
Die Hoffnung bleibt, die Tränen auch
Das Volk Israel wurde verschleppt und befindet sich in Gefangenschaft in Babylon. «Ich finde es tröstend, dass hier die Tränen erlaubt sind. Das wird nicht verurteilt. Wir dürfen vor Gott auch klagen und weinen», sagt Christine Schliesser. Menschen kommen zerbrochen zurück. «Millionen Menschen haben auch heute ihre Heimat verloren. Das ist hoffnungsvoll, dass es einen Gott gibt, der Menschen zurückführt.» Das Klagen, der Frust werden ernst genommen. Es ist aber nicht der Schlusspunkt, weil die Hoffnung bleibt.
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