Latest / re:invented – Der Business Podcast für Prozesse, Cloud & Transformation / 10 #SuccessStory: Enterprise Architecture Management bei Airbus – Strategien und Learnings vom Konzept bis zur Umsetzung
Transcript
- 0:000: Willkommen zu re:invented, dem Business Podcast von Scheer IDS.
- 0:050: Wir sprechen über Cloud, Prozesse und digitale Transformation.
- 0:090: Praxisnah, verständlich und immer mit Blick auf das, was
- 0:130: Ihrem Unternehmen echten Mehrwert bietet.
- 0:180: Und damit sage ich hallo und freue mich, noch mal zu einer weiteren Folge begrüßen zu dürfen.
- 0:230: Viele Unternehmen investieren ja gerade massiv
- 0:260: in die aktuelle Transformation in Cloud, Datenstrategien und neue Technologien.
- 0:320: Und trotzdem klappt das nicht immer direkt so optimal.
- 0:350: Das liegt oft auch daran, dass vielleicht der Überblick fehlt bei der Größe.
- 0:390: Denn gerade in großen Organisationen ist die IT-Landschaft oft über Jahre gewachsen,
- 0:440: komplex, unübersichtlich und vielleicht gar nicht so einfach steuerbar.
- 0:480: Viele Unternehmen haben genau hier ein Problem,
- 0:500: nämlich diese strategische Ausrichtung der IT Fäden.
- 0:530: Genau hier setzen wir heute an. Ein Thema an das ja
- 0:560: sehr wichtig sein kann das Enterprise Architecture Management.
- 0:590: Kurz: EAM. Darüber wollen wir sprechen.
- 1:010: Was sind da die Chancen und Herausforderungen?
- 1:040: Wie bringt man Struktur in gewachsene IT-Landschaften?
- 1:070: Und was bedeutet das konkret im Unternehmensalltag?
- 1:110: Darüber sprechen wir heute im Scheer IDS Podcast re:invented.
- 1:140: Ich bin Susan Zare, freue mich auf zwei tolle Gäste:
- 1:170: Moritz Sprenger, Enterprise Architecture Methods and Tools,
- 1:200: also Projektmanager in der Digitaltransformation bei Airbus.
- 1:240: Hallo! Ja, hallo, Susan.
- 1:260: Danke für die Einladung. Danke, dass ich hier sein darf.
- 1:300: Und auch mit dabei ist
- 1:310: Sebastian Rösch Unit Lead BPM und Organisationsentwicklung
- 1:350: bei der Scheer IDS.
- 1:360: Hallo Sebastian, schön, dass wir miteinander sprechen.
- 1:390: Hallo Susan, ich freue mich auch.
- 1:420: Jetzt könnten wir erstmal natürlich an vielen Stellen ansetzen.
- 1:450: Vor allen Dingen freue ich mich, dass ich mit Moritz von Airbus
- 1:490: als Beispiel Unternehmen darüber sprechen kann.
- 1:520: Wie ist denn der Prozess bei Ihnen bisher gelaufen, also EAM Prozess gelaufen,
- 1:560: um noch mal die Abkürzung auch zu nennen, die wir im Laufe des Podcasts nutzen?
- 2:000: Und was lässt sich daraus vielleicht auch lernen?
- 2:040: Sebastian kann uns dann
- 2:050: mal fachspezifischen Input geben und damit würde ich auch gerne starten.
- 2:090: Sebastian Lass uns vielleicht noch mal kurz einordnen:
- 2:110: Enterprise Architecture Management klingt erstmal kompliziert. Kurz EAM.
- 2:170: Was macht EAM eigentlich genau?
- 2:200: Ja im
- 2:210: Grunde geht es darum,
- 2:220: ein unternehmensweites Modell aufzubauen aus den verschiedenen Ebenen.
- 2:270: Du hattest ja das Thema IT Landschaft benannt.
- 2:290: Architektur Management ist aber deutlich mehr als die IT-Landschaft.
- 2:320: Wir sprechen über Prozesse,
- 2:340: wir reden über Prozessmodelle, wir reden über Datenmodelle,
- 2:380: aber auch über fachliche IT-Architekturen
- 2:410: und dann auch natürlich die technischen IT-Architekturen.
- 2:440: Es geht darum, dieses Framework aufzubauen,
- 2:470: eine Governance darüber zu legen und am Ende natürlich einen Nutzen rauszuziehen.
- 2:510: Über
- 2:520: Ich nenne es mal einen digitalen Zwilling der Organisation,
- 2:560: den zu erstellen und daraus die Nutzen zu ziehen,
- 2:590: dass man eben die komplette Transparenz über das Unternehmen hat.
- 3:030: Also eben nicht nur jetzt in der IT Landschaft, sondern
- 3:060: es kann eben ein digitaler Zwilling sein, der in ganz vielen Bereichen helfen kann?
- 3:110: Genau.
- 3:110: Also in den Organisationen, in den Abläufen, in den Datenmodellen.
- 3:150: Also im Grunde, dass man sein ganzes Unternehmen durchleuchtet hat,
- 3:190: transparent dargestellt hat.
- 3:210: Vielleicht noch eine Definitionsklärung zu Beginn.
- 3:230: Sebastian wir haben jetzt gerade EAM, aber es gibt ja auch BPM,
- 3:270: also Business Process Management.
- 3:290: Wie kann man das differenzieren?
- 3:310: Im Grunde ist
- 3:320: das aus meiner Sicht eine Teildisziplin davon.
- 3:350: Es geht darum,
- 3:360: die Geschäftsprozesse, also die Abläufe und auch die ganze Orchestration.
- 3:410: Wie laufen die Aufgaben im Zusammenspiel mit den Applikationen,
- 3:450: mit den Daten, aber auch mit den Rollen innerhalb der Organisation zusammen?
- 3:490: Und das ist ein Teil Gebiet des gesamten EAMs und EAM fasst das Ganze, EAM fasst
- 3:560: das Thema dann noch deutlich weiter.
- 3:590: Ein digitaler Zwilling.
- 4:000: Wenn ich mir das bei Airbus vorstelle,
- 4:020: dann hört sich das für mich auch erstmal unvorstellbar groß an.
- 4:050: Moritz Ihr seid ja mittendrin in diesem Prozess.
- 4:090: An welchem Punkt seid ihr genau?
- 4:110: Ja, wir sind an dem Punkt, dass wir unsere ganze Prozess
- 4:150: Landschaft mittlerweile digital kartographiert haben.
- 4:180: Wie Sebastian so schön sagte. Diese Landkarte der Prozesse
- 4:210: haben wir aufgenommen und nun wollen wir eigentlich uns
- 4:260: in die nächsten Sphären wagen, nämlich
- 4:290: die Landkarte, mit der Daten, Architektur und mit der IT Architektur auch noch ergänzen.
- 4:350: Und wir haben zum Beispiel bei uns festgestellt, dass das
- 4:400: vor einigen Jahren noch
- 4:410: sehr losgelöste Disziplinen voneinander waren,
- 4:450: dass die IT Architekten ihr Ding gemacht
- 4:470: haben, ihre Architekturen aufgebaut haben.
- 4:510: Und die Prozessmanager haben ihre Prozesse kartographiert,
- 4:550: allerdings nicht im Zusammenspiel.
- 4:560: Und das ist genau die Herausforderung, vor der wir gerade stehen
- 5:000: dass wir das alles innerhalb eines innerhalb einer Governance
- 5:040: Struktur und einer Landkarte verbinden.
- 5:090: Ich stelle mir das rein optisch auch schwer vor, das vorzustellen.
- 5:130: Sebastian
- 5:130: Also gibt es da vielleicht ein Vergleich,
- 5:150: um das ein bisschen besser greifbar zu machen?
- 5:180: Ja, ich vergleiche das Ganze gern mit Landkarten.
- 5:210: Damals war es noch ein Atlas.
- 5:230: Ja, jetzt ist es Google Maps, Google Streetview
- 5:260: und da gibt es auch verschiedene Layer.
- 5:290: Du kannst dir einmal die Straßen, Landkarten anschauen,
- 5:310: Du kannst dir aber auch das Gelände anschauen, andere Dinge anschauen.
- 5:350: Und im Grunde ist genau das, was wir in dem Bereich BPM
- 5:390: und auch dem Bereich EAM machen,
- 5:410: dass wir eben auf bestimmte Art und Weisen auf die Unternehmung schauen.
- 5:450: Guckt man eher von der Organisation, dann kommt man vielleicht eher
- 5:480: auf Organigramme.
- 5:490: Guckt man auf die Abläufe, dann guckt man auf
- 5:510: Prozesse bei Daten, auf die Daten, Modelle und bei EAM
- 5:550: und genau das ist das, was Moritz sagt.
- 5:570: Da nehmen wir Bezug darauf, auch, wie alle Dinge miteinander verknüpft sind.
- 6:030: Und so kann man sich das eigentlich gut vorstellen.
- 6:040: Man kann sich im Grunde diese modellhafte Darstellung
- 6:080: immer gut mit Analogien aus den aus einer Landkarte
- 6:120: aus dem Globus oder auch Karten ganz gut herleiten.
- 6:160: Das ist ein Bild, das man sich gut vorstellen kann,
- 6:180: so ein Google Street View, bei dem man auch Dinge
- 6:200: vielleicht an und ausschalten kann.
- 6:220: Moritz Bei Airbus wie kann man sich das bei euch konkret vorstellen?
- 6:250: Also wie läuft das in der Praxis ab und was wird da vielleicht
- 6:280: auch sichtbar, was davor nicht sichtbar war?
- 6:320: Ja, also schöne Frage.
- 6:340: Erstmal haben wir ja unterschiedliche Zielgruppen.
- 6:360: Auch ne?
- 6:380: Denn eine eine Person aus dem Fachbereich
- 6:420: zum Beispiel aus dem, aus dem Legal Bereich
- 6:450: die wird eher auf den Prozess schauen und weniger auf die
- 6:490: IT Architektur dahinter. Aber jemanden, der in der IT arbeitet
- 6:530: und für bestimmte Schnittstellen oder die IT Sicherheit zuständig ist,
- 6:570: der wird vielleicht auch schauen.
- 6:580: Okay, wie möchte ich das Ganze architektonisch
- 7:000: aufbauen, dass ich meine Anforderungen erfülle und
- 7:050: die Herausforderung, aber auch die Chance ist es,
- 7:080: ein einheitliches System aufzubauen, wo jeder mit seinem Kontext reingehen
- 7:120: kann, in die Landkarte und für sich das Sinnvolle rauszieht.
- 7:170: Und das Schöne ist, dass wenn es harmonisiert ist,
- 7:210: in einer einzigen, in einem einzigen, ich sag mal IT System
- 7:260: und die Information ganzheitlich betrachtet wird,
- 7:290: dann hat man die Fähigkeit, das ein und auszuschalten.
- 7:330: Aber dann werden auch die Verbindungen untereinander sichtbar.
- 7:360: Dann weiß auf einmal derjenige, der seinen seinen Legal Prozess anschaut,
- 7:410: dass bestimmte Systeme für die für die nahtlose, ich sage mal für die Prozess-
- 7:500: Umsetzung notwendig sind und versteht
- 7:540: vielleicht auch, warum manche Sachen nicht so schnell umsetzbar sind.
- 7:570: Versteht vielleicht auch, warum manche Sachen teurer werden,
- 8:000: wenn sie verändert werden müssen oder wo man vielleicht
- 8:030: Prozessoptimierung machen kann, weil man IT Systeme zusammenlegen kann.
- 8:070: Und das Spannende wird, wenn sich die
- 8:110: die Personen aus unterschiedlichen Kontexten zusammen hinsetzen
- 8:150: und gemeinsam auf eine Karte schauen und dann die Verbindung
- 8:180: untereinander feststellen.
- 8:190: Und uns war es wichtig, auf unserer Reise jetzt dorthin, dass wir
- 8:240: wir nennen das Communities aufbauen.
- 8:250: Diese einzelnen Fachbereiche, die sich aber gegenseitig kennenlernen
- 8:300: und das über die Modelle, die wir erstellen,
- 8:330: sodass tatsächlich an einem Tisch ein Prozess Manager, ein Anwender,
- 8:380: ein Daten Officer, so nennen wir die bei uns, und ein IT Architekt gemeinsam
- 8:430: in einem Meeting sitzen und einen Prozess besprechen oder eine Landkarte.
- 8:470: Und das ist für mich eines
- 8:500: der der der sehr wichtigen Elemente, dass es
- 8:520: über die Kommunikation und Kollaboration geht, der einzelnen Fachbereiche.
- 8:560: Und wenn man das geschafft hat, dann ist man richtig gut dabei.
- 9:010: Klingt nach einem
- 9:020: Ja, nach einer Chance auch noch mal, gerade was Kommunikation betrifft.
- 9:060: Noch mal ja eine viel größere Möglichkeit zu haben, sich zu verständigen.
- 9:110: Sebastian Würdest du sagen, dass das der größte Mehrwert ist
- 9:150: von EAM für ein Unternehmen oder was würdest du noch ergänzen?
- 9:200: Also das ist schon ein großer Mehrwert.
- 9:220: Ob das jetzt der größte Mehrwert ist, weiß ich nicht.
- 9:240: Ja, müsste man,
- 9:260: Habe ich noch nicht tatsächlich berechnet, wenn man das so sagen möchte.
- 9:300: Aber die Leute zusammenzubringen,
- 9:330: am Modell zu zu diskutieren, auch grafisch
- 9:360: zu diskutieren, dann stellt man sicher, dass die Leute über das Gleiche sprechen.
- 9:400: Ich habe in unzähligen Meetings gesessen, wo die Leute einfach dachten,
- 9:450: sie sprechen über das Gleiche, und sie sprechen
- 9:470: tatsächlich über unterschiedliche Dinge und das macht macht es wirklich.
- 9:510: Das gibt wirklich einen Mehrwert, wenn man das tut.
- 9:530: Aber ich habe deswegen so ein bisschen gezögert,
- 9:560: weil ich natürlich, wenn ich die Ergebnisse erst mal habe
- 9:590: und meine Architektur aufgebaut habe, da habe ich natürlich
- 10:020: unzählige Möglichkeiten, damit dann auch zu arbeiten.
- 10:060: Aus dem EAM Bereich, da geben sich Möglichkeiten,
- 10:100: wenn ich eine digitale Transformation vorbereite, einfach
- 10:130: durch das Erstellen von Reports, von Ergebnissen, welcher
- 10:170: welche Applikation in welchem Staat, in welcher Phase wird wo benutzt,
- 10:230: wo wird es aufgefasst, wo werden vielleicht neue Dinge reingebracht?
- 10:250: Also diese Informationen, die sind ja von von unglaublich großem
- 10:290: Wert, wenn man in eine Transformation zum Beispiel geht ja.
- 10:340: Sind erst mal so Chancen auf der einen Seite,
- 10:370: Moritz Ich nutze das jetzt,
- 10:380: frag dich auch mal, was würdest du
- 10:400: konstatieren, waren jetzt so bisher eure Herausforderungen auch?
- 10:440: Also ich würde die, in dieser Transformation,
- 10:460: genau ich würde die ich würde die Herausforderung
- 10:500: in drei große Blöcke unterteilen
- 10:520: das eine ist natürlich die Datenqualität.
- 10:550: Wir probieren hier eine Landkarte zu erstellen und
- 11:000: wir wissen selber, wenn wir von A nach B fahren wollen mit dem Auto und da ist eine
- 11:040: eine Straße eingezeichnet, die es aber noch gar nicht gibt, oder
- 11:090: da ist eigentlich eine Straße, aber mein Navi System hat das noch nicht drin.
- 11:120: Dann kann ich diese Straße nicht nutzen.
- 11:140: Und genauso ist es auch mit mit der mit dem digitalen Zwilling,
- 11:180: den wir aufbauen.
- 11:190: Das, was in vielen Köpfen schlummert, oder ich nenne das auch teilweise
- 11:230: in unstrukturierten Informationen,
- 11:250: also wie in Powerpoint Präsentationen oder in Word Dokumenten.
- 11:290: Das muss ja erst mal übersetzt werden
- 11:310: in diese modellbasierte Sprache, dass man die Sachen verbinden kann.
- 11:360: Und das ist ein ganz, ganz langer Weg.
- 11:380: Und dazu auch die Belegschaft zu bringen, zu verstehen, dass das ein Mehrwert hat,
- 11:450: das in ein bestimmtes Format zu bringen und zu modellieren.
- 11:500: Das ist die große Herausforderung, denn das ist, das ist Information,
- 11:540: die erstmal nicht leicht zugänglich sind.
- 11:550: Und bei uns hat das tatsächlich über 3 bis 4 Jahre gedauert,
- 12:000: bis wir unsere gesamte Prozess Landkarte
- 12:040: in in diese modellbasierte Sprache gebracht haben.
- 12:070: Und wir haben noch nicht unsere tausenden von Dokumenten,
- 12:110: Ausführungsanweisungen etc. da inkludiert.
- 12:140: Das sind erstmal nur grobe Prozessabläufe.
- 12:180: Und wenn ich mir den großen Berg an
- 12:210: IT Architektur Informationen anschaue
- 12:240: und vielleicht ist Airbus sehr spezieller Fall,
- 12:280: aber wir setzen unser Geschäft
- 12:300: um mit teilweise über 2000 verschiedenen IT Systemen und Applikationen,
- 12:350: die jede ihre eigene Architektur mit sich bringen und Schnittstellen,
- 12:400: dann ist das ein riesen Berg an Datenmengen,
- 12:430: die man modellbasiert erstmal aufnehmen muss.
- 12:480: Wenn sie heute das noch nicht ist und da braucht man sehr viel Geduld,
- 12:540: da braucht man auch eine gewisse Beharrlichkeit und einen langen Atem
- 12:580: auf jeden Fall der. Jetzt hast du Moritz, du hast
- 13:020: drei, du hast von drei, drei Herausforderungen gesprochen.
- 13:050: Ich würde mal an der Stelle
- 13:060: bei dieser ersten
- 13:070: der Datenqualität reingehen und den Ball erstmal zu Sebastian rüber werfen,
- 13:110: weil schließlich
- 13:120: ist es ja auch so, dass ja die Scheer IDS eben da mit euch im Austausch ist.
- 13:160: Vielleicht nehmen wir das gerade mal so mit,
- 13:180: dass wir das einfach noch mal vielleicht greifbar machen können.
- 13:210: Datenqualität als Stichwort.
- 13:220: Eine Herausforderung, Sebastian.
- 13:260: Ja, das ist in der Tat so,
- 13:280: und da will ich gerne voranstellen, dass das ganze Thema
- 13:320: kein Selbstzweck sein darf.
- 13:330: Das haben wir, das haben wir oft gesehen, dass Unternehmen
- 13:370: das einmal machen, weil es irgendwie hip oder en vogue ist,
- 13:410: die Prozesse zu modellieren, die Architekturen zu modellieren.
- 13:440: Und wichtig ist, was Nutzen bringt.
- 13:460: Das bedeutet aber auch viel Arbeit.
- 13:480: Ich bemühe noch mal meine Google Street View von vorhin.
- 13:520: Um das zu bekommen, mussten erstmal wahrscheinlich
- 13:540: tausende von Fahrzeugen mit Kameras auf dem Dach
- 13:570: durch, die durch die Städte fahren, um das zu kartografieren.
- 14:000: Und so ist es im Grunde auch
- 14:020: bei bei Airbus und bei anderen Unternehmen.
- 14:040: Und da haben wir
- 14:060: mittlerweile gute Möglichkeiten, auch von der Scheer IDS zu unterstützen.
- 14:100: Mittlerweile nutzen wir KI.
- 14:110: Es gibt sogenannte Text to Model
- 14:140: Möglichkeiten, dass man also
- 14:160: unstrukturierte Daten schon modellhaft in ein austauschbares Format bringt,
- 14:220: aber auch Referenzmodelle, die zur Verfügung stehen. Die
- 14:250: Scheer IDS hat in in ihrer Datenbank dort Referenzmodelle
- 14:310: zur Verfügung, die man nutzen kann, dass man also nicht von null auf startet.
- 14:340: Und damit kann man diesem ganzen Thema EAM auch den entsprechenden Kickstart geben,
- 14:390: dass man eben nicht auf einem weißen Blatt Papier starten muss.
- 14:430: Also quasi eine Möglichkeiten, diese Datenbefüllung,
- 14:460: diese Datenbasis da an der Stelle zu vereinfachen.
- 14:490: Moritz zwei weitere Herausforderung hast du auch angedeutet.
- 14:530: Ich habe jetzt einfach direkt mal da das von beiden Seiten versucht zu beleuchten.
- 14:570: Mach gerne mal weiter.
- 14:580: Was wäre denn ein weiterer Punkt?
- 15:000: Ja, ein nächstes ist natürlich der nicht immer
- 15:030: direkte Mehrwert, der erkennbar ist, so ein EAM aufzubauen.
- 15:070: Was du schon gesagt hattest Sebastian.
- 15:100: Das bedeutet, dass die Priorität jetzt in vielen Fachbereichen
- 15:140: und auch vom Topmanagement nicht darin liegt,
- 15:170: operative Herausforderungen hinten anzustellen und und sagt
- 15:210: Ich investiere jetzt alles einmal zwei, drei Jahre in EAM und probiere
- 15:260: dann mit einem sauberen Start neu zu starten.
- 15:300: Ganz im Gegenteil.
- 15:310: Und aus
- 15:320: aus meiner Erfahrung heraus läuft das bei vielen Fachbereichen
- 15:360: und und Kolleginnen und Kollegen,
- 15:390: die man für diese Arbeit braucht, im Tagesgeschäft nebenher mit.
- 15:430: Und das muss einem einfach bewusst sein, dass das operative Prioritäten
- 15:490: meistens immer den Vorrang bekommen und demnach auch diese Langfristigkeit
- 15:530: in der Planung. Eine gute,
- 15:560: eine gute Datenbibliothek aufzubauen mit all seinen
- 16:000: IT Systemen, mit all seinen Datenprodukten, mit all seinen Prozessen.
- 16:030: Das ist eine eine sehr sinnvolle Aufgabe, auch langfristig gesehen.
- 16:080: Aber man muss sich einfach klar werden, dass der der direkte Mehrwert
- 16:140: erstmal nicht da ist, sondern es ist eine Investition in die Zukunft.
- 16:170: Und der dritte Punkt ist
- 16:220: ist mehr ein softer Punkt, würde ich sagen.
- 16:250: Und das ist auch der Willen der Belegschaft,
- 16:280: die Transparenz ins System zu bringen.
- 16:320: Wie arbeiten wir denn eigentlich heute?
- 16:340: Welche Applikationen haben wir denn im Einsatz?
- 16:370: Ich weiß nicht, Sebastian,
- 16:380: ob du das vielleicht auch von anderen Kunden wahrnimmst.
- 16:410: Aber allein die Tatsache, durch die Fachbereiche zu gehen
- 16:440: und zu fragen Welche Applikationen habt ihr gerade
- 16:460: im Einsatz? Ob extern eingekauft oder sogar selbst entwickelt?
- 16:500: Und ich bin mir sicher, vieles ist mit VBA und bestimmte
- 16:550: Excel Makros oder so, die teilweise ganze Bereiche steuern aufgebaut worden.
- 17:000: Und ähm, das zu kartographieren und reinzugehen und in ein System zu kippen.
- 17:060: Das ist ein Vertrauensvorschuss,
- 17:100: dem einen die Belegschaft und das Topmanagement gibt
- 17:130: und die kann an vielen Stellen nicht da sein, weil diese Transparenz,
- 17:170: die ermöglicht es dann vielleicht nicht mehr so schnell ad hoc
- 17:210: Prozesse zu umgehen, leichtere Wege zu nehmen, Abkürzungen zu gehen.
- 17:250: Und das ist auch eine Kultur, die wir damit beeinflussen und verändern wollen.
- 17:320: Hinsichtlich mehr Transparenz in einer gewissen Fehlerkultur auch.
- 17:350: Und sich eingestehen
- 17:360: Lasst uns einfach aufzeigen, wie wir heute arbeiten
- 17:380: und wie wir es besser machen können.
- 17:400: Und demnach ist EAM-Einführung, auch Kulturwandel.
- 17:440: Meiner Erfahrung nach.
- 17:450: Bin gespannt, wie du das siehst, Sebastian.
- 17:500: Also,
- 17:510: als du das gerade gesagt hast, da musste ich an an ein Kundenprojekt
- 17:540: denken, wo wir, glaube ich, acht miteinander verbundene Excel
- 17:580: Tabellen hatten, die dann über SVERWEISE verbunden waren
- 18:010: und wo es eine ganz klare Arbeitsanweisung
- 18:030: gab, wie die zu öffnen und zu aktualisieren sind.
- 18:070: Und so furchtbar diese Excel Tabellen waren, die haben funktioniert.
- 18:100: Und das, was du sagst, stimmt.
- 18:120: Der Fachbereich hat dann Angst, dass man dieses funktionierende System wegnimmt,
- 18:170: weil man natürlich feststellt, dass das überhaupt nicht in die IT
- 18:190: Architektur passt, dass das ein riesen Risiko ist,
- 18:230: wenn derjenige, der das VBA programmiert hat
- 18:260: oder der, der diese Excel-Logik aufgebaut hat, dann, ich sage jetzt mal
- 18:300: im positiven Fall in der Lotterie gewinnt, das Unternehmen verlässt.
- 18:330: Das sind alles Dinge, die der Fachbereich gar nicht so auf dem Schirm hat.
- 18:360: Der weiß nur, das funktioniert.
- 18:370: Und das will er vielleicht nicht so leicht hergeben.
- 18:390: Und deswegen ist das ein Punkt,
- 18:420: der im Bereich des Veränderungsmanagements angesprochen werden muss, aber auch
- 18:460: bedacht werden muss, dass man Dinge gegebenenfalls wegnimmt
- 18:500: und die Angst geht.
- 18:510: Und die muss man aber nehmen, weil man
- 18:540: man versucht ja das Beste für das Unternehmen
- 18:580: und auch für den einzelnen Bereich dann zu erarbeiten als Lösung.
- 19:030: Aber ich stelle mir das schon schon interessant
- 19:050: vor, in so einem großen Unternehmen jetzt wie Airbus eben so ein Thema
- 19:080: überhaupt so umzusetzen anzusetzen.
- 19:120: Das stelle ich mir auf jeden Fall als eine großer Herausforderung vor.
- 19:150: Wenn wir jetzt wirklich
- 19:150: bei diesem Stichwort Change Management sind
- 19:170: was sind vielleicht jetzt aus euren Erfahrungen also erstmal Moritz aus der
- 19:210: vielleicht auch noch mal von Airbus.
- 19:230: Was waren so Punkte, die die da jetzt gerade helfen, die wichtig sind?
- 19:280: Sebastian hat ja schon einen angedeutet.
- 19:300: Was würdest du sagen?
- 19:320: Ja, ich würde, eine wichtige Voraussetzung
- 19:370: meines Erachtens ist das Vertrauen des Topmanagements.
- 19:410: Ich habe zwar vorhin gesagt, dass die Priorität nicht immer
- 19:450: darauf liegt, ein EAM aufzusetzen, aber das Vertrauen muss da sein.
- 19:490: Und das Vertrauen, auch langfristig Leute auf dieses Projekt zu setzen
- 19:520: oder auf diese Initiative, die sich damit auseinandersetzen.
- 19:560: Und die auch die Fähigkeit haben, Leute mit einzubeziehen und vor allem auch
- 20:000: über Bilder und ich sage mal User Stories, Use Cases zu arbeiten.
- 20:060: In vielen Meetings, wenn wir probieren,
- 20:090: unsere Vision, unsere Ambitionen zu verkaufen,
- 20:120: dann sprechen wir mit ganz einfachen Bildern.
- 20:140: Hey liebe Führungskraft, mal sehen, welche Projekte dein Team beeinflusst.
- 20:200: Oder du hast eine Mitarbeiter Anzahl von 15 Leuten.
- 20:230: Es wäre doch interessant zu sehen,
- 20:250: welche Rollen diese Mitarbeiter in Prozessen ausführen
- 20:280: und welche Kompetenz Anforderungen der Prozess an deine Mitarbeiter stellt,
- 20:320: damit du sicherstellen kannst, dass deine Mitarbeiter gut befähigt werden.
- 20:350: Oder bevor ein neuer Mitarbeiter ins Team kommt.
- 20:380: Wäre doch klasse, wenn alle
- 20:400: IT Zugänge schon da sind, weil ich weiß, er wird diese Rollen ausführen.
- 20:440: Und das sind User Stories oder Use Cases,
- 20:480: mit dem man das Top Management und auch das
- 20:510: das Mittel Management dazu bringen kann, in diese vernetzte Denke
- 20:560: zu kommen und die Stärken eines EAM-Systems herauszufinden.
- 21:000: Und ich habe noch nicht über IT, Sicherheit und Security
- 21:040: gesprochen, Richtung Ausfallmanagement,
- 21:070: aber da wird Sebastian sicherlich gleich noch aus seiner Erfahrung
- 21:100: paar Sätze zu sagen können. Was ist, wenn ein System ausfällt?
- 21:140: Welche Prozesse sind betroffen und kann ich dann
- 21:160: überhaupt noch meine Teile ausliefern?
- 21:180: Das sind auch spannende Fragen, die EAM beantworten kann.
- 21:240: Dann fragen wir doch mal
- 21:250: Sebastian, Was passiert denn dann, wenn ein System ausfällt?
- 21:280: Ja, ich würde es sogar noch ein Stück weiter.
- 21:300: Also das Beispiel der Systemausfall ist das eine.
- 21:320: Ich würde aber auch mal
- 21:360: einen klassischen Anwendungsfall Wartungsarbeiten.
- 21:400: Ich möchte eine Wartung vornehmen an einer
- 21:430: keine Ahnung Firewall oder an irgendwas technischem.
- 21:470: Wen muss ich denn jetzt informieren und kann ich das machen?
- 21:490: Also laufen aktuell. Ich nehme jetzt mal Moritz.
- 21:520: Bei euch gibt es wahrscheinlich
- 21:530: auch Sonderschichten, die mal Samstag, Sonntag arbeiten.
- 21:560: Kann ich denn jetzt Samstag, Sonntag,
- 21:580: was so typisches Wartungsfenster ist, kann ich jetzt hier einfach ein Upgrade
- 22:030: auf mein System machen oder auf irgendeine auf eine Technologie machen?
- 22:060: Oder stoppe ich da irgendwelche Prozesse?
- 22:090: Wen muss ich denn ansprechen auf der Business Seite, Nicht nur auf der
- 22:130: IT Seite, wenn ich dieses Wartungsintervall vorhabe.
- 22:160: Und das sind so die, die Nutzen Argumentationen und die Use
- 22:190: Cases, die die Moritz angedeutet hat, das steht so in dem im
- 22:250: Widerspruch zu dem, wie man es früher gemacht hat.
- 22:270: Da fand man das modellhafte Darstellen einfach schon schön.
- 22:310: Aber das ist so ein bisschen Modellieren zum Selbstzweck.
- 22:340: Also das ist genau
- 22:350: das Wichtige im Change Management: über den Nutzen kommen, darstellen
- 22:390: welche, welche Benefits bringt mir das persönlich oder wenn ich ein Manager bin
- 22:440: für meine Mitarbeiter?
- 22:450: Was bringt das denen wenn wir diesen Weg zusammen gehen?
- 22:500: Jetzt haben wir viel darüber gesprochen eben was es konkret bringen kann
- 22:540: und haben auch noch mal dieses dieses Google Streetview,
- 22:580: dieses Bild finde ich wirklich, wirklich sehr eindrücklich, um sich vorzustellen,
- 23:010: wie eben etwas, was früher vielleicht so ein Silodenken war, plötzlich
- 23:050: irgendwie so ausgeweitet wird.
- 23:070: Das ist ja,
- 23:080: dass man aus der Vogelperspektive auch auf Dinge blicken kann.
- 23:120: So Richtung Ende würde ich gerne tatsächlich noch mal vielleicht
- 23:160: auch zunächst dich fragen, Moritz, Wenn du es zusammenfassen müsstest.
- 23:200: Vielleicht auch aus der Perspektive vielleicht für andere Unternehmen,
- 23:230: die darüber nachdenken.
- 23:250: Wo merkt man im Alltag am deutlichsten eben,
- 23:280: dass EAM da jetzt einen Unterschied macht oder eben vielleicht auch noch nicht.
- 23:330: Das wäre jetzt meine Frage an dich für Airbus.
- 23:360: Ja, gerne kann ich darauf eingehen, Susan. Wir sind ja
- 23:390: mit unserer Transformationsreise
- 23:410: bei den Prozessen gestartet und haben von vornherein gesagt,
- 23:450: dass wir Prozesse gestalten wollen, die von unseren Mitarbeitenden
- 23:520: verstanden
- 23:530: werden, die lesbar sind, die den Sprachgebrauch
- 23:560: Sprachgebrauch an der Kaffeemaschine in den Fabrikhallen,
- 24:010: dass dieser Sprachgebrauch angenommen wird in der Beschreibung unserer Prozesse
- 24:050: und dass wir das mitarbeiterorientiert machen. Das heißt von vornherein
- 24:100: jeder hat Zugang, jeder kann auch mitgestalten.
- 24:120: Jeder kann auch bei uns einen Prozess, eine Aktivität
- 24:160: oder ein IT System kommentieren, Feedback geben.
- 24:200: Und wir haben eine Governance aufgesetzt, dass dieses Feedback auch angenommen wird
- 24:250: und wahrgenommen wird und darauf reagiert wird
- 24:290: von den verantwortlichen Personen.
- 24:300: Das heißt, unser Ansatz war sehr mitarbeiterorientiert und
- 24:360: das hat auf unserer Reise sehr, sehr gut geklappt.
- 24:400: Und aus dieser Mitarbeiterzentrierung haben sich Communities gebildet,
- 24:440: entweder fachbereichspezifisch oder sehr modellierungsspezifisch.
- 24:500: Zum Beispiel treffe ich mich jede Woche eine Stunde lang mit allen Modellierenden
- 24:560: an, die teilweise 40 50 Personen,
- 25:020: wo wir über Practices sprechen, wo wir uns austauschen, was gut geklappt
- 25:060: hat, was nicht gut geklappt hat
- 25:070: und wo wir vielleicht an an Qualitätskontrollen
- 25:110: in unserem System noch mal nachschärfen müssen, damit die Karte auch
- 25:150: von allen gut lesbar gemacht wird.
- 25:170: Und wenn sich diese Communitys über Jahre halten, dann ist das ein sehr,
- 25:220: sehr gutes Anzeichen dafür, dass so eine Transformationsreise
- 25:250: und auch das Change Management gelingen kann.
- 25:290: Vielen Dank für diese Einblicke.
- 25:310: Ich war so weiter.
- 25:330: Kommunikation, was ja da eben eine große Rolle spielt.
- 25:370: Vernetzung und dann dieses diese Karte, die dadurch einfach immer besser wird.
- 25:420: Ich würde Sebastian noch gern dich noch mal zum Schluss fragen aus deiner Perspektive
- 25:480: Was würdest du auch vielleicht ganz grundsätzlich sagen?
- 25:510: Was denkst du, welche Rolle wird EAM auch künftig spielen?
- 25:540: Vielleicht auch im Zusammenspiel mit KI, mit Datenstrategien?
- 25:590: Was würdest du, wie würdest du EAM für die Zukunft verorten?
- 26:040: Also aus meiner Sicht ist das unverzichtbar,
- 26:060: ein unverzichtbarer Bestandteil in der Zukunft, gerade was KI angeht.
- 26:100: Moritz hat vorhin
- 26:110: das Thema VBA und ich weiß gar nicht, ob alle wissen, dass es Visual Basic for Access
- 26:150: oder für die auch in Excel verwendbar
- 26:180: und aus meiner Sicht ist KI
- 26:210: ein Kandidat und die einzelnen,
- 26:230: ich sage jetzt mal GPTs und Agenten sind gute Kandidaten,
- 26:270: um um die VBAs der Zukunft zu sein, also Insellösungen, die entstehen.
- 26:320: Viele machen sich sehr gute Gedanken.
- 26:340: Wo kann KI helfen? Und wir bauen jetzt.
- 26:370: Im Grunde sehen wir das, dass diese Inseln wieder aufgebaut werden.
- 26:400: Fachbereiche überlegen sich da könnte ich ein KI
- 26:440: Unterstützer, da könnte ich
- 26:450: KI Unterstützung benötigen, da könnte ich eine benötigen.
- 26:480: Mit einem Enterprise Architecture Management habe ich es im Griff
- 26:520: und kann es auch strategisch steuern.
- 26:540: Und ich glaube, es wird ein unverzichtbarer,
- 26:570: eine unverzichtbare Disziplin in einem Unternehmen sein,
- 27:010: Enterprise Architecture Management zu machen.
- 27:030: Ansonsten verliert man sich dort in der KI Welt und hat ein
- 27:060: ein unstrukturiertes Gebilde in seiner Unternehmung.
- 27:100: Was das Thema KI angeht. Das sind auf jeden Fall klare Worte
- 27:140: jetzt so gerne Moritz, wenn ich darauf Bezug nehmen darf, Sebastian.
- 27:180: Wir haben heute die Erstellung von unserer Landkarte,
- 27:230: von unseren Modellen fast 100 % manuell, das heißt, da sitzen wirklich Mitarbeitende
- 27:290: und modellieren die Inhalte rein.
- 27:320: Und wenn wir das ausweiten
- 27:350: wir müssen ja diese Landkarte auch
- 27:360: maintainen, wenn ein Baum gefällt wird, wenn eine Straße dazukommt, heute auch
- 27:400: noch alles händisch. Und langfristig, sehe ich da Riesenpotenzial.
- 27:450: Dass wir sowas durch verschiedene Input Parameter,
- 27:490: sei es durch formularbasierte Modellierung oder die Vernetzung
- 27:530: von unterschiedlichen Quellsystemen, wo die Modelle sich automatisch erstellen,
- 27:580: dass wir das KI basiert, unterstützen können.
- 28:010: Und das ist ja nur die Kartographie der IST-Architektur.
- 28:060: Wenn wir jetzt in die Zukunft denken und sagen, wie soll denn die Architektur
- 28:090: in fünf oder in sechs oder in sieben Jahren aussehen?
- 28:120: Dann kam mir die KI vielleicht irgendwann auch noch
- 28:170: aufzeigen, wo ich Optimierungspotenziale habe,
- 28:200: weil sie schlummernde Potenziale herausfindet
- 28:230: oder weil sie automatisch erkennt
- 28:250: Hier habe ich Fähigkeiten, die ich zurzeit mit drei Tools mache.
- 28:280: Das schaffst du aber mit einem marktfähigen Tool.
- 28:310: Da brauchst du nur eins und somit sparst du Kosten.
- 28:330: Das heißt, diese Fähigkeiten, diese riesigen Datenmengen zu analysieren
- 28:370: und Vorschläge zu geben, da sehe ich auch einen sehr, sehr großen Mehrwert drin.
- 28:430: Ja, auf jeden Fall
- 28:440: ganz klare
- 28:440: Zukunftsperspektiven, auch da noch mal und es zeigt vielleicht auch das noch mal
- 28:480: zum Schluss, dass eben EAM Enterprise Architecture Management
- 28:530: ja nicht nur jetzt vielleicht so ein Spartenthema dann in dem Moment sein kann,
- 28:570: sondern eben für ein Unternehmen Struktur und Zusammenarbeit bieten kann
- 29:020: und perspektivisch auch noch mehr für die Zukunft.
- 29:050: An der Stelle möchte ich mich bedanken bei Moritz Sprenger von Airbus
- 29:090: und bei Sebastian Rösch von der Scheer IDS für die Einblicke.
- 29:120: Vielen Dank für das Gespräch.
- 29:140: Danke schön Susan.
- 29:160: Danke Susan.
- 29:180: Das war re:invented der Business Podcast von Scheer IDS.
- 29:230: Mehr Impulse, Best Practices und Hintergründe finden Sie auf scheer-ids.de
- 29:290: Wenn Sie wollen hören wir uns in der nächsten Folge wieder.
- 29:320: Bis dahin. Machen Sie's gut.