Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg News: Von Polarlichtern bis Elbtunnel-Chaos
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- Willkommen zu deinem täglichen News-Update. Dies sind die Themen vom 20. Januar. Block, Kinder und der Sorgerechtsstreit. Warnstreik im öffentlichen Dienst sorgt für Behinderungen. Weiterbau des Elb-Towers rückt näher. 800 Rückmeldungen zu Olympischen Sommerspielen. Polarlichter haben in der Nacht den Himmel über dem Norden bunt eingefärbt. Rote und grüne Farben waren etwa auf Fotos vom Stand der Nordseeinsel Norderney in Flensburg, Schwerin und Hamburg zu sehen. Verantwortlich dafür war ein sogenannter geomagnetischer Sonnensturm, teilte der Deutsche Wetterdienst DWD in der Nacht mit. Wegen der Stärke des Sonnensturms seien die Lichter in der Nacht bis zu den Alpen zu sehen gewesen. Wir hatten eine stärkere Eruption der Sonne und die ist jetzt bei uns angekommen, sagte Markus Beyer, Meteorologe beim DWD. Durch die Eruption flogen Teilchen von der Sonne in Richtung Erde. Sie werden bei Sonnenstürmen vom Erdmagnetfeld in Richtung Pole gelenkt und dringen in die Erdatmosphäre ein, heißt es auf der Webseite des DWD dazu. In den oberen Schichten der Atmosphäre treffen die geladenen Teilchen auf Luftmoleküle und regen diese zum Leuchten an. Der mutmaßliche Entführer der Block-Kinder hat der Unternehmerin Christina Block vorgeworfen, die Unwahrheit zu sagen. Ich sage, dass Frau Block leider nicht die Wahrheit sagt, sagte der Chef eines israelischen Sicherheitsunternehmens laut Übersetzung aus dem Englischen als Zeuge vor dem Landgericht Hamburg. Sie sei sehr wohl über die Möglichkeit informiert gewesen, die Kinder vom Vater aus Dänemark mit einem Auto zurück zu ihr nach Deutschland zu bringen, berichtete der 68-Jährige. Ihr sei dabei wichtig gewesen, dass den Kindern nichts über den Kopf gezogen werde. Christina Blocks Ex-Mann Stefan Hensel hatte die Kinder nach einem Wochenendbesuch in Dänemark im August 2021 nicht zurückgebracht. Es folgte ein jahrelanger, erbitterter Sorgerechtsstreit. Die Tochter des Gründers der Steakhouse-Kette Blockhaus, Eugen Block, ist angeklagt, schließlich die Entführung ihrer Kinder in der Silvesternacht 2023 und 2024 nach Deutschland beauftragt zu haben. Sie bestreitet die Vorwürfe, sie habe Kontakt zu der israelischen Firma gehabt, hatte die 52-Jährige im Gerichtssaal ausgesagt. Dieses Unternehmen sei aber ausschließlich zur Überprüfung der Cybersicherheit des zur Blockgruppe gehörenden Elysee-Hotels angeworben worden und handelte ihr zufolge bei der Rückholaktion auf eigene Faust. Der bundesweite Warnstreik im öffentlichen Dienst hat massive Verkehrsprobleme rund um den Elbtunnel ausgelöst. Wegen des Streiks ist der Tunnel auf der A7 nur eingeschränkt befahrbar, pro Richtung stehen lediglich zwei von drei Fahrspuren zur Verfügung. Nach Angaben der Verkehrsleitzentrale sind sowohl der Elbtunnel selbst als auch die Ausweichstrecken stark überlastet. Aktuell haben wir alles, was nach Hamburg rein will, Richtung Norden und sogar auch Richtung Süden, mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen, sagte eine Sprecherin der Verkehrsleitzentrale am Vormittag. Auf der A1 in Richtung Hamburg staute sich der Verkehr zeitweise auf rund 12 Kilometern, ebenso vom Autobahndreieck Südwest auf der A7. Auch auf der B45 bis Wilhelmsburg ging es kaum voran. Ausweichrouten wie die Bremer Straße oder die B4 waren nur im Stop-and-Go-Verkehr passierbar. Richtung Süden stockte der Verkehr laut Verkehrsleitzentrale ebenfalls erheblich, unter anderem von der A23 ab Halstenbeck-Krupunda bis durch den Elbtunnel. Auch Bundesstraßen stadt einwärts, etwa die Kollausstraße, waren stark belastet. In einem annähernd zwei Jahre dauernden Prozess um tödliche Schüsse vor einer Shisha-Bar in Hamburg ist der Angeklagte am Dienstag zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt worden. Das Landgericht sah es nach Angaben einer Sprecherin als erwiesen an, dass der 33-Jährige heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen gehandelt hatte. Er schoss demnach im Oktober 2023 mindestens siebenmal mit einer Pistole auf einen 24-Jährigen. Vorangegangen war demnach ein Konflikt zwischen dem Getöteten sowie dem Angeklagten und dessen jüngerem Bruder. Die Brüder bedrohten den 24-Jährigen laut Anklage bereits einige Tage vor der Tat und trafen sich dann am Abend des 1. Oktober 2022 mit diesem in dem Lokal, um über eine Art Friedensvereinbarung zu sprechen. Im Verlauf des Treffens erschoss der Beschuldigte den 24-Jährigen dann vor der Shisha-Bar in Sasel aus nächster Nähe. Eine Kugel durchschlug das Herz. Das Verfahren dauerte fast zwei Jahre. Es hatte bereits Anfang April 2024 begonnen. Ursprünglich war der zur Tatzeit 23-jährige jüngere Bruder des Verurteilten darin ebenfalls wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagt. Das Verfahren gegen ihn wurde allerdings abgetrennt und soll später neu aufgenommen werden. Der Weiterbau des Elbtowers rückt näher. Für ein Investorenkonsortium, zu dem auch Dirk Rossmann, Gründer der Drogeriekette Rossmann, gehört, ist eine wichtige Entscheidung gefallen. Das Bundeskartellamt in Bonn hat den Investoren grünes Licht gegeben für die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, das die Vollendung des Elbtowers vorantreiben will. In einem Fusionskontrollverfahren haben die Wettbewerbshüter der Firmengründung eine Freigabe erteilt. Angeführt wird das Konsortium von einer Firma des Hamburger Immobilienunternehmers Dieter Becken. Ebenfalls mit von der Partie sind die Signal Iduna Versicherung, die Kühne-Püls-Nagel-Gruppe von Klaus-Michael Kühne sowie das Bauunternehmen Adolf Lupp, das Generalunternehmen für den Rohbau. Dass die erst vor kurzem gegründete Rossmann HafenCity GmbH einsteigt, war die größte Überraschung. Der Selfmade-Milliardär Rossmann ist bislang nicht durch große Immobilieninvestments aufgefallen. Angekündigt war es schon, nun steht der Termin für die letzte Vorstellung in Hamburg fest. Die sogenannte Derniere des Theaterstücks Harry Potter und das verwunschene Kind wird am 26. Juli gespielt, wie ATG Entertainment mitteilte. Während dieser Sonntagsvorstellung wird das Schauspielteam das letzte Mal die Zauberstäbe durch die Luft wirbeln, als Dementoren durch den Saal im Theater am Großmarkt fliegen und als Zauberer durch die Zeit reisen. Tickets dafür sind bereits erhältlich. Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir seit der Premiere von Harry Potter und das verwunschene Kind im Dezember 2021 über 1,5 Millionen Menschen mit unserer Show verzaubern, sagte Marcel Neitzel, General Manager des Theaters am Großmarkt. Das Stück ist nicht nur in Hamburg, sondern weltweit ein Erfolg. Die Show gehört zu den zehn umsatzstärksten Produktionen aller Zeiten am Broadway und feiert im Juli 2026 ihr zehnjähriges Jubiläum am Londoner West End. In Hamburg soll es im Herbst 2026 eine neue, fulminante Show geben, kündigte das Unternehmen ATG Entertainment an. Welche das sein wird, wollten die Verantwortlichen erst zu gegebener Zeit bekannt geben. Im Beteiligungsverfahren zur geplanten Bewerbung Hamburgs um Olympische Spiele sind rund 800 Rückmeldungen eingegangen. Denkbar wäre eine Ausrichtung 2036, 2040 oder 2044. Insgesamt hätten sich in 15 Bürgerdialogen und Beteiligungsverfahren sowie online mehr als 3000 Bürgerinnen und Bürger informiert, teilte die Innenbehörde mit. Viele Anregungen zu Themen wie Nachhaltigkeit, soziale Teilhabe, Rahmenprogramm oder Inklusion fänden nun den Weg in das Hamburger Bewerbungskonzept. Dieses soll im Juni beim Deutschen Olympischen Sportbund, DOSB, eingereicht werden. Die HSV-Verantwortlichen wollen nach dem Abgang von Daniel Peretz Ersatz verpflichten. Wie mehrere norwegische Medien berichten, sollen sich die Hamburger mit Rosenborg BK über einen Transfer von Sander Tangvik einig sein. Der 23-Jährige soll demnach fest verpflichtet werden. Tangvik steht in Trondheim noch bis 2027 unter Vertrag. Entsprechend muss der HSV eine Ablösesumme zahlen, die nicht ganz günstig sein dürfte. Tangvik hat einen Marktwert von 3 Millionen Euro. Der Torwart hat alle U-Nationalmannschaften in Norwegen durchlaufen und könnte perspektivisch zur Nummer 1 in der A-Mannschaft um Superstar Erling Haaland werden. Die Nummer 1 der Norweger, Örjan Nyland, FC Sevilla, ist schon 35 Jahre alt. Ersatztorwart Matthias Düngeland, Brandenbergen, ist 30.