Latest / Schlagabtausch – Das Schlagzeugmagazin im Podcast-Format / Rhythmus kann jeder: Daniel Jakobi im Talk - Podcast # 143
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- Herzlich Willkommen zum Schlagabtausch, eurem Schlagzeugmagazin im Podcast-Format. Heute treffen Spiritualität und Rhythmus aufeinander. Los geht's! Nach einem gekürzten Intro begrüße ich euch recht herzlich zum 143. Schlagabtausch-Podcast mit mir, Tim Rickenroth, und meinem lieben Freund und Kollegen und heute wahnsinnig gut frisierten und frischen Dirk Brandt. Hallo, Dirk. Jo, jo, jo. Schönen guten Morgen, ihr Lieben da draußen. Ich hoffe, euch geht es allen gut. Das Wetter im Moment ist brüllend heiß. Hier in Nordrhein-Westfalen, ich denke mal, bei dir genauso. Ich sage mal, schwitzig. Sehr. Ja, Tondaya ist doch Astrein in den Schlagzeugkeller zu gehen und zu üben. Wenn man einen Keller hätte. Ich unterrichte ja in Räumlichkeiten, die ja eher unterm Dach sitzen. Und das Thermometer gestern, also wer den Podcast jetzt wieder im Dezember hört, wir haben heute den, wir nehmen auf, am 19. Juni 2026. Es ist gerade Hitzewelle. Wir hatten gestern draußen um die 30 Grad. Und in dem Unterrichtsraum, in dem ich gestern unterrichtet habe, kam ich rein. Es ist im zweiten Stock, im Flachdach. Begonnen habe ich bei 26,5 Grad. Also ich habe extra einen Thermometer in meinem Unterrichtsraum stehen. Und ich bin rausgegangen bei 30,1 Grad. Ja, das ist schon mal okay. Also keine Klieberanlage. Der Raum ist relativ groß. Es gibt auch Jalousien, aber die funktionieren nicht so richtig. Das heißt, die müssen eigentlich bei Sonneneinstrahlung automatisch runtergehen, was sie nicht tun. Das heißt, den ganzen Morgen, wo ich jetzt nicht da vor Ort bin, knallt die Hitze auch wirklich, also die Sonne wirklich da rein und heizt den Raum schön auf. Und es gibt eine kontrollierte Wohnraumlüftung, die aber natürlich heiße Luft von außen nach innen transportiert. Das heißt, da wird es auch nicht. Und das Problem ist, ich kann natürlich auch keine Fenster aufmachen beim Unterrichten, wegen Nachbarschaft. Und da das halt ein neues Gebäude ist, das ist vor zwei Jahren fertiggestellt worden, wo ich jetzt mit drin bin, und die ja sehr energieeffizient arbeiten mittlerweile und bauen, geht natürlich auch jetzt nicht raus. Die Hitze bleibt. Was im Winter gut ist, Wärme bleibt, aber Hitze bleibt im Sommer eben auch. Es ist Wahnsinn. Und mein anderer Raum, in dem ich sonst, ich habe ja zwei Räumlichkeiten, in denen ich unterrichte, da ist es genauso. Da ist es auch knapp unterm Dach, da wird es auch so um die 30 Grad und wärmer drin. Also hier ist es eher der Fall, also so waren wir jetzt hier definitiv nicht, aber hier ist dann irgendwann die Luft verbraucht, du machst ja nicht dauernd Fenster auf wegen Lautstärke und natürlich auch Computer und so, das hitzt sich ja, das kommt ja auch bei dir noch dazu, das heißt selbst ein Verstärker, wenn man zu Playlong spielt oder eine Anlage anmacht, am Anfang ist das okay, aber im Laufe des Tages merkst du das dann auch, aber das ist nicht zu vergleichen mit dem, was du hast. Also so sehr läuft es dann doch nicht hier. Es ist schon hart. Also man kann immer sagen, okay, die Arbeitsbedingungen sind halt eben dann schlecht, aber es ist auch für die Kundschaft, in dem Fall die Schülerinnen und Schüler, ja nicht schön, in so einen wahnsinnig heißen Raum zu kommen. Das ist so ein bisschen, und es ist schwierig auch dann mit Klima, also ich meine, in neuen Gebäuden können wir gar nichts machen mit Klimaanlage. Du kannst jetzt nicht in ein neues Gebäude jetzt eine externe Klimaanlage einbauen und mal kurz durch die Wand bohren, wegen dem Schlauch. Das Problem an dem anderen Raum ist, erstens, das ist eine Raum-in-Raum-Konstruktion, das heißt, der Raum hat gar keinen direkten Kontakt auch zu einer Außenwand. Selbst da wäre es mit einem Außengerät sehr schwierig. Zweitens, das ist ja auch gleichzeitig wieder eine Brücke für den Schall. Wenn du reinbohrst, dann geht der wieder raus, klar. Dann habe ich durch weniger Schallschutz und wenn ich dann einen Schlagzeugraum habe mit der Klimaanlage, geht natürlich der Schall auch nach außen. Also ein ganz, ganz tricky Thema. Wenn jemand da draußen eine tolle Lösung hat. Und mich würde interessieren, da ja doch auch viele Kollegen zuhören, die auch Schlagzeug unterrichten, ist es bei euch genauso? Ich kenne das halt nur auch von Schulen, die natürlich auch in den Klassen räumen, aber hitzefrei können wir ja nicht einfach machen. Du hör mal, klein Peter, ich habe überlegt, wir machen heute hitzefrei. Auch wenn der klein Peter das vielleicht ganz cool finden würde, manchmal zumindest, aber das geht ja nicht so. Einfach schwitzt ihr euch auch sozusagen auf Deutsch gesagt dem Popo ab? irgendwie. Wirklich, das ist nicht wörtlich, weil du sitzt ja auch auf Hockern. Genau. Da kannst du schon mal schwitzig unterm Popo werden. Ja, ja. Das würde mich auch interessieren. Sorry für diese Bilder im Kopf gerade. Ja, ja. Das vielleicht keiner mehr haben. Zumindest unter dem Alter nicht mehr. Aber krass. Ja, das würde mich interessieren. Bevor wir uns jetzt hier verlabern, Rundown. Ihr habt schon gemerkt, es geht wieder mit etwas Smalltalk los. Da haben wir gleich noch etwas in eigener Sache, dass wir kurz loswerden möchten. Im Anschluss daran gibt es ein, natürlich, wie ihr es nicht anders von uns gewohnt seid, ausführliches Gespräch mit einem lieben, netten Kollegen. Und das ist der Daniel Jacobi, der einerseits Dozent ist, aktiver Schlagzeuger, und eine eigene App entwickelt hat, mit der wir natürlich auch sprechen werden. Das wird ein tolles Gespräch, wieder mit sehr viel Information. Im Anschluss daran haben wir noch etwas Hörer-Feedback. Und wie üblich gibt es natürlich die Empfehlungen der Woche. Wir haben ein paar Neuerungen, also ein paar Neuerungen ist eigentlich Quatsch. Ihr habt schon gemerkt, wir haben unser Intro gekürzt, weil mittlerweile wisst ihr wahrscheinlich, wer wir sind, was wir machen, wofür wir stehen. Und da haben wir gedacht, komm, weil ja doch unsere Podcasts immer etwas länger sind, sage ich mal vorsichtig, haben wir gedacht, komm, die 30 Sekunden, die können wir uns einsparen. Das ist der Game Changer. Und das heißt, das lange Intro ist ab jetzt Geschichte. und wir haben es gekürzt. Wir haben es einfach mal krass gekürzt. Es sei denn, es kommen jetzt tausend Zuschriften und sagen, wir wollen das lange Intro unbedingt drin behalten. Das ist das Geilste vom ganzen Podcast. Dann holen wir es natürlich zurück. Wer möchte, kriegt es auch zugeschickt, oder? Ja. Dann könnt ihr euch den ganzen Tag in Dauerschleife legen. Einfach schreiben. Auf Spotify hochladen. Vielleicht wird das ja der Renner, wenn ihr das alle hören würdet. Ja, schön. Schöner Gedanke. Sehr schöner Gedanke. Hast du nicht einen eigenen Spotify-Kanal? Ja. Ja, komm. Siehst du? Gemacht, getan. Ja, genau. Wunderbar. Also das ist eine Neuerung, die wir jetzt euch unterjubeln. Dann haben wir einen Wunsch an euch da draußen. Ja, wirklich. Wirklich einen Wunsch, der uns am Herzen liegt, muss man ehrlicherweise auch sagen. Denn wir holen auch mal ein bisschen weiter aus. Wir machen diesen Podcast mit viel Herzblut und wir machen ihn gerne. Aber er kostet uns auch Zeit. Ja, ehrlicherweise. Und jetzt kommt's. Wenn wir auf YouTube sehen, dass zum Beispiel dem Dirk sein letztes Video zu den Rondunett-Fällen super gut performt, also sehr gute Aufrufszahlen hat, und die Likes und sowas alles stimmen und auch die Kommentarzahlen, aber gleichzeitig unsere Abonnentenzahl nicht mitsteigt, finden wir das einfach komisch. Weil, ihr müsst wissen, wir können im Moment YouTube nicht monetarisieren. Das heißt, wir können aus YouTube im Moment kein, ganz deutlich gesagt, Kapital schlagen, weil unsere Abonnentenzahl unter 1000 liegt. Wir bräuchten auch die Watchtime und die haben wir. Also YouTube knöpft ja die Monetarisierung an zwei Faktoren. Einmal die Abonnentenzahl, die muss über 1000 sein. Und einmal die Watchtime, die muss in einem Jahr über 4000 Stunden liegen. Diese Watchtime haben wir dicke locker drin, dank euch. Aber an der Abonnentenzahl, da sind wir echt am kratzen. Es geht, alle zwei Wochen geht es um einen hoch. Dass wir da die 1000 haben, bräuchten wir jetzt noch. Ich will nicht hochrechnen, aber ein paar Jahre. Und wir sehen ja aber die Zugriffszahlen. Das heißt, im Dirk sein letztes Video hat jetzt schon, es ist jetzt eine Woche draußen, über 1000 Zugriffe. Das heißt, Leute da draußen, ihr schaut euch das Video an, sonst wird es ja nicht registriert werden auch. Also auch länger als eine Sekunde. Ihr guckt also rein. Tut uns doch einfach den Gefallen, wenn ihr natürlich bei YouTube einfach angemeldet seid. Es geht natürlich nicht, wenn man keinen YouTube-Account hat. Aber wenn ihr angemeldet seid, drückt einfach ganz schnell einmal auf Abonnieren. Ja, das kostet euch nichts. Es ist ein Mausklick oder ein Tab auf dem Handy oder auf dem Tablet. Einfach kurz nochmal auf Abonnieren gehen. Von mir aus lasst die Glocke aus, auf die immer da so groß geschworen wird. Aber uns würde es einfach helfen, dann doch mal vielleicht im Laufe des Jahres, das wäre unser großer Wunsch, diese Tausender-Marke zu knacken. Und dann könnten wir nämlich YouTube zumindest auch ein bisschen monetarisieren. Weil wie gesagt, alles was wir hier tun, machen wir komplett unentgeltlich. Wir haben nichts und niemanden dahinter, der uns subventioniert, sage ich mal, unterstützt finanziell. Wir haben keine Geldgeber, wir haben keine Mäzene oder Investoren oder sonst irgendwas. Auch die ganzen Firmen da draußen, wir bekommen nichts. Okay, dann müssen wir das ganz klarstellen. Auch wenn wir Geerchecks machen für Firmen, Nein, wir bekommen dafür nichts. Für die Videos nicht, für das Gear nichts. Dirk hat selbst sogar letztens seine eigenen Fälle getestet. Ja, auch die Snairs, die muss ich alle wiedergeben. Und er testet auch seine eigenen Snairs, die er selbst gekauft hat. Genau. Also, das alles. Auch wenn ihr das vielleicht denkt da draußen. Nein, das ist nicht so. Wir müssen ganz klarstellen, unser Podcast ist komplett, und das ist jetzt auch was Positives, komplett unabhängig. Das heißt, auch die ganzen Gear Checks erfolgen unabhängig von Firmengelder, von Firmen, von Einflussnahme durch außen und, und, und. Aber ihr könnt uns unterstützen. Einerseits eben, indem ihr unsere Abonnentenzahlen nach oben klickt. Wie gesagt, Watchtime ist kein Problem, aber schaut natürlich gerne die Videos an. Aber Abonnenten bräuchten wir jetzt tatsächlich wirklich. Das heißt, auch da, wenn es geht, teilt die Videos. Ganz, ganz wichtig. Sagt wirklich euren Freunden mal Bescheid. Meinetwegen auch der Mama, wenn die Also es ist egal. Ja, oder vor allem auch, wenn ihr unterrichtet, Schülerinnen und Schüler, kann man draufstoßen. Erstmal finde ich wirklich, wir sind ja das einzige in Anführungszeichen hörbare und sehbare Magazin. Und da wäre es echt klasse, wenn ihr das wirklich einfach euren Schülern mal mitteilt. Es tut wirklich nicht weh. Es hilft aber uns beiden einfach, vielleicht auch wenn wir über die, jetzt kommen wir wieder auf den dämlichen Algorithmus, es nervt mich selber schon. Aber dass wir, wenn wir uns schon die Arbeit machen, dass vielleicht noch mehr Leute dazugekommen. Wir haben uns extra dazu entschlossen. Wir machen es nur in Deutsch, was ich auch wichtig finde. Es werden vielleicht demnächst mal ein paar Amis wieder im Interview sein. Aber ich glaube, das ist auch nicht das Problem. Und das wäre echt, echt toll, wenn ihr das euren Schülern, echt, wenn jeder das, wirklich so drei, vier Schüler schon, die ab einem bestimmten Alter, wo man auch mal so einen Podcast hört oder einfach mal reinguckt, irgendwie, das wird uns echt helfen. Und wir würfeln uns ja immer vor, wir unsere Podcasts wären so lang, aber ich mache mir ja immer die Mühe und, oder der Dirk natürlich auch, wir haben ja Kapitel dann da drin, das heißt, wenn euch ein Thema nicht interessiert, einfach aufs nächste Kapitel, das funktioniert bei Spotify, das funktioniert bei YouTube. Also die Kapitel werden echt übernommen. Und man kann was über, ja, wenn ihr nur das Interview hören wollt, nur den Gearcheck. Überspringt unser Gelaber halt, wenn ihr es nicht hören wollt und direkt ins Interview rein oder direkt in den Gearcheck oder oder oder. Also wir geben euch Möglichkeiten auch, dass ihr nicht immer alles hören müsst oder wenn, oder auch vor allem nicht am Stück. Ihr könnt ja auch Kapitel für Kapitel machen. So, aber noch was zweites, was uns wirklich auch was helfen würde. Also die Abonnentenzeit ist natürlich das eine wichtige, große Faktor. Aber ihr könnt ja die Videos auch hypen. Also, hype mal ein Video. Wie viel das bringt, kann ich nicht sagen. Aber es klingt super. Ich wusste noch gar nicht, dass das geht. Ja, du kannst Videos hypen. Und wer uns unterstützen mag, wirklich. Und ich meine, ich bettel nicht gerne, um sowas. Aber wer uns unterstützen mag und sagt, ey, was die zwei Kollegen da machen, das ist cool. Ich habe früher für eine Drums & Percussion irgendwie im Abo acht Euro ausgegeben, alle zwei Monate. Man kann ein Thank hinterlassen. Das heißt, YouTube gibt uns die Möglichkeit, es gibt den Thank You Button oder den Thank Button. Da klickt man drauf und dann kann man uns einen Betrag X gutschreiben. Das fängt an bei 2,95 Euro. Das heißt, man gibt dem Dirk einen Pilzkaffee aus. Ich dachte, was? Ja, ja, ich habe es geschnallt. Ja, ja. Also, wer ein Video schaut und denkt, ey, okay, ich habe vielleicht mal drei Euro in meinem Portemonnaie übrig, weil die stecken dann doch viel Arbeit da rein und ich habe jetzt zwei Jahre oder drei Jahre oder länger das Ganze mal so konsumiert. Drei Euro sind vielleicht akzeptabel. Wer es nicht macht, ich habe auch volles Verständnis dafür, alles cool. Aber wie gesagt, man hat früher auch für Zeitschriften Geld ausgegeben und das wäre eine Option, wie man uns einfach mal ein kleines Dankeschön auch da lassen könnte. Nicht nur über einen Kommentar, über den wir uns natürlich auch freuen, sondern wirklich etwas, obwohl der Dirk sich eben seinen Pilzkaffee dann auch wieder leisten kann. Ganz wichtig. Auf der anderen Seite, was wir auch haben, da bin ich jetzt gerade dran. Das ist unser betreutes Trommeln und der Drumhang. Das heißt, damit unterstützt ihr uns wirklich. Und beim betreuten Trommeln, ich habe jetzt mittlerweile einige Leute dabei, die erst nicht davon angetan waren oder sagten, ja, was bringt mir das? Und jetzt sagen auf einmal, ey, Alter, ich habe so viel an Tempo, Ausdauer, Koordination dadurch erlangt. Einfach, weil wir lange Übungen machen, was man alleine nicht macht. Und in der Gruppe macht es einfach mehr Spaß. Und nochmal, ihr könnt gerne einfach mal reinstoppern. Das ist jetzt nicht, dass ihr sagt, boah, du musst vorher bezahlen oder sonst was. Und außerdem, du musst mal überlegen. Das ist, glaube ich, also ich ziehe es ja wirklich ganz, ganz regelmäßig durch. Also jeden Dienstag fällt vielleicht ein- oder zweimal aus. Aber eigentlich mache ich das. Und das wäre dann echt für so ein betreutes Trommeln 2,50 Euro irgendwie oder so. Dann der Drumhang noch dabei. Also wie gesagt, schaut da mal nach, ob das was ist. Macht einfach mal ganz unverbindlich mit und auch so unterstützt euch, weil das ist ja meine Art und Weise und Timo ist auch zu sagen, okay, wir danken und wir finden das toll neben dem Podcast und bieten euch einfach auch, damit man wirklich was sagt, okay, neben dem Podcast, wir bieten euch einfach auch noch auf der. Education-Seite etwas, um besser zu werden beim Timo, um Fragen zu haben. Beim Timo ist zum Beispiel ganz häufig der Harry Schubauer mit dabei, Der jetzt sogar auch per Percussion Kreativ demnächst. Auch nochmal der kleine Reminder im November beim Drumcamp mit dabei ist, und könnt fragen, wie stelle ich eigentlich mal so ein Mischpult ein und bei Timo, wie arbeite ich mit Besen, weil das sind so Sachen, die mache ich alle nicht, sondern bei mir geht es wirklich darum, einfach ums Trommeln eine Stunde lang durchzusetzen. Und ich denke wirklich, der Mehrwert spricht für euch. Und wenn man das einfach mal austesten will, probiert es doch einfach mal. Also unbedingt beim Dirk mal reinschauen. Der Link wird gerne zur Verfügung gestellt, wenn ihr uns anschreibt. Und im Drum hängt zum Beispiel, das ist ja eine lockere Gesprächswunde, wo sich eine kleine Gruppe trifft. Ich hoffe auch mal eine größere Gruppe, aber meistens ist es eine kleinere Gruppe. Aber da haben wir vor zwei Wochen zum Beispiel über Drumcharts gesprochen. Wie fertig ein Drumchart an? Dann haben wir in Echtzeit einen Drumchart angefertigt. Ich habe Tipps gegeben. Jeder muss dann so ein, ja hab ich gesagt, jetzt holst du mal einen Zettel und einen Stift und macht mal mit. Hab einen ganz einfachen Song laufen lassen und dann sind wir da durchgegangen, hab ein paar Tipps gegeben und am Schluss stand da ein Sheet einfach. Oder es wurden schon Fragen gestellt zum Üben oder was weiß ich, wie gesagt, wie verkabel ich etwas. Das sind alles lockere Fragen im Drumming, wo es kein festgelegtes Thema gibt, wie beim Dirk, der gehört immer ein fertiges Konzept. Und beim Drumming ist es so, man trifft sich, man fängt an ein bisschen zu quatschen über alles mögliche, was Schlagzeug oder was auch nicht Schlagzeug betrifft, aber es dürfen eben auch wahnsinnig komplette, konkrete Fragen gestellt werden und. Wir haben schon zusammen Musik gehört dort, also dort ist alles möglich. Und das ist alles dann dabei und deswegen die Akademie, also die Schlagabtauschakademie an dieser Seite nochmal erwähnt, denn damit unterstützt ihr uns wirklich richtig, richtig, richtig und, was Dirk auch sagt, ich habe eben gesagt, wir betteln drum, aber wir bieten halt eben auch echt viel Sachen dann zusätzlich zum Podcast mit dem Leerinhalten, mit dem Drumhängen, mit dem betreuten Trommeln. Das heißt, wenn ihr das alles nutzen wollt, dann wären das viele, viele Stunden im Monat. Und deswegen nochmal der kurze Aufruf an der Stelle. Abonnentenzahl kann gerne nach oben gehen auf YouTube. Das wird uns wahnsinnig helfen. Ihr könnt es hypen, das kostet nichts. Einfach hypen mit Punkten. Keine Ahnung, wo die herkommen, aber es funktioniert irgendwie. Was es bringt, wie gesagt, wissen wir nicht. Ein kleines Thank da lassen, wird uns konkret unterstützen. Und die Trump Akademie, also die Schlagtausch Akademie, die ist sowieso dann unser größtes Herzstück, was das Ganze betrifft. Also, überlegen wir mal, was euch möglich ist. Wie gesagt, wenn was nicht möglich ist, haben wir auch volles Verständnis für. Nicht jeder ist mit einer finanziellen guten Lage gesegnet. Alles cool. Und in dem Sinne haben wir jetzt genug Werbung für uns gemacht und machen wir einfach mal weiter im Programm. Liebe Schlagabtausch-Community, heute haben wir mit Daniel Jacobi einen Gast, der auf den ersten Blick ein Schlagzeuger ist, natürlich, bei einer präziseren Betrachtung aber vor allem auch ein Rhythmus-Spezialist. Daniel ist seit Jahrzehnten als Live- und Studiotrama unterwegs, hat weit über 1000 Konzerte auf allen Kontinenten gespielt, auf mehr als 100 Album-Produktionen mitgewirkt und arbeitet zudem als Dozent, Autor und Produzent. Neben seiner Tätigkeit als Musiker unterrichtet er unter anderem an der Pop-Akademie Baden-Württemberg in Mannheim am TSC Basel und ist regelmäßig bei Workshops und Seminaren anzutreffen. Besonders interessant ist dabei sein Blick auf das Thema Rhythmus. Während viele Schlagzeuger Rhythmus vor allem am Instrument selbst erlernen, beschäftigt sich Daniel seit Jahren mit rhythmischer Gehörbildung, Body-Circution und der Frage, wie Menschen Rhythmus besser verstehen, hören und fühlen können. Aus dieser Arbeit heraus entstand schließlich die Rhythm-App, ein digitales Werkzeug, das Musikerinnen und Musikern dabei helfen soll, ihre rhythmischen Fähigkeiten gezielt und praxisnah weiterzuentwickeln. Außerdem sprechen wir über seine Arbeit in der Worship- und Kirchenmusikszene, über das Unterrichten, über die Herausforderungen moderner Musikpädagogik und bestimmt auch darüber, warum Rhythmus weit mehr ist als bloß das Zählen und Erkennen von Notenwerten. Freut euch also auf ein Gespräch über Lernen, Musikvermittlung und die Frage, ob Rhythmus eigentlich Gott gegeben ist oder erlernt werden kann. Hallo Daniel. Eierweiden, schön, dass ich bei euch sein kann und noch nie so eine schöne Einleitung gehört über mich. Eigentlich ist alles gesagt. Wir können jetzt schon zum Kaffee trinken übergehen, oder? Uns interessieren ja die Details jetzt dahinter. Ja. Guten Morgen, Daniel, erstmal. Morgen. Mega, dass du da am Start bist. Schön, euch zu sehen. Sehr, sehr nice. Ja, wir können eigentlich direkt ins Volle reingehen. Also wahnsinnig schön, dass du ja auch relativ spontan wieder die Zeit nehmen. Wir sind mittlerweile immer kurzfristiger mit den Anfragen. Also wir rufen jetzt irgendwie abends um 20 Uhr an und am nächsten Morgen um 8.30 Uhr sind quasi die Aufzeichnungen. Also Leute, habt eure Recording-Setups bereit, kann ich nur sagen. Ein Zeitpunkt. Wir können jederzeit anklopfen sozusagen. Sehr schön. Aber starten wir einfach mal an, wie wir eigentlich fast immer starten, so ganz allgemein mal darüber, wer bist du eigentlich, wer dich vielleicht nicht kennt. Wie bist du zu unserem wunderbaren Instrument gekommen und was treibt dich einfach so musikalisch um? Mhm. Eine sehr breit gefasste Frage, glaube ich. Also Daniel Jakobi hast du ja schon gesagt, gell? Ich bin 52 mittlerweile, um mal so ein bisschen altersmäßig mal einzuordnen, also zu welcher Generation ich oder wir so gehören, glaube ich, wo wir auch so vielleicht von der musikalischen Vorbildung her kommen. Und ich glaube, meine Geschichte, wie es so angefangen hat, ist ziemlich typisch. Also solange ich mich zurückerinnern kann, wollte ich immer schon Schlagzeug spielen. Ich kann nicht genau sagen, warum. Weil ich bin wirklich so auf dem Land groß geworden, so einem kleinen 500-Seelen-Dorf in Mittelhessen in der Nähe von Marburg. Dautviertal-Mornshausen heißt die Ortschaft. Also total schön, wenn ihr da mal vorbeikommt, fahrt mal raus und genießt die Landschaft. Aber in dem Zusammenhang, also ihr müsst euch vorstellen, das war jetzt irgendwie dann Anfang, Mitte 80er Jahre, also des letzten Jahrtausends sei dazu gesagt, da war irgendwie Schlagzeug in so einem Kontext überhaupt nicht vorhanden. Also ich bin zwar in einer halbwegs musikalischen Familie groß geworden, also halbwegs, weil meine Mom schon immer Kirchenmusik gemacht hat. Die hatten C-Organistenschein und hat bei uns in der Kirchengemeinde einen Chor geleitet, hat immer Sonntagmorgen Klavier gespielt und so. Also deswegen war Musik ein großes Thema bei uns, vor allen Dingen von der mütterlichen Seite her. Aber es gab keine Popmusik. Die kam eigentlich erst bei mir so ins Haus oder bei uns, als mein großer Bruder so Konformationsalter hatte. Der ist fünf Jahre älter als ich und hat eine Stereoanlage bekommen. Und dann kamen auf einmal Schallplatten. Wer erinnert sich noch, wie die aussahen, was man da halt macht. Und dann habe ich das natürlich total geliebt. Was der große Bruder macht, ist immer cool. Und wie gesagt, Schlagzeug wollte ich schon immer spielen. Ich weiß auch noch, ich habe zwei ältere und drei jüngere Geschwister, also sechs Kinder, aber immer auch Rambazamba bei uns. Und die jüngeren Geschwister, die wurden natürlich in einem gewissen Alter auch mit Brei gefüttert. Ich weiß nicht, ob ihr das noch kennt. Früher gab es diese Brei, also diesen Babybrei, dieses Pulver in solchen Metalldosen. So Milupa-Metalldosen, also aus meiner Erinnerung waren das Eimer. Wahrscheinlich waren das einfach nur so kleine Dinger, nur ich war auch noch so klein. Und dann habe ich die immer gesammelt von meiner Mom und habe mir so eine Bananenkiste genommen, habe so Löcher ausgeschnitten, die Metalldosen dann so reingestellt, dann bin ich, rüber in die Werkstatt, in die Schreinerei von meinem Onkel und habe mir so ein paar Stücke geholt, die dann so da drauf und dann die Deckel von den Metalldosen oben so drauf genagelt, und das war halt mein Schlagzeug, da habe ich irgendwie damit gespielt, und ja, das hat dann echt lange gedauert, bis ein Kollege von mir in der Schule ein Schlagzeug bekam und ich war natürlich Feuer und Schlammer, also dann Und da war ich schon irgendwie zwölf, dreizehn auf dem Gymnasium. Und der sagte dann schon, ja, irgendwie ein kleines Schlagzeug, was ich habe, aber ich will Heavy Metal spielen. Nächstes Jahr kaufe ich mir ein Schlagzeug mit mehr Kesseln. Früher haben wir immer Kessel dazu gesagt. So und so viel Kessel hat man Schlagzeug. Und dieses Schlagzeug sollte dann verkauft werden. Ein Jahr später. Das war also schon klar. Und dann habe ich meine Eltern begniet. Und die haben dann aber gesagt, zwei Voraussetzungen. Erstens, du bezahlst es dir selber. Ich hatte kein Geld. Keine Ahnung. Und zweitens, bis dahin lernst du ein ordentliches Instrument. So war die Herangehensweise. Und dann bin ich wirklich, um Schlagzeug spielen zu dürfen, bin ich ein Jahr lang im Nachbarort in den Posaunenchor gegangen, habe Trompete gelernt. Es war wirklich so, wenn du das nicht machst, kannst du halt kein Schlagzeug haben. Und dann habe ich irgendwie wirklich auch Kohle gespart und habe das dann selber gekauft. Und dann ging es weiter mit, ein Jahr habe ich so vor mich hingedengelt selber und dann war ich irgendwie 14 und dann haben meine Eltern irgendwann gemerkt, ey, der meint das jetzt wirklich ernst. Also alle Kinder muss man irgendwie zwingen, Blockflöte zu üben und so, aber der geht da wirklich täglich ran und spielt. Also beschaffen wir eben mal einen Schlagzeuglehrer. Dann habe ich bei einem, ganz lieben Typen, der mich echt super geprägt hat, Unterricht genommen. Sebastian Niklaus, kennt kein Mensch, weil der heutzutage was ganz anderes macht. Aber der hat mich echt so mit meinem Interesse total abgeholt. Der war auch einfach nur ein Typ bei meinem Bruder aus dem Jahrgang. Also dann bin ich immer nach der Schule dahin gelaufen, habe eine Stunde Schlagzeugunterricht genommen und bin wieder heimgefahren. Und dann nahm das Ding so seinen Lauf. Ich habe, also ihr habt ja schon gesagt, ich bin so in der christlichen Musikszene ziemlich viel unterwegs und im Grunde genommen ging es da schon los, weil wir waren natürlich irgendwie in so einem Kirchenkontext und auch freigemeindlichen Kontext unterwegs. Auch als Familie und privat bist du dann irgendwie in so einer Kreisjugend und da gibt es dann Möglichkeiten aufzutreten und du spielst auf einmal mit irgendwelchen Jugendchören und damals war es echt auch noch so, da war irgendwie dann gerade die Mauer auf und dann ist man irgendwie wirklich mit dem Jugendchor nach Ostdeutschland gefahren und hat da an irgendwelchen Veranstaltungen teilgenommen. Das war super für mich, weil ich musste regelmäßig spielen oder durfte und ich musste mich echt vorbereiten ich musste mir irgendwie drauf schaffen wie. Schaffe ich das mir die Songs zu behalten und vieles davon ist dann so autodidaktisch passiert ich weiß nicht, ob ihr schon mal, irgendwie so in jüngster Zeit mal alte Aufzeichnungen von euch gesehen habt, ich finde das total witzig, wenn man mal Zeug sieht was man vor 20 Jahren aufgeschrieben hat oder vor 30, also wie man da auch einen Weg gegangen ist sich Musik zu merken irgendwie. Genau. Also bis dahin erstmal, oder soll ich noch bis zum Studium weitermachen? Alles weiter, alles weiter. Ich habe eine Frage, aber du hast ja gesagt, du hast ja erstmal angefangen, aus quasi allen möglichen Sammelsorien ein eigenes Drumset herzustellen. Weißt du denn noch, was dich damals daran fasziniert hat? Du hättest ja auch zu einer Gitarre oder zu einem Bass oder zu einer Gesangsstimme greifen können. Also bei uns im Haus stand auch ein Klavier, aber das hat mich irgendwie nie gekickt und ich kann es dir wirklich überhaupt nicht sagen, es ist wie, als ob einem das echt so ins Herz reingelegt wäre. Das ist so an dich ausgesucht sozusagen. Echt so? Ja, wahrscheinlich kann man es so sagen. Ich weiß nicht, wie war das bei euch? Also könnt ihr das wirklich richtig benennen, was euch fasziniert hat letzten Endes, als ihr angefangen habt? Bei mir war es der Fanfarenzug. Mhm. Bei mir war es ein Musikvideo von Metallica. Aber krass, das ist dann schon, wann war das ungefähr? Also ja wesentlich später als bei mir. Bei mir war es mit drei, vier. Im Alter von drei und vier Jahren. Genau, aber ich meine zeitlich, das Musikvideo weißt du von Metallica. Ich weiß es bei mir noch genau, das war das schwarze Album, das war das Musikvideo von Nothing as Matters. Und das fand ich einfach so, das Musikvideo hat es mir angetan gehabt und dieses, doch relativ umfangreiche Drum-Set, wo ich dann dachte, okay, das ist irgendwie cool und da hat es mich dann, da habe ich gesagt, ich will das gerne machen. Und das Witzige ist aber, ich hatte ja in meiner Verwandtschaft auch jemanden, der schon Schlagzeug gespielt hatte, der mich dann immer mal mit in seinen Keller genommen hat, da hat mich das nicht interessiert. Aber da kam irgendwie so der Moment, okay, jetzt muss ich. Und da war ich, ich glaube, ich war 13 zu dem Moment, Zeitpunkt. Aber es war dann auch so, Eltern gesagt, ich habe ja schon davor Ewigkeiten Klavier gespielt. Eltern auch gesagt, das musst du ja alles selbst jetzt finanzieren. Aber weil du gerade sagst von dem umfangreichen Drumset, ich glaube, das hat definitiv einen Appeal am Anfang, oder? Und ich glaube, vielleicht ist es echt auch eine Sache, die mich noch total, dahin gezogen und drangehalten hat. Als ich gerade angefangen habe, Schlagzeug zu spielen, kam Superdrumming im Fernsehen. Ich habe jetzt bei euch noch ein bisschen quer gehört, da hatte ich Pete York zum Gast da. Wie cool. Ja, cool. Und das, Simon Phillips zu sehen zum ersten Mal mit seinem großen weißen Tama-Artstar, ich bin einfach ausgeflippt. Ich dachte, das kann nicht wahr sein. Wie kann ein Mensch so Schlagzeug spielen? Das hat mich echt total gekickt. Also Simon Phillips war auch definitiv so ein erster Hero, weil ich ihn dann da und als ich ihn dann das erste Mal live sehen durfte, also sowas ist einfach mindblowing gewesen, finde ich. Also das ist ein... Da denke ich auch manchmal so, wow, diese totale Verfügbarkeit heute durchs Internet ist total super, was man alles damit machen kann und so. Aber früher, Simon Philipps habe ich das erste Mal gesehen live, da war er mit Toto auf Tour, nachdem Jeff Boccaro gestorben war, in Frankfurt in der Festhalle. Und da war ich irgendwie auch in Antini, bin mit meinen großen Geschwistern hingefahren. Dadurch, dass es so selten war, sowas zu sehen, ist es was ganz Besonderes. Verändert gewesen, finde ich. Da hat Piet Jork wahnsinnig viel getan. Ich meine, allgemein ist sowieso viel, aber für die deutsche Schlagzeugszene, für den Nachwuchs, dass da Leute nachgekommen sind, das kann man ihm, glaube ich, gar nicht hoch genug anrechnen. Heutzutage, du sagst ja richtig, heute ist alles verfügbar. Du machst den Rechner an, du kannst dir was weiß ich alles anschauen. Aber damals ist, also wer von der Jüngeren Nation ist, es gab damals so drei Fernsehprogramme, wenn man Glück hatte. Und auch nicht rund um die Uhr. Es gab Testbild, genau. Es gab Testbild. Wir haben auf Testbild gesessen und gewartet, dass das Ferienprogramm losgeht. Wisst ihr noch? Ja, natürlich. Auch überhaupt das Ganze, dass man wirklich gewartet hat, also eine Woche, bis dann die nächste Folge kam oder so. Also wirklich drauf gefiebert hat, boah, jetzt kommt wieder ein Special Gast damit. Und man muss sich das mal überlegen, dass P.D. Jock das echt geschafft hat, so eine komplette Drummer-Fusion-Sendung eigentlich. In der ARD war das, glaube ich, oder? Also WDR hat es wirklich produziert. Nachmittags, was heißt es? War Dienstagnachmittags oder so um 16 Uhr machst Fernsehen an und dann battelt sich gerade Louis Belson mit seinem Was ist denn das? Das würde es heute nie mehr geben. Aber ich glaube, das hat mich mega gekickt damals auch. Wir hatten dummerweise keinen Videorekorder. Also ich hatte dann so einen Kumpel im Dorf. Und ich habe den dann immer genervt, ob ich nochmal vorbeikommen kann und das nochmal gucken kann. Und das war auch meine erste CD. Als ich mir einen CD-Player gekauft habe, dann, Die erste CD, die ich mir gehofft habe, war der Super-Drumming-Soundtrack quasi. Und dann habe ich permanent nur diese Louis Belsen-Zeim-Philips-Snow. Nicht die schlechteste Schule, würde ich sagen. Nein, überhaupt nicht. Ich hatte zwar überhaupt keine Ahnung, was da abgeht, aber mir gefiel es unglaublich. Nein, warte. Genau. Und du hast es ja dann doch irgendwann entschieden, du hast ja gesagt, du warst auf dem Gymnasium, du hast wahrscheinlich noch Abi gemacht. Und dann ist immer die Frage, und jetzt? Genau. Genau. Wann kam für dich der Punkt, wo du dann schon sagtest, okay, ich kann mir deutlich mehr vorstellen, als es nur als Hobby weiterzumachen? Also ich weiß, dass die Idee auch schon total früh da war. Ich weiß, dass ich mit meinem Kumpel, von dem ich das Schlagzeug hatte, irgendwann mal so darüber nachsigniert habe, kann man sowas beruflich machen? Also kann man irgendwie Schlagzeuger werden? Also man hatte damals auch echt noch keine Vorstellung davon, ob das geht. Ich wusste damals auch noch nicht, ob man studieren kann oder so. Und dann ist mein erster Schlagzeuglehrer, zu dem ich jede Woche hingelaufen bin, der hat tatsächlich nach dem Abi angefangen in Dinkelsbühl zu studieren. Damals gab es in Dinkelsbühl noch nicht den Popkurs oder diese Popularmusik Ausbildung, sondern nur die klassische Geschichte und der hat bei Joachim Sponsel in Dinkelsbühl studiert, letztlich hat er, nachdem er das dann fertig gemacht hat, sich entschieden Medizin zu machen, aber da war irgendwie so ein Tor geöffnet schon nach Dinkelsbühl und ich habe ihn dann da auch mal besucht, also wir sind mal ein paar Tage zusammen runtergefahren und er hat mir das alles gezeigt und da habe ich schon Und so gedacht, oh wow. Aber was mich wirklich genervt hat, war so, dass ich gesehen habe, okay, wenn ich jetzt hier studieren will, dann muss ich richtig Marimbas und Pauken und so üben und richtig Klassik und so. Und ich habe gemerkt, das bin ich einfach nicht. Das ist nicht das, was mich wirklich kickt. Also Drumset war immer meins. Auf der anderen Seite dachte ich dann so, okay, was gab es denn noch für eine Möglichkeit damals in Köln? Jazz studieren? Also wusste ich nicht, ob jetzt wirklich Jazz so mein Ding ist und ich habe mich auch nie als gut genug empfunden, damals irgendwie eine Aufnahmeprüfung in einer Jazz-Ruchschule zu schaffen. Also mal abgesehen davon, dass ich auch kein Klavier gespielt habe und so. Es war alles so ein bisschen, der Wunsch war da, aber die Umsetzung war irgendwie nicht klar, was passiert. Und als ich Abi gemacht habe, ein Jahr später, ich habe 93 Abi gemacht, 94, also damals habe ich noch Zivillienst gemacht, ist ein Kumpel von mir, der Dirk Benner, tierisch toller Pianist, der im Ruhrgebiet wohnt. Vielleicht, weiß nicht genau, der wohnt in der Nähe von Witten. Vielleicht kennst du den, Dirk. Nee, der ist ein Keyboarder. Also wirklich so ein Groove-Typ am Keyboarder, mega. Mit dem habe ich damals viel gespielt. Und der ist nach Dinkelsbüge gegangen und war im ersten Jahrgang dieses Popmusikkurses. Damals waren die Klassen da und noch total klein. Also die waren wirklich vier Leute im Jahrgang. Und dann habe ich gesagt, ey, das würde ich auch gerne. Und dann bin ich 1994, muss das gewesen sein, also ich glaube in einem Jahr nach meinem Abi, gab es in Remscheid diesen Jazz- und Rock-Sommerkurs. Kennt ihr den noch? Wart ihr da mal? Ich war nicht selbst dabei. Der Udo Dahmer hat letztens auch davon erzählt. Genau, ganz genau. Und da bin ich hin und habe den Udo kennengelernt. Ich hatte Unterricht beim Udo und zwar sowohl Drumset in der Gruppe, was ich auch tierisch fand, wir saßen quasi mit, ich weiß nicht, ob es fünf, sechs, sieben oder zehn Drumsets waren, alle in einem Kreis im Raum und Udo hat uns unterrichtet in zwei Gruppen. Und Udo hat jeden Morgen Body Percussion gemacht. Und auch das war echt so, es gibt ja diese Momente, wo du einfach irgendwie was mitkriegst und auf einmal so denkst, Alter, jetzt verstehe ich hier gerade ein paar Sachen ganz neu. Bei der Body Percussion fand ich es mega, weil wir jeden Morgen die komplette Gruppe, also die, die schon wach waren, die Body Percussion Session gemacht haben. Ich weiß nicht, eine halbe Stunde hat Udo ganz viel so Call-and-Response, so Echo-Übungen gemacht. Und es war so krass zu sehen, wie diese Gruppe innerhalb von so einer Woche total zusammenwächst. Am Anfang Kraut und Rüben und nach einer Woche war es einfach richtig, jedenfalls nach meinem Empfinden damals, total tight irgendwie. Und das fand ich echt beeindruckend, wie man. Auf so eine einfache Art und Weise Musiker wirklich musikalisch zusammenbringen kann und Qualität erzeugen kann und Verständnis. Und dann war bei Udos Unterricht was mega, dass ich zum ersten Mal wirklich, mich über Mikro-Time beziehungsweise Subdivision mir da Gedanken drüber gemacht habe und mir das erst aufgefallen ist, wie das ganze Konzept funktioniert mit Groupings und dass es wirklich ein Grid gibt, auf dem alles drauf ist. Also das war mir vorher, obwohl ich es so gespielt habe, nie so wirklich bewusst. Deswegen war das echt ein total tolles Ding. Und was damals auch für mich echt wichtig war, wirklich aus diesem kleineren Kontext mal rauszukommen, also sehr ländlich. Wenn du quasi in einem 500 Seelendorf Drums spielst, dann bist du quasi innerhalb von einem Tag der beste Drummer des Dorfs, weil es gibt keinen anderen, der startlich spielt. Und da kommst du hin und siehst auf einmal die ganzen Jungs, die richtig spielen können und denkst du, Alter, jetzt muss ich auch mal ran hier. Das ist ja Wahnsinn, wie gut die alle sind. Also so in so einen Teich geworfen werden, kennt ihr sicher, oder? Habt ihr solche Erlebnisse gehabt auch? Also ich meine, Dirk, du warst in Amerika, das war wahrscheinlich der komplette Kulturschock. Wo ich dachte, ja, ich war ja echt mit Steve Haas und so, der jetzt bei Manhattan Transfer New York Voices und so trommelt, das war schon eine Liga oder Kostas Anastasius, der nur Oddmeter, aber kein 4-4 spielen konnte. Das ist echt Wahnsinn, so ein Grieche, der so Winnie, Winnie hat sogar bei dem Unterricht genommen damals. Echt? Alter. Ja, nein, die Momente kenne ich auch. Aber ich finde das ja krass, dass das so eine Initialzündung dann bei dir ist oder dann das hervorhebt, wo du dann wirklich sagst, irgendwie, also das Feuer brennt, boah, da will ich jetzt wirklich mehr drüber erfahren, da will ich jetzt auch Arbeit reinstecken. Mhm, mhm, ja. Ich bin gespannt, dass Udo wieder seine Finger im Spiel hat. Ja, Karl, du kannst hingucken, wo du bist. Ich habe mich super im Podcast mit Udo gefreut und habe den wirklich eingesogen und habe dann Udo auch geschrieben und gesagt, es ist einfach mega geil, das alles zu hören, weil so viele Erinnerungen auch wach werden, gerade jetzt aus meiner Dinkelsbühler Zeit. Also dann war es tatsächlich so, ein Jahr später war dann Aufnahmeprüfung in Dinkelspühl und, ich habe mich beworben, bin eingeladen worden, durfte vorspielen und bis heute, ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, warum ich diesen, es war nämlich nur ein Platz frei und ich habe den bekommen und durfte das studieren. Und das war ein unfassbares Glück, das war total geil. Genau, und dann war ich da von 95 bis 98, drei Jahre. Man konnte, ich glaube, das ist heute auch noch so, man kann da quasi noch so ein zusätzliches, drittes pädagogisches Jahr machen. Was mich auch echt wirklich weitergebracht hat, was aber auch super war, einfach beim Udo noch ein Jahr studieren zu dürfen. Das muss ich auch sagen, war ein großer Grund, dass ich echt noch ein Jahr bei ihm bleiben wollte. Und dann habe ich auch überlegt, gehst du jetzt nochmal an die Hochschule und so, aber ich hatte dann damals schon parallel so seit 1995 ungefähr hatte ich ziemlich viel, zu tun auch schon, also ich hatte ich habe damals angefangen mit Judy Bailey zu spielen die ja bis heute in der Szene sehr viel unterwegs ist, eine ganz super tolle Künstlerin und über die Jahre auch eine echt gute Freundin geworden sie und ihr Mann Patrick, und bei der habe ich sehr lange gespielt, also ich glaube fast 20 Jahre bis kurz vor Corona und das ist auch die Band mit der ich immer so schön schreibe, ich habe auf allen Kontinenten gespielt, mal abgesehen von der Antarktis, aber wir waren tatsächlich mit Judy, komplett weltweit unterwegs, also jetzt nicht permanent auf Amerika-Tour, aber immer mal wieder waren wir irgendwie zu irgendwelchen riesen Jugend-Events eingeladen und haben dann so eine kleine Tour rundherum geplant und, der Band verdanke ich unglaublich viel tolle Erinnerungen und schöne musikalische und vor allen Dingen auch menschliche Momente, also wirklich klasse Band, klasse Leute, echt gut. Genau, ich schweife ab. Wo bin ich? Aber das kann nicht jeder von sich behaupten, auf allen Kontinenten gespielt zu haben. Ja, aber mal ganz ehrlich, du suchst ja auch immer, schreib mal eine Bio. Ich spiele jetzt aber nicht bei Grönemeyer und auch nicht bei den Söhnen und was weiß ich, sondern du musst irgendeinen Hook finden. Irgendwas musst du schreiben. Ist nicht der Schlechteste. Ja, aber man kennt das auch, man schreibt das dann und denkt so, Alter, will ich das jetzt wirklich? Klingt schon auch ein bisschen ein bisschen... Nein, überhaupt nicht. Ehre, wem Ehre gebührt. Ehre, wem Ehre gebührt. Aber du warst jetzt von Udo natürlich völlig angefixt. Dinkelspiel ist quasi durch. Wenn ich das richtig gelesen habe, warst du doch auch im Popkurs dann später. Genau. Nachdem ich mit Dinkelspiel fertig war, habe ich Popkurs gemacht. Habe beim Popkurs auch den Arne Koffermann kennengelernt, der auch in der christlichen Musikszene schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich unterwegs ist und habe dann ein paar Jahre auch in seiner Band gespielt. Wie gesagt, ich war dann mit Judy auch unterwegs und dann, nachdem ich beim Popkurs war, also das war dann 1998, bin ich, quasi von Dinkelsbühel, also Popkurs ist ja nur zweimal drei Wochen, glaube ich, oder so, und dann bin ich von Dinkelsbühel nach Heidelberg gezogen, weil meine damalige Freundin und jetzige Frau immer noch da studiert hat und hat, die war in der PH, ist Lehrerin, sehr gute Kombi, freischaffender Musiker und verbeamtete Lehrerin. Und die hat hier, oder sie war quasi auch noch am Studieren, war im Referendarjahr dann schnell und dann haben wir irgendwie gesagt, ich hatte eine Chance in Mannheim an einer Musikschule, an einer privaten Musikschule auch einzusteigen. Das war leider dann doch eine ziemliche Luftnummer, aber trotzdem war es irgendwie so ein Grund, hier hinzuziehen. Und dann bin ich hingezogen, haben geheiratet und sind einfach hier hängen geblieben, weil es hier ziemlich schön ist. Wart ihr schon mal in Heidelberg? Bestimmt. Ja, Heidelberg ist sehr schön, ja. Also ab sofort, wenn ihr in Heidelberg seid, das sag ich jetzt nur euch, kommt ihr hier im Studio vorbei und wir trinken Kaffee. Das fände ich total nett, wenn wir uns treffen würden hier. Also herzliche Einladung. Sehr, sehr gerne. Danke für die Einladung schon mal. Aber jetzt, du hast ja schon ein paar Dinge jetzt auch genannt mit der christlichen Szene. Vielleicht, jetzt haben wir ja schon gehört, wie du eigentlich da reingerutscht bist. Also es ging alles über die Judy wahrscheinlich und über die anderen Kontakte aus dieser Band heraus. Du hast es nicht forciert. Aber klär uns doch mal überhaupt auf, weil ich glaube, viele Außenstädte wissen das gar nicht, was für ein großes Ding das eigentlich ist. Denn ich kann doch kurz meine Anekdote dazu erzählen. Ich habe einen Schüler, der auch in einer solchen Band spielt, aber die machen, die covern das quasi für ihre eigenen Gottesdienste. Diese moderne, ich sage das jetzt moderne Pop-Kirchenmusik. Und ich hatte da vorher überhaupt keine Berührung zu. Das heißt, der hat mir dann irgendwann gesagt, ey, ich spiele mit der Band das und das, können wir uns das mal gerade durchgehen. Und ich höre das und denke mir so, oh mein Gott, ist das fett produzierte Popmusik. Das ist ja allerhöchster Standard, das ist wahnsinnig gut gemacht, tolle Hooks, tolle Melodien dabei, aber wie gesagt, wenn du in dieser Szene nicht drin bist, kennst du das erstmal überhaupt nicht, weil es läuft natürlich nicht im Radio, es gibt da jetzt keine, ich sag mal, im Mainstream Fernsehen oder sonst irgendwas, kriegst du das nicht so wirklich mit. Das heißt, nimm uns mal in diese Szene, gib uns mal einen Einblick, wie groß ist das, was ist das, und es nennt sich ja Worship, wo kommen dieser Name auch vielleicht her? Weil das ist ein Begriff, der kursiert, aber was ist es genau? Und erkläre mal den Unterschied zwischen, Dem Ding und einem katholischen Gottesdienst. Auch wieder let's talk. Die Frage ist halt so ein bisschen, von welcher Zeit ich erzähle. Weil seit ich das mache, also jetzt sagen wir mal wirklich seit Ende 90er Jahre, oder Mitte 90er Jahre, hat sich das total verändert, diese Szene. Auch so wie unsere, die normale Musikszene eben auch. Deswegen hole ich vielleicht mal ein bisschen von früher aus. Also vielleicht muss man verstehen, dass wenn man in einem richtig explizit christlichen Kontext groß wird und in irgendwelche Kirchengemeinden geht. Dann ist es historisch so gewesen, dass in den 70er Jahren, teilweise auch noch in den 80er Jahren und je nachdem, wo du bist, auch darüber hinaus, eine Tendenz da ist, so ein bisschen eine Subkultur zu bilden. Das heißt, die Leute, die früher, also jetzt rede ich mal wirklich von den 70ern, da in irgendwelche Kirchengemeinden gegangen sind. In pietistisch geprägten, also eher konservativ geprägten Gegenden Deutschlands, die haben oft ihre Kinder und Jugendlichen dazu angehalten, doch bitte nicht auf normale, säkulare Konzerte zu gehen oder in die Disco oder, oder, oder. Das heißt, letztlich hat sich oft innerhalb dieses doch ein bisschen abgeschlossenen Systems eine Szene entwickelt, wo die Kids dann damals auch schon gesagt haben, ey, wir wollen aber auch Gitarre und Bass und Schlagzeug spielen und lass doch mal eine Band machen. Und dann, wo können wir denn spielen? Ja, irgendwie draußen ist so ein bisschen schlecht. Die erste Möglichkeit ist doch irgendwie mal im Gottesdienst zu spielen. Also so muss man sich das vorstellen, glaube ich, wie so ein Ding anfängt zu wachsen. Eigentlich eine Subkultur. Ich hake mal kurz ein, reden wir jetzt auch explizit dann von Deutschland, Europa oder ist es auch wieder so ein Ding, was aus den USA quasi drüber geschwappt ist? Also ich glaube, dass die Inspiration, das zu tun, also so wie unsere Inspiration, Drums zu spielen, wie wir das eben gesagt haben, ja immer von außen auch kommt und eben von internationalen Künstlern ist da die Inspiration ganz genauso gewesen. Also wenn ich mit meinen mittlerweile wirklich Freunden aus der damaligen Zeit, die damals viel früher, als ich schon angefangen habe, in der Szene zu spielen, rede, das sind ganz oft zum Beispiel Leute, die aus dem Siegerland kommen. Also im Siegerland war diese Szene sehr, sehr aktiv, also die Gegend rund um Siegen. In Nordrhein-Westfalen, was gar nicht so weit von da weg ist, wo ich groß geworden bin. Deswegen kennen wir uns irgendwie alle ganz gut. Die erzählen natürlich, dass sie damals in der Siegerlandhalle zu Rory Gallagher Konzerten gegangen sind. Also sie haben sich natürlich schon das Zeug dann angeguckt, ob das dann erlaubt war oder nicht. Keine Ahnung, aber die haben sich die Inspiration da geholt. Und dann, ich würde aber jetzt nicht so sagen, dass es so ein 1 zu 1 Kopieren aus einer amerikanischen Szene war damals, sondern da hat sich schon was Eigenständiges entwickelt und dieses Kopieren, dass quasi, wir heute irgendwie sagen, das was zum Beispiel Bethel oder Hillsong, also quasi die Sachen in Australien oder Amerika machen, das finden wir total cool und wir kopieren das 1 zu 1, das ist eigentlich heute viel eher der Standard, als das früher war. Das hängt aber auch nochmal mit ein paar weiteren Veränderungen zusammen, so wie ich das sehe. Also natürlich immer alles total subjektiv von jemandem, der das jetzt, ja kann gut sein, dass jetzt irgendwie Kollegen von mir das schauen und sagen, nee, das sehe ich ja was ganz anders. Aber es ist meine subjektive Wahrnehmung. Genau, aber daraus hat sich so eine Szene entwickelt und als ich da eingestiegen bin, war es wirklich eine Szene, in der Künstler stattgefunden haben. Also sprich, Judy Bailey ist kein Worship. Das ist was ganz anderes. Die ist wirklich eine Künstlerin, die ihre Songs geschrieben hat über, im wahrsten Sinne des Wortes, Gott und die Welt. Und die einfach bis heute eine fantastische Musik macht und einfach eine tierische Songwriterin und eine unglaublich gute, Kommunikatorin zum Publikum ist. Das ist ein großer Teil zum Beispiel ihres Erfolgs, finde ich. Weil die haben einfach tolle Bühnenpräsenz. Das ist völlig egal, wo man da spielt. Also spätestens am dritten Song machen die Leute Polonaise irgendwie, weil es einfach tierisch ist, wie die mit den Leuten umgeht. Und das ist aber eben, ich würde das nie als Worship bezeichnen, was die macht. Und da ist der große, oder Willst du was sagen? Ich sehe gerade so einen. Nein, nein, nein. Das finde ich gut, dass das so ist. Interessant. Und da ist ein großer Wechsel in den letzten ich sag jetzt mal 15, 20 Jahren passiert. Den ich selber auf der einen Seite bedauere, auf der anderen Seite bin oder war ich aber auch mittendrin irgendwie, weil ich natürlich viele dieser Projekte dann auch gespielt habe, dass auf einmal die christliche Musikszene so total nur noch auf diesen Worship-Zug springt. Aber erklär uns doch mal, auf Worship, was meint das denn jetzt genau? Also Worship, würde ich jetzt mal sagen, wenn du das jetzt übersetzt, das ist quasi Anbetung oder manche sagen auch Lobpreis dazu. Das sind natürlich auf Deutsch relativ sperrige Begriffe. Wenn du aus der Szene nicht kommst, dann denkst du erstmal, was ist da aber klar Anbetung, wenn es um eine spirituelle Geschichte geht oder in dem Fall auch wirklich um einen christlichen Glauben, dann geht es darum, Gott anzubeten. Sprich, wenn ich jetzt an Weihnachten in die Kirche gehe und singen alle ein, frommes Weihnachtslied, also oder ich gehe generell in die Kirche und singe Großer Gott, wir loben dich, so einen alten Choral, weiß ich, wer den kennt, aber einer der berühmtesten Choräler ist das Worship, aber das ist hunderte von Jahren alt. Also Worship ist für mich eigentlich wirklich eine Musik, die in der Kirche stattfindet, also wenn ich es stilistisch sehe als Musikstil, ist es eine Musik, die in der Kirche stattfindet, die auf das Lob Gottes ausgerichtet ist von ihrer inhaltlichen Komponente her. Heutzutage verstehen aber dann ganz viele sofort Popmusik. Kann man auch machen. Es gibt sogar, ich meine, ich hätte das bei Roland mal gesehen, dass irgendwie in den Soundpresets von Keyboards dann auch so eine Worship-Section oder sowas gibt. Ja, absolut. Was wirklich zeigt, was das für ein großer Markt ist, gerade auch in Amerika. In diesen großen Churches, wie du schon sagst, Timo, das Zeug ist richtig fett produziert. Wenn du da sonntags in den Gottesdienst geht es, dann denkst du eigentlich eher, du bist in einem richtig amtlichen Rockkonzert. Oder in einem Club oder so. Aber da gibt es eben wirklich auch alle Ausprägungen. Es gibt wirklich so dieses High-Gloss, fett produzierte Ding, auch in vielen von diesen Freikirchen in Deutschland mittlerweile oder in Europa. Es gibt aber auch genauso viel unglaublich viele Kirchengemeinden, wo vorne jemand Akustik-Gitarre spielt und vielleicht sitzt daneben jemand und spielt auf der Cajon. Und die spielen aber sozusagen sagen die gleichen Songs. Und das ist ein total spannendes Ding, gerade fürs Thema Coaching auch, also Leuten beizubringen, okay, wie spiele ich denn jetzt diesen Riesensong aus Australien hier in, Buxtehude in der evangelischen Kirchengemeinde mit Kajon und verstimmter Gitarre. Also total cooler Spagat irgendwie, wo man ganz viel auch über Musik und Arrangieren lernen kann, wenn man da irgendwie drin ist, wenn man da selber mitspielt. Aber so würde ich das unterscheiden. Darf ich mal kurz fragen? Das heißt, ich bin katholisch, kann ich mich jetzt hier mal gerade mal einfach mal darstellen. Und ich kenne natürlich noch, das ist ja dieses Gesangsbuch, das nennt man ja Gotteslob. Da haben wir keine Ahnung, 50.000 Menschen. Sachen drin, Lobpreisung, was auch immer. Und kann ich mir das jetzt auch mit der modernen Worship-Szene so vorstellen, weil du es gerade sagtest, ihr habt quasi ein bestimmtes Repertoire. Und das wird eben einmal einerseits halt einfach dann wahnsinnig groß aufgeblühtert und fett produziert. Es wird also kein neuer Song geschrieben sozusagen oder kein neuer Text wahrscheinlich auch. Und das kann man genauso gut eben auch quasi alleine mit einer Akustik-Gitarre machen. Das heißt, es gibt eigentlich ein bestimmtes Repertoire, das alle machen und es wird nur anders, wie du es schon eigentlich richtig sagst, anders arrangiert und produziert. Und da kommt auch immer was Neues nach. Gibt es also auch Künstlerinnen und Künstler, die dann sagen und Bands, wir machen jetzt aber was Neues und das wird dann einfach aufgenommen von den Gemeinden? Genau, das ist eher so. Also eher das Zweite, was du sagst. Und zwar sehr stark, weil die Halbwertszeit der Songs ist unglaublich gesunken. Also es ist sogar der Wahnsinn, was da quasi nachgeschoben wird an neuen Songs und an neuem Material. Im Vergleich dazu, dass wir so gefühlt hunderte von Jahren das Gleiche in den Kirchengemeinden gesungen und gespielt haben. Und es gibt wirklich alles. Also es gibt auch, wenn ich zum Beispiel in der Schweiz am TSC unterrichte, da mache ich auch Bandcoaching und ich habe jetzt gerade am Wochenende Bandprüfungen abgenommen und eine Aufgabe, die die Studierenden da haben in den Bands, ist einen, alten Kirchensong, also am besten Choral zu nehmen und da eine Popnummer auszumachen oder irgendwie eine popularmusikalische Nummer. Meine Band hat zum Beispiel oder eine meiner Bands hat letztes Wochenende dann aus einer Nummer so einen Punk gemacht. Also einfach, um mal stilistisch zu gucken, kann man das transferieren? Was passiert dann irgendwie? Und es gibt das, dass ich mit dem alten Material spiele und das neu interpretiere. Es gibt ganz viele neue Songs, die nachkommen, sowohl im deutschsprachigen Bereich als auch Sachen, die wir dann quasi importieren aus Übersee. Das wird dann in Deutschland übersetzt, das wird alles lizenziert. Also das ist auch wirklich, muss man ganz klar sagen, ein großer Markt. Also da stehen Verlage hinter, dann werden Übersetzungen gemacht, dann werden die Lizenzen ausgegeben, dann wird gecheckt, welche Gemeinde benutzt welchen Song am Sonntag in den Gottesdiensten und dann werden auch Lizenzen abgerechnet und so weiter. Also das ist jetzt wirklich schon ziemlich, sag ich jetzt mal auch, kommerzialisiert, teilweise oder eben aber auch zu Recht, weil ja natürlich Menschen sich damit Arbeit machen und Rechte haben und so und dann wirklich auch dafür bezahlt wird, dass die Songs benutzt werden. Beantwortet das die Frage ungefähr oder? Ich habe noch eine Frage dazu. Du hast jetzt eben gerade gesagt, stilistisch ist man ja sehr offen. Du hast gerade gesagt, da macht man eine Punk-Version raus. Kann ich das dann einfach spielen? Das stelle ich mir jetzt gerade sehr interessant vor. Meinst du in der Kirche? Ja, oder wird das dann abgenommen? Oder darfst du einfach, da gibt es halt ein Musical-MD und der macht das dann einmal und der Pfarrer? Ja, auch das ist eine total spannende Frage, weil die mal klar macht, wie breit die Möglichkeiten sind oder wie vielfältig. Also wenn ich zum Beispiel so ein typisches Ding, wo so eine Band spielt oder wo wir auch viel gespielt haben, mit Judy und auch mit Lothar und was weiß ich, sind Jugend-Events. Also eben gar nicht ein klassischer Gottesdienst, Sonntag morgens um 10 Uhr, sondern eine ganze Woche oder ein Wochenende ein Kongress quasi. Also so ein, oder wie nennt man das? Also so ein Meeting von Jugendlichen, die sich zum Beispiel Jugendliche einer bestimmten Denomination. Also wenn du zum Beispiel sagst, du bist katholisch, Timo, wir haben mit Judy, die, viele von den Überseesachen waren, Weltjugendtag. Also Weltjugendtag der Katholiken ist ein Riesending. Und da finden normale Konzerte statt, aber eben auch Gottesdienste oder so, wo echt eine andere Musik gespielt wird, als jetzt nur Orgel und Harmonium. Und da kannst du so eine Nummer spielen, klar. Wenn es in den Kontext passt, und ich meine, das ist ja auch wieder wie im säkularen Bereich, du würdest jetzt auch eine Punknummer nicht auf einer Gala spielen. Nein. Eigentlich ist es total logisch so in sich. Und ich glaube, wenn man in diesem Ding nicht drin ist, dann denkt man, das ist so ein bisschen strange oder ein bisschen, so ein bisschen subkulturmäßig, aber wenn du selber da drin bist, das ist vom Handwerk her, ganz normal Musik machen, du lernst deine Songs, du spielst mit der Band, du achst genauso auf Zusammenspiel und so weiter und dementsprechend setzt du auch dann die Arrangements oder die entsprechenden Songs da ein, wo es stilistisch passt oder inhaltlich ja, Aber bei mir rattert es jetzt so ein bisschen halt. Also ich, wie gesagt, mein Schüler, der kam aus so einer freien evangelischen Kirchengemeinde heraus. Für die war das normal, jeden Sonntag das zu machen und die haben das wirklich auch fett gemacht mit Sequencer dazuspielen und, und, und. Also richtig fett aufgefahren. Ich bin katholisch, jetzt überlege ich, ich kenne keine einzige katholische, Kirchengemeinde, sag ich mal, wo sowas stattfindet. Das heißt, kannst du dir erklären vielleicht, woran das liegt, dass die evangelischen Christen, dass sie da eher offen dafür sind? Oder gibt es eben dann auch dort, ich sage jetzt mal eher die Konservativen, die das komplett ablehnen? Oder gibt es auch, weil ich kriege es vielleicht auch einfach nicht mit, gibt es auch in der katholischen Kirche solche Strömungen, das mehr dahingehend zu öffnen? Also nehmen wir uns mal mit wirklich ein bisschen da, was passiert da eigentlich so intern? Also ich bin natürlich jetzt irgendwie kein Religionswissenschaftler und ich kann das garantiert jetzt nicht wissenschaftlich belegt mit Zahlen euch sagen, aber meine Erfahrung ist, dass über all die Jahre, in denen ich selber in der Szene spiele, der Anteil der katholischen Gastgeber oder einladenden, Kirchengemeinden für irgendwelche Events, wo wir gespielt haben oder spielen, immer größer wird. Also ich habe jetzt gerade vor ein paar Wochen, zwei Wochenenden mit Albert Frey gespielt. Ich weiß nicht, ob ihr den Namen kennt. Er ist auch einer der. Wirklich maßgeblichen Worship-Lobpreis-Songschreiber auch so seit den 90ern. Also auch schon eher, sag ich jetzt mal, Dirk, dein und mein Semester, sogar ein gutes Stück älter noch. Ganz toller Songwriter, der aber katholisch ist. Also was heißt aber? Also es gibt total viele von uns Musikern, Musikerinnen in der christlichen Musikszene, die aus dem katholischen Kontext kommen. Und der wird zum Beispiel sehr viel mittlerweile im katholischen Kontext eingeladen. Das ist jetzt aber auch musikalisch, ist der zum Beispiel nicht so wie dieses fette, was du beschreibst, Timo, also dieses amerikanisch produzierte mit Sequencer und Pipapo, sondern Albert entwickelt sich auch gerade zum Beispiel wieder viel mehr in so eine Richtung Singer-Songwriter, weil also auch die Texte, wieder weg, gehen, so ein bisschen von so einem puren, Gott, ich lobe dich zu, Und Alltagserfahrungen und Geschichten erzählen und das irgendwie miteinander zu verbinden. Was ich persönlich total liebe, weil ich es viel spannender und viel lebensechter finde, als dieses ganz straighte, immer gleiche Lobpreis-Texting irgendwie. Da hat es eben auch eine ganz große Veränderung gegeben, eine dieser vielen Veränderungen, die ich jetzt irgendwie so beschreibe in den letzten Jahren. Also es gibt bestimmte gemeindliche Strömungen, vor allen Dingen natürlich in der evangelischen und freievangelischen Welt, also in den Freikirchen. Aber es gibt auch katholische Kirchen, die das schon machen, auch eventbezogen vielleicht, vielleicht nicht jeden Gottesdienst sonntags. Einfach so dieses Draufspringen auf diesen kompletten Worship-Zug irgendwie, dass eben da christliche Musik und Gottesdienst einfach nur noch produzierte Popmusik zum mehr oder weniger Mitsingen ist. Mit einem Inhalt, der vor allen Dingen immer Gotteslob zum Inhalt hat oder mit Texten, die das zum Inhalt haben. Und auf der anderen Seite hat es aber leider in den letzten Jahren diese Entwicklung auch gegeben, dass die christlichen Künstler, die jetzt wirklich Singer-Songwriter-mäßig unterwegs sind, überhaupt nicht mehr zum Zukommen. Also das veranstalter auch oft so, wir wollen eher so eventmäßig, muss richtig knallen, holen wir jetzt irgendwie so eine Worship Band, die dann mit Sequencer, Drums und Plexiglas, alles in ihr, gib ihm. Und das ist so eine Entwicklung, die ich selber natürlich ein bisschen kritisch sehe. Manchmal muss man sich ja aufpassen, dass nicht so der Obererzählt von Krieg mäßig rüberkommt, wenn man dann so das bedauert und sagt, früher war das aber anders bei uns. Aber ich finde, was ich eben gesagt habe, dass es mir selber so gut getan hat, diese Szene zu haben und als junger Typ da wirklich spielen zu können, das ist heute sicher immer noch so. Aber ich frage mich, wenn du in so einem Kontext groß wirst, in der Kirchengemeinde, wo du mit Plexiglas eingepackt wirst, in ihr drin hast und dann immer zum Track spielst, lernst du da wirklich spielen? Gerade als Drummer? I doubt it, ehrlich gesagt. Du lernst eine ganz bestimmte Art zu spielen. Aber wenn du dann mal in der Freien Wildbahn mit Gregor Hilden Trio spielen musst und da mal timekeeping musst und mal gucken musst, wie ist hier der Raum, da steht nämlich kein Plexiglas rundherum und so. Dann wird nämlich ganz schnell klar, dass es viel zu eng gedacht ist von der musikalischen Seite her. Und da leide ich gerade so ein bisschen drunter, ehrlich gesagt. Aber meinst du nicht, dass es einfach ein Ding ist unserer Zeit? Das ist gar nicht jetzt unabhängig von Worship und sonst was, weil ich sehe natürlich auch, oder wir alle sehen ja auch dann junge Bands, die jetzt nachkommen mit Top 40 und was weiß ich nicht alles, dass die direkt Sequencer-Unterstütz am Start sind. Und die machen sich, ich sag jetzt mal, ich bin jetzt auch böse, die machen sich nicht die Mühe und versuchen das alles live zu machen, sondern die nehmen den einfachen Weg, es kommt vom Sequencer, natürlich das Publikum erwartet es vielleicht auch mittlerweile, kann man sich natürlich immer einreden, aber vielleicht ist es auch so. Und ich habe letztens auch was mitbekommen von der Band, Sequencer unterstützt. Da wird sogar vorher gesagt, und das ist natürlich wahnsinnig modern, das ist in den Großproduktionen üblich, da wird vorher angekündigt. Bridge, Verse, Chorus, 4, 3, 2, 1. Das kenn ich. Das kennst du. Bei Großproduktionen ist es ja auch gut und das darf ja gar nichts schief gehen. Aber in dem Top-40-Kontext denke ich mir, jo, da hat sich aber einer echt Mühe gemacht, das alles noch einzuprogrammieren. Und ich glaube, wir kommen alle aus der Generation, wir haben einfach irgendwann Rockmusik im weitesten Sinne gemacht, gecovert und sowas und mussten halt gucken, dass wir irgendwie mit vier Leuten das transportiert bekommen, was irgendwie am Start ist und ich glaube, die Zeiten haben sich die natürlich einfach komplett geändert. Die jungen Leute brauchen es halt auch nicht mehr. Du musst nicht als Keyboarder alle Stimmen spielen können oder als Gitarrist, Rhythmus-Gitarrist und Solo gleichzeitig und so weiter und so fort. Ja, also definiere brauchen. Also die Frage ist ja, welche Skills hat man sich damit drauf geschafft, dass man das vor Jahren mal noch anders probiert hat. Und das sind nach meiner Meinung nach total wichtige Skills. Also zum Beispiel, wenn mir immer jemand auf dem Ohr sagt, gleich in zwei Minuten oder in zwei Takten meine ich, kommt die Bridge und mir das noch einzählt, dann scheiße ich auf mein Formbewusstsein. Der sagt mir das ja. Formbewusstsein ist mit das Wichtigste für unser Scrummer. Es gibt niemanden in der Band, der den Song so genau kennen muss wie wir. Punkt. Es ist ja genau diese Skills, die du beschreibst. Ja, es bleibt eine Menge auf der Strecke. Denn derjenige, der sich immer nur einzählen lässt und das angesagt bekommt, du hast recht, vorm Berufswusstsein bleibt weg. Was machst du auf einer Session, wo du nur live spielst, du hast kein Bewusstsein dafür? Ja, es ist wahnsinnig schwierig. Aber wie kriegst du das? Du machst auch viel Bandcoaching und du beschäftigst dich in der Popakademie wahrscheinlich auch damit. Wie kriegt man das aus den Leuten wieder raus, dass es eigentlich, sagen wir mal, aus unserer Dinosauriersicht heraus anders besser wäre? Und ich glaube, man kann Sachen zeigen. Also ich finde, wenn es anders besser ist, dann muss es ja auch erlebbar und erfahrbar sein, dass es wirklich anders besser ist und dass es nicht nur eine Anekdote von mir oder von uns ist. So ein Beispiel, wir haben jetzt auch wieder am TSC in Basel, wo ich unterrichte, weil ich da eben das Bandcoaching mache, an der Popakademie nicht, aber in Basel, da haben wir so einen Proberaum, wo im Grunde genommen auch alle in ihr spielen könnten. Das sind so kleine Behringer-Stationen und wir könnten uns das so einrichten, dass alle in ihr spielen. Und ich habe das von Anfang an gesagt, dass ich das nicht will. Ich will gerne, dass die Band im Raum sich hört. Und dass die Sänger und Sängerin lernen, mit einem lauteren Schlagzeug umzugehen, dass man sich aber auch so stellt, dass man jetzt nicht direkt neben dem Schlagzeug steht. Also dass man sich über solche Sachen Gedanken macht. Positioning, wie spiele ich als Drummer in dem Raum und so weiter. Oder wir haben dann am Anfang in den Band Prüfungen, die finden da in einer großen Halle statt. Und die ist, wie der Name schon sagt, sehr hallig. Und wir haben am Anfang immer Plexiglas um die Drums gestellt. Und ich habe gesagt, mach das nicht. Das macht den Drumsound total kaputt. Ich hasse es. Ich mache es auch, wenn es sein muss. Aber ich hasse es, weil es den Drumsound gilt. Und es gibt den völlig falschen Eindruck, wenn ihr vorher mit der Band im Proberaum gespielt habt und auf einmal die Drums im Plexi sind, dann fangt ihr wieder an, die vorne euch in die Monitor reinzudrehen und so. Vergesst das, macht das Plexiglas weg. Und alle sagen mittlerweile, es ist viel geiler ohne Plexiglas. So. Und es heißt nicht, dass man nicht Plexiglas spielt. Also ich habe auch Shows und Touren, wo ich Plexiglas spielen muss, weil wir 30 Mikros offen auf der Bühne haben. Dann geht es nicht anders irgendwie. Und ich habe auch eine Band, in der spiele ich E-Drums. Völlig okay, aber so dieses Pauschale, nee, wir machen das jetzt so, ist totaler Quatsch, weil auch als Drummer, du lernst das Leveling überhaupt nicht. Aber wie gesagt, ich glaube, du kriegst das nur raus, wenn du ein Alternativangebot hast, wenn du es wirklich erlebbar machst und die Leute einsehen ach ne stimmt, geht ja irgendwie auch anders das fühlt sich ja cool an oder fühlt sich echt geil an, mal nicht auf den Klick zu spielen, ist ja auch spannend dass wir dann tatsächlich schneller werden aber entweder ah cool, da müssen wir dran arbeiten oder vielleicht ist es halt bei der Nummer auch gar nicht schlimm wenn wir da irgendwie mal 3-4 Beats schneller werden nach hinten fühlt sich ja auch ganz gut an, hat ja voll Energie gerade so, Nein, super. Ich gebe dir total recht. Also was ich halt finde, durch dieses ganze In-Ear-Spielen sind, viele Studenten, können selber ihre eigene Lautstärke nicht mehr kontrollieren, weil im In-Ear hast du immer einen geilen Sound, es klingt immer fett und die prügeln wirklich drauf. Ich selber bin nach meiner Meinung gerne ein lauter Schlagzeuger, kann aber auch echt verdammt leise spielen. Und ich denke mal, das ist bei vielen Jüngeren, wo du einfach sagst, Alter, hör doch mal, wie die Becken klingen. Du musst da gar nicht so reinbrechen. Oder die Snare, man kann auch einen fetten Backbeat, der muss nicht immer laut sein. Also kontrollier das mal. Und natürlich, wenn alle immer Indie haben, kannst du eigentlich machen, was du willst. Dann regelt das das Mischpult. Ich sag, du bist das Mischpult. Ganz genau. Ja, es ist auch in der Realität ein bisschen vorbei. Oder man beraubt sich vielleicht Möglichkeiten, sag ich mal lieber so. Du hast ja nicht mehr eine Plexiglas-Wand dabei. Ich besitze keine. Ich hab, glaube ich, noch nie hinter einer spielen müssen. Also, und dann beraubt man sich auch Möglichkeiten. Wenn du gerade sagst, es war üblich bei euch in Basel, an der Hochschule, das ist halt nicht die Realität unbedingt. Das heißt, der Schlagzeuger oder die Schlagzeugerin muss ja irgendwie mit anderen, Bedingungen auch umgehen können. Und das, was Dirk sagt, mit dem Laut und Leise, spielen, nur in ihr, ja, dann wolltest du halt rein, aber dann spielst du vielleicht, wir haben letztens noch drüber gesprochen, auch in unserem Podcast über In-Ears und sowas, dann bist du vielleicht in einem Lokal, in einer Kneipe, wo nur 30 Leute reinpassen, und du spielst alle Spiel mit In-Ear, aber das Publikum hat natürlich kein In-Ear. Und du kannst es nicht kontrollieren, dann hast du natürlich Probleme. Oder was wir eben sagten, wenn du nur mit Sequencerspielen gewohnt bist, du kannst ja auch in einem kleinen Club von 50 Leuten nicht den Sequencer einfach dann laufen lassen und die alle anderen hören, als Publikum hört auch den Einzähler, wenn du keine in dir hast. Irgendwie auch scheiße. Also man beraubt sich eigentlich der Möglichkeiten, was man noch alles tun könnte. Man ist wirklich auf ein Skillset dann spezialisiert vielleicht. Aber wenn man das professionell machen will, bleiben viele Facetten einfach außen vor. Ich glaube, es ist ja wie so ein Werkzeugkasten und über die Jahre mit der technischen Entwicklung haben wir einfach immer mehr Werkzeuge in der Kiste, was total super ist, weil du kannst für jede Situation dir echt ein eigenes Set sozusagen zusammenstellen an deinen Werkzeugen, was du brauchst. Wo wir fallen nur manchmal dann einfach davon fährt, wo wir sagen, du hast ja voll bequem jetzt, also so Akkuschrauber nehme ich jetzt immer. Anstatt manchmal ist es schon auch geil, die Schraube noch mit der Hand reinzudrehen, weil ich nämlich dann merke, ob die durchdreht oder nicht. Verstehst du? Und das ist halt, ich finde, dieses Bewusstsein geht immer mehr flöten, weil auch oft dieser bequeme Weg dann gewählt wird. Ja, Hauptsache ich höre mich, Hauptsache es ist voll geil. Also auch wenn man das vielleicht nicht so sagt, aber das so ein bisschen auf einmal. Das Ding, was dahinter steht. Und ich glaube, also gerade wir als unterrichtende, Zunft, wir haben da echt eine total große Verantwortung, das weiterzugeben und anzustoßen, wirklich so Denkanstöße zu geben, sag mal, wäre es nicht cool, ihr probiert das auch nochmal anders aus. Das finde ich echt total wichtig, weil die Leute, die das dann bei uns hören und lernen, die unterscheiden sich von denen ganz wesentlich, die das nicht hören. Deswegen auch wirklich Shoutout an alle Lehrer und Lehrerinnen da draußen, dass ihr euch das wirklich überlegt, so diese Werkzeugbox breiter aufzumachen und wirklich den Schülern und Schülerinnen zu zeigen, wie man ein gutes Skill setzt sich wählt für ein entsprechendes Szenario. Lass uns doch einmal kurz die Kurve kriegen zu dem Worship-Drumming. Jetzt haben wir über einige Skills ja schon gesprochen. Ist jetzt das, was du in deiner Karriere viel gemacht hast, benötigt das jetzt vielleicht andere Skills als ein normaler Rock-Pop-Drummer? Oder ist es letztendlich Rock-Pop-Drumming mit aber anderen Texten? Und ich würde eher wirklich Zweites sagen. Das liegt aber auch, glaube ich, an einer subjektiven Wahrnehmung von mir. Also ich glaube, das kommt voll auf dich als Typ drauf an. Es gibt bestimmt, Menschen, die in dieser Szene arbeiten und so, denen dann total wichtig ist. Auch so diese spirituell-geistliche Geschichte und das ist mir auch wichtig. Also ich bin auch nach wie vor, würde ich sagen, oder sage ich von mir, ich bin Christ, ich glaube an Gott, ich glaube an Jesus Christus, alles klar, aber ich habe mich selber in dem, was ich mache, immer mehr als Handwerker gesehen und nicht so als, sowieso nicht so als Künstler und ich habe immer versucht, das nicht so mit irgendwelchen Seitendingern so vollzuballern. Mein Papa war Architekt. Das war für mich immer so ein Beispiel, der hat irgendwie auch nicht nur Kirchen gebaut, sondern der hat einfach cooles Zeug gemacht. Der hat Wohnhäuser gebaut und Industriehallen und auch Kirchen. Aber für mich war der immer erstmal Architekt und nicht irgendwie ein frommer, Architekt. Wisst ihr, wie ich meine? Und deswegen bin ich selber da total so, nee, ich bin echt ein Drummer und wo ich spiele, ist mir handwerklich erstmal total egal. Was mir schon total wichtig ist, wenn ich irgendwo spiele oder ich könnte niemals irgendwo spielen, wo inhaltlich, textlich oder auch von der Art und Weise, wie sich Menschen verhalten, das meinem eigenen Glaubens- und aber auch Gewissenskodex entgegen geht. Aber ich glaube, das geht total vielen von uns so. Also, ja, ich würde niemals auf dem AfD-Parteitag spielen. Egal, wie viel sie mir bezahlen. Zum Beispiel sowas. Aber ich fand interessant, was du sagtest. Und ich glaube, so sehen viele Drummer sich. Wir sehen uns als Handwerker oft und nicht als Künstler. Ist das vielleicht auch ein Problem von uns? Dass wir uns zu wenig als Künstler sehen. Das heißt wieder, alle Künstler können essen gehen, der Drummer auch. Also es ist vielleicht, vielleicht könnten wir uns auch mehr als Künstler und Künstlerin bezeichnen. Bestimmt ist es so. Ich glaube schon, dass auch da man aufpassen muss, dass man es nicht dann zu sehr einseitig betrachtet. Ich habe auch so Phasen, da fühle ich mich eher künstlerischer, aber es gibt auch andere Phasen, wo ich irgendwie so denke, die Leute brauchen jetzt einfach einen geraden Beat oder ich muss jemandem zeigen, wie das wieder beschissenen 2.16. geklappt. Das ist Handwerk. Das ist pädagogisches Handwerk. Da hat man ein Skillset. Das ist wie wenn meine Frau in der Schule unterrichtet. Die weiß auch, wenn das mit dem A noch nicht klappt, das zu schreiben, dann muss ich dem Kind das so und so zeigen. Oder wenn das Komma noch nicht richtig sitzt. Also ich weiß nicht, da bin ich dann eher so, also mich nervt es dann oft eher so, wenn Menschen, Musiker, Musikerinnen, ihr Künstlersein so vor sich her tragen. Das finde ich dann eher so ein bisschen anstrengend. Und ich glaube deswegen mag ich das lieber zu sagen, nicht. Ich habe das einfach gelernt, wie man Garden Beach spielt, hoffe ich. Und mein Onkel war Schreiner, der konnte halt einen Stuhl machen. Ich mache halt einen Groove. Fertig. Wo ich auch sagen möchte, auch unterrichten ist eine Kunst. Oder gut zu unterrichten ist eine Kunst. Ja. Aber weißt du, wo ist da jetzt der Unterschied zwischen Kunst und Handwerk? Also so. Ja. Ich glaube, es ist die Attitüde ein bisschen, oder? So wie man sich, wie man sich verkauft so ein bisschen. Man muss es ja nicht immer nach außen tragen. Ich bin jetzt der Künstler und. Keine Ahnung, sieht so aus wie ein Künstler, wie auch immer das ist, dieses Klischee halt. Aber ja, es ist eine Gratwanderung wahrscheinlich. Oder ist es vielleicht wirklich nur die persönliche Wahrnehmung? Ist schwer zu sagen. Ich glaube, man muss es irgendwie für sich so, weißt du, du musst dich selber stimmig fühlen. Und ich, für meinen Teil würde ich einfach sagen, ich war immer ein ziemlicher Normalo. Ich bin jetzt nicht so ein Künstlertyp. Und das ist auch eine Sache, die mich damals, vielleicht nochmal zurück auch, zu der Frage, die du eben ja dann gesagt hast, oder die haben wir ja schon beantwortet. Du hast dir dann irgendwann wirklich überlegt, kann man das beruflich machen? Und damals war es für mich eine totale Inspiration, Menschen zu sehen, innerhalb unserer Szene zum Beispiel auch, mit denen ich dann damals auch schon bespielt habe, die Berufsmusiker waren und so ganz normal gelebt haben, die einfach eine Familie hatten, zwei Kinder, ein Haus, Auto davor. Ich bin halt einfach da, eher so wirklich normal, glaube ich. Und ich finde, dieser Spagat, also kreativ, was ich schon finde, der Beruf so handwerklicher ist, auch das Unterrichten hat eine unglaublich hohe kreative Komponente und du musst wirklich sehr schnell, spontan entscheiden, in welche Richtung gehe ich denn jetzt? Egal, ob du im Studio irgendwie was spielst und wirklich schnell entscheiden musst, wie geht denn der Drumpart oder ob ein Schüler da sitzt und ein Problem hat und irgendwie nicht weiterkommt. Und das liebe ich, dieses spontane Zack, Zack, Zack, diese kreative Komponente. Und du bist ja ein kreativer Mensch, das hast du jetzt ja selbst gesagt und jetzt bringen wir mal auch die, wir gehen jetzt mal in eine andere Richtung von deinem Tun Und zwar, wir haben jetzt über deine Karriere gesprochen als Schlagzeuger und die ganze Zeit aber auch und da wahrscheinlich auch von Udo Dahmen angefixt, du hast eben das Body Percussion angesprochen, beschäftigst du dich doch sehr intensiv mit dem Thema der Rhythmusvermittlung. Das heißt, wie bringst du Menschen bei, die auch keine Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger sind? Rhythmus zu erfahren, zu erleben, zu erlernen. Und wir haben in der Einladung schon von der Rhythm-App gehört, aber es ist ja nur schon die digitale Fortsetzung von dem, was du ja schon Jahre zuvor gemacht hast mit einer Rhythm-Box. So hast du es genannt. Lass nochmal da mal vielleicht ganz klein anfangen. Wann hast du gemerkt, also nach diesem Body Percussion bei Udo, wann hast du gemerkt, oh, das will ich aber irgendwie auch weiterführen? Und wie bist du dann kreativ, um auch da die Brücke zu schlagen, mit deinen eigenen Konzepten um die Ecke gekommen bist und wie viele Jahrzehnte sind vielleicht auch da ins Land gegangen? Also ich habe tatsächlich so mit 18 Jahren angefangen, selber zu unterrichten. Das war noch lange, bevor ich studiert habe, quasi so Ende Schulzeit, sobald ich einen Führerschein hatte. Den brauchte es da einfach, um zu verschiedenen Schlagzehschülern hinzufahren. Und es ist, also wie gesagt, 18, heute bin ich 52. Ich habe in den ganzen Jahren immer unterrichtet. Ich hatte nie keinen Schüler. Und es gab zwischendurch durchaus auch Zeiten, wo ich so viel anderes Zeug gemacht habe, dass ich überlegt habe, ey, wollen wir jetzt mal irgendwie gerade mal die Schüler sein lassen, damit ich mal so ein bisschen mehr Freizeit habe oder so. Und irgendeine Stimme in mir hat immer gesagt so, nee, mach das mal nicht, mach das mal schön weiter. Und deswegen war das schon immer ein Thema, was mich begleitet hat und es war auch nie so bei mir, dass ich jetzt so gespielt habe und dann auf einmal gemerkt habe, ich habe nicht mehr genug Konzerte, jetzt brauche ich ein paar Schüler. Also der Weg war das nicht, sondern eigentlich waren die Schüler immer parallel da. Und ich habe das irgendwie schon immer total geliebt. Ich glaube auch deswegen, weil ich selber, ich bin gar nicht so ein Autodidakt, was jetzt das Dramspielen angeht. Also dieses eine Jahr, wo ich autodidaktisch gespielt habe, bevor ich den ersten Lehrer hatte, habe ich irgendwie nicht viel auf die Kette gekriegt, jedenfalls aus meiner heutigen Erinnerung. Sondern ich brauchte immer jemanden, der mir das gut erklärt. Und ich brauchte Logik. Ich glaube, ich bin jemand, der so ein logisches Konzept braucht. Und dann kann ich das umsetzen so. Also ich muss irgendwie wissen, wie es von A nach B geht. Und nicht so im Trüben fischen. Und deswegen habe ich guten Unterricht, sehr genossen immer, auf verschiedenste Art und Weisen. Und Udo war da definitiv ein wichtiger Typ. Ich hatte vorher auch Unterricht bei Martin Stöck ein paar Jahre lang. Oder ihr kennt den beide wahrscheinlich noch. Mittlerweile leider verstorben. Aber bei Stöcki war es zum Beispiel total super, weil der mich mitgenommen hat. Sein Unterricht bestand oft auch darin, dass ich zu seinen Jobs mitfahren konnte, selbst zu einer Studiosession und quasi als Mäuschen in der Ecke sitzen und das mal gucken konnte. Und das hat mich immer total inspiriert, wenn Menschen mir Türen geöffnet haben. Und selber auf einmal in der Situation zu sein, das dann irgendwie mehr und mehr zu erleben, dass du was weitergibst und Menschen sagen, aha, jetzt habe ich es endlich verstanden. Das finde ich oft genauso geil wie einen guten Gig spielen. Das befriedigt mich extrem. Also wenn nach einer Vorlesung eine Studierende, zu mir kommt und dann sagt, ey, jetzt habe ich endlich verstanden, wie das geht, denke ich so, Das ist mein Bringer des Tages. Das liebe ich total. Und ich glaube auch durch diese Szene, in der ich war, gab es ganz schnell auch Möglichkeiten, nicht nur reinen Schlagzeugunterricht zu geben, sondern mal eine Band zu coachen. Auf irgendwelchen Zeltlagern dann eingeladen zu werden oder da auch quasi Drumunterricht zu machen mit Menschen, die du nicht jede Woche siehst, sondern die einfach reinschneien, so dieses Drumworkshop mäßige, die du mal zwei, drei Tage hast und dann gehen sie wieder weg. Und ich glaube, da musst du dir relativ schnell irgendwie auch so ein Konzept überlegen, was greift jetzt irgendwie bei allen? Was kann ich mit allen machen? Und ich habe, also in dem Kontext und auch vor allen Dingen da, wo ich nicht Schlagzeuge gehabt habe, also in Bands und so gemerkt habe, ey Leute, ist irgendwie rhythmisch was noch nicht so richtig geil, habe ich dann irgendwann gemerkt, wie wichtig grundsätzliche Rhythmusvermittlung ist. Was dann so weit kam, dass ich dann irgendwann auch, Natürlich habe ich meine Body-Percussion-Kurse gemacht, aber bis heute gebe ich in verschiedenen Zusammenhängen wirklich explizite Rhythmus-Workshops, manchmal ein ganzes Wochenende, wo einfach Leute, herkommen, die Musikinstrumente spielen oder singen und sagen, Rhythmus ist aber echt mein Problem oder manchmal coache ich Chöre. Also mich ruft ein Chorleiter an und sagt, wir singen echt viel Pop und Gospel, wir haben viele, Sechzehntel-Offbeats, viele Synkopen, viele Punktierungen, der Chor ist an manchen Stellen einfach nicht so richtig sicher, lass uns doch mal einen Samstag machen, wo wir nur rhythmisch an dem Material arbeiten. Und ich weiß nicht, wie war denn das bei euch, dass dieses Prinzip, jetzt was die Rhythmbox zum Beispiel hatte, ich habe sogar eine hier, ganz zufällig, das ist ja die Rhythmbox, so sieht die aus. Aber gut, wir sind ja auch nicht nur ein Podcast, sondern auch ein Podcast. Beschreiben wir mal, was wir jetzt auch sehen. Also ein kleines Kartenspiel quasi. Ja, also es sind quadratische Karten, so 5x5 cm. Und auf der einen Seite, ich nehme mal eine andere Farbe, das sieht man in der Kamera besser, hoffentlich. Auf der einen Seite, jetzt habe ich natürlich die Pause gewählt, auf der einen Seite haben wir halt vier Kästchen, die symbolisieren die vier Sechzehntel in einem Beat. Also jede Karte ist ein Beat und es sind die Sechzehntel angekreuzt, die gespielt werden. Ist das bei euch spiegelverkehrt oder richtig rum? Nee, ist richtig. Ihr müsst euch jetzt vorstellen, ihr habt vier Kästchen nebeneinander und es ist das erste und das zweite und das letzte, also das vierte Kästchen angekreuzt. Das heißt, wenn ich jetzt eine Time habe, rechts kann ich besser schnipsen, das ist meine Time und jetzt stelle ich mir eine Vierer-Unterteilung der Time vor, also das ist jetzt in Notationsworten Sechzehntel, wäre dann quasi. Und dann spreche ich aber auf jedem Beat nur die erste und die dritte und die vierte, also Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta. Andi, ihr habt es andersrum, gell? Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta-Ta. So ist es. Ich sehe es hier gespielt. Deswegen habe ich es falsch rumgesungen. Und dieses Prinzip, solche rhythmischen Buchstaben und rhythmische Muster auf einen Beat zu beziehen, das ist ja für uns als Drama eigentlich total offensichtlich. Also wann habt ihr das für euch zum ersten Mal gerafft, dass es ja eigentlich immer wiederkehrende Muster sind und dass irgendwie Rhythmus nicht total beliebig ist, sondern dass es quasi einen Grid gibt? Und auf diesem Grid kann ich sagen, was passiert innerhalb eines Beats. Und dann habe ich je nachdem, wie viele Unterteilungen ich auf dem Beat habe, also zwei, drei oder vier, alle anderen sind für uns erstmal nicht relevant, habe ich eine ganz beschränkte Anzahl an Mustern, die ich machen kann. Wann habt ihr das zu euch rausgefunden? Ich glaube, bei mir war das die Benni Kreb erste DVD Language of Drumming. Wo auch dieses Konzept ja so aufgeschlüsselt wurde mit den ich glaube, es waren auch Kreuze auf dem Plakat. Das war ein Punkt und Striche, glaube ich. Punkt und Striche, ich weiß nicht mehr ganz genau. Aber das war ja auch ziemlich spät. Ich weiß, wann die DVD rauskam, aber da habe ich ja schon, keine Ahnung. Das war 2000. Also muss irgendwie Ende der Neuen... Ne, es war über 2000. Über 2000, ja. Also ich habe ja schon Schlagze gespielt, aber ich habe auch wie gesagt sehr früh mit Klavier angefangen, aber bei Klavier war es so, dass wir solche Sachen, ich habe mit sechs Jahren angefangen Klavier zu spielen, das war so, dass wir über rhythmische Sachen eigentlich nie großartig oder eigentlich nicht großartig, eigentlich nicht gesprochen haben, sondern hier sind die Noten, Spiel. Aber es gab keine, ich hatte nicht beigebracht bekommen, dass da Bezüge eigentlich dazu da sind. Und das ist eigentlich ja gar nicht so viele Positionen, die letztendlich sind rhythmisch. Bei 16 haben wir halt eben 16 Möglichkeiten. Genau, ja. Bei 8 nur 4. Bei 8 nur 4, bei Triolen ja auch nur 6. Also es ist ja gar nicht so wahnsinnig. Bei Triolen 8. Aber es sind ja gar nicht so krass viele. Nee. Es ist ja relativ übersichtlich. Und wenn man das einfach mal relativ früh einfach mal beigebracht bekommen hätte, anständig, wäre wahrscheinlich das ganze Leben viel einfacher gewesen, als immer sich das anhand der Noten nochmal schwieriger zu erarbeiten. Weil der Zusammenhang nicht hergestellt wurde. Ganz genau. Und auch diese kryptischen Noten, die machen vielen Leuten Angst, aber im Grunde genommen hat, gar nichts mit Noten zu tun, sondern es ist nur, du musst einen Puls empfinden, du musst raffen, was ist die Unterteilung und dann darüber quasi deinen Rhythmus durch gespielte und ausgelassene Unterteilungen erzeugen. Und das mit den Noten ist einfach nur eine Krücke. Das ist einfach nur, ich sage immer, Notenschreiben ist so wie wenn ich quasi in Aldi gehe, ich muss nur vorher einfach einen Einkaufszettel schreiben, sonst vergesse ich garantiert die Butter. Es ist halt abstrakt. Es ist halt wahnsinnig abstrakt. Du hast eine Achtelnote mit dem Punkt. Was soll mir das jetzt sagen? Aber sorry, erst mal du, Dirk, du wolltest was sagen. Nee, also bei mir ist das eigentlich schon relativ früh. Meine allererste Schlagzeugschule war Ted Reed, die ich tatsächlich heute auch wieder mehr verwende als ewig, weil es ist so einfach erklärt. Und da merkt ich schon irgendwie, es ist eigentlich immer das Gleiche, es ist nur mal versetzt. Es ist ja wirklich immer das Gleiche, also wenn du es machst, wo ich denke, es ist immer das Gleiche, nur an einer anderen Position. Ja. Und das hat mir halt unheimlich schnell geholfen in dem Bezug. Total. Und weil du sagst, Timo, es ist abstrakt, also der Buchstabe A ist auch abstrakt und die Zahl 8, Aber wir schreiben so oft und wir lesen so oft, dass es völlig klar ist. Und dann ist sogar Notation, können wir vielleicht später nochmal, kann ich es an der App ein bisschen schöner zeigen, Notation ist in sich total logisch auch. Also wenn ich wirklich eine Handvoll Regeln weiß, dann ist es voll easy. Kleiner Funfact zum Benni, der das ja tatsächlich gemacht hat mit diesen Letters, ganz genau. Ich habe 1998 aufgehört zu studieren in Dinkelsbühl und in dem Jahr sind zwei Studienplätze frei geworden. Einen Studienplatz hat der Sebastian Cuthbert bekommen damals, damals schon einer meiner besten Freunde. Ich weiß nicht, ob ihr ihn kennt. Wirklich ein unglaublicher Multi-Instrumentalist, tierischer Drammer, spielt Drums in der Band von Andrea Berg. Aber checkt den mal aus, Sebastian Cuthbert macht total geile Musik, tierischer Produzent, also so einer von den Typen, die als der liebe Gott die Talente verteilt hat, hat er immer hier gerufen und nochmal hier, hier, hier. Dann kam das so alles unglaublich. Und der zweite Drumplatz in Dingelsbühel ging an einen gewissen Benny Gräb. Der hat quasi, haben wir uns die Klinke in die Hand gegeben. Und es ist tatsächlich so, es kam dann seine Schule raus und zu dem Zeitpunkt habe ich aber schon längst auch in meinem Unterricht und in den Workshops und viele von uns, glaube ich, dieses Prinzip angewandt, dass man gesagt hat, es gibt 16 16. Buchstaben und wenn ich die alle drauf habe, also gerade auch wenn es um Thema Independence geht und so, dann kann ich total geil Independence damit üben. Und nochmal zurück zur Rhythmusvermittlung allgemein. Ich glaube nämlich, also wir Drammer kommen ganz schnell auf den Trichter, dass das ist. Und wir kommen eigentlich dann auch ganz schnell auf den Trichter. Wir spielen ja mit der Hyatt immer die Mikro-Time oder Sub-Division. Kurze Frage dazu. Was ist für euch Mikro-Time? Weil da gibt es unterschiedliche Auffassungen. Für mich ist Mikro-Time schon auch immer die Achtel, Sechzehntel oder Triode gewesen. Also wirklich die Sub-Division. Viele sagen auch zu mir, ne Mikro-Time ist so, ob ich ein bisschen laid back oder ein bisschen vorm Beat spiele. Also wo place ich mich im Grid so musikalisch-Groove-mäßig. Wie definiert ihr Mikro-Time und Sub-Division? Da bin ich eher bei der ersten Version. Das andere ist dann wirklich eine Vielauffassung für mich wieder und nicht Mikro-Time. Weil Mikro-Time bedeutet schon für mich auf dem Grid. Mikro-Time würde ich immer auf dem Grid sehen. Danke. Ich beschreibe das eigentlich immer so, Mikro-Time ist das, was zwischen den zwei Pulsschlägen passiert. Okay. Ja. Das würde jetzt tatsächlich eigentlich beide Definitionen zulassen. Aber ich sehe es dann auch im Unterricht natürlich, das, was ihr sagt, ist irgendwie ein Crit- muss dann da sein. Aber das andere ist auch, finde ich, auch eher eine Vielsache, die natürlich auch letztendlich eine Mikro-Time ist. Richtig, ja, ja. Letztendlich auch eine Mikro-Time ist, die aber natürlich kannst du wahrscheinlich sogar das auf irgendeinen Grid zurückführen. Muss ja. Ja, stimmt, du hast recht. Aber da sehe ich jetzt, ich würde fast sagen, Late-Back oder so, oder wenn einer das springt vor, wo ich sage, das kann man schwer in einer Notation fassen. Ein Grid oder eine Mikro-Time kann man notieren, aber Lateback, klar, du könntest jetzt in Sept-Tolen, Quint-Tolen, aber man kann doch keine Sau lesen. Also ich nicht. In 19 Tolen würde ich das angehören. Ich würde auch, glaube ich, sagen, ein Feel, also Lateback oder drauf oder davor, also drauf natürlich, aber davor oder dahinter, hat, glaube ich, keinen Grid. Es sei ja noch so klein. Weil gerade die Schwankung ist auch das, was eigentlich geil ist. Ich habe gerade letzte Woche so ein Drumloop von Scary Pockets ausge... Entmäuset, wisst ihr, was ich meine? Also quasi die Tracks separiert, weil ich mit einer Band die Nummer gespielt habe und die hat keinen Drummer und dann habe ich in den Drumloop so gemacht und habe dann nochmal reingehört, habe dann an einer Stelle auch noch einen Shaker draufgespielt und ganz ehrlich, das war eine ganz schöne, Editiererei, den Shaker auf den Loop zu kriegen, weil auch der Loop in sich völlig, also jetzt mal mathematisch unteilt war, aber unfassbar groovt. Also auch wenn die Sachen teilweise nebeneinander liegen und so. Und das ist dann eben nicht in einem Grid immer auf der dritten Septole hinter dem Beat, sondern ist wirklich mal davor, mal dahinter und es shaked und moved irgendwie. Genau. Kommen wir aber zu der Frage, was würdest du jetzt jemandem antworten, der zu dir kommt? Nehmen wir an, du hast so einen Chor mit sehr vielen Menschen und dann kommt einer zu dir und sagt, bei mir ist Hopfen und Malz verloren. Rhythmus, ich bin unmusikalisch und ich singe halt ein bisschen mit, weil, keine Ahnung, meine Frau schleppt mich mit, so nach dem Motto. Was sagst du dem? Das heißt, wie positiv begegnest du dem? Weil du bist ja, sonst würdest du es auch nicht machen, du bist natürlich der Auffassung, wie wir alle, oder hoffentlich, wie wir alle beim Dirk, weiß ich es nicht. Und bei dir, Daniel, vermute ich es einfach nur stark. Es gibt keine unmusikalischen Menschen, man kann alles erlernen. Bin ich total bei dir, absolut. Ich würde immer sagen, es ist völlig klar, dass es Begabungen und Neigungen gibt. Also ich sage dann immer, mein Beispiel aus meiner Schulzeit, ich war unfassbar unsportlich. Also das Schlimmste, das Schlimmer als jede Lateinklausur, waren Bundesjugendspiele bei mir. Ganz furchtbar. Also ich habe es irgendwie beim Bodenturnen nie über die Rolle vorwärts geschafft. Und die auch nur mit Punktabzug. Also wirklich, wirklich Hopfen und Malz verloren. Aber ich behaupte heutzutage, ich bin jetzt nicht per se unsportlich gewesen, sondern es hat mich nicht gekickt und ich war nicht begabt. Das spielt ja oft zusammen. Und ich will mir was hinzufügen, vielleicht hast du es einfach auch nicht so passioniert gezeigt bekommen, dass es dich gekickt hat. Das ist der nächste Schritt, genau. Was ich auch dann immer noch sage. Also A, habe ich echt Bock darauf, was zu machen, also in irgendeinem Feld mich weiterzubilden, zeigt es mir jemand ordentlich, kann es mir wirklich auch erklären und hilft mir, von A nach B zu kommen. Und dann sind die Lerngeschwindigkeiten natürlich unterschiedlich, aber solange ich Spaß dabei habe, gibt es überhaupt keinen Grund, da nicht weiter dran zu bleiben. Genau, Dirk kriegt den grünen Rand um sein Bild, deswegen dachte ich, er wollte was sagen. Nö. Nein, ich bin völlig bei dir und sehe es völlig genauso. Also ich habe immer Schwierigkeiten mit dem Begriff Talent. Es ist schöner wie du sagst, Begabung, weil ich denke mal, ich sage immer, ey, wenn dir etwas Spaß macht, oder es ist ja so diese typische Frage, die wir immer wieder als Lehrer kriegen, habe ich denn Talent, habe mein Kind Talent, wo ich dann denke, hey, macht es dir denn Spaß? Das ist die Frage. Das ist die Frage. Macht sehr Spaß. Absolut. Also ich habe das auch manchmal auch, ich habe viele erwachsene Schüler. Also ich habe seit ganz vielen Jahren das Konzept, dass ich keine Verträge mache mit meinen Schülern, sondern nur so Zehnerkarten verkaufe. Und die Schüler in so bestimmten Slots, die ich dann quasi freigebe, sich für Unterrichtsstunden eintragen. Und dadurch bekommst du wirklich viele Erwachsene auch, die sagen, ich habe nicht jede Woche Zeit. Oder wenn ich jetzt irgendwie mit der Firma unterwegs bin oder irgendwie gerade ein krasses Projekt habe, muss ich einfach mal einen Monat Pause machen, habe keinen Bock immer durchzubezahlen. Also kleiner Tipp an alle Unterrichtenden da draußen, wenn ihr das zusätzlich noch anbietet, für alle, die das noch nicht machen, ist es eine total gute Sache, um noch ein breiteres Portfolio an Schülern zu bekommen. Und die Erwachsenen, die sind ja oft so kognitiv schon total dabei und hinterfragen Sachen und die kommen manchmal an und sagen so, guck mal, ich spiele jetzt schon so und so lange bei dir. Ist das jetzt genug, was ich schon kann? Oder müsste ich nicht schon viel weiter sein? Das ist genau das, was du sagst, Dirk. Dann frage ich auch immer, mach dir das Spaß, kommst du gerne her? Ja, total. Im Grunde genommen ist damit deine Frage schon beantwortet. Ich verstehe sie, aber sie ist eigentlich relativ irrelevant. Und ja, für das, was du an Zeit da rein investierst, ist es völlig okay, wie du spielst. Weil du kannst nicht jeden Tag eine Stunde üben. Punkt. Und wenn du dreimal die Woche eine Viertelstunde schaffst, ist das super, aber dann kommt man natürlich auch langsamer weiter, aber das Wichtigste ist, dass du Spaß dabei hast. Und ich glaube, gerade beim Thema Rhythmus ist es eine Sache, die ist so simpel, dass ganz schnell auch Lernerfolge und Spaßerfolge da sind. Also wenn ich zum Beispiel eine Gruppe von Leuten da habe und mache eine Body Percussion mit denen, dann mag ich das total, also man lernt ja die Leute damit total kennen. Habt ihr beide auch bestimmt schon mal mit einer Gruppe Body Percussion gemacht, oder? So zehn Leute vorstehen oder 20 oder 50 und man spielt und man weiß genau, wenn man es ein bisschen gemacht hat, wie gut die Gruppe wirklich ist. Also es gibt so ein paar Lackmustest Pattern, also wenn ich Offbeats klatsche, weiß ich genau, okay, Achtel Offbeats fallen jetzt irgendwie noch schwer oder du klatschst ein Dreier-Grouping, dann kannst du immer gucken, was passiert auf der ZLZ3, klatschen sie die 3E oder die 3E und und dann merkst du sofort, sind die jetzt schon wirklich richtig fit oder müssen wir da nochmal ran. Und deswegen mag ich so diese Einfachheit oder Einfachheit von Rhythmus und dieses absolut Basismäßige fürs Musikmachen, so arg, weil das so viel darüber aussagt, wo ich selber als Musiker gerade stehe und wo es wirklich sich lohnt, den Hebel anzusetzen. Und ich glaube, das merken Menschen, wenn du mit denen so arbeitest, dass sie wirklich an einer Stelle abgeholt werden, wo sie gefordert werden, aber auch sofort ihr Potenzial sehen, sich zu verbessern. Ja, und gibt es denn auch, wenn du jetzt auch größere Gruppen hast und auch kleinere Gruppen oder Einzelunterricht, gibt es immer wieder mal Missverständnisse über Rhythmen, Rhythmus, die dir begegnen, die so auch so ein roter Faden sind in der gesamten Lehrerlaufbahn von dir jetzt? Also es ist eigentlich so das, was du eben gesagt hast. Weißt du, Rhythmus, das ist ja so vom Himmel fällt. Also ich habe keine Begabung rhythmisch. Also Rhythmus kann man entweder oder kann man nicht. Oder dass Menschen, die quasi dieses Time, Mikro-Time-Rhythmus-Konzept, also diese drei Stufen, überhaupt nicht verstanden haben, weil es ihnen noch nie jemand gezeigt oder erklärt hat, dass diese Menschen wirklich denken, Rhythmus wäre irgendwie so wie Fliegen fangen. Also irgendwo kommen die Schläge hin. Aber dass es wirklich einen Move hat, weil es auf dem Grid liegt, das verstehen die halt nicht und darum geht es gerade, denen das zu zeigen irgendwie. Aber das sind die hauptsächlich Missverständnisse, finde ich. Jetzt haben wir auch schon gesehen, wie du es vermittelst eigentlich. Wie wichtig ist dir die Körperlichkeit dabei? Body-Percussion haben wir ja schon besprochen, aber Klatschen ist ja jetzt nicht, ist auch eine Art von Body-Percussion, aber mit Body-Percussion haben wir natürlich auch die Oberschenkel, Brust, was weiß ich, alles mögliche. Weißt du was? Also das mache ich zum Beispiel relativ wenig, weil ich finde oft so, wenn das dann so extrem körperlich wird, dann hat man oft das Gefühl. Es ist mehr Choreo und es kann in bestimmten Zusammenhängen, also zum Beispiel, wenn man das mit Kids in einem bestimmten Alter macht, finde ich das auf einmal irgendwann peinlich. Also ich arbeite wirklich total viel mit Klatschen, mit unterschiedlichen Klatsch-Sounds und vielleicht mal mit dem Bein oder hier oben mal so, aber ich mache ganz wenig so, komplexe, ich sage jetzt mal multitimbrale Sounds oder Pattern, die quasi mit vielen verschiedenen Sounds arbeiten. Muss ich sagen. Also ich finde immer so Rhythmusvermittlung ist für mich am leichtesten, auch wenn ich erstmal die verschiedenen Sounds weglasse und mich auf exakte Rhythmik konzentriere. Und gibt es dir aber noch so ein Pulsding mit, weil viele lassen dann zum Beispiel, auf der Stelle gehen. Rechts, links, sowas. Also wenn ich so Session mache mit Leuten, also das ist zum Beispiel das, was ich an der Popakademie auch mache, immer Donnerstag morgens ist Rhythmic Training. Da habe ich dann so drei bis vier Kurse, die nacheinander bei mir reinkommen, immer so eine Stunde und da starten wir immer mit einer Bodypercussion, wo wir laufen, ich was vorklatsche und sie es nachklatschen oder mittlerweile machen wir total viel mit der App zum Beispiel. Und. Das finde ich ganz wichtig, also ist ja auch beim Drums spielen, beim Üben total wichtig, dass man wirklich einen Puls spricht, einen Puls hat, einen Puls läuft, also, total wichtig, was ich immer spannend finde, ist, wenn man es umdreht, wenn man auf einmal den Puls klatscht und oben den Rhythmus. Da oben drüber sprechen muss oder den Puls spricht und den Rhythmus klatscht. Also das ist wirklich spannend zu sehen, dass Leute, die es so rum gut können, auf einmal total strugglen, wenn man die Ebenen umdreht. Aber vielleicht einmal ganz kurz, um das nochmal wirklich deutlich festzuhalten, wie wichtig ist die sprachliche Ebene dabei, den Puls auch zu sprechen und nicht einfach nur in, das kennen wir alle, wenn wir unterrichten, wenn man sagt, zähl mal mit, aber ich zähl doch immer im Kopf. Und sagst immer, lautes Mitzählen ist effektiver und oder so. Jetzt haben wir hier einen absoluten Rhythmus-Profi. So, was kann ich jetzt demnächst meinen Schülern und Schülern sagen, wenn die sagen, ich habe ja beim Kopf gezählt. Warum ist das Laute, deutliche Aussprechen so wichtig? Weil du, wenn du die Mikro-Time mitzählst, also jetzt mal, gehen wir mal nur auf Achteln und du sagst wirklich eins und zwei und drei und vier und dann hat jeder einzelne Spot im Takt, also jeder der acht möglichen Slots hat einen Namen. Das ist schon mal total wichtig, dass ich mir diese Namensgebung angewöhne, weil jetzt mal weg von der Übung, die ich dann in dem Moment mit meinem Schüler oder der Schülerin mache, wenn ich in der Band spiele und wir uns alle einig sind und wir sagen, wir stoppen im dritten Takt auf drei und, dann weiß jeder so, one, two, three, two, two, three. Jeder, der das kennt. Und da muss ich nicht so, ah, ich muss das jetzt irgendwie mal spieß mir mal vor, dann behalte ich es mir und so weiter. Also die Namensgebung finde ich ganz wichtig beim Zählen. Und das wird oft unterschlagen. Man denkt, es ist einfach so ein Punishment, damit ich nicht schneller werde oder irgendwie sowas. Und dann ist es natürlich so, wenn wir jetzt mit so einem System arbeiten, wie jetzt zum Beispiel hier, ich halte mal wieder so eine Karte rein, so eine Rhythmbox-Karte und wir sagen, okay, die ersten beiden sind angekreuzt, dann ist es natürlich sehr hilfreich, wenn ich sage ein und und ich weise auf ein wird gespielt, wenn ich das spreche. Also ich habe einfach eine Ebene, die den Grid festlegt und weiß genau, wo ich hinspiele. Und dann ist auch diese Independence, die da passieren muss, dass der Grid durchgesprochen wird und ich oben drauf spiele. Also diese zwei Layer, eigentlich optimalerweise noch die drei Layer, weil ich ja mit dem Fuß auch am besten noch den Puls mitmache, während ich am Pad sitze zum Beispiel und das spiele. Das ist einfach eine Basic Independence, die ich als Drummer, als Drummerin brauche. That's it. Also. Und alles gesagt nach dem Motto. Und jetzt kriegen wir, wir haben es angesprochen auch, deine Rhythm-App. Das heißt, du hast die Rhythm-Box gemacht, das Kartenspiel, die Kartensysteme. Das ist jetzt schon ein paar Jahre auf jeden Fall am Start. Genau. Und jetzt bist du quasi digital, umgestiegen und hast das System der Karten, so kann man es ja eigentlich sagen, in eine App gepackt. Und das ist die Rhythm-App, die es für Android gibt und für iOS zum Download. Es gibt auch eine Trial-Version. Weil du es gerade sagst, was ganz wichtig ist, weil die meisten Leute jetzt dann sagen, ich habe die nicht gefunden. Die gibt es nicht im App-Store und gibt es nicht im Android-Store. Das hat einen ganz bestimmten Grund. Das ist eine Web-App, also eine PWA. Progressive Web App und viele von den Apps, die wir heutzutage benutzen, sind PWAs. Wir merken es aber gar nicht. Eine PWA ist im Grunde genommen nur dein Browser. Dein Browser stellt die App dar. Und was dann auch viele Leute eben nicht wissen, ist, dass wenn ich das als Homepage im Browser aufmache, dass ich aus dem Browser raus, egal ob ihr auf Android seid, auf iPhone, auch auf dem Desktop, auf dem Rechner, egal auch auf Mac oder PC, ihr das als App, als Anwendung wirklich richtig installieren könnt. Also das heißt, ihr habt ein Icon, wo ihr drauf drückt und dann geht die App auf. Ihr merkt gar nicht, dass das eine Browser-App ist. Aber dieses Browser-Ding hat ein paar ganz entscheidende Vorteile. Nämlich, es ist völlig egal, auf welchem Endgerät ihr das benutzt. Also wie gesagt, sogar auf dem Computer geht es, was ihr jetzt gleich seht. Also was wir jetzt gleich einblenden. Vielleicht können wir es schon mal einblenden gerade. Ich würde sagen, jetzt legen wir mal los. Das heißt, wer jetzt im Podcast ist, versucht uns bestmöglich zu beschreiben, was passiert. Alle anderen Podcasts sehen es natürlich. Auch nochmal geradezu, wer den Podcast jetzt nur hört, der kann trotzdem vielleicht mal sich nebenbei, wenn er eine ruhige Minute hat, die Trial von der App installieren und die Sachen, die ich jetzt quasi mache, mal ausprobieren. Und ansonsten lohnt es sich sehr, glaube ich, mal in den Vodcast dann reinzuhören. Unbedingt. Oder reinzuhauen. Und wer jetzt denkt, oh Gott, das finde ich ja nie die Stelle. Wir haben auch heute im Podcast schon drüber gesprochen, das heißt eigentlich nicht heute, aber in diesem Podcast, Dirk und ich haben die ganze Zeit schon vorproduziert. Wir haben ja drüber gesprochen, es ging ja darum, dass unsere Podcasts ja immer so lange sind, wo wir das gar nicht so empfinden, aber es gibt ja immer die Kapitelmarke. Das heißt, wenn ihr jetzt im Podcast seid und ihr sagt, ich will es aber unbedingt gerne mal sehen, was wir alle absolut empfehlen, geht auf YouTube. Es gibt auch bei YouTube eine Kapitelliste, wo wir jetzt quasi dann auch sehen, ihr könnt direkt draufklicken. In der YouTube-Beschreibung, klickt ihr auf dieses Kapitel, was jetzt Rhythm-App heißt wahrscheinlich, wie ich es benenne, weiß ich nicht ganz genau. Aber dann springt nämlich YouTube direkt an die richtige Stelle und ihr müsst nicht irgendwie rumscrollen und suchen, sondern ich sage mal, diese Dienstleistung stellen wir euch kostenfrei zur Verfügung. Super. Also finde ich sowieso richtig cool. Ich höre selber total gerne Podcasts und ich finde es manchmal so cool, dann auch die Typen wirklich zu sehen. Also das genieße ich sehr, wenn du mal im Kaffee zu Hause sitzt und eben nicht nur hören willst, sondern währenddessen auch mal Winnie mit seinem Breakfast-for-Winnie-Podcast, solche Leute sehen, finde ich sehr empfehlenswert, sehr cool. Also ich hoffe jetzt mal, dass ihr es seht, dass ihr auch alle meine pinke Maus seht. Also das ist jetzt wirklich die Anwendung auf dem Laptop. Und wie gesagt, es geht genauso, ich halte es vielleicht auch mal in die Kamera, es geht genauso auch auf dem Handy. Das wäre jetzt irgendwie die Handy-Anwendung. Und ihr müsst es aber wirklich aus dem Browser raus als App installieren. Und wenn ihr die App öffnet, ich weiß nicht, wie es bei euch war, ich glaube, ihr habt auch schon reingeguckt, Timo und Gerd. Und dann sieht die App so aus. Vielleicht sagt ihr doch beide mal, findet ihr das, als ihr sie geöffnet habt, war euch irgendwie klar, was man machen muss, kann, soll? Ich fand erst mal gut, es ist ja sowieso sehr intuitiv, sag ich mal. Aber man wird ja auch mit so einem kleinen Tutorial dadurch gelotst, erst mal mal die wichtigsten Funktionen kennenzulernen. Das hat gut geholfen, einfach zu sagen, okay, was bedeutet eigentlich dieser Button und dieser Button, was passiert dahinter? Manche Buttons haben ja auch Doppelfunktionen, das heißt, dreimal klicken, zweimal klicken. beschäftigt, sehr gut. Selbstverständlich. Und das wird alles in diesem Walkthrough schon gut erklärt und letztendlich ist es ja dann erstmal relativ klar und alles andere kommt dann mit der Anwendung, würde ich sagen. Ganz genau. Man kann ja sich auch nicht zerschießen. Nee, überhaupt nicht. Also das ist vielleicht auch noch eine super Sache an den PWAs, wenn ich jetzt quasi im Backend eine neue Version rausbringe, sobald ihr die App aufmacht, ihr habt immer die neueste Version, ihr müsst keine Updates. Das finde ich, ist ein Punkt, der ich total dafür spreche. So, also man sieht jetzt hier das Fenster, man sieht vier Zählseiten und jede Zählzeit hat zwei Kästchen und manche von diesen Kästchen sind angekreuzt und manche nicht. Das sind einfach acht Kästchen, vier mal zwei Kästchen von links nach rechts nebeneinander. Die heißen eins und zwei und drei und vier und, und wer uns jetzt gut zugehört, der hat der oder die weiß, dass es sich hierbei um Achtelnoten handelt. Jetzt drücke ich mal auf die Play-Taste, die direkt unten drunter ist und dann hören wir das. Ist laut genug für euch, oder? Ja. So, jetzt hört man drei Dinge, also man hört diese Claps, das sind die Kreuzchen, auf 1, 2 und und auf 4 und, also 2 und, und 1, 2 und und dann sieht man so den Cursor durchlaufen, man sieht genau, wo man ist und man hört aber auch noch den Click-Track, also eine Viertel-Kaubel und eine Achtel-High-Hat. Das kann ich aber auch ausschalten. Also ich kann jetzt zum Beispiel schon gleich im Mixer sagen, nee, ich mache jetzt mal hier die Mikro-Time, also die Achtel mache ich mal aus. Dann höre ich nur die Kaubel und den Rhythmus. Ich kann auch den ganzen Klick ausschalten, dann höre ich nur den Rhythmus. So, und jetzt gibt es, wenn ich jetzt die Karten hätte von der Rhythmbox, dann würde ich jetzt sagen zu meinem Schüler oder zu mir selber, ich möchte gerne einen neuen Rhythmus, also ich brauche neue Karten. Dann drücke ich einmal diesen Shuffle-Button und dann, ich mache das mal ein paar Mal hintereinander. Die Leute, die sich es anschauen, sehen, dass jetzt immer ein neuer Rhythmus generiert wird. Es werden immer neue Karten ausgespielt, sozusagen. Nochmal ganz kurz, die Kreuze verschieben sich immer jetzt an andere Positionen. Es werden mehr Kreuze, weniger Kreuze. Also im Grunde, werden so random mäßig Kreuze zugeteilt und es gibt jetzt aber auch die Möglichkeit, sich das nicht als Kreuzchen anzeigen zu lassen, sondern quasi die Rhythmbox-Karte umzudrehen und die Notation zu sehen. Es gibt so einen Noten-Button, den drücke ich oben und schon sehe ich das Ding in richtiger Notation. Also das heißt, jetzt hatten wir gerade, hatten wir hier ein Bild, da war die Eins und die Eins und angekreuzt, also die ersten beiden Kreuzchen, dann die Drei und und die Vier. Wenn ich das jetzt notiere, dann habe ich vorne zwei Achtelnoten, auf der zweiten Zählzeit findet nichts statt, das ist eine Viertelnote, auf der dritten Zählzeit habe ich nur die und, das heißt, ich habe eine Achtelpause und eine Achtelnote und auf der vierten Zählzeit eine Viertel. Wenn ich das jetzt immer so hin und her mache, dann lerne ich ganz schnell die Figuren. Und es gibt einen weiteren. Super Feature, was mir hilft, die Figuren zu lernen. Dafür gehe ich jetzt mal unten rechts in die Settings für alle, die es nachmachen wollen. Da ist dieses kleine Zahnrad. Und wenn ich jetzt hier runterscrolle, dann sieht man unglaublich viele Einstellmöglichkeiten. Und wenn ich jetzt diesen großen grünen Button deaktiviere, dann seht ihr, dass hier verschiedene, ich bin hier auch gerade auf Englisch, ich kann es mal gleich auf Deutsch noch umstellen, aber dass man viele verschiedene Funktionen damit freischaltet. Ich gehe wieder zurück in den Homescreen Und jetzt sehe ich, ich habe viel mehr Buttons unten, viel mehr Funktionen. Wenn ich jetzt auf Achtel-Mikro-Time bin, dann gehe ich in meine Bibliothek. Da stehen die Bücher. Das ist dieses Ding, was so ein bisschen aussieht wie ein Bücherregal. Ich klicke da drauf und dann seht ihr schon, die Achtel sind angewählt. Das ist meine Sprache, meine Mikro-Time, in der ich gerade bin. Ich kann die Achtel anklicken und dann öffnen sich alle vier Optionen, Achtel zu spielen. Nämlich entweder auf dem ersten Kreuzchen zu spielen, auf dem ersten Kästchen, oder beide Kästchen anzukreuzen oder nur das zweite Kästchen anzukreuzen oder gar keins. Das sind die vier Optionen, von denen wir eben gesprochen haben, die es in 8 Mikro-Time gibt. Ich kann mir das auch in Noten anzeigen lassen in diesem Menü. Und jetzt kann ich einfach sagen, wenn ich zum Beispiel einen Schüler, eine Schülerin habe, die überhaupt keine Notenerfahrung hat, dann mache ich es total simpel. Ich wähle nur erstes angekreuztes Kästchen, also eine Viertelnote und ich wähle zusätzlich noch eine Viertelpause, also keine angekreuzten Dinger. Dann mache ich zu und wenn ich jetzt wieder eine Shuffle Button drücke, dann seht ihr, dass immer nur Rhythmen entstehen, die diese beiden Dinge benutzen also es ist nie ein Und angekreuzt, sondern immer nur Beats, ich kann das auch wieder auf Notation stellen und jetzt kommt der eigentliche Clou das was ich, als ich die Rhythmbox erfunden habe, sage ich mal, die Idee dafür kam wirklich aus Rhythmus Workshops, weniger aus dem Schlagzeugunterricht weil ich immer, zu den Leuten in den Workshops gesagt habe, Leute, wenn ihr heim geht, bastelt euch einfach so aus Karteikarten ein System, wo ihr alle Möglichkeiten draufschreibt, jedes Ding viermal, ihr schmeißt das in eine Box, die Box stellt ihr neben eure Kaffeemaschine und immer wenn ihr euch einen Kaffee zieht, dann zieht ihr vier von den Karten raus und übt den Rhythmus, der dann rauskommt. Das war die Grundidee für die Rhythmbox. Und ich habe dann damals schon gedacht, als ich dann selber gemerkt habe, okay, ich mache das jetzt mal selber und verkaufe das mal in den Workshops, weil die Leute sagen hinterher immer so, ich habe jetzt doch nicht gebastelt. Dann habe ich gedacht, eigentlich bräuchte man eine App dafür und habe wirklich zehn Jahre lang dieses Ding im Kopf gehabt und eine ganz wichtige Funktion, die die App haben sollte, war, mir das Mischen der Karten abzunehmen und auch das Hinlegen der Karten. Das heißt, es gibt hier eine Funktion, die heißt Arranger. Das ist dieses Ding mit den vier Quadraten. Und wenn ich da draufklicke, dann werden mir hier eine gewisse Anzahl von Takten, also die ich frei wählen kann, zwischen 1 und 16 Takten, jetzt sind wir mal meinetwegen auf zwei Takten, werden mir dargestellt als Blöcke, wie in so einer DAW, also wie in so einem Recording-Programm. Und ich kann dann sagen, im Takt 1 hätte ich gerne die Noten. Im Takt 2, oder machen wir es anderswo, machen wir mal im Takt 1 die Kreuzchendarstellung, im Takt 2 die Noten und dann im Takt. 1 und 2 möchte ich immer den Rhythmus auch hören und ich möchte auch immer, dass das Metronom an ist. Das kann ich für jeden Takt einzeln bestimmen. Und dann mache ich das Ding aus. Ich möchte mal hier noch eben die Notenvorschau ausmachen, weil das uns sonst verwirrt. So, und wenn ich jetzt schalte, dann wird ihr merken, dass immer die, wenn ich jetzt auf Play drücke, dann wird sich die Notendarstellung immer ändern, und es wird nach zwei Takten ein neues Pattern gezogen. Mal gucken, was passiert. Dann lass mal loslaufen. Jetzt müssten die Noten kommen. Ganz genau. Und jetzt kommt ein neues Pattern. Wieder in Kreuzdarstellung. Jetzt wieder als Note. Und so weiter. Also kann man es nachvollziehen? Ja, also dieser Arranger ist eigentlich total wichtig, weil ich kann wirklich auch ganz lange Längen, von Takten jetzt machen, kann mir immer Noten anzeigen lassen, zum Beispiel kann es auch jetzt stumm schalten und sagen, ich lasse mir es zum Beispiel nur im letzten Takt vorspielen und dann ist es für mich wie so eine Art Kontrolle. Ich mache es mal ein bisschen schneller, nicht so lange warten müssen. Also jetzt machen wir es mal ein bisschen komplexer, wir nehmen wieder alle Achtel dazu in der Library. Jetzt haben wir wieder alle Achtel-Optionen und jetzt brauchen wir auch einen Takt-Vorzähler, damit wir wissen, wann es losgeht. Jetzt werden wir einen Takt eingezählt und dann müssen wir das Ding spielen. 1, 2, 3, 4. Jetzt spielen wir. 3, 4, 1, 2. 3, 4, 1, 2. Jetzt im vierten Takt spielt die App uns das vor und wir hören, ob wir richtig waren und dann kommt das nächste Pattern. Das ist so die Art und Weise, wie man hier in dem Homescreen erst mal damit arbeitet. Man kann dann auch, wenn man sich auf einen Pattern konzentriert hat und ein, bestimmtes Notenpattern ein bisschen geübt hat, dann kann man hier unten in den Multibar gehen und da wird einem das komplett dargestellt wie so ein Notenblatt. Da kann ich auch sagen, je nachdem wie meine Auflösung ist auf meinem Smartphone oder so, ich möchte gerne zwei Takte in einer Reihe haben, dann ist es so. Ich kann das ganze Ding auch umschalten und es quasi, wenn ich in Home bin, wieder auf Light-Mode. Wenn ihr nicht so einen dunklen Mode haben wollt, dann ist es alles eher so weißes Blatt Papier. Und man kann sich dieses ganze Ding jetzt vorspielen lassen. Und immer wenn man unten angekommen ist, dann scrollt er wieder nach oben und spielt das im Loop durch. Also das heißt, man hat im Handumdrehen für sich selber und auch für seine Schüler eine komplette Leseübung nur mit dem Material kreiert, das für den Schüler, für die Schülerin relevant ist. Und das finde ich einen echten Gamechanger. Also jedenfalls für mich, weil ich das im Unterricht und auch beim selber Üben oft kenne, dass ich für eine bestimmte Anwendung irgendwas haben will. Also zum Beispiel, wie gesagt, hier ein Schüler, eine Schülerin, die können jetzt wirklich erst Viertel- und Achtelnoten lesen. Und dann möchte ich gerne ein Reading haben, was wirklich nur das macht und noch keine Offbeats zum Beispiel. Oder jemand möchte gerne in sieben Viertel lesen. Dann gehe ich einfach hier oben rein und stehe auf sieben Viertel. Bitte schön, habe ich das ganze Ding in sieben, auch im Multibar. Und es wird mir immer vorgespielt und ich kann es auch immer so einstellen, dass ich zuerst lese und dann die App danach vorspielt, also ich habe ganz viele Kontrollmechanismen, und was jetzt noch ein sehr nice Feature ist, was ich mir immer gewünscht habe, ich weiß nicht, wie macht ihr das im Unterricht oder auch für euch selber? Arbeitet ihr viel mit Readings? Du hast eben schon zum Cooperation erwähnt, Dirk, oder macht ihr viel mit New Breed, zum Beispiel solche New Breed Readings, die dann quasi technisch anwenden oder als Basetram-Figur lesen oder so? Ist das Bestandteil für euch selber oder auch im Unterricht? Also ja, definitiv. Also das ist für mich immer ein total wichtiges Ding gewesen. Und ich weiß nicht, wie euch das geht, wenn ihr zum Beispiel jetzt sagt, okay, ich habe einen Ostinato, was ich mit den Händen übe und ich will meine Bassdrum dagegen freikriegen. Und dann nimmt man sich irgendein Reading und es fängt ständig irgendwie mit einer Pause an oder es hat irgendwie zu viele Sechzehntel hintereinander, um es mit der Bassdrum zu spielen. Und vor allen Dingen ist die Bassdrum ständig auf 2 und 4, wo der Backbeat hinkommt. Mich nervt es immer. Nicht, dass man nicht auch üben muss, die Base-Ram und die Snare schön teilt aufeinander zu kriegen, klar, aber wenn das permanent passiert und nur so Fantasie-Grooves entstehen, die eigentlich nicht passieren in der wahren Welt, dann finde ich oft so die Anwendung so ein bisschen fragwürdig. Und deswegen habe ich bei der App das jetzt so eingebaut, also wir gehen jetzt mal auf 16, da haben wir mehr Möglichkeiten, also 16, man sieht jetzt, ich mache das 16. Fenster auf und man sieht jetzt alle 16 Möglichkeiten, also quasi wie diese Benny-Grab-Letters. Und jetzt gehe ich in ein Menü, das heißt Lock & Force. Und ich kann jetzt in diesem Menü, die komplette, wenn ich da draufgehe, die komplette Mikro-Time des ganzen Taktes sehen. Ich kann jetzt sagen, ich klicke jetzt auf einen Mikro-Time-Wert zum Beispiel nur auf die 1 vorne und wenn der rot ist, dann ist der verboten. Wenn er grün wird, dann ist er erzwungen. Das heißt, ich möchte einen Rhythmus kreieren, der immer die 1 hat. Ich möchte keine Pause vorne. Ich möchte aber auch einen Rhythmus haben, der auf der 2 mir eine Pause lässt und der mir auf der 4 eine Pause lässt. Also mache ich die 2 und die 4 rot. Also 1 muss immer sein, 2 und 4 dürfen nicht sein. Jetzt wähle ich mir hier ein paar Muster aus, die so typisch für Bassdrum sind. Also das heißt, die ganzen langen Sechzehntel-Ketten, so vier Sechzehntel hintereinander und so, solange ich jetzt nicht Double Bass üben will, sind die nicht so relevant für mich. Also nehme ich die nicht. Ich nehme mal vielleicht hier unten noch die eine. So, jetzt gehe ich auf Pattern generieren. Und jetzt sieht man, dass immer, wenn ich jetzt hier aus dem Arranger rausgehe, dass immer Muster entstehen, die zwei und die vier immer frei haben und vorne immer mit der Eins anfangen. Also wenn ich jetzt hier einen Groove spiele. Und so weiter. Also man hat wirklich immer relevante Bassdrum-Pattern, um Bassdrum-Independence zu üben. Und wenn ich das jetzt mit dem Automatisierer mache, also mit dem Arranger, dann kann ich den mir zum Beispiel immer vier Takte lang vorspielen lassen, mitspielen und dann schaltet er automatisch um, während ich übe. Also das heißt, ich kriege einen tierischen Flow beim Üben, weil ich habe auch immer die Kontrolle im Ohr, wenn ich will, kann sie auch ausschalten, kann nur lesen, und das ist echt ein Game Changer für mich also ich lieb das damit zu üben klar, dann macht man jetzt vielleicht, wenn man schon ein bisschen länger spielt, macht man so Sachen dass man das gleiche Ding in Fünfviertel macht und man lässt sich ein Ding vorspielen, und spielt dann Fünfviertelruf dazu oder man denkt, okay, das sind jetzt die Kicks von einer Band die ich mitspielen muss und ich soliere da drüber dafür ist es ganz hilfreich zu wissen dass man die kompletten Sounds austauschen kann. Also wir haben jetzt gerade so standardmäßig einen Clap und eine Glocke gehört. Man kann aber auch sagen, ich möchte gerne als Rhythmus eine Snare haben. Dann gehe ich einfach in das Soundmenü rein und gucke, was bietet denn für Rhythmus-Sounds an. Und dann nehme ich einfach eine Snare. Und dann klingt das Ganze so. One, two, three, four. Dann kann ich wieder sagen, Mikro-Time mache ich wieder an. Aber wenn ich Mikro-Time möchte, aber mir ist das mit den Sechzehnteln zu viel, dann schalte ich die einfach auf halb. Oder ich lasse das Ganze mal schaffen. Das würde ich jetzt bei dem Rhythmus nicht so arg. Ich schalte mir den Rhythmus um. Seht ihr, jetzt kommt gleich die Vorschau. Für den Shuffle brauche ich ein bisschen mehr Sechzehntel. Nehmen wir ein bisschen mehr Sechzehntel dazu. One, two, three, four. Ja, jetzt kann ich den Shuffle gerade ein bisschen einstellen. Das ist ein bisschen weniger hart shuffeln. Die Mikro-Time shuffelt auch wieder mit und so weiter. Also wirklich unendliche Möglichkeiten. Was ich auch sehr gerne mache, ist zum Beispiel die komplette erste Takthälfte sperren und hinten nur auf der 3 und 4 Rhythmen reinschieben lassen. Also da nehme ich auch meistens die, die so ein bisschen mehr 16 haben. Also lasse die oberen wieder weg mit nur einem Kreuzchen. nehme die, sorry, den muss ich dazu haben. So, und jetzt gehe ich wieder in Log Force und sage, ich verbiete quasi die ersten beiden Zählzeiten zu spielen und die hinteren lasse ich aber frei. Ich möchte auch auf jeden Fall, dass auf der 3 was kommt, dann habe ich immer den Anschlusspunkt. Sondern was jetzt passiert ist, ich habe immer halbtaktige Fills. Das heißt, ich gehe jetzt in den Ranger rein, sage, der soll mir das bitte mal alle zwei Takte neu mischen. Jetzt spiele ich einen Groove und immer im zweiten Takt spiele ich das, was hier steht, als Filme. One, two, three, four. So übe ich mit meinen Schülern mittlerweile Filz. Und die lieben das. Also man kann es natürlich jetzt das ganze Ding auch nicht alle zwei Takte wechseln lassen, sondern den gleichen Rhythmus über viele Takte stehen lassen. Also man kann die ganze Schleife auch wieder 16 Mal wiederholen, sodass ein Schüler echt ganz lange Zeit hat, dieses Ding erstmal nur auf der Snare zu spielen, dann zu verteilen auf Snare und Toms und so weiter. Wenn ihr Leute in der Band habt, die keine Schlagzeuger sind, das ist ja oft der Fall, dann kann man das Ding auch einfach umstellen und kann sagen, der Rhythmus, der jetzt hier angezeigt wird, der wird randommäßig auf alle 16, auf verschiedene Töne verteilt. Also passt mal auf, was jetzt passiert. Ich nehme eine Shuffle mal wieder raus, damit so ein bisschen gerader wird. Wenn ich jetzt losgehe, passiert Folgendes. Das heißt, aus unseren Rhythmen werden Melodien, wenn man das jetzt ein bisschen langsamer macht, dann kann man super als Saxophonist sagen, ich möchte jetzt nur die und die Töne, also man kann die Töne auch reduzieren, zum Beispiel nur zwei Töne nehmen und man übt den Rhythmus auf zwei Tönen hin und her oder als Gitarrist, also man übt eigentlich Lines zu improvisieren. Oder Timo, wenn ich an deine nicen Swing-Independence oder generell Swing-Comping-Sachen denke, wenn du sowas jetzt quasi in Achtelnoten machst, also gehst quasi komplett auf Achtel und machst aber jetzt wieder den Swing rein, dann würde es tierisch Spaß machen, die Dinger zu compen. One, two, three, four. Also könnte man super als Comping-Übung nehmen. zum Beispiel. So, wenn ihr jetzt das ganze Ding die ganze Zeit gemacht habt, vielleicht habt ihr sowas mit einem Schüler jetzt im Unterricht gemacht. Oder ihr habt das, ihr habt es quasi am Pad geübt oder am Set oder habt es für euch selber geübt und ihr wollt aber die Einstellungen nicht verlieren. Dann gibt es so ein ganz nice Menü, das heißt, ihr habt einen Snapshot und da kann ich jetzt einfach doppelt draufklicken, kann sagen Schlagabtausch. Ist richtig geschrieben? Ja. Safe. Und dann speichert er mir alle Settings der App so. Mache ich bei meinen Schülern ganz oft, wenn wir was geübt haben, dann heißt das Hausaufgabe 23.04.2026. Und wenn die das nächste Mal wiederkommen oder wenn sie zu Hause sind, dann klicken sie auf die App und wissen sofort, das sind die Settings für meine Hausaufgabe. Das übe ich jetzt. Genauso kann man auch von Hand hier auf diesen Speicherbutton, man hört jetzt immer so ein kleines Geräusch. Tick, tick, tick. Also von Hand kann ich jetzt zum Beispiel die Rhythmen, die immer neu entstehen, speichern. Immer wenn es dieses Geräusch gibt, dann speichert den Rhythmus. Wenn ich jetzt doppelt draufklicke, kann ich das Ding als PDF exportieren. Ich hoffe, dass man das jetzt auch sieht. Das seht ihr, glaube ich, jetzt nicht, weil es nicht das Fenster ist. Kann ich mal eben... Du müsstest das andere Fenster öffnen, können wir es ja sehen. Seht ihr es jetzt? Nee. Ja, genau. Also seht ihr, das ist jetzt eine exportierte PDF, wo die letzten sechs Rhythmen, wo ich immer auf Speichern gedrückt habe, wo die exportiert sind und das könnt ihr eurem Schüler, eure Schülerin dann einfach per WhatsApp oder so schnell aus dem Unterricht schicken. Das heißt, ihr könnt, während ihr das Ding übt, könnt ihr das speichern. Und zwar, das habe ich jetzt gerade nicht gut gezeigt. Ich mache das mal wieder zu und gehe wieder zurück zum Rhythm-App. Sekunde. Es gibt diese Funktion des Speicherns eben auch als automatische Funktion. Äh... Hat er jetzt? Seht ihr es wieder? Wir sehen das ja. Sorry, dass ich immer so dumm nachfrage. Genau. Also wenn ich jetzt hier in den Settings, in die Speicheroptionen gehe und sage Auto 16, dann speichert ihr immer automatisch die letzten 16 Pattern. Das heißt, ihr sitzt am Pad, übt mit eurem Schüler oder Schülerin, ihr habt fünf Minuten geübt und dann sind die letzten 16 Dinger in dieser PDF drin. Die exportiert ihr, bitteschön, Hausaufgabe, ab ans Set. Das heißt, ihr generiert Unterrichtsmaterial, während ihr spielt. Stichwort fünf Minuten, Doppelklick auf Play. Ihr sagt eurem Schüler, eurer Schülerin, übe das bitte fünf Minuten am Tag. Dann machen sie den Autostopp und sagen, fünf Minuten bitte. Und wenn ich jetzt das übe, dann sieht man den Counter runterlaufen und dann stoppt das Auto nach fünf Minuten. Das heißt, ich habe heute schon geübt, ist total inspirierend. Fünf Minuten, einmal muss der Counter runterlaufen und es ist nicht mehr so dieses wie lange muss ich das denn üben oder so. Weil fünf Minuten am Tag ein bestimmtes Ding üben, wisst ihr alle, funktioniert total super und gibt echt einen total schnellen Erfolg. Doppelklick, Stichwort üben, Doppelklick auf den Tempo-Button macht eine Tempo-Automation. Das heißt, wenn ihr an mehr, schnellerem Timing sozusagen mit euren Schülern arbeitet, dass sie eine Übung schneller spielen wollen, was weiß ich, Achtelgroove mit einer bestimmten Bass-Tram-Figur, dann programmiert ihr einfach die Bass-Trump-Figur in der Rhythm-App und macht, den Tempo-Range meinetwegen von 60 bis 120 und sagt, Tempo changes, also Tempo verändert sich alle zwei Takte, könnt ihr auch verschiedene Takte angeben, also von 1 bis 16 um 1 bis 5 BPM. Und wenn ich das dann starte, dann sieht man, dass jetzt alle zwei Takte oben, der geht schön langsam los, alle zwei Takte geht jetzt gleich oben von 60 auf 62 und 64 und so weiter, dass ihr jetzt das zweite Takte. Sorry, ich hatte drei Beats eingegeben, das ist auf 63. Es wird immer schneller und wenn es das Zieltempo erreicht, bleibt es stehen. Habt ihr Fragen bisher? Ich mache jetzt gerade voll die Tupperware. Nein, also man merkt einfach, man merkt einfach, dass da jemand sich Gedanken gemacht hat, der absolut aus der Praxis kommt, unfassbar viel Unterrichtserfahrung hat, selbst viel unterrichtet hat weil letztendlich hätte ich jetzt gesagt, also es fehlt an gar nichts. Du kannst es weiterleiten, du kannst es verändern. Du hast Warnschafel drin. Es ist unfassbar und umfangreich, was man auf den ersten Blick gar nichts sieht. Du denkst, okay, ich habe jetzt hier meine Kreuzchen, aber was da alles dahinter steckt, in der Tiefe, es ist unfassbar. Also was ich noch nicht erwähnt habe und was für uns, glaube ich, als Lehrer total wichtig ist, aber auch zum eigenen Üben, dass es einen Sequencer gibt. Das heißt, ich kann selber, also dieses Random-mäßig ist natürlich schön, aber es ist auch nice, selber Pattern zu programmieren. Das heißt, wenn ich den öffne, das ist hier links dieses Ding, da geht unten so ein Panel auf und jetzt gehe ich am besten oben in die Kreuzchendarstellung und ich gehe auch mal wieder in den 16, weil das einfach so ein bisschen interessanter ist. Und jetzt, wenn ich einen Sequencer aufmache und den ersten Button drücke, also jeder Slot hier unten von den acht Slots repräsentiert einen Takt. Wenn ich jetzt auf Save klicke, dann speichert er das Pattern, was oben steht, in den Sequencer rein. Das heißt, wenn ich jetzt abspiele. Dann spielt er genau diese Pattern. Und ich kann aber an dem Sequencer dann auch sagen, wie er es darstellen soll, ob er es in Noten darstellen soll, ob er es vielleicht gar nicht darstellen soll. Gibt es auch gute Anwendungen, wenn ihr gar nichts seht, sondern nur hört. Und so kann man bis zu acht Takte hintereinander speichern. Sogar, das ist jetzt das neueste Feature seit dem Update letzte Woche, wirklich pro Beat in einer unterschiedlichen Mikro-Time. Das heißt, ihr könnt pro Beat entscheiden, ah, ich bin, erster Beat habe ich zwei Achtel, zweiter Beat habe ich drei Trionen, vierter Beat habe ich vier Sechzehntel und auf dem fünften Beat bleibe ich einfach mal auf der Eins stehen, da werde ich wieder eine Achtel Mikrotreiben. So, dann klingt das so, ich mache mal den nervigen Vorzähler aus und den brauchen wir jetzt nicht, Achtung! Sorry, ich mache den hier auch wieder auf. Ah, ich habe, sorry, ich habe den Shuffle noch an, zu viele Möglichkeiten. Ich muss den Shuffle einmal resetten, sonst kann man es nicht gut hören. So, jetzt. Wenn es in Multibar geht, dann wird es auch sofort als Kreuzchen oder als Note dargestellt. Das heißt, die Acht-Takte, die ihr dort selber programmiert, könnt ihr auch sofort als Notenblatt hier darstellen und unten mit einmal Klick auf Speichern auch in die PDF reinschieben. Könnt ihr auch sofort mitgeben. Also eigene Acht-Taktige Snare-Etüten erstellen, gar kein Problem. Das geht wirklich im Handumdrehen. Auch hier gibt es wieder so eine Speicherfunktion. Das heißt, wenn ihr irgendwie was komponiert habt, ein bis acht Takte lang und das voll cool findet, geht ihr auf den Speicher-Button. Und hier habe ich zum Beispiel Fünfer-Groupings schon mal abgelegt, seht ihr. Und auch diese Dinger könnt ihr wieder, habe ich eben, glaube ich, gar nicht gesagt, also die kann man per Code teilen. Also das heißt, wenn ich meinen Schüler, wenn ich meinen Schüler jetzt genau dieses Pattern schicken will, dann generiere ich einfach, dann gehe ich einfach hier auf Share und generiere ein Code. Die Current Sequence, also das, was ich gerade programmiert habe, wenn ihr jetzt eure App aufmachen würdet, dann könntet ihr diesen Code an der Stelle eingeben und ihr hättet jetzt genau das Ding, was ich jetzt gerade hier reinprogrammiert habe. Also auch eure Hausaufgaben sozusagen. Also das ist glaube ich auch gerade zum Unterrichten oder zum selber üben, wenn ich irgendwie eine Notation habe in meinem Notenheft und ich raffe nicht, wie der Rhythmus geht, das hacke ich mir da einfach schnell rein und dann spielt mir das Ding das vor. Es gibt noch eine Aufnahmefunktion, die finde ich momentan noch nicht so richtig gut entwickelt. Da werde ich auf jeden Fall noch was weitermachen. Und das ist auch, glaube ich, schon der Vorteil, also dadurch, dass ich das wirklich alles selber gemacht habe, die Leitung zum Entwickler ist extrem kurz. Das heißt, wenn jemand von euch das benutzt, dann könnt ihr im Grunde genommen mir einfach eine E-Mail schreiben und sagen, das funktioniert nicht, ich habe hier einen Bug und dann kann ich sofort gucken, innerhalb kurzer Zeit, woran es liegt. Meistens ist es echt ein User Error, der irgendwie an der falschen Installation oder sowas liegt. Oder typisches Ding bei iOS, wenn ihr ein iPhone habt, dann liest man nicht alles, was vorne steht und dann drückt man drauf und man hört nichts. Das liegt daran, dass dieser Stummschaltungsbutton an der Seite, der muss einfach ausgeschaltet sein. Also die Sturmschaltung im iPhone muss aufgehoben sein, sonst funktioniert der Sound in solchen PWA-Apps nicht. Genau, aber das Ding habe ich wirklich im Februar, glaube ich, erst angefangen zu schreiben und habe wirklich seitdem wirklich viele Stunden verwendet. Das sind lange Nächte gewesen. Es ist eine Frage noch gewesen, wie viel Zeit es dazu gibt. Also ich habe auch nie erwartet, dass du es selbst gemacht hast, ohne jetzt der Zornart zu wollen, weil ich kenne mich, ich kenne den Dirk. Naja, alles gut. Ja, okay, man hat die Idee, man hat die Umsetzung, man macht quasi so ein Skript und das gibt man einem Programmierer und dann gehen eben verschiedene Versionen hin und her. Und du machst das alles selbst. Das macht, finde ich, nochmal ein ganzes Stück krasser, ehrlich gesagt. Warte, wenn ihr wollt, kann ich da noch zwei, drei Sätze dazu sagen. Ja, hau raus. Es ist so, dass, wie gesagt, diese Idee hatte ich schon vor zehn Jahren, als ich die erste Rhythmbox verkauft oder hergestellt und verkauft habe. Ich dachte, es muss eine App sein eigentlich. Und ich habe in den zehn Jahren immer Leute gesucht oder Kollaborationen oder wie man das nennt oder Leute, die mir irgendwie helfen können, das Ding auf die Straße zu bringen. Und es ist ganz einfach entweder am Können der Menschen, gescheitert, also gar kein No Front, aber jemanden zu finden, der Musiker ist. Eigentlich, du musst dafür Musiker sein, um das zu verstehen und so gut programmieren kann, dass das funktioniert, ist hard to find oder extrem teuer. Und es ist ein totales Nischenprodukt. Ich habe dann auch mal gefragt, an offiziellen Stellen sozusagen, was sowas kosten würde, du bist sofort fünfstellig. Und da habe ich immer gesagt, ey, ich kann jetzt irgendwie das nicht riskieren, 10.000 Euro plus auszugeben, um so ein Ding an den Start zu kriegen. Und dann kommt ein Ding ins Spiel, was uns Musikern momentan total viel Angst macht, nämlich KI. Und wenn ihr euch da anfangt mit zu beschäftigen, was mit KI möglich ist, dann kommt ihr ganz schnell an den Punkt, wo KI auch für euch Coden kann oder euch Coden beibringen kann. Und wenn ihr so ein bisschen Tech-Head seid und gerne nachts arbeitet, dann fallt ihr in den Rabbit Hole. Also das war dann wirklich so, ich habe im Februar, irgendwann habe ich mich an einem Sonntag, freier Sonntag, so cool Kaffee machen, mich mal aufs Sofa pflanzen, Laptop auf. was könnte ich denn heute mal Kreatives mit der Zeit anstellen? Und habe dann da mal ein bisschen recherchiert, wie kann KI einem helfen zu coden? Und dann war relativ schnell klar, dass, das auch schon mit Einsatz von Geld, also jetzt nicht kostenlos, sondern ich habe da schon auch richtig Kohle investiert, aber eben keine 10.000 Euro und viel Zeit und viel Herzblut und auch ein paar Menschen, die man so als Beta-Tester einsetzt und das dann irgendwie checkt. Da geht auf einmal wesentlich mehr als man denkt und ich finde also ich sage das auch ganz offen, dass es mit KI gemacht ist, weil ich finde es ein total tolles Beispiel dafür, dass eine Sache, die uns Angst macht, unglaubliche Möglichkeiten auch bietet. Es gibt immer zwei Seiten von einer Medaille und ich glaube und Dirk, du kannst es bestimmt auch bestätigen und Timo, du sicher auch, wir machen das jetzt schon so lange also dieses Musiker sein, Schlagzeuger sein von Musik leben, dass innerhalb dieser Zeit, in der wir das machen, sich das Business sowieso schon total oft gewandelt hat. Manchmal schlagartig und unverhofft wie bei Corona, manchmal durch Digitalisierung. Also ich habe früher in den Anfangs 15 Jahren meines Berufslebens unglaublich viel Studio gespielt. Also es war ein regelmäßiges Ding, dass ich mit meinem Schlagzeug mit dem Auto irgendwo hingefahren bin und habe Studiojob gespielt und wir haben drei Tage irgendwie aufgenommen. Das gibt es heute überhaupt nicht mehr. Also das Einzige, was ich studiomäßig mache, ist bei mir hier zu Hause recorden, so wie Dirk und wahrscheinlich du auch, Timo. Also jeder macht das irgendwie selber, aber es wird dadurch auch wesentlich billiger und auch ist eigentlich nichts mehr, was einem wirklich richtig zum Überleben hilft. Und ich glaube, wir alle müssen uns mit den Gelegenheiten abfinden und uns neu erfinden. Und ich finde, das ist so ein Beispiel. Man hat eine Idee und man kann auf einmal eine neue Möglichkeit für sich nutzen und was ganz anderes machen, von dem ich vor zwei Jahren noch nicht geträumt hätte, dass es geht. Gleiches Ding, wisst ihr noch, wenn du das erste Mal in einem Tonstudio wart, als ich das erste Mal in ein Tonstudio kam und so eine fette, was weiß ich, Neve oder was es war, Konsole gesehen habe und du irgendwie gedacht hast, niemals werde ich da spielen, niemals werde ich selber ein Torstudio besitzen, hätte jemand gedacht, dass wir irgendwann alle zu Hause bei uns im Keller oder woanders ein Torstudio haben, einfach ein Laptop, ein gutes Interface, ein paar Mikrofone und dann kann man eine CD aufnehmen. Punkt. Also erstmal ganz großen Respekt, das ist Wahnsinn, dass du dich auf die Beine gestellt hast. Komplett alleine, da kann man wohl Beifall klatschen. Aber nimm uns doch schon mal kurz mit, du hast jetzt schon den Aufnahmebutton erklärt. Kannst du schon Pi mal Daumen sagen, was so die nächsten Updates sein werden? Also das große Update war jetzt wirklich, dass man so MikroTime mischen kann, nicht nur im Arranger, ich klicke jetzt gerade hier ins Zoom-Fenster, das ist natürlich falsch, ich muss hier oben klicken, sondern auch die MikroTime hier mischen kann. Das heißt, wenn ich hier in dem random zufälligen Patterngenerator zwei MikroTimes anwähle, wenn jetzt alles klappt, dann müsste er jetzt genau, das seht ihr, zwischen Sechzehnteln und Triolen hin und her wechseln. Also das war echt viel Arbeit, das zu implementieren, weil das, also das schon, das war jetzt nicht so ganz ohne. Was ich auf jeden Fall noch machen möchte, ist, die Aufnahmefunktion ist momentan nur Audio, aber eigentlich schwebt mir eine Funktion vor, wo ich mit meinem Schüler, meiner Schülerin am Pad zum Beispiel sitze, und die Aufnahme drücke und Und wir spielen und dann nimmt er wirklich die Sequenz auf, die wir spielen und schickt das dem Schüler, der Schülerin zurück oder man kann das auch wieder teilen über einen Code, sodass die Schülerin nicht diese Random Pattern hat, sondern, das komplette Ding, was wir gemeinsam gespielt haben, so richtig als Hausaufgabenübung. Das fände ich noch total reizvoll. Also was natürlich auf der Hand liegt, was man super noch machen müsste eigentlich, wäre irgendwie eine Kontrollfunktion, dass die App einen hört und auch evaluiert, was man macht. Das habe ich im Kopf, aber das ist wirklich komplex. Das ist sehr komplex, weil das so krass vom Endgerät abhängt. Also wenn ich ein nicht so starkes Handy habe, kannst du das eigentlich vergessen. Das funktioniert kaum. Und dann kommt immer noch Apple mit strengen Sicherheitsrichtlinien daher, also so Mikrofon freischalten und zuhören und so. Ist bei Apple deutlich schwieriger als bei Android. Mal schauen, wo die Reise dahin geht. Ich glaube, was als nächstes wirklich eher dran ist, wäre so eine Community aufzubauen. Also mir schwebt eher vor, dass ich quasi rhythmische Tutorials programmiere und man dann quasi über diese Snapshot-Funktion hier reingeht. Also es gibt hier schon Presets, aber das würde ich gerne noch ein bisschen besser aufarbeiten, dass du quasi auch in die Presets reingehst und dann steht hier Lesson 1, und auf Insta und YouTube gibt es dazu ein Video, wo ich erkläre, wie man das macht und dann kann man einfach sich die Übung runterladen und hat vielleicht eine Community, die da auch drauf reagiert, wo wir irgendwie über Social Media in Kontakt sind. Also für all die, die die App benutzen, ihr könnt in die Settings reingehen und könnt ganz nach unten scrollen. Dann habt ihr hier Social Media Buttons, die ihr drücken könnt und dann auf die entsprechenden Kanäle kommt und mir da auch folgen könnt oder mir natürlich sehr gerne auch Nachrichten schicken könnt, ob was für euch gut funktioniert, ob was nicht gut funktioniert. Genau. Also das sind so die nächsten Dinge, die ich vorhabe. Gibt es die Möglichkeit, du hast das ja eben mit den Tönen gemacht, weil sowas finde ich ja immer Reiz. Aber ich habe ja immer ganz, ganz viele von meinen Übungen auch Ted Reed dann selber vertont. Könnte man, also Töne hast du ja, hast du auch einen Basston? Pass auf, ich wusste, dass du es reißt. Ich wusste, dass du es reißt. Pass auf. Also wir gehen, wir machen auch mal jetzt wieder hier mit 1 an Lock 4. Ach nein, ich clear ordne, dann mache ich vorne nur mal die 1 an und ich lasse auch mal die 2 und die 4 frei, dann können wir einen Groove draus machen. Und das habe ich tatsächlich, letzte Woche habe ich einen Bass mit reingenommen, also ihr geht hier in Sound und geht quasi in die Soundzuordnung. Und zwar hier auf Tone C. Das hätte ich auch schon mal, das habe ich ehrlich gesagt jetzt schlecht vorbereitet, weil ich hätte jetzt auch schon ein paar, das quasi als Soundset speichern können, habe ich noch nicht gemacht. Shame on me. Also ich mache jetzt mal einfach ein paar. Mega, damit hat ich jetzt noch nicht gerecht. Ist ja geil. Achtung, also wir haben jetzt vier verschiedene Basstöne. Jetzt lassen wir mal, dass wir das Ding mal springen. Wir gehen wieder auf eine zweitaktige Wiederholung. Das spielt uns immer vor. Sicherheitsmäßig shuffle es aus. Tempo machen wir mal entspanntes, 75 und machen die Tempoautomation aus, damit es nicht schneller wird. Jetzt gucken wir mal. Und das Coolste ist sogar noch bei den Sounds. Das seht ihr auch, wenn ihr in diese Slots reingeht. Also ihr könnt jetzt erstmal die Soundbank abspeichern, dass ich die jetzt auch mal... Sorry, ich muss doppelt klicken, die nenne ich jetzt auch mal Schlagabtausch. Das heißt, er speichert mir jetzt alle Sound-Zuordnungen, die ich hier habe. Und wenn ich jetzt nur mal, um mir zu zeigen, ich mache jetzt hier oben mal, für den Rhythmus, kann ich zum Beispiel auch eine Bassdrum nehmen, ja? Und wenn ich jetzt aber Schlagabtausch lade, ich hoffe, es funktioniert alles, dann ist oben wieder die Snare, habt ihr das gesehen. Also geht ja wieder quasi auf den alten. Und ich schalte quasi immer zwischen Tones und Rhythmus hier unten hin und her. Wenn ich Tones nehme, dann nehmt ihr unten diese Random Slots, also 8 Slots für jedes Rhythmus-Ding oder Rhythms macht dann quasi immer dann die Snare nur auf dem Beat oder also quasi auf dem Rhythmus. Genau, was ich zeigen wollte, was total nice ist, auf eurem Endgerät, wenn ihr hier drauf geht, dann kommt ihr in das Menü und hier gibt es einen Upload-Button. Das heißt, wenn ihr jetzt einen Favorite-Click-Sound habt, dann ladet ihr euch den einfach hoch und dann benutzt ihr den selber. Also man hat ja so Favorite-Click-Sounds, man denkt so, ah, die haupte ich jetzt irgendwie nicht wie das, was ich will und da könnt ihr, im Grunde genommen, könnt ihr dann auch mehrere Noten, was weiß ich, lasst euren Bassisten euch einfach mehrere einzelne Töne spielen, die müsst ihr natürlich ein bisschen zurechtschnippeln und die ladet ihr dann hier hoch und dann könnt ihr die da auch benutzen. Und also gerade hier, vielleicht auch zum Thema Updates, hab ich eben nicht dran gedacht, aber das war eine Sache, die ich, ich möchte diese Sound Library noch total verändern, also dass man auch schneller so ein komplettes Soundset reinladen kann, dass man vielleicht auch sagen kann, ey, wir sind jetzt echt in A-Moll, dass man eine Scale und einen Grundton angeben kann, sodass dass die Basspatterns noch so ein bisschen mehr musikalisch werden. Also vielleicht kriegt man es auch noch hin, dass so ein leichtes Pad noch mitspielt und man wirklich schon fast so ein Songgefühl hat. Also ihr seht, da ist unglaublich viel Potenzial noch, dieses Ding weiterzuentwickeln. Und wie gesagt, dadurch, dass der Step zum Entwickler so kurz ist, ich habe jetzt neulich bei uns im Studio mit dem Schüler gesessen, haben auch so an der App rumgespielt, hat mein Schüler gesagt, weißt du, was echt noch cool wäre? So eine Notizfunktion, wo ich mal irgendwie aufschreiben könnte, was ich geübt habe oder so. Dann habe ich einfach, wirklich das schnell gepromptet und es war wirklich innerhalb einer Minute hattest du hier im Snapshot-Menü oben die Notes. 18. Juni war jetzt beim letzten Schüler, 18. Juni bis 72 gekommen, habe ich da aufgeschrieben. Das heißt, du kannst dir selber in diesen Notes aufschreiben, wo du gerade bist. Vielleicht eine ganz wichtige Sache, also wir sind jetzt schon ziemlich tief drin, aber das ist, glaube ich, dann echt wichtig, dass ich es sage. Es ist eine PWA, das heißt, wir sind im Browser. Was machen wir alle bei unseren Browsern? Also erstens mal Cookies deaktivieren, ist ein bisschen schlecht, weil der muss ein paar Cookies schreiben. Also der muss so ein Browser auf total, wie nennt man so, inkognito und super datensicher schalten. Wenn ihr es aus diesem Browser heraus dann installiert, also wenn es ursprünglich in Safari aufmacht und dann aus Safari als App installiert, dann übernimmt der natürlich eure Sicherheitseinstellungen von Safari. Da kann es durchaus mal Clashes geben, weil wenn ich mir ein Pattern jetzt speichere, dann wird es natürlich im Browser-Cache abgelegt. Heißt mit anderen Worten, wenn ich jetzt meinen iPhone wechsle oder wenn ich meinen Browser-Cache lösche, weil meine Festplatte so voll ist, dann lösche ich die ganzen Daten mit. Alles, was ich gespeichert habe. Aber, da hat jemand dran gedacht, es gibt eine Backup-Funktion, ganz unten in den Settings, die euch aus allem, was ihr gespeichert habt, eine Datei schreibt. Das macht ihr immer in regelmäßigen Abständen, macht ihr ein Backup und das ist einfach nur eine Textdatei, die ist ganz klein. Die legt ihr euch irgendwo hin, wo sie safe ist, auf eine Safe-Backup-Festplatte oder einen Online-Speicher und sobald dann irgendwie alles gecrashed ist, könnt ihr einfach auf den Restore-Button drücken und diese Datei anwählen und dann stellt ihr alles wieder her, was war. Das ist aber eine Sache, die man unbedingt wissen muss, wenn man lange mit der App arbeitet und dann viele Sachen sich erarbeitet hat, dann wäre das echt total schade, wenn man diese ganzen Sachen verliert. Wahnsinn, was du alles gedacht hast. Ich verneige mich. Sorry, weil ich gerade vorbeikomme. Hier als Drummer ist es natürlich sehr schön, dass man auch die Notation noch als Akzent darstellen kann. Ach geil. Du hast ja Sticking. Ja, Sticking. macht mal einmal weiter, ich muss mal einmal kurz. Also Sticking geht auch, ihr macht oben, das ist relativ weit oben, Sticking macht ihr auf Natural, also wenn ich Akzent darstelle, dann seht ihr immer quasi die Hand des Akzents. Also überall rechts, links drüber schreiben, ist Quatsch, sondern wirklich nur, welche Hand akzentuiert. Also hier zum Beispiel rechts, rechts, links, rechts, rechts, rechts, links, rechts, rechts. So kann man auch mit Schülern jetzt super gut echt so eine komplette Sticking-Seite. Zack, hast du quasi im Handumdrehen eine Übung gemacht. Einmal hier auf Speichern drücken. Die ist jetzt noch gemischt, aber jetzt kann ich es als PDF-Dauerneuern fertig. Mega, mega. Ich hoffe, also ich gehe stark davon aus, du hast jetzt alle da draußen angefixt. Wahnsinn. Also wo, die Frage ist jetzt, du hast ja eben gesagt, das gibt es nicht im Android und auch nicht im App Store. Wo hole ich mir am besten deine Rhythm-App? Unfassbar simpel. Ihr geht einfach im Browser auf www.rhythm-app.de. That's it. Und dann geht ein Fenster auf. Ich würde es jetzt gerade gerne zeigen, dafür muss ich aber... Also wir verlinken es natürlich auch. Ja, genau. Dann geht ein Fenster auf und da könnt ihr euch sofort einloggen, entweder sofort mit Apple weitermachen oder mit Google dieses Standard einloggen oder ihr macht euch einfach einen eigenen Login mit E-Mail-Adresse und Passwort. Und dann ist ganz, ganz wichtig, denn natürlich kostet das Ding was, aber im nächsten Fenster bekommt ihr erstmal die Möglichkeit, eine freie Trial auszuprobieren. Sieben Tage lang das ganze Ding für umme. Ihr könnt alles testen, keine Limits. Und super wichtig, es entsteht kein automatisches Abo. Das heißt, die Trial ist absolut risikofrei. Ihr macht die einfach und wenn die sieben Tage rum sind und ihr öffnet die App, dann fragt die App, wollt ihr gerne ein Abo haben oder wollt ihr gerne nicht? Was braucht ihr jetzt nicht? Dann deinstalliert ihr es einfach wieder. Ich werde oft gefragt, warum ich so ein Abo-Modell mache, weil viele Leute keine Abos mögen. Und ich auch nicht. Aber mal ganz ehrlich, ich habe trotzdem ein Amazon und ein Netflix-Abo und ich habe zum Beispiel ein Abo für ein Fahrtenbuch, für eine Fahrtenbuch-App, weil die so geil ist und mir so viel Zeit, und Arbeit spart, dass ich für die App 1,99 im Monat ausgebe und denke so, ey, 1,99 ist noch nicht mal ein Kaffee. Abo-Modell ist deswegen viel besser für denjenigen, der es macht, weil man echt skalieren kann, weil man wirklich sehen kann, sind das wirklich jetzt nur 20 Leute, die es benutzen oder sind es 2000? Wenn es 2000 wären, sage ich jetzt mal, oder tausende, was weiß ich, oder 500, dann würde man irgendwann sagen, ey, es lohnt sich permanent Adlets zu machen, es lohnt sich eine Community zu pflegen, es lohnt sich Videos rauszubringen, wo ich zeigen kann, wie das funktioniert. Ich muss ehrlich sagen, für mich persönlich hat sich das alles schon total gelohnt, weil ich habe so viel damit gelernt. Meine Studis und meine Schüler kriegen die App sowieso alle for free. Das ist Teil meines Konzepts. Da würde ich auch zum Beispiel sagen, wenn ihr Schlagzeuglehrer seid da draußen, kontaktet mich. Wir können total gerne Bundlepreise machen für eine Schule. Oder wenn ihr sagt, ich habe 20 Schüler und ich möchte gerne meinen Schülern und Schülerinnen das als Goodie mitgeben, dass die das alle haben, solange die bei mir Unterricht, haben. Das lässt sich total leicht technisch umsetzen. Und momentan kostet es 1,99 im Monat oder 19,99 glaube ich im Jahr, ich glaube, das kann sich jeder leisten für ein Ding, was einen wirklich weiterbringt und allein was mir das an Zeit spart, wenn ich rhythmische Übungen für meine Schüler und Schülerinnen entwerfen will, einen Klick und ich habe eine PDF, also da würde ich wahrscheinlich jedes Mal 1,99 für zahlen wenn ich müsste und, versteht ihr, also ich glaube, wir haben heutzutage echt so eine Mentalität so, es darf alles nichts kosten, Man ist selber oft so, also Geiz ist geil, aber so richtig geil ist es nicht, weil man kann dann eigentlich überhaupt nicht mehr investieren in Ideen. Das ist das Problem. Deswegen so ein paar Erklärungen vielleicht zu der Frage, warum macht er jetzt ein Abo da drauf? Du sprichst uns ja aus dem Herzen. Was du nicht weißt, Daniel, wir haben ja unseren Podcast 143 ja vorproduziert, das heißt, wir nehmen dieses Interview auf, als wir unseren Podcast, Dirk und ich, schon zu zweit aufgenommen haben. Wir haben über genau dieses Thema heute auch gesprochen, dass, wir natürlich vom Schlagabtausch, sagen wir mal, das Schlagabtausch-Team auch auf die Unterstützung da draußen angewiesen ist, weil, wie man bei dir natürlich auch, wir haben jetzt keine App programmiert, aber es geht sehr viele, sehr viele Stunden wandern in so ein Projekt hinein. Es ist Wahnsinn. Und dass nicht alles umsonst sein kann, sollte hoffentlich jedem da draußen klar sein, wenn man so viele Stunden investiert. Und ein so tolles Produkt, wie bei dir jetzt auch hier noch dabei rauskommt, weil es ist unfassbar. Wirklich total voll, wenn es euren Nerv trifft. Aber ich glaube, da merkt man halt auch, wir ticken alle irgendwie gleich. Also wir unterrichten, und wir wissen, wo die Probleme sind. Also so Sachen wie Leseübungen, aber immer auf der Snare, die Bass drum. Das kennen wir alle. Und es kam nie irgendjemand auf die Idee, das Problem mal für uns zu lösen. Und das finde ich, das freut mich total, dass euch das anspricht, weil das zeigt mir, dass ich irgendwie mit meiner Wahrnehmung da auch nicht allein bin, also wirklich relevant, um guter Musiker zu werden. Auch noch so ein Ding zum Notenlesen, also ich habe das ganz oft auch in Workshops oder selbst an der Pop-Akademie, dass die Leute so, je nachdem, was sie da studieren, so, ja, Notenlesen ist irgendwie nicht so wichtig und ich sage immer, Leute, ihr raubt euch so viel Zeit, wenn ihr keine Noten lesen könnt. Ich habe am nächsten Samstag spiele ich ein Konzert mit einer Sängerin, mit der ich vorher noch nicht gespielt habe. Ich muss, glaube ich, 18 Songs vorbereiten. Wenn ich keine Noten schreiben könnte, ich wäre völlig aufgeschmissen. Keine Ahnung, wie ich in einer halbwegs annehmbaren Zeit mit einem Programm drauf schaffen soll. Und das schnell aufschreiben zu können, by the way, dazu noch eine kleine Übung. Schaut doch, was auch total nice ist. Also man kann das einfach ausblenden. Habt ihr einen Zettel und einen Stift? Wollt ihr eine Übung mit mir machen? Jetzt bekomme ich Angst, ehrlich gesagt. Das könnt ihr hinterher rausschneiden. Warte mal, ich habe hier ein Bleistift. Wir sind authentisch, wir versagen gerne. Ich spiele jetzt das Pattern ab. Ihr seht keine Noten. Ich muss mal eben hier unten noch, diese Akzentdarstellung ausmachen. Ich weiß auch nicht, wo ich schreiben soll. Das müsst ihr anhand notieren. So, jetzt hören wir das Bass-Riff. Die Bass-Noten sind noch an. Genau, ich bin mal eher wieder auf Rhythmus. So, und jetzt spiele ich das Petter mal ab und wir notieren es. Wer zuerst fertig ist, hält es in die Kamera. Ich mache einen Takt einzeln. Das ist gemein. Ready? One, two, three, four. Nicht abschreiben. Stopp. Ja, ja. Achso. So, ich halte jetzt mal mal ein bisschen hin. Scheiße, ich hab's falsch geschrieben. Also, ist egal. Ich mach mal die Noten. Ich hab das Sticking noch eingeblendet. Das könnte ich ja sagen, boah, das hab ich. Nein, das hab ich tatsächlich. Nein, ist doch kein Ding. Aber ich hab mehr Versuche gebraucht. Ja, was total nice ist da dran. Super. Was total nice ist, ihr könnt uns super... Mein Sticking ist falsch. Scheiße. Genau, für eine Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Ja, also wenn ihr zum Beispiel eine Notation üben wollt für eine Aufnahmeprüfung an der Hochschule, ist das das Programm. Ihr macht einfach ausgeblendet, random. Das Spiel wollte ich noch mit euch machen. Sehr geil. Schön, nein, klasse. Mega, kannst du uns mal auf groß wieder machen? Genau, machen Sie da auf groß. Mal hier, weg mit der Freigabe. Ah, hier oben muss ich stoppen. Da sind wir, ja. Daniel, mega. Ich ziehe echt meinen Hut, dass du das alle... Ganz ehrlich. Von mir tausend Dank und mega für euer Interesse und wirklich auch danke für den Podcast. Also wirklich solche Dinge. Wir haben ja eben über Pete York gesprochen. Also Drummers sind einfach eine geile Community, oder? Wir sind echt anders als die anderen. Zwei Typen, wie ihr euch so oft hinsetzt und dieses Ding produziert. Und ich weiß, dass ihr da davon keinen Porsche bestellt. Nein, noch nicht mal einen. Vielleicht eine Matchbox-Prosche. Vielleicht. Also im Gebrauchten. Daniel, das habe ich jetzt richtig verstanden. Die App kostet im Monat 1,99 Euro. Und im Jahr 20 Euro, mal grob gesagt. Liebe Leute da draußen, ich habe Abos, die weitaus mehr kosten. Ja, ja, logisch. Jeder von uns, oder? Ja, und wirklich mega. Also es ist tatsächlich auch wirklich ein Einführungspreis. Es ist jetzt nicht so, dass das die ganze Zeit so bleibt. Nein, alles gut. Aber ich dachte jetzt am Anfang, ey, ich mach's mal niederschwellig und ich guck mal. Und es ist wie bei der Rhythmbox. Auch mit der Rhythmbox hab ich jetzt nicht, ich verdiene jetzt auch kein Geld mit, dass ich mir ein Auto davon kaufe irgendwie. Sondern es ist wirklich eher so ein Leidenschaftsding. Damals ist das eher sogar entstanden mit meiner Tochter zusammen, weil die war noch klein und hatte eine Nähmaschine. Ich habe gesagt, Midi, du nähst diese Gummis und dann verkaufe ich das. Und dann habe ich natürlich immer eine Kasse geschmissen irgendwie und dann sind wir davon in den Urlaub gefahren. Das war so ein Tochter-Vater-Projekt irgendwie noch. Dann war die aber irgendwann größer und dann habe ich so einen 3D-Drucker gekauft und brücke jetzt diese Dinger zu einem 3D-Drucker mit Rhythmbox-Aufdruck. Sehr herrlich. Also ich wollte mal ganz klarstellen, wir sind eine kleine Community, also gerade in Deutschland. Die Schleizung-Community ist nicht so sehr groß und wenn jemand da denkt da draußen, ja, die werden jetzt alle Millionäre mit Schlagzeug spielen oder mit einem... Oder mit einem Buch oder mit einem Projekt wie einer App oder mit einem Podcast. Da können wir ganz ehrlich und offen sagen. Nein. Nicht mal annähernd, möchte ich da sagen. Deswegen immer schön, dass es Leute gibt, den Daniel, der viel Herzblut reinsteckt. Nein, aber ihr auch. Letzten Endes, also je älter ich werde, das ist nochmal ein Opa rauslassen. Ich finde beim Musik machen und generell im Leben geht es einfach nur um Beziehungen. Es ist einfach so grandios. Timo, wir kannten uns vorher gar nicht. Dirk, wir haben auch irgendwie eine lange, aber sehr seltene Historie. Genau, richtig. Und es ist so schön, euch zu treffen und einfach einen Morgen so abzunörden, dass es etwas gibt. Also andere Leute machen gerade den Thea auf der Autobahn, fertig und wir dürfen hier sitzen. Was für ein Privileg. Tierisch. Und ich finde halt einfach, Musik ist bunt. Und das ist das, was mir gefällt. Kulturen verbindet, Kulturen, Menschen aller Couleur und das finde ich einfach mega. Daniel, mega, mega vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns nahe zu bringen. Ja, ich kann nur sagen, ich verneige meinen digitalen Hut gerade vor dir. Absolut mega. Mich würde es echt mal sehen, wenn du sie im Unterricht selber damit tust. Machen wir, garantiert. Du wirst ein Feedback bekommen. Wenn Apps da sind oder, Funktionen noch braucht, ihr wisst, wer sie schreibt. Ihr wisst das. Gerne. Eine DIN A3-Liste, kleingedruckt zum Abarbeiten nochmal. Im Prinzip ist ja alles da. Es können ja nur noch um Sonderwünsche sich handeln. Wahnsinn, Wahnsinn. Vielen lieben Dank. Also, liebe Leute da draußen, die Rhythm-App jetzt runterladen, sage ich mal. Sieben Tage Trial. Ist natürlich verlinkt. Schaut in die Shownotes rein. Alles andere zum Daniel auch in den Shownotes. Es gibt einen YouTube-Kanal, habt ihr eben auch gesehen. Instagram, TikTok. Mein Gott, bist du weit unserer Zeit voraus. Und was sonst noch am Start ist. Alles verlinkt und nehmt mir dem Daniel Kontakt auf. Super, lieber Kollege. Vielen Dank, dass ihr die Zeit genommen hast, Daniel. Danke euch sehr, Jungs. Bis hoffentlich bald im wahren Leben. Wäre es sehr schön, wenn wir uns mal sehen würden. Das wäre richtig, richtig klasse. Oh, jetzt kommt die Nase. Das ist das, was ich meine am Anfang. Ciao, Jungs. Danke. Tschüss. Guten Tag. Ciao. Tschüss. Die letzten Wochen erreichen uns ja echt immer viel Feedback von euch, was großartig ist. Super. Und wir haben wieder einiges gesammelt und ich darf ja nicht die Übersicht verlieren. Deswegen dachte ich mir, verlese ich heute wieder einiges, was bei uns so eingetrudelt ist. Einerseits über schlagabtauschpodcast.gmail.com, das wollte ich sagen, also über unsere E-Mail-Adresse. Aber auch YouTube-Kommentare, da habe ich jetzt auch mal so zwei Sachen dabei, die ich einfach mal vorlese, weil ich denke mal, nicht jeder liest ja auch die Kommentare und vor allem nicht von älteren Videos, aber es werden auch immer wieder ältere Videos kommentiert, weil man sieht auch, unsere Themen sind einfach, zeitlos relevant, das ist der Wahnsinn. Fangen wir an mit dem Steffen, von dem wir letztens auch schon gehört haben, der Steffen schreit, und da bin ich jetzt ein bisschen Steffen, darüber müssen wir mal sprechen, denn er schreibt, hallo lieber Dirk. Und dann geht's schon los. Also Steffen, Steffen, wir haben Redebedarf. Also, er schreibt, Hallo lieber Dirk, es ist zum Mäusemelken. Als treuer Hörer des Schlagabtauschs habe ich gerade versucht herauszufinden, in welcher Folge du über Kopfhörer für Drummer gesprochen hast, beziehungsweise sogar einen selbst gekauft hast. Ich finde die Folge leider nicht und es wäre mega, mega nett, wenn du mir die Folgen nur mal sagen könntest. Beziehungsweise Dirk, jetzt kommt das schon von mir, hake ich ein, weiß noch, welchen Kopfhörer du empfohlen hast. Ja, den Odyssee. Oder? Denke ich mal. Wir haben ja schon einige empfohlen hier. Aber die habe ich mir selber gekauft. Du hast ja einen sehr ausgiebigen Geertest ja auch dazu gemacht. Das ist der Odyssee. Hast du den Typenzeichen noch am Start? Äh, nö. Kein Ding, aber das Video wird auf jeden Fall jetzt hier in der Folge verlinkt. Ja, ja, wird verlinkt, also sorry. Die haben so viele... Dann hast du es halt auch am Start. Ja. Also der ist nicht verloren, der Link zu der Folge kommt. So, er schreibt weiter. Falls du noch mehr zum Thema und dem Hintergrund meiner Frage wissen möchtest, gerne weiterlesen. Wollen wir das? Ja. Okay. Hat er dich angeschrieben, ich bin da raus. Ich nutze live In-Ears, schreibt der Steffen, aber im Proberaum lieber Over-Ears, ein Rat des Ohrenarztes, da man bei In-Ears schneller Schmalz in die Ohren drückt und es Probleme geben kann. Da ich beim Sport dann noch AirPods trage und bereits eine senkende Snare-Frequenz habe, dachte ich mir, es wäre eine gute Idee, mir nochmal deine Testempfehlung anzuhören. Zu Hause spiele ich ein E-Tram, wo ich den Bidynamic DT-777 Pro nutze und bin eigentlich ganz happy. Dann habe ich mir für den Proberaum, wo ich ein fettes Tamas darspiele, die neuen Silschen-Kopfhörer schenken lassen. Die sind allerdings nichts für mich. Die Klinkenbuchse war schnell defekt und ich komme nicht klar mit den verschiedenen ANC-Modi. Eigentlich brauche ich keinen ANC, wenn der Kopfhörer ordentlich abschirmt. Kurze Aufklärung. ANC-Modi bedeutet was, Dirk? Weil die E-Mail geht ja an dich. Was? A-N-C. Boah, das wusste ich mal. Ah, ja, behauptet er jetzt. Komm, du hast doch jetzt schon recherchiert. Du lässt mich jetzt hier voll ins Messer laufen. Nö, habe ich tatsächlich nicht. Aber gute Sache, ich mache es jetzt in Echtzeit. A-N-C hat wahrscheinlich was zu tun. Dann hole ich mal eben den Kopfhörer. Dann kann ich nämlich auch zwei Sachen dazu machen. Also jetzt wird ja alles hier Multitasking-mäßig gemacht. A-N-C-Modi bedeutet aktive Geräuschunterdrückung und Transparenz. Also Active Noise Cancelling, genau. Bei Kopfhörern oder In-Ears bezeichnet, das wusste ich nicht, also die Abkürzung Active Noise Cancelling ist dann vielleicht doch klar. Ich lese einfach mal weiter, was Google dazu rausdrückt. Also, ANC-Modi Active Noise Cancelling bei Kopfhörern oder In-Ears bezeichnet die verschiedenen Einstellungen der aktiven Geräuschunterdrückung. Sie dienen dazu, Umgebungsgeräusche elektronisch auszublenden, zu filtern oder gezielt durchzulassen. Wie das jetzt bei den Silch-Kopfhörern funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe auch einen Schüler, der hat die, weil er die tatsächlich bekommen hat, weil er bei dem Silschen Nachwuchssetwerb mitgemacht hat, der vor ein paar Monaten war. Da gab es die für die Endteilnehmer einfach als Geschenk, plus einige Sachen mehr. Könnte ich ihn mal fragen, vielleicht kann er die mal mitbringen, dass man mal rausfindet, was damit los ist. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Active Noise Cancelling wirklich nervt. Kann ich mir schon vorstellen. Ja, weil es ist ja doch was anderes, als dann, was so sonst Sache wäre. Ich stelle jetzt einfach mal weiter, bevor wir gleich den Odyssey-Kopfhörer zeigen. So, also, er schreibt weiter. Jetzt überlege ich halt, den ollen Biodynamic DT-77 Pro mit in den Proberaum für das Akustik-Set zu nehmen und mir für das E-Drum und den Alltagreisen einen anderen Hörer zu holen. Da denke ich über den AirPod Max von Apple nach. Oder denkst du, Dirk, es wäre für das Drumming besser, sich wieder einen Biodynamik zu holen? Zum Beispiel den DT-777M, der wohl extra für Drummer entwickelt wurde. Oder ist sogar der DT-777 Pro MK2, der kostet über 500 Euro, zu empfehlen. Wobei der ja kein ANC hat und für E-Drum und Alltag Reisensport wäre ANC dann doch sehr geil. Fragen über Fragen. Freuen wir schon auf mein erstes Drumcamp bei euch im Oktober. Bis dahin eine gute Zeit. Liebe Grüße und bitte nie aufhören mit dem Podcast Steffen. PS. Apropos Podcast. Hier noch meine Wünsche, falls euch mal der Stoff ausgeht. Da ich stramm auf die 60 zugehe, mache ich mir Gedanken, wie lange ich mir das noch mit der Schlepperei antun will. Stichwort Mobile Drum. Hatte ich bereits Timo was zugeschrieben. Und ob ich jetzt nicht anfange, richtig besen zu lernen und dann sonntags früh im Biergarten zu Jazz. Also Stichwort Alter, Drumming, Lösungen, verschiedene Mini-Set-Optionen für weniger Schlepperei etc. Gerne mehr Berichte wie der vom Halloween-Drummer, Dani Löble, ergänze ich kurz. Ich liebe es zu erfahren, wie der Touralltag ist und was es für Lifehacks oder Nerdiges gibt, was Drummer so auf Tour machen. Vorbereitung, hilfreiche Add-ons, Backup, Transportlösung und Markierung zum schnellen Aufbau. Drums und künstliche Intelligenz. Was sind die Befürchtungen und Chancen? Vielleicht gibt es ja einen Spezialisten, den man dazu einladen kann. Interview-Wünsche. Mickey D. vom Motorhead bzw. King Diamond bzw. jetzt Scorpions. Wie schafft er es, in seinem Alter noch so ein Heavy-Hitter zu sein? Rubrik-Auditions. Ich fand die Auditions von Dream Theater so, so krass gut. Das ist immer super spannend, wenn man hört oder sieht, wie Auditions ablaufen, wie sich Leute darauf vorbereiten und dass am Ende ja dann doch Personal Fit wichtig ist, als die, oder Personal Fit, jetzt nicht mit Fitness, sondern wie das rein, wie jemand reinpasst in eine Gruppe, wichtiger ist als die reinen Skills. Also, lieber Steffen, vielen Dank für die Themenvorschläge, interessante Sachen definitiv dabei, also alle sind interessant, muss ich sagen. Dann Dirk, was empfiehlst du denn jetzt einen, für die Reisen, einen Biodynamik oder sagen wir mal einfach allgemein einen Kopfhörer, der im Studio zu verwenden ist? Oder wärst du dann auch eher bei den AirPod Max mit ANC? So, jetzt erstmal ganz wichtig. Das, was ich sage, ist jetzt meine eigene Meinung. Das heißt, das ist komplett from Branding, unabhängig und so wie ich höre, Steffen, erstmal finde ich das total lieb, dass du geschrieben hast, aber so magst du vielleicht nicht. Ich finde das immer auch bei den Gear Checks. Ich sage immer, wenn mir ein Becken gefällt, das kann sein, dass Timo das total daneben findet. Oder mit den Fällen. Ich finde es geil. Timo fand es zum Glück auch geil. Aber das kann jetzt wirklich auch alles mal sein, dass man sagt, okay, ist nicht mein Geschmack. Also wie gesagt, es ist mein persönlicher Geschmack. Ich... Find den Odyssey vom Sounderlebnis, weil Odyssey ist wirklich eine Hightech-Firma und du bist da auch bei über 500 Euro oder so dabei. Und dann würde ich, glaube ich, auf den Odyssey gehen, weil erstmal du kannst, was ich geil finde, du kannst mal eben, wenn du die Ohrdinger durchgeschwitzt hast, die kannst du abmachen, die sind magnetisch und die halten super. Das wusste ich gar nicht mehr. Das ist so cool. Mein Sohn hat so einen Gaming-Kopfhörer. Da geht immer dieses Schaumstoff-Ding ab. Das ist eine Arbeit, das wieder dran zu fummeln. Boah, das ist genial. Das ist wirklich ein... Odyssey steht wirklich für absolute High-End-Kopfhörer. Die anderen fangen so bei 1.500 und mehr an und geht da bis 8.000. Das ist schon eine Hausnummer. Also dieser nicht. Ich weiß jetzt gar nicht mal, wie teuer der ist, aber da bist du auch. Und das ist, ich finde den für Musiker und für das Recording astrein. Benutze aber, je nachdem, was ich manchmal mache, auch den Vic First nach wie vor. Aber audioqualitätsmäßig ist das hier eine ganz andere, wirklich eine ganz andere Welt. Von daher kann ich den wärmst empfehlen. Aber vorher vielleicht mal, man kann den ja auch bestellen und man darf den testen und zurückschicken. Das gibt es ja auch bei einigen Anbietern heutzutage. Und als In-Ear bin ich ein absoluter Fan von der Firma In-Ear und ich habe keine Angepassten. Das sind also wirklich, das sind die Stage-Diver hier. Die haben zum Beispiel vor kurzem auch in der Drumstation Maintal, die sitzt nämlich in der Nähe von Frankfurt, so einen Tag der offenen Tür gehabt. Und da waren die auch vertreten und zeigen ihre Produkte. Also wie gesagt, ich habe den, auch nicht den teuersten, es ist der Stage-Diver, 5 glaube ich, heißt der von der Firma Innair. Und die beiden, da lege ich meine Hand für ins Feuer. Und nach wie vor, muss ich echt sagen, der alte Vic First Kopfhörer, Aber wenn es einfach mal so im Unterricht ist nebenher, für schnell, einfach auf, runter, rauf, runter, da möchte ich den halt nicht mit belasten. Das sind so meine drei Empfehlungen. Aber ganz wichtig, das ist meine Meinung dazu. Ich stehe hinter diesen drei dahinter, da lasse ich auch nichts drauf kommen. Die sind alle super. Aber den benutze ich natürlich auch manchmal hier zum Abmischen, damit ich hören kann, wie nicht nur die Boxen, sondern wie das hier klingt und mein Auto. Weil dann weiß ich auch, da höre ich übrigens auch den Podcast, bevor ich den rausschicke, einfach mal kann man es beim Autofahren verstehen. Weil nicht jeder ist ja so equipped jetzt wie Timo und ich, dass ich einfach mal gucken kann, muss ich am EQ noch was schrauben oder mit irgendwelchen Plugins noch arbeiten. Das sind so meine Referenzdinger, weil da weiß ich, wie die klingen und da stehe ich auch drauf. Aber ganz wichtig, immer selber hören. Aber das wäre meine Empfehlung, Steffen. Hör da mal rein, kann ich so, das sind so meine. Ich glaube, Timo, was hörst du? Du hast zum Beispiel auch die Bayer gerade drin, oder? Ich benutze eigentlich fast ausschließlich noch Bayer Dynamik. Hier, guck mal. Ich habe gerade meine In-Ear-Stecker drin. Ach, jetzt, sorry, ich wollte die Bezeichnung noch sagen. Ich habe sie extra rausgesucht. Die Bezeichnung ist Odyssey LCD-S20. Das ist die Bezeichnung. Deshalb habe ich sie ja eigentlich geholt. So sehen sie aus. Und ich finde die mega. Das ist absolut, das ist aber wirklich Hightech. Aber du hast ja auch gesagt, du bist auch schon mein Alter. Scheiße. Nein, also nicht scheiße natürlich, aber du weißt, was ich meine, Steffen. Also von daher, ich habe die mir gegönnt und die klingen am Edram auch fantastisch. Also das ist so absolut, ja, ich finde die mega. Check die mal aus, ohne Scheiß. Dann ergänze ich mal kurz, also ich benutze jetzt hauptsächlich meine, also jetzt wenn wir einen Podcast aufnehmen oder auch grundsätzlich, wenn ich in einem Call bin, so doof das jetzt immer klingt, wir sind in einem Call, wir sind in einem Call, habe ich immer diese In-Ear-Stecker drin, die benutze ich auch, die liegen einfach in meinem Rechner, die benutze ich auch zum Musikraushören, also wenn ich transkribiere, sind das die, die ich meistens benutze, und das sind die DT 71. Extra für, nee, Entschuldigung, das sind die, ich muss nachgucken, Es sind die DT70IE. Die sind extra für Leute, die genau hinhören müssen. Also für Tontechniker und sowas. Und da habe ich mir gedacht, die sind bestimmt super gut, um Sachen rauszuhören. Deswegen habe ich die hier. Wenn ich einen Live-Gig habe, benutze ich Bayer Dynamik. Auch eigentlich die gleichen. Das sind aber die DT71IE. Die sind speziell für Schlagzeuger und Bassisten gemacht. Das heißt, da haben wir ein bisschen mehr Tiefen dann drin. Tiefenwascher, ein bisschen mehr besser. Genau. Und wenn ich dann noch beim Raushören zum Beispiel eine zweite Referenz haben möchte, habe ich noch diese Beyerdynamik. Das sind die DT 270 Pro. Also das sind jetzt ganz normale Überkopfhörer. Also Überohrkopfhörer, nicht Überkopfhörer. Überohrkopfhörer. Die habe ich tatsächlich, wenn ich normal spiele, habe ich die lieber als In-Ears. Also live natürlich mit Axis, Subsignal oder sonst irgendetwas. Immer natürlich die In-Ears drin, aber hier tatsächlich habe ich lieber Over-Ears. Also live, ich habe ja auch früher immer angepasste In-Ears benutzt. Und seitdem ich jetzt aber die Beyer-Dynamik In-Ears habe, die ja natürlich nicht angepasst sind, spiele ich die lieber, weil die, wie soll ich sagen, ich finde den Tragekomfort super. Die Ohr angepassten tun mir nach einer Zeit auch irgendwann im Ohr weh. Das Ohr wächst ja auch mit der Zeit, das Ohr verändert sich, vielleicht liegt es auch daran. Und ich finde soundmäßig brauchen die sich nicht hinter denen zu verstecken. Nein, meine auch, wie gesagt. Ich höre alles klar und deutlich, ist super, ich komme damit top zurecht. Also ich habe nur Bayer Dynamik Kopfhörer in dem Sinne, ich habe noch ein paar andere rumfliegen, aber wenn ich Sachen wirklich mache, hier beim Raushören, beim Podcasten. Beim Aufnehmen, auch wenn ich meine Videos aufnehme oder live, benutze ich immer Bayer Dynamik In-Ears oder eben ab und zu mal den Über-Ohr-Kopfhörer, wenn ich noch eine zweite Referenz brauche. Was ich nicht verstehe, für mich einer der besten E-Drum-Kopfhörer, jetzt speziell für E-Drums, den gibt es leider nicht mehr von Bayer. Die haben den, warum auch immer, aus dem Markt genommen. Das fand ich wirklich der beste E-Drum, weil der für mich den meisten Druck hatte live. Wenn ich so performe, brauche ich auch einfach den Punch. Ist der 1350. Ich weiß nicht, ob das auch DT 1350 war. Kann sein. Der sieht ein bisschen aus wie der Sennheiser HD25. Den gibt es mittlerweile, glaube ich, wieder in einer anderen Version. Aber der beste Edram-Kopfhörer, also Over-Ear, ist der, der auch noch gut aussieht. Also nicht so klobig wie dieser hier. Der ist halt fürs Studietracking perfekt. Aber wenn du sagst, ein bisschen so auf Style geachtet, ist eigentlich mal als DJ-Kopfhörer gewesen. Und ich fand den unglaublich. Den habe ich noch, aber es gibt ihn leider nicht mehr. Und was auch das Blöde ist, heute zu heute zu Kabel kann man ja die Kabel alle austauschen. Also liebe Industrie da draußen, das finde ich ganz schade, weil der Kopfhörer ist Hammer und der wird jetzt bald in die Wingen gehen, weil das Kabel einfach sich wirklich auflöst. Also ohne, dass ich jetzt dran gezogen habe, kaputt ist, irgendwann, klar, Gummi rübbelt auf, das kennen wir ja alle irgendwie. Und das ist für mich mit eines der besten Over-Ear-Kopfhörer, die ich also für Edrams, für live jemals hatte, die auch noch aussehen. Wo man nicht denkt jetzt irgendwie, boah, was hat der denn da gerade, äh. Auf. Naja, vielleicht können wir mal nachhören bei Dynamik. Wir haben ja Connections dahin. Warum die den rausgenommen haben, vielleicht. Vielleicht können wir da mal einen O-Ton zu kriegen. Und das nochmal lobend erwähnen. Vielleicht haben sie ja Bock auf eine... Re-issue. Auf ein Re-issue. Ich wollte eine Neuauflage sagen, aber... You're American. Also, Steffen, ich hoffe, wir konnten soweit deine Fragen beantworten. Vielen Dank für deine sehr ausführliche Nachricht. Aber wie gesagt, wir müssen nochmal ins Gebet gehen, wir zwei. So, dann haben wir Ein weiteres Feedback und zwar schreibt uns der Jörg. Hallo Timo, hallo Dirk. Ich möchte euch zu zwei Themen gerne mein Feedback geben. Mikrofonierung in der Trommel. Ihr erinnert euch da draußen, wir haben ja darüber ausführlich gesprochen mit dem Harry Schubauer über Systeme, die in der Trommel sitzen. Der Jörg schreibt, ich habe von 2001 bis 2010 in einer Coverband gespielt. Da wir live immer mit großen Transportern und Aufbauhelfern unterwegs waren, brauchte ich keine Rücksicht auf die Komplexität des Tramsets zu legen. Ich habe ein umfangreiches Drumrack benutzt. In den Rekrohren verlief ein Multichor für die Mikrofone. In allen vier Toms sowie der Kickdrum waren Mikrofone fest verbaut. Die Kabel habe ich durch die Luftausgleichlöcher herausgeführt und eine Mikrofonbuchse in der RIMS-Halteplatte montiert. Wir waren meist mit eigenem Soundmann und Anlage unterwegs. Der Soundcheck hat sich durch den Fass gleichbleibenden Sound deutlich verkürzt. Aktuell jedoch mikrofoniere ich mein Set wieder herkömmlich. Also krass, also interessant, mit den auch in den Rohren herlegend. Wie aufgeräumt sieht das denn aus, bitteschön. Also Jörg, krass. Dann schreibt er weiter, Band in-Ear. Wir proben mit Kopfhörern bzw. In-Ear. Im Proberaum habe ich ein komplett mikrofoniertes Set stehen. Auch bei Konzerten wird es komplett mikrofoniert. Im Proberaum hat sich das bewährt, da wir seitdem nur sehr wenige Probleme mit dem Monitor-Sound haben. Wir nutzen ein Digitalpult und jeder der vier Musiker nutzt einen kabelgebundenen Stereo-Monitor-Weg. Live hatten wir das Problem, bedingt durch Hörprobleme einzelner Musiker, dass die Monitore zum Teil sehr laut gefahren werden mussten. Wir sind dann live auf Indio umgestiegen, wobei ich als Drummer der Einzige bin, der live mit Monitor spielt. Dadurch kann ich deutlich leiser spielen, da ich nur Vocals und Gitarre, Bass im Monitor höre. Damit hat sich live die Bühnenlautstärke massiv reduziert, was schlussendlich dem allgemeinen Bandsound zugute kommt. Wir kommen als Sven damit sehr gut klar. Macht weiter so mit eurem kurzweiligen Wodcast. Liebe Grüße, Jörg. Geil. Einen Moment, habe ich das jetzt richtig verstanden? Also bei der Probe hat er Indie aber live mit Monitor? Das habe ich auch so verstanden. Ich kann mir aber vorstellen, dass er es vielleicht mit dem Monitor ergänzt, um noch ein bisschen mehr... Also das mache ich ja. Genau, du warst es ja auch so. Bei Festivals irgendwie, dass ich hinten dann, also so ein riesen Subwoofer, einfach die Bass drum. Aber es liest sich so. Jörg, da will ich doch nochmal nachhaken. Also erstmal danke für deine finde ich mega, auch mit den Rohren finde ich mega. Wenn du willst, auch da mal ein Bild vielleicht von schicken. Wenn es das noch gibt. Stimmt, du hast ja 2010, ja. Aber vielleicht gibt es auch ein Bild aus der Zeit. Ja, weil ich finde das ja super, wenn die Kabel, also aufgeräumter, desto besser. Und das ist natürlich klar, wenn man eine feste Crew hat und so, das erleichtert enorm. Aber mich würde es wirklich so, wofür brauchst du den Monitor? Hast du dann gar keine Indies mehr drin? Weil dann spielt man ja auch leiser, weil du musst den Monitor hören. Ganz ehrlich, mir ist das ja einmal tatsächlich passiert bei einem Gig, wo ich alles vergessen habe. Sogar meine Ständertasche. Und da hatte ich ja keine Indies und nichts mehr. da habe ich den ganzen Abend, also da laufen Backings und die musste ich übermonitoren. Ich habe noch nie so leise gespielt, glaube ich. Weil ich ja überhaupt hören musste, was ist, was passiert. Es war nicht schön. Da kannst du eigentlich noch von Glück reden. Wir haben über diese Band ja auch schon gesprochen. Das ist eine Band, da laufen Sequenzen mit, aber das war damals mittlerweile auch gerne. Damals lief da ja ohne Klick. Es lief ja kein Klick mit. Jetzt stell dir mal vor, die Sequenzen wären mit Klick gewesen. Das wäre ja gar nicht gegangen. Geil. Krass. Hat alle seine Vor- und Nachteile. Aber er schreibt noch was ganz Wichtiges. Dann werden die anderen aber tight. Dann werden die anderen mal tight, wenn die auch die Klickerle hören. Da gebe ich dir recht. Da gebe ich dir recht. Aber der Jörg schreibt noch was anderes sehr Wichtiges. Er schreibt ja, wenn die Bühnenlautstärke sich reduziert, kommt das dem Bandsound. zugute. Und das kann man glaube ich auch nur so unterschreiben. Das ist natürlich ein Fakt. Also zu laut ist meistens keine gute Idee. Warum? Ich meine, alles schaukelt sich gegenseitig hoch. Man wird immer lauter, immer lauter, immer lauter. Erstens, aber zweitens, wir haben ja auch Übersprechung beim Mikrofon. Das heißt, wenn der Gedriss immer lauter ist, dann hast du Übersprechung vielleicht, je nachdem, wie dicht oder wie weit der am Schlagzeug steht, dann gehen die Frequenzen auch da rein. Mit Gesang ist sowieso ein Problem. Die sind ja meistens dann immer auf und so weiter und so fort. Das heißt, ein angenehmer Bühnensound kommt dem gesamten Bandsound zugute, der auch nach außen getragen wird. Also die Empfehlung kann man, glaube ich, wirklich auch nochmal allen dort draußen aussprechen. So, dann ein ganz kurzer Kommentar. Der kommt jetzt von YouTube, von Karlchenmein. Und er schreibt, ich überlege mir, das Mail-System in Zukunft zuzulegen. Das hat auch mit dem In-Ear, Quatsch, Entschuldigung, mit dem. Was der Jörg beschrieben hat, wo die Mikrofone in den Trommeln liegen, zu tun. Das heißt, er überlegt sich, das Mail-System in Zukunft zuzulegen. Und falls ihr jemanden kennt, der das ebenfalls tun möchte oder Erfahrung damit hat, dann bittet er hier um Erfahrungsaustausch. Das heißt, ihr dort draußen, wenn ihr das Mail-System habt oder ihr euch mit dem Gedanken schwanger tragt, es euch zuzulegen, tauscht euch auch gerne. Auf unserer YouTube-Seite aus in den Kommentaren und sagt, ich hab's, bla bla bla, die Erfahrung damit gemacht, super, darauf sollte man achten und so weiter und so fort. Das heißt, mal gucken, was die Community hier macht. Gutes tun kann. Ich finde das Thema wirklich spannend. Auch was der Meck da, alles da. Wirklich mega. Also, Karl Schmein, wir haben den Aufruf gestartet. Jetzt liegt es an der Schlagabtausch-Community, dir dort weiterzuhelfen. Natürlich auch gerne, wenn ihr wollt, einfach an schlagabtauschpodcast.gmail.com schreiben. Wir verlesen das dann hier wieder. Wie ihr seht, sind wir da ja offen für alles. Weiter geht es mit einem letzten Kommentar auf YouTube von Arnfried M. Machthardt4956. Wo kommen diese Namen immer her? Er schreibt mit Dirks Worten, Ihre Lieben, wirklich eine eindrucksvolle Episode, diese Nummer 142, dem sehr eindrücklichen Gespräch mit Giro. Zum Mitfiebern, Mitleiden und Mithoffen von der ersten bis zur letzten Minute pure Spannung. Folgende Bemerkungen, weil Timo die Tätigkeit des Schlagzeugers als Arbeit hervorhob, das ist zweifelsohne zutreffend. Ob schon ich nur Hobby-Trommler bin, missfällt mir, dieses Tun als Schlagzeug spielen zu bezeichnen. Spielen klingt nicht gerade nach ernsthaft oder bedeutungsvollem Tun. Bedenkt man, welch vielschichtiges Training erforderlich ist, um anspruchsvoll gut trommeln zu können, geht das schon eher in die Richtung von Leistungssport und fordert sowohl die mentale als auch physische Leistungsfähigkeit heraus. So trommel ich lieber, als dass ich spiele. Schade, dass Deutsch da nichts anderes hergibt. Nicht erwähne ich hier die vielfältigen Tätigkeiten abseits des Instruments, die für an diesem Instrument beruflich engagierten Menschen nicht zu knapp auch noch dazukommen. In einer selbstständigen Tätigkeit wird dies auch noch mit unternehmerischem Risiko garniert. Vielen Dank auch für die Erklärung verschiedener Begrifflichkeiten wie Sub, MD, Principle etc. Gewünscht hätte ich mir zum Eingang des Gesprächs oder an anderer geeigneter Stelle eine etwas eingehendere Darstellung der Tätigkeit des Schlagzeugers im Bereich Musicals. Für mich klang das eher. Für mich klingt das eher an Orchesterarbeit erinnernd, schon verschieden vom Trommel in einer Band. Hier wäre vielleicht noch mehr Spannendes zu erzählen möglich gewesen, aber natürlich waren die Erzählungen von Jerome auch schon außerordentlich interessant. Der im Gespräch erfolgte Hinweis auf Sport als Ausgleich für einen Schlagzeuger hat mir schon zu denken gegeben. Wer als Amateur nicht einer körperlichen Arbeit nachgeht, sitzt im Wachzustand praktisch nur noch. Bei der Arbeit, im Verkehrsmittel, zu Tisch, am Schlagzeug. Ist ja vielleicht auch Stoff für eine weitere Episode. Zum Schluss noch zur Länge eures Podcasts. So, jetzt halte ich fest, Dirk. Er schreibt nämlich, kürzer darf er nicht sein. Oh. Das war das Schlusswort. Vielen Dank an Arnfried M. Macht hat 4956 geschrieben über YouTube. Also hör mal, wie wir aus dem Pod sagen. Geiler Kommentar. Der war schon super. Vielen lieben Dank. Also auch den Vorschlag mit Musical-Drumming, das werden wir bestimmt auch mal in einer zukünftigen Folge aufgreifen. Auch Sport und Gesundheit ist auch für mich ein gutes Thema. Ich habe auch noch eventuell einen Arzt, den wir mal einfach so allgemein über... Konsultieren? Konsultieren. Gehen wir einen Termin? Ja. Sehr gut. Ja. Ich bin da dran. Es gibt ja doch so... Mit Privatabgerechnet? Über dich. Oh shit, dreifacher Satz schon wieder, das ist nicht gut. Ja, ja, ja. Ich bin ja auch nicht privat. Nee, aber, also ich denke mal, es gibt ja doch auch gerade, das hat auch nicht unbedingt immer was mit dem Alter zu tun. Also Handgelenks, Sehnscheid, Probleme, falsche Haltung, etc., etc. Das ist, glaube ich, mal wirklich interessant. Also du sprichst uns aus dem Herzen. Vielen Dank. Ja, das ist natürlich so ein Ding. Aber wir werden drauf zurückkommen. Auch nochmal, es gibt ja noch ein paar andere Musical-Drama. Irgendwo, wo man das vielleicht nochmal genau beleuchten kann, was ich auch mal interessant finde, weil Musical-Cheat oder ein Musical-Drum-Chart zu spielen ist anders als ein Big-Band-Chart oder als ein normaler Pop-Chart. Da gibt es ganz andere Sachen. Genauso gut wie der im klassischen Sinne auch nochmal, wir werden demnächst auch bestimmt nochmal einen Klassiker zu Wort kommen lassen, weil so eine klassische, so einen klassischen Chart vom Blatt zu spielen, das würde ich mich ohne Proben nicht trauen. Das ist schön, du sagst ein klassischen Chart, das nennt man glaube ich auch nicht so. Nö, aber einen klassischen Chart. Mozart hat den klassischen Chart geschrieben. Stimmt. Nein, aber ich glaube, das ist unheimlich spannend und du hast schon recht. Also da gibt es natürlich viele Unterscheidungen auch und was ich so oder so über den Drumchart können wir eh noch mal sprechen. Da sind so viele Themen auch bei meinen Schülern, die von viel zu ernst nehmen. Anstatt das Wichtigste aus dem Chart herauszuholen, gerade wenn es um Side-Reading geht, also ums vom Direkten, vom Blattlesen. Da können wir auch noch mal in Ruhe. Also du hast uns genug Themenanstöße gegeben. Ja, also du auf jeden Fall und der Steffen ja auch noch. Also die nächsten Wochen sind gerettet. Die nächsten Wochen sind gerettet. Wenn ihr aber noch was habt, schreibt uns gerne an schlagabtauschpodcast.gmail.com oder ihr merkt schon, ihr könnt natürlich auch gerne, und das bringt uns auch wirklich viel, unsere YouTube-Videos kommentieren. Wir antworten auch auf YouTube, wir verlesen es hier. Wenn es jetzt nicht zu speziell ist. Ich kann nicht alle YouTube-Kommentare verlesen, aber einige, die jetzt hier, wie die heutigen, die waren, fand ich sehr, sehr interessant und waren ja auch etwas allgemeiner. Wenn es zu spezifisch ist, dann bleibt es auf YouTube. Aber wir kommentieren alles auf YouTube. Wir sehen es, wir kommentieren es und wir freuen uns über jeden Einzelnen von euch, der uns ein kleines Feedback da lässt. In dem Sinne, schreit uns fleißig, und wie gesagt, wir könnten uns auch gerne Videobotschaften schicken. Das hatten wir nämlich noch gar nicht. Die können wir auch hier dann veröffentlichen. Also zieht euch wie ich ein nettes Hemdchen an. Was weißes. Oh shit, ich bin in Underdress, merke ich gerade. Nee, du bist ja, könnte man ja sagen, du wärst total hip. Also wer den Podcast noch hört und nicht sieht, Dirk sitzt hier wie bei seiner, Konfirmation. Konfirmation, ich wollte gerade sagen. Blöd, Mann. Und ich sitze hier halt im locker, freshen Sommeroutfit. Sitze hier wie bei seiner... Alter. Ah Gott, der musste jetzt einfach. Das war so eine Steifolllage. Es ging nicht anders. In dem Sinne, schreibt uns fleißig. Ihr wisst, wo ihr uns findet. Vielen Dank. Ich dachte, du sagst Bäm. Wir kommen zum Ende dieses Podcasts. Ich weiß an dieser Stelle nicht, wie lange er war, aber ich gehe davon aus, er war lange genug. Wir kommen natürlich noch zu den Empfehlungen der Woche. Und ich beginne mit etwas, was schlagzeugrelevant ist, kostenlos. Und es ist ein bisschen oldschool. Und ich empfehle nämlich, und ich empfehle, was ist das für ein komisches Deutsch? Egal. Ich empfehle einen Katalog. Und zwar ist es der Trumps for All Katalog von unseren lieben Kolleginnen und Kollegen von Musikwein. Warum empfehle ich das? Ja, ich applaudiere. So sieht er aus. Das ist ein echter Katalog mit Seiten. Also er hat Papier. Er hat Papier. Es ist unfassbar. Er ist dick. Ich weiß gar nicht, wie viele Seiten das Ding hat. Das hat, ich gucke mir gerade nach, in Echtzeit, 50 Seiten. Über 50 Seiten. Und wir haben keine Magazine mehr. Wir haben es auch in diesem Podcast noch mal anklingen lassen am Anfang. Aber wenn wir mal ehrlich sind, wer noch Magazine kennt, liebe Jugend da draußen, Magazine sind sowas ähnliches wie Schulbücher, nur geiler. Wir alle haben da rumgeblättert und natürlich haben uns die Interviews interessiert und die ganzen Lehrsachen, die dann später drin waren, Workshops. Aber wir haben auch alle gerne Anzeigen geguckt. Absolut. Was gibt es Neues? Oh, der Schlagzeuger macht dieses. Oh, was hat denn Tamar da am Start? Oh, Silchen hat ein neues Becken und, und, und. Keine Ahnung. Also wir waren auch an den Anzeigen interessiert. Und letztendlich hat Musikwein kein Drum-Magazin rausgemacht, sondern lauter kleine Anzeigen, sage ich mal. Und das Geile bei Musikwein finde ich und Drums for All... Das ist jetzt kein, die haben jetzt nicht viele Schlagzeuge da drin, aber lauter kleine Gimmicks, wo ich finde, ich hätte so viele davon so gerne. Genau, genau. Die kosten auch da nicht die Welt, sondern die sind auch erschwinglich. Aber es ist auch so interessante Sachen, wo ich denke, wow, okay. Was ich total krass finde, sind zum Beispiel die Hocker von Trummat. Ja. Die Teile, die sehen aus wie eben als Hand gemacht aus Leder oder sonst irgendwas. Ob es jetzt echt Leder ist, weiß ich gar nicht. ich lese es selbst nach, aber die sehen so stylisch aus, wo ich dachte, mein Gott, sowas unter dem Hintern zu haben, wäre schon irgendwie cool. Stocktaschen, Tackle, Tackle ist so eine Firma aus den USA. Das macht wirklich Musikwein ganz toll. Weißt du, woran mich das erinnert? Ich bin ein totaler Fan auch davon und ich bin auch, das erinnert mich an meine Kindheit, weil ich habe mir früher, wenn ich zu Weihnachten mir was wünschen durfte, früher gab es, heute hat man hat vielleicht eine E-Mail geschrieben. Früher hat man einen Wunschzettel geschrieben und auf diesen Wunschzettel, jetzt mache ich Werbung, weil ich weiß gar nicht, ob es das noch gibt, aus dem Quelle oder Otto-Katalog oder Mattel, habe ich mir Bilder rausgeschnitten und diese quasi aufgeklebt, was ich denn gerne mir wünschen würde. Das war eine Riesenlatte und daran hat mich das, ich habe es geliebt und das kommt, was Timo jetzt auch sagte, ich finde es so schade, das ist keine Magazin, ich bin jemand, ich bin auch Drambücher, ich habe genug auf als E-Paper, aber ein Drambuch in der Hand zu nehmen, umzuschmeißen, Kaffee drüber zu schütten, ist eine ganz andere Hausnummer. Wir wirklich, also ich brauche es in der Hand, ich sehe es dann und also ich finde wirklich, hat Timo völlig recht, diesen Katalog. Es ist was anderes, als im Internet durchzugucken, aber diesen Katalog zu sehen, ist eine andere Hausnummer. Absolut, kann ich unterschreiben. Und wie gesagt, es sind so viele Kleinigkeiten da drin. Ich blätter da jetzt schon mehrmals durch und ich habe immer was Neues und denke, oh, das habe ich noch gar nicht gesehen. Genau. Auch geil eigentlich. Und selbst wenn es Unterlegscheiben sind und ein besonderes Schrauben, also wir sind ja nerdig komplett, aber der Nerdkatalog schlechthin, muss ich sagen. Ja. Kann ich nur empfehlen, ihr bekommt ihn, also ihr habt ihn schon automatisch bekommen, wenn ihr bei Percussion Kreativ Mitglied seid, weil er kam nämlich mit dem Offbeat zusammen, unserer Vereinszeitschrift. Aber der liegt bestimmt auch aus in dem Musikgeschäft eurer Wahl. Beziehungsweise, ich denke mal auch, ich nehme mich jetzt aus dem Fenster, ich habe nicht nachgefragt, aber man kann bestimmt bei Musikwein auch mal nachfragen, ob man einen zugeschickt bekäme. Ich verlinke mal zumindest Musikwein und auch die Drums4All-Instagram-Seite in den Shownotes. Und es macht Bock, da reinzuschauen. und nebenbei, man findet dort viele, viele namhafte Kolleginnen und Kollegen, die mit Bildern dort auch verewigt wurden. Also ich liebe es mir sowas anzugucken. Ich mache einen kleinen Aufruf. Der Dirk ist nämlich da drin. Was? Du bist drin, ne? Du auch. Und ich auch. Und schreibt uns doch mal in die Kommentare, auf welcher Seite ihr uns gefunden habt. Unter allen richtigen Einsendern. Wimmelbild. Unter allen richtigen Einsendern verlosen wir einen Katalog. Einen Katalog. Katalog. Da müssen wir schon was anderes einfassen. Aber wir verlosen irgendwas. Macht einfach bitte. Wir verlosen irgendwas. Uns fällt was ein. Vielleicht fällt Transferall ja auch noch was dafür ein. Wir verlosen was. einfach schreiben an schlagabtauschpodcast.gmail.com einfach schreiben, was weiß ich, Dirk 1018, Timo 17,5 und unter allen richtigen Einsendern, verlosen wir irgendwas. So, aber was hast du dir zu empfehlen? Vielleicht kann ich mir das verlosen, was du empfiehlst. Nein, ist so teuer. Oder ist die Kopfhörer für 8000 Euro? Nein, die hätte ich selber ganz gerne. Nee, ich habe mir etwas geleistet von der Firma Zoom und ich wollte für live, da mache ich auch nochmal einen Geercheck drüber, weil das dauert jetzt zu lange drüber, ich habe mir geleistet, den Zoom-Test. Live-Track 6 Max. Den gibt es auch noch in kleiner, den gibt es auch nicht als Max. Und ich brauchte, oder ich wollte, ich brauchte einen neuen kleinen, eigentlich nur ein kleines Mischpult für mein, für Live-Auftritte, für die, wenn ich mit Backing-Tracks arbeite, etc. Und auch für hier, wenn wir so Gear-Tracks machen, die klein da in einer anderen Ecke sind von mir, vom Raum. Und dieses Teil hier, ist wirklich eine kleine Waffe. Und ihr seht schon selber, ich habe also theoretisch vier XLR-Mikrofone oder zwei Stereo, je nachdem, was man braucht, könnte ich damit verwenden. Dann habe ich aber auch noch Klinkeneingänge. Zum Beispiel E-Drums ist perfekt. Worum es mir ging, also nachdem das Ding hat natürlich auch noch eingebaut, Reverb, Hall und dieser ganze Quack, Kapp ist dabei, Kompression. Darum ging es mir aber gar nicht. Was der kann? Ich kann die einzelnen Spuren, das heißt zum Beispiel ich habe ein Konzert, habe mein Drumming, zum Beispiel ein Drummonitor ist hier drin oder mein E-Drum, je nachdem. Hier habe ich mein Backing-Tracking oder noch meine Band, was auch immer. Die kann ich alle auf SD-Karte oder Mikrokarte aufnehmen. Das heißt, ich kann alle Spuren aufnehmen und kann die hinterher mischen. Oder kann einfach ein Konzert mitschneiden, ohne dass ich dann immer eine Kamera dabei haben muss. Und wenn ich einfach sage, ich will mal gucken, wie klingt das Ganze oder wo habe ich heute die meisten Böcke gebaut. Und der ist wirklich, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wie viel ich bezahlt habe, weil ich fand einfach, oh, das ist eine coole Sache. Ich mache aber auch noch einen kleinen Geercheck darüber und informiere euch genau darüber. Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen was. Aber wenn ihr einen neuen, Mischer sucht, weil der ist wirklich finanzierbar. Den gibt es auch noch in kleiner und das ist meine Empfehlung der Woche. Der funktioniert sogar auch ganz zunut mit Batterien, das finde ich auch immer cool, wenn man das Netzstecker und sonst ganz normal mit USB-C, also mit Stromadapteranschluss. Und das fand ich halt einfach clever mit dem, ich brauche einen Button drücken, dann nimmt der direkt auf, kann aber auch verschiedene, könnte theoretisch noch, wenn ich einen Sub-Bass-Drum habe, irgendwie weiß ich, einen Sub-Hooker habe, einen Bass-Shaker habe, kann ich das Ding da rausnehmen. Kann auch einen separaten Monitorweg gehen, könnte auch eine ganze Band, wenn ich wollte, in Anführungszeichen damit mischen, aber darum ging es mir nicht. Für mich ist er wirklich mein eigenes kleines Drumbischpult. Das ist meine Empfehlung. Mega, weil ich habe gerade überlegt, so in Echtzeit, wenn du das erzählst, das wäre ja für meine Videos gar nicht so verkehrt, weil ich brauche ja nur vier Mikros. Und dann hätte ich das auf die C-Karte, dann kann ich das mit der Kamera natürlich auch den Ton synchronisieren. Und bräuchte man ein riesen Interface ja gar nicht theoretisch dafür. Ja. Ich bräuchte ja nicht mal den Computer anzuschmeißen dafür. Nein. Es funktioniert. Es funktioniert. Okay. Also ich mach ein Geertschirm drüber. Also wie gesagt, der hat schon wieder viel zu viele Möglichkeiten, aber ist wirklich preislich in einem Rahmen. Und ich fand den einfach echt interessant. So oder so. Zoom hat so oder so einige tolle, interessante Sachen auf den Markt gebracht, auch so kleine Mischpulte. Es ist nicht das Einzige, was das kann, aber wie gesagt, es hat viele Funktionen, die ich gar nicht brauche. Aber das war halt das mit den Funktionen, die ich wollte und das funktioniert einwandfrei. Cool, super Tipp. Ich bin schon mal auf den Gear-Check demnächst. Also wann demnächst ist man noch nicht, aber irgendwann demnächst. Genau, der kommt auf jeden Fall. Klasse. Interessant, aber du hast recht, das sollten wir besser nicht verlosen. Nee. In dem Sinne, also einmal Papier, einmal was zu mischen. Ich hoffe, es war was für euch dabei. Liebe Hörerinnen und Hörer, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, das war der 143. Schlagabtausch-Podcast. Wir hoffen natürlich, dass ihr was mitnehmen konntet, dass ihr Spaß hattet, dass ihr Themen interessant fandet, das Gespräch mit Daniel inspirierend findet, und wir haben es am Anfang gesagt, unterstützt uns gerne. Wir haben es oft genug gesagt, deswegen wiederhole ich die Liturgie. Nein, wie heißt es? Wiederhole ich einfach nicht mehr. Liturgie passt auch schon. Liturgie passt auch. Ich hoffe, ich habe euch nicht liturgisch geredet. Oh mein Gott, es darf kein Deutschlehrer zuhören. Auf jeden Fall, habt einfach eine gute Zeit. Der Sommer steht vor der Tür. Die Ersten haben bald schon Ferien. Also habt einfach eine gute Zeit. Genießt es auch. Der Dirk wird gleich dazu kommen mit den Zeiten und so. Aber ich wünsche euch alles aller allerbeste. Wir sehen uns beim nächsten Ticker. Den macht der Dirk. Oder darauf die Woche beim nächsten Schlagabtisch-Podcast. Und ich gebe das Wort ab an unseren Konfirmanden Dirk. Den habe ich ja weg mit meinem weißen Nämndier. Ihr Lieben da draußen, ja, ich fange wirklich immer so an, aber es passt auch ganz gut im Moment, weil ich finde, die Welt ist ganz schön strange im Moment. Ich finde das echt hart, was so in der Welt passiert. Von daher, passt auf euch auf, seid nett zueinander, es ist so viel leichter. Lächelt einfach mal, auch wenn ihr vielleicht manchmal nicht danach ist. Und wünsche euch einen Megasommer, weil im Moment ist es wirklich tolles Freibadwetter. Genießt die Zeit und hört dabei den Podcast, den kann man super draußen bei einem kühlen Orangensaft mit Eis würfeln. Den kann man super dabei hören. Oder ein Espresso mit, was war das nochmal? Avocado? Mit Eis? Espresso mit Vanilleeis und Espresso. Genau, genau. Avocado. Also Avocado ist was anderes. Jeder Italiener schlägt jetzt gerade die Hände über den Kopf zusammen und dann noch eine Pizza weiter. Aber jeder Italiener. Oh, jeder Italiener. Die finde ich trotzdem lecker. Jetzt sind wir vom Thema ab, bevor wir noch drei Stunden warten. Ihr Lieben, passt auf euch auf. Ganz, ganz tollen Sommer euch und bis zum nächsten Podcast. Euer Podcast-Team Dirk und Timo. Tschüss. Ciao.