Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Neustart bei der Rheinbahn - radikal und nötig
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- Rasenmähen ist ja irgendwie eins der beliebtesten Hobbys hierzulande, also zumindest wenn man so Klischees bemüht. Und ja, irgendwie kann ich das verstehen. Also man hat direkt so ein Ergebnis und man macht irgendwie was und danach ist es ordentlich. Und so ganz, ganz, ganz subtil kann man vielleicht auch den einen oder die andere Nachbarin ärgern, mit der man sich oder mit dem man sich nicht so gut versteht. Und vor allem, wenn das so diese großen Rasenmäher sind, auf denen man so drauf sitzt und so. Also ich finde es irgendwie cool. Ich gebe es zu. Hier in Düsseldorf im Ella Forst nimmt Rasenmähen jetzt eine komplett neue Dimension an. Hier werden nämlich jetzt Pferde eingesetzt. Da kann man ja auch drauf sitzen, theoretisch, aber in diesem Falle natürlich nicht. Besonders klima- und bodenschonend ist das. Vor allem für eine solche Feuchtwiesenfläche, wie der Ella Forst ist. Die Pferde ziehen dann so ein Gefährt. Da sitzt ein Mensch drauf, also irgendwie ist doch was mit drauf sitzen und steuert das. Und da sind so motorbetriebene Mähwerke dran. Und zum Beispiel ist das klimaschonend, klar, weil es halt nicht so viel Benzin in den Äther verpufft. Aber es ist auch zum Beispiel für die Tiere, die da im Gras oder auf der Wiese, in der Wiese leben, ganz gut. Weil die Pferde haben so ein gemächliches und gleichmäßiges Tempo, dass die sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Also ich stelle mir so vor, dass die Pferde da so lang trotten und dann irgendwie hier so mal so eine kleine Blindschleiche weghuscht und da mal so ein kleiner Grashüpfer sich aus dem Staub macht oder vielleicht die ein oder andere Feldmaus. Also irgendwie finde ich das eine schöne Idee und natürlich wird darauf geachtet, dass die Pferde nicht zu viel machen und ihre Ruhepausen einhalten und alles. Ja, irgendwie finde ich das ein schönes Bild. Ruhe bewahren, das gilt in irgendeiner Hinsicht auch gerade bei der Rheinbahn. Da wurde ein radikaler Neuanfang verkündet und das ist ja schon irgendwie auch ein bisschen aufregend. Alexander Esch erläutert uns und mir die Hintergründe. Ruhe hat man ganz sicher auch weit über den Wolken oder im obersten Stock eines Hochhauses. Die wurden und werden in der Stadt ja zahlreich geplant, welche auch wirklich gebaut werden, das weiß Uwe-Jens Ruhnau. Und Angelina Burgh berichtet vom Open-Air-Kino, das in dieser Woche am Rhein eröffnet. Ruhigplatz da sicher nicht, vor allem nicht, wenn der traditionelle Mamma Mia-Mitsingenabend auf dem Programm steht. Und damit herzlich willkommen im Rhein-Tegel. Ihr hört Folge 327 und der Rhein steht bei 2,81 Meter. Music. Hallo zu einer weiteren Folge des Rheinpegel-Podcasts, dem Podcast, in dem wir wöchentlich darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, was geht. Mein Name ist Hasek Kormann und für eine kleine, wunderbare Weile darf ich diese Aufgabe übernehmen. Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr uns Veranstaltungen erzählen wollt, auf die wir hinweisen können, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen sollen, wenn ihr Wünsche habt, Anregungen, Kritik, Lob, dann könnt ihr das sehr, sehr, sehr gerne tun. Ihr erreicht uns unter rheinpegel-post.de oder per WhatsApp 0160 80 80 844. Wir freuen uns immer, immer, immer von euch zu hören. Die Rheinbahn in Düsseldorf steht momentan vor einigen Herausforderungen. Laufende Gerichtsprozesse, juristische Konsequenzen, interne Seilschaften, the list goes on. Die Lösung soll ein radikaler Neustart sein. Eine Umfrage führte zu einem Diagnostikbericht und auf diesem fußen jetzt neue Denkanstöße, Perspektivenwechsel und Ideen. Was das bedeutet, wie schnell so ein Prozess eigentlich gehen kann und wie auch die Kundinnen und Kunden der Rheinbahn irgendwie was davon mitbekommen, das erklärt Alexander Esch. Alexander Esch sitzt mir gegenüber. Wir sprechen ein weiteres Mal über die Rheinbahn. Weil da ist ja immer was los, was? Ja, da ist immer was los, aber jetzt ist immer richtig was los. Ja, und ich möchte jetzt einen Wortwitz machen, der liegt mir schon lange auf der Seele. Da wird jetzt ordentlich was auf die Schienen gesetzt. Neustart. Kriege ich keine Luft mehr. Ja, so wird es angekündigt. In der Zeile zu deinem Stück dazu schreibst du gar, dass die Rheinbahn in Düsseldorf radikal neu startet. Und was dieser Neustart bedeutet, da können wir gleich sehr, sehr, sehr gerne detailliert drauf eingehen, aber zuallererst einem Neustart wohnt inne, dass davor irgendwas passiert ist, was nicht mehr so ganz lief. Ja, genau, das stimmt. Ja, und das ist ja auch jetzt nicht dann irgendwie so ein einmaliges Geschehen ist, sondern es ist quasi ein strukturell anhaltender Zustand über Jahrzehnte, der sich da offenbar, zeigt nun und dem man nun versucht auch zu zu begegnen und da einfach die Dinge zu ändern. Ich verstehe. Wer ist in diesen Neustart involviert? Also wer entscheidet das? Das macht zum einen der Vorstand, aber die Rheinbahn ist ja auch eine hundertprozentige Stadttochter, also der Gesellschafter. Die Stadt, am Ende der Oberbürgermeister, der muss natürlich auch dahinter stehen, wenn man jetzt mal wirklich grundsätzlich versuchen will, dieses, wie du so schön gesagt hast, dieses Unternehmen besser oder mal richtig auf die Schiene zu setzen. Also das ist wichtig und... Noch auch natürlich der Aufsichtsrat gehört dann auch noch mit dazu. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist ja auch gerade neu. Da gab es ja auch, da können wir auch gleich noch mal kurz drauf eingehen, da gab es ja auch ein bisschen. Ja genau, da gab es auch noch mal einen Wechsel. Und die haben diese vier, also OB, Aufsichtsratsvorsitzender, die beiden Vorstände haben sich auch mit uns getroffen. Und das war, alleine das finde ich, war auch schon so ein Zeichen, wir alle zusammen stehen jetzt dahinter. Weil es ist natürlich auch klar, das hat natürlich auch mit personellen Einschnitten zu tun, da mussten schon Personen gehen, es werden weitere gehen müssen. Das ist auch eine finanzielle Frage, da sind natürlich auch Abfindungen und so weiter nötig. Da muss der Gesellschafter da am Ende natürlich hinterstehen. Und wenn man so, und am Ende ist das dann doch eine gewisse Radikalität, die sich da zeigt, da so rangeht, so grundsätzlich rangeht, natürlich nicht nur personell, sondern auch versucht strategisch das Unternehmen jetzt wirklich zukunftsfähig zu machen. Ich habe mich sofort was gefragt, das geht vielleicht ein bisschen auf eine andere Ebene, wegen dieser Radikalität und das ist vielleicht, klingt das jetzt erstmal wie was Abschließendes, aber ich möchte damit gerne eröffnen, weil wir haben ja schon ein paar Mal über die Rheinbahn gesprochen und da auch herausgefunden, dass das ja durchaus ein Unternehmen ist, was ja irgendwie fast familiär anmutet, im Sinne von jetzt nicht vom Zusammenhalt und von der Stimmung, sondern es ist so ein bisschen alteingesessen. Es gibt so bestimmte Choreos, die durchgezogen werden, habe ich zumindest so verstanden. Es ist, wenn man schon lange da ist, dann, also alle haben auch schon mal überall vielleicht mitge, nicht mitgearbeitet, sondern es hat ja was, es ist jetzt nicht so ein Start-up-y-Vibe. Also es ist schon eher alt eingesessen. Muss dann vielleicht sogar so eine Art Neustart auch ganz, ganz radikal sein, weil es ja… Weil man will wirklich was verändern. Genau, weil sonst bleibt man ja in diesen Schleifen immer irgendwie stecken, weil man möchte ja, das haben wir schon immer so gemacht, das ist schon seit Jahren so bewährt und so, also ich stelle mir vor, wenn man da wirklich was ändern möchte. Muss das vielleicht mit einer gewissen Radikalität einhergehen? Und ich habe mich auch gefragt, ob es dann auch schwierig ist für die Menschen, die das quasi anstoßen, weil ja jetzt zum Beispiel jemand, der Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin, in diesem Fall Oberbürgermeister ist, ja auch nicht schon seit 30 Jahren diese Position innehat, sondern es hat ja immer was von, jetzt kommt jemand neu dazu und dann wird was verändert. Weißt du, was ich meine? Wie ist die Stimmung da? Das habe ich mich gefragt. Ich glaube, die ist ja zweigeteilt. Aber vielleicht erstmal, ja, man kann ja fast eine Formel draus machen, je verhärteter die Strukturen sind oder je verkrusteter, desto stärker muss ja der Hebel sein, um das aufzubrechen. Und ich glaube, das ist in dem Fall wirklich nötig. und es gibt natürlich eine Reihe von Profiteuren dieses alten Systems, also das ist so eine Wortwahl, die man da bei der Rheinbahn eben auch tatsächlich hört. Da gibt es ein System, das sich so etabliert hat. Da gibt es natürlich viele Profiteure und die haben natürlich eigentlich keine Lust darauf, dass sich jetzt was daran ändert. Andererseits gibt es sicherlich eine Menge Leute, die Lust haben und was verändern wollen, die das auch ärgert, dass da Dinge intransparent laufen, dass da irgendwelche Leute bevorzugt werden, ohne dass man es nachvollziehen kann und so. Und die haben dann natürlich keinen Bock mehr drauf und sind dann natürlich auch froh darüber wahrscheinlich, dass sich was ändert. Manche andere haben sich vielleicht auch einfach arrangiert, haben sich so ein bisschen assimiliert und machen dann so Dienstag Vorschrift vielleicht auch im Ergebnis und sind vielleicht auch froh, dass das mal endlich angegangen wird und angesprochen wird. Also da gibt es so sicherlich zweierlei Dinge. Es gab ja auch vielleicht so einen Nebenaspekt. Diese Whistleblower-Hotline ist neu aufgesetzt worden, auch publik gemacht worden im Unternehmen. Vorher war die irgendwie kaum zu finden. Und zack sind natürlich schon, sind jetzt offenbar direkt eine Reihe von Fällen auf dem Tisch. Also das heißt, da gibt es ja schon auch ein Bedürfnis im Unternehmen von Mitarbeitern zu sagen, nee, genau, wir wollen jetzt, wir wollen das auch nicht mehr. Also das ist so, es gibt so diese zwei Seiten. Ich verstehe ja, diese Whistleblower-Sache, das habe ich mir auch schon notiert, weil auch da drüber rum, also da können wir auch gleich gerne noch drüber sprechen, Einbrüche, Aktendiebstähle, Manipulierte, es klingt so soapy einfach. Einfach, also, ne, und dann eine Whistleblower. Aber ich frage mich zum Beispiel, weil Annette Grabbe ist ja die Sprecherin des Vorstands seit fast einem Jahr oder seit knapp über einem Jahr und sie wird zitiert, dass sie. Gemerkt hat, dass was nicht stimmt, sozusagen, von Tag 1, dass da irgendwas, und dann frage ich mich, wenn jetzt jemand in sehr großen Anführungszeichen erst seit einem Jahr da ist und dann sofort sagt, wir müssen hier was verändern, ob da einfach aus so alteingesessenen Strukturen noch viel mehr Gegenwind kommt und es da da irgendwie noch eins schwerer gemacht wird, einen neuen Wind reinzubringen. Ja, absolut. Also klar, weil ja offenbar ein Klima entstanden ist bei der Rheinbahn, das so veränderungsunwillig war, das sich eigentlich gesträubt hat gegen Veränderung. Gerade wenn sie von außen reingetragen worden sind, gerade wenn ein neuer Vorstand kommt. Es gab auch in der Vergangenheit Vorstände. Klaus Ecker ist ein Name, Lier ist ein zweiter. Und man sich auch im Nachhinein wirklich sehr deutlich fragen muss, Woran sind die eigentlich wirklich gescheitert? An sich selbst, an dem, dass sie es nicht richtig hingekriegt haben oder vielleicht auch wirklich an diesem Unternehmen, das nicht bereit war, auf solche neue Ideen auch einzugehen. Es gibt so ein, also was ja passiert ist, kann man vielleicht nochmal einmal zum Hintergrund dazu sagen, ist, dass Frau Grabber angestoßen hat, einen Diagnosebericht, also letztendlich eine Selbstdiagnose des Unternehmens, wo relativ viele Mitarbeiter aufgerufen waren, sich zu beteiligen, in Workshops, in Umfragen und so weiter. Ich möchte da kurz einhaken und fragen, weil Mitarbeiter oder Mitarbeitende werden ja auch oft erwähnt. Da geht es um alle, die damit irgendwie was zu tun haben. Genau, auf Führungsebene, aber auch nicht Führungsebene. Genau, auch die Menschen, die die Bahn fahren, die Menschen, die die Schienen einbauen, die Menschen, die an den Haltestellen die Fahrpläne austauschen. Also alle Menschen, die bei der Rheinbahn mitarbeiten, sind irgendwie aufgerufen, an diesem Neustart auch mitzuwirken. Grundsätzlich ja, aber erstmal geht es um diesen Diagnosebericht, dass man erstmal herausfinden will, wo stehen wir denn eigentlich? Und das ist ja dann auch schwierig, das einfach von außen zu sagen als Vorstand, sondern da war eben die Idee, einen repräsentativen Teil des Unternehmens zu befragen dazu und da ist dann eben doch ein sehr schlechtes Zeugnis herausgekommen in vielerlei Hinsicht für das Unternehmen. Und darauf fußt eigentlich jetzt diese Diagnose. Warum es jetzt auch wirklich so klar auf der Hand liegt, das ist eben nicht nur gefühlt, ich habe von Tag 1 gemerkt, das stimmt fast nicht, wie Frau Grabe das sagt, sondern es ist jetzt eben auch analysiert worden und liegt jetzt dann quasi schwarz auf weiß da. Und dann ist ein Zitat, ist da offenbar ja drin in diesem Diagnosebericht oder ist da drin, wo es sinngemäß heißt, wer nicht in der Ölwanne geschwommen ist oder damit in Berührung war, der kann es eigentlich nicht richtig wissen. Also diese so ein bisschen so eine Ablehnung gegen Akademiker von außen, sondern wenn man nicht aus der Werkstatt selber kommt und mal die Straßenbahn auseinander geschraubt hat, dann kann man halt eigentlich gar keine Ahnung haben. Und das ist offenbar so ein Klima, was da herrscht und das ist natürlich dann schon echt sehr zweifelhaft, ob das wirklich dazu führen kann, dass dieses Unternehmen wirklich einen Transformationsprozess hinkriegt, der ja hier unsere ganze Verkehrswende irgendwie dann am Ende auch mitmachen soll. Also es ist eben, das ist ja auch ein weiterer Grund dafür, warum ist das so wichtig, dass da jetzt wirklich die Strukturen besser werden, weil ja eben auch die Rheinbahn viel mehr noch tun muss in Zukunft, um hier unsere Verkehrswende zu verbessern. Nach vorne zu bringen und da waren sich jetzt wohl auch OB und Vorstand und, Aufsichtsrat einig, nee, also so wie es jetzt läuft, kann es da nicht weitergehen, sonst kommen wir da nicht weiter. Kannst du noch einmal kurz umreißen, was in letzter Zeit alles passiert ist, was da irgendwie aufgezeigt hat, dass es tatsächlich nicht mehr so gut läuft? Ja, also ich meine, das ist ja letztendlich, als Journalist kennt man das ja über Jahrzehnte, hätte ich fast gesagt, so lange ist es jetzt auch noch nicht dabei, aber doch relativ lange und Und das ist immer wieder, hat sich das gezeigt, dass das bei der Rheinbahn schon speziell offenbar ist. Und wir haben natürlich, das haben wir ja auch schon drüber gesprochen, zur Zeit auch wirklich Prozesse laufen, wo es darum geht, haben Betriebsräte zu viel Geld gekriegt. Also genau, nicht Neustartprozesse, sondern tatsächliche Gerichtsprozesse. Ja, Entschuldigung. Ja, das finde ich, das ist ja irgendwie lustig. Genau, nicht, dass es missverständlich ist. und namentlich Klaus Klar, ehemaliger Rheinbahnvorstand, soll eben diese Gehälter auch bewilligt haben. Jetzt ist die Entscheidung getroffen, dass man eben auch sich von ihm dieses Geld quasi wiederholen will, was da zu viel bezahlt worden ist. Da geht es um hohe sechsstellige Summen. Das kann am Ende auch in einem Verfahren münden. Das ist jetzt ganz am Anfang. Also da läuft eben auch auf dieser juristischen Ebene eine Auseinandersetzung. Und was sich aber auch gezeigt hat in diesem Diagnosebericht, du hast es auch schon kurz skizziert, was das Unternehmen da so prägt, das sind eben diese Seilschaften, die da irgendwo stattfinden, eben so informelle Machtzentren sind da identifiziert worden. Also wo dann auch an Führungskräften eigentlich vorbeigearbeitet wird, wo auch so Führungskultur nicht richtig funktioniert. Also man entscheidet was und das kommt aber gar nicht unten an oder wird nicht umgesetzt. Also viele Dinge, Silo denken wir, noch so ein Stichwort. Also wir machen hier in unserem Bereich, was wir für richtig halten, aber was hier die anderen wollen, das interessiert mich eigentlich nicht. Was ist der Zweck, wenn ich jetzt so eine Seilschaft und an oben vorbeiarbeite? Also geht es dann darum, dass ich selber mehr Geld verdiene? Geht es darum, dass irgendwo... Eine Bahnlinie genehmigt wird, die mir persönlich irgendwie zugute kommt, weil ich in Leerenfeld wohne, aber ich muss ständig nach Angermund. Das weiß ich nicht genau, aber vielleicht können wir auch vorstellen, einfach um Arbeits, um die konkrete Arbeit selber, dass ich da bestimmte Dinge vielleicht nicht so gerne mache. Ich verstehe. Ich verstehe. Ja, da kommen wir ja jetzt so ein bisschen in diese juicy Gefilde, die mich natürlich irgendwie. Interessieren, weil das, also ich habe das gelesen und dachte sofort, es klingt irgendwie, klingt nach so einer Telenovela, da wird eingebrochen, da werden Akten irgendwie geklaut. Was natürlich krass ist. Das ist wirklich krass. Dokumente gefälscht. Dann gibt es so eine Whistleblower-Haut. Also es klingt alles und das dann alles in so einem Bahndepot in Ella. Finde ich irgendwie geil. Könnte man doch auch vielleicht eine Liren, da könnte man doch vielleicht auch eine Liren-Serie draus machen. Ja, ja, stimmt. Das ist so ein Polit-Föller. So ein bisschen, weil das ist natürlich schon krass. Also es laufen, wie ich ja gerade gesagt habe, diese juristischen Prozesse. Und offenbar ja auch damit im Zusammenhang werden dann Akten entwendet oder werden Dokumente manipuliert und so. Also da geht es schon hoch her. Andererseits zeigt das natürlich auch, dass das jetzt dann doch auch vielleicht mit einem gewissen Vorsatz früher auch passiert ist. Man könnte sich ja auch vorstellen, dass dann einfach so über die Jahre so Dinge so normal geworden sind, die man dann selber auch gar nicht mehr so kritisch hinterfragt, sondern man sagt ja, das war halt immer so und irgendwie so ein Unrechtsbewusstsein hat man dann vielleicht gar nicht so richtig und hat vielleicht auch das Gefühl und bei manchen ist das bestimmt auch so. Viel für das Unternehmen getan zu haben, über Jahrzehnte für das Unternehmen da gewesen zu sein und viel auch gearbeitet zu haben dafür. Aber wenn das dann so weit geht, dass man dann so richtig kriminell da unterwegs ist, muss man ja sagen, das ist natürlich schon hart. Ja, ich finde, das war schon immer so, ist irgendwie ein Satz, der hat so, also der kann wie fast kein anderer Satz in beide Richtungen entweder richtig kacke oder richtig gut sein. Weißt du, was ich meine? Also war schon immer so, kann was richtig Gutes sein, kann aber auch richtig aufhalten. Aber das ist was ganz anderes. Ich finde, man merkt ja an diesen ganzen Sachen auch, dass die Rheinbahn, also das hast du ja eben auch schon angerissen, das hat ja mit uns tatsächlich am Ende auch was zu tun, weil es nicht nur die Verkehrswende jetzt im Großen beeinflussen kann, sondern auch am Ende, wenn ich das richtig verstehe, ja auch wirklich, fährt deine Bahn oder nicht? Wird da eine Haltestelle erneuert oder nicht? Ich sage jetzt nicht wieder dieses eine Wort, was ich nie aussprechen kann, aber wird das da auf den Schienen verlegt oder nicht? Also das heißt, dieser Neustart ist ja auch ganz, ganz, ganz wichtig für die Mitarbeitenden und auch am Ende für die Kundinnen und Kunden, nicht wahr? Ja, sogar für die ganze Stadt, muss man am Ende sagen, weil letztendlich die Klimaziele, die sich die Stadt gesetzt hat, bis 2035 klimaneutral zu sein, ganz eng mit der Rheinbahn verknüpft sind. Ich habe das Verkehrswende-Thema ja gerade schon mal angesprochen, aber da steckt natürlich eigentlich dahinter, das ist ja nicht, weil alle jetzt Autofahren so blöd finden oder man die Autofahrer ärgern will, deswegen müssen jetzt alle mehr ÖPNV fahren oder so, sondern da hängen ja wirklich die Klimaziele dran. Und wenn man die nicht beerdigen will, dann ist ganz klar, und das haben ja Annette Grabbe und Michael Richards im Interview mit mir vor einigen Wochen auch dargelegt, das ist mit wahnsinnig viel Geld alleine auch schon verbunden. Sechs bis sieben Milliarden soll diese Verkehrswende kosten. Wo natürlich die Frage ist, wo soll das Geld herkommen? Natürlich nicht aus der Kommune. Woher? Aber vom Bund, man sieht jetzt gerade nicht die Zeichen, dass da wirklich ein Sondervermögen Mobilität gerade aufgemacht würde. Also das ist schon gewaltig. Aber am Ende, da hängt ganz viel an der Rheinbahn, wenn man eben letztendlich für die ganze Stadt. Die Klimatransformation auch hinkriegen. Worauf ich auch ein bisschen hinaus möchte ist, dass es, genau, dass da jetzt diese Diagnose und so gestellt wurde, aber was sind, was könnten Konsequenzen sein, auch für die Mitarbeitenden? Also wie sehr werden die da einbezogen? Das interessiert mich einfach. Also du meinst ja, wenn sich das zum Positiven verändert. Genau, was jetzt passiert und auch wie ich vielleicht als Mitarbeitende in einer nicht ganz oben mitspielenden Position die Möglichkeit hätte. Was anzubringen, weil alle haben ja gute Ideen. Es kommt ja, also das ist ja... Ich glaube, dass... Oder Einwände oder... Ja, so verstehe ich Annette Grabbe. Und das sagt sie ja auch ganz klar. Und deswegen ist das ja auch nicht in Zweifel zu ziehen, dass sie schon sehr klar die Vorstellung hat, dass es bei ihrer Vorstellung von Führung darum geht, die Leute wirklich zu motivieren und die ins Zentrum zu stellen und denen auch mehr Verantwortung zu geben und so. Also das, glaube ich, wäre dann schon das Ergebnis, dass Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen können, wenn sie wollen, sich mehr einbringen können und dass das auch gehört wird. Und dass am Ende dabei ein effizienteres Unternehmen rauskommen soll, das mehr gewuppt kriegt, was wir dann im besten Fall auch alle als Rheinbahnfahrende dann mitkriegen. Ja, und was ist, also was könnten so... Pläne sein oder gibt es schon konkrete Ideen oder unkonkrete Ideen, wie das alles ein bisschen attraktiver wird, was sich ändern kann, was sich ändern soll, was sich vielleicht schon geändert hat? Im Angebot bei der Rheinbahn? Nicht. Und intern, also gibt es da schon irgendwie, wie jetzt schon so ein Neustart. Wie gesagt, gerade wenn er radikal ist, kann ja einmal bedeuten, ich plane was und mache das peu à peu. Oder es kann sein, okay, dann wirklich ab heute Nachmittag alle geben ihre Handys ab. Ja, so weit ist man noch nicht. Also der Diagnosebericht liegt jetzt gerade vor. Also jetzt ist diese Diagnosephase abgeschlossen. Und jetzt folgt so ein Strategieaufstellungsprozess sozusagen. Also man will bis Ende des Jahres eine Strategie festgelegt haben, wie es jetzt weitergehen soll. Arbeiten da externe Leute mit? Also werden da Berater mit? Das habe ich nicht, denke ich gerade. Oder wird das alles von intern gemacht? Dann ist man ja wieder in dieser Gefahr. Nee, nee, genau. Schon mit Hilfe von außen ist auch dieser Berichterstatter zustande gekommen. Soweit ist man noch nicht, dass man jetzt ganz konkret sagen könnte, so das und das ändert sich. Sondern das ist natürlich schon ein Prozess, der ist Schritt für Schritt und diese Beharrungskräfte sind natürlich weiterhin da. Ja, du hast es beschrieben, so einfach ist das nicht, das mal eben alles auszuhebeln. Also da kann man wahrscheinlich noch nicht so ganz konkret werden. Und es wird wahrscheinlich auch eine Weile dauern, bis es für alle spürbar ist. Meinst du, da fliegen noch mal, ich frage es jetzt einfach mal so, da fliegen noch einmal richtig die Fetzen? Ja, ich glaube, die Fetzen fliegen die ganze Zeit, hätte ich gesagt. Also obwohl... Ich finde schon, wenn man jetzt so klar auch dieses Signal hat, die Stadt steht voll dahinter als Gesellschaft und wir machen das und stehen hinter dem Vorstand, stärken den Rücken und so weiter, kann ich mir schon vorstellen, dass da so langsam die Verhältnisse sich ändern und dass da so die, die profitiert haben, doch vielleicht so langsam ihre Fälle davon schwimmen sehen. Und dass man sich vielleicht auch nach und nach auch von noch mehr Mitarbeitern, also von diesen kritischen Mitarbeitern, die man da identifiziert hat, auch trennt. Verstehe, also dass es tatsächlich ein radikaler Neustart ist mit allen Konsequenzen, was auch dann bedeutet, dass es auch vielleicht unbequem wird, aber man hält das dann aus. Genau. So wie manchmal die Sitze in der Rheinbahn. Sind die so unbequem? Wenn man schon mal einen hat. Wenn man eine ganze Weile fährt. Es gibt ja noch die, die so ein bisschen weicher sind, aber die, die nur so aus Plastikschale bestehen. Okay, ja. Naja, ich danke dir sehr für dieses Gespräch. Sehr gerne. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Music. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Oben sein, über den Wolken, mit Abstand alles so ein bisschen betrachten. Irgendwie fasziniert das uns Menschen ja schon immer. Ob wir deswegen Hochhäuser bauen, das kann man nicht so genau wissen. Nahe liegt es irgendwie. In Düsseldorf zumindest werden immer wieder solcherlei Projekte geplant. Ein paar bleiben auf der Strecke aus verschiedenen Gründen. Andere werden tatsächlich realisiert. Die heißen dann Twister oder New Heart on the Block oder irgendwie wie andere fancy Cocktails und prägen die Skyline dieser Stadt. Uwe Jens Runau weiß, welche Hochhäuser kommen, wo es Probleme gibt. Warum wir immer, immer, immer hoch hinaus wollen. Uwe Jens, wie schön, dass wir ein weiteres Mal miteinander sprechen. Ja, finde ich auch sehr schön. Wir sitzen hier im dritten Stock. Das ist nicht sehr hoch. Es ginge noch höher. Würden manche Pläne verschiedener Bauinvestoren aufgehen? Wir reden über Hochhäuser in der Stadt. Über die, die kommen sollten. Über die, die, wie soll ich das sagen, schon bevor sie überhaupt erbaut wurden, wieder eingerissen wurden. Genau, das Flugzeug ist vor dem Start zur Landung gezwungen worden. Genau so. Was geht ab mit den Hochhäusern in dieser Stadt? Also erstmal ist ja lustig, wo du das gerade so sagst, in welchem Stock man sitzt, dass hier vor Jahren mal der Begriff auf einmal eingeführt wurde, den gab es vorher gar nicht. Und da hat man einfach so gesagt, das ist jetzt ein Gesetz, Düsseldorfer Höhe. Was soll das denn sein? Weil ich meine, wenn man schon mal in Amerika war, dann weißt du, wer so ein Hochhaus kann, was weiß ich. 80 Stock, ich habe einmal im Hotel in Japan gewohnt. 80. Stock. Das war unglaublich. Da kriege ich ja schon mal ein Zimpern. Ich hatte danach weiche Knie, muss ich ganz ehrlich sagen. Ich habe mich in meiner Wand dann festgehalten, weil das Ding oben schwankte und hatte auch noch bodentiefe Fenster und man war im Badezimmer. Wenn man in der Badewanne saß, guckte man auch durch eine Glasscheibe direkt in die Wolken. Also mir war am Ende eigentlich schlecht. Ich war froh, als ich wieder unten war. Aber da sieht man mal, also das sind so Hochhäuser, die sind natürlich unglaublich. Bei uns ist das so, unser höchstes Hochhaus ist eben der Arak Tower, 180, Ich glaube 24, wenn ich das richtig im Kopf habe, 124 Meter. Und die Düsseldorfer Höhe 60, 80 Meter. Jetzt sagt man, man kann es mal bis 120 so gehen auch, so da drunter. Und zu einem Objekt, was jetzt erstmal nicht kommt, das sollte über Arak. Da können wir gleich noch zu kommen. Aber man sieht, hier haben wir das Verständnis der europäischen Stadt, wo wir nicht so extrem nach oben gehen wie Frankfurt. In Frankfurt gibt es höhere Türme, die dann 160, 180 Meter haben. Aber wir in Düsseldorf, wir sind bescheidener. Wir sagen, wir wollen zwar ein paar Hochpunkte haben oder wir akzeptieren die, aber wir wollen jetzt hier nicht auf einmal mitten in die Stadt einen Wolkenkratzer stellen. Und wenn, dann soll das irgendwie ein bisschen abgestimmt sein. Deswegen haben wir so ein paar Standorte, wo Hochhäuser geplant sind. Ja, das habe ich auch das Gefühl, wenn man sich, das ist ja genau durch die ganze Stadt verteilt und es ist immer wie so Sträuße, die so hoch wachsen. Ich frage mich auch, warum Hochhäuser überhaupt? Das ist jetzt ein bisschen von dem Thema weg, über das wir jetzt dann intensiver sprechen, aber was ist da so, also warum wollen wir in die Höhe? Also das ist eigentlich, es ist etwas übertrieben, wenn ich sage ein Urtraum des Menschen, aber eine andere Perspektive einzunehmen, das hat etwas, was sehr tief mit dem menschlichen Wesen zu tun hat. Man geht gerne nach oben, um sich einen Überblick zu verschaffen. Jetzt will ich ja nicht da rumstrunzen mit irgendwas, aber das gab es quasi schon um 1200, dass einer auf den Berg hoch ist und hat dann beschrieben, wie er das empfand, dass er eben von oben runter guckte. Damals war das der Mont Ventoux, wo einer dann von diesem Berg in Südfrankreich runterguckt und sah dann die ganze Landschaft. Dieser Begriff der Landschaft entstand dann auf einmal. Und das lieben wir ja alle. Irgendwo hochgehen, super, gehst du in 25 Hours hier vorne am Wehrhahn. Und guckst in die Abendsonne, nimmst einen Drink vom Essen, so ungefähr, triffst dich mit Freunden und guckst über die Stadt. Und das ist sehr reizvoll in Düsseldorf. Ich liebe das ja nicht, ich kriege hier eine Angst sofort. Ja, dann ist es nichts für dich. Es gibt auch sehr schöne Möglichkeiten, im Erdgeschoss im Wald zu sitzen. Nein, aber diese Perspektivwechsel, das reizt die Menschen. Und wir haben ja auch immer mehr Hotels, die oben irgendeine Bar haben oder so. Ja, das stimmt. Und dann guckst du halt mal vom Medienhafen aufs Rheinufer oder du bist in Bahnhofsnähe. Das Me and All Hotel hat auch oben so eine Dachterrasse. und du nimmst die ganze Innenstadt wahr und auch beispielsweise in unserer neuen Stadtbibliothek, da kannst du einen Kaffee trinken und guckst auch über die Innenstadt da und das machen die Leute auch total gerne. Ja, es bringt ja auch nochmal eine andere Perspektive. Kein teures Vergnügen. Auch auf der Meta-Ebene, das stimmt natürlich. Also alles so ein bisschen in Relation setzen. Genau. Also bis wohin kann ich blicken, manche Sachen werden kleiner von oben und so. Also ich verstehe es schon. Beim Rheinturm übrigens, da ist mir das mal aufgefallen, da oben kann man ja dann so rumfahren in diesem Restaurant und dann habe ich das einmal gemacht und dann fiel mir eigentlich auf, so wahnsinnig viele Hochhäuser haben wir gar nicht. Also man diskutiert erst so und denkt, boah Hochhäuser, jetzt wollen sie alle nur noch Hochhäuser. Und dann fährt man da oben im Kreis und merkt, das ist halb so wild, was wir bis jetzt an Hochhäusern haben. Dann siehst du hinten den Wald und dann denkst du ja, so metropolig ist das jetzt hier auch nicht. Ja, dass es ein wenig metropoliger wird, war und ist der Wunsch einiger Bauherren und Herrinnen. Bauherren ist ein feststehender Begriff, das hat nichts mit Betriebsrecht zu tun. Bauherrenschaft sagt man sogar auch, also das kann auch eine Firma sein, aber man müsste es eigentlich jetzt heute, wo wir alles in irgendeiner Form gleichberechtigen. Bauherrinnen und Bauherren. Das ist sicherlich der Wunsch einiger dieser, aber die scheitern ja auch immer mal, wie so manches Bauprojekt in dieser Stadt, auch die, die in die Höhe ragen sollen. Welche Projekte sind denn kürzlich gescheitert? Also wir hatten ja den Ando Tower, hat ja der Max, der Maximilian Noffroth hier auch schon berichtet, der eben jetzt in die Zwangsversteigerung geht, aber es war eigentlich nicht das erste Hochhaus, was auf der Strecke geblieben ist. Jetzt muss man sagen, dass sowas immer wieder vorkommt. Also wenn man mal jetzt diese Entwicklung nimmt seit Baureihenufertunnel, wo Düsseldorf wirklich so einen Schub genommen hat. Das war ja Anfang der 90er Jahre. 1995 ist die Rheinuferpromenade eröffnet worden. Und dann haben sich natürlich schon immer mehr Firmen hier angesiedelt. Also Düsseldorf hat dadurch schon profitiert und ist auf der Landkarte anders wahrgenommen worden. Und wir haben aber immer wieder Hochhausprojekte gehabt, wo mutige Investoren kamen und wollten die tollsten Sachen machen und dann kam das nicht. Die Stadt selber hat beispielsweise von sich aus gesagt, hier wir schaffen das Baurecht, jetzt brauchen wir nur noch einen, der es baut. Es sollte eine sogenannte Möwe gebaut werden. Es war also ein Hochhaus, was so eine Form hat, wenn man von oben drauf guckte, wie so eine Möwe, so mit links und rechts Flügel dran und so. Also so ein Hochhaus, schön breit und hoch, sollte auch richtig hoch werden. Und zwar da, wo heute der IHZ-Park ist in Oberbilk. Also Kölner Straße Richtung Worringer Platz, rechte Seite, sollte so ein Riesenhochhaus hin. Und kein Mensch wollte es bauen. Kein Investor hatte Lust, da ist auch schon ein guter Hinweis drauf, es kommt sehr auf die Lage an eines Hochhauses, da ein Hochhaus hinzubauen. Und manchmal will es die Stadt auch nicht. Es sollte ein Riesenhochhaus gebaut werden, da wo jetzt das Andreasquartier ist, dahinter. Da gab es ein Hochhaus, da war nämlich die Staatsanwaltschaft in einem Hochhaus, jetzt sitzen die hinterm Bahnhof. Und da wollte, ich glaube es war ein chinesischer Investor, wenn ich das richtig memoriere, also ein Riesending dahin bauen wollte kein Mensch, ist nicht genehmigt worden. Was wir gerade hatten, ist halt so, da war ein Kredit drauf auf dem Grundstück und da ist ein Investor und der hat bis jetzt nicht geschafft, einen großen Hauptmieter zu bekommen. Und erst dann sagen die Banken auch, super, jetzt kriegst du das Geld, jetzt kannst du das bauen. Und es gab auch noch Schwierigkeiten mit der Arrondierung des Grundstücks, Grundstückstausch und so weiter mit der Nachbarschaft. Also es ist einfach, es ist lange liegen geblieben, auch noch jetzt Corona-Zeit, diese ganzen Probleme. Und am Ende hat jetzt eine Bank gesagt, wir wollen mal ein bisschen Kohle zurück. Und die Bank hat dann, das ist ja oft so, auch Krankenkassen können das tun, Sozialversicherungsträger. Wenn du da nicht bezahlst, sagen die so, jetzt melde ich für dich mal ein Insolvenzverfahren an. Und das ist hier in dem Fall passiert. Und deswegen kommt jetzt zu einer Zwangsversteigerung, weil eine Bank ihre Interessen, nämlich ihr Geld, realisieren will. Und das findet jetzt im August statt. Tower am 20., wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe. Und dann wird eben dieses Grundstück, auf dem diese Andut-Tower am Mörsenbrocher Ei, da wo der Mercedes-Smart-Turm da war oder immer noch steht, aber nicht mehr genutzt wird, soll jetzt nur versteigert werden. Ja, das frage ich mich. Also am Mörsenbrocher Ei ist ja zum Beispiel so ein, ich nenne es jetzt mal Ballungsraum für Hochhausstreuße. Ein Cluster. Ein Cluster, ein Hochhauscluster. Wie ist das, wenn ich da jetzt so ein Hochhaus plane und dann kommt jemand und sagt, ja, dann plan ich hier auch eins, aber ich mach so zwei Stockwerke höher. Also ist das eigentlich was, was mich freut, weil es dann eine Hochhaus-Community gibt? Oder ist dann auch so ein bisschen, also will ich das einzige Hochhaus am Platz sein? Also weißt du, was ich meine? Also man muss jetzt sagen... Bis jetzt der oder die Einzige, die da überhaupt ein Hochhaus gebaut hat, ist ja die ARAG. Und das ist aber der gewachsene Standort der ARAG, die seit Jahrzehnten da sitzt. Vermutlich wäre das Unternehmen heute nicht auf die Idee gekommen, jetzt ganz so anders wäre zu sagen, ich baue jetzt da in Mörsenbroich einmal ein Hochhaus. Also die waren da und sind da Platzhirsch, haben da mehrere Grundstücke und haben dann mal vor 25, 30 Jahren diesen Plan gefasst, dieses Hochhaus dahin zu bauen. Weil sie hatten da ja schon ein Gebäude und haben das dann ersetzt durch so ein Hochhaus. haben sogar seitdem auch das Baurecht für einen Zwilling. Die könnten direkt daneben noch mal so ein Hochhaus bauen und könnten das beispielsweise vermieten. Haben sie aber nie gemacht, weil sie vielleicht keinen Markt dafür sahen. Ich weiß es nicht. Und ARAG wiederum hat aber signalisiert, nichts gegen den Ando Tower zu haben. Fanden das gut, haben das begrüßt. Wurde richtig auf der Chefebene der ARAG gesagt, tolle Sache, dass ihr das baut, dass ihr das vorhabt. Und man muss sagen, auch direkt daneben, 200 Meter, 150 Meter von dem Turm Andertower entfernt, da gibt es ja schon eine Baustelle noch für ein Wohnhochhaus, was aber zur Adlergruppe gehört. Jetzt gruselt es allen wieder, das ist die berühmt-berüchtigte Adlergruppe mit sieben Entwicklungsgrundstücken in Düsseldorf und die haben da im Keller angefangen. Grundstück muss jetzt wieder gesichert werden, die Baustelle, sonst ist das eine Bauruine. Dann kann man es vielleicht noch verkaufen und zu Ende bauen, 400 Apartments da rein. Hast du ein Wohnhochhaus noch am Mörsenbrocherei? Also das ist genauso auf der Streichliste eigentlich noch oder auf der Gefahrenliste, der Gefährdungsliste der gefährdeten Hochhäuser. Die rote Liste der Hochhäuser ist auch dieser Upper North Tower drin. Wo sich auch jemand verzockt hat, ist ja viel da weiterverkauft worden. Und am Mörsenbrocherei gibt es noch mindestens ein weiteres Projekt, was auch. Erstmal nicht kommt, das ist ein Insolvenzverfahren, ein Doppelturm beim ehemaligen Hotelgrundstück, wo die Zentrumgruppe bauen wollte und eines der beiden Hochhäuser, die sollten unterschiedlich hoch sein, sollte knapp 140 Meter, 139,90 Meter werden, Bürohochhaus und dann noch 70 Meter Bürohochhaus daneben. Also 140 Meter wäre 15 Meter höher als Arak und der Ando-Tower wäre wiederum 105 Meter gewesen, etwas niedriger. Und dann gibt es sogar noch Pläne für ein weiteres Hochhaus auf der Ecke von einem Solventen-Entwickler eigentlich. Also direkt neben, das ist nämlich Art in West, Art in West, Art in West, denen gehört der Köbogen 1 hier, die Liebeskindbauten, Fürst und Friedrich in der Innenstadt, also und die alte Kämmerei machen die auch jetzt hier gerade am Rathaus, also die können schon was und die wollen schon seit Jahren da ein Yards bauen, YRDS heißt das Ding in Abkürzung, direkt an der Ecke, wenn man dann runterkommt zum Mörsenbrucherei und rechts geht rein in die Münsterstraße, da auf der Ecke. Da ist alles frei gerade. Da ist alles frei. Da parken jetzt immer so die Autos von Mercedes ein bisschen rum und so. Und da auf der Ecke. Und das soll auch, ich glaube, 17 Geschosse werden. Aber die waren sich eben, das ist das mit den Grundstücken, was ich vorhin sagte, noch nicht ganz einig. Also wenn da jetzt noch was gebaut wird am Mörsenbruch-Ei, ist es vermutlich dieses Yards. Vielleicht steigen die da auch nochmal größer ein. Das muss man alles gucken, wie die Zwangsversteigerung jetzt läuft mit dem Ando-Tower. Und vielleicht wird, das wäre sehr zu wünschen, dieser Upper North Tower gebaut. Sonst haben wir dann so eine Bauruine. Hatten wir in Düsseldorf auch noch nicht. Ein Hochhaus da so angefangen und dann angenagt da der Boden und nicht fertig. Und sollen das alles immer Büros werden? Nein, das Upper North Tower wäre Wohnen. Das wäre 400 Wohnen. Das übrige, worüber wir gerade sprechen, ist natürlich auch direkt an der Straße und so. Das ist eher Büro. Das finde ich auch irgendwie spannend, weil Wohnen im Hochhaus war ja auch mal anders konnotiert. irgendwie, ne? Und jetzt, also das hat sich dann wohl auch gewandelt. Also ich muss an diese Blocks denken und so. Ja, es ist eben auch ja schickes Wohnen durchaus jetzt, wenn man sich das anguckt. An der Toulouse Allee sind ja drei Wohnhochhäuser. Und dann kommt noch das Hotel davor, dieses, worüber wir gerade sprachen. Und das sind ja teure Wohnungen da, ne? Ja, hat sich gewandelt, der Blick darauf. Jetzt ist das Mörsenbruch ja eigentlich der einzige Ort. Kennedy Dam ist auch noch so ein Schlagwort. Da sollte und soll auch noch was entstehen. Ich möchte auch gleich unbedingt unbedingt nochmal über die Namen für diese ganzen Projekte reden, weil ich finde irgendwie, das klingt immer alles so, also das ist ja auch ein eigener Job, sich diese ganzen Namen auszudenken. Also beispielsweise dieses mit dem Yards, also wenn man da einfach alles so weglässt, ich spreche das jetzt so aus, vielleicht ist das sogar falsch, eigentlich heißt es ja Yrts. Dann gibt es New Heart on the Block, das ist natürlich sofort mein 90er Herz schlägt hoch wegen New Kids on the Block. Ja, natürlich. Der Twist am Kennedy-Damm, der macht Sinn, der Name, weil? Das Gebäude unten leicht verdreht ist, so und nach oben wächst es dann gerade hoch Und da ist Twist eigentlich, finde ich, das sieht man und dann denkt man, ja, Twist passt. Bei New Heart on the Block muss man dann von oben auf Google Maps, guckt man auf die Landkarte und sagt, ach. Meinst du, das ist auch, verzeih mir nicht, wenn ich dir ins Wort falle, ist nämlich auch ein Kriterium, dass man das von oben sieht, genau wie mit der Möwe, weil das sehe ich natürlich als alte Höhenangst-Lady nicht, dass das da oben aussieht wie eine Möwe. Also beispielsweise. Kommt das mit ins Design? Man muss sich mal vorstellen, dass, auch jetzt sage ich das wieder so aus dem Kopf, aber es stimmt, ich bin mir ziemlich sicher. Da hättest du einen Fesselballon dann früher gebraucht. Die Landesklinik oben in Gerritsheim, da Grafenberg, die Klinik, da sind die Gebäude so angeordnet, dass wenn du von oben drauf schaust, du den Adler des preußischen Wappens erkennen könntest. Hüstel, Hüstel. Verstehe. Also auch damals hat man schon solche Sachen. Also es gibt ja die dollsten Sachen. Ich meine, der BMW-Turm da in München, der sieht dann aus wie so Kolbenmotoranlage da. Also es wird schon mit reingerechnet, dass man von oben drauf schaut. Das, ja, also durchaus. Also das kann einfach mit der Identität des Nutzers verbunden werden oder auch des Ortes. Also das kommt dann eben so drauf an. Spannend. Und damit es halt auch Leute wie ich verstehen wird, dann wird es dann auch noch Twist genannt, damit ich das auch weiß von unten. Ja, und bei New Heart, ich meine, kann man sich auch vorstellen, weil viele waren schon mal auf dem Kennedy-Turm mit dem Auto unterwegs. Und wenn sie dann in der Mitte ankommen und sehen, dieses Gebäude, was dann da vielleicht mal entsteht, das sind ja auch zwei Türme, sind das ja. ja, auch ein Wohn- und ein Büroturm von den Developern, die den Köpung 1 gebaut haben, also die auch einen guten Namen haben in Düsseldorf. Bei denen glaube ich auch, dass das übrigens kommt. Man muss ja jetzt immer fragen, wer hat welche Chancen, aber die haben gute Chancen, dass das klappt. Das Art Invest am Mörsenbohai hat gute Chancen, dass das kommt. Im Hafen gibt es von Partner von den Developern, der selber zu 80 Prozent da beteiligt. Wenn der jetzt im Hafen an der Kesselstraße sagt, ich baue da ein 17-geschossiges Hochhaus hin und die Stadt sagt, wir wollen das auch haben. Das ist auch so. Schon entschieden gab es einen Wettbewerb. Wenn die da planungsrechtlich jetzt bald mal durch sind, dann bauen die auch. Da kann man also nachgehen eigentlich. Andere, wie man so merkte, diese Gruppe da mit dem Ando Tower, die hatten hier auch noch nie was gemacht. Die hatten eine tolle Idee in der Phase, wo Niedrigzinsphase war und das Geld für große Projekte eher da war. Da sagt man heute eher, eher, naja, da wäre vielleicht ein bisschen mehr Skepsis, auch auf deren Seite vielleicht besser gewesen, hätten sie jetzt nicht mit dem Insolvenzrichter zu tun oder mit Zwangsersteigerung zu tun. Dann habe ich mir noch rausgeschrieben, das Vierscheibenhaus, das klingt wie eine Ansage gegen das Dreischeibenhaus. Das muss ich nochmal auch vorstellen, größer, also geschrieben haben wir es schon, aber ich muss es nochmal größer vorstellen, weil es eine ganz starke Planung ist, also es ist wirklich was ganz, ganz Ungewöhnliches. Da gibt es ein Gebäude mit technischen Anlagen an der Uerdinger Straße. Das ist die Rampe, wenn man runterkommt, Theodor-Heuss-Brücke in die Stadt rein, rechte Seite. Und das wird überbaut. Also diese technischen Anlagen, das Gebäude muss erhalten bleiben. Und da werden jetzt, das sieht man hinterher aber gar nicht mehr, so vier Gebäudescheiben drüber gesetzt. Das ist wirklich ganz spannend, also so vom Ingenieurbau her. Und ja, da muss man jetzt auch mal gucken, kommt das? Also da bin ich jetzt noch, Nicht ganz sicher, das muss man dann sehen, aber es gibt klare Absichtserklärungen. Aber ich finde, es ist ein bisschen eine Ansage. Wir machen jetzt das Vierscheibenhaus, Dreischeibenhaus war gestern. Es gibt aber noch ein Dreischeibenhaus in Düsseldorf, neben dem Dreischeibenhaus. Es gibt noch ein zweites. Wirklich? Ja. Das wusste ich nicht. Ja, jetzt rat mal wo. Weiß ich nicht, in Gerrishalm. An der Franklinbrücke. Das ist, wenn man jetzt von der Rädelstraße über die Brücke fährt, auf der rechten Seite sind drei so schmale Scheiben nebeneinander. Ach, guck. Jetzt weiß ich, das hieß, ich glaube, 3-1 haben die das damals getauft. Da ist auch so ein bisschen Restauration. Da ist doch Irm oder Bäcker Terbeuken oder was. Irm und Terbeuken ist da auf der Ecke. Ich habe da unten geboxt. Unter der Brücke war unser Verboxplatz. Und das ist doch wirklich wie drei Scheiben. Ja, das stimmt. Ja gut, okay. Dann gab es wohl schon eine Ansage ans Drei-Scheiben-Haus, aber halt nur mit genauso vielen Scheiben. Und noch in Planung ist noch ein Vierer-Hochhaus. Steht morgen in der Zeitung. Online ist es schon. Kannst du dazu schon was sagen? Da ist es. Das heißt Unique Towers im Medienhafen. Das ist ja auch ein beliebter Standort für Hochhäuser. Also es ist eigentlich ein Hochhaus, aber aus vier Einheiten. Die sind unterschiedlich hoch. Also es sieht aus wie vier zusammengesteckte Hochhäuser. Und das höchste ist 72 Meter. Hat wieder Christoph Ingenhofen geplant, der auch am Kennedy-Dampen-Hochhaus schon gebaut hat. Sein. Nein, jedenfalls da steht schon ein schönes Hochhaus oben mit so zwei geschwungenen Dächern, die aufeinander zulaufen und jetzt hat er das im Medienhafen geplant, Kaisstraße 1 und da geht jetzt der Hochbau los, also dass es wirklich hoch geht. Also das ist schon ein Konflikt. Ja, die haben das quasi, unten ist schon alles gebaut, Tiefgeschosse und jetzt geht es los, dass es ab Erdgeschoss nach oben geht. Das wird auch sehr schön, weil unten so kleine Plätze geschaffen werden mit zwei Gastronomien und ein bisschen Freifläche noch, so ein Platz noch dazu und die sind halt unterschiedlich hoch und oben drauf ist auch alles begrünt. Also das kann ganz schön werden. Das finde ich mit diesem unterschiedlich hoch und so, das hat ja was Dynamisches auf jeden Fall. Das ist ja nicht so dieses Block und Block. Das ist das, was du vorhin meintest, diese alten Hochhäuser, da denkt man auch oft, das ist ja nicht so schön, diese riesen Kisten, die da immer so stehen. Ja, das ist ein bisschen uninspiriert. Jetzt habe ich den Satz gelesen in dem Stück, das es dazu gibt von dir, Survive Till 25. So würde ich eigentlich auch gerne mein nächstes Album nennen. Das war die Losung, als die ganzen Entwickler in die Schockstarre verfielen, weil die Kostensteigerungen und die Zinssteigerungen so da waren. Wer zu viel angepackt hat, ist ja vielleicht auf der Strecke geblieben oder musste sehr hart kämpfen. Wir haben ja Entwickler, die sind abgewickelt worden in Düsseldorf, wir haben welche, die das gepackt haben. Es gibt eine Nachfolgergesellschaft, das ist Zentrum und das heißt halt damals, das war so ein bisschen Wort des Jahres, auch 2023 in der Branche. Also komm irgendwie durch bis 2025, dann werden die Zeiten besser. Jetzt habe ich wieder mit Leuten gesprochen, die sagen, dauert doch ein bisschen länger, 26 und so. Aber die Nachfrageseite nimmt schon zu. Aber die Leute brauchen länger, um zu überlegen, kann man auch verstehen, mache ich das? Also wer sich heute eine Wohnung kauft, ist ja genau so, der will gerne eine Wohnung kaufen, ist besser als immer die Miete zu bezahlen, aber es ist alles so teuer, man denkt dann wird es vielleicht was günstiger, werden die Zinsen auch wieder gehen, die was runter, dass ich mir das hinterher leisten kann. Wir stehen an so einer Schwelle, es ist eigentlich nicht viel anders bei den Investoren für die großen Sachen. Du musst ja wieder an diese Stelle kommen, wo du sagst, ja traue ich mich und ich habe wieder die Zuversicht und wenn sich jetzt auch international alles wieder so ein bisschen beruhigt, geopolitisch ist das vielleicht auch nicht falsch. Ohne Krieg mit der Ukraine, ohne Gaza-Krieg, da Israel. Also es ist ja alles, wir stehen ja vor so einer Zeit, oder wir sind in einer Zeit, wo wir nicht wissen, was bringt uns denn das morgen? Und davon hängt natürlich auch viel ab, was jetzt in diesen internationalen, oft international mit bestimmten Immobilienmärkten da los ist. Das hat schon konkrete Auswirkungen. Ich überlege gerade was mit Get it fixed till 26 oder so. Ja, das ist schön. Das ist der nächste. Das biete ich an. Vielleicht könntest du das mal als kleinen Jazz-Song auch machen. Das biete ich an. Ich wusste, dass wir irgendwann dich hier zum Singen bekommen. Ja, aber ich glaube, du siehst schöner. Ich röhre mehr. Jetzt ein wenig zur Abrundung. Wie viele Projekte standen in den Startlöchern und wie viele siehst du tatsächlich? Das habe ich nicht gezählt, muss ich jetzt ganz ehrlich sagen. Aber so, also kannst du sagen, es sind drei Viertel, es sind sechs Achtel. Also jetzt bin ich schon wieder in der Musik. Sechs Achtel taktisch. Also wenn ich das mal so richtig, ich denke schon, es werden mehr realisiert, als dass sie kaputt gehen. Das würde ich schon sagen. Weil man muss ja auch sehen, die Planungskosten sind ja auch hoch. Das sind oft schon Millionenbeträge. Und die Architekten, das kostet ja schon alles richtig was. Und die Statik, du musst ja alles da berechnen. Und das machst du nicht für einen Papierkorb so gerne. Ja, und dann das Planungsverfahren. Es dauert ja zwei, drei, vier Jahre, bis du durch bist, bis das Baurecht wirklich da ist. Du kannst dir nicht so oft erlauben, rumzuprobieren. Ich verstehe. Da gehört auch eine gewisse Hartnäckigkeit und Zielstrebigkeit dazu. Was wird wohl der erste Turm, der fertig wird? Der erste Turm, also ich tippe jetzt beispielsweise diese Unique Towers da im Hafen, die sind ja in zwei Jahren fertig. New Heart on the Block, also die wollen Ende 26, wollte auch 26, wird vielleicht 27. Also wir werden in zwei bis drei Jahren hier neue Hochhäuser sehen. Dann kündige ich hier an, ich werde auf eins draufgehen, ganz nach oben. Ja, das macht Spaß. Ja, ich drücke die Daumen, dass das klappt. Ansonsten einfach mal so ein Seminar machen im Flughafen. Ja, das steht sowieso noch an, aber davon berichte ich an anderer Stelle. Vielen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Music. Filme gucken unterm Sternenhimmel in einer lauen Sommernacht. Also romantischer geht's ja wohl kaum, ob man das jetzt zu zweit macht, alleine oder mit einer großen Gruppe. Stimmung ist da. Das Open-Air-Kino im Rheinpark startet jetzt im August in einem ganzen Monat voller Blockbuster. Action, Rom-Coms, Kinderfilme, Klassiker, Joker-Nights, also cineastische Wünsche bleiben hier sicher kaum offen. Angelina Burich, selbst ausgewiesener Open-Air-Kino-Fan, weiß, was läuft, wann es läuft, welche Snacks es gibt, das ist auch sehr wichtig, und wie man zum Movie-VIP wird. Angelina, ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, du bist Fan. Du bist Fan von dem Thema, über das wir jetzt sprechen. Bist du generell Cineastin? So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber mit Fan bei dem Thema machst du auf jeden Fall schon mal nichts falsch. Ich verstehe. Also das bedeutet, du siehst gerne Filme, vor allem wenn sie Open-Air stattfinden. Es geht ums Open-Air-Kino. Lassen wir doch die Katze hier aus dem Sack. Und das Open-Air-Kino steht in den Stadttlöchern. Es geht jetzt wieder los. Das ist ja immer gegen Ende der Sommerferien. Oder sind die jetzt gerade mittendrin? Ich bin ja völlig raus aus diesem Thema. Ich glaube, wir sind schon, gehen schon Richtung Ende der Ferien. Wir sind gut dabei mit den Ferien. Genau, aber eigentlich ist es auch immer, findet es auch eigentlich immer ein bisschen früher statt. Das war jetzt halt wieder Thema EM und Co., dass es sich nicht zu viel überschneidet. Deswegen wurde es jetzt ein bisschen nach hinten verlegt. Ist ja irgendwie ganz schön, dass jetzt auch so gegen Ende des Sommers, zum Frühherbst ist es ja fast schon. Das ist ja in vier Wochen September. Also machen wir uns nichts vor. Und ja, ist doch eigentlich ganz schön, wenn es jetzt zum Ende des Sommers auch immer noch die Action-Strähne hier nicht abreißt. Open-Air-Kino, also es ist schon aufgebaut, nicht wahr? Du warst vor Ort. Genau. Wie sieht es da aus? Wie geht es voran? What's new? Ja, also aufgebaut ist es eigentlich, also war es gestern, als ich da war, schon größtenteils, ja, war schon fast alles fertig, nur noch halt so die Kleinigkeiten, die dann die letzten Tage noch anstehen. Aber genau, am Donnerstag geht es los und deswegen war es auch, glaube ich, ganz gut, Gut, dass jetzt dann schon alles ein paar Tage vorher auch dann schon so gut wie fertig war, damit es jetzt nicht zu stressig am Ende noch wird. Aber genau, man hat auf jeden Fall schon gesehen, was die Besucher erwartet. Riesengroße Leinwand und die Tribüne, das war alles schon fertig bei meinem Besuch. Gibt es Neuigkeiten in diesem Jahr? Also ich habe das Gefühl, die denken sich ja immer mal irgendwelche Specials aus. Also gibt es irgendwie neue Winkel, von denen man sitzen kann? Gibt es neue Tribünen, neue VIP-Areas? Auf die würde ich gerne gleich nochmal zu sprechen kommen. Also ist irgendwas? Genau, also das VIP-Zelt ist jetzt dieses Jahr ein bisschen neu. Also das ist jetzt, glaube ich, 350 Quadratmeter, auch dann groß, direkter Blick auf den Rhein und da ist dann wirklich ein separater Bereich, in dem man dann sich auch aufhalten kann, bevor es losgeht. Und genau, das gehört dann zu diesem Paket dann dazu, dass man dann da separat buchen kann mit den passenden Sitzplätzen. Und ansonsten ist nicht so viel neu. Es gibt nicht mehr diesen Bereich mit freier Sitzplatzwahl, den es halt vorher gab, weil die Veranstalter wohl festgestellt haben, dass es ja viele einfach gibt, die dann eher ein bisschen spontaner dann vorbeikommen und nicht dann schon ja quasi zwei Stunden vorher. Und wir hatten es in dem Gespräch gestern auch quasi so typisch deutsch mit dem Handtuch den Platz zu reservieren, sondern dass man wirklich dann einfach einen Sitzplatz hat, kommen kann, wenn man möchte und weiß, man kriegt da den Platz, wo man auch sitzen möchte. Ja, ich bin auch Fan davon, ehrlich gesagt. Also da, ich bin ja sonst richtig spontan unterwegs immer, aber ich möchte, und ich möchte vor allem auch sitzen, das habe ich letztens bei einem Konzert, auf dem ich war, wieder gemerkt. Dieses so stehen und dann auch noch anstehen und dann nicht wissen, wo man landet am Ende. No, no. Not for me. Also gut, dann weiß ich das schon mal. Ich bekomme auf jeden Fall einen Platz. Ich finde es ja auch irgendwie beruhigend, wenn sowas wie das, also es geht ja am 1. August los. Das ist ja irgendwie schön. Also so mit eins beginnt auch das Programm. Bis wann geht es? Also wie viele Tage ist, beglückt uns das Open-Air-Kino? Ja, geht genauso auch zu Ende am 1. September. Das ist irgendwie eine glatte Nummer, ne? Das finde ich richtig schön. Ist eigentlich jeden Tag Programm? Oder gibt es auch mal so Pausentage? Ne, ich glaube, es ist tatsächlich jeden Tag da was geboten. Also wirklich dann einen Monat lang jetzt jeden Tag sehr vielfältiges Programm. Ja, kannst du zum Programm ein bisschen was sagen? Also ich weiß, es gibt ja, ich bin nämlich ehrlich gesagt, ich war auch schon mal im Open-Air-Kino, aber ich habe das nicht so doll auf dem Schirm. Es gibt doch auch immer so Dauerbrenner oder so, wie nennt man das denn? Traditionen fast, ne? Es gibt so einen Klassiker jedes Jahr und das ist Mama Mia. Also es ist wohl immer dabei und auch immer absolut beliebt. Also das hat sich irgendwie so etabliert und gehört einfach fest dazu. Und ansonsten wird da schon viel Wert auch jetzt drauf gelegt, dass es einfach ein abwechslungsreiches Programm ist. Also es ist wohl jetzt auch ganz gut, dass es auch zum Teil noch in die Ferien fällt, damit dann auch so für die Familien ein bisschen die Möglichkeit ist. Es sind auch ein paar Kinderfilme mit dabei. Wie ist das mit Kinderfilmen? das habe ich mich gefragt, weil das Programm geht ja los, wenn es dunkel ist. Sonst sieht man ja nicht so viel Open Air. Es wird jetzt wieder ein bisschen früher dunkel, aber jetzt auch nicht so sehr. Wenn da jetzt ein ausgewiesener Kinderfilm gezeigt wird oder so, wird da ein bisschen was gemacht? Oder gibt es eh eine Altersbeschränkung, ab wann ich da eigentlich erst hin darf? Das ist eine gute Frage. Aber soweit ich weiß, gibt es die nicht. Und das ist halt wirklich immer an die Zeit. Orientiert, wann halt so ein Untergang ist. Ja, okay, also auch Kinderfilm, das heißt es gibt dann nicht irgendwie... Je weiter es im Programm geht, umso früher geht es auch irgendwie los. Also am Anfang geht es immer noch so um halb zehn los und gegen Ende des Programms dann so um neun. Was ist der Eröffnungsfilm in diesem Jahr? Barbie ist der Eröffnungsfilm. Würde ich jetzt auch schon fast als Klassiker bezeichnen, oder? Also Barbie ist ja nicht ein brandaktueller Film. Also ich habe jetzt gerade Klassiker gesagt, weil er irgendwie schon schon, finde ich, bei so einem Ding dazugehört, aber also wie aktuell sind die Filme? Unterschiedlich, also ich glaube, es war eine Zeit lang immer so, dass wirklich Wert auf diese wirklich top aktuellen Filme dann auch gelegt wurde, aber jetzt ist wirklich mehr das Ziel, eine bunte Mischung einfach zu finden, die dann auch, unterschiedliche Genres, die halt vielleicht jedem einfach ermöglichen, mal vorbeizukommen, der Lust hat und dann im Programm auch was, findet, also das ist so ein bisschen, glaube ich, mehr das, worum es dann auch geht und Wie viele Leute finden Platz auf den Tribünen? 1.800. Das ist schon eine ganze Menge. Wie viele sind in so einem, ich sag mal, handelsüblichen Kino? In so einem großen Saal? Bestimmt auch 1.000, aber nicht 1.800. Aber man merkt auf jeden Fall, wenn man auch so vor der Tribüne steht, das ist schon viel Platz. Finden da eigentlich auch andere Sachen statt? Also gibt es so Rahmenprogramme? Spielen da mal Bands oder so? Nee, sowas sonst nicht. Vor allem, es ist ja wirklich auch einfach jeden Tag Programm. Aber was ja auch mit dazu gehört, ist die Strandbar, die ja auch jeden Tag geöffnet hat und die ja auch für Leute geöffnet hat, die kein Kinoticket haben. Also quasi bis es dann losgeht, kann man ja einfach dann vorbeikommen, da in dem Sandplatz nehmen und einfach da noch ein bisschen entspannt was essen oder trinken und dann sobald dann quasi der Einlass kommt. Dann fürs Kino, also dass dann wirklich das Programm losgeht, dass dann alle auf ihre Plätze gehen. Ab dann ist dann der Strand geschlossen. Also das gehört noch so ein bisschen dazu. Ich weiß noch früher, also als es ganz neu war, das Kino, das ist ja echt auch schon lange her, da konnte man noch auf der Wiese quasi auch sitzen und so natürlich ein bisschen eingeschränkt und so mitgucken und mithören. Also da hat, so ein paar Leute haben sich dann auch manchmal mit Picknick decken und so. Das ist ja nicht mehr möglich. Hast du mitbekommen, ist das trotzdem so? Also sitzen trotzdem Leute auf der Wiese vielleicht mit ein paar Drinks und hören den Film oder saugen diese Atmosphäre auf oder ist das schon sehr abgeschlossen? Das ist eine gute Frage. Also das habe ich jetzt so letztes Jahr nicht mitbekommen, aber auch einfach, weil der Termin, als ich eigentlich gehen wollte, letztes Jahr ins Wasser gefallen ist. Aber genau, ansonsten kann man mal beobachten. Also warum nicht? Also ich gehe mal stark davon aus, wenn schönes Wetter ist, wird ja sowieso viel los sein, auch da im Umfeld. Deswegen wird es da sicherlich die ein oder andere Person geben, die sich einen Film dann vielleicht auch einfach mal anhört. Ja, du hast es jetzt gerade schon angesprochen, Regen. Ich meine, das ist ja in diesem Jahr jetzt auch, naja, auch so ein Dauerbrenner-Thema. Also es regnet ja eigentlich die ganze Zeit. Die Tage, an denen es nicht regnet, sind seltener als andersrum. Das hat ja sicher auch Einfluss auf das Programm, auch auf den Erfolg. Also da würde ich gleich auch gerne nochmal ein bisschen drauf eingehen, weil du in dem Stück dazu schreibst, dass letztes Jahr 53 Prozent Auslastung oder das Kino 53 Prozent genutzt wurde. Das hat mich ein bisschen überrascht, weil ich hätte eigentlich gedacht, dass es trotzdem gut ist. Also rechnet man nicht mit 100-prozentiger Auslastung sowieso, weil das Wetter so ein Faktor ist? Also generell... Oder es kann ja auch zu heiß sein. Ja, wobei da abends ja meistens noch das Glück ist, dass es dann ja doch langsam dann mal abkühlt. Und es dann ja vielleicht eigentlich ganz angenehm ist, wenn es so dann um halb zehn noch ... Um die 20 Grad oder so, dann ist das ja das Schlimmste. Genau, aber ansonsten normalerweise ist die Auslastung, wenn das Wetter irgendwie mitspielt und nicht hauptsächlich Regen dann auch das Programm so überschattet, ist es wohl immer so um die 65 Prozent ausgelastet. Und das hängt, denke ich mal, dann auch davon ab, sind gerade Ferien, was ist gerade sonst noch so. Und das sind dann alles so Sachen, die irgendwie mit reinspielen. Aber natürlich, wenn halt schlechtes Wetter ist, ist ja irgendwie klar, dass das einen großen Einfluss auch auf die Besucherzahlen hat. Das hat mich einfach überrascht, weil ich immer, also manchmal habe ich schon versucht, relativ spontan Karten zu bekommen. Ich hatte das Gefühl, dass es halt immer ausverkauft ist. Also darum hat mich diese Zahl so ein wenig überrascht. Ich glaube, das kommt auch ein bisschen auf die Filme an. Also das gleiche hatte ich letztes Jahr auch mal. Es ist dann noch so ein bisschen spontan, weil dann doch besserem Wetter als gemeldet im Raum stand und dann keine Chance mehr war, an dem Tag noch an ein Ticket zu kommen. Aber da war es auch ein beliebter Film. Also ich glaube, das hängt wirklich einfach dann von ein paar Faktoren ab. Ich verstehe. Und ab wann wird beschlossen, dass nicht gespielt wird? Also wie doll muss es regnen? Also was ist so? Gibt es so eine Regel, eine Grenze? Also ich weiß gar nicht, inwieweit die Filme dann abgesagt werden. Ich habe auf jeden Fall aus letztem Jahr auch Bilder gesehen, als dann bei Regen auch einfach Leute mit Regencapes gesessen haben. Ach, die ziehen durch und man entscheidet sich dann einfach nicht zu gehen. Genau, genau. Das war dann letztes Jahr eine persönliche Entscheidung, sich dann nicht bei Regen den ganzen Abend zu setzen. Verstehe, ich dachte, es sei abgesagt worden. Nee, nee, genau. Also in dem Fall, den ich letztes Jahr selber miterlebt habe, war es wirklich dann so, dass es auch stattgefunden hatte. Und dann für die, die dann gedacht haben, sie gucken sich das dann einfach mal im Regencape an, hat es dann stattgefunden. Die hartgesottenen Kinofans. Wie teuer ist so ein Kinobesuch? 16 Euro das Ticket, dann kommt noch ein Euro, wenn man es online kauft, noch an Ticketgebühr drauf. Genau, also 17 Euro und dann ansonsten die Preise von den Getränken oder der Gastro, die habe ich jetzt auch noch nicht vorliegen. Gibt es Special Snacks? Also gibt es irgendwie Burger, Pommes, Pizza so oder beschränkt sich auch auf Popcorn und Nachos? Also es gibt natürlich so die Kilo. Mein Geheimtipp übrigens, süßes Popcorn mit Käsesoße. Oh, das weiß ich jetzt nicht. Sounds nasty, aber schmeckt unfassbar. Trust me. Beschwerden könnt ihr nach dem Tipp dann an. Ihr kennt ja die WhatsApp-Nummer. Genau, also es gibt halt üblich Popcorn, Nachos, Eiskonfekt, aber dann auch so Loaded Fries. Das ist jetzt auch so ein Renner. Und genau, dann halt im VIP-Zelt nochmal ein bisschen mehr mit Catering und Co. Das VIP-Zelt, was hat es denn damit auf sich? Genau, es geht da dann einfach darum, so ein bisschen ein größeres Ereignis aus dem Kino zu machen. Und das sind dann halt doch 99 Euro, die du dann pro Abend ausgibst. Aber dafür hast du dann, wie gesagt, das Kinoticket inklusive, die ganzen Kinosnacks schon mit dabei und diesen Aufenthalt in dem Zelt vorher mit. Und danach gehe ich aber auf einen, in Anführungszeichen, normalen Platz? Nee, nee, es gibt schon die VIP-Sitze, sind wirklich auch so, glaube ich, in der Mitte der Tribüne und nochmal eine separate Reihe. Und das kann ich einfach buchen, auch zu zweit? Oder muss es eine Gruppengröße sein? Ich glaube, das kann man wirklich einfach dann mit so vielen Tickets, wie man möchte. Ist das ein Angebot, was viel angenommen wird? Ich finde irgendwie, wir reden ja auch in anderen Zusammenhängen oft darüber, dass manche Sachen ja irgendwie eine bestimmte Summe kosten und man zahlt die halt einfach. Also ich möchte nochmal mein beliebtes Zimtschnecken-Beispiel anführen. Aber ich finde halt 99 Euro für einen Kinofilm, Also klar, da ist dann Popcorn und Nachos und Käsesoße und Popcorn mit Käsesoße und sowas alles. Also verstehe ich schon, aber ich finde, das ist schon auch eine Summe. Ja, absolut. Also das sind ja fast 100 Euro, das sind 200 Mark. Also ich hatte jetzt aus Interesse jetzt letztens mal nochmal bei einem Film geschaut, ob es da noch Tickets gab und da war. auf jeden Fall, ich glaube nur noch ein oder zwei von diesen VIP-Tickets auch verfügbar ist. Ich kann mir vorstellen, dass das bestimmt auch oft so, vielleicht sind das dann so. Special-Betriebsausflüge oder sowas, kann ich mir vorstellen. Also wie gesagt, no, also alle sollen machen, was sie wollen und wahrscheinlich, wie gesagt, ich zahle ja auch immer einfach, wenn jemand mir sagt, das kostet so und so viel, dann denke ich auch erst im zweiten Schritt drüber nach, ob das jetzt irgendwie, aber ich habe schon gedacht, so 99 Euro finde ich für Kino, weil klar, das ist ein besonderes Ereignis, also natürlich und auch auch eine Atmosphäre und Open Air und so. Aber also, das finde ich schon, ja. Würde mich interessieren. Also wenn ihr da draußen schon mal VIP-Tickets fürs Open-Air-Kino erstanden habt, dann berichtet doch gerne mal, aus welchem Grund und wie das so war. Und wie gesagt, ich betone, ich bewerte das nicht, es interessiert mich einfach nur. Bei 16 Euro finde ich einen reasonable Preis. Also das zeige ich ja. Gibt es auch Sneak Preview? Ich gehe ja jede Woche fast in die Sneak Preview, das ist mein Hobby. Es gibt nur eine Regel und zwar jeder Film wird geguckt. Also jeder Film wird geguckt, was auch schon sehr schmerzhafte Momente mir bereitet hat. Aber, also ich gehe auch nicht jede Woche, ne? Ich versuche es jede Woche, aber ich war jetzt auch schon eine ganze Welle nicht mehr. Aber gibt es sowas auch? Sneak Preview an sich, sowas jetzt zumindest in diesem Jahr nicht, was es aber immer noch gibt, sind die Joker Nights. Also genau, bei den Joker Nights ist dann wirklich dann immer die Überraschung, das sind dann meistens halt schon Filme, die dann doch vielleicht mal sehr beliebt waren, jetzt dieses Jahr oder die sehr gehypt wurden und genau, da gibt es dann zwei Termine. Das stelle ich mir richtig, stell dir mal vor, du holst ein VIP-Ticket für eine Joker Night und dann läuft einfach ein Kack-Film. Das ist doch irgendwie, da hast du das Was wird da sein? Wobei ich gar nicht weiß, ob man die Tickets... Und mit Kackfilm meine ich per Wiener Geschmack, ne? Also, mein Gott. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob man die Tickets auch schon vorab dann kaufen kann, ohne zu wissen, was überhaupt läuft. Also ich meine, es wird ja schon, bevor der Film dann läuft, veröffentlicht, welcher Film. Ja, du wirst also auch vor Ort sein wahrscheinlich. Natürlich. Das eine oder andere Mal. Was ist so dein Best-Case-Scenario? Also welchen Film würdest du am liebsten, also vielleicht hast du auch schon Tickets dafür, aber was ist so, also worauf freust du dich dann am meisten, in welchen Filmen unter freiem Himmel zu sehen? Ich finde eigentlich, also wenn es ein Film ist, den man dann schon kennt, weiß man ja schon ein bisschen, worauf man sich so einlässt. Ich weiß nicht, also ich finde eigentlich ist, ich gehe doch dann schon fast mehr nochmal für diese ganze Experience hin, als dann, dass es zwangsweise jetzt steht oder fällt mit dem Film. Also ich glaube, das ist halt wirklich einfach schon was Besonderes. Und vor allem auch die Location da direkt am Rhein und wenn da dann die Sonne untergeht, Ich bin sowieso ein sehr großer Sonnenuntergangs-Fan, deswegen bin ich da schon allein mit der Location sehr überzeugt von diesem Konzept. Genau, deswegen, also ich habe da jetzt auch jedes Jahr nicht, bevor das Programm veröffentlicht wird, denke ich so, dieser Film muss dabei sein, aber ich bin da schon sehr schnell zu überzeugen. Ich verstehe. Und wie immer, der Tipp jetzt, wo du es auch nochmal ansprichst, die Location am Rhein, also am besten kommt man eigentlich zu Fuß oder mit dem Rad oder mit der Bahn, also Auto. Genau, Bahn ist ja dann auch die, ich glaube, die nächste Haltestelle der, Am Goldsheimer Platz. Ja, oder am Ergoplatz. Stimmt, es gibt so drei, die da so in der Nähe sind. Also alles so um den Rheinpark kann man ja auch noch mit einem schönen Spaziergang irgendwie kombinieren, wenn das Wetter dann passt. Genau, also auch da bietet sich das sehr gut an. Das ist auf jeden Fall empfehlenswert. Das würde ich auch sagen, dass man da jetzt irgendwie nicht, weil Parkplatzsuche da, das kenne ich zufällig auch privat, es wirklich. Das kann dann so ein Kinoereignis schon mal mit Stress beginnen lassen. Ja, wie schön. Was ist dein Go-To-Snack im Kino, wo du gerade hier so mein Popcorn mit Nacho-Soße sofort... Probier es doch erst mal. Ja, okay. Vielleicht werde ich das mal machen. Ich würde es jetzt noch nicht versprechen. Wirklich komplett langweilig süßes Popcorn. Ja, verstehe ich. Mit Käsesoße. Ich danke dir sehr für dieses Gespräch und bis zum nächsten Mal. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Auch wenn die sonnigen und vor allem auch sehr warmen Tage für einen kurzen Moment wieder vorbei sind, sie kommen wieder. Das sei versprochen. Grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Wenn wir so auf das blicken, was hinter uns liegt, dann haben wir vor allem ein ziemlich nasses und auch, sagen wir mal, so durchschnittlichen Sommer. Aber wir haben auch noch ein paar sehr warme Tage vor uns. Unsere Ehe ist dann so langsam in Richtung Spätsommer und dann auch Herbst geht. Aber auch das sei dazu gesagt, das lassen wir jetzt mal so ein bisschen beiseite, kümmern uns jetzt erstmal nur um das Wochenendwetter, alles was dann so danach kommt. Das könnt ihr, wenn ihr wollt, gerne dann auf meiner Homepage in den kommenden Wochen weiter verfolgen. Der Freitag bringt uns relativ viele Wolken. Es war erst eigentlich ein sehr sonniger Tag berechnet. Jetzt sieht es eher danach aus, dass wir relativ viele Wolken bekommen werden und es wird in der ersten Tageshälfte so bis zum frühen Nachmittag noch ein gewisses Schauerrisiko geben. Die Schauer können es dann durchaus in sich haben, aber das wird nicht die große Unwettergefahr werden. Zum Abend hin ziehen die Wolken dann ab und die Sonne kommt dann heraus, das Ganze bei 16 bis maximal 28 Grad. Der Samstag wird uns aller Voraussicht nach am Morgen eine schwache Regenfront bringen und dann wird es so ein Mix aus nur dichten Wolken, zwischendurch kommt die Sonne auch mal besser heraus, alles in allem eigentlich ein sehr angenehmer Tag. Temperaturen liegen durch die Wolken ein bisschen gedämpfter und werden so in Richtung 16 bis 25 Grad sein. Der Sonntag. Da gibt es noch große Unsicherheiten. Also zum einen wird es auch hier zum Morgen hin eine schwache Regenfront geben. Da können mal ein paar Tropfen dabei sein. Das wird nicht der große Wurf sein. Zum Nachmittag hin sind dann Sonne und dichte Wolken im Wechsel. Es gibt Wettermodelle, die viele Schauer berechnen, die auch durchaus etwas mehr Regen bringen können. Die sind aber der Unterzahl. Ich möchte es aber nicht unerwähnt lassen. Das heißt, es kann sein, dass es vereinzelte Schauer gibt. Es kann auch sein, dass da auch mal ein kräftigerer Schauer dabei ist. Der große Rest der Modelle sagt aber eher, es bleibt trocken. Davon gehe ich persönlich jetzt auch aus. Temperaturen gehen ein bisschen zurück, liegen bei 16 bis maximal 23. Je nachdem, wenn es trocken bleibt, können es auch mal 24 Grad werden. Und dann blicken wir noch in die neue Woche. Die Hitze wirbt sich nochmal ein bisschen auf, sodass wir den Montag und den Dienstag sehr sonnig erleben dürften. Und die Temperaturen steigen dann von 14 auf 27 Grad am Montag und nochmal 17 bis 30 Grad am Dienstag. Neue Abkühlung kommt dann im Laufe der neuen Woche. Das werdet ihr dann aber auf meiner Homepage erfahren. In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein schönes Wochenende und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Also bis dann, ciao, ciao. Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxy-Blog, jensstrux.blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr mögt, empfehlt diesen Podcast doch jemandem, der Düsseldorf liebt oder eigentlich noch viel cooler, jemandem, der es noch lernen soll. Und bewertet uns in sämtlichen Podcastportalen, auf sämtlichen Streamingdiensten. Lasst uns Punkte da, Daumen, Sterne, was auch immer man vergeben kann. Schreibt was Nettes. Wir freuen uns. Mein Name ist Tosser Kormann. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen. Music.