Latest / Drakenhofs Mythen / Die tragische Warheit der City States #conquest #fantasy #lore
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- 0:01Sie wollten die Menschheit retten und erschufen stattdessen
- 0:06ein Reich aus Wahnsinn, Göttern und zerbrochenen Utopien.
- 0:11Die Stadtstaaten gelten als die größten Zentren von Wissen und
- 0:15Fortschritt, auf er doch ihre gesamte Existenz basiert auf
- 0:20einem verzweifelten Plan gegen den Untergang einer Welt und im
- 0:25Zentrum all dessen steht ein Mann.
- 0:28Der glaubte, selbst Götter kontrollieren zu können.
- 0:33Willkommen Abenteurer, Ich bin Basti eidel und wir sind zurück
- 0:39in der Welt von EA. Menschen gibt es in jeder Welt
- 0:44mit verschiedensten Kulturen. Im heutigen Video betrachten wir
- 0:49die südlichen Staaten der Menschen, die Stadtstaaten.
- 1:06Während in den Wirren aus Flucht, Gewalt und Hunger die
- 1:10Hundred Kingdoms überhaupt erst entstanden, erlebten die
- 1:13Stadtstaaten eine ganz andere Entwicklung.
- 1:17Sie standen in dieser Zeit nicht am Rande des Überlebens, sondern
- 1:22in einer Phase des Aufblühens sie durchsuchten die
- 1:25Hinterlassenschaften des Old Dominion nach dessen größten
- 1:29Geheimnissen und stürzten sich mit geradezu systematischem
- 1:34Ehrgeiz und. In die komplizierten Rätsel von
- 1:37Archemie und Göttlichkeit aus dieser Perspektive wirken sie
- 1:42wie das geistige Gegenbild, so den Roh zusammengeflickten
- 1:46reichen der Flüchtlinge, geordnet, gebildet, zielstrebig
- 1:52und vor allem überzeugt davon, die wahren Erben der
- 1:56Herrlichkeit des Old Dominion der Menschen zu sein.
- 2:00Genau dieses Selbstbild wird von ihren Lokutoren mit Nachdruck
- 2:05gepflegt. Die Stadtstaaten als größter
- 2:09Wissensspeicher der Gegenwart, als Hüter der alten Größe, als
- 2:14legitime Nachfolger einer untergegangenen Zivilisation.
- 2:19Doch dieses glänzende Narrativ ist nicht einfach nur
- 2:22Propaganda, sondern fußt auf einem realen Kern.
- 2:27Tatsächlich waren die Stadtstaaten die.
- 2:30Nicht das Ergebnis eines panischen Massenaufbruchs,
- 2:33sondern wurden von Beginn an auf den höchsten Maßstäben
- 2:37gegründet, die der Menschheit damals noch zugänglich waren.
- 2:41Philosophie, Ethik und Bildung als tragende Säulen, nicht als
- 2:46Luxus ihre Entstehung verdankt sich dabei nicht einer anonymen
- 2:52historischen Strömung, sondern einer einzelnen Figur, die wie
- 2:56ein Scharnier zwischen den sterbenden Dominien und.
- 2:59Und einer neuen Ordnung wirkt constantinus Domulexor ohne ihn
- 3:06gäbe es die Stadtstaaten dieser Form nicht.
- 3:09Ihre Existenz hängt unmittelbar an seiner Person, seinem
- 3:14Aufstieg, seinen Entscheidungen und vor allem an dem Moment, in
- 3:19dem er erkannte, dass die Welt auf eine Katastrophe zusteuerte.
- 3:25Constantinos Ursprung ist dabei bewusst unspektakulär.
- 3:29Und macht seinen späteren Einfluss umso drastischer.
- 3:33Er wird als Platon von Corae geboren und beginnt sein Leben
- 3:38als Lehrling eines Metzgers, ein gewöhnlicher niedriger
- 3:42Startpunkt in einer Welt, die von Hierarchien geprägt ist.
- 3:46Gerade aus dieser unbedeutenden Ausgangslage heraus gelingt ihm
- 3:51jedoch ein nahezu unglaublicher Aufstieg, er arbeitete sich nach
- 3:56oben, er. Bis er schließlich an der Spitze
- 3:59weltlicher, nicht religiöser Machtstrukturen des alten
- 4:03Dominiens ankam. Unter dem akademischen Namen
- 4:07Constantinus Domulexo wurde er Massitros des Kollegiums, also
- 4:13zum obersten Repräsentanten und Lenker des dominischen Wissens
- 4:18und Bildungsinstitutionen. Damit stand er an einem Ort, an
- 4:23dem Macht nicht nur durch Armeen oder Titel entstand.
- 4:27Sondern durch Kontrolle über Lehre, Forschung, Archive und
- 4:32die legitime Deutung der Welt. In dieser Stellung wurde
- 4:36Konstantinus zu einem der wenigen Menschen, die Haslias
- 4:40schleichenden Wahnsinn überhaupt erkennen konnten und ernst genug
- 4:45nahmen, um die Konsequenzen zu begreifen, gemeinsam mit seinen
- 4:49Kollegen, dem namentlich nicht genannten ersten Magos der
- 4:53Kollegia, stieß er auf Anzeichen dafür, dass.
- 4:57Dass mit der Gottheit etwas fundamental nicht stimmte, diese
- 5:01Erkenntnis blieb nicht bei einer Diagnose stehen.
- 5:05Beide gehörten zu den mächtigsten und
- 5:08einflussreichesten Persönlichkeiten des Dominions
- 5:12und besaßen die Mittel, um dem Problem auf den Grund zu gehen,
- 5:16sie tauchten tief in Geheimnisse ein, die jenseits normaler
- 5:20Gelehrsamkeit lagen, in Bereiche, in denen das
- 5:24Göttliche. Und das Primordiale berührt
- 5:27wurden. Das waren Forschungen über die
- 5:31Natur von Divinität und macht selbst über Mechanismen, die
- 5:36eine Gottheit tragen oder zerfressen konnten.
- 5:40Das wissen, das dabei freigelegt wurde, war so gefährlich und so
- 5:45tiefgreifend, dass es im Nachhinein fast als Glück
- 5:49erschien, dass viele davon verloren gingen, denn schon die
- 5:53Berührung damit war. Verendete, die die suchten.
- 5:58Diese Suche hinterließ Spuren an beiden Männern.
- 6:01Sie wurden durch das, was sie entdeckten, tief verändert,
- 6:05nicht nur im Sinne von mehr wissen, sondern in ihrer Haltung
- 6:09zur Welt und zu dem, was als möglich oder notwendig gilt.
- 6:14Dabei zeigen sich 2 entgegengesetzte Reaktionen auf
- 6:17dieselbe Erkenntnis. Der erste Magos entschied sich
- 6:21dafür, die gewonnene Macht und Einsicht als Waffe zu begreifen.
- 6:26Sein Ziel wurde radikal. Er wollte seinen Gott töten,
- 6:31dies war nicht bloß Rebellion, sondern ein Angriff auf die
- 6:34metaphysische Ordnung, die Konsequenz einer Überzeugung,
- 6:39dass der Wahnsinn haslias nicht heilbar war oder dass die Gefahr
- 6:44nur durch Vernichtung gebannt werden konnte.
- 6:48Konstantinius schlug den anderen Weg ein, er sah ebenfalls die
- 6:52kommende Katastrophe, doch seine Antwort war nicht der Versuch,
- 6:56die Gottheit zu stürzen, sondern der Versuch, die Menschheit vor
- 7:00den Auswirkungen zu schützen, so gut es in einer sterbenden Welt
- 7:05überhaupt noch möglich war. Seine Entscheidung war damit
- 7:08weniger spektakulär, aber langfristig womöglich
- 7:12wirkungsvoller, nicht ein einziger Schlag gegen das
- 7:16Zentrum des Problems und. Sondern das Errichten eines
- 7:19Schutzraumes für das, was nach dem Zusammenbruch noch bleiben
- 7:23muß. Er wurde zum Planer einer
- 7:26Rettung, die nicht aus Schiffen oder Mauern bestand, sondern aus
- 7:30Wissen, Struktur und einem Fundament, auf dem später wieder
- 7:35aufgebaut werden konnte. Aus diesem Entschluß entstand
- 7:39sein subtiler Auftrag von ungeheurer Tragweite, er wollte
- 7:44das gesammelte Wissen eines Imperiums übertragen.
- 7:47Heimlich, planvoll und früh genug, bevor Chaos und Untergang
- 7:52alles verschlangen. Es ging nicht um einzelne Bücher
- 7:57oder Artefakte, sondern um eine bewusste Verlagerung von
- 8:01kulturellem, wissenschaftlichem und metaphysischem Erbe,
- 8:05Archive, lehrtradition, Methoden, vielleicht sogar
- 8:10gefährliche Erkenntnisse, die nur unter strengster Kontrolle
- 8:14weiter existieren durften. Um dieses Vorhaben in der
- 8:18Anfangsphase zu schützen, griff Konstantinus zu einer Täuschung,
- 8:23die seine Biografie noch einmal auflud.
- 8:27Er nutzte den längst vergessenen Namen seiner bescheidenen
- 8:30Herkunft, Platon, um seine ersten Schritte zu verschleiern,
- 8:35der Mann, der als Domulexor die Kollegia beherrschte, wurde
- 8:40wieder zu Platon, weil ein Imperium leichter.
- 8:44Nach dem Maistros suchte als nach einem Schatten aus der
- 8:47Unterschicht. So begann eine Operation, deren
- 8:51eigentlicher Zweck nicht öffentlicher Heldentum war,
- 8:54sondern das heimliche Retten der Grundlagen menschlicher
- 8:58Zivilisation. Damit wurden die Stadtstaaten in
- 9:02diesem Bild nicht einfach als zufällige Kulturinsel
- 9:05verstanden, sondern als Ergebnis einer gezielten, fast
- 9:10chirurgischen Vorbereitung auf den Untergang.
- 9:13Ihr späterer Anspruch, die größten Wissensspeicher zu sein
- 9:18und das Erbe des Dominions zu tragen, bekam dadurch einen
- 9:22doppelten Charakter. Einerseits klang es wie
- 9:26Selbstdarstellung der Lokutoren, andererseits stand dahinter
- 9:30tatsächlich ein Ursprung, der auf bewusster Bewährung und
- 9:34gezielter Weitergabe basierte, initiiert von einem Mann, der
- 9:39den Wahnsinn einer Gottheit erkannte und beschloss.
- 9:43Nicht die Götter zu stürzen, sondern die Menschen zu retten,
- 9:47indem er das Gedächtnis eines Imperiums aus dem brennenden
- 9:51Haus trug. Mit diesen Maßnahmen nahmen die
- 9:56Stadtstaaten konkrete Gestalt an, Handwerker, gelehrte und
- 10:01einfache Arbeiter wurden zunächst dem Verborgenen dazu
- 10:04bewegt, ihre Heimat zu verlassen und sich in den entscheidenden
- 10:08Zentren niederzulassen, parallel dazu.
- 10:12Wurden die Bibliotheken des alten Dominiens systematisch
- 10:16kopiert? Abschriften von Werken,
- 10:18Abhandlungen, Formeln und philosophischen Traktaten wurden
- 10:23mit den Auswanderern ausgesandt, so dass nicht nur Menschen,
- 10:27sondern das gesammelte geistige Erbe einer Zivilisation
- 10:30verlagert wurde, als der Zusammenbruch des Dominiens sich
- 10:34beschleunigte und immer offensichtlicher wurde, fiel
- 10:38schließlich selbst der Anschein von Heimlichkeit, die.
- 10:42Bibliotheken wurden offen geplündert, ganze Bestände aus
- 10:45Archiven gerissen und in Sicherheit gebracht.
- 10:49Legionäre, die eigentlich als Verstärkung für militärische
- 10:53Brennpunkte vorgesehen waren, wurden umgeleitet und dienten
- 10:57fortan als Schutztruppen für die wachsenden Städte, sogar einige
- 11:02der sogenannten Breed, jene, die in den folgenden Säuberungen
- 11:06eigentlich dem Untergang geweiht wären, wurden vor der
- 11:09Vernichtung bewahrt und. Und in die neue Ordnung
- 11:12integriert, wo sie zu produktiven Mitgliedern der
- 11:16aufstrebenden Stadtstaaten wurden.
- 11:19Platon nutzte dabei nicht nur organisatorisches Geschick,
- 11:23sondern sein tiefes Verständnis der göttlichen Mechanismen aus
- 11:28seinem Studium über das Wesen aus Göttlichkeit und des
- 11:31Primordialen wußte er, wie Glaube und metaphysische
- 11:35Substanz ineinander griffen, jeder der neu gegründeten Städte
- 11:40der. Sandte er einen primordialen
- 11:43Samen, einen Keim göttlicher Essenz durch Verehrung und
- 11:48kollektiven Glauben, wuchs dieser Samen heran und formte
- 11:52sich zu einem eigenen Schutzgott für die jeweilige Stadt.
- 11:56Diese entstehenden Schutzgottheiten wirkten wie ein
- 12:00metaphysisches Schild gegen Haslias verderbliche,
- 12:04wahnsinnige Ausstrahlung gleichzeitig.
- 12:08Ohne dass es den Zeitgenossen in vollem Umfang bewusst war,
- 12:11legten sie damit den Grundstein für die bedeutendste
- 12:15technologische Errungenschaft der Menschheit, die Archemie.
- 12:19Eine Wissenschaft, die das Zusammenspiel von Materie,
- 12:23glauben, Energie und göttlicher Essenz systematisiert, Unnutzbar
- 12:29machte, um sein Vorhaben endgültig abzusichern, wagte
- 12:34Platon einen beispiellosen Schritt.
- 12:37Er entzog Haslia einen kleinen, aber entscheidenden Teil seines
- 12:41göttlichen Mantels, einen Splitter jener Macht, die die
- 12:45Identität und Wirksamkeit einer Gottheit ausmachte, indem er
- 12:50dieses Fragment Stahl, verhinderte er, dass der
- 12:53gefallene Gott es in voller Stärke gegen die Menschheit
- 12:57richten konnte, doch dieser Akt war gefährlich, wer göttliche
- 13:02Macht berührte, lief Gefahr, von ihr verformt und.
- 13:06Oder korrumpiert zu werden, aus Furcht, selbst eines Tages dem
- 13:10Wahnsinn oder der Verderbnis anheim zu fallen, suchte Plato
- 13:15nach einem Weg, diese Macht aufzuteilen und einzudämmen.
- 13:20Er verankerte sich gewissermaßen im Zentrum jeder seiner Städte,
- 13:25teilte seine Essenz, seine Präsenz oder zumindest seinen
- 13:29Einfluss, so dass er in jeder Gründung als Herzstück
- 13:33existierte und zugleich. Das gestohlene Fragment
- 13:37kontrollierte und begrenzte. So entstanden die Stadtstaaten
- 13:42als sorgfältig konstruierte Keimzelle einer neuen Welt mit
- 13:48einer gesunden und ausgewählten Bevölkerung, einem loyalen
- 13:52Körper von Wächtern, einem wohlwollenden Schutzgott, dem
- 13:56gesammelten Wissen der Menschheit und Platon selbst als
- 14:00unbestechlichem Philosophenkönig an ihrer Spitze.
- 14:05In seiner Vision sollten diese Städte zu Utopien werden, zu
- 14:09sicheren, geordneten Zentren, von denen aus die Menschheit
- 14:14eines Tages den gesamten Planeten zurückerobern und neu
- 14:18formen könnte. Doch gerade weil Platon die
- 14:22Gefahr des Göttlichen so genau kannte und die korrumpierende
- 14:26Natur der Macht fürchtete, verfiel er einer älteren und
- 14:30zeitloseren Bedrohung, dem Hochmut.
- 14:34In seinem Bestreben, jede Variable zu kontrollieren, jede
- 14:38Gefahr einzukalkulieren und selbst göttliche Macht zu
- 14:42lenken, überschritt er die Grenze zwischen weitsichtiger
- 14:46Vorsorge und Überheblicher Selbstgewissheit und legte damit
- 14:51den Keim für eine Tragik, die nicht aus Unwissen, sondern aus
- 14:56zu großem Vertrauen in die eigene Unfehlbarkeit erwuchs.
- 15:02Obwohl die wissenschaftlichen Grundlagen von Platons Vorhaben
- 15:06tragfähig gewesen sein mögen, wurde ihm die Zeit zum
- 15:10entscheidenden Feind. Der drohende Untergang zwang ihn
- 15:13zur hast. Der Prozess der Übertragung,
- 15:17jener Versuch, seine Essenz, seine Kontrolle über das
- 15:21gestohlene göttliche Fragment und seine leitende Vernunft
- 15:25dauerhaft in den Strukturen der Stätten zu verankern, blieb
- 15:29unvollständig. Die Gefäße, die er schuf oder
- 15:32nutzte, waren fehlerhaft, die Transzendenz Mißlang in Teilen.
- 15:38Was zurückblieb, waren keine vollendeten, göttlich
- 15:42erleuchteten Philosophiekönige, sondern blasse Abbilder dessen,
- 15:47was er hatte erschaffen wollen, statt seiner unbestechlichen,
- 15:51klar geführten Ordnung standen die Städte unter der Herrschaft
- 15:55Geschwächter Räte, gezeichnet von strukturellen Mängeln.
- 16:00Und von den Spuren des Schreckens, den Platon in seinen
- 16:03letzten Momenten empfunden hatte, als sich seine eigene
- 16:07Wissenschaft und Technologie gegen ihn wandte.
- 16:11Dieser Rat versuchte mit den Mitteln, die ihnen blieben, die
- 16:14Städte zu lenken, doch sie litten unter inneren Defiziten,
- 16:19unter fragmentierter Autorität und unter dem Erbe eines
- 16:23gescheiterten, göttlich technologischen Experiments
- 16:27innerhalb weniger Jahrzehnte. Zerfiel die anfängliche Einheit
- 16:31der Stadtstaaten beinahe vollständig, angetrieben von
- 16:35wachsender Paranoia, richteten die Räte ihren Blick nicht mehr
- 16:39auf das große Ziel, den Schutz und die Wiedererhebung der
- 16:43gesamten Menschheit, sondern auf die Sicherung der eigenen Stadt
- 16:47gegen eine göttliche Bedrohung, die faktisch bereits überwunden
- 16:52war. Aus der Vision einer
- 16:54koordinierten Wiedergeburt wurde ein defensiver Überlebenskampf
- 16:59einzelner Zentren. Ressourcen wurden gehortet,
- 17:03wissend zurückgehalten, Handelsbeziehungen vergiftet,
- 17:07Misstrauen ersetzte Kooperation. Jede Stadt begann, die andere
- 17:12erst als potenziellen Rivalen oder als zukünftigen Aggressor
- 17:16zu betrachten, aus Angst, die fragile Stabilität zu gefährden
- 17:21und. Unterbanden die Räte fast jede
- 17:24Form von Wachstum oder Innovation, die sich ihrer
- 17:27direkten Kontrolle entzog. Fortschritt war nur noch dort
- 17:31erlaubt, wo er überwacht, reguliert und instrumentalisiert
- 17:35werden konnte. In diesem Klima gewannen
- 17:39Archemie und Uhrwerkstechnologie eine dominierende Stellung,
- 17:44kalkulierbar, technisch, scheinbar rational.
- 17:48Werkzeuge, die Macht sicherten. Ohne neue, unkontrollierbare,
- 17:53metaphysische Risiken einzugehen.
- 17:56Industrie und Militär stürzten sich zunehmend auf diese
- 17:59Disziplinen, doch ohne eine übergeordnete verbindende
- 18:04Instanz zerfielen die Stadtstaaten endgültig in
- 18:08voneinander unabhängige Machtzentren, Konkurrenz wurde
- 18:12zum Normalzustand, Krieg zum Mittel der Politik, jede Stadt
- 18:17kämpfte darum, ihre Vorherrschaft zu behaupten, die.
- 18:21Oder zumindest ihre Ressourcen und Einflusssphären zu sichern.
- 18:26Jahrzehnte der Repression und bewaffneter Konflikte folgten
- 18:30besonders in jenen Städten, in denen die missglückten
- 18:34Übertragungen Platons die größten Schäden hinterlassen
- 18:38hatten, wuchs der Unmut. Fast die Hälfte der Stadtstaaten
- 18:43erhoben sich schließlich gegen die eigenen Räte, einige dieser
- 18:47rebellischen Städte. Zerbrachen spektakulär interne
- 18:52Machtkämpfe, ideologische Spaltungen und unkontrollierte
- 18:56Archemische Experimente führten zu ihren Zusammenbrüchen.
- 19:01Ihre Bewohner flohen nach Norden in die Hundred Kingdoms oder
- 19:05suchten Zuflucht in stabileren, erfolgreicheren Stadtstaaten.
- 19:09Die Städte jedoch, die überlebten, entwickelten sich
- 19:13entlang zweier deutlich unterscheidbarer Linien.
- 19:17Manche gerieten unter den Einfluss wortgewalter Demagogen,
- 19:21die Massen mobilisierten und neue, teils chaotische Formen
- 19:25politischer Beteiligung propagierten.
- 19:28Eine Entwicklung, die von ihren Gegnern als solche der
- 19:32Demokratie gebrandmarkt wurden. Andere Städte überließen sich
- 19:37zunehmend der direkten, kompromisslosen Herrschaft ihrer
- 19:40entfesselten Schutzgötter, deren eiserne Kontrolle Stabilität
- 19:45versprach. Jedoch um den Preis strikter
- 19:48Unterwerfung. So präsentierten sich die
- 19:51Stadtstaaten in der Gegenwart als ein zersplittertes Gefüge
- 19:55konkurrierender Machtblöcke, demagogenräte, militärische
- 19:59Führungen und akademische Oligarchien stehen nebeneinander
- 20:04und gegeneinander, statt gemeinsam das glorreiche Erbe
- 20:08des alten Dominiens zu nutzen, vergeudeten sie ihr enormes
- 20:13Wissen und ihre fortschrittliche Technologie, die.
- 20:16Zu internen Rivalitäten und Machtkämpfen.
- 20:19Sie messen sich untereinander ebenso erbittert wie mit äußeren
- 20:23Bedrohungen, stets auf der Suche nach Vorherrschaft, stets
- 20:27gefangen zwischen der Erinnerung an eine utopische Vision von der
- 20:32Realität, einer von Misstrauen und Ehrgeiz geprägten Gegenwart.
- 20:38An dieser Stelle beenden wir die Betrachtung über die City
- 20:41States, im zweiten Teil schauen wir weiter.
- 20:45Was die Städte ausmacht, wie die Kultur geprägt ist und wie sie
- 20:50sich in der aktuellen Zeit behaupten.
- 20:53Wie findet ihr die Geschichte der City States, sind sie ein
- 20:57neuer, interessanter Aspekt der Menschen?
- 21:00Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare, wenn ihr mehr über
- 21:04die Völker und Geschichten von Conquest oder anderen Universen
- 21:07erfahren wollt, dann Like das Video, hyped es und abonniert
- 21:12den Kanal. Das würde mir sehr helfen.
- 21:14Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis zum
- 21:17nächsten Mal.