Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Großalarm am Hamburger Flughafen
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 12. Juni. Aufregung am Hamburg Airport. Mordfall in Rissen. A7 und Köhlbrandbrücke gesperrt. Liebe Freundinnen und Freunde des Hamburger Abendblatts, so viel kann man vor dem Auftakt der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft am Sonntag gegen Curacao sagen. Langweiliger als das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika, 2 zu 0 kann es kaum werden. Interessant fand ich, was Markus Feldenkirchen, Kollege vom Spiegel, bei Markus Lanz getippt hat. Er kann sich ein 7 zu 1 vorstellen, also genau das Ergebnis aus dem legendären Halbfinale gegen Brasilien bei der WM vor zwölf Jahren. Ich wäre erstmal auch schon mit einem 2 zu 0 zufrieden und weiß insgesamt gar nicht, ob es so klug wäre, Gruppenerster zu werden. Denn dann steuert alles auf ein Achtelfinale gegen Frankreich zu. Ein Passagier hat heute Vormittag offenbar unfreiwillig einen Großalarm ausgelöst und so den Flugbetrieb für mehrere Stunden durcheinandergewirbelt. Nach Angaben von Bundespolizeisprecher Markus Henschel hatte der Mann gegen 9.45 Uhr einen Nottaster an einer Tür betätigt und war so unkontrolliert in den Sicherheitsbereich gelangt. Der sei daraufhin vorsorglich geräumt worden. Auch bereits in den Maschinen sitzende Passagiere mussten wieder aussteigen. Die Folgen für den Flugbetrieb waren erheblich. Die Abfertigung im Bereich der Luftsicherheitskontrolle wurde umgehend gestoppt. Nach Angaben einer Flughafensprecherin kam es durch die Maßnahme bei den Abflügen zu Verzögerungen. Ankünfte waren aber nicht betroffen. Passagiere konnten die Maschinen regulär verlassen. Es müssen dramatische Szenen gewesen sein, die sich am Donnerstagnachmittag unweit des örtlichen Golfclubs in einem Waldstück im Hamburger Stadtteil Rissen abgespielt haben. Zwei Passantinnen hatten einen 27-jährigen Mann leblos an der Straße in de Bargen gefunden und umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Der Versuch, ihm damit das Leben zu retten, war allerdings vergeblich. Die Frauen hatten den jungen Mann kurz nach 16 Uhr entdeckt. Es dauerte nicht lange, da blockierten mehrere Streifenwagen den Waldweg. Noch am Abend übernahm die Mordkommission in Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen. Der Fall wirft Rätsel auf. Bei der Untersuchung des Leichnams stellten die Ermittlerinnen und Ermittler mehrere Verletzungen an dem 27-Jährigen fest. Heute teilte ein Sprecher des polizeilichen Lagedienstes mit, es werde in alle Richtungen ermittelt, auch ob der Mann möglicherweise durch Dritte gewaltsam zu Tode gekommen sei. Verwünschen sich ihre trauernden Angehörigen und Freunde vor allem eins. Einen würdevollen und schönen Abschied. 12.000 Euro haben sie auf der Spendenplattform GoFundMe als Spendenziel ausgegeben, um der jungen Mutter eine Beerdigung der Extraklasse zu ermöglichen. Großen Anteil daran, dass die selbstgesteckte Marke schnell geknackt werden konnte, hat offenbar der Hamburger 187-Straßenbande-Rapper Boness MC. Ein gewisser Johnny hatte, wie auf der Seite zu sehen ist, 4000 Euro für die Beerdigung der 23-Jährigen überwiesen. Es war die mit Abstand größte Einzelspende. Hinter dem Namen soll sich der Hamburger Star-Rapper verbergen. So berichtet es Kim, die Initiatorin der Spendenaktion und sehr gute Freundin der Getöteten, dem Abendblatt. Ich habe ihn eines Abends zufällig an einer Ampel getroffen. Er hat dann angehalten, ist zur Unfallstelle gekommen und wir haben ihm erzählt, was passiert ist. Er war sehr schockiert und erschüttert und hatte sofort ein offenes Ohr für uns. Anschließend habe er den Spendenlink in seiner Story auf Instagram, 2,8 Millionen Follower, geteilt und am nächsten Morgen die hohe Summe gespendet. Das hat uns unglaublich berührt und wir sind ihm dafür sehr dankbar, sagt Kim. Besonderes Gewicht erhält die großzügige Spende auch dadurch, dass Vivi, so der Spitzname der ums Leben gekommenen 23-Jährigen, ein großer Fan der 187 Straßenbande gewesen sei. Sie war eines der markantesten Gebäude auf St. Pauli. Mittlerweile aber steht von der einstigen Schilleroper nur noch das denkmalgeschützte Stahlgerüst. Seit Jahrzehnten ringen Stadt, Bezirk und die wechselnden Eigentümer um eine sinnvolle Nutzung des 1889 als Zirkusmanege erbauten Gebäudes und des Areals. Passiert ist bis heute nichts. Die Linke hat nach dem jahrzehntelangen Gezerre um den Rundbau zwischen Stresemannstraße und Lerchenstraße nun offenbar die Faxen dicke. Die Fraktion fordert in einem Bürgerschaftsantrag, der Senat solle eine Enteignung der Eigentümerin prüfen, um das Areal endlich einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Zugleich legte die Fraktion ein Nutzungskonzept vor und erstellte beeindruckende Animationen, wie die Schilleroper in Zukunft aussehen könnte. Hat erneut der von Christina Block zur Unterstützung ihrer Situation herangezogene Psychologe Stefan Rücker ausgesagt. Er habe immer darauf gedrungen, so Rücker, dass man den legalen Weg gehen solle, die Kinder nach Hamburg zu holen. So habe er auch die Einstellung von Christina Block erlebt. Er selbst habe die Rechtsfragen aber nicht geprüft. Ich bin kein Anwalt, ich bin Psychologe. Trotzdem sei es darum gegangen, wie man der Kinder habhaft werden kann. Vor der Rückholaktion soll es Vorschläge gegeben haben, dass Christina Block sich ein Haus in Dänemark kauft, um näher an den Kindern zu sein und sich möglicherweise wieder an sie anzunähern. Rücker hatte nach seinen Worten auch Kontakt zum Familienanwalt von Stefan Hänsel, Gerd Uecker. Auch wenn Zeuge Rücker und Anwalt Uecker die streitenden Parteien vertreten haben, wollten sie doch offenbar beide, dass es zu einer Annäherung kommt. Ich hatte die Hoffnung, dass sich in einer ausweglosen Situation doch noch Türen öffnen. Wegen einer Vollsperrung des Elbtunnels und der A7 müssen sich Autofahrer an diesem Wochenende auf schwierige Verkehrsverhältnisse im Raum Hamburg einstellen. Die Autobahn zwischen Hamburg-Stellingen und Heimfeld wird ab heute 22 Uhr voll gesperrt. Damit ist die wichtige Elbquerung bis voraussichtlich Montagmorgen 5 Uhr blockiert. Während der Vollsperrung soll die Betriebstechnik des Elbtunnels in die neue Tunnelleitzentrale integriert werden. Auch der Bau des Lärmschutztunnels Altona und die Erweiterung der A7 auf Hamburger Gebiet südlich des Elbtunnels sollen vorangetrieben werden. Gleichzeitig finden auf der Köhlbrandbrücke wieder Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten statt, weswegen die Brücke ebenfalls am Wochenende voll gesperrt wird. Die beiden Personen, die diesmal in meinem Podcast Entscheider Treffen Haider zu Gast sind, wollte ich schon immer gemeinsam befragen. Nun nutze ich die Gelegenheit, die sich durch die Erstaufführung des Musicals »Toto und der Mann im Mond – Das Geheimnis der Planeten« zu ihrem Kinderbuch ergibt, um mit Sänger Sascha Röntgen-Schmitz und seiner Frau und Managerin Julia Röntgen darüber zu sprechen, wie die beiden das geworden sind, was sie geworden sind, nämlich glückliche Eltern, ein erfolgreiches Businesspaar und quasi nebenbei Kinderbuchautoren. Sascha und Julia erzählen, wie das alles angefangen hat und welche Rolle ein extra vergessener Schal dabei spielte. Sie verraten, wie es ist, wenn die Ehefrau die Arbeits- bzw. Konzertpläne für ihren Mann macht und sie berichten, was man an der Supermarktkasse erleben kann, wenn der beste Freund Tim Melzer ist. Zu hören unter www.abendblatt.de Podcast. Wie findet eigentlich der Chef eines der wichtigsten Kunstmuseen Europas die Bilder von Udo Lindenberg? Die Frage steht im Raum, seit sich Alexander Klar, Direktor der Hamburger Kunsthalle, mit unserem Ehrenbürger im Hotel Atlantic getroffen hat, wo Lindenberg in den vergangenen Jahren besonders viel gemalt hat. Jetzt beantworten sie in der Reihe Ich sehe was, was du nicht siehst. In der Sucht Klar normalerweise Kunstwerke aus, die er mit mir bespricht. Am Donnerstag, den 25. Juni, wird das umgekehrt sein. Dann präsentiere ich ihm zwei Bilder von Udo Lindenberg, die er analysieren muss und Sie können live dabei sein. Das Gespräch findet mitten im Udo-Versum statt, der Ausstellung von Lindenberg-Kunst, die aktuell im Stilwerk läuft. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass aber schon zwei Stunden vorher, damit alle Teilnehmer genug Zeit haben, sich das Udo-Versum anzusehen. Eintrittskarten gibt es unter www.abendblatt.de Leserevents oder in der Geschäftsstelle des Hamburger Abendblatts am Großen Burster 18 bis 32, unweit des Hamburger Rathauses.