Latest / Frogwords Mini-Predigt / Episode 706 | Jesu Leben und Lehre
Transcript
- 0:09Speaker 0: Gott wird Mensch, Leben und Lehre des Mannes der Retter und Richter, Weg, Wahrheit und Leben ist.
- 0:25Speaker 0: Episode sevenhundertsechs – das Gleichnis vom Hochzeitsmal Teil fünf Matheos zwanzig die Verse elf bis dreizehn.
- 0:38Speaker 0: Als aber der König herein kamen die Gäste zu besehen sah er dort einen Menschen der nicht mit einem Hochzeitkleid bekleidet war Und er spricht zu ihm, Freund!
- 0:50Speaker 0: Wie bist du hier hereingekommen?
- 0:53Speaker 0: Da du kein Hochzeitskleid hast.
- 0:56Speaker 0: Er aber verstummte.
- 0:58Speaker 0: Der sprach der König zu den Dienern, bindet ihm Füße und Hände und werft ihn hinaus in die äußere Finsternis – da wird das Weinen-und das Zähne knirschen
- 1:11Speaker 0: sein.".
- 1:12Speaker 0: Die Frage war, wofür steht das Hochzeitzkleid?
- 1:17Speaker 0: In unserem Gleichnis gibt es keinen direkten Hinweis.
- 1:20Speaker 0: Deshalb glaube ich, dass wir das Kleid nicht unbedingt mit der uns geschenkten Gerechtigkeit oder den gerechten Taten der Heiligen gleichsetzen müssen.
- 1:31Speaker 0: Wir können das natürlich tun!
- 1:34Speaker 0: Es ist nicht falsch – aber mein Eindruck ist, dass der Herr Jesus hier der Deutung bewusst mehr Raum lässt.
- 1:42Speaker 0: Hier steht ein Mensch ohne Hochzeitskleid mitten in einem festlich geschmückten Saal.
- 1:48Speaker 0: Äußerlich ist er anwesend, doch innerlich gehört er nicht wirklich dazu.
- 1:54Speaker 0: Seine Anwesenheit bleibt oberflächlich – beinahe zufällig!
- 1:59Speaker 0: Das harte Urteil die Verbannung in die äußere Finsternis wo Weinen und Zähne knirschen herrschen wirkt zunächst befremdlich.
- 2:09Speaker 0: Kann jemand allein dafür verurteilt werden dass er kein Hochzeitskleid trägt?
- 2:15Speaker 0: Und weil das Urteil so hart ist, liegt es für mich nahe des Hochzeitskleid nicht bloß als äußeres Detail zu verstehen.
- 2:26Speaker 0: Sondern als Ausdruck einer inneren Haltung!
- 2:30Speaker 0: Es steht für die Einstellung gegenüber dem Fest selbst – Für die Bereitschaft sich auf das Geschehen einzulassen.
- 2:40Speaker 0: Es genügt eben nicht nur physisch anwesend zu
- 2:44Speaker 0: sein.".
- 2:45Speaker 0: Wer den Hochzeitssaal betritt, sollte dies mit der Absicht tun wirklich mit zu feiern.
- 2:52Speaker 0: Das Fest verlangt eine Form der inneren Beteiligung die über das Bloße dabei sein hinausgeht.
- 3:00Speaker 0: In diesem Sinn wird das Hochzeitkleid zum sichtbaren Zeichen einer inneren Zustimmung.
- 3:07Speaker 0: Es zeigt dass jemand die Bedeutung des Anlasses anerkennt und sich entsprechend darauf einstellt.
- 3:16Speaker 0: Diese Symbolik ist keineswegs auf unser Gleichnis beschränkt, sondern lässt sich auch auf heutige Erfahrungen übertragen.
- 3:24Speaker 0: Wer nicht bereit ist, sich für eine Hochzeit angemessen anzuziehen bringt damit unausgesprochen zum Ausdruck das ihm die Feier – und damit auch die Brautleute den Aufwand nicht wert
- 3:38Speaker 0: sind.".
- 3:40Speaker 0: Im Gleichnis entsteht also ein Spannungsfeld zwischen äußerer Teilnahme und innere Beteiligung.
- 3:48Speaker 0: Man kann anwesend sein-und doch distanziert bleiben, der man ohne Hochzeitskleid verkörpert genau diese Haltung – er ist zwar da aber nicht wirklich dabei!
- 4:01Speaker 0: Die Kleidung offenbart sein Herz.
- 4:05Speaker 0: Vielleicht ist es gut wenn wir uns an ein ähnliches Gleichnis erinnern?
- 4:10Speaker 0: Dort geht es auch ums Reich Gottes.
- 4:13Speaker 0: Ich meine das Gleichnis vom Unkraut im Acker!
- 4:17Speaker 0: Das endet nämlich ganz ähnlich wie das Gleichness von Hochzeitsmahl, Matthäus XIII die Ferse Vierzig bis Zweiundvierzig.
- 4:26Speaker 0: Wie nun dass Unkrauth zusammengelesen und dem Feuer verbrannt wird?
- 4:32Speaker 0: so wird es in der Vollendung des Zeitalters sein.
- 4:36Speaker 0: Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden Sie werden aus seinem Reich alle Fallstrecke zusammenlesen und die, die gesetzloses tun.
- 4:47Speaker 0: Und sie werden sie in den Feuerofen werfen!
- 4:51Speaker 0: Da wird das Weinen-und des Zähneknirschen
- 4:54Speaker 0: sein.".
- 4:56Speaker 0: Man hört sofort die Parallele – weinen und zähne Knirschen.
- 5:01Speaker 0: Wen trifft es hier?
- 5:03Speaker 0: Leute, die sich im Reich Gottes aufhalten aber die gesetzloses tun und anderen zu Fall stricken werden.
- 5:12Speaker 0: Also auch hier die Idee, dass es Menschen gibt, die wie Unkraut auf einem Acker nur äußerlich dazu gehören – aber zur Zeit der Ernte entfernt werden
- 5:23Speaker 0: müssen.".
- 5:24Speaker 0: Die Frage war ja, wofür steht das Hochzeitskleid?
- 5:28Speaker 0: Beziehungsweise was bedeutet es wenn man keines anhat?
- 5:33Speaker 0: Antwort Es zeigt die Haltung des Gastes.
- 5:37Speaker 0: Der Gast ohne Hochzeitskleid gehört nur äußerlich dazu, aber nicht innerlich.
- 5:43Speaker 0: Ihm fehlt die Liebe zu Gott und die Liebe zum Sohn Gottes!
- 5:48Speaker 0: Und man wird diesen Mangel an Beziehungen seinem Leben wiederfinden – und zwar in Form von Sünde – und indem er andere zur Sünde verleitet.
- 5:59Speaker 0: Das Problem dahinter ist ein ganz einfaches.
- 6:02Speaker 0: So jemand hat keinen Glauben.
- 6:06Speaker 0: Wie war das mit dem Hauptmann, dessen Diener von Jesus geheilt wurde?
- 6:10Speaker 0: Matthäus
- 6:11Speaker 0: VIII.,
- 6:11Speaker 0: die Verse zehn bis zwölf.
- 6:14Speaker 0: Wahrlich ich sage euch bei keinem in Israel habe ich so großen Glauben gefunden!
- 6:21Speaker 0: Ich sage euch aber dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaac und Jakob zu Tisch liegen werden – in dem Reich der Himmel.
- 6:32Speaker 0: Aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis.
- 6:39Speaker 0: Da wird das Weinen und das Zähne knirschen sein!
- 6:43Speaker 0: Der Hauptmann hat großen Glauben, Die Söhne des Reiches werden hinaus geworfen in die Äußere Finsternes – warum?
- 6:51Speaker 0: Weil es ihnen an Glaubem fehlt.
- 6:54Speaker 0: Äußerlich gehören sie dazu, Sie sind Söhnen des Reichs aber innerlich sind sie ganz weit weg.
- 7:02Speaker 0: Aber Gott lässt sich nicht täuschen.
- 7:06Speaker 0: Wir können Menschen glauben, vorspielen – Gott nicht!
- 7:11Speaker 0: Und es wird der Moment kommen an dem alle Heuchelei und alles Vorspielen ein Ende finden wird.
- 7:18Speaker 0: Und diese Botschaft ist vor allem für solche Leute wichtig die Religion zu einem Geschäft gemacht haben.
- 7:31Speaker 0: Denn viele sind berufene, wenige aber auserwählte.
- 7:36Speaker 0: Das ist die Begründung dafür, dass der König den Gast ohne Hochzeitskleid binden und in die Hölle werfen lässt.
- 7:45Speaker 0: Er wird entfernt weil er nicht auser wählt isst.
- 7:49Speaker 0: Warum ist er nicht außerwählt?
- 7:50Speaker 0: Antwort!
- 7:51Speaker 0: Weil er kein Hochzeitzkleid trägt.
- 7:54Speaker 0: Er ist an seinem Status selbst schuld.
- 7:59Speaker 0: Die vielen Berufenen Das sind alle diejenigen, die eine Einladung zum Hochzeitsfest erhalten haben.
- 8:06Speaker 0: Frage – Wie wird aus einem Berufenden ein Außerwälter?
- 8:11Speaker 0: Ganz einfach indem er die Einladungen annimmt!
- 8:15Speaker 0: Die vielen Berufenden das sind all die zu denen die Knechte gehen.
- 8:21Speaker 0: Die Außerwelten das sind die die tatsächlich zur Hochzeitzfeier kommen.
- 8:26Speaker 0: Das Evangelium ergeht an viele Menschen Mit Glauben.
- 8:30Speaker 0: reagieren tun nur wenige.
- 8:33Speaker 0: Aber klingt auserwählt nicht danach, als hätte Gott sie ausgesucht?
- 8:39Speaker 0: Und an der Stelle wird es interessant!
- 8:42Speaker 0: Der Begriff Auserwälter hat mindestens zwei Seiten – einmal diese Seite.
- 8:47Speaker 0: Ich wähle aus einer Gruppe jemandem aus und das ist dann mein Auserwerter.
- 8:54Speaker 0: Das macht hier keinen Sinn weil wir ja wissen, dass der König gerade niemanden auswählt sondern alle einlädt.
- 9:04Speaker 0: Dann gibt es bei Auserwählt aber eine zweite Seite.
- 9:08Speaker 0: ich kann Leute zu etwas auserwählen.
- 9:12Speaker 0: Petrus schreibt erster Petrus Brief an Christen die Zitat Und zur Besprechung mit dem Blut Jesu Christi.
- 9:29Speaker 0: Merkt ihr, Gott wusste vorher wer sich bekehren würde?
- 9:33Speaker 0: Stichwort Vorkenntnis.
- 9:35Speaker 0: und erwählt die Bekehrten zum Gehorisamm und zur Blutbesprengung aus!
- 9:42Speaker 0: Und mit dieser Seite von Auserwählt haben wir es am Ende unseres Gleichnesses zu tun.
- 9:49Speaker 0: Viele sind eingeladen Aber nur wenige sind dazu auserwählt, mit zu feiern.
- 9:57Speaker 0: Gott sucht sich die Gäste nicht aus – er will alle!
- 10:01Speaker 0: Viele sind berufen.
- 10:03Speaker 0: Aber wenn Er feststellt, dass da jemand ein Heuchler und ein Sünder ist, sich jemand einschleicht der keinen Glauben hat, dann macht Er kurzen Prozess.
- 10:15Speaker 0: Solche Leute fliegen aus dem Reich Gottes wieder
- 10:20Speaker 0: raus.".
- 10:30Speaker 0: Was könntest du jetzt tun?
- 10:34Speaker 0: Lies noch einmal in Ruhe erste Petrus I, die Verse eins und zwei.
- 10:39Speaker 0: Und denke über das Thema Auserwählung nach!
- 10:42Speaker 0: Das war's für heute.
- 10:44Speaker 0: Wenn Du schlau und jung bist, lernen Englisch.
- 10:48Speaker 0: Es gibt einfach so viel gutes Material in dieser Sprache.
- 10:53Speaker 0: Der Herr segne Dich, erfahre seine Gnade und lebe In seinem Frieden Amen.