Latest / Kurz vor Knast / Steuerrecht auf der Wiesn
Transcript
- 0:00Speaker 1: So, zu unserer Wiesenedition haben wir glaube ich mal das Richtige mitgebracht.
- 0:05Speaker 0: Auf jeden Fall!
- 0:10Speaker 1: Für mich gibt es natürlich jeder Bayer würde jetzt sagen Gottes Willen.
- 0:14Speaker 0: Dazu kommen wir gleich.
- 0:23Speaker 0: Herzlich willkommen zu kurz vor Knast die Wiesnet-Edition Mit zwei Münchner Bieren.
- 0:32Speaker 0: darf man da schon so sagen?
- 0:34Speaker 1: Ich würde mal sagen ja aber ich aus Radler Trinker habe natürlich auch hier glaube
- 0:38Speaker 0: ich kein Gespräch.
- 0:40Speaker 0: vielleicht für unsere Zuhörerinnen und Zuhöre, die gerade nicht das Video sehen.
- 0:45Speaker 0: Und sehen können was wir hier in der Hand halten.
- 0:46Speaker 0: Magst du es einmal beschreiben?
- 0:48Speaker 1: Ja, wunderbare zwei Giesinger.
- 0:51Speaker 1: Alkoholfrei Biere ich auf meiner Seite hier... Es hat sehr wenig mit Bier zu tun.
- 0:56Speaker 1: Ich könnte eigentlich auch Limonade trinken aber Naturwahl war alkoholffrei Sehr lecker!
- 1:01Speaker 1: Für eine Brauerei, die noch nicht auf der Wiesen vertreten ist würde ich mal sagen genau das Richtige um drauf anzustoßen.
- 1:09Speaker 1: Und wer weiß, vielleicht sind die ja dann auf nächstem Jahr
- 1:12Speaker 0: dabei.
- 1:12Speaker 0: Dann würde ich mal sagen – auf!
- 1:20Speaker 0: Willkommen bei Kurz vor Knast dem Podcast über Steuerstrafrecht unternehmerische Verantwortung und die Frage wie aus wirtschaftlichen Entscheidungen plötzlich rechtliche Risiken werden können.
- 1:31Speaker 0: Kurz vor Knaust damit es gar nicht erst so weit
- 1:35Speaker 1: kommt.
- 1:36Speaker 1: Also zwei Wochen sind jetzt vergangen seit unserem ersten... Was?
- 1:44Speaker 1: Ich freue mich.
- 1:45Speaker 1: Ach so, zwei Wochen sind vergangen seit unserer ersten Podcast Aufnahme und jetzt ist das Release der ersten Folge tatsächlich nur ein paar Tage alt Und wir haben unglaublich viele positive Nachrichten bekommen dass es wirklich mega.
- 2:00Speaker 1: ich freu mich darüber sehr.
- 2:01Speaker 1: Es ist ein sehr relevantes Thema und eigentlich auch mega trocken.
- 2:04Speaker 1: aber wir versuchen das hier in einem Nicht-Anzugsdeutsch So haben wir's auch reingeschrieben in Catch'n zu unseren Podcast folgen zu formulieren und auszudiskutieren, was ist eigentlich wichtig im Steuerrecht?
- 2:17Speaker 1: Und ab wann ist man vielleicht auch mit einem Fuß im Knast eben kurz vorknast.
- 2:23Speaker 1: In der letzten Folge haben wir ganz am Schluss wer bis zur Ende gehört hat noch mal eine Frage aufgeworfen Welchen Fall gibt es vielleicht bei Max in den letzten Jahren, der besonders interessant ist, den man in dem Podcast sagen kann Wir haben uns dann vertagt auf diese Folge.
- 2:41Speaker 1: jetzt legen wir los und da ist mal die Frage, was für ein Fall hattest du?
- 2:47Speaker 1: Wo du sagst der hat vielleicht sogar Verbindungen jetzt zur heutigen Zeit zu Wiesen.
- 2:55Speaker 0: Wir sitzen jetzt hier letzter Wiesentag, vierter, zehnter, neun Uhr ich weiß nicht.
- 3:01Speaker 0: deswegen auch das alkoholfreie Bier Und beim letzten Wiesentargen ist natürlich klassisches Thema Gastronomie.
- 3:06Speaker 0: Ich meine, die Wiesen ist ja Gastronomie in... ich habe keine Ahnung welcher Größenklasse man das einzutieren möchte.
- 3:13Speaker 0: Das sind komplette Häuser, die vom TÜV abgenommen werden und so weit und sofort.
- 3:18Speaker 0: also super geil was da auch unten drunter unter Teräsienwiese ist!
- 3:21Speaker 0: Ich wohne eine Straße davon entfernt
- 3:23Speaker 0: d.h.,
- 3:23Speaker 0: ich kriege das alles mit Und ich hab einem Steuerstrafrecht tatsächlich gestartet extrem viel mit Gastronomie Also Gastronomy in München Nürnberg ganz Deutschland komplett einmal verteilt von bis ich glaube, ich hatte jedes Restaurant-Typ mal durch.
- 3:43Speaker 0: Von Deutsch, Italienisch, Griechisch, Chinesisch alles wo auch zum Beispiel vor einer Richterin mal kam.
- 3:51Speaker 0: Da hat es.
- 3:51Speaker 0: im Glück habe ich da nicht gegessen und da hatten wir wirklich einen Fall der müsste jetzt glaube ich vier Jahre her sein den ich sehr sehr spannend fand weil glaube ich mit einer meiner ersten großen fälle war.
- 4:07Speaker 0: Den und deswegen darf ich es ja auch erzählen weil er auch in der zeitung war also die presse war da relativ viel vertreten.
- 4:13Speaker 0: Und deswegen sprechen wir heute einmal über den party griechen.
- 4:16Speaker 0: was sagt ihr denn?
- 4:17Speaker 0: der parti grieche
- 4:18Speaker 1: sagte das was nicht überhaupt gar nichts.
- 4:20Speaker 1: aber ab dem moment wo des thema party ist mich sowieso raus.
- 4:25Speaker 1: also da habe ich irgendwie nie was mit so tun gefühlt.
- 4:28Speaker 1: Aber gerne sagen wir was hat damit auf sich.
- 4:31Speaker 0: Partykrieche ist.
- 4:33Speaker 0: es gab ja in den neun Skan war das so dieses klassische du gehst abends was essen um zwanzig Uhr wenn die tische weggeräumt also die typische weiße servierten.
- 4:42Speaker 0: Wenn Tische weg geräumten kommt DJ Reiner gibt's noch mal drei Stunden bis um eins oder bis um zwei eben Party dort im lokal.
- 4:49Speaker 0: also wie man das ausgeführt glaube ich jeden südländischen Ländern kennt, wo die Bars am tag ein Restaurant sind?
- 4:57Speaker 0: Oder wo man Frühstücken geht und dann abends macht man da eben Party.
- 5:01Speaker 0: Auch in Deutschland, ich glaube es waren hauptsächlich die Griechenes gemacht und eine supergeile Idee.
- 5:05Speaker 0: Super schön!
- 5:06Speaker 0: Und überall wo Restaurants ist vor allem wenn wir so ein paar Jahre zurückgehen mittlerweile man muss ja zum Beispiel jetzt auf der Wiese mit Karte zahlen können.
- 5:17Speaker 0: aber vermehrt war das halt sehr viel Bargeld.
- 5:21Speaker 0: und es gibt im Finanzamtsdeutsch ein schönes Wort das heißt Bargeld intensiver Betrieb und Bargeln intensiverbetrieb ist ein Indiz dafür dass dort alles falsch läuft, wenn man das finanzant so nehmen möchte.
- 5:36Speaker 0: Das heißt da wird Steuern hinterzogen, da wird schwarz eingekauft, verkaufter werden Leute schwarz bezahlt, da werden die Lagerräume so und so angemietet also diverse Sachen wo sie sagen Da läuft was nicht richtig.
- 5:49Speaker 0: und es ist halt ein Indiz.
- 5:51Speaker 0: Und genau so ein Thema war das.
- 5:53Speaker 0: und als ich den Fall übernommen habe der ist dann zum Landgericht zur großen Wirtschaftsstrafkammer sitzen fünf Richter oben Also Große Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht spezialisiert eben auf Steuer- und Wirtschaftsstrafen.
- 6:05Speaker 0: Da sitzen dann drei Richter, zwei Schöffen sogenannte Laienrichter also normale Personen was jeder von uns sein kann der kein Jurastüt ist und nichts mit Recht gemacht hat.
- 6:16Speaker 0: Also eine relativ große Besetzung.
- 6:18Speaker 0: Und da ging es um den Vorwurf der Steuerhinterziehung in Höhe von sieben Millionen Euro oder sieben acht Millionen Bands
- 6:27Speaker 1: Allein an Steuer hindert.
- 6:29Speaker 1: also das ist natürlich ja gut.
- 6:32Speaker 0: Das kann man sicher wieder überlegen.
- 6:34Speaker 0: wir haben immer dieses thema umsatz weil sie immer drum geht mit ich habe mega viel mehr umsatz gemacht.
- 6:40Speaker 0: Umsatz bringt dir halt nichts, weil umsac heißt ja nur was du was reingekommen ist an geld für die leistung gemacht hast sagt ihr nicht was du aufgewendet hast ob du passen Personal warst und waren was so an zugekauften sachen aufeinander sei.
- 6:54Speaker 0: es relevant ist der gewinn und auf diesen gewinnt wird ja Die Steuer auch festgesetzt.
- 7:01Speaker 0: und das heißt wenn man irgendwie Pima Daumen.
- 7:03Speaker 0: Fünfvierzig Prozent Steuern nimmt bei sieben Komma acht Millionen
- 7:08Speaker 1: Das ist ordentlich, also ich bin im Kochbecken nicht so gut.
- 7:10Speaker 1: deswegen also die Zahl kann jetzt natürlich nicht auswendig.
- 7:12Speaker 1: aber dass es natürlich mehr Riesenhausen war
- 7:15Speaker 0: Und dann komme Ich auch immer mit dem wo ich immer sage ich möchte dass Es verständlich ist ja steuerstrafrecht hat mir auch in der ersten folg schon ist kompliziert was ich immer versuche, das einmal so runterzubrechen.
- 7:26Speaker 0: Dass man es auch verstehen kann und wenn ich jetzt sage keine Ahnung knapp acht Billionen Steuer hochgerechnet.
- 7:32Speaker 0: nehmen wir mal zwei dass einfacher ist.
- 7:33Speaker 0: Sechzehn Millionen Euro Gewinn nicht angeben und versteuert bis heute.
- 7:39Speaker 0: sechzehnt Millionen sind aus der Kasse in die Tasche des Wirts gewandert.
- 7:45Speaker 0: Sechszehn Million auf.
- 7:47Speaker 0: ich glaube sechs Jahre Bahn oder sieben Jahre?
- 7:51Speaker 0: Dann rede ich über ein paar hundert Euro pro Tag.
- 7:54Speaker 0: Da muss ich sagen selbst wenn ich in München die Sternenküche durchgehen würde, bin ich halt nach drei Wochen fertig.
- 8:02Speaker 0: Also wo ist?
- 8:03Speaker 0: und dann muss ich mal die Frage stellen Wo ist denn das Geld hingegangen?
- 8:08Speaker 0: Diese Frage stelle ich immer.
- 8:09Speaker 0: Und In diesen Verfahren war das sehr spannend weil wir haben diverse Kundenabrufe gemacht was sie natürlich machen.
- 8:15Speaker 0: die Fragen In Griechland haben Sie komplett nachgefragt hat er dort Vermögen hatte dort Konten?
- 8:19Speaker 0: Hat der in Deutschland etwas?
- 8:20Speaker 0: und es kam raus.
- 8:22Speaker 0: Der hatte nichts.
- 8:24Speaker 0: Er hatte weder teure Autos, noch hat er sie in der Zeit gehabt.
- 8:27Speaker 0: Er hatte keine Wohnung, in die er irgendwo gekauft hat, keine weiteren Vermögenswerte.
- 8:31Speaker 0: und da muss ich mir ja die Frage stellen okay wenn ich zwei Millionen jedes Jahr bekomme?
- 8:36Speaker 0: Die müssen ja irgendwo landen!
- 8:38Speaker 0: Und dann war ein Satz der Vorsitzenden Richterin den ich sehr schwierig auch fand wo gesagt wurde nur weil kein Geld da ist Dann haben wir es halt doch nicht gefunden was ja keinen Beweis dafür dass er nichts hinterzogen hat.
- 8:52Speaker 0: Also im Endeffekt so ein bisschen der Umkehr von die Staatsanwaltschaft muss nachweisen, dass ich die Straftat begangen habe.
- 8:59Speaker 0: hinzu und das ist leider Steuerstrafrecht in vielen Fällen.
- 9:04Speaker 0: Ich muss beweisen, da mein Mandant es nicht getan hat oder nicht in dieser Höhe.
- 9:09Speaker 1: Ja aber irgendwo auch nachvollziehbar.
- 9:10Speaker 1: also wenn ich mir jetzt vorstelle ich sitze da als Schäfel könnte ich ja theoretisch.
- 9:17Speaker 0: Ich glaube nicht.
- 9:20Speaker 0: Du bist gelernter Rechtsansfachengestellter, du bist in der Materie drin.
- 9:23Speaker 0: Ich glaube, du dürftest nicht!
- 9:25Speaker 1: Dürfte ich denn gar nicht?
- 9:26Speaker 0: Es tut mir leid.
- 9:28Speaker 1: Ja gut mit dem Thema so genau habe ich mich aber auch noch nicht beschäftigt.
- 9:31Speaker 1: Gut dass mich auch keiner vorgeschlagen hat für das Schöffenamt.
- 9:33Speaker 1: Aber jetzt gehen wir mal davon aus, ich bin Nichtrefer und kenne den Kanzleibetrieb nicht und wäre Schäffel dann kann ich mir vorstellen, daß ich mir auch schwer tue, das nicht zu bezweifeln.
- 9:45Speaker 1: also ich glaub' ich würde auf meine Zweifel hegen.
- 9:49Speaker 1: jemand, der so viele Millionen Euro bekommt ganz ohne Vermögen verblieben ist.
- 9:53Speaker 1: Also auch von mir bis gegenstand und ja bei wiegingsleutern?
- 9:58Speaker 0: Es ging weiter dass die Person als mein Mandant sogar vor prozessbegehenden Sozialhilfe beantragt hat in einer sozialen Wohnung gewohnt hat Und dann vor Gericht war wegen des Hinterziehunghöhe von acht Millionen Spannendster erster Tag war Da war auch noch relativ viel Press an diesem tag da.
- 10:17Speaker 0: Und die Berichte sind auch sehr spannend Weil die Richterin am ersten Tag zumal man dann gesagt hat, wo sie sitzen, sitzen sie richtig.
- 10:26Speaker 0: Wo ich
- 10:27Speaker 1: so ein bisschen... Was macht ihr denn mit der Sozialwohnung oder die angelangene
- 10:30Speaker 0: Bank?
- 10:32Speaker 0: Weiß keiner so genau!
- 10:34Speaker 0: Die Süddeutsche Zeitung hat es auf jeden Fall so abgedruckt.
- 10:36Speaker 0: Ich habe das auch in meinem Plädoyer erwähnt und dann hat sie gesagt in der Urteilsbegründung Ja, das hat sie nicht so gemeint.
- 10:42Speaker 0: Sie hat gemeint bei dem Vorwurf der Höhe sind wir bei diesem Gericht richtig.
- 10:48Speaker 0: Aber da muss ich auch wieder sagen, Sprache vor allem die deutsche Sprache ist mächtig und die Sprache is wichtig!
- 10:54Speaker 0: Und wenn ich so ein Gericht leite oder eben jetzt den Prozessleiter als Vorsitzende Richterin, muss ich dementsprechend natürlich mir das noch bewusst sein?
- 11:07Speaker 0: Weil für mich sage ich immer... Wir Juristen können uns um diese rechtlichen Sachen streiten, nie wird kein Mensch verstehen.
- 11:14Speaker 0: Was mir aber wichtig ist, dass wir nach draußen ein Signal sind, das es verständlich wirkt.
- 11:19Speaker 0: Dass man weiß okay?
- 11:20Speaker 0: Das ist so ein bisschen das Thema Strafrecht.
- 11:22Speaker 0: wenn ich weiß wenn ich das tue Passiert mir das.
- 11:25Speaker 0: wenn ich Wenn ich jemanden umbringe oder so ein thema Fünfzehn Jahre lebenslang oder irgendwie völlig egal steuerenderziehung wenigstens mache mindestrafe sowieso.
- 11:35Speaker 0: Wenn Ich das weiss dann kann ich da auch mit was mitmachen.
- 11:38Speaker 0: Aber Wir Haben das Problem dass Es eben Teilweise nicht Verständlich Ist und Da siehe ich bei unserer Aufgabe Und wenn ich uns meine, meine ich Richter Staatsanwälte und auch Verteidiger.
- 11:47Speaker 0: Dass wir das auch in einer Art und Weise rüberbringen dass es verstanden wird oder so ist natürlich einfach komplett gegensätzlich und schwierig muss man mal ganz klar sagen Das sind immer einzelne Ausrutscher Es passiert mir auch mal wenn ich mich da rein steige Aber trotzdem ist die Aufgabe eben Wir sind alle Organe der Rechtspflege und das darf man da einfach nicht vergessen wie wichtig das ist dass wir den Bürgern weitergeben, dass es verstanden wird.
- 12:17Speaker 1: Ja aber es ist ein spannendes Thema und ich glaube auch das sich viel zu oft – ich sage's jetzt mal im Nichtanwaltsdeutsch oder Nichtanzugs-Deutsch Es wird sich viel zu oft gekloppt zwischen... Also, ja.
- 12:31Speaker 1: Ich finde man muss viel mehr zusammen wirken das konstruktive Lösungen entstehen.
- 12:35Speaker 1: ich meine es hat aber glaube ich Deutschland grundsätzlich als Problem habe ich's Gefühl.
- 12:38Speaker 1: also da ist das jetzt ein Thema beispielsweise auch so eine Gegnerschaft hat man das Gefühl.
- 12:44Speaker 1: aber es geht darum das Recht durchzusetzen und da sollte jeder sachlich einfach Interesse daran haben dass Tatsachen auf den Tisch kommen und das dann nach Recht und Gesetz entschieden wird Und natürlich hat ein Anwalt dann vielleicht die Verteidigungsabsicht, der Staatsanwalt hat die Absicht auch den Staat zu verteidigen oder dann recht durchzusetzen.
- 13:06Speaker 1: Aber es muss darum gehen dass man bei dem Fakt bleibt und sich nicht dann irgendwie so unsach gemäßt mit den Sachverhalten auseinandersetzt und schreitet.
- 13:13Speaker 1: Das ist immer ein bisschen unglücklich habe ich das Gefühl.
- 13:16Speaker 0: Auf jeden Fall!
- 13:17Speaker 0: Ist auch in den insgesamt alle meisten Fällen für neunzig Prozent Pima-Daumen.
- 13:22Speaker 0: Man führt vorher auch ein Gespräch sagten welche Richtung geht's?
- 13:25Speaker 0: Und wir haben das Thema, wenn ich irgendwie Sachen nicht angegeben habe.
- 13:31Speaker 0: Dann geht es nicht darum ob ich es gemacht hab Sondern im Endeffekt gehts doch um okay in welcher Höhe oder was ist die Folge davon?
- 13:38Speaker 0: Das heißt anderes thema.
- 13:40Speaker 0: Es gibt z.B.
- 13:42Speaker 0: steuerliche Regelungen.
- 13:43Speaker 0: Die sagt Wenn Ich keine Buchhaltung habe keine ordnungsgemäße buchhaltung dann kann ich die verwerfen und darf ich schätzen.
- 13:49Speaker 0: So dass ist die eine Frage nach dem ob ich schätze darf.
- 13:52Speaker 0: die zweite frage ist Wie hoch ich schätze auf oder mit welchen Methoden ich schätzen darf.
- 13:57Speaker 0: Das heißt, was wir dann oft machen ist halt nicht das Wir anzweifeln und dass wir dagegen vorgehen ob man das darf weil Kann Ich gerne machen die Chance dass sich das wirklich gewinne.
- 14:07Speaker 0: es gibt ein paar Fälle aber die sind wenige Weil wenn ich verbockt habe dann hab ich's halt verbockt.
- 14:12Speaker 0: Und Wenn ich eine zweite Kasse zum Beispiel da habe Die Nicht eingetragen wurde die nicht an die Steuerberatung geht die nicht irgendwo angegeben wurde wo aber Sachen verbucht wurden
- 14:23Speaker 1: Jetzt muss ich direkt für meine Mittelständler einmal noch kurz nachfragen.
- 14:29Speaker 1: Was sind zwei, was wäre
- 14:32Speaker 0: eine zweite Kasse?
- 14:33Speaker 0: Also bleiben wir mal bei der klassischen Ladenkasse.
- 14:35Speaker 0: das glaube ich am einfachsten.
- 14:36Speaker 0: also Ich habe eine die früher mit so einem schönen Rädchen war.
- 14:39Speaker 0: dann drückt man drauf da macht es immer pingen und er geht die Kasse die Schublade auf Die Geldschublade oder wie man viele kassysteme hat mit.
- 14:45Speaker 0: können sie mehr um kurz geld wechseln?
- 14:47Speaker 0: Nein kann nicht weil ich muss etwas eingeben dafür dass sich die kasse öffnet.
- 14:50Speaker 0: mittlerweile Sicherheitsverkehrungen Und zweite Kasse bedeutet, diese Kassen haben ja einen Chip.
- 14:55Speaker 0: Diese mittlerweile auch elektronische Registrierer sind bei normalen Datenkasse also wenn wir Geld-Kassette einmal auf Geld rein das hat natürlich nicht elektronischer Musik in Kassenbuch führen.
- 15:05Speaker 0: Bleiben wir aber bei der normalen Kasse und die hat eben die sammelt ja die Daten.
- 15:08Speaker 0: es heißt jetzt wenn ich was eingebe sammelte sie da und kann sich auslesen und die kann ich eine Steuerberatung geben und daraus wird eben die Buchhaltung dann erstellt.
- 15:18Speaker 0: und weiß ich okay wie viel kam rein?
- 15:19Speaker 0: Wie viele habe ich Wechselgeld raus gehabt und so weiter sofort.
- 15:23Speaker 0: Zweite Kasse bedeutet also die zweite schwarze kasse.
- 15:28Speaker 0: Bedeutet wir haben auch wieder im klassischen fall eine kasse vorne Im verkaufsraum wo das gemacht wird und daneben im hinterum haben wir eine zweite kasse Wo das ganze geld ebenfalls eingebucht wird, die muss man leider jetzt auch wieder dazu sagen Genauso daten aufzeichnet Und welche Daten werden von der steuerfahrendung gefunden wenn sie dort durchsucht?
- 15:51Speaker 0: natürlich die kasse.
- 15:53Speaker 0: Diese zweite Kasse ist natürlich... Ich nehme damit Geld ein, dass ich nicht angebe.
- 15:58Speaker 0: Also einen klaren Fall von Steuer- und Erziehung brauchen wir glaube ich nicht.
- 16:01Speaker 0: darüber nicht diskutieren was in vielen Fällen zum Beispiel auch gemacht wird ist das nicht nur die Kasse da ist sondern das auch noch zusätzlich ein Buch daneben liegt wo ich die Tagesumsätze oder Sachen die ich nicht bei der Hauptkasse die für die Steuer ist angebt habe Sondern bei der zweiten Kasse.
- 16:17Speaker 0: Rate mal was die Steuerfahndung daran findet Und da habe ich es natürlich relativ einfach und diese Fälle werden weniger zum Glück.
- 16:27Speaker 0: aber die waren in der Vergangenheit eben sehr, sehr viele.
- 16:31Speaker 0: Da kann ich jetzt wieder reingehen.
- 16:33Speaker 0: oder was war auch in unserem Fall?
- 16:35Speaker 0: wir hatten da auch zwei Kassen.
- 16:36Speaker 0: eine Kasse wurde auf jeden Fall eingegeben.
- 16:38Speaker 0: bei der Kasse gab's diverse Studierungen hin und her mal wusste das nicht so genau.
- 16:42Speaker 0: und dann gab's eben auch ne Schätzung!
- 16:44Speaker 0: Dann hab' ich beim Steuerfahnder da auch ein paar Sachen nachgefragt.
- 16:48Speaker 0: Und am zweiten Tag, er hat noch mal ein bisschen rumgerechnet.
- 16:50Speaker 0: Dann hat er gesagt, der hatte einen kleinen Rechenfehler gehabt.
- 16:53Speaker 0: Sag ich wie wir hatten den Rechenfehlern?
- 16:57Speaker 0: Er hat es jetzt nochmal neu kalkuliert.
- 16:59Speaker 0: Der Vorwurf ist nicht sieben Komma acht Millionen sondern ich glaube drei Komma achten Millionen.
- 17:05Speaker 0: also er hat sich einfach um vier Millionen Euro Steuern verrechnet.
- 17:08Speaker 0: was in den ganzen Jahren vorher im Ermittlungsverfahren und so weiter war hier noch nicht tätig.
- 17:13Speaker 0: Ist keinem aufgefallen.
- 17:15Speaker 1: Das hart.
- 17:16Speaker 1: Vier Millionen sind echt hart.
- 17:18Speaker 0: Gut, für das Strafmass muss man jetzt auch wieder sagen ob jetzt vier Millionen oder acht Millionen ist dann auch egal.
- 17:22Speaker 0: Aber in der Sache selber... Ich kann mal für dich fragen du bist Unternehmer?
- 17:27Speaker 0: Du bist Geschäftsführer.
- 17:29Speaker 0: wenn ob du jetzt zwei Millionen Steuern zahlst oder vier Millionen steuern ich glaube ein Unterschied wirst du spüren.
- 17:34Speaker 1: Besondere in der Auswirkung auf dem Gewinn den es dazu braucht.
- 17:38Speaker 0: Genau!
- 17:38Speaker 0: Ja und aber das ist wieder so.
- 17:41Speaker 0: Die andere Seite eben, und das ist auch wieder unsere Aufgabe als Steuerstrafverteidiger.
- 17:45Speaker 0: Auf der anderen Seite sitzen Finanzbeamte.
- 17:49Speaker 0: Finanzbeambte, die vielleicht mal in der freien Wirtschaft tätig waren... ...die vielleicht mal beim Gericht gearbeitet haben oder sonst was.
- 17:57Speaker 0: Andere haben.
- 17:58Speaker 0: anfangs nur, sie sind es nicht abwertend weil Diplomfinanz Hochschule ist super gut aber die haben eben nur diesen Weg gemacht.
- 18:05Speaker 0: Und dass genauso wie der Jurist, der seine Ausbildung macht und direkt reingeht und sagt okay ich weiß wie's läuft Ich brauche die Erfahrung.
- 18:13Speaker 0: Und wenn ich natürlich in der Praxis nicht habe, sondern wenn ich da verbeamtet bin... ...ich bekomme jeden Monat mein Geld egal ob ich was tue, nichts tue.
- 18:21Speaker 0: Zweihundert Prozent leist oder zwanzig Prozent leiste!
- 18:24Speaker 0: Da muss man eben mal ein bisschen anders rangehen.
- 18:26Speaker 0: weil ist ja auch so die Finanzbeamten... ...ob die jetzt zwei Millionen hinterziehung feststellen?
- 18:30Speaker 0: Acht Millionen oder Zehntausend?
- 18:32Speaker 0: Die kriegen ja nicht mehr Geld.
- 18:33Speaker 0: Ist jetzt nicht so als sind die Provisionsbeteiligt am Start und.. ..da muss man einfach anders rangehnen.
- 18:39Speaker 0: das ist einfach Wie du schon vorhin gesagt hast, da muss man sachlich an die Sache rangehen und das ist das was wir Experten dann eben können.
- 18:46Speaker 0: Was für den Mandant natürlich extrem emotionales?
- 18:49Speaker 1: Ja meine Mann denkt sich auch glaube ich als Betroffener also ich weiß es selbst nicht aber ich kann's mir sehr gut vorstellen.
- 18:55Speaker 1: auch aus Erzählungen aus meinem Umfeld bin ja im Mittelstand auf viel unterwegs.
- 18:59Speaker 1: gerade bei den jungen Unternehmern bin ich gut vernetzt halt schnell so, man ist jetzt was Besonderes.
- 19:06Speaker 1: Weil jetzt hat mich die Bustreihe, jetzt habe ich die Strafstelle vom Finanzamt und jetzt ist das ein Riesending aber es ist ja nur für einen selberen Riesending und für sein eigenes Umfeld.
- 19:16Speaker 1: weil fürs Finanzamt ist es nicht also irgendein weiterer Akkendeckel wo eine weitere Nummer drauf steht und die wissen nicht wenn du da vorbeilaufst dass du irgendwas... Was weiß ich?
- 19:26Speaker 1: Also dass du derjenige bist der jetzt da ne Hakte ne Neue hat gehen unter in ihren ganzen Akten, muss man sagen.
- 19:33Speaker 1: Ja also so ist es auch nicht und im Endeffekt ist es tatsächlich auch nur Es wird erst mal... Also ich meine jetzt bin ja nicht der Jurist aber das ist ja so.
- 19:43Speaker 1: Ich glaube dass hast du das letzte Mal auch so beschrieben.
- 19:44Speaker 1: Anfangsverdacht irgendwo gibt's erstmal Und dann wird es eingeleitet und dann wird erstmal geschaut wie weit Das ermittlungsverfahren auch führt.
- 19:52Speaker 1: finden wir tatsächlich dann die Sachen die Wir uns vorgestellt haben aufgrund des anfangsverlachts etc.
- 19:57Speaker 0: und vor allem Muss sich einleiten?
- 19:59Speaker 0: Ist ja keine Frage, ob ich kann.
- 20:00Speaker 0: Wir haben ein Legalitätsprinzip in Deutschland, das bedeutet wenn ich einen Anfangsvertrag habe dann bin ich verpflichtet an Strafverfahren einzuleiten.
- 20:08Speaker 0: Das ist also nicht eine... wie muss ich das vorstellen?
- 20:10Speaker 0: Wenn wir sagen okay die einen nehmen sie und die anderen kommen immer raus und die nehmen Würfel, wenn es ein zwei ist leiten wir allen bei einer drei leiten mich nicht ein sondern die müssen das sonst sind wir sogar Strafvereitelungen.
- 20:19Speaker 0: im Amt wären wir in anderen Delikten für die Beamten drin.
- 20:23Speaker 0: d.h.
- 20:24Speaker 0: auch zu deren eigenen Sicherheit leiten die ein, weil es deren Job ist und das ist vielleicht der wichtige Punkt.
- 20:28Speaker 0: Es ist deren Job!
- 20:30Speaker 0: Und nicht, weil sie irgendwie Bock drauf haben sondern jeder hat einen Job und jeder macht diesen Job.
- 20:36Speaker 0: natürlich finden das andere immer nicht gut.
- 20:39Speaker 0: ich freue mich jedes Mal... Natürlich würde ich sagen am liebsten Finanzamt nur schlechter ausbilden je schlechter die Ausgewähle sind desto mehr Chancen habe.
- 20:46Speaker 0: ich wäre natürlich geil.
- 20:47Speaker 0: aber so funktioniert das Spiel hier nicht.
- 20:50Speaker 1: Vielleicht nicht, aber vielleicht sollten sich die Unternehmer auch einfach mal besser aufstellen.
- 20:55Speaker 1: Weil wenn man da ein bisschen sappelfester ist und sich mit der Materie mal ein bisschen auskennt dann ist dieser Brief gar nicht so schlimm wie man immer denkt weil man hat so viele Möglichkeiten.
- 21:05Speaker 1: sowas zieht sich ja auch länger und also man hat nicht sofort.
- 21:09Speaker 1: was ich meine jetzt in dem Fall wenn wir sagen okay, vierzehn Millionen Euro und dann gibst du da keinen Cent Steuern ab beispielsweise Dann wäre es natürlich schon sehr hart, also wenn du das vorsätzlich machst ist was anderes.
- 21:20Speaker 1: Aber jeder normale mittelständische Unternehmer der sich vielleicht auch mal mit der Frage konfrontiert sieht habe ich alles richtig gemacht?
- 21:29Speaker 1: Der sollte sich einfach damit besser auseinandersetzen.
- 21:31Speaker 1: und dann zieht man plötzlich, wenn die Einleitung kommt ja gut die schauen erst einmal nach weil sie haben vielleicht Ungereinhalten festgestellt und müssen das erstmal einladen Und dann wird aber erstmal durch dich beispielsweise einen besseren gibt's halt nicht.
- 21:44Speaker 1: Wer zum anderen Rechtsanwalt gehen möchte, kann das ja auch tun.
- 21:47Speaker 0: Das können wir genauso stehen lassen und ich werde nie wieder was sagen.
- 21:50Speaker 0: Ich finde das hervorragend!
- 21:50Speaker 0: Vielen Dank!
- 21:52Speaker 1: Mache ich für die Reals, die wir da ausschleiden?
- 21:56Speaker 1: Nein bin ich davon überzeugt aber... auch mal ganz grundsätzlich vom Thema, dann muss es sich mal einen Anwalt anschauen.
- 22:04Speaker 1: Weil wir haben halt leider ein Rechtssystem in dem wir uns verteidigen müssen oder dürfen... In anderen Ländern hast du das gar nicht!
- 22:10Speaker 1: Da holen sie dich ab und da bist du der zwanzigjährige Knast hier.
- 22:13Speaker 1: Hast du die Möglichkeit, dich zu verteidigern?
- 22:15Speaker 1: Wir schauen uns die Themen an.
- 22:17Speaker 1: Und ja vielleicht ist es auch einmal eingeleitet worden durch Unwissenheit weil's vielleicht das erste Mal ist dass er Saftbearbeiter einen Verfahren einleitet oder dass er offensichtliche Themen überhaupt gar nicht berücksichtigt hat.
- 22:32Speaker 1: Und das muss ein Rechtsanwalt dann feststellen, es kann man das Unternehmer auf gar nicht.
- 22:36Speaker 1: deswegen einfach da mal auch ein bisschen ruhig bleiben ist ganz wichtig und da sind wir jetzt bei der Thematik Das in Deutschland und jetzt sind wir ein bisschen von deinem Fall abgekommen.
- 22:45Speaker 1: du können ja vielleicht noch einmal die Kurve kriegen und nochmal das Finale ein bisschen beleuchten.
- 22:50Speaker 1: aber wir hatten uns heute auch vorgenommen darüber zu sprechen.
- 22:53Speaker 1: Unternehmertum in Deutschland.
- 22:56Speaker 1: Wir hatten gestern, wir nehmen heute einen Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit auf den Tag der deutschen Einheit.
- 23:05Speaker 1: Ich meine es ist ja wohl mal ein Grund zu feiern.
- 23:07Speaker 1: deswegen ist so ein Feiertag und das Thema das nicht beschäftigt.
- 23:12Speaker 1: viele sagen Deutschland tot.
- 23:14Speaker 1: sie denken als Unternehmer hier kann sich nichts mehr anfangen Steuern unattraktiv, Politik unmöglich.
- 23:19Speaker 1: Die Leute sind alle zwieblich.
- 23:21Speaker 1: es ist irgendwie alles nicht so attraktiv wenn man sich das wünscht und gefühlt denn jeder in Dubai ist besser?
- 23:27Speaker 1: Wir waren dann alle aus!
- 23:29Speaker 1: Ist
- 23:29Speaker 0: darauf dass der letzte aus Dubai wieder ausgeliefert wurde nach Deutschland.
- 23:33Speaker 1: Ich frage mich immer, wenn wir mit der Mentalität alle nach Güweihauswändern wandern dann ist Dubai auch ganz schnell an dem Punkt wo Deutschland heute ist.
- 23:40Speaker 1: Ich glaube das macht es nämlich nicht besser.
- 23:41Speaker 1: ich glaube wir haben so viele Chancen und Möglichkeiten und wir haben hier im Podcast über Steuerecht, Steuerstrafrecht und das Thema ist wie kann man auch in Deutschland als mittelständischer Unternehmer sich... erfolgreich an diesen Wachstumsversprechen beteiligen, ohne zu sagen hier es ist nichts möglich.
- 24:00Speaker 1: Weil sorry aber die Erfolgsgeschichten, die wir in den DAX-Konzern haben das sind ehrlich gesagt auch nicht so kleine Zahlen, die sie schreiben.
- 24:08Speaker 1: Die haben gerade riesen Probleme!
- 24:11Speaker 1: Wir haben uns mit zu viel Bürokratie zugeschüttet.
- 24:13Speaker 1: Aber ich sage jeden der MEC hat als Unternehmer mach's doch erst mal besser.
- 24:18Speaker 1: und jetzt war gestern der Tag für deutschen Einheit.
- 24:20Speaker 1: was hast du gestern?
- 24:22Speaker 1: gemacht.
- 24:22Speaker 1: Du bist ja auch unternehmerisch angehaucht, sehr dezent.
- 24:27Speaker 1: jeder der den Max nicht kennt.
- 24:30Speaker 1: Er schlägt ungefähr eine Stunde dreißig in der Nacht und hat gefühlt das erste am Morgen unter seinen Fingern den Laptop.
- 24:39Speaker 1: Und dann wird erst mal geschaut und dann wird erstmal geschrieben.
- 24:42Speaker 1: Wenn ich um sieben Uhr dreißig in meine Mails schaue, dann sind meistens schon E-Mails vom Max da.
- 24:47Speaker 1: Das heißt wir haben hier auf jeden Fall einen Workaholic.
- 24:50Speaker 1: deswegen nochmal die Frage an einem Feiertag hast du gefeiert?
- 24:55Speaker 0: Ich würde sagen ja!
- 24:56Speaker 0: Wir hatten ja hier die Wiesen das Oktoberfest die letzten zwei Wochen.
- 25:01Speaker 0: Deswegen waren meine Frauen nicht den letzten zwei wochen im Urlaub nachdem wir auch direkt daneben wohnen.
- 25:07Speaker 0: vielleicht auch ganz gut hatte er.
- 25:08Speaker 0: gestern Morgen war ich noch in Italien und hab den letzten Espresso getrunken, dann sind wir zurück nach München gefahren.
- 25:18Speaker 0: Und waren gestern tatsächlich immer noch über das Oktoberfest drüber gebummelt.
- 25:22Speaker 0: War ganz schön!
- 25:23Speaker 0: Eine Masse an Menschen... Also wenn man aus dem Urlaub kommt wo wenig Menschen sind, war da so kompletter Clash einmal rüber?
- 25:32Speaker 0: Und habe auf dem Rückweg tatsächlich mir auch also Beifahrer.
- 25:38Speaker 0: Prinzess, das ist so glaube ich beschreibt mich am liebsten.
- 25:40Speaker 0: Ich liebe es einfach daneben sitzen und nicht zu fahren.
- 25:43Speaker 0: meine fraude ging liebt autofahren von daher vorragend.
- 25:45Speaker 0: also wer ergänzt uns da richtig gut?
- 25:51Speaker 0: Zum Beispiel und dann habe ich mir eben auch überlegt tag der deutschen einheit.
- 25:55Speaker 0: ich bin genauso wie du ja auch einen nachwändekind Nachwendekinde.
- 25:59Speaker 0: warum nachwände im nach der deutschen wende?
- 26:01Speaker 0: also wir beide sind in einem deutschland geboren in ein vereinigtes deutsch land in Deutschland, was sich da auch zusammen aufgebaut hat mit den neuen und alten Bundesländern.
- 26:11Speaker 0: Wobei alt und neu ich immer noch komisch finde weil es früher auch mal zusammen war aber egal.
- 26:16Speaker 0: Und wir haben das was unsere Großeltern, unsere Eltern teilweise durchmachen mussten.
- 26:23Speaker 0: Haben wir nicht gehabt?
- 26:24Speaker 0: Wir hatten keine Kriege uns ging's gut!
- 26:28Speaker 0: Uns ist es immer besser gegangen und jetzt haben wir so ein bisschen glaube ich so ein kleines Plateau erreicht.
- 26:35Speaker 0: Und dieses, was den Deutschland ja extrem gut können.
- 26:40Speaker 0: Ich bin auch in der Unternehmer-Mastermind das Thema hat wir letztens auch... ...was wenn Deutschland extrem gut kann ist Mekkan!
- 26:46Speaker 0: Meckern über alles und jeden und am besten fangen wir früh damit an bis wir irgendwie davon träumen.
- 26:54Speaker 0: Das ist so eine Mentalität.
- 26:55Speaker 0: ich lasse mich davon teilweise auch selber anstecken und ich versuche auch mein Umfeld zu gestalten dass sich diese Person da eben nicht habe weil Man sagt da glaube ich, man ist so der Umkreis von seinen drei bis fünf engsten Menschen.
- 27:09Speaker 0: So tickt man ein bisschen und wenn man natürlich um sich herum positive menschen hat die sagen geil lass es versuchen lasse sonst machen Und nicht.
- 27:18Speaker 0: das Gras ist aber einen Zentimeter zu zu niedrig geschnitten der tollste tage wieder einmal.
- 27:23Speaker 0: Natürlich können jetzt alle drüber aufregen wenn das gras da draußen nicht gut gestitten ist.
- 27:27Speaker 0: Aber dieses positive Lass mal anpacken lassen wir ihn machen.
- 27:33Speaker 0: auch das was wir in deutschland glaube ich so seit nach dem zweiten weltkrieg vor allem viel hatten wie Deutschland war komplett zerstört.
- 27:40Speaker 0: schauen wir sie daraus gemacht haben, schauen wir die städte ausschauen.
- 27:43Speaker 0: Was wir da hinbekommen haben was wir international hin bekommen und darauf sich mal zu fokussieren was denn alles möglich ist finde ich einfach extrem wichtig weil ich wüsste gar nicht wie sonst irgendwie richtig gut leben könnte.
- 28:00Speaker 0: man sagt nur alles ist schlecht.
- 28:01Speaker 0: genauso mit Steuern ist meiner Sicht das Deutschland- und Steuerparadies.
- 28:05Speaker 0: Natürlich nicht, wenn ich irgendein Einzelnehmen habe und irgendwie sage ja es soll bitte jemand für mich regeln.
- 28:10Speaker 0: Nee du musst es halt selber anpacken dass er diese diese Mentalität wir machen was wir packen etwas an und schauen dass wir da eben weiter kommen und deswegen dieses ganze Thema.
- 28:20Speaker 0: jeder will außerhalb weil's hier so schlecht isst dann muss ich immer sag ich immer okay wenn Du dorthin auswanderst Was ist denn besser?
- 28:28Speaker 0: Gut über das Klima braucht man glaube ich nicht reden.
- 28:31Speaker 0: in vielen Ländern mit Meer oder Sonne besser als in Deutschland.
- 28:36Speaker 0: Sagst du?
- 28:37Speaker 0: Ich sage ich!
- 28:38Speaker 1: Bin schon wieder, muss ich sagen alles über neunzehn Komma fünf Grad ist für mich nichts.
- 28:43Speaker 1: Für jemanden der Masakus trägt.
- 28:44Speaker 1: aber Du hast recht wir haben in Deutschland eine Verschiebung.
- 28:48Speaker 1: Wir haben damals noch die große Dankbarkeit gehabt also zumindest die Generation vor uns dass man im Land lebt das es geschafft hat.
- 28:56Speaker 1: Und mittlerweile haben wir so ein Wohlstandspeak erreicht, dass man über alles meckert was irgendwie diesen Wohlstand nicht mehr weiter nach oben schiebt.
- 29:04Speaker 1: Aber andere Länder hatten diesem Wohl stand gar nie!
- 29:07Speaker 1: Also wenn man sich die Umsatzentwicklung oder jetzt mal sagen wir mal das Pip der anderen Männern anschaut warum ist das viel höher als unseres?
- 29:13Speaker 1: Ja weil wir einfach in den vergangenen Jahrzehnten ganz schön reingehauen haben.
- 29:17Speaker 1: da waren wir immer auf den ersten Plätzen und jetzt ist es halt gerade mal anders.
- 29:21Speaker 1: Warum?
- 29:21Speaker 1: Ehrlich gesagt auch weil wir sehr viel meckern aus diesem Wohlstandsversprechen, das wir damals und selbst gegeben haben durch den Wiederaufbau.
- 29:30Speaker 1: Durch die Vereinigung dass man da gesagt hat darauf müssen wir halt jetzt auch kauf bauen.
- 29:35Speaker 1: es machen wir nicht sondern wir ruhen uns drauf aus und haben gedacht Es wird mit einem sieben Stunden Tag, sechs Stunden Tag und mit der vier Tage Woche irgendwie auch gelingen.
- 29:44Speaker 1: Und es gelingt nicht!
- 29:46Speaker 1: In Zeiten von KI in Zeiten von digitalem Fortschritt muss man wirklich Schritt halten... ...und du hast es gerade gesagt, man geht dann ins Ausland.
- 29:54Speaker 1: und was ist da besser?
- 29:55Speaker 1: Du kannst im Ausland auch einen Job haben, der nicht zum Überleben reicht im Monat.
- 30:02Speaker 1: Da musst du nicht in Deutschland arbeiten, ich meine selbstständiger.
- 30:05Speaker 1: Da hat man's nicht leicht in Deutschland.
- 30:06Speaker 1: das stimmt auch mit den ganzen Steuern alle im Ausland.
- 30:08Speaker 1: ehrlich gesagt auf mich, da kannst du dich auch an Straßenrand hinstellen und beispielsweise Gemüse oder Rups verkaufen.
- 30:14Speaker 1: Da verdienst du auch kein Geld!
- 30:17Speaker 1: Bestes
- 30:17Speaker 0: Beispiel ist ja Thema Frauen Kinder.
- 30:21Speaker 0: Versuch mal als selbstständige Elternzeit zu nehmen.
- 30:26Speaker 0: Schauen wir wie viele Anwältinnen zwei Tage nach Entbindung wieder in Gerichtszahl stehen Weil das ist halt nur so ein angestellten Thema.
- 30:33Speaker 0: Und also wir haben bei uns auch genug Sachen, wir kriegen zum Beispiel wer bei uns.
- 30:37Speaker 0: Wenn man nicht arbeitet kriegt man Arbeitshausengeld oder Bürgergeld oder das Zeug ändert sich auch jede paar Jahre mal Auch die Höhe und so weiter.
- 30:45Speaker 0: Man kankt es kriegt einen kranken Geld man wird weiter bezahlt.
- 30:47Speaker 0: in vielen Ländern heißt es wenn du nicht arbeitest kriegst du nichts.
- 30:50Speaker 0: wenn Du nicht Arbeit hast und dir was verdienst Schau doch wo du bleibst.
- 30:56Speaker 0: Und Da muss ich sagen sind wir in Deutschland aus meiner Sicht.
- 31:01Speaker 0: Ich finde gut, dass wir hier Versuchen soziales abzufedern.
- 31:05Speaker 0: es gibt genug die Unverschulden not geraten sind man muss halt nur die trennen von unverschulten Not und die das System ausnutzen.
- 31:11Speaker 0: Aber es gibt genügt die nicht geraden sind.
- 31:13Speaker 0: Es gibt genug Die krank geworden sind oder mal was passiert ist.
- 31:16Speaker 0: Und Was sollste machen?
- 31:18Speaker 0: Du hast den Bein gebrochen und fliegst seiner wohnung raus.
- 31:20Speaker 0: also find ich gut dass es dieses hier in deutscher gibt?
- 31:23Speaker 0: Was mein kritikpunkt darin ist ich glaube Wir haben diesen Zenit ein bisschen überschritten, also wir sind einfach zu viel und zu viel da reingeknallt.
- 31:33Speaker 0: Dass wir auch so eine Mentalität haben mit du musst gar nichts erreichen wie kümmern uns um dich?
- 31:40Speaker 0: Und das merke ich auch in der Richtung so in der Kanzlei.
- 31:45Speaker 0: Du bist jetzt auch gesagt knapp einem halben Jahr unterstützt du ja da auch insbesondere bei der Strategie und kriegst die Sachen ja auch mit wenn werden darüber sprechen.
- 31:55Speaker 0: Vielleicht pick ich da einfach nur mal zwei Beispiele raus von zum Beispiel Von Studenten die da sind, die nichts zu tun haben und existieren.
- 32:07Speaker 0: Das heißt sie sitzen hier in der Kanzlei drei vier stunden haben nicht zu tun keine Aufgabe Und sitzen einfach und warten oder man bekommt dann eine Aufgabe und sagt Gehört ihr überhaupt zu meinem Aufgabenbereich muss sich überhaupt tun.
- 32:23Speaker 0: also Dieses mit okay, wir ziehen gemeinsam einem Strang.
- 32:27Speaker 0: Wir wollen das fehlt irgendwie so ein bisschen.
- 32:31Speaker 0: und da kommt ja auch das Thema was wir von Studenten hatten zunehmend wie viele Tage die Woche darf ich den Homeoffice machen?
- 32:38Speaker 0: Also die Person, die gerade lernt, wie ich diesen Job mache, die ihn vielleicht später auch mal als Unternehmerin oder als Selbstständiger ausüben möchte, kommen will und sagt Wie viel Homeoffices kann ich denn machen?
- 32:52Speaker 1: Wenn du so fragst... Kein.
- 32:56Speaker 1: Ich mache es ja seit zehn Jahren, also diese Kanzlei-Entwicklung und Kanzleinstrategien.
- 33:01Speaker 1: Und ich sage immer jeder Kanzler.
- 33:04Speaker 1: Es gehört dazu.
- 33:06Speaker 1: deswegen war das auch hier in der Kanzlerin so.
- 33:08Speaker 1: Ich komme rein und erst mal müssen Menschen gehen weil natürlich man stellt fest die Energie stimmt nicht Die Ziele stimmen nicht, die man wechselseitig verfolgt.
- 33:19Speaker 1: Das Thema dass du gerade angesprochen hast umgibt dich mit den Menschen.
- 33:25Speaker 1: Optimum deiner selbst darstellen, dass du sagst die leute mit denen du jeden tag arbeitest.
- 33:29Speaker 1: Die wollen genau dahin wo du aufhin bist weil ansonsten muss man sagen Es ist eine zereißprobe Du auf der einen seite die anderen auf der andern seite und dann zieht ihr gegeneinander.
- 33:38Speaker 1: es sieht nur kraft es sieht Nur energie macht gar keins
- 33:41Speaker 0: und das war auch nicht der sinn des unternehmens.
- 33:43Speaker 0: da sind es ja wir gehen gemeinsam Jede vielleicht im anderen tempo aber wir gehen gemeinsamen in eine richtung Und für mich ist es ich möchte was erreichen.
- 33:53Speaker 0: also ich möchte Wenn ich mich, wenn ich so einen Anspruch an mich habe jeden Tag ein Stückchen besser werden.
- 33:59Speaker 0: Ich, ein Stückche besser die Weltenstückchen besser machen was auch für andere tun aber jeden tag so ein bisschen einfach so ein kleines Ding noch drauf und... ...ich tu mir extrem schwer damit wenn jemand sagt also ich finde erstmal ist es nicht zu erwärmsten und ich find das gut.
- 34:16Speaker 0: wie gesagt ich bin total zufrieden damit.
- 34:18Speaker 0: Ich bin mit meinem Leben auch total zu frieden.
- 34:20Speaker 0: ich liebe mein Leben ich liebe wo ich lebe ich finds toll.
- 34:23Speaker 0: Aber Dass man rangeht und sagt okay da wo ich bin.
- 34:26Speaker 0: Ich möchte nicht mehr, tu ich mir total schwer weil ich eine andere Persönlichkeit habe und dass man das irgendwie hinkriegt.
- 34:35Speaker 0: Und zum Beispiel dass man sagt auch wenn man sagt zu einem Homeoffice Mach doch mal zb mit den anderen was setz dich abends um neunzehn Uhr hin dann sagst du ok achte nur arbeit jeder.
- 34:45Speaker 0: dann setzen uns zusammen überlegen noch hey Was können wir denn zum beispiel verbessern?
- 34:48Speaker 0: Wo haben wir die Themen?
- 34:48Speaker 0: lass uns mal ein bisschen brainstormen.
- 34:51Speaker 0: oder Was wir heute machen.
- 34:53Speaker 0: Ich mein Sonntag früh, wir könnten auch was anderes machen und dass man sich darin hin so sagt okay... ...dass man sagt Arbeit ist etwas Schönes, Arbeit macht Spaß.
- 35:03Speaker 0: ich liebe meinen Job!
- 35:04Speaker 0: Ich liebe alles daran, ich freue mich jeden Tag das ich da was tun darf Und ich ärge mich teilweise wenn der Tag zu wenig stunden hat, dass ihr es nicht tun darf und.. ..ich glaube dass ich in meiner Altersgruppe und vor allem auch im jüngeren damit Teilweise ein bisschen so alleine bin weil uns fehlen.
- 35:21Speaker 0: Was ich mir wünsche, wäre vielleicht so in die Richtung.
- 35:25Speaker 0: Nicht du musst das machen sondern ich gebe dir die Chance es zu machen.
- 35:29Speaker 0: dass man so ein Angebot hat Ich kann es machen muss aber nicht und nicht so Arbeit ist irgendeine Idee des Patriarchats Und wir müssen das machen.
- 35:36Speaker 0: Wir müssen uns dagegen auflehnen Sondern sagt okay wenn jemand Bock hat aus zwei Stunden zu arbeiten Ja geil dann mach es.
- 35:42Speaker 0: Du hast die Möglichkeit dass du's tust.
- 35:45Speaker 0: Also so ein bisschen Vorbilder, Roll-Motels und vor allem auch für die Studenten und für die jungen Menschen in unserem Land.
- 35:51Speaker 0: Dass man sieht okay... Man kann was erreichen!
- 35:53Speaker 0: Man kann weiterkommen wenn man möchte dass man das Angebot hat.
- 35:56Speaker 0: Das fände ich einfach extrem richtig.
- 35:58Speaker 0: richtig schön, dass man einfach die Möglichkeit gibt Nicht jemandem zwingt.
- 36:04Speaker 0: Und da gibts glaube ich genug Leute, die es gerne machen würden aber teilweise gar nicht irgendwie dazu kommen weil die schon vom ganz gesamten Umfeld auch teilweise von den ganzen Bildungssystem bei uns Da hingetreten werden mit so mach mal langsam.
- 36:17Speaker 0: Du bist mit deinem Matheaufgabe schon fertig, hör auf rum zu stressen die anderen brauchen länger als du.
- 36:21Speaker 0: Das ist...
- 36:22Speaker 1: Du hast das bestimmt bestimmt auch ein Stück weit eingetrichtet bekommen.
- 36:26Speaker 1: aber deswegen habe ich auch wenn ich jetzt mal in mein unternehmerisches Umfeld schaue Die waren in der Schule würde ich jetzt sagen alle nicht wirklich die Überflieger im Sinne von Streber, immer Hausaufgaben alles pünktlich und so weiter.
- 36:41Speaker 1: Die haben das irgendwie gemacht ja?
- 36:43Speaker 1: Die haben immer irgendwie ihre Ereignisse...
- 36:46Speaker 0: Früher im Bus hast du versucht das Zeug noch runterzuschreiben!
- 36:50Speaker 1: Das waren die die heute auch mit erfolgreich Sinn.
- 36:54Speaker 1: Und all die Streber das sind eher so die Leute würde ich jetzt mal sagen.
- 36:59Speaker 1: Das meine ich ganz wertschätzend weil es auch immer die Leute braucht die korrekt nach Schema F etwas abarbeiten oder auch etwas sehr strukturiert angehen.
- 37:08Speaker 1: Das waren aber eher die Leute, würde ich jetzt mal sagen, die weniger die unternehmerische Kernbotschaft verstanden haben dass man auch mal individuell auf etwas reagieren muss und schnell sein muss und schneller wie die Konkurrenz beispielsweise usw.
- 37:23Speaker 1: Und was ich halt aber sehe ist es gerade auch im ganz leibbetrieb.
- 37:26Speaker 1: aber jetzt einfach mal insgesamt betrachtet wenn wir die Mentalität nicht lernen abzustellen ... zu wissen, wo mein Platz ist.
- 37:36Speaker 1: Und es meine ich jetzt nicht wenn ich das jetzt zu jemandem sage der... ... Nine to Five Job machen mag.
- 37:41Speaker 1: Dann denkt man das ist... ... herablassend gemeint!
- 37:44Speaker 1: Ich glaube
- 37:45Speaker 0: von oben.
- 37:45Speaker 0: ich sage dir was du zu tun hast.
- 37:47Speaker 1: Genau.
- 37:48Speaker 1: Lernen wo dein Platz ist dann denkt man dass es herab lassend.
- 37:51Speaker 1: Ist es aber gar nicht weil auch ich passe nicht in einem Betrieb der Nine To Five ist?
- 37:56Speaker 1: Ich passe da ja auch nicht rein.
- 37:57Speaker 1: Ich muss selbst auch wissen wo meinplatz ist Und so muss jeder feststellen, wenn ich nicht zu den Zielen und Vorstellungen meines Geschäftspartners oder meiner dieser Umgebung passe.
- 38:08Speaker 1: Dann ist das nicht das Richtige für mich.
- 38:10Speaker 1: Weil für wie viele Menschen wäre es heute Horror gewesen am Sonntag um sechs Uhr aufzustehen?
- 38:17Speaker 1: Den Weg nach München aufzumachen dann hier den Podcast aufzunehmen usw.
- 38:21Speaker 1: Für wie viel?
- 38:22Speaker 1: Vor
- 38:22Speaker 0: allem nachdem wir das gestern um acht zehn Uhr gesagt haben Wir machen das richtig
- 38:25Speaker 1: Wäre für ganz viele eine Herausforderung gewesen und es wäre in der Unterbrechung, das hat Friedrich Merz gesagt.
- 38:30Speaker 1: Und ich muss sagen wenn er was richtiges gesagt hat dann fand ich immer das wirklich sehr, sehr richtig.
- 38:36Speaker 1: Für viele ist Arbeit die unangenehme Unterbrechnung ihrer Lebenszeit.
- 38:40Speaker 1: Das finde ich einfach falsch!
- 38:43Speaker 1: Wenn... Ich sag auf gar nicht arbeiten.
- 38:45Speaker 1: Wenn mich jemand so etwas hast du gestern gemacht mehr gut?
- 38:48Speaker 1: Was soll dich machen?
- 38:49Speaker 1: Also ich arbeite jeden Tag und zwar sehr viele Stunden weil selbst wenn ich mal unterwegs bin Irgendwie weiß ich nicht.
- 38:56Speaker 1: Ich habe ja auch mal Tage, da bin ich mal ins Alsbrucken-Tag oder so... Oder gehe auf die Wiesen.
- 39:01Speaker 1: Da kann man sich aber Vorstand am Abend setzend mich trotzdem nochmal hin und mache irgendwas weil es mir Spaß macht.
- 39:06Speaker 1: Weil sonst würde ich das ja nicht machen!
- 39:08Speaker 1: Und das ist der Unterschied, wenn ich glaube dass es mal des Erste was man als Kanzleibesitzer, als Unternehmer, aber auch als Angestellter, als Student feststellen muss, passig da dazu und passen die anderen zu mir und ansonsten muss man sich da Losungen bereitlegen.
- 39:25Speaker 1: vielleicht
- 39:25Speaker 0: als letzten punkt noch das ist ja auch ein wunderschönes wort work life balance.
- 39:30Speaker 0: mit diesem Wenn es ein wort ist kann ich gar nichts anfangen weil da gab's einen.
- 39:37Speaker 0: Ich glaube, dass ein paar wochen her da gab es von dir Kräuter ein super gutes real genau zu diesen thema.
- 39:44Speaker 0: Und er hat gesagt wir machen das nicht mit ruck und live sondern wir nehmen sex.
- 39:50Speaker 0: warum?
- 39:50Speaker 0: Marketing-Technisch natürlich mega genial.
- 39:53Speaker 0: Und ich sag, du magst das Sex zu haben?
- 39:55Speaker 0: Du liebst es und findest es toll!
- 39:57Speaker 0: Und dann sagst du, nein, ich hatte davon jetzt so viel... Ich mache einen sexfreien Monat.
- 40:01Speaker 0: Weil das passt nicht in meinen Sex-Live Balance rein.
- 40:04Speaker 0: Ich fand den vielleicht gleich einfach.
- 40:06Speaker 0: Da kannst du mit jedem Sachen aber das ist glaube ich relativ klar.
- 40:10Speaker 0: Das ist genauso wie du spielst gerne Fußball.
- 40:12Speaker 0: Ja mach doch mal ein Fußball freier Monat.
- 40:14Speaker 0: also das funktioniert doch nicht.
- 40:15Speaker 0: Du musst dein Fußball Live Balance mal im Griff kriegen.
- 40:18Speaker 0: Also Einfach so dieser Gedanke.
- 40:21Speaker 0: Du brauchst ja immer nur etwas, du brauchst immer die Balance zwischen etwas oder den Ausgleich wenn eine von beiden Seiten nicht passt.
- 40:29Speaker 0: Nur dann brauchst du das und ich bin ein Freund davon.
- 40:33Speaker 0: Das ist auch etwas was ich glaube jeden in meinem Unternehmen auch anbiete dass er das integrieren kann Dass man nichts sagt Man trennt das eine vom anderen.
- 40:40Speaker 0: Sondern ich sag zum Beispiel wo es darum geht Ja wann muss sich arbeiten sage ich das ist mir völlig wurscht.
- 40:46Speaker 0: Der Job muss erledigt werden.
- 40:48Speaker 0: Ob du das früh machst, ob du das abends, ob das nachts oder Wochenendemass ist mir egal.
- 40:52Speaker 0: Es muss halt erledigt sein und... Das habe ich für mich rausgefunden!
- 40:57Speaker 0: Ich bin relativ viel unterwegs, ah weil ich es liebe die Welt zu sehen.
- 41:01Speaker 0: andere Eindrücke wie machen andere Menschen andere Sachen?
- 41:04Speaker 0: wir waren jetzt auf Corsica und dann hab' ich mir zum Beispiel anguckt okay auch allein schon Marketing-Technik wie machen die da manche Sachen?
- 41:10Speaker 0: anders war nicht total cool?
- 41:11Speaker 0: Allein schon wenn du mit der Autofair rüber fährst kriegt jedes auto mit der jahreszahl von korsica ferries einen sticker hinten aufs auto drauf geklebt.
- 41:21Speaker 0: den nimmst du natürlich mit sind zurückgefahren sagt ach schon mal das auch ein autos war auch auf der fähre.
- 41:25Speaker 0: also einfach nur so sachen.
- 41:27Speaker 0: wie machen das andere finde ich total gut und kann nicht da was für mich benutzen.
- 41:31Speaker 0: kann ich dafür mich um mein team etwas mitnehmen ist auch dass immer was ja immer so ein bisschen die in den wochen haben wo ich mit irgendwie zig ideen komme ob wir da was machen können.
- 41:40Speaker 0: aber Diese diese sozusagen diese Vereinbarkeit, wo man immer sagt zum Beispiel von Familie Beruf.
- 41:47Speaker 0: Leben allgemein sag ich ja das ist wichtig weil sonst isst man als Mensch nicht ausgeglichen und Das ist für mich zumindest.
- 41:55Speaker 0: wenn ich sage was es ein großes zieler wäre dass glaube Ich mit eines der größten ziele ist.
- 41:59Speaker 0: man sagt finde das was du liebst und tust dann ist Es nämlich keine arbeit mehr sondern es ist leben.
- 42:04Speaker 0: ich habe ein super gutes leben und Ich liebe alles daran von abestät.
- 42:09Speaker 1: Ja Sehr schönes Schlusswort.
- 42:13Speaker 0: Aber ich hab, weil ich es einfach so schön finde und weil ich persönlich so etwas nicht
- 42:18Speaker 1: habe...
- 42:18Speaker 0: Ich hab ihn immerhin schon vorgewarnt.
- 42:22Speaker 1: Deswegen kann ich jetzt schon mal für alle die das Video auch schauen, mich ein bisschen... Ja, ich weiß nämlich schon, was es geht.
- 42:30Speaker 1: ja bitte.
- 42:31Speaker 0: Magst du mal A?
- 42:33Speaker 0: Heißt das überhaupt
- 42:34Speaker 0: Borosche?!
- 42:35Speaker 0: Mir fällt kein anderes Wort dafür ein!
- 42:37Speaker 0: Weil wir sitzen ja beide hier im Bayerischen Janke wobei du die beiden Sachen glaube ich besser aussprechen kannst als ich.
- 42:42Speaker 0: Ich habe schon die falsche Begrüßung heute worden gewählt, aber ist okay?
- 42:46Speaker 0: Ist das eine Branche was es ist?
- 42:49Speaker 0: Nimm mich mal bitte mit und uns alle auch!
- 42:51Speaker 1: Also zur falschen Begrüssung heute morgen.
- 42:54Speaker 1: wir haben heute Wiesen als Thema und da kommt dann die Ecke und sagt Bonjour Das ist natürlich die falschbegrüßen gewesen Aber das hätte ja auch mir mein Oper erwähnt.
- 43:04Speaker 1: Für meine Verhältnisse war das vollkommen in Ordnung.
- 43:07Speaker 1: Das ist tatsächlich ne Branche.
- 43:09Speaker 1: Hand gemacht, wo und von wem?
- 43:11Speaker 1: Keine Ahnung.
- 43:13Speaker 1: Die liebe Karina hat mir das tatsächlich organisiert.
- 43:18Speaker 1: Wiederum ihre besten Freude... Also es war wirklich toll!
- 43:20Speaker 1: Ich bin zur Biesen gekommen und dann kam erst mal die Auswahl von irgendwelchen Broschen.
- 43:24Speaker 1: und die Geschichte war ich bin an den Tag, an dem wir Kanzleiwiesen hatten reingekommen mit meinen Königsplanen Janka und dann haben wir festgestellt ne da fehlt irgendwas.
- 43:35Speaker 1: Da brauchen denn auch irgendwas am Janka.
- 43:38Speaker 1: Dann hat die Carina ihren besten Freund angerufen und gesagt, Marco wir brauchen... ...die pompöseste Branche, die du zu bieten hast.
- 43:49Speaker 1: Und dann kam er mit einer Auszuhall tatsächlich zum Miesentisch... ...mit verschiedenen Broschen und habe mir die geschenkt.
- 43:55Speaker 1: ich finde sie hervorragend König Ludwig, ich schau ihn auch ehrlich gesagt ein bisschen ähnlich.
- 43:59Speaker 1: Er hat nämlich auf dieser Branche auch einen Königsblauen Janka an.
- 44:04Speaker 1: aber gut ja die Frisur hab' ich ja schon fast
- 44:07Speaker 0: Wenn ich die Schlussworte sagen darf.
- 44:10Speaker 1: Ja, gern!
- 44:11Speaker 0: Ich liebe alles an dieser Geschichte Vielen Dank.