 55:33erinnern sich an Dinge, die sie als ungerecht empfunden haben
- 55:37und, und, und, auch an Menschen, die sie enttäuscht haben und
- 55:43jetzt noch mal, das darf nicht. Gesehen werden, das darf gesehen
- 55:48werden, aber wenn quasi deine Vergangenheit, wieso ein Museum
- 55:59deiner Verletzungen ist, dann werdet ihr aus diesem
- 56:03Museumsbesuch geschwächt rausgehen, deshalb brauchen wir
- 56:09diese andere Form von Vergangenheit, wir brauchen
- 56:12dieses. Bestärkte.
- 56:15Wir brauchen diese bestärkte Vergangenheit.
- 56:18Ja, was bedeutet das? Wir schauen nicht nur auf das,
- 56:27was uns verletzt hat, wir schauen auch auf das, was wir
- 56:31zum Beispiel geleistet haben, was wir überstanden haben,
- 56:37welche Situationen haben wir überlebt, welche Fähigkeiten
- 56:41haben wir entwickelt. Welche Grenzen habe ich
- 56:46vielleicht heute, die ich früher nicht hatte?
- 56:50Welche Muster bei anderen oder bei mir selber erkenne ich
- 56:53vielleicht heute viel, viel eher und wo und wann bin ich nicht
- 56:59mehr dieselbe Person, die ich früher einmal war?
- 57:02Das hat nichts mit Verdrängung zu tun, das ist tatsächlich ein
- 57:06vollständiges Erinnern. Noch mal, unsere Vergangenheit
- 57:12besteht nicht nur aus Verletzungen, sondern auch aus
- 57:16Lernen und überleben. Ganz einfach.
- 57:24Das ist nicht nur ein Trauma narrativ, das ist auch ein
- 57:27Kompetenznarrativ und so sollte es auch gesehen werden und.
- 57:36Wenn ich meine Vergangenheit nur als Beweis für meinen Schmerz
- 57:39interpretiere oder benutze, dann übersehe ich einfach die Beweise
- 57:44meiner Kraft. Und genauso gehen wir jetzt auch
- 57:48noch mal eben in die gewünschte Zukunft statt in den Worst case.
- 57:52Wir gehen einfach mal in den Bereich, wo ich sage,
- 57:59unglaublich viele Menschen haben eine extrem.
- 58:05Starke Vorstellungskraft, nennen wir es mal so und es ist nichts
- 58:10Schlechtes um Gottes Willen, um Gottes Willen, aber es wird dann
- 58:13schlecht, wenn man sie gegen sich einsetzt, dann wird es
- 58:16schlecht, die können sich detailliert vorstellen, was
- 58:22alles schief laufen wird. Wie gesagt, habe ich vorhin
- 58:26schon mal erwähnt, wie jemand sie verlässt, wie man scheitert,
- 58:31wie man krank wird. Wie man allein endet, in
- 58:36Einsamkeit, keine Ahnung, Geld reicht nicht und so weiter der
- 58:43Kopf kann das in Bildern, Szenen, Dialogen und in Gefühlen
- 58:52produzieren, das kann der und unser Körper, der ja hier sitzt
- 59:02im hier und jetzt. Der sieht das als Realität an.
- 59:08Das ist alles so gut wie Real. Das ist abgesegnet, Unterschrift
- 59:12drunter, Frau Müller, können Sie zu den Akten legen, als okay,
- 59:18als grüne Akte, kann raus, das ist die Macht von Vorstellungen,
- 59:28das was ich euch gerade beschrieben habe.
- 59:31Ist die Macht, die wir Menschen haben, uns Dinge vorzustellen.
- 59:42Aber jetzt kommt die Frage, wenn mein Kopf mir quasi oder wenn
- 59:50der Kopf so stark ist, dass er worst case Szenarien bauen kann.
- 59:59Warum zum Geier baue ich mir dann keine Best Case Szenarien,
- 1:00:08warum nicht, ich will ja keine, keine keine, ich will ja keine
- 1:00:13Märchen bauen oder keine Scheinwelt bauen oder oder
- 1:00:16irgendwas unrealistisches, sondern einfach nur ein Best
- 1:00:21Case Szenario um meine innere Ausrichtung die ich habe neu zu
- 1:00:27gestalten. Wie möchte ich zum Beispiel in
- 1:00:31Zukunft reagieren? Wer möchte ich sein oder werden,
- 1:00:38welche Art der Beziehung möchte ich führen, wie möchte ich mit
- 1:00:41Emotionen oder mit Angst oder sonst irgendwas umgehen können,
- 1:00:46wie möchte ich mit meinem Körper umgehen, wie möchte ich
- 1:00:50arbeiten, sprechen, reden, was weiß ich, wie möchte ich mich
- 1:00:53selbst führen. Best.
- 1:00:58Case Szenario Die gewünschte Zukunft ist die innere
- 1:01:09Ausrichtung im Best Case Szenario.
- 1:01:12Das ist die gewünschte Zukunft und das ist auch keine Flucht
- 1:01:15aus der Gegenwart, ja, sondern das ist eine Richtung für eine
- 1:01:22neue Gegenwart, Gegenwart, Gegenwart, die ändert sich ja
- 1:01:26sekündlich, also. Das ist eine eine, eine
- 1:01:29Richtung, die ich der Gegenwart oder nicht der Zukunft vorgebe,
- 1:01:34damit ich immer eine bestmöglichste Gegenwart habe.
- 1:01:42Die gute Zukunftsvision ist jetzt nicht dazu da, dass man
- 1:01:45sich irgendwie keine Ahnung im Kopf berauscht an Gedanken,
- 1:01:51Szenarien, die man sich vorstellt, die aber
- 1:01:52unrealistisch sind, dafür ist es nicht da.
- 1:01:57Sie ist quasi dafür da, dass wir im hier und jetzt viel bewusster
- 1:02:03sind, bewusster entscheiden, bewusster handeln, bewusster
- 1:02:07reden, bewusster denken, bewusster bewerten.
- 1:02:12Ja, und jetzt kommt die dritte Zeitzone.
- 1:02:20Das einzig echte Handlungsfenster was wir haben,
- 1:02:24ist das hier und jetzt. Das klingt immer so pathetisch,
- 1:02:31so bleib doch bei dir, du musst deine Mitte finden, ich meine
- 1:02:37das gar nicht esoterisch, ich meine das nicht spirituell, ich
- 1:02:40meine, obwohl auch da gibt es ganz viele Parallelen,
- 1:02:44definitiv, also bitte nicht verteufeln, nee, das ist Präsenz
- 1:02:50ich. Achtsamkeit im Moment sein im
- 1:02:52hier und jetzt sein, aufgrund all der Sachen, die ich euch
- 1:02:57jetzt seit Augenblick über einer Stunde erzähle.
- 1:03:04Aber viele hören das und denken, ja, ist ja toll, aber meine
- 1:03:08Probleme sind ja real. Natürlich sind die Real klar.
- 1:03:14Aber trotzdem, trotz aller Probleme liegt deine
- 1:03:17Handlungsmacht, die du hast, niemals im gestern und niemals
- 1:03:21im Morgen. Sie liegt immer jetzt, immer
- 1:03:32jetzt. Du kannst gestern nicht mehr
- 1:03:39anders behandeln, du kannst morgen noch gar nicht behandeln.
- 1:03:45Du kannst nur jetzt Entscheidungen treffen, nur
- 1:03:47jetzt. Du kannst die Entscheidung gerne
- 1:03:50vertagen, Prokrastinieren kennen die alle, aber vertage ich einen
- 1:03:57Atemzug, den nehme ich jetzt, den nehme ich jetzt im hier und
- 1:04:09jetzt. Ich kann jetzt mein Handy
- 1:04:13weglegen. Ich kann auch jetzt mein Körper
- 1:04:17spüren. Ich kann auch jetzt diesen
- 1:04:19Moment aufsaugen und glaubt mir, ich bin in dieser Folge in
- 1:04:22diesem Podcast gerade so tief auch drin, dass ich den jetzt
- 1:04:26spüre in meinen Gedanken, jetzt gerade auch in dieser Zeitzone
- 1:04:30bin, bewege mich gerade weder in Zukunft noch in Vergangenheit,
- 1:04:34ich bin jetzt hier ganz bei mir und dieses ganz bei mir ist
- 1:04:39tatsächlich ein ein Zustand, den ich fast dauerhaft habe
- 1:04:42mittlerweile. Das jetzt ist nicht klein, das
- 1:04:49jetzt ist ein Ort oder der einzige Ort an denen oder an dem
- 1:04:55eine Veränderung real werden kann und ja, manchmal ist das
- 1:05:04schwer, wenn der Kopf laut ist. Ich weiß das, deswegen erzähle
- 1:05:07ich euch das alles hier. Um euch zu zeigen oder die
- 1:05:10Möglichkeit aufzuzeigen, sage ich mal, dass es auch anders
- 1:05:15geht. Ja, das hier und jetzt ist auch
- 1:05:17nichts Romantisches, das ist hier nichts so von wegen hier
- 1:05:22liegen Rosen und Kerzen und hast du nicht gesehen und der
- 1:05:26Geigenspieler kommt und alles ist toll.
- 1:05:28Nee es ist der einzige Ort ganz ganz krass runtergebrochen und.
- 1:05:33An dem ich auf oder auf den ich wirklich, an dem ich oder auf
- 1:05:37den ich Einfluss habe, Punkt. So einfach ist das, das hat
- 1:05:41nichts mit Romantik zu tun, nichts mit schön Malerei zu tun,
- 1:05:44nichts mit ich schmücke irgendwas aus und machen
- 1:05:46Schleifchen drum, nein, der ist Fakt so und du bist nicht deine
- 1:05:53Gedanken zum Beispiel, das ist ein Satz, der wird so oft
- 1:05:58gesagt, aber die meisten verstehen ihn nicht.
- 1:06:02Hört sich auch unglaublich romantisch an, oder?
- 1:06:08Aber wie fühlen sich Gedanken denn an, wo sind sie denn?
- 1:06:15Sie sind in eurer Stimme, sie benutzen Eure Sprache, Gedanken
- 1:06:24kennen deine Geschichte, lasst euch das mal kurz so.
- 1:06:32Ein bisschen durch den Kopf gehen, deine Gedanken kennen
- 1:06:38deine Geschichte. Sie kennen deine Schwächen und
- 1:06:44Sie kennen deine Angst. Und genau weil das so ist,
- 1:06:49denken die meisten Leute, es ist die Wahrheit oder sie wirkt wie
- 1:06:56die Wahrheit. Sagen wir es mal so, aber ein
- 1:06:59Gedanke ist erstmal nur ein. Ein Gedanke, ein inneres
- 1:07:05Ereignis, der taucht auf, und manchmal ist ein Gedanke von mir
- 1:07:13ist sinnvoll, manchmal so absurd, grausam, hilfreich,
- 1:07:18ängstlich oder manchmal wiederholt er auch einfach nur
- 1:07:22den alten Schmerz, aber ihr müsst 1 wissen, ihr seid nicht
- 1:07:27automatisch dieser Gedanke seid ihr nicht.
- 1:07:33Du bist der ich bin, der ihr seid.
- 1:07:37Diejenigen, die diesen Gedanken bemerken oder bemerken können.
- 1:07:46Und wenn du diesen Gedanken da bemerkt hast, heißt es nicht,
- 1:07:51dass du mit ihm schwanger gehst, dass du mit ihm identisch bist,
- 1:07:54dass ihr D Accor seid. Das ist ein Unterschied, es ist
- 1:08:00Freiheit. Ja, es ist Freiheit, so kann man
- 1:08:03es nennen, denn wenn ich nicht mein Gedanke bin, dann kann ich
- 1:08:10prüfen, dann kann ich bewerten, will ich diesem Gedanken
- 1:08:15überhaupt folgen, ist er überhaupt wahr, ist er alt,
- 1:08:18kommt er aus der Angst heraus, ist er vielleicht, wie hatten
- 1:08:21wir es so schön vorhin, einen Mangel ist der Schutz, ist er
- 1:08:25selbstabwertung ich kann entscheiden, und das macht mich
- 1:08:30frei ich. Hört sich wieder sehr heroisch
- 1:08:35und pathetisch an, aber lasst es euch durch den Kopf gehen.
- 1:08:38Bewertet das mal, was ich hier sage, das ist Freiheit,
- 1:08:43Freiheit, inner innere Freiheit ist es, wenn ich meinen
- 1:08:50automatisierten Gedanke prüfen kann, wenn ich mir einfach ganz
- 1:08:53viele Optionen offen lassen kann, was er denn sein kann,
- 1:08:58dann habe ich die Möglichkeit zu entscheiden.
- 1:09:02Ich werde nicht immer richtig entscheiden, ihr auch nicht,
- 1:09:05nicht perfekt, manchmal unperfekt, manchmal falsch, aber
- 1:09:12ihr werdet immer öfter entscheiden und genau darum geht
- 1:09:17es, genau darum geht es nicht, Gedanken wegzumachen, sondern
- 1:09:25sich die Führung, diese Freiheit zurückzuholen und.
- 1:09:31Oder neu aufzusetzen. Zu einfach ist das in der
- 1:09:39Theorie, ich hätte hier noch ein ja, ach was soll das kommen, ich
- 1:09:55gehe in meinem Coaching ganz oft her, ganz oft.
- 1:09:59Und sagen meinem Coachy sie sollen ihr Gehirn quasi benennen
- 1:10:04mit einem Namen oder einer Fantasiefigur.
- 1:10:08Hört sich jetzt erstmal bescheuert an.
- 1:10:09Wer mich länger verfolgt, weiß, dass bei mir früher mein Gehirn
- 1:10:14quasi Flip hieß, das war ein Grashüpfer, das habe ich nicht
- 1:10:17gemacht, weil ich, weil ich, weil ich bescheuert bin oder gut
- 1:10:20bin, ich aber das habe ich gemacht, um Abstand zu bekommen.
- 1:10:26Um Abstand zwischen mir und automatisierten Gedanken zu
- 1:10:29bekommen, wenn ich meinem Gehirn einen Namen gebe.
- 1:10:34In meinem Fall war es Flip, der Grashüpfer, dann erschaffe ich
- 1:10:38und es entsteht automatisch eine innerliche Trennung zwischen den
- 1:10:44den Gedanken strömen, dann heißt es zum Beispiel als Beispiel,
- 1:10:52keine Ahnung, was haben wir für einen für einen Satz, Ich bin
- 1:10:55nicht genug. Sondern Ah, flipp erzählt mir
- 1:11:01gerade wieder, ich bin nicht genug oder keine Ahnung oder ich
- 1:11:09sag, ah, mein Kopf versucht gerade, mich mit Kontrolle zu
- 1:11:15schützen. Wie gesagt, der Name des Hirns,
- 1:11:19Ey, der ist so frei wie noch irgendwas von mir ist auch immer
- 1:11:22bremse. Fragt mich immer noch, ob sie
- 1:11:24auch mal bremse. Kann man jemand bitte gucken und
- 1:11:26googeln, ob es auch mal bremse irgendwo gibt, damit wir
- 1:11:30vielleicht bei Folge 300 irgendwann Frau Oma bremse
- 1:11:33einladen können und mal fragen können wie ihr so geht?
- 1:11:36So also ihr könnt eurem Gehirn egal welchen Namen geben,
- 1:11:43wichtig ist nur, das ist ganz wichtig, macht aus ihrem aus
- 1:11:46eurem Gehirn niemals einen Feind, euer Gehirn ist nicht
- 1:11:49böse, sagt nichts Böses an sich. Das will ich schützen.
- 1:11:55Das ist eigentlich ein Ehrenmann oder eine ehrenfrau Gehirn.
- 1:12:01Ihr könnt wirklich entweder im Selbstgespräch, wenn ihr alleine
- 1:12:05seid, damit es nicht so quinch ist, oder innerlich sagen von
- 1:12:10eurem Hirn sagen, ey, danke für den Hinweis, ich prüfe das mal
- 1:12:15oder keine Ahnung, er hatten wir schon nächstes Thema, oder?
- 1:12:22Das ist ein worst case. Jetzt brauche ich
- 1:12:24Wahrscheinlichkeiten, jetzt brauche ich eine Bewertung ist
- 1:12:26brauche ich Fakten oder ich sage Ihnen ganz klar, ey, du willst
- 1:12:35mich schützen, ich weiß das, aber ich entscheide, das ist
- 1:12:42Führung, alles andere wäre wieder Unterdrückung, alles
- 1:12:47andere wäre Unterdrückung, Unterdrückung.
- 1:12:49Und das alles findet natürlich mit einer innerlichen Stimme
- 1:12:53auch statt, um einfach Gedanken besser führen zu können.
- 1:12:59Und das hilft auch manchmal, vielleicht einfacher zu
- 1:13:07unterscheiden, sage ich jetzt mal, weil eure innere Stimme hat
- 1:13:12ganz grob, jetzt sage ich mal 3 Richtungen, die ist neutral.
- 1:13:19Sie ist sie nimmt, war und ist positiv oder konstruktiv, ganz
- 1:13:27grobe Richtung, ja, die innere Stimme nimmt war.
- 1:13:33Das hier ist ein Tisch, dieser Podcast geht eine Stunde 13
- 1:13:39Minuten diese, diese innere Stimme nimmt war.
- 1:13:46Keine Ahnung. Ich habe noch eine offene
- 1:13:48Aufgabe, ich muss noch einkaufen, duschen, was weiß
- 1:13:51ich, die nimmt auch wahr, mein Körper ist angespannt, aber
- 1:13:56wichtig ist, die ist neutral. Diese Stimme, die ist sauber und
- 1:14:01die beschreibt die Stimme, kann auch positiv oder konstruktiv
- 1:14:11sein, das heißt, diese Stimme sucht nach Möglichkeiten, die.
- 1:14:16Ja, was können wir als nächstes machen?
- 1:14:18Hast du eine gute Lösung für mich?
- 1:14:20Flip, hast du vielleicht eine Lösung für mich, kann ich was
- 1:14:23daraus lernen, keine Ahnung, wie kann ich jetzt irgendwas tun,
- 1:14:29worauf kann ich Einfluss nehmen? Diese Stimme sucht nach
- 1:14:35Möglichkeiten, es gibt aber auch die innere Stimme und da habe
- 1:14:38ich jetzt schon ganz viel von erzählt, eigentlich müssen wir
- 1:14:41sich noch mal erwähnen, ich möchte es trotzdem tun.
- 1:14:43Es gibt doch die negative innere Stimme, die Katastrophisiert
- 1:14:46bewertet, verallgemeinert und macht euch eng.
- 1:14:49Das wird schief gehen, ich bin nicht gut genug bla bla bla, das
- 1:14:52schaffst du nie, typisch du, das bringt doch alles nichts und es
- 1:15:00ist deswegen erwähne ich die noch, es ist gar nicht das Ziel,
- 1:15:02diese innere Stimme nie wieder zu haben.
- 1:15:04Ja, das Ziel ist, sie einfach zu erkennen und sie einzuordnen,
- 1:15:08hatten wir vorhin ja. Und solange wir sie nicht
- 1:15:15erkennen, noch mal, halten wir sie für eine Wahrheit.
- 1:15:18Deswegen nehme ich Sie hiermit rein.
- 1:15:23Ja, ist anstrengend gerade, es ist anstrengend, auch für mich,
- 1:15:30jetzt gerade da voll drin zu bleiben, muss ich ganz ehrlich
- 1:15:33sagen, es ist anstrengend. Nicht nur körperlich, sondern
- 1:15:41auch geistig für mich trotzdem. Ich hatte mir so einiges
- 1:15:46vorgenommen, was ich hier in diesem Podcast reinpacken möchte
- 1:15:50und meine bewertende Stimme sagt mir jetzt, ja, du hast noch
- 1:15:56ressourcenfrei und ich klapper jetzt schon ab okay schaffe ich
- 1:16:00das jetzt noch, obwohl ich jetzt noch einen Alltag habe, obwohl
- 1:16:03ich noch das und das erledigen möchte oder muss?
- 1:16:05Wir haben jetzt. 12:00 Uhr mittags nun 12:00 Uhr mittags.
- 1:16:11Podcast geht viel länger als ich dachte, als ich wirklich dachte,
- 1:16:14ich wusste nicht, dass ich so in einen, ich sag mal in einen
- 1:16:17Redeschwal kommen, aber jetzt bewerte ich, ich bewerte jetzt
- 1:16:20gerade diesen Moment, deshalb mache ich schon jetzt ungefähr
- 1:16:2234 Minuten okay hat es irgendeinen Einfluss, jetzt auf
- 1:16:28den weiteren Verlauf meines Tages hat es heute in dem Fall
- 1:16:31nicht, hat es einfach nicht, ja und?
- 1:16:38Warum ich das jetzt so schön sage ist, ich würde ja ins
- 1:16:44Grübeln kommen und viele von euch kennen das Szenario, dass
- 1:16:50man generell ins Grübeln kommt jetzt over thinking.
- 1:16:53Aber dieses Nachtgrübeln, wenn dein, wenn dein Kopf nachts um 3
- 1:17:01lügt, wenn er euch hops nehmen will.
- 1:17:08Wie gesagt, ihr kennt, dass ihr wacht auf nachts um 23 wat weiß
- 1:17:11ich um wieviel Uhr so oder es ist kurz zum Einschlafen oder
- 1:17:16morgens viel zu früh whatever wie auch immer, plötzlich ist
- 1:17:21euer Kopf wach, also nicht ruhig wach sondern wach, mit
- 1:17:26Problemen, mit Sorgen, mit Gedanken, plötzlich kommen diese
- 1:17:31Dinge wieder hoch wie Finanzen, Beziehung, Arbeit, Kinder was
- 1:17:34weiß ich. Irgendwelche Entscheidungen oder
- 1:17:36Konflikte? Und komischerweise wird nachts
- 1:17:39alles immer schlimmer, weil ein Problem was wir scheinbar am Tag
- 1:17:46lösen können, fühlt sich nachts existenziell an und dann wird
- 1:17:54ein Gedanke ratzfatz zur Katastrophe dieses aus ich muss
- 1:18:00morgen etwas klären, wird dann urplötzlich Scheiße das geht
- 1:18:03jetzt alles den Bach runter. Ich habe Druck, ich schaffe mein
- 1:18:06Leben nicht, mein Partner war irgendwie distanziert zu mir
- 1:18:11oder hat was Blödes gesagt, ich werde verlassen.
- 1:18:17Jetzt kommt das wichtige an dieser ganzen Thematik, ein Kopf
- 1:18:24rechnet nachts nicht in Wahrscheinlichkeiten, er rechnet
- 1:18:30nachts in Gefahr. So ungefähr kann man es
- 1:18:35ausdrücken. Ja, der Kopf nimmt einen
- 1:18:41möglichen Ausgang und stellt ihn innerlich dar, als wäre dieser
- 1:18:48Ausgang sicher und deswegen sollte man ich mein, ist ja
- 1:18:56generell so, dass man sich nicht alles glauben soll, was der Kopf
- 1:18:58sagt, aber besonders nachts. Auf keinen Fall jede Geschichte
- 1:19:02glauben, die dein Kopf dir erzählt.
- 1:19:05Nachts braucht man in der Regel keine Lebensanalyse, auch in der
- 1:19:09Nacht brauche ich Führung und Flip zum Beispiel oder ich weiß
- 1:19:17nicht, ich habe letztens in irgendeinem Podcast gehört, da
- 1:19:20hat jemand sein Hirn Einstein genannt, das fand ich auch
- 1:19:22richtig geil. Einstein fand ich cool und auch
- 1:19:27den kann ich nachts ansprechen, der hat quasi Notdienst.
- 1:19:29Ja, er ist in der Dauer, Dauer, Rufbereitschaft und Führung
- 1:19:34nachts. Würde heißen ja immer danke
- 1:19:38flipp, schön, dass du mich schützen willst, aber wir haben
- 1:19:41mitten in der Nacht lösen wir nichts, das lösen wir nicht
- 1:19:45nachts um 2 oder 3, wenn es morgen noch relevant ist, schaue
- 1:19:51ich mir die ganze Sache noch mal im Hellen an und wenn der Kopf
- 1:19:55weiter macht einfach sagen hat man schon kommt nächstes Thema
- 1:19:57nächstes Thema. Oder Stopp.
- 1:20:00Jetzt ist Schlafenszeit und wenn es hell wird, ist Lösungszeit,
- 1:20:07wie auch immer, es klingt einfach, was ich jetzt sage,
- 1:20:12aber das Bedarf Training, Training, Training, Training und
- 1:20:18jetzt kommen was ganz Entscheidendes dazu, so was bei
- 1:20:20mir, wenn man immer mehr in die Selbstführung kommt und sich
- 1:20:24sowieso mit Gedanken, Bewertung und so was befasst.
- 1:20:28Und die auch die ersten Früchte tragen wird dieses over Thinking
- 1:20:32automatisch weniger. Aber egal wie rum ich das jetzt
- 1:20:37hier erkläre, es bedarf Arbeit, es bedarf Training, trifft keine
- 1:20:46endgültigen Entscheidung auf Basis deines Kopfes, der dich
- 1:20:49nachts um 03:00 Uhr weckt und dir irgendwelche Katastrophen
- 1:20:52erzählt, niemals so das. Ich würde ja gerne sagen, ich
- 1:21:05komme jetzt zum Kern dieser Folge, vielleicht bisschen spät,
- 1:21:08aber sonst ganz nett. Es gibt quasi 3 Schritte, die
- 1:21:13ich, die ich in der Selbstführung machen kann,
- 1:21:15wahrnehmen, unterbrechen und ich richte mich neu aus, damit ist
- 1:21:19alles erklärt, herzlichen, also bitteschön 60€ überweisen, das
- 1:21:23war hier mehr als die Coachingstunde. 3 Schritte
- 1:21:27wahrnehmen, unterbrechen und neu ausrichten extrem simpel, so wie
- 1:21:32es sich anhört, ist es jetzt aber nicht unbedingt.
- 1:21:39Auch das ist Trainingssache es ist nicht leicht, ja, aber
- 1:21:44leicht hat sein wahrnehmen. Du merkst zum Beispiel, mein
- 1:21:49Kopf läuft gerade in in einem Mangelzustand oder in der Falle.
- 1:21:54Oder ich habe gerade nur Case oder ich hänge gerade in der
- 1:21:58Vergangenheit fest. Wie auch immer, wahrnehmen
- 1:22:03dieser Gedanken ist euer erster großer Step.
- 1:22:07Vorher wart ihr drin, jetzt könnt ihr ihn sehen, das ist
- 1:22:11quasi der Kern der Aussage dieser Folge.
- 1:22:15Ich habe versucht diese Folge so logisch wie möglich aufzubauen,
- 1:22:19dass man jetzt am Ende versteht, was ich meine.
- 1:22:24Also das Wahrnehmen. Ich habe gerade mein worst case,
- 1:22:27dies, dass jenes wahrnehmen ist der erste große Teil Erfolg so,
- 1:22:33dann habe ich gesagt unterbrechen nächster Schritt,
- 1:22:37du brauchst eine Unterbrechung und was sich bei meinen
- 1:22:42Coachings durch Coachings durchgesetzt hat ist das Wort
- 1:22:45Stopp ganz simpel ganz ganz simpel, ja ederlich.
- 1:22:50Könnt ihr Stopp sagen? Ihr könnt es laut äußern, wenn
- 1:22:53ihr vielleicht alleine seid oder mit jemand zusammen seid, dem er
- 1:22:56vertraut. Es kommt immer bisschen blöd.
- 1:22:58Im Supermarkt, gebe ich zu, ich unterbreche etwas, die
- 1:23:05innerliche Stimme sagt Stopp, aber ich habe ja auch noch die
- 1:23:10körperliche Möglichkeit etwas zu tun, indem ich einfach
- 1:23:13aufstehen, dem ich vielleicht das Licht an oder ausmache
- 1:23:16Fenster aufmache. Eine Achtsamkeitsübung mache was
- 1:23:20weiß ich. Es gibt da atemtechniken, es
- 1:23:23gibt da ganz viele Sachen, aber unterbrechen bedeutet immer, ich
- 1:23:27lasse den Gedankenstrom nicht einfach weiterlaufen, ich setze
- 1:23:32jetzt hier eine Markierung, damit ich mich Achtung Schritt 3
- 1:23:36neu ausrichten kann, das ist nämlich der entscheidende Teil
- 1:23:39einer Sache, nicht nur stoppen, nicht nur atmen oder wie auch
- 1:23:42immer, sondern sondern denn, wenn wir nur stoppen würden,
- 1:23:46würden wir ja in so einer in so einer Art luftleer Raum sein und
- 1:23:52unser Kopf würde wieder ins alte Muster zurückspringen.
- 1:23:54Nein, wir geben uns in diesem Fall eine neue Richtung vor, was
- 1:24:00kann ich jetzt gerade wie beeinflussen, was ist mein
- 1:24:05nächster Schritt, was ist ein Fakt.
- 1:24:07Was ist eher nur eine alte oder oder dämliche Geschichte?
- 1:24:12Was gibt mir gerade Kraft, was habe ich schon geschafft, was
- 1:24:14brauche ich jetzt, was braucht mein Körper jetzt, was wäre eine
- 1:24:19erwachsene Reaktion und dann sind wir wieder eine
- 1:24:22Selbstführung und nicht im Gedankenkrieg es ist Führung
- 1:24:30unterbrechen. Ohne Neuausrichtung ist nur eine
- 1:24:35Pause Unterbrechung mit Neuausrichtung ist eine Führung
- 1:24:40eine Selbstführung. Ich könnte euch jetzt auch
- 1:24:49Beispiele nennen, aber ich denke ich denke einfach ihr wisst was
- 1:24:54ich meine und so langsam. Aber sicher werden wir jetzt
- 1:25:02auch zum Ende kommen, weil ich habe mich tatsächlich leer
- 1:25:07geredet. Ich bin durch, ich bin durch,
- 1:25:16wirklich wahrhaftig, also du bist nicht jeder Gedanke denkt
- 1:25:21daran, du bist nicht jeder Gedanke, der in dir auftaucht,
- 1:25:24aber du bist verantwortlich dafür, welchen Gedanken.
- 1:25:29Du quasi eine Bühne gibst. Nehmt das bitte mit, vielleicht
- 1:25:36als Leitsatz, den ihr euch in der nächsten Situation wohnen
- 1:25:40Wurst Case kommt sagt Ich bin nicht mein Gedanke, Ich
- 1:25:48entscheide ob ich ihm eine Bühne gebe in diesem Sinne, ich hoffe
- 1:25:52die Folge hat euch gefallen, trotz anderthalb Stunden.
- 1:25:58Trotz massiver Überlänge. Aber ich glaube, diese Folge
- 1:26:02bietet einen unglaublichen Mehrwert, einen unglaublichen
- 1:26:06Mehrwert und es macht mir Spaß, die ganzen Resonanzen zu lesen.
- 1:26:11Das gibt mir wiederum die Bestätigung dafür, dass auch
- 1:26:16vielleicht so ein bisschen die neue Richtung dieses Podcastes
- 1:26:19hier eine eine wirklich gute. Guten Mittelweg bietet, was auch
- 1:26:25immer jeder kann, sich alles irgendwie rausziehen und in
- 1:26:30diesem Sinne, ich wünsche euch ein ganz tolles Wochenende,
- 1:26:33bleibt mir gewogen, speichert diese Folge irgendwo ab wo ihr
- 1:26:37sie findet, gebt bitte ein Follow lassen Follow da wenn ihr
- 1:26:42das hört macht die Klingel überall an Facebook Ach Facebook
- 1:26:45sage schon Youtube und Spotify. Teilt das von mir aus über auf
- 1:26:50allen Kanälen, die ihr zur Verfügung habt.
- 1:26:52Helft einfach unserem Projekt noch größer zu werden, noch
- 1:26:55größer, weil ich glaube, diesen Mehrwert, den wir hier bieten,
- 1:26:58den findest du in ganz wenigen Formaten nur in ganz wenigen
- 1:27:04Formaten, und zwar aufgrund eines Menschen, der es erlebt
- 1:27:08hat, der sich entwickelt hat und der jetzt auch in der Lage ist,
- 1:27:12so viele tolle Dinge, damit meine ich mich in dem Fall.
- 1:27:16Der Welt zu geben und zu sagen, hier habt ihr das Einzige, was
- 1:27:23ihr mit zurückgeben könnt, ist Dankbarkeit, Like und
- 1:27:27Speicherung und ein Follow in diesem Sinne.
- 1:27:29Mein Name ist Sven aka Borderline und jetzt bin ich
- 1:27:31optimal und definitiv raus aus der Nummer.