Latest / StarsCast / Kino-Abende bei Gaudet, Goalie-Orakel, Geheimakte DEL in Dresden!
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- Flo Dietrich: Ihr werdet es vermutlich alle mitbekommen haben, das vergangene Wochenende war eher ernüchternd. Freitag die Heimniederlage gegen die DEG und Sonntag dann auswärts, die sich früh im Spiel anbahrende Niederlage gegen den bisher folglosen DEL-Absteiger, die Dresden Eislöwen. Weil ich beruflich länger in Dresden war und dort bis heute Freunde habe, bin ich am Samstag schon hingefahren und habe mir natürlich auch Sonntag das Spiel vor Ort angeschaut. Und weil ich schon mal da war, wir die Chance genutzt. Wir haben das Wochenende zu dritt nachbesprochen. Wie immer mit Yannik Bayer, unserem Experten, und mit meinem Pendant in Dresden, Marcus Schmidt, den Stadionsprecher der Eislöwen. Marcus ist nicht nur ein toller Mensch, er hat auch das miterlebt, wovon der ein oder die andere von uns sicherlich träumt. Den ersten Aufstieg in die DEL. Aber es ist nicht nur, wie wir erfahren haben, eine riesige Gaudi. So ein Aufstieg fordert von der Organisation eine ganze Menge. Und so hat mich Marcus gestern hinter die Kulissen blicken lassen, mit zur Pressekonferenz genommen und uns in der Folge dann erzählt, wie das DL-Jahr für die Dresdner Eislöwen war und was alles so gelaufen ist. Auch die Dinge, die man normalerweise nicht erfährt. Was außerdem richtig cool war, Hernek hat uns einen tiefen Einblick gegeben, wie Kevin Gaudet sich mit Bad Nauheim auf das Spiel am Freitag wohl vorbereiten wird. Er hatte ihn selbst als Trainer und konnte, wie ich finde, beeindruckend beschreiben, wie Nauheim am Freitag. Ravensburg kommen und auftreten wird. Für mich ist es final eine meiner absoluten Lieblingsfolgen geworden. Ich hoffe euch macht es ja auch Spaß und jetzt geht es los mit Folge 25 von Starscast. Das ist die Saison 2627. DDL2, sind unsere Ravensburg Tower Stars. Und das ist Starscast. Präsentiert von Getränkepol mit eurem Host Flo von Helga. Und jetzt viel Spaß. Und schon sind wir da und deswegen darf ich auch gleich, weil ich habe es ja im Opener schon verraten, recht herzlich begrüßen, Marcus Schmidt von den Eislöwen. Grüß dich Marcus! Marcus Schmidt: Morgen Flo, wir können ja guten Morgen sagen. Das ist ja kein Geheimnis. Flo Dietrich: Wir haben nämlich Montagmorgen direkt nach dem vergangenen Wochenende und sitzen noch hier in Dresden bei unserem ehemaligen gemeinsamen Arbeitgebersmab und Körpferrad. Marcus Schmidt: Das weiß ich nicht, das musst du entscheiden. Du hast was hatten möchte. Flo Dietrich: verrate ich. Wir sitzen hier zusammen und es ist ein bisschen komisch, wir sind auch befreundet und gleichzeitig waren wir gestern Abend auch rival, gestern Nachmittag bei euch, aber wir kommen trotzdem noch klar und können ein bisschen über eure Vergangenheit, eure Reise letztes Jahr in der DEL sprechen, Marcus. Marcus Schmidt: Wer ist immer so schön in den Farben getrennt, der Sache vereint, wobei Farben sind auch gar nicht so unterschiedlich. Flo Dietrich: Habe ich mir gestern auch gedacht im Stadion. Bevor wir gleich loslegen, auch den brauchen wir ganz, ganz dringend, das vergangene Wochenende zu interpretieren. Herzlich willkommen, Yannik Baier Schön, du auch wieder dabei bist, Yannik. Danke dir. Yannik Baier: morgen, ihr zwei. Marcus Schmidt: Wenigstens einer der Ahnung vom Eishocker hat. In der Runde. Yannik Baier: Ich habe mal ein Kick-Tipp-Spielerlebnis wieder gestern, vielleicht auch nicht. Flo Dietrich: Ja, das... Naja, wenn ich ein gutes Wochenende hatte, gucke ich auf die Wochenendpunkte. Wenn ich kein gutes Wochenende habe, gucke ich auf die Gesamtsituation. Das funktioniert natürlich bedingt langfristig, aber ist trotzdem ganz schön. Wir haben noch eine Sache, die wir mit jedem Gast machen und das ist der Schmieder- und Partner-Heimatmoment. Ja, relativ spontan die Frage an dich. Ja, sei gespannt. Marcus, zwar ist es uns immer spannend, aber da sage ich jetzt danach was dazu. Was ist für dich Heimat? Marcus Schmidt: Heimat, Gott, das ist ein großer Begriff. Heimat ist ein Ort, man, A, auch selbst wenn man vielleicht dort nicht mehr aktiv lebt, immer wieder gern zurückgeht, weil man es zwar mit Erinnerungen verbindet, ob das jetzt aus der Kindheit vielleicht ist, ob das mit Menschen sind, die vielleicht dort noch leben, auch wenn man selbst nicht dort lebt. Vielleicht lebt man auch in seiner Heimat, wo man groß geworden ist auch noch. Und halt also nicht mit Familie, sondern mit Freunden verbindet. Erinnerungen, aber Heimat können auch zwei unterschiedliche Orte sein. Also für mich, ich komme nicht gebürtig aus Dresden. Flo Dietrich: Kommen Sie dann. Marcus Schmidt: Aus Halle. Grüße an die Saalbultz. Der Verein, ich auch quasi als Eishockey quasi oder die Stadt, wo ich im Eishockey quasi angefangen habe. Und trotzdem ist Dresden mittlerweile für mich auch Heimat, weil ich jetzt auch schon sehr lange hier bin und weil ich hier auch viele Menschen mich habe, mit denen ich gerne Zeit verbringe. So und... Heimat, ist viele Dinge, viele positive Gefühle und Emotionen. Flo Dietrich: Schön, dass du dich heute hier haben. Vielen Dank für den kleinen Einblick. Marcus Schmidt: Danke Flo. Flo Dietrich: Heimatgefühl wurde euch präsentiert von Schmider & Partner. Hausverwaltung nach WEG und Immobilienvermittlung. Hey Marcus, lass uns gleich mal kurz starten. 29. April 25. Kannst dich noch erinnern, wo du da warst? Marcus Schmidt: Ja, leider nicht in Ravensburg. Dafür könnte ich mich immer, wie sagt man so schön, immer noch in den Hintern beißen, aber manchmal ist es halt eben so. Ich war bei Spiel 5 in Ravensburg, auch leider. Wir hatten ja die Serie 3-1 geführt gegen euch und dann hatte man schon gehofft, in Spiel 6 in Dresden alles fertig zu machen. Wir hatten Public Viewing, alles war vorbereitet, die Halle war voll. Ja, und dann ging es halt nochmal nach Ravensburg und am 29. tatsächlich war ich beruflich gebunden und saß dann abends mit den Kollegen in Dortmund, im Restaurant und hab mich ganz ans Ende der Tafel quasi gesetzt, hab schon eingesagt. Erstens, ich werde nicht viel mit euch kommunizieren. Zweitens, ich könnte unter Umständen ausrasten. Das könnte entweder da liegen, weil wir verloren haben oder weil wir gewonnen haben. Und am Ende hatte ich dann tatsächlich so drei Kollegen, die mit mir am Handy quasi das Spiel geschaut haben. der eine Fende Kölner Haie zum Beispiel, die also schon Stück weit Eishockey Affinität hatten. Aber ja, ich war in Dortmund. Flo Dietrich: Ich wollte vorhin, als du gesagt hast, die Fünffasse, da wollte ich sagen, es war der schönste gemeinsame Eishockeyabend mit dir zusammen. Für mich persönlich. Nicht für euch. Okay. Aber wie es dann ausgegangen ist, wissen wir alle. Die Dresden Eislöwen steigen erstmals in der Vereinsgeschichte in die DEL auf. Und zwischen Finale Ende April und dem Start im September, da lagen gut vier Monate. Was musste in dieser Zeit alles passieren? Marcus Schmidt: Eine ganze Menge. Du musst ja auch schon, nur weil du sportlich aufgestiegen bist, hast du die Lizenz noch nicht sofort. Der Prozess dauert auch eine Weile. Das heißt, du weißt halt sehr, spät, ob du aufsteigst. Auf der anderen Seite geht es natürlich dem DEL-Legisten genauso. Der weiß auch nicht, spiele ich eine Liga tiefer oder nicht. War vom Sportlichen ganz abgesehen, dass du natürlich eine ganz andere Mannschaft brauchst, weil du hast plötzlich einen natürlich einen viel größeren Ausländeranteil auch in der Mannschaft als in der DEL2. Du musst halt viel umbauen und das hat man dann auch gesehen. Dass dich an dem Bediener, der Markt dann auch hergibt, höhst alle, dass gerade gute deutsche Spieler in der Regel schon im Herbst, Winter ihre Verträge für die kommende Saison haben, spätestens. Wenn ich dann alle spätestens aber im Januar, und dann hast du halt gerade am deutschen Markt nicht mehr viel Bewegung, wenn du dann erst im April weißt und vielleicht sogar erst im Mai weißt, dass du die Lizenz bekommst. Aber auch strukturell sind viele Abläufe, anders sind in der DEL. Viele Kleinigkeiten teilweise auch eher. Aber die müssen trotzdem dann gemacht werden. Natürlich hast du sofort einen anderen, ganz anderen medialen Fokus, ist auch klar. Flo Dietrich: Und ihr habt auch gute deutsche Spieler mit in die DEL und jetzt wieder mit in die DEL2 gebracht. Kranz beispielsweise haben wir gestern Abend leidvoll aus Starz Tars Sicht erfahren dürfen. Spannend. Das hat sich für die Fans geändert. ja auch für unsere Starz-Cast Zuschauer, Zuhörer interessant. Ticketpreise, Dauerkarten, Auswärtsfahrten etc. Marcus Schmidt: Also Ticketpreise haben sich leicht erhöht, aber gar nicht so dramatisch, wie es vielleicht der eine oder andere befürchtet hatte. Man hat vor allen Dingen das Thema Dauerkarten natürlich sehr stark dann gepusht, du natürlich aus vor allem nochmal ganz anders dann haushalten kannst, wenn du weißt, wie viele Dauerkarten du gleich von der Rheinhäck weg hast. Dauerkarten-Run war phänomenal. Wir hatten knapp 2000 Dauerkarten in der DEL-Saison bei einem Fassungsvermögen von knapp 4500 mit einer der kleinsten Eishallen in der DEL. gewesen. Das ist natürlich schon mal ein Fund. Ansonsten für die Fans natürlich erstens du hast plötzlich Gästefans, die vielleicht mal zum Vorbereitungsspiel sonst zu dir kommen und natürlich das gleich auch retour, also Auswärtsfahrt nach, keine Ahnung, Köln, Mannheim, Schweningen, wo du ja sonst im Liga-Betrieb nicht hinfährst. Flo Dietrich: Und was ist dir besonders in Erinnerung geblieben? Wer waren so die krassesten Fans für dich? Wer hat am meisten die Halle auseinandergenommen in Stimmungssicht? Marcus Schmidt: Also eher die vermeintlich kleinen, sage ich jetzt mal, gerade so die Standorte so Iserlohn, Straubing, das kriegt man ja ganz oft auch im Fernsehen dann verfolgt, in diesen Hallen ist es nur, weil die Hallen auch kleiner sind, sondern auch, weil das Fans sind, die extrem viel Stimmung, viel Energie bringen. Also gerade so die kleineren Standorte muss ich sagen, ja Mannheim auch als größerer Standorte mal einzunennen. Auch sehr stark und auch so Kölner Haie Fans, weil Das ist das typische Bild von den Kölnern, Karneval und Co. Das zeigen die dann auf dem Eishockey und das siehst du dann auch in der Langsester Arena, bis bei einem Spiel, was dort abgeht. Flo Dietrich: Wer hat so das professionellste Prozedere an Start gelegt? du hast wirklich gesehen, die kommen, da ist wirklich alles durchgetaktet und die sind Profis durch und durch. Marcus Schmidt: Was ich schon mal prinzipiell sagen muss, das gilt für die allermeisten DRL-Standorte, die reisen vor dem Spieltag schon an. heißt, sie sind schon einen Tag vorher da, gehen da schon aufs Eis, schlafen dann hier am Standort und haben dann keine Busbeine am nächsten Tag. Das hast du bei den allermeisten DRL-Standorten gehabt. auch wir haben das durchaus bei einigen Spielen gemacht, dass wir schon vorher angereist sind. Aber ansonsten klar, die großen Organisationen, München, Köln, Mannheim, Berlin, da merkst natürlich A, Da ist natürlich viel mehr Geld. Du hast einen Betreuerstab, der riesig ist. Und da ist alles natürlich super professionalisiert. Vom Equipment, über Struktur und über die Abläufe. Einfach bloß, wenn du denen zuschaust, wie die dann quasi die Bank vorbereiten und alles. ist halt eine andere Liga. Flo Dietrich: jetzt mal zu euch in die Halle geschaut, was hat sich da verändert. Ich durfte gestern Abend, danke nochmal an dich auch, mir das alles auch persönlich anschauen. habe auch gesehen, der Frank hat, unser Pressesprecher hat auch hinterher mitgeteilt, dass er das gut findet, was da bei euch am Standort so alles verfügbar ist an Facilities. Nimm uns nochmal mit, erzähl uns mal, was das DUSAO erwähnenswert findest. Marcus Schmidt: sowas hat sich großartig verändert, wir hatten ja schon in der DL2-Saison davor schon angefangen das Thema Videowürfel und LED-Bande zu implementieren, gerade auch das Thema LED-Bande unten am Eis, wir auch einer der ersten DL2-Standorte damals und das natürlich dann jetzt weiter ausgebaut, wir sind dann ein relativ kleiner Standort, also kleiner Standort im Sinne von wir haben eine der kleinsten Hallen, das heißt das Potenzial Geld aus den Zuschauern zu holen, das ist limitiert. Das heißt, du musst ja dann schauen, wo kannst du anders Vermarktungen machen, wo kannst du Werbeeinnahmen generieren und dann brauchst du halt Flächen. und starre Flächen, die kannst du einmal verkaufen, wenn du links einen Würfel hast. Die Oberrangbande ist ja neu, die LED-Oberrangbande und auch unten am Eis noch mehr LED-Banden. Dann kannst du natürlich dort viel mehr die Fläche oder viel öfter die Fläche verkaufen. weil das Geld muss ja irgendwo herkommen. Wir haben jetzt keinen riesengroßen Sponsor im Hintergrund, mal eben so, keine Ahnung. zwei Millionen auf den Tisch legt, so ist es nicht, sondern wir haben eher sehr breit aufgestelltes Sponsorenpublikum. ja, das ist, ich, das, was sich dann am ehesten an der Stelle verändert hat. Ja, und ansonsten in der Arena natürlich dadurch, dass Magenta natürlich dann als TV-Partner implementiert war, hatten die natürlich auch gewisse Anforderungen. Du hast gesehen, wir haben diesen Kameraturm implementiert, wo du natürlich von oben die Totale hast aus Eis, wie man das aus den Übertragungen von Magenta Sport eben auch kennt. und eher dann so viele Kleinigkeiten. haben ein technische Sachen auch erneuert und die Kapazität der Arena wurde leicht erhöht. Wir hatten noch zu DRL2-Zeiten 4412 Zuschauer. Jetzt sind wir in dieser Saison bei 4552. Das ist nicht viel, aber es ist auch Umsatz. Jeder verkauft das Ticket. Flo Dietrich: Wenn sie verkauft werden, wie war das in der DEL? Wie war der da ausgelastet? Marcus Schmidt: Man mag nicht strafen, aber glaube außer einem Spiel waren alle ausverkauft. Es war mal ein Unter-der-Woche-Spiel, Dienstag, Mittwoch, gegen Nürnberg, glaube ich. Das war mal nicht ausverkauft, aber trotzdem 4.000 irgendwas. Tatsächlich war gestern seit Langem mal wieder ein Punkt Spiel, was nicht ausverkauft war. Vielleicht auch ein Stück weit der sportlichen Situation geschuldet oder dem guten Wetter aktuell noch. Flo Dietrich: Oder Sie haben das Ergebnis schon vorahnt. Marcus Schmidt: Mag auch sein. Zur Wahrheit gehört aber auch dazu, wir hatten zu DL-Zeiten viel, viel mehr Guest-Defends als zu DL II-Zeiten. Selbst auch vor dem DL-Jahr. Du hast halt ständig Hunderte von Zuschauern aus, keine Ahnung, Iserloh, Schwending, Mannheim oder wie es ja alle Eisenbögen da gehabt. Das hast du in der DL II in der Form so nicht. Klar, du hast diese Reisewilligen, Kassel oder so, die natürlich immer schon mit ein paar hundert Leuten auch aufschlagen. Aber das ist nichts im Vergleich zu dem, was in der DL los war. Klar, auch weil wir ein neuer Standort waren, alle mal hinwollten. Flo Dietrich: Würdest du sagen, du hast ja vorher erzählt, unter, also in den meisten Fällen schon am Vortag angereist wurde, dass das auch ausschlaggebend war für euch, dass es dann nicht gereicht hat, dass man doch gesehen hat, so ein bisschen mehr ist da schon auch da bei den anderen Organisationen oder was war ausschlaggebend deiner Meinung nach? Marcus Schmidt: Ich glaube, es sind mehrere Komponenten, auf ausschlaggebend sind. Was ich vorhin schon gesagt habe, dass du relativ spät weißt, dass du aufsteigst und dann entsprechend guckst, was du am Spielermarkt noch bekommen kannst, neben dem, was du mit hochnimmst. Bei den Spielern, die du mitnimmst aus der DEL2, weißt du nie, wie die dann der DEL dann wirklich performen werden und können, ob die das Potential nochmal steigern können, was man vielleicht in ihnen sieht. Das kann keiner vorher wissen und Yannik weiß das selber ganz genau bestätigen können. Das ist nicht planbar. Das weißt du nicht. Flo Dietrich: Ja, Nick, fragen wir doch dich gerade mal, wie würdest du das so beurteilen, jemand der in der DL2 unterwegs ist und dann in der DL ankommt? Wovon hängt das ab, ob man da Fuß fassen kann und wie sind so die Unterschiede sportlicher Art? Yannik Baier: Also die Unterschiede sportlicher Art sind vor allem, dass es alles nochmal ein bisschen konsequenter wird, viel, viel strukturierter nochmal im Spiel. Der eine Fehler, den du machst, wird sofort ausgenutzt. Und genau das ist dann eigentlich auch der Punkt, wie du dich durchsetzen kannst als DL2-Spieler. Wenn du den Schritt noch gehen kannst, nochmal einen Step konsequenter zu sein, nochmal den Fehler weniger zu machen oder auch den Fehler, den dir der Gegner gibt, direkt auszunutzen. Das ist dann ganz entscheidend. Flo Dietrich: Kommt Sache hauptsächlich oder ja, körperlich, physisch. Yannik Baier: Bestimmt beides. ich glaube, dass es der DL2 mehr als genug Spieler gibt, die das prinzipiell vom Talent her kennen und von ihrer Spielweise easy könnten. Und dann ist es eher so die Frage, ja, gehe ich den einen härteren Schritt noch, dann ist es Kopfsache. Oder ist es vielleicht auch Fall von jüngeren Spielern, dass sie den Fehler nicht mehr machen und was passiert, wenn man den Fehler macht. Dann gibt es Leute, die auf gut Deutsch gesagt scheißen, die den Fehler nicht weil sie sich keine Gedanken machen. Dann gibt es aber auch Leute, den zusätzlichen Druck, den du dann bekommst, nicht mehr aushalten. Flo Dietrich: Mal nochmal zurück, bevor wir der harten Realität ins Auge schauen, Marcus. Was war für dich der schönste Moment in der DEL? Und jetzt mal auf das, was Yannick gerade gesprochen hat, bezogen. Wer ist der Spieler, der sagst, da war das genau so, der scheißt sich nix, der war in der DEL zuverlässig, es hat Spaß gemacht, ihm zuzuschauen. Marcus Schmidt: Schütze, wenn das Spiel so eins rauszupicken möchte, könnt ihr es einfach machen, könnt ihr das Wintergame nehmen gegen Berlin. Ich das Ergebnis am Ende des nicht das, was wir wollten. Es war trotzdem enges Spiel, war ein tolles Erlebnis, es war saukalt. Ich Yannik Baier: Also ich... Marcus Schmidt: weiß nicht, warum ich es jetzt mal so gefroren habe. Natürlich, wenn du unten ganz am Eis bist und du hast zweistellige Minusgrade, das macht natürlich was. für dich ist ... Das war das beste was für das Event hätte passieren können. Also es war ein richtiges Wintergame. Mit allem drum und dran Schnee vorher noch am Abend schippen müssen und so weiter damit das überhaupt stattfinden kann und und und. Flo Dietrich: Die Amis Marcus Schmidt: So, und wie oft haben wir das denn heutzutage noch bei den richtigen Wintergames hier in Deutschland? Also das könnte jetzt einfach sein. Tatsächlich pick ich mir aber den letzten Spieltag raus, das letzte DLS-Spiel gegen Frankfurt. Weil, und das hat man ja auch gemerkt, trotz dieser sportlichen Talfahrt in der Liga, und wir waren ja auch sehr früh, wussten ja schon, dass wir absteigen, wir waren ja schon im Februar quasi fix. Du hattest den Zuschauzuspruch nach wie vor, hat er gesagt, die Spiele waren nach wie vor ausverkauft. Und wir hatten eine Stimmung bei Spielen, keine Ahnung, wir lagen teilweise 04, 05, 06 zurück. Und du hattest eine Stimmung in der Halle, als würdest du ja gerade Play-off-Halbfinale spielen. Und diese Energie durch die Fans auch und dieses Einfach-Zusammenhalten, das am letzten Spieltag nochmal auch als Moment zu nehmen für die neue Saison, weißt du? Dieses Mitzunehmen einfach, und ja, jetzt geht's zwar wieder. wieder nur in die DL2. Aber guck dir mal, wie die DL2 sich auch entwickelt hat. Die müssen sich kaum was nachstehen im Vergleich zur DL. Auch sportlich gesehen, du nicht schaust, wer auch so in der DL2 spielt. Diese Energie ist einfach mitzunehmen zu sagen, wir greifen ins Spiel, jetzt hat es nicht gereicht, wir greifen neu an, wir ziehen unsere Lehrende raus. Es war ein sehr emotionaler Abend, gerade auch am Ende, als auch Maik, unser Geschäftsführer, dann auch noch mal ein paar Worte auf dem Eis verloren hat. Auch die Trainer sich bedankt haben und so weiter. Das letzte Spiel, das letzte Spieltakt und das Ende vor allen Dingen und was nach dem Spiel passiert ist auf dem Eis, das würde ich rauspicken. Flo Dietrich: Und noch auf den Spieler zu sprechen, sogar so. Marcus Schmidt: Es war vor allen Dingen gut zu sehen, was Yannik auch sagte, gerade bei den jüngeren Spielern, die dann einfach das auch als Chance sehen, auch wenn es dann vielleicht für den Moment noch nicht reicht, weil sie einfach noch nicht so weit sind in ihrer Entwicklung. Ich nehme Ricardo Hindreschke, der bei uns ja auch den Nachwuchs auch komplett durchlaufen hat, also so als dresdner Jung. Was natürlich auch nochmal was ganz Spezielles ist, wenn du aus dem eigenen Nachwuchs jemanden mitnehmen kannst, der, ich glaube, der DL auch nochmals geschafft hat, auch weil er Eiszeit bekommen hat, gute. sich tatsächlich weiter zu entwickeln. ist extrem schnell, er das in der Vorbereitung auch schon gezeigt und auch geht es in den ersten Spielen sehr schneller, sehr wendiger Typ, auch körperlich sehr robust. Also auch wenn man den mal dann sieht in der Kabine, was der auch körperlich mittlerweile auch zugelegt hat, halleluja. Einfach auch jemand, wie Bjarne gesagt, der sich nichts drauf scheißt, der zieht sein Ding durch, der macht. Und ich glaube und klar für den ist jetzt auch gerade ein wichtiges Jahr, weil er dann jetzt bald aus der ... U24 oder U23-Regel raus, dann muss ich natürlich jetzt auch beweisen, das komme natürlich auch noch dazu. Flo Dietrich: Das werden wir sehen, diese Saison, wie es läuft. Jetzt würde ich sagen, gehen wir mal über in den Start der DL2-Saison 26-27, der war ja für euch kacke. Und dann kamen Taustaus und Tamm. Marcus Schmidt: euch an Hand auf die Neufel gesteckt. Spaß beiseite. Also wenn man sich den Kader anschaut und mit der Euphorie, mit der man reingestartet ist, man hat natürlich auch eine gewisse Story aufgebaut, auch als Club, wie man die Saison angehen möchte. Man hat auch sehr schnell das Thema, ja, wir wollen eigentlich wieder hoch auch ausgerufen. Auch nicht unbedingt nur, weil es der Club vorgegeben hat, sondern die Spieler auch selbst überzeugt sind. Auch Spieler, die neu an den Standort gekommen sind, haben das relativ schnell gesagt, ich bin hierher gekommen, Dafür so zu sorgen, dass wir wieder hochgehen. Das ist ja auch meine ambitionierte Ziele, ja alles vollkommen in Ordnung. Und dann kam die Vorbereitung, die sehr, gut gelaufen ist. Es gab so ein doofes Spiel in Tschechien im Tabor, was echt blöd gelaufen ist, auch noch in der Heimatstadt von Bo. Da hat er sich glaube ich auch anders vorgestellt. Aber ansonsten hat man alle Vorbereitungsspiele sehr, gut bestritten und man hatte eine sehr schnelle, sehr frühe Form, wurde gedacht, dass... Wow, neu zusammengewürfelte Mannschaft, zumindest in Teilen. Passwege, Laufwege. sieht ja alles super aus und das schon in der Vorbereitung, was soll das in der Liga werden? Dann kam der erste Spieltag gegen Kassel. Gut, das könnte man sagen, erste Spieltag, ja vielleicht, keine Ahnung, man war nicht im Flow oder irgendwie Einstellungen vielleicht nicht gepasst, auch immer. Und Kassel war auch noch mal ein anderes Kassel als das, was wir in der Vorbereitung mit 4-1 besiegt haben. Dann hast du das zweite Spiel in Memmingen beim Aufsteiger. Ich habe schon in einem anderen Podcast gesagt, das war so richtig undankbares Wochenende. ein ambitionierter oder der Finalist aus dem letzten Jahr und ambitionierter Club mit Kassel, dann der Aufsteiger aus Memmingen. Flo Dietrich: Und dann das Derby in Krimitsch. Marcus Schmidt: Und dann das Derby in Krimitschau, was auch nicht gut lief. Wir sind besser ins Spiel gekommen in Krimitschau, weil wenn du die Tore nicht machst, sondern deine Gegner, dann läufst du halt immer hinterher und Krimitschau und dann auch Derby, weißt selber wie das ist, eigene Energie und Derby hatten wir seine eigenen Regeln. Ja, dann sind wir noch zum Ausgleich gekommen, aber dann kam Sebastian Streu und machte dann zwei Dinger für Krimitschau und dann war das Ding dann auch gegessen, auch wenn du noch mal mit 4-3 rangekommen bist. Ja dann kam Ravensburg. zweites Heimspiel und Rabensburg, wenn man sich die Mannschaft anschaut, auch euer Kern, der jetzt auch schon ein paar Jahre zusammen spielt, immer eine gefährliche Mannschaft in eine Mannschaft, die du immer in die Top 6 mit reinziehen musst, auch wenn ihr natürlich jetzt mit Trainerwechseln und so auch durchaus ein paar Veränderungen habt. Und auch da wieder, wir haben ja im Vorball auch gegeneinander gespielt und 4-1 war es glaube ich auch, gegen euch gewonnen und dann, Kassel haben wir auch 4-1 gewonnen, gegen Kassel haben wir 3-7 verloren. So und dann gehst natürlich mal so ein Spiel mit, was wird das jetzt? Aber gestern hat die Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt und ihr hattet sicherlich auch nicht den Start, den man sich vorgestellt hat. Coach hat das ja gestern auch gesagt. Und dann schenkst du halt dem armen Charri Povta drei Dinge ein in sechs, fünf Minuten irgendwas, waren es fünf Minuten und 15 oder so. Das ist natürlich ein Start. Besser hätte es nicht laufen können. Wenn du da einmal drin bist und dann rennst du natürlich aus Ravensburg erst mal 0-3 hinterher. Das auch klar. Das wird natürlich nicht einfach. Flo Dietrich: Yannick, du hast dir ja beide Spiele am Wochenende, glaube ich, angeschaut und kannst du uns dafür zumindest ein gutes Gefühl geben, wahrscheinlich was dir aufgefallen ist. Wir sprechen über das 1 zu 2 am Freitag gegen die DEG in Ravensburg und über das Spiel. Gestern müssen wir natürlich auch sprechen. Erst mal ganz kurz so deinen Gesamteindruck. können gleich auch mal noch ein paar Zahlen anschauen. der beiden Spiele oder der Tower Stars bis hierher insgesamt vielleicht das, was du beobachtet hast, dann auch nochmal untermaut. Yannik Baier: Ja, also ich fand Freitag eigentlich ein ganz gutes Spiel. Am Anfang auch echt mit viel Druck nach vorne. Dann kam das 1-0 für Düsseldorf mit einem eigentlich unnötigen Aufbaufehler. Dann kriegst du das Powerplay gegen Tor noch und dann ist Düsseldorf einfach eine gute Mannschaft. Mit einem guten Torhüter. Da muss dann erst mal wieder irgendwie das knacken. Das war von vornherein klar, aber ich fand das Spiel jetzt an sich nicht schlecht. Aber gestern, klar, der Start, absolut unglücklich. Mir hat auch die letzte Konsequenz dann in dem Spiel gefehlt. Also, du hast so gesehen, Dresden ist in allen Belangen überlegen. Und das hat sich dann auch nicht mehr geändert, wo das Spiel dann so gefühlt ein bisschen hingeplätschert ist. war zwischen Reihen dann auch mal. dann hat sich das wieder so entwickelt, dass Dresden halt schnell zwei Tore macht. Und dann ist das Spiel wieder so dahingelaufen. Flo Dietrich: Ich habe ja gesagt, wir können mal ein bisschen auf Zahlen schauen, ist nämlich auch ganz spannend und eigentlich auch genau das, was du gerade sagst, das gab am Wochenende. Also jetzt nur diese zwei Spiele, 77 Schüsse, die zu drei Toren geführt haben. ist eine Chancenverwertung von 3,9 Prozent. Der Gegner der Tower Stars hat eine Chancenverwertung von 11,1 Prozent im Mittel an diesen beiden Spieltagen. Powerplay Tower Stars am Wochenende, eins von sechs und was auch, ja... Das haben wir jetzt gerade mehrfach besprochen. Was auch interessant war, sie 5 Minuten 15 bis zum 3-0 für die Eislöwen am Sonntag. Also da geht es relativ schnell relativ effizient zu und die Towerstars können diese Schnelligkeit und diese Effizienz nicht liefern. Wo setzen wir da an, Yannik? Ich meine, ist das, was du immer wieder gefragt hast von uns, weil wir im Endeffekt diese Saison schon so ein bisschen so den Trend haben. Aber wie... Wie kann man sowas ändern? Woran liegt sowas? Yannik Baier: Also ändern, glaube ich, wollen sie es gar nicht, weil die wollen viel Schüsse haben. Das merkt man auch in jedem Spiel. Und wir haben das entweder im letzten oder im vorletzten Podcast auch schon mal besprochen, diese vielen Schüsse, wenn du die Schüsse mit Druck aufs Tor bekommst und auch mit Leuten vorm Tor bekommst, dann kommen die Tore. Und dann haben sie es auch in manchen Spielen eben genauso dann umbogen. Und jetzt mal, wenn man nur aufs gestrige Spiel schaut, das war anscheinend viele Schüsse, aber da war jetzt nichts groß zwingend. Also da bringe ich halt viele Schüsse aufs Tor, ist gut für die Statistik, aber habe halt wenig Tor geführt. Flo Dietrich: Ich meine, hatten jetzt beides Mal natürlich mit Jonas Langmann und auch mit Marvin Bärbner gestern Abend, der hat 95 Prozent gehalten. Das ist jetzt halt auch nicht, würde ich mal sagen, Durchschnitt. Aber wie du gerade eben schon gesagt hast, zwingende Chancen. Was sind zwingende Chancen? Müssen die verdeckt sein? Muss der Center mehr arbeiten? Was kann man da so sagen? Yannik Baier: Ja, wenn du jetzt ein Beispiel rauspicken willst, dann war es das Tor von Thomas Reichl im Heimspiel gegen, was war das? Flo Dietrich: Regens Yannik Baier: Der Ausgleichstreffer gegen Regensburg, genau. Da war es genauso, also war ein Schuss aufs Tor und er hackt halt da rein. Jetzt kannst du sagen, ja klar, muss irgendwie... Flo Dietrich: Das haben wir gestern Abend auch. Da Thomas Reichelt auch reingehackt, ist dann auf die Strafbahn gefahren. Ja, passiert. Yannik Baier: Ja, passiert. Das ist nicht schlimm, das ist dann auch okay. Das zeigt wenigstens, dass er da reinhakt und dass er es auch anregt, wenn er dann eine kriegt danach. Aber genau so was brauchst du, wenn du viele Schüsse aufs Tor bringst und genau wenn du gegen einen Torhüter wie Langmann oder so spielst, weil die einfachen Schüsse machst, gegen den jetzt auch nicht. Und am Ende, wir haben das nach der Vorbereitung schon mal angesprochen gehabt, glaube ich, auch so bisschen das Spiel von der Mannschaft dieses Jahr oder auch die neue Philosophie vom Trainer. So ein bisschen dieser schwedische Stil auch viel aufs Tor bringen, konsequent vor dem Tor arbeiten, vor dem Tor stehen, dann ist das eigentlich nicht schlecht. Flo Dietrich: Das heißt prinzipiell alles gut. Yannik Baier: Prinzipiell sehe ich jetzt kein Problem drin. Und wenn man natürlich jetzt nur auf diesen reinen Zahlenwert schaut, dann ist die Chancenverwertung schlecht. Aber wenn du viele Schüsse aufs Tor bringst, ja, Mathematik, dann wird das halt schnell mal schlecht, wenn du wenig Tore schießt. Aber wenn du dadurch Tore erzwingst und auch Tore reindrückst, dann zeigt jeder, hey, geil. Sie kriegen viel aufs Droher und biegen so die Spiele. Marcus Schmidt: Ich würde es vielleicht mal kurz umdrehen. Yannik, wie siehst du denn auf der anderen Seite eure Defensivarbeit? Wenn ich jetzt mal Klaid aus der Sicht unten im Kampf gesehen habe, hast du natürlich noch mal einen anderen Blick als vielleicht aus dem Fernsehen mit verschiedenen Kameraperspektiven. Wenn ich es richtig gesehen habe, glaube ich, drei Touren von uns euer Toil dort ziemlich screened. Also der hatte nicht viel Sicht, weil man ihn, die aus Dresdner Sicht zumindest gesehen, gut genommen hat. Müssen da eure Defensivleute besser noch konsequenter gegen den Mann arbeiten oder wie siehst du das? Yannik Baier: Also da hast du auf jeden Fall einen Punkt. Auf der anderen Seite finde ich, dass sie eigentlich zu leicht zu schützen kommen. jetzt auch gar nicht so die nur der Screen, sondern es ist dann Puckverlust hinterm Tor, wird schnell vor's Tor gespielt, dann hast du einen guten Schuss mit Screen. Das 1-0 für Düsseldorf am Freitag war ein Aufbaufehler. Ich glaube... Da ist die letzte Konsequenz wurscht, ob das der Pass ist oder dieses Boxout vom Verteiliger. Flo Dietrich: Und man hat es auch gesehen, also das 2-0 von Düsseldorf beispielsweise, von Turnbull, der hat den einfach oben in Winkel rein geschweißt. Da stand jemand davor, da machst du nichts. Auch gestern Abend beispielsweise, das, ich glaube es war das 2-0 oder das 3-0, da stand Pfaffengut neben eurem Center, da gab es einen Screen, aber der Puck ist am Screen vorbei, aber trotzdem oben in den Winkel rein. Aus 6, 7 Metern ist die Frage, ob du da dann noch was machst, aber es ist gut beobachtet da von dir im Kampfgericht. Marcus Schmidt: Danke. Ja, ist halt die Dinge, die dann aus dem Winkel immer ganz gut zu sehen sind, wenn du so unten sitzt am Eis. Deswegen die Frage auch, gerade was die Screens angeht. dann ist halt für einen Torhüter immer super blöd, weil du siehst im Zweifelsfall immer halt anführungsstrichen doof aus als Torhüter. Flo Dietrich: Du bist dann auch immer leid, dass ich selber torwart. Du weißt natürlich, du willst auch Unhaltbare ziehen und so. Wie ist denn das dann Yannik aus deiner Erfahrung in der Kabine? Was macht das mit einem Shari, wenn er dann nach 3-0 vom Eis geht? meine, er kennt das sicherlich, er ist Profi, wird versuchen, das schnell abzulegen. Aber ist das ein Ding, was dann stattfindet oder ist das ihm eigentlich egal? Yannik Baier: Es wird ihm sicher nicht egal sein. Ich kenne ihn jetzt persönlich nicht, aber es gibt die zwei Arten von Toileter und beides löst was in dir aus. Entweder du hast einen, der kommt entweder auf die Bank oder in die Kabine schon und du weißt, rasiert dir jetzt den Kopf und schmeißt dir nur alles ums Gesicht, was er gerade sich rumliegen hat. Oder du hast einen Toileter, der setzt sich dann einfach in die Kabine und Das gar nichts mehr und du weißt ganz genau, der hasst gerade jeden von uns, der hier drin sitzt. Und das wirst du natürlich auch nicht. Also das löst schon was aus. Flo Dietrich: Was waren die lieber damals, blaue Flecken oder der Stelle Hass? Yannik Baier: Ja, es ist beides scheiße. Flo Dietrich: Hey gut, dann würde ich einfach mal sagen, lasst uns mal noch ausblicken auf das kommende Wochenende. Wir haben vorher schon gesagt, die Eislöwen spielen zu Hause gegen die Stilos und fahren dann nach Landshut. Sicherlich auch kein leichtes Spiel zumal die am vergangenen Wochenende eine bittere Niederlage in Regensburg kassiert haben. Und die Towerstars zu Hause gegen Bad Nauheim und dann, das sage ich schon mal hier gleich vorweg, trefft euch vorher mit den anderen Fans in Memmingen. zu einem schönen gemeinsamen Pubbesuch und zu einem Martian-Stadion. Da gibt es noch freie Plätze, meldet euch an und fahrt nach Memmingen und habt da in Memmingen Spaß, auch wenn es, glaube ich, fast keine Tickets mehr gibt. Aber genau, wenn ihr da seid, auf jeden Fall ins Pub vorher. Nauheim hat noch keinen Sieg in der regulären Spielzeit, nur einen Penaltisieg gegen Weiden. Am Sonntag blieben die in Weißwasser beim 0-3 ohne Tor. Memmingen spielt als Aufsteiger eine sensationelle Saison bisher. Die haben drei Siege zum Start und dann die erste Niederlage in Düsseldorf. Da kann man verlieren, 0-3. Und ja, wie geht man so Spiele an, Yannik, aus Tauersdars Sicht? Weil du musst hier eigentlich gegen Nauheim, musst du gewinnen und das ist doch eigentlich eine total beschissene Situation, wenn du in ein Spiel gehst, wo du unbedingt gewinnen musst. Yannik Baier: Du musst gewinnen, aber du kannst ja nur verlieren. Also gerade nach dem Wochenende jetzt. Und Nauheim wird kommen, wie die Feuerwehrweise jetzt dann irgendwann mal auch Druck kriegen. Jetzt sind dann die ersten paar Spiele durch und die Ausrede war nur ein Wochenende, zählt dann auch nicht mehr. Also das wird ein unglaublich schweres Wochenende insgesamt, weil Nauheim, wie gesagt, ein Spiel wird, kannst du als Tower Stars nur verlieren Im Heimspiel sogar. Und dann fährst nach Memmingen, wo die Hütte immer so brennen wird, dass das sicher ein geiles Spiel wird, aber ein brutal schweres Spiel. Marcus Schmidt: Ich hake mal einen als Däne, der das eigentlich egal sein könnte, in Anführungsstrichen. das ja auch noch nicht ganz. Nauheim glaube ich gerade auch mit Kevin Gaudé an als Trainer, der so bei solchen Spielen durchaus eine Art destruktives Eishockey auch spielen lässt durch seine Mannschaften. Da musst du glaube ich als Tower-Stars auf der einen Seite einen kühlen Kopf bewahren und auch Ruhe bewahren und eben schauen, dass du dir die Chancen erarbeitest, weil du wirst im Zweifelsfall nicht viele kriegen, weil eben Nauheim an der Stelle dann wahrscheinlich ein sehr destruktives Eishockey spielen wird. Und Memmingen, Hünerberg. Erstens, hast schon mal die Fans, die dort sehr laut sind in dieser Halle. Und natürlich kommen die jetzt mit einem gewissen Schwung. Und für mich ist Memmingen auch so bisschen so die auch eine der Wundertüten in dieser Saison. Du hast dort einige Spieler dabei, die auch jetzt gerade auch, was die Ausländer angeht, die neu dazugekommen sind, die in dieser Liga noch nie waren, die keiner kennt, großartig. Und auch die Spieler, die jetzt hochgekommen sind mit aus der Oberliga, auch so ein paar Kandidaten dabei sind, die jetzt keiner großartig auf dem Schirm hat. Wo du natürlich gar nicht so 100 %ig außer aus Videostudium usw. weißt, was erwartet mich da eigentlich wirklich, wie die dann auch im Verbund spielen. Das ist halt so eine eingeschworene Truppe, ich, jetzt schon. Wenn die das beibehalten können, dann wird es die sehr lange erfolgreich laufen. Jetzt bei solchen Ausrutschen wie gegen Düsseldorf, du verlieren kannst, mal abgesehen. Flo Dietrich: Also viele handeln die ja auch ganz hinten. Ich habe mir das schon von Anfang an, ist natürlich das leichte Sagen, aber schon so bisschen gedacht, dass das für die natürlich geil ist, die neue Liga und da kannst du ja eigentlich nur gewinnen. Alles was du gewinnst, musst du eigentlich feiern. Und jetzt nochmal ganz kurz auf dieses Thema Nauheim, Yannik, zu sprechen, ohne Frage an dich. Mit dem Input von dir gerade. Ich würde sagen, guck, dass du stabil stehst und dich in keinster Weise kreativ einschränken lässt. Aber funktioniert sowas überhaupt? Weil wenn ich mich kreativ nicht einschränken lassen will, natürlich denke ich da mehr nach vorne als nach hinten, aber ist sowas dann nicht gefährlich? Also wie kann man das schaffen sozusagen, die Stabilität hinten nicht aufzugeben und trotzdem die Kreativität zu bewahren? Was würde da der Trainer sagen, Yannik, in der Kabine? Yannik Baier: Jetzt wird es wieder langweilig. Er sagt, du spielst ein ganz normales Spiel, wie du es jedes Spiel machen würdest. Und das ist auch wichtig. Und auf der anderen Seite kommt der Punkt Kevin Goddey da schon absolut in das Spiel rein. Ich hatte ihn ja selber und ich kann dir sagen, der sitzt jetzt da vier Tage und schaut sich Spiele von Ravensburg aber mal achtmal an. Und der kann dir jedes Detail an am Ende sagen. Und der ist da ein absoluter Fuchs. du diesen Ansatz, wie du ihn jetzt gerade gesagt hast, kreativ nicht einschränken lassen und dann gefühlt voll nach vorne rennen, das geht gegen den einfach schief. Weil der sagt dir als Spieler halt schon vorher, wie du die Scheibe quer übers Eis spielst, dass da einer steht und einen Alleingang hat. Flo Dietrich: Genau dafür liebe ich dieses Format. Jannik Ohnewitz, jemand der mit GoDe in der Kabine saß und uns jetzt erzählt, was der sozusagen seinen Jungs sagen wird. Dafür lohnt sich das Einschalten, danke dafür. Okay, und trotzdem jetzt die Frage, was wäre dann deiner Meinung nach gegen diesen GoDe und sein Team der richtige Weg? Wo meiner nicht zählt und übrigens das war gar keine langweilige Antwort, weil Kontinuität ist ja ein absoluter Erfolgsfaktor und im Endeffekt ist es ja genau das, was du jetzt gerade gesagt hast, dass es mehr die Kontinuität geht, als jetzt individuell da versuchen, möglichst kreativ, aber hinten stabil. Ja, jetzt nochmal zurück zu meiner Frage. Yannik Baier: zu deiner Frage. Flo Dietrich: gegen den Godet. Was geht ihm so richtig auf den Sack? Yannik Baier: verliert. am Ende müssen sie sich einfach schauen, dass sie wirklich, wenn sie in den Spielen, in denen sie den Aufbau hinten sauber rausbekommen haben, den Druck nach vorne bekommen haben und dann auch wirklich alles was aufs Tor ging mit der letzten Konsequenz aufs Tor gebracht haben, finde ich waren die Spiele richtig gut bisher. Genau die Konsequenz und die Konstanz, die sie über die Saison brauchen, dann das eine super Mannschaft, muss dann erstmal geschlagen werden. Und ich finde auch, dass da immer noch die Reihen, die aktuell so zusammen sind, richtig gut funktionieren. Flo Dietrich: bedeutet also auch, dass wir als Umfeld jetzt nicht so darauf einwirken dürfen, dass man irgendwie und auch die Mannschaft sich nicht das Gefühl bekommen soll, dass man jetzt irgendwie was jetzt dringend ändern muss, sondern im Endeffekt der Kontinuität auch ihren Raum lassen und die Jungs machen lassen, weil du sagst ja, die Qualität ist absolut da und wenn die sozusagen die Ruhe haben, ihr Ding zu machen. Dann werden wir viel Spaß haben. Richtig? Yannik Baier: Absolut. Flo Dietrich: Okay, eigentlich könnten wir jetzt die Folge schon beenden. gut, Marcus, aus Respekt natürlich auch noch bei euch. Die Steelers, haben 15 Taure geschossen und 15 kassiert, da geht es also immer wild her bei den Steelers. Und Lanzhut, die werdet ihr am Sonntag treffen, die kassierten am Sonntag 7 gegen Taure in Ingensburg. Beide sind Bewerber für die DEL, wie die Towerstars übrigens auch. Was ist einmal der richtige Weg am Wochenende? vielleicht, was ist euer Saisonsziel? hast du schon gesagt, dann wieder auf Steg. Aber wie geht es am Wochenende an? Marcus Schmidt: Jetzt musst du den Trainer fragen. Nein, Spaß beiseite. Also Steelers und du weißt ja gerade, wenn du jetzt mal die zwei feine Anguck-Videos gerade eben selber gesagt hast, auch die haben einen Auf und Ab jetzt erlebt. Wichtig ist aus Dresdener Sicht jetzt zu schauen, dass man jetzt die guten Aspekte aus dem Spiel gestern mitnimmt. Das heißt, Scheiben aufs Tor bringen, Torwart-Screen, klar auch konsequent sein, auch das körperliche Spiel an den richtigen Stellen ins Spiel bringen. Auf der anderen Seite aber auch, und du warst ja gestern bei der Pressekonferenz auch dabei, das was Bo auch gesagt hat, Disziplin hätte spielen und unnötige Strafen dann auch vermeiden. Es waren gestern ein paar Strafen dabei, die müssen nicht sein, Dinge wie hoher Stock etc. Sorry, aber du musst halt deine Schläge unter Kontrolle haben. Selbst wenn es unabsichtlich ist, geht nicht immer bis mal auch. Und wenn du dann schaffst, von der Strafbahn weg zu bleiben, auf der anderen Seite schaffst du die Scheiben aufs Tor zu kriegen, dann kann das schon gut. gut funktionieren, was dir nicht passieren darf. Das ist in Dresden in den ersten Spielen dass du ganz oft auch in Konter gelaufen bist, auf denen der Gegner Eiskart ausgenutzt hat. Landshut für mich diese Saison auch so eine der Wundertüten, wo ich als auch ein Standort sehr emotional ist, wo du auch das Umfeld sehr schnell nervös hast, wenn es mal nicht läuft. Wo man jetzt auch mal gucken muss, wo die sich dann so einpehlen. Was war das gegen Regensburg 3-7, glaube ich? Derby in dieser Lage, 3-7. Wir wissen auch, was das macht, auch mit dem Umfeld. Ja, das wird man sehen. Jetzt muss man abwarten, wie die jetzt am Freitag spielen. Keine Ahnung, die spielen oder gegen wen die spielen. Und gegen Bietigheim auch. Die haben jetzt auch einen Umbruch noch mal durch. Einige Spieler sind gegangen, unter anderem auch noch Düsseldorf gerade, Leistungsträger. Auch die sind, glaube ich, noch in der Findungsphase. Da muss man jetzt auch mal abwarten. Ja, jetzt vier Spiele gespielt. Ich glaube, ab dem zehnten Spieltag hat man dann so eine Tendenz, es für den einen oder anderen hingeht. Flo Dietrich: glaube darauf warten wir alle, freuen uns drauf, mal ein bisschen mehr in der Saison zu sein, ein bisschen mehr zu sehen, wo die Reise hingeht. So, dann bleibt uns jetzt im Endeffekt noch einmal auf unser Starscast-Tippspiel zu schauen. Marcus Schmidt: Das StarzCast Tippspiel wird euch präsentiert von Plastikoo. Flo Dietrich: Yannik, wir haben einen, der den gestrigen Spieltag gewonnen hat, die, gestrigen Spieltag gewonnen hat, zu Perfü mit 17 Punkten. Mein gestriger Spieltag war bescheiden, ich weiß nicht, ob du so auf den Blick hast, wie Deiner war gestern. Yannik Baier: Ich glaube, ich bin fünf oder so Plätze nach unten. auch ausbaufähig. Flo Dietrich: Ja, bei mir selbiges. Und ich habe wirklich im Vergleich zu den 17 Punkten von SuperFu, habe ich gestern nur 6 gemacht. ist Marcus Schmidt: echt. Flo Dietrich: echt mau. Da gucken wir gerade mal, wie die Gesamtübersicht ausschaut. Und zwar müssen wir da auf die Gesamtpunkte gehen. Da haben wir auch führend mit 44 Punkten jeweils. Das sind drei Stück. SuperFu, Yvonne, Und Nena1965, die rangieren da mit 44 Punkten auf Platz 1 gemeinsam, würde ich mal sagen, wobei SuperFuel einmal Spieltags Sieger war. Deswegen ist er da in der Rangliste auf 1. Macht übrigens mega Spaß, unser Kicktip Starscast Gewinnspiel. Das haben sich in den letzten Tagen auch nochmal ganz viele angemeldet, die die Challenge annehmen, nicht getippt zu haben, was die Sonderfragen betrifft. und trotzdem jetzt richtig gut mitmachen. Da freuen wir uns, dass ihr da am Start seid. Marcus Schmidt: Das Starscast Tippspiel wurde euch präsentiert von Plastikow aus Bavienfurt, wo Arbeiten noch echt Laune macht. Flo Dietrich: Marcus, eine Sache bleibt mir noch dir gegenüber und zwar habe ich dir was mitgebracht. Ein TauStars Shirt würde ich dir am liebsten schenken, wirst du aber nicht anziehen. Aber unser Starscast Shirt, vielen Dank, dass du heute teilgenommen hast. Marcus Schmidt: Hat Spaß gemacht. Danke auch Janek, wie gesagt, wenigstens einer mit Eishockey-Expertise in dieser Runde. Und am Ende des Tages bleibt mir nur euch alles Gute zu wünschen. Da wird es sicherlich zum Spiel meiner Ravensburg kommen. Ich hoffe nicht erst in den Playoffs. Ich hoffe eigentlich, dass wir im Playoffs nichts, wenn dann höchstens wieder im Finale aufeinandertreffen. Aber schauen wir die Saison ist lang. Ist viel möglich. Hoffen wir, dass die Jungs weitestgehend verletzungsfrei bleiben und dass wir alle viel Spaß haben. Flo Dietrich: Ja, den wünschen wir euch zu Hause auch. Danke, dass ihr wieder teilgenommen habt. Yannik, kommendes Wochenende haben wir, glaube ich, genug besprochen. Am Ende liegt die Wahrheit auf dem Platz. Kling. Und wir sind gespannt, was das kommende Wochenende bringt. Hoffentlich mit vielen von euch. Was gibt es von dir noch abschließend, Yannik, zu sagen? Was bringt deine Woche? Yannik Baier: Hoffentlich viel schönes Wetter und dann ein erfolgreiches Wochenende in Kicktip. Flo Dietrich: So, locken wir es ein. Ja, dann wünschen wir euch beiden, Studio-Gästen, eine gute Woche. Euch natürlich auch, StarzCasts, Fans und Tower-Stars-Fans. Macht es gut, kommt gut durch die Woche und Freitag im Stadion. Da werden wir ready sein, hoffentlich alle gemeinsam. Bringt Nachbars, Freunde, Kinder mit und dann gehen wir richtig Gas und werden unsere Jungs... Richtig die Treue halten und Stimmung machen im Spiel gegen Bad Nauheim. Freitag, 20 Uhr geht's los. ja, das war's von StarzCast Folge 25. bald, sportliche Grüße, macht's gut, ciao. Marcus Schmidt: StarzCast wurde euch präsentiert von Getränkepol. Fürs Büro, für Events, für die CHG-Arena, für immer. Getränkepol. StarzCast ist eine Produktion von Helga Podcast Studio. Moderation und Redaktion Flo Dietrich. Design zwei bärenstarke Typen. Schnitt und Ton Ninian Valenta. Alle weiteren Folgen und Links findest du auf StarzCast.de.