Latest / Fadegrad / 40 Jahre Polizei, heute Comedy – Hanspeter Krüsi
Transcript
- 0:01Ich bin schon enttäuscht vom Menschen.
- 0:03Ich habe bis enttäuscht Abgründe gesehen von Menschen und nicht
- 0:07nur von den bösen Tätern, die man dann vielleicht einmal
- 0:09gehört hat, sondern in einigen Fällen kann die in der
- 0:13Öffentlichkeit sind von namhaften Leuten und dazu nicht,
- 0:16weil das schnell gefahren ist. Das kann jedem passieren,
- 0:19sondern weil er wirklich eine Straftat gemacht hat,
- 0:21wissentlich und willentlich neben den Weg gemacht hat, und
- 0:24da hat mich schon beschäftigt, und da hat man.
- 0:27Manchmal auch Bös denken. Tee.
- 0:35Vater Grad. Der Podcast, der fragt, warum
- 0:38Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie
- 0:42sind. Er war dann am meisten gefragt
- 0:48gewesen, wenn etwas Schlimmes passiert ist.
- 0:50Heute bringt er als Komiker die Leute zum Lachen.
- 0:53Die Rede ist von Hans Peter Krusi.
- 0:55Über 40 Jahre lang war er bei der Polizei, 17 Jahre lang als
- 0:59Leiter der Kommunikation und Mediensprecher bei der
- 1:01Kantonspolizei St. Gallen.
- 1:03Schön bist du heute. Danke vielmals für die
- 1:05Einladung. Ich.
- 1:05Bin Lara Abterhalden und es ist eine spezielle Folge für mich.
- 1:08Einerseits weil du hampi mich durch meine berufliche Laufbahn
- 1:13begleitet hast. Und andererseits, weil da meine
- 1:15letzte Folge ist vom fadengrad Podcast darum finde ich es
- 1:19besonders schön, dass ich mit dir rede.
- 1:21Ja, ich auch. Danke vielmals.
- 1:23Wir kennen uns aus zahlreichen Gesprächen beim Radio FM 1.
- 1:26Dort habe ich 8 Jahre lang bis 2022 gearbeitet und meistens
- 1:31habe ich dir zu unzeiten angelitten.
- 1:34Also wenn ich mal am Morgen um 03:00 Uhr angefangen habe mit
- 1:37meiner Radionachrichtenschicht, dann hat es so etwas dir mal
- 1:40gegeben, dass ich gerade als erstes dir angelitten habe.
- 1:42Welche Informationen zu einer Medienmitteilung haben.
- 1:45Ja, aber das habe ich ja eigentlich in guter Erinnerung.
- 1:49Weisst du, das hat bei mir zugehört, ich meine, eine
- 1:52kommunikationsstelle ist 24 Stunden erreichbar und wenn sie
- 1:56da nicht ist, dann ist es eine Kommunikationsstelle.
- 1:59Ja, die war ja immer sehr wichtig, dass man dich immer
- 2:02erreichen kann. Also es hat wieso, man hätte
- 2:05auch nicht so ein bisschen schlechtes Gewissen gehabt, aber
- 2:07man hätte gewusst, dass man die dürfen alle Leute auch.
- 2:10Ja, da ist vielleicht einfach mein Jahr gesehen, oder ich habe
- 2:12natürlich die Kantonspolizei St. Gallen, die
- 2:15Kommunikationsabteilung, da habe ich als mies wirklich ein Mies
- 2:18sagen gesehen, die haben mal im Interview gesagt, das schön mies
- 2:21Kind gesehen, für Dani alles gemacht und wenn es halt Strube
- 2:25Gseeh ist nicht Strube gseeh und dann hätte man die Auskunft
- 2:28gegeben, hätte der Bau eine ruhigere Zeit gegeben, wo
- 2:30niemand da glüte hat. Jetzt bist du seit dem Februar
- 2:34pensioniert. Hast du die Seite ganz von
- 2:37deinem Handy verabschiedet? Ja, natürlich habe ich mich
- 2:39wirklich verabschiedet und das ist sehr ruhig.
- 2:41Also jetzt habe ich angefangen, wieder mit meinen Comedian
- 2:46Programmen und das läuft sehr gut und dort habe ich einzelne
- 2:49Anfang, aber der grösste Teil kommt über die Website hinein,
- 2:52aber Leuten tut natürlich das Telefon viel viel weniger wie
- 2:55vorher, weil vorher hat es eigentlich keine Hauptmahlzeit
- 2:59gegeben und das Telefon nicht gelitten hat.
- 3:01Wie hast du umstellen von dieser 24 Stunden Erreichbarkeit zu?
- 3:06Ja, jetzt ist mir egal was passiert, ich.
- 3:09Glaube ich habe einfach alles erlebt.
- 3:10Ich habe auch ein wenig genug, weil irgendwo ist halt auch in
- 3:14den Alltag hineingekehrt nach so vielen Jahren, und den muss man
- 3:18schon sehen, ist einfach immer negative Belastung, es ist immer
- 3:21alles negative. Jetzt bin ich froh, habe ich
- 3:24eigentlich nicht eine direkt negative Meldung mehr lange Zeit
- 3:27schon wenn ich es höre was negativ ist auf der ganzen Welt.
- 3:31Bist manchmal nicht auch gewundrig, wenn du irgendwo ein
- 3:34Polizeiauto gehörst oder Sirene? Das willst wissen, was da los
- 3:37ist. Dani denke, dass da dann
- 3:39eventuell so sehen, aber ich muss sagen, ich habe völlig
- 3:42abgeschaltet. Mir ist das wirklich gleich,
- 3:44weil auch wenn ich jetzt lese, ja dort hat es beendet oder oder
- 3:48gehöre dort ist ein Unfall denke ich ja, es ist ja so, es
- 3:51interessiert mich wirklich nicht mehr, ich habe wie ein neues
- 3:55Leben angefangen. Du hast es schon ein bisschen
- 3:57angetönt, dass dass vielmals Hörerinnen oder Hörer bei uns im
- 4:01Radio Angelitten haben, irgendwie Polizei gehört haben,
- 4:05Sirene gehört haben und dann gefragt haben, was los ist.
- 4:08Und wir sind dann wiederum zu den Polizeien Kanton St.
- 4:12Gallen zu dir kommen, um Nachfragen, was dann da
- 4:14überhaupt passiert ist. Und du bist einfach immer
- 4:17informiert über alles. Ja, habe ich wahrscheinlich der
- 4:20Beste informierte Polizist, gesehen vom Kanton und dazu
- 4:24einfach von den schweren Fällen oder von den Fällen, die in der
- 4:26Öffentlichkeit gewesen sind. Und ja, das gehört zum Job und
- 4:31ich glaube einfach, wenn ein Kommunikationsmensch nicht weiß,
- 4:36was in einer Firma läuft, dann ist er am falschen Ort, weil er
- 4:41muss immer alles wissen und. Und ist eben auch gut, wenn man
- 4:45alles weiß. Man hat dann auch ein bisschen
- 4:47Vorsprung, wenn man Not auf zentralen Angelütet hat, dann
- 4:49habe ich vielleicht ein paar Minuten Vorsprung gehabt, bis
- 4:51man die erste Journalist angelütet hat, manchmal ist es
- 4:54aber so schnell gegangen, dass der Journalist zuerst angelütet
- 4:56hat und dann kann man auch. Wirklich verlässliche Auskunft
- 5:01geben und da ist einfach extrem wichtig, dass man eben mit der
- 5:04Organisation mitlebt und nicht irgendetwas, wenn es eigentlich
- 5:08schon in aller Munde ist, dem Polizei auch noch.
- 5:11Und die Polizei muss zuerst informieren, weil der wurde
- 5:14zuerst informiert, dem glaubt man.
- 5:16Und wie hat so diese ständige Erreichbarkeit das Leben
- 5:18beeinflusst? Ja, das hat sich natürlich
- 5:21gewaltig beeinflusst. Also die Polizei, ich kann ja
- 5:24nicht so leben, kann seind isch meine Frau daheim mit der klib
- 5:27Sue Kemmer noch kann und Sanders Kantonspolizei Sant gar nicht
- 5:30gesehen. Und wie Merkschätzt vielleicht
- 5:33im Nachhinein, wie fest, dass die beeinflusst hat.
- 5:36Oder wie hat sich das jetzt verändert?
- 5:38Also meins leben isch heut völlige Freiheit eben, mir isch
- 5:42nüd festle das Telefon, man kann die Freizeit wieder planen.
- 5:47Man kann auch einmal, wenn man frei hat, ein Glas Wein wieder
- 5:50trinken, was vorher recht schwierig ist, weil man hat ja
- 5:54nie gewusst, wenn noch etwas grösseres ist, als man die
- 5:56müsste in einsetzen. Und es ist ja der Druck macht ja
- 6:00nicht nur die ständige Erreichbarkeit aus im Jahr,
- 6:03sondern es sind ja auch, es sind immer auch schwere Fälle zum
- 6:07Teil gewesen und du warst auch immer an den an den Tatort
- 6:10gewesen. Also du bist auch.
- 6:12Zu Gewaltverbrechen, zu Tötungsdelikten brennt und so
- 6:16weiter du bist immer auch vor Ort, um dir ein Bild zu
- 6:19verschaffen. Ja, ich bin sehr viel vor Ort
- 6:22gegangen, weil wenn man vor Ort ist, kann man einfach besser
- 6:24berichten, wenn man sich den Text ablesen und die gehören
- 6:27dann natürlich jetzt von anderen Medien sprechen, wenn sie
- 6:30einfach die Medienmeldung ablesen.
- 6:31Da hörst aber, wenn du draußen gesehen bist, hast du da, können
- 6:34sie beschreiben, tust keine Eindrücke, beschreiben ja so ein
- 6:37wenig Geschichte erzählen, schau, da ist auch da was der
- 6:39Journalist macht, er erzählt die Geschichte.
- 6:42Aber ich habe nicht irgendwelche Geschichten erfunden, sondern
- 6:45einfach das dort dort wiedergeben und mit der Zeit
- 6:49werden wir natürlich schon ein bisschen abgestumpft.
- 6:51Das ist die Sache so, aber ich habe gleich immer probiert, der
- 6:54Einzelfall wieder einen speziellen Fall, so können sie
- 6:58es kommentieren, dass man vielleicht jetzt nicht gemerkt
- 7:01hat, dass das auch eine gewisse Routine gesehen ist.
- 7:07Werbung. Wenn etwas Schlimmes passiert,
- 7:11ein Unfall, ein Suizid oder eine Extremsituation, dann ist nicht
- 7:16nur schnelle Hilfe gefragt, sondern auch jemand, der für die
- 7:19Seele da ist. Dafür gibt es das sogenannte
- 7:23Care Team. Es bietet psychologische erste
- 7:26Hilfe für betroffene, Angehörige und auch für Einsatzkräfte.
- 7:31Aufgeboten wird es über die Notrufnummer 144 rund um die
- 7:34Uhr. Im Care Team arbeiten
- 7:37Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen zusammen, aus
- 7:41Psychologie, Pflege, Medizin, Sozialarbeit und auch
- 7:45Seelsorgenden der Kirchen. Sie helfen in den ersten Stunden
- 7:50nach dem Ereignis stabilisieren, hören zu und unterstützen dabei,
- 7:54wieder Boden unter den Füßen zu bekommen.
- 7:57Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie diese
- 8:00Unterstützung aussieht, dann findest du alle Infos in der
- 8:03Podcast Beschreibung. Und weiter geht es mit dem
- 8:07Gespräch. Ich finde es spannend, weil bei
- 8:13mir ist so mit der Zeit, wenn immer wieder die die
- 8:15schwillerigen Meldungen auch gelesen haben so oder die
- 8:19Gewaltverbrechen ja so eine Zeit lang habe ich so wie bei
- 8:22Panikattacken gehabt, beim Lesen von so Meldungen, dass man mit
- 8:26Stimmen gesagt hat oder dass sie es nicht mehr haben mögen, viel
- 8:28leiden und du bist ja noch viel mehr mit dem konfrontiert, sie
- 8:31hat dich dann nie belastet. Ja, da wollen wir natürlich
- 8:35sehen. Bei 42 Jahren bei der Polizei
- 8:37gesehen haben wir eine Polizeischule gemacht und dann
- 8:40fangt das langsam an oder man ist in einer Polizeischule, wird
- 8:43man auf die vorbereitet und irgendwie nach dieser Schule ist
- 8:46dann wirklich der erste Fall, den man hat, das ist dann
- 8:48vielleicht ein Verkehrsunfall oder ein Einbruch, meistens ein
- 8:51bisschen öchter, aber die schweren Fälle, die kommen dann
- 8:54vielleicht halt erst später, dann haben wir sie mal gut
- 8:57organisiert, wir haben Ihnen einen Goethe und.
- 8:59Und der geht dann mit der dort an die Adultate dort an und dann
- 9:03musst du nicht ab Fall anfangen zu vorderst für.
- 9:06Du kannst mal bisschen von hinten schauen und dann wird es
- 9:08immer mehr, immer mehr, immer mehr.
- 9:10Ja und am Schluss bist halt dann an Romständen der Sachbearbeiter
- 9:14wo dann da durch Bearbeiter und du musst sowohl mit Top von
- 9:17Täter reden und du lernst wahnsinnig viel mit Polizei also
- 9:21Sozialkompetenz. Die später dann hast du aufgrund
- 9:25dieser Erfahrungen, die ist recht groß und wenn die richtig
- 9:28einteilen, dann kannst du auch profitieren im privaten Leben.
- 9:32Polizei ist eine Lebensschulung und.
- 9:34Da hat ja dann die Erfahrung, hat ja geholfen im Umgang nicht.
- 9:38Die Erfahrung hat mir geholfen, die einfach alle geschaut, dass
- 9:40ich das hier professionell mache und nicht, dass sie neu an mich
- 9:43herkommen. Ich habe gewusst, ich muss über
- 9:45den Fall kommunizieren, ich muss da.
- 9:50Sagen wo ich darf, im Amtsgeheimnis sehr treu bleiben,
- 9:54schauen, dass ich ermittlungsmässig nichts kaputt
- 9:57mache und das war einfach mein höchste Ding und ich war mit
- 10:00einem grossen Respekt und auch mit grossen Professionalität in
- 10:04jedem Fall angegangen und habe geschaut, dass ich keinen Fehler
- 10:07mache, weil wenn ich einen Fehler gemacht hätte, da hätte
- 10:10man nie verziehen, da hätte der Fall kaputt gehen können oder
- 10:14Polizei der Reputationsschaden ist groß, wenn ein
- 10:17Mediensprecher etwas falsches sagt.
- 10:20Ist das sehr schwierig? Ein Polizist kann ihn einmal,
- 10:24wenn er jetzt sagen, einen schweren Verkehrsunfall
- 10:26aufnimmt, wenn er jetzt, sagen wir mal, die Straße nicht
- 10:28gemessen hat, dann kann er die am anderen Tag noch messen, das
- 10:31ist eigentlich kein Problem, aber wir müssen innerhalb von
- 10:34einer Stand, wo wenn wir sagen, was passiert ist, und dann muss
- 10:38Gültigkeit haben, bis der Fall vor Gericht kommt, und das ist
- 10:42ein Riesendruck. Ja, da ist ein Name Druck und du
- 10:45bist ja gleich auch ein Mensch. Du kannst ja nicht einfach.
- 10:48Es geht eigentlich auch nicht spurlos an die vorbei, sind ja
- 10:51immer Schicksale, die dahinter stecken.
- 10:54Ja, das darf man natürlich von mir erwarten.
- 10:56Ich bin Profi, ich bin Profi, ich bin Ausbildung, ich habe
- 10:59meine Ausbildung gemacht auf dem und dann darf man von mir das
- 11:03erwarten und dann ist es vielleicht auch manchmal 5 oder
- 11:0610 Minuten länger gegangen, bis ich dann wirklich ganz genau
- 11:09gewusst habe, was passiert ist, weil wir noch einmal sagen, was
- 11:14passiert ist und damals hundertprozentig geworden.
- 11:17Sind. Und also klar gegen
- 11:19Außenprofessionalität. Aber hintendran ist dort
- 11:22manchmal gleich auch. Es ist manchmal auch schwierig,
- 11:26es ist sicher. Es ist sicher schwierig, aber da
- 11:31nochmal, da kann man von Profi erwarten, dass er dort gut
- 11:34schafft. Wir haben noch ganz andere
- 11:36schwierige prüfe, ich habe ganz einen grossen Respekt vor der
- 11:38ganzen medizinischen, Prüfe der Vorrettungssanität, die mit uns
- 11:42ausguckt sind, die haben auch ganz, ganz schwierige.
- 11:46Schwierige Jobs, die wir machen und auch die machen das gut.
- 11:50Und warum? Weil sie Profis sind,
- 11:52ausgebildet sind und auch an sich glauben und letztendlich
- 11:56auch den Respekt haben und die Unterstützung der Bevölkerung
- 12:01oder von den Vorgesetzten. Gibt es auch andere Sachen, die
- 12:06dir vielleicht geholfen haben, im Umfeld oder im privaten oder
- 12:10abgelenkt haben davon so einen Kontrast geboten haben?
- 12:14Also war natürlich absolut super.
- 12:16Es war wirklich mein Team. Die Kommunikationsabteilung von
- 12:19der Kantonspolizei St. Gallen, wo ich die Türen
- 12:21aufbaue, wo wir auch mehr Leute gehabt haben und die Leute nicht
- 12:25alle können selber auswählen und da war auch ein Gemisch zwischen
- 12:29Frauen und Mann, zwischen Jungen, zwischen Polizisten,
- 12:33zwischen Zündigen, die Kommunikation studiert haben,
- 12:36einfach ein super Mix, und das Waren einige Kollegen von mir,
- 12:40sondern da waren Freunde, da haben wir auch so gepflegt und.
- 12:44Wenn der jeden Tag im Büro gelacht, nie über den Fall, nie
- 12:48über Schicksal. Aber einfach so ist übers Leben
- 12:51oder wenn etwas empasiert ist. Irgendwie weiß auch nicht, wenn
- 12:55noch Krawatte haben, vergessen kann oder so, dann haben wir
- 12:57einfach gelacht über da und da ist mir sehr wichtig und dem bin
- 13:02ich sicher halt eher. Vielleicht ein fröhlicher
- 13:06Mensch, der vielleicht in der ganzen Verteilung der
- 13:09Fröhlichkeit vielleicht ein bisschen mehr die Wiege
- 13:11überkommt, jemand anders und der Humor hat mir schon sehr viel
- 13:15geholfen. Ja, was denkst du ein bisschen
- 13:19rückblickend über deine Arbeit? Gibt es noch Situationen, die da
- 13:23in Erinnerung bleiben? Es bleiben ein ganz Haufen
- 13:26Situationen natürlich in Erinnerung auch viele Bilder und
- 13:30das grösste, wenn ich immer sage, ich bin schon enttäuscht
- 13:33vom Menschen. Oder für wachsende Menschen als
- 13:37fähig ist. Das ist unglaublich.
- 13:39Ich habe ein bisschen die tiefsten Abgründe von Menschen
- 13:42und nicht nur von den bösen Tätern, die man vielleicht
- 13:45einmal gehört hat, sondern man auch einige Völker, die in der
- 13:49Öffentlichkeit sind, von namhaften Leuten, von Leuten mit
- 13:53ansehen in unserem Kanton. Leute in der Wirtschaft lügen
- 13:57der Politik, teilweise sind gewisse Sachen rausgekommen und
- 14:00das hat mich dann schon enttäuscht oder ich sehe ihn
- 14:02immer das Positive vom Menschen, der hat einen guten Job und
- 14:06wahnsinnig was der Macht und wie der herkommt und wie er
- 14:09aufträgt, dann müssen sie sagen im Hintergrund, Oh dem Charakter
- 14:15stimmt mir etwas nicht und dazu nicht weil das schnell gefahren
- 14:18ist. Das kann jedem passieren,
- 14:19sondern weil er wirklich eine Straftat gemacht hat,
- 14:21wissentlich und willentlich neben dem Weg gemacht hat und.
- 14:24Da hat man schon beschäftigt und da hat man manchmal schon ein
- 14:28böses Denken gegeben und darum mich nicht mehr überrascht vom
- 14:33Menschen nichts mehr. Aber lass es einem dann nicht
- 14:36auch an der Menschheit ein bisschen zweifeln, wenn man so
- 14:38viel Abgründe sieht? Da wirst du sicher auch Fragen,
- 14:41oder? Ja, natürlich zweifeln wir
- 14:43vielleicht an der Menschheit, aber wir haben natürlich noch
- 14:45alle mit Schlechten zu tun und da muss man schon schauen, dass
- 14:50man dann nicht auf. Sich 100% nimmt, da geht das
- 14:54wirklich ein Teil und für deine Polizei da.
- 14:56Grundsätzlich glaubst du schon noch als guter Mensch.
- 14:59Absolut absolut, dass der Mensch.
- 15:02Deine Erfahrung? Absolut, dass der Mensch ist,
- 15:04ist ein ganz liebes Wesen, oder? Ich habe auch mal mit ganz
- 15:07wenigen Polizisten verkehrt in der Freizeit.
- 15:10Mir ist wichtig, dass ich ein Umfeld habe von anderen Leuten,
- 15:13dass ich auch dann seine Probleme gesehen habe, wenn du
- 15:16mit einem Polizisten zusammenkommst.
- 15:18Ja, über eine Schwätzisch oder über die Fell.
- 15:21Und die sind alle negativ, die sind alle negativ.
- 15:26Ja, und vor allem, wenn du die rund um die Uhr Erreichbarkeit
- 15:29hast, kommst du ja wie nie ganz groß raus oder du bist wie immer
- 15:33immer Polizist. Du kannst nie.
- 15:35Ja, du bist immer Polizist. Aber man muss natürlich das
- 15:38schon nicht bewerten oder so. Wie hat man dann einfach
- 15:40gesehen, in der in der Ereigniskommunikation, wenn man
- 15:45schlimme Fälle hat, aber der hat auch ganzen Haufen Tage gegeben.
- 15:49Wo nicht etwas ganz wahnsinnig gelaufen ist, wo wir auch so
- 15:54kommunizieren. Und es hat eben auch schöne
- 15:58Momente. Hast du gesagt oder eben im
- 16:00Team. Vor allem, was gibt es sonst
- 16:02noch so so schöne Momente, wo wir in Erinnerung bleiben.
- 16:05Ja, schöne Momente hat es natürlich auch so in der
- 16:08Prävention gegeben. Das haben wir auch noch gemacht,
- 16:11insbesondere dort, wo wir die Telefonbetrüger gehabt haben, wo
- 16:15wir uns entschieden haben, dass wir.
- 16:17Allen Personen über 60 glaube ich über 62 im Kanton einen
- 16:22Brief schreiben und denen sagen, dass solle aufpassen, dass nicht
- 16:26auf die Telefonbetrügeriehheit und da habe ich wirklich sehr,
- 16:30sehr viele Zuschriften überkommen, also Herzengreifende
- 16:35von von Leuten, die sagen, über 80 handgeschriebenen Brief
- 16:38geschrieben, an mich adressiert und so und danke für die Erben,
- 16:43die die Polizei einfach macht und so.
- 16:46Das sind ganz schöne, schöne Erlebnisse, oder auch natürlich,
- 16:49mich kennt man überall oder hat man überall erkannt, ich wäre
- 16:53angesprochen im Restrand im Posten, da ist auch heute noch
- 16:55so, wo die Leute ansprechen, das freut dem und manchmal hat man
- 17:00vielleicht auch eine Reklamation gehabt, wo man nicht
- 17:03einverstanden ist mit der Kommunikation.
- 17:05Dann habe ich probiert, denen zu erklären, warum, dass man das so
- 17:08macht. Dieser Podcast ist ein
- 17:11ökumenisches Projekt und wird präsentiert von den
- 17:14evangelischen und katholischen Kirchen, der Kantone St.
- 17:16Gallen und Appenzell. Danke für eure Unterstützung.
- 17:22Wir sind jetzt schon sehr weit fortgeschritten mit deiner
- 17:25Karriere. Ich würde aber gerne einen
- 17:26Schritt zurückgehen. Viele Leute kennen, die
- 17:30vielleicht nicht so gut oder es gibt sicher auch Leute, die die
- 17:32nicht kennen oder nur als Mediensprecher, so wie nie.
- 17:36Was bist du so für ein Mensch, von wo kommst du, wie bist du
- 17:39aufgewachsen? Also ich bin Appenzeller, bin
- 17:42ganz einfach aufgewachsen, sehr gute Jugend mit 2 Brüdern, mit
- 17:46meinen Eltern und Jüngeren und ich war schon immer wieder zur
- 17:50Polizei. Ich bin dann ja ins Eck gegangen
- 17:53und dann irgendwann hat man einen Beruf lernen und ich habe
- 17:55gesagt, ich will zur Polizei und habe dann so aus Verlegenheit,
- 17:59habe im Beruf gelernt, ich bin gelernter Konditor.
- 18:02Hat ihn aber das nie aus dem Auge.
- 18:05Hat den Rekrutenschuh vor verschoben.
- 18:07Bin mit 19 ist schon rekrutenschuhe habe nachher noch
- 18:09weiter gemacht im Militär und bin dann mit 20 also 1983 ich
- 18:15bin 63 er bin ich zur Kantonspolizei Zürich gegangen
- 18:19und bei 8 Jahren bei der Kantonspolizei Zürich, da ist
- 18:22eine super Lebenserfahrung, so als jungen Appenzeller bin ich
- 18:26dort auf Zürich abgegangen und habe mich völlig wohl gefühlt
- 18:29und haben sie die Augen aufgenommen?
- 18:31Ja, die. Haben mich sehr gut aufgenommen,
- 18:32die haben auch sehr Freude gehabt mit dem Dialekt, mit dem
- 18:35relativ schnell gekannt, weil ich ein bisschen anders
- 18:37geschwätzt habe, mit dem Geschwell gesagt, ja, da ist
- 18:40halt der, der sagt 5 oder wenn es ein Auto kam, wo man mit dem
- 18:44zentralen Aufrufe, habe ich immer gesagt, zentrale Foto 550
- 18:48oder von 575 und das steht im speziellen Dialekt gesehen im im
- 18:53Funk von der Körperzüre. Und ich bin dann dort auch ins
- 18:57Spiel gegangen. Ich bin Trompeter und bin dann
- 19:00dort in die Musik gegangen und weil wir national und
- 19:03international sehr schöne Auftritte haben und dort habe
- 19:06ich dann auch mit meinem Dialekt die Musik, das Programm
- 19:09durchführen und da ist auch der Einstieg.
- 19:11Ich sehe dann eigentlich auch in meine Gabritistische Seite und
- 19:14darum Kantonspolizei Zürich eine sehr, sehr gute Erinnerung.
- 19:17Also dort hast du dann auch angefangen dein erstes Comedy
- 19:20Programm schreibe oder ja dort. Dini auftrete dort hätt man dann
- 19:23gseht ja, du könnst doch amal die Stöckli Ansage da an der
- 19:25Abendunterhaltung und dann hab ich immer das erste Jahr da ein
- 19:29bisschen gmacht und die Stöckli angesagt Zwischendinne
- 19:31vielleicht ein spoch Gmacht und das zweite Jönns gat ja könnst
- 19:33doch gli Witz erzählen und am Schluss hab i gerne nicht mehr
- 19:36Musik gmacht, sondern hab mir das ägge Programm denn Döpoch
- 19:39zwischen den einzelnen Musikstöckchen.
- 19:42Ja, und dann ist der nächste Schrank gesagt, du, ihr
- 19:44Geburtstag könntest nicht einmal zu mir ankommen und von dort weg
- 19:46ist dann das extrem weiter gegangen und noch habe ich dann
- 19:51gewechselt zur Kantonspolizei abzelosserode und habe dort 100%
- 19:56geschafft und bin Nebenzu eigentlich fast jede Woche
- 19:58irgendwo auf die Bühne gesehen und da wären 20 Jahre und noch
- 20:02nicht zur Kaper St. Galler komme ist dann das
- 20:03natürlich nicht mehr gegangen. Wir haben im Vorstellgespräch
- 20:05dann gesagt, wenn ich dann da will vereinbaren und die hatten
- 20:08auch gemerkt, dass da wahrscheinlich gescheiter wäre,
- 20:10wenn ich da will, höre und. Und da wäre auch nicht gegangen.
- 20:12Und aus diesem Grund habe ich in 7 Jahren nichts mehr gemacht auf
- 20:15der Bühne. Aber der Humor hat natürlich
- 20:17Weitergeschlummert mein Programm vorbereitet, jetzt auf die
- 20:20Pension und bei den Apparaten gesehen und im Moment habe ich
- 20:23über 7 Nummern, die ich zum besten gebe und es läuft
- 20:26wahnsinnig gut, aber ich bin auch pensioniert und ich trete
- 20:30schon nicht mehr so viel auf wie damals, ich will das auch nicht,
- 20:34sondern ich will einfach noch gute Auftritte machen.
- 20:37Wir kommen dann später noch einmal zu dem zurück.
- 20:40Sind es dann viele solche Appenzeller, in diesem Fall
- 20:42dialektsachen die Leute lustig gefunden haben.
- 20:45Ja, in Zürich natürlich auch bei ihr dann noch so etwas geht,
- 20:48weil ich mehrere Sprachen und mehrere Dialekte imitiere.
- 20:51Das ist etwas, was den Leuten wahnsinnig gefällt, dass ich
- 20:54relativ schnell von Basteltütsch in Wallisertütsch oder dann ins
- 20:57Appenzellertütsch wechsle. Und ja, das ist etwas, was den
- 21:00Leuten gefällt, dass auch verbal.
- 21:03Die verbale Veränderung, die du machst auf der Bühne und in
- 21:06anderen Nummern. Verschiedene Nummern jetzt auch
- 21:08so Nummern natürlich pensioniert werden, wenn man zumal daheim
- 21:11ist oder wenn man was kennt, hütet oder eben den nicht keine
- 21:14Fähre weg kennt, zuerst kommen oder Grosskennt und das sind
- 21:17also rezitkritische Nummern, die ich jetzt auch gemacht habe.
- 21:20Du hast gesagt, Polizist ist schon als kleiner Bub, immer
- 21:23will er werden. Wieso?
- 21:25Es ist auch nicht mich hat es einfach fasziniert, mich
- 21:27Polizei, einfach fasziniert mich, dass sie interessiert und
- 21:29die das Gefühl haben. Das ist wahnsinnig
- 21:31abwechslungsreich und das ist eine Tatsache, auch gesehen.
- 21:34Ist es wirklich so, dass ich diese Vorstellung.
- 21:37Ja, also da, wo ich Akteure mache oder irgendwie schon einen
- 21:40speziellen Job kann. Es ist natürlich niemand an so
- 21:46viel tödliches Delikt sehen wie nie.
- 21:48Weil Mediensprecher. Als Mediensprecher oder weil
- 21:51Süsse. Wenn jetzt du Polizist bist auf
- 21:53der Krippe schaffst, dann staatssache mögest du den Pike
- 21:55hast. Wenn das tödliches Delikt ist.
- 21:57Aber du bist du ein ganzen Haufen Leute.
- 21:59Und treff dich halt in deiner Karriere dann vielleicht nicht
- 22:02so viel mal. Und ich bin natürlich immer der
- 22:04Wichser oder bei allen grossen Bränden oder schweren
- 22:07Verkehrsunfällen. Ich bin auf Apperswilhändler,
- 22:11bin auf Mels am Verkehrsunfall, aber auch auf Utzwil und der wo
- 22:15jetzt die Schmerik kennen schafft, der ist ja dann noch
- 22:17bei den Umfällen dabei, quasi dort, wo noch in der Region wo
- 22:20noch schafft. Aber ich bin im ganzen Kanton
- 22:23überall gesehen und darum ist da natürlich wahnsinnig
- 22:26abwechslungsreich gesehen. Und das Mediensprecher hab ich
- 22:31im Fall betreut und dann kommt der nächste, dann geht er über
- 22:34die Staatsanwaltschaft und darum ist wahnsinnig abwechslungsreich
- 22:37und da hat mir schon gefallen. Das sind die schon auch so, die
- 22:40die härteren Fälle sag ich jetzt mal, interessiert.
- 22:44Die spannenden Fälle halt. Da ist ja schon interessant, wo
- 22:47halt. Ja, der Mensch, wo man muss
- 22:49herausfinden, warum hat der Mensch das gemacht oder denkt
- 22:51man beim Mensch hin oder weiß seine Motivation oder warum
- 22:55machst du das. Der Mensch hat mich schon immer
- 22:58sehr interessiert. Und hast dann auch Antworten
- 23:02gefunden. Meistens.
- 23:04Nein, viel mal. Es hätte vielleicht keine
- 23:07Antwort gegeben. Ich hätte ja nicht.
- 23:09Geglaubt. Weil der Mensch sagt dann, warum
- 23:12er es da gemacht hat. Aber.
- 23:15Ich habe es vielmal nicht gelobt oder es einfach auch nicht
- 23:17begriffen. Ist vielleicht noch besser, ich
- 23:18habe es nicht begriffen, dass man das so macht, ja.
- 23:22Wie bist denn du nachher vom Polizisten zum Mediensprecher
- 23:25geworden? Wie hat sich diese Stelle
- 23:28ergeben? Ja, mich hat natürlich der
- 23:30Mensch und so wie er kommuniziert schon alle
- 23:33interessiert, die dann auch eine Polizeilehrerausbildung machen
- 23:36bei dort die Kommunikation. Ich kann ja nicht mal so ein.
- 23:42Weiterbildung gemacht, psychologische Bereich
- 23:44Transaktionsanalysen und so. Ich habe auf das auch nicht
- 23:48geschafft, die hat dann natürlich schon lange im Sinn
- 23:49gehabt in zu den Kapp aus St. Gallen zu gehen und habe
- 23:52Weiterbildet Kommunikationsfachstück gemacht,
- 23:55der HS so in Zürich habe Rhetorik für das gemacht, weil
- 23:59man so ein wenig macht. Ja und darum ist denn da
- 24:03eigentlich logisch Folge gesehen und bin schon sehr stolz gewesen
- 24:05wenn ich da geschafft habe auf St.
- 24:06Gallen kommen damals von Appenzeller.
- 24:09Du bist ja auch zu den besten Mediensprechern von der Schweiz
- 24:13gewählt worden oder? Gekürt worden ist es würdest du
- 24:17sagen, dass deine deine Ausbildung dazu beiträgt oder
- 24:20was ist deine eigene Eigenart? Nein.
- 24:22Ich bin nicht besser als die anderen, aber ich bin
- 24:25Dienstleister und die haben Journalisten geschätzt.
- 24:28Ja, ich habe einfach so gesehen, wie das Gefühl hat, ist meine
- 24:31Firma, ich vergleiche es manchmal mit dem Rest der Hand.
- 24:36Die guten Restrande sind von mir aus auch noch geführt.
- 24:38Also dort ist der Chef mit der Familie, der ist immer da, er
- 24:41mag der erstarbige Sport, das sind die guten Restrande, die
- 24:45guten Kommunikationsabteilungen sind Episode, dass der Chef das
- 24:48vorlebt, dass er da ist, dass er seine Leute mitnimmt, dass er
- 24:52ein Vorbild ist. Und dann hat man Erfolg und
- 24:54darum habe ich wahrscheinlich so Erfolg bei den Journalisten und
- 24:57den Journalisten. Und hinter guten Byz oder so
- 25:02steckt ja meistens auch eine gute Familie oder einen guten
- 25:04Rückhalt. Du bist geheiratet, du warst zu
- 25:08tragen. Wie habt ihr euch kennengelernt,
- 25:11wie es dazu kommt, zu Deiner Frau und tragen.
- 25:14Ja, meine Frau habe ich zuerst einmal.
- 25:16Sie ist auch Konditorin, einmal gelernt, noch im Beruf, haben
- 25:19uns aber dann nachher aus den Augen verloren und haben uns das
- 25:22Erste, was ich im Kanton Zürich gesehen habe, haben wir uns dann
- 25:25weiter gefunden und haben nachher dann ja geheiratet und
- 25:291989 auf die Tragen gezogen und haben ein Haus bauen.
- 25:35Ja, meine Frau, die hat mit dem Beruf mitgelebt, aber sie hat
- 25:39nie etwas gewusst von meinem Beruf.
- 25:42Sie ist absolut mit ihm von mir gewesen, sie hat nicht mehr
- 25:44gewusst, wer da einem die Zeitung gestanden ist.
- 25:47Und im Radio ist. Weil Irmi Seel habe ich nicht an
- 25:50der Welt beschädigen hat gelangt, wie ich das gemacht
- 25:52habe und sie hat mich einfach sehr, sehr stark unterstützt.
- 25:56In dem, dass sie mir zu allen Tags und nachtseiten etwas zu
- 25:59essen gemacht haben, oder? Ja, die Leute da, ich komme her
- 26:02und dann habe ich wieder kehrt, irgendwie im Vögelein Seck
- 26:04gehoben und habe wieder mehr so den nächsten Fall und so und das
- 26:07ist für mich eine riesen riesengrosse Entlastung gesehen,
- 26:11sie hat einen nie etwas verlangt von mir, weil bei mir ist der
- 26:14Beruf immer vorkommen und ja das ist sicher in der heutigen Zeit
- 26:20ist das schwierig und. Da bin ich froh.
- 26:23Bin ich schon ein bisschen älter, habe ich dann noch machen
- 26:25können. Sie ist Problematik der jungen
- 26:26jungen Familie, da läuft heute anders und darum wird die
- 26:29Kommunikation sich verändern. Sie hat wie gewusst, dass zu
- 26:33deinem Beruf dazugehört, dass du.
- 26:35Ja, Sie. Hat sicher sein, dass du ja.
- 26:38Letztendlich habe ich einen guten Job gehabt.
- 26:40Ich bin glücklich, ich bin zufrieden im Beruf und das ist
- 26:43auch wichtig, wenn ich zufrieden bin.
- 26:45Und ja, ich bin auch befördert worden und habe einen guten Lohn
- 26:49gehabt und da hat mich auch zufrieden gemacht und sie auch.
- 26:52Aber jetzt ist sie sicher auch froh oder das Telefon nicht
- 26:55immer schälen sehen. Also ja, da ist jetzt ist ganz
- 26:58ein anderes Leben und dann mög extrem genießen oder morgen
- 27:01nicht mehr aufstehen. Ich bin jeden morgen Viertel 5
- 27:03aufgestanden, sie auch, sie hat jeden morgen zu morgen gmacht,
- 27:06kann man sich gar nicht vorstellen oder sie hat auch
- 27:09wenn ich zu Nacht aufgestanden bin jetzt na nimm doch noch
- 27:11nöpfle Nöpfle im Kühlschrank oder willst du nicht noch als
- 27:14Joghurt und die haben gesagt Nein ich Gange aber sie hat
- 27:16immer alles gemacht und wir sind da ein wirklich gutes Team gseht
- 27:20da muss ich sagen. Ja.
- 27:22Wir haben ja eine erwachsene Tochter, die als Fünfjährige zu
- 27:26euch kommt, als Pflegekind. Wie hat sich die Tour unser
- 27:29Leben verändert? Das hast du natürlich ganz
- 27:31havich gesehen, oder? Wir sind in ein neues Haus
- 27:34eingezogen und haben aus medizinischen Gründen keine
- 27:37Krankheit gehabt, weil meine Frau leider erkrankte hat und
- 27:42aus diesem Grund haben wir uns entschieden, kein Kind zu haben,
- 27:45weil das Risiko zu groß wäre und gleich haben wir ein Haus zu
- 27:49bauen. Da haben wir hier noch nicht
- 27:51gewusst, wo wir angefangen haben im Bau.
- 27:52Das ist während der Bauphase jetzt die Diagnose überkommen,
- 27:54da haben wir gesagt, jetzt bauen wir das Haus gleich weiter und
- 27:57haben uns Abgemolte bei den pflegekinderställen Vermittlung
- 27:59hat der Käse und innerhalb von Monats haben wir schon sehr das
- 28:03Kind überkommen, das ist in Korn der Fürsorge mit 3 Plastiksäcken
- 28:08voller Kleidern und auf dem Arm haben wir uns das Kind gebracht
- 28:12und sie, da haben wir sie. Also zu euch.
- 28:14Zu uns, einfach zu uns und dann haben wir ja mit dem Kind.
- 28:18Ganz, ganz normal. Angefangen, das Kind einfach
- 28:20gerne haben und und ja und nachher ist die Schule im
- 28:25Kindergarten alles ganz normal gelaufen und nach einer gewissen
- 28:30Zeit, da musst du zuerst ein paar Jahre Kyra gesehen und ein
- 28:32paar Jahre Kinder in die Pflege haben, haben wir dann sicher
- 28:35adoptieren, wenn noch 2 weitere Kinder, die haben wir wieder
- 28:40zurückgegeben, den lieblichen Eltern, weil das Ziel der
- 28:43Pflegekinder ist ja eigentlich. Das kommen alle aus ganz
- 28:46schwierigen Verhältnissen heraus.
- 28:47Dass es einfach eine Stabilisierung gibt und dass
- 28:49eine wieder zurückgehen in die normale anfangsschlusszeichen
- 28:53Familie und die anderen 2 sind halt wieder zurück gegangen, da
- 28:55habe ich viele Tränen gegeben, wenn die Glücke wieder, das ist
- 28:59schwierig, über das könnte ich auch ein Buch schreiben, was man
- 29:03da erlebt, aber es hat uns geformt und wir sind glücklich
- 29:09mit dieser Tochter und ja. Und sind auch schon Grosseltern.
- 29:13Ja, wenn es noch Grosseltern ist, lebt mit der Familie im
- 29:16Kanton Zürich und hat 2 Buben. Der Gross ist jetzt schon in der
- 29:19Lehre und ja, das läuft gleich weiter dort.
- 29:24Ein Kind beschreiben ja viele als grösste Veränderung in ihrem
- 29:27Leben. Ist es jetzt bei dir da oder
- 29:30doch eher Pensionierung? Da muss ich jetzt ganz ehrlich
- 29:34sagen, og, da hat sich bei mir eben so abgespielt, weil meine
- 29:37Frau ist daheim gesehen, meine Frau hat nicht geschafft.
- 29:41Und sie hat auch in denen Kinder geschaut.
- 29:43Ich bin den ganzen Tag geschaffen und damals schon bei
- 29:45Dappenzell, also zu Abend viel auf der Bühne gesehen und ja,
- 29:50sie hat einfach das gemacht oder sie hat eigentlich denen, denen
- 29:53Kinder geschaut und ich war halt vielmal vorgesehen, aber da hat
- 29:58die irgendwie gestorben, weil sie hat da profitiert meine
- 30:02Familie von dem, weil man natürlich auf der Bühne noch ein
- 30:04paar Franken sagt, Geld, mit dem haben wir uns da mal ein
- 30:06bisschen leisten und. Füssen, da Füssen tagstum und
- 30:09für mich, dass es keine grosse Veränderung gibt, wo wir dann 2
- 30:13* 3 kennen gehabt haben. Pensionierung ich weiß nicht wie
- 30:19gerne mehr über die Pensionierung mich mehr
- 30:22verändert hat oder es kennt kennt ich glaube es läuft
- 30:25einfach so weiter der Phase wo man jetzt ist und man tut sich
- 30:28vorbereitet auf die Pensionierung, gewisse
- 30:30Pensionierung kommt und und ich habe schon gesagt Schönster die
- 30:33Pensionierung ist einmal ah wenn man selber entscheidet wie man
- 30:36geht, das ist ganz wichtig und weil, wenn sie nicht zu Hause
- 30:39kommt, ist weder Bank, Frau Scholten oder Arbeitgeber, wenn
- 30:42man auch überraschend sagt, Ich bin sehr überraschend
- 30:45eingegangen oder gesagt, ich höre ich auf, dass sich etwas
- 30:48schösst und dass man sich dort vorbereitet, das ist ganz
- 30:51wichtig, dass man nicht in der Lochinigkeit und dann nicht
- 30:55gemacht hat, das eben auch können machen, weil ja mein
- 30:58Hobby Mini Comedian und Mini auftritt, die haben das
- 31:03eigentlich ergänzt, was ich vorher kann.
- 31:06Ja, so vom Polizist zum Kabarett ist, stellt man sich jetzt schon
- 31:09noch gegensätzlich vor, oder gibt's da mehr Parallele, als
- 31:11man denkt? Ja, man schuget vielleicht
- 31:13einfach die Polizist ein wenig falsch an.
- 31:15Man hat Gschüt, der Polizist ist der Böse, da ist der streng ja
- 31:19im Beruf, wir haben den sanktionierenden Beruf, das ist
- 31:21ja ganz wichtig, dass wir korrekt sind, es wäre mit einer
- 31:24Bananenrepublik, und das ging auch nicht von uns, erwartet man
- 31:28dann, da man das erwartet, aber wir sind Menschen wie alle
- 31:31anderen auch. Menschen bei uns noch andere
- 31:34solche Exponate, Menschen, wahnsinnige Sportler oder
- 31:38Menschen, hochmusikalische Leute bei uns Menschen, musisch,
- 31:43künstlerische Leute. Wir sind eigentlich ein solches
- 31:47Abbild von der Gesellschaft. Also ist es nicht so, nicht so
- 31:50weit hergeholt oder dass du Comedy machst.
- 31:53Aber wahrscheinlich gibt es gleich nicht viele Polizisten,
- 31:55die auf der Bühne stehen. Na, das ist auch das, was die
- 31:57Leute interessiert und man natürlich alle gesehen als sehr
- 32:00ernste Menschen. Wo hat man es über schlechte
- 32:02Nachrichten berichten und manchmal so Beetzli, hat man
- 32:06vielleicht gemerkt, dass er ein wenig wässerige Augen kann und
- 32:08so oder hat ich ihnen auch gesagt, wann ich denke oder wenn
- 32:11ich da ein ja und das hat den Leuten einem gefallen, mir ist
- 32:14empathisch übergekommen und die, die ich vorher nicht kenne, sind
- 32:18sehr überrascht, dass der Polizeisprecher, den man überall
- 32:21kennt, dass der Humor hat, es ist schon, nein ist speziell,
- 32:26ja, das ist sicher schon so, ja. Wenn du sagst wässerige Augen,
- 32:30dann haben sie die zum Teil schon auch mitgenommen so.
- 32:34Ja, da war es sicher schon schwierig, oder?
- 32:35Wenn man da noch so eine Situation rausgekommen ist oder
- 32:39ein schwerer Verkehrsunfall, sagen wir mal, zu Kindern
- 32:41überfahren worden ist, oder da geht auch niemand dem spurlos
- 32:44vorbei und man hat da gesehen, wie Abschied genommen worden
- 32:46ist, wie die Eltern gebrühlt haben, wie wie Nachbuhren, als
- 32:51ich da gesehen, vielleicht 2030 Leute, 10 Polizisten.
- 32:55Man ist sehr konzentriert gesehen und und man hat Ruhe
- 32:59geschafft und und nachher musst du vor der Kamera stehen und
- 33:02musst das jetzt sagen, hast aber 5 Minuten vorher hast du
- 33:06gesehen, Leute brühen Leute die sich in den Armen gelegen sind
- 33:10und das ist schon, das ist eine Konzentration und und man kann
- 33:15sich einfach ganz verstellen und sagen, ja, jetzt ist gut zu
- 33:18machen, das geht nicht, man ist schon noch in der in der
- 33:22mentalen Phase hinten auch noch. Und würde das wahrscheinlich
- 33:25auch vermitteln. Oder willst du nicht einfach
- 33:27sagen? Das habe ich nicht unbedingt
- 33:29vermitteln. Ja ist schon Professionalität
- 33:31überbringen, aber die, die man natürlich kennt, die haben dann
- 33:34schon gemerkt, dass es vielleicht etwas schwieriger
- 33:36ist. Und jetzt, als als Komiker
- 33:40schlüpfst du ja zum Teil auch in andere Rollen hinein.
- 33:43Ist ja etwas ganz anderes, hilft auch manchmal, auch wenn man,
- 33:45wenn man aus der Ferne etwas spielen oder wenn man so ein
- 33:48ganz. Nicht sich selber oder nicht,
- 33:50nicht so, nicht bei der Wahrheit bleiben, sondern auch versuchen
- 33:55ausprobieren. Der Polizist hat vielleicht auch
- 33:57eine Eigenschaft, dass sie gut kann, Leute beobachten, und das
- 34:01mache ich natürlich jetzt auch meine Nummern, dass ich nicht
- 34:03beobachte, aber dann auf die lustige Seite bringe, und es ist
- 34:07dann natürlich wunderbar, dass ich jetzt mit lustigen Sachen
- 34:11die Leute zum Lachen bringen und vielleicht auch ein Gläser, in
- 34:15dem das Lachen dann und ich hatte einige Auftritte schon.
- 34:19Und das ist so schön jetzt vor den Lütsch ste und die Strahlet
- 34:22und Konkydnäbis retour i genüs das enorm und das ist schon
- 34:28wahnsinnige Kontage vorher, wenn man handbekusig seht hat
- 34:31schlechte Nachrichten ka und jetzt hend Lüt frei zi lacht,
- 34:35sie applaudieren oder oder Klatsch oder stänt sogar uf, da
- 34:39isch scho sehr erfüllend. Wo kann man die denn schauen?
- 34:43Also du hast gesagt, du hast schon ein paar Aufträge, die
- 34:45sind super gut gelaufen, trittst du öffentlich auf.
- 34:48Nein, ich habe sehr, sehr wenige öffentliche Auftritte, gibt
- 34:51einzelne öffentliche Auftritte, aber die meisten sind einen
- 34:53einfach öpper, die ein Fest organisieren, Geburtstage,
- 34:58generalversammlungen habe ich sehr viel gehabt oder habe ich
- 35:00sehr viel, jetzt dann noch, dann habe ich Klassen Zusammenkunft.
- 35:06Altersnachmittag, wo einfach neben der festmacht oder mal
- 35:09eine Nahrung Unterhaltung von einer Musikgesellschaft, wo ich
- 35:11dort ein Programm durchführe. Sie macht ein Fest und ich komme
- 35:15dort dann meistens zu einem Geburtstag nach der Vorspeise,
- 35:19halb stand nach dem Hauptgang ein halb stand im Dessau, noch
- 35:21einmal halb stand da Schein die Arbeit gefüllt mit verschiedenen
- 35:24Nummern, dort Leute mit die Bezüche ohne andere Gürteline
- 35:28nicht gegen Frauen, nicht gegen Religion, Situationskomik mache
- 35:31ich gern, und da ist auch die Leutefalt und.
- 35:34Sie dann lachen. Ja, jetzt sind wir schon beim
- 35:39Schluss von diesem Podcast. So um den Bogen vielleicht
- 35:42wieder an anfangen zu spannen. Weisst du es heutzutage, wo die
- 35:45in der Nacht noch aufweckt? Nein, jetzt weckt mich die Nacht
- 35:49gar nicht mehr. Gar nicht mehr auf.
- 35:52Also ja, kein Telefon, ich habe wohl das Telefon immer noch im
- 35:56Schlafzimmer oder danach eine Diskussion mit der Frau.
- 36:00Aber da ist jetzt wieder mein Dienstleistungsgedanke oder?
- 36:02Ich denke immer, wenn jetzige Nachbarschaft oder irgendetwas
- 36:05etwas wäre, wo man mehr virale Leute den hören kann, helfen
- 36:09kann, und darum ist das Natel immer noch im Schlafzimmer.
- 36:13Aber Gott sei dank Leute es nicht und ich würde sagen, dass
- 36:16man dann aber die virale Leute, die wirklich auch Hilfe
- 36:18notwendig hätten, die nachher schlechtes Gewissen, so bin ich
- 36:21einfach, wenn ich ihnen helfen kann, dann helfen und wenn das
- 36:24am Morgen um 3 jetzt halt wäre, dann würde ich das machen.
- 36:28Also man bleibt das Leben lang Polizist.
- 36:30Eigentlich. Nein, ich glaube nicht, dass
- 36:32damit da ist, einfach die hampi Krise oder?
- 36:34Da ist einfach so. Ja, ich wollte den Leuten
- 36:37helfen, ich bin für die Leute da und und ja, ich bin auch relativ
- 36:41ein harmoniebedürftiger Menschen, ich es gern gut mit
- 36:45den Leuten und ja, und ich kann das auch, ich bin gesund und
- 36:50habe Mittel dazu und warum soll ich nicht helfen, nur weil ich
- 36:53jetzt nicht mehr Polizist bin? Ich bleibe genau gleich zu
- 36:57helfen, wo ja den Leuten gerne hilft.
- 37:00Dann hoffen wir, dass es du noch ganz, ganz gut mit allen Leuten
- 37:03gesund bleibst und deine Chance gut besucht werden.
- 37:07Danke vielmals, lieber Hampim für das Gespräch.
- 37:10Danke dir auch dir alles Gute. Wir haben einen Teil von unserem
- 37:14Leben haben wir miteinander verbracht, immer so am Telefon,
- 37:17vor allem hier und da haben wir uns vielleicht mal eine
- 37:18Medienkonferenz gesehen und es war immer sehr schön mit dieser.
- 37:23Das machen und auch die Podcasts wünschen Dir alles Gute und
- 37:26deinen beiden Kinder auch alles gute und ist auch eine Phase.
- 37:32Kinder und Zürcher ist eine schwierige Phase zu überzeugen,
- 37:36dass du das gut machst und immer vorbilze und vorangehen.
- 37:39Danke vielmals, liebe Humpy. Ja, ihr habt es schon gehört.
- 37:44Ich gehe natürlich, weil Humpi auch geht, gar nicht haben.
- 37:48Nein, nein, natürlich nicht, ja, weil die Zeit auch ein wenig
- 37:51begrenzt ist im Leben, und ja, es braucht im Moment gerade
- 37:55einen anderen Ort, darum höre ich mit dem fadengrad Podcast
- 37:58auf, ich schaue aber gerne zurück auf die 5 fadengrad
- 38:02Podcast ja, es ist schön von Anfang an mit dabei zu sein und
- 38:06auch Menschen und ihre Leidenschaften und Schicksal
- 38:08näher zu bringen. Ja, liebe Lara, als Leiterin des
- 38:15Fadegrad Podcasts möchte ich dir ganz, ganz herzlich danken.
- 38:19Du hast den Podcast mit mir gemeinsam und mit der Sam
- 38:22aufgebaut und warst von Anfang an dabei und ich erinnere mich
- 38:26an so viele schöne Gespräche, die du geführt hast und auch an
- 38:29schöne Teammeetings und den Austausch dazwischen.
- 38:32Vielen Dank für deinen Einsatz während so vieler Jahre, wir
- 38:36verabschieden dich mit einem weinenden Auge und freuen uns
- 38:40aber, wenn sich unsere Wege mal wieder kreuzen.
- 38:42Liebe Hörerinnen und Hörer, keine Sorge, mit dem Vatergrad
- 38:46Podcast geht's auch nach dem Weggang von Lara weiter.
- 38:49Wir werden 2 neue Podcast gastgebende begrüßen und wer das
- 38:55ist, das werdet ihr in den nächsten Wochen und Monaten
- 38:57erfahren. Danke vielmals fürs Zulassen und
- 39:00bis zum nächsten Mal irgendwann irgendwo vatergrad.