Latest / Fadegrad / Nur Mut! Mit Stephan Sigg
Transcript
- 0:00Ich bin viel an schulen, ich mache viele Schullesigen und
- 0:03dort probiere ich mit den jungen Menschen in Kontakt zu kommen.
- 0:06Also was beschäftigen euch, was wünschen ihr euch und ich nehme
- 0:10wahr, dass vielen Jugendlichen heute Mut fehlt.
- 0:16Es ist nicht mutig, an Gott zu glauben, sondern es ist mutig,
- 0:19dazu zu stehen, Vatergrad. Der Podcast, der fragt.
- 0:30Warum Menschen? Tun, was Sie tun und wie sie
- 0:32geworden sind, wer sie sind. Mut steckt in jedem von uns, man
- 0:41muss ihn nur wecken, davon ist mein heutiger Interviewgast
- 0:44überzeugt. Er ist Journalist und Autor,
- 0:47Theologe und leitender Redaktor des Pfarreiforums in St.
- 0:51Gallen. Sein Jugendbuch nur Mut ist
- 0:54gerade auf Platz 1 in der Kategorie Young Adult der
- 0:57Buchhandlungen in Österreich gelandet und außerdem befindet
- 1:01es sich auf der Empfehlungsliste für den Schweizer Vorlesetag für
- 1:05die Zielgruppe ab 12 Jahren. Mein Name ist Ines Scheberger,
- 1:09ich bin die Gastgeberin des Fadegrad Podcasts.
- 1:12Und obwohl ich mit 32 Jahren jetzt nicht mehr ganz die
- 1:15Zielgruppe bin, haben mich seine 14 Geschichten, die stark
- 1:19machen, total gepackt. Stefan Sick herzlich Willkommen.
- 1:26Seit kurzem trägst du einen Schnauz, hat es viel Mut
- 1:30gebraucht, sich den Bart wachsen zu lassen.
- 1:33Ein bisschen ja. Da ist schon ein bewusster
- 1:36Schritt gewesen und ich bin überrascht, wie viele Reaktionen
- 1:39so etwas Harmloses auslöst. Und da hat mich bestätigt, dass
- 1:43man im Leben auch immer wieder mal etwas Neues ausprobieren.
- 1:46So schön und sieht sehr gut aus. Danke.
- 1:51Wir haben heute beide etwas mutiges gemacht.
- 1:54Wir haben einen Cappuccino getrunken vor der Podcast
- 1:57Aufnahme. Das verbindet uns.
- 1:59Die Liebe zum Cappuccino, zu den Kaffeehäusern.
- 2:02Aber eigentlich sagt man bei Podcast Aufnahmen ja keinen
- 2:05Kaffee mit Milch vorher trinken, das ist schlecht für die
- 2:08Artikulation. Ja, also ich habe auch was
- 2:12Mutiges schon gemacht. Heute gelernt, ja.
- 2:15Woher kommt die Liebe zum Cappuccino?
- 2:18Keine Ahnung, die ist schon immer da.
- 2:19Sie zuerst jetzt Golag also Koffein ist glaube ich auch, da
- 2:23man nicht braucht. Und also auch da hat man glaub
- 2:26irgendwie einfach wieso n Spleen oder das Gefühl ich brauch etwas
- 2:31Bestimmtes, damit ich zu guten Ideen komm.
- 2:34Ich bin oft in Wien, dort ist kaffeehauskultur wirklich sehr
- 2:38etabliert und ich schätze das sehr einfach in einem café
- 2:41sitzen, andere Menschen zu beobachten, die Atmosphäre vom
- 2:45Rumpf zu Wort zu nehmen. Und ja, Kaffee sorgt einfach für
- 2:49gute Ideen. Das ist einfach so, wir.
- 2:52Werden hier nicht gesponsert von der Kaffeeindustrie.
- 2:56Wir sind einfach so begeistert. War das auch ein Stück erwachsen
- 2:59werden? Also du bist jetzt 42 ein Stück
- 3:02älter werden von Cola auf Kaffee zu wechseln.
- 3:05Nein, glaube nicht. Es ist nicht so, dass man da
- 3:07jetzt plötzlich einfach etwas verändert, nur weil die Zahl im
- 3:11im Kalender sich verändert. Okay.
- 3:18Du schreibst vor allem für Jugendliche bist ein großer
- 3:21Jugendbuchautor und dein Buch nur Mut liegt jetzt eben auch
- 3:25vor uns. Platz 1 im österreichischen
- 3:28Buchhandel zu sein, auf dem auf der Schweizer Vorlesetag
- 3:31Empfehlungsliste zu sein, macht dich sowas stolz?
- 3:35Nicht unbedingt stolz, aber es freut einen riesig, weil man
- 3:39schafft ja ganz lange so ein Buch und man weiß die ganze Zeit
- 3:43nicht. Wird das Acho Stoß und
- 3:45Begeisterung, gibt es negatives Echo oder passiert gar nichts?
- 3:49Das kann auch passieren und da ist auch immer eine Enttäuschung
- 3:52und wenn man plötzlich merkt, es wird beachtet es, es ist in
- 3:56allen Buchhandlungen, es wird gekauft, es wird gelesen, es
- 3:59gibt es gibt Feedbacks, dann ist das einfach eine große Freude
- 4:03und ich wollte mit meiner Geschichte immer etwas auslösen,
- 4:06also ich schreibe nicht einfach nur für die Unterhaltung,
- 4:09sondern ich wünsche mir immer, dass Jugendliche.
- 4:13Die Geschichte leset sich eigene Gedanken machen oder vielleicht
- 4:17sogar mit anderen ins Gespräch kommen.
- 4:19Und so wie ich da jetzt wahrnehme, also das Buch ist
- 4:22erst ein paar Monate jetzt vom Markt noch sehr frisch, aber ich
- 4:26merk bei dem Buch, Es ist ein Thema, wo viele Menschen
- 4:28beschäftigen, ich höre gerade von vielen Lehrpersonen, von
- 4:32vielen älteren und Großeltern, ja, das ist etwas, wo meine
- 4:35Tochter oder meine Enkeltochter braucht.
- 4:38Die ist ja so unsicher, die traut sich nicht.
- 4:41Darum freut es mich, dass ich mit dem Buch Vielleicht junge
- 4:44Menschen ein bisschen Mut mache. Die These deines Buches, wenn
- 4:47ich sie richtig verstanden hab in den 14 Geschichten ist, dass
- 4:50es gar nicht so auf die großen, mutigen Entscheidungen ankommt,
- 4:54auf die großen Taten, sondern dass man mutig sein kann.
- 4:57Im Alltag hab ich das richtig verstanden.
- 4:59Ja, also wenn man so lügt, was für Filme ins Kino kommen, sehen
- 5:03wir oft, dass so große Heldinnen, Stories, Actionfilm,
- 5:07wo über Mut Welt vom Weltuntergang retten oder
- 5:11irgendwelche Menschen von von einer Katastrophe bewahren und
- 5:15das ist immer so gigantisch und groß, aber genauso wichtig ist,
- 5:19dass wir im ganz normalen Alltag Mut bewiesen, und das kann so
- 5:24etwas einfach sein, wie sich zu überwinden über unbekannt
- 5:28ansprechen. Oder etwas zum ersten Mal machen
- 5:32oder sich zu trauen, etwas allein zu machen.
- 5:35Also gerade die Jugendlichen haben immer so Probleme, dass
- 5:37die nur mit den besten Freunden, mit dem besten Freund irgendwo
- 5:40angehen oder etwas ausprobieren, nein, wenn du Lust hast, einmal
- 5:44etwas zu machen, wo sonst niemand Lust drauf hat, dann
- 5:46probiere es doch einmal alleine und das ist so eine
- 5:49grundmotivation, sie da Buch zu schreiben.
- 5:52Würdest du sagen, Jugendliche heute haben es schwerer, mutig
- 5:55zu sein als früher? Was sicher neu ist, ist Social
- 5:59Media, als dass man heute ständig mit anderen Menschen
- 6:02konfrontiert wird. Man vergleicht sich also, sie
- 6:05sehen aber online, was andere machen, was andere können, was
- 6:09sich andere trauen. Aber es ist alles so weit weg
- 6:12vom eigenen Leben und das andere ist, dass heute auch alles
- 6:16schnell öffentlich wird. Also viel mehr Menschen kommen
- 6:19mit über, wenn ich etwas falsch mache, wenn etwas in die those
- 6:23geht und Fehler sind in unserer Gesellschaft nicht erlaubt und
- 6:28dann ist bei vielen so, dass ich sage, okay probiere es besser
- 6:30gar nicht, dann kann ich auch nicht falsch machen, weil da hat
- 6:34jeder schon mal können beobachten, wie schnell so ein
- 6:37Shitstorm losbricht. Und ja, ich glaub doch, da hätt
- 6:42sich allgemein unser Gesellschaftlichlim in richtig
- 6:45mutlose Gesellschaft entwickelt und ich hoff, dass ich meine
- 6:49Geschichte ein bisschen so entgegen Akzent ansetze.
- 6:53Denn eigentlich braucht es gar nicht viel, das hab ich mir
- 6:55mitgenommen vom Lesen deines Buches.
- 6:57Ob es darum geht, spontan einzuspringen bei einer
- 7:00Geburtstagsparty für Sechsjährige, ob es darum geht,
- 7:04sich zu trauen, alleine zu einer Chorprobe zu gehen oder den
- 7:08etwas weirden Nachbarn anzusprechen, weil die Katze in
- 7:12seinem Baum im Garten hochgeklettert ist.
- 7:15Es sind ja eigentlich keine großen Sachen.
- 7:17Ja, und trotzdem braucht es die Jugendlichen so viel Mut und sie
- 7:20schaffen es dann. In dem Buch hast du eine
- 7:22Geschichte, die du am liebsten hast.
- 7:25Ich guck jetzt schnell mal mein Buch, also jemand, wo man immer
- 7:28sehr sympathisch ist, ist, ist Lilly.
- 7:30Die hat mit vor mit ihren Freunden draußen zu übernachten
- 7:35und sie stellt sich das so richtig cool vor, einmal so eine
- 7:38Nacht unterm Sternenhimmel und sie planen das ganz gut, sie
- 7:43nehmen das passende Equipment mit.
- 7:45Aber dann ist Wetter plötzlich viel schlechter als geplant.
- 7:49Es es bricht Unwetterlos und jetzt ist die Frage, warum wir
- 7:52machen, wir brechen wir die Übung, abgehen wir so schnell
- 7:55wie möglich wieder ab und heim oder zücht das Dürre, damit wir
- 7:59uns nicht blamieren und sie denkt.
- 8:03Lange hin und her und irgendwann sagt sie dann zu den anderen,
- 8:05Nein, sorry, auch wenn uns alle auslachen, wir müssen jetzt zu
- 8:09arbeiten, es wird viel gefördert und sie geht dann heim, wo sie
- 8:13daheim ist. Gibt es denn online eine riesen
- 8:16Diskussion, weil das die anderen Tür schon mitbekommen haben,
- 8:19dass sie nicht geschafft haben die ganze Nacht draußen zu
- 8:22bleiben und sie merkt dann aufgrund von den Reaktionen,
- 8:26dass vielleicht das, was sie gemacht hat, viel mutiger
- 8:29gewesen ist als das, was sie zu lang gehabt.
- 8:35Ähnlich ist finde ich auch die Geschichte mit dem jungen
- 8:38Mädchen, das eine Mutprobe machen muss und irgend so ein
- 8:41Getränk mit Würmern, so ein Selbstgemischtes trinken muss
- 8:45und wo dann die anderen Einspringen und sagen,
- 8:47eigentlich ist das überhaupt nicht mutig, das jetzt zu
- 8:49trinken, lass es doch und der eigentliche Mut steckt darin zu
- 8:53sagen. Brechen wir diese Übung ab, ist
- 8:56das eine bescheuerte Mutprobe. Genau.
- 8:58Und das zum Klassiker, oder? Also egal, in jedem Jahrzehnt
- 9:02mal jugendlich gewesen ist, mit dem ist man schon immer
- 9:06konfrontiert worden und dann geht es immer drum mache ich mit
- 9:10oder mache ich nicht mit, habe ich Mut zum Nein sagen oder
- 9:13denke ich mir, OK, es wird schon sonst so schlimm, ich mache das
- 9:16jetzt einfach. Und ich probiere der Geschichte
- 9:18noch etwas anders innezubringen also, dass man auch in so
- 9:21Situationen kreativ, sicher und also, anstatt dass man sich
- 9:26etwas innedrängen lässt oder sich selber unter Druck setzt,
- 9:29dass man probiert, irgendwie etwas kreatives Innezubringen
- 9:32und so die Situation aufzulösen und bei deren Jugendliche
- 9:36sozusagen, wir könnten nur Probe machen, ja, aber es muss jetzt
- 9:40nicht unbedingt so ein ekliges Getränk sein, wo man wo man
- 9:43trinken. Sondern wir machen irgendwas
- 9:45schräg, wie zum Beispiel im Supermarkt mit dem Gemüse ein
- 9:48Gespräch führen oder ein Busfahrer Kompliment machen,
- 9:52dass er mich so sicher als Ziel gebracht hat, also so
- 9:55alternative Mutprobe und die Beispiele, wo ich bringe, die
- 9:59Zielen natürlich wieder darauf ab, dass wir auch bewusst
- 10:03können, Einfluss nehmen auf unsere Mitmenschen und sie
- 10:06positiv inspirieren, Humor in den Alltag zu bringen und.
- 10:11Ja, ich hoffe, dass ich, dass ich mit der Geschichte
- 10:13Jugendlicher zeige, dass man Mutproben auch ganz anders kann,
- 10:16interpretieren. Deine Jugend war in den 90er
- 10:22Jahren, wenn ich richtig gerechnet habe.
- 10:24Genau, du bist Jahrgang 1983 welche Art von Jugendlicher
- 10:29warst du? Warst du mutig?
- 10:31Ja, Oh nein. Ich habe schon früher eigentlich
- 10:34gewusst, wann ich wollte, also das Ziel.
- 10:36Autor zu werden, das isch bei mir scho sehr früh festgestanden
- 10:41und auch was ich studieren will, Theologie, das isch für mich
- 10:44sehr schnell klar. Gsi an dem Ziel bin ich auch
- 10:47dran geblieben, auch wenn ich am Anfang net so net gewusst hab,
- 10:51wie mach ich jetzt das genau also wie werd ich Autor schaff
- 10:55ich das find ich im Verlag stoßen meine Bücher auf
- 10:58Resonanz, kann man von dem Leben wie Gange ich da gnau vor, aber
- 11:02i hat noch mal angefangen also ich hab meine Geschichte
- 11:04eingeschickt. Ich habe beschreibe, wer
- 11:07mitgemacht. Ich habe mein eigenes
- 11:09Schülermagazin ausgehen, also ich habe einfach mal probiert
- 11:13und ich halte da keinen Förderer gehabt, also ist niemand da gsi
- 11:17wo gesagt hat, ja, du musst es so probieren und oder wo mir
- 11:22Feedback geben, sondern ich habe das wirklich müssen für mich
- 11:24alleine rausfinden, wie funktioniert das andere ist,
- 11:28wenn man sich für Theologie interessiert, wenn man sich mit
- 11:32großen Lebensfragen beschäftigt, schon mit 15 bis 16.
- 11:35Seni ist man leicht nördig, das ist damals so gsi wie heute, da
- 11:42muss man seinen eigenen Weg go und man muss auch ein wenig
- 11:46Geduld haben, bis man die Leute findet, wo ähnlich sind, wo man
- 11:50merkt, man ist nicht alleine und es gibt andere wo ähnlich denken
- 11:54und empfindet. Das heißt, bist du gemobbt
- 11:56geworden als Jugendlicher? Nein, das ist, das würde ich
- 11:59nicht sagen. Aber es ist schon, sie sind
- 12:01Oberstufe, ist nicht so ein einfaches Ziel GSI.
- 12:03Da haben die anderen nicht so können.
- 12:05Nachvollziehen, dass ich mich für Bücher interessiere.
- 12:07Ich habe sehr viel gelesen, immer schon, ich bin sehr oft in
- 12:10der Bibliothek gsi und habe mich dort wirklich wohl gfühlt ich
- 12:13bin unsportlich, gsi, also da habe ich schon innere Aussersite
- 12:17Rolle gh und da hat ich den gänderli de kanti, da bin ich in
- 12:21einer Klasse gsi, wo ein B Menschen sind mit ähnliche
- 12:23Interesse und da ist es dann einfacher geworden.
- 12:30Du wusstest schon immer, dass du Theologie studieren willst.
- 12:33Warum genau Theologie? Also da hat es sicher mit meiner
- 12:37Kindheit, mit meiner Jugend zu tun.
- 12:38Ich bin Rinnenig aufgewachsen und habe mich dort bei dort via
- 12:42Ministrieren mit dem Verein in Kontakt gekommen und habe mich
- 12:48dann immer mehr engagiert und. Unsere Pfarrei hat hat mir sehr
- 12:51viel Freiraum ermöglicht, also zum Einbringen meine Ideen und
- 12:55meine Projekte. Und da hab ich als total
- 12:58bereichernd erlebt, dass man sich kann als als Jugendlicher
- 13:01kann ausprobieren, dass man ernst genommen wird mit den
- 13:03Talent, mit Ideen, und so bin ich näher mit Kirchen in Kontakt
- 13:08gekommen und ich bin gleichzeitig immer schon sehr
- 13:10ein kritischer, skeptischer Mensch gewesen, was Bibel, was
- 13:13Gott, was glauben betrifft. Und ich hab viel Fragen gehabt
- 13:18und dann hab ich wie gemerkt, wahrscheinlich findet man im
- 13:21Theologiestudium mehr überall das außen und drum hab ich
- 13:25gewusst. Das Studium ist für mich
- 13:27richtig. Wolltest du jemals Priester?
- 13:29Werden. Das ist nie ein Thema.
- 13:30Gsi, na da hätte man gar nicht können vorstellen, ich mir
- 13:33können vorstellen Religionslehrer zu werden.
- 13:35Ich hab auch während dem Studium hab ich Religionsunterricht, geh
- 13:39in verschiedene Pfarreien, es hat mir sehr viel Spaß gemacht,
- 13:42Arbeit mit Jugendlichen hab ich sehr positiv erlebt und es hat
- 13:45vielleicht. Auch mitgespielt.
- 13:47Als ich mich dann immer mehr auf den Bereich Jugendbuch
- 13:49konzentriert habe. Aber so ganz in Zellsorge hat
- 13:54sich für mich nicht so richtig angefühlt.
- 13:57Du hast 2007 an der Theologischen Hochschule in Chur
- 14:00dein Theologiestudium abgeschlossen?
- 14:02Inwiefern hat dich das Studium vorbereitet auf das, was du
- 14:05jetzt machst? Die Frage stelle ich mir heute
- 14:08sehr oft und vor allem auch, weil andere, also wenn ich
- 14:11lesige mache. Schule frage mich, warum haben
- 14:13Sie Theologie studiert und hätte ihnen etwas gebracht, aber hätte
- 14:17mit dem noch mit ihrer Arbeit zu tun.
- 14:18Ich glaube sehr viel, also eher können im Theologiestudium sehr
- 14:23intensiv über Gott natürlich nachdenken, aber auch über mich
- 14:26selber, also was ist meine Aufgabe, was liegt mir?
- 14:30Es ist sehr stark um um Lebensfragen gegangen.
- 14:33Also, und das sind alles Themen, die auch jetzt in meiner
- 14:36Tätigkeit aktuell sind. Würdest du sagen, es ist mutig,
- 14:40heutzutage noch an Gott zu glauben?
- 14:44Es ist nicht mutig, an Gott zu glauben, sondern es ist mutig,
- 14:47dazu zu stehen. Also ja, es ist mutig, zu dem zu
- 14:51stehen und auch zu sagen, ich. Ich habe vielleicht nicht alle
- 14:55Antworten gefunden und ich stelle manchmal Gott auch in
- 14:58Frage, stelle auch manchmal die Kirche in Frage.
- 15:01Da braucht es heute Mut. Glauben ist etwas sehr
- 15:04persönliches, und wenn man die Beziehung zu Gott hat, ist
- 15:09glaube ich keine Frage mehr vom Mut, sondern ist eine Frage von
- 15:12sich einloggen, ja, die Beziehung auch mit allen so
- 15:17sagen, mit allen Phasen auch auszuhalten, ja in welcher?
- 15:22Phase befindest du dich gerade. Jetzt muss ich uns kurz
- 15:26überlegen, jetzt bin ich gerade in einer Phase, wo ich Gott als
- 15:32Gegenüber zur Aktualität erlebe. Also wenn man Medien guckt, es
- 15:37passiert so viel negativ, so viel belastend, so viel
- 15:39beängstigend. In unserer Welt und in so
- 15:43Situationen merke ich, da ist etwas, da ist Gott wo, wo es
- 15:47kommt, gut, du musst vertrauen, du musst mutig sein, es braucht
- 15:52die gerade jetzt, dass du die einbringst auf deine Ideen mit
- 15:56dem positiven und ja, also das erlebe ich jetzt gerade
- 16:00momentan, dass es da sehr viel positive Energie gibt und
- 16:03vertraue, dass es gut kommt, auch wenn manchmal alles, wenn
- 16:07es manchmal ganz anders aussieht, auf den ersten Blick.
- 16:13Dieser Podcast ist ein ökumenisches Projekt und wird
- 16:15präsentiert von den evangelischen und katholischen
- 16:18Kirchen der Kantone St. Gallen und Appenzell.
- 16:20Danke für eure Unterstützung, du sagst, es ist mutig, öffentlich
- 16:28zu seinem Glauben zu stehen, ich.
- 16:30Ich stelle es mir auch vor, dass es mutig ist, so was
- 16:33Persönliches wie Gebete zu veröffentlichen.
- 16:36So habe ich dich kennengelernt über das Buch Echtzeit, neue
- 16:40Gebete für junge Menschen, da war ich selber Jugendliche, habe
- 16:44ich das von meiner Tante geschenkt bekommen, da sind
- 16:47Gebete drinnen, die du geschrieben hast, mit denen
- 16:50Jugendliche beten können, kann man so was persönliches wie
- 16:53Gebete überhaupt so öffentlich machen?
- 16:56Ich habe mich gestört, dass die Sprache im Gottesdienst immer so
- 17:00verklärt und so weit weg ist von unserem Alltag und je gefunden.
- 17:04Nein, da muss anders stöhnen, es muss mich abholen, es muss
- 17:07andere Menschen abholen und dann ich denke, ich probiere das
- 17:10jetzt einfach einmal. Und dann ist es beides gewesen,
- 17:13es sind, es sind meine ganz persönlichen Texte, aber
- 17:16gleichzeitig habe ich gewusst, ich wollte die öffentlich machen
- 17:19und dann schützt man sich selber ja auch, es ist nicht einfach,
- 17:23das intimste von einem, wo man den Preis gibt.
- 17:25Sondern man weiß ja auch schon, ich muss in damit können
- 17:28umgehen, dass andere das lesen. Es braucht den Mut dazu, wir
- 17:34probieren ja oft alles so Fassaden waren, und es muss
- 17:39alles professionell sein und man darf keine Emotionen zeigen.
- 17:44Und ich hab gemerkt, dass das bei den Leuten eigentlich nicht
- 17:47schlecht ankommt, wenn man so offen ist.
- 17:48Und wenn man auch so üblich gibt, ist es spirituelle Leben.
- 17:53Und es hat sich bewährt. Treibstoff ist in der siebten
- 17:55Auflage erschienen und Echtzeit das andere Gebetbuch für junge
- 17:59Menschen ist in der vierten Auflage erschienen.
- 18:01Gleichzeitig schreibst du nicht nur über religiöse Themen in
- 18:06deinem Buch, nur Mut kommt einmal eine batmits Warfeier und
- 18:09einmal eine Firmung vor. Also das sind so die einzigen
- 18:12religiösen Anknüpfungspunkte, die ich finden konnte.
- 18:15Ich kann mir vorstellen, dass es viel Mut braucht, heutzutage als
- 18:19freier Autor zu arbeiten, im großen Buchmarkt, den es gibt,
- 18:23was sind denn die größten Herausforderungen, vor denen du
- 18:26stehst? Die größte Herausforderung ist,
- 18:28überhaupt Resonanz zu zielen. Also es erscheinen jedes Jahr so
- 18:31viele neue Bücher und du bist nur eine von ganz vielen und das
- 18:36ist immer wieder frustrierend. Also wenn ich in eine
- 18:39Buchhandlung gehe und sehe, wie viele neue Bücher jetzt wieder
- 18:43da sind, dann denke ich immer, worum braucht es mich noch,
- 18:45warum fange ich überhaupt an mit dem nächsten Buch.
- 18:49Und dem muss ich mich wirklich wieder, muss ich mir sagen.
- 18:52OK, ich hab es schon so viel publiziert und es hat aber
- 18:56Resonanz, von dem her ist das Motivation genug zum dran zu
- 19:00bleiben, zum weiterzumachen, aber ja, jedes Buch ist ein neu
- 19:04Neuanfang also ich starte mit dem ersten Satz.
- 19:09Und ich weiß nicht, ob es klappt.
- 19:11Also ich weiß nicht, ob das Buch, ob es so wird, wenn ich
- 19:14mir das vorstelle, ich kann jedes Mal scheitern, das muss
- 19:17ich in Kauf nehmen, und ja, so geht das Schritt für Schritt
- 19:21weiter. Also ich schick mich Manuskript
- 19:24mit dem Verlag, da weiß ich auch nicht, wie die Reaktion ist.
- 19:27Und wenn man die Hürde genommen hat, ist dann die große Frage,
- 19:31wie, wie kommt das bei der Leserinnen an.
- 19:34Und mein entscheidender Moment ist schon immer, wenn ich die
- 19:36erste Lesige mache, mit dem neuen Buch.
- 19:39Also ich bin viel an Schulen, manchmal sitzt eine Klasse vor
- 19:43mir, manchmal sind es 2 oder 3. Klasse, manchmal ist die ganze
- 19:46Aula voller Jugendlichen und. 120 vor.
- 19:49Ja, genau das ist ja, das ist wirklich das Größte gewesen, und
- 19:53das vor allem auch die erste Lese mit dem Buch, also da, da
- 19:56bin ich sehr nervös gewesen und Jugendliche sind sehr ehrlich,
- 19:59also wenn, wenn du musst, Jugendliche eine Stunde lang
- 20:03bespaßen und. Merkst du sehr schnell, ob sie
- 20:05es spannend finden, ob sie dir das abnehmen, was du erzählst
- 20:08oder ob du völlig falsch bist. Und wenn man natürlich schon
- 20:13mehrmals vorgelesen hat, dann hat man eine Routine, dann weiß
- 20:16man, welche Passagen funktionieren und welche Fragen
- 20:19man kann stellen. Aber mit jedem neuen Buch ist
- 20:22das ist das wie ein erstes Mal. Und da ist man sehr nervös, und
- 20:28wenn es denn gelingt, dann ist das ja die größte Bestätigung,
- 20:33also egal. Wahl wie oft sich das Buch noch
- 20:35verkauft, wenn man da merkt, sie lassen zu, sie stellen Fragen
- 20:40oder Sie liefern dann eigene Beispiele, die ihnen eingefallen
- 20:44sind beim zulassen, dann ist das eigentlich die grösste
- 20:47Motivation, mal so zu haben. Rund 50 Publikationen hast du
- 20:54bereits veröffentlicht. Hast du mir vorher verraten.
- 20:56Ganz genau kannst du es nicht mehr zusammenzählen, weil es so
- 21:00viel ist. Hast du keine Angst, dass
- 21:03irgendwann eine KI all deine Bücher einsaugt und neue in
- 21:06deinem Stil rausbringt? Also hast du keine Angst, mal
- 21:09von KI ersetzt zu werden? Nein, die Angst habe ich nicht.
- 21:12Hinter jedem Buch steckt bis jetzt ja ein echter Mensch mit
- 21:16Sinn, Erfahrungen mit Sinngefühl und da ist es so etwas
- 21:20authentisch und Individuelles, das kann eine KI nicht ersetzen.
- 21:25Geschichten, die berühren. Hast du schon viele
- 21:27veröffentlicht? Wieviel davon ist dir
- 21:30tatsächlich selber passiert? Also wieviel von dir selbst
- 21:33steckt in deinen Büchern? Meine Geschichten sind meistens
- 21:37fiktiv. Also ich werde irgendwie durch
- 21:41irgendeine Erlebnis, durch eine Beobachtung, durch etwas, wo
- 21:45jemand aus meinem Umfeld mir erzählt werde ich inspiriert,
- 21:49und das hätte dann so einen kreativen Prozess in Gang und
- 21:52ich fange an, eine Geschichte zu entwickeln.
- 21:54Es ist nicht so, als ich von meiner eigenen Erlebnis
- 21:56ausgegangen oder da mich jetzt gerade persönlich total
- 21:59beschäftige. Also ich komme wirklich immer
- 22:01von den von den anderen Menschen her, ich schreibe die Geschichte
- 22:05auf oder ich schreibe das Buch dann auf und bei dem Prozess
- 22:08merke ich aber dann schon immer mehr, es hat mehr mit mir selber
- 22:12zu tun als als mir am Anfang bewusst gewesen ist, weil damit
- 22:15ich neugierig wäre auf ein Thema, auf einen Aspekt, muss ja
- 22:19auch mit mir etwas zu tun haben sonst.
- 22:22Wäre ich eben wie ein KI, wo einfach nur etwas ausführt.
- 22:25Also es muss mich irgendwie beschäftigen und es muss mich
- 22:27irgendwie, ich muss spannend finden bei dem Buch, nur Mut
- 22:32habe ich auch wieder das Gefühl gehabt, es sind einfach fiktive
- 22:34Geschichten und ich versetze mich in die Perspektive für
- 22:37Jugendliche. Welche Themen sind für sie
- 22:39aktuell, mit welchen Situationen sind sie konfrontiert und ihr
- 22:42das Buch geschrieben und jetzt wo es da ist und ich ab und zu
- 22:46drin blättere, merke ich, es sind viele.
- 22:50Episoden drin, wo vielleicht ähnlich in meiner Jugend
- 22:55stattgefunden haben. Oder es sind auch Episoden, die
- 22:58ich jetzt als als erwachsener Mensch auch immer wieder im
- 23:02Alltag selber erlebe, wo man sich ein bisschen überwinden, wo
- 23:05man sich etwas trauen und, ja, vielleicht habe ich mir auch
- 23:10probiert, selber ein bisschen Mut zu machen mit dem mit dem
- 23:12Buch. Werbung.
- 23:18Mut kann ganz. Unterschiedlich aussehen vor
- 23:20über. 1 100 Jahren lebte in St. Gallen eine Frau, die genau
- 23:25dafür steht. Viborada sie entschied sich für
- 23:29ein radikal selbstbestimmtes Leben als Inclusin und wurde für
- 23:33viele Menschen zur Ansprechpartnerin, Zuhörerin und
- 23:37Ratgeberin. Zu ihrem Jubiläum gibt es am 2.
- 23:41Mai 2026, ein großes Fest bei der Kirche St.
- 23:45Mangen. Dem Ort, an dem sie 10 Jahre
- 23:48lebte, mit Musik, Essen, Lesungen, Kunst, Kinderprogramm
- 23:53und sogar einem eigenen Wiborader Fenchelbier.
- 23:57Organisiert wird das Fest von einem Jubiläumsverein, bei dem
- 24:01die Kirchen. Die.
- 24:02Stadt, Kunst und Kultur mitwirken wenn ihr Lust habt,
- 24:06dann schaut gerne beim Fest vorbei.
- 24:09Alle Infos findet ihr in der Podcast Beschreibung.
- 24:13Und weiter geht's mit dem Gespräch.
- 24:18Gibt es einen Bereich, wo du dir mehr Mut?
- 24:20Wünschst für mich selber Jugendbuchautor ist man immer im
- 24:24Spagat zwischen den Zielgruppen, die man erreichen will und
- 24:28denen, die das Buch kaufen. Und das sind ältere
- 24:31Lehrpersonen, grosseltern und da muss man manchmal auch ein
- 24:36bisschen einen Mittelweg gehen, also was Gestaltung vom Buch
- 24:39betrifft, aber auch was, was die Sprache betrifft oder auch
- 24:42Themenwahl betrifft da. Wünsche ich mir, dass, dass ich
- 24:46auch bei den Themen noch noch mehr Mut hat, zum auch Themen
- 24:50ansprechen, wofür viele Menschen tabu sind oder wo der
- 24:54Jugendliche unter den Nägeln brennen.
- 24:56Aber wo Erwachsene findet, Nein, das ist zu viel oder so das das,
- 24:59das wollte ich meinen Jugendlichen nicht, nicht gehen
- 25:02und vor ein 2 Jahren habe ich einmal so eine Katersammlung
- 25:05ausgeht zum Thema. Liebe, Sexualität, Identität und
- 25:10da geht es darum, dass sich als Jugendliche motiviert werden,
- 25:13ja, sich mit mit Fragen rund um den Bereich auseinandersetzen.
- 25:17Und ich merke oft bei Workshops oder Veranstaltungen für
- 25:20Erwachsene, wenn das auf dem Büchertisch liegt, da nehmen sie
- 25:23die Hand und legen sie gerade wieder weg und sagen, Nein, es
- 25:26ist nicht für meine Jugendliche, und dann denkt man immer mal, es
- 25:29wäre doch gerade das, wofür die würde passen und die würde aber
- 25:32brennend interessieren, da braucht es mehr Mut von der
- 25:35verlege. Mehr Mut von den Buchhandlungen
- 25:38und vor allem auch mehr Mut von den Leuten, die vermitteln.
- 25:41Also wo die Bücher zu den Jugendlichen bringen.
- 25:43Ich glaube schon, dass sich das wir lohnen für alle, wir wollen
- 25:46ja alle Jugendliche fürs Lesen motivieren, für Bücher
- 25:49motivieren und Begeisterung für das Medienbuch entsteht dadurch,
- 25:53wenn Jugendliche sich mit allem, mit all dem, was sie
- 25:56beschäftigen, in diesen Büchern auch wiederfinden.
- 26:02Nur Mut für 10 Geschichten, die Stark machen, ist eigentlich für
- 26:04Jugendliche geschrieben. Warum könnten es auch Erwachsene
- 26:07mit Gewinn lesen? Jugendbuch ist eigentlich ein
- 26:11falsches Label, weil es sind Bücher für für alle und ich
- 26:15würde mir wünschen, dass mehr erwachsene Jugendbücher lesen,
- 26:19weil sie so Einblicke bekommen, was junge Menschen heute
- 26:21beschäftigen. Und ich glaube, das Verständnis
- 26:24zwischen der. Generationen wird, wenn, wenn
- 26:28auch Erwachsene mehr sich auf so jugendmedien Elend, weil sie
- 26:32dann merken, die Jugendlichen sind nicht nur so, wie das oft
- 26:34in den Schlagzeilen transportiert wird und das
- 26:38andere ist, ich glaube, wenn man so als Jugendbuch liest,
- 26:41erinnert man sich wieder sehr stark als seine eigene Jugend da
- 26:45war einem damals beschäftigt hat und man setzt sich sehr stark
- 26:50mit dem auseinander, woher komme ich und wo bin ich jetzt und.
- 26:53Was würde das 15 bis 16 jährige ich zu mir heute sagen und man
- 26:59kann sich überlegen, ob man den richtigen weggenommen hat oder
- 27:03ob man vielleicht gewisse Sachen verschüttet sind wo man
- 27:05vergessen wo man verdrängt hat, ob man die vielleicht wieder
- 27:08mehr als ich könnte holen. Was würdest du deinem 15
- 27:12jährigen ich sagen? Du musst vertrauen, dass es gut
- 27:15kommt. Ich habe erzählt, dass ich sehr
- 27:17früh gewusst habe. Ich wollte auch da werden.
- 27:19Ich wollte ein Buch rausgehen, ich wollte, ich habe davon
- 27:21geträumt, dass von mir ein Buch in der Bibliothek in den
- 27:23Buchhandel gelebt, und dann habe ich angefangen und habe gesagt,
- 27:27das ist nicht so einfach, wie ich mir das vorgestellt habe,
- 27:30schaffe ich da wirklich, dann ist irgendwann das erste
- 27:32überkommen, es ist nicht wirklich erfolgreich gewesen,
- 27:35also hätte das irgendwann wirklich Resonanz, und heute
- 27:38muss ich sagen, mal, ich hätte einfach müssen.
- 27:41Mehr Vertrauen haben, mehr Geduld dass es nicht gerade nur
- 27:43morgen passieren. Vielleicht passiert es erst
- 27:45übermorgen und Rückblicke müssen wir sagen, ich hätte das können
- 27:49ein bisschen entspannter gesehen und er hat nicht das Gefühl
- 27:52müssen, es muss alles jetzt gerade sofort passieren und ich
- 27:55bin oft enttäuscht gewesen und habe gedacht, es klappt nie, das
- 27:58wird nie was und ich bin in die falsche Richtung unterwegs, aber
- 28:02eben, manchmal braucht es einfach ein bisschen mehr Zeit.
- 28:08Wie sprichst du dir selbst Mut zu?
- 28:12Ich bin jemand, wo sehr viel nachdenkt und gerade bei so
- 28:16Sachen, wo es darum geht, zu mutig sein, habe ich wirklich so
- 28:19ein Talent um alle möglichen Situationen und Dynamiken schon
- 28:23irgendwie vorwegnehmen zu wollen und zum ganz.
- 28:27Klar wissen, was könnte alles passieren und da habe ich
- 28:30probiert in den letzten Jahren immer mehr so abzutrainieren.
- 28:34Also ich, ich sage mir einfach, du machst es jetzt einfach mal
- 28:36und du denkst gar nicht so viel darüber nachmachst es jetzt
- 28:39einfach mal und es wird schon gut kommen und das zweite ist,
- 28:43ich probiere so ironische Distanz zu mir und zur Situation
- 28:48einzunähen also ich sage, wenn sie Tassen geht oder wenn es
- 28:51peinlich wird, dann kann ich über mich selber lachen und das
- 28:54ist einfach menschlich. Und da hilft mir oft, dass die
- 28:57Situation nicht mehr so dramatisch so groß ist.
- 29:00Also es ist für mich einfach etwas.
- 29:02Machst du zu einmal und nachher kannst du immer noch darüber
- 29:04nachdenken oder es sind Erfahrungen, wo man gemacht hat,
- 29:07egal wie sie rausgekommen ist. Ganz genauso wie die
- 29:11Protagonistinnen und Protagonisten in deinem Buch,
- 29:13nur Mut 14 Geschichten, die stark machen.
- 29:16Lieber Stefan, vielen Dank für das Gespräch.
- 29:19Danke. Genau.
- 29:21Nur Mut 14 Geschichten, die Stark machen, könnt ihr
- 29:23gewinnen, und zwar auf unserem Instagram Kanal.
- 29:27Kommentiert einfach unter das Video mit Stefan, wann ihr
- 29:30zuletzt mutig wart und denkt daran, es können auch ganz
- 29:33kleine Schritte sein, dann habt ihr die Chance ein signiertes
- 29:38Buch von Stefan Sick zu gewinnen.
- 29:41Wenn euch die Podcast Folge gefallen hat, dann freuen wir
- 29:43uns, wenn ihr unseren Kanal abonniert und auch viele Sterne
- 29:48in der Podcast App eurer Wahl dafür vergebt.
- 29:50Teilt die Podcast Folge doch auch gerne mit anderen Leuten,
- 29:53wo ihr denkt, die könnten ein bisschen Mut gebrauchen und dann
- 29:58hoffe ich, dass wir uns bald wieder hören.
- 29:59Beim Fadekat Podcast macht's gut, eure Ines.
- 30:13Vater Graz.