Latest / Gut Baum! / Im Frühlingskleid zur Fällsaison
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- Philipp: Ja, während für den durchschnittlichen Deutschen so langsam wieder die Zeit irgendwo zwischen Winterjagd am Morgen und kurzer Hose am Mittag, beziehungsweise auch gern die Zeit für die so oft zitierte Übergangsjacke, für die Zeit zwischen Kürbissuppe und Herbstspaziergängen und Ikea-Duftkatzen anbricht, ist die Natur irgendwie im Zwiespalt. Mit dabei ist momentan alles von bunt gefärbten Blättern über Hellgrüne und neue Blätter und Blüten bis hin zu blühenden Blumen am Straßenrand. Alles ein bisschen durcheinander und genau so ist es momentan auch bei mir. Zwischen kurzer Rathose und angerautem Trikot und zwischen Podcast-Premier, Euphorie, Bürgermeister-Spielen und auch noch ein bisschen richtiger Arbeit begrüßt euch Philipp Hofmann und ich begrüße außerdem und wie immer mir virtuell gegenüber Daniela Antoni. Hallo Dani, wie ist die Lage? Danni: Hi Philipp, ich liebe ja immer alles an deinen Einleitungen. Ich kenne die ja vorher immer gar nicht. Diese mysteriöse Übergangsjacke, ist wahrscheinlich das treffendste Bild, was man momentan so zeichnen kann, was unsere Bäume so durchmachen. Die wissen einfach nicht, was sie anziehen sollen. Und ja, wir starten. Ich freue mich auf die Folge. Du wünschst dir immer nämlich so coole Sachen. Also weil Philipp sucht eigentlich immer die Folgen aus, weil ich habe ja insofern keine Fragen mehr. Und Philipp ist immer der Taktgeber, sagt so, ey, mir ist da heute was aufgefallen. Was ist da los? Und danach entscheiden wir das immer mit der Folge. Und das finde ich genial. Philipp: Ja zuallererst würde ich mal starten, habt es ja mitgekriegt, der Podcast ist live und es war und ist Danni: Juhu! Philipp: für mich, wie ich gesagt habe, immer noch Neuland. Es war ganz schön aufregend die letzten Wochen. haben das jetzt seit fast einem halben Jahr vorbereitet und irgendwann war dann endlich alles so weit, dass wir sagen konnten, es kann losgehen und es war spannend, muss ich zugeben. Ja, die erste Folge ist online nach der Test Folge 0. Und wir lernen langsam kennen, wie das mit dem Podcast läuft. Und wir lernen auch euch langsam kennen, denn, Wunder, sehe ich hier ganz viele Statistiken dahinter. Und es ging wieder meine Erwartung richtig gut los. haben unzählige... Plays schon auf den verschiedenen Plattformen. Wir haben gesehen, dass ein Großteil von euch uns auf Spotify zuhört, aber auch diverse andere Plattformen genutzt werden. Ich habe zu meiner Überraschung festgestellt, dass nur 74 Prozent der Hörer aus Deutschland kommen. Deswegen hier an der Stelle viele Grüße an alle, die uns irgendwo anders zuhören, ob im Urlaub oder längerfristig woanders. Ja, ich hoffe, qualitätsmäßig sind wir überall gut zu verstehen. Ansonsten gebt gern Feedback. Und wie der eine oder andere mitgekriegt hat, ist auch die Homepage online. Sprich, ihr könnt auch eure Fragen dort stellen, wenn ihr irgendwelche Themen habt, über die ihr uns ja gern sprechen hören würdet. Danni: Ich habe einen Wunsch schon über LinkedIn übermittelt bekommen und zwar, dass wir uns mal über diese Baumentscheide unterhalten, beziehungsweise in so größeren Städten werden ja immer so, ist ja der Ruf, zum Beispiel in Berlin ist das, da lief das auch über so eine Abstimmung, dass du mehr Bäume pflanzen sollst. harte Kritikerin von dem Ganzen. Und ich meine, zu der Dame schon, die mir das als Vorschlag reingegeben hat, auch so, ja klar, können wir uns gerne mal drüber unterhalten, aber ich bin Kritikerin. Weiß ich, ob du das schon mal gehört hast oder ob das für dich als Privatperson relevant ist, so mehr Bäume in den Städten so was umzusetzen. Also das war auf jeden Fall ein Wunsch, der mir schon mal zugespielt wurde. Aber wir würden uns natürlich über noch viele weitere freuen. heißt, schreibt uns fleißig. Und wir sind ja überall, also Instagram, LinkedIn, also Facebook, gucke ich zwar nie rein, aber da bin ich theoretisch auch. Und ja, dann haben wir ja noch unsere klassische E-Mail, ihr in den Show Notes findet. Da könnt ihr uns auch immer Vorschläge zugeben. Philipp: Genau, und bei Instagram auf der Homepage gibt es auch immer 1-2 Bilder zu den Themen der Folge und zum Baum der Woche, den es ja jetzt gibt und allem Weiterum zu Hintergrundinformationen, Links zu Studien und wie es im Titel schon so schön heißt, alles was drum und dran bammelt. Danni: Ja, aber wie heißt denn unsere Folge jetzt eigentlich heute? Philipp: Wir warten mal noch ein bisschen ab und überlegen uns dann folgen Titel. weil was ganz gut passend würde ist und damit kommen wir schon zum eigentlichen ersten Thema verwirrte Natur. bin ja jetzt die letzten Tage und Wochen war ja nochmal richtig richtig schönes Wetter und ich war auch ein paar hundert Kilometer mit dem Fahrrad draußen unterwegs und was mir aufgefallen ist, ist, dass da nicht nur ich Probleme hatte, die passende Kleidung zu finden, weil es früh irgendwie drei Grad sind und mittags 24. Auch in der Natur sieht das irgendwie ganz genauso aus. Es gibt runtergefallene Plätter am Baum und die den ganzen Radweg langsam rutschig machen, wenn das früh noch bisschen feucht ist. Es gibt neue kleine grüne Plätter am Baum. Es gibt blühende Bäume. Es gibt blühende Blumen am Strand. Also so richtig wie Herbst sieht das irgendwie dieses Jahr nicht aus. Danni: Ja, ist ganz verrückt. Also heute ist der 7.10., wo wir hier aufnehmen. wir müssen Hardcore unterscheiden, weil wie immer, wenn es Bäume geht, es ist kein... Schwarz-Weiß ist ganz viel grau bereich und hier halt auch. Das heißt, ich muss da leider ganz viele Sachen erklären, weil es nicht so ein einfaches Thema ist. Auch für die Bäume nicht, aber auch für uns nicht. Für uns ist das auch gerade eine spannende Zeit, weil im Zuge des Klimawandels sehen wir halt viel Problematiken an Bäumen, die gerade auftauchen. Aber wir können mal zum Beispiel mit der Notblüte anfangen. Es soll ja Leute geben, tatsächlich sagen, schau mal, der Baum blüht gerade so. Aber das ist natürlich alles andere als nice, weil es ist einfach ein Hardcore-Stress-Signal von einem Baum. Wir sehen das gerade an Kastanien, an rotblühenden Roskastanien sehen wir es, aber auch an weißblühenden Roskastanien. Wir sehen es an Apfelbäumen und noch an vielen weiteren. Ich hatte letzten Sonnenaufruf über Instagram gemacht, wo mir viele Sachen zugesendet wurden. schon gesehen, waren auch andere Baumarten dabei. und das bedeutet einfach, ein Baum hat irgendeine Ursache. Also zum Beispiel bei der weiß blühenden Roskastanie. Die hat als Ursache die Roskastanien-Miniermotte plus Klimastress. die verliert im Juni, Juli schon ihre Photosyntheseleistung durch die Motte und das Laub ist praktisch schon braun. die kann dann nicht mehr großartig was machen. Also was passiert bei ihr? Der Baum gerät in Stress und sagt, ich muss hier noch mal neu schieben. Das heißt, die haut dann schon mal ihr Potential für 2027 raus. Nämlich die Blattanlagen und die Blütenanlagen, eigentlich für 2027 geplant sind, weil die einfach Angst bekommt, wenn man es vermenschlichen würde, was wir ja natürlich nicht wollen. Aber damit lässt sich das sehr leicht erklären. der Baum merkt, okay, irgendwas stimmt hier gerade nicht. Ich muss irgendeine Taktik anwenden, hier überhaupt noch Nährstoffe zu generieren, weil das sind nicht genug für mich. Also geht er in diese Notblüte über. Und die sehen wir halt und denken, schön, der Baum blüht. Aber das ist praktisch ein ganz, ganz schreckliches Alarmsignal. Dann haben wir es noch bei der rotblühenden Roskastanie. Da ist es häufig die Ursaug, ist die Blattbräune. Oder auch andere Problematiken. Die rotblühende Roskastanie hat häufig auch Pseudomonas. Durch diese Blattbräune läuft es ähnlich ab, wie bei dieser Roskastanie-Miniermotte, die Photosyntheseleistung geht verloren. Baum bekommt Panik, schiebe ich noch mal Blüten. Beim Apfelbaum praktisch genauso. Der verliert früh seinen Laub, weil er durch Hitze, Trockenstress nicht klarkommt. Oder er hat irgendwelche anderen Sachen. Und auch da passiert es häufig noch mal. Wobei bei dem ist es auch häufig schon... ...länge... Also bekannt, dass der einfach noch mal blüht. Das heißt, da hat es, glaube ich, noch mal ganz andere Sachen. Aber das sind Obstgehölze, da bin ich tatsächlich nicht so drin. da könnt ihr vielleicht noch mal Zusendungen schicken, was das beim Apfelbaum für eine Bewandtnis und für Hintergründe hat. Aber wie gesagt, bei Stadtbäumen, klassischen Stadtbäumen ist es ja häufig auf... Problematiken zurückzuführen, die der Baum eben hat. Das ist das mit den Blümchen aktuell am Bäumen. Ist dir schon mal aufgefallen bei dir vor Ort? Philipp: Ja, ja, ich habe ja beim Radfahren tatsächlich mehrere komplett blühende Bäume gesehen. Das waren vor allem Kastanien. Genau. Aber es sind halt es sind halt nicht nur die Bäume. Rundrum blüht alles mögliche gerade wieder, wo du denkst, das ist irgendwie der Winter ist vorbei. Also wäre ja genau mein Ding, wenn der jetzt vorbei wäre. Danni: Naja, aber es ist halt auch noch kein Herbst. Also da kommen wir zum nächsten Punkt. Wir haben, also erstmal müssen wir, also wir haben so einen phänologischen Kalender. Das heißt, seit 1961 wird da praktisch geguckt, wann blühen irgendwelche Sachen oder eigentlich den coolsten Nachweis, der phänologisch für den Klimawandel eigentlich existiert. kommt aus Japan. Da also richtig krasse Aufzeichnungen gemacht. seit dem neunten Jahrhundert, da irgendwelche Kirschbäume blühen. So kannst du ja vorstellen, die haben da echt eine richtig krasse Tradition mit ihren Kirschbäumen. Und diese Trendreihe, da kannst du so hardcore krass den menschgemachten Klimawandel nachweisen, weil einfach im Zuge der industriellen Revolution die Bäume immer früher das Blühen angefangen haben. diese Phänologie, so wann Blühenbäume, wann setzt der Herbst ein, wann setzt der Frühling ein. Da haben wir praktisch in Deutschland Daten seit 1961 und da kannst du ganz krass sagen, dass sich diese Vegetationsperiode seit dieser Messung 26 Tage verlängert hat. Das heißt, wir haben fast einen Monat länger, sage ich mal Laub, einfach es ganz trivial runterzubrechen, als früher. Der Herbst beginnt praktisch immer später. Das heißt, dass wir jetzt überhaupt noch Laub an den Bäumen haben. Ist auch so eine Art Verschiebung im Zuge des menschgemachten Klimawandels. Aber da gibt es momentan noch was ziemlich Krasses. Und zwar ist mir dieses Jahr so enorm krass aufgefallen. Und das ist noch gar nicht so bekannt. Weil im Forst oder im Wald haben wir diese Thematik nicht. Das sieht man halt wie bei vielen anderen Sachen bei uns in der Branche zuerst anstatt Ich gebe dir mal ein Beispiel. Wir hatten es hier. Ich wohne ja in Aschaffenburg. Das heißt, ist, kann man schon sagen, Süden Deutschland oder Mitte Deutschland. Bei uns, auch bei vielen Projekten bei mir in Baden-Württemberg, sind sehr trocken heiße Standorte. Ich glaube, bei dir in dem Bereich auch drüben. Das heißt, es ist wenig Niederschlag gefallen. Wir hatten enorm heiße Temperaturen, also wirklich enorm heiß. Und die Bäume sind praktisch im Juni, Juli schon an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen. die haben Laub abgeworfen, das praktisch verdorrt ist. Der Baum war schon im Juni, Juli verdorrt. auch Zusendungen aus Freiburg bekommen, da war das auch ganz heftig wohl. So, und was macht ein Baum, der schon im Juni, Juli halbnack da steht? das ist eine Zeit, das ist jetzt wieder was Freakiges, weil das wissen viele Laien nicht. Im Juni, Juli sind die Knospen für den Plattaustrieb 227 schon angelegt. heißt, jeder kann sich mal draußen, egal an welchem Baum, momentan so ein Ast angucken. Da hängt überall noch Laub dran. Aber da sind auch überall schon Knospen. Und diese Knospen, die ihr da seht, das sind praktisch schon die Blätter, die halt im März dann demnächst oder im April austreiben werden. Das heißt, der Baum hat das schon, weil im Winter macht er ja nichts. Da hat er ja mehr oder weniger Ruhe. legt die immer schon im Sommer an. Wahrscheinlich für dich, so wie du gerade guckst, so war crazy. Eine komplett neue Sache, die du da gerade erfährst. Das heißt, diese Knospen hat er aber schon. Und jetzt, wenn der Baum im Juni, Juli alle seine Blätter verliert, weil er eben kurz vorm Verdorren ist, denkt er sich, boah, scheiße, bevor ich jetzt hier abnippel... treibe ich natürlich diese Blätter, die ich eigentlich für 2027 geplant habe, die treibe ich dieses Jahr nochmal aus. Und das hatte ich so an unfassbar vielen Baumarten. Also das machen nicht alle Baumarten. auch so ein Ding, ja es kommt stark auf die Baumart an, welche das macht. Und ich hatte es jetzt zum Beispiel an einem Tulpenbaum, den habe ich hier bei mir vor Ort beobachtet. Dann hatte ich das noch an einem Spitzahorn. Das war aber eher ungewöhnlich, weil Ahorne machen eigentlich andere Sachen. ich habe es an sehr, sehr vielen Baumarten beobachtet, wo du eigentlich denkst, wie krass, ey, der Baum ist jetzt komplett kahl gewesen und treibt jetzt noch mal aus. Stimmt, an der Linda hatte ich sie auch dokumentiert bei mir am Bahnhof. Die stand im Juni komplett kahl da und hat komplett noch mal neu ausgetrieben. die steht jetzt da wie eine junge Göttin. So erst in ihrem Jahr in so einem frischen Grün, was du normalerweise vom Frühling halt kennst. Und die steht jetzt komplett grün da und du denkst ja, boah, super vitale Stadtbaum. Aber nee, das ist die Notlösung, für die die Linde sich jetzt entschieden hat. Und bei der bin ich jetzt gespannt, wie es im Frühjahr ist. Weil die hat ja ungefähr... Ja, genau. Philipp: Das wäre jetzt meine Frage gewesen, ist da noch was übrig für nächstes Jahr oder ist da nächstes... Danni: Ja, das schon. Das habe ich nämlich bei meiner Roteiche im Garten. Ich habe immer so Monitoringwäume, wo ich das für mich selbst nochmal verifiziere. Und ich habe so eine Roteiche, da ist das auch passiert. Da habe ich ein bisschen dafür gesorgt. Ich habe die halt nicht gegossen. da sind auch die Blätter komplett abgefallen. Also die hat unten ihre Blätter behalten. Also das ist noch eine relativ junge. und oben hat sie alle verloren und dann hat so ungefähr 50 Prozent der Knospen nochmal neu ausgetrieben. Das ist jetzt natürlich nur ein Fallbeispiel. das können wir jetzt nicht monitoringmäßig auf alle Bäume übertragen, weil da haben wir zum Beispiel überhaupt keine Studien dafür. Setze ich mich ja schon seit Jahren ein, dass endlich mal Stadtbaumforschung mehr betrieben wird. Bei der Linde war es aber so, die hat 80 % ihre Knospen ausgetrieben, weil die hatte ja gar nichts mehr. Das fangen wir euch auf jeden Fall auch an die Show Notes. Dann machen wir mal ein schönes Vorher- und Nachherbild, wie die im Juni aussah und wie praktisch jetzt da steht. Die sieht top aus, als wäre nie was mit dem Baum gewesen. Die wird im Frühjahr Arge Probleme bekommen. Die hat nur noch 20 % Knospen übrig. Die wird sie normal austreiben. Und jetzt seit ungefähr August steht die in vollem Laub wieder da. da hat die nochmal Reserven, kleine Knospen zu treiben. die wird 20 Prozent Normalknospen austreiben und die restlichen diese austreibt, das führt dann, ist auch wieder so ein Fachwort, das führt dann zu Kleinplättrigkeit. die treibt aus den jetzt aktuell neu produzierten Knospen nochmal Plätte aus, aber die sind viel, viel kleiner. Als wir das von einem ganz normalen Laubbaum gewohnt sind. Das heißt, der Bonsai-Kunst nutzt man das zum Beispiel. Da will man ja auch klein plättrige Bäume haben. Da schnibbelt man ganz häufig an so einem Baum rum, weil man weiß, wenn der noch mal austreibt und noch mal da agieren muss, dann werden die Blätter viel kleiner. Dann nutzt man das. Und in der Stadtbaumgeschichte, da wird uns das vor neue Herausforderungen stellen. Man kann sich ja vorstellen, so einen Baum, dann plötzlich viele kleinere Blätter hat. Philipp: Da ist das was, was der aufholen kann. Danni: Ja, der kann das aufholen, aber du kannst es nicht sagen, du das musst ja vorstellen. Stell dir mal vor, du wärst so ein Baum, würdest jetzt sagen, shit, ich hau jetzt alles raus, dann muss ich noch mal neu bilden. Aber vorher ging es mir schon total schlecht, ich war kurz vorm Sterben. Du kannst ja vorstellen, dass es dem Baum nicht gut geht. die entscheidende Phase wird dann das nächste Frühjahr sein, wird er noch mal frisch dastehen. Und dann kommt ja schon der nächste Sommer. heißt, unsere Sommer, es wird ja nicht besser. Wir denken immer ... gut, aber es ist ein Baum und hin und her. Aber unsere Sommer werden ja nicht kälter. Es heißt ja nicht umsonst immer in jedem Sommer so, ja, das ist der kälteste für den Rest unseres Lebens, weil die Prognose ja eben dahingeht, dass es ja eher heißer wird. für unsere Bäume wird es nicht einfacher. so ein durchgenudelter Baum, der da jetzt seine Reserven aufgebraucht hat, trifft ja nach dem Frühling, wo er zwar noch mal kommt, wieder auf einen Sommer. wo er arge Probleme bekommt und da kannst du eben nicht mehr sagen so ja der Baum schafft es halt oder er schafft es nicht mehr, weil der ja schon arg geschwächt da steht. ich habe eine so eine Monitoring Allee, das sind aber leider alles nur Winterlinden, da habe ich nur eine Baumart im Monitoring. Da haben es ungefähr, also sagen wir mal 50 Bäume, also 50 Winterlinden und drei sind komplett abgestorben zum Beispiel. Sieben von denen stehen in so einer schlechten Vitalität da, dass ich die jedes Jahr mitschleppe, weil du musst halt bei einem Baum, der schon ein bisschen älter ist, musst du halt gucken. Kannst du nicht im ersten Jahr, wo der schlecht da steht, so, jetzt fällen wir den, weil dem geht's schlecht. Du lässt ihn erst mal stehen, guckst, schafft das zweite Jahr, das dritte Jahr, das vierte Jahr. Aber wenn er im vierten, fünften Jahr immer noch so schlecht dasteht, dann wird es auch problematisch. Wenn der oben in der Krone, der produziert dann auch Totholz oder andere Sachen, wo er sagt, ich hab hier gerade Probleme, kann hier Teile meiner Krone nicht mehr versorgen. Die Entsprechung hat meistens in der Krone auch eine Entsprechung in den Wurzeln. Du musst da irgendwann hergehen und musst sagen, du musst den fällen. Wenn du den zu lang stehen lässt, das hatte ich auch in einem Fall mal, da ist nichts passiert, aber den hatte ich auch über vier Jahre mitgeschleppt. Der war in einer eher schlechten Vitalität, aber jetzt noch nicht so krottig, dass du gleich zur See greifst. Und der ist dann einfach umgefallen. Also Gott sei Dank Nachts und es war alles gut so. Aber du kannst das Ding auch nicht ewig durchziehen. du musst irgendwann die Entscheidung treffen, so jetzt steht er im vierten Standjahr. im Zuge des Klimawandels so ultraschlecht da, dass er das nicht mehr kompensieren kann oder aufholen wird. Und dann musst du dich dazu entscheiden zu fällen. In der Allee stehen aber auch Exemplare da, die haben es geschafft, sich aus einer schlechten Vitalität wieder hochzuarbeiten. Das sind nur drei Stück. die haben es eine Stufe geschafft. Wir haben vier Stufen, das mal so bisschen noch bildlicher zu machen. Du musst den Bäumen die Möglichkeit geben, zeigen, schaffst du es jetzt hier. Du fällst nicht automatisch, wenn da ein Ja dabei ist, wo es dem Baum kacke geht. Das ist bei uns in der Branche, wenn du einen Baumkart hast, schon gut. Dann siehst du, wie ging es ihm wegen 222, 223, da kannst du das ganz gut verfolgen. Jetzt habe ich aber lang gelabert. Hast du da irgendwelche Fragen zu? Weiß ich ja immer nicht. Philipp: Ich muss jetzt gerade erstmal alles ein bisschen sortieren. Aber krass auf jeden Fall. Erklärt schon mal das, was mir aufgefallen ist. Das ist ja schon Danni: Mmh. Philipp: mal gut. Hab ich wieder was gelernt und hoffentlich der ein oder die andere da draußen auch. Danni: Ja, und eins müssen wir noch sagen, das passt auch gut zu unserer letzten Folge, die ich übrigens super gut fand, die müsst ihr unbedingt anhören, wo die Bäume was auf uns werfen, wenn Bäume jetzt aktuell Stress haben. Also das fällt dem begeisterten Baumpasanten oder der Passantin wahrscheinlich nicht so auf, aber das ist merklich zu erkennen, zum Beispiel bei A-Hörnern, die erhöhte Fruktifikation. die bilden ganz viele nach. weil die eben im Stress sind. heißt, die Bäume hängen voll oder ein Hainbuchen. sieht man jetzt richtig krass aktuell, weil die bekommen auch richtig Probleme im Zuge des Klimawandels als heimische Baumart, weil die das Temperaturfenster einfach nicht so gut mitgehen. Hainbuchen hängen momentan voll oder A-Hörner mit Fruchtbildung, weil der Baum sagt, boah, ich habe hier Stress. Das ist praktisch den, Antwort und die sagen so ich will jetzt nachkommen nachkommen nachkommen weil wenn ich hier sterbe dann sollen wenigstens meine kinder durchkommen irgendwie wenn man es wieder auf menschliche runterbrechen würde so ist das die theorie Philipp: Raus, raus! Danni: des baumes dahinter diese fruchtbildung die ist richtig krass zu erkennen an standorten wo es bäume eben im zuge des hitzestresses klima stress nicht so gut ging im sommer Philipp: Gut, also ist das auch eine Variante, einfach rauszuballern und auf die nächste Generation zu zählen. Klingt jetzt aber so, als machen das nicht alle Bäume. Also gibt's noch irgendwelche anderen? Danni: Ja, Gott sei Dank. Ja, ja, also bei Ahorn zum Beispiel. Bei Ahorn, also die machen das zwar, aber die haben auch andere Themen. Also, weil die verlieren ihr Laub nicht einfach, so die behalten das. Und das Laub, du aber an Ahorn momentan beobachten kannst, das hat so richtig krasse Chlorosen, so Nikrosen. Also platne, große. Das heißt, wenn das Baum so richtig vergilbt aussieht, es dann in der Mitte einfach nur noch mal so ein bisschen grün und außenrum ist wirklich alles verdauert. Also das packen wir euch auch auf den Instagram-Kanal so ein Foto davon. So und ja. nicht alle Bäume oder Baumarten sagen so, ich schmeiß mein Laub jetzt komplett weg und treib noch mal neu aus, sondern ich behalte mein's einfach so lang und nutz dann einfach das bisschen Grün noch, was in der Mitte übrig ist zur Photosynthese. Und da weiß man aber halt auch nicht Das sind aber, also meine Spitzahorne, Bergahorne in meinen Projekten, die stehen alle super schlechter, auch im Folgejahr, weil das scheint nicht so die geilste Taktik zu sein, muss man ganz klar sagen. Philipp: Aber funktioniert wirklich nur ein Teil von dem Blatt noch und der Rest ist tot. Danni: Ja, genau. Das sieht man auch ganz schön auf dem Foto, das wir euch einstellen. Leider. Also ist egal, was wir hier gerade diskutieren. Für uns in der Branche ist das einfach eine super deprimierende Zeit, weil wir gucken den Bäumen tatsächlich beim Sterben zu oder wir gucken denen dabei zu, wie es denen einfach super schlecht geht. Richtig heftig. Philipp: super schlecht geht und zugucken ist glaube ich eine ganz ganz gute Überleitung zu unserer Rubrik Baum der Woche Danni: Juhu! Philipp: Ich habe beim Radfahren angehalten und habe dir ein Bild gemacht das habe ich dir schon geschickt ich habe das hier auch noch mal vor mir Ich war das mal wieder anfangen dass ich beschreibe was ich sehe und du sagst dann was wir wirklich sehen also an sich ist es Baum mit einem ziemlich großen Stammdurchmesser. Also das sieht auch schon älter aus. Allerdings ist er oben abgeschnitten und treibt mehr zur Seite aus. Also es ist so eine Mischung aus Tod und lebendig. Der ist mitten auf einer getehrten Straßenfläche mit so einer geflasterten Einfassung und hat oben in der Krone auch schon so Stangen und Seile verbaut, dass der noch irgendwie zusammenhält. Genau. Danni: Ach, siehst du, die Seile hab ich gar nicht gesehen auf meinem Foto. war... Konnte ich gar nicht reinzoomen. hier, ja, bei dir sieht man's besser. Ja, okay. Ja, ja. Philipp: ich gucke da genau ihr werdet den baum ja also alle zuhörenden auch euch angucken können oben sind ganz schön viel blätter dran der abgeschnittene teil sieht er tot aus ich fand den vorbeifahren auf jeden fall cool deswegen hat es zum baum der woche geschafft und jetzt bist du dran dann Danni: Ja, also es sieht natürlich erstmal erbärmlich aus. Was man sagen muss, man sieht ja, dass der im unteren Bereich mehr Laub hat als oben. bei Altbaumpflege nutzt man das tatsächlich, wenn es richtig gemacht ist, nennt man das Redrenchment Pruning. du versuchst dem Baum eine zweite Krone zu verpassen. Weil Bäume, wenn die im Alter, dann haben die nicht mehr so viel Reserven oder die haben nicht mehr so viel Kraft und wenn du die Krone im unteren Bereich aufbaust, dann muss der praktisch seine Kraft nicht nach oben verlagern, der muss da nicht mehr so viele Nährstoffe hin transportieren, Wasser etc., PP, so. Das ist dem Baum aber hier nicht passiert. Was dem genau passiert, kann man nicht sagen. Ich würde eher nicht auf unsachgemäße Baumpflege tippen, sonst wäre der linke Teil des Baumes nicht erhalten geblieben. Jemand, da schüttelt oder mit dem Baum getrieben hätte, hätte den komplett runtergekrotzt. Der linke Teil ist noch erhalten geblieben. Das ist kein Neuaustrieb, sondern ein alter Kronenteil, der schon immer an dem Baum war. Damit kannst du schon sagen, es war kein schlechter. der da an dem Baum zugange war. Das heißt, ich tippe eher darauf, dass der rechte Kronenteil mal irgendwann im Zuge von einem Sturm, Okan, whatever, weil das ist ein sehr exponierter Standort. der Baum hat außenrum keinen Windschutz. da wird irgendeine Kraft auf den eingeweckt haben. Und wie gesagt, ich tippe halt auf Wind. Und es wird ein ziemlich großer Kronenteil ausgebrochen sein. Das hätte man natürlich auch schickere lösen können als diese Kappungsstellen. das ist wieder der Part, wo ich sage, ja, okay, ganz so gut ist die Baumpflege da anscheinend doch nicht gelaufen an dem Baum. Und es war ja vorher auch wohl schon mal jemand dran, der eben diese Kronensicherung in den Baum eingebaut hat. damit kannst du auch schon sagen, okay, irgendjemand wird da schon mal Geld. in den Altbaum gesteckt haben, weil ja, wie du schon sagtest, es ist ein alter Baum, muss auch mal ein schöner, also es ist eine Linde, wenn ich es jetzt richtig erkennen konnte vom Foto her. es ist ein schöner Altbaum. Und was du meinst, ja geteerte Fläche. Das wird immer so betrachtet. ja, der Baum ist ja zu betoniert. Kein Wunder, dass der so schlecht dasteht. Nein. Also von diesem Glauben müssen wir weg. Weil ein Baum zieht unterirdisch ja, also was denkt ihr denn? Also kein Baum kommt mit den paar Tröpfchen aus, die ihr da geliefert bekommt. ein Baum kommt unterirdisch immer an Wasser durch Lekagen. Wir haben in ganz Deutschland Lekagen in den unterirdischen Wasserrohren liegen. Und wenn so eine Fläche versiegelt ist, also auch Versiegelung ist nicht zwangsläufig schlecht für Bäume. Es kommt immer drauf an auf den jeweiligen Standort. wenn die Fläche jetzt entsiegelt werden würde, dann würde ja die Verdunstung, also wenn das bisschen Regen, dann ohnehin dann auf die Erde fallen würde, dann auch noch verdunsten würde, dann hätte der Baum ja unten gar nichts mehr. oder auch die paar Tröpfchen, er durch die Leckagen unterirdisch bekommt, die würden ja auch noch verdunsten. diese versiegelte Fläche ist jetzt in dem Fall ja gar nicht so problematisch für den Baum, sondern Er steht da tough weiterhin an seinem Standort. hat er in der Vergangenheit einiges lassen müssen. Vor allen Dingen von seiner Krone. Aber das ist jetzt für mich kein... Also klar fährt man da dran vorbei und denkt sich, was hier passiert. Aber da wurde praktisch aus dem Schicksal, der Baum in der Vergangenheit irgendwann hatte. Das kann dem vor 50... Ja, und schon mal irgendwas passiert sein. wurden ja auch diese Kronensicherungen eingebaut. Vielleicht hatte der auch Pilzbefall, das weiß man alles nicht. Weil nachträglich kann man das nicht mehr verifizieren. Aber das, ich vorher dazu gesagt hab, dass da zumindest jemand dran war, der sich kümmert, ist halt eben schon mal ein gutes Signal. Und eben auch, dass die Krone, die da unten jetzt, was so üppig aus dem Baum rauskommt, noch mal so zentral ausgebildet wird, zeigt halt auch, dass der Baum noch ja, vital ist und Linden sowieso, das ist zum Beispiel auch nur Strategie. Also es gibt nicht nur Strategien, so was passiert, wenn jetzt Klimawandel auf mich trifft als Baum, sondern auch Strategie, wie überlebe ich sehr lange so. Und Linden sind sehr langlebige Gehölze, sie können ja über 1000 Jahre alt werden. Also dein Baum, der ist vielleicht so 100, 150, kann man schwer sagen, weil der Standort eben sehr belastet ist, da wächst ein Baum teils langsamer. Das ist schon ein sehr, sehr alter Baum. Er hat eben die Strategie, boah, ich treibe hier jetzt aus schlafenden Knospen und bastel mir hier unten jetzt noch eine zweite Krone, weil die alte habe ich eben verloren. eigentlich, wenn man es so sehen will, klar sieht der Baum kacke aus, aber er zeigt eben auch, dass er kann. finde den jetzt traurig anzusehen, aber er ist tough. Philipp: Nö, also ich fand's im Vorbeifahren gar nicht so traurig. Also macht er auch einfach weiter sein Ding. Danni: Ja, der, der das will laufen, Philipp: Gut, dann das zum Baum der Woche. Was mir aber auch aufgefallen ist, und damit habe ich eigentlich schon wieder hier eine ziemlich gute Überleitung, als ich da Fahrrad gefahren bin in den letzten Tagen, hat die Sonne geschienen und es war alles schick draußen. Auffällig war aber, es ist wieder laut geworden. Die Wege waren zugeparkt, Motorsägen und Schredder haben getrönt. Ich musste kurz nachdenken, was da jetzt los ist, kam dann aber recht schnell drauf, es war der 1. Oktober und die Fellzeit hat begonnen. Ob das allerdings Danni: Hmm, ja. Philipp: jetzt heißt, dass jeder wieder machen kann, was er will, dazu kommen wir gleich. Zuerst habe ich heute aber für unsere nächste Rubrik, die Frage der Woche, persönliche Frage mitgebracht, die ich auch direkt an meinen Joker vor Ort und damit ins örtliche Bauamt schicken konnte. Ich plan nämlich bei mir, Dani Weises vor dem Haus einen Carport zu bauen, der auch gleichzeitig eine Terrasse sein wird und die Türen sind im Wohnzimmer einer Küche schon da. Somit ist auch der Standort schon mehr oder weniger vorgegeben. Die gehen im Moment jetzt ins Nichts. Wenn ich hier aufmache, deswegen wird es auch Zeit, dass ich den endlich baue. Jetzt steht aber momentan an der Stelle, wo das Ganze hin soll und vorgegeben durch die Türen halt auch hin muss ein Baum. Daher meine Frage der Woche heute, wenn ich jetzt bei mir im Vorgarten einen Baum wegschneiden möchte, beispielsweise für den Carport, den ich halt bauen will, was muss ich dann machen bzw. kann ich den da einfach wegschneiden? Die Frage habe ich genau so ins Bauamt geschickt und habe tatsächlich auch hier schon eine Antwort bekommen. Ja, danke erstmal an Kevin. Das ist ja schon mal ein Anhaltspunkt für mich auf jeden Fall an der Stelle. Sprich, ich muss mich vermutlich kümmern, ich zwischen dem 1. Oktober und dem letzten Februar mich meine Baumproblematik kümmere. Was ich aber mitnehme, sind vor allen Dingen zwei Schlagworte, ne, drei sogar. Das sind Fellzeit, Brut- und Setzzeit und Baumschutzsatzung. Sucht eine Reihenfolge aus. Das sind alles drei Themen, die wir sprechen können, wo ich auch noch einiges lernen kann. Danni: Ja, Baumschutzsatzung müssen wir auf jeden Fall mal noch drüber reden. Es kommt immer noch mal so ein bisschen drauf an, ob es einen Baungsplan gibt. Dann gibt es manchmal noch sonstige Schutzregelungen vor Ort. Und vor allen Dingen, was auch du machen musst, weil das durch das Bundesnaturschutzgesetz vorgegeben wird, nämlich mit Paragraph 39, der schützt nämlich Lebensstätten, Bildleben der Tiere generell. wenn du jetzt zum Beispiel in deinem... Baum, weil es halt so ein geiler Altbaum ist, weiß ich nicht, irgendeine krasse Spechthöhle hättest oder so, dann dürftest du den Baum trotzdem nicht fällen. Weil dann musst du erst das prüfen lassen. Also bei manchen Arten, also auch wenn die zum Beispiel auf der roten Liste sind, dann dürftest du, obwohl keine Baumschutzsatzung vorhanden ist, oder Verordnung, den Baum dann trotzdem nicht einfach so fällen lassen, wenn eine Lebensstätte vorhanden ist. So, dass in der Praxis Weil klar, du als Bürger weißt es ja nicht, weißt du, das heißt, du würdest den Baum dann... Ja, genau, das weiß kein Mensch. Philipp: Ja, das wollte ich gerade sagen. Wer soll das checken? Danni: Das ist halt immer so eine Sache. Jeder bei uns der Branche sagt dann, nein, aber darf man ja nicht, weil geschützte Lebensstädte und so, ja. Weil in der Praxis, ja, weiß das halt fast keiner. So wie in der Praxis auch fast viele andere Sachen über die Bäume im Garten oder generell über Bäume nicht bekannt sind, weil, ja... nicht drüber reden. Gesetzestexte sind das langweiligste auf Gottes weite Erde. Kann der mal den vorlesen, wo es praktisch die Brut- und Setzzeit geht, wo praktisch drin steht, ja was, also da geht es Paragraph 39, Absatz 5, Satz 1 Nummer 2, Bundesnaturschutzgesetz. Bäume, die außerhalb des Waldes von Kurz- und Umtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grünflächen stehen. Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze dürfen in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September nicht abgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. allein, wenn du das schon liest, bist du ja schon kurz vorm Einschlafen so und jetzt sollst das dann auch noch so... Also ja, es weiß ja keiner so, dass es da auch darum geht. Ja klar, darfst du deinen Gartenbaum beschneiden, aber halt auch nicht so... dass irgendwas Krasses mit dem ist. es gibt so viele Sachen, die einfach nicht bekannt sind über Bäume. Und gerade das mit dem, was Kevin auch gerade gesagt hat, prinzipiell darfst du dein Ding da jetzt abschneiden oder deinen Baum jetzt fällen und da dein Carport hinbauen. Aber 50.000 Ausnahmen außenrum und vor allem halt die Sache mit den Lebensstätten. Also das ist für mich mit eines der verrücktesten Sachen, weil wir als Sachverständige oder wir aus der Branche, wir wissen das natürlich so, ja nee, klar kannst du deinen Baum nicht einfach so abschneiden, musst erst noch gucken ob das und das und das und das. Aber ja, du als Bürger oder alle anderen Bürgerinnen sind damit heillos überfordert, so die denken sich ja klar, läuft, so schneide ich jetzt ab. Philipp: Na, beim Zweifeln nehme ich jetzt die Säge und gehe raus und mach den Baum und dann ist er weg. Das macht ja jetzt erstmal... Also es ist ja nicht reversibel. heißt... Genau, es ist gelaufen und wer sagt denn dann aber was... Also ich Danni: Ja, ja genau, dann ist gelaufen. allem, wenn da wirklich eine rote Listeatme im Boden würde. Ja, ja genau. Philipp: komme ja gar nicht auf die Idee. Ich hätte jetzt im Bauamt angerufen, Kevin sagt, ja, Zeit passt, Baumschutzsatzung haben wir nicht. Let's go! Genau. Danni: Ja, mach weg das Ding. Ja, genau. wie gesagt, es gibt da schon noch ein paar Sachen, die eigentlich beachtet werden müssen. Aber ja, wie in der Praxis finde ich, fast fast nie eine Anwendung so. wenn du eine Baumschutzsatzung hast, das ist auch so was Verrücktes. Es gibt ganz viele Großstädte, die haben eine Baumschutzsatzung. Und wenn du da zum Beispiel einen Carport bauen willst, ist ja auch möglich. gehen wir mal vom anderen Beispiel aus. Du wohnst jetzt in der Stadt, wo es eine Baumschutzsatzung gibt. Du willst da einen Carport hinbauen. Dann musst du einen Fellantrag einreichen bei der Stadtgemeinde. Dann sagst du hier, will ich einen Carport hinbauen? Blabla, mein Baum ist, weiß ich nicht, 100 Jahre alt. Ist eine Eiche, aber der geht es schon nicht so gut. Sagen wir einfach mal, die ist krank. Und dann ... gibt die Stadt dann eine Fellgenehmigung, aber die gibt dir nicht die Auflage mit ganz häufig. Ja, musst du dein Baum bitte erst mal untersuchen lassen, ob da eine rote Listeart drauf wohnt. das vergessen ganz viele Städte häufig, weil du als Bürger weißt das ja überhaupt gar nicht. Das heißt, ich möchte gar nicht wissen... Philipp: Ja, aber wer soll das auch untersuchen? Also im Endeffekt gibt es die Expertise, die sagen kann, sitzt da jetzt der Käfer drauf, den es nur noch dreimal gibt. Die gibt es im Rathaus ja auch nicht, selbst wenn es eine Baumschutzsatzung gibt. Woher soll der den Käfer kennen? Danni: Ne, genau. Das ist ein Unding. Aber wir aus der Branche, man muss den Baum dann fällen. Die Person macht sich strafbar, wenn die sieht, boah krass, wir haben hier eine Spechthöhle von, weiß ich nicht, oder wir haben hier Rinden-Nischen und da sitzt irgendwie die Bechstein-Schledermaus drin oder so. Derjenige würde sich hardcore strafbar machen, wenn der das Ding fällt. Das ist auch so was, was in der Praxis häufig überhaupt nicht zum Treiben, weil du bist ja dann da, du bist da zur Fällung so. Und klar lässt du das Ding dann fällen, auch wenn da irgendein Besatz drin ist oder da gibt es auch wieder zig Ausnahmen, ist da gerade eine Fledermaus drin, ist das noch bewohnt. eigentlich müsstest du so eine Überprüfung machen lassen, aber die kostet halt ein Arsch voll Geld. So artenschutzrechtliche Überprüfungen kosten unendlich viel, dann haben wir nicht so viele Experten dafür in Deutschland. Und es ist auch eine Arbeit, ja, ich mach's zum Beispiel gar nicht mehr, ich hab's früher auch gemacht, das ist häufig zu deprimierend einfach, weil häufig wird der Baum dann einfach trotzdem gefällt, obwohl da richtig krasse Sachen drauf wohnen. Ja, aber das ist nur mal am Rande. Also wie gesagt, ist ein weites Feld, ein weites Feld und ein sehr spezielles Feld. Also gerade diese Brut- und Setzzeit, oder du hast jetzt vorhin Feldzeit genannt, wir nennen es Felsaison. Also auch wenn der so ein irreführender Begriff ist, weil eigentlich willst du die Bäume ja erhalten, aber ja, Fällsaison ist halt auch so in your face, so wir fällen jetzt alles, und es ist auch gleich... Ja. Philipp: Also das war wirklich krass, wie gefühlt anscheinend alle im Anschlag schon standen und gewartet haben, dass der 1. Oktober ist. Mir ist Danni: Genau. Philipp: es wirklich... Ich bin draußen unterwegs gewesen und dachte, was ist hier für ein Alarm überall? Von einem Tag auf den anderen, was vorher gar nicht so auffällt. Und plötzlich überall standen die riesigen Schretter und die Motorsägen haben... Danni: Und da möchte ich auch nochmal was, weil das haben wir vorhin auch schon besprochen, nämlich diese phenologische Sache. Weil es hat sich ja nicht nur die Vegetationsperiode nach hinten verlängert, diese 26 Tage, sondern die Bäuer fangen ja auch viel früher als Blühen an. 1. März, da wohnen ja teilweise noch oder im Februar fangen ja dann die Vögel oder irgendwelche anderen Sachen, die auf dem Baum wohnen, schon ihre Tätigkeiten an, es mal einfach jetzt so random zu halten. mit ihren Tätigkeiten an, obwohl da eigentlich noch Felsaison ist. die ganzen Zeiträume, die wir gesetzlich haben, die stimmen auch schon überhaupt nicht mehr mit den Neuerungen, die wir im Zuge des Klimawandels haben, überein. das ist wirklich so was, was längst mal überarbeitet gehört, wo sich überhaupt wieder keiner drum kümmert, weil das alles überhaupt nicht mehr zusammenpasst auch in Bezug auf Lebensstätten, die bei den Bäumen existent sind. Aber ja, das sind so, weiß ich nicht, ich reg mich da drüber auf. Du denkst dir wahrscheinlich, ist aber jetzt arg kleinlich so. das sind schon, ja, weil es geht ja Lebewesen, die den Baum bewohnen. Der Baum ist ein Lebensraum. Auch im Boden, so die ganzen Bodenorganismen, die wir da haben, Auch mit, wo du sagtest, ja laut draußen, da sind wir gleich beim nächsten Ding, die ganzen Laubbläser, die jetzt momentan wieder aus ihren Löchern kriechen, so. Das wird jetzt richtig krass abgehen dann in nächsten Wochen. Das sind halt auch so Sachen. Philipp: Was er auch gesagt hat, ist allgemein Baumschutzsatzung. Da haben wir uns ja letztens schon mal drüber unterhalten und da weiß ich halt auch von der Verwaltungsgeschichte, dass das ganz oft einfach nicht daran hängt, dass es keine Baumschutzsatzung gibt, weil die keiner machen will oder weil niemand sich für die Bäume verantwortlich fühlt, sondern weil es einfach verwaltungsmäßig eine Sache ist, die nicht gestemmt werden kann. Jetzt aber, Danni: Ja, personell auch. Philipp: ja ja genau, und jetzt jetzt aber die Frage für wie wichtig erachtest du sowas? Und gibt es auch eine Variante, das Ganze ohne Baumschutzsatzung in vernünftigen Bahnen ablaufen zu lassen? Danni: Ich persönlich erachte es schon als sinnvoll, du kannst ja, also für euch, für so eine kleinere Gemeinde, ihr bräuchtet mindestens eine halbe Stelle, mindestens, und die sich nur Baumfellanträge kümmert. personell gesehen ist eine Baumschutzsatzung oder Verordnung der SuperGAU. Deswegen machen es viele Städte und Gemeinden nicht. wenn du ... eine gute Baumpflegefirma vor Ort hast, die so eine kleine Gemeinde betreut, brauchst du das nicht. Aber du hast halt auch außenrum viele schwarze Schafe, die, weil sie nicht Baumpflege anbieten und bei Oma Erna im Garten den Baum schneiden. Baumschutzsatzungen für Ordnung sind ja in erster Linie sowieso für Privateigentümer gedacht, dass die nicht mit ihren Bäumen machen können, was sie wollen. Und für die Leute ist das Instrument oder für die Bäume ist das Instrument eine wirklich gute Sache. Aber ich kann auch jede Gemeinde, jede Stadt verstehen, sagt, boah, nee, da haben wir überhaupt keine Kapazität für, weil es eben so viele Ressourcen bindet, die da halt in irgendwas anderes stecken kannst. Aber da sind wir schon beim Punkt, ja, Prioritätensetzung. Das heißt, im Zuge des Klimawandels musst du halt deine Prioritäten so setzen, dass du Bäume schützt. Und wir haben viele Bäume in Privatgärten stehen, die dringend Schutz brauchen. Weil irgendwelche Leute zum Beispiel einen Carport dahin bauen wollen. Nein, jetzt Spaß. Aber ja, Philipp: Hahaha. Danni: wir verlieren natürlich jeden Tag immer mehr Bäume. So brauchen wir uns nichts vormachen. du bist ja kein Einzelfall. wenn wir das aufsummieren auf ganz Deutschland, haben wir halt einen Flächennutzung, die uns sehr viele Bäume kostet und auch oftmals viele Altbäume kostet. Und genau Dafür gibt es das Instrument der Baumschutzsatzung, Baumschutzverordnung. Und ja, in fast allen Großstädten ist das ja auch existent. Ach ja, und du hast ja noch gefragt, gibt es Alternativen? Ja, also zum Beispiel die Stadt Gießen, die hat ein sehr cooles Konzept entwickelt, dass die nämlich statt da so richtig krass reinzugehen den Leuten anbietet, also den privaten Baumeigentümern. die Bäume mit kontrollieren zu lassen. für viele Leute ist ja auch ein Fellgrund zu sagen, der Baum ist zu hoch geworden und was mache ich jetzt mit dem und mein Nachbar, nervt rum und hin und her. Und die Stadt bietet praktisch an, sagen, so wir nehmen euren Baum mit ins Kataster auf und dann ist alles tippitoppi. Ihr seid haftungsrechtlich auf der sicheren Seite und der Altbaum kann bleiben und trägt zum Mikroklima unsere Stadt dabei. Also auch solche Initiativen gibt es. Das hat noch nicht meines Wissens nach, also ich habe mich jetzt glaube ich schon Jahre nicht mehr damit beschäftigt, was da jetzt der Stand bei denen ist und ob es gut funktioniert. Aber damals war das zumindest was, ja so ein Good Practice Beispiel war. Aber das wird, also außer Gießen kenne ich tatsächlich jetzt keine Stadt, die das übernommen hat. Philipp: und gesetzt im Falle wir hätten jetzt eine Baumschutzsatzung. kann meinen Baum fällen, kriege aber als Auflage dafür neue Pflanzungen. Bringt das, bringt das, bringt das was? Und vor allen Dingen, wo pflanz ich die Bäume hin? Weil im Zweifel habe ich auf meinem Grundstück gar keinen Platz. Danni: Ja, das ist auch fancy, weil... Nein! Ja, eben! Genau! Ja, das ist ganz schön crazy, weil wenn du jetzt zum Beispiel... Weiß ich nicht, macht ja, Kevin vorhin schon gesagt hat, in jeder Stadt ist der Text anders so. in manchen Städten musste drei Bäume nachpflanzen, in manchen musste fünf nachzahlen, in manchen musste einen nachpflanzen, dazu aber noch, weiß ich nicht, 1000 Euro Entschädigung zahlen. wir mal davon aus, du sollst jetzt einfach drei Bäume nachpflanzen. So, jetzt kenne ich deinen Garten. könntest, wenn ich dir da welche empfehle, könntest du da schon drei Bäume hinpflanzen. Aber weil du einen großen Garten hast. Aber viele andere Leute, sind ja dann, wenn die einen kleinen Garten haben, einzigen Baum, den sie da stehen haben, dann fällen, weil sie da irgendwas anderes hinpacken wollen oder der Baum krank ist oder whatever. Was ja auch noch so ein Ding ist, wenn dein Baum sowieso krank ist, du musst den fällen und dann sagt die Stadt, nö, ist aber krank, muss jetzt trotzdem drei Bäume pflanzen. Das sind alles so Sachen, weil es eben so anders aufgebaut ist. Und das ist halt das Schwierige, weil wenn dein Baum, dein Garten viel zu klein ist, dann kannst du diese Bäume ja gar nicht pflanzen. Und wenn deine Stadt dann keine Ersatzzahlung vorsieht, weil das ist auch nicht immer so, ja, dann brauchst du ja irgendwo... Philipp: Ich kann mich theoretisch auch frei kaufen. Danni: Ja man, in manchen Städten ist das so. Da muss man sagen, so jetzt zahle ich jetzt das und das und dann darf ich das Ding fällen. ist auch crazy. ja, dann gibt es dann praktisch so Flächen manchmal auch, wo du dann Bäume hinpacken kannst. Aber es wird danach auch überhaupt gar nicht mehr kontrolliert, weißt du? Du brauchst ja dann auch Leute, Philipp: Das ist ja das, was ich als nächstes gefragt hätte. Danni: die dann da hinfahren und sagen so, also Herr Hofmann, Sie haben jetzt hier Ihre, weiß ich nicht was, Tanne gefällt. Dafür müssten sie drei Bäume nachpflanzen. Wo sind die denn? Und haben sie die auch ordnungsgemäß hierhin gepflanzt? Und wenn sie sie nicht hierhin gepflanzt haben, wo haben sie sie denn dann hin gepflanzt? Gibt es eine Ausgleichsfläche? diese Kontrolle oder die im Zuge mit so einer Baumschutzsatzung, Baumschutzverordnung, diesen Aufwand, der da mit einhergeht, den kannst du personell fast faktisch nicht leisten. Ich kenne eine Stadt mit über 100.000 Einwohnern, die hat leider jetzt kürzlich ihre Baumschutzsatzung abgeschafft. Die hatte zwei halbe Stellen einfach nur für diese Baumschutzsatzung und Überprüfung, Einhaltung, whatever. Die sind nicht hinterhergekommen. sind einfach, ja, kannst du dir vorstellen, weil wir reden da ja nicht mehr über ein paar Bäumchen. Weiß nicht bei euch, wann es zu 1000, 2000 Bäume sein, aber in der Stadt mit 100.000 Einwohnern. Das sind ja fünfstellige Zahlen an Bäumen allein schon im Stadtbaumsegment beziehungsweise bei den Einwohnern in den Privatgärten, die es ja geht. das kannst du personell, also ganz, ganz, ganz schwer stemmen. Und häufig ist es ja so, selbst wenn du so eine Baumschutzsatzung hast, du kennst dich an den Gesetzestext von vorhin erinnern, den ich dir vorgelesen hab. So eine Baumschutzsatzung ist ja nicht für Fünfjährige verfasst, die ist ja in genau so einem Juristendeutsch verfasst. Und dann sitzt du vor dem Ding und denkst dir, ja, also was ist jetzt, wenn ich hier und was muss ich machen? es ist so, ja, also das ist Bürokratie. ohne Ende einfach strange. Philipp: Ja und es hat ja jetzt auch nicht jeder einen Kevin, den er anrufen kann direkt. Danni: Genau, ja, oder wie wir ja ja mit Telefonkollegen. Philipp: dann frag ich mich trotzdem weiter jetzt, der Baum ist weggemacht, okay, Danni: Mh. Philipp: ich soll drei Bäume pflanzen, das ist auch schick. Wir haben uns aber letztens drüber unterhalten, was ein Baum kostet und wie groß der Aufwand ist. Danni: Hm. Philipp: Ich meine den Baum pflanzen, das habe ich letztens auch gemacht, das ist eine Sache von einer Stunde, dann ist der gepflanzt. Aber dann hab ich meinen Teil gemacht, hab meinen Haken. Ob der nächste Jahr da noch steht oder vertrocknet ist, das interessiert ja auch keinen, oder? Danni: Genau, das interessiert dann keinen mehr. Und das ist halt die Krux an der Sache und das ist so unfassbar schlecht gelöst in Deutschland. Oder nicht nur in Deutschland, also das ist einfach unfassbar schlecht gelöst. Philipp: verrückt. Das Danni: Ja, kann man nicht anders sagen. Philipp: kann ich gerade noch nicht so richtig verarbeiten, wenn ich ehrlich bin, das ist ja überhaupt kein System, was funktioniert. Danni: Ja, da können wir eine ganze Folge mitfüllen mit der Scheiße. Philipp: Das Okay, ich nehme jetzt für mich mit, ich muss meinen Baum zwischen Oktober und März wegschneiden. Danni: Genau, der kommt weg und du musst keinen neuen Pflanz und du musst auch nichts zahlen und alles schick. Philipp: Ja, ich habe ja schon eine Neuflanzung im Hinterkopf. Kannst dir vielleicht auch nach der Danni: Sehr gut, sehr gut, ob ich nicht. Philipp: letzten Folge vorstellen, was. Ja, so ein Gingobaum im Vorkarten sieht doch mega geil aus, dachte ich, oder? ist doch Danni: So ja, an die Uhr. Ja, ja geil, geil. Philipp: genau deswegen Tanneweg, Carport hin, Gingo daneben. Das ist der Danni: Yeah. Philipp: Plan. Danni: Sehr gut. So machen wir das. Philipp: Und mit diesen guten Aussichten und dem vielen Input, den ich heute wieder mitnehme, bedanke ich mich recht herzlich bei Dani, bei allen Zuhörerinnen Danni: Ich mich bei dir, Philipp. Philipp: und Zuhörern. Ich bedanke mich bei Kevin, der nicht das erste und vermutlich auch nicht das letzte Mal mein Joker war und sage gut Baum und bis zum nächsten Mal. Danni: Gut bauen, ihr Lieben! Tschüss! Philipp: Tschüss.