Latest / MOMENTUM - kevinkellermazza / #22 Wie sie von der Reinigungskraft zur Million Dollar Visionärin wurde - Neuza Calado Cazzato
Transcript
- 0:00Herzlich willkommen zu einer weiteren Podcast-Folge von «Du entscheidest». Dein Podcast für Erfolg, Business und persönliche Weiterentwicklung. Heute haben wir einen super speziellen Gast bei uns im Studio. Und zwar, ihr habt sicher schon mal von dieser typischen Tellerwäscher-Karriere gehört. Es geht da nicht um Tellerwäscher, aber sie ist von einer Putzfrau zu einer...
- 0:21richtigen Businesswoman geworden. Sie hat ein riesiges Team aufgebaut und das mit Herz. Und darum begrüssen wir sie ganz herzlich. Neuza Calado Cazado.
- 0:35Schön, dass du da bist. Danke für deine Zeit. Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf. Es ist mir eine grosse Ehre. Es ist für mich sehr surreal, wie du sagst, von dem, was heute ist. Aber danke, ich fühle mich richtig geehrt, dass ich hier sein darf. Und jemand, der das zuhören will. Unbedingt. Gewöhn dich daran. Gewöhn dich daran, unbedingt. Ja, definitiv. Darf ich ganz kurz anfangen? Eigentlich stelle ich mir immer die erste, wichtigste Frage als Erstes. Wie geht es dir?
- 1:02Mir geht es super. Ein bisschen nervös natürlich, aber mir geht es ganz, ganz gut. Danke viel, vielmals. Danke sehr gut. Alles in Ordnung. Du bist da reingekommen, in den Raum. Du warst da schon ein bisschen vor mir da, weil ich gerade zurückgekommen bin vom Laufen mit Jami. Und dann warst du an der Geschichte am erzählen. Ja.
- 1:19Willst du kurz erzählen, was das war? Du warst im Lift hoch. Im falschen Stock. Ich ging rein, der Stock wurde gedrückt und die Tür öffnete. Ich dachte, es ist ja soweit, da muss man nicht weiter drücken.
- 1:35Ich wollte rauslaufen und schaue links und rechts. Ich sagte, sie sei nicht da. Dann war eine Dame am Putzen im letzten Lift und ist eingestiegen. Sie hatte Druck, weil sie im nächsten raus musste. Das hat mich richtig gestärkt, weil ich dachte, das war mal ich. Jetzt laufe ich in einem Lift. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dann reinläuft, nur für einen Stock, genau dann, wenn ich dort drin bin und schnell den Lift fertig putzt und rausgeht. Das ist für mich richtig so...
- 2:04surreal, wie ein Zeichen. Genau für die Leute hier draussen, dass sie merken, wir haben doch eine Chance auf dieser Welt. Absolut, das ist mega schön. Ich wollte das unbedingt, dass du das teilst, weil das ist eine mega schöne, nur so eine kleine Begegnung. Das zeigt eigentlich, was sich mit
- 2:23Arbeit, Glauben, Belief kann ändern im Leben. Man muss auch Mut haben. Man muss einfach nicht Angst haben, neue Sachen zu versuchen. Das ist eben, wo es meistens scheitert. Die Leute haben Angst vor dem Neuen, vor dem Unbekannten. Dann bleibt es dort, wo sie kennen. Und das war bei mir auch der Fall früher. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es so.
- 2:46Früher als Stichwort, weil du eine unglaubliche Karriere hinter dir hast und auch noch vor dir wirst. Aber erzähl mal, du hast vorhin kurz angeheizt, du bist in der Schweiz geboren. Nein, in Portugal. Aber dann in der Schweiz als Baby gekommen. Okay. Und dann erzähl weiter.
- 3:01Ich war bis drei, vier Jahre alt. Meine Eltern waren hier und haben hier gearbeitet. Meine Schwester und ich waren angewiesen auf Horten oder Babysitters. Das war nicht immer so gut. Heute ist Gott sei Dank vieles anders. Früher haben uns nicht so nette Personen auf uns geschaut. Für unsere Eltern war das schwierig, weil sie arbeiten und wollen, dass es den Kindern gut geht.
- 3:31Dann sind wir mal im Sommer in die Ferien gegangen. Meine Eltern haben dann entschieden, wir bleiben bei den Grosseltern. Und so bin ich von der Schweiz wieder nach Portugal gelandet. Wie alt warst du damals? Etwa vier, so dreieinhalb, vier Jahre. Ja. Und dann, als du wieder in die Schweiz kamst, wie lange ging es, bis du hier wieder Fuss gefasst hast? Also ich kam jedes Jahr in die Schweiz, in den Sommerferien, drei Monate lang.
- 3:58In einem dieser drei Monate, in denen wir hier in der Ferien waren, hat sich meine Schwester verliebt. Sie wollte natürlich kommen, aber dann sagte sie, entweder beide oder gar keine. So bin ich hier wieder gelandet und zurückgekommen. Ich war etwa 16, als ich in der Schweiz zurückgekommen bin.
- 4:20Aber es ist eigentlich noch witzig, weil die meisten gehen eigentlich eher Richtung Portugal in die Ferien. Und du bist in die Schweizer Ferien gekommen. Ja, das ist unfair. Unfair. Weisst du, dort ist schönes Sommer, in der Schweiz regnet es ja, mega schöne Sommerferien. Aber dafür, hast du vorhin erwähnt, hast du durch diese mega tollen Sommerferien in der Schweiz wie viele Sprachen gelernt? Ganz viele Sprachen, ich habe sechs Sprachen. Und das liegt daran, dass wir in den Ferien als Kinder, meine Eltern haben weitergearbeitet, darum sind wir ja hierher gekommen, weil sie nicht Ferien machen konnten.
- 4:49Wir sind den ganzen Tag in der Wohnung und haben gewartet, bis sie nach Hause kommen. Als Kind, was willst du machen? Ich habe immer geschaut, wo die Zeichentrickfilme laufen. In der Sprache, die es ihnen gab, habe ich geschaut. So habe ich mit meiner Schwester sechs Sprachen gelernt. Wie sind das? Das ist Portugiesisch, Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch und Deutsch.
- 5:10Obwohl ich ein Jahr Deutsch gelernt habe, als ich in der Schweiz kam. Man merkt es auch, dass ich nicht perfekt spreche. Aber das habe ich ein Jahr Deutsch gelernt, als ich in der Schweiz kam. Unglaublich. Aber auch schreiben oder nur sprechen? Ich kann alle schreiben und alle sprechen. Einfach keine von diesen perfekt natürlich. Aber ich kann mich gut verständigen. Das ist wichtig. Du hast Talent.
- 5:32Mega Talente. Du hast vorhin erwähnt, dass du eigentlich nicht zurück in die Schweiz kommen wolltest. Nein, eigentlich nicht. Aber du hast dich für deine Schwester geopfert. Sie hatte einen wichtigen Grund, um zu kommen. Das verstehe ich, das war Liebe. Ihr Glück war natürlich uns allen wichtig, auch meinen Eltern. Für sie war es nicht einfach zu entscheiden.
- 5:57Für mich ist es nur eine Freundschaft und das gewohnte Umfeld. Ich war auch eine gute Schülerin und das wollte ich natürlich nicht lassen. Das ist die Angst. Entweder beide oder gar keine, dann sind wir beide gekommen. Hat sich jemand auf einem Fest angeschissen oder warst du etwas wütend? Wie warst du mit dem Umgang? Das ist eine gute Frage. Ich hatte nie überleid. Wie fühlte sich das für mich an? Es war einfach so und fertig. Ah, okay. Aber ja, also...
- 6:27Es war für mich nie ein Problem, aber auch nie ein Highlight. Es muss gemacht werden. Und dann macht man das und man akzeptiert es. Und dann hast du angefangen. Wie hat sich dieser Weg empfohlen in der Schweiz? Du bist mit 16 in die Schweiz gekommen.
- 6:44Dann habe ich ein Jahr Schule und Deutsch gelernt. Du warst ja nicht mehr Schulpflichtig mit 16, oder? Ja, ich war zu alt, um Schule zu machen. Zu jung, um zu arbeiten. Und es ist sehr lustig, nach der Schule habe ich dann natürlich angefangen einen Job zu suchen. Und meinen allerersten Job hatte ich hier drin.
- 7:06Im Glatt? Im Glatt? Ja. Nein, komm jetzt. Nein. Ich sage Brand nicht, aber ich habe in einem Kleiderladen gearbeitet. Ene. Komm jetzt. Fast, ja, etwa drei Monate lang. Und mein Stundenlohn ist dort mal 12,50 Franken. Oh mein Gott.
- 7:22Bist du Praktikantin oder so? Nein, Job. Aber wenn du jung bist, verdienst du nicht so viel. Wie alt warst du da? 17 Jahre. Da habe ich so viel gearbeitet und am Ende des Monats sah ich, was übrig geblieben ist. Da dachte ich, äh äh. Da habe ich viele Mal die Leute angerufen. Inserate, Zeitung und so. Ich bin auch schon alt.
- 7:48Das war früher in der Jugend. Ich hatte Zeitung, Stellangebote, da habe ich natürlich angerufen. Und dann haben sie mir immer gesagt, sie brauchen zwei Jahre Erfahrung. Okay, nächste. Ja, sie brauchen zwei Jahre Erfahrung. Irgendwann sagte ich der Dame, sie habe eine Entschuldigung.
- 8:05Aber wenn mir niemand die Chance gibt, den ersten Tag zu starten, wie soll ich zwei Jahre Erfahrung haben? Das ist unmöglich, dass jemand zwei Jahre Erfahrung geben kann, wenn niemand den Tag eins schon zulässt. Da hat sie einfach gesagt, leider ist es so und so. Da habe ich gesagt, okay, das ist nicht der Weg.
- 8:21An meinem Freitag war ich überall reingelaufen und fragte, ob jemand arbeiten brauche. Nein, in jeder Fabrik, überall. Bis ich dann in einer chemischen Reinigung vorbeigelaufen bin. Auch dort stand ich, an der Theke, da war eine Dame und ich fragte sie,
- 8:40Ich suche einen Job, braucht jemanden zum Arbeiten? Da sagte sie, ganz ehrlich, wir suchen gerade jemanden zum Arbeiten bei uns. Würdest du gerne proben zu arbeiten? Das war meine erste Möglichkeit. Da habe ich proben geschaffen und wir Portugieser, gerade ein Arbeitstier,
- 8:58Dann bekam ich dort eine Stelle und dort habe ich schon 3'200 Franken verdient. Yeah! Und dann dachte ich, wow, upgrade, level up. Das habe ich lange gemacht in einer chemischen Reinigung. War das level up? Ja, das war definitiv level up. Ich war dankbar, dass ich dann so viel mehr verdient habe, obwohl es immer noch wenig war. Das war für mich schon wow.
- 9:18Das ist mein erster richtiger Job. Und so diese Erfolgserlebnisse. Man kann wirklich sagen, du bist sehr ehrgeizig. Als wenn du dir etwas in den Kopf steckst, dann durch die Wand. Ja, crazy. Ob das ein Jobsuchen ist, ob das jetzt wahrscheinlich mit deiner jetzigen Tätigkeit, wo wir später sicher noch genauer darauf sprechen kommen, ist, aber du bist eine Macherin, du gehst.
- 9:47Ja, ich gebe mir Mühe. Und dann, was ist dann passiert? Wie lange warst du dort? Dort war ich ein paar Jahre, bis ich meinen Sohn bekommen habe, weil wir nicht zehn waren, habe ich mein erstes Kind bekommen. Und dort hat es natürlich in diesem Job angefangen, ein paar Sachen zu passieren, die nicht erzählen, weil ich das Gefühl hatte, als ich jung und schlank und gut war,
- 10:12Als ich schwanger wurde, durfte ich nur noch für die Jobs der Kasse arbeiten. Die Maschine, die 25 Liter Bidons wechseln, schwierige Sachen, an der Presse stehen und bügeln.
- 10:30Als du schwanger warst? Als ich schwanger war. Hat es dir diese schwierigen Sachen gegeben? Ja. Wow. Das ist fair, ja. Also es war nicht so eine gute Erfahrung. Aber dort habe ich gelernt, dass das Respekt vom Arbeitgeber, weil es ist ja praktisch schon ein bisschen Angst gewesen.
- 10:46Aufpassen, du darfst nicht falsch sagen, Dichtschalter müssen ausgeschaltet werden. Das ist meine erste grosse Erfahrung. Und dort wo man es gezeigt hat, es gibt auch gewisse Sachen, die ich als niemand akzeptieren muss, weil sie kräftiger, mächtiger, höher sind. Und ich habe keine Chance als kleine Mädchen. Meine erste Erfahrung war nicht so eine schöne Erfahrung, aber ich bin dankbar dafür.
- 11:13Ich wollte immer besser und perfekter werden, damit niemand einen Grund hat, um mich zu verletzen. Und so habe ich diesen ... Woher kommt diese ... ... diese Angst? Woher kommt die Angst, um perfekt zu sein, damit niemand etwas gegen dich sagen kann?
- 11:32Ja, ich kann dir so eine Episode vorstellen, die mir in diesem Job passiert ist. Dort wo ich gearbeitet habe, ist eine Strasse, die nicht viel Verkehr hat. Im Winter, am Abend, ab 5 Uhr ist es dunkel. Ich war bis zum Schluss der Arbeit alleine.
- 11:52Ich hatte natürlich Angst, weil ich alle Lichter eingeschaltet hatte, damit ich mich sicher fühle. Mein Chef hat ab und zu Stichproben gemacht, ist einfach reingelaufen, weil es mehrere Filialen gab, hat mich zum Beispiel am Hals gepackt, bis zum Schalter, und hat mir mit den Augen das Zeichen gemacht, dass ich zu mache. Krass. Als junge Mädchen war das so richtig...
- 12:20Und dann wusste ich, dass mir das nicht mehr passiert. Das zweite Mal war ein Fehler. Ich habe mich leichter angemeldet. Und ab dann habe ich mir gedacht, dass ich besser, perfekter und keine Fehler mehr erlaube, dass mir niemand etwas vorwirft oder mir nie wieder so eine Situation passiert. Das hat mich recht geprägt.
- 12:36Aber du konntest nicht erklären, warum du die Lichter an hast? Das war ja aus Sicherheitsgründen. Ja, er wollte es nicht hören. Aber du konntest es sagen oder dich aussprechen? Ja, aber es ist halt... Hast du diese Dinge heute immer noch? Wo du sagst, was ich mache, ich möchte es perfekt machen, ich will keinen Fehler, ich möchte auch meinen Leuten zeigen, es ist alles perfekt, wenn ich es so mache. Hast du diese Dinge immer noch?
- 13:01Ja, aber nicht mehr, weil ich Angst vor Konsequenzen habe, sondern weil ich gemerkt habe, was für Vorteile es bringt, wenn wir Sachen gut und immer unser Bestes geben. Perspektive wachsen. Ja, einfach Perspektive wachsen. Alles Negative ist positiv, schlussendlich. Man will es einfach ab und zu nicht sehen. Das ist die Phase, du bleibst in dieser Opferrolle oder sagst, hey cool, jetzt habe ich es gelernt, es passiert mir nicht ein zweites Mal.
- 13:29dann machst du etwas dagegen. Das ist bei mir der Fall. Ich bin alt. Du hast vorhin etwas sehr Schönes gesagt. Es gibt keine, wo wir noch schnell am Reden waren. Ich sage immer, wenn der Tag nicht dein Freund war, war er dein Lehrer. Es ist beides gut. Der eine hat dich belohnt, der andere hat dir etwas aufgezeigt. Es ist immer positiv. Es gibt ein sehr gutes Real.
- 13:51Mega krass. Und danach warst du ein paar Jahre dort und wo hat es dich hin geschlagen? Oh nein, du hast gesagt, du bist noch schwanger geworden? Ich bin schwanger geworden, ja. Und nachdem mein Sohn auf die Welt gekommen ist, habe ich den Job danach verlassen.
- 14:07Es war nicht gut. Als Mutter hast du natürlich andere Verantwortung. Ich musste auch für meinen Sohn da sein, wenn etwas wäre. Dann hat sich diese Zusammenarbeit gelöst. Ich wurde nach drei Monaten auch alleinerziehende Mutter mit meinem ersten Sohn.
- 14:26Als 19-Jährige? Als 19-Jährige, ja. Und dann natürlich mit den Kindern stehen stehen. Und es ist oft so, Frau verlasst den Mann, Mann verlasst das Kind. Und dann war alles einfach meine Verantwortung. Und es war lustig. Darum glaube ich, wenn du immer das Beste machst, spricht sich das irgendwann um. Ich war einen Tag arbeitslos, wollte mich beim RAF anmelden. Und ich habe einen Telefoncall erhalten von einer anderen chemischen Reinigung.
- 14:56die gehört hat, dass ich nicht mehr dort arbeite. Ui, die nehmen wir. Ja, und dann mir die Chance gegeben, dass ich bei ihnen anfangen kann und meine Erfahrungen dort hineinbringen kann. Und dort habe ich dann angefangen zu arbeiten. Plus, als ich mich mit der Zeit beendet habe, war es finanziell nicht so gut. Da habe ich dann gedacht, ich brauche momentan etwas Zusätzliches, damit ich mal
- 15:20bei null starten kann im Leben, nicht bei minus, sondern bei null. Und dann konnte ich zum Glück Unterstützung von meinen Eltern und konnte bei ihnen wohnen mit meinem Sohn. Und dann habe ich in der chemischen Reinigung gearbeitet, von 8 bis 6.
- 15:35Ich ging nach Hause, duschte und von 7 bis 3 Uhr morgens arbeitete ich in einer Bar. Ich servierte und das habe ich drei Monate lang gemacht. Damit ich natürlich alles... Ein bisschen aufholen und... Aber es war eine glückliche Zeit. Ja, aber es war auch eine gute Zeit. Ich bin dankbar, dass ich das auch machen durfte. Weil durch diesen Nebenjob, sagen wir es so,
- 15:56Ich habe ganz tolle Leute kennengelernt. Sie haben mich so gerne gehabt, dass ich mich bei einem Missfall angemeldet habe. Ahhhh. Also prädestiniert, gross, gut aussehen. Und danach? Ich wollte nicht, sie haben es einfach gemacht. Danach habe ich Anrufe bekommen, dass ich mich gerne in diesem Casting vorstellen darf. Das war in Lausanne und ich musste mir vorstellen, ich komme mit einem Kinderwagen und einem Baby an.
- 16:24Und alle so junge, wunderschöne Mädchen. Und ich dachte mir, ich gehe gleich wieder. Meine Eltern begleitet mich so, was mache ich da? Und es standen 1500 Frauen dort. Das war der ganze Tag. Ich dachte mir, ich komme jetzt in Minde-Lausanne. So weit weg bleiben wir auch.
- 16:42Am Schluss wurden die zehn Finalistinnen verkündet und wir riefen sie als Erste. Was war das für ein Missball? Kennst du die Marke «Wise Lab»? Dort gab es in der Eingangshalle in Happanov ein riesiges Plakat. «16 Jahre lang, das bin ich.» «Komm ich jetzt?» «Sicher nicht!»
- 17:02So lustig! Und wäre ich nicht dort am Arbeiten, weil ich dort das machen musste, hätte ich diese Chance nicht bekommen. Und das coole ist, dass ich durch diese Misswahl zuerst einmal ein Auto gewonnen habe, meine Cabrio Cooper, das ich sofort verkauft habe, weil ich andere Sachen besser bezahlen konnte, als ein schönes Auto zu besitzen, weil es für mich materiell nicht wert ist. Und einen Modelvertrag bekommen, den ich dann schon für einen Jahr Fixlohn bekommen habe.
- 17:29Aber, damit ihr euch vorstellen müsst, so wie ich bin, weil in der Schweiz läuft das mit dem Modeln nicht so extrem, da ist nicht so viel Auftrag. Und da habe ich mir einen Job gesucht, wo ich frei sein konnte, um zum Modeln zu gehen, wenn sie mich rufen. Aber trotzdem, nebenbei, wenn ich nicht am Arbeiten bin, kann ich arbeiten. Dann bin ich geputzt.
- 17:49Da habe ich einen Job gesucht, um zu putzen, weil in der Reinigung habe ich ja Stundenlohn gehabt. Und da konnte ich sagen, okay, dann und dann bin ich weg, ich verdiene einfach nicht. Und so habe ich dann den Model, der putzen geht, gemacht. Ich muss etwas sagen, und zwar, das ist so beeindruckend und ich stelle eine Klammer auf. Ich finde es mega schön, dass du alles, was du erzählst, egal ob, wahrscheinlich andere würden sagen, mega schlimme Erfahrung, aber du sagst immer, ich bin dankbar für das, ich bin dankbar für dich, ich bin dankbar für das.
- 18:19Mega schön. Ich glaube, ganz viele Menschen dürfen sich ein Riesenstück abschneiden von diesem Mindset, dass man dankbar ist für das, was passiert, weil alles passiert für dich. Alles passiert für dich, du musst nur akzeptieren, wie und was du daraus machst. Das ist crazy. Mega schön. Definitiv. Wie lange hast du denn gemodelt und geputzt gleichzeitig? Wie lange ging das so?
- 18:45Das ging noch ein wenig. Ich denke, etwa zwei Jahre. Und dann hat meine Mutter auch bei einer Putzreinigung gearbeitet. Sie musste in die Ferien und ich musste ihren Teil übernehmen, damit sie das Geld trotzdem bekommt. Und dann sagte diese Dame zu mir, wir brauchen jemanden bei uns in der Cafeteria, wäre es nicht für dich?
- 19:10Ich dachte immer, dass es etwas Neues ist, aber es ist auch etwas besser bezahlt. Ich musste schauen, dass ich immer eine Chance habe, wo immer etwas mehr kommt. Ich arbeitete in der Kaffeeterie in diesem Reinigungsunternehmen. Etwas jahrelang. Bis jemand entdeckt hat, dass ich sprechen kann.
- 19:31Und dadurch habe ich dann meinen allerersten Job im Büro bekommen. Oh, so cool! Was war das? Ich konnte im Helpdesk arbeiten, wenn Leute etwas brauchten, wenn etwas kaputt ging, ein Bier austauschen und so weiter. Dort wurde man angeruft, man konnte abnehmen, im System jemanden beauftragen, dass er das machen kann. Und das war richtig für mich so ein Highlight, weil dort habe ich schon 5'500 verdient. Und ich dachte, wow!
- 19:57Oh yeah! Wie alt warst du damals? Das war 2009. Mein Sohn kam 2004 auf die Art. 2009 schaffte ich in der Cafeteria, 2010. Das habe ich dann 2-3 Jahre gemacht. Bis ich dann mit meinem Mann zusammen kam.
- 20:19Also im jetzigen Moment. Im 2010? Im 2012 bin ich mit ihm zusammengekommen. Also haben wir uns wieder getroffen. Hat es wieder gefunkt. Sind wir zusammengekommen und dann bin ich wieder schwanger geworden. Und dann hat mein Mann mir die Möglichkeit gegeben, hey, du kannst aussuchen. Willst du weiter in die Arbeit gehen?
- 20:38Oder willst du Mami sein? Weil du das von deinem Sohn nie machen kannst. Als Alleinerziehende hast du nie die Zeit und musst so viel arbeiten. Ich habe es sehr geschätzt, dass er mir das ermöglicht hat. Und ich habe auch zu diesem Zeitpunkt gedacht, es erfüllt mich. Es ist das, was ich brauche. Mami sein. Ja, ich will voll aufblühen. Die Realität aber ist etwas anders gekommen.
- 21:01Wie so oft. Wie so oft, weil Mama oder Hausfrau ist schön, aber es ist nicht immer schön. Und wir Frauen sind oft ruhig, weil wir denken, was denken die Menschen von uns, wenn wir sagen, dass heute mal nicht ein schöner Tag ist. Oder das Baby hat nur geschrien und du bist gestresst und du hast nur das und du hast nichts für dich. Und dass du das Bett 30'000 Mal machst jeden Tag oder die Küche aufräumst oder putzt oder gekocht hast. Die Familie freut sich, ja, aber...
- 21:30Wo ist die Anerkennung? Es kommt nicht so, hey super hast du in dein Bett gemacht. Hey spezial, wow und ich küsse dich. Das gibt es nicht. Und du wirst auch nicht mit das entlohnt. Du wirst ja mit Liebe entlohnt. Das ist wunderschön. Aber für mich als Frau, die immer gekämpft hat und immer alleine alles machen musste, plötzlich
- 21:50keine Aufgaben haben, die ich als Neusein alleine, nicht Mama, nicht Ehefrau, sondern Neusein habe, hat mich extrem gefehlt. Und dort habe ich extrem Depressionen bekommen. Aus dieser Situation. Weil mir etwas gefehlt hat. Aber war dir das bewusst, oder warst du im State of Mind, wo du einfach gesagt hast, scheisse, ich habe alles, aber ich bin nicht glücklich, was ist. Du hast gewusst, es fehlt dir der Kick, die Herausforderung.
- 22:12Ich habe Langeweile. Man fängt an zu überlegen. Man denkt und denkt und weiß nicht, ob es das oder das sein könnte. Es können zu viele Dinge sein. Und dann habe ich für mich wirklich gemerkt, ich hatte immer mein Geld, meine geregelten Abläufe,
- 22:30immer mich als Mensch beweisen können und immer zeigen, dass ich etwas mehr kann und mehr lernen will. Und plötzlich kann ich mich nicht weiterentwickeln. Ich bin von meinem Mann abhängig, obwohl mein Mann der Erste war, der mir sagte, «Schatz, willst du nicht das kaufen?» «Wolltest du nicht das kaufen?» Und ich so «Nein!» Aber trotzdem, es ist nicht mein Geld, es ist mein Mann sein Geld. Und das hat mir extrem gefehlt. Auch, dass ich sage, dass auch ich es erschaffe, dass auch ich beitrage, zum Haushaltskassen oder
- 22:58Das war extrem schwierig für mich und ich merkte, dass mir etwas fehlt. Aber trotzdem, als Mutter denkst du, ich will aber nicht mein Kind wieder abgeben. Zu meiner Sohnzeit hatte ich meine Eltern, die schauen konnten und ich vertraue ihnen vollkommen. Aber zu meiner Tochterzeit musste ich zu einem Kinderhort, weil meine Eltern nicht mehr da waren.
- 23:18Sie sind zurück aufs Pott gekommen? Ja, sie haben sich dann getrennt und mein Vater ist dann ausgewandert und mein Mann hat viel gearbeitet natürlich, hat auch nicht mehr können, weil sie alleine war und viel arbeiten musste. Das heisst eben, ich will meine Kinder nicht im Chord, weil ich auch so die Erfahrungen gemacht habe.
- 23:35Das war so ein Kampf. Es fehlt mir etwas, aber trotzdem... So ein innerer Konflikt halt. Krass. Und dann, wie lange ging das? Oder wann hast du wieder angefangen zu arbeiten? Als meine Kleine im Kindergarten ging, habe ich dann angefangen, wieder zu arbeiten. Oh, weisst du, wie ich gefreut war? Ich habe sogar, egal was ich gemacht habe, keine Augen von Boden kratzen lassen. Hauptsache, ein Job, wo ich etwas mache.
- 24:02Und dann habe ich den Job angefangen. Also auch wieder im Büro? Nein, im Empfang. Bei der FIFA. So oben? Ja, da konnte ich im Helpdesk und im Empfang arbeiten. Es hat mir mega Spass gemacht.
- 24:19Aber sie wollten natürlich mehr, also 100 Prozent, dass ich 100 Prozent bleiben kann. Ich konnte aber nicht. Und wie viel arbeitest du dort? 60 Prozent. 60 Prozent. Das wäre ja ein befristeter Job gewesen. Aber sie waren so nett und so cool und wollten mich ja behalten. Ich schätze sehr, sie wollten mir die Chance geben. Aber ich konnte nicht und habe überlegt, wer kenne ich, der so viel Sprache kann wie ich und so ausgefliebt ist wie ich.
- 24:41Meine Schwester. Da habe ich meine Schwester vorgestellt und sie haben sie so geliebt auch. Und meine Schwester schafft es heute. Ist sie eigentlich noch mit dem Freund, der sie wegen der Liebe hierher kommt? Nein. Aber das ist eng. Das ist auch noch eine Frage, die ich nicht hatte. Aber sie waren lange zusammen und sind gut befreundet. So schön. Und jetzt ist sie an deine Stelle genommen. Und wie ist es dann bei dir weitergegangen? Da habe ich eine andere Stelle gefunden, gleich in der Nähe von mir zu Hause.
- 25:10Ich tritt an, sechs Monate, und dann wurde ich schwanger. Im Gegensatz zu den anderen zwei Kindern, die geplant wurden, war das ein Überraschungskind.
- 25:26Ja, Natur. Und was ich erfahren habe, ich bin schwanger, habe ich nicht gewusst, wie ich das meinem Mann sagen soll, weil ich dachte, wenn mein Mann das wieder durchmachen muss, dann verlasst er mich spätestens jetzt. Oh nein. Ja, er war wirklich ganz toll. Ich schätze sehr, weil es gibt ganz wenige Männer, die so gut gewesen wären wie er. Mega schön. Gott hat mir wirklich... Liebe Grüße. Liebe Grüße, Mirko.
- 25:53Aber er ist meins, ne? Versucht euch euren eigenen Termin zu gehen. Und da habe ich meinem Mann gesagt, ich bin schwanger. Und da habe ich gedacht, nein. Ich weiss schon jetzt, ich werde mein Kind nicht abgeben wollen, solange es sich nicht wehren kann. Das kommt wieder als Problem. Aber so wie das Schicksal wird,
- 26:17ist eben das, was gekommen ist, was heute dazu gekommen ist, zu diesem Zeitpunkt gekommen ist, als meine Tochter ein halbes Jahr alt war. Krass! Okay, ich habe Gänsehaut. Okay, krass. Ich verstehe es, ich habe es verstanden. Ihr müsst so denken, ich habe meine Tochter bekommen,
- 26:43Zu diesem Zeitpunkt ist auch wieder etwas nicht so schön passiert. Eine meiner besten Freundinnen war gleichzeitig schwanger als ich. Sie hat das Kind einfach einen Monat später auch zu ihr bekommen. Wir haben uns sehr gefreut. Es war eine extrem schöne, spannende Zeit, weil sie sich auch extrem lange gewünscht hat, Mami zu werden.
- 27:04Sie bekam dann ihr Kind im Mai. Alles lief super gut, sie war eine wunderschöne Mädchen. Dann fühlte sie sich aber nicht gut. Eine Woche später ging sie zum Arzt, weil sie Schmerzen hatte. Dort hat sie erfahren, dass sie Krebs hat. Bauchspeicheldrüsenkrebs. Und dass sie nicht mehr lange zum Leben hat.
- 27:26Im Oktober ist sie dann von uns gegangen. Es war für mich auch eine sehr schwierige Zeit. Anfang Dezember kommt dann mein Schwager zu mir mit der Möglichkeit, die ich dann gerade umarmt habe, mit jeder Hand und Füssen.
- 27:48Weil es hat mich regelrecht, ich sage das, das Leben gerettet. Es ging nicht um Geld, Business oder sonst was, sondern um etwas, was ich machen kann, was mich erfüllt und einfach und nicht irgendwie ortsbestimmt. Wo ich bei meinen Kindern sein kann. So gut.
- 28:07Ja, und es macht alles so Sinn. Weil diese Chance kam zu einem Zeitpunkt, wo ich sie verloren habe, wo ich wieder gedacht habe, dass ich mich verliere, wie damals. Und dann war das das.
- 28:22Diese Chance war nichts anderes als das, was ich mich das ganze Leben gemacht habe, anderen Menschen zu helfen. Als ich merkte, dass es um andere Menschen geht, wusste ich, dass ich das kann. Es ist etwas, was ich gut kann. Es ist mit Menschen und Menschen zu helfen. Und da habe ich diese Chance ergriffen. Ja, das heisst dann, du weisst, dass ich schön krank bin.
- 28:45Du kannst das so gut anderen Menschen helfen, weil du immer eins verstanden hast und zwar, wie du dir helfen kannst. Wie du aus einer Situation das Beste daraus machen kannst. Und jetzt kannst du das deinen Leuten viel besser mitgeben. Und das ist mega schön, was du erzählt hast, obwohl es
- 28:59Ja, sehr schwer ist, aber mega, mega schön. Ich stand so oft in der Situation, in der ich keine Hilfe bekam. Man hat mir immer die Türe vor der Nase geschlossen. Und Situationen, in denen ich an der Kasse stand und überlegt habe, ob ich jetzt Käse oder Schinken kaufe, weil bei beiden das Geld nicht reicht.
- 29:21Und wenn ich weiss, dass jemand in einer Situation war, die Hilfe gebraucht hat, habe ich nicht gewollt, dass sie sich hilflos fühlt. Und ich habe immer Menschen geholfen, Jobs zu finden. Und wenn sie Probleme hatten, Unterratschläge. Und Leute sind auch gerne zu mir gekommen. Und das zeigt mir auch, dass das, was ich jetzt mache, jetzt ist es...
- 29:42Mein Leben hat mich auf das vorbereitet. Schlussendlich. Wie passelst du? Wie alt ist deine Tochter jetzt? Sie wird vier am 20. März. Okay, das heisst jetzt seit drei... Kann ich richtig rechnen? Also nein, kannst du nicht, aber ich höre es eh. Seit drei Jahren bist du in diesem Business.
- 30:03Dezember sind drei Jahre, als ich gestartet habe. Ich glaube, es versteht noch niemand hier draussen, von was wir reden. Wir wissen es ein bisschen, aber ich glaube, hier draussen weiss es noch niemand. Willst du kurz erzählen, was du bist, was du machst? Einfach ein paar Ektaten, was für ein Team du aufgebaut hast, wenn du willst.
- 30:28Sehr gerne. Also ich bin am 3. Dezember 2020 gestartet mit dieser Geschichte, das heisst Network Marketing. Es ist nichts anderes als Empfehlungen, also schlussendlich alles, was wir gratis machen, den ganzen Tag, wirst du mit Network Marketing dafür bezahlt.
- 30:48Wenn du etwas gerne hast, dann erzählst du es auch wieder, jemand anderes kauft es, aber du hast nichts davon. Im Network Marketing hast du etwas davon, weil es auch korrekt ist, weil die Person hat dank dir etwas verkauft. Und das ist Network Marketing. Ich bin ohne Erfahrung gestartet, ich hatte keine Ahnung, was das ist. Als Sandra mit dem Wort kam, dachte ich mir, was ist das, spricht Deutsch mit mir? Ich komme schon nicht richtig Deutsch, und jetzt kommst du mit solchen Sachen. Dann hat er mir erklärt, ich habe aber nur verstanden, ich spare Geld,
- 31:16Meine Mentalität war auch Geld sparen. Du solltest nur Geld machen? Ja, und dann kannst du nur Geld verdienen. Und dann dachte ich, okay, Geld sparen und egal was ist, du machst das, ich vertraue dir, ich bin bei dir. Und dann bin ich gestartet von null auf. Da wollte ich natürlich meinen besten Freunden auch diese Chance geben, weil es geht darum, dass du anderen Menschen die Chance gibst, dass sie auch etwas davon nutzen können für sich.
- 31:42In diesen drei Jahren habe ich ein Team von über 8'000 Menschen aufgebaut. Hey Marsha, können wir uns bitte nochmals schnell in eine Relation setzen? 8'000 Menschen, Mann! 8'000 Menschen! Das ist ein Dorf. Das ist eine kleine Stadt. Ja. Und in 32 Ländern.
- 31:58Krass. Durch die vielen Sachen. Das ist Wahnsinn. Aber wie hat sich das das ein ums andere ergeben? Ich meine, du bist dort drin, er hat dich aufgeklärt, er hat eine Produktschule gemacht, wir haben ja verschiedene Produkte, nicht nur etwas, da ist ja das coole dran. Alles was du zuhause brauchst. Kennst du jemanden, der nicht duscht? Ich nicht. Kennst du jemanden, der die Zähne nicht putzt? Ich nicht. Kennst du jemanden, der das Haus nicht putzt? Oder Kaffee trinkt? Oder sich eingecremt? Parfümiert? Schminkt?
- 32:26Es gibt alles, wir haben einen Minimarkt mit allem was Menschen brauchen, wo du profitierst als Mitglied von guten Preisen für dich.
- 32:41die du natürlich auch verkaufen kannst, ohne das ganze Investments. Wenn du einen Laden eröffnen willst, musst du den Laden mit Produkten füllen. Das heisst, du musst vorstrecken, mit der Hoffnung, dass irgendjemand reinläuft und dir etwas kauft. Da musst du nicht investieren. Das ist On Demand.
- 32:57Wenn du willst, ist es da und wenn nicht, hast du keine Fixkosten. Ganz genau. Wir haben keine Fixkosten, gar nichts. Das ist der beste Weg, wenn du dich selbstständig machen willst, um zu starten. Ohne, dass du ein Kapital haben musst, oder dass du Angst haben musst, in einem Monat muss ich Miete zahlen, Strom zahlen, keine Ahnung was zahlen. Das gibt es alles bei uns nicht. Aber es gibt 4'500 Produkte, die du nur nimmst, wenn es jemand dir gekauft hat. Also du machst nur das, nimmst das Geld und gibst dem Produkt.
- 33:25Ohne das musst du Lager haben, gar nicht. Viele Menschen wissen das nicht und urteilen sehr schnell. Sie lassen sich gar nicht erklären, was es ist. Dabei ist das eine riesen, riesen Sache. Jetzt kommt bei mir der Zweifel auf, wo wahrscheinlich alle da aussen sind, ja, was verkaufen wir denn Scheiss? Sie verkaufen mir etwas, nur damit sie Geld verdienen.
- 33:44Ja, das macht, wenn du in Migros gehst, sie verkaufen dir auch nur etwas, damit sie Geld verdienen. Der Preis, den du da stehst, ist ja nicht das, was sie zahlen. Sie müssen ja auch Sachen zahlen. Wenn du, egal was du machst, du gehst zum Koffer, du kaufst auch einen Service, du gehst...
- 34:00Du kaufst auch einen Service. Egal was du machst, du kaufst einen Service. Die Person, die das macht, du bist ja auch frei, selber enthalten zu sein. Wenn du dich dagegen entscheiden tust, kannst du mich trotzdem unterstützen, weil du diese Produkte sowieso benutzt hast. Ich gebe sie dir zu den fairen Preisen, bei denen alle die Produkte zugreifen. Es ist nicht so, dass sich der Preis entscheidet. Jeder hier draussen hat den gleichen Preis.
- 34:24Was reden wir für Qualität? Ich sage es dir, das ist ein guter Punkt. Als ich gestartet bin, hatte ich in den Gedanken, dass die Produkte günstig sind. Das kann nicht gut sein. Das ist mein erster Gedanke. Ist günstig, ist nicht qualitativ hochwertig. Dann habe ich mit den Parfüms gesprochen, du kannst nicht viel falsch machen.
- 34:48Ich hatte aber eine Kollegin, die Krankenschwester ist. Ich kaufte ein paar Produkte und sagte ihr, sie bringe sie bitte einer Kollegin, die Hautärztin ist. Sie soll das mal anschauen. Ich schenke es ihr. Einfach, dass sie mir ein Feedback gibt, bevor ich meinen Namen assoziiere zu etwas, das ich nicht kenne. Mir ist immer ein sauberes Gesicht wichtig. Ich will dazu stehen, was ich habe.
- 35:13Dann hat sie es mitgenommen und die Hautärztin hat es angeschaut und gesagt, was sie kostet. Sie ist gerade Kunde geworden. Ja, und sie hat gesagt, das kann nicht sein. Sorry, das was da drin ist, wir haben nicht gestreckte Dinge mit keine Ahnung was und am Schluss kommt dann der Aloe Vera oder so.
- 35:31Wir haben wirklich extrem hochdosierte, gute Stoffe. Die guten Materialien sind hochdosiert. Und unsere Produkte sind so natürlich, dass du sie innerhalb von sechs Monaten brauchen musst. Weil es hat nicht so die ganzen Dinge, die es strengt. Kontervierig schon. Und ich kann dir sagen, eine rein eigene Erfahrung. Ich bin aufgewachsen mit
- 35:54Markendüfte. Mein Mann hat immer in einer Parfümerie gearbeitet. Darum Tom Ford. Einfach immer gute Sachen. Immer gute, feine Düfte. So bin ich aufgewachsen. Immer in diesem Umfeld. Aber seit ich euch kennengelernt habe, habe ich keine andere mehr. Und diese Sachen halten den ganzen Tag.
- 36:12Und es gibt ein paar Leute, die davon Geschichten erzählen können, weil sie es den ganzen Tag riechen. Wenn du deine Haare gewaschen hast, riechst du auch noch in deinem Parfum. Ja, und das ist das Coole. Wir haben auch etwas Spezielles, das nicht viel hat. Wenn wir von Parfum sprechen, haben wir ja auch den Parfum, den wir kennen, oder auch die Toilette.
- 36:31Es gibt ganz wenige Nischenprodukte, die Essence Extract machen. Das ist höher konzentriert als Eau de Parfum. Das bedeutet, das sind 30% Essenzen, das ist das maximale Essenzmachage. Und wir haben pflanzliches Alkohol drin. Und kein Wasser.
- 36:48Aber ohne Parfum hat es immer mehr Wasser drin. Du musst dir das so vorstellen, wenn du Zitronen schneidest und sie riechst. Das ist die Essence Citron pur. Wenn du die Zitronen in ein Glas Wasser presst und dann riechst, riecht es nicht gleich, es kann nicht gleich riechen. Also ist Essence Extract die Version, die ganze Bombe, die Explosion des Geruchs ist dort. Weil es wird nicht zerstört mit Wasser.
- 37:15Und du hast dir das Ganze so überrascht. Am liebsten duschen. Ja, aber das ist gut, wir haben ganz gute Preise. Wir können sogar duschen. Okay, und der Parfüm, was habt ihr sonst noch? Alles, was du von Kopf bis Fuß brauchst. Shampoo, Duschgel, Deo, Zapppasta, Creme, Putzmittel für Haustiere, Kaffee.
- 37:37Sonnenbrille, Hoodies... Aber wer sind denn die Hersteller dieser Produkte? Ich meine, wir haben Zara, wir haben Handel, wir haben Bershka jetzt hier im Glattzentrum. Wir produzieren selbst. Okay, wie der gleiche Produzenten? Wie? Und es ist dann einfach No-Name und darum ist es so günstig? Oder wie kann man sich das vorstellen? Du musst dir vorstellen, jetzt zum Beispiel beim Parfum. Die Produktion eines Parfums, egal was für einen, kostet im Schnitt etwa 6 bis 7 Euro. Okay.
- 38:04Das ist nicht von mir, ihr könnt es googlen. Und alles andere stellt sich zusammen aus Namen, natürlich Werbung. Marketing. Genau, genau. Und dann natürlich jeder Laden, der den Brand auch hat, muss ja auch etwas verdienen. Und alle diese Posten, da geht ja der Preis hoch, weil der Nächste auch etwas verdienen will. Und dann der Nächste auch. Bis am Regal steht, wo du ihn kannst verlassen. Ach, die ganze Lieferkette, oder? Genau.
- 38:28Das haben wir alles nicht. Wir haben die Fabrik, die es produziert, direkt zum Kunden. Der ganze Preis ist weg. Wir haben auch keine Ladekosten, die gedeckt werden müssen. Wir sind werbig, also ist Werbung gratis. Und all die Kosten, die gespart werden, wird am Produkt nicht drauf getan.
- 38:46Das ist Mund-zu-Mund-Propaganda und kostet nichts. Die Idee dieser Firma ist, wieso Menschen auf Qualität verzichten müssen, weil sie es sich nicht leisten können. Qualität hat nicht immer den horrenden Preis. Sein Ziel ist, dass jeder Mensch Produkte haben darf, die gut sind. Man darf nicht vergessen, dass alles, was man uns einschmiert, in unserer Blutbahn landet.
- 39:11Heute merkt man es nicht, aber in ein paar Jahren kommt das alles auf. Was willst du, dass in deinem Organismus drin ist? Also ich bevorzuge natürliche Produkte, Gott sei Dank bin ich an der Quelle. Aber das ist eben das und er will, dass Leute das auch haben können. Aber wir wissen nicht jeder Mensch und vor allem heute noch mehr als früher, es wird immer schlimmer und Leute haben kein Geld. Und wieso müssen sie auf das verzichten? Jeder hat recht auf gesunde Sachen.
- 39:36Ich glaube, das Einfachste, was man machen kann, ist sicher, deinen Job oder was auch immer du hast, können wir sicher verlinken. Das heisst, die Leute können das anschauen, die, die es interessiert haben, anschauen. Ich glaube, das ist das Einfachste, was man machen kann. Aber ich möchte jetzt noch auf etwas anderes zurückkommen, und zwar, der Podcast heisst, du entscheidest. Und da hast du ganz viele Punkte in deinem Leben aufgezählt, die nicht einfach gewesen sind, du aber mit einem sehr positiven Mindset anschaust und dankbar bist. Was würdest du jetzt aber sagen, was ist so deine grösste und wichtigste Entscheidung, die du in deinem Leben getroffen hast?
- 40:06Einfach nicht Angst haben und immer weiter machen. Das ist eine Entscheidung, die du treffen musst. Weil wenn du vor gewissen Situationen stehst, denkst du immer, es hat keinen Ausweg. Aber es gibt nur für den Tod keinen Ausweg. Das hat keinen Ausweg, für das haben wir keine Lösung. Alles andere hat immer eine Lösung. Auch wenn ich sie in diesem Moment nicht gesehen habe, ist für mich ständig keine Option. Und ich glaube, das sind die Entscheidungen, die mich zu dem heute gebracht haben, wo ich heute bin. Das ist verrückt.
- 40:37Aber ich habe noch ganz viele andere Fragen. Bestimmt, ja. Aber nur schnell, 8'000 Leute. Wie hast du dir das aufgebaut? Wie gehst du mit diesen 8'000 Leuten um? Hast du Unterteams, Unterteams, Unterteams? Du bist wie deine eigene Firma geworden.
- 40:58Und du bist ja nicht bei jedem Schnittstelle dabei, sondern hast du wöchentliche Meetings? Ja, ihr müsst euch das so vorstellen.
- 41:12Meistens haben die Leute, die durch mich zu diesem Produkt kommen, mit denen ich Kontakt habe. Dann haben sie ihre Freunde, Familie oder egal wer. Dann fängt es an, die Leute gehören zu ihr. Wenn sie es brauchen, dann vermitteln sie mich.
- 41:31Früher bin ich immer pro Schilf und so erklärt und Tipps gegeben, wie sie sich verbessern können. Und aktuell ist es so, dass wenn sie etwas brauchen, sie suchen mich, buchen mich und ich komme in einem Zoom-Meeting. Dann sagen sie mir, was Schwierigkeiten da sind und ich kann zu diesem Thema helfen oder Fragen antworten. Und ja, so kannst du. Du musst dir vorstellen, ich habe von meinen Teams angetreten,
- 41:578 Teams, die stark sind. Also wirklich 8 grosse Teams. Das heisst Teams von 1000, 800, 900. Das sind meine 8 starken... Sind es Frauen, Männer? Ui, sorry. Das sind Frauen. Wir Frauen.
- 42:12Ich habe auch Männer im Team, die extrem gewachsen sind. Mit ihnen tausche ich mich extrem aus. Wie geht es bei dir? Und dann geht es weiter bei ihnen. Sie haben auch ihre 5, 6, 7, 10, 20, keine Ahnung wie viele. Sie tauschen sich auch mit ihnen aus. Es geht darum, dass wir uns gegenseitig helfen, unterstützen und betreuen. So funktioniert das.
- 42:33Hat es irgendeinen Moment gegeben, wo du sagst, ab diesem Moment ist es bei mir explodiert, ist auf einmal gross geworden? Weil ich kenne diese Branche auch aus eigenen Erfahrungen, die mega speziell und eine lehrreiche Branche ist. Und wie...
- 42:52Wie ist das Ganze entstanden? Wie viel hast du am Anfang investieren müssen, um etwas gross zu machen, dass es dann bei 8000 ist und wahrscheinlich jeden Tag wächst? Katsching, jetzt pro Minute. Wahrscheinlich verdient sich was von Geld. Ja. Das ist schon crazy. Also es ist... Ja, also...
- 43:14Ich würde sagen, die Investition der Zeit ist extrem gross. Das ist so. Meine ganze Freizeit, also als ich rausgegangen bin, war nicht wie früher, rausgegangen, um rauszugehen. Nein, dann schaust du schon alles an, beobachtest, wie es dir gefällt. Das ist eben das, was sich geändert hat. Mit einer Intention, etwas zu machen.
- 43:35«Oh, diese Frau hat mich jetzt so nett bedient. Wow, ich möchte ihr diese Chance geben.» So jemand verdient einfach diese Chance. Und dann sprichst du den Leuten an. Und diese Explosion ist halt, dass wir selber so... Wir haben von Null gestartet, Kevin.
- 43:51Wir wussten nichts vom Ganzen. Wir mussten uns auch irgendwo durchlesen, wie das funktioniert. Und er hat auch damals angefangen, wirklich ins Boot zu kommen. Wir wussten nichts. Und aus dem haben wir angefangen zu schauen, was wir brauchen. Wir haben angefangen, unsere Coachings zu machen, Firmenpräsentationen zu machen und ein System zu entwickeln, das duplizierbar ist. Die Menschen starten heute,
- 44:15macht das, das und das, dann können wir analysieren, wie es geht, dann macht er das, das und das und hat schon wie sein ABC zum Networker. Eine Anleitung, er ist begleitet. Ja, wie viele Leute sagen dir, was tust du, aber nicht wie. Ja, du musst schon so, aber wie? Und das haben wir, wir haben das wie zusammengestellt aus unseren Köpfen und mit dieser wie haben wir eine krasse Duplikation. Und natürlich, wenn das Produkt gut ist,
- 44:45Wenn was verdienst auch gut ist, die Kombination von allem zusammen hat es natürlich auch so weit gebracht. Und plus so super charismatische Herzensmenschen, das ist dann mehr als die Halbmiete. Ja, wir haben ganz tolle Menschen, also unsere Community ist so toll. Das stimmt. Das ist wirklich sehr gut. Ich kann ganz gut. Das stimmt, kann ich auch sagen. Das ist alles, was ich an der Kante brauche. Ja, ich wollte auch fragen, was war so deine schönste Erfahrung in dieser Branche bis jetzt?
- 45:13Die Erfahrung ist das, was mit meinen Ladies passiert. Ich bin ehrlich, bei mir ist nie Geld im Vordergrund. Aber das, was ich bewirken kann im Leben der Menschen. Ich habe eine spezielle Story. Ich habe eine Businesspartnerin von mir, meine Marta.
- 45:31Sie wollte nie, nie. Ich habe gesagt, sie habe das nicht. Sie sagt, sie kenne niemanden, sie ist nur zuhause. Sie ist ausfremd, sie hat zwei Kinder. Ich habe sie regelrecht gezwungen, mit mir zu starten.
- 45:43Du warst ihr Universum, das sie geflattert hat. Ja, ich sagte, es gibt für mich kein Nein. Du wohnst jetzt und fertig. Ich habe immer gesagt, ich will nicht, dass du in zwei Jahren zu mir kommst und sagst, wieso ich dir diese Chance nicht gegeben habe. Weil wenn ich in zwei Jahren reich bin, dann will ich nicht, dass mir das jemand vorwärts kommt. Dann habe ich allen gesagt, es ist mir egal, ob sie es wollen oder nicht. Ich habe es einfach gesagt, weil ich nicht den Vorwurf haben wollte, den Gott sei Dank ich heute nicht habe, weil ich alle gefragt habe. Dann ist sie gestartet und sie war 17 Jahre in der Schweiz.
- 46:12Ihr Traum war, nach Portugal zu gehen, weil ihre Eltern und der Mann in Portugal waren. Damit die Kinder mit den Grosseltern groß werden können. Nach 17 Monaten bei uns hat sie ihren Traum erfüllt. Sie ist zurück nach Portugal. Sie ist heute die, die das Geld nach Hause bringt. Sie hat ein Haus gehabt für die Kinder. Sie verdient über 25 Risen im Monat.
- 46:34Und das sind die Story. Das Video, wie sie in ihr Haus gehen, die Schlüsselübergabe, mit den Kindern und dem ganzen. Das sind die Gründe, warum ich das mache. Und das ist unbezahlbar. So viel habe ich im Team, wo sie ihre Träume schon erfüllen können.
- 46:54Man merkt, wie nah dir das geht. Dass es wirklich dein Vordergrund ist, andere Menschen gross zu machen. Und dass nicht das Geld im Vordergrund ist, sondern der Mensch, der dahinter ist. Oh mein Gott, so crazy. Sind die meisten, die hier starten, auch Leute, wie du gestartet bist? Oder ziehst du solche Frauen an? Oder sind es verschiedene aus... Verschiedene. Verschiedene können wirklich alles.
- 47:22Das ist das Gute daran. Es ist egal, wer du bist, von wo du kommst, ob du gross bist, klein bist, blond bist, dunkelhaarig bist. Es ist egal. Jeder hat da eine Chance. Klar, nicht jeder nützt sie auch. Weil Menschen wollen nicht. Und das ist okay. Ich sage immer, wenn jemand kommt, das ist dein Weg. Ob du etwas daraus machst, ich bin da zum unterstützen. Aber ich werde dich niemals zu deinem Glück zwingen. Das musst du wollen.
- 47:42Aber du hast alles, vom Banker zum IT, zu der Putzfrau, zu der Hausmami. Du hast von jung bis alt. Ich habe eine erfolgreiche alte Dame, die ist 73 und die ist bei uns gestartet, etwa zwei Jahre. Und es ist auch wow. Sie wollte einfach ein bisschen in Portugal ihre Pension aufpeppen.
- 48:02Jetzt sind wir live, Mann. Ja, jetzt sind wir live. Das ist so gut. Darf ich etwas sehr freches fragen? Immer. Du weisst ganz genau, was ich frage. Bist du self-made? Darf man das fragen? Ich weiss es nicht, aber wir machen es jetzt einfach. Kannst du sagen, ich bin self-made Millionär? Oder willst du das überhaupt sagen? Ich bin knapp kurz davon.
- 48:27Oh mein Gott. Oh mein Gott. Aber noch wichtiger, du bist gesund, du bist erfüllt. Aber vor allem, self-made-million fängt hier oben an. Es fängt hier oben an, es geht Richtung Herz und dann geht es ins Machen.
- 48:43Von dem her kann man wahrscheinlich sagen, du bist es schon lange. Du bist es da. Ja, voll crazy. Ich bin dankbar für alles, was ich habe. Für alles, was ich heute noch lernen darf aus dieser Situation. Dass ich so tolle Menschen kennenlernen darf, dank dieser Situation. Es ist unbezahlbar. Und vor allem, es ist genau der Puzzleteil, der mir bei «Zeit der Kinder» gefehlt hat. Ich denke, dass jede Mami vor allem
- 49:08Wir haben die Zeit, wir sind zuhause, wir machen das, was wir wollen. Und von wo wir das wollen. Wenn wir wollen. Es ist alles kombinierbar. Ich habe auch gestartet, als ich einen Job hatte. Dann wird das mein Hauptberuf. Es ist einfach wichtig, wir müssen an uns glauben. Man muss einfach nicht aufgeben und nicht immer in dieser negativen Spirale. Es werden immer negative Sachen passieren im Leben. Probleme werden immer auftauchen. Aber mach das Beste daraus.
- 49:36Mach das Beste daraus. Jeder Problem, vor allem Network Marketing, weiss ich, die sind da, um dir zu helfen, zu verstehen. Und weil es eine Lektion ist, die du lernen musst. Sonst hättest du dich nicht bekommen. Und wenn du es mal gelernt hast, soll es wieder auftauchen. Peanuts. Das ist super. Ich bin sehr dankbar für alles.
- 49:57Willst du die Frage raus suchen? Ich muss alles schnell verarbeiten. In dieser Zeit, eigentlich wissen wir die Frage, weil sie ist ja... Ah ja, voll. Aber wir haben ein Konzept, und zwar jeder Gast darf am nächsten Gast eine Frage stellen. Du weisst nicht, wer der nächste Gast ist. Ah, cool. Äh, darum... Obwohl, ja vielleicht. Auf jeden Fall darfst du diesem Gast eine Frage stellen.
- 50:18Was wäre die Frage, die du ihm stellen würdest? Egal was, egal... Was war deine grösste Niederlage und was hast du daraus gelernt?
- 50:29Oh mein Gott, diese Frage, ich habe es kaum erwartet, um diese zu stellen. Was war deine grösste Niederlage? Ich habe es kaum erwartet, um diese Frage zu stellen. Du hast ja den EM gewonnen. Was war deine grösste Niederlage? Weil es so spannend ist. Was war deine grösste Niederlage? Ja, und was hast du daraus gelernt? Was hast du daraus gelernt? Wir lieben auch, was wir machen. Wir sind so hier, zwei, drei am Nachmittag und sind so leid.
- 50:57Interviewen? Soll ich nochmals sagen, was ich gesagt habe? Nein, Spaß. Aber ich finde es einfach krass. Es ist einfach krass. Gut. What a blessing. Und ich finde es ganz toll, was ihr macht. Weil durch das können andere Menschen auch schauen, dass wir alles normale Menschen sind, die einfach Entscheidungen treffen. Und wir entwickeln uns in den verschiedenen Wegen, die es gibt. Aber macht das. Traut euch. Im schlimmsten Fall, was haben wir verloren? Nichts.
- 51:21Ganz ehrlich. Dein Leben geht weiter wie vor dem Ganzen und es hat sich nichts geändert. Und der Planeten hat sich genau die Idee gemacht. Ja, ist doch nicht schlimm. Absolut. Im schlimmsten Fall bist du wieder da, wo du gestartet bist. Scheissegal. Darf ich mir sofort was sagen? Sorry. Wir sind da völlig ganz dämlich. Kannst du das Lexikon aufsagen? Soll ich anfangen? Du darfst gerne sagen. Nein, mit dem Lexikon. Das wäre schlimm. Also der letzte Gast hat gefragt, die Frage an dich. Wie findest du das Glattzentrum?
- 51:49Amazing! Weisst du was ich spannend finde? Sorry, dass ich dir diese Frage beantworten musste. Sie hatte hier ihren ersten Job. Und er stellt diese Frage. Das ist Schicksal. Das sind Zeichen. Ich glaube ganz fest daran. Das heisst, das Glattzentrum ist für dich auch etwas sehr Emotionales. Das Glattzentrum hat mir gezeigt, dass ich mehr vom Leben will.
- 52:12Das schicken wir ihnen. Darum bin ich sehr dankbar. Sie haben mir als allererster die Chance gegeben. Mega schön. So gut. Herrlich. Ich glaube, es ist jetzt Zeit für deine Kamera. Falls du etwas sagen willst. Was willst du den Leuten, die unseren Podcast hören, was möchtest du ihnen mitgeben? Wenn du ihnen etwas auf den Weg geben kannst, was ist es?
- 52:40Also Leute, erst mal, wenn ihr das hört, sehr, sehr gut von euch. Es ist immer wichtig, ein bisschen zu schauen, wie andere Menschen das Leben sehen. Das hilft mir extrem, mich zu inspirieren, mich vielleicht auf neuen Wegen zu fokussieren. Und darum Finger, Daumen hoch, dass ihr schon mal da seid. Und das Zweite ist...
- 53:00Es entscheidet niemand für uns. Wir treffen unsere Entscheidungen. Und egal was wir im Leben machen, es ist wichtig, dass wir mit guten Gedanken vorangehangen sind. Ob es gut oder schlecht rauskommt, ist egal. Wichtig ist, man hat es gut gemeint. Liebt gute Menschen, denkt immer für die Menschen. Geld ist nicht alles, das ist schön so. Aber an erster Stelle kommen immer die Menschen. Und ein guter Mensch zu sein, ist unbezahlbar.
- 53:25Und ich bin ganz sicher, je besserer Mensch ihr werdet, umso mehr wird euch das Leben irgendwann alles zurückgeben. Und mir ist das genau passiert. Also traut euch im Leben und regt euer Leben so, wie ihr wollt. Seid happy. Mega! Mega! So schön, wirklich so, so schön. So eine krasse Story. Vielen Dank. Ich danke euch vielmals, dass ihr mir die Chance gegeben habt, überhaupt jetzt zu erzählen. Es ist nicht so unverständlich. Vielen Dank.
- 53:54Es war eine riesen Ehre, dass du da warst. Super inspirierend. Mega bereichernd. Ja, extrem bereichernd, super inspirierend. Danke vielmals. Ich glaube, du hast alles auf den Punkt gebracht, was es gegangen ist. Ich glaube, ich muss jetzt langsam zum Schluss kommen und sagen, danke vielmals, dass auch ihr zugehört habt bei «Du entscheidest» im Podcast für Businesserfolg und persönliche Weiterentwicklung.
- 54:18Und vergesst nicht zu abonnieren, zu liken, uns zu unterstützen, wenn ihr wollt. Aber wenn ihr uns toll findet, dann macht es, es kostet nichts. Und wir sehen uns bald wieder. Absolut. Danke vielmals. Macht's gut. Tschüss zusammen. Tschüss. Hey.