Latest / Der Gutekunst Therapie Talk / Folge 8 - Haltung, Herausforderungen, Heilungsprozess
Transcript
- 0:01Speaker 1: Herzlich willkommen
- 0:02Speaker 0: zum
- 0:02Speaker 1: Gute-Kunsttherapie Talk.
- 0:05Speaker 1: Wir stiften zur Gesundheit an und teilen unsere interdisziplinäre Perspektive auf Gesundheit, Entwicklung und Wohlbefinden.
- 0:15Speaker 1: Ja und heute habe ich einen ganz besonderen Gast die Liebe Manuela.
- 0:20Speaker 1: sie ist aus dem nicht therapeutischen Umfeld und unser Thema wird hat sein Haltung Herausforderung Und Heilungsprozess.
- 0:32Speaker 1: Ja, herzlich willkommen, liebe Manuela!
- 0:36Speaker 0: Herzlich Willkommen, liebe Susanne.
- 0:38Speaker 0: Ich freue mich auch total sehr hier sein zu dürfen.
- 0:42Speaker 0: Wir kennen uns seit einem knappen Jahrzehnt.
- 0:47Speaker 0: So lange begleitest du meine Familie und mich Mit deiner wertschätzenden Art mit einer Kraft die du uns gibst Wo wir alle sehr viel davon profitieren konnten.
- 1:00Speaker 0: Meine Freude hier sein zu dürfen musste erst
- 1:05Speaker 1: wachsen,
- 1:07Speaker 0: weil ich kann das begründen.
- 1:09Speaker 0: Du schreibst mir eine WhatsApp und schriebst in deinem Gehirn ist da so einer Idee aufgeploppt?
- 1:19Speaker 1: Ja, wie das halt manchmal so ist, glaubt was auf!
- 1:21Speaker 1: Ich vermute auch
- 1:22Speaker 0: wir das mal von meiner Sache, ich sage muss es... Du hast ein total weitverzweigtes und sehr unterstützendes und interessantes Gehirn, dass ich eben für diesen Podcast in Frage käme.
- 1:40Speaker 0: Und die erste Reaktion?
- 1:41Speaker 0: Nein!
- 1:42Speaker 0: Gar keinen Fall.
- 1:43Speaker 1: Das ist übrigens die typische Reaktions von allen.
- 1:46Speaker 1: Nur mal so.
- 1:47Speaker 1: Hast
- 1:47Speaker 0: nicht für mich.
- 1:49Speaker 0: Ich bin da viel zu schüchtern.
- 1:53Speaker 0: Ich rede gewandt genug Und trotzdem sitze ich jetzt hier
- 1:57Speaker 1: und habe
- 1:58Speaker 0: damit ja schon dieses Haar wie Herausforderung angenommen.
- 2:02Speaker 0: Genau,
- 2:03Speaker 1: Trommelwirbel
- 2:04Speaker 0: freue mich!
- 2:06Speaker 0: Es ist wirklich ein Thema wo ich Erfahrung dazu habe und dass mir auch irgendwie eine Herzensangelegenheit ist das so ein bisschen in die Welt zu tragen auch andere Anteile nehmen zu lassen?
- 2:23Speaker 0: Ja,
- 2:23Speaker 1: genau.
- 2:25Speaker 1: Wie gesagt, die Gäste, das ergibt sich und du warst zu diesem Thema tatsächlich der Wunschgäste und schön, dass du die Herausforderung angenommen hast.
- 2:42Speaker 1: Und unsere drei Themen, die wir heute miteinander bewegen
- 2:46Speaker 0: wollen... Mal
- 2:47Speaker 1: gucken!
- 2:48Speaker 1: Wir wollen ja nicht erst den zweiten Strinn, sondern es ist ein Therapietalk in dem Moment ein Gespräch von der anderen Seite aus Sicht einer begleitenden Angehörigen und also auch die in diesen Prozessen immer mit involviert sind.
- 3:10Speaker 1: Therapeuten alleine bewirken gar nichts, wir brauchen das Umfeld.
- 3:14Speaker 1: Die Menschen die mit uns gemeinsam diesen Heilungsprozess diesen Weg geben.
- 3:20Speaker 1: genau und was mich an dir immer beeindruckt hat mit welcher Ruhe, mit welcher Kraft?
- 3:27Speaker 1: Mit welcher unendlichen Geduld.
- 3:30Speaker 1: Mit welchen Ausdauer?
- 3:31Speaker 1: Mit wie viel Vertrauen?
- 3:34Speaker 1: Wie viele Zuversicht?
- 3:35Speaker 1: Wirklich auch in Situationen... Jetzt habe ich Gänsehaut
- 3:39Speaker 0: wo
- 3:40Speaker 1: ich auch manchmal gesagt hab Gott!
- 3:42Speaker 1: Woher nimmst du das?
- 3:43Speaker 1: und das hat ganz viel mit deinem Wesen, mit deiner Haltung
- 3:48Speaker 0: zu
- 3:49Speaker 1: tun.
- 3:50Speaker 1: Genau vielleicht kannst du das Mal beschreiben, was das so dich da ausmacht.
- 3:56Speaker 0: Ja ... also ich bin erst mal
- 4:00Speaker 1: einfach nur Frau,
- 4:02Speaker 0: Ehefrau.
- 4:03Speaker 0: Bin Mutter zweier Kinder und ich bin Angehörige von Menschen mit ... sag es mal Punkt, normalerweise käme zur Beeinträchtigung Behinderung.
- 4:15Speaker 0: Und ich sage aber sind Menschen mit besonderen Begabungen drückt ja eigentlich schon meine Haltung
- 4:24Speaker 1: aus.
- 4:25Speaker 0: Ich denke, wenn ich so in mich reinhöre ein sehr wohlwollender Mensch mir selbst gegenüber und auch den Menschen im Umfeld zu dieser innere Haltung.
- 4:42Speaker 0: also ich kann gut mit mir selbst zu mir selbst sein und mir ist es ganz wichtig auch gut mit den Menschen zu sein um mich drum herum.
- 4:52Speaker 0: Ja,
- 4:53Speaker 1: und ich glaube das ist wirklich eine Haltung nicht so in die Bewertung zu gehen.
- 4:58Speaker 1: Das ist gut, dass es schlecht, das ist beeinträchtig, das normal.
- 5:02Speaker 1: So muss es sein, so ist es nicht.
- 5:04Speaker 1: Sondern es ist wirklich ne Haltung auch ne Gabe, die Menschen sozunehmen wie sie sind um das zu tun was notwendig ist im Sinne des Wortes um vielleicht ein Not in solchen Situationen war der bestimmt auch in der Vergangenheit um eine Not zu wenden.
- 5:21Speaker 1: und dafür braucht es eben diese Haltung, die Präsenz und die Kraft, aus der du schöpfen kannst.
- 5:28Speaker 0: Wo das jetzt herkommt habe ich überlegt, das wird ja viel erzählt in so dieser Kindheit ist schon prägend.
- 5:36Speaker 0: Ich hatte da wahrscheinlich das Glück Ja gut aufgenommen gewesen zu sein in meiner Familie.
- 5:43Speaker 0: mir wurde das vorgelebt Und ich kann das dadurch auch gerne umsetzen, weitergeben.
- 5:50Speaker 0: Und ich spüre in mir auch so ein Rohvertrauen.
- 5:55Speaker 0: Ich habe
- 5:56Speaker 1: so einen Kommano.
- 5:58Speaker 0: Das wird schon gut.
- 6:00Speaker 0: So ein wirklich... und das ist nicht der Kopf, der es nur sagt.
- 6:04Speaker 0: Ich kann das wirklich auch
- 6:05Speaker 1: spüren.
- 6:05Speaker 1: Ist das Herz?
- 6:08Speaker 1: Ja!
- 6:10Speaker 1: Du hast dich auch immer auf alles begleiten mit eingelassen.
- 6:14Speaker 1: Wir haben ja viel mit angerufen zu tun und wir ganz viel erklären, wir erklären gerne und viel.
- 6:18Speaker 1: Und wenn aber so eine Übereinstimmung und dieses Vertrauen ... Ja!
- 6:24Speaker 1: Das was du jetzt hier tust das darfst du und dass wird gut werden.
- 6:29Speaker 1: also und das hat sehr gut gemetscht.
- 6:32Speaker 0: Zu dem Herz gibt es eine ganz schöne Begebenheit.
- 6:36Speaker 0: Über zwanzig Jahre her, ich war bei einem Arzt gewesen.
- 6:40Speaker 0: Da wurde das Herz mit vermessen und dann sagt er hat es wahrscheinlich negativ gemeint.
- 6:47Speaker 0: also ihr Herz ist an der Obergrenze der Norm.
- 6:52Speaker 0: Das war für mich so.
- 6:54Speaker 0: Das ist was Schönes.
- 6:56Speaker 0: Ja!
- 6:57Speaker 0: Ich habe ein großes Herz.
- 6:58Speaker 1: Und wundert Prozent, ja?
- 7:00Speaker 1: Es ist auch eine schöne Erwendung.
- 7:02Speaker 1: Dein Herz ist an der Obergrenze da normal.
- 7:04Speaker 0: Nein, der hat die Größe.
- 7:06Speaker 0: Hat das vermessen und das ist ja auch eine Haltung.
- 7:09Speaker 0: Das ist ja so...
- 7:12Speaker 1: Herzlichkeit, Herzverbundenheit
- 7:14Speaker 0: und
- 7:15Speaker 1: ein sehr schönes Bild.
- 7:17Speaker 0: Ja
- 7:17Speaker 1: genau.
- 7:17Speaker 1: Das trage
- 7:18Speaker 0: ich in mir.
- 7:20Speaker 1: Genau.
- 7:20Speaker 1: Und wohin hatte ich denn diese Herzverbundlichkeit Haltung getragen?
- 7:26Speaker 1: um mit diesen Herausforderungen, die es ja in der Vergangenheit gab und vielleicht auch noch gibt.
- 7:31Speaker 1: Und mit dem Leben, mit dem Alltag, mit den Menschen sein, mit einem Frau sein, umzugehen?
- 7:41Speaker 0: Ich brauche immer so ein bisschen Anker im Kopf.
- 7:46Speaker 0: Meines ist zum Beispiel seit mehreren
- 7:51Speaker 1: Jahren
- 7:53Speaker 0: für mich steht weit oben den Raum halten Da kann sich nur jeder was darunter vorstellen, wie er das so denkt.
- 8:00Speaker 0: Auch dieser Watchtarm-Halt ist damit drinne von Haltung den Raum halten in dem Lebennut möglich ist für mich selber genau wie für meine Familie.
- 8:15Speaker 0: Ja
- 8:16Speaker 1: und es ist ja wirklich etwas ganz dienliches ein Raum zu halten d.h.
- 8:21Speaker 1: präsent zu sein Schutz zu geben, weil man in der Situation die gerade ist.
- 8:30Speaker 1: Die Person ist die das kann.
- 8:32Speaker 0: Richtig!
- 8:32Speaker 1: Wenn die andere es grade nicht vermarkt?
- 8:35Speaker 1: Richtig Ja
- 8:37Speaker 0: Genau.
- 8:38Speaker 0: Und das zweite war noch Wo das bei uns dann schwer wurde in der Familie.
- 8:45Speaker 0: Dann haben viele eben ganz normal reagiert wie willst du das jetzt alles schaffen?
- 8:52Speaker 0: Das ist doch alles viel zu viel für dich.
- 8:54Speaker 0: und Wie soll das überhaupt gehen?
- 8:58Speaker 0: Und ich habe nur ein paar Tage eigentlich in dieser Schwere gehangen.
- 9:03Speaker 0: Ich hab dann angefangen, auch Tagebuch zu schreiben und automatisch plättet man ja immer zurück und liest das nochmal.
- 9:12Speaker 0: Das hat mir ganz sehr geholfen und ich habe dadurch eine andere Sichtweise bekommen also nicht nur das schwere gesehen was von diesen Herausforderungen und ja, Herausforderung auf uns zu kommen.
- 9:29Speaker 0: Sondern eben auch die sich daraus entwickelten schönen Dinge.
- 9:35Speaker 0: Ja.
- 9:35Speaker 1: Und da beschreibst du eine ganz wichtige Ressource über das Schreiben raus aus dem eigenen Körper hin in ein Tagebuch, auf Papier was bringen.
- 9:47Speaker 1: Das ist ja auch etwas, was einen selber Stabilität gibt, was ein Heil-Halt gibt Und man bleibt nicht in so einer Hilflosigkeit gefangen, sondern geht auch in eine Selbstwirksamkeit.
- 10:04Speaker 1: Das ist ja für diesen Heilungsprozess wichtig.
- 10:12Speaker 1: Es gibt Veränderungen die gehen von heute auf morgen und dann gibt es aber die meisten Veränderung brauchen Zeit ähnlich wie ... wie in der Natur.
- 10:22Speaker 1: Manche Blüte, die dann aufploppt, hatte ja vorher eine Entwicklungszeit und wir sehen dann das Blüten der Blume aber nicht dem Weg dahin.
- 10:32Speaker 1: und so ein Tagebuch ist auch ne Wegbeschreibung, ne Froschungsreise, wie auch immer... also das wären meine Worte.
- 10:39Speaker 1: was war denn für dich dieser Weg?
- 10:46Speaker 0: Wie meinst
- 10:47Speaker 1: du?
- 10:47Speaker 1: Du hast ja gesagt, du hast das Tagebuch geschrieben.
- 10:50Speaker 1: Das war ein Anker für dich und wenn du zurückplättelst, wie würdest du diesen... Man kann es auch einfach als Weg bezeichnen.
- 10:59Speaker 1: Also das ist ja dein Familienweg oder euer Familienweg,
- 11:07Speaker 0: eure Geschichte,
- 11:08Speaker 1: eure Vergangenheit.
- 11:14Speaker 0: Kann ich jetzt so nicht, nicht formulieren?
- 11:16Speaker 0: Das ist mir zu groß das Ding.
- 11:18Speaker 0: Dann lasse
- 11:18Speaker 1: man ihn wunderbar!
- 11:20Speaker 1: Genau, das machen wir nicht.
- 11:21Speaker 1: Also du hast für dich eine Möglichkeit gefunden damit umzugehen
- 11:27Speaker 0: und dass es gut formuliert
- 11:29Speaker 1: wird.
- 11:29Speaker 1: Und dann hast du ja also selber auch beschrieben, dass du nur kurz in dieser Schwere warst... und das ist diese enorme Kraft, aus der du
- 11:42Speaker 0: schöpfst.
- 11:43Speaker 1: Was sind denn so deine ... Weil du auch gesagt hast, du kannst gut mit dir umgehen?
- 11:47Speaker 1: Was sind dann deine Ressourcen für dich?
- 11:53Speaker 1: Und ich meine, du hast ganz viele Ressoursen!
- 11:56Speaker 1: Die größten Selbstverständlichkeiten sind ja unsere größten Stärken.
- 12:01Speaker 1: Ich nehme dich als sehr selbstverständlich wahr, wenn ich dir sagen lasse.
- 12:05Speaker 1: Das finde ich bewundernfert und großartig.
- 12:09Speaker 0: Ja, so dieses schon in sich ruhen können.
- 12:13Speaker 0: Das kann ich gut.
- 12:15Speaker 0: Das ist auch wirklich von ganz innen.
- 12:19Speaker 0: Ich
- 12:19Speaker 1: kann auch
- 12:20Speaker 0: mal... wenn es mal ganz hochkocht das einfach nicht an mich ran lassen.
- 12:27Speaker 0: Also dann eine Grenze ziehen.
- 12:33Speaker 0: Von diesen Herausforderungen die so anstehen
- 12:44Speaker 1: Das macht nichts, die Herausforderungen anstehen.
- 12:47Speaker 1: Ich
- 12:47Speaker 0: hatte so viele Herausforderungen,
- 12:49Speaker 1: aber das ist jetzt gerade ... Genau und wenn wir mal sehen, es waren so viele, es war wirklich sehr viel.
- 12:55Speaker 1: und trotzdem ist dann wieder die Haltung, die gesagt hat... Es wird dieses Zuversicht, dieses Vertrauen was du auch sagst, das ist Urvertrauen.
- 13:07Speaker 0: Und diese Herausforderung ist wirklich, wenn's schwer wird zu bei sich bleiben?
- 13:12Speaker 0: Wobei ich ja gesagt hab, ich kann gut in mich ruhen.
- 13:15Speaker 0: Weil sie sich bleiben.
- 13:17Speaker 0: Da hattest du mir auch geholfen mal vor vielen Jahren?
- 13:20Speaker 0: Das ist auch ein bisschen lustig.
- 13:22Speaker 0: Da war ich bei dir und du sagst das Ja, es gibt so die Frauen, die erlegen dass Mammut und zerteilen es und packen es im Tüten Und tun sind die Gefriertrohe und hat es mich damit angesprochen.
- 13:39Speaker 1: Okay!
- 13:41Speaker 0: dass ich dann eben nicht bei mir bin, dass es ja doch alles dann zerflückt und viel zuviel wird.
- 13:49Speaker 0: Und das hatte ich mir aber gut angenommen
- 13:51Speaker 1: also bei
- 13:52Speaker 0: mir genau bei sich bleiben.
- 13:55Speaker 0: Auf jeden Fall eine Herausforderung.
- 13:58Speaker 1: Daran merkst du ja, dass Dinge groß werden
- 14:01Speaker 0: wenn du
- 14:01Speaker 1: den Kontakt zu dir verlierst?
- 14:03Speaker 1: Das ist auch ein guter Gradmesser für dich Genau.
- 14:07Speaker 1: Und das ist ja vielleicht für alles, was gemeistert ist, gewürdigt, dass es auch gewürdicht werden kann und auch das Wissen... Wir wissen ja alle nicht, was auf uns zukommt.
- 14:20Speaker 1: Und so diesen Mut zu haben okay ich weiß welche Ressourcen ich habe, was ich vermag wie gut ich den Kontakt zu mir halten kann um wenn's schwierig wird, wenn wir wegrutschen.
- 14:31Speaker 1: Das sind keine Maschinen.
- 14:35Speaker 1: dass wir Themen haben, die sind zu groß.
- 14:38Speaker 1: Dass sie eben portionieren und Schritt für Schritt
- 14:42Speaker 0: ... Und vielleicht auch nicht alles auf sich beziehen?
- 14:47Speaker 0: Ja Also es gibt teilweise Stimmungen wo ich dann sage Ich war vielleicht der Auslöser dafür aber eigentlich nicht der Grund.
- 14:58Speaker 0: also das ist jetzt... Ich hatte es anders gemeint Es war wohlwollend von von mir ist beim Gegenüber, das kann auf Arbeit sein.
- 15:08Speaker 0: Das kann in der Familie sein aber anders angekommen und ich habe dann auch gelernt eben nicht auf die Stimmung einzusteigen.
- 15:16Speaker 0: Ja wunderbar!
- 15:17Speaker 0: Das
- 15:17Speaker 1: ist ganz großes Kino und dass es sehr heilsam nicht um sich nicht auf jede Stimmung die im Raum ist drauf zu setzen sondern tatsächlich zu schauen.
- 15:29Speaker 1: womit kann ich in Kontakt?
- 15:31Speaker 1: Was ist mit mir koherent und was ist disonant?
- 15:35Speaker 1: Was lasse ich jetzt wirklich nicht an mich ran, weil es einfach nicht meine Suppe ist.
- 15:39Speaker 1: Und die Themen der anderen sind nicht unsere Hausaufgaben.
- 15:44Speaker 1: Wir können begleiten unterstützen den Raum halten hat jetzt unmittelbar mit mir zu tun.
- 15:51Speaker 1: Also das ist schon eine sehr große Weisheit, Lebensglugheit und
- 15:59Speaker 0: je nachdem wie wichtig mir dann der andere ist natürlich dann ohne eingeschnappt oder sonst irgendwas sein wieder in Kontakt kommen.
- 16:08Speaker 1: Ja, wow also das ist toll!
- 16:11Speaker 1: Ich könnte mir ab und an mein kurzes Eingeschnapp sein, dann komme ich auf den Kontakt.
- 16:15Speaker 1: Aber jeder reguliert und reagiert anders.
- 16:20Speaker 1: Es gibt nicht so ist es richtig und nur so wird's gemacht.
- 16:24Speaker 1: Und auch dieses Thema sich Unterstützung holen mit anderen gemeinsam
- 16:31Speaker 0: die
- 16:32Speaker 1: Herausforderungen einzunehmen da hast du ja auch
- 16:35Speaker 0: Erfahrung.
- 16:36Speaker 0: Das musste ich auch nicht lernen.
- 16:38Speaker 0: also ich kann wirklich gut Hilfe annehmen.
- 16:41Speaker 0: Ich bin selber auch offen, neugierig.
- 16:46Speaker 0: Les hin und wieder Artikel.
- 16:49Speaker 0: Versuch mich da gut weiterzuentwickeln?
- 16:53Speaker 0: Ja.
- 16:54Speaker 0: Viele können ja nicht Hilfe annehmen sagen müssen alles selber machen.
- 16:58Speaker 1: Und das ist ja dafür gibt es uns als Menschenfamilie dass wir miteinander bestimmte Dinge auch schöne Sachen erleben.
- 17:07Speaker 1: Wir sind soziale Wesen und da gehört das ja alles dazu, also die schönen Dinge, die herausfordernden Dinge, auch die schweren Zeiten durch die man miteinander tragen kann.
- 17:20Speaker 0: Weil du kurz sagst, schwere Zeit?
- 17:22Speaker 0: Guck mal auf die Ohren, es läuft!
- 17:24Speaker 0: Die zwanzig Minuten sind ja so schnell rum...
- 17:27Speaker 1: wir können voll länger... Das ist immer
- 17:31Speaker 0: noch gar nicht beim Buchstabe.
- 17:32Speaker 0: Habi Heilung.
- 17:34Speaker 1: Da gehen wir jetzt hin!
- 17:35Speaker 1: Genau,
- 17:36Speaker 0: ein Heilungsprozess.
- 17:39Speaker 0: Da gab es auch vor vielen Jahren so ein schönes Erlebnis.
- 17:45Speaker 0: Ich wusste bis dahin nicht dass es dieses Lied dazu gibt Möge Heilung geschehen und es gibt auch einen meditativen Tanz dazu Und ich habe den mit getanzt und dann kam dieses Lid Und das hat mich überrannt.
- 18:04Speaker 0: Das hat mich so überrannte, ich bin ganz klein geburten in mich zusammen geweint und hab daran eigentlich gemerkt wie ... Wie mich das bewegt?
- 18:16Speaker 0: Ja!
- 18:17Speaker 0: Wie wichtig dieser Heilungsprozess ist.
- 18:21Speaker 0: Mhm.
- 18:21Speaker 0: Ja, das wollte ich gerne noch mit so formulieren.
- 18:25Speaker 1: Ja.
- 18:25Speaker 1: Und Heilung ist ja nix was wie ein Lichtschalter ist
- 18:28Speaker 0: an aus... Genau
- 18:30Speaker 1: Es ist ein Weg, es ist ein Prozess und... ...es ist auch eine Sehnsucht.
- 18:38Speaker 0: Die können
- 18:38Speaker 1: da richtig durch?
- 18:39Speaker 1: Ja!
- 18:40Speaker 1: Und das darf auch Raum
- 18:41Speaker 0: bekommen.
- 18:45Speaker 1: Auch da warst du ja hoffentlich auch in einem Umfeld wo jemand anders oder die Musik in den Raum gehalten
- 18:53Speaker 0: hat.
- 18:53Speaker 0: Auf jeden Fall.
- 18:54Speaker 1: Also was wechselseitiges.
- 18:59Speaker 1: geschieht.
- 19:00Speaker 1: Und Heilung, ich war erst vor ein paar Wochen in Lurt, in dieser heiligen Städte und da ging Menschen hin mit ganz großer Hoffnung, mit ganz viel Sehnsucht.
- 19:13Speaker 1: Das hat mich da sehr berührt weil das was ich beobachtet habe der dachte ich okay Heilung ist so klingt zu absolut wenn ich dort bin muss das passieren und wenn es nicht passiert bin ich traurig und enttäuscht.
- 19:27Speaker 1: Aber ein Heidungsprozess offenbart ja auch mal Wunder am Wegesrand.
- 19:33Speaker 1: Welchen Schritte?
- 19:35Speaker 1: Die wir sonst gar nicht hätten erleben können.
- 19:37Speaker 1: Genau, das sehe ich genauso.
- 19:40Speaker 1: Und da warst du auch immer in deiner Rückmeldung, der Beobachtungen, deiner Familie so sehr präzise und sehr wohlwollend und sehr ... Ja, auch so tief in einer Wahrnehmung dass Also, dass du dich über diese Schritte wirklich so ehrlich
- 19:57Speaker 0: gefreut
- 19:58Speaker 1: hast.
- 19:58Speaker 1: und ja das ist eine Prozessbeschreibung.
- 20:02Speaker 0: Nebenbei sogar ein Arzt will hier einen Ergebnis in Heilung haben aber nebenbei ergeben sich so Momente die ohne der Krankheit gar nicht aufgetreten werden also schöne Momente mehr Verbundenheit miteinander.
- 20:23Speaker 0: Da wäre ich sonst in meinem Hamsterrad, wo jeder so drinnen steckt.
- 20:29Speaker 0: Ja gar nicht dahin gekommen.
- 20:31Speaker 0: Das ist eine Besonderheit.
- 20:34Speaker 1: Und das gibt es auch in der Forschung im Begriff, da heißt posttraumatisches Wachstum.
- 20:39Speaker 1: Dass man aus diesen üblen Herausforderungen tatsächlich etwas Neues Schönes entstehen kann was man vorher möglicherweise nicht erlebt hat und was man dann aber sehen und wertschätzen
- 20:52Speaker 0: kann.
- 20:55Speaker 1: Ja, das sind die Geschenke, die es dann gibt.
- 20:59Speaker 1: Richtig!
- 21:05Speaker 0: Ich habe auch gerade so einen tiefen Säufzer.
- 21:09Speaker 1: Das ist ja auch atmen, regulieren, loslassen, würdigen, anerkennen, wertschätzen.
- 21:17Speaker 1: Wenn du jetzt an unsere zuhörenden Satzheit ist oder eine Botschaft, oder eine Idee.
- 21:25Speaker 1: Wie würdest du das denn formulieren in Bezug auf Dinge die passieren und herausfordern sind?
- 21:33Speaker 1: Die vielleicht auch schlimm sind, die zu bewältigen sind?
- 21:37Speaker 1: so
- 21:39Speaker 0: eigentlich zwei war es an sich
- 21:40Speaker 1: glauben und weitermachen ja nicht Das lasse ich so stehen, würde es auch noch mal die Zusammenpassung in unserem Gespräch gut zu sich sein.
- 22:00Speaker 1: Damit wir gut zu anderen sein können, einen Raum halten können wenn wir die einzigen sind, die es vermögen, wenn unser Gegenüber ist nicht kann und annehmen können dass jemand für uns den Raum hält, wenn wir es mal nicht können
- 22:16Speaker 0: Toll zusammengefasst.
- 22:19Speaker 1: Ja, dann danke ich dir ganz herzlich und wir verabschieden uns an dieser Stelle.
- 22:24Speaker 1: Wir reden jetzt selber noch ein bisschen weiter.
- 22:26Speaker 1: das Mikro wird
- 22:27Speaker 0: ausgemacht
- 22:28Speaker 1: Und ja Danke fürs lauchen fürs zuhören und wenn du jemanden kennst der vielleicht von unseren Gesprächen halten profitieren kann Dann leite diesen podcast diese folge gerne weiter.
- 22:42Speaker 1: hab einen zauberhaften tag und lebe glücklich Tschüss!