Latest / «Call the Boss» / Edi Estermann, Medien-Urgestein, Promikenner und Buchautor
Transcript
- 0:00Und weil ich dort Kommunikationschef bei der SRG
- 0:02schon war, haben wir gesehen, dass da sehr, sehr viel Arbeit
- 0:05mit dem Eurovision auf uns zuholen kann.
- 0:07Und dann habe ich im Verlag gesagt, Hey Leute, ich kann
- 0:09jetzt nicht noch ein Buch rausgeben.
- 0:13Call the Boss, Ein Format vom Wirtschaftsnewsletter Zahltag,
- 0:17unterstützt von GF und Radio Munot.
- 0:23Call the Boss edi Estermann, Leiter Kommunikation Tamedia und
- 0:27Buchautor. Hier ist.
- 0:33Nina vom Wirtschafts Newsletter Zahltag Hallo Jedi.
- 0:36Hallo Nina. Ich könnte jetzt sagen, der
- 0:39späte Vogel fängt dann Wurm. Darum rufe ich dich kurz vor dem
- 0:43Feierabend an, bin noch im Büro. Ja, ich bin tatsächlich noch im
- 0:48Büro, weil es ist noch zu früh, um Feierabend zu machen, finde
- 0:52ich. Du bist edi.
- 0:53Ich glaube, der erste Luzerner, der zu Gast ist in diesem
- 0:56Schaffhauser Podcast, hat einen guten Grund.
- 1:00Du bist nämlich nicht nur Boss, Du leitest die
- 1:03Gesamtkommunikationsabteilung von Tamedia, du hast auch noch
- 1:06ein Buch herausgegeben, das heisst, der Elefant im
- 1:09Personalladen, darum meine Vertrüllung in der Einleitung
- 1:12und mit diesem Bestseller bist du auf Tour und ihr seid am
- 1:16siebten. Uni zu Gast auf der
- 1:18Hauberhausbühne und wenn ich sage, ja, dann meine ich dich
- 1:22und dein prominenter Co Gastgeber der Frank Baumann SRF
- 1:26Moderator, bekannt auch von Ventil erzähl mal was ist das
- 1:30für ein Buch das du da geschrieben hast?
- 1:33Und was verschlägt euch nach Schaffhausen?
- 1:35Ja, also ich sammle so eigentlich fast ein Leben lang
- 1:38so verhauene Redewendungen und Sprichwörter.
- 1:40Also mir ist irgendwann aufgefallen, dass wir solche
- 1:44Sprichwörter und Redewendungen brauchen und.
- 1:47Dass wir sie viel falsch brauchen, und das sind oftmals
- 1:50so ganz lustige Kreationen, wo man dann sagen muss, so ei, die
- 1:54muss man sofort aufschreiben, sonst gehen sie vergessen.
- 1:57Ich habe die dann immer ins Handy reingeschrieben und
- 1:59irgendwann so viel gehabt von denen und habe dann ab und zu so
- 2:02ein gemütliches Abendessen. Der eine oder der andere zum
- 2:06Besten gegeben und habe gemerkt, die Leute finden das noch
- 2:08lustig. Ja, und ich habe eigentlich
- 2:09nicht geplant gehabt, dass das irgendwann ein Buch daraus geben
- 2:12sollte, ist dann nachher doch passiert und das Buch hat dann
- 2:15ganz toll eingeschlagen, ist lange in der Bestsellerliste
- 2:19gewesen und es ist irgendwie ein Überraschungserfolg gewesen,
- 2:22wirklich auch für mich, und in dem Buch hat es hinten drin eine
- 2:26Mail Adresse, wo man so, sprich rund Redewendungen einschicken
- 2:29kann, wenn einem das auch passiert, wenn einem solche
- 2:31Sachen auch auffallen, und das ist dann.
- 2:34Mask gemacht worden und dann haben wir gefunden.
- 2:38Hey, also was machen wir jetzt mit all diesen Frank und ich, wo
- 2:40wir jetzt da noch zusätzlich bekommen haben und aus dem hat
- 2:43es dann eine Art ein Bühnenprogramm gegeben, wir
- 2:46sagen, es ist nicht eine Lesung, es ist nicht eine Show, es sind
- 2:492 Freunde auf der Bühne, wo sich über Redewendungen und
- 2:52Sprichwörter und über das Leben und generell so ein bisschen
- 2:55über allerlei Unterhaltung und mit dem Touren wir jetzt durch
- 2:57die Schweiz. Und der Frank Baumann hat
- 2:59Zeichnungen beigesteuert. Er hat, glaube ich mal gesagt,
- 3:02er habe für seine Zeichnungen sein siebenjähriges ich aus der
- 3:06Schublade genommen, sieht man. Das ja, dann sieht man, das ist
- 3:10eine ganz lustige Idee gewesen, natürlich vom Frank, typisch
- 3:13Frank Halt, er hat immer gute Ideen, schon nicht, nicht nur
- 3:17beim Ventil, sondern auch sonst. Ja, er hat gefunden.
- 3:20Er zeichnet jetzt als 7. Oder Achtjähriger, sonst
- 3:23zeichnet der Frank sehr, sehr illustrativ und toll und genau,
- 3:28und da ist es jetzt so ein bisschen den Redewendungen und
- 3:31Sprichwörtern, die ein bisschen schon weit in der Landschaft
- 3:32stehen, entsprechend etwa passiert, und das ist recht gut
- 3:35angekommen. Der Frank hat sich ein bisschen
- 3:36einen mega geknickt, weil er hat plötzlich gemerkt, seine
- 3:38siebenjährigen Zeichnungen kommen fast besser an als seine
- 3:42sehr genauen Zeichnungen, das ist dann halt ein bisschen hart,
- 3:45ja. Jens, du hast gesagt, 10 Wochen
- 3:49in der Bestsellerliste. Wie erklärt ihr euch das?
- 3:53Warum trefft Sprichwörter, Redewendungen so ein Nerv?
- 3:57Ja, eben, ja, das würde man nicht unbedingt bedenken.
- 3:59Haben wir ja auch nicht vermutet, aber.
- 4:01Durch das, was mir ich, ich sammle ja nicht nur eben die
- 4:04verhauenen Versionen, also so, das Leben ist kein Ponyschlecken
- 4:07und alle dann das in ein Buch rein, sondern ich erkläre ja
- 4:11dann auch, dass das eben eine Mischung ist zwischen das Leben
- 4:13ist kein Ponyhof und das Leben ist kein Zuckerflecken und dass
- 4:16es eben oft so zu Kombis von 2 kommt und woher dann das
- 4:20überhaupt kommt. Also hat durchaus auch noch
- 4:22etwas bildendes. Es ist aber vor allem
- 4:24unterhaltsam. Es ist lustig, es ist so ein
- 4:26Buch, wo man das Nachttischchen kann legen.
- 4:28Ich sage jetzt nicht auf die Toilette, aber dort halt auch,
- 4:30wo man einfach so mal reinblättert und dann sich ein
- 4:33bisschen amüsiert, und manchmal liest man viel, einige haben sie
- 4:36einmal nur durchgelesen, andere sagen ja, ich gehe immer wieder
- 4:39ein bisschen es, es bringt einen zum Schmunzeln, im Idealfall zum
- 4:42Lachen, und man lernt noch ein bisschen etwas nachher, weil man
- 4:45hat sich vielleicht schon oft gefragt, sagt man, jetzt ist man
- 4:48durch die Latte oder durch die Lappe und warum es auch eine
- 4:51Lappe heisst und woher das kommt.
- 4:53Und das bringt halt das Buch dann so auf eine spielerische
- 4:56Art und Weise mit sich. Jetzt kennen wir uns von den
- 4:58Schweizer Illustrierten. Du warst dort nachrichtenchef,
- 5:01deine Frau Paola Biarson hat über Jahre G und G das People
- 5:05Format vom SRF geleitet und ja, beide bewegen euch häufig unter
- 5:10Promis, wie viele verdrüllte Redewendungen stammen aus
- 5:13Prominentem Munde? Ja, das sind tatsächlich auch
- 5:17einige. Es ist ja niemand gesagt davon
- 5:19oder weil, das ist nicht irgendeine Frage von der
- 5:21Intelligenz, sondern es passiert wirklich uns allen und ich finde
- 5:25es halt nicht, ich empfinde es auch nicht als Fehler, sondern
- 5:27das sind so Momente, finde ich, wo die Sprache kreativ wird,
- 5:31weil man eben 2 mischt und ja, da gibt es natürlich auch einige
- 5:35Prominente, wo drin vorkommen, also einer, wo mir jetzt gerade
- 5:37in den Sinn kommt, ist ein guter Freund Beat wo?
- 5:40Ein Schweizer Formel 1 Teammanager ist, es gibt nicht
- 5:44so viele Schweizer Formel 1 Teams und er hat einmal hat
- 5:48einmal gesagt, ich sage dir da bleibt keine Schraube auf der
- 5:50anderen und dann sagt man Moment Beat, auch wenn ihr schraubt,
- 5:55ich glaube das sind Steine auf dem anderen es heisst einfach
- 5:58Stein und es sind einfach nicht schrauben.
- 6:00Ja, und so gibt es ganz viele. Kein Miss und kein Sternchen und
- 6:04kein schauspielerisch gesagt davon.
- 6:07Es kann allen passieren und wenn ich in der Nähe bin und es höre,
- 6:10zack dann. Habe ich das geschrieben und
- 6:12schreibe es auf. Jetzt ist das Buch entstanden,
- 6:15in einer Zeit, als du gleichzeitig
- 6:17Hauptkommunikationsverantwortliche vom ESC Eurovision Song Contest
- 6:22in Basel warst. Wenn du ein riesiges Team
- 6:25geleitet hast, war es doch ein bisschen langweilig nebenbei.
- 6:30Ja, genau. Die total langwierige Zeit
- 6:32gewesen? Nein, also das Buch hätte
- 6:34eigentlich ursprünglich in 2024 sollen rauskommen, also
- 6:38eigentlich bevor das dann in Malmeur Nemo auch dürfen, die
- 6:42Schweiz wäre ESC gewonnen hat und weil ich da
- 6:44Kommunikationschef bei der SRG schon gewesen bin, haben wir
- 6:47gesehen, dass da sehr, sehr, sehr viel Arbeit mit dem
- 6:49Eurovision auf uns zuholt und dann habe ich im Verlag gesagt,
- 6:52Hey Leute, ich kann jetzt nicht noch ein Buch rausgeben, das
- 6:54geht einfach nicht. Dann haben wir das auf Eis
- 6:57gelegt, haben in dieser Zeit weiter gesammelt.
- 6:59Also es ist auch der eine oder andere Spruch aus ESC Umfeld in
- 7:04das Buch dann noch eingeschlossen und erst nach dem
- 7:07ESC, wo dann das wirklich alles durch gewesen ist.
- 7:10Im Mai Mitte Mai 25 ist das dann in Basel ja mit einem
- 7:14fulminanten Fest abgeschlossen worden.
- 7:17Erst einen Monat später habe ich dann das Buch herausgeben können
- 7:20und dann habe ich auch während einem Sabbatical dann dort eine
- 7:23gute Promo machen können für das Buch und mich richtig um das
- 7:26Buch kümmern kann. Also hat nichts damit zu tun
- 7:29gehabt, dass es mir langweilig gewesen wäre, wären wir RC.
- 7:32Dein ESC. C Mandat war der Schlusspunkt
- 7:35deiner SRG Zeit. Du bist während 7 Jahren Leiter
- 7:38der Medienstelle SRG und Sprecher des Generaldirektors
- 7:41Gil Marchand gewesen. Wie blickst du auf diese Zeit
- 7:44zurück? Es waren 7 intensive Jahre.
- 7:47Ich habe angefangen, zusammen mit dem Gil Marchand du als
- 7:51Kommunikationschef, der die No Billag Initiative gekommen ist,
- 7:54also als die Abschaffung eigentlich der ganzen
- 7:57Dazumaligen Billag Gebühren. Gefordert hat uns ist es
- 8:01erfolgreich gelungen, das abzuwenden.
- 8:04Wie Geschichten er dann gezeigt hat.
- 8:06Und das ist nicht ganz so einfach gewesen.
- 8:08Die SRG ist ein super Arbeitgeber gewesen, ich habe es
- 8:11sehr spannend gefunden, weil ich bin von Ringier gekommen, wie du
- 8:14vorher gesagt hast, als wir zusammen gewesen sind und.
- 8:17Ja, es ist intensiv oder so ein öffentliches Medienhaus, das
- 8:21dermassen im Schaufenster der Öffentlichkeit steht, mit einem
- 8:24grossartigen Chefin Form von Gilles Marchand.
- 8:27Ich habe viele tolle Leute kennenlernen können, ein neues
- 8:29Business kennenlernen können und mit dem ESC nur dank dem SRG Job
- 8:36dann halt einen fulminanten Schlusspunkt noch sitzen können.
- 8:38Also ich bin SRG sehr dankbar für die insgesamt 8 Jahre wo ich
- 8:42dann habe tätig sein dürfen für sein.
- 8:45Du hast dich dann aber mit der Übergabe an Susanne Wille und
- 8:49auch dieser vielleicht drohenden Halbierungsinitiative am
- 8:52Horizont entschieden, das Unternehmen zu verlassen.
- 8:55Was hat dich dazu bewogen? Ja, fand ich.
- 8:58Es sollen jetzt auch wirklich neue Kräfte kommen, die, die gut
- 9:03zusammenpassen. Sind da auch Ideen oder
- 9:06Vorstellungen da gewesen, wie man die Kommunikation macht, die
- 9:09jetzt vielleicht nicht ganz so auf meiner Spur gelegen gewesen
- 9:12sind, weil mit ein paar jährlichen Kommunikation schon
- 9:15auf dem Tacho hat man dann halt schon seine Vorstellungen und
- 9:18weiss. Was man gut kann und für was man
- 9:20dann halt vielleicht nicht mehr sich unbedingt mag, begeistern
- 9:24so gewisse Abenteuer und die muss ich dann halt irgendwie
- 9:27nicht mehr ausprobieren, weil man weiss, das hat jetzt
- 9:29vielleicht nicht funktioniert, darum habe ich gefunden, das ist
- 9:31jetzt echt ein toller Schlusspunkt, ich gehe auch
- 9:34gerade gleichzeitig mit dem Ski. Und starte da ein neues
- 9:38Abenteuer und in dem drin stecke ich jetzt.
- 9:40Genau, du bist im Sommer 2025 ermahnt worden zum Leiter
- 9:44Kommunikation Tamedia. Wie ist es zu dieser neuen
- 9:48Position gekommen und was hat dich gereizt an dieser Funktion?
- 9:51Ja, der Eurovision gibt einem natürlich gewisse Visibilität,
- 9:55sprich man ist halt da und dort sichtbar.
- 9:57Es passiert halt so einiges, man ist.
- 10:00Der ESC ist so ich sage, dann immer so ein bisschen eine
- 10:02kommunikative No toderfahrung. Also ich glaube, mehr geht
- 10:05wirklich nicht. 1000 Journalisten in Basel zu haben
- 10:08und denen irgendwie zu ermöglichen, dass sie einen
- 10:10tollen Job machen können, das ist schon sehr aufwendig.
- 10:12Ich glaube, ich habe nachher kann ich nichts mehr erbüttern
- 10:15und ich habe dann so vom einen oder anderen Headhunter Angebot
- 10:19bekommen, der gefunden hat, ja, der würde jetzt noch zu gut zu
- 10:22uns passen. Und habe mir dann habe dann den
- 10:24Luxus gehabt, dass Privileg, dass ich den einen oder anderen
- 10:27Job tatsächlich habe können, anschauen und am Schluss dann
- 10:30eben auswählen. Ja, und ich bin mittlerweile
- 10:33halt schon so lange in den Medien, dass ich gefunden habe,
- 10:36Ach komm, nach Ringier und nach der SLG, jetzt probieren wir
- 10:39doch noch das Tamedia aus, so als Medienhaus, weil die Tamedia
- 10:42ist dort dann nur von aussen gekannt und.
- 10:45Bin jetzt seit gut einem halben Jahr dort Kommunikationschef mit
- 10:48einem tollen Team. Ich habe 2 Leute vom ESC
- 10:51Kommunikationsteam mitnehmen können, was auch toll war,
- 10:54schätze ich sehr. Wir konnten recht schnell viel
- 10:56kommunikations PS auf die Strasse bringen und es macht
- 10:58Spass. Du hast gesagt, du warst
- 11:00Kommunikationschef von Ringier, jetzt von Tamedia.
- 11:04Was ist dir als Chef wichtig, was sind so deine wichtigsten
- 11:07Führungsprinzipien? Ich bin ein Chef, der jetzt
- 11:11nicht so hierarchisch ist. Allerdings wenn ich da eine
- 11:16Verantwortung übernimmt und schon eigentlich dann gleich
- 11:18klare Strukturen haben will. Ich bin jemand, der das ich
- 11:22glaube, das kann man gut nachvollziehen, der bei der
- 11:25Arbeit auch immer gerne ein bisschen den Humor nicht
- 11:28vergisst. Ich glaube, wenn sich ein Team
- 11:30wohlfühlt, dann schafft es auch gut und ist dann auch mal bereit
- 11:34für eine extra Meile zu gehen. Muss ich auch nicht immer so,
- 11:38nur immer ganz ernst nehmen. Ich bin einer, der zu eigenen
- 11:40Fehlern steht und wir feiern unsere Erfolge zusammen und wir
- 11:45stehen auch vor unsere Misserfolge miteinander hin.
- 11:48Ja, ich glaube das. Das sind so meine Prinzipien,
- 11:51die ich, die ich, wo ich lebe, ich glaube, meine Leute wissen
- 11:54immer, woran sie sind und umgekehrt, das will ich auch
- 11:57wissen, ich kümmere mich, glaube ich, um meine Leute, ich habe
- 11:59gerne ein Team, das mich herum, das motiviert ist, das zieht,
- 12:02ich bin nicht einer, der dahinter stösst und sagt, Macht
- 12:04mal, sondern ich gehe gerne voraus, und so habe ich bis
- 12:08jetzt eigentlich gute Erfahrungen gemacht mit allen
- 12:10Teams, die ich bis jetzt schon leiten.
- 12:11Durfte wer dich kennt weiss du hast gerne temporeich.
- 12:15Was machst du wenn du mal ein bisschen Freizeit hast?
- 12:18Ein bisschen kann ich ja aus dem Nähkästchen plaudern.
- 12:21Ich erinnere mich noch an Alfa Romeo Club und Rock n Roll.
- 12:26Das hast du nicht vergessen. Ja, tatsächlich, ja, ich habe es
- 12:29gerne, ich habe es gerne dynamisch.
- 12:33Ja, tanzen ist ein ganz grosses Hobby gewesen, immer noch also
- 12:38das legt man ja auch nicht einfach so ab, man macht es auch
- 12:40ein bisschen weniger, ich habe es eine Zeit lang sehr intensiv
- 12:42gemacht und. Mit Turnier mit Vogi, Voggi und
- 12:44Rock n Roll Dance. Das ist halt auch eine Musik,
- 12:46die ich gerne habe, weil es halt auch temporeich ist.
- 12:49Und ja, ich habe einen Oldtimer, einen alten Alpha Romeo aus,
- 12:52beides so einen schönen knallroten, der jetzt dann
- 12:55gleich wieder eine Saison hat und sonst?
- 12:58Ich mache zwischen die ich probiere, Sport zu machen, mich
- 13:00genug bewegen, ja, das sind so die Hobbys.
- 13:05Der neben dem Buch Was jetzt? Im Moment so mein Hobby gerade
- 13:08geworden ist, überhaupt noch Platz haben in so einem Job.
- 13:11Jetzt feierst du deinen Geburtstag zwischen Weihnachten
- 13:15und Neujahr immer mit ganz vielen Freunden kann man auf
- 13:18Social Media verfolgen. Karina Bärber ist jemand davon
- 13:21und ich glaube oder ich verrate jetzt mal, der 60.
- 13:25Ist schon vorbei, noch nicht lange, aber.
- 13:30Eröffnet ein bisschen die Frage, was hast du noch so vor in
- 13:33deiner Karriere? Was gibt es noch so für Pläne
- 13:36und Projekte? Es ist schon was.
- 13:38Eigenartig ist, dass man das plötzlich gefragt wird.
- 13:40Das ist noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil
- 13:42irgendwie denke ich gar nicht so das Gute in der Kommunikation
- 13:46ist, dass die Seniorität, sprich das Alter, eher ein bisschen ein
- 13:49Vorteil ist. Würde ich mal behaupten, ich
- 13:51war, glaube ich, noch nie so gut in der Kommunikation wie wie
- 13:54jetzt. Warum bin ich eigentlich schon
- 13:56willig, das noch eine Zeit lang zu machen und welchen auch zu
- 13:59machen? Gutes zu machen und mich dann so
- 14:02dem Arbeitgeber auch zu verreissen, wie ich das jetzt im
- 14:04Moment glaube, wieder tue ich weiss ich, ich überlege es nicht
- 14:08oder vielleicht ist die Autorengeschichte mit einem
- 14:11Buch, vielleicht geht es da ja noch bisschen weiter, das weiss
- 14:14man nicht so genau, aber ich glaube wenn ich es so anders
- 14:17sehe in dem gleichen Job wo? Locker bis 70 noch so im Einsatz
- 14:22stehen in dieser Branche. Ja dann ja, könnte ich mir das
- 14:25schon vorstellen, je nachdem und vielleicht hat man es dann auch
- 14:28mal gesehen und zieht sich dann irgendwo auf einer Insel zurück,
- 14:31wer weiss. Wird es noch ein zweites Buch
- 14:33und eine Fortsetzung vom Elefanten im Personalladen
- 14:36geben? Irgendwie.
- 14:37Perly Bird. Auf dem Dach oder so.
- 14:40Ja, genau, ein zweiter Elefant. Ja, es ist soeben.
- 14:44Es hat eine Flut gegeben von Einsendungen, wo tolle, tolle,
- 14:47tolle Sprüche sind, also wirklich grossartig und mich
- 14:50reizt es schon Single da noch mal, dann mal in die Taste zu
- 14:53greifen. Man muss sehen, es ist noch
- 14:54recht aufwendig oder es ist nicht nur einfach eine Sammlung,
- 14:57sondern eben ich hänge mich dann da rein und schaue, woher kommen
- 15:00jetzt all diese lustigen Sprüche.
- 15:02Eventuell, das muss man mit dem Verlag noch anschauen.
- 15:05Wir haben im Moment immer noch die zweite Druckauflage, die
- 15:07jetzt sich gut verkauft. Wer weiss, lassen wir uns mal
- 15:11überraschen, ich mich selber auch.
- 15:14Sehr gut und am 7. Juni kommst du nach
- 15:16Schaffhausen. Kennst du unsere Region ein
- 15:18bisschen? Also ich finde Schaffhausen
- 15:21sehr, sehr schön. Ich habe mal, also so wie das
- 15:24Halt ist, wenn man auf Tieren ist, in der Schweizer Land mehr,
- 15:26dann ist man im Militär schon oft ein bisschen unterwegs und
- 15:28unter anderem dann halt. Auch etwa mal in Schaffhausen.
- 15:31Also das heisst, ich kenne ein bisschen den Ausgang in
- 15:33Schaffhausen, so wunderbare die Altstadt, ich bin schon für den
- 15:36einen oder anderen Anlass, etwa mal in Schaffhausen gewesen,
- 15:39aber ich bin sehr, sehr gespannt auf auf die Bühne, auf die Hable
- 15:43hausbühne und auch auf das Schaffhauser Publikum, ob sie
- 15:47mitmachen, ob sie das so lustig finden wie der Frank und ich das
- 15:51eben auch lustig finden, da lasse ich mich also gerne
- 15:53überraschen. Eddie, Wir freuen uns auf unser
- 15:56Gastspiel bei uns und jetzt fällt mir nur gerade entegut
- 16:01alles gut ein. Vielleicht hast du noch viel
- 16:03eine bessere Redewendung zum Schluss.
- 16:05Nein, entegut alles gut, das ist den.
- 16:09Nehmen wir. Super, den nehmen wir, den
- 16:12passt. Der passt.
- 16:13Zum Schluss passt der irgendwie immer super.
- 16:15Danke vielmals für das Gespräch und bis bald in Schaffhausen.
- 16:18Tschüss. Danke vielmals.
- 16:19Inina sehr sympathisch gewesen. Danke ciao ciao ciao.
- 16:25All The Boss, ein Format des Wirtschaftsnewsletters Zahltag,
- 16:29unterstützt von GF und Radio Monot.