Latest / Gin And Talk / Ralf Meertz über Uhren, Luxus und die Zeit
Transcript
- 0:00Speaker 0: Es sind Faszinationen, die ich manchmal auch nicht wirklich erklären kann.
- 0:04Speaker 0: Aber seit eh und je da ist die Faszination.
- 0:06Speaker 0: Die ist ja schon in den siebzehn, achtzehn oder neunzehnt Jahrhundert immer da gewesen.
- 0:11Speaker 0: Und früher war es halt so dass natürlich die mechanische Uhr einen extrem wichtigen Wert hatte weil sie einfach die Zeit brachte, die Genauigkeit brachte.
- 0:21Speaker 0: Das hat sich letztendlich alles wieder normalisiert und wir haben jetzt finde ich ein gesundes Niveau immer noch ein hohes Niveaux.
- 0:29Speaker 0: Also wenn ich jetzt zur Zurückblicke, fünf Jahre, sechs, sieben, acht Jahre haben wir immer noch ein sehr hohes Niveau und bei vielen Neuguren ist es immer noch Wartezeit.
- 0:39Speaker 0: Und das hat sich ja nicht geändert.
- 0:41Speaker 0: Aber jetzt fühlt sich wieder echter an.
- 0:47Speaker 0: Jetzt kommt der Kunde bei den... Der gibt ein bisschen mehr Geld, außer als der Listenpreis ist für eine neue Uhr.
- 0:52Speaker 0: Weil die haben euch da wirklich gut und er ist auch bereit dazu aber das nicht bereit dazu den doppelten dreifahren Preisterschutz zu erzahlen.
- 1:00Speaker 1: Herzlich willkommen!
- 1:01Speaker 1: Mein Name ist Daniel Fürg und ich freue mich sehr euch heute zu einer neuen Episode Gen & Talk an unserem Badresen begrüßen zu dürfen.
- 1:09Speaker 1: Mein heutiger Gast ist Ralf Merz.
- 1:11Speaker 1: Mit World of Time führt der gelernte Uhrmacher seit im Herzen Münchens wohl eine der weltweit besten Anlaufstellen für seltene und hochwertige Uhren aller Art.
- 1:21Speaker 1: Es gibt kaum eine Rarität, die hier nicht schon einmal über den Tisch gegangen ist.
- 1:25Speaker 1: Seit einigen Jahren kann man das gesamte Sortiment auch online bestaunen und bestellen.
- 1:30Speaker 1: Ich wollte von ihm wissen, woher die Faszination UR eigentlich kommt.
- 1:34Speaker 1: Wie sich die Begeisterung für mechanische Uhren auch in Zeiten von Smartwatches weiterhält und worauf es beim Kauf-und-Wert tatsächlich ankommt!
- 1:42Speaker 1: Wenn dir dieser Episode von Genant Talk gefällt folge uns bei Spotify, Apple Podcast oder wo auch immer du gerne Podcast hörst und hinterlasse uns eine gute Bewertung.
- 1:51Speaker 1: Diese und viele weitere Episoden findest Du als Videopodcast auf unserem YouTube Kanal.
- 1:56Speaker 1: Jetzt aber viel Spaß beim Zuhören?
- 1:58Speaker 1: Schön, dass ihr alle wieder mit dabei seid.
- 2:01Speaker 1: Zwei Menschen, eiskalte Drinks und eine Menge Zeit für ein persönliches Bargespräch.
- 2:09Speaker 1: Herzlich
- 2:10Speaker 0: willkommen an unseren Bartresen!
- 2:13Speaker 1: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gin & Talk.
- 2:18Speaker 1: Mach es dir gemütlich,
- 2:20Speaker 0: lehne dich zurück und tauche
- 2:22Speaker 1: ein in die verrucht düstere Atmosphäre unserer Studio-Bar.
- 2:35Speaker 1: Lieber Ralf, ich freue mich sehr dass wir uns heute hier unten an der Bar treffen können um ein wenig über eines meiner privaten Lieblingsthemen zu sprechen.
- 2:44Speaker 1: Hier wird das Thema Urnen.
- 2:45Speaker 1: herzlich willkommen!
- 2:46Speaker 1: Herzlichen
- 2:46Speaker 0: Willkommen.
- 2:46Speaker 0: vielen Dank für die Einladung.
- 2:48Speaker 1: Erste Frage weil irgendwie auch die Leute die uns vielleicht nur zuhören neugierig sind welche Uhr trägst du heute?
- 2:56Speaker 0: Ich trage eine Daytona Handaufzug zunehmend dreiundsechzig.
- 3:00Speaker 0: Ich glaube wir mussten dann vierundsevierzig
- 3:02Speaker 1: Nicht schlecht.
- 3:02Speaker 1: Ich habe tatsächlich eine an die ich bei dir gekauft hab.
- 3:06Speaker 0: Vor
- 3:07Speaker 1: gar nicht langer Zeit, ein paar Wochen her.
- 3:11Speaker 1: Wie ist denn bei dir eigentlich diese Faszination für Uhren entstanden?
- 3:15Speaker 1: Was war, gab es da so einen Schlüsselmoment wo du gesagt hast das ist ein Thema was mich irgendwie interessiert?
- 3:20Speaker 0: Ja, ein Schlüssel Moment gab's eigentlich nicht.
- 3:22Speaker 0: Es war damals Entscheidung ob ich weiter zur Schule gehe mit sechzehn oder ob ich ne Lehre mache.
- 3:28Speaker 0: und irgendwie hat mir die Schule getaugt und da hat man dann nach oder meine Eltern zusammen gesucht, was könnte ich machen?
- 3:37Speaker 0: Und zu der Zeit habe ich einen Bekannten gehabt.
- 3:41Speaker 0: Der Umacher ist wahr, mittlerweile verstorben.
- 3:45Speaker 0: Da war ich ab und zu mal und hab ihn über die Schulter geschaut und hab wohl wahnsinnig begeistert davon erzählt.
- 3:55Speaker 0: Man hätte gesagt, willst du nicht nur umacher Lehre machen?
- 4:00Speaker 0: Ja, dann haben wir da eine Lehrstelle gesucht und das war natürlich nicht so einfach.
- 4:03Speaker 0: Das war natürlich in den Achtzigerjahren die Ausbildung zum Urmacher jetzt nicht mehr so wie es früher war.
- 4:13Speaker 0: Es gab gar nicht so viele Leute ausgebildet wie heute auch.
- 4:16Speaker 0: Und es war einfach eine Ausbildung, die null Puppe leer war.
- 4:20Speaker 0: Auch in meinem ganzen Freundesbekanntenkreis waren mir Augen hochgezogen um Urmachers, weshalb jetzt Quarzur.
- 4:28Speaker 0: Auf jeden Fall haben wir dann da eine Lehrstelle auch vor Ort gefunden und habe die Lehre gemacht.
- 4:33Speaker 0: Das war aber letztendlich ein Betrieb der, wie man es früher kannte, Goldschmied, Umacherei, Optik dabei alles im kleinen Ort.
- 4:45Speaker 0: Die haben alles bedient und dementsprechend habe ich da auch eine Ausbildung genossen, die so allround war wenn man ehrlich ist jetzt nicht die beste umacherische Ausbildung.
- 4:56Speaker 0: Das ging gar nicht, weil das noch nicht viel zu breit war.
- 4:59Speaker 0: Ohne jetzt dann einen vertorben Ausbilder national zu treten.
- 5:02Speaker 0: aber das war einfach den schon da die Umacherei klar und auch in der Lehre eine Ausbildung, so dass du alle Systemen wie eben heute immer noch in einer Schule ist natürlich alles gelernt.
- 5:13Speaker 0: Aber es hat mich da immer was gehalten, aber zu der Zeit war sicherlich nicht das was es heute ist.
- 5:22Speaker 0: Und dann habe ich halt mein immer überlegt Das war jetzt, die Arbeit selber in der Lehre war gut okay.
- 5:31Speaker 0: Aber jetzt nicht.
- 5:31Speaker 0: das hat mich dann nicht erfüllt und habe aber dann um das Buch mit fertig zu machen hab ich dann meinen Meister gemacht und komme ja vom Niederrhein und habe dann eine Stelle gesucht um einfach raus einfach mal irgendwo anders hin und hab dann Anzeige aufgegeben und das wurde eigentlich nicht überschüsset, aber ich konnte mir eigentlich in ganz Deutschland aussuchen, wohin ich gehen konnte und auch bei Herstellerfirmen oder ich hätte auch den Zähnen anfangen können.
- 6:05Speaker 0: Und war irgendwie alles offen und hat mich aber irgendwie alles nicht gegriffen.
- 6:09Speaker 0: Das Einzige was wir gegriffene hat war letztendlich die kleine Laden der Münchener Innenstadt Antigo & Schlei und die haben damals nur Antico & Taschen-Uren Armband Uren das Speziallste und ausgesuchteste gehabt, was ich nie gesehen habe.
- 6:32Speaker 0: Und mir gar nicht vorstellen konnte.
- 6:35Speaker 0: Ich bin irgendwann mal am Sonntag hingefahren um mich vorzustellen.
- 6:39Speaker 0: Dann haben wir uns besprochen und ich war dann im kleinen Laden und die haben ein zweiter Blitz auf die Theke gelegt und voll mit Uhren in der Auslage hatten.
- 6:51Speaker 0: Ich konnte es ehrlich gesagt nicht einordnen aber ich wusste, dass ist richtig hier!
- 6:56Speaker 0: Also das ist die, da waren Chronographen, Patek, Stahl, Gold, Trubelier alles drauf.
- 7:03Speaker 0: Alles was man heute ganz ausgesucht nur findet und nicht verschwunden ist aber natürlich in vielen Sammlungen ist.
- 7:10Speaker 0: Das lag auf Tablets und wie gesagt ich habe darauf geschaut und ich konnte das gar nicht wirklich greifen.
- 7:18Speaker 0: Aber ich wusste es ist das was wo ich hin muss halt.
- 7:22Speaker 0: Und da habe ich dann mich erst schwer getan, in München als in der Stadt zu sein.
- 7:27Speaker 0: Ich kannte null niemanden und hab angefangen da in der Werkstatt zu zweit in einer Minivergstadt also aus heutiger Sicht undenkbar.
- 7:36Speaker 0: Da war ja auf ein paar Quadratmeter zwei Werktische und um diese zwei Werktsche dupliziert war ungefähr die Größe von der Werkstadt.
- 7:45Speaker 0: Und in dieser Werkschau habe ich mit einem damals einen Tschechen zusammengearbeitet, der eigentlich gelernter Goldspiel war.
- 7:53Speaker 0: Der hatte sich diese Umacherei ausgedarktisch an gelernt und er hat wirklich einen Sinn für die Mechanik gehabt und alles.
- 8:02Speaker 0: und letztendlich bin ich da einfach reingefallen in die Umacherei und in die Wette der Uhren.
- 8:11Speaker 0: Das hat mich bis heute gehalten!
- 8:13Speaker 0: Und da haben wir halt alles gemacht.
- 8:14Speaker 0: und dann habe ich mich acht Jahre lang in der kleinen Werkstatt gearbeitet.
- 8:18Speaker 0: Wir haben wirklich die krassesten Sachen repariert, Komplikationen, alles Mögliche.
- 8:22Speaker 0: Und wir waren halt immer auch so ein bisschen das Backup für den Verkauf vorne.
- 8:25Speaker 0: Mussten uns die Uhren anschauen.
- 8:27Speaker 0: Jede Uhren mussten wir uns anschauen ob alles richtig ist, original ist und mussten das beurteilen halt natürlich auch reparieren.
- 8:35Speaker 0: Ja und da hab' ich letztendlich erst das gelernt was man erfahren... Ausbildung angerissen hat und die ganzen Qualitäten, Unterschiede.
- 8:47Speaker 0: Und da habe ich dann einfach spezialisiert letztendlich zu der Zeit auf die Restorationen, auf die Reparatur der Hamant-Uhr und komplizierten Uren.
- 8:59Speaker 1: Ich weiß noch bei mir war die Faszination mit den Uhren... Das ging irgendwie ganz früh los in der Grundschule, weil mir mein Opa damals irgendwelche Casio digital Urn geschenkt hat, die dann immer wieder neue Funktionen hatten vom Höhenmesser über Temperatur und Weltzeit.
- 9:17Speaker 1: Und ich weiß gar nicht was alles.
- 9:18Speaker 1: Dann kam aber irgendwann der Punkt wo ich irgendwie so eine Faszination für mechanische Urnen entwickelt habe und unbedingt eine haben wollte.
- 9:31Speaker 1: gekauft habe für ein bisschen mehr Geld als ich mir das dann leisten konnte war tatsächlich net so, ich weiß gar nicht mehr was für eine.
- 9:38Speaker 1: Das waren Chronograph nix Besonderes hat glaube ich irgendwas um die unter tausend Euro noch gekostet.
- 9:45Speaker 1: und dann der nächste step war dann irgendwann ne Nomos tatsächlich Und mich hatte immer diese diese mechanik einfach fasziniert diese idee dass dieses werk mich überleben kann und dann immer noch irgendwie tickt.
- 10:01Speaker 1: ich hab bei dir ja mal eine eine rolex bubble back aus nineteen forty gekauft und bin immer noch fasziniert dass dieses ding einfach läuft.
- 10:10Speaker 1: Und auch die zeit hält und einfach wunderbar funktioniert.
- 10:14Speaker 1: Was glaubst du denn, wenn du erklären müsstest woher diese Faszination für mechanische Uhren nach wie vor kommt?
- 10:21Speaker 1: Weil wir hätten ja... Wir hatten Quarz-Uhren die gehen genauer.
- 10:25Speaker 1: Wir hätten heute.
- 10:26Speaker 1: Smartwatches wie die Apple Watch oder ähnliches haben fünftausend mal mehr Funktionen und sind komplexer und wir auch immer also nicht komplexe darüber streiten aber können mehr und sind vielleicht praktischer.
- 10:41Speaker 1: wie auch immer Was glaubst du denn, warum Menschen immer noch so fasziniert sind von tatsächlich mechanischen Ohren?
- 10:49Speaker 1: Wir
- 10:49Speaker 0: sind Faszinationen die ich manchmal auch nicht wirklich erklären kann.
- 10:53Speaker 0: Die aber seit eh und je da ist die Faszionation.
- 10:55Speaker 0: Die ist ja schon in den siebzehn, achtzehn oder neunzehnt Jahrhundert immer da gewesen.
- 11:00Speaker 0: Und früher war es halt so dass natürlich die mechanische Uhr einen extrem wichtigen Wert hatte weil sie einfach die Zeit brachte, die Genauigkeit brachte.
- 11:11Speaker 0: Und ob das jetzt Harrison Chronometer war, der auf einmal der Seeschiff hat ermöglichte den genau zu navigieren.
- 11:20Speaker 0: Auf einmal war durch mechanisches Instrument geschaffen von U-Macher ein Problem gelöst was mit Physik und Wissenschaftler nicht möglich war, hatte dann eine einfachuhrheit genau genug klar geschafft.
- 11:36Speaker 0: Und es war dann dann darüber hinaus, kommt natürlich auch immer die Faszination Uhr.
- 11:41Speaker 0: Da sind so einen kleinen mechanischen Gegenstand das da alles mit möglich ist.
- 11:49Speaker 0: und jetzt gerade haben wir eine Taschenur von Begebe kommen und dann wird man ja so ein bisschen ... Das ist aber keine so alte Taschenuhr vom Begeb, die ist für's in den fünften Fünfzig.
- 12:03Speaker 0: Man versucht so ein bisschen die Geschichte, beziehungsweise ein paar Beter zu finden halt.
- 12:09Speaker 0: Ich habe mal eine Zeichnung gekauft, original von Brigitte von den Achtzehnten Hundertzehn und es ist auch ein Buch von natürlich Bücher über Brigitte.
- 12:16Speaker 0: Der hat jetzt damals schon geschafft mit dem französischen Königshaus ja in die Uhr natürlich perfekt zu machen.
- 12:25Speaker 0: Ideen, Tobiautomatische Aufzug Das hat ja alles in Briget Spirale natürlich Entwicklungen gemacht, die wahnsinnig wichtig sind.
- 12:34Speaker 0: Die heute immer noch im Wortschatz der Macherei ist.
- 12:39Speaker 0: wenn man Briget-Spirale sagt dann ist es eine Erfindung von Abernui Briget von siebzehn neunzig oder weiß ich wann das gemacht hat und er hat aber damals schon geschafft letztendlich die Uhr quasi auch so begehrlich zu machen sodass also jeder aus sieben Fürsten Königshausen wollte so eine Uhr haben.
- 12:56Speaker 0: Und das ist wie heute natürlich auch, also es ist natürlich die Faszination der Uhr des Ticken und dass man einfach einen Zeitbegleiter im Handgelenk hat, der einfach immer dabei ist, der mit einem Geschichte schreibt.
- 13:10Speaker 0: Ja und dann wie ich auch ... Die Luxus-Uhrheit, die man natürlich dann auch zeigt und sagt hier, ich habe die... Das ist natürlich auch ein Status in Burg geworden und das ist natürlich mittlerweile sicherlich nochmal mehr am Vordergrund als die weichen, charmanteren Argumente für die mechanische Urlaub.
- 13:31Speaker 1: Du hast seit dem Jahr zwei Tausend drei dein Laden World of Time in der Prannerstraße hier in München?
- 13:37Speaker 1: Ich könnte mir vorstellen, dass die Leute zu dir kommen sind quer bett durch die Gesellschaft.
- 13:42Speaker 1: Da sind wahrscheinlich die Sammler dabei genauso wie die Leute, die einfach sich eine schöne Uhr leisten wollen, habe darauf jetzt gespart und möchte diese eine Uhr für den Rest meines Lebens so ungefähr haben.
- 13:56Speaker 1: Die Bandbreite ist wahrscheinlich relativ groß, dann gibt es wahrscheinlich auch noch die Leute, die sagen ich will jetzt die kaufen weil ich glaube dass die in zehn Jahren mehr wert ist und dann anfangen damit herum zu spekulieren wie würdest du deine Zielgruppe oder deine Kundschaft da so einsorten?
- 14:11Speaker 0: Also das ist durch diese Faszination Uhr und dieser Wunschflöhr Eine andere Uhr ist es einfach nicht kann man das nicht pauschal so sagen.
- 14:22Speaker 0: also kommt wirklich da.
- 14:24Speaker 0: Der der Kunde rein, der sich die Rolex steuergold oder daters oder was auch immer zusammengespart hat über jahre und jetzt kann er sie kaufen.
- 14:34Speaker 0: und da geht das sind die glücklichsten Kunden die wir haben die dann rausgehen gibt's natürlich die die dann sammeln die diese technische Interesse haben.
- 14:43Speaker 0: ja mein kund Der kennt das Werk ja genauer als ich, der kennt jede Schraube die Unruhe und so.
- 14:51Speaker 0: Das ist ein Freak halt, der sich wirklich nur mit dem Werk beschäftigt.
- 14:55Speaker 0: Und dann gibt es natürlich was in den letzten Jahren noch mal mehr.
- 15:00Speaker 0: da ist einfach das Invest und das ist jetzt nicht mehr wegzudenken, dass man bei jeder Uhr auch irgendwo einen Invest Gedanken hat.
- 15:10Speaker 0: Es war eine Zeit lang wo wir wirklich dann auch da saßen.
- 15:14Speaker 0: Natürlich ist das gut für uns, aber dann fühlte man sich eher wie so ein Investmentberater nicht zur Bank hier und braten lassen, wenn der Chef an sich investieren soll.
- 15:25Speaker 0: Und so hat man das von uns erwartet halt.
- 15:29Speaker 0: Wir haben gesagt es muss einem natürlich begeistern und das ist das Wichtigste halt ja.
- 15:34Speaker 0: Welche Uhr würden sie nehmen?
- 15:39Speaker 0: Klar, ich kann Ihnen das empfehlen.
- 15:40Speaker 0: Ich kann Ihnen DAS empfeheln halt!
- 15:42Speaker 0: Dann haben Sie Uren.
- 15:44Speaker 0: die mögen sie nicht.
- 15:45Speaker 0: Legen sie weg.
- 15:46Speaker 0: vielleicht habe ich auch recht.
- 15:47Speaker 0: und Sie haben wirklich einen Top-Gewinn gemacht nach zehn Jahren super aber wo ist denn der Fun?
- 15:52Speaker 0: Also wo ist der Spaß dabei?
- 15:53Speaker 0: Und Sie haben dann Weske tätig.
- 15:54Speaker 0: da kann man aber Gold kaufen.
- 15:56Speaker 0: Da kann man Aktien kaufen ein Grundstück Immobilie.
- 16:01Speaker 0: So darf man finde ich... Na es ist wichtig dass wir versuchen natürlich immer Da die Uhren, die wir haben, dass das auch handelbare Uhren sind.
- 16:10Speaker 0: Also jeder, der es geht drauf und runter wie bei den Uhren aus braucht man gar nichts da wegzuredenen.
- 16:16Speaker 0: Aber ich versuche natürlich auch da immer etwas zu haben.
- 16:19Speaker 0: was jetzt nicht eine Luftblase ist hat dann einfach so heute ist schön und morgen interessiert's keinen mehr halt.
- 16:26Speaker 1: Da gab sie ja auch gerade die letzten Jahre viel Spekulation darum, die Rolex Bubble ist geplatzt usw.
- 16:34Speaker 1: Wie siehst du das eigentlich gerade momentan?
- 16:36Speaker 0: Ja, es war natürlich ein Zusammenkommen von vielen Ereignissen.
- 16:43Speaker 0: Einmal an Corona, die Leute konnten sich nur noch von Rechner setzen und shoppen.
- 16:49Speaker 0: Man konnte nicht Urlaub fahren, dann hat das Geld keine Zinsen gebracht.
- 16:53Speaker 0: Und ja... Das hat natürlich unserem Markt sowas von beflügelt!
- 16:59Speaker 0: Auf einmal musste jeder irgendwie eine Uhr kaufen weil die ja morgen mehr wert ist.
- 17:05Speaker 0: Und das hat natürlich, das ist nicht gut für so einen Markt weil das verfälscht es natürlich und dann sind die Preise natürlich nach oben geschossen für manche Sachen wo wir auch Händler dachten.
- 17:19Speaker 0: Das ist okay, wir handeln damit, wir geben's aus für verkauften Ausstellungen wieder aber das fühlt sich nicht richtig an.
- 17:25Speaker 0: Da ist einfach zu viel für die Uhr.
- 17:27Speaker 0: Und das hat sich letztendlich alles wieder normalisiert und wir haben jetzt, finde ich ein gesundes Niveau immer noch einen hohen Niveaus.
- 17:36Speaker 0: Also wenn ich jetzt zur Zurückblicke fünf Jahre, sechs, sieben, acht Jahre habe ja immer noch ein sehr hohes Niveaux und bei vielen Neuguren ist es immer noch Wartezeit und das hat sicher nicht geändert.
- 17:47Speaker 0: also aber jetzt ist es halt so dass das sich wieder ein bisschen fühlt sich wieder echter ab.
- 17:54Speaker 0: Jetzt kommt der Kunde Der gibt ein bisschen mehr Geld, außer als der Listenpreis ist für eine neuere Uhr.
- 17:59Speaker 0: Weil die haben möchte, wird ihr gut und er ist auch bereit dazu aber das nicht bereit dazu den doppelten dreifahren Preis dafür zu bezahlen.
- 18:07Speaker 0: Und das ist eigentlich so.
- 18:08Speaker 0: wieder Bectosus zurück zum normalen Halt und es fühlt sich für uns besser an.
- 18:13Speaker 0: damit können wir auch besser umgehen.
- 18:15Speaker 0: Die Sachen, die selten sind, die sind nach wie vor selten bringen auch ihre Geld in Wert halt.
- 18:22Speaker 1: Wie siehst du denn da eigentlich diese die Situation momentan, wir haben ja irgendwie auch schon bei der einen oder anderen Marke so eine Art künstliche Verknappung und diese Wartelisten wo man irgendwie gefühlt gar keine Chance mehr hat wenn man jetzt nicht den jeweiligen Konzessionär schon seit Jahren kennt und der einem irgendwie wohlgesonnen ist.
- 18:43Speaker 1: Ist das nicht auch so ne so eine Situation die früher oder später mal so nicht mehr gut funktioniert?
- 18:50Speaker 1: Oder würdest du sagen dass es eigentlich War schon immer so und ist auch kein Problem, wenn es so bleibt.
- 18:56Speaker 0: Nee das war aber lange Zeit nicht so.
- 18:59Speaker 0: Und ich weiß nicht.
- 19:01Speaker 0: also Verknappungen... Also wenn man jetzt die Marken reingeht, wenn man ein paar Tecken nimmt oder Rolex nehmt, die verknappen ja nichts.
- 19:11Speaker 0: Also Rolex versucht ja auch mehr zu produzieren.
- 19:13Speaker 0: Aber die Nachfrage ist natürlich einfach größer.
- 19:17Speaker 0: Dann sieht es so aus als wenn da eine Verklappung ist.
- 19:22Speaker 0: Effektiven Zahlen gibt es ja nicht, also die Rolex sagt ja nichts so und viel Stück.
- 19:27Speaker 0: Und mehr und weniger halten das alles unter Verschluss.
- 19:31Speaker 0: aber wenn man jetzt sieht wie sie sich entwickeln und weiterentwickeln und die wollen ja mehr produzieren Und Patek Philipp zum Beispiel, die wollen natürlich die Qualität halten.
- 19:44Speaker 0: Die können dann nicht mehr.
- 19:45Speaker 0: und auch wenn man das meint, aber da machen wir halt nochmal zehn E-Wir-Kländer Chronographen mehr oder zwanzig oder hundert und das geht so nicht.
- 19:53Speaker 0: also um jetzt diese Qualität zu halten ist es das Grenzen gesteckt hat.
- 19:58Speaker 0: Das merkt mich auch bei Firmen die Neuanmark gehen und neue Uhren produzieren und die tun sich alle schwer eine Uhr zu bauen Natürlich heute vielleicht ein bisschen einfacher als früher, aber so einfach dann auch nicht.
- 20:11Speaker 1: Wenn man sich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte anschaut und man könnte ja sagen wir nehmen keine Ahnung eine gute Rolex aus den Sechzigern Und wir würden uns das Werk anschauen und wir würden wahrscheinlich sagen gut wenn die gut gepflegt ist und gut im Entschuss ist Dann ist es ein wunderbares Werk und funktioniert und wird wahrscheinlich wenn man's gut behandelt und regelmäßig auch zur Revision bringt Wahrscheinlich auch die nächsten fünfzig Jahre laufen.
- 20:36Speaker 1: trotzdem haben ja all diese Marken über die Jahre hinweg immer wieder Verbesserungen an den Werken vorgenommen.
- 20:43Speaker 1: Gerade du als auch Urmacher, wie siehst du denn diese Entwicklung da?
- 20:47Speaker 1: Also gibt es da wirklich noch so viele Dinge, die man irgendwie optimieren und verbessern kann.
- 20:51Speaker 1: wenn du dir mal die Werke der Entwicklung der letzten sagen wir mal fünfzehn Jahre anschaust sind da wirklich doch Dinge die signifikant ein Werk besser machen.
- 21:01Speaker 0: Ja, ich glaube das beim Träger kommt es natürlich so auch an.
- 21:05Speaker 0: Das ist dass die Werke dann nicht besser genauer gehen aber natürlich jetzt nicht so wie in dem Umfang wie der Aufwand da betrieben wird und das ist natürlich auch ein Battle zwischen den einzelnen Firmen.
- 21:14Speaker 0: halt wenn Omega noch genauer, noch länger Ganglauer macht dann müssen die anderen nachziehen.
- 21:23Speaker 0: Aber es ist natürlich schon so... Wenn man jetzt eine Automatik nimmt, die eine Gangreserve von anderthalb Tagen hat und auf einmal dann hat man drei Tage.
- 21:34Speaker 0: Das ist viel für ne Uhr!
- 21:35Speaker 0: Also das ist ein kräfter Verhältnis in der Uhr.
- 21:38Speaker 0: wenn man da Die Gangdauer, die Gangreserve verdoppelt verdreifachen möchte.
- 21:44Speaker 0: Da muss man viel machen.
- 21:45Speaker 0: und das Räderwerk selber, da hat man sehr viel Kraft.
- 21:48Speaker 0: Am Ende kommt am Gangregler Minimalkraft nur an und wenn man da noch mal quasi die Dreifache länger an einem Zeit drauf sitzt... Das ist schon eine Challenge halten!
- 21:57Speaker 0: Und das hat man auch im Anfang gemerkt wie alle auf die längere Gangreserver gegangen sind.
- 22:03Speaker 0: Auch bei Panarite zum Beispiel gab es diese Die erste Eight Days Handaufzug und die ersten hatten alle ihre Probleme, weil sie dann irgendwann stehen geblieben sind.
- 22:14Speaker 0: Klar das wurde natürlich ausgemerzt aber es ist schon eine Herausforderung.
- 22:20Speaker 0: Aber es hat auch, denke ich mal, Grenzen und ich denke halt auch dass es wirklich mittlerweile dann mehr die Challenge ist zwischen den Firmen Automatik aus den siebter Jahren gut eingestellt ist, mit denen nicht so viel Unterschied halten.
- 22:41Speaker 0: Aber es sind schon perfekte Uhren und mittlerweile auch Olmega-Patek und die wetteln sich da ja am meisten und Rollets haben dann schon eine Ganggenauigkeit, die einfach hervorragend ist.
- 22:55Speaker 0: also das ist schon erstaunlich.
- 22:57Speaker 0: Dann kommt der Kunde rein und sagt, ich hab die Uhr jetzt an.
- 23:00Speaker 0: Die geht innerhalb von einem drei Monaten zwei Sekunden in Differenz.
- 23:04Speaker 0: Das ist richtig stark für eine Mischandichur.
- 23:06Speaker 1: Fasziniert mich bei der übrigens auch ... Die hat eine Ganggenauigkeit, das ist völlig verrückt!
- 23:11Speaker 1: Ich hab die einmal gestellt seit ich bei dir aus dem Laden raus bin und seitdem läuft sie... Und ich glaub, ich weiß gar nicht, also ich müsste mal genau schauen aber es ist echt lächerlich.
- 23:20Speaker 0: Ja da sind natürlich der Anspruch auch von heute.
- 23:22Speaker 0: Dafür muss man dann schon einiges ändern halt.
- 23:24Speaker 0: Da kann man ja nicht mehr Dahlspirale aus den Seventierjahren nehmen.
- 23:28Speaker 0: Das geht nicht!
- 23:28Speaker 1: Kannst du dich denn noch erinnern, für welche Uhr du das erste Mal so ein bisschen mehr Geld für dich ganz persönlich ausgegeben hast?
- 23:35Speaker 1: Was war dann so?
- 23:37Speaker 1: dein erstes eigenes Sammler-Stück sozusagen?
- 23:40Speaker 0: Also meine erste Uhr die ich gekauft habe, das waren eine GMT II.
- 23:48Speaker 0: Ich hab mir die...das war glaube ich zweiundneunztreiundneinzig und dreiundneuntig glaube ich war's Und ich habe mir die Äplikkataloge immer gewählt, sondern da waren diese drei Uhren mit den drei verschiedenen Netten.
- 24:00Speaker 0: Jimty I, Jimty II in Stahl.
- 24:01Speaker 0: und dann ging man damals zur Uhren rüber und hat sich die Nase platt gedrückt, die Schwelle da rein zu gehen viel zu groß würde man niemals reingehen.
- 24:09Speaker 0: also damals.
- 24:13Speaker 0: Ja und dann hab' ich halt über meinen Arbeitskollegen damals, der hat mir eine neue GMT besorgt.
- 24:19Speaker 1: Ich habe ne lustige GMT-Geschichte tatsächlich weil Ja, fast zehn Jahren jetzt mir auch ne Dream Team Master zwei gekauft und.
- 24:31Speaker 1: Hab tatsächlich einfach also das war die mit den Polished Links und dem schwarzen Bessel und dem Schwarzen Ziffernblatt.
- 24:42Speaker 1: Und dir inzwischen auch discontinued ist beziehungsweise Jetzt gibt es ja mit leicht grauem Ziffern Blatt so ähnlich fast wieder.
- 24:50Speaker 1: aber ich damals naiv wie ich war Nimm meinen Telefonhörer in die Hand und ruf bei der Rolex-Boutique an, Max Josefplatz.
- 25:00Speaker 1: Und frag ganz naiv nach, habt ihr eine da?
- 25:04Speaker 1: Der am anderen Ende meinte ja, einer hätten wir da!
- 25:07Speaker 1: Okay dann steig ich jetzt ins Taxi kommen vorbei und hole die ab.
- 25:10Speaker 1: Genau so hab' ich sie damals bekommen.
- 25:13Speaker 0: Ja das ist selten.
- 25:14Speaker 1: Ohne wahnsinnigste.
- 25:16Speaker 1: Da hatte ich ausnahmsweise mal Glück oder war einfach naiv genug.
- 25:20Speaker 1: Es gibt ja viele Mythen darum oder ganz viele Expertenmeinungen darüber, wie man mit seinen Uhren umgehen sollte.
- 25:27Speaker 1: wenn man sie dann mal.
- 25:29Speaker 1: Dann hat da gibt es Leute.
- 25:31Speaker 1: ich habe vor kurzem Video gesehen wo jemand gesagt hat man sollte die eigentlich alle zwei Jahre zur Revision bringen.
- 25:36Speaker 1: Dann gibt's welche die sagen macht die Uhr bloß nicht auf so lange sie die Zeit hält.
- 25:42Speaker 1: Wo ist denn da die Wahrheit irgendwo dazwischen?
- 25:44Speaker 1: was würdest du empfehlen?
- 25:45Speaker 0: Also wir empfehle ganz klar nichts machen bevor es nicht nötig ist.
- 25:51Speaker 0: Und wir haben ja bei uns, also unser Portfolio ist ja von bis.
- 25:56Speaker 0: Ob das jetzt die alte Taschenuhe ist, bist ganz neu, da haben wir ja alles.
- 26:01Speaker 0: und im Windtitschbereich bewertet man die Urne nach Zustand und gerade am Armaduren-Bereich und letztendlich der Zustand diese unpolierte Zustand den man heute haben möchte mit denen allen Originalziffern alles unberührt.
- 26:17Speaker 0: Das hat man nur bei den Uhren, die ja heute den Höchstpreis bringen.
- 26:22Speaker 0: Ja das ist ja da geht die Schere so weit auseinander und immer mehr dass es die Leute für den perfekten Zustand an großen Wertzahlen möchten bereit sind und für mittlere Qualität.
- 26:35Speaker 0: das fällt dann richtig runter.
- 26:37Speaker 0: Und das ist aber nur über den Uhrn, die nicht alle zwei Jahre im Service waren.
- 26:43Speaker 0: sofort zum Urmacher hier, schau mal nach ich habe die jetzt fünf Jahre hab nichts gemacht.
- 26:49Speaker 0: Gottes Willen!
- 26:50Speaker 0: Also wir haben ja dann zum Teil New Old Stock-Uren, die wir dann z.B.
- 26:56Speaker 0: Juli Lebensuren hatte geliebt, gab es in den neunztiger, in der achttiger Jahre gab's die Jumping Hour und dann auch so ein Offizier so limitiert und da hab' ich mal so ein paar Uhren gekauft im Samstag, denen sie damals einfach gekauft hat weggelegt hat und dann, dreißig Jahre später, lagen die bei mir auf dem Tisch.
- 27:17Speaker 0: Und dann war ich wahrscheinlich der Erste als sie aufgezogen hat.
- 27:20Speaker 0: Und hier haben wir auf die Zeitwahl gelegt.
- 27:22Speaker 0: Wir haben ein perfektes Gangbild abgelegt.
- 27:25Speaker 0: Vielleicht läuft ihr da nicht... Dann muss man wirklich mal geservice werden.
- 27:30Speaker 0: aber da würde ich mit der Generation nichts machen.
- 27:35Speaker 0: Man hat natürlich bei anderen Uhren, wenn man jetzt in Lange zum Beispiel, da ist es dann schon mal so.
- 27:40Speaker 0: Die braucht natürlich um dieses Großratzen zu schalten eine perfekte Schmierung.
- 27:44Speaker 0: Wenn das sich dann hundertprozentig stimmt, muss man's halt überholen.
- 27:48Speaker 0: oder FPGon zum Beispiel.
- 27:50Speaker 0: Ich habe jede Uhr, die ich von FPGone verkauft habe, die hab' ich auch eingeschickt weil sie laufen so miniziös mit Kraft... Ich kann mich ja auch nicht erklären aber Die muss dann ins Service und dann geht's wieder.
- 28:08Speaker 0: Aber wenn die Uhr läuft, ist alles in Ordnung.
- 28:11Speaker 0: Und das geht nicht kaputt nur, weil man sie nicht geservice
- 28:15Speaker 0: hat.".
- 28:15Speaker 1: Wenn uns jetzt jemand zuhört und sagt er oder sie möchte sich mal eine Uhr kaufen, die vernünftig ist und die auch lange hält und möchte vielleicht nicht absurd viel Geld dafür ausgeben – wobei absurd ja immer im Auge des Betrachters und je nach Uhr.
- 28:33Speaker 1: aber Hast du sowas wie einen Geheimtipp, wo du sagen würdest das ist eigentlich eine Marke oder auch ein Modell?
- 28:40Speaker 1: Wo man heute echt was Tolles bekommt für sein Geld.
- 28:44Speaker 1: Wo du auch als aus Urmahasicht sagen würdest die Qualität ist einfach richtig gut.
- 28:49Speaker 0: Ja geheimtip gibt es ja heutzutage nicht mehr.
- 28:51Speaker 0: also das ist wüsste ich jetzt nicht, was da irgendwo noch schlimm ist und was man da nennen könnte.
- 29:05Speaker 0: Es gibt natürlich dann schon Uren die einfach ein sehr gutes Preis Leistungsverhältnis haben.
- 29:09Speaker 0: Und ob das jetzt ein Tudor ist oder Sinn zum Beispiel Omega... Das muss man immer aufs Modell schauen und davon abhängig machen.
- 29:20Speaker 0: Da muss man auch schauen, was will man haben?
- 29:25Speaker 0: Will man eher so eine Schlichte haben Funktionen, Stahl, Widgetsmaterial und welches Budget hat man?
- 29:31Speaker 0: Und da findet man immer etwas was dann auch passt.
- 29:36Speaker 0: Und klar ist das.
- 29:36Speaker 0: ich muss mir leider auch immer sagen... Ich finde jetzt bei Rolex es ist immer die Uhr wie jetzt einfach so vom Urmacher-Wischen her Das sind nicht die schönsten dekoratisten Werke aber die machen genau das was sie halt sollen.
- 29:50Speaker 0: und davon allen muss man sagen am besten
- 29:53Speaker 1: das schlimmste was ihr für mich ja irgendwann mal machen konntet ist dass ihr diese app entwickelt habt und man da die ganze zeit in euren shop geht.
- 30:00Speaker 1: und was noch viel schlimmer ist es übrigens euer instagram kanal wenn man das mal direkt in einem aufwarsch sagen kann weil man da nämlich die ganze Zeit so kauft rang hat und sagt man müsste jetzt eigentlich auch mal wieder vorbeischauen aber.
- 30:13Speaker 1: Ihr habt ja wahnsinnig viele urn da.
- 30:16Speaker 1: es ist ein riesiges Sortiment sozusagen und man bekommt ja, ich würde jetzt mal sagen fast alles bei euch.
- 30:25Speaker 1: Was sind denn so Sachen?
- 30:26Speaker 1: Bei denen dein Herz wirklich nochmal so richtig höher schlägt wenn jetzt jemand reinkommt und dir was auf den Tisch legt wo du danach sagst das ist jetzt mal wirklich wieder etwas besonderes gewesen.
- 30:38Speaker 1: das habe ich so oft noch nicht gehabt.
- 30:41Speaker 1: Hast du da ein paar Beispiele im Kopf aus der letzten Zeit?
- 30:44Speaker 0: Also grundsätzlich ist es immer dann bei mir so die älteren Sachen Winzitz Bereich und dann die, die quasi so ohne, also die noch nie auf dem Markt waren.
- 30:55Speaker 0: Und zum Zustand her unberührt.
- 30:58Speaker 0: das ist das was das ändern schon Abholt halten.
- 31:08Speaker 0: Ich kann das gar nicht auf eine Uhrmarke-Modelle beziehen.
- 31:12Speaker 0: Da kam ich vieles ab und hab dann mal so einen alten Longing-Krone, den habe ich dann Internet gekauft.
- 31:21Speaker 0: Das Bit war so schlecht und ich hatte da schon ein komisches Gefühl aber hab es doch gemacht.
- 31:26Speaker 0: Und dann liegt vor mir ein alter gelb-goldener übergrösser Longingkrone mit dem... ZN-Werk und dann schwarzes Zifferblatt und singiert Bale für Basel.
- 31:42Speaker 0: Da gehe ich auch nicht nie, weil es einfach eine wunderschöne Uhr ist, die man einfach selten hat wenn man ein alter Elfdateuner dann bekommt.
- 31:49Speaker 0: Und dann sind's natürlich auch manchmal Sachen halt ... Ich hab da mal so einen Platin Nautilus gekauft... Da hat man da nur im Kopf, dass man die Uhr in dem Laden halten möchte.
- 32:05Speaker 0: Weil das ist einfach was Besonderes und was man auch noch nicht gehabt hat.
- 32:10Speaker 1: Gibt es da eigentlich wirklich so Momente wo du sagst ne die kommt ganz sicher nicht in den Verkauf?
- 32:14Speaker 1: Die will ich für mich selber haben?
- 32:15Speaker 0: Ja das ist natürlich das schwierigste Thema für mich letztendlich weil ich am liebsten alles in meinem eigenen privaten Save haben wollte.
- 32:24Speaker 0: aber das ist ja so.
- 32:29Speaker 0: Wir leben natürlich davon, dass wir den Urnen handeln und anbieten.
- 32:34Speaker 0: Und kaufen und verkaufen und dafür brauchen halt Geld.
- 32:38Speaker 0: Wenn die besondere Tolle Uhe auf dem Kommt und Angebot kommt und man kann es nicht kaufen, man kann nicht die Möglichkeit hat das ist natürlich das Schlimmste was passieren kann.
- 32:50Speaker 0: Es geht sich ja gar nicht um Gewinn Der Gehirn nach muss ich unbedingt noch mehr, sondern die Uhr dann zu haben.
- 33:00Speaker 0: Da ist einfach was Besonderes Schönes.
- 33:03Speaker 0: Und deswegen muss man da ... kann ich letztendlich auch nicht sagen hier ich tue das und das zur Seite halt.
- 33:09Speaker 0: Da muss man es irgendwann wieder auf den Tisch legen wenn man ja dann weitergeht.
- 33:13Speaker 0: Das Problem ist natürlich auch dass die Preise über die ganzen Jahre immer gestiegen sind Und das heißt, dass man seine Möglichkeiten, die man hat ja immer irgendwie aufbesseln muss.
- 33:26Speaker 0: Weil wenn man eine Date-Tuner in der Handaufzug, der damals für zwanzigtausend Euro gekauft hat und jetzt wie man eine schöne kaufen muss mit achtzigtausende Euro plus minus bezahlen... ...und es ist einfach wahnsinnig schwierig da natürlich auch finanziell immer wieder aufzustocken.
- 33:41Speaker 0: halt.
- 33:41Speaker 0: also deswegen kann man, wenn ich jetzt was besonderes gutes Wahnsitz Tolles habe dann kann ich dran erfreuen.
- 33:47Speaker 0: aber irgendwann muss man dann wieder hingehen und sagen bringen sie einen Markt, weil der Laden muss ja weitergehen.
- 33:55Speaker 0: Also ich würde in manche Kunden fragen so was würden Sie denn, sondern ich würde... also die Hälfte meiner Website würd' ich ins Hälften gehen?
- 34:04Speaker 0: Das ist einfach ob ich jetzt einen neuen fünftig-sebzig Platin neun dreißig-sipzig oder als wunderschöne Uhren, die irgendwie alle eine Geschichte haben und aber das geht halt nicht.
- 34:18Speaker 0: Der wird kann ja nicht zum besten Gast werden.
- 34:20Speaker 1: Das wäre teuer, ja.
- 34:22Speaker 1: In jedem Fall!
- 34:23Speaker 1: Du hast gerade schon gesagt... Manchmal findest du auch Uren online und dann gibt es natürlich Leute die zu euch in den Laden kommen, die uren anbieten.
- 34:31Speaker 1: Gibt's noch andere Wege wo ihr die Uren herbezieht?
- 34:34Speaker 1: Weil da kommt so viel neues rein.
- 34:38Speaker 1: Das ist wahrscheinlich nicht nur von Leuten, die zu Euch kommen.
- 34:42Speaker 0: Ja, man hat natürlich so ein Netz aufgebaut über die Jahre.
- 34:46Speaker 0: Früher war es schon so dass da bin ich noch viel mehr gereist und auch natürlich auch viel mehr online gesucht.
- 34:52Speaker 0: aber dadurch das der Markt viel transparenter geworden ist und möglicher geworden wird und der Besitzer einer besonderen Uhr muss ja... kann ja relativ schnell analysieren was hat er, was bringt es und wo kann das verkaufen.
- 35:11Speaker 0: Deswegen kommt immer mehr und mehr letztendlich dann auch in so ein Geschäft die meine einer.
- 35:15Speaker 0: Und sie sind nicht mehr gezwungen halt die irgendwo auf ebay oder irgendwie anzeigen oder Grund für den zwanzig die anzubieten sondern können direkt sich Angebot einholen und das war natürlich früher anders.
- 35:29Speaker 0: Früher ist der Kunde dann, der Käuferin dann zu denen gekommen.
- 35:33Speaker 0: Das hat sich halt gedreht und das macht jetzt auch, denn das Einkaufen natürlich auch schwieriger weil man natürlich dann auch immer weiß, man hat immer einen Mitbewerber der natürlich auch bietet.
- 35:44Speaker 0: aber so über die Jahre hat man natürlich da auch ein Netz aufgebaut, auch international wo man Händler kennen die vielleicht der eine dann mehr Windage macht und diese neuen Sachen, die er hat nicht vermarkten will.
- 35:59Speaker 0: Und die kriegen wieder ein Angebot.
- 36:01Speaker 0: Und andersherum natürlich auch.
- 36:03Speaker 0: Der eine macht nur neue Sachen und wenn da irgendwelche alten Sachen dann rankommen mit denen es anfangen kann... Das ist ja auch nicht so einfach, so eine alte Ruhe zu verkaufen halt.
- 36:15Speaker 0: Da muss vieles dann stimmen, muss man auch erklären und das wollen wir mal schalten.
- 36:19Speaker 0: Dann kriegen wir das als Angebot.
- 36:21Speaker 0: Aber das hat mittlerweile eine Dynamik angenommen, dass wir jetzt schaumachen Optionen.
- 36:29Speaker 0: Aber das ist letztendlich immer schwierig, weil dann ist die Uhr natürlich eh auf dem Markt und jeder weiß den Preis.
- 36:35Speaker 0: Und der Preis ist nicht günstig für uns, weil er natürlich immer mit aufgeht und in Einfuhr zollt und allen kann die muss die so günstigt sein?
- 36:42Speaker 0: Das ist zu viel Arbeit und da kriegen wir einfach auch zu viele Angeboten als dass wir das einfach nicht machen müssen.
- 36:50Speaker 1: Wenn uns jetzt Leute zuhören, die sogar keine Idee von so einem mechanischen Werk haben.
- 36:56Speaker 1: Wenn wir da vielleicht noch mal ein bisschen reingehen und ich bin da ja auch also fern davon nur ansatzweise zu verstehen warum die Uhr jetzt die Zeit so genau anzeigt wie sie sich anzeigt und das in der Woche immer noch tut wenn du so einen werk zerlegst das sind ja unfassbar viele teile gibt es da so eine Zeit wo du sagen würdest, so lang brauche ich ungefähr um die einmal zu zerlegen.
- 37:23Speaker 1: anzuschauen und wieder zusammenzubauen oder also nur damit man mal so ein Gefühl dafür hat wie viel Arbeit dann da eigentlich auch drin steckt.
- 37:31Speaker 0: Ja, letztendlich ist es natürlich das sehr viele Schritte die da gemacht werden und dass Zerlegen reingezusammenbauen ist.
- 37:38Speaker 0: natürlich wenn man das nur in Zeit sieht kann das schon mal relativ sein, kann das ein paar Stunden sein aber das ist natürlich dass man halt dann letztendlichen wird erst die Uhr zu legt dann wird eine Finale im Süd gemacht dann schaut was muss man machen?
- 37:49Speaker 0: muss man irgendwelche Zapfen polieren, Teile ersetzen und dann wird es gereinigt zusammengesetzt.
- 37:56Speaker 0: Man chronographen kann das, wenn das eine perfekte Uhr ist die einfach nur frisches Öl braucht, dann kann das sehr schnell gehen.
- 38:04Speaker 0: aber sobald natürlich dann irgendwo ein Problem ist zum Beispiel einer Unruhe wenn da jetzt die nicht genau geht man muss die Unruh regulieren dann kann man einen halben Tag nur daran sitzen die Ulz regulieren.
- 38:15Speaker 0: Früher war der Bestbezeit Job bei den Herstellern die Leute, die die Uhr eingestellt haben.
- 38:22Speaker 0: Die die Unruhe eingestellten, dass sie genau geht.
- 38:27Speaker 0: Deswegen ist es schwer das Pauschal zu sagen und dann hat man die Uhr dann fertig Dann wird's kontrolliert, dann wirds wieder eingeschalt.
- 38:35Speaker 0: Wenn man nur ureinschaltet zum Beispiel, dann setzt man das Zifferwatt drauf, die Zeige drauf Und dann muss man natürlich schauen, dass alles hundertprozent sauber ist und dann findet man immer irgendwo doch noch einen kleinen Staubkorn und dann kann man da wiederum sich auch wieder halbe Stunde, eine Stunde nur bis zusammenbauen.
- 38:53Speaker 0: Das Einschein, das Gehäuse drüber setzen über das Zifferblatt... Also es sind so viele Faktoren die einfach nicht kalkulierbar sind.
- 39:01Speaker 0: Und am Ende hast du halt für so ne Uhr einen ganzen Tag verbraucht um ein perfektes Ergebnis darzustellen.
- 39:09Speaker 1: Wie muss man sich das vorstellen?
- 39:10Speaker 1: Gibt's dafür die meisten urnmodelle?
- 39:13Speaker 1: dann sowas wie nen plan?
- 39:15Speaker 1: oder ist das wirklich so?
- 39:16Speaker 1: du schaust dir die ura siehst weder alles zusammen hängt und baust es dann auch wieder so zusammen oder weh?
- 39:22Speaker 0: also das ist so die, ich will mal sagen ich bin ein bisschen umacher der älteren generation und deswegen kenne ich mich bei den älteren nicht mehr aus.
- 39:31Speaker 0: Und da brauchst du kein plan dann machst du weil das ist aufgebaut worden nach ist immer nach umachrischen standard.
- 39:41Speaker 0: Das erklärt sich, wenn man das einmal innen hat von selber.
- 39:45Speaker 0: Ob man jetzt eine Taschenur hat oder mit einer alten Patek oder ewiglernder Chronograph-Minutobjektion.
- 39:56Speaker 0: Wenn man dann einmal weiß wie es funktioniert, muss natürlich schon das gut können.
- 40:02Speaker 0: Kann man's machen!
- 40:03Speaker 0: Bei den neuen zum Beispiel, da braucht man den Plan.
- 40:05Speaker 0: Also wenn ich jetzt in so ein Patek neun-fünfzig-sechs Jahr so dieses erste Werk von Patec mit Automatik, Chronograph, Jahreskleiner was ihr selber ja hergestellt habt und der erste Chronograph die wir selber gemacht haben... Da ist es ja komplett anders!
- 40:20Speaker 0: Da kann ja der zentralen Kundenzeuge oder Stoppzeiger immer mitlaufen ohne Kraftfluss zu haben.
- 40:27Speaker 0: Und das ist das Errat, was da drin ist, ist so doppelt aufgelegt, da geht dann so eine Schere rein.
- 40:32Speaker 0: Das kann ich nicht reparieren und ich brauche den Plan dafür.
- 40:37Speaker 0: Und den kriegt man natürlich nicht, deswegen muss man da den neueren Sachen halt, das kann man machen, kann man probieren aber da ist man letztendlich gezwungen die Einzuschickenheit.
- 40:48Speaker 0: Da braucht man dann schon einfach einen Plan, weil lange zum Beispiel im Kalender oder dass es geht kein Thema, aber sind dann schon so neue Versionen und Abläufe, die sind halt einfach nicht mehr so wie man es früher gemacht hat.
- 41:02Speaker 0: Und vielleicht aus Ingenieur sich konstruiert worden – und da braucht man diesen Planheit!
- 41:08Speaker 0: Da braucht man einen Plan, wie man's zerlegt... ...und man braucht auch den Schmierplanen, was geschmiert werden muss….
- 41:18Speaker 0: Bei der einen Stelle muss ein Tropfen Öl hin, bei der anderen nicht und nach meinem alten Verständnis würde ich das genau andersrum machen.
- 41:26Speaker 0: Wenn man da ein Tropfengöle reinmacht dann schmiert es und dann geht halt der Sekundenzager dann doch nicht weiter.
- 41:32Speaker 0: Also das ist schon eine andere Art wie man dann Uren baut und da muss man auch die Unterweisung haben.
- 41:42Speaker 0: Wie
- 41:42Speaker 1: ist es denn eigentlich mit Ersatzteilen?
- 41:44Speaker 1: Also ich kann mir vorstellen, ihr habt ja viele Vintage-Modelle auch viele alte Modelle.
- 41:48Speaker 1: Wenn ihr die aufmacht und ihr seht, da müssen wir irgendwie dann doch ein Teil austauschen oder so... Ich könnte mir jetzt vorstellen, die bekommt man wahrscheinlich nicht von der Stange irgendwo her bestellt.
- 41:58Speaker 1: Wie geht ihr davor?
- 42:00Speaker 0: Ja natürlich!
- 42:00Speaker 0: Oder ich habe immer Ersatzerlegel gekauft wenn das irgendwie möglich war.
- 42:04Speaker 0: Auf Vorrat Und deswegen haben wir da schonens Stock und kriegen auch hier und da dann Ersatzteile, aber es ist natürlich schwierig.
- 42:15Speaker 0: Wir haben die Möglichkeiten, aber wir müssen dann natürlich auch abwägen halt.
- 42:21Speaker 0: Deswegen können wir nicht alles selber machen, müssen sie noch einschicken.
- 42:25Speaker 0: Das liegt daran, dass wir natürlich nicht mit Ersatzteilen beliefert werden.
- 42:34Speaker 0: Der Umacherei, die Firmen müssen es nicht machen.
- 42:40Speaker 0: Es gab ja mal in der Autoindustrie einen Gerichtshorteil, dass sie den Zulieferern auch die Ersatzteile liefern müssen.
- 42:50Speaker 0: Das gibt's bei der Umacherei nicht und wir versuchen noch unsere Zertifizierung.
- 42:55Speaker 0: Wir haben Omega-Zertifozierung und versuchen da immer mehr zu machen.
- 42:58Speaker 0: halt aber wir sind da blockiert.
- 43:01Speaker 0: also wir würden viel mehr machen.
- 43:02Speaker 0: Aber dann sagen die halt, nee sie sind ja kein offizieller... Also das ist gar nicht das Schlimme.
- 43:09Speaker 0: Das Schlimmste ist dass wir handeln mit den Urnen und dass wir den Handel betreiben und da sind wir jetzt einfach aus und vor.
- 43:16Speaker 0: Wenn wir nur in der Werkstatt werden, dann kriegen wir auch mehr Zertifizierung.
- 43:21Speaker 0: aber dadurch dass wir mit den Uhren handeln, sind wir denen da irgendwie ein Dornemargel.
- 43:25Speaker 1: Aber weil du sagst einschicken?
- 43:29Speaker 1: Keine Ahnung, wenn wir die Bubbleback zum Beispiel als Beispiel nehmen.
- 43:33Speaker 1: Irgendwas wäre an der Uhr und ihr hättet keine Ersatzteile oder auch sonst hätte keiner welche?
- 43:38Speaker 1: Und man würde sie zu Rolex einschicken.
- 43:41Speaker 1: würden die dann tatsächlich an diesem uralten Modell auch noch was machen?
- 43:44Speaker 1: oder könnten die über?
- 43:45Speaker 1: Bei
- 43:46Speaker 0: deiner Bubbleback
- 43:46Speaker 0: z.B.,
- 43:47Speaker 0: das ist jetzt so je älter desto besser für uns oder umso mehr haben mir dann auch die Teile und kann man auch bekommen.
- 43:55Speaker 0: Die würden wir immer bei uns mal Hause operieren.
- 43:58Speaker 0: Wenn man die jetzt zu Rolex einschickt, dann wird sie ins Vintage-Department, ein Restationsdepartement geschickt in Genf und dann kostet der Kostenvorenschlag etwas über tausend Schweizer Franken.
- 44:16Speaker 0: Und dann kommt halt den Kostenvoranschlag, der wahrscheinlich doppelt so viel ist wie was du mal gezahlt hast.
- 44:29Speaker 0: Das lassen sie sich ja bezahlen, weil natürlich dann sagen kann keiner mehr hat die Ersatzteile mehr und aber auch bei so einer Date zum Beispiel.
- 44:37Speaker 0: Das ist das Lassen Sie sich einfach bezahlen.
- 44:40Speaker 1: Gibt es denn bei dir noch irgendwie sowas wie eine... Also ich nenne es ja immer ganz gerne so eine Holy Grail Watch, die man unbedingt mal irgendwie haben wollen würde?
- 44:54Speaker 1: Hast du sowas überhaupt noch?
- 44:55Speaker 1: Also ich kann mir vorstellen, du hast ja gefühlt so jedes Modell mal zumindest in der Hand gehabt.
- 44:59Speaker 0: Ja aber ich hatte das ehrlich gesagt nie.
- 45:02Speaker 0: Ich war nicht einfach dazu weil ich zu viele Sachen mag.
- 45:11Speaker 0: also das ist... ich kann auch Adoptaschen oder Arme und Älgale.
- 45:16Speaker 0: Und da gibt's halt jetzt keinen Colin Olegray.
- 45:18Speaker 0: Ich freue mich schon bei manchen Sachen dass ich die endlich mal selber habe.
- 45:21Speaker 0: so einen alten Stahlkonograph von Patek gekauft und das hat damals auch ziemlich angestrengt finanziell, dass das irgendwie hinzubekommen.
- 45:34Speaker 0: Das sind natürlich dann auch Sachen die da denkt man nicht mehr kauft, sondern man will es einfach nur haben.
- 45:41Speaker 0: Da ist man mehr der Sammler.
- 45:47Speaker 0: Ja, dann ist es vielleicht nicht so schlau halt zum hohen Preis zu kaufen.
- 45:52Speaker 0: Dann vielleicht auch mehr blockiert aber man will es einfach haben und das gibt's natürlich schon.
- 45:56Speaker 1: Gibt's heute zutage eigentlich noch so Leute die zu dir in den Laden kommen?
- 46:00Speaker 1: Die auf irgendeinem Weg zu einer Uhr gekommen sind weil sie Sie geerbt haben geschenkt bekommen haben gefunden haben in irgendeiner Wohnung bei irgendeine Wohnungs Aufschlösung oder wie auch immer Eigentlich sogar kein Gefühl dafür haben, was sie da für ein Schätzchen gefunden haben und dann ganz überrascht sind wenn du sie quasi aufklärst.
- 46:20Speaker 0: Ja das gab's früher sicherlich mehr aber heutzutage halt...
- 46:28Speaker 1: Findet man ja alles online?
- 46:29Speaker 0: Ja, da findet es ja alles Online.
- 46:31Speaker 0: also jetzt komme ich immer selten davon war es natürlich schon manchmal Leute überrasht halt.
- 46:38Speaker 0: wenn man halt dann eine Uhr hat die im Detail das Spezielle ist, dann ist es.
- 46:46Speaker 0: Also ich vielleicht hab jetzt da keinen, also vielleicht noch ein alter Longing oder so, wo man halt auf einmal dann einen Gebot abgibt was natürlich eigentlich mit den nicht rechnen weil sie schon recherchiert aber sie kennen natürlich nicht den Markt im Detall und wenn man dann so ein besonderes Merkmal hat ob das jetzt in der Regierung ist, rotgeil oder stahl was auch immer Das ist dann schon etwas, was natürlich ab und zu mal vorkommt.
- 47:12Speaker 0: Und die Leute total überrascht von uns halt, wieso so viel?
- 47:18Speaker 0: Aber es gibt auch die, wo die Leute einfach aus der Schubla daraus auf die Theke knallen in einem Gefrierbeutel drin.
- 47:27Speaker 0: Auf einmal findet man da eine alte erste Serie Euer Othavia.
- 47:32Speaker 0: Es gab's natürlich auch aber mittlerweile nicht mehr.
- 47:38Speaker 1: Aber ich merke schon, die Faszination geht dir nicht aus.
- 47:41Speaker 1: Und die Uhren, die dir angeboten werden auch nicht.
- 47:44Speaker 1: insofern bleibt es ja auf jeden Fall spannend.
- 47:47Speaker 1: und ja, ich werde sicherlich auch noch ein paar Mal bei dir vorbeikommen und bisschen Geld loswerden.
- 47:54Speaker 1: Ich danke dir auf jeden fall sehr dass du hier bei mir warst und wir mal so ein bisschen über dieses ganze über diese ganze faszination ur sprechen konnten und was damit alles zusammenmengt.
- 48:05Speaker 1: Danke dir!
- 48:06Speaker 0: Ja, ich danke dir habe mich gefreut
- 48:09Speaker 1: Das war es leider schon.
- 48:11Speaker 1: Die letzte Runde ist ausgetrunken,
- 48:13Speaker 0: das
- 48:13Speaker 1: Gespräch zu Ende.
- 48:15Speaker 1: Vielen Dank fürs Zuhören!
- 48:17Speaker 1: Bitten im Rücksicht auf die Nachbarn und sei leise wenn du die Bar verlässt aber vergiss auf keinen Fall den abonnieren Button zu klicken.