Latest / Hamburg-News – der aktuelle Nachrichten-Überblick um 17 h / Hamburg-News: Flüchtlingsunterkunft in der City Nord schrumpft
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- Music. Moin, ich bin Lars Haider. Heute geht es um die Flüchtlingsunterkunft in der City Nord, in der künftig weniger Menschen untergebracht werden sollen. Weitere Themen, ein Baustellenende auf der A7, die Eröffnung der Hamburger Balletttage und eine Nebelanlage am Jungfernstieg. Dazu gleich mehr, zunächst wie immer die drei meistgelesenen Themen und Texte auf abendblatt.de. Platz 3, Unfall auf der A7, vier Verletzte und fast 20 Kilometer Stau. Platz 2, 25 Jahre nach Kampfhund-Attacke. Was hat das Gesetz gebracht? Und auf Platz 1, Behörde reagiert, Zahl der Flüchtlinge am Überseering wird reduziert. Das waren, das sind die Top 3 auf abendblatt.de. Die Situation rund um die Flüchtlingsunterkunft am Überseering in der City Nord ist heute Abend Thema in der Bezirkspolitik. Mit einem gemeinsamen Antrag im Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude setzen sich die Fraktionen von CDU, SPD und FDP im Bezirk Nord dafür ein, dass die Belegung in Hamburgs größter Unterkunft erheblich reduziert wird. Nun aber überholt die aktuelle Entwicklung die Bezirkspolitik. Noch bevor der Antrag beschlossen wird, hat nämlich die Sozialbehörde reagiert. Die Zahl der Bewohner im ehemaligen Postbankgebäude wird heruntergefahren. Denn es kam in den vergangenen beiden Jahren immer wieder zu Konflikten mit der Nachbarschaft, vor allem nachdem die Flüchtlingsunterkunft voll belegt wurde. Alle Anwohner klagen bis heute über Lärm, Müllprobleme und Schlechtes benehmen etlicher Anwohner. Bewohner. In einem Informationsschreiben an die Bezirksversammlung in Nord, das dem Abend dort vorliegt, kündigt die Sozialbehörde nun an, die Belegung am Überseering bis voraussichtlich 30. Juni 2026 unter Berücksichtigung der weiteren Lagerentwicklung, so heißt es, schrittweise auf die reguläre Sollkapazität von bis zu 900 Personen zu reduzieren. Im Moment leben dort etwa 1240 Menschen. Mit 964 Kilometern ist die A7 Deutschlands längster Autobahn und auf einem vergleichsweise kleinen Abschnitt von 3,7 Kilometern im Hamburger Süden war hier für viereinhalb Jahre Baustelle. Doch damit ist seit heute Schluss. Das Stück zwischen dem geplanten Autobahnkreuz Hamburg-Hafen und der Anschlussstelle Heimfeld wurde von sechs auf acht Spuren erweitert und die Arbeiten am zukünftigen Schnittpunkt von A7 und A26 sind damit abgeschlossen. Das ist ein kleiner Schritt für die A7, doch ein großer für die Verkehrsinfrastruktur im Norden. Die zwei zusätzlichen Fahrstreifen auf der Strecke, einer in jede Richtung, sollen die verkehrsreiche Autobahn entlasten und den Weg ebnen für den Anschluss der A26 von Westen, das Dreieck Hamburg-Hafen, das nach aktuellem Stand 2028 fertig fährt. Vielleicht war es die Enttäuschung darüber, dass die Hamburger Paletttage seit langer Zeit zum ersten Mal nicht mit einer Premiere eröffnet werden. Vielleicht ist das Hamburg-Ballett auch tatsächlich spürbar beschädigt nach einer Kündigungswelle im Ensemble, nach dem internen und dann öffentlich ausgetragenen Streit um einen angeblich toxischen Führungsstil von Demis Wolpi, dem Nachfolger von Langzeitintendant John Neumeyer, nach Schlammschacht und Demission Wolpis nach nicht einmal einem Jahr. Und vielleicht war es auch nur Zufall. Jedenfalls die Eröffnung der Hamburger Balletttage mit einer Neufassung von Neumeyers Die kleine Mähjungfrau war nicht ausverkauft. An der Qualität des Stückes kann der schwächere Publikumszuspruch nicht gelegen haben. Lesen Sie die gesamte Kritik auf na klar abendblatt.de. Am 26. Juli wird der Hamburger Sportverein endlich wieder als Erstligaklubs die Fans im Volksparkstadion zum jährlichen Volksparkfest begrüßen. Nachdem das bei den Anhängern beliebte Event vor einem Jahr aufgrund der EM ausgefallen war, steht jetzt der Gegner fest, gegen den die Hamburger an diesem Tag spielen werden. Es ist Olympique Lyon. Allerdings ist noch unklar, mit welcher Mannschaft die Franzosen zum HSV kommen. Der ehemalige französische Meister, der zwischen 2002 und 2008 siebenmal in Folge den Titel gewann, steht nach einem Urteil vor dem Zwangsabstieg in die zweite französische Liga. Direkt neben dem Alster-Palvignon, der im Moment noch das Restaurant Alex beheimatet, waberte heute Vormittag eine kühle Nebelfront über den Jungfernstieg. Was nach einem Wetterphänomen klingt, ist in Wahrheit Teil der Schönheitskur für das Herzstück in der Hamburger Innenstadt. Denn zum Stadtbild gehört an der Ecke zum neuen Jungverschieb jetzt ein Nebelfeld, das heute von Verkehrssenator Agnes Tjaks, Stadtentwicklungssenatorin Karin Pein, Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer und Stefan Klotz vom Landesbetrieb Straßenbrücken und Gewässer eröffnet worden ist. Künftig versprechen hier 30 feine Nebeldüsen Abkühlung an warmen Tagen. Die Düsen erzeugen im Wechsel unterschiedliche Nebelsequenzen, bevor das System für einige Minuten pausiert und dann von vorne wieder startet. Heute hätten wir das nicht gebraucht. Hoffentlich in den nächsten Tagen soll es ja ein bisschen wärmer werden. Dann können wir Hamburgs neue Nebelanlage mal ausprobieren. Das war es für heute mit den Hamburg News. Wir hören uns morgen wieder um 17 Uhr. Bis dahin. Tschüss. Ein Podcast von Funke. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de slash podcast.