Latest / Zusammener finden wir es heraus. Der WARUM Podcast / WARUM kann die KI Vieles besser als der Mensch, oder ist das eh Blödsinn?
Transcript
- Sabine Osterauer: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zusammen näher. Finden wir es heraus, der Warum Podcast. Und ich habe heute einen neuen Interview Gast bei mir, nämlich die Peggy Zöllner. Die habe ich, ich weiß nicht mehr genau, wo ich sie kennengelernt habe, ob sie auf irgendeinen Ruf von mir reagiert hat, weil ich wieder mal eine Warum Frage gestellt habe. Und die heutige Warum Frage lautet, warum kann die KI vieles besser als der Mensch? oder ist das in Wahrheit nur Blödsinn? Und darüber werde ich mich heute mit der lieben Peggy unterhalten und ich freue mich sehr, dass sie heute da ist, wir mussten den Termin schon ein bisschen hin und her schieben, aber heute haben wir es tatsächlich geschafft und bevor wir anfangen über diese Frage zu diskutieren, liebe Peggy, stell dich doch einmal ganz kurz vor, wer bist du, woher kommst du, was machst du, was möchtest du der Welt draußen über dich gerne erzählen? Peggy Zöllner: Ja, hallo liebe Sabine, mal vielen, lieben Dank für die Einladung. Mein Name ist Peggy Zöllner, ich bin 57 Jahre alt und ich lebe und arbeite in Düsseldorf. Das ist im Westen von Deutschland, das liegt im Westen von Deutschland. ja, bei mir dreht sich alles um das Thema Suchmaschinenoptimierung, also wie werde ich mit meiner Webseite auf Google in der Suchmaschine und ja heutzutage auch in der KI gefunden, nicht empfunden, gefunden und empfohlen. So, kleiner Dreher. Und ich unterstütze hauptsächlich solo-selbstständige Frauen dabei, dass sie ihre Suchmaschinenoptimierung selber machen können, weil gerade so am Anfang vom Business oder wenn man solo-selbstständig ist, dann kommen immer sehr, sehr viele Kosten. auf ein zu und gerade so Suchmaschinenoptimierung hat meistens mal weniger Priorität und ich möchte den Frauen gerne zeigen, wie sie ihre Suchmaschinenoptimierung selber machen können und ihre Webseite quasi so gestalten können, dass sie von den richtigen Menschen gefunden werden, die dann auch buchen. Sabine Osterauer: Verstehe. Also das ist eine sehr interessante Aufgabe, von der ich überhaupt keine Ahnung habe, wie das funktioniert. Aber deswegen gibt es Menschen wie Peggy. Und Peggy, ich weiß es noch, sie ist mit dieser KI-Warumfrage auch an mich herangetreten. Also das war eine Frage, die hat sie selbst im Kopf herumgeistern lassen und immer gedacht, ja die KI, das ist doch super, das ist sowieso in aller Munde. Und ich habe manchmal wirklich so bisschen das Gefühl, dass man der KI ganz viele positive Dinge zuschreibt und dass sie auch vieles besser kann als der Mensch. Aber ich bin immer noch nicht ganz davon überzeugt und deswegen eine Expertin an meiner Seite. Und liebe Peggy, Frage an dich. Wie ist denn das wirklich? Wie siehst du das? Peggy Zöllner: Also ich sehe es so, natürlich kann KI ziemlich viel, vor allem im Bereich Basiswissen, aber ich finde auf der anderen Seite wird Wissen durch KI unfassbar entwertet. Also Wissen ist heute gar nichts mehr Besonderes, weil jeder kann sich in fünf Minuten zu jedem Thema Wissen aneignen. Die Frage ist nur, ist es dann wirklich Wissen oder haben wir das mal ganz kurz gelesen und was ist davon hängen geblieben? Und ja, KI kann wirklich ein sehr nützliches Tool sein, gerade wenn man solo selbstständig ist. Also ich nutze KI auch sehr viel als Tool. Doch ich denke, das Basiswissen ist immer noch wichtig. Also wenn ich KI nutze, aber ich habe zum Beispiel keine Ahnung, von unternehmerischen Wissen, kaufmenschen Wissen, dann nutzt mir auch das Wissen von der KI eigentlich nichts, weil mir die Grundkenntnisse eigentlich fehlen. Sabine Osterauer: Weil es ist ja entscheidend, ich nutze die KI auch ganz wenig eigentlich, liegt möglicherweise auch daran, dass ich gar nicht genau weiß, wie ich sie sonst noch nutzen könnte. Aber grundsätzlich ist es ja so, dass die KI mir nur dann Wissen zur Verfügung stellen kann, wenn ich auch die richtige Frage stelle. Das heißt, wenn ich jetzt keine Ahnung von diesen Themen habe und ich Viele fragen ja auch die KI, ob sie gesund sind oder nicht, also im Gesundheitsbereich. Aber wenn ich die Fragen nicht richtig stelle, kann mir natürlich die KI auch nicht das richtige Wissen zur Verfügung stellen, weil die Fragen ja nicht richtig sind. Sehe ich das auch richtig. Peggy Zöllner: Ja, da sprichst du was ganz Wichtiges an. Natürlich einmal das. Nur es gibt ja auch die Möglichkeit, ich sehe oder höre was auf Social Media. Es gibt ja sehr viele Experten, die einem was erzählen. Und dann denkt man so, ach ja, das ist ja super. Die Strategie probiere ich mal aus. Da frage ich doch mal die KI. Aber mir fehlt trotzdem das Hintergrundwissen. Und zu den Gesundheitsthemen möchte ich noch etwas sagen. Also ich finde, rechtliche Themen, Gesundheitsthemen, das sind so Themen, ich nicht unbedingt mit der KI besprechen wollen würde, weil die KI unterscheidet nicht, wie alt ist der Content, den sie als Grundlage nimmt oder mit dem sie trainiert wurde, was ist richtig und was ist falsch. Wenn du jetzt eingibst, ich habe Bluthochdruck, was kann ich da machen? Und die KI gibt dir eine Antwort, dann klingt das ja erstmal total seriös. Aber du weißt ja nicht, was sie als Quelle genutzt hat. Also ist das eine fundierte Quelle, zum Beispiel von einem Arzt oder vom Forschungsinstitut oder ist das vom Blog, der vor fünf Jahren mal eine kurze Abhandlung dazu geschrieben hat. Also bei so Dingen wäre ich schon immer vorsichtig. Und ich würde auch nicht alles glauben, was sie die KI erzählt. Also da habe ich auch so meine Erfahrung. KI behauptet manchmal Dinge, die so gar nicht richtig sind. würde auf jeden Fall, wenn es Fakten geht und die ich auch für meine Inhalte nutzen möchte, würde ich auf jeden Fall immer einen Doppelcheck machen. Also nicht einfach alles von der KI übernehmen, sondern ich würde das nochmal manuell, nenne ich es jetzt mal, prüfen. Sabine Osterauer: Wie mache ich das dann gegenprüfen? Wie schaut das aus? Peggy Zöllner: Ja, man kann zum Beispiel Google benutzen, Google nach Studien, also je nachdem, was man gegenprüfen möchte, nach Studien suchen, wissenschaftliche Studien, Bücher, Büchereien, Veröffentlichungen, sowas eben. Sabine Osterauer: direkt mit den Fachkräften sprechen, die dafür verantwortlich sind. Du bist in diesem Bereich auch tätig, du sagst, du verwendest das selber auch. Hast du schon mit deinen Kundinnen oder Kunden Erfahrungen gemacht, die an dich herangetreten sind? Peggy Zöllner: Beispiel auch. Ja. Sabine Osterauer: Ich verwende die Kajaba irgendwie, passt das nicht zu mir, ich komme damit nicht zurecht. frage dich Unterstützung. Peggy Zöllner: Nein, eigentlich gar nicht. das ist ganz interessant. Also meine Kunden nutzen auch KI, aber ich nenne es jetzt mal oberflächlich. Also wie du das vorhin hast, so ein schönes Beispiel gesagt, ich stelle eine Frage und bekomme von der KI eine Antwort. Aber mit KI kann man ja noch sehr viel mehr machen, also Bilder erstellen, programmieren. Sabine Osterauer: Mhm. Peggy Zöllner: Agenten anlegen die Dinge für einen, erledigen. Aber viele meiner Kunden benutzen das halt sehr einfach, was überhaupt nicht negativ ist. Sie geben eine Frage ein, bekommen eine Antwort und nutzen das dann. Und das funktioniert eigentlich immer. Also da hat noch keiner gesagt, also ich komme damit nicht zurecht und ich weiß nicht, was ich machen soll. Sabine Osterauer: KI wird jetzt in verschiedenen Richtungen eingesetzt. Mir persönlich fällt auf, dass jetzt nicht sehr viel auf Social Media Also alle, schon meine Podcast gehört haben, ich erwähne das, glaube ich, Mal, immer wieder, dass ich nicht wahnsinnig gerne auf Social Media bin. Also man findet mich zwar auf Facebook mit einem Account und ich bin auch auf LinkedIn, da bin ich aktiver. Auf Facebook bin ich eigentlich nicht wirklich aktiv. Und ab und zu nehme ich mir dann so ein paar Minuten oder eine halbe Stunde, wird es ja dann gleich, heraus, mich so ein bisschen durchzuscrollen. ich bin diejenige, also ich bin eine von denen, die auch auf dieses Mehr draufdrückt, auch den ganzen Text zu lesen. Das machen ja, glaube ich, auch nicht so viele. Und wenn ich mir das dann durchlese, ich bin mir dann oft nicht sicher, welcher Text jetzt zu wem gehört, weil die für mich teilweise alle gleich klingen. Speziell, wenn es die gleiche Branche ist. Es sind die gleichen Emojis, es sind die gleichen Binderstriche dazwischen. Das ist ja auch immer so ein Markenzeichen, glaube ich, von KI. Wenn ich mir das dann so durchlese, dann denke ich mir, ja, es ist also schön geschrieben, grundsätzlich, aber für mich lebt der Text nicht. Also mir fehlt dieses Lebendige. Jetzt bin ich ja in einem Berufsfeld selber unterwegs, wo ich sehr viel schreibe. Ich schreibe ja Trauerreden, also Abschiedungsreden, Lebensgeschichten sind sie ja eigentlich. Ich habe schon einmal versucht, dass ich K.I. für Ideen wenn ich gewisse Satzformulierungen nicht hinkriege, hole ich mir Unterstützung im Sinne von, wie würde ich das zuschreiben? Dann entsteht oft auch eine Idee, es ist wie ein Sparing-Partner eigentlich. Ich habe das schon einmal ausprobiert, habe dann eine ganze Rede, die fertig war, in die K.I. reingestellt und gesagt, schreib es mir dass es besser klingt, schöner klingt, wie auch immer. Und es kam wirklich eine wunderschöne Rede raus. Also, es wirklich gut geschrieben. Es war wahrscheinlich auch meine schon im Vorfeld gut geschrieben. Aber KI hat dann noch etwas verändert und es klang wirklich schön und gut. Für mich war es nicht lebendig. Also, ich hätte sie so nicht vortragen können. Jetzt kann man natürlich sagen, na ja, du schreibst halt selber, na klar, gefällt dir das nicht. weil das hat ja jetzt eine Maschine gemacht und da sind ja die, sag ich jetzt mal, die Freischaffenden, die Künstler, die Autoren und so weiter, die wollen sich dann natürlich jetzt nicht in die Suppe spucken lassen und das auf gar keinen Fall abgeben und dann vielleicht noch sagen, schreibt besser wie ich. Aber und ich weiß das, dass immer wieder auch Menschen, speziell jetzt in meinem Berufsfeld, jetzt gar nicht die Redner selber, sondern die Hinterblieber. dann oft sagen, sie haben schon eine Rede fertig, ich möge diese bitte vortragen bei der Verabschiedung und die wurde über KI geschrieben. Und solche Aufträge lehne ich dann grundsätzlich ab, beziehungsweise mit dem Beisatz, ich mache das gerne, aber die Rede gehört umgeschrieben, ich kann sie so nicht vortragen. Also das ist für mich nicht stimmig, das mache ich nicht mehr. Weil auch das diese Geschichte dann einfach für mich nicht lebt. Hast du für dich schon auch solche Erlebnisse gehabt oder sagst, Kai, ja, kann möglicherweise vieles besser, aber definitiv nicht alles besser als der Mensch? Hast du da schon Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, welche? Peggy Zöllner: Ja, da stimme ich dir zu mit den Texten. Also ich schreibe auch sehr viel. Das habe ich vorhin vergessen zu sagen. Ich blogge seit zehn Jahren auf dem eigenen Reise- und Foodblog. Und ja, ich liebe es auch zu schreiben. Das haben wir auf jeden Fall gemeinsam. Und wenn ich halt auf Social Media unterwegs bin, dann heißt es immer, du musst nur richtig prompten, also oder den richtigen Prompt in die KI geben, dann klingt sie auch wie du. Das kann ich so nicht bestätigen, egal wie gut ich prompte, es klingt nie nach mir. Ich nutze zum Beispiel recht viele Füllwörter, wahrscheinlich jeder jetzt. Gott, Füllwörter! Aber das ist halt meine Art, mich auszudrücken. meine, jeder hat ja seinen eigenen Stil beim Schreiben. Und ich stimme dir zu. Also KI kann wunderbare Texte schreiben, aber die Persönlichkeit fehlt und das ist ja auch ganz klar. Kleiner Exkurs, wenn wir mal gucken, wie KI eigentlich funktioniert. sie klingt ja wirklich sehr, menschlich. Wenn man eine Frage eingibt und sie antwortet, dann vergisst man ja auch manchmal, dass man mit einer KI spricht, weil das so authentisch und echt klingt. Aber im Grunde genommen basiert eine KI nur auf Wahrscheinlichkeiten, gibt es den Text ein. Der Textwürzer liegt in Token. Das sind kleine Zeilenblöcke, entweder ganze Sätze oder Wörter. Und genau, danach aufgrund dieser Zahlenblöcke wird halt eine Wahrscheinlichkeit berechnet. Also welches Wort kommt eigentlich immer nach diesem Satz? Also wenn du jetzt schreibst die Sonne, dann rechnet die KI aus mit ihren Token, mit ihren Zahlenblöcken und der Wahrscheinlichkeit, dass in 99 Prozent aller Fälle die Sonne scheint, dort rauskommt. Das kann sie ganz wunderbar, aber was sie natürlich nicht kann, sind Emotionen. Also sie kann ja weder Trauer noch Freude noch sonst irgendwas empfinden. du kannst dich in deine Klientenreihen versetzen, die Hinterbliebenen sind halt sehr emotional. Du grabst die Emotionen auf. Du weißt vielleicht auch selber, wie sich das anfühlt, wenn man jemand verloren hat. Aber das alles weiß die Kai nicht. Die schreibt ihr dann einen wunderschönen Text, aber ohne jegliche Emotionen. Aber wie soll sie es auch machen, wenn sie die Emotionen überhaupt nicht kennt? Und zum Thema, es klingt alles gleich, ich stimme dir zu. Wenn man ein bisschen darauf achtet, also Bindestriche, das wissen ja jetzt schon die meisten, diese Gedankenstriche, die lassen jetzt auch ganz viele raus. Und auch der inflationäre Gebrauch von Emojis, das nutzen ja auch schon viele nicht mehr. Aber ganz oft diese Vergleiche, das ist nicht so, sondern so. Also wenn man das weiß, dann liest man das ständig und ganz oft auch und Doppelpunkt und so weiter. Und da stimme ich dir zu, das ganz kleine Großhaarnachteil von KI, also dass die Texte alle gleich klingen. Vielleicht habe ich auch noch nicht die passende Lösung gefunden, dass so klingt wie ich, aber Egal was ich ausprobiert habe, finde die KI klingt nie so wie ich. Wofür ich es allerdings ganz gut finde, wenn man vielleicht eine Inspiration braucht. Also du schreibst jetzt eine Trauerrede und dir fehlt bisschen Inspiration und die KI gibt dir eine Inspiration und du kannst es dann in deine eigenen Worte transportieren. Ich finde dafür ist KI schon wirklich ganz ganz gut als Inspirationsgeber. Genau. Ja. Sabine Osterauer: Ja, als Sparingpartner sozusagen. Das habe ich auch schon einige Male gehört, auch von Autoren, die gesagt haben, wenn sie irgendwo mal eine Schreibblockade haben, dann geben sie eben etwas ein, erfragen etwas und holen sich einfach neue, frische Ideen. Das ist ja auch, es ist sowieso alles legitim und Gottes Willen, jeder soll machen, wie und was er glaubt. Es kennt jemand, wir unterhalten uns ja heute darüber. warum viele Menschen denken, dass die KI besser bereits ist als der Mensch, ob das jetzt eben bei Content-Erstellung ist oder eben andere Texte schreiben, reden, schreiben, wie auch immer, Bücher schreiben. Ich glaube, das war schon... Ich weiß jetzt gar nicht, wann dieser KI-Hype so begonnen hat, aber für mich, glaube ich, war es so vor zwei oder drei Jahren, wo das in meine Welt so richtig hineingestolpert ist und ich mich einmal grundsätzlich einmal gewehrt habe. weil ich mich. persönlich, ansonsten bin ich ganz ehrlich, bedroht gefühlt habe im Sinne von, ja, wenn es da jetzt eine KI gibt, die das schreibt, braucht man mich nicht mehr. Wie mache ich denn das? Dann kriege ich nun mal fixfertige Reden vielleicht vorgelegt, so nach dem Motto, ja, liebe Sabine, wir hätten dich gerne als unsere Sprecherin bei der Verabschiedung, aber nimm bitte den Text und dann verrechnest du auch natürlich weniger, weil dann auch nicht dieser Aufwand da ist. Ist ganz klar. Also das war für mich so der erste Einstieg, das war so ein Scheiß, was mache ich denn jetzt? Auch bei den Hochzeitsreden, was mache ich denn jetzt? Und ich habe immer schon im Hinterkopf gehabt, nicht wenn dann, aber ja, schon, wenn ich mir die Zeiten besser einteilen werde, würde wollen können. dass ich schon einmal auch dieses Buch schreibe, das mir schon lange nicht nachläuft, aber mich begleitet, wo sich der Titel auch ständig ändert, muss man auch sagen. Und ich habe mir dann gedacht, ja, aber wenn jetzt Edeka I kommt, da kann ich ja einfach die Sachen reinsprechen und die spuckt mir dann in kürzester Zeit ein tolles Buch aus. Und ich habe mich darüber auch schon einmal mit einer Autorin unterhalten. also die das wirklich hauptberuflich macht. ich sag, in Wahrheit nimmst du dir den ganzen Spaß. Weil du ja, Spitzes, es kommt jetzt darauf an, was du natürlich schreibst. Aber wenn du jetzt einen Roman schreibst, Geschichte schreibst, man lebt ja, also ich merk's ja auch bei den Verabschiedungsrednern oder bei den Lebensgeschichten, ich lebe ja damit, ich bin Teil dieser Familie in diesem Moment, wo ich diese Geschichte schreibe. Und ich glaube, man will sich wirklich vieles davon an Emotionen wegnehmen. Wenn man KI befüllt und sagt, stell mir da jetzt was draus, stell mir da jetzt eine Rede, ein Buch, wie auch immer, da geht dieser emotionale Spaß daran verloren, dass man sich was überlegt, dass man in einem Roman die Figuren erschafft und so weiter und so fort. Also ich denke, es ist Unterstützung. Ja, also das ist jetzt bitte meine ganz eigene Meinung dazu mit meinem Wissensstand über KI und der ist nicht sehr groß, ich wirklich sagen. Ich denke schon, dass es für den 0815-Benutzer eine Hilfestellung sein kann, aber ich glaube nicht, dass KI wirklich zur Gänze diese Berufsgruppen wirklich ausradieren wird können. Es wird sich aber auch alles weiterentwickeln, das wissen wir ja, es entwickelt sich ja immer alles weiter. Hast du da irgendwie eine Idee, eine Ahnung, eine Vorahnung vielleicht, wie sich das mit der KI in Zukunft weiterentwickeln könnte? Peggy Zöllner: Also ich möchte gern noch mal kurz ein anderes Thema aufgreifen. Ich lasse mir die Reden schreiben. Ich gucke auch mal ein bisschen auf den ethischen Aspekt, so praktisch KI auch ist. Aber manchmal weiß ich auch nicht, welche Quellen hat KI genutzt, mir diesen Text zu schreiben. Wo hat KI diese Information her? Das ist mit aber Millionen. vielleicht sogar Milliarden, ich kann das gar nicht sagen, Daten trainiert wurden. Ich kann ja gar nicht sagen, welche Quellen genutzt worden sind. Vielleicht sind ja Quellen genutzt, die ich aus ethischen Gründen gar nicht vertreten würde, wo ich sagen würde, das möchte ich jetzt aber eigentlich überhaupt gar nicht. Das ist noch mal so am Rande, das wollte ich noch mal dazu sagen. Und dann so Blick in die Glaskugel. Also im Moment ist es ja sehr gehypt, nur ich denke, also nicht, dass die KI-Blase platzt. Ich denke, KI ist gekommen, zu bleiben. Nur wir sehen ja jetzt schon, wenn wir Social Media sehen. deine Katze kommt rein. Ja. Sabine Osterauer: Ja, das macht sie leider immer wieder, wenn ich einen Podcast aufnehme. Entschuldigung an die Menschen da draußen. Ich habe eine sehr lästige Katze. Peggy Zöllner: Alles gut. Man merkt ja jetzt eigentlich schon, dass die Leute von KI so ziemlich die Nase voll haben. Du hast ja gesagt, du bist nicht so aktiv auf Social Media, aber wenn man sich Social Media mal anguckt, diese ganzen KI generierten Videos. Ja, das Thema Deepfake ist ja auch ganz groß. Man kann ja schon fast gar nicht mehr unterscheiden, was ist richtig und was ist falsch. jetzt auch so im politischen Sinne Falschmeldung, Deepfakes von Personen, die hier Sachen machen. Und wenn man unter diesen ganzen KI-Inhalten schaut, dann merkt man auch, glaube ich, immer mehr, dass die Leute von diesen gesammelten KI-Inhalten eigentlich die Nase voll haben. Also er liest mir ganz viel A, immer dieser KI-Schrott und ach ja, KI. Ich glaube, irgendwann wird die Blase platzen, also nicht im Sinne von KI löst sich jetzt verschwindet wieder, sondern im Sinne, dass Leute sich wieder mehr nach menschlichen Inhalten sehen. Also weg von diesen perfekten, alles gleich klingende, gleich aussehenden Sachen, sondern das Ja, wirklich dieses Zwischmenschliche, Persönliche, die Persönlichkeit, was die Kai eben gar nicht hat. denke, das wird ganz stark wieder in diese Richtung gehen. Ich finde, man merkt das jetzt auch schon sehr deutlich. Wenn man auf Social Media diese Kommentare liest, dann wird es schon deutlich, dass es mehr in diese Richtung geht. Sabine Osterauer: Mhm. Okay. Peggy Zöllner: Und ich würde dazu gerne noch was ergänzen. ich finde, deswegen ist es so wichtig. Klar, Kai kann hier einen super Text schreiben, aber ich finde es ist total wichtig und das ist noch ganz großes Anliegen, wirklich seine eigene Meinung, eigene Einordnung weiterhin in die Online-Welt zu bringen. Weil, wenn wir das nicht tun, dazu gibt es eine kleine Geschichte, als ich Sabine Osterauer: Ja. Peggy Zöllner: noch sehr jung war, war ich mal im Kino und dort habe ich mal einen Vorfilm gesehen. gab es von dem Hauptfilm noch einen Vorfilm bei uns und der hieß so Denken Sie sich mal den Eiffelturm weg. Ich kann gar nicht mehr sagen, was es da ging, aber mir ist der Titel in Erinnerung geblieben und dann stand ich in der Küche und habe so gedacht, denken Sie sich mal den Eiffelturm weg, denken wir uns jetzt mal alle Inhalte weg. Also alle Menschen hören jetzt auf, selber Inhalte zu erstellen, weil die KI ja vermeintlich besser kann. Was würde denn dann passieren? Und ich fand das schon ziemlich erschreckend, wenn ich so darüber nachdenke. Deswegen ist mir das so ein Herzensthema, dass man weiterhin wirklich eigene Inhalte schreibt, selber nachdenkt, die eigene Meinung wirklich auch in den Vordergrund stellt. Sabine Osterauer: Mhm. Peggy Zöllner: Weil wenn wir damit aufhören, lernt die KI eigentlich nur noch von der KI, von der KI, von der KI. Und irgendwann gibt es so einen Datenloop. Also die KI wiederholt sich immer nur selber, immer nur selber, immer nur selber. Und damit geben wir auch ein Stück weit Verantwortung ab. Wenn wir uns quasi nur noch auf die KI verlassen, dann und unsere Meinung immer unwichtiger wird, sag ich jetzt mal, weil wir keine Inhalte mehr mit unserer Meinung oder Einordnung erstellen, dann geben wir auch ein Stück weit Verantwortung ab und irgendwann entscheiden dann andere, was uns angezeigt wird oder nicht und womit unsere Fragen beantwortet werden. Das sehen wir jetzt schon ein Stück weit aus Social Media durch diese Algorithmen, wo auch schon große Tech-Konzerne entscheiden, was wir zu sehen bekommen oder nicht. Und nur bei KI finde ich das dann noch ein bisschen schwerwiegender. Sabine Osterauer: Ja. Peggy Zöllner: je nachdem, ich für Fragen stelle und ich bekomme eine Meinung von jemand anderen oder der entscheidet, wie meine Frage beantwortet wird. Also wenn ich daran denke, erschreckt mich das sehr. Und deswegen ist mir das so eine Herzensangelegenheit, nicht nur KI, sondern selber ein bisschen Gedanken machen und dann kann man immer noch mal die KI fragen. Sabine Osterauer: Ja, du befürchtest das schon auch. Zurück vielleicht noch mal ganz kurz, weil du gesagt hast, man sieht es am Algorithmus jetzt auch schon bei Social Media. Da ist es mir auch aufgefallen. Deswegen habe ich mich dann auch eben von, also ich persönlich jetzt von Facebook zurückgezogen, weil ich da mittlerweile dann schon Inhalte zu Gesicht bekommen habe, wo ich mir dachte, warum, wieso? keine Ahnung, wo die jetzt plötzlich auftauchen und andere gar nicht mehr. Also wo ich wirklich regelmäßig geschaut habe, wie es den Menschen geht, was die tun, was die machen, poppen nicht mehr auf. Müsste ich direkt anklicken. Und auf LinkedIn habe ich das Gefühl, es geht noch ein bisschen. Also das habe ich zumindest auch von der Community so gehört. Aber wie du sagst, wenn wir dann vieles über die KI machen lassen, Ich glaube, wir wissen ja alle gar nicht so genau, wer oder was dahinter steht, wie uns die Texte dann geschrieben werden. auf der einen Seite höre ich ja, so wie du sie halt fütterst, so spuckt sie es dir aus. Aber ganz überzeugt bin ich davon nicht, obwohl ich mich jetzt wirklich in dieser Materie jetzt nicht so gut auskenne. Aber so ganz überzeugt bin ich davon nicht. Wenn ich aber in manchen Kreisen so ein bisschen das anspreche, dann kommen so Sachen wie, ja, wenn wir die Waschmaschine nicht hätten wollen, damals würden wir immer noch mit der Hand waschen und wenn das mit dem Strom und der Glühbirne und so weiter und so fort, wenn wir da auch alle dagegen gewesen wären, würden wir heute noch im Dunklen sitzen. Ja, stimmt, bin ich natürlich total dabei, aber trotzdem glaube ich, dass das Ganze was anderes ist, also in meiner Welt einfach. Und mir macht es ein bisschen Mir persönlich ein bisschen mehr Angst, aber auch Sorge oder Gedanken. Ich glaube schon, dass KI auch Fluch und Segen wie alles andere wahrscheinlich auch. Ich glaube es ist schon speziell, wenn KI eingesetzt wird, zum Beispiel in der Altenpflege oder in Berufsgruppen, wo es wirklich Schwerstarbeit und so weiter geht. Ich da ich schon gut dafür. Aber du und ich denke, wenn KI viele Berufsgruppen ersetzt, verschwinden auch viele Berufsgruppen. Da höre ich dann wieder, na ja, aber es werden ja neue gegründet. Ja, aber welche Berufsgruppen sind es denn dann? Und ich denke auch, dass vielleicht bei manchen Berufsgruppen es nicht so sinnvoll ist, beziehungsweise höre ich dann auch immer wieder, wenn es das eine dann nicht mehr gibt, weil KI das übernimmt, dann werden neue Berufsfelder erschaffen. Und meine Frage ist, wie soll denn das gehen, wenn jetzt plötzlich Der Autor hat keinen Job mehr, weil KI die Bücher schreibt. Das ganz blöd überspitzt jetzt. Wie soll denn das dann funktionieren? Und jetzt wird aber ein neuer Job frei für KI mit noch mehr Informationen füttern. Das passt irgendwie nicht zusammen. Man kann jetzt nicht einfach sagen, du hast bis jetzt das und das gearbeitet. Gibt es jetzt nicht mehr, jetzt musst du was anderes machen. Jetzt. Peggy Zöllner: Also, ich denke, KI kann ja auch nicht alles ersetzen. Also, KI ist sehr gut darin, wiederholbare Aufgaben zu machen. vielleicht Dinge, die ständig wiederholbar sind. Also, ich sag jetzt vielleicht mal Telefonzentrale. Das haben wir heute teilweise schon, dass man dort KI einsetzt und vielleicht Kundenservice. Das ist ja auch nichts Neues. Es gibt ja auch diese Chatbots, wenn man auf der Seite ist und man braucht den Kundenservice, dass man unten das Chatfenster reinschreibt und bekommt dann irgendwelche Antworten, die einem so nicht weiterhelfen. Also kann KI wirklich jeden Berufe ersetzen? Das glaube ich nicht. Natürlich kann KI Bücher schreiben, da sind wir aber auch wieder bei den Trainingsdaten. Wie viele eigene Ideen spielen da eine Rolle? Auf welchen Quellen basiert das? Was ist mit Plagiat? Also auf welche Quellen greift sie da zurück? Das sind ja alles so Fragen, man sich stellen muss. Und natürlich entstehen vielleicht neue Berufe. weil Leute, die KI ja auch irgendwie bedienen müssen, die richtet sich ja nicht von selber ein. Ja, natürlich schon. Nur, dass sie wirklich alle Berufe ersetzt, das kann ich mir jetzt nicht vorstellen. Oder wie siehst du das? Sabine Osterauer: Ja, das ist eben die große Frage. Ich glaube, dass wir auch gar noch nicht alles wirklich genau über die KI wissen, dass uns viel Wissen noch nicht mitgeteilt wurde, keine Ahnung. Ich denke, dass es sinnvolle Berufszweige gibt, wo wir mit der KI besser arbeiten können, zum Beispiel eben in der Pflege, wo wir einfach einen definitiven Notstand haben, warum, das ist jetzt wieder eine andere Geschichte. Aber ich könnte mir gut vorstellen, dass da zum Beispiel das Gute ist, oder auch was du jetzt noch angesprochen hast. Aber wie gesagt, werden dann neue, für mich ist interessant, es werden dann neue Berufsfelder geöffnet. Und mich wird halt interessieren, welche sind denn das? Also was wird denn da neu geöffnet? Hast du von dem schon einmal was gehört? Peggy Zöllner: Ich glaube, das kann keiner so direkt sagen. Also wie ich ja vorhin gesagt habe, es muss ja auch Leute geben, die sich mit der KI auskennen. Also vielleicht KI-Architekten, die diese ganzen Systeme, Agenten auch bauen. Also ich denke, wenn ein Unternehmen KI einsetzt, dann der Geschäftsführer wird ja nicht selber den Agenten bauen, sondern Es muss ja Leute geben, die das Ganze auch einrichten und technisch betreuen. Also das könnte ich mir vorstellen, dass es neue Berufe in diesem Berufszweig geben wird. Jetzt so, weiß ich nicht, die Pflegeroboter. Vielleicht gibt es den auch irgendwann mal, aber im Moment kann ich mir das noch nicht so vorstellen, weil gerade in Kontakt mit älteren Menschen und so ist ja das Fischmenschliche sehr, sehr wichtig. Also ich konnte mir schon vorstellen, dass neue Berufsfelder gerade im Bereich KI entstehen, aber ansonsten... Sabine Osterauer: Ja. Peggy Zöllner: Das wüsste ich jetzt auch nicht. Also könnte ich mir jetzt auch nicht den KI Autor, den KI Ghostwriter... Aber es sind ja keine neuen Berufe, keine neuen Berufsfelder. Sabine Osterauer: Ich bin schon sehr gespannt. Ich habe gesagt, das höre ich immer wieder. Dann gibt es neue Berufsfelder und dann werden einfach neue Berufe kreiert. dem Motto, das gab es ja früher auch so. Wenn du heute schaust, nur das Beispiel einen Sattler, den gibt es halt nicht mehr. Da kannst du auch keine Lehre mehr machen. Ich glaube, da müsstest du wirklich suchen, noch einen Sattlerbetrieb irgendwo aufzutreiben, der auch noch Lehrlinge ausbildet. Also das gibt es jetzt auf diese Art und Weise, Kürschener oder solche Sachen. Das ist eher, glaube ich, ausgestorben im Laufe der Zeit, weil das auch nicht mehr so benötigt wird, beziehungsweise das einfach auch von Maschinen schon übernommen worden ist. Aber ich denke, wir werden das auf alle Fälle noch irgendwie sehen. Was mich jetzt noch interessieren würde auch, ist, warum, denkst du, gibt es Menschen, die total davon begeistert sind und sagen, Juhu, KI ist im Vormarsch und wir brauchen KI und das ist super und das ist toll und das wird uns unser Leben drastisch erleichtern und unterstützend einwirken. Und dann gibt es den anderen Bereich der Menschheit, die sagen, puh, irgendwie habe ich kein gutes Gefühl dabei. So nach dem Motto Terminator wird lebendig. hoffentlich nicht. Warum glaubst du oder warum denkst du, könnte das so sein, dass auch KI wirklich so ein bisschen Peggy Zöllner: Hoffentlich nicht. Sabine Osterauer: Die Menschen spaltet von der Meinung, von der Einstellung dem ganzen Gegenden. Peggy Zöllner: Ich möchte ganz kurz ausholen, bevor ich die Frage beantworte. KI ist ja nichts Neues. Nur KI, wie wir sie jetzt kennen, für den Autonomalverbraucher, nenne ich es jetzt einfach mal. Das ist natürlich neu, das gab es vorher nicht. Aber KI ist ja schon sehr lange im Einsatz, wir haben das noch nicht mitbekommen. Also zum Beispiel bei Autoherstellern, diese ganzen Roboterarme, die Teile zusammengeschraubt haben. Da lief im Hintergrund ja auch schon KI. Also das ist jetzt keine absolute neue Erfindung. KI geht zurück bis in die 60er. Da hieß es vielleicht noch nicht KI, aber selbst da Leute schon mit diesem Thema experimentiert. Also nur die KI, wie wir sie jetzt kennen und nutzen, das ist natürlich relativ neu. Ich denke, KI ist unfassbar bequem. Also ich weiß nicht, wenn man mich hier zu reden hört, denkt man vielleicht, ich gegen KI, bin ich aber nicht, ganz im Gegenteil, ich nutze KI auch sehr exzessiv, weil sie mir einfach als Soloselbstständige meine Arbeit unglaublich erleichtert. Aber ich denke, die Leute, die wirklich absolut gegen KI sind oder sagen, ich nutze das nicht so viel. denen fehlt einfach das Wissen und wenn man mal guckt, ich denke mal so in meiner Online-Bubble, also in meiner Online-Marketing-Blase habe ich natürlich das Gefühl, jeder nutzt KI, aber braucht auch jeder KI. Wenn ich meine Friseurin zum Beispiel frage und haben sie sich die neue Haarfarbe mal mit KI ausgeben lassen, dann sagt sie mir KI, nee das brauche ich nicht. Ich glaube wir machen uns gar nicht bewusst. wie wenig Menschen KI überhaupt nutzen. Also wenn man in einem bestimmten Umfeld ist, kann man natürlich schnell das Gefühl bekommen, jeder nutzt KI, aber so ist es gar nicht. Das ist wirklich nur ein ganz, ganz kleiner Teil. Und innerhalb der Blase, die dort nicht KI nutzen, ich denke, dort fehlt einfach ganz viel Wissen. Und dann sagt man eben schnell, ja, das ist nichts oder das kann nichts oder so, weil man sich eben nicht gut... damit auskennt. das kann ich mir schon vorstellen. Aber wirklich KI nutzen, das ist nur wirklich ein ganz ganz kleiner Teil. Sabine Osterauer: Also bewusst wahrscheinlich. ich denke schon, wie du gesagt hast, das gab es schon in den 60er Jahren und in der Autoindustrie, das gibt es ja schon wirklich lange. Diese künstliche Intelligenz ist ja wirklich überall auch irgendwie so bisschen vertreten im Hintergrund, das kriegen wir oft gar nicht mit. Und jetzt hat das Kind halt einen Namen und jetzt redet jeder darüber und jetzt hat es dann plötzlich jeder oder jeder hat jetzt plötzlich eine Meinung dazu. wie auch immer die ausschaut. Das ist aber typisch Mensch, ich jetzt einmal sagen. Also solange es keiner weiß, wird auch nicht darüber gesprochen. Aber wenn es dann der Hype wird oder es ein Potential dazu gibt, man unterschiedlicher Meinung sein kann, sein darf, dann ist das natürlich in aller Munde. Und wenn man persönlich davon betroffen wird. Wie du sagst, die Friseurin Peggy Zöllner: Wichtig, genau. Sabine Osterauer: wird davon nicht persönlich betroffen sein. Ich glaube nicht, dass es so schnell jetzt einen Roboter gibt, der jetzt, wie du gesagt hast, die Farbe aufträgt oder so. Also es gibt einfach gewisse, speziell beim Handwerk, gewisse Dinge, nicht menschlich übernommen werden kann und auch nicht soll. Ich denke, solange wir den Unterschied hören, wie zum Beispiel auch bei der Musik, es macht einen Unterschied, ob das Menschen sind, ihre Musikinstrumente spielen live oder ob es vom Band ist. Ich will jetzt nicht sagen, dass es ein weniger gut als das andere ist, aber die Emotionen sind anders. So sehe ich es. Peggy Zöllner: Das stimmt. Ich denke aber auch, das ist das Interessengebiet. Also inwiefern brauche ich denn KI für meinen Beruf? Also Bäckereiverkäuferin wird KI nicht für ihren Beruf nutzen. Und auch bei mir im Freundeskreis, also im nicht selbstständigen Freundeskreis, dort ist KI überhaupt gar kein Thema. Sabine Osterauer: Ja, ich denke das auch. Vielleicht so gegen Ende, von deiner Seite noch ein ganz kurzer Tipp für die Menschen da draußen, die noch nicht genau wissen, was sie für eine Meinung zur KI haben. Ein kleiner Tipp. Wie sollen die drauf schauen, sich eine Meinung bilden zu können? Peggy Zöllner: Also ich würde sagen bewusst mit der KI umgehen und gucken, brauche ich KI überhaupt. Ich würde es zumindest mal ausprobieren, dass man es vielleicht mal gesehen hat. Ich der technische Fortschritt geht weiter. Ich finde es schon immer wichtig, dass man sich dann auch mit so Dingen mal beschäftigt oder es zumindest mal gesehen hat. Gerade wenn man noch beruflich aktiv ist, das find ich jetzt komisch, aber auch im beruflichen Umfeld auf jeden Fall. Ich finde ganz wichtig ist der Bewusstseumgang mit der KI. Also das ist jetzt nochmal ein ganz anderes Thema, KI-Ethik. Also ich sage immer so ein bisschen, KI ist das Fast Fashion des Internets, weil bei Fast Fashion regen sich alle Ausbeutungen, Kinderausbeutungen. Kinderarbeit und so weiter, aber das gleich haben wir bei KI auch. Es ist jetzt nochmal ein völlig anderes Thema, das fast möchte ich gar nicht aufmachen. Oder auch umwelttechnisch, ich meine in den URSAW wollen die jetzt Atomkraftwerke bauen, den Strombedarf für diese Rechenzentren zu bauen. das darf man sich auch alles überlegen, bewussten Umgang. Auf jeden Fall mal anschauen und sich dann eine Meinung bilden, also nicht generell sagen, dass das alles schlecht und einfach schauen, wofür kann ich KI nutzen und brauchen und einen bewussten Umgang. Und wenn man sagt, okay, ich brauche das für meinen Berufszweig nicht und das wird in der nächsten Zeit auch kein Thema, ich denke, dann ist es auch nicht schlimm, wenn man sich nicht ganz intensiv mit KI befasst. Also man soll es nicht komplett ignorieren, aber ich denke, genau. Sabine Osterauer: sich auch nicht fürchten davor. Ich danke dir sehr, dass du heute mein Gast warst in meinem Podcast und ich hoffe, dass wir es zusammen wieder herausgefunden haben. Die Warum-Frage, warum kann die KI vieles besser als der Mensch oder ist das eigentlich nur Blödsinn? In diesem Sinne herzlichen Dank. Informationen zu der lieben Peggy. gibt es dann in den Show Notes, also wenn ihr gerne auch vielleicht arbeiten wollt oder euch mit ihr connecten wollt, sehr sehr gerne. Alles dann in den Show Notes. Vielen herzlichen Dank, liebe Peggy, dass du heute mein Gast warst. Peggy Zöllner: Ja, vielen Dank liebe Sabine, dass ich hier sein durfte. Genau, und wenn mich kontaktieren möchte, ich schreibe ein Newsletter, der heißt quer gestreift, der heißt quer gestreift, weil ich immer quer gestreifte Oberteile anhabe. Aber man kann da rein interpretieren, was man möchte in quer gestreift. Und dort gebe ich also ganz konkrete Tipps zum Thema Suchmaschinenoptimierung und wie man seine Webseite optimieren kann für die Suchmaschinen und auch für die KI. Genau, und dann nochmal vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Sabine Osterauer: Sehr, sehr spannend. Ich danke dir, super spannend. Dankeschön, liebe Peggy. Peggy Zöllner: Sehr gerne.