Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Opern-Pläne, Aurubis-Dämpfer & Pokal-Drama
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 4. Dezember. Der Bau der Oper durch die Kühne Stiftung wird konkret. Neue Stars für die Silvesterparty. Holstein Kiel folgt dem FC St. Pauli ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Bau der Oper durch die Kühne Stiftung wird konkret. In den kommenden zwei Jahren werden mehr als ein Dutzend Experten an der Detailplanung für die neue Staatsoper auf dem Bakenhöft mit dem Architektenbüro BIG aus Kopenhagen arbeiten. Das sagte der geschäftsführenden Stiftungsrat Jörg Dräger im Doppelinterview mit dem Abendblatt. Er zeigte sich zuversichtlich, dass im Anschluss daran die finale Bauentscheidung durch die Kühne Stiftung fallen wird. Der Bau der Oper ist sehr, sehr wahrscheinlich, wenn wir alle so konstruktiv miteinander weiterarbeiten, wie wir es im Moment tun. Kultursenator Carsten Broster ist ebenfalls optimistisch. Über manche Debatte zeigte sich der SPD-Politiker verwundert, wie über eine vermeintliche Ähnlichkeit der neuen Oper mit der Moldau-Philharmonie in Prag. Dieser Bau sei einer der Gründe gewesen, warum das Kopenhagener Büro eingeladen wurde. Manche Gegner suchen geradezu Gründe, die Oper doof zu finden. Da dringt dann das beste Argument nicht mehr durch. Trotz hoher Kupfernachfrage hat der Hamburger Produzent Aurobis im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang im Kerngeschäft verbucht. Die Hütten des Konzerns verarbeiten leicht weniger Metallkonzentrate als im Vorjahreszeitraum, wie aus dem Geschäftsbericht hervorgeht. Zudem sanken Löhne für das Schmelzen und das Raffinieren des Kupfers, was mit einem verschärften Wettbewerb zusammenhing, wie der Aurobis-Vorstandsvorsitzende Thoralf Haag sagte. Der Konzentratmarkt zeigt sich derzeit angespannt, vor allem durch den jüngsten Ausbau der Hüttenkapazitäten in China. Aorubis reagiere bereits mit einer Innovationsagenda, über die die Firma rund 1,7 Milliarden Euro investiere. Thema im Gespräch mit dem Abendblatt war auch der Zukunftsentscheid. In Zukunft werde man sich Neuinvestitionen am Standort Hamburg sehr kritisch anschauen, sagte der Vorstandschef. Negative Auswirkungen auf Entscheidungen schließt er nicht aus, für die Zahl der Jobs ist der Entscheid negativ. Die deutsche Bahntochter DB Regio wird auch von 2027 an weiterhin zwischen Kiel, Flensburg und Hamburg fahren. Den entsprechenden Vertrag zur Fortsetzung haben Verkehrsminister Klaus-Ruhe Matzen, CDU, und Nicole Berlin, die Regionalleiterin von DB Regio Nord, in Kiel unterzeichnet. Der Weg hierhin war nicht ganz einfach, sagte der Verkehrsminister vor der Unterzeichnung. Die DB Regio hatte erst in einem zweiten Vergabeverfahren den Zuschlag für die Bahnstrecke der Regionalzüge RE7 und RE70 erhalten. Das vorherige Verfahren wurde den Angaben zufolge aufgehoben, da kein wirtschaftliches Angebot vorlag. Der neue Vertrag sichert auch die Bahnanbindung nach Tinglev. Der RE7 wird laut Nahverkehrsbund Schleswig-Holstein, Nah-SH alle zwei Stunden von Flensburg in die dänische Stadt fahren. Von 2027 an steigt zudem die Zahl der Züge im Bahnnetz Mitte und Südwest von 33 auf 42. Gleichzeitig wird die gesamte Zugflotte erneuert. Die Hamburger Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen bis 2030 insgesamt 3000 neue Wohnheimplätze für Studenten in der Stadt schaffen. Ihr gemeinsamer Antrag sieht vor, dass in der gesamten Stadt Flächen für neue Wohnheime geprüft und der Ausbau in enger Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk und weiteren Trägern vorangebracht werden, wie die SPD und die Grünen-Fraktion am Donnerstag mitteilten. Ein besonderer Fokus liege dabei auf kostengünstigem, nachhaltigem Bauen, etwa durch modulare Bauweisen, ressourcenschonende Baustoffe und die Versorgung mit erneuerbarer Energie. Geprüft werden solle zudem, inwiefern sich auch bestehende Gebäude als Wohnheime eignen. Die Planungen würden im Rahmen des Masterplans 2023 aus dem Koalitionsvertrag erfolgen. Die Bürgerschaft entscheidet am Mittwoch über den Antrag. Im Museum mit dem etwas bescheuerten Namen Museum am Rotenbaum Kulturen und Künste der Welt, Mark, ist ab Freitag die Ausstellung Katzen zu sehen. Die Schau beleuchtet die Kulturgeschichte dieses Tieres von der Verehrung im alten Ägypten bis hin zur heutigen Popularität von sogenanntem Cat-Content auf Social Media. Katzen ist in fünf Bereiche gegliedert, die unterschiedliche Aspekte der Bedeutung des Tieres für den Menschen aufgreifen. Seit Jahrtausenden dient die Katze als Projektionsfläche für menschliche Wünsche und Ängste. Sie steht symbolisch für viele, oft gegensätzliche Vorstellungen, sagte Lara Selin Ertener, eine der Kuratorinnen der Ausstellung. So beschäftigt sich die Schau mit der historischen Verehrung des Tieres. Es sind Skulpturen aus dem alten Ägypten ausgestellt, die die Katze mit Weiblichkeit und Fruchtbarkeit in Verbindung bringen, unter anderem in Form der ägyptischen Katzengottheit Bastet. Auch im Hinduismus und in den präkolonialen Kulturen Lateinamerikas finden sich Bezüge zwischen göttlichen Katzenfiguren und Fruchtbarkeit. Die Überwachungskamera hat die Tat aufgezeichnet, doch verhindern konnte sie die Sprengung nicht. Um 22.56 Uhr gab es am Mittwoch einen lauten Knall in den Containern der Bergedorfer Post direkt hinter der Jet-Tankstelle am Sanderdamm. Wie das mitgeschnittene Video zeigt, hatte ein Mann sich kurz zuvor am Geldautomaten der Postbank im Eingangsbereich zu schaffen gemacht. Nach der Explosion sammelte er Bargeld in unbekannter Höhe ein und verschwand. Trotz des Lärms blieb seine Tat allerdings stundenlang unentdeckt. Erst am Donnerstagmorgen wurde die Polizei von einem Passanten darüber informiert, dass es im Vorraum der Post einen erheblichen Sachschaden gibt. Die Bühne am Chicago Kai in der Hamburger Hafencity füllt sich. Jetzt stehen weitere Künstler fest, die bei der großen ZDF-Sylvesterparty, die erstmals an der Elbe gefeiert wird, auftreten werden. Neben den bereits angekündigten Stars wie Johannes Oerding, das Bo und der britischen Band Blue sind nun weitere Programmpunkte bestätigt. Für eine internationale elektronische Handschrift soll Felix Jehn als sogenannter Resident DJ sorgen. Der gebürtige Hamburger gilt als einer der angesagtesten DJs weltweit, hat mit seinen 31 Jahren schon diverse Chart-Hits abgeliefert. Dessen Teilnahme an Silvester in Konzert Willkommen 2026, wie die von Johannes B. Kerner und Andrea Kiewel moderierte Show offiziell heißt, verleihe dem Abend eine internationale Dimension und bringe elektronische Energie direkt auf die Elbe, so die Veranstalter. Auch Lotto-King Karl wird am 31. Dezember dabei sein. Gemeinsam mit dem Shanty-Chor de Tampentrecker soll der Hamburg-Meine-Perle-Sänger die musikalische Identität der Stadt widerspiegeln. Holstein-Kiel folgt dem FC St. Pauli ins Viertelfinale des DFB-Pokals. Mit 5 zu 3 nach Elfmeterschießen siegte der Zweitligist im Volksparkstadion. Dabei hatte der HSV in der Verlängerung das 1 zu 0 durch Bakery Jatta geschossen, bevor man sich kurz vor dem Schlusspfiff noch ein dummes 1 zu 1 fing. Im Elfmeterschießen hat dann die Auswahl der Schützen doch manche überrascht. Unterdessen richten sich die Augen schon auf das Nordderby. Neben der hämischen Plakataktion vor dem Spiel am Sonntag im Volkspark gab es auch kriminelle Aktionen. Die Polizei untersucht drei Vorfälle am Stadion, die offenbar ebenfalls einen Zusammenhang mit dem Derby gegen Bremen haben. Dort fehlten drei Gullideckel auf den Abfahrtsstraßen an der Arena. Der Fahrer eines Toyota fuhr in eines der drei großen Straßenlöcher, blieb dabei aber unverletzt. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast und teile ihn mit deinen Freunden.