Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Olympia-Kostenfalle, Lufthansa-Streik & Stagnation am Airport
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 9. April. Olympische Sommerspiele in Hamburg. Warnstreik bei der Lufthansa. Baby kommt auf Autobahn zur Welt. Anne Arnholz wird neue Hauptpastorin in St. Katharin. 40 Jahre Cats in Hamburg. Über olympische Sommerspiele in Hamburg kann man abendfüllend diskutieren. Auf meine Kolumne 10 Nein für ein Ja vom Sonnabend bekomme ich bis heute viele Mails. Die Gegner der Spiele verweisen auf steigende Mieten, auf Sicherheitsprobleme und womöglich aus dem Ruder laufende Kosten. Jetzt hat die Linke ihre Kritik an mangelnder Kostentransparenz mit neuen Angaben des Senats untermauert. Denn dieser räumt in einer aktuellen Antwort auf eine kleine Anfrage von linken Fraktionschefin Heike Sudmann erneut ein, dass die Sicherheitskosten in der bisherigen Rechnung der Stadt zur Olympia-Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 gar nicht enthalten sind. Begründung des Senats. Weil die konkrete Ausgestaltung der Spiele noch gar nicht feststehe, wäre es nicht seriös, jetzt schon mögliche Sicherheitskosten zu nennen. In Paris schlugen allein die Sicherheitskosten mit 1,7 Milliarden Euro zu Buche, kommentierte Sudmann diese Aussage. Der Senat setzt aktuell einfach 0 Euro für die Sicherheit an und will erst nach der Vergabe der Spiele Zahlen nennen. Die Hamburger sollten jetzt die Katze im Sack kaufen und einem unvollständigen Finanzkonzept zustimmen, so Sudmann. Geht's noch? Diese Frage stellen sich inzwischen auch viele Kunden der Lufthansa angesichts des Gebarens der Splittergewerkschaften. In Hamburg fallen wegen des Warnstreiks der Flugbegleiter am Freitag mehrere Flüge aus. Konkret werden 13 Starts und Landungen von und nach Frankfurt sowie 10 Starts und Landungen von und nach München gestrichen, wie der Flughafen mitteilte. Die Gewerkschaft UFO hat für 00,01 Uhr bis 22 Uhr zum Ausstand aufgerufen. In einer Urabstimmung hatten die Kabinenbeschäftigten der Kerngesellschaft Lufthansa und der Regionaltochter Cityline Ende März mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt. In dem Konflikt geht es um die Tarifverhandlungen zum Manteltarif bei Lufthansa und nach UFO-Angaben um eine fehlende Bereitschaft des Unternehmens, bei der Cityline über einen Sozialtarifvertrag zu verhandeln. Daran hingen rund 800 Existenzen. Der Flugbetrieb der Regionaltochter soll nach Aussagen des Managements 2027 enden. An ihre Stelle tritt eine neue Gesellschaft mit dem ähnlichen Namen Lufthansa City Airlines. Mitte März hatten bereits die Lufthansa-Piloten zwei Tage lang gestreikt. Der erneute Streikaufruf der Gewerkschaft UFO treffe, unsere Fluggäste inmitten des Rückreiseverkehrs zum Ende der Osterferien besonders hart, hieß es von Lufthansa. Kunden würden automatisch benachrichtigt, sollte ihr Flug betroffen sein. Kaum mit dem Streik der Lufthansa hat die Stagnation am Airport zu tun. Der Flughafen Hamburg hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Gewinn gesteigert, während die Zahl der Passagiere stagnierte. Der Gewinn kletterte von 20,4 Millionen Euro auf 30,1 Millionen, wie der Airport mitteilte. Es wurden 14,8 Millionen Reisende gezählt, so viele wie im Jahr 2024. Damit liegt die Passagierzahl weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2019, als 17,3 Millionen Menschen in Hamburg abflogen oder landeten. Im Jahr 2024 war die Zahl noch um 9 Prozent gestiegen. Wir wachsen weiter solide, aber nicht über unsere Verhältnisse. Das Ergebnis 2025 zeigt, dass sich unsere wirtschaftliche Entwicklung stabilisiert hat, sagte der Geschäftsführer der Flughafen Hamburg GmbH, Christian Kunsch. Nach seinen Worten braucht der Airport die Mittel, um die Infrastruktur zu verbessern. Eine Frau hat ihr Baby in einem Auto auf dem Strandsteifen einer Autobahn in der Nähe von Hamburg zur Welt gebracht. Rettungskräfte wurden am Mittwochabend zu einem besonderen Einsatz auf der A23 gerufen, sagte ein Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr. Das Auto parkte demnach in der Nähe der Anschlussstelle Halstenbeck-Krupunda im Kreis Pinneberg. Als die Feuerwehr eintraf, waren dem Sprecher zufolge Rettungsdienst und Polizei bereits vor Ort. Wir waren eine bis zwei Minuten nach der Geburt da und haben mit den großen Feuerwehrautos den Standstreifen abgesperrt, sagte der Sprecher. Rund 24 Feuerwehrleute sicherten demnach das geparkte Auto ab und unterstützen den Rettungsdienst bei der Versorgung von Mutter und Neugeborenen auf der Autobahn. Sie seien etwa eine Stunde im Einsatz gewesen. Anschließend wurden Mutter und Kind in ein Krankenhaus gebracht. Die Pastorin Anne Arnholz wird neue Hauptpastorin in St. Katharinen und Pröbstin für die Propstei Mitte. Die Synode wählte sie am Mittwoch in das Doppelamt. Arnholz habe 60 von 94 abgegebenen Stimmen erhalten und sich damit im ersten Wahlgang gegen ihren Mitbewerber, Pastor Anton Knuth, durchgesetzt. Arnholz tritt die Nachfolge von Hauptpastorin und Pröbstin Ulrike Murmann an, die am 4. Juli in den Ruhestand verabschiedet wird. St. Katharinen ist eine der fünf evangelischen Hauptkirchen. Sie liegt zwischen Innenstadt und Hafencity direkt gegenüber der Speicherstadt und ist zudem Universitätskirche. Mit dem Doppelamt obliege Arnholz auch die Propstei Mitte mit zehn Gemeinden. Somit sei sie Vorgesetzte für 20 Pastorinnen und Pastoren. Sie werde Teammitglied von sechs Pröbstinnen und Pröbsten im Kirchenkreis Hamburg-Ost. Aktuell wirkt Arnholz als Pastorin im Pfarrteam der Kirchengemeinde Harburg-Mitte mit den Schwerpunkten Projektentwicklung, Vernetzungs-, Kinder- und Familienarbeit. Sie wurde 1982 in Neustrelitz geboren. Hamburg gilt schon lange als Musicalstadt. Mindestens vier Musiktheaterstücke laufen meist zeitgleich in der Hansestadt. Den Startschuss hat das Musical Cats in den 80er Jahren gegeben. Das Werk von Andrew Lloyd Webber ist fast genau vor 40 Jahren in Hamburg das erste Mal aufgeführt worden. Am 18. April 1986 feierte Cats an der Elbe seine Deutschlandpremiere, wie Stage Entertainment in Hamburg mitteilte. Was vor 40 Jahren begann, hat sich zu einem Unterhaltungsformat entwickelt, das alle Menschen begeistern kann, weil das Musical sich keinen Grenzen unterwirft, für jeden Geschmack etwas bereithält und weil es Bekanntes neben Neues stellt, sagte Uschi Neuss, Geschäftsführerin Stage Entertainment Deutschland. Ein Beispiel sei das Disney-Musical Der König der Löwen. Das Stück werde seit 25 Jahren in Hamburg gespielt und habe bereits mehr als 16 Millionen Besuchende angelockt. Aktuell laufen in der Hansestadt zudem die Musicals MJ über das Leben von Michael Jackson, Zurück in die Zukunft und Tarzan. Im Dezember soll Der Teufel trägt Prada Deutschland Premiere feiern. Das war dein tägliches News-Update, erstellt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wenn dir diese Episode gefallen hat, abonniere unseren Podcast.