Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Angriff im Golf, Olympia-Fieber an der Elbe und Bahn-Chaos
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 22. April. Die Sorgen im Persischen Golf wachsen. Anklage gegen Online-Sadisten. Wie stehen die Chancen für Olympia? Große Behinderungen im Zugverkehr nach Hannover. Das Wetter im Norden bleibt sonnig und trocken. Die Sorgen im Persischen Golf wachsen. Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben am Mittwoch drei Frachtschiffe vor ihrer Küste angegriffen und manövrierunfähig gemacht. In einer von der Nachrichtenagentur Fars verbreiteten Nachricht hieß es zur Begründung, die Revolutionsgarden hätten ihre regelwidrige Durchfahrt durch die Straße von Hormuz gestoppt. Laut Angaben des britischen Militärzentrums United Kingdom Maritime Trade Operations, UKMTO, hat sich ein erster Angriff um 7.55 Uhr Ortszeit ereignet. Demnach hätte das Patrouillenboot der Revolutionsgarde das Containerschiff beschossen. Der Frachter habe durch den Beschuss schwere Schäden erlitten. Betroffen ist auch ein Schiff, das in Hamburg wohl bekannt ist. Der unter panamaischer Flagge fahrende Containerfrachter MSC Francesca, der Schweizer Reederei MSC, die Großaktionär der Hamburger Hafen- und Logistik-AG HHLA ist. Das Schiff soll etwa sechs Seemeilen vor der iranischen Küste angegriffen worden sein, als es aus der Meerenge in Richtung Süden in den Golf von Oman fuhr. Das Schiff meldete Schäden am Rumpf und an den Unterkünften, bevor es angewiesen wurde, vor Anker zu gehen. Wie die Revolutionsgarden mitteilten, werde das Schiff jetzt in einen iranischen Hafen gebracht. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage gegen einen Jugendlichen in einem weiteren Fall von mutmaßlichem Online-Sadismus erhoben. Er soll sieben Mädchen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen vor der Kamera genötigt haben, wie die Anklagebehörde am Dienstagabend mitteilte. Die mutmaßlichen Taten beging er demnach teilweise allein, teils mit Mittätern in von ihm gegründeten Gruppen in sozialen Medien zwischen Mai 2023 und März 2024. Laut Staatsanwaltschaft orientierte sich der Beschuldigte am Vorbild des globalen Online-Sadisten-Netzwerks 764, zu dem auch ein als White Tiger bekannt gewordener Beschuldigter gehört, der sich seit Januar vor dem Landgericht Hamburg unter anderem wegen Mordes verantworten muss. Verbindungen zu diesem bestünden den Ermittlungen zufolge jedoch nicht. Olympische Spiele sind eine emotionale Sache. Das gilt nicht nur für Sportler und Fans, sondern auch für Hamburgs Olympia-Anhänger und Gegner. In diesen Tagen werden die Abstimmungsunterlagen verschickt und damit steigt das Wahlkampffieber. Offenbar gerät dabei der Gedanke des Fairplay ein wenig in den Hintergrund. Zu Beginn der Woche machte eine Handelskammerumfrage die Runde. Medial wurde die Befragung, die immerhin eine Zustimmung von 60 Prozent für die Spiele an der Elbe auswies, als neu geadelt und als Trendwende pro Olympia gewertet. Schließlich hatte der NDR noch Ende März eine Mehrheit gegen die Spiele gemessen. Der kleine Schönheitsfehler, die Kammerumfrage war deutlich älter, die Daten wurden bis zum 5. März erhoben. Ihr Neuigkeits- und Nachrichtenwert war also überschaubar. Überschaubar ist auch das Niveau des Wahlkampfs gegen die Spiele, die vor allem die Linkspartei führt. Offenbar haben sich die Linkspopulisten von den Brexit-Kämpfern inspirieren lassen. Denn ihre Plakate verbreiten Fake News, kommentiere ich hier. Unterdessen zeigt sich die Vertreter der Hamburger Bewerbung optimistisch. Wenn alle anderen Städte überzeugt sind, dass wir etwas von olympischen Spielen haben, dann bin ich sicher, dass wir diesen Move hier auch noch reinkriegen, sagte Hamburgs Sportstaatsrat Christoph Holstein, SPD, mit Blick auf das erfolgreiche Referendum in Köln-Rhein-Ruhr. Das ist unsere Aufgabe der nächsten Wochen. Zu erläutern, dass es nicht nur ein faszinierendes Sportfest ist, bei dem die ganze Welt zusammenkommt, sondern auch etwas, das sich langfristig positiv auf die Stadt auswirkt. Führte Holstein am Rande der Auftaktpressekonferenz vor dem Turnier der Tennisprofis in Hamburg aus. Unterdessen ist auch klar, wer bei der großen Olympia-Demo am Freitag ab 16 Uhr auf dem Jungfernstieg auftreten wird. Steven Gäthien wird moderieren, Philipp Westermeyer ist ebenso mit von der Partie wie Polmann. Unter dem Begriff Qualitätsoffensive 2026 startet die Deutsche Bahn, DB, am 1. Mai mit einer umfassenden Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover. Zweieinhalb Monate lang bis zum 10. Juli werden unter anderem Gleise, Weichen und Bahnhöfe, Oberleitungen und Eisenbahnbrücken erneuert. Der gesamte Abschnitt ist 163 Kilometer lang. Der Schwerpunkt der zehnwöchigen Bauarbeiten liegt auf dem Abschnitt zwischen Lüneburg und Hannover. Zwischen 1. Mai und 13. Mai wird der Streckenteil zwischen Hannover und Celle teilweise gesperrt. Vom 14. Mai bis 13. Juni erfolgt die Teilsperrung zwischen Hannover und Ölzen. In Stufe 3 wird es vom 14. Juni bis zum 10. Juli eine Vollsperrung geben zwischen Hannover und Hamburg. Das Wetter im Norden bleibt sonnig und trocken. Die Temperaturen steigen laut deutschem Wetterdienst DWD auf bis zu 18 Grad. In der Nacht zum Donnerstag ist mit Hochnebel zu rechnen, Regen wird nicht vorhergesagt. Der Nebel bleibt auch am Donnerstagmorgen, im Laufe des Tages kommt dann aber wieder die Sonne heraus. Die Höchstwerte für Hamburg und Schleswig-Holstein liegen bei 17 Grad und in Mecklenburg-Vorpommern bei 18 Grad. Am Freitag sinken die Temperaturen etwas. In Hamburg und Schleswig-Holstein ist es stark bewölkt bei maximal 15 Grad. An der Westküste ist mit starkem und böigem Wind aus Nordwest zu rechnen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern ist es zunächst bewölkt, im Laufe des Tages ist es bei maximal 16 Grad aber wieder heiter. Die Regenschirme können in allen Regionen weitestgehend zu Hause bleiben. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mithilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden. Bis zum nächsten Mal. Ein Podcast von Funke Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie.