Latest / Rheinpegel - der Düsseldorf-Podcast / Papierfabrik in Bilk schließt nach 140 Jahren, neue Idee für sicheres Baden im Rhein und schöne Spaghetti-Eis-Spots
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- Ich lese ja sehr gerne und zeitweise auch wirklich recht viel und ich habe das tatsächlich auch schon als Kind gemacht. Und deswegen finde ich es ganz, ganz schön, euch heute was vorzustellen, was vielleicht bei der einen oder anderen jungen Person auch das Lesefieber entfacht. Wohlwissend, dass unsere HörerInnenschaft vielleicht im Schnitt ein bisschen älter ist, aber ganz sicher fällt euch jemand ein, dem ihr davon erzählen könnt. Es geht um die Kruschelpost, die Kinderzeitung der RP. Die gibt es ja schon lange, also in dem Sinne nichts Neues. Gerade gibt es aber ein wirklich schönes Angebot. Vier Wochen lang kann man die Kuschelpost testen, kostenlos und vor allem ohne das Abo danach extra kündigen zu müssen. Also ist natürlich super, wenn auf den Geschmack gekommen wird und ihr das Abo direkt weiterführt und so. Aber wenn ihr jemandem in der Zielgruppe eine Freude machen wollt oder das Format einfach mal ausprobieren, do it. Und weil ja gerade WM ist, werden auch einige Fußballthemen beleuchtet. Zum Beispiel, wie man Schiedsrichterin oder Schiedsrichter werden kann, seit wann es Fußball überhaupt gibt oder warum Fußballer eigentlich so viel verdienen. Und es gibt auch immer mal was zu gewinnen, zum Beispiel Spiele von Ravensburger. Unter laserservice.rp-online.de slash kruschel-sommer findet ihr nochmal alle Infos und was ihr sonst noch braucht. Ich weiß auf jeden Fall schon, wem ich das weiter empfehle. In der Zeitung für die, ich sag mal, Älteren stehen natürlich auch in dieser Woche wieder viele tolle Geschichten. Und über drei davon rede ich heute wie immer mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus der Düsseldorfer Lokalredaktion. Maximilian Novroth erzählt von der Schließung der Papierfabrik Julius Schulte Söhne. Ende Juni wird hier die letzte Maschine abgestellt. Damit geht die 140-jährige Produktion am Standort Bild zu Ende. Über das Baden im Rhein bzw. das Verbot desgleichen spreche ich mit Christopher Trings, Eine Düsseldorfer Architektin hat jetzt einen Vorschlag gemacht, wie man den Fluss vielleicht doch als Schwimmgelegenheit nutzen könnte. Und Paul Küchler hat seine Schwäche für Spaghetti-Eis beruflich genutzt und sich auf die Suche nach Eiskafés gemacht, in denen man den Klassiker bekommt. Seine Tipps teilt er mit uns. Und damit herzlich willkommen zum Rheinpegel. Ihr hört Folge 426 und der Rhein steht bei 1,29 Meter. Hallo zum Rheinpegel, dem Podcast, in dem wir jede Woche darüber sprechen, was Düsseldorf bewegt, was die Bewohnerinnen und Bewohner umtreibt, kurz und gut, was geht. Mein Name ist Tosja Kormann und diese wirklich schöne Aufgabe darf ich übernehmen. Wenn ihr uns was mitteilen wollt, wenn ihr Themen habt, über die wir sprechen können, wenn ihr Veranstaltungen wisst, auf die wir hinweisen dürfen oder wenn ihr einfach mal irgendwas loswerden wollt, Dann könnt ihr das sehr gerne tun unter rheinpegel-post.de oder, 0160 80 80 844 erreicht ihr uns. Wir freuen uns immer von euch zu hören. Nach 140 Jahren schließt die Papierfabrik Julius Schulte Söhne in Bilk. Zwei Drittel der Belegschaft müssen dann gehen, der Rest bleibt noch bis zum Herbst 2027. Teilweise werden sechsstellige Abfindungssummen gezahlt, eine vergleichsweise hohe und auch großzügige Summe. Zu tun hat das unter anderem mit der sehr familiären Verbundenheit, die viele Mitarbeitenden mit dem Unternehmen teilen. Was die Gründe für die Schließung sind, wie es für die Beteiligten und auch die Produktion weitergehen kann und was die Mietpreise in BILG damit zu tun haben, das erzählt Maximilian Novroth. Max. Tostia. Ich würde von mir behaupten, dass ich mich in dieser meiner Heimatstadt gut auskenne. Denkst du? Denke ich. Und immer wieder bringt ihr, bringst du mich an meine Grenzen. Und schreibst über Orte. Von denen ich nicht wusste, dass es die gibt. Und meistens, wenn du drüber schreibst, gibt es sie ja auch schon bald nicht mehr. Naja. Also nicht, weil du das herbeischreibst. Ich mache nicht nur Düsseldorf geht ein. Aber oft, naja, aber oft hört man ja auf Sachen aufmerksam, weil irgendwas passiert. Und was passiert, entweder was wird größer oder was hört auf am Ende. In diesem Fall hört was auf, wurde aber groß, hat mal klein angefangen vielleicht, und stellt auch kleine Sachen her. Das wird jetzt alles sehr mysteriös. Ja, wir sollten das Rätsel lösen. Wir lösen das Rätsel. Es geht um Papier. Eine Papierfabrik in Düsseldorf-Bilk. Genau. Also ich denke schon, dass du die vielleicht mal gerochen hast. Vielleicht nicht gesehen, aber gerochen. Denn ein großer Stapel oder eigentlich Berge von Altpapier lagern an der Düssel. Also die Adresse ist Fruchtstraße 28. Ist so eine kleine Stichstraße, die eben entlang der Düssel führt. Das ist ein bisschen in Handweisernähe, oder? Nee, Handweisernähe ist in Herd. Wie heißt es nochmal da hinten? Und Hennekamp, da. Ja, das schon eher, genau, Brunnenstraße ist da auch in der Nähe, Karolinger Straße, so die Ecke und Julius Schulte Söhne heißt das Unternehmen, im Jahr 1886 haben die exakt an dieser Stelle eine Papierfabrik. Die in den vergangenen Jahren, als sie noch besser lief, zehntausende Tonnen Papier produziert hat. Kein Druckerpapier oder Klopapier, sondern die nennen es Hygienehülsen. Also das Innere von einem Klopapier oder von einer Küchenrolle, um das eben das Papier gewickelt ist, das produzieren die als Rohmaterial. Also riesige Rollen von diesem grauen Stoff, den dann andere Unternehmen wie zum Beispiel Essity, das ist ein Konzern, der Cewa-Produkte herstellt oder Kimberly Clark, die Hakel Klopapier machen, die nutzen diese großen Rollen, um daraus eben ihre Hülsen zuzuschneiden. Und das wird in Düsseldorf produziert. Die produzieren die Unwissentliche auch, riesen viel Bastelmaterial, weil ich weiß, dass man diese Klopapier-Innendinger immer. Sammeln sollte, früher in der Grundschule oder dann auch später für irgendwelche Bastelprojekte in der Musik auch und da kann man rasselnd draus machen, so musikalische Früherziehungen. Also noch ein ganz anderer Zweig, der da produziert, beziehungsweise jetzt dann nicht mehr produziert wird. Wenn ich an BILG denke und gerade an diese Gegend da, jetzt habe ich ja auch gecheckt, wo das ist, das ist für mich primär eine Wohngegend. Ist es auf jeden Fall. Das sind auch viele Neubaugebiete drumherum entstehen. War das schon immer so? Also wenn du jetzt auch diese Menge an Tonnen, die da rausgehen an Papier, ich stelle mir das also in einem Industriegebiet kein Ding oder auf so einer großen Fläche. Aber da stelle ich mir vor, dass in so einem Häuserblock, das quasi produziert wird, also das ist ja eine Platzsache, hat sich Bild da drumherum quasi gebildet? Ja, das schon. Also die 20.000 Quadratmeter Fläche, also ungefähr drei Fußballfelder, muss man sich vorstellen. Die hat diese Fabrik und Gewerbeflächen gibt es schon ja auch einige in der Düsseldorfer Innenstadt oder im Speckgürtel um die Innenstadt, aber klar sind da immer mehr Wohnungen und vor allem auch Neubau-Wohnprojekte entstanden, zum Beispiel die Karolinger Höfe sind ja recht bekannt. Und deswegen hat diese Fabrik auch manchmal nicht so guten Ruf bei den Leuten, die das vielleicht nicht gewöhnt sind oder auch nicht wissen, weil wenn es stark regnet oder die Düssel steigt und diese Altpapierhaufen, aus denen nämlich Julius Schulte-Söhne sein Produkt herstellt, wenn das feucht wird, das kennt man ja auch von, vielleicht von Altpapierkontälen, es stinkt einfach. Also es ist gar nicht so sehr die Produktion, die stinkt, sondern eher das gelagerte Altpapier und das merkst du halt schon nach starken Regenfällen im Sommer zum Beispiel. Ich möchte jetzt nicht so weit gehen und sagen, dass dann vielleicht Leute begrüßen, dass das da jetzt aufhört, aber manche atmen auf. Da können wir auch gleich nochmal drüber sprechen, was das dann tatsächlich vielleicht mit der Mietsituation oder der Preissituation da macht. Aber jetzt erstmal zum Kern. Also diese Papierfabrik schließt. Geht da weg, das Gelände wird frei. Im Februar verkündet. Ich weiß nicht, ob wir hier darüber gesprochen haben, aber das war schon ein ziemliches Ding für Düsseldorf. Also einerseits natürlich für die, damals waren es noch 75 Beschäftigten, die da teilweise seit mehreren Generationen arbeiten. Also es ist wirklich so ein Industriebetrieb, wie man es kennt. Papa hat da schon gearbeitet. Manche haben ihre Frau dort kennengelernt. Alle wollen dort in Rente gehen, arbeiten jahrzehntelang dort. Ich habe die beiden Betriebsratsvorsitzenden Robert Sieberl, 48, und Jörg Linskens, 51, getroffen für die Geschichte. Die jetzt vor kurzem bei uns erschienen ist, über die wir jetzt auch gerade sprechen, die sind auch schon seit Jahrzehnten da. Also der Robert Sieberl hat dort seine Ausbildung gemacht als 15-Jähriger zum Papiermacher, so hieß das damals noch, heute heißt es Papiertechnologe, und ja, wollte eigentlich in Rente gehen, aber es muss jetzt eben das Unternehmen aus Betriebsratsseite, also als Arbeitnehmervertreter abwickeln und das ist auch einigermaßen, ja zumindest finanziell gut gelungen. Ich finde, das kann man schon sagen, die beiden Betriebsratschefs haben verhandelt mit der Geschäftsführung, dass eine Abfindung gezahlt wird an die Beschäftigten, die in der ersten Welle jetzt schon Ende Juno, das werden zwei Drittel sein, also ungefähr 40, 45 Leute müssen jetzt schon gehen, weil dann die Produktion endet. Die haben zwei Maschinen, auf denen diese Hygienehülsen hergestellt werden. Die eine ist schon länger abgeschaltet, weil die auf Kurzarbeit umgestellt haben und einfach nicht mehr so eine hohe Nachfrage hatten. Und die zweite Maschine wird jetzt abgestellt. Das heißt, dieser Altpapierberg, den wird es bald nicht mehr geben, weil der wird jetzt einfach leer gefahren. Und dann werden eben viele Leute aus der Produktion nicht mehr gebraucht, in der Logistik kaum noch Leute, in der Verwaltung. Und die gehen, aber das ist nicht gratis, sondern es gibt eine Entschädigung, also eine Abfindung. Sozialplan sagt man auch im Arbeitsmarktjargon und der sieht eben vor, dass man, aufgrund von seiner Betriebszugehörigkeit, die im Schnitt so bei 30 Jahren sein kann, multipliziert mal Monatsgehalt, mal Faktor 1 bis 1,5, je nachdem wie alt du bist, schon auf eine sechsstellige Summe kommen kann. Und deswegen haben die es auch gedeckelt auf 200.000 Euro. Das haben wir auch in die Überschrift gepackt, weil es schon sagenhaft viel ist. Also maximal 200.000 Euro. Und das ist tatsächlich bei einigen Leuten so, dass die eine so hohe Abfindung bekommen. Ja, da schreibst du, dass viele, jetzt nicht nur die beiden, mit denen du gesprochen hast, sondern einfach viele von den Beschäftigten da schon lange sind. Du hast ja auch gesagt, das Durchschnittsalter ist so zwischen 50 und Mitte 50, was ja auch dann, klar, ist ja sinnig, wenn man da seine Ausbildung anfängt, dann ist da eh familiär schon was, also es ist ein richtiger Familienbetrieb im wahrsten Sinne des Wortes, weil da ganze Familien dann wahrscheinlich arbeiten. Jetzt ist natürlich 200.000 Euro sehr, sehr, sehr viel Geld. Vor allem dann auf einen Schlag. Ein bisschen ist es ja aber auch genau mit einem traurigen Hintergrund, weil halt der Job, der jetzt, wenn ich 55 bin, dann arbeite ich ja noch eigentlich planmäßig eine Weile weiter. Es ist ja quasi dafür da, um das ein bisschen aufzufangen. Das habe ich mich sofort gefragt. Jetzt sagst du Papiermacher, Papiertechnologe, Technologin, Papiermacherin. Was... Wenn ich da jetzt ausscheide, was kann ich danach dann noch machen? Also gibt es andere Orte, wo ich andocken kann? Sorgt diese Papierfabrik auch dafür, dass ich vielleicht woanders unterkomme? Oder muss ich mich ganz, also weil es klingt schon nach einem etwas, also das meine ich mit allem, was dazugehört, aber nach einem etwas nischigen Job. Naja, also Industriearbeiter bleiben natürlich auch gerne in der Industrie. Der Großteil der Beschäftigten arbeitet wirklich in der Produktion, ist also Schichtarbeit gewöhnt, hartes Anpacken, auch händisches Arbeiten. Und da gibt es nicht mehr so viel in Düsseldorf, muss man leider sagen, weil es auch in den vergangenen Jahren zwei große andere Schließungen gab. Ab einmal hat das Röhrenwerk in Rath zugemacht. Das war Valurek mit 1500 Beschäftigten. Und dann Löwensenf, da haben wir auch hier ausführlich drüber gesprochen, die Senfproduktion am Flughafen. Das heißt, die wären schon mal welche gewesen, fallen weg. Teekanne ist noch ein Produktionsbetrieb in Herd, direkt neben dem Rheinische Postturm. Kennt man ja auch vom Geruch. Das habe ich gehört als eine mögliche Anlaufstelle. Dann gibt es bei Jungpapier, ehemals Hakel in Reisholz, noch eine klassische Papierfabrik, die zum Beispiel Toilettenpapier und Küchenpapier herstellt. Über die hattest du ja berichtet. Und in Neuss gibt es tatsächlich auch noch zwei Papierfabriken, die man halt auch olfaktorisch kennt, wenn man da am Hafen langfährt. Also das wären Möglichkeiten und die Beschäftigten werden jetzt auch nicht direkt in die Arbeitslosigkeit entlassen, in Anführungszeichen, sondern die scheiden aus dem Unternehmen aus und gehen dann in eine Transfergesellschaft über. Das muss man sich so vorstellen, dass man. Kein Arbeitslosengeld bezieht, sondern Kurzarbeitergeld, was aber aufgestockt wird vom vorherigen Arbeitgeber auf fast 85 Prozent von dem bisherigen Lohn, also auch nicht schlecht. Und dann eben von dieser Transfergesellschaft vermittelt wird, idealerweise in neue Jobs. Wie leicht das dann ist für jemanden, der 50 oder 55 ist, wage ich nicht zu, wissen, aber es ist sicherlich in der aktuellen Situation, man liest überall, dass die Industrie eher abbaut, schwierig. Dementsprechend ist es halt auch so wichtig, dass sie dieses finanzielle Polster haben. Also das habe ich halt direkt gedacht, du schreibst ja auch, es ist, also ich zitiere, ein Schlag für die Düsseldorfer Industrie, also das dann, weil du schon gesagt hast, auch jetzt Valorek und Löwensenf haben auch zugemacht, das heißt eigentlich, sieht die Tendenz ja eher aus, als würde es weniger und dann werden da natürlich irgendwie knapp 70 Beschäftigte, genau, die eigentlich ja, organisch noch gar nicht aufhören würden zu arbeiten, das ist ja auch nochmal was anderes, als wenn man sagt, okay, die Belegschaft ist sowieso schon. In einem Alter, wo es vielleicht nur noch um ein paar Jahre geht, aber da geht es ja um Jahrzehnte quasi. Absolut. Und die dann, also, ja, kann ich mir schon vorstellen, dass der eine oder die andere vielleicht sich dann auch noch mal umorientiert. Weil, wie gesagt, also... Vielleicht auch was völlig anderes. Das war ja auch ein bisschen der Grund, warum ich das so spannend fand, darüber zu sprechen und auch mein Einstieg hier. Also mir ist schon völlig klar, dass alles, was ich konsumiere oder benutze, irgendwo herkommt. Aber manchmal finde ich es halt irgendwie ein bisschen, muss ich halt vor Augen geführt bekommen, Wo? Ja, ist schon interessant, wenn du im Supermarkt dann Haklettoilettenpapier kaufst, was ja auch lange Zeit in Düsseldorf hergestellt wurde und dann darüber nachdenkst, aha, das Innere davon, das was übrig bleibt, wenn man Neues braucht, das ist also möglicherweise made in bilg. Das ist so, was ich noch sagen wollte, ist das Interessante an diesen drei Industriesterben, also Valorek, Löwensenf und jetzt die Papierfabrik ist, so verschieden die sind von der Branche, haben die gemeinsame Gründe dafür, nämlich einmal die enorm hohen Energiekosten, also bei Papier zum Beispiel brauchst du sehr viel Wasser, du musst es. Durchkreisen lassen, das verbraucht viel Strom, der ist in Deutschland sehr teuer im Vergleich zu anderen Ländern. Dann hast du Löhne, die vergleichsweise hoch sind in der Industrie, häufig von Gewerkschaften sehr gut verhandelt, sorgt aber eben dafür, dass andere Standorte, Julius Schulte-Söhne zum Beispiel hat noch einen anderen Standort in Trebsen in Ostdeutschland, da sind die Löhne niedriger, diesen Standort erhalten die, der wird künftig die Aufträge übernehmen, ist in der Nähe von Leipzig. Ja, weil das ist ja auch eine Sache, verzeih, wenn ich dich da unterbreche, aber das sage ich jetzt mal so ganz simpel, das Klopapier wird ja trotzdem gebraucht. Das ist ja nicht, dass man auch merkt, das ist vielleicht auch ein Markt oder eine Branche, wo die Nachfrage nicht mehr so groß ist. Kein Nice-to-have-Produkt. Ja, wo es sich irgendwie dann nicht mehr lohnt, weil man merkt, die Nachfrage ist halt weniger, sondern die Menge bleibt ja die gleiche, beziehungsweise steigt ja wahrscheinlich. Das ist eigentlich ein krisensicheres Produkt, also nicht eigentlich, sondern ist es, aber trotzdem überlegt ja jedes Unternehmen in Zeiten von eben diesen enorm steigenden Kosten, Logistik ist noch das dritte, was immer teurer wird, wo kann ich sparen? Ja, ich verstehe. Und dann setzen die halt eher auf Standorte, das hat auch Löwensenf gemacht, deren... Eigentlich ja Düsseldorfer Cent wird ja ab sofort in der Nähe von Erfurt produziert. Und Valorek hat halt auf ganz andere Länder gesetzt, wo natürlich geringere Löhne gezahlt werden als in Deutschland. Ja, verstehe. Genau, das heißt, was mit der Produktion passiert, die Frage, die sich aufdringt, ist damit auch beantwortet. Also der Standort wird dicht gemacht und die Produktion geht aber weiter halt woanders. Dann kommen vielleicht, ich meine, ja, ob man jetzt wahrscheinlich von Ostdeutschland oder von hier die Sachen verteilt, kommt dann vielleicht ein bisschen aufs Gleiche raus. Das Interessante ist, ich sagte ja gerade, zwei Drittel der Beschäftigten gehen zu Ende Juno und ein Drittel bleibt noch vor Ort bis September 2027. Allerdings nicht mehr als Produktionsbetrieb, sondern nur noch als Zuschnittbetrieb. Bedeutet, die bekommen vorproduzierte Rollen, also riesige Rollen, auf denen diese Hülsen eben irgendwann produziert werden und schneiden die nur noch nach Wunsch von Kunden zu. Es wird also nicht mehr nach diesem Altpapier riechen, weil das nicht mehr da steht und es werden auch nur noch ungefähr 16 Menschen gebraucht. Die bekommen dann aber auch wiederum eine Abfindung, wenn die dann Ende September 2027 ausscheiden. Ja, verstehe. Jetzt haben wir ja eben schon darüber gesprochen, also Bilk hat sich dann quasi in den letzten, ja, wie lange ist es, 180 Jahren seit es dieses Ding gibt? 140 Jahre. 140 Jahre, da so ein bisschen drumherum etabliert und gestaltet. Es ist ja auch ein sehr beliebter Stadtteil, gerade die Brunnenstraße und dieses Ganze, also es ist ja auch echt sweet alles da. Total. Bis auf vielleicht die olfaktorischen Gegebenheiten, die sich dann jetzt auch errichten. Aber es ist wirklich nicht so oft im Jahr, muss man jetzt fairerweise sagen. Und da ist natürlich auch viel Platz, das heißt sofort klingelt es wahrscheinlich wieder auch hier woanders in den Ressorts, weil da wird dann vielleicht was gebaut und was Neues hingesetzt. Das könnte ja passieren, also das Gelände wird ja frei. Jetzt schreibst du aber auch, die Mieten können jetzt wahrscheinlich relativ kurzfristig auch steigen, einfach weil dann ist das dann so eine direkte Wertsteigerung? Also du hast schon den Fall, dass du… Beziehungsweise andersrum ist das, dass es jetzt da ist, so ein Grund, die Mieten relativ gering, weil wir alle wissen, was Wohnen hier kostet. Also wir verfolgen zum Beispiel Reddit, diese Forenplattform, um einfach manchmal Themen rauszuziehen und zu schauen, worüber Leute so reden. Und da war die Papierfabrik schon häufiger Thema nach dem Motto, Mensch, ich habe gehört, in Bilk stinkt es manchmal. Soll ich denn da überhaupt hinziehen? Nicht, dass mich das nervt. Und dann schreiben andere, ja, das ist schon doof. Und wenn du so diese Grundstimmung hast, dann merkst du das natürlich auch an den Mieten, die dann niedriger sein müssen, als sie es könnten. Weil vielleicht ein Vermieter sagt, okay, das ist dann quasi die Minderung wegen des Geruchs, weil der aber eben sofort aufhört ab Juli, das war jetzt bisher nur eine Spekulation, aber, langfristig wird das passieren, fällt das weg und dementsprechend kann Vermieter sagen, super, man hat diesen Nachteil gar nicht mehr, dann kann ich ja direkt aufschlagen. Ja, verstehe. Und bei der Fläche von diesen 20.000 Quadratmetern, wo jetzt noch die Fabrik ist und natürlich auch noch standortmäßig bleiben wird bis Herbst 2027, die gehört Julius Schulte-Söhne. Leider ist das Unternehmen super verschwiegen uns gegenüber. Also die haben bis auf die Pressemitteilung im Februar nichts kommuniziert, auch nicht auf mehrere Nachfrage jetzt gar nichts gesagt. Aber vermutlich werden sie es verkaufen und dann gibt es schon Überlegungen in der Politik. Was machen wir damit? Klar, Wohnungen, der Bedarf ist groß, aber Gewerbeflächen werden dort wahrscheinlich Wahrscheinlich auch bleiben, weil die braucht es immer zum Beispiel für Handwerksbetriebe. Verstehe, also es könnte so eine kleine Mischung werden und ja, vielleicht dann was Neues. Ich meine, das ist ja auch alles wieder in zehn Jahren, also da reden wir dann wahrscheinlich eh nochmal drüber, aber…. Da könnte was Neues entstehen. Die Lage ist ja wunderschön. Ich meine, du kannst an der Düssel wohnen. Du hast alles vor der Nase. Brunnenstraße sagtest du, ist eine tolle Straße mit spannender Gastronomie. Also ich würde da wohnen wollen auf jeden Fall. Ja, auch eh alles drumherum. Also finde ich auch. Ist gut angebunden. Ja, vielleicht ist ja mal wieder Zeit, dass ich hier was pitche und mal gucken, wie eins das genommen wird. Gut, jetzt schreibst du ganz am Ende deines Stückes, dass es wie so eine kleine Tradition gibt, dass das letzte Stück quasi Rolle, Papierrolle, aufgehoben wird von den MacherInnen. Ja, die letzte Rolle wird, wir sprechen jetzt heute hier am 17. Juni, entweder Ende dieser Woche oder spätestens Ende nächster Woche produziert und das muss man sich schon so als traurigen Akt vorstellen. Dass das dann die Beschäftigten auch zelebrieren und sich dann ein Stück von rausschneiden, um das als Andenken zusammen mit einem Foto aufzubauen. Und mir sagten dann die beiden Betriebsratsvorsitzenden, das ist Tradition in der Industrie, eigentlich traurige Tradition, weil eben so viele Papierfabriken in jüngster Vergangenheit in Deutschland geschlossen wurden. Also es waren an die 100, weil eben alle auch außerhalb von Düsseldorf die gleichen Probleme haben. Und ich meine, wenn du für Klopapier produzierst, ist es noch, sag ich mal, krisensicherer, als wenn du für die Printindustrie produzierst. Stell dir vor, du produzierst Papier für Zeitungen oder für Druckerpapier, da ist ja die Nachfrage viel geringer und deswegen hat die Industrie an sich schon ein enormes Defizit hingelegt in den letzten Jahren. Und ich finde, das zeichnet so dieses Bild, auch klar mit dieser hohen Abfindung, dass es natürlich sehr viel auf der anderen Seite steckt. Da, finde ich, ja auch fast irgendwie eine Wärme drin oder eine so was Caring-Mess. Also das ist auch nochmal Familienbetrieb, auf jeden Fall, das muss man echt sagen. Genau, dass dafür gesorgt wird, also dass da tatsächlich, und das finde ich dann halt, darum habe ich versucht, das so ein bisschen zu verbalisieren. Einfach zu checken, dass... Hinter allen Sachen, die es gibt, einfach auch Menschen stecken und Leute, die da in dem Fall halt wirklich auch schon sehr, sehr, sehr lange arbeiten und sehr familiär und sehr verbunden. Also ich kann als Vergleich sagen, ich hatte mal über Galeria geschrieben, als die vorhatten, zum Glück ist es nicht so gekommen, den Standort an der Shadowstraße zu schließen und da waren die Abfindungen auch schon, fix und die wären damals Monatslohn, also sagen wir mal 4.000 Euro von der Verkäuferin mal 0,5 mal Betriebszugehörigkeit gewesen, also vielleicht 15.000, 20.000 Euro, aber sicherlich nicht im sechsstelligen Bereich, da sieht man mal den Unterschied. Ja, also was sehr Besonderes. Ja, vielen Dank, dass du diese Geschichte jetzt auch nochmal erzählt hast und vielleicht geht es ja der einen oder dem anderen auch so und wir erfahren hier von Dingen, die es gibt, auch wenn sie jetzt dann leider bald weg sind. Und irgendwann, Max, werden wir beide und alle anderen eine Klopapierrolle zu Ende bringen und dann ist es die letzte, die wir kaufen können, die Made in Bilk ist. Das werden wir wahrscheinlich nicht so richtig erfahren, aber vielleicht denken wir ja immer mal dran. Vielen Dank. Danke dir, Tosja. Bis dann. Tschüss. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Das Schwimmen im Rhein ist in Düsseldorf verboten. Das sollten mittlerweile alle mitbekommen haben. Dennoch gibt es zum einen immer wieder Menschen, die den Fluss gerade bei sehr hohen Temperaturen als Ort der Abkühlung nutzen. Zum anderen kommen regelmäßig Vorschläge und Ideen auf, wie man das Ganze vielleicht so sicher gestalten könnte, um vielleicht tatsächlich den Rhein doch als Badeort zu etablieren. Auch eine Architektin aus Düsseldorf hat sich dazu Gedanken gemacht und sich Inspiration in der Schweiz geholt. Wie genau ihr Plan zu Schwimmbecken in den Krippen aussieht, wie wahrscheinlich die Umsetzung ist und wo es das vor 100 Jahren in der Stadt schon mal gab. Christopher Trinks kennt die Details. Christopher. Hallo Tossi. Hi. Ich möchte hier mal was sagen. Ich weiß es sehr zu schätzen, dass du und ihr immer so spontan auf meine Anfragen reagiert, ob ihr mit mir im Podcast sprechen wollt. Ich muss das jetzt hier mal offenlegen. Ich sitze hier in der Redaktion und, die Tür zum Konferenzraum, aka meinem persönlichen Podcaststudio ist offen und Christopher ist hier gerade nichtsahnd in die Redaktion gekommen und ich habe ihn hergepfiffen, und gefragt, ob er mir nicht ein bisschen was darüber erzählen möchte, worüber wir jetzt sprechen, weil es an ein Thema anknüpft, worüber wir zum einen im letzten Jahr sehr viel gesprochen haben und weil es irgendwie. Einen Tenor hat und eine Überschrift, die mich ein bisschen gecatcht hat. Es geht ums Baden im Rhein. Genau. Wie gesagt, da ging es oft drum und wird es auch wahrscheinlich wieder drum geben. Es ist verboten, es ist unsicher, es ist letztes Jahr über die Maßen viel passiert. Es ist lebensgefährlich. Es ist lebensgefährlich. Trotzdem öffne ich rp online und sehe einen Artikel mit der Zeile sicheres Baden im Rhein. Düsseldorferin macht neuen Vorschlag und da bin ich natürlich sofort hellhörig geworden. Und ich möchte sagen, mehr oder weniger freiwillig sitzen wir jetzt hier und du erzählst ein bisschen, was es damit auf sich hat. Also ich habe halt gedacht, sicheres Baden im Rhein, hä? Ja, das ist eine berechtigte Frage, nachdem ja auch Kern meiner Berichterstattung und von unserer Redaktion im vergangenen Jahr war, das Baden im Rhein endlich irgendwie, zu verbieten, beziehungsweise den Rettern, den Ehrenamtlern am Rhein, die dafür sorgen, dass das Baden dort zumindest nicht immer tödlich endet, eine Handhabe zu geben, wie sie da vielleicht gegen vorgehen können. Gleichzeitig ist der Wunsch der Düsseldorfer, das lese ich auch in den Kommentaren unter dem Artikel, dass sie den Rhein gerne weiter nutzen möchten, was es für viele ein Selbstverständnis war, im Rhein über die Jahrzehnte, über die vergangenen Jahrzehnte zu baden. Und wir haben ja auch vor einem Jahr darüber gesprochen, wie es vor 100 Jahren ja noch richtige Strandbäder in Düsseldorf gab. Ja, da kann sich jetzt vielleicht. Niemand mehr so richtig dran erinnern. Genau, ist schon sehr lange her. Trotzdem, so ein bisschen der Vibe, also du hast ja auch damals schon erzählt, dass es ja auch viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer gibt, die sagen, das mache ich schon immer seit meiner Kindheit, wir sind hier aufgewachsen und so. Wir haben ja damals auch besprochen, dass sich tatsächlich ein bisschen die Gegebenheiten geändert haben, also es war mal sicherer. Absolut. Und jetzt durch die Schifffahrt und so hat sich einfach ein bisschen was verändert, auch durch architektonische Gegebenheiten. Genau, der Rhein ist ein ganz anderer Fluss natürlich, als er vor 100 Jahren war. Er ist jetzt vor allen Dingen eine Wasserstraße und nicht einfach nur ein Fluss. Jedenfalls hat aber eine Düsseldorferin diesen Artikel gelesen, wie die Düsseldorfer vor 100 Jahren gelesen. Wie selbstverständlich im Rheinbadeten. Und die Frau ist Architektin, die wohnt in Pempelford und hat in der Innenstadt auch ihr Architekturbüro und sagt, im Sommer ist es nun mal sehr warm. Wir haben eine sehr stark versiegelte Innenstadt, es heizt sich alles sehr auf. Die Freibäder, darüber kann man streiten oder nicht, reichen nicht aus, sind nicht genügend für so viele Menschen, wie in dieser Stadt wohnen. Aber wir haben eben den Rhein. Wir haben diese, wie sie nennt, große Lebensqualität direkt vor der Tür. Und warum können wir das nicht so sicher gestalten, das Baden, dass die Düsseldorfer den Fluss auch eben nutzen können zur Abkühlung und zur Frischung an heißen Tagen. Und sie ist Architektin und sie hat sich eben an uns gewandt, Katrin Stasch heißt sie, und mir eine Mail geschickt. Und es hat so ein bisschen geheimnisvoll angeteasert, dass sie da eine Idee hätte, die sie mir gerne mal vorstellen möchte. Und wie das so ist. Als Journalist ist man dann erstmal, ja gut, hört man sich erstmal an, man trifft sich dann auf einen Kaffee. Und die Idee, die sie mir da vorgestellt hat, fand ich wirklich gut. Und auch eine schöne Idee, dass man diese Debatte jetzt auch vielleicht noch ein bisschen weiterentwickelt. Das ist weiter spannend rund um das Badeverbot. Wir haben das jetzt bis Ende des Jahres und das ist auch gut so und wir hoffen alle, dass das Wirkung zeigt, aber wie geht es denn eigentlich danach weiter? Also welche Visionen, städtebaulich, Ideen gibt es denn, um es vielleicht doch möglich zu machen, dass die Düsseldorfer im Rhein baden? Und diese Ideen gab es in der Vergangenheit immer wieder. Es gab verschiedene Initiativen, die aus unterschiedlichen Gründen versandet sind und jetzt wollte sie immer eine neue Initiative starten. Wir haben da ja auch tatsächlich im letzten Jahr drüber gesprochen und dann zum Ende des Gesprächs, das erinnere ich noch, auch so ein bisschen rumgesponnen. Man könnte ja irgendwie was machen und warum kann man nicht einfach eine Abgrenzung machen in die Buchten und da dann ein bisschen planschen. Es geht ja da auch, weil du das gerade angesprochen hast mit den Freibäddern und Schwimmbändern überhaupt, im Sommer dann halt ein bisschen relevanter die Freibädder. Es geht ja auch um eine Art vielleicht niederschwelliges Angebot, weil der Rhein ist ja da, der muss jetzt nicht extra gegraben und aufgeschüttet und vollgepumpt werden und so. Es geht ja auch gerade wieder ein bisschen das Gespräch los über die Preise für die Freibäder und so. Also das ist ja auch eine Sache, das finde ich spielt da ja auch rein und darum, ich möchte das jetzt hier nochmal betonen, es ist lebensgefährlich und man soll es nicht machen. Ich kann aber in irgendeiner Art und Weise auch verstehen, dass man denkt, ja da ist ja Wasser, da kann ich quasi in sehr großen Anführungszeichen einfach rein, ich muss nichts bezahlen, ich muss auch nicht eine Gastro drumherum nutzen oder irgendeine Infrastruktur. Also darum, diese Idee, das zusammenzuführen oder da irgendwie nach Lösungen zu suchen, ist ja sehr naheliegend und wie gut, dass du davon erfahren hast und das erzählst du jetzt hier auch gleich ein bisschen ausführlicher. Auch ist der Rhein ja ein sehr langer Fluss, den gibt es ja nicht nur hier in Düsseldorf, den gibt es auch in ganz anderen Städten und auch in anderen Ländern, und da wird mit diesem Fluss ein bisschen anders umgegangen. Da wird er auch anders genannt, was ich irgendwie sweet fand. Der Bach. Der Bach. Das Bechle. Das Bechle. Ich höre jetzt hier auf mit, wie nennt man das, Dialekt imitieren, es geht um die Schweiz. Exakt. Ich habe mir das mal zum Anlass genommen, mal zu schauen, wie andere Städte entlang des Rheins eben mit dem Baden umgehen. Und da bin ich eben auf Basel gestoßen, da wusste ich schon so ungefähr, ja, ich glaube, da gehen die Menschen häufig zum Baden in den Rhein. Und habe mir das mal ein bisschen genauer angeschaut und auch mal bei der Stadt nachgefragt, die mich an die Kantonspolizei weiterverwiesen hat. Ja, und von dort hat ein Sprecher geantwortet, tatsächlich das Schwimmen, wie die Schweizer sagen, ist es nicht das Baden, das ist ein wichtiger Unterschied. Hört sich direkt nach Leistung an, ne? Ja, es geht aber eher um die Verantwortung. Baden, da braucht es eine Badeaufsicht und Bademeister und Schwimmen ist dann in der Schweiz eigenverantwortlich geregelt. Wow. Was so Hörs kann man nicht mehr ausmachen, ne? Also kleine Wörter, die dann, ja, ja, alles verändern. Und er sagte mir tatsächlich dann, der Sprecher, ja, das ist bei uns populärer Volkssport. Und wenn man sich das mal so ein bisschen näher anschaut, tatsächlich gehen die Basler sehr gerne in den Rhein. Und es gibt auch einmal im Jahr ein offizielles Event, das Rheinschwimmen, wo sie zusammen zu Hunderten unterwegs sind. Sie haben sogar so eine kleine Erfindung sich gebastelt, die nennen sich Wickelfische. Das sind so wasserdichte Transportsäcke, weil manche Basler tatsächlich, also das hat mir der Polizist selber auch gesagt, Die gehen dann manchmal irgendwie an einer Stelle der Stadt in den Rhein und lassen sich dann da runter treiben und steigen dann an der anderen Stelle wieder aus. Das habe ich schon gehört. Meine Schwester hat in Bern ihren Master gemacht. Da ist das auch so, wie heißt der Fluss in Bern? Die Bern? Keine Ahnung. Das werde ich nachreichen oder auch nicht. Auf jeden Fall, da ist das auch ganz Gang und Gelbe. Da gibt es sogar so Duschen. Da kann man dann seine Sachen packen in diese Wickelfische und dann lässt man sich zur Arbeit treiben. Jetzt muss man dazu sagen, der Rhein ist in Basel ein ganz anderer. Er ist nur halb so breit in Düsseldorf. Genau, es ist Bächle. Er ist wesentlich flacher, die Strömung ist moderater, aber auch dort fahren größere Schiffe, auch dort ist die Gefahr des Ertrinkens natürlich gegeben. Die Schweizer gehen da aber nur so ein bisschen anders um, setzen halt eben auf den einen Punkt Eigenverantwortung, bieten aber auch gleichzeitig, also die Schweizer Lebensrettungsgesellschaft quasi das Äquivalent der DLRG in der Schweiz, bietet sogar Schwimmkurse an. Sie weisen auch durch Hinweisschilder und Hinweise auf den Webseiten auf Gefahrenen und das fand ich auch sehr interessant, es gibt auch richtige Rhein-Bad-Häuser, wo dann tatsächlich Becken im Rhein eingelassen sind für Schwimmer und Nichtschwimmer, die sind aber auch nicht bewacht, trotz allem sind das von Vereinen betriebene Bade. Und wie sehen die dann aus? Also wenn ich mir jetzt vorstelle, der Rhein ich denke natürlich beim Rhein immer an den ganzen Fluss hier, der durch Düsseldorf fließt aber auch vor allem dieses ganze Oberkassler Kirmeswiese, Kasabatten, also dieser ganze Abschnitt zwischen den, sagen wir jetzt mal gängigen Brücken, vom Landtag bis zur Lohhausener Brücke vielleicht. Da ist es ja schon recht breit, da sind diese, wie heißen nochmal diese Vorsprünge? Die Krim. Wenn du jetzt sagst, dass in Bern zum Beispiel, in Basel zum Beispiel, der Rhein ganz anders aussieht, dann frage ich mich, ist der da vielleicht ein bisschen schmaler? Also wie leicht wäre es hier zum Beispiel solche die Badehäuser aufzubauen. Mit was ist das vergleichbar? Vielleicht ein bisschen mit diesem Areal da am Yachthafen, wo ja auch schon so Buchten sind und so und die Hausboote liegen. Da sprichst du was Entscheidendes an. Das hatten nämlich auch schon immer mal wieder Architekten uns vorgestellt. Also der Alexander Esch hatte darüber vor einem Jahr, meine ich, auch mit einem Architekten darüber gesprochen, der eben so schwimmende Badebecken oder Badeinseln quasi im Hafen realisieren wollte. Weil du hast dort einfach, du brauchst ja auch eine gewisse Wassertiefe, du brauchst eine Beständigkeit unabhängig. Und auch irgendwie ein Fluss im Bast, ein Fluss im Fluss, weil da ist das, sieht es ja schon manchmal auch ein bisschen brackig, also ich würde da nicht gerne reinspringen. Genau, du brauchst einen Wasseraustausch, genau. Sowieso nicht, das möchte ich nochmal betonen, aber ja. Damit die Qualität sichergestellt ist, etc. Genau, also so Rheinbathäuser, die wären sicherlich vielleicht dann nur an solchen Stellen im Hafen oder sowas geeignet. Was mich nun aber zu der Idee der Architektin führt, die nämlich nicht nur am Rhein mal entlang geschaut hat, sondern eben auch mal nach Dänemark geguckt hat. In Dänemark fließt jetzt nicht der Rhein, aber… Da fließt er nicht, sonst ja fast überall. Genau, aber in Kopenhagen und in Aarhus, das liegt immer am Meer. Und dort gehen die Bewohnerinnen und Bewohner auch gerne ins Wasser. Und dort haben die Städte quasi an ihre Peers auch schwimmende Schwimmbäder quasi gebaut. Also auch Becken direkt an die Hafenpromenade gebaut. Da ist ein unterirdisches Rohrsystem, was durch die Gezeiten automatisch für den Wasseraustausch sorgt. Und das hatte sie irgendwie gedacht, ach cool, das ist doch vielleicht auch etwas, was man in Düsseldorf niederschwellig, wie du sagst, bauen könnte und hat sich dafür die Kribben verwendet. Die ich nenne jetzt mal Krippenbuchten ausgesucht. Wir sehen das ja alle auch dort gehen, die Düsseldorfer sowieso schon am Paradiesstrand oder ähnliches oder waren gerne ins Wasser gegangen, jetzt zum Glück hoffentlich nicht mehr. Und sie dachte sich, kann man die nicht irgendwie sichern? Und hat deswegen, eine Konstruktion erdacht, die sie auch visualisiert hatte, wie man quasi, zwei Krippen mit einem Holzsteg quasi zum Rhein abgrenzt und damit sichert, während aber unterirdisch, also unter der Wassergrenze ein Rohrsystem weiterhin für den Wasseraustausch sorgt. Also das heißt, der Steg ist nicht nur oberflächlich drauf in Ihrem Bild. Ich versuche das gerade als Bild zu zeichnen, tatsächlich auch für die Hörerinnen und Hörer, weil wir haben ja jetzt nichts vor Augen. Der Steg würde aber schon dann auch wie so eine kleine Wand, so Stausee-mäßig auch unten abschließen, weil sonst kann man doch unten drunter gezogen werden. Genau, genau. Also der ist tief genug damit. Der soll verhindern, genau. Du sollst nicht darunter durchtauchen können. Das soll aber eben durch ein feingeliges Rohsystem trotzdem der Wasserauswärtschung möglich werden. Im Inneren gibt es dann noch quasi einen Steg, der von dieser Abgrenzung bis zum Ufer führen soll und dann entstehen da zwei kleine Becken. Die, wie sie explizit sagt, jetzt nicht mit großer Infrastruktur ausgestattet werden. Also man muss jetzt keine Badeaufsicht oder etc. Kein Kassenhäuschen umkleiden oder so weiter, weil sonst wird es schon wieder zu kompliziert. Sonst sind da wieder andere Anforderungen mit dran, sondern es soll einfach eine gesicherte Badestelle sein, die niederschwellig von den Düsseldorferinnen und Düsseldorfern genutzt werden kann. Und da hat sie sich eben das Linksrheinische dafür erdacht, wie es ja auch mal dann vor 100 Jahren der Fall war, als wir Oberkasseler Strandbad hatten. Ja und das fand ich eigentlich mal ganz schön mal vorzustellen als Idee, um zumindest, ja auch, das will sie selber auch, eine Diskussion zu ermöglichen. Auch jetzt in den letzten Monaten hatte die FDP zum Beispiel einen Antrag im Stadtrat gestellt gehabt, dass man doch Bademöglichkeiten im Rhein prüfen lässt, in der Bezirksvertätigung 5 wurde darüber gesprochen, ob man vielleicht einen künstlichen Nebenarm in Lohausen, schaffen könnte, wo damit so ein kleiner Badesee vom Rhein quasi ermöglicht wird. Also es gibt verschiedene Ideen und Frau Stasch, also der Architektin, war es einfach ein Anliegen, ja, eine Diskussion in der Stadt nochmal anzustoßen. Erstmal das quasi zu öffnen und anzustoßen. Ich stelle mir natürlich sofort vor, dass das, ja, so an verschiedenen Orten entlang dieser, wie gesagt, ich nenne das jetzt mal so diese populäre Rheinroute, ne? Also ich sehe ja schon den Stadtstrand da involviert. Ich kann mir vorstellen, wenn man es zu groß macht, dann muss die Infrastruktur auch stimmen und dann müssen ja wahrscheinlich auch Klos gebaut werden und wie du sagst, Umkleidekabinen und Parkmöglichkeiten und was da immer kommt. Also das ist jetzt das eine. So eine Idee zu haben und ich finde direkt mit so einer konkreten Idee kann ja auch dann manchmal relativ schnell zu was führen. Jetzt schreibst du, dass von der Stadt, du hast ja nachgefragt natürlich auch, bei den verschiedenen Stellen irgendwie als unrealistisch eingestuft wird. In welcher Hinsicht? Also ich habe schon eine Idee, weil natürlich es kostet immer alles was. Gerade sowieso werden Sachen abgesagt, die neu gebaut werden sollten. Also ne? Das ist vielleicht eine Frage für zum Schluss. Könnte sowas auch eine private Initiative sein? Es müsste, glaube ich, von einer privaten Initiative getragen werden oder vorangetrieben werden. Und dann ist man doch fast wieder wie in Basel. Also jetzt nicht, ich kenne mich da auch mit den ganzen rechtlichen Gegebenheiten natürlich nicht aus, aber wenn das auch so auf Eigenverantwortung fußt, also könnte sowas möglich sein, dass das am Ende auch in sehr großen Anführungszeichen ohne die Stadt funktioniert? Also in Basel tatsächlich sind diese Rheinbathäuser, über die ich anfangs gesprochen habe, die werden von Vereinen betrieben und nicht von der Stadt tatsächlich. Und auch das Strandbad in Oberkassel vor 100 Jahren wurde vom Verkehrs- und Verschönerungsverein im linksrheinischen VVVV. Gegründet und erhalten, bevor es dann später von Investoren übernommen wurde. Also ich glaube von der Stadt selber oder von der Verwaltung alleine würde es da keinen Vorstoß geben, so etwas umsetzend. Das braucht einen politischen Willen oder eine Initiative aus der Bürgergesellschaft. Um nochmal auf die Frage der Machbarkeit zurückzukommen, deswegen zeigen die sich natürlich immer sehr vorsichtig bei sowas. Die Stadt hat geschrieben, solche Vorschläge seien schon in der Vergangenheit geprüft worden, wie ich sie auch vorhin aufgeführt habe und die nautischen Bedingungen in Düsseldorf seien unrealistisch, um sowas umzusetzen. Also diese Vorschläge seien als unrealistisch eingestuft worden. Nautische Bedingungen, da hat das Wasserstraßen und die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die ja quasi für den Rhein als Wasserstraße und für bauliche Veränderungen sowieso primär zuständig ist, also die sowas erstmal genehmigen müsste, hat das so ein bisschen präzisiert, ohne jetzt direkt es abzuwiegeln, aber sie haben gesagt, es müssen da verschiedene Faktoren sein. Geprüft und bewertet werden, also wie würde sich so eine bauliche Struktur auf, die Strömungsverhältnisse auswirken, wie ist der Hochwasserschutz, das muss man ja auch sagen. Das habe ich mich auch gefragt, ja. Wir haben nun mal eben auch Hochwasserphasen. Der Rhein bewegt sich halt viel. Ich hatte sofort dieses Bild, da kommt dann eins von diesen Riesenschiffen, wie gesagt, du sagst ja auch in Basel fahren Schiffe, also ich nehme jetzt immer das als Beispiel, aber halt vielleicht nicht so groß und nicht, in diesem Maße und das eine Problem, warum das Baden so lebensgefällig ist im Rhein, ist ja die Strömung durch das. Weggepuschte Wasser. Und ich stelle mir dann vor, wenn da natürlich die Kribben, wenn das da nicht fließt, sondern aufgehalten wird durch zum Beispiel wie so einen kleinen Staudammsteg, dann schwappt es ja über oder das muss ja irgendwo hin. Also da stelle ich mir schon, ich bin jetzt auch physikalisch nicht so unfassbar, bewandert, aber da kann ich mir schon vorstellen, dass das einfach also Natur gegeben oder ne. Und wir haben ja auch regelmäßig hier schon Düsseldorf-Rhein-Hochwasser erlebt, die ja dann auch diese Strukturen vielleicht überflüten würden oder der Standfestigkeit. Jede Woche vor dieser Folge sage ich den aktuellen Rheinpegel an, der schwankt manchmal auch von Woche zu Woche irgendwie. Also da ist ja viel Bewegung drin in allen Hinsichten. Ja, verstehe. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverhaltung hat da schon so ein paar Punkte aufgebracht, die muss man einfach ausgiebig prüfen und bewerten. Nichtsdestotrotz allein diese Diskussion nochmal in die Stadt zu bringen. Wir haben jetzt erstmal bis Ende des Jahres gilt diese ordnungsbehördliche Verordnung, dass das Baden im Reinen verboten ist. Wie es danach weitergeht, muss man schauen. Man will sicherlich auch erstmal evaluieren, wie sinnvoll war diese Maßnahme, wie viel zusätzliche Manpower braucht es da auch von Seiten der Stadt, um dieses Verbot durchzusetzen. Und es ist wirklich weniger passiert oder suchen sich die Menschen, die unbedingt wollen, andere Orte, wo es geht oder so. Wir haben ja auch über Pfingsten, als es so warm war, auch schon gemerkt, dass dieses Verbot durchaus ignoriert wird. und dass wieder Menschen im Reinen waren, dass wieder zu suchen kam und auch Bußgelder ausgebildet, Ja, gesprochen wurden. Von daher, das muss man alles sicherlich mal in Gänze bewerten, wenn dieser Sommer jetzt vorbei ist. Jetzt konkret, jetzt innerhalb der nächsten Wochen wird es sicherlich kein Rheinbaden oder in diesem Sommer. Und das soll auch jetzt nicht dazu animieren, sich sowas selber zu basteln und einfach mal ausprobieren. Also auch nicht an entlegeneren Orten irgendwie. Bitte, bitte, bitte nicht. Genau, aber durchaus mal zu überlegen in Zukunft. Wir müssen uns einfach darauf, ja, einfach Gedanken machen, wie die Stadt auch in Zukunft mit klimatischen Veränderungen, die ja durchaus kommen, werden lebenswert. Also lebenswert gestalten oder lebenswert erhaltend machen. Da gibt es ein paar Ansätze. Vielleicht überlegt man auch, ob man den rein dazu noch einwendet. Ja, jetzt gerade während wir sprechen, wird es draußen heißer und heißer. Das heißt, eine Abkühlung ist nötig. Man kann sich das natürlich holen über kalte Getränke und das ein oder andere Eis. Man kann vielleicht erstmal, um Abhilfe zu schaffen, die Füße in den kalten Eimer Wasser halten. Man kann am Rhein spazieren und ein bisschen Luft sich um die Nase wehen lassen, wenn es denn dann passiert. Also genau, wie gesagt, es ist uns sehr bewusst, es wird warm, das Bedürfnis ist da, sich irgendwie abzukühlen. Wir haben aber auch ganz viele tolle Freibälle in den Unterbacher See. Es gibt durchaus Möglichkeiten, wo man sich unter sicherer Aufsicht durchaus erfrischen kann. Und ich weiß nicht, ob das früher bei dir auch so ein Ding war, wir hatten das große Glück, ich bin in einem Haus mit Garten aufgewachsen, da gab es eine Schaukel und da gab es den Rasensprenger und dann wurde sich da aber durchgeschaukelt mehrmals am Tag und mit solchen kleinen Dingen. Es gibt, weiß ich nicht, man kann sich mit Gießkannen helfen, man kann Wasserbomben werfen, aber Vorsicht bitte, nicht ins Gesicht und so. Also es gibt bestimmt genug Sachen, mit denen man sich abkühlen kann, bis dann vielleicht entschieden wird, wie der Rhein in echt genutzt werden kann, in sicher und in kontrolliert. Exakt. Vielen Dank für dieses, ich möchte es nochmal sagen, sehr spontane Gespräch und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis zum nächsten Mal. Kurze Pause. Vielleicht mit etwas Werbung. Im Sommer gibt es Eis, und zwar am besten täglich, wenn es nach Paul Küchler und auch mir geht. Varianten gibt es unzählige, genau wie gesetzte Klassiker, zum Beispiel Spaghetti-Eis. Fünf Eiskafés in der Stadt hat Paul getestet, von Angermund bis Grafenberg. Wo es wie schmeckt, was es kostet und welcher Trend jetzt auch den Eisbecher erreicht hat, das berichtet er. Lieber Paul. Welcome back to myself. Welcome back to yourself. Wir sind ja beide uns bewusst, dass eine ausgewogene und nährstoffreiche, gute Ernährung was Tolles ist. Auf jeden Fall viel Obst und so. Es gibt aber auch Spaghetti-Eis. Ist auch mit Obst. Da muss man einfach mal ehrlich sein. Und ich finde, also ich bin großer Spaghetti-Eis-Fan. Ich glaube, ich habe das noch nie so richtig verbalisiert. Das ist jetzt auch ehrlich gesagt nicht das Eis, was ich mir immer und überall bestelle. Ja, ich finde, da muss man eh nochmal einen Unterschied treffen, quasi so, was deine Lieblings-Eissorte im Sinne von im Becher oder irgendwie in der Waffel oder was dein Lieblings-Eisbecher. Genau. Und da ist Spaghetti-Eis bei mir ganz oben. Ich habe schon schlechte Erfahrungen gemacht, sagen wir mal so, mit Spaghetti-Eis. Das ist nicht unbedingt hier in der Stadt, aber wenn das nicht geil ist, dann ist es halt nicht geil. Dann kann das andere, ja richtig. Also das wird dann nicht aufgehoben. Das Eis, woran man irgendwie misst, wie gut schmeckt das. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich herausfand in meinen Recherchen, dass du höchstpersönlich einen Artikel geschrieben hast über die fünf besten Spaghetti-Eis-Spots in dieser Stadt. Zwei davon sind mir bewusst. Ja, die wahrscheinlich im Norden. Im Norden und hier in der Altstadt. Gut, okay, klar. Ich will jetzt noch nicht spoilern, aber ja, kommen wir ja gleich zu. Drei sind neu für mich. Erzähl. Und ich möchte nochmal betonen, es geht um Classic Spaghetti-Eis, weil es gibt ja, also vielleicht mit der einen oder anderen Neuerung, Aber es gibt ja dann auch Spaghetti-Eis mit Schoko. Also wir reden immer, also wenn ich von Spaghetti-Eis rede, dann rede ich von Vanille, Erdbeer, weißer Schokolade. Und unten Klecksahne. Genau, also man muss dazu sagen, wir haben jetzt, also ich habe fünf Eisdielen getestet. Das ist natürlich nur ein winziger Ausschnitt von dem, was einfach in Düsseldorf geboten wird. Auch geografisch ist das jetzt tatsächlich eher so Stadtmitte Richtung Norden, deswegen liebe Leute aus dem Düsseldorfer Süden und Westen aus dem linksrheinischen bitte regt euch nicht auf, da kommen wir auch noch hin. Genau, aber das ist quasi erstmal jetzt so der geografische Umfang genau, ich habe gestartet in Kaiserswerth beim Eiskaffee Boutique und da kenne ich mich doch aus. Das ist ja auch total schön, also man kommt da ja in dieses Clemensviertel rein, von der Bahn ist das nicht weit große Schirme, die alles überspannen. Man sitzt da total süß. In der Mitte des Platzes ist ein Brunnen. Jung und alt sitzen da irgendwie. Die Kinder holen sich nach der Schule ein Eis auf die Hand. Also es ist wirklich total nett. Ich möchte hier der Transparenz selber sagen, ich war eins dieser Kinder, was sich nach der Schule ein Eis da gekauft hat. Deswegen, ich kenne, also genau, das möchte ich sagen. Richtig. Und ich finde das halt immer schön, weil für mich ist das so dieses alltägliche Leben. Und wenn sich das dann gut eingefügt hat und integriert hat, ist es ja immer ein gutes Zeichen. Genau, also Eiskaffee-Boutique eben, da kostet das Spaghetti-Eis 8,20 Euro, ist aber auch wirklich eine gute Portion, muss man dazu sagen. Ja, ansonsten, Vanillestückchen sind zu erkennen im Vanilleeis, das finde ich ist ja immer so eine Tendenz, wo man sagt, gut, auch da kann man natürlich so ein bisschen hinters Licht geführt werden, aber ganz grundsätzlich sehr, sehr leckeres Eis. Was ich sehr angenehm fand, die Schokoladenstückchen, die weiße Schokolade, die ja quasi den Parmesan repräsentieren soll, die war da sehr crunchy, also nicht nur sehr fein gerieben, sondern auch so ein bisschen gröbere Stücke, dass man so ab und zu mal einen Crunch hat. Ja, und irgendwie alles so classy, ne? Also es ist schon sehr ein bisschen oldschool-y. Fast schon, ja. Ist es ja auch irgendwie. Ich meine, wann wurde das erfunden, das Spaghetti? Ich glaube in den 60ern irgendwann in Mannheim oder so. Also hat ja schon eine Historie. Total. Und was ich aber auch schön fand, also wie gesagt 8,20 Euro fürs klassische Spaghetti-Eis. Aber die haben eben auch noch eine weitere Spaghetti-Eis-Auswahl, das fand ich total sympathisch, zum Beispiel das Spaghetti-Eis-Pesto. Das ist dann anstatt mit grünem Pesto mit Kiwi-Soße. Es gibt aber auch noch die Spaghetti-Eis oder das Spaghetti-Eis-Bolognese mit Amarena-Soße und Krokant und noch die Carbonara, das ist dann mit Eierlikör, Walnüssen und wieder weißen Schokostreuseln. Also auch da ist dann doch innerhalb, sag ich mal, der Spaghetti-Eiswelt eine relativ breite Auswahl, zumindest in Kaiserswerth, gegeben. Und eben alles so um die 8, 9 Euro, also total fair auch. Service ist sehr, sehr zackig und zügig. Man kann mit Karte auch vor Ort zahlen. Also es ist ein schönes Eiskaffee, in dem man sich gut die Zeit vertreiben kann und ein sehr leckeres Spaghetti-Eis geben kann. Und natürlich Kaiserswerth, wie auch die anderen Stadtteile, über die wir jetzt da sprechen, ist natürlich ein Ausflugwert. Also das heißt, man kann das irgendwie gut, da kann man mit dem Fahrrad hinfahren am Rhein lang. Dann haut man sich ein Spaghetti-Eis rein. Dann haut man sich ein Spaghetti-Eis rein. Zufälligerweise von mir. Ein Tag im Kaiserswerth ist wie ein Tag im Urlaub. Also auch das, liebe Leute, die zuhören, man kann es sehr empfehlen, weil das wirklich einfach total pittoresk und süß ist. Und ich finde, man kann das auch einfach gut verbinden. So ein bisschen, ich sag mal, Sightseeing in der eigenen Stadt. Und dann vielleicht noch irgendwie, noch ein, zwei Stunden, sich einen Kaffee trinken, Spaghetti-Eis essen. Und wenn man dann schon mal da ist, dann kann man noch ein bisschen weiter Gen-Lorden fahren. Und dann landet man in Angermund. Und das finde ich natürlich, also dass dieser Stadtteil hier mal prominent platziert ist. Wer hätte es gedacht? Wer hätte das gedacht? Genau, und zwar ins Eiskaffee Rose, mitten in Angermund. Und auch dort wird ein sehr leckeres Spaghetti-Eis serviert. Was mir so ein bisschen im Kopf geblieben ist, das Spaghetti-Eis dort kommt nicht wie klassisch in diesen. Metallschälchen, sondern in einer Porzellanschlüssel. Das klingt jetzt so absurd, aber beim Spaghetti-Eis muss man ja schon drauf achten, was sind die kleinen aber feinen Unterschiede. Deswegen, das fand ich sehr angenehm tatsächlich. Und was ich ganz spannend finde, das Eiskaffee Rose gilt ja in Düsseldorf als drittbeliebteste Eisdiele. Es gab ja mal ein großes RP-Voting und da ist eben ausgerechnet das Eiskaffee Rose in Angermund auf dem dritten Platz gelandet. Also vielleicht noch ein kleiner Geheimtipp. Was ich ebenfalls sehr spannend fand bei dem Spaghetti-Eis, das Eis selber war nicht so gelb, wo ja vielleicht in manchen Eisdielen auch Färbungsmittel genutzt werden oder so, um diesen leicht gelblichen Schimmer zu bekommen, sondern recht weißlich. Was ich aber sehr positiv fand, weil ich mir dann dachte, naja, was ist eigentlich ein Vanilleeis? Das ist ein Milcheis mit Vanille drin und Vanille färbt jetzt nun mal nicht so wahnsinnig gelb ab. Das heißt, das wird noch relativ nah am Original wahrscheinlich dran sein und war eben einfach sehr, sehr lecker. Also auch das ist zu empfehlen. Man sitzt da ganz nett, also es ist auch überdacht, hat überdachte Plätze und davor sind quasi noch so ein paar, sag ich mal, Parkbänke an der Straße, wo dann auch irgendwie mal eine Mutti mit ihren Kindern anhält, sich ein Eis reinzieht. Also auch das ist total nett, ist halt ein bisschen weiter draußen, aber lohnt sich trotzdem. Ja, wie teuer ist da der Spaghetti-Eisbecher? Dort kostet ein kleines Spaghetti-Eis, also ich hab's nicht als klein empfunden, sondern als normale Portion, sieben Euro und das fand ich wirklich sehr fair. Ja, geht doch. Jetzt, wenn wir schon mal in einem etwas abgelegeneren Stadt, ich möchte dazu sagen, es kommt ja immer drauf an, von wo man guckt. Das stimmt. Gehen wir vielleicht, bevor wir uns dann jetzt in die Innenstadt bewegen, auf die andere Seite nach Grafenberg. Genau, einmal quasi in den Osten der Stadt. Da befindet sich das Eiskaffee Luna, direkt am Staufenplatz, beziehungsweise Ecke Limburger Straße. Auch wirklich schön, man sitzt da sehr schön draußen, eine kleine Terrasse gibt es, die auch quasi so Windshields hat. Also, dass es, wenn es mal windig ist, nicht weggepustet wird. Man sitzt unter schönen alten Bäumen und es ist auch sehr beliebt, weil es auch einfach, glaube ich, der einzige Eistil im Viertel ist. Aber auch da immer lange Schlangen, ganz unterschiedliche Menschen irgendwie auf der Terrasse, was ich immer ein schönes Beispiel dann auch finde, also jung und alt. Genau, da muss ich gestehen, habe ich ein Eis gegessen, also ein Spaghetti-Eis-Erdbeere, weil ich mir dann dachte, nach dem dritten Spaghetti-Eis braucht es vielleicht auch mal ein bisschen was Sommerliches. Das heißt quasi, da sind dann einfach noch zusätzlich frische Erdbeeren drin, aber sonst von der Komposition ist es das Gleiche. Vielleicht. Bei einem Spaghetti-Gericht mit Tomaten, so wie so kleine Cocktail-Tomaten könnte man sich das dann ja interpretieren. Genau, dass man da nochmal noch so zwei kleine I-Tüpfelchen draufsetzt. Ja, was zum Beißen. Auf jeden Fall, aber auch das sehr lecker. Gerade jetzt, finde ich, zur Sommerzeit, wenn die Erdbeeren auch einfach schön frisch sind, gibt das nochmal so einen frischen Kick. Sehr, sehr angenehm und auch preislich total in Ordnung. Also ich glaube, das war so um die sieben Euro. Man muss da allerdings sagen, es gibt zwei Preise. Also einen Vor-Ort-Preis und einen To-Go-Preis. Klar, wie das oft ist. Aber ich finde, da kann man nichts sagen, ehrlich gesagt. Da möchte ich jetzt aber auch mal sagen, ich meine, Eis auf die Hand und dann irgendwie rumspazieren und so ist das eine. Aber ich finde, gerade Spaghetti-Eis ist kein To-Go-Ding. Das isst man, da setzt man sich an so einen kleinen Metalltisch und dann trinkt man danach noch ein Dessert. Das sind Serviettchen, die man eigentlich nie richtig benutzen kann. Wobei man muss sagen, also ich glaube, wenn man sich entscheiden würde, sich Spaghetti-Eis mitzunehmen, dann tendenziell am besten dort. Einfach, weil das sehr schön gelegen ist. Da ist dieser Park Grafenberg sehr nah. Der Ostpark ist sehr nah. Also man kann da innerhalb von fünf Minuten mit dem Eis in der Hand eigentlich an wirklich schöne Spots gehen und sich das Eis quasi da reinziehen, ist vielleicht auch eine gute Alternative, wenn das da mal zu voll ist. Deswegen... Genau, das ist das Eiscafé Luna in Grafenberg. Ich sehe, während wir darüber sprechen, es gibt natürlich einen Artikel auf rp.online, es gibt ja auch immer Fotos dazu, überall ist auch so eine kleine Waffel dabei. Immer, ne? Überall ist eine kleine Waffel dabei, genau. Zum Spaghetti-Eis gehört die Waffel. Bei manchen dann, wie gesagt, dieses, ich weiß gar nicht, wie ich es bezeichnen soll, Serviettchen, was irgendwie so keine richtige Serviette ist, sondern so dieses dünne Papier, wo man nie so richtig weiß. Aber das ist vielleicht auch ein guter Übergang zum Eiscafé da Roberto, Stefano da Roberto, am Wochenlängerplatz ausgerechnet. Wo man jetzt denkt, es ist jetzt so der schönste Ort, um sich ein Spaghetti-Eis, reinzuziehen, will ich jetzt nicht sagen, zu genießen. Aber ja, muss ich tatsächlich sagen. Also es war auch mein erstes Mal, dass ich da vor Ort war. Klar, Worry bin ich auch ab und zu unterwegs, aber es ist schon wirklich schön da, muss ich sagen. Also auch da, man sitzt echt nett. Das war auch echt heißer Tag. Das heißt, du hast dann da schöne große Sonnenschirme, wo du ein bisschen drunter geschützt bist. Und dann so ein bisschen diese grüne Pflanzenwand zum Worri hinabgeschirmt quasi. Ich meine, da ist super viel los und ich mag das persönlich sehr gerne, wenn man irgendwo sitzt und so ein bisschen das Treiben beobachten kann und nicht nur auf eine Wand startet oder in den Park oder so. Ganz nette Familie, Italiener, also wirklich so richtig klassisch noch. Haben übrigens auch ein super Mittagsangebot immer wieder, also was so warme Speisen angeht. Aber genau, 6,90 Euro kostet da das Spaghetti-Eis, womit es das günstigste im Vergleich jetzt tatsächlich war. Zumindest von den fünf Eisdienen, die ich jetzt getestet habe. Genau, und ich würde sagen, es ist eigentlich so der Klassiker, wie man es kennt. Auch da fand ich sehr schön leckeres Vanilleeis, die Stückchen, die Schokostückchen relativ grob, dass man noch so ein bisschen Crunch hat. Und, um jetzt nochmal auf die Serviette zu kommen, das war der einzige Laden, wo es eine richtige Papierserviette gab. Was ich dann doch irgendwie ganz angenehm finde. Vor allem mit dieser Erdbeersauce und so, da muss man mal ein bisschen auch, braucht man manchmal was zum Auftupfen. Tartsache und das war dann doch ganz angenehm. Und was ich schön fand, ich bin ja ein großer Soßen-Fan, das war auch schön viel Erdbeersauce. Also man hatte quasi mit jedem Bissen, egal ob mittendrin oder am Rand, dann irgendwie Eis, Erdbeersauce, teilweise noch die Schokostreusel und die Sahne. So wie ein Spaghetti-Eis sein sollte. Ich bin tatsächlich kein großer Soßen-Fan. Also ich esse es natürlich auch. Aber auch bei tatsächlich Nudeln. Also bei richtigen Nudeln. Wirklich? Ich mag lieber weniger Soße, mehr Nudeln. Und dann kann ich mir das so ein bisschen selber zusammendingsen. Ja gut, bei mir muss das irgendwie schwimmen. Nee, ich bin da eher andersrum. Aber ich mag das auch gerne, wenn du dann aufgegessen hast und es noch so ein bisschen Soße da oder so Tomaten-Sugo oder so, mit einem Stückchen Brot durchzugehen. Aber so interessant. Ich verstehe, ich verstehe, aber ich bin, deswegen tatsächlich bestelle ich selten, also auch immer mal, aber selten Pasta auswärts. Also einfach weil, oder ich sage manchmal sogar nicht so viel Soße. Boah, skandalös. Aber das ist jetzt nicht das Thema, da schreibe ich vielleicht irgendwann mal einen Artikel drüber, wo es Nudeln mit besonders wenig Soße gibt. Jetzt kommen wir quasi zum letzten Eiskaffee in der Reihe. Genau. In dieser Reihe und. Die Eisdiele, die wahrscheinlich sehr, sehr viele Hörerinnen und Hörer kennen, Eiskaffee Pia in der Stadt. Und da ist irgendwie immer was los, also nicht nur vorm Laden, sondern auch drin. Also die sind ja schon auch bekannt dafür, dass die sich immer mal was ausdenken lassen, dass die sich was einfallen lassen. So wie auch dieses Mal. So wie auch dieses Mal. Hä? Bubble Tea? Bubble Tea als Eis, als Spaghetti-Eis, aber ja, das gibt es im Eiskaffee Pia. Und wir haben uns dann irgendwie auch ganz bewusst entschieden, das zu probieren und eben nicht den Klassiker, weil wir gesagt haben, Mensch, erstens ist es ganz neu auf der Karte und zweitens ist es einfach was, was man sehr selten in der Kombination, also diese Bubbles mit Spaghetti-Eis findet und trifft. Man muss sich das so vorstellen, quasi statt weißer Schokolade als Parmesan-Ersatz werden da eben die Bubble-Tea-Perlen oben drüber gestreut, ansonsten Vanilleeis und Soße durchgezogen. Alles wie gehabt. Und da gibt es dann auch verschiedene Geschmacksrichtungen von den Bubbles quasi. Also ganz klassisch Erdbeer in dem Sinne, aber auch Waldfrüchte oder Maracuja. Genau, und es ist schon sehr süß, muss man sagen. Also das ist dann einfach durch diese Bubbles, die zerplatzen dann. Und der Inhalt, also die Flüssigkeit dieser Bubbles, das ist jetzt nichts für Menschen, die wenig süß gerne mögen. Aber auch das, finde ich, hat ja eine Berechtigung. Also jeder hat ja so eine andere, ich sag mal, Süßheitstoleranz. Voll. So, und ich finde, das ist irgendwie ein spannender Twist tatsächlich mal von so einem Klassiker. Wir haben es ja am Anfang so gesagt. Es ist auch durchaus fruchtig, muss man sagen, aber eben eher auf der süßeren Seite und kostet dann aber 8,90 Euro. Genau. Und das ist eben die kleine Auswahl. Wie gesagt, ich möchte nochmal betonen, das ist wirklich nur ein winziger Ausschnitt dessen, was in Düsseldorf an Spaghetti-Eis geboten wird. Und ich werde mich auch noch weiterhin auf die Suche machen, auch an den anderen Stadtteilen, um da nochmal so ein bisschen in die Breite zu gehen. Ich kann mir vorstellen, dass es jetzt wie mit diesen Bubble-Tee-Parmesan-Geschichten, da gibt es bestimmt auch noch andere Twists. Also wie du auch gesagt hast, der ist aus Kaiserswerd, dass es dann Pesto und noch andere Varianten quasi gibt, die dann irgendwie interpretiert werden müssen. Wie ich schon zu Anfang gesagt habe, für mich ist das irgendwie, ist das so ein Klassiker-Ding und das gibt es ja auch überall. Ich wollte gerade sagen. Vielleicht gehe ich jetzt gleich mal in die Stadt und probiere das mit den Bubbles. Lass es dir schmecken. Und ansonsten, wenn ihr, liebe Hörerinnen und Hörer, Tipps vielleicht für uns habt. Ja, immerher damit. Das wird auf geht aus, atreinesche-post.de. Gerne melden. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Spaghetti-Eis-Spots. Und gerne auch irgendwie vielleicht in den Stadtteilen, die noch nicht genannt wurden. Also wenn ihr Tipps habt, gerne melden. Immerher damit. Vielen Dank, lieber Paul. Ich gehe mir jetzt ein Eis holen. Ciao. Guten Hunger. Jetzt kommt das Wochenendwetter für Düsseldorf. Vom Wetterstruxie. Wir bekommen es diese Woche mit sehr schweißtreibendem Wetter zu tun. Ich grüße euch damit ganz herzlich zum Wochenendwetter. Heute mal keine große Vorrede, sondern einfach mal die Fakten. Ja, es wird heiß und ja, vor allem es wird schwül. Und damit wird uns das eine oder andere Schweißtropfen dann durchaus mal aus den Poren fließen. Das ist aber nicht so wahnsinnig dramatisch. Dramatischer ist ehrlich gesagt eher diese Kombination aus heißen Temperaturen und sehr hoher Luftfeuchtigkeit, die gerade für Menschen, die Vorerkrankungen haben, für ältere Menschen, aber auch für Kinder zu einer erhöhten Belastung führen wird. Keine Panikmache, sondern einfach nur faktisch das dargelegt, was die Modelle derzeit so ankündigen. Wir kümmern uns mal mit dem, was uns dieses Wochenende erwartet und ich werde daraus ein Zweiteiler machen. Der erste Teil, mit dem ganz nüchtern betrachtet, was uns dieses Wochenende erwarten wird und der zweite Teil, den verweise ich dann auf meine Wetterseite. Der Freitag, der wird uns viel Sonne bringen, gerade zum Nachmittag sind häufiger Quellwolken dabei, aus denen es auch mal ein lokales Gewitter geben kann. Diese Gewitter können es in sich haben. Das sind sehr örtlich begrenzte Gewitter, die ziemlich giftig sind. Da gibt es viel Regen, da gibt es Hagelschlag, Sturmböden sind ebenfalls möglich und vor allem werden viele Blitze zu sehen sein. Temperaturen steigen deutlich an, liegen bei 21 bis maximal 34, vielleicht sogar 35 Grad, je nachdem wie lange die Sonne scheinen wird. Der Samstag, der wird uns abermals viel Sonne bringen. Es gibt erneut ein Schauer- und Gewitterrisiko am Nachmittag, das wird aber geringer sein als noch am Freitag. Die Temperaturen gehen ein ganz kleines bisschen zurück, liegen bei 21 bis maximal 32 Grad, und je nachdem, wie viele Wolken in der Nacht noch unterwegs sind, kann es auch sein, dass die morgendlichen Temperaturen sogar bei 23, 24 Grad im Stadtgebiet liegen. Also eine tropische Nacht. Es ist nicht so einfach, dort ruhigen Schlaf zu finden. Der Sonntag, der wird uns voraussichtlich in der ersten Tageshälfte noch ein paar kompaktere Wolkenfelder bringen. Diese können vielleicht auch mal den ein oder anderen Tropfen Regen mit dabei haben. Zum Nachmittag hin lockern die Wolken wieder auf und wir haben wieder 20 bis 31 Grad. Und wenn wir uns jetzt die neue Woche mal ganz kurz angucken, dann haben wir zum Beispiel einfach mal das amerikanische Wettermodell und das europäische Wettermodell. Diese beiden globalen Modelle, die quasi den gesamten Globus abbilden, haben somit eigentlich die besten Daten. Das heißt, aus diesen beiden Modellen könnte man die beste Prognose herausziehen. Und das GFS, das amerikanische Wettermodell, das sagt für den Montag 26 Grad, für den Dienstag 25. Und das europäische Modell sagt 34 Grad am Montag, 38 Grad am Dienstag. Ihr seht, da ist noch überhaupt nichts klar, dementsprechend scheren wir es einmal über einen Kamm. Das Wetter, was wir jetzt am Wochenende haben werden, das dürfte von dem Temperaturniveau ein bisschen zurückgehen, Es wird vor allem auch trockener werden, das zumindest mittelfristig. Ob da nochmal eine Front dabei ist, die diese ganze Hitze einmal ausräumt, das ist im Moment noch nicht so hundertprozentig sicher. Deswegen verweise ich da sehr gerne auf meine Wetterseite wetterstruxie.de. Da bekommt ihr alle Infos jeden Tag frisch aufbereitet, was die Wettermodelle gerade so mit sich bringen. Und das wird vor allem auch für die kommenden Tage sehr wichtig sein. Denn wir können aktuell Stand jetzt Donnerstagmorgen noch nicht sagen, ob wir am Freitag Gewitter bekommen werden, ob wir am Samstag Gewitter bekommen werden, ob es vielleicht auch an den Folgetagen noch etwas gibt, wo da etwas entstehen kann. Und wir wissen auch noch nicht so hundertprozentig, wie intensiv werden die. Gibt es überhaupt Unwettergefahr? Müssten wir alles Mögliche, was wir auf Balkonen und in Gärten stehen haben, müssten wir das eigentlich wegräumen, weil. Ein Gewitter aufzieht, was mit den Fallböden für sehr schwere Sturmböden sorgen kann? Also das sind so alles Dinge, die sind auch so ein bisschen im Verborgenen. Die werden im Moment auch noch nicht in den Apps abgelichtet oder angezeigt. Die werden aber passieren. Ob es in Düsseldorf passiert, ob es in Mettmann passiert, ob es in Wuppertal passiert, ob es in Mönchengladbach passiert, Neues, wie auch immer. Das können wir Stand der Dinge derzeit noch nicht sagen. Und dementsprechend müssen wir uns da langsam rantasten, das Ganze Tag für Tag. Und deswegen seid ihr herzlich willkommen auf wetterstruxie.de. In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende. Kommt gut durch diese Hitze und wir hören uns nächste Woche wieder zum Wochenendwetter. Bis dann. Ciao, ciao. Mehr Düsseldorf Wetter gibt es im Wetterstruxie-Blog. Das war der Rheinpegel für diese Woche. Wenn ihr uns, wenn ihr mir eine wirklich große Freude machen wollt, dann abonniert doch diesen Podcast überall, wo es ihn zu abonnieren gibt. Und wenn ihr schon dabei seid, dann bewertet ihn doch auch gleich und teilt diesen Podcast. Erzählt jemandem davon, der oder die Düsseldorf liebt oder noch viel besser, der oder die das gefälligst bald lernen soll. Mein Name ist Tosja Kormann. Ich danke euch fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Den Rheinpegel gibt es jeden Donnerstag neu. Folgt dem Podcast jetzt in eurer Podcast-App, um keine Episode mehr zu verpassen.