Latest / Drakenhofs Mythen / Verteidigung der Immerkönigin Tyrion Teil 2 #warhammer #fantasy #lore
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- 0:01Willkommen, Abenteurer. Wir kehren zurück über das Meer
- 0:06auf die magische Insel der Elfen nach Ursuan und Folgen weiter
- 0:11dem Leben von Tyrion. Nachdem wir nun seine Jugend und
- 0:15den ersten Kampf gegen Dämonen betrachtet haben, knüpfen wir an
- 0:19dem Punkt an, wenn er den Weg zum Champion der Immerkönigin
- 0:23betritt. Nachdem Tyrion mit Marlene
- 0:38zusammentraf, die inzwischen selbst den Titel Lord Emerald
- 0:42sie trug, brachte sie ohne Umschweifen ihre eigentlichen
- 0:46Anliegen vor. Sie forderte ihn auf, sich
- 0:49offiziell als Kandidat für das Amt des Champions der neuen
- 0:53Immerkönigin eintragen zu lassen.
- 0:55Für Marlene war das keine bloße Ehre, sondern ein strategischer
- 0:59Schritt, sie machte ihm deutlich, dass dieser Posten
- 1:03seine angeschlagene Reputation in.
- 1:05In den Kreisen der Oberschicht als notorischer Schützenjäger,
- 1:09Duellant und Schläger deutlich aufwerten würde.
- 1:13Als Champion der Immerkönigin wäre er nicht mehr nur der
- 1:17brillante, aber problematische Krieger, sondern eine
- 1:20verlässliche, hochangesiedelte Säule der Ordnung.
- 1:24Zugleich wies sie darauf hin, dass diese Rolle ihm enormen
- 1:27Einfluss auf die neue Immerkönigin verschaffen würde.
- 1:31Ein Mann auf diesem Posten war nicht nur Leibwächter, sondern
- 1:35vertrauter und politischer Faktor von großem Gewicht.
- 1:40Marlene offenbarte außerdem ihre Unruhe, seit Jahre habe ihr Haus
- 1:44keine Schiffe mehr durch druchi Überfälle verloren, ein Umstand
- 1:49der Stadt zu beruhigen, sie beunruhigte für eine erfahrene
- 1:53Matriarchin wie sie war das ein schlechtes Omen, ein Zeichen,
- 1:58dass sich irgendwo etwas finsteres zusammenbraute, sie.
- 2:01Etwas, das größer sein konnte als die üblichen
- 2:04Piratenangriffe. In dieser Stimmung zwischen
- 2:08Weitsicht und Unterschwelliger Angst legte sie Tyrion nahe,
- 2:12Verantwortung zu übernehmen. Tyrion lenkte das Gespräch
- 2:16schließlich in eine pragmatischere Richtung, er
- 2:19erkundigte sich, wann er nach Avalon aufbrechen werde, dem
- 2:23Reich der Immerkönigin. Zugleich bat er Marlene, sein
- 2:27Bankkonto zu nutzen, um die Schulden seines Vaters
- 2:30vollständig zu begleichen und diesem darüber hinaus noch 1000
- 2:35weitere Goldstücke zukommen zu lassen.
- 2:37Diese Geste zeigte, dass Tyrion trotz aller Distanz seinem Vater
- 2:41gegenüber nicht kalt war, er wollte, dass Arathian zumindest
- 2:45wirtschaftlich nicht in Elend oder Schmach endete,
- 2:49anschließend zog Tyrion mit seinen Freunden los, um zu
- 2:52trinken. In der Gesellschaft von Orisian,
- 2:57einem groben, herablassenden Schläger, der vermutlich niemals
- 3:00so frech wäre, wenn er wüßte, dass er einen Kampf gegen Tyrion
- 3:04verlieren würde, leerte er mehrere Flaschen Wein und geriet
- 3:08in einen Zustand fortgeschrittener Trunkenheit.
- 3:12Während sie durch die Straßen zogen, war Tyrion bewußt, wie er
- 3:15und seine Begleiter wirken mussten, eine rauhe,
- 3:18halbkriminelle Bande aus überheblichen jungen Adligen.
- 3:22Er merkte, dass er jeden Anstarrte, ihm böse Blicke
- 3:26zuwarf, als wolle er Streit provozieren.
- 3:29Selbst die Stadtwachen zeigten sichtliche Nervosität und
- 3:32hielten Abstand in dem Wissen, dass Tyrion und seine
- 3:36Freundesgruppe aus Familien stammten, die politisch
- 3:39einflussreich waren. Dieses Verhalten traf Tyrion wie
- 3:43ein Schlag, ihm wurde klar, dass marlenes Kritik an seiner
- 3:47Reputation nicht aus der Luft gegriffen war.
- 3:50Er benahm sich tatsächlich oft wie ein brutaler Raufbold.
- 3:55Die Gruppe landete im Goldenen Löwen, einer Schenke, die direkt
- 3:59an der Grenze zum Menschenviertel lag, dort
- 4:02gerieten sie in einen Streit mit Paladin Storm Castle, einem
- 4:06Mitglied eines rivalisierenden Hauses.
- 4:09Die Situation artete aus, ein weiterer Kneipen und
- 4:14Ehrenkonflikt, der tyrions Ruf kaum verbesserte.
- 4:18Am nächsten Tag erwachte Tyrion mit brummendem Schädel und
- 4:22versuchte, den Kater mit einem intensiven Training zu
- 4:25vertreiben. Auf dem Übungsplatz traf er auf
- 4:28Etharis, in Wahrheit Urian Poison Blade in seiner
- 4:32Verkleidung und begann eine Trainingseinheit etharis
- 4:37erwähnte scheinbar nebenbei den kürzlichen Tod der Immerkönigin,
- 4:41den er insgeheim selbst herbeigeführt hatte.
- 4:44Tyrion machte sich über seine scheinbare Sentimentalität
- 4:48lustig und ging dann ernsthaft zum Angriff über.
- 4:51In diesem Duell zeigte sich, wie weit Tyrien gekommen war, er war
- 4:55deutlich stärker geworden, beinahe gelang es ihm, Iltharis
- 5:00zum ersten Mal zu besiegen, doch am Ende war der ältere,
- 5:04erfahrenere Prinz immer noch überlegen und entwaffnete ihn,
- 5:09ein Hinweis darauf, wie gefährlich Urian in Wahrheit
- 5:12war. Später besuchte Tyrion seinen
- 5:15Vater, der inzwischen nach Loverne zurückgezogen war und
- 5:19Tekles. Er fand sie bei der Untersuchung
- 5:22von Sunfeng Aratheon war förmlich außer sich vor Freude,
- 5:26die legendäre Klinge in den Händen zu halten, die mit
- 5:30Enarions Erben verbunden war, weckte in ihm eine beinahe
- 5:35kindliche Begeisterung. Er glaubte, dass das Studium
- 5:39dieses Schwertes ihm helfen könne, endlich die Magie der
- 5:42Rüstung enarions und. Sein großes Lebenswerk zu
- 5:45verstehen und zu reparieren für einen Mann, der Jahrzehnte
- 5:50seines Lebens diese Obsession gewidmet hatte, war dies ein
- 5:53Zeichen der Götter. Daraufhin traf Tyrion Koryon der
- 5:58weiße Löwe offenbarte ihm offen seinen stolzen Blick, er habe
- 6:03schon früh in Tyrion das Potenzial erkannt, in die
- 6:06Fußstapfen enarions zu treten, nun sei Tyrion mit der
- 6:10legendären Klinge Sunfeng zurückgekehrt er.
- 6:13Habe seine Tauglichkeit gegen Dämonen und im Ausland bewiesen
- 6:18und sei dadurch zu einem ernsthaften Kandidaten für die
- 6:21Phönixkrone geworden. Als Marlene hinzukam, erklärte
- 6:26sie ihm die Details seiner Reise nach Avalon, ein Schiff
- 6:29kommandiert von Atharis einem seiner Freunde würde ihn dorthin
- 6:34bringen. Tyrion erkannte am Verhalten von
- 6:37Coryan und Marlene. Dass zwischen den beiden noch
- 6:40immer eine körperliche oder emotionale Intimität bestand,
- 6:44auch wenn sie offiziell getrennte Wege gegangen waren,
- 6:48dies zeigte, wie verstrickt persönliche Beziehungen und
- 6:52politische Allianzen im Hochadel der Assur waren.
- 6:56Das Schiff stach schließlich von der Inneren See aus in See, an
- 7:00Bord kam es zu einer kurzen Konfrontation zwischen Ataris
- 7:04und Taklas. Tekles erklärte seinem Bruder in
- 7:08einem ruhigen Moment, wie schwer es ihm falle, mit anderen Elfen
- 7:12zurechtzukommen, deren Arroganz, ihr Urteil über seine
- 7:16körperliche Schwäche, ihre Oberflächlichkeit Tyrion
- 7:20forderte ihn auf, zumindest ein wenig Mühe zu investieren, um
- 7:24einen guten Eindruck zu machen. Er wisse, wie wichtig ansehen
- 7:28bei den Azur war, Tekles jedoch hatte sich innerlich bereits
- 7:32damit abgefunden, ein Außenseiter zu sein, er.
- 7:36Nicht wirklich dazuzugehören Tyrion, der seinen Bruder
- 7:40liebte, akzeptierte letztendlich, dass dies
- 7:43vielleicht tekles weg war. Der Weg des isolierten, aber
- 7:47mächtigen Magiers nach einigen Tagen auf See erreichten sie
- 7:51Keilen Aurielle dort trennten sich ihre Wege, tekles ging
- 7:56seinen eigenen Pfad, Tyrion marschierte mit 50 Soldaten und
- 8:0150 Dienern weiter, beide versprachen, in Kontakt zu
- 8:04bleiben. Doch es war spürbar, dass sich
- 8:07ihre Schicksale nun begannen, getrennt zu entfalten.
- 8:12Am Turnierplatz von Avalon angekommen, erkundete Tyrion
- 8:16zunächst das Umfeld, er und atharis Sprachen über die
- 8:20anderen Bewerber für das Amt des Champions, besonders ein Prinz
- 8:24namens Aralien aus Iverez galt als Favorit, es waren so viele
- 8:30Elfen angereist, dass sich rund um den Turnierplatz eine
- 8:33Zeltstadt gebildet hatte und. Ein provisorisches, aber
- 8:37lebendiges Gemeinwesen, das fast wie eine eigenständige Stadt
- 8:41wirkte. Tyrion streifte durch diese
- 8:44Zeltlager und beobachtete das Leben der Elfen, er erkannte,
- 8:49dass dies ein Abbild der alten, fast mythischen Elfenkultur war,
- 8:54fröhlich, sorglos, Freifreudig, im Einklang mit der Natur.
- 8:59So sollen die Elfen gelebt haben, bevor enarions Zeit des
- 9:03Krieges und der Verzweiflung Anbrach, als eine hübsche junge
- 9:07Frau ihm kokett einen luftkuss zuwarf, ging Tyrion zu ihr
- 9:11hinüber. Sie begann ein Gespräch über das
- 9:14Turnier, über die Anwärter, über die Stimmung in Avalon, die Frau
- 9:19stellte sich als Lyla vor, als er seinen Namen nannte, erkannte
- 9:24sie ihn sofort. Tyrion, den Helden vom Schreien
- 9:28des Azurion, den Dämonenbezwinger beeindruckt und
- 9:33neugierig bot sie ihm an, ihnen Wein zu holen.
- 9:36Die gegenseitige Anziehung war so stark und spontan, dass sie
- 9:40sich keine 10 Minuten später nackt in ihrem Zelt
- 9:43wiederfanden. Nach dieser schnellen,
- 9:46leidenschaftlichen Begegnung kleidete sich Tyrion wieder an
- 9:50und hörte einer dichterischen Rezession über Caledor der
- 9:54Eroberer zu. Dessen Legende, die Mischung aus
- 9:57heroischem Glanz und brutaler Realität, erinnerten Tyrion
- 10:02daran, dass die Geschichte der Azur aus mehr bestand als der
- 10:06dekadenten kalten Höflichkeit Laurfernes.
- 10:10Er erkannte auch, dass es auf Othorn wahrscheinlich weit mehr
- 10:14Elfen gab, die so lebten wie jenen in Avalon, unbeschwert,
- 10:19naturverbunden, kämpferisch. Als solche, die in den Intrigen
- 10:23und Spiegelszenen Lofernes gefangen saßen.
- 10:27Bei einem Bogenschießwettbewerb beobachtete er die Schützen,
- 10:31jeder Einzelne von ihnen schien aus Dutzenden Gefechten,
- 10:34Grenzscharmützeln und Kriegen Erfahrung gesammelt zu haben,
- 10:39ihre Präzision und Gelassenheit ließen ihn erkennen, in welchem
- 10:43Maße ursuan auf versteckte Weise militarisiert war, während er
- 10:48diese Szene beobachtete hatte. Dachte Tyrion über die Rolle des
- 10:52Champions der Immerkönigin nach? Die neue Königin hatte noch
- 10:56keinen eigenen Ton für ihre Regentschaft gefunden, solle er
- 11:01diese Position erringen, hätte er die Möglichkeit, das Gesicht
- 11:04der Zeit zu prägen, das Zeitalter durch seine Taten,
- 11:09Werte und Strategien mitzugestalten inmitten all
- 11:12dieser Gedanken war er trotz der kommenden Prüfungen einfach
- 11:17glücklich. In diesem grünen, lebendigen
- 11:19Reich zu sein. Am nächsten Tag versammelten
- 11:23sich zum ersten Mal alle Kandidaten gemeinsam.
- 11:27Tyrion betrachtete die anderen und fragte sich, welche
- 11:31Geschichten sich hinter ihren Gesichtern, Narben und blicken
- 11:34verbargen. Er wusste, dass einige von ihnen
- 11:38von seinem Sieg über in Kari und seiner erhabenen Abstammung
- 11:42gehört hatten, zugleich fragte er sich, ob ob der Dämon eines
- 11:46Tages zurückkehren würde, um Vergeltung zu üben.
- 11:50Er hielt das für sehr wahrscheinlich.
- 11:53Ein Herold kündigte die Ankunft der Immerkönigin an, erklärte
- 11:57feierlich die Rolle ihres Champions und teilte die
- 12:00Paarungen für die ersten Duelle zu.
- 12:03Tyrion gewann seine ersten beiden Kämpfe problemlos, dann
- 12:07traf er auf Aralien, den Favoriten, die beiden begegneten
- 12:12sich höflich und respektvoll er. Es bestand kein offener Haß, nur
- 12:17sportliche Rivalität. Doch im Austausch der Klingen
- 12:21war klar, dass Tyrion der überlegene Schwertkämpfer war.
- 12:25Er siegte in seinem letzten Duell stand er Perien gegenüber,
- 12:30einem arroganten, überheblichen Prinzen, Tyrion wurde von dessen
- 12:34Auftreten eher abgestoßen, im Kampf traf Perien ihn zwar an
- 12:39der Schulter, doch Tyrion reagierte entschlossen.
- 12:43Schlug die Waffe aus periens Hand und errang so den finalen
- 12:47Sieg in dieser Runde. Nach den Kämpfen Schritt
- 12:50Allariel die neue Immerkönigin an den Reihen der Teilnehmer
- 12:54entlang, sie musterte sie, prüfte sie, spürte ihre Aura.
- 13:00Tyrion beobachtete, dass ihre bloße Anwesenheit wie ein Zauber
- 13:04wirkte, die Elfen um sie herum fielen in eine Art Ehrfürchtige
- 13:10Anbetung. Fast wie eine kollektive
- 13:12Verliebtheit. Alle schienen sie mit einer
- 13:15Mischung aus Liebe, Verehrung und Staunen anzusehen, doch bei
- 13:20Tyrion zeigte dieser Zauber eine seltsame Nebenwirkung.
- 13:24Statt in Bewunderung zu versinken, wurde er innerlich
- 13:27gereizt, leicht übellaunig, als sie vor ihm stand, verbeugte er
- 13:33sich zwar, aber nicht in der angemessenen, tiefen Form, die
- 13:37ihrem Rang entspräche. Er vollführte vielmehr eine
- 13:40Verbeugung, wie man sie gegenüber einem gleichrangigen
- 13:44oder fast gleichrangigen macht. Die Leibgarde der Königin
- 13:48starrten ihn daraufhin mit tödlichem Zorn an, und im
- 13:51Publikum waren Schock und Entsetzen deutlich sichtbar,
- 13:55viele interpretierten seine Haltung als offene
- 13:58Respektlosigkeit Alariel jedoch reagierte anders, als man
- 14:03erwarten könnte, als. Sie zeigte weder Zorn noch
- 14:06Demütigung, sondern nur eine Art neugieriges Interesse.
- 14:11Sie blieb beherrscht, ruhig, geradezu fasziniert und zog
- 14:16weiter, ohne ihn zu rügen. Tyrion war im Inneren
- 14:20fassungslos über seine eigene Dummheit, er verfluchte sich
- 14:24selbst und war überzeugt, dass es sich kaum schlimmer hätte
- 14:27präsentieren können, wenn er es absichtlich versucht hätte.
- 14:32Am Abend fand in einem gigantischen Zelt ein Bankett
- 14:35statt. Ziel dieser Veranstaltung war es
- 14:37nicht nur, sich zu amüsieren, sondern auch sein Wissen, seine
- 14:41Gelehrsamkeit, seine Umgangsformen und seine
- 14:44rhetorische Gewandtheit zur Schau zu stellen.
- 14:47Tyrion hielt sich zunächst zurück, beobachte, hörte zu und
- 14:52schwieg die meiste Zeit, doch dann trat Perien wieder in den
- 14:56Vordergrund, er begann Tyrion und vor allem Tekles spöttisch
- 15:00zu beleidigen und. Machte sich über dessen
- 15:03körperliche Schwäche und seine Andersartigkeit lustig.
- 15:07Tyrion, sonst nicht der subtilste Redner, reagierte
- 15:11diesmal mit einer Mischung aus Stolz und Schutzinstinkt.
- 15:15Er erklärte laut, dass sein Bruder weit mutiger sei als
- 15:19viele andere Elfen hier, da er den gefährlichen Kontinent
- 15:22lustria bereist und dort sanfeng wiedererlangt habe, die Augen
- 15:27vieler Anwesenden richteten sich nun auf die beiden.
- 15:31Der Tyrion verkündete, dass das Schwert rechtmäßig ihm gehöre,
- 15:35da sämtliche ursprüngliche menschliche
- 15:38Anspruchsberechtigungen in Sultek gestorben seien.
- 15:42Damit verband er die persönliche Loyalität zu seinem Bruder mit
- 15:46einem juristisch klugen Argument und setzte zugleich ein Zeichen,
- 15:51dass er kein einfacher Draufgänger war.
- 15:54Am nächsten Morgen folgte die letzte Disziplin des Turniers,
- 15:58das Tjosten. Tyrion wusste, dass er in dieser
- 16:02Disziplin nie herausragend war. Dies bereitete ihm Sorgen, denn
- 16:07er spürte, dass die Position des Champions stark durch die
- 16:11Gesamtergebnisse geprägt wäre. Er schaffte es dennoch, seine
- 16:15ersten 3 Gegner zu besiegen, darunter auch Perien, den er mit
- 16:19sichtlicher Genugtuung zu Boden schickte, doch sein letzter
- 16:23Gegner war Aralien der vielleicht beste Lanzenreiter in
- 16:27ganz ursuan. Tyrion war bewußt, dass er
- 16:31diesen Kampf unbedingt gewinnen müsse, um seine Chancen auf das
- 16:35Amt weiter zu stärken. Die Realität war jedoch
- 16:38unerbittlich, Aralien bewies seine überlegene Kunst.
- 16:42Traf Tyrion mit solcher Wucht, dass dies aus dem Sattel
- 16:45geschleudert wurde, Tyrion verlor gedemütigt, enttäuscht
- 16:50und innerlich zerrissen zog er sich in sein Zelt zurück, um
- 16:54seine Gedanken zuordnen. In derselben Nacht brach das
- 17:00Unheil herein, das Barlene bereits geahnt hatte.
- 17:03Eine gewaltige Streitmacht der Dunkelelfen fiel über die
- 17:07Zeltstadt her, die Attacke kam überraschend im Schutz der
- 17:10Dunkelheit, Hunderte Assur wurden in kürzester Zeit
- 17:14abgeschlachtet, ihre Körper auf druchi Späere aufgespießt und
- 17:20zur grausamen Zierde aufgerichtet, die Schreie der
- 17:23Sterbenden, das Krachen brennender Zelte und.
- 17:27Und das Schlachtengetöse rissen Tyrion aus dem Schlaf.
- 17:30Sofort griff er nach seiner Rüstung, legte sie ihm ein Tempo
- 17:34an und schnappte sich Sanfeng und stürzte nach draußen.
- 17:39Vor seinem Zelt fand er nur Leichen, seine Freunde, seine
- 17:43Wachen, alle erschlagen eine Woge von Dunkelelfenkriegern
- 17:48stürzte auf ihn zu, doch Tyrion jetzt in seinem Element, wurde
- 17:54zur Verkörperung des Krieges. Er schnitt sich durch die Reihen
- 17:57der Angreifer, tötete sie zu dutzenden, bis er schließlich
- 18:02allein inmitten von Leichen stand.
- 18:05In diesem Moment erkannte er, was diese Invasion wirklich
- 18:09bedeutete, es ging nicht um ein einfaches Massaker, die Trochil
- 18:13waren aus einem bestimmten Grund hier, blitzartig erkannte er die
- 18:18einzige plausible Erklärung, malekit wollte die Immerkönigin
- 18:23in seine Gewalt bringen. Tyrion handelte augenblicklich,
- 18:28er nutzte die Verwirrung der Soldaten, entriss einem
- 18:31gefallenen Dunkelelfen seine Ausrüstung und Tarnte sich als
- 18:34druchi Soldat. So getarnt fügte er sich in die
- 18:38marschierenden Reihen, die zum zentralen Pavillon unterwegs
- 18:41waren, jenem Ort, an dem die Immerkönigin gefangen gehalten
- 18:46wurde, er passierte die Wachen am Eingang, ohne Misstrauen zu
- 18:50erregen, und gelang bis in die Kommandostruktur der Angreifer.
- 18:55General Dorian, der Organisator des Überfalls, stellte ihn zur
- 19:00Rede und fragte nach seinem Auftrag.
- 19:03Tyrion improvisierte, behauptete, es gäbe eine
- 19:06Änderung des Plans, noch bevor jemand Verdacht schöpfen konnte,
- 19:11zog er sanfeng und stürzte sich auf die Offiziere in einem
- 19:16plötzlichen, tödlich präzisen Ansturm metzelte er den gesamten
- 19:20Führungsstab nieder. In der dadurch entstandenen
- 19:23Verwirrung und Führungslosigkeit der drochi Truppen befreite er
- 19:27die Immerkönigin aus ihrer Gefangenschaft.
- 19:30Damit verhinderte er nicht nur einen politischen und religiösen
- 19:33Albtraum, die Entführung der Immerkönigin durch Malekit,
- 19:38sondern begründete endgültig seinen Ruf als ihr wahrer
- 19:41Beschützer und als der Mann, der im entscheidenden Moment bereit
- 19:45war, alles zu riskieren. Tyrion und Allariel flohen Hals
- 19:50über Kopf durch den Wald, während hinter ihnen das
- 19:53Massaker der Druchis weiter wütete.
- 19:56Beide wussten, dass sie als angebliche Dunkelelfen nicht
- 20:00lange unerkannt bleiben könnten, jeder genauere Blick auf ihre
- 20:04Verkleidung durch erfahrene Druchi würde sie sofort
- 20:08entlarven. Inmitten dieser Gedanken
- 20:11tauchten plötzlich ein Dutzend Hexenkriegerinnen auf,
- 20:15fanatische Priesterinnen des Kane.
- 20:17Triefend vor Blutlust ihre Anführerin stellte Tyrion in
- 20:22herrischem Ton zur Rede und wollte wissen, unter welchem
- 20:26Kommandanten er diente. Seine improvisierte Antwort
- 20:29entlockte ihr nur ein höhnisches Gelächter, sie erkannte, dass
- 20:33etwas nicht stimmte, doch bevor sie reagieren konnte, schlug
- 20:38Tyrions Klinge zu, sie kam fast noch dazu, seinen Hieb zu
- 20:42parieren, doch das Schwert schnitt ihr letztendlich durch
- 20:46den Kopf. Ohne zu zögern stürzte sich
- 20:48Tyrion auf die beiden Hexen an seiner linken Seite und tötete
- 20:53sie in rascher Folge. Der Rest des Trupps warf sich
- 20:56auf ihn. 3 von ihnen fielen Sunfang zum Opfer, bevor sie
- 21:01überhaupt richtig zum Gegenschlag ansetzen konnten.
- 21:04Inmitten dieses Blutbades versuchte eine Hexe Allariell zu
- 21:08treffen, Tyrion lenkte mit einer geistesgegenwärtigen Parade die
- 21:13Attacke ab, doch ein anderer Stoß traf ihn er.
- 21:16Ein Dolch durchdrang seine Rüstung und hinterließ einen
- 21:20scheinbar kleinen, aber hochgefährlichen Stich.
- 21:24Erst als Alariel einen blendenden Lichtzauber
- 21:26entfesselte, der die Hexen kurz orientierungslos machte, konnte
- 21:31Tyrion die restlichen Gegner niederstrecken.
- 21:34Anschließend legte er seine Rüstung ab und untersuchte die
- 21:37Wunde, äußerlich nur ein Kratzer, doch Tyrion wußte, dass
- 21:42die Gifte der Druchi tödlich sein konnten.
- 21:45Mit Alkohol aus einer gestohlenen Feldflasche reinigte
- 21:49und versorgten sie notdürftig die Verletzung, bevor sie sich
- 21:53erneut in Richtung Osten auf den Weg machten.
- 21:56Sie drangen tiefer in den Wald vor, bis sie erschöpft einen
- 22:00kurzen Halt erzwingen mussten. In dieser Pause kreisten tyriens
- 22:04Gedanken um das schlimmstmögliche Szenario, was,
- 22:08wenn sie von den Druche gestellt werden und allarielle Leben in
- 22:12deren Hände fiele. In seiner Rolle als Champion
- 22:15erkannte er, dass es seine Pflicht sein könnte, sie zu
- 22:19töten, bevor Malekith sie in seine Gewalt brachte.
- 22:23Ein schreckliches, aber im Sinne urthuans, vielleicht notwendiges
- 22:26Opfer allarielle bestätigte in bemerkenswerter Nüchternheit
- 22:31genau diesen Gedanken, sie sagte ihm offen, dass er im Ernstfall
- 22:36seine Gefühle unterdrücken und seine Pflicht erfüllen müsse, so
- 22:40grausam sie auch sei. Um die Situation greifbarer zu
- 22:44machen und Nahrung zu beschaffen, nahm sie einen Ast
- 22:48und schnitzte mit geschickten Händen einen improvisierten
- 22:51Bogen. Kurz darauf hatten sie mehrere
- 22:54Vögel erlegt, die sie über einem kleinen Feuer Garten,
- 22:58währenddessen vertraute Setyrion an, dass sie spüre, dass er sie
- 23:03nicht mochte oder zumindest eine tiefe innere Distanz zu ihr
- 23:07hielt. Sie äußerte ihre Zweifel über
- 23:11die Verehrung, die ihr Volk ihr Entgegenbrachte.
- 23:14Die Anbetung als Inkarnation eines göttlichen Prinzips, das
- 23:18sie selbst nur bedingt verstand. Die Rolle der Immerkönigin war
- 23:23für sie ebenso Last wie Ehre, und sie fragte Tyrion indirekt,
- 23:27ob er sie nur als Symbol und nicht als Person Wahrnähme nach
- 23:32einem kurzen Nickerchen weckte Tyrion sie.
- 23:35Als er erkannte, dass Echsenreiter auf ihrer Spur
- 23:38waren. Die beiden liefen beinahe einen
- 23:41ganzen Tag lang, doch die druchischen Infanteristen
- 23:44schienen nicht abzureisen, schließlich wurden sie von einer
- 23:48Gruppe Schatten entdeckt, dunklen Kundschaftern und
- 23:51Scharfschützen der druchi Tyrion warf sich aus dem Unterholz
- 23:55hervor und tötete einen von ihnen mit einem
- 23:58Überraschungsangriff alariel Schoß dem Anführer einen Pfeil
- 24:02ins Auge. Während Tyrion 2 weitere
- 24:04Niederstreckte. Doch bald zog ein ganzes
- 24:08Regiment auf und kurz darauf kamen echsenreiter gefährlich
- 24:12nahe. Die Lage wurde kritisch, in
- 24:15letzter Verzweiflung rannten sie in Richtung des Flusses
- 24:19Averflow, um diesen als Barriere zu nutzen. 3 Echsenreiter holten
- 24:25sie fast ein, Tyrion blieb zurück, um sie aufzuhalten, er
- 24:30trennte einem der Bestien die Beine ab.
- 24:32So dass der Reiter stürzte und von ihm mit einem gezielten Stoß
- 24:36erledigt wurde. Die beiden übrigen Reiter
- 24:39Preschten heran, Allariel traf ein von ihm mit einem Pfeil
- 24:44direkt durch das Visier, wodurch dessen Bestie ohne Führung
- 24:47zurückblieb, Tyrion schwang sich in dessen Sattel und Schnitt im
- 24:52Vorbeireiten dem Tier die Kehle durch, um es als Waffe zu
- 24:55neutralisieren, die letzte Echse prügelte mit einem Schlag ihres
- 25:00Schwanzes ihn zu Boden. Halb benommen schleuderte Tyrion
- 25:04eine Feuerkugel aus sunfengs Klinge in das Tier, das
- 25:08daraufhin Aufheulte und Zurückwich.
- 25:11Unterdessen schwang sich Allariell an Lianen eines Baumes
- 25:14entlang auf die andere Seite des Flusses, eine Technik aus ihrer
- 25:19Kindheit, Tyrion war sichtlich verblüfft, dass sie als junge
- 25:23Prinzessin derart leichtsinnige Dinge getan hatte, ihre
- 25:27scherzhafte Antwort, niemand habe damals gesagt, dass es
- 25:31verboten sei. Sie landete elegant wie eine
- 25:34Akrobatin auf der gegenüberliegenden Seite.
- 25:38Tyrion jedoch schaffte es nicht und stürzte in den Fluß hinab,
- 25:42wo ihn die Strömung mitriß und von ihr trennte.
- 25:45Das eiskalte Wasser raubte ihm fast jede Kraft, er wurde
- 25:49Flußabwärts gespült und schließlich ans Ufer geworfen,
- 25:53völlig erschöpft, halb unterkühlt Rang er nach Luft in
- 25:58seinen Gedanken, dominierte die Sorge malariel die.
- 26:01Die nun allein gejagt und ohne seinen Schutz unterwegs war.
- 26:06Eine Truppe Echsenreiter donnerte unweit an ihm vorbei,
- 26:10ohne ihn in seinem elenden Zustand zu bemerken.
- 26:14Für Tyrion schien ihr Vorbeireiten eine Ewigkeit zu
- 26:17dauern, obwohl nur wenige Minuten vergingen, er nutzte Sun
- 26:22Thanks Hitze, um seinen Körper aufzuwärmen, saß zitternd da und
- 26:26ließ die Wärme in seine Glieder zurückkehren.
- 26:30Um leiser und beweglicher zu sein, legte er seine Rüstung
- 26:33endgültig ab und schlich sich nur noch mit dem Schwert und
- 26:37leichter Kleidung weiter durch den Wald.
- 26:41In der Nacht stolperte er in ein Druchilager, in dem eine kleine
- 26:45Gruppe Dunkelelfen um ein Feuer saß und ein kleines Tier
- 26:49brieten. Er beobachtete sie aus dem
- 26:51Schatten heraus, es fiel ihm auf, wie vertraut sie ihm trotz
- 26:56aller Grausamkeit vorkamen. Gleiche Sprache, ähnliche
- 27:00Gesten, ähnliche Lagerfeuerrituale wie bei den
- 27:03Azur, nur verzerrt von Haß und dunklen Kulten, während sie
- 27:08lachen und grölen, darüber diskutierten, was sie mit
- 27:11Allariel tun würden, falls sie ihrer habhaft würden,
- 27:15spekulierten sie auch darüber, welcher berühmte Krieger ihnen
- 27:18bisher entwischt sei. Einer von ihnen schlug vor, eine
- 27:22Wache zu Positieren in dem Moment.
- 27:25Wußte Tyrion, dass er jetzt handeln mußte, bevor sie
- 27:29vorsichtiger wurden? Er schlich wie ein Schatten
- 27:32durch das Lager und tötete sie nacheinander, bevor einer Alarm
- 27:36schlagen konnte. Erst als alle tot waren, trat
- 27:40Allariel aus der Dunkelheit zu ihm.
- 27:43Sie hatte sich in der Nähe verborgen und wartete den
- 27:46richtigen Moment ab, wieder vereint setzten sie ihren Marsch
- 27:50fort, bald erschienen am Himmel Schwärme von Vögeln.
- 27:54Von den Hexen und Zauberern der Truchi beschworen, um die
- 27:57Flüchtenden zu finden. Das laute Gekreische und Kreisen
- 28:02verriet ihre ungefähre Position. Allarielle entschied, dass sie
- 28:06am besten Winterwood Palace erreichen müßten, um sich den
- 28:10Blicken dieser Kreaturen zu entziehen.
- 28:13Sie führte Tyrien durch einen unscheinbaren Hohlraum in einer
- 28:17Wurzelhöhle auf den ersten Blick sah es aus wie ein gewöhnlicher
- 28:21natürlicher Tunnel. Doch je tiefer sie eindrangen,
- 28:25desto deutlicher wurde, dass dieses Geflecht aus Wurzeln,
- 28:30Felsen und Kammern in Wahrheit ein alter Palast war.
- 28:34Verborgen in der Erde, geschützt durch die Natur und alte Magie.
- 28:39In diesem verborgenen Refugium suchte Allarielle den Mondstab
- 28:44von Lilieff, einen mächtigen Stab, der mit der Göttin der
- 28:47Träume und Visionen verbunden war und mehrere Elixiere und
- 28:51Heilmittel. Hier wenigstens für eine kurze
- 28:55Zeit in Sicherheit, brach Tyrion regelrecht zusammen.
- 28:59Er schlief 3 Tage lang, wachte zwischendurch Delirierend auf,
- 29:04Halluzinierte, schwitzte, murmelte Unsinn die Gifte der
- 29:09Druchi wüteten in seinem Körper. Erst als die Elixiere ihre
- 29:13Wirkung voll entfalteten, begann die Vergiftung zurückzugehen,
- 29:17als er halbwegs klar erwachte, aß er.
- 29:21Streckte seine geschundenen Muskeln und schlief dann erneut,
- 29:25diesmal zu alariels beruhigendem Gesang.
- 29:29Als er wieder auf den Beinen war, wagte er sich hinaus, um
- 29:33das Umfeld zu erkunden, ein Bolzen zerschnitt die Luft dicht
- 29:37an ihm vorbei, ein nagarathy Armbrustschütze hatte auf ihn
- 29:41geschossen, unmittelbar darauf stürzte ein Trupp dunkler
- 29:46Elfenjäger auf ihn zu, sie waren offensichtlich nicht daran
- 29:49gewöhnt, als. Auf einen so erfahrenen und
- 29:52entschlossenen Schwertmeister zu treffen.
- 29:55Tyrian schlug sich durch ihre Reihen, schnitt sie nieder,
- 29:58bevor sie sich formieren konnten.
- 30:00Gemeinsam mit Allariel gelang es ihm, Winterwood Palace erneut zu
- 30:05verlassen, doch draußen waren die Druchi allgegenwärtig,
- 30:09Patrouillen zogen durch die Wälder, Spähtrupps durchkämmten
- 30:13das Unterholz, immer wieder mussten die beiden ausweichen,
- 30:17sich verstecken. Abrupte Richtungswechsel
- 30:20vornehmen schlimmer noch, tyrions alte Verletzungen
- 30:25flammten wieder auf. Das Gift war nicht vollständig
- 30:28neutralisiert worden und begann erneut, sich auszubreiten.
- 30:33Jeder Schritt wurde zu einer Qual, jede Bewegung ließ
- 30:36stechenden Schmerz in seiner Seite aufflackern, er konnte
- 30:40sich kaum noch bewegen, ohne Verschmerzt, zusammenzuzucken
- 30:44Allarielle führte ihn in die dunklen Wälder.
- 30:47Einen uralten Wall, der noch immer von Chaosenergie verzerrt
- 30:51war. Selbst Tyrion, der gegenüber
- 30:54arkanen Einflüssen relativ unempfindlich war, spürte die
- 30:57unheimliche Präsenz, die in diesem Wald lauerte.
- 31:01Die Luft wirkte schwer, die Schatten schienen sich zu
- 31:05bewegen und die Bäume wirkten, als hätten sie Augen a.
- 31:09Larielle erklärte, dass nur wenige Waldläufer hierher kamen
- 31:14und wenn. Dann nur, um die mutierten
- 31:16Kreaturen zu jagen, die aus dieser verderbten Erde
- 31:19hervorgingen, als sie versuchten, ein Lager
- 31:23aufzuschlagen und sich kurz auszuruhen, wurden sie von einem
- 31:27Mantikor aufgespürt, einem monströsen Mischwesen aus Löwe,
- 31:32Skorpion und Dämongestalt das Ungeheuer stürzte sich auf sie
- 31:37zähnefletschend und mit schlagendem Schwanz.
- 31:41Nur dadurch, dass Tyrion eine Feuersalfe vor die Pranken der
- 31:45Bestie schleuderte, gelang es ihm, das Wesen abzuschrecken.
- 31:50Es zog sich Knurrend in die Dunkelheit zurück, doch die
- 31:53Gefahr war alles andere als gebannt.
- 31:57Kurz darauf erschienen 4 Eliteassasien der Druchi im
- 32:00Lager Vidor, Kalion, Balial und Amara, jeder von ihnen war ein
- 32:07Meister des Mordens. Mit tödlichen Waffen und dunklen
- 32:11gaben Tyrion erkannte augenblicklich, dass er in
- 32:15diesem Kampf alles geben müsse, um Allariel vor der
- 32:18Gefangennahme zu bewahren. Er begann mit einem gewaltigen
- 32:22Schlag eine von Sunfengs gespeisten Feuerkugeln traf
- 32:26Vidor direkt und schleuderte ihn quer über das Lager.
- 32:31Kalion sprach ein zauberwort und plötzlich fühlte Tyrion, wie
- 32:35seine Glieder bleischwer wurden. Seine Bewegung verlangsamte
- 32:39sich, als Kämpfe er durch Wasser.
- 32:42Er wußte, dass er den Magier zuerst ausschalten mußte, sonst
- 32:46würde er in wenigen Augenblicken überwältigt werden, in einem Akt
- 32:51purer Willenskraft schleuderte er sanfang wie einen Speer durch
- 32:55die Luft, die Klinge bohrte sich in kaleons Brust.
- 32:59Belial, ein brutaler Hüne mit einer schweren Axt, stürzte sich
- 33:04auf ihn. Tyrion konnte diesem Hieb kaum
- 33:07noch ausweichen. Amara, die Assassinin, wurde von
- 33:11einem Zauber allariels kurzzeitig gefesselt, schaffte
- 33:15es jedoch, ihr einen Schlag gegen die Stirn zu versetzen,
- 33:18der die Königin bewusstlos zu Boden gehen ließ.
- 33:22Tyrion griff nach dem Stab, den Allariel zuvor getragen hatte,
- 33:26und nutzte ihn als improvisierte Waffe und Schild.
- 33:29Er blockte Ballials Achshiebe und fing im selben Moment Amaras
- 33:34geworfenen Dolch in der Luft ab. In einer fließenden Bewegung
- 33:38schleuderte er die Klinge zurück und traf sie tödlich am Kopf.
- 33:42Dann versuchte er zu Sunfang Zurückzugelangen, während die
- 33:46Schmerzen an seiner Seite drohten, ihn ohnmächtig werden
- 33:50zu lassen. Ballial drückte ihn unablässig
- 33:53zurück, gab ihm keinen Raum, seinen bevorzugten Kampfstil
- 33:57auszuspielen. In einem verzweifelten Nahkampf
- 34:01Stoß Tyrion schließlich den Stab gegen Belia als Kehle und
- 34:05drückte zu, bis dessen Luftröhre knackte.
- 34:09Der Riese prügelte ihn trotzdem mit einem Tritt zu Boden, mit
- 34:13letzter übermenschlicher Kraft rollte Tyrion aus der Bahn des
- 34:17nächsten Axthiebes, schnappte sich sanfeng und ging zum
- 34:21Gegenangriff über, während Belia als Atem versagte, trennte
- 34:26Tyrion ihm die Kehle auf. Am Ende des Kampfes lag das
- 34:30Lager voller Leichen. Vidor, schwer verwundet, lebte
- 34:35noch lange genug, um eine Botschaft an Malekith zu senden,
- 34:39vermutlich durch dunkle Magie oder ein Ritual, das seine
- 34:43letzte Kraft in ein Signal an den Hexenkönig verwandelte.
- 34:48Tyrion sank erschöpft am Lager nieder, körperlich am Ende und
- 34:52innerlich zermürbt. In diesem Moment offenbarte sich
- 34:57Allariel nicht mehr nur als sterbliche Königin, sondern
- 35:00kurzzeitig als Manifestation der Göttin Lilieff.
- 35:05Die vereinte Kraft aller früheren Immerköniginnen, die in
- 35:09ihr Weiterlebten, Bündelten sich für einen Augenblick dieses
- 35:14göttliche aufleuchten, linderte tyrions Wunden und hielt ihn am
- 35:18Leben. Er lauschte, als sie zugleich
- 35:22Allariel und mehr als Allariel ihm erklärte, wie komplex das
- 35:27Verhältnis zwischen ihr als Person und der Göttin war.
- 35:31Sie war sowohl Werkzeug als auch Trägerin, sowohl Individuum als
- 35:36auch Gefäß einer uralten Macht, danach drängte sie ihn, sich zu
- 35:41ducken und still zu verhalten, denn Nkari war erschienen und
- 35:47hatte sie eingeholt. Der Dämon trat auf die Bühne,
- 35:52voller Haß und Rachsucht und verspottete beide, drohte mit
- 35:57Vergeltung für seine frühere Niederlage und mit Qualen für
- 36:01ganz Urtuan. Tyrion vom Gift geschwächt und
- 36:06körperlich am Ende, versuchte dennoch einen Schlag gegen das
- 36:09Ungetüm zu führen, verfehlte aber Allarielle, schleuderte
- 36:14eine Woge grüner Energie und. Doch in Kari Neutralisierte der
- 36:19Zauber beinahe mühelos. In dem Moment, in dem der Dämon
- 36:23seine Aufmerksamkeit auf sie richtete, gelang es Tyrion, ihm
- 36:27mit Sunfeng eine Wunde zuzufügen, bevor er vor
- 36:31Schmerzen und Erschöpfung überwältigt zusammenbrach.
- 36:35Es schien, als wäre dies das Ende, doch genau in diesem
- 36:39kritischen Augenblick traf Teckles ein.
- 36:43Wie ein Sturm aus Arkaner macht schleuderte er ein magisches
- 36:47Geschoß in en karis rücken, das dessen fleischliche Hülle in
- 36:51Flammen setzte und die chaotische Essenz erschütterte.
- 36:55Er löste die magischen Fesseln und begann einen komplizierten
- 36:59Bannspruch in mehreren aufeinanderfolgenden
- 37:03Zauberschlägen schnürte er den Dämon enger, rief die Macht des
- 37:07Assurien und der Ordnung an und. Und entfesselte schließlich
- 37:11einen letzten gigantischen Angriff.
- 37:15Dieser endgültige Spruch zerriss in karis Form und schleuderte
- 37:19dessen Essenz aus der Welt, der Dämon war zerschmettert und
- 37:23verbannt, diesmal auf eine Weise, die seine Rückkehr noch
- 37:28unsicherer machte, nachdem die unmittelbare Gefahr gebannt war,
- 37:33wendete Teklis sich seinem Bruder zu, tyrions Wunde war
- 37:37schwer entzündet. Durchseucht vom Gift und
- 37:40chaotischer verderbnis Teckles griff zu ungewöhnlichen Mitteln.
- 37:45Er setzte spezielle, magisch präparierte Maden ein, die er in
- 37:50die Wunde einbrachte. Diese fraßen systematisch das
- 37:54verdorbene, vergiftete Fleisch, während Teckles gleichzeitig
- 37:57heilsauber wirkte, um das Gewebe zu erneuern und den Körper zu
- 38:02stärken. Erst als die Maden ihre Arbeit
- 38:05getan hatten und die Magie den Rest erledigte.
- 38:08Begann die Wunde zu schließen. Tyrion, gezeichnet von
- 38:12Vergiftung, Schlachten, Flucht und göttlichem Eingriff, war am
- 38:18Ende seiner Kräfte, doch er lebte und allariel war frei.
- 38:23In diesem Moment war klar, dass sie beide diesen Albtraum nur
- 38:27überstanden hatten, weil Tyrions Unnachgiebiger Wille, Allariels
- 38:31Mut und Tekles Magie sich zu einem letzten verzweifelten
- 38:36Bündnis. Gegen das Dunkel zusammengefügt
- 38:38hatten in jener Nacht lagerten beide Heere so dicht
- 38:43beieinander, dass die Bogenschützen der einen Seite
- 38:46die Wachfeuer der anderen sehen konnten.
- 38:49Zwischen den Reihen der Wachen Flackerten die Flammen wie eine
- 38:52glühende Linie in der Dunkelheit, und jeder wusste,
- 38:56dass der kommende Tag Überleben, Tod und vielleicht das Schicksal
- 39:00Urthoans entscheiden würde. Im Lager der Hochelfen wurden
- 39:05Tyrion und Theklis von ihrem Vater Arathian empfangen, der
- 39:09einst Weltgewandte von seiner Obsession um änarions Rüstung
- 39:13gezeichnete 11 stand nun als stolzer alter Lord vor seinen
- 39:18Söhnen, er brachte ein Geschenk, das sein Gewicht, Symbolik und
- 39:23macht alles übertraf, was Tyrion bisher empfangen hatte, die
- 39:28Drachenrüstung Änarions. Diese Rüstung war nicht
- 39:32irgendein Relikt, sondern jene schimmernde, uralte Panzerung,
- 39:36die der erste Phönixkönig selbst in den Katastrophenkriegen gegen
- 39:40das Chaos getragen hatte. Sie war einst in den Feuern des
- 39:44Vulkans am Amboss der Vauel geschmiedet worden, heiligen
- 39:49Flammen, in denen göttliche Handwerkskunst und Magie
- 39:52Zusammenflossen ihre Verzauberungen machten sie
- 39:55nahezu unempfindlich gegen Feuer, selbst gegen den Atem von
- 39:59Drachen. Indem arathion sie nun Tyrion
- 40:02übergab, übertrug er ihm nicht nur ein Artefakt, sondern
- 40:07ennarions Vermächtnis. Für Tyrion bedeutete dies mehr
- 40:10als nur Schutz, es war, als würde ihm die Geschichte seines
- 40:14Volkes anvertraut, als Dank für die Rettung der Immerkönigin
- 40:19brachten die Elfen von Illyrion ihm ein zweites Geschenk von
- 40:23kaum geringerem Gewicht. Malandir ihren edelsten und
- 40:27letzten Hengst aus der Blutlinie Korandirs des Vaters der Pferde
- 40:33malandir war nicht bloß ein Kriegspferd, es war ein lebender
- 40:37Mythos, schnell, ausdauernd, hochintelligent und stolz.
- 40:42Er verkörperte den gesamten Stolz der Reiter von Illyrion
- 40:46und war ein lebendiges Zeichen, dass sie in Tyrion den Champion
- 40:50sahen, der ihre Königin und ihr Land verteidigen würde.
- 40:55Die Immerkönigin selbst ehrte ihn ebenfalls.
- 40:58Sie schenkte ihm eine herzförmige Brosche, die sie mit
- 41:01magischer Wirkung belegt hatte, um ihn auf dem Schlachtfeld zu
- 41:05schützen und sicher wiederkehren zu lassen.
- 41:08Dieses Schmuckstück war nicht nur ein Talisman, sondern ein
- 41:11stilles, persönliches Versprechen ihrer Wertschätzung,
- 41:15in seiner Faust ruhte zudem sunfeng die Runen Klinge aus den
- 41:19alten Tagen geschmiedet, um Dämonen zu vernichten.
- 41:23Und als leuchtendes Symbol gegen das Chaos zu dienen.
- 41:27Mit der Drachenrüstung in Arions auf den Schultern, sandfänge, in
- 41:31der Hand mal an dir, an seiner Seite und der Brosche der
- 41:35Immerkönigin auf seiner Brust, war Tyrion vollständig für den
- 41:39bevorstehenden Kampf gerüstet. Tekles erhielt von Allariel den
- 41:44Heiligen Stab der Lilie, dieser Stab war ein uraltes sakrales
- 41:49Werkzeug, verbunden mit der Göttin der Träume und
- 41:52Weissagungen. Seine Macht war so groß, dass er
- 41:55teklas körperliche Schwäche teilweise ausglich.
- 41:59Er benötigte seine gewohnten, ihn stützenden Zaubertränke
- 42:03nicht mehr, da der Stab ihm genug Arkane Kraft und
- 42:06Stabilität verlieh. Als man ihm außerdem ein Schwert
- 42:10anbot, lehnte Teklas ab, er zog es vor, die Klinge zu tragen,
- 42:15die er selbst geschmiedet hatte, ein Ausdruck seines Stolzes, auf
- 42:19seinen Willen, nicht nur als zerbrechlicher Gelehrter.
- 42:22Sondern als eigener, selbstbestimmter Magier an der
- 42:26Seite seines Bruders zu stehen. So waren nun beide Brüder
- 42:30bereit, im Zentrum der Schlacht Schulter an Schulter das
- 42:34Schicksal Urthoans mitzugestalten, nun, da die
- 42:39Brüder wieder zusammengefunden hatten und der große Feind
- 42:42verbannt war, aber eine neue Schlacht bevorsteht, verlassen
- 42:47wir erstmal die Geschichte von Tyrion.
- 42:50In der nächsten Folge betrachten wir die Schlacht zur Vertreibung
- 42:53der Dunkelelfen aus Urthoan. Die Zeit des großen Krieges
- 42:57gegen das Chaos sowie Teklis, charakterliche Eigenschaften und
- 43:01Bewaffnungen. Wenn ihr mehr über die Völker
- 43:04und Geschichten von Warhammer Fantasy erfahren wollt, dann
- 43:08gebt dem Video ein Like, hyped es und abonniert den Kanal.
- 43:11Das würde mir sehr helfen. Vielen Dank für eure
- 43:14Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.