Latest / Stimmen des Tages / Babler-Rückhalt - Fake-Nacktbilder - FPÖ-Russland-Debatte
Transcript
- 0:08Speaker 1: Herzlich willkommen zu den PULS-IV Stimmen des Tages.
- 0:12Speaker 1: Wie viele Rückendeckungen hat Andreas Babler noch in der SBO?
- 0:15Speaker 1: Hat Andreas Bablar überhaupt noch Rückendeckenung in der SPÖ oder übernimmt der Medienmanager Gerhard Zeiler die Partei, darüber habe ich mich mit dem ehemaligen Bundesgeschäftsführer der SPö Christian Deutsch unterhalten und der hat sich das Teil ziemlich eindeutig positioniert!
- 0:34Speaker 1: Gerhard Seiler oder Andreas Wabler, wer soll Ihrer Meinung nach die SPÖ in den kommenden Nationalesfall führen?
- 0:39Speaker 0: Das ist eine Frage, die heute noch gar nicht beantwortet werden kann.
- 0:43Speaker 0: Ich finde jetzt einmal positiv das Gerhard Zeiler sich gemeldet hat und gesagt hat er würde es sich zur Verfügung stellen.
- 0:50Speaker 0: bisher war es eher so dass es eine allgemeine Unzufriedenheit in der Partei über den derzeitigen Kurs und über die derzeitige Umfragen auch gegeben hat und oftmals die Antwort war na es gibt ja niemand anderem.
- 1:02Speaker 0: Und diese Auffassung wurde durch die Wortmeldung von Gerhard Seiler auch durchbrochen, indem er gesagt hat, na ich würde zur Verfügung stehen.
- 1:10Speaker 0: Das ist ein Angebot und der Parteivorstand soll sich überlegen mit den Ländern, ob er das Angebot annimmt oder nicht?
- 1:17Speaker 1: Da will ich jetzt mal bisschen differenzieren.
- 1:18Speaker 1: Das eine sind die Umfragewerte wo natürlich nachvollziehbar ist dass niemand in der SPÖ mit diesen Umfragewerten noch nur ansatzweise zufrieden sein kann.
- 1:24Speaker 1: Die SPÖ gründelte irgendwo bei's siebzehn Prozent herum nähert sich so'n bisschen da ein... An der Seite, was die Regierungsarbeit betrifft hat die SPÖ ja durchaus einige ihre Themen durchgebracht und es gibt möglicherweise auch in der SPÖ viele sagen ja an und für sich ist das nicht so schlecht.
- 1:39Speaker 1: Was da passiert noch?
- 1:40Speaker 1: Die Umfragewerte stimmen halt nicht und passen dann nicht dazu.
- 1:44Speaker 1: Erhoffen Sie sich von Gerzeilen da wirklich mehr Strahlkraft auf was die Umfrage Werte betriften weil inhaltlich wird er nicht viel anders machen als Andreas Babler oder schon.
- 1:53Speaker 0: Er will sicherlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
- 1:56Speaker 0: Er hat das ja bereits angekündigt, dass er einen wirtschaftspolitisch eher freundlichen Kurs auch setzen will wo sie insofern auch verständlich ist, weil es ja auch die finanziellen Mittel geben muss um den Sozialstaat zu finanzieren.
- 2:09Speaker 0: Wenn es um die Frage der Gesundheitsvorsorge, der Gesundheitsplanung geht bis zur Bildung also man wird hier auch entsprechend des Wirtschaftswachstums brauchen und daher auch die Wirtschaft noch stärker ankurbeln müssen.
- 2:20Speaker 0: aber wissen Sie wenn eine Partei bei fünfzehn Prozent liegt mit Tendenz fallend der Vorsitzende zwischen sieben und acht Prozent hat dann kann man nicht zur Tagesordnung übergehen.
- 2:33Speaker 0: Und dahin weiß ja, warum muss man genauer jetzt darüber reden?
- 2:37Speaker 0: Ja das ist ungefähr so wie wenn bei einem Haus der Tagstuhl brennt und die Feuerwehr sagen würde wir warten einmal bis das Feuer abgebrannt ist bis zu den Grundmordern.
- 2:46Speaker 0: In dieser ernsten Situation würde ich auch die Sozialdemokratie sehen und das eint aber alle die Sorge um die Partei.
- 2:54Speaker 0: Das entspricht auch der Stimmung innerhalb der Partei dass eben die Mitglieder und Funktionäre sind, dass so wie es jetzt ist kann es nicht weitergehen Und es schon noch ein großes Aufatmen war, dass sich Gerhard Zeller hier auch zuvor gemeldet hat.
- 3:08Speaker 0: In
- 3:08Speaker 1: diesen Sekunden erreicht uns die Nachricht, dass die Länderchefs von Andreas Babler nach Wien geladen werden.
- 3:13Speaker 1: Da soll's also am Sonntag, am Nachmittag eine Sitzung geben wo offensichtlich sämtliche Länderchef in Wien zusammenkommen, sämtsliche SPÖ-Länderchefs um das weitere Vorgehen zu besprechen und die Länderchez sind dann natürlich ein sehr zentraler Punkt in dieser ganzen Angelegenheit.
- 3:26Speaker 1: Die Frage, die sich stellt ist wer steht hinter Andreas Bablar?
- 3:29Speaker 1: Wer könnte Tatsächlich auch einen Wechselvorständen an der Spitze der SPÖ.
- 3:34Speaker 1: Zeiler selbst beantwortet diese Frage bei Prond Konterer eher vorsichtig, wie kann das mal gemeinsam anschauen?
- 3:41Speaker 4: Noch einmal wird die Partei entscheiden.
- 3:43Speaker 1: aber
- 3:44Speaker 4: ohne hätte ich mir geglaubt da steht niemand hinter mir Da stehen nicht auch wesentliche Organisationen hinter mir.
- 3:53Speaker 4: Ich mache keine Harakiri, da hätte ich es auch nicht gemacht.
- 3:56Speaker 2: Welche wesentlichen
- 3:57Speaker 3: Organisationen stehen hinter
- 3:58Speaker 2: Ihnen Klammse?
- 3:59Speaker 4: Ich glaube schon, dass einige Landesregierungen und andere hinter mir stehen.
- 4:03Speaker 4: Aber noch einmal ... Es ist müßig darüber zu spekulieren, es wird diese Entscheidung einmal geben.
- 4:11Speaker 4: Es werden sich auch Politiker, Spitzenpolitiker der SPÖ entscheiden müssen und damit auch bekennen müssen, welchen Weg sie angehen wollen mit der SPO.
- 4:23Speaker 4: Darauf kommt das an?
- 4:25Speaker 4: Und dann werden Sie's wissen!
- 4:28Speaker 4: Die Duld nicht der Schlechteste.
- 4:34Speaker 0: Weil er ist gut auf den Punkt gebracht worden.
- 4:37Speaker 0: Das ist ja oft so, dass viele einer Meinung sind, aber sie nicht artikulieren.
- 4:42Speaker 0: Aber wenn ich nur an viele Wortmeldungen in der letzten Woche und Monate denke, ist er diese Unzufriedenheit auch zum Ausdruck bekommen?
- 4:49Speaker 0: Und ich meine jetzt ist es aber auch die Chance und drum ist das erste wesentliche Schritt, dass sich die Landespartei-Vorsitzenden jetzt dieses Wochenende zusammensetzen und sagen was machen wir sozusagen aus unserem Angebot?
- 5:02Speaker 0: nehmen wir es an lehnen ab.
- 5:04Speaker 0: Aber das Wesentliche ist, dass sozusagen die öffentliche Selbstbeschädigung, die natürlich immer rund um seine Debatte auch entsteht, möglichst gering gehalten werden kann.
- 5:14Speaker 0: und es geschieht dadurch in dem auch bald ein Parteivorstand einberufen wird nicht erst Anfang November.
- 5:23Speaker 0: Das würde ich sozusagen diese Beschädigungen noch verlängern, sondern ein Parteivorstand ein berufen wird wo dann darüber auch befunden Wir nominieren eine andere Person, das ist auch möglich.
- 5:36Speaker 0: Und der Parteivorstand und sonst niemanden ist in der Lage dann auch einen außerordentlichen Partei dagegen zu berufen.
- 5:41Speaker 1: Sitt Sie mit dem Kurs von Andreas Barbler grundsätzlich zufrieden?
- 5:45Speaker 0: Ein Kurs... nicht erfolgreich ist, kann man auch noch nicht zufrieden sein.
- 5:50Speaker 0: Es hat in vielen Bereichen großes Bemühen gegeben aber letztendlich muss man sagen bei fünfzehn Prozent und bei den schlechten Werten eines Vorsitzenden ist offenbar der Kurs auch nicht angekommen.
- 6:01Speaker 1: Das ist aber mehr eine Frage dessen wie es vermittelt und übermittelt wird?
- 6:03Speaker 0: Nicht nur die Vermittlung.
- 6:04Speaker 1: Eine Frage des Marketings vielleicht.
- 6:05Speaker 0: Ja, Marketing ja aber auch vielleicht welche Schwerpunkte gesetzt werden einen Obstkorb zu präsentieren mit einer Mehrwertsteuersenkung von vier Komma neun Prozent der in der Bevölkerung nicht ankommt, die Republik aber über vierhundert Millionen Euro kostet und die Länder weniger Ertragsanteile haben.
- 6:24Speaker 0: Also was ist dann letztendlich übergeblieben?
- 6:26Speaker 0: Und das ist in vielen anderen Bereichen auch so zu sagen, was Inflationsbekämpfung betrifft oder Schwerpunktsetzung betriffe in der Bevölkerung andere Vorstellungen sind.
- 6:37Speaker 0: Was nicht zu verstehen ist und ich muss sagen es ist schon fast beschämend dass jemand, der in der Vergangenheit Partei-Vorsitzende immer wieder zum Rücktritt aufgefordert hat selbst jetzt nicht bereit ist konsequenzen zu ziehen.
- 6:50Speaker 0: Also ein Antibabler früher hätte Antibhabler zum Rücktritt aufgeführt.
- 6:54Speaker 1: Damit beantworten Sie mir wirklich die erste Frage, die ich Ihnen gestellt habe nämlich ob sie finden das Andreas Babler oder Gerhard Zeiler die SPÖ führen sollte.
- 7:01Speaker 1: also aus dieser Antworten nehme ich, dass sie sich eher Gerhard Seiler dann wünschen als Parteichef.
- 7:04Speaker 1: Die Frage auch an Sie wie steht die Wiener SBO zu dieser Frage?
- 7:09Speaker 1: Sie sind der Landtagsabgeordneter.
- 7:11Speaker 1: Auch auf die WIner-SB wird's da ganz stark ankommen.
- 7:13Speaker 1: in diese Frage, gibt es da eine Tendenz innerhalb der Wieners SBO was diese Führungsfrage innerhalb der SP betrifft?
- 7:20Speaker 0: Da würde ich das so beantworten dass die Diskussionen natürlich in der WIener Partei genauso laufen wie auch in anderen Bundesländern und dass dieser Ermittlungsprozess demics glaube ich auch abgeschlossen sein wird.
- 7:34Speaker 1: Gibt es eine Tendeins?
- 7:36Speaker 0: Das kann ich Ihnen in der Form direkt nicht beantworten.
- 7:39Speaker 0: Aber ganz eines steht fest, dass selbst diejenigen, die früher an die Baubler unterstützt haben auch der Meinung singt, so kann es nicht weitergehen.
- 7:47Speaker 0: Dieses Kapitel ist meiner Meinung noch tatsächlich geschlossen?
- 7:51Speaker 0: Jetzt geht es darum zu überlegen, wie kann man hier möglichst einen konstruktiven Übergang gemeinsam erschaffen und auch eine Person nominierend in der Lage ist die Partei zu führen.
- 8:04Speaker 1: Also das Kapitel Andreas Barbler ist geschlossen sagen Sie?
- 8:06Speaker 1: Es geht darum jemanden neu zu finden.
- 8:08Speaker 1: Das finde ich spannend!
- 8:08Speaker 1: Es gibt Umfragen denen zur Folge Gerhard Zeiler jetzt über die Parteigrenzen hinaus, was die Wählerschaft betrifft.
- 8:14Speaker 1: Keine allzu grosse Strahlkraft besitzt.
- 8:17Speaker 1: Hans-Peter Tosco
- 8:18Speaker 1: z.B.,
- 8:18Speaker 1: wäre jemand mit ihm die Partei von jetzt auf gleich auf teilweise bis zu dreißig Prozent käme laut Umfragen?
- 8:24Speaker 1: Ist das auch eine Option, dass man sagt okay Babler muss zwar weg aber Zeiler muss es deswegen nicht zwangsläufig werden?
- 8:30Speaker 1: Gibt's vielleicht doch einen zweiten oder dritten Entfahrer gekommen?
- 8:33Speaker 0: Das wird der Parteivorstand zu überlegen haben, ob er das Angebot zähler annimmt oder nicht.
- 8:40Speaker 0: Ob es eine weitere Person gibt.
- 8:42Speaker 0: aber unabhängig davon wenn ich mal etwa Nachwahluntersuchung in den letzten Landtagswahlen und Bundeswahlen anschaue ist nicht mehr ausschließlich die Frage des Spitzenkandidaten entscheidend.
- 8:51Speaker 0: Das war entscheidender oft im Mittelfeld sondern das Wesentliche sind werden die Themen Die die Bevölkerung bewegen, werden die angesprochen.
- 9:01Speaker 0: Gibt es dafür Lösungen?
- 9:03Speaker 0: Was hat die Bevölkerungsdavon?
- 9:04Speaker 0: und das sind die wesentlichen?
- 9:05Speaker 0: Also
- 9:06Speaker 1: professionelle Kommunikation nach einfach, dass man auch ausnimmt...
- 9:08Speaker 0: ...professionell kommuniziert?
- 9:10Speaker 0: Ja genau nicht nur zu kommunizieren sondern auch handwerklich gut aufzusetzen.
- 9:15Speaker 1: Jetzt sagt Gerr Zeiler angesprochen darauf ob er das alles nicht hätte besser organisieren können, dass er eben bewusst keine Kampagne gefahren hat.
- 9:23Speaker 1: Er wird ja vielleicht einfach hier wie auch sehr spannend gerade in diesem Kontext.
- 9:30Speaker 4: Es geht ja nicht ums Professionelle.
- 9:33Speaker 4: Das ist wirklich das Missverständnis!
- 9:36Speaker 4: Ich sage, ich stehe zur Verfügung.
- 9:38Speaker 4: Es ist eine klare Entscheidung die die Partei zu treffen hat
- 9:42Speaker 1: und
- 9:43Speaker 4: nicht ich werde sie treffen
- 9:44Speaker 3: und
- 9:45Speaker 4: nicht eine Kampagne wird sie treffen es wird die SPÖ treffen.
- 9:49Speaker 4: Es werden die entscheidenden Leute treffen, die sagen ja wohl machen wir einen Sonderparteitag oder keine Sonderparteitage Und da bin ich sehr geduldig.
- 9:58Speaker 4: Ich bin aber auch sehr demütig!
- 10:02Speaker 1: Es geht nicht ums Professionell, es ist ein bisschen Widerspruch zu dem was Sie gesagt haben dass man sehr wohl professionell kommunizieren muss natürlich auch um Erfolge gut zu verkaufen.
- 10:09Speaker 1: die Frage in diesem Kontext auch Ist diese Kampagne oder Nichtkampagne am Ende des Tages möglicherweise nicht gut genug?
- 10:16Speaker 1: vorbereitet worden, um eben dieses ganze Hickrack das jetzt in den letzten Tagen auch entstanden ist von vornherein zu vermeiden, gähre Tatsachen zu schaffen.
- 10:23Speaker 1: Länderchefs auf seiner Seite zu ziehen diesen Parteitag anzusetzen und sagen okay so ist es.
- 10:27Speaker 1: so.
- 10:27Speaker 1: machen wir's Punkt ohne dass ich da jetzt zu verstricken Diskussionen innewege.
- 10:32Speaker 0: Sie der
- 10:33Speaker 1: Partei schaden mich auch.
- 10:34Speaker 0: Ja, aber so läuft es ja nicht ab wenn man sieht dass ich relativ wenige dazu öffentlich auch äußern viel natürlich intern darüber geredet wird.
- 10:44Speaker 0: Ich gebe ihm insofern recht das noch nicht zu erwarten waren ist auch nicht richtig gewesen wäre Wenn er sozusagen öffentlich jetzt ohne mit den einzelnen Länder auch noch gesprochen zu haben ein Programm präsentiert und ein Inhaltliches Programm auf dem Tisch legt.
- 11:00Speaker 0: Das findet er dann in den Geschmack mit den Landesparteien, mit der Gewerkschaft und mit den Frauen.
- 11:06Speaker 0: Auch statt hat man zu viel hinein interpretiert, sondern die Grundaussorge war, dass die SPÖ in einer schwierigen Lage ist.
- 11:14Speaker 0: Ich bin bereit, die SPO aus dieser schwierigen Lage herauszuführen und ich würde mich dazu auch bereiterkehren.
- 11:19Speaker 0: Das war die Grundsache!
- 11:21Speaker 0: Und das Angebot sozusagen an den Parteivorstand und niemand anderer kann einen außerordentlichen Bundesparteitagent berufen als der Vorstand.
- 11:28Speaker 0: sozusagen können Sie das Angebote annehmen?
- 11:31Speaker 0: Oder auch nicht.
- 11:32Speaker 0: Und das finde ich positiv, dass damit sozusagen diese Schockstare die über Monate hier geherrscht hat und zufriedenheit in der Partei aber nicht mehr antwortet wurde.
- 11:42Speaker 0: wie kann es hier weitergehen?
- 11:43Speaker 0: jetzt durch brauchen
- 11:44Speaker 1: ist?
- 11:44Speaker 1: Am Sonntag lädt Andreas Barblau also erst mal die Länderchefs nach Wien.
- 11:48Speaker 1: da wird sowas wenn ein Krisengipfel geben nämlich an für sechste November bis der Parteitag eigentlich angesetzt.
- 11:53Speaker 1: er findet dann möglicherweise schon etwas also Vorstand Genau.
- 11:56Speaker 1: Und dann, ich glaube, am acht November hat der Parteitag bei mir nicht alles täuscht.
- 11:59Speaker 1: Anfang November jedenfalls ist der nächste Parteitak geplant.
- 12:01Speaker 1: Vielleicht kommt er jetzt auch ein bisschen früher.
- 12:04Speaker 1: Der SP wird es wahrscheinlich nicht hungrig sein wenn diese Personaldebatte an der Spitze der SP möglichst bald beendet ist.
- 12:10Speaker 1: Herr Deutsch vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit.
- 12:11Speaker 1: Danke fürs Gespräch und sehr schönen Tag.
- 12:16Speaker 2: Gefegten
- 12:16Speaker 1: Nacktbilder von Spitzenpolitikerinnen tauchen derzeit vermehrt im Internet auf.
- 12:22Speaker 1: Eine Betroffene ist die grüne EU-Abgeordnete Lena Schilling.
- 12:25Speaker 1: Was hat es mit ihr gemacht, diese Fake-Nacktbilder von sich im Internet zu sehen und vor allem was tun um solche Fakes zu verhindern?
- 12:33Speaker 1: Ich habe Lena Schilling selbst gefragt.
- 12:37Speaker 1: Frau Schilling, wir haben Sie erfahren davon dass der einschlägige Nacktbilder von Ihnen im Internet kursieren.
- 12:42Speaker 1: Und was macht das mit einem?
- 12:43Speaker 1: Wir haben sie darauf reagiert.
- 12:46Speaker 3: Also ich hätte davon wahrscheinlich nie erfahren, wenn nicht eine NGO ein Fink Tank in dem Fall Agora eben diese Studie gemacht hat.
- 12:53Speaker 3: Wo jetzt auch noch eine zweite Phase ist wo auch noch andere EU Abgeordnete auftauchen werden.
- 12:59Speaker 3: also das kann man schon mal ankündigen die wir dann ein paar Wochen kommen und die haben sich bei uns gemeldet und haben uns diese links geschickt und ich habe mir zuerst gedacht okay was ist es?
- 13:07Speaker 3: Und hab darauf geklickt und dann sieht man plötzlich nackt.
- 13:11Speaker 3: Bilder die von einem gegen den eigenen Willen erstellt wurden ist schon ziemlich arg.
- 13:17Speaker 3: Und es ist nicht nur arg, weil das jetzt Politikerinnen oder mir passiert, sondern vor allem ist es ja auch arg, dass im Grunde jeder einzelnen Frau passieren kann.
- 13:25Speaker 3: Das kann Mädels passieren, die in die Schule gehen, das kann einer Frau auf der Arbeit passieren und das kann allen passieren.
- 13:32Speaker 3: Ich hoffe, dass wir jetzt verstanden haben, dass wirklich dagegen vorgehen müssen und zwar so, dass Frauen geschützt sind
- 13:39Speaker 1: Und das war einmal festzuhalten.
- 13:41Speaker 1: Es handelt sich dabei nicht um authentische echte Nacktbilder, sondern um künstlicher Stelter, also mit künstliche Intelligenz gefägte, deepfake Nackttbilder wie man es nennt – die Frage, die sie natürlich schon erstellt.
- 13:53Speaker 1: wissen Sie wer da dahinter steckt?
- 13:54Speaker 1: Wer macht das und vor allem mit welchem Ziel?
- 13:57Speaker 1: Warum macht das jemanden?
- 14:00Speaker 3: Art von Deepfake-Nacktbildern, die sind millionenfach aufgetaucht.
- 14:04Speaker 3: Auf der ganzen Welt in dem Moment wo AI dafür verwendet wurde.
- 14:08Speaker 3: es gab einen Aufschrei rundherum um GROC.
- 14:10Speaker 3: aber man kann also das ist leider mit ganz verschiedenen Webseiten passiert und wie gesagt das passiert nicht nur mir sondern ganz ganz ganz vielen Frauen auf der ganzen welt.
- 14:19Speaker 3: viele von diesen Serverns sind gehostet in den USA manche auf dem Bahamas manche wo ganz anders.
- 14:25Speaker 3: also es schwer zu sagen wer da dahinter steht er kriegt noch keine Handhabe drüber.
- 14:29Speaker 3: wie Sie eingangs schon gesagt haben, haben wir es geschafft und das ist sicher ein riesiger Verhandlungserfolg.
- 14:35Speaker 3: Das am zweiten Dezember endlich in Kraft tritts, dass nicht mehr möglich ist im europäischen Raum solche Bilder zu erstellen.
- 14:43Speaker 3: Und dann müssen wir aber auch dafür sorgen, dass wir das nachvollziehen können und dass das wirklich schlagkräftig ist.
- 14:48Speaker 3: Dafür wird eine Behörde brauchen weil als Luft und Liebe wird das nicht passieren.
- 14:54Speaker 1: Das heißt, das wird dann verboten solche Bilder zu erstellen und zu verbreiten.
- 14:57Speaker 1: Und Sie sagen aber es braucht natürlich auch jemanden der das kontrolliert, ob dieses Verbot dann eingehalten wird.
- 15:01Speaker 1: Versteht's richtig?
- 15:03Speaker 3: Genau!
- 15:03Speaker 3: Es gibt da zwei Gesetzesstücke die zusammenspielen.
- 15:06Speaker 3: Das ist einmal eben dieser AI-Akt wo wir einen sogenannten Nudifier-Ben reinverhandelt haben, wo es genau darum geht dass keine Nacktbilder merken.
- 15:14Speaker 3: gegen den Willen von Frauen, Kindern und allen anderen Menschen so erstellt werden können.
- 15:19Speaker 3: Aber das bedeutet in der Handhabung dann dass es eigentlich gar nicht mehr möglich sein soll solche Bilder zu erstellen.
- 15:25Speaker 3: Das heißt diese EI Generatoren sollen abgedreht werden und sollen nicht mehr verfügbar sein im europäischen Raum.
- 15:32Speaker 3: Das muss aber natürlich nachvollzogen werden ob das tatsächlich klappt Wie wir es dann schaffen, falls es doch so was gibt die dann wieder runterzunehmen.
- 15:40Speaker 3: Auf der anderen Seite und das ist der zweite Teil gibt's den Digital Services Act wo es darum gehen wird wenn sowas auf einer Plattform erscheint auf irgendeiner beliebigen Social Media Plattform dass man dagegen auch schnell vorgehen kann wie schnell runternehmen kann und im besten Fall diesen Account, der das erstellt, melden und blockieren kann.
- 15:58Speaker 3: So dass es nicht mehr passiert.
- 16:00Speaker 3: Also da sind quasi die Digital Services-Akt und diese iActs sind die zwei Stücke, die wir haben, die zusammenkommen müssen.
- 16:06Speaker 3: aber genau also Österreich ist jetzt in der Verantwortung bis zweiten Dezember so eine Behörde einzurichten und dafür zu sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passieren kann.
- 16:14Speaker 1: Das heißt das sind aber auch Strafen vorgesehen zum Beispiel für Techunternehmen wenn sie sich nicht halten an diese Richtlinien?
- 16:21Speaker 3: Im besten Fall geht das soweit.
- 16:23Speaker 3: Es ist in erster Linie dann meistens an der Strafe gegen den jeweiligen Account und das Problem, dass wir halt oft haben es, dass es schwer ist auszumachen, wer hinter so einem Account steht?
- 16:31Speaker 3: Das ist ja ein bisschen die crux der Geschichte an dieser ganzen digitaler Hass-Kampagnenfrage.
- 16:38Speaker 3: aber ich glaube, das ist wirklich das wichtige Gegenstück.
- 16:41Speaker 3: In erster linie geht's mal drum, das runter zu nehmen Und auch das Plattformen verstehen, dass Wir es ernst nehmen und da wird die Europäische Union klare Sprache sprechen müssen gegenüber diesen Plattformen.
- 16:52Speaker 1: Wie sieht diese klaren Sprache aus?
- 16:54Speaker 1: Weil es ist ja bis jetzt schon so, dass auf dieser großen Tech-Unternehmen und diese Tech-Giganten wie ich weiß nicht Google Facebook Meter wie sie alle heißen das sich zum Teil herzlich wenig scheren um europäische Gesetzgebung.
- 17:06Speaker 3: Genau einerseits wird sicher auch durch Strafen sein.
- 17:09Speaker 3: Auf der anderen Seite gibt's in den USA einen Take Me Down Act Das heißt ein Eck der explizit wo es explizite darum geht Bilder die nicht selber erstellt wurden also oder andere Täuschungen am eigenen Bild einfach herunternehmen zu können.
- 17:22Speaker 3: Das wird auch zusammenspielen, ich wünsche mir wenn ich mir was wünschen darf als eine Person die das jetzt passiert ist einer von ganz ganz vielen muss man trotzdem sagen dass die Europäische Union das sehr ernst nimmt.
- 17:34Speaker 3: wir haben deswegen noch eine Initiative gestartet mit sehr vielen anderen EU Abgeordneten aus fast allen Fraktionen wo wir dazu auch nochmal Ursula von der Leyen die Kommission und auch unsere Parlamentspräsidentin aufrufen um genau weiter zu tragen, dass es hier Klarheit braucht.
- 17:50Speaker 3: Dass es da nicht um eine Lappalie geht sondern im Zweifel um ganze Lebensgeschichten und Lebensrealitäten von jungen Frauen?
- 17:58Speaker 1: Ist das auch eine Frage des Bewusstseins ist auf vielen Männern vielleicht nicht bewusst was angerichtet wird mit solchen Darstellungen?
- 18:03Speaker 1: Geht's da vielleicht auch darum, dass man nicht nur bei den Tech-Unternehmen ansetzt, sondern auch bewusst seins bildend vielleicht in den Schulen bei jungen Menschen der irgendwie Medienkompetenz etc.
- 18:11Speaker 1: noch weiter stärkt und fördert?
- 18:14Speaker 3: Auf jeden Fall.
- 18:15Speaker 3: Es ist ja auch klar, also diese E-Eye-Bilder generieren sich nicht von selber sondern irgendwer drückt auf diesen Button.
- 18:21Speaker 3: Irgendwer macht das.
- 18:23Speaker 3: Da stehen ja Menschen dahinter und es ist ein Riesenproblem.
- 18:26Speaker 3: Und ich glaube aber vielleicht kann man sich das so besser vorstellen.
- 18:30Speaker 3: Das bin gerade jetzt ich, aber das kann deine Mama, deine Schwester oder deine Tochter betreffen.
- 18:36Speaker 3: Wenn man sich vorstellt dass da nackt... Falsch erstellte Nacktbilder von deiner Tochter zum Beispiel in einer Schule kursieren.
- 18:42Speaker 3: Das ist ein absoluter Wahnsinn.
- 18:44Speaker 3: oder man braucht sich nur vorstellen, dass man irgendwie in einen Raum geht wo man arbeitet in einem Besprechungsraum und plötzlich haben da irgendwelche Leute Fake-Nackt Bilder von einem erstellt das es so degradierend und so ein Eingriff und deswegen geht sicher auch um Bewusstseinsbildung.
- 19:01Speaker 3: aber in erster Linie möchte ich gerne, dass das überhaupt nicht mehr möglich ist weil ich finde das so extrem daneben.
- 19:08Speaker 1: Sollte die EU hier keine Richtlinie oder nicht rechtzeitig sich zum Kümmern, ist es eine Möglichkeit das Österreich auch in einer Leingang startet.
- 19:14Speaker 1: Kann Österreich solche Probleme überhaupt lösen auf Landesebene?
- 19:18Speaker 3: Wir haben das auf EU-Ebene beschlossen.
- 19:20Speaker 3: Das ist schon durch den Trilog gegangen,
- 19:22Speaker 3: d.h.,
- 19:22Speaker 3: alle Institutionen haben dazu gestimmt zu diesem New-De-Fire-Band auch Österreich.
- 19:28Speaker 3: Was jetzt es braucht aus österreichischer Perspektive ist eben eine Behörde, wo man sich dann auch dran wenden kann wenn doch so was passiert, die das Greens zusammenarbeitet.
- 19:38Speaker 3: D.h.es ist auf europäische Ebene beschlossen und das sind die guten Nachrichten.
- 19:42Speaker 3: bis zweiten Dezember wird mir versuchen hoffentlich dass alles auf die Kette zu kriegen.
- 19:46Speaker 3: ich wünsche mir das ernst nimmt und dass wir so schnell wie möglich ins Tun kommen.
- 19:52Speaker 3: Und dass ich am zweiten Dezember irgendwo sitzen kann, und mir denken kann okay, das passiert jetzt nicht mehr.
- 19:58Speaker 1: V.a.
- 19:58Speaker 1: danke fürs Gespräch!
- 19:59Speaker 1: Ich wünsche natürlich Ihnen und allen weiblichen Abgeordneten, dass Sie nicht Opfer von Fake News, Deep Fakes oder sonstigen Fake-Nachrichten werden, die ja auch die Glaubwürdigkeit untergraben der Demokratie als Ganzes.
- 20:10Speaker 1: Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihnen damit noch einen schönen Tag.
- 20:13Speaker 3: Vielen dank des Interviews.
- 20:14Speaker 3: Danke schön
- 20:17Speaker 1: Verbreitet die FPÖ pro russische Propaganda, das behaupten zumindest die NEOS, die dazu eine Studie in Auftrag gegeben haben.
- 20:26Speaker 1: Politikberater Christoph Pöchinger gilt als ausgewiesener Kenner des freiheitlichen Lagers.
- 20:31Speaker 1: Immer habe ich die Frage gestellt ist die FPE tatsächlich ein wassalle und handlanger der russischen Propagandas in Europa?
- 20:41Speaker 1: Zu allererst einmal Sie gelten als Kenner der FPÖ, sie sind seit vielen Jahren noch durchaus in Kontakt immer wieder mit vielen Mitgliedern der FPÖ, politikanaktiven FPÖ-Mitgliedern.
- 20:52Speaker 1: Ich gehe davon aus dass ich da bei der FPE sehr viele gerade ins Fäustchen lächeln angesichts dessen was dabei der SPÖ los ist?
- 20:59Speaker 2: Ja zwei Dinge dazu.
- 21:00Speaker 2: man zum einen natürlich als reine Partei taktischen Überlegungen kann man sich ins Fäuschen lachen egal welcher Mitbewerber man es diest.
- 21:05Speaker 2: da haben sie völlig recht.
- 21:06Speaker 2: Zum einen ist man nicht nur ein politischer Begleiter, sondern auch Staatsbürger.
- 21:12Speaker 2: Man hat mittlerweile die Angst, dass solche Dinge innerhalb von Parteien oder Demokratie insgesamt schaden.
- 21:21Speaker 2: Ich glaube tatsächlich, dass Herr Babler ja bestimmt als Politiker viel falsch macht.
- 21:26Speaker 2: Aber für seine Partei der Schlechteste ist das ständig in Zweifel.
- 21:30Speaker 2: Ich glaube schon, dass er ganz gut auch vielleicht dafür sorgen kann, dass eine Partei sich wie die SPÖ so entwickeln kann, was sie vielleicht in Zukunft hat – wobei es die schwierige Frage ist!
- 21:38Speaker 2: Ich glaube diese vielbeschworende Kraft der Mitte, für die der Herr Zeiler jetzt auch steht, die hat sie gewahlen in Deutschland derzeit keine Chance.
- 21:46Speaker 1: Gut, man könnte doch sagen Andreas Babler, der hat sich den Umfragen ganz schlecht... und dementsprechend vielleicht auch ein demokratischer Prozess, dass man sagt, vielleicht kommt da jemand der einfach mehr Stimmung wie der Gewicht ein kann.
- 21:57Speaker 2: Klingt logisch, muss ja fundamentaler werden.
- 22:01Speaker 2: Ich glaube nicht, dass die SPÖ wirklich ein Personalproblem hat oder ich glaube das die SPO ein bisschen ihren Weg zu Ende gegangen ist.
- 22:07Speaker 2: Die Emanzipierung, die Gerechtstellung des Arbeiters und des einfachen Mannes sind vollzogen.
- 22:12Speaker 2: Die Kinder- und Kindeskinder dieses Prozesses sind wir, die haben studiert vor uns war mein Jahr auf Urlaub von denen gut und sind zufrieden.
- 22:19Speaker 2: Aber Dankbarkeit ist keine Kategorie in der Politik, wie es halt so ist.
- 22:22Speaker 2: Und aus dem Grund glaube ich das zum Teil auch Auswüchse gibt in der SPÖ dass man den noch nicht fertig emanzibiert und einfach sucht wie ein Fest mit der Holz.
- 22:29Speaker 2: Das ist eben so Rohstoff!
- 22:31Speaker 2: Es treibt seltsame Blüten.
- 22:33Speaker 2: da landet man dann beim Mausleiner oder beim Cisgender Transmann wo er klassischer Achtzigerjahr gewerkschaften nichts damit anfangen kann.
- 22:39Speaker 1: Kommen wir zur FPÖ?
- 22:40Speaker 1: Das ist nämlich als eigentliche Thema unserer Unterhaltung.
- 22:43Speaker 1: Da gibt's massive Vorwürfe der NEOS, die sagen, dass die FPÖ kurz zusammengefasst russische Propaganda betreiben würde und russisch narrative übernehmen würde.
- 22:54Speaker 1: Das heißt hat man sich Redebeiträge angeschaut und da hat also insgesamt elftausend Redebeiträger aus dem Nationalrat zum Beispiel sich angeschauen, dreiundvierzig tausend redebeiträge aus insgesamt acht Landtagen und dann hat man im Rahmen dieser Studie auch durch künstliche Intelligenz unterstützt wurde das ja auch dazu gesagt der Vorständigkeit halber festgestellt, dass das ein sehr hoher Prozent hat.
- 23:14Speaker 1: Über achtzig Prozent dieser Redebeiträge wurden die pro-russische Narrative von FPÖ-Politikern und Politikern verwendet worden.
- 23:22Speaker 1: Die Frage an Sie als jemand der sich bei den FPÖ sehr gut auskennt und in der FPÖ nicht neutral ist, wenn es um Russland, um den Ukrainekrieg oder diesen Konflikt geht?
- 23:39Speaker 2: Die Überlegung diesbezüglich auf zwei Schienen irgendwie aufziehen.
- 23:42Speaker 2: Das eine ist eben die allgemeine Frage, wie hat sich ein guter Österreich in dieser Frage zu verhalten?
- 23:46Speaker 2: Ist es legitim, dass man jetzt in der Tracht des einen Kriegsteilnehmer im Fernsehen auftritt, wie das eben eine Ministerin mittlerweile Daniels gemacht hat?
- 23:57Speaker 1: Wolf Spinselans!
- 23:58Speaker 2: Auf einen trachten Kleid, der ukrainischen Tracht.
- 24:04Speaker 2: Ist das neutral oder ist es das?
- 24:06Speaker 2: Das Zweite ist wie kommt der FPÖ überhaupt auf diese Schiene?
- 24:10Speaker 2: Man darf nicht ganz vergessen, da gab es im Jahr die bürgerömmte Besucht am roten Platz mit den Fotos, mit Hofer und Strache... Man hat damals versucht, eine Regierungsbildung zu zeigen, dass man eine regierungsfähige Mannschaft hat.
- 24:22Speaker 2: Dass man akzeptiert ist im Ausland und außenpolitisch mitreden kann.
- 24:26Speaker 2: Ich glaube das war so ein bisschen der einfachste Move, den wir damals gesehen haben, in Russland im Abzubilden.
- 24:31Speaker 2: Man darf einfach nicht vergessen, es war bei Heinz Fischer und Weko-Chef Christoph Leitl noch zu Besuch.
- 24:37Speaker 2: Man hat geschärzt über gute Diktatur.
- 24:39Speaker 2: Und Heinz Vischer hat dann sehr vertraut auf der Schulter gestreichelt Und das war auch schon nach der Annexion der Kring.
- 24:46Speaker 2: Das muss man dazusagen, also dort was nie ein großes Problem bei der FPÖ wird es zu einem Problem gemacht.
- 24:51Speaker 2: Es ist schon noch der Versuch einer Oppositionspartei zu schaden.
- 24:54Speaker 2: Das ist ganz klar.
- 24:55Speaker 2: und zurückzukommen auf diese angeblichen Untersuchungen wo eigentlich Text-Passagen ähnlich klingen.
- 25:01Speaker 2: Ja, es ist glaube ich ein bisschen der Flucht von Getsche, Bedi und Co.. Ich möchte wissen wie manche Abgeordnete heute ihre Reden insgesamt konzipieren?
- 25:07Speaker 2: Wenn ich zu oft auf KI zugreife dann ist das logisch dass irgendwo anders auch eine ähnliche Parallele da ist.
- 25:14Speaker 2: Die eigenständige Handschrift, die man sonst in Sprache ablesen kann, wird immer weniger werden.
- 25:19Speaker 2: Weil immer wenige Leute aus dem Kopf formulieren.
- 25:21Speaker 1: Zum einen grüßen auf Leitler sei wohl Kritik einstecken müssen natürlich auch für ... dafür dass er sozusagen Vladimir Putin ruffiert hat oder ... Das ist
- 25:29Speaker 2: ja eine Nerv-Ending-Story.
- 25:31Speaker 1: Aber die Frage noch einmal, dann ist die FPÖ neutral.
- 25:34Speaker 1: Ihrer Meinung nach wenn es um diesen Konflikt geht?
- 25:37Speaker 2: Die Frage ist wie gesagt, die Neutralität Österreichs muss man insgesamt abbilden.
- 25:40Speaker 2: Wenn es eine These gibt braucht es eine Antithese um zur Synthese zu kommen.
- 25:44Speaker 2: also wenn sie alle Parteien einig sind dass da Ukraine jede Form der Unterstützung quasi zu gewährleisten ist dann ist vielleicht ganz gut wenn eine und eine kleine Kraft sagt vielleicht ist das der weise letzter Schluss damit wir insgesamt das Land neutral sein können.
- 25:57Speaker 2: Also ich glaube dass gerade die NEO's in dieser Frage nicht neutral sind.
- 26:01Speaker 1: Wir können uns übrigens diese Studie noch gemeinsam anschauen.
- 26:04Speaker 1: Die FPÖ verbreitet im gezielt Russische Desinformations- oder Vorwurf der NEOS, die sich da sehen angeschaut haben mit dieser Studie.
- 26:10Speaker 1: Die Freiheitlichen weisen das natürlich zurück.
- 26:12Speaker 1: Schauen wir vielleicht mal auf diese Studi.
- 26:14Speaker 1: Da wurden im Redebeiträge im Nationalrat von drei Jahren ausgewertet.
- 26:17Speaker 1: Die meisten pro russisch narrative stammen demnach vom FPÖ abgeordneten.
- 26:22Speaker 1: dazu zählen.
- 26:23Speaker 1: Zum Beispiel Aussagen, wo nach den Unterstützungen der Ukraine sinnlos oder die Sanktionen gegen Großland wirkungslos sein.
- 26:30Speaker 1: Die FPÖ sagt, das ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und bezeichnet die Untersuchung.
- 26:34Speaker 1: Also diese Studie als politische Auftragsarbeit.
- 26:37Speaker 1: finanziert wird die Studie von der Renew Europe-Fraktion im Europapartement, der ihm auch den Neos angehören hat.
- 26:43Speaker 1: Pöchlinge, die Frage an Sie – wie weit ist die FPÖ da?
- 26:48Speaker 1: Ein bisschen in der Brituli auch sozusagen wenn man auch eine Gegenmeinung abbilden möchte vielleicht das Oppositionspartei zum Mainstream, wie die FP Ö sagt ist die FPÖ so ein bisschen noch sozusagen gefangen in ihrer eigenen Anspruchs-Opositionspartei zu sein und was sie dagegen sein zu müssen?
- 27:06Speaker 2: Ja, sie spielt das eine Rolle.
- 27:07Speaker 2: Ich glaube trotzdem dass der FPÖ das insgesamt durchaus konstruktiv macht vielleicht mit weniger Fetisch wie das bei manchen Parteien ist also zum Beispiel den Neos vor sich her tragen.
- 27:17Speaker 2: Man muss schon sagen, man versucht natürlich einer Partei wieder FPÖ nicht nur weil sie eine Oppositionsparteie sondern einfach weil sie der FPö ist immer irgendwas vorzuwerfen, also klassikerweise die Nazi-Käule.
- 27:27Speaker 2: Es waren halt einfach auch die Parteite hin, wenn wir zum kleinen Mann, wo lange Zeit dann auch ein Vorwurf von manchen.
- 27:33Speaker 2: und jetzt ist es heute die Russland Nähe.
- 27:34Speaker 2: Es ist natürlich alles konstruiert, das ist natürlich nicht wirklich ablesbar.
- 27:38Speaker 2: Also ich glaube nicht dass die FPÖ der Russlands Nähe hat, die irgendwo eine Rolle spielt.
- 27:43Speaker 2: Das ist eher so ein bisschen diese Antitheseformat, dass dagegen sein, dass Oppositionspartei sein genauso wie sie sagen und mehr als es nicht.
- 27:50Speaker 2: Und diese Vertragsgeschichte, die in den vergangenen Jahren gemacht wurden, ist längst beigelegt und der einzige Darauf herumreitet.
- 27:55Speaker 2: Es ist einfach durch Nichtverlängerung dieser Vertrag beendet worden.
- 27:59Speaker 1: Das besteht der Verdacht, dass es Geldflüsse gibt direkt?
- 28:02Speaker 1: Und dann macht das AfD in Deutschland sehr eng verbaubelt mit der FPÖ?
- 28:05Speaker 1: Nein!
- 28:05Speaker 1: Aber dass da Rechtsparteien sozusagen in Europa sehr gezielt auch von Russland unterstützt werden um ein pro-russisches Namen nicht
- 28:12Speaker 2: zu verbreiten... Maxin, aber dann möchte ich DFP ausnehmen weil ich glaube, dass DFP auch nicht in der nix beliebige Rechtspartei ist und nicht bitte AfD vergleichbar ist.
- 28:18Speaker 1: Die FPÖ ist nicht mit der AfD vergleicht.
- 28:20Speaker 1: Warum?
- 28:20Speaker 2: Weil sie eine ganz andere Geschichte hat, weil sie Landeshauptleute-Minister Rechnungshofpräsidenten gestellt hat seit den Achtzigerjahren.
- 28:27Speaker 2: Weil sie mit jeder Mittepartei in Österreich in einer Koalition gestanden ist.
- 28:30Speaker 2: Also ein unzulässiger Vergleich!
- 28:32Speaker 1: Zu guter Letzt, finde ich spannend, dass Sie das sagen.
- 28:34Speaker 1: Ich sehe es in der FPÖ auch wieder so?
- 28:36Speaker 1: Ja, ein unzulässiger Fall
- 28:37Speaker 2: ja schon, ne?
- 28:38Speaker 2: Ne, weil gar zu letzt hat man ja im UF Sommergespräch auch in die Richtung geäußert.
- 28:41Speaker 2: Abgegenst
- 28:42Speaker 1: und gesagt also zum Beispiel den EU-Austritt kommt für die AfD so eine Frage aber nicht für die FPÖ.
- 28:46Speaker 1: Zu gut erlässt doch die Frage, ob letztens ein Interview gelesen mit Lothar Höbelt, der auch als FPÖ nahe gilt oder als Kenner der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft in Österreich, der dem Korea-Interview gesagt Er findet spannend, die FPÖ zu vergleichen sozusagen vor zehn Jahren, vor fünfzehn Jahren mit der FPÖ von jetzt.
- 29:02Speaker 1: Also da habe sich einiges verändert.
- 29:03Speaker 1: auch Heinz-Christian Strache, Herbert Kickel, das sind sehr unterschiedliche Typen aber auch die Ausrichtung haben es sich in dieser Zeit verändert.
- 29:10Speaker 1: Wie sehen Sie das?
- 29:11Speaker 1: Wenn sie die FPE von vor zehn, fünfzehnen Jahren vergleiche mit der FB von jetzt wo würden Sie sagen, sind da die wesentlichen Unterschiede?
- 29:19Speaker 2: Ich muss also so sagen ich glaube dass die FPö die Partei ist die sich am wenigsten an die Rahmenbedingungen in der Politik einfach rundherum eine Gesellschaft gibt anpassen musste, weil sie immer in einen anderen Kurs gefahren ist.
- 29:28Speaker 2: Ich glaube dass die ESP und der ÖVP maßgeblich mehr verändert haben in der Zeit als die FPÖ.
- 29:32Speaker 2: Die FPÖ ist immer, wenn man es dann mal sagt, der Vorhof ist zwar vielleicht ein wenig überspitzt aber er stimmt doch schon medial ausgegrenzt worden.
- 29:37Speaker 2: aus dem Grund gibt's die große Parteitagsrede bei der FPÖ.
- 29:40Speaker 2: wo gibt sonst eine Partei?
- 29:41Speaker 1: Entschuldigung das muss ich aber zu verteilen.
- 29:42Speaker 1: du zum Beispiel, die FPE hat sich auch selbst daraus genommen und da solltest
- 29:45Speaker 2: du sagen, wir
- 29:45Speaker 1: kommen nicht mehr nach den Sendungen...
- 29:48Speaker 2: Das ist das Neues!
- 29:49Speaker 2: Aber wenn wir schon sagen jetzt derzeit wo die FPOS stark wurde unter Jörg Heider, da hat man sie massiv ausgegrenzt weil man natürlich einfach mit Mit Empurkömmlingen, die das Gott gegebenen oder Natur gegebenen, je nachdem über welcher großen Parteimal gestanden ist Gesetze freigestellt und nichts zu tun haben wollte.
- 30:03Speaker 1: Gleichzeitig bei Heid auf jeder Titelseite?
- 30:05Speaker 1: Ja,
- 30:07Speaker 2: aber so weit ist er lange nicht gekommen.
- 30:09Speaker 2: Darum auch diese Geschichte mit Jan-Ton Hallewin der politische Aschermittau.
- 30:13Speaker 2: Man hat große Formate selbst entwickelt um halt groß und ungestört auch die Bürger erreichen zu können.
- 30:19Speaker 2: Aber langer Rede kurzer Sinn.
- 30:20Speaker 2: ich glaube dass die FPÖ sie massgeblich weniger verändert hat in dieser Zeit die anderen Parteien außer halt in den Wahlergebnissen stärkester geworden.
- 30:30Speaker 1: War das zwischendurch auch in der Regierung oder so eine Regierungsverantwortung?
- 30:33Speaker 1: Ja,
- 30:33Speaker 2: absolut!
- 30:34Speaker 2: Also aus dem Grund ist ja nicht vergleichbar mit einer Rechtspartei.
- 30:37Speaker 2: also die FPÖ übernehmen schon sehr lange Regierungsvertutungen seit den Achtzigerjahren mit der Unterstützung der Regierung Kreiske natürlich.
- 30:44Speaker 1: Zu guter Letzt nach eine Frage.
- 30:45Speaker 1: Herbert Kickel sind Sie ein eher Oppositionspolitiker oder glauben sie dass er tatsächlich als Kanzler reussieren kann angesichts dessen, dass ihr sehr oft einfach stark dagegen ist, aber oft nicht unbedingt von Zettler
- 30:56Speaker 2: drauf.
- 30:56Speaker 2: Ich verstehe diese Aufteilung nicht.
- 30:58Speaker 2: Es kann auch nicht sein dass wir sagen das ist ein Oppositionspolitiker, da sind Regierungspolitiker glaube ich.
- 31:02Speaker 2: ein kompletter Politiker muss beides können, er muss in der Opposition den Wunsch und den Angriff formulieren können, das in die Regierung kommt und dann muss er dort gestalten können.
- 31:10Speaker 2: Und ich glaube ehrlich gesagt schon, dass Herbert Kickel das will und ich glaube vor allem Dingen und das zählt, siehe die Umfragen, dass viele Menschen das auch zudrören.
- 31:18Speaker 2: Also ein bisschen so The Last Chance.
- 31:20Speaker 1: Gute Frage ist ob die gegen die anderen Parteien sind oder für die FPÖ gibt es auch
- 31:24Speaker 2: eine.
- 31:24Speaker 2: Das ist keine Frage, wenn ich gegen die andere bin, dann bin ich heute für den einen da.
- 31:26Speaker 2: drüber bleibt also...
- 31:27Speaker 1: Herr Bechinger, ich danke Ihnen vielmals fürs Gespräch!
- 31:29Speaker 1: Danke fürs Kommen und danke für das Zeit!
- 31:33Speaker 1: Sämtliche Interviews in voller Länge, Diskussionshändungen, aktuelle News-Dokumentationen etc.
- 31:38Speaker 1: Gibt's in unserer kostenlosen Mediathek auf Join?
- 31:41Speaker 1: Viel Spaß beim Schauen und bis zum nächsten Mal auf Wiederschauen.