Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 063 Tarot in der Literatur - Folge 19: Die Rückkehr des Königs l mit Tino Wiesinger
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- Petra Baum: Hallo zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Taro in der Literatur. Ich bin Petra Baum von Spirit Mind Energy und begrüße wie immer ganz herzlich Tino Wiesinger an meiner Seite. Nachdem wir bereits die beiden ersten Bände von Tolkiens großen Epos Herr der Ringe, und zwar die Gefährten und die zwei Türme, im Spiegel des Tarot betrachtet haben, wenden wir uns heute dem Abschluss der Trilogie zu Die Rückkehr des Königs. Mit diesem dritten Band erreicht die Geschichte ihren Höhepunkt. Wir erleben die Rückkehr Aragorns auf dem Thron von Gondor, die letzte große Konfrontation mit Saumon und die alles entscheidende Prüfung am Schicksalsberg. Viele der Handlungsstränge, die Tolkien über Jahrzehnte hinweg entwickelt hat, finden hier ihren Abschluss. Über den Autor haben wir bereits in der ersten Folge ausführlicher gesprochen. Für den heutigen Band möchte ich jedoch noch eine Besonderheit hervorheben. Tolkien prägte einen eigenen literarischen Begriff, die sogenannte Eukatastrophe. Darunter verstand er den unerwarteten glücklichen Wendepunkt, der genau dann eintritt, wenn jede Hoffnung verloren scheint. Und genau dieses Motiv zieht sich wie ein roter Faden durch die Rückkehr des Königs. Damit wenden wir uns jetzt wieder der Geschichte selbst zu und gehen bewusst dieses Mal auf einige andere Figuren, denn wir haben ja schon so einige betrachtet Von daher noch mal herzlich willkommen, lieber Tino. Was hast du uns mitgebracht? Tino Wiesinger: Hallo liebe Petra und hallo ihr lieben anderen. Ja, heute geht es quasi ⁓ den Abschluss dieser Trilogie, mit der ich mich ja erst seit relativ kurzer Zeit intensiv befasst habe, weil ich immer ein bisschen abgeschreckt war vor... dem Herrn der Ringe. Ich dachte es geht zu sehr ums Kämpfen und es geht hier ⁓ Gewalt und irgendwelche Schlachten, hier ausgefrochten werden. Und das war nie mein Ding. Und jetzt auch so mit Abschluss dieser Trilogie erkennt man glaube ich oder habe ich auch erkannt wie innere des Menschen, wie das Schicksal der Menschen damit auch in Verbindung steht. Es geht gar nicht so sehr ⁓ diese Schlachten und ums Kämpfen, sondern es geht ⁓ die individuellen Personen. Und heute wenden wir uns, hast du ja auch schon gesagt, Personen zu, die wir vielleicht noch bisher nicht so intensiv betrachtet haben oder die auch in den in der Rückkehr des Königs erst überhaupt vorkommen und vorher noch nicht vorkommen sind. Und einer dieser Figuren ist Denethor. Denethor ist ein sogenannter Truchses, der auf der Ersatzweise sozusagen auf dem Thron von Gondor sitzt. Denn Gondor ist ja schon seit langer, langer Zeit ohne rechtmäßigen König. dass dieser rechtmäßige König dann im Laufe des Romans dann zurückkommt. Das wissen wir. Es heißt ja auch Rückkehr des Königs. Aber vorher sitzt eben dieser Denethor da. Und der ist immer sehr besorgt und hat eigentlich die Hoffnung, dass Gondor gerettet wird vor Sauron, diesem Bösen in diesem Land. eigentlich schon aufgegeben. ist völlig verzweifelt und total traurig. Er sieht im Prinzip gar nicht so sehr das Positive in weiten Teilen. Nämlich, dass da auch Hilfe unterwegs ist. Und du warst von diesen unerwarteten Wendungen gesprochen, von der sogenannten Eukatastrophe. Die sieht er erstmal nicht. Und welche Karte ⁓ lässt sich da, ja an welche Karte lässt sich da denken zuallererst, das sind im Prinzip die neun Schwerter. Wir sehen diese Schlaflosigkeit, dieses Erwachen aus einem Alptraum und ich finde ja immer diese Decke da, diese bunte Decke, die ist ein Sinnbild dessen, dass es vielleicht am Ende doch gut gehen kann. Und dass wir auch das Positive und das Schöne sehen. Und wenn wir diese Decke vielleicht auch als Sinnbild für Freundschaft und Zusammenhalt sehen, die kann uns aus diesen Träumen hervorholen letztendlich. Und deswegen diese Verzweiflung von diesem Denetor. Ja, die ist nachvollziehbar, insbesondere als sein Sohn dann auch noch schwer verwundet wird innerhalb dieser dieser Schlachten auch. Dieser Denetor übrigens ist der Vater von Boromir. Darüber hatten wir in einer der vorherigen Folgen auch schon gesprochen. habe ich noch gesagt, wie unsympathisch ich diesen Boromir finde und dass ich den überhaupt nicht leiden kann, weil dieser Boromir so besessen ist sein Ziel zu erreichen. Wir wissen, dass Boromir im Laufe der Zeit dann hier stirbt, aber er gibt quasi sein Leben für andere und damit andere gerettet werden. Das macht ihn dann wieder sympathisch. Und dieser Denetor ist jetzt der Vater, auch aber aufgrund dessen völlig verzweifelt ist und dann als sein anderer Sohn auch noch schwer verbundet wird. Ist glaube ich das kein Wunder, dass hier die neuen Schwerter zum Vorschein kommen. Aber im Laufe des Romans kommt es ja dazu, dass Gondor wieder zu seinem rechtmäßigen König kommt. Und das ist Aragorn, der schon von Anfang an sich wirklich entwickeln wird im Roman und in den Romanen zuvor zu einem Herrscher, der wirklich der Herrscher ist, den ich für sinnbildlich erachte, was einen guten Herrscher ausmacht. Der Herrscher nämlich als der größte Diener seines Volkes. Aragorn ist nicht der große Machtvolle, der nur auf sein eigenes Fortkommen Wert legt und darauf, dass er besonders viel Macht hat, sondern letztendlich geht es ihm darum, seinem Volk zu dienen, Gondor zu dienen, für Gondor da zu sein. Und das ist eigentlich die Aufgabe des Königs. Und dass er zurückkommt, dass er letztendlich wieder auf seinen Thron steigen kann. Das erinnert mich sehr an die Karte des Gerichts. Denn die Karte sehe ich ja auch immer als die Aufstehungskarte. Es wird gut. Man kommt quasi zu seinem Recht. Das hat auch ein bisschen was mit Karma zu tun, vielleicht auch, dass man letztendlich beim jüngste Gericht Petra Baum: vor sich selbst Rechenschaft ablegt. Als nüchste Gericht, Gabriel ruft. Tino Wiesinger: dass man letztendlich lernen kann zu erkennen, was habe ich eigentlich in meinem Leben getan, was ist die Konsequenz daraus und was ist meine Aufgabe. Von daher dieses Thema Auferstehung. Auch Auferstehung Gondors, Auferstehung Aragorns und Auferstehung Gondors, das ist glaube ich in diesem Roman ganz besonders wichtig. Aufstehen aus diesen Gräbern, dem Ruf folgen. Denn es geht hier ⁓ Führung tatsächlich. Aragorn führt, aber er lässt sich auch führen. Er führt die Gefährten dann, er übernimmt immer mehr die Führungsrolle. Aber er lässt sich auch rufen und führen, denn er weiß ja ganz genau, dass er der rechtmäßige König ist. Und diese Aufgabe nimmt er an. allein das finde ich großartig, dass er nicht sagt, ich möchte gerne mein ruhiges Leben weiterleben, ich will gar nicht so auffallen. Nein, nein, er hört den Ruf und geht seinen Weg. Und das finde ich ganz, ganz bezeichnend, muss ich sagen. So. ⁓ Damit aber das alles so passieren kann, bevor Aragorn wieder auf den Thron steigen kann, muss ja erstmal Sauron fallen. Das Böse muss fallen. Und wie genau das geschieht, das will ich jetzt hier nicht im Einzelnen darstellen. Aber wir wissen ja, der Ring wird zerstört, auch wenn das gar nicht so einfach ist. das Reich Saurons, das zerfällt. Und das ist die Aufgabe letztendlich und das Ziel der gesamten Trilogie. Und da sind wir wirklich hier am Ende beim Turm. Dieses mächtige, dieses überhebliche Ich-will-die-Macht und Ich-will-die-Alleinherrschaft über alles, über die gesamte Welt, über ganz Mittelerde haben, das zerfällt. Und das zerfällt übrigens immer. Immer wenn irgendjemand die alleine gemacht haben will und sich über andere erhebt. Ich glaube, da können wir darauf vertrauen, dass das dann irgendwann zerbrechen wird. glaube, wir haben schon in mehreren Folgen darauf hingewiesen, der Turm hat auch bisschen was mit dem Turm zur Babel zu tun. Dieses Gefühl, wenn ich mich über das Göttliche erhebe und denke, ich bin hier selber der große Herrscher und ⁓ stelle mich hier als Gott gleich da. Das muss zerfallen. Das kann gar nicht letztendlich lange Bestand haben. Und das zeigt der Roman, finde ich, auch ganz schön. Jetzt kommen wir noch zu einer Sache, die mir ja persönlich nicht so sehr gefällt. In vielen Romanen übrigens, aber auch nicht bei der Rückkehr des Königs. Also jedenfalls oberflächlich erstmal nicht gefällt. Denn ich habe oftmals den Eindruck, dass in der Literatur und übrigens auch in Filmen immer irgendwie eine konstruierte Liebesgeschichte noch eingebaut wird, ⁓ hier das Publikum am Ball zu halten und damit hier Identifikationspotenzial herrscht. Das Gefühl habe ich häufiger mal in der Literatur, dass jetzt haben wir hier wieder eine typische Liebesgeschichte und am Ende muss es natürlich gut ausgehen. Und ja, das haben wir auch bei der Rückkehr des Königs mit kleinen Einschränkungen. Denn ich habe jetzt hier ganz bewusst dann die Karte der Liebenden noch ausgesucht. Die Liebenden, denn natürlich Aragorn als König, der muss natürlich auch noch eine Frau an seiner Seite haben letztendlich. Und diese Frau, er an seiner Seite hat, das ist die, die ist eine Elbin eigentlich, die es nicht auf ihrem Stuhl hält, sondern die dann auch den Gefährten nachreißt, weil sie letztendlich ja auch Abenteuer erleben möchte. will auch zum Sieg beitragen, will nicht passiv bleiben. Das ist Eowin. Und natürlich... verlieben die beiden Aragorn und Eowin sich ineinander. gehören zusammen und es kommt zu einer wirklichen Liebesgeschichte dann am Ende auch. Aber und jetzt kommt hier meine Einschränkung, warum ich das noch erträglich finde. Das macht mich versöhnlich. Nämlich die Tatsache, dass Eowin ihre Unsterblichkeit aufgibt für ihre Liebe. Denn sie ja Elbin und dementsprechend lässt sich dann auf Aragorn ein und gibt damit ihre Unsterblichkeit auf. Dass wir da, dass ich natürlich als Religionslehrer jetzt hier noch auch christliche Bezüge sehe, die muss ich hier nicht ausführen, aber das ist genau das, was mich natürlich sehr berührt an dieser ganzen Geschichte. Und natürlich hat Tolkien, hätte nie offen zugegeben, dass er sich da auch inspirieren lassen, auch vom Christentum. Aber ich sehe da ganz klare Bezüge. Man muss manchmal auch seine eigenen Möglichkeiten sich selbst auch hinten anstellen und Entscheidungen treffen, die vielleicht für einen selbst von Nachteil sind, ⁓ das große Ganze zu erreichen. Petra Baum: Oder das große Ganze ist persönlich so wichtig, dass man es gar nicht mehr vermisst, was man alles aufgibt. Tino Wiesinger: Und ist diese Entscheidung, die Herzensentscheidung, die wir bei den Liebenden natürlich haben. Dafür steht Eowin. Das finde ich wiederum ganz schön. ⁓ Petra Baum: Da hat der Roman ja noch mal Glück gehabt. Tino Wiesinger: Ja, sonst würde ich hier mehr lästern. lasse ich mir dann immer nicht nehmen. Es gibt da einige Filme, wo ich denke, mein Gott, hätte man auch auslassen können oder Romane. Diese liebes Geschichte. Aber hier in dem Fall ergibt es tatsächlich Sinn. Und wir sind ja jetzt schon relativ am Ende des Romans angelangt. Mordor. beziehungsweise das Reich Saurons, das ist gefallen, der König ist zurückgekehrt und wer jetzt aber auch noch zurückkehren muss, ist Frodo. Über den haben wir schon häufig ganz lange auch gesprochen, aber jetzt zum Ende schließt sich der Kreis dann glaube ich nochmal. Er muss zurückkehren und er kehrt aber nicht als wirklich glücklicher Hobbit zurück. sondern er hat wirklich einiges erlebt, was ihn auch ein Stück weit gebrochen hat. Und er merkt, dass er nicht mehr wirklich Heimat findet. Dieses Gefühl von Heimat hat er nicht mehr. Dieses Gefühl, dass es ihm da jetzt gut geht auf dieser Rückkehr. Wenn ich an das Ende vom Hobbit denke, da gibt es eine Rückkehr. der Freude, also da kehrt man mit Freude zurück in seine Heimat und das haben wir jetzt hier nicht. Und ich habe mir überlegt, da passt, also wenn ich an eine Rückkehr in die Heimat denke, hätte ich jetzt normalerweise die Sonne beispielsweise gewählt, vielleicht auch den Mond, weil da Gefahren lauern könnten bei der Rückkehr manchmal oder man auch Gefahren überwinzen muss. Aber ich habe es diesmal bewusst ein bisschen kleiner gehalten. diese Rückkehr, weil es darum eigentlich gar nicht geht, ⁓ die Rückkehr in die Heimat. Und da habe ich mir überlegt, das sind die sechs der Schwerter. Und die der Schwerter. Da sitzt jemand im Boot, verschleiert, zeigt sich nicht wirklich. Man weiß gar nicht, wer ist das. Vielleicht auch mit Ängsten verbunden. Man möchte gar nicht so sehr zeigen, wer man ist. Und man fühlt sich vielleicht gar nicht so wohl. Vielleicht auch in dem Boot. Also allein diese gebeuchte Haltung, dieser Blick nach unten. Der zeigt für mich, da geht jemand nicht. aufrecht seinen Weg, sondern er lässt sich führen. ⁓ Hinter Person, die sich da führen lässt, oder den beiden Personen, die sich da auf der Karte führen lassen, steht jemand, der die Führung Und ich glaube, das ist eine Sache, die hier ganz deutlich wird, auch bei einem Herrn der Ringe generell. ⁓ Nämlich diesen Aspekt der Führung. führt sie überhaupt? Wer zeigt ihnen den Weg nach Mordor? Wer bringt sie wieder zurück? Und ich glaube, das hat ganz viel mit Vertrauen zu tun. Denn auch auf der Karte, die gucken ja nicht diesen Fährmann, diesen Lenker des Bootes an, sondern sie schauen eher nach unten, nach vorne und wissen vielleicht gar nicht, wer sie da führt. Und ich finde, ist ein ganz schönes Sinnbild dafür. Und damit sind wir am Ende dieser gesamten Trilogie. Aber ich möchte da noch mal eine Karte zum Abschluss bringen. Und das ist ja generell der Abschluss der Heldenreise. Und ich finde... Damit sollten wir auch das schließen, nämlich mit der Welt. Und die Welt wird ja dann immer oder ganz häufig wird dann gesagt, ja, wir haben jetzt alle Möglichkeiten und Freiheiten und haben die Reise überstanden und sind jetzt viel freier. Ich möchte hier ein paar Einschränkungen bringen. So frei. Die Welt heißt nicht, dass wir komplett frei sind und unabhängig von allem anderen. Sondern es heißt, ja, wir sind zurückgekehrt. Aber die nächste Reise steht vielleicht schon bevor. dann kommen wieder auch Schwierigkeiten und Täle auf uns zu. Und dass ja am Ende zwar der Ring zerstört ist. Das ist schön und es gibt Hoffnung. Aber es heißt nicht, dass plötzlich hier Friede, Freude, Eier, Kuchen herrscht. Und das finde ich am Herrn der Ringe super, dass es eben nicht damit endet, Arabern hat jetzt seine große Liebe gefunden und so weiter. Nein, damit endet es nicht, sondern es endet. eigentlich mit Frodo. Und das finde ich ganz schön. Letztendlich ist das für mich die Welt. Die Welt heißt für mich, dass wir trotzdem noch in der Welt stehen und die Welt ist eben nicht, es ist nicht alles nur schön und gut, sondern wir müssen weiteren Schwierigkeiten begegnen. Petra Baum: Das war jetzt das Abschlusswort zu der Trilogie und ich sehe schon, Tino, du bist noch ganz ergriffen. Und wir haben wie immer Karten drauf bezogen von unserer Warte und ich fange jetzt einfach mal an, dann kannst du dir noch ein wenig sortieren. Ich habe den Hierophanten bezogen und Tino Wiesinger: Ja. Petra Baum: Da kamen übergeordnet eigentlich zwei Impulse. Zum einen hatten wir vorhin schon den Begriff der Eukatastrophe und zwar, dass man in dem Moment, wenn alles schlimm ist, es sich zum Guten wenden kann, dass man eigentlich auch Vertrauen nicht aufgibt, dass man merkt, Wir sind geführt und wir hatten das ja auch in diesen Handlungssträngen gehabt, ob es Aragorn ist, ob es Frodo ist. Es kommt immer wieder dieses Vertrauen, dass man geführt wird, selber führen, noch nicht wissen, es hingeht, trotzdem zu vertrauen. Und ich glaube, da ist eine spirituelle Führung mit dem Hierophanten und dass man auch nicht in den schlimmsten Momenten den Glauben verliert, dass es sich wieder ändern kann. Eine ganz schöne übergeordnete Karte. Lieber Tino, was hast du denn? Tino Wiesinger: Ich habe eigentlich eine ziemlich einfache logische Karte gezogen, nämlich die Zehn der Schwerter. Und du sprichst auch von Vertrauen und Hoffnung auf Führung. Die Zehn der Schwerter, die brauchen Hoffnung. Die Zehn der brauchen Hoffnung und Führung. Frodo braucht diese Führung. Alle anderen Gefährten brauchen die Führung, auch Aragorn, der dann am Ende glücklich seinen Thron wieder besteigen kann, aber großer Verantwortung und dann am Ende seine große Liebe findet. Ich glaube, habe vorhin Eowyn gesagt, ist natürlich Awen, die beiden heiraten dann und alles ist schön und letztendlich bei den Zehenschwertern. betone ich ja auch immer, es sind die Gedanken, die einen erdrücken und nicht unbedingt nur die Realität. Die Realität kann man trotzdem überwinden und kann trotzdem weiter vorangehen. Und dementsprechend ja, es endet nicht mit den Zehenschwertern, sondern wir hatten ja gesagt, es endet mit der Welt. Und das finde ich ganz schön, weil es am Ende gelingt und zwar allen Figuren letztendlich diese Zehenschwerter nach und nach zu ziehen durch die richtige Führung. Und das sollte, glaube ich, das Schlusswort sein. Petra Baum: Das nehmen wir. Lieber Tino, ich danke dir sehr und ich danke euch allen für euer Interesse. Ich hoffe, die Betrachtung nicht nur eines einzelnen Buches, sondern in dem Fall wirklich eines Epos, einer Trilogie hat euch gefallen. Wir freuen uns wie immer, ob ihr vielleicht noch ganz andere Karten seht, andere Handlungsstränge, andere Geschichten. Schreibt es uns, lasst uns ein Like da und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Tino Wiesinger: Tschüss!