Latest / Spirit Mind Energy – Dein Universum für moderne Spiritualität | Gespräche mit Petra Baum / 026 Saturn in der Astrologie - Übeltäter oder Unterstützer - Folge 4: Häuser 10 - 12 | mit Ernst Ott
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- Petra: Hallo zusammen, ich begrüße euch ganz herzlich zum letzten Teil unserer Reihe Saturn in den Häusern und vor allem begrüße ich dazu ganz herzlich Ernst Ott, mit dem wir jetzt schon gemeinsam hier drei Reihen gemacht haben und heute gehen wir in die Häuser 10 bis 12. Und ich sage gleich dazu, unser Ansinnen ist eigentlich immer Saturn, der oftmals sehr streng gesehen wird oder manchmal auch reglementierend zu sagen. Wo kann er denn unterstützen? Wo sind die Stärken von Saturn? Und wie können wir ihn in den Häusern deuten? Das war es schon von meiner Seite. Liebe Ernst, up to you. Dann gehen wir doch mal ins Haus 10. Das Haus, in dem sich der Saturn so besonders wohl fühlt. Was sagt er uns da? Ernst Ott: Haus des Berufs, der Gesellschaft, der Berufung. Gehen wir in Haus 10, das ist für Nicht-Astologen gewöhnungsbedürftig, wie wir verschiedene Immobilien hätten. Aber jeder Mensch hat tatsächlich das Besitze von zwölf Immobilien, in der unsichtbaren Welt der Symbole seines Inneren. Das zehnte Haus Petra: Hahahaha Mhm. Ernst Ott: unser Ort, wir mit der Gesellschaft umgehen, wo wir mit der Tatsache, dass wir nicht nur Privatmenschen sind, sondern auch irgendwie wirken auf die Welt hinaus, klassischer Fall eben in dem einen Beruf ausüben. Und wenn da der Saturn uns hilft dabei, dann ist die Haus 10 Frage. ⁓ wenn ich schon wirke, nicht einfach zu Hause sitze und Tee trinke, wenn ich schon wirke in die Welt hinaus, Was ist eigentlich meine Berufung? Könnte es nicht sein, dass die Tatsache, dass mir nicht jeder Job gleich gefällt oder nicht jede Aufgabe, die ich erfüllen gleich viel Freude macht, dass das eine Bedeutung hat? von Haus aus, von Haus aus heißt von Geburtshoroskop her, Geburtsanlage her. Ich zone bestimmten... berufen bin, meine Fähigkeit in eine bestimmte Richtung, für bestimmte Projekte, für etwas zu machen. Und das ist das 10. Haus. Was im 10ten Haus steht, beschreibt deine Berufung, die du entweder durchaus übernimmst, hauptberufs, mit dem du dich ganz identifizierst oder auch in der Freizeit oder in deinem Leben überhaupt, der du nachgehen kannst. Und von daher ist Saturn der die Erfahrungen sammelt im Laufe des Lebens. unglaublich geeignet, ⁓ zu sagen, das hast du schon gemacht und geleistet, das hast du gemacht, das hast du gemacht. Was davon hat dich inspiriert und bei was davon hat es das Gefühl, die Menschen, denen ich diese Leistung gebe, sagen, ja, die will ich. Gut. Er ist ein guter Beobachter und hat verschiedene Erfahrungen gemacht. Petra: Okay. Ernst Ott: Ganz, ganz, ganz selten. So irgendwie Wunderkinder, die schon mit sechs Geige spielen konnten und sonst nichts. Die finden von Anfang an ihre Berufung, aber die meisten von uns... Ich will niemanden zu nahe drehen, aber ich war kein Wunderkind. Ich habe einen Weg, bis ich zu meiner Berufung gekommen bin. Petra: Ich glaube, sind viele Leute erst in einem gewissen Alter auch wirklich so, dass sie reflektieren, sagen, was erfüllt mich denn jetzt wirklich? Zwischen Beruf und Berufung ist ja doch noch mal ein deutlicher Unterschied. Das eine ist das Geld verdienen, das andere ist auch tatsächlich zu sagen, wofür bin ich so ein bisschen auch hier? Was möchte ich eigentlich der Welt auch mitgeben, oder? Ernst Ott: Absolut. es ist, weil es auch heißt Haus der Arbeit, dann wäre es ein Verwandtes Haus zum sechsten Haus. Da haben wir Arbeit. Für mich ist das sechste Haus das Haus der Arbeitsmethode. Also wie gehe ich an jede Arbeit heran, egal ob es jetzt ... Etwas Kleines ist im Alltag, ich machen muss, sei es ein Brotberuf, den ich ausübe, nicht weil mir das Herz dabei lacht, sondern weil ich überleben will. Wie packe ich das an? Aber die Frage, was ist kein Brotberuf, sondern was ist ein Herzensberuf, einer, ich auch spüre. Ich kann die Klienten formulieren, dass ich etwas Sinnvolles tun Ich denke da immer an das sinnstiftende neunte Haus oder ein Jupiter. Aber sie meinen oft, etwas wo ich am Schluss ein Gefühl habe, ja, das Endprodukt, das braucht die Welt und das finde ich auch gut. Und wenn das Endprodukt eben... Petra: Und dann steht man auch selbst dahinter. Das ist die eigene Leistung. Das neunte Haus ist auch zulassen, was ich alles in meinem Leben auch akzeptieren kann an anderen Philosophien und Erfahrungen. glaube, das zehnte Haus erarbeite ich mir, weil es zu mir wirklich innen drin gehört. Ernst Ott: Also da hilft der Saturn jetzt in diesem Fall zu sagen, wie kann ich alle meine Fähigkeiten, meine Geschichte, meine Erfahrungen bündeln, sodass ich etwas mache, wo man nichts sagt. Wenn ich nicht mehr mache, jeder beliebige andere den Job auch ausfüllen. Sondern was meins ist, auch ein Stück meiner Biografie drin ist. Es muss nicht immer was Persönliches sein. Das andere ist auch die Frage nach einem persönlichen Wertesystem. Also mach mir das Freude, wenn es am Schluss rauskommt, dass ⁓ die Abläufe in der Waffenfabrik, in der ich arbeite, dass die Flotter laufen und so. Ja gut, freut vielleicht den ein oder anderen Mitarbeitern, aber ist das wohl dieser Waffenfirma etwas, wo ich denke, ich habe nicht umsonst gelebt, ich gehe ins Sterbebett und... von daher ist es schon auch die Frage, wozu bist du berufen? Jetzt müssen wir natürlich auch zu dem berufen, was an der zehnten Häuserspitze für ein Tierkreiszeichen ist, was vielleicht noch andere Planeten sind. Aber wenn Saturn im Zehnten aussteht, dazu berufen, nachhaltig zu wirken. Dazu berufen, wirklich auf dieser Erde ein paar Dinge zu leisten. die dem Gemeinwohl dienen. kann eine kleine Gruppe sein, eine spezifische. Es kann ein Produkt sein, wo ich einfach denke, das erleichtert das Leben, das ist schöne Sache. Aber wozu fühle ich mich berufen? letztlich ist Saturn ja dann auch eine lebenswertere Welt zu gestalten. der Mythologie war Saturn ja der Herr des goldenen Zeitalters, der den Menschen den Ackerbau beigebracht hat und den Aufbau von Kulturen ermöglicht. der Zivilisationsgott, der uns gelehrt hat, Tätigen Umgang mit der Natur, im Einklang mit der Natur Mehrwert zu schaffen, Gesellschaften aufzubauen. irgendwo... Weltverbesserung hört sich jetzt ganz dumm und unsaturnisch an, aber ich arbeite mit anderen zusammen an einer lebenswerten Welt. Saturn hat die Fähigkeit zu sagen, das ist der Apkar, das ist der Pflug, jetzt fange ich an und am Schluss wächst der Apkar und das ist keine schlechte Sache. Ich, Saturn, klopfe mir nicht leicht auf die Schulter, aber ... Petra: Aber dafür darf es. Ich glaube, Stolz, den man dann selber auch dahinter stellt in die Sache, also nicht, weil ich ich bin, sondern weil ich etwas geleistet habe, was ich der Welt, der Gesellschaft mitgeben kann. Ich glaube, ist so eine Stärke, glaube ich, auch noch von Saturn zu sagen, ich überlege mir sehr gut, was ich mache. Aber dann darf ich auch tatsächlich für mich stolz drauf sein und freue mich, wenn die Gesellschaft das auch honoriert mit Wertschätzung. geht es jetzt ich Geld ist eins, aber auch mit der Wertschätzung, was ich dort geleistet habe. Ernst Ott: Das will ich leisten. Da ist das Stichwort Ehrgeiz, was man auch oft liest im Zusammenhang mit Haus 10 oder mit Saturn drin. Aber es ist nicht so der Ehrgeiz eines Feuertyps, der sagt, ich möchte gestalten, ich möchte mal irgendwie auf der Treppe 1 stehen. Das ist auch was Schönes. Aber es ist der Ehrgeiz, dass wirklich was rauskommt hinten. dass die Welt umgebaut ist und sei es mit einem einzigen Baustein, Kathedralen kann ich nicht allein bauen, aber dieser eine Baustein oder dieses eine Figürchen im Chor, diese Fensterscheibe, wo das blau und rot so fantastisch leuchten, man kann das heute nicht mehr machen. Kathedralenbau, also dass man den Ehrgeiz hat, da was hinzubringen und so menschenmöglich gut zu machen, wie es... ist. Das ist schon ein Antrieb der Gefahrseite. Man kann alles natürlich auch negativ sehen oder negativ leben. Oder die Schattenseite kommt für einige Zeit über uns. Das ist natürlich auch etwas, einen verhindert allzu früh zu sagen, habe ich gut gemacht, betrinken wir uns. sondern man schon ein Gespür, dass das erst so das Fundament und der erste Stock ist, aber dass es dann weitergebaut werden muss und man kann auch überselbstkritischer werden natürlich dann. sich so verhalten wie wenn der Berufsauftrag wäre, du musst wahnsinnig perfekt sein, du eine Welt aufbauen, du darfst nichts falsch machen, du musst auf jeden Fall besser sein als irgendein Vergleich mit anderen. Dass man da wieder steht und sagt, ich bin der aus Erfahrung lernende Saturn Schritt für Schritt heute. Heute. Petra: Ich kann entscheiden. glaube, hatten wir immer wieder gehabt, dass dem Saturn dieser Überperfektionismus unter Umständen Manchmal etwas hemmen kann, aber die Stärke ist eigentlich tatsächlich zu sagen, ich habe beobachtet, ich habe gelernt, ich habe Erfahrung, ich kann umsetzen, ich weiß, wie es richtig ist und Prioritäten setzen. Ich hatte vorhin noch mal gedacht, wir hatten beim fünften Haus diese Bühne, wo man selber drauf ging, wo man gesagt hat, das ist vielleicht nicht immer der Saturn, der sich selbst in den Vordergrund stellt, aber im zehnten Haus diese Bühne zu sagen, für das, was ich leisten kann, für die Gesellschaft dürfte ihm bestimmt viel leichter fallen, weil dann steht er aber mit aller Überzeugung hinter einer Sache. Ich da könnte ich mir vorstellen, ist er sehr hilfreich. Okay, dann ganz anderes Haus, das elfte Haus. Da gehen wir jetzt raus aus der Gesellschaft, da gehen wir rein in alle Netzwerke und Verbindungen und alles, was uns eigentlich miteinander wiederum freundschaftlich verbindet. Wie sieht denn da ein Saturn aus? Ernst Ott: freundschaftlich, kameradschaftliche Zusammensein, auch ein Haus mit mehreren Entsprechungen, mehreren Ebenen. Was ist meine Art von Gemeinschaft, sei es Teamarbeit, sei es einfach Freundschaftlichkeit, freundschaftlichem Zusammensein. Na ja, wenn der Saturn dazu verhilft, dann heißt es hier natürlich, prüfe mit wem du dich rumtolst. Obwohl es auch das Haus der Experimentierfreude ist, kann man gucken, dabei lernt man sich kennen, aber man muss nicht jedermannsfreund sein. Man muss nicht einfach im Verein, weil man in den Verein geht. Nein, ich wähle meinen. nicht das Haus der Gruppen, sondern der gewählten Sondergruppen, wo ich denke, das mit Wassermann-Ähnlichkeit zu tun, das elfte Haus, wo ich etwas einbringen kann, wo ich... ist natürlich immer, wenn man mit denen zusammenarbeitet, ⁓ der dass wir hier zusammenarbeiten, ohne Befehls Hierarchie. ⁓ Hauptchefin, Nebenchef und Untertanen. Großer Anspruch, weil wir haben alle Seiten Patriarchat natürlich so diese Hierarchien in uns. Aber ich glaube, kann Saturn einfach helfen zu unterscheiden. Es gibt in dieser Gruppe mehrere, die etwas allein und am besten können. Und das muss gewürdigt werden. Das müssen sie dort einbringen dürfen. Aber darf keiner sagen, ich sage jetzt den anderen, was sie zu tun haben oder eure Ideen sind weniger gut. Da ist ein Saturnen-Stabilisierungsfaktor, weil Hauselfgruppen definitionsgemäß sich an Dauer verändern. Ein- und Austritte und größere Nähe, weniger, probieren wir mal aus, na jetzt wird es zu viel. Das ist auch in Ordnung so, aber Saturn kann da sagen, das Einzige, was verbindet ist ja, wir kämpfen gemeinsam für das und das. Was ist jetzt rausgekommen, was können wir ändern, wen brauchen wir noch? Und in Sinn so eine, ich würde jetzt nicht sagen eine Schicht, aber eine Gesprächsführerposition innerhalb von solchen Gemeinschaften, Netzwerken und so. ⁓ Petra: vielleicht auch eine Stabilität immer wieder zum Thema zurückzuführen, dass man es nicht aus dem Auge verliert, auch wenn andere vielleicht sich da volatiler einbringen zu sagen, immer wieder mal auf die Grundwerte gehen, immer wieder mal die Leute auch einfangen. Da könnte Saturn gut unterstützen bei den ständigen Veränderungen, was du gesagt hast. Und das ist ja nicht unbedingt das Saturn-Prinzip, die Veränderung, sondern so das Zulassen der Erfahrung und dann konsertiert weitermachen. Ernst Ott: das übersetzt mit Netzwerke, dann ist es natürlich die ganzen Scheinpaaren oder wirklichen Verbindungen, die ich habe mit Menschen irgendwo auf der Welt über diese Vierdeck mit dem Bildschirme. Da denke ich, kann Saturn einfach gut sein, weil er periodisch fragt, warum bin ich eigentlich in diesem Vierdeck mit zweidimensionalen Menschen verbunden. auf einem Flachbildschirm. Was ist der Zweck, was kommt raus, wo gibt es mehr Energie, wo nimmt es mehr Energie. Kurze Zwischenüberprüfung. Und natürlich aber auch, wenn wir auch schon teilnehmen, dann mit einer gewissen Kompetenz, mit einem gewissen Wissen, dann will ich auch wissen, wie die Netzwerkeregeln sind und so. Dann geht es auch ⁓ Freundschaft elftes Haus, Freundschaft, hast du auch gelernt und gelesen. ⁓ schon ⁓ Aber viele Leute verstehen ... ⁓ Besser, verstehen viele Leute. Mit dem trinke ich immer das gleiche Bier. Oder so eine beste Freundin, gehört schon zur Familie. ist so ein ... Petra: ich auch gelernt, Wahlbeziehungen im Prinzip. Ernst Ott: für ein Haus 4, von Zugehörigkeit oder Freundschaft. Freundschaft im Sinne des elften Hauses sind immer die Wahlverwandten, mit denen ich geistig auf einer Ebene bin, mit denen ich die Welt verändern könnte, wenn ich wollte. Petra: Ja. Genau. oder die entfernten Verwandten noch, nicht mehr in die ganz Hausbeziehungen sind. Wahlverwandte und Wahlbeziehungen. Ernst Ott: und dann geht's Also warm verwandt ist schon ein gutes Wort. Wie finde ich meine Wahlverwandten mit Saturn? Durch genaue Beobachtung, mit zunehmender Erfahrung. In was für Clubs war ich schon alles? Ein paar mal kurze Protokoll. Was habe ich da mitgenommen, was nicht? Und dann gilt auch da so ein bisschen dieses Saturn-Wort, drum prüfe, wer sich ewig bindet. Schauen wir einfach mal. Und das kann dann sein, dass es im Effekt dazu führt, dass es wenige sind, aber die verrücktesten von denen. die wirklich der gemeinsamen Vision dienen, die etwas ganz Besonderes drauf haben und sich deshalb auch mal streiten, das ist in Ordnung. Aber die Besonderen, die mit dem Thema zu tun haben, die mich geistig anregen, die sich von mir geistig anregen lassen, die auch erschreckend anders sind und mich mal herausfordern, da habe ich einen Blick dafür. Das ist das Prinzip Wahl und nicht einfach, ich bin jetzt halt in den Club reingeraten. Petra: Ja. Ein bewusstes Auswählen, mit wem man eigentlich diese Verbindung haben möchte. Ganz egal, ob es ein Verein oder ein Netzwerk ist oder ob es Gruppe von Menschen ist, über die mich freundschaftlich ein Thema verbindet. ⁓ Ernst Ott: Und sich müssen wir noch den Übersetzungsbegriff Freiheit, das Haus der Freiheit, des Freidenkens, des Freiseins, wie komme ich zu mehr Freiheit? Petra: Da konnte ich mir schon vorstellen, dass der Saturn sich manchmal etwas schwer tut, Freiheit komplett zuzulassen. Bestimmt, Therapien oder Strukturen. Ernst Ott: Ja, komplett ist ein grosses Wort. Aber das ist richtig. Die Gefahr ist, dass er sagt, ich bin für Sicherheit zuständig, ist Gegenbegriff zur Freiheit. Also mache ich hier Stunk, weil ich hier im falschen Haus bin. Das erlebe ich auch manchmal, dass solche Leute sich viele Freiheiten nicht erlauben, weil der Saturn hemmend eingreift. Aber das ist letztlich nicht im Sinne des Spenders. Petra: Strukturieren. Ernst Ott: der Schöpfer oder die große Göttin, die unser Horoskop konstruiert hat oder unser eigenes höheres Selbst, was ich gesagt habe, ich will in diesem Leben mal Saturn in Haus 11 ausprobieren, kann das nicht gemeint sein als lass diesen Lebensbereich oder mach da weniger oder tue dich schwer damit, sondern während du Freiheit brauchst, der beste vorgeschlagene Weg in dieser Inkarnation der Weg des Saturn zur Freiheit. nicht gegen den Häuserninhalt, sondern dafür. Und da denke ich, ist das eben tatsächlich dann, könnte genutzt werden, ich merke, wo die Freiheit so überbordet, dass wir alle nur noch bekifft sind und nichts mehr tun. Petra: Mhm. Ernst Ott: ist zu viel oder wenn es Freiheitswünsche sind, die dann zwei Jahre später die Guillotine erfinden, ⁓ die, die zu wenig freiheitlich denken, rüber ab. Das merke ich rechtzeitig. Also ich lasse die Freiheit nicht unbegleitet, sondern ich bin ein Begleiter zur Freiheit. Und übrigens, ich nehme die Freiheit ernst und auch das Freisein und der freie Geist ist nicht einfach ein Engelsgeschenk, sondern es ist gewisse Gesetzmäßigkeit. Man kann auch frei denken, frei fühlen, lernen. Also das ist ein großes Projekt. Saturn sagt immer auch, das ist wichtig zu dem entsprechenden Häuserninhalt. Petra: dann ist es ja auch wieder ein verantwortungsvolles Projekt, weil mit Freiheit möchte ja auch verantwortlich umgegangen werden. Denn ansonsten setzt man sie dann wieder aufs Spiel. Vielleicht ist das genau der Input von Saturn zu sagen, ich überprüfe für mich, welche Freiheitsbewegungen oder Stimmungen sind es mir wert, mich zu engagieren. Aber wenn ich mich dafür entschieden habe, dann bleibe ich auch dabei. Ernst Ott: Das mit der Verantwortung war jetzt ganz wichtig. haben den Begriff kaum noch gebraucht bisher. ist natürlich auch einer der vielen Saturnfähigkeiten, Antworten zu übernehmen können. Gut. Petra: Ja. Gut, dann nähern wir uns dem letzten Haus, dem zwölften Haus, dem Haus des Rückzugs, der Spiritualität, künstlerischen Süchtes, alles was im Prinzip schon wieder ein wenig in der Auflösung ist. Und dann kommt Saturn daher. Ernst Ott: Vielleicht ist es am einfachsten sich vorzustellen, wie Saturn als Helfer genutzt werden kann, als Geburtspotenzial, wenn man Saturn in 12 hat, um das als 12-Ziel, wie finde ich, inneren Frieden und Ruhe. Da würde das Natur sagen, jedenfalls ohne Hektiken. Setz dich hin, spür auch deinen Körper. Es gehört zum Inkarniertsein, dass man immer wieder aus seiner Ruhe, seinem Innenfrieden rausgeschmissen wird. Kein Fehler von dir, kein Grund die Schöpfung anzuklagen. Aber konzentrier dich immer wieder auf deinen Körper, auf dich, auf die Grundlagen. Und dann ist das vielleicht, wenn jetzt jemand sagt, ich mach jetzt einen... Kulturs, oder ich meditiere stundenlang, ich würde Saturn sagen, mach ein Schritt für Schritt Programm. Du musst nicht unbedingt dein Verstand und dein gutes Körpergefühl draußen lassen und zum Engel werden. Du kannst auch die verschiedenen esoterischen Wege, die man dir vorschlägt, liebevoll evaluieren und sagen, hört sich toll an. Hat es bei mir nicht funktioniert oder so? Wie finde ich meinen Weg nach innen? Und Gott sei Dank, weil ich Saturnin aus zwölf bin ich nicht verführbar durch beliebige, wolkige Bedeisterungsstürme, verführbar durch Gurus, verführbar durch Weisheitsengel, die sagen... Nur durch mich kommst du zum Vater im Himmel. Da bin ich einfach skeptisch. Guck ich, ob es wahr ist. Wenn ich dann beim Vater im Himmel bin, es der richtige Weg. Petra: Ich glaube, Saturn kann gerade in dem Haus... sehr unterstützen, weil es ja so ein bisschen das Haus ist mit dem Wunsch dieser wieder Verschmelzung, wo man sich ja von sich als Individuum ein wenig entfernt und ins, ich sag immer in den großen Ozean schon wieder so ein bisschen zurückgeht und das kann ja manchmal auch Sehnsüchte, Wünsche, aber so ein bisschen auch Verlorenheitsgefühl geben. Und ich glaube ein Santurn kann hier mich als Individuum trotzdem noch mal erden und sagen, ich darf in diesem Strom mitschwimmen, ich brauche mich deswegen nicht komplett aufgeben. Vielleicht ist bisschen zu krass formuliert, aber so dieses Ich-Bewusstsein doch auch noch behalten und wie du sagst überlegen, was ist mein Weg und nicht der Weg, von anderen so über mich kommt, dass ich glaube, ich müsste jede Strömung mitmachen. Ernst Ott: spürbar für ergänzungen die die können ergänzen gut zusammen aber es ist eine tatsache wenn wir die konstellation hatte meinen weg zum himmel geht über erdung der erdungsplanet ist dazu muss ich mal überlegen vielleicht ist der himmel unter vielleicht vielleicht ist gut eine frau und die die große göttin und etwas ganz naturnahes und so also jetzt einfach nur das bild gesprochen Und gerade wenn man vielleicht sonst nicht ein so handfestes Horoskop mit ganz viel Erde und Feuer hat oder ganz viel Erde, kann es gut sein zu sagen, wir müssen nicht immer schweben, sondern ich kann auch mit meinem Körper, ich kann auch einem gut organisierten Gewohnheit, mit bestimmten Ritualen. weiterkommen und natürlich ist es auch ein Weg zur Spiritualität, ist ja auch ein Haus-12-Begriff, obwohl ehrlich gesagt man alles spirituell oder materialistisch leben kann. ist auch ein bisschen eine Frage des freien Willens, man es definiert. Aber trotzdem, wie komme ich zu meiner Art Spiritualität, Haus-12, wäre das eben auch eine von, ich will nicht einfach den Erleuchtungsblitz spüren und dann im Paradies landen und keine Ahnung haben, was geschehen ist und warum und dafür schuld ist, man kann auch etwas darüber wissen. Die Einweihungswege haben ja auch mit Lernen zu tun, mit Wissen, mit Erfahrung, mit einem Schritt-für-Schritt-Programm, mit Stufen, Geschichten. kann... Wenn man Rudolf Steiner liest, denkt man, das ist so genau wissenschaftlich aufgewachsen. Aber es kann für einige Leute ein Weg sein, sagen, ich hyperlisiere mich jetzt nicht einfach jeden Morgen, ich bin irgendwie, ich darf vertrauen, sondern ich kenne einen Weg dazu. Ich bin auch ein bisschen skeptisch und ich kenne auch ... paar Wege, die in der Regel nicht so funktioniert haben oder vielleicht im Mittelalter funktioniert haben bei gläubigen Menschen, aber jetzt nicht mehr. Warum soll man nicht auch etwas wissen, etwas forschen können in diesem Bereich, weil er einfach ein unsichtbarer Bereich ist, der hat auch eine innere Gesetzmäßigkeit. Ich will diese Gesetzmäßigkeit auch verstehen, dann macht es mir Freude. Petra: Ja, es dürfte mich noch mal auch erden, zu sagen, ich habe vielleicht auch in diesem Haus nicht die Befürchtung, ich könnte mich selbst verlieren, weil ich glaube, da hilft Saturn sehr, Sachen durchaus auszuprobieren und zuzulassen und das, gut tut, hat ja auch dieses Körperlichkeitsprinzip, zu sagen, das übernehme ich, aber nicht mit dem Anspruch, mich aufzulösen. Braucht man auch nicht, Ja. Ernst Ott: dann wäre am Schluss das Vertrauen, was das 12. Haus ja verspricht, das Urvertrauen, wäre tatsächlich eine Mischung aus Gefühl, einfach Vertrauen und von Dankbarkeit an die Götter. Euren Teil habe ich auch selber gearbeitet. Ich bin mir dankbar. Ich vertraue mir, weil ich vieles kann. Ich kann nicht alles und dann vertraue ich auf die Götter, gute Mischung. Petra: Ja. Ja. Ja, wollte eben sagen, coole Mischung. Das wäre für mich auch so allmählich das Schlusswort. Wir haben jetzt tatsächlich in den letzten vier Folgen komplett alle zwölf Häuser besprochen und was Saturn in diesen Häusern bedeutet, unterstützen kann, wo vielleicht manchmal Herausforderungen liegen und... Lieber Ernst, tausend Dank für deine Zeit und dein Wissen. ⁓ Ich hoffe, es hat auch allen genauso gefallen mit neuen Anregungen und Inspirationen. Und ich sage einmal mal, wer weiß, was uns noch so einfällt an Serien, die wir aufsetzen könnten. Und für diese, lieber Ernst, sage ich aus ganzem Herzen vielen, Dank. Es war eine ganz tolle Bereicherung. Ernst Ott: habe ich gern gemacht. Vielen Dank für die Einladung und deine Vorarbeit. Ich finde es jetzt auch im Nachhinein ein schönes Thema. Ich möchte auch ungefragt kurz einen Tipp geben. Einfach, wenn ihr an euren Saturn denkt, geht mal davon aus, der könnte ein Helfer von mir sein. Der ist vorgesehen als mein Helfer. Wie könnte ich ihm sagen, bitte mach das für mich? Also nicht das Opfer von Saturn sein, sondern ihn. Ob er Helfer ist oder nicht, wissen wir nicht. Wir sind nicht Gott. Aber ich will ihn als Helfer nutzen. Ich betrachte ihn mal als Helfer. Hilf mir bei diesem Häuserthema. Ist wichtig für mich. Komm her, Saturn. Dann hat man diese Souveränität. Petra: Ja, und glaube, darum geht es generell zu sagen, im Horoskop sehen wir Sachen, aber wir dürfen unsere Souveränität haben im Umgang mit allen Planeten. Und den Saturn fanden wir beide besonders spannend, weil er eben manchmal so schaltet. Und was auch immer ihr habt, wollt Unterstützung durch Saturn und auch das vielleicht mal mitteilen wollt. Wir freuen uns drauf. Und jetzt sage ich vielen Dank für euer Interesse. Vielen Dank, lieber Ernst. Tschüss.