Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Neuer Eigentümer für Galeria an der Kö, Restaurant als 'Hotspot der Macht' und Uber-Aktion für mehr Sicherheit
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- 0:02Wenn man in einer Stadt aufwächst, zum Beispiel in Düsseldorf,
- 0:04so wie ich, dann gibt es natürlich die Orte, an denen man sich zu Hause fühlt,
- 0:08weil man da zu Hause ist und die, die einem aus dem alltäglichen Leben sehr vertraut sind.
- 0:13Die Schule, das Lieblingsbütchen, der Supermarkt um die Ecke,
- 0:15ein Park in der Nähe, das Rheinufer, ihr wisst schon, was ich meine.
- 0:19Und dann gibt es die Orte, die einem vertraut sind, einfach weil sie da sind.
- 0:23Die ganzen Brücken, Brunnen, Statuen und Kaufhäuser. Also geht mir zumindest so.
- 0:28Und wenn dann damit was passiert, das macht dann schon irgendwie was, oder?
- 0:31Also zum Beispiel die Sanierung der Theodor-Heuss-Brücke interessiere ich mich
- 0:35durchaus für, aus verschiedenen Gründen.
- 0:37Oder was mit dem Cash-Haus passiert. Side-Note, schon eine ganze Weile recht
- 0:40wenig. Und auch der Kaufhof an der Kö.
- 0:43Nicht zuletzt, weil da in jeder Weihnachtszeit die Schaufenster so zauberhaft
- 0:46mit Stofftieren bespielt werden. Und das eigentlich schon seit ich mich erinnern kann.
- 0:50Als ich vernommen habe, dass da also jetzt wieder ein Insolvenzantrag läuft
- 0:53und das Gebäude offenbar den Eigentümer wechselt, wurde ich logischerweise hellhörig,
- 0:58genau wie mein Kollege Maximilian Novroth.
- 1:00Und der erzählt mir und euch, was gerade der aktuelle Stand ist.
- 1:04Über Dinge, die mit relevanten Orten in der Stadt passieren,
- 1:06wird ja ganz sicher viel gesprochen. Meist wahrscheinlich in irgendwelchen Büros
- 1:10oder ähnlichen designierten Orten.
- 1:12Oder beim Abendessen. Und ich stelle mir vor, dass die Restaurants,
- 1:15die dann ausgewählt werden, bestimmte Voraussetzungen erfüllen müssen.
- 1:19Ein solches Restaurant möchte das Il Punto werden, das im Andreas-Quartier neu
- 1:23eröffnet hat, will sogar zum Hotspot der Macht werden.
- 1:26Was das bedeutet und was es an einem solchen Hotspot zu essen gibt,
- 1:29das weiß Helene Pavlicki.
- 1:32Nach so einem Abendessen oder anderen Dingen, die man zu später Stunde in der
- 1:35Stadt oder sonst wo macht, muss man ja irgendwie nach Hause kommen.
- 1:38Im schönsten Falle sicher und wohl behalten. Und das ist für Frauen und sicher
- 1:42auch andere, vermeintlich angreifbarere Menschen nicht immer gegeben.
- 1:46Eigentlich krass, dass man das sagen muss.
- 1:48Uber will dem entgegenwirken und bietet jetzt einen besonderen Service an.
- 1:52Alexander Esch weiß, welcher das ist.
- 1:54Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 442 und der Rhein
- 1:59steht bei minus 2 Zentimeter.
- 2:02Rhein-Pegel,
- 2:06der RP-Podcast für alle, die Düsseldorf lieben.
- 2:14Hallo zum Rhein-Pegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen,
- 2:18was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht.
- 2:24Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen.
- 2:29Dem Thema Podcasts widmet sich ab dem 9. Oktober direkt ein ganzes,
- 2:33ja, ich würde schon sagen Festival, die Zune Podcast Week und die läuft bis zum 16. Oktober.
- 2:38Über 25 verschiedene Veranstaltungen gibt es dort zu erleben,
- 2:41an zahlreichen Orten in der Stadt, unter anderem im Konferenzzentrum der Rheinischen Post in Herd.
- 2:47Da stehen bzw. sitzen meine lieben KollegInnen Lilly Stegner und Alexander Trisch
- 2:51auf der Bühne und sprechen gemeinsam mit einer Vertreterin der Staatsanwaltschaft
- 2:55Duisburg in ihrem True Crime Podcast hinreichend verdächtig,
- 2:59diesmal live über einen Fall aus der Region.
- 3:01Das Thema, weil uns geglaubt wurde. Und erzählt wird die Geschichte einer Frau,
- 3:05die es mit ihren beiden Töchtern geschafft hat, sich aus einer gewaltvollen Beziehung zu befreien.
- 3:10Alle Infos auch zu den Tickets und den anderen Terminen bei der ZUN Podcast
- 3:14Week findet ihr in unseren Shownotes.
- 3:17Wenn ihr uns etwas mitteilen wollt, wenn ihr Termine wisst, auf die wir hinweisen
- 3:20können, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen sollen oder wenn ihr einfach
- 3:24mal irgendwas loswerden wollt, dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder.
- 3:300160 80 80 844 erreicht ihr uns.
- 3:35Wir freuen uns immer von euch zu hören. Die Galeria-Filiale an der Kö,
- 3:40eine in Düsseldorf geradezu ikonische Immobilie, bekommt einen neuen Eigentümer.
- 3:45Diese Nachricht wurde ausgerechnet am selben Tag bekannt wie die,
- 3:48dass der mittlerweile vierte Insolvenzantrag des Unternehmens läuft.
- 3:51Käufer des Gebäudes ist ein niederländisches Unternehmen, die Redevelop Group.
- 3:55Ob der Name hier Programm ist, welche Veränderungen ins Haus stehen und wie
- 3:59die Aussichten generell sind, das erzählt Maximilian Novroth. Lieber Max.
- 4:04Liebe Tasia. Du bist ja nun auch in den Gefilden hier groß geworden.
- 4:10Richtig. Du bist ja kein... Düsseldorf steht auch in meinem Pass.
- 4:12Ich bin im Marienhospital geboren. Na, guck.
- 4:15Ich bin in der Goldsheimer Klinik geboren. Da waren wir gar nicht so weit voneinander entfernt.
- 4:20Das heißt, sicher ist auch eine deiner Kindheitserinnerungen,
- 4:25dass um die Weihnachtszeit im Kaufhof an der Köh die.
- 4:31Steifffenster... Ja, auf jeden Fall. geschmückt, aufgebaut, bestückt.
- 4:35Sogar nicht nur Erinnerungen, sondern auch Gegenwart, weil ich schon darauf
- 4:38hinfieber, wann die das wieder machen.
- 4:39Ich hoffe, dass sie es machen, trotz Insolvenz Nummer 4, über die wir gleich
- 4:43sprechen, weil natürlich auch meine Kinder das total spannend finden und unglaublich
- 4:47auch für Erwachsene, was da alles aufgebaut wird.
- 4:49Ja, ich war auch jetzt tatsächlich die letzten Jahre dann wieder da aus Gründen
- 4:52und ja, zum einen kam sofort zurück, dass das schon immer so war und ich habe
- 4:56auch das Gefühl, das hat sich nicht so viel verändert. Gott sei Dank nicht.
- 4:59Ja, als ob diese Fläche nur darauf warten würde.
- 5:04Über Veränderung sprechen wir jetzt auch. Und da möchte ich mal zuallererst
- 5:08wissen, kannst du gut Veränderung? Also hältst du das gut aus?
- 5:11Ich kann vor allem gut Trennung.
- 5:14Nicht so sehr von Gegenständen, da regt sich meine Frau manchmal drüber auf,
- 5:18dass ich im Keller eine Nostalgiekiste habe, von der ich mich nicht trennen will, aber so.
- 5:26Andere Dinge im Leben, Lebensabschnitte sein zu lassen, das schon.
- 5:29Ich verstehe, weil das könnte jetzt auf uns alle zukommen, dass sich in der
- 5:35Stadt, also an der Kö, schon wieder was verändert.
- 5:39Also das ist ja auch quasi gegenüber vom Karschhaus, wo ja sich schon seit Jahren
- 5:44einiges beziehungsweise nicht so viel verändert.
- 5:47Dieses Kaufhofgebäude an der Kö ist ja irgendwie, das kennen wir alle,
- 5:51das haben wir alle sofort vom Auge, wenn wir darüber sprechen.
- 5:54Ich glaube tatsächlich auch diese Schaufenster, die ja auch so immer sehr aufwendig
- 5:59dekoriert sind, aber gerade zur Weihnachtszeit.
- 6:02Genau und da steht jetzt eine Veränderung ins Haus und wie groß die sein kann
- 6:06und ob das dann auch die Steifschaufenster betreffen wird oder überhaupt das
- 6:11Angebot in diesem Kaufhaus.
- 6:14Was ja irgendwie auch, ich würde jetzt eigentlich immer behaupten,
- 6:16ich bin da jetzt gar nicht so doll Kundin, also mein erster Weg geht nicht ins
- 6:22Kaufhaus, absurderweise kenne ich trotzdem, glaube ich, jede Etage,
- 6:24wir haben ja vorhin auch kurz darüber gesprochen.
- 6:27Und weiß, wo was ist und was es da so gibt, also irgendwie rennt man da ja doch
- 6:30immer mal rein oder durch.
- 6:32Ja, und das Kaufhaus dort gibt es schon seit 1909 und ich finde dieses Objekt
- 6:38an sich verdient wirklich den Namen ikonisch.
- 6:40Also dieses Adjektiv wird in der Immobilienbranche so ein bisschen inflationär
- 6:45verwendet, aber in dem Fall, wenn man mal so drauf schaut vom Kögraben,
- 6:49wo dann diese Fontäne spuckt und dahinter türmt sich so der Kaufhof an der Kö
- 6:52auf, das ist einfach wunderschön, Architektur pur.
- 6:55Und dieses Haus hat seit vergangenem Freitag einen neuen Eigentümer.
- 6:59Und das ist eine große Geschichte, weil ...
- 7:03Dieses Haus lange der Signa-Gruppe gehörte, also dem Unternehmen von René Benko,
- 7:07dem gescheiterten Immobilienmogul aus Österreich.
- 7:10Und seitdem diese Signa-Gruppe zusammengebrochen ist, 2023, ist auch dieses
- 7:15Haus, also die Objektgesellschaft, die diese Immobilie besitzt, insolvent.
- 7:18Und seitdem sucht der Insolvenzverwalter, ein Herr Martini aus Berlin,
- 7:22einen Käufer, um die Menschen, die Gläubiger sind von dieser Immobilie,
- 7:28die Geld gegeben haben für die Finanzierung, zu entschädigen, um Geld zurückzuholen.
- 7:31Und das ist jetzt gelungen nach langer Zeit. Wir haben schon im Sommer 2025,
- 7:37Uwe Jens Runer und ich, Uwe berichtet über diesen Verkaufsprozess.
- 7:40Da ging schon das Bieterrennen los und es wurde bis 165 Millionen Euro geboten, also irre Beträge.
- 7:46Kam aber nicht zustande, weil die Finanzierung geplatzt ist.
- 7:49Geldgeber sprangen ab und jetzt hat es geklappt. Jetzt hat es geklappt.
- 7:53Das Unternehmen, was quasi den Zuschlag bekommen hat oder das Angebot abgegeben,
- 7:57je nachdem, ist eine Gruppe mit Hauptsitz in Amsterdam.
- 8:02Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, mal wieder zu erwähnen, dass ich ja mal in Amsterdam
- 8:05gewohnt habe. Das habe ich schon wirklich, glaube ich, seit einem halben Jahr
- 8:07nicht mehr gemacht. Also hier unser, eigentlich ist immer Paul Küchler derjenige,
- 8:12der das zu hören bekommt.
- 8:13Ich habe ja mal in Amsterdam gewohnt. Ich kenne diese Gruppe tatsächlich trotzdem nicht.
- 8:17Ich musste sie auch googeln. Und die heißen, das finde ich interessant, Redevelop.
- 8:20Genau. Ich vermute, die haben den Sitz, vor allem aus steuerlichen Gründen in
- 8:24Amsterdam, weil die Geschäftstätigkeit ist auf Deutschland spezialisiert, fokussiert.
- 8:29Und das Unternehmen gibt es auch erst seit Frühjahr 2025 und ist im Prinzip
- 8:34eine Dachgesellschaft für mehrere schon etwas älter eingesessene Gesellschaften
- 8:39in Deutschland, die auf die Familie Maas zurückgehen.
- 8:43Und diese Familie Maas hat sich spezialisiert auf den Umbau von Warenhäusern.
- 8:48Ich verstehe. Und die Redevelop Group sammelt Geld ein, um alte Warenhäuser
- 8:52zu kaufen. Das haben die zum Beispiel 2025 erstmals mit dem Ex-Horten in Trier
- 8:56gemacht und jetzt eben die zweite Akquisition,
- 8:59ist der Kühlkaufhof, also der Galeriestandort hier.
- 9:02Und das alles hat uns Lennart Maas, ein 28-jähriger junger Mann erzählt,
- 9:07der aktuell auf der Immobilienmesse in München ist, Expo Real,
- 9:11und da natürlich mit allen möglichen Leuten darüber spricht,
- 9:13weil es schon eine große Nachricht für die Szene ist.
- 9:16Jetzt bin ich natürlich insofern an diesem Namen hängen geblieben,
- 9:19weil das bedeutet ja, dass etwas redeveloped wird.
- 9:23Also jetzt sagst du, das ist natürlich auch der Kern dieser Gruppe oder was
- 9:28die machen, aber ich finde, das ist ja schon recht on the nose,
- 9:32auch im Namen, dass sich da dann was verändert, also das,
- 9:36was reentwickelt wird, also nochmal umentwickelt oder halt verändert.
- 9:40Ja, weiterentwickelt. Das große, genau, das große...
- 9:44Das große Überthema Veränderung und so. Und bedeutet das, dass dann dieses,
- 9:50wie du schon gesagt hast, ikonische Gebäude und ja auch einfach sehr schöne
- 9:54Gebäude und wie gesagt, für Düsseldorf auch sehr prägnante Gebäude,
- 9:58läuft das Gefahr, dass da auch was verändert wird am Gebäude?
- 10:02Oder geht es eher darum, die Struktur zu ändern und dann da irgendwie auf einer,
- 10:08Etage, weiß ich nicht, schwarzlichten Minigolf zu etablieren und halt auf der
- 10:12anderen dann doch wieder kurz waren?
- 10:14Also was bedeutet das? Also wenn du ein Gebäude der Größenordnung kaufst,
- 10:17schaust du natürlich auf die Frage, wer kann das nutzen und füllen und mir die
- 10:21Miete zahlen, die diesen Kaufpreis rechtfertigt. Wir haben was von der Range
- 10:25um die 125 Millionen Euro gehört.
- 10:28Genau weiß das niemand außer den Beteiligten, aber die schweigen sich darüber aus.
- 10:32Aber jedenfalls weit über 100 Millionen Euro.
- 10:34Und das tut im Moment natürlich Galeria, die sind da Mieter,
- 10:39die zahlen viele Millionen Euro Miete im Jahr und klar, Galeria ist insolvent
- 10:45ebenfalls seit diesem vergangenen Freitag und es ist fraglich,
- 10:48ob das Unternehmen in drei Monaten noch existieren wird und da eben dann nicht raus muss.
- 10:53Dann würden mit einem Schlag fünf Geschosse frei werden vom Untergeschoss bis zur vierten Etage.
- 11:02Das sind dann fünf Geschosse, die die Galeria belegt. Aber es gibt auch noch mehr in dem Gebäude.
- 11:08Die darüber liegenden Etagen stehen teilweise leer, sind teilweise von Kanzleien
- 11:12als Büros belegt und das erzielt natürlich auch Miete.
- 11:15Und der Eigentümer oder der neue Eigentümer und deren Vertreter Leonard Maas
- 11:20sagte mir, wir können auch nichts über ein mögliches neues Konzept sagen.
- 11:23Galeria soll vorerst natürlich drinbleiben, aber wenn die raus müssen,
- 11:26dann haben wir auch andere Pläne in der Schublade.
- 11:29Und diese Veränderung sehe ich persönlich jetzt nicht als Gefahr für so eine
- 11:32Haus, weil man muss sich ja auch fragen, wie schaffst du es,
- 11:34so ein riesiges, wunderschönes Gebäude zu beleben, dass es eben nicht leer steht,
- 11:39das wäre das Schlimmste dafür.
- 11:40Ja, aber mit Bass beleben. Es kommt ja auch ein bisschen drauf an.
- 11:42Also ja, das wäre das Schlimmste, dass es leer steht, aber ich kann mir auch
- 11:44ein paar Sachen vorstellen, die auch irgendwie...
- 11:47Zumindest in meiner persönlichen Wahl. Was hast du gegen Schwarzlicht,
- 11:49Minigold? Ja, da habe ich ein ganz eigenes Thema mit.
- 11:51Aber so, also das gibt ja schon auch, das ist dann natürlich wirklich persönlicher
- 11:55Geschmack vielleicht oder Präferenz oder halt auch dieses, ich will aber,
- 11:58dass da ein Kaufhaus bleibt, obwohl ich da selber nie hingehe.
- 12:00Aber es muss irgendwie, das ist ja auch manchmal so mit Veränderungen.
- 12:03Das eigentlich betrifft die mich so gar nicht richtig.
- 12:05Aber ich fände es jetzt schon komisch, wenn das jetzt ein reines Bürogebäude wird zum Beispiel.
- 12:09Genau, das wäre mega komisch, in der Lage vor allem. Es gibt ja schon Sachen,
- 12:12die mehr oder weniger sinnig sind und vielleicht auch mehr oder weniger begrüßt
- 12:17werden von den AnwohnerInnen oder von den Leuten, die sich hier bewegen und so.
- 12:20Also das Interessante ist, du hattest das Karschhaus erwähnt,
- 12:23das direkt gegenüber ja weiterhin entwickelt wird von Midstad,
- 12:28einem Immobilienentwickler, der das Geld von Familie Kloppenburg verwaltet und….
- 12:34Dieses Karschhaus gekauft hat, übrigens auch mitgeboten hat,
- 12:36soweit wir das recherchieren konnten, bei der Galeria-Immobilie,
- 12:40also diesem Kühlkaufhof, aber da eben nicht zum Zug kam.
- 12:43Und was Mitzdat mit dem Karschhaus macht, eben kein KDW-Luxuswarnhaus,
- 12:47darüber hatten wir ja hier auch schon mal gesprochen, sondern eine gemisch genutzte
- 12:49Immobilie mit Handel, ja mit Dachterrasse.
- 12:52Aber wenn du mal durchs Gebäude gehst, Untergeschoss, Erdgeschoss,
- 12:56erstes OG, also die leicht erreichbaren Geschosse sollen schon Handel bleiben.
- 13:01Also waren sie ja früher mit dem K-Schoss auch, aber das soll bleiben mit ein bisschen Gastro.
- 13:04Darüber dann aber nicht mehr, weil die halt sagen, und das, finde ich,
- 13:07merkt man auch an seinem eigenen Verhalten im Kaufhaus, in so einem großen Kaufgebäude,
- 13:12die meisten Leute gehen gar nicht mehr höher als bis zur ersten Etage,
- 13:15wollen am liebsten nur ins EG rein und von da aus, aus dem Laden dann von mir
- 13:19aus in die anderen Etagen, aber nicht mehr noch rumwechseln.
- 13:22Und deswegen bauen die da zum Beispiel ein Hotel rein, Fitnessräume,
- 13:24Konferenzräume und so etwas könnte ich mir persönlich auch vorstellen,
- 13:28dass das ein Investor auf dem Zettel hat, wenn der jetzt auf den Kühlkaufhof schaut. Ja, verstehe.
- 13:32Und nochmal kurz zu Redevelop. Ich hatte erwähnt, die haben das Trierer Kaufhaus gekauft.
- 13:37Das ist natürlich nicht zu vergleichen mit dem Kühlkaufhof, weil die Königsallee
- 13:40gibt es nur einmal in Deutschland.
- 13:42Und das Haus ist total etabliert und renommiert.
- 13:45Das wird der Trierer Exhorten nicht sein. Aber was machen die da?
- 13:49Die packen eine Mischung rein aus Gesundheitszentrum, auch ein bisschen was
- 13:54zum Wohnen, also Wohneinheiten und Büros, also auch ein gemischt genutztes Gebäude
- 13:58und eben kein reines Warenhaus mehr, weil da einem halt auch so langsam die Betreiber aufkommt.
- 14:02Ausgehen. Ja, aber Wohneinheiten, also ist das realistisch für hier? Ja.
- 14:06Naja, also Beispiel, nochmal ein anderes Haus, Shadow Arcaden.
- 14:13Die wir, wenn man jetzt vom Shadowplatz draufschaut, noch von früher als Riesen-Esprit-Standort
- 14:18kennen, werden gerade umgebaut und aufgestockt um zwei Etagen und in den oberen Etagen entstehen 60
- 14:24möblierte Apartments, die von Limehome betrieben werden. Ja,
- 14:27verstehe, das ist dann so expertmäßig. Da kannst du dich dann einrufen.
- 14:31Mitten auf einer der besten Shoppingstraßen Deutschlands.
- 14:34Und das ist neu und das wird halt gemacht, weil am Ende, wie gesagt,
- 14:37guckt ein Investor, wie kann ich das Gebäude mit maximaler Miete nutzen?
- 14:41Welche Betreiber sind fähig, diese Miete auch zu zahlen?
- 14:44Und ja, da kommen dann halt eher andere Konzepte ins Spiel. Wenn man dann da
- 14:47wohnt, dann ist man ja quasi direkt gegenüber vom Breitenbacher Hof und wenn
- 14:51da dann wieder die Backstreet Boys wohnen, dann kann man von seinem Wohnzimmerfenster
- 14:54in deren Suite vielleicht gucken oder so.
- 14:56Also ich finde schon diesen Ort, also mir vorzustellen, da zu wohnen,
- 15:00klar, es gibt immer Leute, die das wahrscheinlich dann auch machen und wollen
- 15:04und so, aber das finde ich schon...
- 15:07Und auch da zu konferieren oder sich zum Arbeiten zu treffen,
- 15:10das hätte ja auch was prestigeträchtiges, wo es sicherlich eine Nachfrage zu
- 15:14gäbe, weil das hast du jetzt noch
- 15:16nicht so viel, so Meetingräume in sehr exponierter Lage in Düsseldorf.
- 15:19Ja, aber das ist, also er sagte mir, dieser Lennart Maas, bitte gedulden Sie
- 15:23sich, in vier bis sechs Wochen,
- 15:26treffen wir uns und dann kann er mehr sagen, der ist wahrscheinlich auch vertraglich,
- 15:29weil, wie gesagt, der Verkäufer ein Insolvenzverwalter ist, an alle möglichen
- 15:32Klauseln gebunden, am besten gar nichts zu sagen.
- 15:36Und mit dieser Insolvenz von Galerie macht es natürlich irgendwie noch spannender
- 15:41oder auch fragiler, was jetzt in diesem Haus passiert.
- 15:43Genau, das ist ja quasi eine Parallelgeschichte, die auch gerade läuft,
- 15:49die natürlich nicht nur Düsseldorf betrifft, aber auch und genau, dieser riesen Zufall,
- 15:57dass das mit diesem Verkauf der Immobilie und dem erneuten Insolvenzantrag auf
- 16:03einen Tag fällt, das ist doch, also da verändert sich für sehr viele Menschen
- 16:07sehr, sehr, sehr viel und da sind die Veränderungen vielleicht wirklich auch gar nicht so schön.
- 16:10Kannst du einfach mal zwei, drei Sätze vielleicht dazu sagen,
- 16:12wie hier die Stimmung ist? Also ich finde es wirklich erstaunlich.
- 16:16Ich bin jetzt seit 2023 Wirtschaftsreporter bei der RP und weiß noch im Jahr 2020.
- 16:2323, da war gerade die, Entschuldigung, 24, da war gerade die dritte Galeria
- 16:27Insolvenz, da stand der Shadowstraßen, damals noch Karstadt,
- 16:30jetzt eben auch Galeria auf der Schließungsliste.
- 16:33Die Mitarbeiter haben gekämpft, der Oberbürgermeister hat sich ein bisschen
- 16:36eingesetzt, der Laden wurde gerettet und jetzt haben die Insolvenz Nummer vier
- 16:39innerhalb von sechs Jahren und trotzdem kämpfen die, stehen zu dem Laden,
- 16:43stehen am Tresen beraten Kunden, als wenn nichts wäre.
- 16:46Also da erstmal größten Respekt davor, einfach weiterzumachen.
- 16:49Also ich weiß Gott sei Dank nicht mal, wie sich eine Insolvenz anfühlt,
- 16:52aber vier, also viermal auch in allen Medien zu lesen, von Kundinnen und Kunden
- 16:56zu hören, wird es euch bald noch geben. Das stelle ich mir brutal vor.
- 17:00Da die Moral zu bewahren, ringt mir wirklich höchsten Respekt ab.
- 17:03Und ich war heute wieder in den beiden Häusern.
- 17:06Das sind 12.000 Beschäftigte deutschlandweit und 1.000 alleine in Düsseldorf.
- 17:10Warum? Weil wir 160 ungefähr im Kühlkaufhof haben, um die 110 am Standort Schadostraße
- 17:17und dann nochmal an die 650, 700 in der Verwaltung im RWE 4 in diesem Hochhaus
- 17:23in Unterböck-Völklinger Straße.
- 17:26Die sich ja jetzt alle fragen müssen, wie es weitergeht.
- 17:28Und dann kamen heute, also wir sprechen ja hier am Mittwoch,
- 17:317. Oktober miteinander, nochmal zwei weitere Insolvenzen dazu,
- 17:34von denen ich jetzt nicht mit gerechnet hatte, dass es die auch noch gibt,
- 17:38nämlich zwei Tochtergesellschaften, Galeria Markthalle und Galeria Restaurant.
- 17:41Wenn wir uns jetzt mal kurz die Standorte vor Augen führen, Schadowstraße hat
- 17:45unten bis vor kurzem eine Markthalle gehabt, also eine Feinkostabteilung,
- 17:49die ist geschlossen, da zieht jetzt Lidl größer ein, als vorher das Aldi war,
- 17:54die sind davon betroffen,
- 17:55und Restaurant kennt man vom Rosalies, diesem Café, Königsallee Eingang und
- 18:00auch zweite Etage sind Restaurants, die ich noch nie betreten habe,
- 18:03die sich für mich so anfühlten wie hochwertige Raststätten an der Autobahn, also sehr groß, sehr,
- 18:08frische Buffetangebote und das sind nochmal 2000 Beschäftigungen.
- 18:11Deutschland weit an fünfzig Standorten, also wirklich ein Desaster, muss man sagen.
- 18:16Wegen der finanziellen Abhängigkeit vom Mutterkonzern Galeria hat sie eben jetzt
- 18:19mit runtergezogen und all das muss jetzt eben der vorläufige Insolvenzverwalter
- 18:24Frank Kebekus, ein sehr renommierter Düsseldorfer Rechtsanwalt,
- 18:28der seit 35 Jahren Insolvenzen macht.
- 18:31Versuchen zu sanieren, aber in jedem Fall wird es halt massive Einschnitte geben.
- 18:34Ja, das stimmt. Und wie du schon sagst, ich kann mir das auch kaum vorstellen,
- 18:40wie das ist, dann da immer weiterzuarbeiten.
- 18:43Und das Restaurant, zumindest hier an der Kö, war mir tatsächlich geläufig nicht,
- 18:48weil ich da Gast schon war.
- 18:51Aber das ist, wenn man zur Kurzwarenabteilung auf den Weg macht,
- 18:55dann kommt man da vorbei. Vorher kommt man an Pyjamas und Wäsche und Hemden.
- 18:59Kurzwarenabteilung ist auch ein wunderschönes Wort. Ja, aber das ist wirklich,
- 19:02also ich bin ja jetzt wirklich nicht groß an der Nadel, sage ich mal.
- 19:06Und stricken tue ich auch nicht. Aber manchmal braucht man ja irgendwie Stoffe
- 19:09oder sonst was. Und das ist auch eine Adresse dafür.
- 19:12Also so darum, das meine ich, dieses irgendwie nutzen wir das ja schon alle.
- 19:17Vielleicht auch einfach nur, um da so Ikea-Style zum Frühstücken zu gehen.
- 19:21Kann ich mir auch vorstellen, dass das für manche Leute ein Ort ist.
- 19:23Und deswegen finde ich das schon durchaus,
- 19:26spannend und auch ein bisschen beobachtenswert, was da jetzt reinkommt.
- 19:30Also wenn das so komplett wegfällt und jetzt natürlich sind diese Schaufenster,
- 19:35finde ich, spielen da auch mit.
- 19:36Also guck mal, ich bin jetzt irgendwie bestimmt alt und seit ich mich erinnere,
- 19:40also einfach seit über 40 Jahren sind oder weiß ich nicht, an die ersten sechs
- 19:44Jahre habe ich jetzt nicht so dezidierte Erinnerungen, aber das ist ein Anlaufpunkt.
- 19:49Ich nehme mir das als Rechercheauftrag mit, zu klären, ob es das geben wird.
- 19:53Ja, das wäre gut. Und wenn du vielleicht da mit jemandem sprichst,
- 19:55vielleicht könntest du von mir schon eine Grüße ausrichten. Ich würde mich wohl
- 19:57freuen, wenn die das da behalten würden. Das wird doch in so einem Schaufenster machbar sein.
- 20:02Ja, im Moment ist halt die zentrale Frage, fließt das Geld für den laufenden
- 20:06Monat Oktober? Das ist noch ungeklärt. Wo soll das herkommen?
- 20:09Kommt es aus dem Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit oder aus einem
- 20:12neuen Kredit von den Geldgebern?
- 20:15Noch weiß man das nicht und das erhöht ja nochmal die Unsicherheit,
- 20:17aber wenn das geklärt ist, dann kann man auch an das Steifschaufenster sicherlich demnächst bedenken.
- 20:21Ich erzähle da sehr auf dich, Max. Und ich freue mich, dass du mich und uns
- 20:25hier ein weiteres Mal durch die Geschehnisse in der Stadt in diesen Hinsichten durchgeführt hast.
- 20:31Ich freue mich aufs nächste Mal. Gerne, Torsten. Bis dann. Bis dann. Tschüss.
- 20:36Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung.
- 20:51Il Punto, ein italienisches Restaurant, das in Bonn geboren und in Berlin gewachsen
- 20:55ist, zieht jetzt weiter an den Rhein.
- 20:58Giuseppe Perna, Gründer und Geschäftsführer des Il Punto, zu Deutsch der Treffpunkt,
- 21:02möchte eben diesen schaffen und generieren.
- 21:05Und zwar für eine doch recht definierte Zielgruppe.
- 21:08Politikerinnen, Politiker, Leute
- 21:09aus Wirtschaft und Kultur, die über einen gewissen Einfluss verfügen.
- 21:13Ungestört soll man sich treffen, klassische italienische Küche genießen und
- 21:17ins Gespräch kommen können. Über die kleinen und wahrscheinlich auch großen Themen.
- 21:21Die Idee ist schon in Berlin und Bonn aufgegangen. Ob und wie sie auch im dritten
- 21:25Laden funktioniert, gilt es herauszufinden.
- 21:28Helene Pawlitzki war dort im Andreas-Quartier und berichtet von einem charmanten Gastgeber.
- 21:33Eindrucksvollen Bildern an den Wänden und natürlich davon, was auf den Tisch
- 21:36kommt. Helene Pawlitzki.
- 21:38That's my name, yo. Das stimmt.
- 21:41Du hältst dich ja durchaus in dem einen oder anderen Restaurant,
- 21:44Café, Bar, Kneipe mal auf. Qua Job. Kommt vor, ich schreibe über Restaurants,
- 21:48da muss ich auch mal hingehen.
- 21:49Und ich bin mir ganz sicher, dass du da auch immer wieder auf sehr interessante
- 21:53Menschen triffst und bestimmt die eine oder andere...
- 21:56Erquickende, interessante, unterhaltsame Konversation betreibst.
- 22:01Ja, ich hatte zum Beispiel neulich im Harto ganz interessante Begegnungen mit
- 22:04einem Podcaster, der einen Du triffst dich auch mit anderen Podcastern an?
- 22:08Ich triff mich auch mit anderen Podcastern an, er hat aber nicht gepodcastet,
- 22:10er war privater, aber es war total interessant, weil ich den,
- 22:13glaube ich, sonst nie getroffen hätte, wenn ich da gewesen wäre.
- 22:15Ja, und ich finde das tatsächlich, genau, jetzt bist du natürlich aufgrund deines
- 22:19Jobs sowieso da oft und dann ist man ja vielleicht auch so ein bisschen darauf
- 22:23hinaus, dass man sich unterhält oder irgendwie Leute trifft.
- 22:27Aber man kann das ja auch einfach so machen und vielleicht ein Restaurant oder
- 22:32ein Café auch als Ort benutzen, um vielleicht, ja, sich mit Menschen zu treffen,
- 22:36die man vielleicht woanders nicht treffen möchte oder kann und sich dann auch
- 22:41über Dinge austauschen.
- 22:42Ich möchte ein bisschen darauf hinaus, dass wir jetzt über ein neues Restaurant
- 22:45in dieser Stadt sprechen, was zum, und ich zitiere aus deiner Überschrift zu
- 22:50dem Stück dazu, Hotspot der Macht werden möchte.
- 22:54Ich habe es ein bisschen zugespitzt. Naja, aber ich habe sofort gewusst, was das heißt.
- 22:59Also dieses Bild von einem Restaurant, wo dann im Hinterzimmer irgendwie oder
- 23:04so im Privé bei gutem Essen und schönem Wein irgendwie die einen oder anderen...
- 23:10Sachen besprochen werden oder Dinge beschlossen vielleicht, die halt über Begegnungen
- 23:16mit anderen Menschen auf einer etwas oberflächlicheren oder Smalltalkigeren Ebene hinausgeht.
- 23:22Das ist mir sofort in den Kopf gekommen.
- 23:24Das Spannende ist ja, dass manche Sachen man eben besser unter vier Augen bespricht.
- 23:31Und wenn Leute zusammenkommen, die politische Macht haben zum Beispiel oder
- 23:35auch wirtschaftliche Macht oder kulturelle Macht, dann ist es ja häufig schwierig,
- 23:39Verhandlungen zu machen, wo ganz viele Leute zuhören und zu gucken und alle wissen, dass du redest.
- 23:44Aber wenn du dich mit jemandem tatsächlich auf ein Essen triffst,
- 23:48da kann ja alles passieren. Da kann ja von Smalltalk bis wirklich handfeste
- 23:51Entscheidungen alles passieren.
- 23:53Das heißt, vielleicht ist der Druck da nicht so hoch.
- 23:56Essen holt dich natürlich auch immer auf eine menschliche Ebene zurück.
- 23:59Das heißt, es gibt auch immer was, darüber kannst du reden, wenn es gerade nicht
- 24:02so gut läuft. Wie schmecken dir denn die Gambas? Ja, geht so.
- 24:04Ich mag eigentlich keinen Fisch. Und trotzdem scheint das ja ein Moment zu sein,
- 24:08wenn sich zwei Leute dann doch mal tief in die Augen schauen und sagen,
- 24:11jetzt lass uns doch mal einen Kompromiss finden oder jetzt lass uns doch mal
- 24:14schauen, wie wir beide gut aus der Sache rauskommen, dass man da vielleicht
- 24:17auf einen Grünzweig kommt.
- 24:18Muss nicht passieren. Ich muss gerade die ganze Zeit an diese Geschichte denken,
- 24:21dass Angela Merkel, um CDU-Chefin, glaube ich, zu werden, ich wahrscheinlich.
- 24:26Mucse ich diese Geschichte jetzt komplett, aber sich mal.
- 24:30Bei Horst Seehofer, glaube ich, zum Frühstück eingeladen hat oder er hat sie
- 24:33zum Frühstück zu Hause eingeladen.
- 24:34Und da muss ich gerade voll dran denken. Das ist ja nochmal was anderes.
- 24:36Das ist ja eine sehr... Das ist nochmal privat, aber die Vorstellung,
- 24:39dass die beiden auf dem Frühstückssisch sitzen und so ein schöner,
- 24:41klassischer, bayerischer Frühstückssisch mit so einem gekochten Ei in so einem
- 24:44Porzellaneierbecher, die verfolgt mich total, weil die...
- 24:48Keine Ahnung, was die da besprochen haben, keine Ahnung, was sie ihm versprochen
- 24:51hat, keine Ahnung, wie das ablief.
- 24:52Aber es ist natürlich was völlig anderes, als das öffentliche Auftreten sehr
- 24:55wahrscheinlich gewesen. Und das hat wahrscheinlich extrem geholfen,
- 24:58sich da zu einigen an der Stelle.
- 24:59Ja, das verstehe ich. Weil das, genau, wie du schon sagst, natürlich gibt es
- 25:02auch Orte, wo man sich wahrscheinlich nicht so privat treffen kann in irgendwelchen,
- 25:05abgeschotteten Büros und so.
- 25:07Aber ich glaube, diese menschliche Ebene, die du angesprochen hast,
- 25:10oder dieses, genau, dann weiß man nämlich plötzlich auch, ah,
- 25:12der macht unter seine Nutella Butter oder die trinkt den Tee mit zwei Löffeln Honig.
- 25:17Also das ist ja auch, das macht menschlich. Das stimmt. Schluss,
- 25:20du kannst natürlich in einem Restaurant rein theoretisch, wenn du es geschickt
- 25:22anstellst, Leuten über den Weg laufen.
- 25:25Die, also du musst dich ja nicht mal verabreden rein theoretisch.
- 25:28Wenn du weißt, der geht immer Freitagabend dahin.
- 25:30Dann muss man wissen, dass es ein Restaurant ist, wo sich auch bestimmte Leute
- 25:33vielleicht aufhalten, denen man dann über den Weg, oder halt auch nicht.
- 25:36Man kann ja auch Orte meiden, wenn man denen nicht über den Weg laufen möchte.
- 25:38Ich glaube, im politischen Betrieb läuft es auch darauf hinaus,
- 25:40dass der eine Assistent den anderen Assistenten anruft oder Referent und sagt,
- 25:43hey, hör mal, es geht so nicht weiter, wir müssen das irgendwie klären.
- 25:46Ja, sagt der eine, können wir jetzt nichts verabreden offiziell,
- 25:49aber ich sag mal, vielleicht ist meiner ja am Freitagabend da und isst Spaghetti mit Gamas.
- 25:55Das ist wirklich, also ich finde, das hat was Filmisches.
- 26:00Also manchmal ist ja das wahre Leben wie ein Film und umgekehrt auch.
- 26:03Viel seltener, als man denkt. Aber ich glaube, es kommt durchaus auch in Deutschland
- 26:07vor. Ich finde ja, Deutschland ist so ein Ort, der ist ja, finde ich,
- 26:09so, also in den USA passieren, glaube ich, solche Sachen öfter,
- 26:12weil sich Leute tatsächlich verhalten, als wären sie in einem Film.
- 26:14Aber in Deutschland, finde ich, verhalten sich die Leute erfrischenderweise
- 26:16ja immer noch so, als wären sie im Echtenleben. Aber manchmal auch,
- 26:19also manchmal ja. Ja, also Hotspot der Macht, ein neues Restaurant möchte das werden.
- 26:24War es vielleicht auch schon mal. Also das ist ja auch, finde ich,
- 26:26auch spannend an der Sache. Das ist ja nicht das Erste mit diesem Namen.
- 26:31Also, das musst du jetzt mal ein bisschen erklären. Ich habe natürlich das sehr
- 26:34gewissenhaft gelesen, aber ein bisschen durcheinander gekommen bin ich wohl.
- 26:38Es ist eigentlich nicht kompliziert. Es gibt ein Restaurant,
- 26:41das heißt Il Punto, der Treffpunkt.
- 26:44Und dieses Restaurant war erst in Bonn, als die Musik noch in Bonn spielte und
- 26:49ist dann umgezogen nach Berlin, als die Musik schließlich in Berlin spielte.
- 26:52Die politische Musik. Richtig. Und dieses Restaurant befindet sich,
- 26:56ich weiß nicht, wie gut du dich in Berlin auskennst, ich glaube viel besser
- 26:58als ich, aber praktisch unter den Linden und dem Spreeufer irgendwo da in so
- 27:03einer Seitenstraße befindet sich dieses Restaurant.
- 27:06Es ist nicht ganz so bekannt, glaube ich, öffentlich, dass das ein Treffpunkt
- 27:10für Politiker ist, wie zum Beispiel das Café Einstein, bei dem viel mehr Leute
- 27:13wissen, dass man da immer mal wieder jemanden sieht.
- 27:16Und man sagt auch, ins Café Einstein geht man, um gesehen zu werden.
- 27:20Ins Il Punto geht man, um ungesehen zu bleiben. Also es ist ein Restaurant,
- 27:23was nicht damit protzt, dass die Leute dahin gehen, aber natürlich wissen es
- 27:26trotzdem alle und es ist bekannt dafür, dass dort wirklich die Spitzenpolitiker essen gehen.
- 27:33Also nicht irgendwelche Abgeordneten, fein, die sieht man ja überall,
- 27:35sind ja Feldwart- und Wiesenpolitiker praktisch, sondern wirklich die oberste Spitze.
- 27:40Und zwar geht das so weit, dass zeitweilig mehrere Bundeskanzler gleichzeitig,
- 27:44natürlich nicht gleichzeitig Bundeskanzler, aber die immer Bundeskanzler waren
- 27:47und die gerade Bundeskanzler sind, quasi, da hat mal ein Journalist die Kanzlerdiagonale
- 27:51geschrieben, in diesem Restaurant saßen.
- 27:54Ich glaube Schröder und Kohl oder so. Verstehe. Also so.
- 27:57Und dieses Restaurant ist ein italienisches Restaurant, wird betrieben von einem
- 28:01Mann namens Giuseppe Perna, Pepe genannt.
- 28:05Und der macht das schon seit langer Zeit. Also der ist seit 40 Jahren selbstständiger
- 28:09Gastronom und so lange hat er auch ungefähr diese Restaurants,
- 28:12die so bekannt dafür sind, dass viele Politiker da gerne hingehen.
- 28:15Und der hat in der Corona-Pandemie einen Mann namens Uwe Schmitz kennengelernt.
- 28:20Uwe Schmitz ist der Chef eines Familienunternehmens namens Franconia,
- 28:24dessen Spezialität es ist, Luxusimmobilien zu bauen beziehungsweise zu sanieren.
- 28:30Meistens in historischer Bausubstanz und das hat Franconia auch hier gemacht,
- 28:34nämlich im Andreasquartier. An der Ratzinger Straße. Genau, Mühlenstraße, genau.
- 28:38Dieses große ehemalige Gerichtsgebäude, was jetzt ein Hotel ist und drumherum
- 28:43dieses ganze Ensemble, wo es eben wirklich krasse Wohnungen gibt, die man mieten kann.
- 28:47Ja, da bin ich mal einem Star in den Weg gelaufen und wir haben uns fast gegenseitig
- 28:53umgerannt. Nee. Welcher Star?
- 28:56Hunter Schäfer von Euphoria, das ist eine Schauspielerin. Okay.
- 28:59Und ja, das war auch während der Pandemie, da war ich ja sehr viel spazieren.
- 29:06Kam es zu kämpfen? Wie wir alle. Nee, und ich bin einfach, ich bin so Gedanken
- 29:10verloren mit Kopfhörern auf, da lang gelaufen und sie kam aus der Tür.
- 29:13So Notting Hill mäßig. Und dann. Das hätte so romantisch werden können.
- 29:16Das hätte romantisch werden können.
- 29:18In dem Fall war es nicht. Aber keiner hat den Kaffee dabei. Wir haben uns dann
- 29:20so. Und dann ist sie in so einen Bus gestiegen, der da stand.
- 29:23Und dann dachte ich, irgendwie kamen die mir richtig bekannt vor.
- 29:25Und dann habe ich ein paar Tage später in der RP gelesen, dass die auch hier
- 29:30in der Stadt ist, weil sie hier, die hat irgendwo irgendwas gedreht,
- 29:33aber so ein bisschen independent mäßig und dann habe ich das zusammen gepugelt
- 29:37und dann ist mir aufgefallen. Money attracts money, kann ich da nur sagen.
- 29:40So, aber jedenfalls haben die zusammen, haben sich kennengelernt,
- 29:45fanden das alles gut, was die gegenseitig machen sozusagen.
- 29:48Perna hat ein paar Mal gecatert für Veranstaltungen, die Uwe Schmitz gemacht
- 29:52hat und Uwe Schmitz ist auch offensichtlich sehr interessiert am politischen Betrieb.
- 29:55Der hat nämlich da in Berlin ein Projekt am Schinkelplatz realisiert und dort
- 29:59hat er dann sogenannte Dienstagsgesellschaften etabliert.
- 30:02So ein politischer Salon, so beschreiben die das. Also Politiker eingeladen,
- 30:07häufig auch für die Spitzenpolitiker, die dann über ein Thema sprechen,
- 30:10worüber dann aber die Teilnehmenden nicht zur Öffentlichkeit drüber reden dürfen.
- 30:14Und das hat der Perner, glaube ich, auch bekältert und der Schmitz ist dann
- 30:18Stammgast Emil Punto geworden und fand das auch alles lecker und gut und Und,
- 30:23schließlich und endlich ist er auch Partner im Restaurant geworden,
- 30:26also hat in das Restaurant investiert.
- 30:29Und nun ist das so, dass im Andreas-Quartier die Franconia, also die Firma.
- 30:35Wo wir schmitzen das Firma, mehrere Restaurants und Cafés und so auch entweder
- 30:39verpachtet oder tatsächlich selber betreibt.
- 30:42Und ich habe so den Eindruck, das läuft so 50 Prozent gut, 50 Prozent nicht so toll.
- 30:48Von außen betrachtet jetzt. Das Mutter-Ei-Café gehört dazu.
- 30:52Das läuft, glaube ich, ganz okay, obwohl man jetzt nicht ständig hört,
- 30:55dass Leute ins Mutter-Ei-Café rennen, aber fein.
- 30:58Ich bin mir auch gar nicht so sicher. Eigentlich gesagt, ob ich das alles immer
- 30:59selber betreiben. Aber jedenfalls dann Franks, ich habe vergessen,
- 31:03wie es jetzt mittlerweile heißt. Es hieß mal Franks, dann hieß es Embassy. Ich weiß es nicht.
- 31:07Es hatte eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Alles sehr, sehr kompliziert.
- 31:10Auch auf der anderen Seite war irgendwann mal ein Steakhouse.
- 31:13Das hieß, glaube ich, Mesh.
- 31:14Und jetzt ist da, glaube ich, 20 Grad Restobar drin. Ja, ja, ja, ja.
- 31:18Ja, also es ist schon so, dass in den letzten paar Jahren da sehr,
- 31:24also immer wieder was gewechselt hat.
- 31:25Das war jetzt nirgendwo so, dass man gesagt hat, Oh, es geht,
- 31:27es läuft und dann gab es irgendwie zwischenzeitlich auch nochmal ein Fine Dining-Restaurant,
- 31:31meine ich. Also ehrlich gesagt, müsste ich alles nochmal nachgucken.
- 31:34Und es gibt dort einen Standort, da war am Anfang ein Ding drin,
- 31:38das hieß Café Sommelier, da war ich auch mal, das fand ich auch ganz okay.
- 31:41Und dann war da ein Italiener drin, der hieß Pitti. P-I-T-T-I-I, nicht P-I-T-Y.
- 31:47Aber What a Pitti ist nicht so gut gelaufen, zumindest, wenn man jetzt,
- 31:51ich war da selber nie, muss ich sagen.
- 31:53Aber wenn man sich die Rezensionen anschaut, das kann man immer noch machen,
- 31:57auf Google zumindest, dann sieht man so, manche finden es ganz toll und dann
- 32:01andere Leute sagen, also ein Stern für schlechten Service. So ein Stern ist
- 32:04ja schon ganz schön harsch.
- 32:06Und also irgendwie scheint da zumindest am Schluss irgendwas nicht mehr so gut geklappt zu haben.
- 32:09Das ist ja auch häufig so, wenn Restaurants irgendwann nicht mehr so gut funktionieren,
- 32:13dass dann auch irgendwie mit allem so ein bisschen bergab geht,
- 32:15weil die Leute dann weggehen.
- 32:16Also wenn der Service aufhört oder wenn da Leute woanders hingehen,
- 32:20wenn die da nicht mehr arbeiten wollen, dann geht es ja meistens richtig bergab.
- 32:23Das geht dann ganz schnell auf einmal.
- 32:25Und dieses Restaurant Pitti wird jetzt eben ersetzt durch Il Punto.
- 32:28Das heißt, da kommt jetzt ein neuer Inhaber rein, nämlich Giuseppe Perna betreibt
- 32:33jetzt dieses Restaurant.
- 32:35Der hat auch zwei Servicekräfte und einen Koch angestellt. Der Koch hat vor,
- 32:39allem Saitavini gekocht, also auch ein Italiener.
- 32:44Und ja, der bringt jetzt im Prinzip,
- 32:45kann man sagen, mehr oder weniger die Speisekarte aus Berlin dahin.
- 32:49Genau, aber in Berlin, das gibt es immer noch. In Berlin, das gibt es immer
- 32:51noch. Also das ist jetzt quasi mit dem Andons. Ich glaube, in Bonn,
- 32:52das gibt es auch immer noch, ehrlich gesagt. Da bin ich mir gar nicht sicher gerade.
- 32:55Auf jeden Fall bringt er das mit, er nennt es auch genauso. Und was er vor allen
- 32:59Dingen tut, ist, dass Il Punto in Berlin ist bekannt dafür, dass da ganz tolle
- 33:04Fotografien an den Wänden hängen.
- 33:05Und zwar Porträts von Kanzlern aus vielen Jahrzehnten.
- 33:09Von einem Fotografen namens Konrad Rufus Müller. Und die hängen jetzt eben als
- 33:15Kopie sozusagen auch in Düsseldorf.
- 33:18Und das macht dieses Restaurant tatsächlich ein bisschen zu was Besonderem,
- 33:21weil diese Fotografien sind wirklich großartig. Okay, also es lohnt sich schon
- 33:25für die Fotografien da einfach mal reinzuschneiden. Also genau.
- 33:30Darf man denn, wenn man nicht spitzen Politiker in.
- 33:36Einer anderen Machtposition sich befindet, darf man dann auch ins Il Ponto gehen?
- 33:40Man darf ins Il Ponto gehen. Und kann man mit Ansage sowas, wenn man das nicht
- 33:43leisten kann, kann man mit Ansage sowas etablieren oder muss ich das nicht,
- 33:47also ich stelle mir vor, klar, so in Bonn, da macht da dieser Italiener auf,
- 33:51das ist ja auch irgendwie noch alles, das ist ja auch schon ein bisschen her
- 33:53und dann, ne, ist da ja dann wirklich.
- 33:56Ohne Social Media und alles im Sinne von, dann trifft man sich da und dann merkt
- 33:59man, ach, das ist wirklich ein
- 34:00guter Ort, weil da gibt es dieses eine Separee oder da läuft man vorbei
- 34:04und dass man dann diese Mystik vielleicht oder diese Stimmung tatsächlich übertragen
- 34:08kann und sagen kann, ach, hier in Berlin ist ja auch dann ein offenes Geheimnis offenbar.
- 34:11Also das stimmt ja auch nicht ganz, es ist vielleicht privat,
- 34:16aber alle wissen, dass alle da sind.
- 34:18Und kann man dann mit Ansage das verpflanzen hierhin und sagen so,
- 34:23und ab jetzt seid ihr immer alle hier und macht da eure Sachen.
- 34:27Also, mehrere Dinge möchte ich dazu sagen. Erstens, ich habe keine Ahnung.
- 34:31Ich habe Giuseppe Perna getroffen. Es war sehr interessant. Er ist ein nicht
- 34:35allzu großer, sehr, wie soll ich sagen, sehr gut erhaltener,
- 34:40Gentleman, Sizilianer und spricht sehr gut Deutsch mittlerweile und ist sehr charmant.
- 34:46Und ich habe ihn auch gefragt, wie haben sie das überhaupt am Anfang in Bonn gemacht?
- 34:51Weil der hatte irgendwo ein Restaurant nicht so zentral gelegen und da schon
- 34:57sind offensichtlich viele Politiker hingekommen. Er sagt, naja,
- 34:59ich habe vorher in einem Luxushotel, an dem einzigen guten Hotel sozusagen in
- 35:02Bonn gearbeitet, da wusste ich schon so ein bisschen, wie die ticken.
- 35:05Aber es war alles nicht so ganz konkret, er hat mir das nicht so ganz genau verraten.
- 35:09Und irgendwie sind die dann gekommen. Also ich weiß nicht, wie der das gemacht
- 35:12hat. Also im Endeffekt läuft es, glaube ich, auf Mund-zu-Mund-Propaganda raus, wie du sagst.
- 35:15Ja, das kann ich mir so vorstellen. Aber wie dir das gemacht,
- 35:17also er sagt, und dann war unser Restaurant am Anfang, war es ein bisschen weiter
- 35:20weg von den ganzen Ministerien und so.
- 35:22Und das fanden die ganz gut, dass man da dann auch mal ungesehen sozusagen sich
- 35:26treffen konnte. Und dann sind sie aber umgezogen, ziemlich nah ins Auswärtige
- 35:29Amt in Bonn. Und das hat aber trotzdem immer noch funktioniert. Die hat er mitgenommen.
- 35:33Und dann hat es zwischen dem Restaurant in Bonn und dem Restaurant in Berlin
- 35:37nach dem Bon-Berlin-Beschluss und dem Umzug sozusagen, hat es eine ganze Weile
- 35:40gedauert, bis er dann in Berlin eröffnet hat.
- 35:42Da hat er erst am Brandenburger Tor eröffnet und war sehr, sehr präsent und
- 35:46dann ist da aber die Pacht zu Ende gegangen oder es gab irgendwie Streitigkeiten
- 35:49und dann ist er umgezogen eben in diese Seitenstraße.
- 35:51Wie das alles, also man kann jetzt nicht sagen, es war so versteckt und deswegen
- 35:54hat es immer funktioniert oder es war so öffentlich und deswegen hat es immer
- 35:56funktioniert. Er macht das irgendwie anders.
- 35:58Ich glaube, so ein bisschen ist es tatsächlich sein Ding. Also er kriegt das irgendwie hin.
- 36:03Er sagt selber, es ist der menschliche Faktor.
- 36:05Also, er hat offenbar ein, so beschreibt er das, ein wahnsinnig gutes Gedächtnis
- 36:10für Gesichter, für Menschen, für Details.
- 36:13Er sagt, meine Kollegen fragen mich immer, warum ich kein Online-Reservierungssystem
- 36:16habe, sondern so ein Buch.
- 36:17Und die sagen, es ist doch viel praktischer, da kann man dann gleich alle Daten
- 36:20speichern, auch die Hochzeitstage und die Geburtstage und alles mögliche und
- 36:24so. Und wann die das letzte Mal da waren und was die gegessen haben,
- 36:26er sagt, das weiß ich doch alles.
- 36:27Dafür brauche ich doch kein Online-Reservierungssystem, sonst merke ich mir alles.
- 36:30Das fand ich schon bemerkenswert. Dann haben die ein Signature-Dish,
- 36:33so als Anekdote sozusagen, ein Signature-Dish auf der Karte Spaghetti mit Gambas
- 36:39und das ist entstanden, weil 1988 Volker Rühe,
- 36:42das war damals der stellvertretende Fraktionschef der CDU, in sein Restaurant gekommen ist,
- 36:46und gesagt hat, was kannst du mir empfehlen? und er hat gesagt,
- 36:49worauf hast du denn Appetit?
- 36:51Und er sagt, das hat man eigentlich damals als Kenner gar nicht gefragt.
- 36:54Das war schon eigentlich eins drüber sozusagen.
- 36:56Und Rühe soll gesagt haben, Nudeln, Fisch und Knoblauch. Und daraufhin haben
- 37:00die halt dieses Gericht für ihn kreiert und das ist so gut gelaufen,
- 37:03dass es auf der Karte geblieben ist. Der ist dann später Generalsekretär geworden
- 37:06und auch noch Verteidigungsminister.
- 37:08Das ist natürlich gut, wenn man sich die Leute warm hält, wenn sie noch nicht
- 37:10so zur absoluten Spitze aufgeschrieben sind.
- 37:12Aber da sagt er, okay, das ist ein Gastgebertum. Ich verstehe das.
- 37:17Ich verstehe das nicht ganz, weil das kann noch nicht alles sein. Ja.
- 37:21Aber ich glaube, irgendwann ist es auch ein Selbstläufer. Genau.
- 37:24Du hast recht, irgendwann, wenn man, also allein schon natürlich,
- 37:26logischerweise, wenn die alle wissen, der Kanzler war da, dann rennen natürlich
- 37:29alle dahin, weil sie wollen ja alle der Kanzler sein. So, okay, fein.
- 37:32Aber es ist ja wie eine Highschool. Aber im Endeffekt, also so ganz habe ich es nicht verstanden.
- 37:36Und was ich vor allen Dingen nicht verstehe, und jetzt kommen wir ja zu der
- 37:38spannenden Geschichte in Düsseldorf, wie soll das hier funktionieren?
- 37:41Wie passiert das hier? Genau. Und das meine ich, auf der einen Seite,
- 37:44wie soll das hier funktionieren?
- 37:46Einfach so. Aber auch, wie oft kann man ich sage das jetzt, das meine ich natürlich
- 37:50nicht irgendwie gewertet, aber wie oft kann man sowas copy-pasten? Und das ist ja wie...
- 37:55Genau, die ersten Sachen wachsen. Und ich kann mir schon vorstellen,
- 37:59dass man das bewegen kann.
- 38:01Aber wenn man das dann wie im Fertigen irgendwo hinsetzt, das ist ja wie, ob du jetzt...
- 38:06Das ist ein Franchise. Bei McDonalds funktioniert das wunderbar.
- 38:09Da rennen alle hin, weil sie immer wissen, was sie da kriegen.
- 38:12Also ich meine, gut, das kann natürlich sein, dass das auch funktioniert.
- 38:14Weil wenn du weißt, du bist ein Spitzenpolitiker, du bist in Berlin, im Il Ponto.
- 38:18Und auch nordrhein-westfälische Politiker sind ja gelegentlich da.
- 38:21Hendrik Güst ist ja auch mal zu Gast in Berlin.
- 38:23Dann geht er da vielleicht hin und dann geht er halt hier vielleicht auch in,
- 38:26weil er weiß, was er hier kriegt. Das kann ja funktionieren.
- 38:28Aber wenn der menschliche Faktor der Punkt ist, dann frage ich mich natürlich,
- 38:32wie soll das denn ohne Giuseppe Perna funktionieren?
- 38:34Und das konnte er mir eigentlich auch nicht beantworten. Er hat dann gesagt,
- 38:37naja, er hat hier ja sehr gute Leute angestellt. Die seien ja imprägniert mit
- 38:40der Gastlichkeit der Sizilianer oder mit seiner Gastlichkeit.
- 38:43Und da habe ich gesagt, wieso haben die denn vorher bei Ihnen gearbeitet?
- 38:46Nö, nö, aber die sind Italiener.
- 38:48So, das war die Antwort. Mal gucken. Ich kann mir, das kann ich mir sogar auch
- 38:51vorstellen, dass man da Leute findet, denen man quasi das anvertraut,
- 38:56das alles. Also ich finde, dieser menschliche Faktor ist eigentlich noch der leichtere zu handeln.
- 39:01Ich weiß nicht, wenn man unterstellt, dass Gisebe Perner ein besonderes Talent dafür hat.
- 39:05Dann ist das natürlich eigentlich nicht übertragbar. Vielleicht ist es ja auch
- 39:09dann immer die Aussicht, dass er vielleicht ja doch dann mal da ist und dann
- 39:12geht man da einfach so oft hin, bis man ihn mal trifft, keine Ahnung.
- 39:14Ich frage mich jetzt, weil du gerade gesagt hast, der zum Beispiel,
- 39:16Henrik Wüst ist ja auch mal in Berlin, aber der ist ja auch hauptsächlich hier
- 39:20und der geht ja bestimmt eh schon irgendwo essen.
- 39:22Also gibt es dann nicht jetzt auch irgendwie einen Laden oder mehrere.
- 39:26Wo das schon so ist und man fragt sich jetzt sehr gut, aber warum sollen wir
- 39:29denn jetzt alle dahin gehen?
- 39:30Das meine ich mit diesem, dass das nicht so gewachsen ist vielleicht.
- 39:33Ja, also sagen wir mal so, Also erstens wollen die auch so Dienstagsgesellschaften
- 39:37hier veranstalten. Das heißt, die werden das schon auch, glaube ich,
- 39:40als Location etablieren, die Politiker kennenlernen.
- 39:43Ich würde mal unterstellen, dass Uwe Schmitz verhältnismäßig gut verdrahtet
- 39:47ist und auch die Leute dahin kriegt.
- 39:48Und generell geht es Politikern ja wie allen Leuten, die freuen sich,
- 39:53wenn was Neues ist, was ihnen mal eine Anregung gibt. Insofern,
- 39:56ich denke mal, ausprobieren werden die das vielleicht schon.
- 39:58Das ist auch von der Location her so, dass sich das schon eignet.
- 40:03Du hast ja vorhin das wunderschöne Wort Privé benutzt, woran man erkennt.
- 40:08Welchen Standes du bist, wie du dich auskennst in der weiten Welt.
- 40:12Und das ist tatsächlich so, dass du kommst da rein, das ist ein erstmal,
- 40:16wie soll ich sagen, horizontal langgezogener Gastraum mit aber einer zweiten
- 40:21Etage, die du von unten so gar nicht sehen kannst, sondern du musst eine Treppe
- 40:24rauf über so eine Galerie und dann ist da noch mehr Gastraum.
- 40:26Das heißt, du kannst gar nicht unbedingt, wenn du reinkommst,
- 40:28direkt sehen und du kannst noch runtergehen drei Stufen und dann ist da nochmal
- 40:33ein horizontaler Gastraum, der aber hinter einer Wand, also du gehst durch so
- 40:36eine Tür quasi oder so einen offenen Torweg quasi sozusagen.
- 40:39Und dann ist da noch so, also deswegen, das ist schon so dafür ganz gut geeignet,
- 40:43weil wenn du dich da in die hinterste Ecke verkriechst, dann kannst du theoretisch
- 40:45schon verhältnismäßig privat sitzen.
- 40:47Also ich glaube, dass es da Privaträume gibt, aber ja. Aber das wird's ja,
- 40:50also irgendwo treffen die sich ja jetzt auch, wo ist denn gerade der Hotspot
- 40:53der Macht kulinarisch? Das ist eine gute Frage. Also das meine ich. Ja.
- 40:57Also mir fallen da zwei Adressen ein, das eine ist verbrieftermaßen das Bistro Zicke.
- 41:02Aber das ist ja ein anderer Vibe. Ja, ist ein ganz anderer Vibe.
- 41:05Weißt du noch, als wir da mal weißlos essen waren? Ja. Das war schön.
- 41:09Also das ist ja einfach Da ist man weder privat noch, also man kann sich da
- 41:14auch in diese einen kleinen Ecken zurückziehen. Das ist vielleicht dann eher das Café Einstein.
- 41:18Und das andere, was mir einfällt, wo ich zufällig weiß, dass da gelegentlich
- 41:20mal der Landtagspräsident oder irgendwie jemand anders hingeht,
- 41:24auch aus dem Landtag der Verwaltung oder so, ist das Restaurant Agave.
- 41:27Das ist auch ein italienisches Restaurant.
- 41:28Das sind ja alles Restaurants, die da in der Nähe vom Landtag liegen.
- 41:31Und natürlich gibt es da eine Reihe von guten Restaurants, wo man hingehen kann,
- 41:34die auch ein bisschen privater sind.
- 41:36Das Grand Etoile fällt mir auch noch ein, wo man sehr abgeschieden sitzen kann,
- 41:40die haben auch einen Raum, den man extra, also da gibt es glaube ich verschiedenste
- 41:44Adressen, die man benutzen kann, aber ich glaube so eine Adresse,
- 41:46wo man sagen würde, ja klar, da treffen die sie alle, ist mir zumindest nicht
- 41:48bekannt, ich bin ja keine Landtagsreporterin,
- 41:51wir haben ja hier auch nicht die gleiche Konzentration, muss man sagen,
- 41:54wie in Berlin, ist ja logisch.
- 41:56Aber so auf kleinerer Ebene natürlich schon, abgesehen davon,
- 41:59wenn es einfach nur ein guter Italiener im Andreas-Quartier ist, fein.
- 42:02Ich wollte gerade sagen, wir haben uns natürlich jetzt auf dieses ganze politische
- 42:06Publikum eingeschossen, aber natürlich gibt es hier auch andere Leute in gewissen
- 42:11Welten, die sich in gewissen Welten bewegen, die ja vielleicht auch Sachen zu besprechen haben.
- 42:15Und das gerne vielleicht ein wenig. Über Spaghetti mit Gammaston und Italo Tonato und so.
- 42:20Wie gesagt, also ich finde, wie wir schon angefangen haben, also diese Idee,
- 42:24dass so ein Restaurant oder ein Café oder so, da trifft man sich ja auch dann
- 42:29nochmal in ganz anderer Situation, aber so, das verstehe ich schon.
- 42:34Und wie gesagt, ich finde daran einfach nur spannend und darum bin ich froh,
- 42:38dass du mir und uns das hier jetzt auch nochmal so ein bisschen auseinandergenommen und erklärt hast.
- 42:42Ich finde halt spannend, diese Sache, okay, einfach zu sagen,
- 42:45ich setze das da jetzt hin und dann wird das das.
- 42:48Einmal vielleicht, ja, auch mit diesem Voraussetzen, das gibt es noch nicht
- 42:53oder ich nehme halt diesen Ruf mit.
- 42:57Und das frage ich mich halt bei allen Sachen. Das ist ja, ich mache jetzt einen,
- 43:01sehr komischen Bogen, aber das ist ja, weiß ich nicht, wenn du tätowiert bist,
- 43:04entweder du sammelst die halt über Jahre oder wenn du dich so auf einmal alles,
- 43:10also das ist was anderes.
- 43:10Wie authentisch ist das? Genau, wie authentisch ist das? Ein bisschen will ich darauf hinaus.
- 43:14Am Ende sieht es gleich aus.
- 43:17Und heißt sogar auch gleich, aber wie, genau, wenn es nicht gewachsen ist.
- 43:22Die treten mit diesem Anspruch ja auch recht offensiv an. Und ich kann mir vorstellen,
- 43:26dass dann natürlich auch Leute das jetzt lesen, hören oder einfach wissen und
- 43:29dann auch dahin gehen, um genau das zu erleben.
- 43:32Traurig sind, weil sie kein Hendrik grüßt. Ja, und für mich erhebel das dann
- 43:36wieder so ein bisschen aus, weil ich würde dann ja als Spitzenpolitikerin da
- 43:39nicht mehr hingehen, wenn ich weiß, da sind vielleicht Leute,
- 43:41die darauf spekulieren, mich zu treffen.
- 43:42Jetzt gar nicht, um mir irgendwas zu erzählen, sondern einfach,
- 43:45dann ist es ja schon nicht mehr privat, wenn mit Ansage das so ist.
- 43:48Ich finde, das ist nochmal was anderes, wenn sich, wie in Bonn,
- 43:50stelle ich mir das genauso vor.
- 43:52Das ist ein guter Italiener, da war dann der eine, dann war die andere,
- 43:55dann erzählt man sich das und dann weiß man das, aber das ist nicht offiziell.
- 44:00Aber das finde ich, wenn man schon mit so einem Label das anfängt,
- 44:03dann bin ich, also wie gesagt, ich gönne allen alles und so,
- 44:07ich bin einfach nur gespannt, wie und ob das funktioniert.
- 44:09Ich auch. Oder ob das trotzdem ein sehr erfolgreicher und bestimmt auch schöner
- 44:12und guter laden wird, aber halt mit einem Ziel ist ja jetzt auch doof gesagt.
- 44:16Aber wie gesagt, ich gehe davon aus, dass du schreibst, es möchte,
- 44:20es ist der neue Hotspot, der macht. Sie möchten das sein.
- 44:23Und ich glaube, sie steuern natürlich solche Geschichten auch ganz stark dann,
- 44:26zumindest in Berlin stelle ich es mir so vor, über Reservierungen.
- 44:29Das heißt, an Abenden, wo sie wissen, da kommt ein bestimmter XYZ,
- 44:32entweder der Laden wird komplett dicht gemacht für den oder sie lassen dann
- 44:35halt nicht jeden da reservieren. Das glaube ich schon, dass sie das ein bisschen kontrollieren.
- 44:39Am Anfang werden sie natürlich wahrscheinlich happy sein über alles Business, was sie kriegen können.
- 44:43Und also das wird schon funktionieren. Aber ja, klar, also muss man abwarten
- 44:47und ich bin auch, also ich vermute mal, es wird nicht so einfach wuppen und
- 44:51dann wird das so sein, sondern wenn überhaupt, bildet sich ja sowas über Jahre,
- 44:54wo wir beim Thema Authentizität sind, das funktioniert ja viel besser.
- 44:56Ja, kann man schon hingehen? Oder macht es erst noch auf? Ja.
- 45:00Sie hatten jetzt am Tag der Deutschen Einheit eine Eröffnungsparty.
- 45:04Ein bisschen on the nose, aber gut. Und ja, du kannst hingehen.
- 45:08Ich habe da nicht gegessen. Ich wollte gerade sagen, wir reden jetzt ausnahmsweise
- 45:12mal weniger. Also ich war da nicht zum Essen.
- 45:17Ich habe mir die Karte natürlich genauer angeguckt. Es ist recht klassisch.
- 45:21Teilweise mit moderneren Twist. Und man muss ein bisschen Geld mitbringen.
- 45:25Also Vorspeisen 24 Euro so um den Dreh. So 20 Euro plus.
- 45:30Hauptspeise, keine Ahnung, Rinderfilet 49,50 Euro, Tiramisu 10 Euro.
- 45:36Also, ja, man muss schon Hunni einplanen, glaube ich, wenn man da einen schönen
- 45:40Abend haben will für eine Person.
- 45:41Aber ja, dafür ist es wahrscheinlich ganz gut. Also, es sah gut aus.
- 45:45Ich habe gesehen, was andere Leute gegessen haben. Es sah völlig gut aus und
- 45:49die Leute waren auch begeistert. Die haben allerdings auch für Uwe Schmitz gearbeitet,
- 45:52also was sollen sie sagen. Aber.
- 45:55Der eigentliche Test steht noch aus. Ja, dann wirst du bestimmt das auch an
- 45:59irgendeiner Stelle kundtun, wie es dann da schmeckt. Und vielleicht erzählst
- 46:02du das mir und uns in einem abgeschlossenen Raum.
- 46:07Hier, das ist ja unser eigenes Prede, der Konferenzraum.
- 46:11Hier steht sogar, naja, Getränke stehen hier. Wir könnten uns noch ein paar
- 46:13Nüsschen hinstellen, dann haben wir hier auch. Wir können uns ja vielleicht
- 46:15auch fragen, ob Giuseppe Perna uns mal bekatert beim Podcast aufnehmen.
- 46:20Da würde ich jetzt mal deine Verbindung dahin abknüpfen und erwarte bei unserem
- 46:24nächsten Gespräch dann hier eine Vorspeisenplatte. Helene, vielen Dank.
- 46:29Ich hab's zu danken für die Einladung. Tschüss.
- 46:34Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung.
- 46:47Nach einem Abend in der Stadt, bei Freundinnen oder Freunden oder einfach nach
- 46:51einem langen Arbeitstag nach Hause fahren, das soll für Frauen und non-binäre
- 46:54Menschen ab jetzt für einen erstmal begrenzten Zeitpunkt um einiges sicherer gestaltet werden.
- 46:59Uber bietet 10 Euro Preisnachlass an für alle Fahrten zwischen 22 und 6 Uhr
- 47:04im gesamten Stadtgebiet.
- 47:05Ähnliche Aktionen gab und gibt es auch in anderen Städten von anderen Anbietern.
- 47:09Was diese von der in Düsseldorf unterscheidet und wie es genau funktioniert,
- 47:13das weiß Alexander Esch. Lieber Alexander.
- 47:16Hallo Tasia. Du bist ja ständig abends unterwegs.
- 47:20Es geht so. Auf Jük, wie man so sagt.
- 47:24Und wenn ich mich nicht komplett irre, bist du meistens mit meinem Fahrrad unterwegs
- 47:28wahrscheinlich. Vielleicht gehst du auch mal eine Strecke zu Fuß.
- 47:31Ich stelle mir vor, du bist dann so in der Stadt, hast was gegessen abends,
- 47:34vielleicht noch was getrunken und dann spazierst du zurück in dein Viertel oder fährst mit dem Fahrrad.
- 47:39Ja, ich fahre schon viel mit dem Fahrrad, fahre aber auch mal mit der Bahn,
- 47:41auch mal mit dem Auto. Also ich bin da nicht so ganz festgelegt.
- 47:45Bestimmt auch mal mit dem Taxi, haben wir ja auch schon öfter darüber gesprochen,
- 47:47wie und ob wir das alles nutzen.
- 47:50Das mache ich natürlich auch. Ich fahre auch tatsächlich fast immer mit dem Fahrrad.
- 47:55Und ich mache jetzt mal ein bisschen platt ein sehr großes Thema auf als Vehikel,
- 48:02für das, worüber wir jetzt sprechen.
- 48:04Ich kann mir vorstellen, dass du einfach aus der Kneipe rausgehst,
- 48:07ins Taxi und oder die Bahn und oder auf dein Fahrrad oder sonstige Transportmöglichkeiten
- 48:12steigst und einfach nach Hause fährst.
- 48:15Ich tatsächlich, wie sehr viele andere Frauen und auch vielleicht andere vermeintlich
- 48:20angreifbarere Gruppen, mache mir durchaus Gedanken darüber,
- 48:25Welchen Weg ich gehe zum Taxi, dass ich nicht zu Fuß laufe, ist eh klar.
- 48:30Vielleicht auch ein bisschen, wo ich ins Taxi steige, wo ich mich absetzen lasse und so.
- 48:34Also ein bisschen ein Gefühl, dass ich muss irgendwie in Halb 8 oder wie eine
- 48:42Bekannte von mir sagt, Halb 8 Stellung sein, ist schon immer da.
- 48:47Das ist einfach so. Wie gesagt, über dieses Thema könnten wir jetzt 17 verschiedene
- 48:50Podcast-Folgen machen und das auseinandernehmen und klamüsern.
- 48:54Das machen wir jetzt nicht.
- 48:55Aber das ist ein Fakt. Oder bestätigst du mir das, dass es dir eher so geht,
- 48:59dass du vielleicht nicht so beinahe denkst? Stimmt, ich mache mir darüber nicht wirklich Gedanken.
- 49:02Und jetzt ist es natürlich so, dass ich zum Beispiel in einer Situation bin,
- 49:06über die ich auch glücklich und dankbar bin.
- 49:08Ich kann zum Beispiel mit dem Taxi fahren, weil ich, das ist zwar auch Geld,
- 49:12was ich dann ausgebe und so, aber,
- 49:14wenn ich sonst keine Möglichkeit habe oder mich einfach nicht so fühle oder
- 49:17denke, das ist hier gerade alles ein bisschen duster und ich muss eine weitere
- 49:20Strecke, dann kann ich einfach ins Taxi oder ins Uber oder sonstige Transportmittel
- 49:24steigen und mir das sozusagen leisten. Das ist ja auch nicht immer gegeben.
- 49:28Also das heißt, zu diesem Gefühl, ich muss vielleicht irgendwie aufpassen,
- 49:31kommt dann auch noch Herr Kacke, kann ich jetzt irgendwie die 10,
- 49:3512, 15, 20 Euro für den Nachhauseweg eigentlich stemmen.
- 49:39Jetzt gibt es eine Aktion eines Transportanbieters, Fahrtenvermittlers,
- 49:45der dem ein bisschen entgegenwirken möchte. Ich will nicht sagen Abhilfe schaffen,
- 49:49weil ich glaube, das ist zu groß, um das damit zu lösen, dieses Thema generell.
- 49:55Spielt auch in ein anderes Thema rein und zwar Sicherheit in der Altstadt für
- 49:58alle, aber vielleicht auch besonders für Frauen und andere Gruppen,
- 50:01die, ja, ich sage das jetzt einfach mal so vermeintlich angreifbarer sind.
- 50:04Ich habe mich mit mir auf diesen Ausdruck geeinigt.
- 50:07Uber bietet Sonderfahrten quasi an oder preisermäßigte Fahrten für Frauen,
- 50:14non-binäre Personen und sicher auch andere, die sich da mit reinzählen,
- 50:19um immerhin sicher nach Hause zu kommen oder das Gefühl zu haben,
- 50:23sicher nach Hause zu kommen und da nicht irgendwie...
- 50:26Viel fürblechen zu müssen, sagen wir es einfach mal so. Genau,
- 50:29da werden einfach ganz simpel gesprochen Fahrten vergünstigt in einem bestimmten
- 50:35Zeitfenster für Frauen.
- 50:37Was ich übrigens, dieses Zeitfenster ist zwischen 22 und 6 Uhr und das finde
- 50:40ich, es kann auch in allen anderen Stunden dazwischen was passieren und wird
- 50:46es auch leider sicher, aber das ist ja vielleicht so eine Kernzeit,
- 50:49die schon recht großzügig berechnet ist.
- 50:51Wenn man jetzt davon ausgeht, wir gehen essen, vielleicht treffen wir uns um
- 50:548, dann sind wir ja um 10 den, also wahrscheinlich raus.
- 50:59Außer wir unterhalten uns richtig gut. Dann kann es auch schon mal bis halb
- 51:0212 dauern. Aber ne, so. Das passt ganz gut, genau.
- 51:05Jeden Tag? Ja. Okay, also nicht nur Wochenends oder so, wo vielleicht so eine
- 51:10Ausgehzeit ist, sondern jeden Tag gilt von 22 bis 6 Uhr ab sofort diese...
- 51:15Genau, eine Vergünstigung von 10 Euro.
- 51:18Und das kommt natürlich dann sehr auf die Strecke an, die man bucht, wie teuer es ist.
- 51:25Es geht darum, dass alle Fahrten von Uber da auch bezuschusst werden sozusagen.
- 51:31Auch wenn ich nur 10 Euro zahlen müsste, zahle ich dann einfach nichts?
- 51:34Also das gilt auch. Ich kann quasi auch minus machen, also wenn ich jetzt eigentlich
- 51:37nur 8 Euro zahlen müsste.
- 51:39Ich konnte es jetzt nicht ausprobieren, weil ich natürlich auch jetzt keine
- 51:42Frau bin und es hätte ausprobieren können. Das ist seit Montag möglich.
- 51:47Man muss eben dann diesen Gutscheincode über die App anfordern oder es gibt eben auch QR-Codes in.
- 51:54Altstadtbars und Kneipen, die sich an der Aktion beteiligen,
- 51:58die man dann scannen kann und dann werden diese Gutscheine angefordert und dann
- 52:04eben bei Verifizierung als Gutschein in der App,
- 52:09im Bezahlvorgang hinterlegt.
- 52:11Und dann auch direkt, sind dann auch direkt nutzbar, nicht wahr?
- 52:15Genau. Also weil es gibt ja solche Angebote bestimmt schon öfter,
- 52:19also da sprechen wir auch gleich drüber und auch andere Sachen,
- 52:22wenn man mal so einen Rabatt oder Gutscheincode in die Hand bekommt,
- 52:25gedrückt bekommt und ich finde, das ist ja dann immer so ein bisschen die Schwelle,
- 52:28dann verschwindet der irgendwie in der Tasche oder man hat den nicht auf dem Schirm.
- 52:31Also ich glaube, damit sowas auch zieht und quasi auch da hilft,
- 52:35wo es helfen soll, wenn wir jetzt mal so reden wollen, dann ist es ja auch gut,
- 52:40wenn es einfach sehr niederschwellig ist.
- 52:44Man braucht natürlich die Uber-App dafür, ist klar.
- 52:47Und was ich im ersten Moment gar nicht verstanden habe, aber was tatsächlich
- 52:51so ist, es geht nicht nur um die Mietwagen mit Chauffeur, also die klassischen
- 52:56Uber-Mietwagen, die man so sieht in der Stadt, die man buchen kann,
- 52:59die ja oft, muss man ja sagen, auch dann doch nochmal zum Teil deutlich günstiger
- 53:03sind als Taxis. Zum Teil auch nicht.
- 53:05Ich habe ja mal so einen Test geschrieben, dass man dann zu ganz extremen Hochzeiten,
- 53:10Altstadt, abends 12 Uhr, alle wollen nach Hause.
- 53:14Dann waren die Ubers auch schon mal deutlich teurer als die Taxis.
- 53:16Ja, jetzt hier bei Backstreet Boys gab es doch auch sowas mit Preisen.
- 53:19Das war nicht nur Uber, sondern auch überhaupt.
- 53:21Weil es eben sehr stark nach Nachfrage dann funktioniert.
- 53:25Aber es gilt eben auch für Taxis, die über Uber buchbar sind.
- 53:27Es gibt ja auch Taxis, die da angeschlossen sind, Taxiflotten und bei denen
- 53:32kann man dann, die kann man auch buchen und dann diesen 10-Euro-Gutschein nutzen.
- 53:36Ja, ich glaube, weil ich das gerade so denke, das kann ja auch mal sein,
- 53:40ich fahre tatsächlich auch manchmal Uber.
- 53:43Selten, weil ich halt, wenn ich mich hier im Stadtgebiet bewege,
- 53:45meistens mit der Bahn fahre und wenn, dann auch durchaus mal ganz früh morgens
- 53:49und das heißt, ich kann natürlich diesen Rabatt auch nutzen,
- 53:51wenn ich jetzt nicht, also es geht nicht nur darum, dass ich nach irgendeinem,
- 53:55ausgehend sicher nach Hause komme, sondern ich kann auch, wenn ich,
- 53:58weiß ich nicht, morgens um drei zum Flughafen muss, kann ich das natürlich auch machen.
- 54:01Es geht einfach nachts als Frau oder Menschen, die sich zu diesen Gruppen,
- 54:07also non-binäre Personen und sonstige angreifbare, vermeintlich angreifbare
- 54:12Leute, die können das quasi immer nutzen.
- 54:14Also es ist jetzt nicht, es gilt nicht nur in der Stadt, im Altstadtgebiet oder
- 54:18so, sondern nicht nur an bestimmten Abholorten, sondern einfach für alle, die dazu gehören.
- 54:25In dieser Zeit. Genau, in Düsseldorf. Und aber erstmal begrenzt,
- 54:28das sollte man vielleicht nochmal dazu sagen, bis Ende des Jahres.
- 54:32Das finde ich interessant, weil jetzt ist ja, es fängt ja jetzt der Winter an.
- 54:36Also ich hätte gedacht dann vielleicht so, bis es wieder ein bisschen heller wird. Stimmt.
- 54:40Also wenn schon, denn schon. Aber gut. Ist richtig. Ist jetzt wahrscheinlich
- 54:43erstmal so eine Testphase. Andererseits, wenn man sich überlegt,
- 54:45zwischen 22 und 6 Uhr ist es natürlich schon wirklich die meiste Zeit des Jahres auch dunkel.
- 54:49Aber die Stimmung ist schon in so einer Sommernacht vielleicht eine andere dann
- 54:52als so in einem Januar. Aber vielleicht.
- 54:56Ich glaube, die Relevanz wäre schon eigentlich für das ganze Jahr da. Auch, natürlich.
- 55:01Genau, jetzt hast du ja schon gesagt, das gilt auch für Taxis,
- 55:05die über Uber gerufen werden.
- 55:07Weil wir jetzt gerade beim Thema Taxis sind, es gibt ja solche Aktionen auch
- 55:10schon vorher oder gab es schon vorher auch von anderen Anbietern oder in anderen
- 55:15Zusammenhängen. Das hast du auch beschrieben.
- 55:17Es gibt das auch bei einer Düsseldorfer Taxizentrale, rein ins Taxi,
- 55:22die hatten mal damit geworben, Dass man quasi auch so ein,
- 55:25Frauen-Nacht-Taxi bestellen kann, was aber dann eigentlich nur in Anführungszeichen
- 55:30heißt, da wird man wirklich dann bis zur Haustür gebracht vom Taxifahrer.
- 55:33Man kriegt da eben keine Ermäßigung.
- 55:37Was aber in anderen NRW-Städten schon praktiziert wird, sind eben diese Gutscheine
- 55:42für Taxifahrten in der Nacht.
- 55:46Und da gibt es in Dortmund eine große Aktion, wo eben tausende von diesen Gutscheinen
- 55:53ausgeteilt worden sind. Acht Euro Rabatt sind damit verbunden.
- 55:59Und es gab auch in Köln eine Aktion, da waren es ein bisschen weniger Gutscheine,
- 56:03aber da ging es sogar um zehn Euro Rabatt.
- 56:06Und nur hat man da festgestellt, also das Prinzip war dann so,
- 56:10man hat diese Gutscheine ausgegeben an bestimmten Stellen, dann waren die sofort vergriffen.
- 56:14Also jeder will natürlich so einen Gutschein haben. Aber bei der Einlösung hat
- 56:18man dann festgestellt, haben am Ende vielleicht 20, 25 Prozent der Gutscheine
- 56:24sind auch wirklich dann genutzt worden, obwohl eigentlich das ganze Kontingent schon weg war.
- 56:27Und das heißt, viele keine Möglichkeit mehr hatten, darauf zuzugreifen.
- 56:32Und das ist natürlich tatsächlich ein bisschen ein Schwachpunkt und Uber wirbt
- 56:36natürlich jetzt schon auch ein
- 56:37bisschen damit, dass es das hier mit dieser digitalen Nutzung, das total.
- 56:45Auf den einzelnen Bedarf dann auch zugeschnitten ist. Und wie du es gerade gesagt
- 56:49hast, also in dem Moment, wo ich den Gutschein brauche, bekomme ich ihn dann
- 56:52auch und nicht schon irgendwie vorher irgendwie.
- 56:54Und dann musst du ihn auch immer mithaben und so, das ist ja vielleicht dann
- 56:56auch schwieriger. Ich glaube, das ist tatsächlich diese Direktheit,
- 56:59also dass dieses Guthaben quasi wie Geld funktioniert.
- 57:03Ich glaube, das könnte so ein bisschen der Stellpunkt sein. Ich glaube schon,
- 57:06dass diese Direktheit das sein könnte, was dann so eine Aktion auch darstellt,
- 57:12dass sie genutzt wird und vielleicht ja dann wirklich auch, ich sage das in
- 57:15sehr großen Anführungszeichen, was bringt.
- 57:18Und so umfangreiche Gutscheine gibt es eigentlich in meiner Erfahrung nicht
- 57:22so wirklich. Also das ist ja schon viel, 10 Euro.
- 57:25Das ist nicht einfach 20 Prozent von, weiß ich nicht, wenn du jetzt mit 20 Euro
- 57:29unterwegs bist, sind 20 Prozent ja, weiß ich nicht, 4 Euro oder so.
- 57:33Also es ist schon eine Hausnummer und wenn man eben auch nur für 12 Euro fahren,
- 57:38würde jetzt, eine kurze Strecke, die aber ja auch genauso relevant ist für das
- 57:41Sicherheitsempfinden oder vielleicht sogar für die Sicherheit selbst,
- 57:44dann zahlt man gerade nochmal 2 Euro und nicht bei 20 Prozent wären es dann,
- 57:48weiß ich nicht, 2,40 Euro oder so.
- 57:50Also das ist schon ein Effekt, auch richtig finanziell.
- 57:55Apropos finanziell, wie wird das finanziert? Also wie waren diese anderen in
- 57:58Köln und Dortmund finanziert?
- 58:01Da waren die Städte zum Teil beteiligt. Wenn ich das richtig sehe,
- 58:06bin ich da nicht ganz sicher. Aber in diesem Fall ist es so,
- 58:08dass Uber das komplett übernimmt.
- 58:10Also einfach sagt, wir investieren da hier jetzt so und so viel,
- 58:13um das möglich zu machen.
- 58:14Gibt es da auch eine Begrenzung? Also weil du sagst, in Köln und Dortmund waren
- 58:17die Guteile vergriffen, sondern es ist einfach, wird gemacht. Und.
- 58:23Jetzt hast du den Oberbürgermeister zitiert in deinem Text dazu,
- 58:26dass das ja quasi noch dazu kommt zu zahlreichen anderen Maßnahmen für Sicherheit,
- 58:32in der Altstadt. Welche sind das noch?
- 58:35Das ist dieses groß angelegte Projekt gewesen, was sich mittlerweile ja auch
- 58:40auf den Hauptbahnhof verlagert hat, dass man versucht an ganz vielen Stellen
- 58:44für mehr Sicherheit zu sorgen.
- 58:45Also eben nicht nur mit mehr Ordnungskräften in der Stadt, das ist ja so ein,
- 58:50wichtiger Bestandteil gewesen seiner Sicherheitsoffensive, also deutlich mehr
- 58:53Personal für den Ordnungsdienst einzustellen, sondern eben auch Streetwork gezielt
- 58:58einsetzt, da auch Kooperationen stattfinden müssen.
- 59:01Dass man eine große Analyse auch gemacht hat, was sind das für Gruppen,
- 59:05die in der Stadt unterwegs sind.
- 59:07Ich glaube, es ging sogar bis hin zu einem Staatsanwalt, der spezialisiert wurde
- 59:11auf das Gebiet, wo ich nicht genau weiß, ob das wirklich Teil dieses Projekt
- 59:14war oder ob das so eine Begleiterscheinung war.
- 59:18Ja, also unterschiedliche Aspekte in diesem, wie hieß es noch,
- 59:23Sicherheit und Ordnung für die Altstadt.
- 59:27Sibu war glaube ich die Abkürzung. Naja, Sibu, genau. Weil ja einfach so ist,
- 59:32dass nicht nur überall, sondern auch in der Desperber Altstadt einfach sich
- 59:35die Stimmung ein bisschen verändert hat und halt ein bisschen...
- 59:40Die Nachfrage nach mehr Sicherheit vielleicht auch höher war oder weil es einfach
- 59:45was Zeitgemäßes ist, sich damit jetzt auch zu beschäftigen?
- 59:48Das war eine Folge der Corona-Pandemie, wo ja mehr und mehr Menschen eben auch
- 59:53einfach sich draußen aufgehalten haben und nicht mehr in die Clubs und die Kneipen konnten.
- 59:58Und da hatten wir in Düsseldorf ja das Phänomen, dass da auf der Rhein-Ufer-Probenade
- 1:00:01richtig was los war und viele Gruppen eben auch außerhalb der Stadt extra angereist sind.
- 1:00:06Und ja, also da sich doch ein höheres Unsicherheitsgefühl breitgemacht hat,
- 1:00:13auch aus der Gastronomie ist das immer wieder gespiegelt worden.
- 1:00:16Von Gastronomen selber, aber eben auch von den Gästen, worauf dann reagiert worden ist.
- 1:00:20Ja, wie gesagt, du wirst es nicht am eigenen Leib erfahren können,
- 1:00:24ich schon und vielleicht ja auch die eine oder andere Hörerin da draußen und
- 1:00:30ich freue mich über Erfahrungsberichte.
- 1:00:33Wenn du welche sammelst, dann halte uns hier bitte auf dem Laufenden.
- 1:00:35Wenn ich welche mache, werde ich dir natürlich auch direkt Bescheid sagen.
- 1:00:40Ich danke dir sehr. Danke auch. Und bis zum nächsten Mal. Bis bald.
- 1:00:43Tschüss. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf vom Wetterstruxie.
- 1:00:48Mit Wind, Regen und kühleren Temperaturen starten wir in ein herzliches Wochenende.
- 1:00:53Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter.
- 1:00:57Die Großwetterlage, die wird sich jetzt nachhaltig umstellen und wir werden
- 1:01:01es jetzt mit herbstlichem Wetter zu tun bekommen.
- 1:01:04Der Herbst kommt und er bleibt. Das kann ich direkt schon mal vorweg sagen.
- 1:01:08Wir gucken mal auf das, was so in der Atmosphäre passiert und werden mal so schauen,
- 1:01:13wo sind denn jetzt so die regnerischsten Tage, wo haben wir vielleicht so ein,
- 1:01:17zwei trockene Tage, die in Aussicht sind und vor allem auch,
- 1:01:21wo geht es denn jetzt hin, so die Reise des Herbstwetters.
- 1:01:25Der Donnerstag hat uns schon viel Regen gebracht und auch der Freitag wird uns
- 1:01:29noch einiges an Regen bringen.
- 1:01:31Das Ganze dann bei schon deutlich kühleren Temperaturen von 10 bis maximal 14 Grad.
- 1:01:36Der Samstag, der wird uns gerade in der Nachmittagshälfte viele Schauer bringen,
- 1:01:42die können auch kräftiger ausfallen, bei 10 bis maximal 15 Grad.
- 1:01:46Und der Sonntag, der wird uns auch noch mal ein paar Schauer bringen,
- 1:01:49die werden aber nicht mehr die Intensität haben, die sie beispielsweise noch
- 1:01:53am Samstag gehabt haben. Temperaturen ändern sich im Prinzip wenig,
- 1:01:57liegen bei 9 bis maximal 14 Grad.
- 1:01:59Alle Tage sind mit Wind begleitet, sodass wir in den Nachmittagsstunden Spitzenböen
- 1:02:04von 40 bis 50 Kilometer pro Stunde bekommen werden.
- 1:02:07Der Trend, der wird sich dann auch erstmal so weit fortsetzen.
- 1:02:11Wir werden den Montag wahrscheinlich noch so als letzten, vielleicht vereinzelten
- 1:02:16Schauertag erleben. Ansonsten ist es hier schon deutlich stabiler und auch freundlicher.
- 1:02:20Das Ganze wird sich am Dienstag dann fortsetzen. Temperaturen liegen dann bei
- 1:02:24maximal 16 Grad und der Wind lässt auch nach.
- 1:02:27Die zweite Wochenhälfte wird dann aller Voraussicht nach wieder neuen Regen
- 1:02:31bringen und dieser Regen wird uns dann vor allem auch bis zum nächsten Wochenende
- 1:02:35oder bis zum übernächsten Wochenende dann intensiviert begleiten.
- 1:02:38Das Ganze dann wieder mit Wind und kühleren Temperaturen bei unter 15 Grad und
- 1:02:43vielleicht haben wir dann im Laufe des übernächsten Wochenendes auch einen Sturmtag.
- 1:02:49Das müssen wir aber noch abwarten. In diesem Sinne, euch ein schönes Wochenende
- 1:02:52und wir hören uns dann nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann, ciao, ciao.
- 1:02:57Mehr Düsseldorf-Wetter gibt es im Wetterstruxiblog. Das war der Rheinpegel für diese Woche.
- 1:03:01Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt,
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- 1:03:08Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt
- 1:03:13diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch
- 1:03:17viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. soll.
- 1:03:21Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss!
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