Latest / Fadegrad / Autismus – Leben im Spektrum: Diagnose & Alltag (Teil 1/2)
Transcript
- 0:03Der Autismus bedeutet, dass die Welt anders mit mir kommuniziert
- 0:07und ich anders mit der Welt. Ich fühle mich eingeschränkt.
- 0:14Ich fühle mich natürlich durch mein eigenes Hirnzeug
- 0:17eingeschränkt, weil das Hirn natürlich anders funktioniert.
- 0:20Ich fühle mich aber auch durch Umwelt eingeschränkt, ja, wie
- 0:25von mir erwartet wird, dass ich genauso funktioniere wie
- 0:28anderen, und ich kann da nicht. Und in meinem Fall ist es auch
- 0:34so gesehen, dass die Diagnose eher so etwas wie Freudentränen
- 0:40ausgelöst hat. Wenn ich auf etwas Antwort
- 0:44gehabt habe, wo mich eigentlich das ganze Leben beschäftigt hat,
- 0:47aber es nicht benennen Nachkommen, Vater gerade.
- 0:59Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und
- 1:03wie sie geworden sind, wer sie sind.
- 1:11Eine leidensüberflutung detaillierte Wahrnehmung,
- 1:14ausgeprägte Sinneswahrnehmung, also alles Begriffe wir im
- 1:18Gespräch gerne mal mit einem ganz grossen Wort Autismus
- 1:21verbindet. Doch was ist Autismus denn
- 1:25eigentlich genau? Was macht ihr Diagnosen mit den
- 1:28Menschen, die sie bekommen? Und was will die Gesellschaft
- 1:31unbedingt darüber wissen? Das möchte ich sagen.
- 1:35Dekaiser Host von dieser Fadengrad Folge unbedingt
- 1:38wissen, und zwar nicht einfach nur aus Büchern und
- 1:41Internetrecherchen, sondern Hundnähe von den Menschen, die
- 1:44genau wissen, von wann das sie reden.
- 1:47Passend zum gestrigen Weltautismustag am 2.
- 1:51April. Hat uns ST.
- 1:53Galler Stiftung Workout 2 ganz besonders spannende
- 1:56Interviewgäste vermitteln können.
- 1:58Vielen Dank an dieser Stelle. Workout bietet Dienstleistungen
- 2:02in den unterschiedlichsten Bereichen an Beratungen,
- 2:04Coachings, Therapien, Begleitungen, aufklärungen,
- 2:08Kurse und Treffs Zielgruppen sind einerseits Menschen mit
- 2:12Autismus, andererseits deren Umfeld in der Familie, in der
- 2:16Schule oder im Beruf. Es freut mich ausserordentlich
- 2:19und bin wirklich sehr dankbar heute, als unsere beiden Gäste
- 2:23begrüssen zu dürfen. Das ist zum einen Gabriela, sie
- 2:27ist aktiv in der Frauengruppe von Workout, engagiert sich an
- 2:30den verschiedensten Orten und ist eine Person mit der
- 2:32Diagnosekombination Autismus und ADHS ebenfalls mit dem Gespräch
- 2:38ist Fridolin, er ist Peer Coach oder anders gesagt ein
- 2:42Brückenbauer zwischen betroffenen Angehörigen und
- 2:46Fachpersonen bei Workout. Mit seiner eigenen Erfahrung als
- 2:50Mensch im Autismus Spektrum unterstützt und bereichert er
- 2:53die Arbeit von der Autismus Fachstelle Workhout Freu
- 2:56miteinander. Neben der schön sind noch heute
- 2:59mit mir hier im Gespräch. Freut mich.
- 3:01Also. Eigentlich bin ich hier euren
- 3:05Gast, weil wir dürfen die Räumlichkeiten von Workhout in
- 3:08St. Gallen aufnehmen, gemütlich in
- 3:10einem kleinen Sitzungszimmer mit den bisschen quitschenden
- 3:13Stühlen, die die Leute stören sollen.
- 3:16Eine Pflanze, ein wenig grünes Ambiente innen bringt zum
- 3:19Erfolg. Gestalten ist es uns allen
- 3:22wichtig, dass wir gut vorbereitet sind und darum haben
- 3:25wir uns zu einem Kennenlerngespräch und zur
- 3:27Vorbesprechung vom Interview getroffen.
- 3:30In diesem Gespräch ist schon deutlich aus dem Kohl ganz
- 3:32essentiell ist zum Sagen, ganz am Anfang von einem Interview
- 3:36Autismus zeigt sich immer individuell und wie der Fridolin
- 3:41schon bei der Vorbesprechung wirklich wunderschön gesagt hat,
- 3:44und das ist noch negativer. Es gibt so viele verschiedene
- 3:47Formen von Autismus, wie es Menschen mit Autismus gibt.
- 3:52Wie beschreibt ihr an einer Person, die auf der Straße
- 3:55begegnet, Autismus möglichst einfach in 3 Sätzen?
- 4:02Das geht nicht so einfach, ehrlich gesagt.
- 4:06Ach, ich schon fast stinkt. Nicht Wahrnehmung ist sicher
- 4:11völlig anders. Sehr viele Dritteile orientiert,
- 4:17aber was da in der Praxis genau bedeutet, lässt sich eigentlich
- 4:21nur sehr schwer Ruhe schreiben. Ich habe das Wort zuerst
- 4:26überlog, weil es genau für mich auch schwierig ist.
- 4:28Um es kurz und prägnant zu beschreiben, weil ich da schon
- 4:31eine Schwierigkeit drin habe. Ich habe eine Definition
- 4:35Autismus Schweiz, ich könnte dir vorlesen, sehr gern.
- 4:40Was ist Autismus? Menschen mit einer Störung aus
- 4:43dem Autismus Spektrum nehmen ihre Umwelt anders wahr, über
- 4:46oder Unterempfindlichkeiten auf Licht, Geräusche, Gerüche oder
- 4:51Berührungen sind häufig. Die Reaktionen darauf können
- 4:54heftig sein, kommunizieren ist für sie schwierig, circa 1% der
- 4:59Bevölkerung in der Schweiz ist von einer Autismus Spektrum
- 5:02Störung betroffen. Zum einen und so.
- 5:06Ich habe ein Bild davon gegeben, Gabriela hat es gehabt, einen
- 5:09bunten Ordnerführer genommen und habe das aus dem bunten Ordner
- 5:13aus dem Fall gewesen. Ich würde vielleicht noch
- 5:15ergänzen Zwege oder Verleifacht, ob man weltsicher sind.
- 5:19Autismus bedeutet, dass die Welt anders mit mir kommuniziert und
- 5:24ich anders mit der Welt. Und mit der Welt, meinst du?
- 5:29Alles meine Mitmenschen, Natur, das ist auch wieder für den
- 5:35Bohrnehmig Hero. Es sind ganz viele andere
- 5:38Informationen wo ich oder auch Gabriela bombardiert werden über
- 5:44Recht und auch wieder halt anders mit der Welt
- 5:48kommunizieren, dann zeigt sich wie jetzt gerade die
- 5:52Kommunikation. Körpersprache Sie gesichtsmimik
- 5:59Prozental ein wenig andere Maturisch und da macht vor
- 6:03Ausserstehende natürlich extrem schwierig, weil die natürlich
- 6:08davon ausgehen, dass wir kulturell gleich funktionieren.
- 6:12Aber eigentlich sind wir auch etwas völlig anderes, wo alles
- 6:18andere die Deutige zum Teil hat. Jetzt als Beispiel eher wenig.
- 6:25Blickkontakt bedeutet nicht, dass lithosmatismus Spektrum
- 6:31keine Interessen mehr mit Menschen haben, sondern eher, es
- 6:35ist halt etwas, wo Ablenkend ist.
- 6:37Durch das Gesicht wird viel zu viel kommuniziert und da
- 6:41überfordert uns dann in dem Moment, dass man dann eher aufs
- 6:45Gesicht von einer Person fixiert sind, aber der Inhalt vom
- 6:48Gespräch nicht mehr richtig und folgen.
- 6:51Das ist ja schon geschrieben. Danke, eine Diagnose zu erhalten
- 6:57ist ja auch immer ganz oft gehört, nicht immer ganz
- 6:59einfach, wir haben auch darüber geredet, schon beim Vorgespräch,
- 7:01dass so Kombinationen mit Adms als Beispiel für einzelne
- 7:06Feldtüten können werden, da kann zu felddiagnosen wie zum
- 7:11Beispiel Borderline oder Bipolarität führen.
- 7:14Man nicht mehr gefragt hat, wie laufen so eine Abklärung
- 7:16überhaupt ab, wenn aus welchen Gründen macht es Sinn zum
- 7:20Autismus Abklärung zu machen? Also es gibt selbstverständlich
- 7:26ganz verschiedene Gründe, zum Abklärung zu machen.
- 7:31Der Hauptgrund ist sicher, wenn man halt einen sehr grossen
- 7:34Weitersdruck hat, sag jetzt mal, als wenn man vielleicht
- 7:38erwachsen ist oder Jugendlicher selbst Betäuscht mit Person.
- 7:41Dann hat sie, dass einfach die Angehörigen Schwierigkeiten
- 7:45haben mit anderen Personen oder halt mit einem Kind oder einfach
- 7:48Schwierigkeiten gesehen. Schule kann noch ein Thema sein,
- 7:53dass immer wieder gehört, dass Menschen aus dem Autismus
- 7:57Spektrum mehr oder weniger ein bisschen verhaltensauffällig
- 8:01sind und das auch zum Teil natürlich das Lernpersonal ein
- 8:05bisschen überfordert. Dann kommen häufig Fragen.
- 8:10Bei mir zum Beispiel ist durch Burnout bin ich dann zu einer
- 8:15Diagnose kommen, weil die Abpassleistung nicht mehr
- 8:18funktioniert hat und das gab bei Erwachsenen noch viel, dass in
- 8:23dem Moment, wo bis nicht mehr funktioniert, da kann auch dein
- 8:27Beruf sein, da kann in der Partnerschaft sein, dass wenn da
- 8:32irgendwie kollabiert, dass dann halt die Leute sehr viel
- 8:36verhaltensauffälliger sind. Das kann dann häufig auch zu
- 8:41einer Diagnose führen. Da bin ich ja auch jetzt auch
- 8:45der Fall gewesen, dass ich dann halt mit Mitte 30 die Diagnose
- 8:48nicht bekommen habe, aber. Du hast ja mit Mitte 30
- 8:51bekommen, da habe ich vorgängig nichts spannend, spannend oder
- 8:55hart. Ja, also wie du vorhin gesagt
- 8:59hast, hast einfach allgemein Zufälle Diagnosen bekommen,
- 9:02vielleicht wenn sich der Autismus oder Halt aus ADHS
- 9:06nicht so. Gezeigt wie üblich, wenn man,
- 9:10wenn es weniger auffällig ist, wenn man zum Beispiel in der
- 9:13Schule nicht die störende Person ist, sondern sich dann eher
- 9:16zurückzieht, zum Beispiel genau. Also ich habe die Diagnose auch
- 9:20erst mit der B 36 überkommen, sprechen hat zuerst auch die 1.
- 9:24Diagnose bekommen, habe ich noch offizielles abgerufen, ich habe
- 9:27zum Beispiel Matura gemacht und leider verschiedene Ausbildungen
- 9:31wie nicht können abschliessen. Und halt nichts davon gewusst.
- 9:38Also weder von ADHS noch von Autismus und halt ja in
- 9:43verschiedenen Bereichen. Mir kann 26 oder auch im
- 9:46Praktikum, also wenn ich damit jetzt sage ist, bei mir ist
- 9:50irgendwo der Leidensdruck groß gesehen, wo man es vorher so
- 9:53formuliert, ich habe eigentlich auch immer wieder erschöpfungen
- 9:58kann. Quasi Depressionen.
- 10:00Aber jetzt, wie er im Nachhinein gesehen würde, jetzt sagen, es
- 10:03ja, sind so mega extrem erschöpfungsvollständig gewesen,
- 10:07wo halt viele Menschen mit Autismus haben.
- 10:10Genau und bei mir ist es zum Schluss so, dass mich ein neuer
- 10:14Arbeitgeber darauf angesprochen hat.
- 10:16Man kann sich vorstellen, dass ich ADHS habe und ob es mal will
- 10:19Abklärenlos ist sehr wohlwollend hat er das gesagt und dann habe
- 10:23ich das gemacht, dass zuerst mal mit ADHS abklären.
- 10:26Und wo er nicht Gold war für. In dem Fall ist es so gesehen,
- 10:31dass da über Chinese Logik nach isch.
- 10:36Dann bin ich mir eigentlich vorhin der Tage oder voraus
- 10:39gegangen, das will ich als dini Kobi, da ist mir jetzt nicht
- 10:42mehr so sicher und sie hätten Tendenzen gemerkt, dass sie.
- 10:50Sehr viel mehr richtig Autismus gegangen und sehr viel weniger
- 10:55mit der Legasthenik zu tun. Und sie hat mal die Empfehlung
- 11:00ge, dass sie soll die Abklärung machen, da ist schon ein Jahr,
- 11:04nein 2 Jahr machen Burnout GSI und da hat dann dazu geführt
- 11:10über den Arzt wo ich dort mal gha, der hat dann da auch wieder
- 11:14aufgerollt. Dann ich ganz viel frageböge
- 11:18müssen ausfüllen und immer und immer wieder.
- 11:21Und dann habe ich müssen jetzt eine Autismus Spezialistin, die
- 11:26hätten da eigentlich noch wieder abgeklärt und sie hätten im
- 11:30Prinzip die Bestätigung gemacht, aber vom Zitrum her was ganzes
- 11:36ist Abklärig bei mir heute nachts um die 4€ dadurch.
- 11:44Und da ist leider, wie viel aus dem Spektrum ein großes Problem,
- 11:48dass die Abklärung sehr, sehr lang und ja vor viel von uns
- 11:55eigentlich dann noch fast traumatischer ist.
- 11:58Vom Erlebnis her ja eigentlich der Grund, dass man überhaupt
- 12:03gegangen sind, zum Abklärung gemacht, einfach durch viel
- 12:07Zeit. Ja, das geht auch nicht auf 4
- 12:11Jahre Spuren. Leider bin ich da mit Sicherheit
- 12:15kein Einzelfall. Viel von uns, wenn es zum
- 12:20Burnout kommt, kommt man eigentlich fast noch präziser,
- 12:23sagen, dass es ein autistischer Burnout ist.
- 12:26Das ist schlussendlich von der Schöpfung her das Gleiche, sind
- 12:30einfach die Ursachen wo zum Burnout führen sind sind da sehr
- 12:34autismusspezifisch steht auch viel mit Überlastung und.
- 12:38Abpasslastige zu tun und in meinem Fall ist es halt so, dass
- 12:43ich gemerkt habe, dass da mit der Arbeit wieder bei der
- 12:47Arbeitswelt einstieg, länger wird.
- 12:50Dann hat er halt auch zu einer IV Abklärung geführt und da geht
- 12:56halt es sehr sehr lang an. Also 45 Jahre ist tatsächlich
- 13:02kein Selter halt leider war halt ganz viel Lebenszeitisch.
- 13:08Spruch wie Flöte geht von heute eigentlich.
- 13:12Ich möchte noch schnell eine Rückfrage stellen an die also
- 13:15habe ich die richtig gestanden, dass für die wie der
- 13:17Abklärungsprozess traumatisch GSI isch, also die ganze Duo,
- 13:22wenn sie so eine Tour. Hat ja, weil in der Zeit bin i
- 13:24bei dem Sozialamt gsi und bis obwohl bei mir sich abgezeichnet
- 13:31hat, dass so für IV Rente Auslauft lernt man halt von
- 13:34Sozialhilfe. Das ist dann doch zu wenig zum
- 13:37Leben und viel zum Sterben. Regelrecht.
- 13:41Ist natürlich mit so wenig finanzielle Mittel ist ah als
- 13:45Hauptthema wo man weiß wo Gedanken immer reisen, die
- 13:49Existenzsicherung oder anders gesagt das End vom monatlichen
- 13:53Kühlschrank noch vorhin ist. Da ist ein riesenrut Vorderweg.
- 13:57Und das andere ist mit Sozialkontext, wo gerade innere
- 14:02Depression extrem wichtig sind und dann halt wie nicht mehr
- 14:05richtig gepflegt werden oder? Egal, mit der Spudgets
- 14:09Entteilungen ist. Und das ist dann halt etwas, wo
- 14:13eigentlich dazu geführt hat, dass da noch viel, viel
- 14:16schlimmer eigentlich gewesen ist und jetzt auch noch
- 14:18rückblickend. Fast ein grösser Schatten ist
- 14:22wie da, wo eigentlich mit dem Autismus zusammenhängt, wo sich
- 14:25halt im Laufe des Lebens traumatisierend auswirkt.
- 14:30Es sind auch wahnsinnige Anstrengungen in dem zu finden.
- 14:34Ja, das ist ich würde sagen, einen Überlebenskampf.
- 14:40Danke. Und dass das auch erzählen.
- 14:42Ja. Dankeschön.
- 14:46Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 14:49präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 14:51Kirchen, der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 14:53Danke für eure Unterstützung. Gabriele, Wie ist die Diopsie,
- 15:00wie ist der auch so lang gegangen, gab ihm den Komi.
- 15:05Ja, also wie eigentlich vorhin gesagt, so heftig, weil bis so
- 15:09lange ist es bei mir abgegangen beziehungsweise ja wie gesagt
- 15:12kann ich erst gerade abgeschlossen, also erst kurz,
- 15:15manchmal offiziell Diagnose überkommen.
- 15:17Ja, bei mir ist es so wie ich Vorschlag gesprochen habe, dass
- 15:22dass ich viel gewesen war dabei, dass ich könnte die ADHS haben,
- 15:25aber mit etwa 3536 eigentlich kann ich in dem Alter zuerst die
- 15:31ADHS Diagnose dann überkommen spätrotismus muss ich noch
- 15:33korrigieren. Ich habe mich nicht auf Zürich
- 15:35gemacht, noch über dem, Wo der spezialisiert ist.
- 15:37Ja, da noch in Zürich gewohnt, da ist vielleicht noch ein
- 15:39bisschen vorbei. Gsi, da gibt es ein bisschen
- 15:42mehr Personen, wo sich sowohl mit ADHS wie auch mit Autismus
- 15:45sehr gut auskennen. Infos da ist fast schon wieder
- 15:48gegangen, aber da ist auch gut so, weil es wird sowohl bei ADHS
- 15:52wie auch bei Autismus wird vor allem über Gespräche gemacht
- 15:55beziehungsweise die Gespräche sind sehr wichtig.
- 15:59Oder weil es ist nicht etwas, wo man einfach so kann.
- 16:01Mit Herzchen Test erfassen ja, natürlich gibt es auch Test,
- 16:05Testfragen, Selbsteinschätzungen,
- 16:08Fremdeinschätzungen, aber das Gespräch ist sehr wichtig und
- 16:11das ist auch sehr ein guter Therapeut gewesen, der hat auch
- 16:12selber ADHS gehabt, also er ist auch so gut gewesen, genau und
- 16:16hat halt dann ja auch an seiner eigenen Erfahrung erzählen, zum
- 16:19Beispiel auch von Medikamenten, weil es eher für einen Fehler
- 16:22oder so ist halt ja Gold wert gewesen und dann bin ich.
- 16:28Weiterhin zu einer Therapie, weil eben.
- 16:30Ich habe große Schwierigkeiten gehabt dort, zumal vor allem mit
- 16:34dem Schaffen, hat dann auch die Stelle verloren und haben dann
- 16:38von einer neuen Stelle was erzählt vom Schaffen und dann
- 16:41hat da plötzlich angefangen, so ganz komische Fragen zu stellen
- 16:45und ich bin gar nicht rausgekommen, fragst du mich
- 16:48jetzt da, also hat irgendwie am Bahnhof Storch und ja, ich dann
- 16:52du so Muster an der Decke. Und so, und ich weiß gar nicht,
- 16:56was von ja. Schlussendlich hat er dann
- 16:59gesagt, ja, vielleicht könnte es ja Autismus sein und ich muss
- 17:01sagen, er hat da nicht drüber gewusst.
- 17:03Eigentlich hätte ich mich da noch eine schwierige Zeit
- 17:07angefangen, will und ich glaube, da war viele so, also will, dann
- 17:11habe ich gedacht okay angeheißen und jetzt plötzlich Autismus, ja
- 17:14weit, also ja, da macht er halt etwas mit einem, denn ich weiß,
- 17:20dass er Volk ist, wo man sich dann wieder so.
- 17:23Drin, ein bisschen drin erkannt hat und angefangen, Strategien
- 17:27aufzubauen, mit welcher das Wichtigste die Strategie, wie es
- 17:30einem besser geht, wie man vorwärts kommt, die sind wieso
- 17:33über Bord gerufen worden. Ja, aber eben, es ist dann auch
- 17:37lang gegangen, auch bei mir, sagen wir mal, kurz gesagt bin
- 17:40ich dann schlussendlich in Zürich zu der Puck
- 17:43psychiatrische Universitätsklinik, die haben
- 17:45das Autismuszentrum und ich finde den sehr sehr gut gemacht,
- 17:49sie haben eine durchschnittliche Warteschrift und.
- 17:53Frist voll bis 6 Monate und die haben wir zuerst abgeschreckt.
- 17:56Das haben wir zuerst nicht, weil er geholt, wo wir schon noch
- 17:58länger gegangen, aber es hat sich gesagt und zum Warten, wir
- 18:01sind doch sehr fundiert gemacht und jetzt haben wir halt
- 18:03offiziell beide Diagnosen, das ist so wie bei mir die
- 18:05Vorbestellung gewesen ja also. Ich hatte jetzt beides viel
- 18:12verzählt wie eure Abklärungsverläufe so aussehen,
- 18:15wie lange das gegangen sind und dann hätten wir also die
- 18:20Diagnose der Große. Ding und davor mit meinem Master
- 18:26mit ein im. Fall ist es so, dass ich es sehr
- 18:31befremdlich gefunden habe, dass man ein Stück Papier eigentlich
- 18:36besser versteht, wie meine Mitmenschen das schon mal so
- 18:39eintin und in meinem Fall ist es auch so gesehen, dass die
- 18:46Diagnose eher so etwas wie Freudentränen ausgelöst hat.
- 18:52Wenn ich auf ein bisschen Antwort gehabt habe, wo mich
- 18:55eigentlich das ganze Leben beschäftigt hätte, aber auch es
- 18:59nicht benennen nach können, dass es weniger ums Wort Autismus in
- 19:04dem Sinn gegangen, wie wohl das ja treffend finde, aber dass man
- 19:10ein bisschen benennen, es anders sieht, das ist mir vor allem um
- 19:14da gegangen. Weil das ist einfach das Wort.
- 19:19Aber da, wo wirklich von Bedeutig ist, ist auch mit
- 19:22gewissen Situationen Unterschied, können wir nennen
- 19:27und drum finde ich das Wort Autismus wichtig zum Können
- 19:33sagen. Ja, meine Wahrnehmung ist anders
- 19:35zu denken funktioniert ein bisschen anders.
- 19:39Und da finde ich eigentlich vor allem ein bisschen wichtiger,
- 19:42die Diagnose, wenn ich gehe, weil es auf dem Papier steht
- 19:45und. Wie ist es bei mir?
- 19:48Ich habe, ich habe endlich mich selber verstanden, Foro war
- 19:53immer gesehen, wieso kann jemand anders einfach 45 Stunden in
- 19:58einem café sitzen und mit anderen Schwätzen und Geniesse
- 20:01das voll und finde das voll schön und ich finde das nichts
- 20:04entspannendes, ich mache es wenn es andere gerne machen.
- 20:08Ja, wieso sind andere leistungsfähiger?
- 20:10Wieso, wieso können andere so schnell ein Mail verfassen, ganz
- 20:14viel, wieso ja also ich habe nicht da, dass ich viele Sachen
- 20:17auch nicht können habe und nicht so können habe ich andere, habe
- 20:20ich mich selber abgewertet oder und so länger gefühlt und da
- 20:24habe ich auch so richtig Depression bin ich gegangen und
- 20:28ja das ist besser, es ist zu gut sehen wir es so ja geht mir sehr
- 20:33gut. Kurz zusammengefasst, es ist
- 20:36eher positiv, wenn man die Dinge auf den Tisch hält, wenn man
- 20:38versteht, was los ist. Vor allem selber.
- 20:42Ja, für die Angehörigen ist da möglicherweise anders.
- 20:46Ja, zu dem Thema können wir mal bei den Angehörigen genau die
- 20:52nächste Folge, die wir gerne erstellen und dann wir wieder
- 20:54mit der Gabriele anfangen, dass unsere Kollegen alpinieren
- 20:57siehst du Autismus überhaupt als Einschränkung?
- 21:02Also ich würde da noch einen Einschub machen wegen Wort
- 21:04Autismus. Ja, wir nennt es ja heutzutage
- 21:07collectorvis Autismus Spektrum Störung, also man ist im
- 21:12Autismus Spektrum und wieso Spektrum wenn es eben diverse
- 21:17Ausprägungen gibt, Autismus Schweregrad wie immer, dass man
- 21:21es will es nennen, aber es gibt halt Personen wo.
- 21:26Und Montismus leiden, wo nicht, können schwätzen oder und nicht
- 21:30schwätzen, also nonverbal, so muss man sagen, bis zu
- 21:34Hochbegabten. Also es gibt einfach, es gibt,
- 21:38wie du ja schon gesagt hast, so viel verschiedene Ausprägung
- 21:41fautismus, es geht in sehr viele verschiedene Richtungen, jede
- 21:46Person hat unterschiedliche Stärken und unterschiedliche
- 21:48Schwierigkeiten, und darum nennt man Spektrum.
- 21:52Ich glaube, es kommt sehr darauf an, ist es eine Einschränkung
- 21:56oder nicht. Und das, finde ich, darf auch
- 21:59jede Person mich selber für sich selber beantworten.
- 22:02Ich kenne da unterschiedliche Einstellungen, die
- 22:04Interventionen als Einschränkung oder als, aber nicht als
- 22:08Behinderung sehe ich persönlich, für mich ist das eine
- 22:12Einschränkung, ich fühle mich eingeschränkt, ich fühle mich
- 22:16natürlich durch das eigene hier und so eingeschränkt, weil das
- 22:20Hirn natürlich anders funktioniert, ich fühle mich
- 22:23aber auch durch Umwelt eingeschränkt, ich.
- 22:26Ja, weil von mir auch erwartet wird, dass ich genauso
- 22:29funktioniere wie andere. Und ich kann da nicht, ich denke
- 22:32anders, ich nehme Sachen an, der schwör genau.
- 22:36Ich würde noch ergänzend sagen, was vielleicht auch noch
- 22:39interessant ist. Es gibt auch 2 verschiedene
- 22:43Ansätze bezüglich Autismus Spektrum.
- 22:47Das eine ist eher online pathologischer Ansatz, das
- 22:50andere ist eher der soziale Ansatz.
- 22:54Im Pathologischen wird man häufig tatsächlich von der
- 22:57Autismus Spektrum stülpig der soziale Ansatz Titten ist sehr
- 23:02amigrum, wenn man auch Neurodiversität tritt oder
- 23:06anders gesagt, es wird wohl in den Lauf der Natur liegen, dass
- 23:11vielleicht denkt uns nicht bei allen Architekturen ist gleich
- 23:16gebaut ist. Sondern dass da sehr wohl so,
- 23:20dass sie, dass da halt verschiedene Betriebssystem gibt
- 23:24und da halt auch mit sich neue Vorteile bringt, aber halt auch
- 23:29andere Herausforderungen und ich persönlich jetzt für mich muss
- 23:33sagen, ich finde jetzt überhaupt nicht schlimm, dass ich Autist
- 23:38bin, es sind eher Situationen zum Teil, wo sehr anstrengend
- 23:42können Sie oder eine Herausforderung.
- 23:46Da ist eher, wo zeitweise natürlich eine echte
- 23:50Herausforderung oder da halt auch eine Belastung sein.
- 23:54Aber da würde ich jetzt nicht auf den Autismus zurückführen,
- 23:57sondern einfach auf eine Situation, wo nicht sehr
- 24:01brechend sympathisch ist. Wirst jetzt so der Gabriela
- 24:05Recht geben. Meine Situationen werden ja auch
- 24:07viel Tour Umfeld schaffen, ja. Okay.
- 24:10Das ist sicher auch ein Faktor, weil mir.
- 24:14Sind ja nicht nur das Produkt von unserem Umfeld, wir formen
- 24:19die aus Umfeld. Also so spielen wir alle Rolle,
- 24:25üb, wie es funktioniert oder nicht, der zeigt sich in unserem
- 24:30Fall, denn vor allem wenn 2 verschiedene
- 24:32Kommunikationsformen um Finanzprallt.
- 24:36Zwischen halt Menschen aus dem Autismus Spektrum und Menschen
- 24:40die halt gar keinen autistischen Hintergrund hat.
- 24:44Wie vorhin hast du angesprochen, weil mir wäre es jetzt fast
- 24:47schon untergegangen. Du bist ja eine sehr wichtige
- 24:49Neurodiversität, ja, und ist gerade eine aktuelle Hilfe von
- 24:52Aspekt von der Wissenschaft, wo es um das geht genau, also es
- 24:57ist auch so, ich habe gehört, das sehe ich auch, ein Ausdruck
- 25:01eher von der Community, aber ich finde es eigentlich.
- 25:04Ja, sehr ein guter Ansatz also eben da kann man weiß nicht
- 25:08vielleicht wiederholen müssen, aber also eben Autismus ist
- 25:11keine Erkrankung und wir müssen nicht therapiert werden, oder
- 25:14der findet viel, sagen wir es von von uns, von der Community
- 25:17kann man sagen, sondern da ist, wie soeben eigentlich Vielfalt
- 25:21im Gehirn, und wir brauchen die Vielfalt, Gesellschaft braucht
- 25:25die Vielfalt, genauso wie es auch in Vielfalt zu gehen.
- 25:29Oder man sagt ja, Biodiversität zum Beispiel ja so in dem Sinne
- 25:32und zum Beispiel ein Spruch, den ich sehr schön finde.
- 25:34Auf Englisch ist we nicht all keins auf meins.
- 25:38Mhm, grob übersetzt es so. Wir brauchen alle Arten von
- 25:41denken. Oder?
- 25:43Ja, genau, also wir setzen zum Beispiel in der Berufswelt, es
- 25:47braucht in der Berufswelt verschiedene Köpfe, verschiedene
- 25:51Charaktere, man sagt ja, in der Berufsgruppe hat es
- 25:54wahrscheinlich mehr Autisten und Autisten darunter.
- 25:58Und vielleicht werden eben genau ja neurotypische Menschen zu
- 26:02gewissen Sachen gar nicht in der Form fähig oder einfach sie, es
- 26:07würden Ihnen schwerer fallen. Das sind für euch 3 Geschenk.
- 26:16Spicy really. Denke mir definitiv alles im
- 26:20Vorteil alle. Da hilft bei vielen
- 26:24Problemlösungen, weil Bilder, die einfach viel, viel mehr
- 26:29Möglichkeiten dazu hören, weil es mit den Worten jemals
- 26:32machbar. Wäre eben.
- 26:34Häufig wird der Fokus geleitet auf Schwierigkeiten biotismus
- 26:40genau und auch ich selber muss erlernen, weil es sind überhaupt
- 26:43meine Stärken wahrscheinlich sehr gut und die für mich
- 26:46einzusetzen und ich bin dann auf mehr wieder gekommen.
- 26:49Ich muss jetzt aber allen auch nicht sagen.
- 26:51Ich glaube, das wird ja nicht gesagt.
- 26:52Das ist auf jeden Fall etwas lässiges.
- 26:54Ich habe dann das wie wahrscheinlich unter dem unter
- 26:58das genommen, also das ist das erste, Glaube ich geschrieben,
- 27:00also ein reiches Inderleben und Fantasie gab für mich auch die
- 27:03Richtige, ja genau, mit einem Reich Videos laufen, also ich
- 27:09habe starke starke Reaktionen und ein intensives Erleben.
- 27:14Ist eine Sache. Ja, aber auch das ist zwar mit
- 27:17ADHS ler aus sehr verbreitet, aber sicher total lässig.
- 27:22Also ist der Hyperfokus muss man sich auf das Thema so sehr
- 27:28konzentrieren, dass man eigentlich alles rundum wo
- 27:31ablenkend wäre, auch regelrechte Ausblender.
- 27:35Und dann halt walklin, falls notwendig über Stunden hinweg
- 27:40sich mal dem Thema widmen. Meine auch sehr schätze, der
- 27:45kann allerdings auch in Nord alles ist bis viel von uns sind
- 27:50verständlich Hypersensibel, der kann zum Beispiel bis Gabriela
- 27:56sie auch schon genannt hätte Audio audiosache sein, also
- 28:01gerüsch. Ich höre bis heute noch sehr gut
- 28:05mauderfall Fledermäuse. Ich höre zum Teil auch immer
- 28:09noch, weil eigentlich etwas ist, wo man eher nicht so gut gehört,
- 28:14laut Aussage von anderen. Ich höre da mit 40 immer noch,
- 28:18wenn auch nicht mehr so gut wie mit 20, aber das hat einen
- 28:23Vorteil, sie aber halt auch noch da oder generieren die
- 28:28körperlichen Sinne sind entweder.
- 28:31Häufig sehr viel oder genau das Gegenteil, dass sehr viel Reiz
- 28:37braucht, bis er überreagiert. Ja, ich bin noch ganz kurz ein
- 28:41Schwenker machen. Ich komme nachher wieder zu den
- 28:45Themen, weil Duffridolin hast versucht, mir nonverbal etwas
- 28:50mitzuteilen, während dem, dass ich etwas zum Erzählen gewesen
- 28:53bin und nur so dazu mal als Beispiel eine.
- 28:56Wie ich mich extreme konzentriere und da habe ich
- 28:59mich völlig aus dem Konzept gebracht, und das sage ich nicht
- 29:01um die Archäde, sondern als Beispiel, wie da für mich eine
- 29:07Herausforderung ist. Also jegliche Form von.
- 29:09Also wenn es jetzt mal Ablenkung, den falschen Stopp,
- 29:12aber eben aufs nonverbale, ich habe eh mega Mühe, um meine
- 29:16Gedanken in Wort fasse, und wenn ich dann durch irgendetwas auch
- 29:19noch ganz kurz unterbrochen wird, entfällt es mir völlig.
- 29:22Ja, dann habe ich Mega Mühe zum Widerdreher.
- 29:25Da nicht mehr wissen will als Beispiel, sage ich genau, aber
- 29:30ich finde, du hast ja schon gesagt, dass es eben mega
- 29:31positiver sei, wenn man so viel gehört und so viel schmeckt und
- 29:34so viel, aber es kommt immer darauf an, eben zwischen dieser
- 29:36Natur kann es wunderschön sein und anderen auch tanken,
- 29:40schwimmen zum Beispiel, ich lebe mir da im Moment klar, kann da
- 29:46auch Schwierigkeiten geben, aber das Positive ist, ich lebe im
- 29:50Moment, also ich habe, ich habe eben auch.
- 29:53Folie bis zum Aufgehn und dann kann ich auch richtig zum Kind
- 29:56werden. Spielen Umrennen also genau
- 30:01nicht halt denken, Oh in ner Stund hab i wieder schuel oder
- 30:06immer jetzt den BAG los oder war i faul gsi also und I Vergesst
- 30:10dann alles um Mi ume kommt oft vor, dass i dann halt d sparby
- 30:14oder Vergesst zum noch einkaufen.
- 30:16Da ist sicher vor es Umfeld die große Soße vor der Veganik
- 30:22Zitwordnähmige Spüsüfig o kle andersst sehr viel mehr auf dem
- 30:27Moment fixiert im sein und war gestern gsisch kann man ohnehin
- 30:31nit ändere und da war mommesch bin i ja jetzt dra und da hat
- 30:37jetzt Gabriela sehr schön beschrieben, dass eigentlich
- 30:41viele Leute im Spektrum o kle sehr auf dem Moment fixiert
- 30:45sind. Drum haben auch viele Kinder
- 30:48recht. Schwierigkeiten zum Beispiel.
- 30:50Zeit verstehe, wo da was mit dem auf sich hat, wo überhaupt der
- 30:55Sinn dahinter ist oder die Zeit. Ah, es gibt den Menschen
- 31:01geschaffene Zeit und es gibt die natürliche Zeit und das ist
- 31:04nicht ganz dasselbe, die natürliche Zeit funktioniert für
- 31:08uns sehr gut, da werden wir zumindest von der Sonne nicht
- 31:12mehr daran erinnern. Und das andere?
- 31:15Zeitlich ist uns wie aufgezwungen worden jetzt, da
- 31:19war gerade wieder aktuell, wie zum Beispiel Zeitumstände ist
- 31:23schon viel von uns sehr große Herausforderlich, weil der
- 31:27Biorhythmus nicht mehr stimmt. Das ist ganz schön übergleitet.
- 31:31Weil was sind denn eure oder was sehen die ja als eure 2 größten
- 31:35Herausforderungen? Sich selber aushalten können.
- 31:40Okay. Sind Mitmenschen auch können
- 31:44aushalten, ja. Hast du ein bisschen vertiefen?
- 31:50Ach so. Oh, da könnt ihr noch mal ein
- 31:52ganzes Weitergefühl haben. Warum fühlst du dich nicht
- 31:57aushalten an? Gabriela hat vorher sehr schön
- 32:01angeschnitten mit dem Kopfkino oder wenn die Gedanken machen,
- 32:06was wünscht. Und Sirmi lauft irgendwie
- 32:10permanent. Es gibt da nicht so mal eine
- 32:12Pause, das ist ein Knopf oder so und das kann natürlich gerade
- 32:16über Nacht sehr mühsam sein, wenn man eigentlich gern würde.
- 32:20Schlafen aber sirmi find nicht, aber auch in vielen einen
- 32:24anderen Moment, weil häufig ist würde ich sagen, das eigene
- 32:28Denken ist häufig die grösste. Ich finde vor allem, und da
- 32:32macht sich natürlich auch bei uns bemerkbar und.
- 32:38Da meine ich ein bisschen mit aushalten und bei den
- 32:41Mitmenschen. Es ist ja, weil halt den
- 32:47Mitmenschen häufig auch nicht klar ist, dass unfreiwillig zu
- 32:52Täter werden, zum Beispiel eben, wenn unnötig Wärme gemacht wird.
- 32:59Ich bin noch ein Kind, find ich natürlich egal, dürfen ja auch
- 33:03hinziehen, auch wenn uns fast ein Tinnitus über chum
- 33:06Nebendran, aber mir ick geht häufiger Mitmenschen, ick geht
- 33:12häufig auch an, aber nicht wenn wir schlecht die Menschen sind,
- 33:16sondern einfach, wenn wir es nicht besser wissen.
- 33:19Und das Problem sind eigentlich nicht Menschen.
- 33:21Es sind auch wieder eigentlich Situationen, wo die Menschen
- 33:24entstehen, die unsympathisch sind.
- 33:26Gabriela, Was sind deine Top 2 Verluste?
- 33:29Herausforderungen? Meine Top 2 Herausforderungen
- 33:33kann ich auch nicht nennen, weil also wir haben ja mit
- 33:36Prioritätensätzen und in diesem Sinne kann ich nicht 2
- 33:42bestimmen. Ok, vor allem weil ich habe
- 33:45viele verschiedene Herausforderungen.
- 33:49Und es wäre für mich eine Arbeit von 3 bis 4 Stunden, wenn ich
- 33:53jetzt die 2 wichtigsten ausser wo über das andere vielleicht
- 33:57ein paar Minuten dafür hätte. Ja, bei einem würde mich aber
- 34:00trotzdem anschließen, Gedanken also ich habe mega krasse
- 34:05Gedankenstrom, permanent andenken und ich kann es nicht
- 34:08abschalten. Klar in unserem lernen es gibt
- 34:12ich weiß wo ich mich mal bewege, dann geht er besser.
- 34:17Ja, heutzutage mache ich ein Powernap zum Beispiel genau,
- 34:21aber also ein mega gedankenstrom, also im Sinne von
- 34:26alle richtigen und alle gleichzeitigen Gedanken und die
- 34:30Gedanken lösen andere Gedanken aus und halt wie ein Domino, wo
- 34:35in den verschiedenen Richtungen geht und für mich ist da dabei
- 34:39auch eine große Herausforderung, dass ich darum wahrscheinlich
- 34:43oft nicht kann. Da, wenn ich eigentlich würde,
- 34:46Zeuge in die Worte fassen, weil das ist immer gleichzeitig so
- 34:50viel los in meinem Kopf, dass ich hab die Gedanken wie nicht
- 34:53festgehalten. Es sind fliegen die Jungen an.
- 34:56Und dann streng. Ist streng, aber eben auf der
- 35:01anderen Seite genau das Positive.
- 35:03Ja, absolut. Bildlich würde vielleicht
- 35:06ergänzend sagen, dass als wenn man versucht unter dem Reinfall
- 35:10zu stehen und das Wasser aufhalten.
- 35:13Da wird natürlich nicht funktionieren und das so ist
- 35:16auch ein bisschen mit den Gedanken.
- 35:19Wir können es zwar ein bisschen, das vielleicht ein bisschen
- 35:22leichter mal ist, aber wirklich eine Ruhe in dem Sinn tut es
- 35:27nicht so, da kann man vieles ausprobieren, Meditation und so
- 35:31weiter da tut es vielleicht ein bisschen minimieren, aber in dem
- 35:36Sinn, dass es wirklich mal Pause ist.
- 35:39Dann genau ein einziges Mal in meinem Leben noch lebt, wo ich
- 35:42Bandscheiben operiert habe und ich noch großig sie total lässig
- 35:47sie, aber ich glaube nicht, dass das so weiter verschwiebelt
- 35:52wird, aber da ist extremer Hohlsang sie ja ja, da will ich
- 35:58lieber 0 Gedanken kaha, total lässig wie Ferien.
- 36:11Vater Graz.