Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Fernwärme in Hamburg wird viel teurer
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- Music. Hallo, moin moin und herzlich willkommen. Mein Name ist Matthias Igen und ich verrate Ihnen, wieso SPD und Grüne an die Verfassung wollen, weshalb Fernwärme in Hamburg viel teurer wird und warum in Hamburg so viel geblitzt wird. Doch zunächst der Blick auf die meistgelesenen Geschichten auf Rang 3 bei abendblatt.de. Tipps von Dr. Riedel, Faltenbeschleuniger, welche Lebensmittel der Haut schaden. Platz 2, Krankheit, Empoxfall nahe Hamburg. Familienlandkreis Harburg in Quarantäne und meist gelesen, der Text zum neuen Einkaufsviertel Westfield Tag 1 für Kunden und Läden etwas ganz Besonderes. Und hier die Nachrichten des Tages. SPD und Grüne in der Bürgerschaft wollen die Landesverfassung zur Anpassung der neuen Schuldenbremsenregelung ändern. Ein entsprechender Antrag soll bei der nächsten Bürgerschaftssitzung in zwei Wochen beraten werden. Der Bund hatte durch eine Grundgesetzänderung auch den Ländern eine begrenzte strukturelle Kreditaufnahme ermöglicht. Ein dazu nötiges Bundesgesetz steht aber noch aus. Für eine Änderung der hamburgischen Verfassung ist wie im Bund eine Zweidrittelmehrheit nötig. SPD und Grüne sind in der Bürgerschaft deshalb auf die Zustimmung der CDU angewiesen. Uns geht es jetzt vor allem um eine rechtssichere Umsetzung dieser Bundesregelung in Hamburg, sagte der Haushaltsexperte der SPD Milan Pein. Der Grundsatz der Schuldenbremse solle aber bestehen bleiben. Der Umbau der Energieversorgung auf klimafreundliche Technologien kostet viel Geld. Dass diese Milliardeninvestitionen sich auf die Preise auswirken würden, war klar. Jetzt haben die Hamburger Energiewerke als eines der ersten Unternehmen die Katze aus dem Sack gelassen und angekündigt, was Fernwärme in Hamburg zukünftig kosten wird. Gut 30 Prozent mehr. Diese Steigerung soll für die meisten Kunden Mitte 2026 greifen und auf den 2027 verschickten Abrechnungen erstmals durchschlagen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, müssen Kunden einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit einem Verbrauch von 7500 kWh dann im Jahr mindestens 300 Euro mehr bezahlen. Die Wohnungswirtschaft reagierte aufgeschreckt. Eine schlechte Nachricht im Winter sind nach Daten des Senats 47 Wohnungs- und Obdachlose Menschen in Hamburg gestorben, darunter 21 auf der Straße. Als Todesursachen wurden in diesen Fällen unter anderem Sepsis, Atemversagen oder Lungenembolie verzeichnet. 26 Menschen ohne festen Wohnsitz starben in Krankenhäusern, darunter einer aufgrund von Unterkühlung. Das geht aus einer Antwort des rot-grünen Senats auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Es wurden Daten von September 2024 bis Ende März ausgewertet. Ich finde das wirklich bestürzend, sagte die sozialpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Olga Fritsche. Laut einer neuen Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes YouGov im Auftrag der Versicherungsgruppe Huckoburch fordern drei von vier Bundesbürgern Investitionen in die Mobilitätsinfrastruktur, notfalls auch zulasten anderer Aufgaben im sozialen oder kulturellen Bereich. Die Befragten aus der Hansestadt bewerten öffentlichen Nahverkehr, Autoverkehr und Co. An manchen Punkten aber deutlich positiver als der Bundesschnitt. Hier finden nur 33 Prozent, dass die Mobilität in den vergangenen fünf Jahren an Zuverlässigkeit eingebüßt hat. Im Bundesschnitt sind es 45 Prozent. Auffällig gut bewerten Hamburger zudem das eigene Sicherheitsempfinden im öffentlichen Nahverkehr. Ja, und bei ihrem Blitzer-Marathon am Mittwoch, am heutigen Tag, hat die Polizei mehr als 1000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Am schnellsten war ein 21 Jahre alter Autofahrer mit 189 Kilometern pro Stunde auf der A1. Die Besatzung eines zivilen Video-Wagens erfasste ihn, als er mit seinem Kleinwagen in Höhe des Tunnels Moorfleet unterwegs war. Dort gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km pro Stunde. Der junge Mann war also mehr als 100 kmh zu schnell. Jetzt erwartet ihn ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 738 Euro. Ein Autofahrer Neugraben Fischbeck fuhr mit 69 km pro Stunde durch eine Tempo-30-Zone. Insgesamt beteiligte sich die Hamburger Polizei am Speedmarathon mit rund 270 Beamten. Sie hielten 700 Fahrzeuge an und überprüften 720 Menschen. Dabei registrierten sie 1064 Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit, 21 Verstöße gegen die Anschnallpflicht, 13 Verboten der Handynutzung und 40 Regelverstöße anderer Art. Ja, da ist, muss man sagen, Luft nach oben. Das waren die Nachrichten des Tages. Music.